Start Nachrichten archiviert

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 4-21.12.08

GLAUCHAUER SCHACHSPIELER, RINGEN SPITZENREITER NIEDER

Ihren 4. Spieltag, bestritten die Akteure der Kreisliga Zwickau, nur ganze drei Tage vor dem diesjährigen Weihnachtsfest. Kein Grund jedoch hierbei für die Schachteams, Geschenke zu verteilen, denn natürlich ging es auch dabei, um weitere wichtige Wettkampfpunkte, innerhalb der Spielserie 2008/09. Der Glauchauer Dritten vom GSC 1873, ging es da nicht anders, in ihren ersten Auftritt in heimischer Kulisse.

Spielbezirk Chemnitz   Kreisliga Zwickau  
GSC III - Vogtländischer SC Plauen 1952 III   2,5 : 1,5

Nicht nur die erste der hiesigen Kreisstädter, befindet sich derzeit in der Erfolgsspur, sondern nun auch die dritte Reihe des Vereins. Dazu bezwangen die Muldestädter immerhin den Staffelprimus in ihrer Kreisliga und dies will schon etwas heißen, waren doch die Vogtländer mit einer makellos weißen Weste, ans „Eichamt“ gekommen. In Stammformation war das Quartett der Hausherren, dann am Ende einen Tick stärker, als die weitaus spielstärker aufgestellten Plauener. Bereits nach nur einer halben Stunde Abtasten am Brett, einigten sich die beiden Akteure am 3. Brett, überraschend auf ein friedliches Remis. Besonders der beteiligte Meeraner Marco Bothe, stabilisierte damit seinen leichten Aufwärtstrend, wohl auch weiterhin ganz persönlich. Immer mehr seine vorhandenen guten spielerischen Grundlagen, kann zudem der zweite Meeraner im Team der Muldestädter, Enrico Wagner mit den Schachfiguren umsetzen. Diesmal gelang es ihm dabei, des Gegners Dame zu gewinnen und nicht nur dass zeigte, das er den Gast am Brett zwei, fest im Griff hatte. Letztlich gab dieser nach gut 60 Minuten, den ungleich gewordenen Kampf, schließlich auch auf. Das Glück des Tüchtigen hatte der Niederlungwitzer Martin Schickel an diesem Tag, welcher in ausgeglichener Stellung seinen Kontrahenten aber gehörig in Zeitnot bringen konnte und dann beim Blättchenfall mit einem vollen Punkt für seine Glauchauer Mannschaft belohnt wurde. Schon zu diesem Zeitpunkt nach ungefähr 150 Minuten, war also der zweite Sieg für den gastgebenden GSC, bereits sicher gestellt und man konnte den Ausgang am Spitzenbrett unbeschwert entgegen sehen. Dort hatte die Position eins der Muldestädter, allerdings nicht viel zu bestellen, nachdem ein Figurenverlust die Partie zu Gunsten der Gäste, entscheidend ausgehen lies. Trotzdem konnte der abschliessende Punktverlust, in dieser inzwischen schon dritten laufenden Wettkampfstunde, den 2,5 : 1,5 Erfolg für die überglücklichen Glauchauer, nicht mehr verhindern. Nunmehr hat man wohl endgültig in die Saison gefunden und kann auch dem erstmal anstehenden Nachholspiel im Januar, ganz gelassen entgegen sehen. Genauso dürfte man einen großen Sprung in der Tabelle gemacht haben und sollte diesen Lauf, noch so lange wie möglich geniessen. Das Zeug dazu haben die GSC-Spieler allemal und bereits jetzt hat man bereits mehr erreicht, als sich im Vorfeld wohl ausgerechnet wurde. Somit können also auch alle Beteiligten, zufrieden in die Weihnachtsfeiertage angehen.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 4-21.12.08

KURZ VORM FEST,  MUSS GLAUCHAU‘S DRITTE REIHE NOCH EINMAL RAN

Den vierten Advent verbringen die Schachteams der Zwickauer Kreisliga, diesmal an den Wettkampfbrettern, wenn es zur 4. Runde, in ihrer aktuellen Serie kommt. Wenigstens können die Glauchauer vom GSC 1873 mit ihrer 3. Vertretung, dies am morgigen Sonntag ab 9.00 Uhr, zu hause erledigen.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   GSC III - Vogtländischer SC Plauen 1952 III

Mit stolzer Brust, gehen die Muldestädter Spieler aus der dritten Reihe des Vereins, in die Begegnung mit dem aktuellen Tabellenführer ihrer Staffel. Der Grund dafür, ist der sicher und schön heraus gespielte Doppelpunktgewinn am letzten Spieltag in Zwickau. Natürlich wartet in den heimischen Räumen am „Eichamt„, mit dem VSC Plauen III, da ein ganz anderes Kaliber, aber die Außenseiterrolle ist den Gastgebern mit Sicherheit, keineswegs unangenehm. Immerhin kann man so, völlig unbeschwert aufspielen und sich jeder Einzelne im Team, auf sich selbst konzentrieren. Dabei hoffen die Glauchauer, zudem auf den Einsatz ihres stärksten Vierers und wollen damit, den klar favorisierten Vogtländern, lange Zeit Paroli bieten. Eine knappe Niederlage wäre hierbei sicherlich schon ein Erfolg für den GSC, aber egal wie dieser Kampf am Schluss endet, die Weihnachtsstimmung sollte es für die Unterlegenen trotzdem nicht trüben.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   Weihnachtsblitz   19.12.08

BESTE RESONANZ, BEIM SIEG VON SCHACHFREUND WEIGAND

Noch einmal äusserst zahlreich, fanden sich die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873 kurz vor Heilig Abend, in ihren Spielräumen am „Eichamt“ der Muldestadt ein. Der Grund dafür, war das traditionelle Weihnachtsblitz 2008 und gleichzeitig die letzte Gelegenheit, sich so richtig an den Brettern auszutoben. Mit einer Rekordbeteiligung von 18 Aktiven, seit Neugründung des Vereins im Jahre 1990, war dies dann auch ein echter Höhepunkt. Dabei fehlte zudem noch der meiste Nachwuchs, ansonsten wäre es wahrlich erstmals zu einem Mammutturnier gekommen. Die letztlich 13 Runden im Schweizer System hatten jedoch ihren Ursprung in der fehlerhaften Grundeinstellung des verwendeten Computerprogramms, ansonsten wäre auch wieder das traditionelle Rundensystem zur Anwendung gekommen. Nicht desto Trotz war die Abschlusstabelle aussagekräftig genug, wer heuer die besten Fünfminutenspieler im Klub sind. Die beeindruckenste Vorstellung, zeigte dabei der Glauchauer Sven Weigand, welcher keine seiner Partien verloren geben musste und bei elf Siegen und zwei Remisen, der Beste im ganzen Teilnehmerfeld, mit am Ende zwölf Punkten war. Knapp dahinter mit einem halben Zähler Rückstand, folgte aber dann schon mit Jens Becher, ein weiterer Akteur aus der Kreisstadt. Mit schon etwas mehr Abstand, kam der Remser Peter Nagorny während des Turnierverlaufs auf 10 Punkte und belegte damit Rang drei. Ihm folgte der nächste Spieler aus der 1. Mannschaft des GSC, Lutz Köhler mit erreichten 9,5 Zählern als Vierter. Dieses Quartett an der Spitze war wohl auch im Vorfeld dort oben erwartet wurden und somit kaum überraschend zu bezeichnen. Ein immer besser werdender Blitzer hingegen wird der einzige Jugendspieler im diesjährigen Starterfeld, Dimitrij Gretschischnikow, welcher nunmehr auch schon mal den einen oder anderen der Altetablierten eine Niederlage beibringen konnte und damit völlig verdient, den 5. Platz belegen konnte. Bei erzielten neun Punkten hielt er damit sogar schon ordentlich Anschluss an die Grossen des Metiers. Beachtliche acht Zähler, erreichte auch der Niederlungwitzer Knut Ludwig und war neben dem Glauchauer Nachwuchstalent der zweitbeste Aktive aus der 2. Mannschaft des Vereins. Eng zusammen war man im so genannten Mittelfeld allgemein zusammen, so folgten dort heimische Jörg Pumpa (7,5) und auch der Neulichtensteiner Dietmar Nötzel (7), auf den Rängen sieben und acht. Ähnliches Bild letztlich genauso in der zweiten Hälfte der Tabelle wo sich die Glauchauer Bernd Wollmann (6), Axel Burkhardt (6) und der Niederlungwitzer Thomas Drauschke (5,5), als auch die heimischen Joachim Karnahl (5) und Frank Thieme (5), allesamt innerhalb eines Zählers Abstand, tummelten. Wirklich keinen guten Tag erwischte dahinter Ralf Wegner, der schon weit bessere Blitzzeiten sein eigen nennen darf mit gerade mal ganzen vier Siegen auf den für ihn sicherlich ernüchternden 14. Platz. Zufrieden hingegen dürfte Lothar Gumprecht mit dem gleichen Resultat, seinerseits gewesen sein, denn der Senior ist nun wahrlich kein Blitzspieler. Komplettiert wurde das Ganze dann noch vom Meeraner Peter Paluch (3), Lothar Pumpa (3) und Jochen Ackermann (1) und somit blieb letztlich kein Akteur ohne Partieerfolg am Brett. Preise nahmen zudem alle mit nach hause, denn der eigentliche Charakter neben den Wettkampf, ist darauf ausgerichtet, noch einmal jeden Vereinsmitglied die gemeinsame Spielatmosphäre zu geben und sich für das Geleistete damit, ein klein wenig zu bedanken.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   Weihnachtsblitz   19.12.08

TRADITIONELLER SCHACHAUSKLANG VORM FEST

Das alljährliche Weihnachtsblitz des Glauchauer Schachclub 1873, findet heuer am heutigen Freitag ab 19.00 Uhr statt. Dazu sind natürlich wieder alle Vereinsmitglieder, recht herzlich eingeladen. Auch wenn es nur wenige Tage vorm Fest, zumeist auch familiär hoch her geht, hofft man bei den Muldenstädtern auf eine rege Beteiligung und immerhin steht ja für Jeden, am Ende auch ein Preis auf den gedeckten Gabentisch im heimischen Spiellokal „Am Eichamt“ parat. Ein symbolisches Startgeld von 1,- €, ist jedoch im Vorfeld schon zu entrichten und natürlich im Anschluss daran der Ehrgeiz und das Quentchen Glück gefragt. Zum Jahresausklang, kann man zudem wohl letztmalig die Figuren ordentlich in Aktion bringen, bevor es dann erst für die meisten Anwesenden Anfang Januar, wettkampfmäßig richtig weiter geht.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-14.12.08

ERSTE REIHE DES GSC,  STELLT DIE ZWEITE KLAR IN DEN SCHATTEN

Im vorweihnachtlichen Stress, hatten die sächsischen Schachmannschaften noch einmal gute Nerven zu bewahren, um weitere Wettkampfzähler verbuchen zu können. Mittendrin, auch die beiden Vertreter des hiesigen Glauchauer SC 1873. Währenddessen es die 1. Mannschaft auswärts zu richten hatte, konnte es da die zweite Reihe, sogar zu hause angehen lassen.

2. Landesklasse Staffel B  
SV Lok Leipzig-Mitte IV - GSC I   2 : 6

Einen perfekten Tag erwischten die Spieler der Ersten des GSC, in der Messestadt beim SV Lok Leipzig-Mitte IV. Wenngleich die Gastgeber stark ersatzgeschwächt antraten und es somit den Glauchauern sicherlich etwas einfacher machten, muss man auch erst einmal eine solche Möglichkeit richtig nutzen können. Mit einem mühelosen Sieg, eröffnete dann der Meeraner Dietmar Nötzel am letzten Brett, die Erfolgsserie für sein Team nach knapp zwei Stunden Spiel. Zwar glichen die Lokspieler, bereits eine halbe Stunde später, durch ihr 6. Brett gleich wieder aus, aber das war dann für lange Zeit auch schon alles auf Seiten des Heimachters. Sven Weigand am Spitzenbrett, zeigte seinen Gegenüber bereits im Anschluss daran, wer die bessere Nummer eins ist und bahnte den Muldestädter mit seinem Sieg, bereits zu diesem Zeitpunkt, endgültig den Weg zum beeindruckenden Gesamterfolg seiner Mannschaft. Teamkollege Peter Nagorny an Position vier, nutzte mit aller Konsequenz dann ebenso, die sich bietende Chance zum vollen Punktgewinn. Im Zeitnotduell der beiden Kontrahenten am Brett fünf, hatte Ralf Wegner die besseren Nerven und brachte den Leipziger Ersatzmann die nächste Niederlage für die Gastgeber bei. Etwas schwerer hingegen machte es sich der Muldestädter Jens Becher an drei, der seine Gegnerin bereits schon besiegt zu haben schien, aber diese schließlich doch noch einmal, in ein langwierigeres Endspiel entliess. Trotzdem war die vierte Niederlage für die Hausherren, damit letztlich nicht auf zuhalten und die Gäste gingen mit 5 : 1 in ihren Endspurt. Dort war jedoch allein für ihr 3. Brett nichts mehr zu holen und so verkürzten die Messestädter kurzzeitig noch einmal auf einen Punkt. Nach knapp fünf Stunden Gegenwehr, erkannte aber auch der letzte der heimischen Spieler die Überlegenheit der GSC-Akteure an und gab seine Partie auf. Für den Niederlungwitzer Thomas Drauschke an Position sieben, zugleich immerhin bereits der vierte Sieg im fünften Spiel, bei dazu noch einem Remis. Mehr geht da, also wirklich fast nicht. Seine Form wieder gefunden hat nunmehr wohl auch Teamkollege Weigand, bei seinem zweiten vollen Punktgewinn in Folge. Rundrum, schwimmen aber scheinbar fast alle Glauchauer Aktiven, auf einer derzeitigen Erfolgswelle und der Lohn dafür ist der grandiose zweite Rang des Teams, nach diesem 5. Spieltag. Damit sollte das gestellte Saisonziel des Nichtabstiegs für den GSC, bereits jetzt sicher sein und alles weitere nur noch als Kür gewertet werden. Den Lokspielern hingegen wird diese erste Niederlage gegen die Muldestädter, aber wohl noch lange schwer auf den Magen liegen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B 
GSC II - SG CX Schwarzenberg-Raschau II   2,5 : 5,5

Auf den Weg ins Mittelmass, ist die zweite Vertretung der Glauchauer, nach dieser klaren Niederlage gegen die immer mehr nach oben strebenden Erzgebirgler. Dabei schien die die SG CX Schwarzenberg-Raschau II durchaus nicht übermächtig, hatten die Gäste doch gleich vier Mann Ersatz mit ans „Eichamt“ gebracht. Die Hausherren dagegen konnten ihren eigentlichen Stammachter aufbieten und hofften somit ihrerseits, auf die sich bietende Chance zum Sieg. Leider kam es dann jedoch ganz anders, denn die GSC-Mannen, boten eine ihrer schwächsten Leistungen seit langer Zeit. Dabei ging man nach reichlich zwei Stunden, sogar noch mit 1:0 in Führung. Keine Probleme im Damenendspiel, hatte hierbei Reinhard Gehrt an Position sechs. Ihm folgte circa 30 Minuten später, dann Teamkollege Axel Burkhardt am 4. Brett. Trotz erkennbarer Vorteile, willigte der Alberstaler in eine Zugwiederholung ein und somit endete diese Partie schließlich im Remis. Danach jedoch, war es allerdings mit der Herrlichkeit bei den Muldenstädtern auch schon vorbei. So musste das letzte Brett, nach einem Figurenverlust die Segel streichen und eine übersehene Springergabel, beendete auch den Kampf der Position drei, zu Gunsten der angereisten Gäste. Innerhalb dieser vierten Wettkampfstunde, gelang somit allein noch dem Jüngsten der Gastgeber, Jonathan Henschel eine verdiente Punkteteilung, denn auch sein Teamkollege in der U20-Vertretung des Vereins, ereilte eine völlig unnötige Niederlage, am 2. Brett. Kaum bessere Spielkultur, legte zudem das Spitzenbrett an den Tag und die logische Folge, war ein aussichtloser Kampf mit Springer und Turm, gegenüber der Dame beim Gegner. Gleichzeitig sicherten sich die Schwarzenberger bzw. Raschauer Spieler, damit natürlich den Doppelpunktgewinn an diesem Tag, beim nunmehrigen Zwischenstand von 5:2. Bedeutungslos geworden, war somit die letzte laufende Partie am Brett fünf, wo sich der heimische Bernd Wollmann schon leicht frustriert, mit einem Remis nach mehr als 250 Minuten, letztlich zufrieden gab. Einheitliche Geschlossenheit, zeigten die Glauchauer diesmal nur, in der nachträglichen Analyse der Begegnung, die da hieß, das war eine einzige Katastrophe. Den Traum vom sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Bezirksklasse jedenfalls, kann man sich damit bereits jetzt abschminken.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-14.12.08

SÄCHSISCHE SCHACHTEAMS, IM ADVENT ZUM ZWEITEN MAL GEFORDERT

Nach nur zwei Wochen Pause, müssen die Mannschaften des Freistaates, erneut an den Brettern Platz nehmen. Für die Aktiven also, nur wenig Gelegenheit den 3. Adventssonntag, besinnlich im Kreise der Familie zu verbringen. Auch den Spielern des Glauchauer Schachclub 1873, geht es da nicht anders. Wenigstens die Zweite des hiesigen Vereins hat hierbei Heimvorteil, währenddessen die erste Reihe zusätzliche Reisestrapazen auf sich nehmen muss. Beginn der 5. Runde in der aktuellen Serie ist hier wie da, aber natürlich um die gleiche Zeit, nämlich 9.00 Uhr vor Ort.

2. Landesklasse Staffel B   SV Lok Leipzig-Mitte IV - GSC I

Gegen die so genannte akademische Seniorentruppe der Vierten des SV Lok Leipzig-Mitte, müssen die Männer des GSC I diesmal ran. Nach der glücklichen Punkteteilung von vor vierzehn Tagen strebt man diesmal erneut einen Mannschaftszähler an, was gegen die routinierten Spieler der Messestadt, nicht ganz so leicht werden dürfte. Gerade Zuhause dürften die Leipziger gut aufgestellt sein und in der für sie bisher durchwachsenden Serie, einen vollen Erfolg anstreben. Die bisherige Bilanz spricht zudem eindeutig für die Gastgeber und auf Seiten der Glauchauer, steht da nur die kleine Erfolgsserie von drei Begegnungen ohne Niederlage, dagegen. Mit dem Einsatz des diesjährigen Stammachter allerdings, fährt man durchaus nicht chancenlos zum Tabellensiebenten und immerhin sind die hiesigen Muldestädter, ja sogar aktueller Staffeldritter.

Spielbezirk Chemnitz  
2. Bezirksklasse Staffel B  GSC II - SG CX Schwarzenberg-Raschau II

Mit den Erzgebirglern, kommt ein echter Prüfstein auf die Mannen der Glauchauer Dritten, in den eigenen Räumen am „Eichamt“ zu. Zudem stehen die Hausherren, nach dem nicht so eingeplanten Punktverlust in Zwickau, wieder einmal in der Pflicht. Will man den eigenen Ansprüchen des sofortigen Wiederaufstiegs weiterhin Nahrung geben, ist fast sogar schon ein Sieg in dieser Begegnung von Nöten. Zumindest aber sollten, die Muldestädter dieses Spiel nicht verlieren und mit dem Einsatz und den vorhandenen Können, welches das Team besitzt, ist dies auch jederzeit machbar. Viel wird allerdings auch vom konkreten Aufgebot, nicht nur bei den Gästen abhängig sein und da scheinen die Kreisstädter fast in Bestbesetzung an den Brettern zu sitzen.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Rd2/7-06/07.12.08

VOM JÜNGSTEN MANNSCHAFTSTEAM, NOCH ETWAS MEHR ERWARTET

Spielbezirk Chemnitz U12 (Flöha)
USG Chemnitz I - GSC   4 : 0
GSC - Chemnitzer SC Aufbau ‘95 II   1 : 3
USG Chemnitz III - GSC   2 : 2
GSC - Erzgebirgischer SV Aue   2 : 2
USG Chemnitz IV - GSC   1 : 3
GSC - Chemnitzer SC Aufbau ‘95 I   0 : 4

Die Nachwuchsteams der Jahrgänge 1997 und jünger, trafen sich am ersten Dezemberwochenende zu ihren entscheidenden Punktspielpartien innerhalb der Chemnitzer Meisterschaftsserie 2008/09, im erzgebirgischen Flöha. Wie schon im Vorjahr war auch heuer das Finale hierher vergeben wurden und unter den diesmal schon 16 teilnehmenden Teams, war auch wieder das Quartett des Glauchauer Schachclub 1873 vertreten. Gestärkt durch den Auftakterfolg über die Vertretung der Freiberger, ging das Team trotz des zahlreichen Ersatz am Samstag, mit Kevin Wenke, Phillip Hans, sowie Paul und Erik Spitzner, optimistisch ins Wettkampfgeschehen des ersten Tages. Dabei hatte man aber im ersten Spiel, dann auch erst einmal ein im Prinzip unlösbares Problem vor sich, denn die Erste der favorisierten USG Chemnitz, sass an den Brettern gegenüber. Normalität also dabei, selbst das klare 0 : 4, in dieser Begegnung mit den späteren Titelträgern dieses Spitzenclubs aus der Region. Im anschliessenden Kampf mit der zweiten Reihe des ortsgleichen SC Aufbau ‘95, wollten die Muldestädter dann aber eigentlich wieder punkten. Leider langte es jedoch nur zu einem Brettpunkt von Schachfreund Wenke an der Spitzenposition und damit kassierte man erst einmal die nächste Niederlage. Wenigstens im letzten Spiel des Tages aber, gelang den jungen Glauchauern ein achtbares 2 : 2, gegen die dritte Reihe der Chemnitzer USG und glättete so die schon entstandene Endtäuschung im Team, wieder etwas. Erfreulich hierbei das die beiden Siege durch die Mannschaftskameraden Hans und Spitzner, P., von zwei Akteuren kamen, denen man es so nicht unbedingt, zugetraut hatte. In Voraussicht des am Sonntag wieder zur Verfügung stehenden Stamm an den ersten drei Brettern mit Toni Locke, Marvin Thiele und Kevin Wenke, sowie den erstmals eingesetzten Tobias Hans an vier, blickten jedoch nicht nur die Verantwortlichen im Verein, noch recht optimistisch auf die abschliessenden drei anstehenden Punktrunden. Das 2 : 2 gegen die Auer allerdings, war auch schon wieder etwas zu wenig, um noch einmal ordentlich in der Tabelle aufholen zu können. Wenigstens fürs eigene Ego wichtig hierbei, waren die Siege von den zwei stärksten Glauchauern, Sportfreund Thiele und Wenke. Mit dem nachfolgenden schönen 3 : 1 Sieg über die Vierte der USG, flammte dann sogar noch einmal etwas Hoffnung auf, den anvisierten Rang unter den besten zehn Mannschaften, doch noch bewerkstelligen zu können. Kaum Probleme hatten da mit ihren Gegnern die ersten drei Bretter der Muldestädter mit Locke, Thiele und Wenke. Kein wirkliches Auslosungsglück verhinderte allerdings diesen Traum auch ganz schnell wieder und beim letztlichem 0 : 4, hatten die hiesigen Kreisstädter dann auch kaum wahrzunehmende Chancen, um den wertzahlmässig klar überlegenen Aufbauspielern des Chemnitzer SC I, irgendwie Paroli bieten zu können. Somit stand man am Ende bei 6 : 8 Mannschaftszählern und 11 Brettpunkten, gemeinsam mit dem ESV Aue, auf Platz 11 der Schlusstabelle, doch wieder mindestens zwei Ränge entfernt von der eigenen Vorgabe. Um so bedauerlicher, dass man bereits mit zwei Mannschaftszählern mehr, in die Falange der besten Sieben hätte vorstossen können. Souverän ging der Gesamtsieg schließlich an die 1. Mannschaft der USG Chemnitz mit 13 : 1 Teampunkten, bei insgesamt 22 Brettzählern. Auf Platz zwei folgten dann die Spieler der Ersten des SV Grün-Weiß Niederwiesa und den Bronzerang belegte ebenfalls die erste Reihe des SK König Plauen. Als erfolgreichster Punktesammler beim GSC entpuppte sich wieder einmal der Weidensdorfer Thiele mit drei Siegen in vier Partien und auf die gleiche Punktzahl kam auch Mannschaftskamerad Wenke, allerdings bei gespielten sieben Partien. Zwei Zähler auf dem Habenkonto, verbuchte Schachfreund Hans, Ph. bei seinen vier Einsätzen, Sportfreund Locke brachte es auf 1,5 Punkte aus 4 Partien, vor Spitzner, P. (1/3), Spitzner, E. (0,5/3) und Hans, T. (0/3). Die meisten von ihnen, können dann in der nächsten Saison, noch einmal von Neuen angreifen und ihr Ergebnis verbessern.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Rd2/7-06/07.12.08

PUNKTEGEWICHTIGES SCHACHWOCHENENDE, DER U12-TEAMS

Spielbezirk Chemnitz U12 (Flöha)

Vier Wochen nach ihren Auftaktbegegnungen der aktuellen Punktspielserie 2008/09, treffen sich die beteiligten Mannschaften des Chemnitzer Spielbezirks nunmehr in der Regierungshauptstadt wieder, um die Runden zwei bis sieben der Bezirksmeisterschaft in der AK U12, zu absolvieren. Dabei gilt für alle Vertreter, auch für den beteiligten GSC 1873, an den zwei Wettkampftagen je drei Partien zu spielen und sich als Quartett von Begegnung zu Begegnung neu konzentrieren zu können. Mit den zwei gewonnenen Punkten zu Beginn im Rücken, streben die Glauchauer diesmal am Ende einen Platz unter den zehn Besten im Bezirksmaßstab an. Das Zeug dazu haben die jungen Muldestädter und wenn es dann noch richtig gut läuft, sollte das Ganze für sie auch kaum ein Thema sein. Natürlich zählt auch das nötige Glück bei der Auslosung dazu und vor allem muss die Tagesform bei allen vier oder mehr eingesetzten Akteuren stimmen, um schließlich nicht nur sich selbst etwas bewiesen zu haben. Immerhin können die hiesigen Muldestädter heuer noch etwas mehr aus dem vollen Schöpfen, als wie noch vor ein zwei Jahren und haben dazu noch zwei ganz starke und auch schon sehr erfolgreiche Vertreter in dieser Altersklasse am Start. Beste Voraussetzungen also, um diese Meisterschaften am Sonntag erfolgreich abhaken zu können. Los geht es allerdings zunächst am morgigen Samstag ab 9.00 Uhr, ebenso im Stadtsaal „Alte Baumwolle“ Flöha.

 

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 4-30.11.08

NACH SÄCHSISCHEM OLYMPIAFLAIR,
GILT ES NUNMEHR WIEDER IM SÄCHSISCHEM WETTKAMPFALLTAG

Fast zwei Monate hatten die meisten der Schachspieler des Freistaates Punktspielpause, um am morgigen Sonntag, dann ihre aktuelle Mannschaftsserie, endlich weiter fortzusetzen. Sicherlich sind hierbei dann nicht nur die zwei Vertreter des GSC 1873 richtig heiss, den Figurenkampf selber wieder aufnehmen zu können. Das Ganze beginnt schließlich wie gehabt um 9.00 Uhr, wobei die erste Reihe der Glauchauer zu hause antritt, währenddessen die Spieler der Zweiten, dazu auf Reisen gehen müssen.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SC Riesa

Im Spiel der beiden rundum punktgleichen Tabellennachbarn auf dem geteilten 4./5. Platz der aktuellen Rangliste, ist es wohl nur schwer, irgendwelche Prognosen im Vorfeld, richtig kund zu tun. Kräftig Selbstbewusstsein, haben aber wohl vor allem die Hausherren der Glauchauer Ersten, in den letzten beiden erfolgreichen Punktrunden sammeln können. Zwar ist das Team des SC Riesa bislang sogar noch ungeschlagen in dieser Saison, galt aber sowieso als einer der möglichen Mitfavoriten auf den Aufstieg und da ist dann der aktuelle Punktestand, für den eigenen Anspruch etwas zu wenig. Mit einer Punkteteilung wären die hiesigen Muldestädter, angesichts dessen wohl auch schon zufrieden und mit Sicherheit nicht verlieren, wollen wohl auch die Gäste aus der Nudelstadt. Alles drin also in dieser Begegnung und am Ende könnte möglicherweise auch noch das Quentchen Glück, eine ganz entscheidende Rolle spielen. Den Hauptanteil am Erfolg oder Misserfolg jedoch, müssen die Akteure an den Brettern, allerdings immer noch selbst dazu geben.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   Zwickauer SC III - GSC II

Den richtigen Wettkampfrhythmus, dürfte derzeit der GSC II besitzen, hatte der doch vor drei Wochen einen zusätzlichen Spieltag in dieser elfköpfigen Bezirksklassestaffel, zu bestreiten. Spielfrei dagegen, waren die Gastgeber vom Zwickauer SC. Um so selbstbewusster sollten die Glauchauer hierbei beim Tabellennachbarn auftreten, hatte diese doch zuletzt den Staffelprimus aus Waldkirchen, immerhin die erste Niederlage beibringen können. Alle andere als ein erneuter Sieg in der Fremde, ist demnach wohl ein Rückschlag für die Gäste und im Sinne der Aufstiegsambitionen, dazu kaum dienlich. Allerdings präsentierten sich auch die Hausherren bisher überraschend stark in dieser Saison und so werden es die dortigen Muldestädter den hiesigen, kaum leicht machen. Mit der nötigen Aggressivität und dem Abrufen ihrer vorhandenen Spielstärke jedoch, sind die angestrebten zwei Mannschaftszähler, durchaus drin.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde3-29.11.08

LEIDER NUR EIN SIEG, FÜR U20-TEAM DES GSC

Nach zweimonatiger Wettkampfpause, galt es am vergangenen Samstag für die ältesten der sächsischen Jugendmannschaft, endlich wieder einmal, die Schachfiguren bestens zu bewegen. Den beteiligten Quartett des GSC 1873, sollten dafür die heimischen Bretter im Spiellokal der Zimmerstrasse, die notwendige Sicherheit geben.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Glauchau)
GSC - Siebenlehner SV   2,5 : 1,5
TV Freiberg 1844 - GSC   2,5 : 1,5

Zumindest ihr Minimalziel, den ersten Mannschaftssieg der Saison zu holen, haben die Nachwuchsakteure der Muldestädter, an diesem Heimspieltag erreicht. Erstmals mit dem Stammteam antretend, wollten die hiesigen Kreisstädter aber schon noch etwas mehr erreichen. Allein gegen den Tabellenletzten, reichte es am Ende dann zu einem knappen aber völlig verdienten 2,5 : 1,5 Erfolg, im ersten Spiel des Tages. Die Grundlagen hierfür legten nicht unerwartet, die beiden Spitzen der Gastgeber an den ersten beiden Brettern. Dabei zeigten sie ihren Gegnern eindeutig, wer die versierteren und theoretisch auch besseren Schachspieler sind. Sowohl Dimitrij Gretschischnikow an eins, als auch Jonathan Henschel an Position zwei, spulten ihr Können souverän ab und zwangen die beiden Siebenlehner, letztlich zur Partieaufgabe. Bei seinem diesjährigen zweiten Auftritt, holte nunmehr auch Marco Bothe ein Remis mit den schwarzen Steinen und brachte damit den notwendigen halben Punkt, ins Gesamtresultat der Mannschaft ein. Äusserst wichtig war dieses Ergebnis am 3. Brett allemal, da die Position vier der Glauchauer doch ziemlich chancenlos am letzten Brett agierte, wenngleich der Jüngste in den Reihen des GSC, wie immer sein Bestes gab. Mit diesem Doppelpunktgewinn im Rücken, wollte das Quartett danach natürlich auch gegen die Freiberger nicht verlieren, zumal die Erzgebirgler kaum stärker erschienen. In Unterzahl jedoch, war dies schließlich den Gastgebern doch nicht vergönnt. Obwohl das heimische 1. Brett auch hier wieder seinen erwarteten Sieg einfuhr, reichte der halbe Zähler am Nachbarbrett dazu nicht aus. Am unglücklichsten darüber war wohl Schachfreund Henschel selbst und da halfen auch die tröstenden Worte vom Teamkollege Gretschischnikow nicht viel. Der kampflose Punktverlust an drei, sass da bei Beiden schon tiefer, aber ändern konnte man den Nichtantritt vom Meeraner Bothe, im Nachhinein sowieso nicht mehr. Durch die Position vier der Kreisstädter, war angesichts der noch vorhandenen spielerischen Defizite des Remser, von vornherein ja nicht unbedingt etwas zählbares erwartet wurden und so blieb man eben bei 1,5 Punkten, am Ende als Team hängen. Den Gästen des TSV 1844 war dies egal, kamen sie doch ihrerseits damit wenigstens auch noch, zu ihrem Mannschaftssieg an diesem Tag. Der GSC bleibt somit aber leider auch nach diesem vorletzten Spieltag, auf den sechsten Tabellenrang hängen, währenddessen sich die Freiberger um einen Rang nach oben schieben konnten. Wenigstens hält man aber den Siebenlehner SV, weiterhin klar auf Abstand hinter sich und hat dazu die Hoffnung nicht aufgegeben, mit voller Besetzung antretend, auch noch weitere Punkte in den letzten beiden Begegnungen, durchaus holen zu können.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde3-29.11.08

PLATZT DER KNOTEN, BEIM GLAUCHAUER SCHACHNACHWUCHS?!

Reichlich Zeit zum Training, hatten die Schachteams im Nachwuchsbereich der Alterklasse U20 auf Bezirksebene im Freistaat, um nunmehr ihren 3. Spieltag angehen zu können. Mit dabei in der Chemnitzer Bezirksliga, ist dann am Samstag auch wieder das Quartett des Glauchauer SC 1873. Dabei haben die Kreisstädter ihre einzigen Heimrunde auszurichten. Jeweils 9.00 und 13.00 Uhr gehen dann die Partien im vereinseigenen Spiellokal des „Eichamt“, über die Bühne.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Glauchau)
GSC - Siebenlehner SV / TV Freiberg 1844 - GSC

Endlich den ersten Doppelpunkt holen, wollen die hiesigen Muldestädter wohl vor allem gegen die schlagbaren Gäste des Siebenlehner SV. Der Gegner im ersten Kampf des Tages steht hierbei noch ohne jeden Mannschaftszähler 2008/09 und dies wollen die Hausherren dann auch dabei belassen. Schon etwas schwieriger ist die Aufgabe im Nachmittagsmatch, wo die Freiberger des TV 1844, an den Brettern gegenüber sitzen werden. In Bestbesetzung und vor allem mit voller Kapelle, sollte aber auch hier ein Sieg für die Hausherren möglich sein. Ob es letztlich wirklich zum idealen Heimspieltag für die Glauchauer kommt, ist aber wohl auch etwas von der Gesamtform des Teams an diesem Tage abhängig. Ein lohnenswertes Ziel ist es jedoch allemal und das nötige Zeug dazu, hat die Mannschaft des aktuellen Tabellensechsten, noch immer.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 3-23.11.08

ÜBERZEUGENDER AUSWÄRTSSIEG, FÜR GSC III

Immer etwas außerhalb des normalen Wettkampfzyklus müssen die Schachteams der Kreisliga Zwickau an den Brettern Platz nehmen. So war es an diesem Sonntag wieder einmal soweit, als der dritte Spieltag der aktuellen Saison, auf dem Programm stand. Darunter hoffte dann auch das Team des Glauchauer SC 1873, auf Erfolgserlebnisse im Punktekampf.

Spielbezirk Chemnitz   Kreisliga Zwickau  
Zwickauer SC IV - GSC III   1 : 3

Mit vollem Tatendrang reiste das Quartett der Glauchauer Dritten ins benachbarte Zwickau, um endlich den Knoten für die ersten Bretterfolge platzen zu lassen. Gegen den gastgebenden Zwickauer SC IV allerdings, war dieses Vorhaben sicherlich nicht leichter zu betrachten, als wie im bisherigen Saisonverlauf. Immerhin war der Tabellenvierte vor dieser dritten Runde noch ungeschlagen und somit sehr erfolgreich ins laufende Wettkampfjahr gestartet. Beide Mannschaften traten hierbei mit ihrem Stammvierer an und somit war ein spannender Verlauf zu erwarten, wobei die Hausherren sicherlich leicht zu favorisieren waren. Um so erfreulicher dann, der beeindruckende Auftritt der hiesigen Muldestädter an diesem Tag. Bereits nach nicht einmal 30 Minuten, hatte das 3. Brett des GSC seinen Gegenüber in die Knie gezwungen und dies völlig problemlos. Für den Meeraner Marco Bothe, nach längerer Zeit der Erfolglosigkeit, endlich wieder was für die eigen Psyche. Zwar eine ganze Stunde Bedenkzeit benötigte danach der andere Meeraner, Enrico Wagner, aber dafür benötigte er nur ganze 14 Züge, um die Position zwei der Zwickauer zur Aufgabe zu zwingen. Ein Doppelangriff mit Schach und Turmgewinn, waren einfach zuviel des Guten für das heimische Brett und für den GSC-Akteur der erste wichtige Sieg, in seiner noch ziemlich jungen Schachkariere. Auf weit mehr Erfahrung mit den 64 Feldern, konnte da schon sein Teamkollege am Spitzenbrett Frank Thieme zurückblicken und schließlich gelang auch ihm, der lange fällige volle Punktgewinn.  Dabei lies der Glauchauer, sogar noch ein zwischenzeitliches Schachmatt aus, um aber nach einem letztlich einseitig gewordenen Kampf, seinen Kontrahenten dann doch zur Aufgabe zu zwingen. Damit stand es nach nur gut 90 Minuten Spieldauer, überraschend klar 3:0 für die angereisten vier Kreisstädter. Allein das 4. Brett der Gäste wehrte sich zu diesem Zeitpunkt noch, konnte jedoch seinen Figurenverlust natürlich nicht mehr kompensieren und den dennoch angestrebten halben Zähler, nicht machen. Für den Niederlungwitzer selbst sicherlich ein unbefriedigendes Ergebnis, jedoch konnte dieser Punktverlust den Premieresieg des neu gegründeten Teams der Glauchauer, nicht mehr verhindern. Am Ende war also eitel Sonnenschein in den Reihen des GSC vorherrschend und schon deshalb hofft die Mannschaft nunmehr bereits auf eine Fortsetzung im nächsten Heimspiel, kurz vor Weinachten.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 3-23.11.08

ERNEUTE PUNKTERUNDE IM NOVEMBER

Genau drei Wochen nach dem 2. Spieltag in der Schachkreisliga Zwickau, müssen die Teams in diesem Monat gleich noch einmal ran. Die Fahne des Glauchauer SC 1873 hält hierbei nach wie vor die neu formierte dritte Vertretung des hiesigen Vereins hoch und dazu muss man diesmal, an fremdem Brettern Platz nehmen. Beginn der Partien ist dann am Sonntag, 9.00 Uhr vor Ort.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   Zwickauer SC IV - GSC III

Endlich richtig ins Wettkampfgeschehen hineinwachsen, wollen die Spieler von der hiesigen Muldestadt, im benachbarten Zwickau. Immerhin hat man ja auch erst einen einzigen Punktspielkampf bestreiten können und dies ist nunmehr auch schon wieder reichlich sechs Wochen her. Gegen die Vierte des gastgebenden Schachclub, wird es mit Sicherheit nicht wirklich einfacher, aber vielleicht reisen die Glauchauer wenigstens mit einem kompletten Vierer in Richtung der Schumannstadt. Das Ziel ist dann dort, die ersten Punkte an den Brettern zu holen, egal ob es damit schließlich schon zum ersten Mannschaftszähler langen sollte..

Beriicht

LK Zwickau   Saison2008/09   KM Nachwuchs Einzel AK U8/U20m+w   15./16.11.08

LEIDER DIESMAL KEINE TITEL, FÜR HIESIGE SCHACHJUGEND

Mehr erhofft hatte sich der Glauchauer Schachnachwuchs, bei den erstmals im Rahmen der Kreisreform, stattgefundenen Zwickauer Schachtitelkämpfen. Immerhin hatte man alle seiner stärksten Knaben und Jungen, in Wilkau-Haßlau aufbieten können und erhoffte sich so schon ein paar der Spitzenplätze in den Altersklassen des 8- bis 18jährigen Nachwuchses. Dabei war man mit 13 Aktiven, auch quantitativ im gesamten Teilnehmerfeld gut dabei, wobei der gastgebende SV Muldental mit 21 Startern, erwartungsgemäss das grösste Aufgebot an die Bretter brachte. Total waren es dann 47 weibliche und männliche Schacheleven, welche sich den zweitägigen Wettkampfstress stellten und am Ende hieß die Bilanz für die hiesigen Vertreter schließlich, zweimal Silber und zweimal Bronze.

Altersklasse U8

Als einziger Gast im fünfköpfigen Starterfeld bei den Jüngsten, vertrat der Waldenburger Karl Stein, die Interessen der hiesigen Muldestadt. Seine Gegnerschaft waren neben einem weiteren Knaben, dann auch drei Mädchen und dieses Quartett kam ausnahmslos aus den Reihen der Gastgeber. Mit zwei Siegen in den vier Partien, hatte er am Ende genauso viel Zähler auf seinen Konto wie der zweite männliche Mitbewerber auf den Titel und so musste ein Stichkampf herhalten, um den neuen Titelträger zu küren. Diesen gewann dann leider der Wilkau-Haßlauer Max Wutzler und für den Gast blieb damit nur die Silbermedaille in diesem Jahr. Die weibliche Siegerin, Rebecca Böhle dagegen, spulte mit vier Punkten aus vier Partien ihr Pensum perfekt ab und holte ihrerseits, völlig verdient den 1. Platz.

Altersklasse U10

Gewisse Hoffnungen auf ganz vordere Platzierungen, setzte der GSC 1873 auf Kevin Wenke, der neben Erik Spitzner zum Glauchauer Duo, in der Altersklasse U10 zählte. Bedauerlicherweise lief es dann allerdings gar nicht so, wie es sich der Glauchauer Anhang gedacht hatte. Letztlich blieb es zwar wenigstens beim dritten Rang für den Mitfavoriten aus der hiesigen Muldestadt, aber die zwei Punkte waren sicherlich auch für ihn selbst, heuer zu wenig. Für seine Verhältnisse solide dagegen, nimmt sich die gleiche Punktzahl für seinen Teamkollege Spitzner, E., in der Abschlusstabelle aus, womit dieser einen vierten Rang, unter den gestarteten sieben Jungen einnahm. Mit dabei im Feld waren dann auch noch drei weibliche Vertreter des Fachs und diese bestimmten wie bei den Kleinsten das eigentliche Niveau ganz besonders mit. Die Meisterkrone aufsetzen konnten hierbei wieder einmal die Vertreter des Gastgebers und hiessen Tessa Simon und Jan Stöhr. Beide hatten am Ende vier Punkte in den fünf Runden im Schweizer System, für sich verbuchen können.   

Altersklasse U12

Gleich fünf Vertreter aus der hiesigen Kreisstadt, nahmen den Kampf in der quantitativ stärksten Gruppe der 12jährigen Jungen und Mädchen auf. Neben drei weiblichen Spielerinnen, waren es zehn männliche Schachfreunde, welche sich in die fünf Runden im Schweizer System stürzten. Unter ihnen zählte Marvin Thiele, im Vorfeld sicherlich zu den ersten Anwärtern auf den Titel, jedoch spielte der Glauchauer am Ende, diesmal leider nur eine untergeordnete Rolle im Konzert der Stärksten seines Jahrgangs. Dabei waren letztlich sogar mit Toni Locke und Paul Spitzner, sogar gleich zwei seiner eigenen Mannschaftskameraden vom GSC, besser platziert. Für ihm blieb so dann nur der siebente Rang mit 2,5 Zählern, wogegen die anderen beiden es auf drei Punkte brachten und damit die für sie, guten Plätze vier und sechs belegen konnten. Das Quintett der Gäste vervollständigten schließlich mit jeweils erzielten zwei Punkten, Philipp Hans aus der Kreisstadt, sowie der Waldenburger Georg Stein, auf acht und neun. Auch hier überragten mit Annika Böhle und Philip Seidel, zwei heimische Vertreter des SV Muldental, jedoch die Konkurrenz und wurden mit jeweils vier Zählern, überlegene Kreismeister.

Altersklasse U14

Allemal nur Außenseiterchancen, besaß der einzige Akteur aus der angereisten Muldestadt, Nick Kaps, welcher für sein Georg-Agricola-Gymnasium antrat. Unter den insgesamt neun Startern (7x männlich/2x  weiblich), belegte er mit zwei Punkten allerdings nur den vorletzten Rang. Mit Sicherheit nicht sein wahres Leistungsvermögen, aber die Gegnerschaft war jedoch auch nicht von Pappe. So standen zum Schluss, dann auch im Prinzip die erwarteten Namen ganz oben. Keine Blösse hierbei gab sich der Champion Christian Ahlswede mit Fünf aus Fünf und sein weibliches Konterfei Elisabeth Schlemmer, brachte es letztlich auf 3,5 Zähler an den zwei Wettkampftagen. Beide kamen wie gehabt vom heimischen Klub aus Wilkau-Haßlau. 

Altersklasse U16

Der wohl heisseste Kandidat aus Sicht des GSC 1873, trat in der Altersklasse U16 an und wurde dem dann auch gerecht. Zum Schluss landete er nur durch die schlechtere Wertung gegenüber den Titelträger aus Wilkau-Haßlau, Martin Schlemmer auf Rang zwei der Endtabelle. Hierbei war dann wohl das interne Duell der beiden Kontrahenten entscheidend, welches der Hausherr für sich entscheiden konnte. Keine Mühe bereitete den Glauchauer allerdings die restliche Gegnerschaft des fünfköpfigen Starterfeldes, wogegen der Champion in Runde drei Federn lies. Die drei Zähler der beiden Besten im Feld, reichten aber wie gesagt, ganz souverän aus, um sich den Rest vom Leibe zu halten. Etwas traurig dürfte allerdings Schachfreund Henschel schon sein, denn die Meisterschaft hätte ihm auch gut gestanden, aber es gibt ja bestimmt schon bald eine neue Chance, dies wieder zu begleichen. 

Altersklasse U18/20

Auch bei den ganz Großen der U18, lagen die Erwartungen des hiesigen Vereins, auf höchsten Niveau. Mit Dimitrij Gretschischnikow ,startete immerhin der derzeit wohl stärkste Nachwuchsspieler des Klubs und schon allein er, erwartet das bestmögliche Schach, für sich selbst. Mit dem heimischen Michael Völz (DWZ 1822) vom SVM und dann auch späteren Titelträger, hatte der junge Glauchauer, allerdings auch stärkste Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Der letztliche Bronzeplatz allerdings, wurmte ihn sicherlich um so mehr, da ihn auch der neue U20-Meister Kevin Dannhäuser aus Lichtenstein, diesmal bezwang und somit eben nur zwei Zähler, am Ende für ihn in der Ergebnisliste standen. Seinem Teamkollege Marco Bothe, war dagegen sogar nur der letzte Rang, unter den fünf angetreten Spielern, verblieben und dies leider ohne jeden Punkterfolg. Vielleicht aber hat auch der Meeraner, in Zukunft wieder bessere Zeiten für sich. Zwar war diese Gruppe nur sehr klein, aber vom Spielniveau natürlich die stärkste aller der sieben Staffeln und die zur Meisterschaft nötigen drei Punkte, um so schwerer zu erreichen.

Vorschau

LK Zwickau   Saison2008/09   KM Nachwuchs Einzel AK U8/U20m+w   15./16.11.08

NEUE HERAUSFORDERUNG FÜR GLAUCHAU‘S SCHACHELEVEN

Erstmals gilt es für den Schachnachwuchs, sich im neuen Großkreis Zwickau zu beweisen. Bei der Premiere 2008 also, präsentierte sich der SVM Wilkau-Haßlau als Ausrichter der Kreismeisterschaften in den AK U8 bis U20. Natürlich fehlen da die Vertreter des GSC 1873 auch nicht und so schickt der hiesige Verein, seine derzeit besten Jugendspieler an die Zwickauer Mulde, ins dortige Ärztehaus. Insgesamt elf Aktive gehen hierbei für Glauchau an die Bretter und ein Teil rechnet sich schon, recht gute Chancen fürs obere Tabellenbild aus. Dazu müssen die jungen Schachspieler aber erst einmal sieben Runden im Schweizer System hinter sich bringen und gleich an zwei Tagen voll konzentrieren. Von der Spielqualität her, dürfte es allerdings in allen Altersklassen gehörig zur Sache gehen, denn allein der Gastgeber verfügt über eine starke Nachwuchsabteilung auf sehr hohem Niveau. Dazu kommt dann auch noch die quantitative Erhöhung der teilnehmenden Jungen und Mädchen, also kein Vergleich mit den bisherigen Titelkämpfen im ehemaligen Landkreis Chemnitzer Land. Dem Schachsport insgesamt kann dies aber wohl nur gut tun und mal sehen wie das Ganze dann ausgeht. Beginn der Partien ist am Samstag und Sonntag jeweils 9.00 Uhr vor Ort, wobei am ersten Tag drei Runden und am zweiten dann vier Runden über die Bühne gehen werden.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 10-09.11.08

ZWEITE DES GSC SCHLÄGT SPITZENREITER

Eine zusätzlichen Spieltag, hatten die Schachteams in der 2. Bezirksklasse, Anfang diesen Monats zu absolvieren. Mit einem Heimspiel, gingen die Glauchauer Zweite, diese vierte Saisonbegegnung an.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - SG Waldkirchen II   4,5 : 3,5

Kein geringerer als der aktuelle Tabellenführer aus Waldkirchen, war  der Gegner des gastgebenden GSC II und dabei hatte die Zweite der Vogtländer dann sogar noch eine weisse Weste vorzuweisen. Grund genug die Gäste von Beginn an mit der nötigen Sicherheit zu bespielen. Zumindest rein von der Wertzahl her jedoch, konnte man sich jedoch auch seiner eigenen Stärke gewiss sein, zumal die Waldkirchener ebenfalls mit einem Ersatzmann in der Muldestadt erschienen. Dagegen konnten die Glauchauer fast ihre Bestbesetzung aufbieten, weil allein das Stammbrett drei in dieser wichtigen Begegnung fehlte. Erstmals mit dabei indessen die Nummer eins mit dem Meeraner Dietmar Nötzel. Angesichts der Konstellation, dass man im Sinne des sofort wieder angestrebten Aufstiegs, im Prinzip schon zuviel Punkte hat liegen lassen, war ein Sieg der Hausherren schon äusserst wichtig. Natürlich wollten aber auch die Besucher, zumindest mit einer Punkteteilung das „Eichamt“ verlassen und so dauerte es erst einmal knapp zwei Stunden bevor die erste Partie beendet war. Durch eine Fehleinschätzung des „En Passons Schlagen“ seines Gegenüber, kam dabei das 4. Brett des GSC mit Axel Burkhardt in Vorteil und konnte damit wenig später einen Sieg verbuchen. Innerhalb der nächsten 120 Minuten folgten dann allerdings vier zum Teil heiss umkämpfte Remisen, wobei hier besonders die kämpferische Punkteteilung des Ältesten gegen den Jüngsten der anwesenden Schachfreunde, herausragte. Für den heimischen Oldie Joachim Karnahl am letzten Brett und die Kreisstädter um so wichtiger, da sein Teamkollege an fünf, seine mehr als aussichtsreiche Position, später noch vergeigte. Zu Remisen reichte es in dieser Phase des Kampfes allerdings für Bernd Wollmann an Position fünf, sowie für die Bretter zwei und drei mit Lothar Pumpa und Knut Ludwig. Knapp vier Stunden dauerte die Partie von Jonathan Henschel und entpuppte sich hierbei als ganz wichtiger Meilenstein zum letztlichem Mannschaftssieg der Glauchauer. So lehnte er die Remisangebote seines Kontrahenten ab und führte seine schwarzen Steine zu einem überzeugenden Sieg. Ähnliches hatte lange Zeit auch das Spitzenbrett im Blick, einigte sich aber schließlich doch mit dem Waldkirchener Gast nach mehr als vier Stunden auf den für die Gastgeber wichtigen halben Zähler. Am Ende ein wahrlich verdienter 4,5 : 3,5 Erfolg für die GSC-Vertretung und ein ganz wichtiger dazu. Zwar steht man weiterhin auf Rang fünf der Tabelle, hat bei nunmehr einen Zähler Rückstand, den Anschluss nach ganz oben indessen gehalten. Für die Vogtländer hingegen ein erster Rückschlag in dieser Saison, aber immerhin weiter die Staffelführung.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 10-09.11.08

ZUSÄTZLICHER SPIELTAG AUF BEZIRKSEBENE

Ihre wettkampfkalendermässige Runde zehn, absolvieren am Sonntag die Schachteams auf der untersten Chemnitzer Bezirksklassenebene. So gilt es auch für den Vertreter des GSC 1873, das vierte Punktspiel innerhalb von knapp zwei Monaten, zu bestreiten. An den Partiebeginnen um 9.00 Uhr in heimischen Gefilden, ändert sich aber natürlich auch diesmal nichts.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SG Waldkirchen II

Im Kampf mit dem aktuellen Tabellenführer von der SG Waldkirchen II können die Spieler der Dritten aus der Muldestadt, sich erstmals in dieser Saison, wahrlich richtig beweisen. Immerhin haben die Vogtländer noch eine völlig weisse Weste und zählen wohl nicht nur deshalb, zu den ersten Mitfavoriten beim Aufstiegskampf. Ähnliches hatten sich ja vor der Saison, auch die Glauchauer Gastgeber auf die Fahnen geschrieben. Derzeit steht man aber mit einem ausgeglichenen Punktekonto noch lange nicht dort oben. Um so mehr ist gerade diese Begegnung schon mal ganz entscheidend, wo es in der Tabelle hingeht. Zumindest vom Spielerreservoir können die Hausherren hierbei wohl aus den Vollen schöpfen, aber sicherlich werden auch die Gäste wissen worum es geht und ihrerseits die Bestbesetzung in den Räumen „Am Eichamt“ der Kreisstadt, aufbieten. Ein echtes Spitzenspiel also, wobei die Waldkirchener aber schon als favorisiert gelten dürften und eine Punkteteilung für den GSC,als Erfolg zu werten sein dürfte.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde1-09.11.08

ERFOLGREICHE AUFTAKTPARTIE, BEIM JÜNGSTEN SCHACHTEAM

Spielbezirk Chemnitz U12 (Glauchau)
GSC - TV Freiberg 1844   2,5 : 1,5

Den insgeheim erhofften Doppelpunktgewinn letztlich perfekt machen, konnten die vier jungen Vertreter des Glauchauer Schachclub 1873, zu Beginn der diesjährigen Mannschaftsmeisterschaften des Spielbezirks Chemnitz in der Altersklasse U12. Als Gegner in dieser Heimbegegnung, waren dabei die in etwa gleich stark einzuschätzenden Freiberger, in die hiesige Kreisstadt gekommen. Zwar konnte man nicht ganz auf das Wunschquartett zurückgreifen, bot aber an den ersten drei Brettern das zur Zeit stärkst Mögliche auf. Die Gäste machten es trotz des ebenfalls nicht vorhandenen Stammvierer, dann auch noch ziemlich spannend und mussten sich erst ganz am Ende den Hausherren geschlagen geben. Dabei waren Marvin Thieme am 2. und etwas überraschen Philipp Hans am letzten Brett, die Garanten zum Erfolg für ihren GSC. Beide Glauchauer verliessen letztlich als Sieger das Spiellokal und dazu kam das erfreuliche Remis an der Spitzenposition, wo Teamkollege Toni Locke einen starken Kampf zeigte. Nicht ganz den Erwartungen hingegen, dürfte die Niederlage von Kevin Wenke an drei, entsprochen haben. Hier hatten sich nicht nur die verantwortlichen Trainer, sondern wohl auch er selbst mehr erhofft und natürlich auch vorgenommen. Leider sollte es aber diesmal eben nicht so für ihn sein und die Freiberger hielten durch diesen Sieg, die Begegnung ein ganzes Stück lang offen. Insgesamt kann man bei den Gastgebern jedoch konstatieren, knapp aber verdient mit 2,5 : 1,5 Punkten, zum Schluss die Nase vorn gehabt zu haben. Mit Sicherheit, auch ein für die zentrale Endrunde in gut einem Monat, brauchbare eigene Psyche, ist dieser Doppelpunktgewinn, schon äusserst wichtig. Gerade die Jüngsten leben davon und sind schnell mal unmotiviert, selbst wenn es nur einmal nicht richtig am Brett läuft.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde1-09.11.08

ERSTE VORKÄMPFE, BEI DER DIESJÄHRIGEN BMM U12

Spielbezirk Chemnitz U12 (Glauchau)
GSC - TV Freiberg 1844

Ihren Auftaktspieltag, erleben die jungen Schachmannschaften aus dem Chemnitzer Raum am morgigen Sonntag ab 9.00 Uhr, an den verschiedenen ausgelosten Spielstätten der Region. Auch heuer wieder haben sich zahlreiche Teams in dieser Altersklasse der U12jährigen Mädchen und Knaben für diese Bezirksmeisterschaft gemeldet. Unter den diesmal gleich 16 an den Start gehenden Quartetts, vertreten an eins Toni Locke, an zwei Marvin Thiele, an drei Paul Nürnberger und an vier Kevin Wenke, hierbei den Glauchauer Schachclub 1873, als so genannte Wunschformation. Wer dann allerdings in den insgesamt sieben angesetzten Runden im Schweizer System im einzelnen die Bretter besetzen wird, ist natürlich immer erst kurz vorm eigentlichen Spieltag vorhersagbar. Wie schon im Vorjahr, haben die hiesigen Muldestädter beim so genannten dezentralen Start, erneut Heimrecht erwischt. Als Gegner kommt dazu die Mannschaft des TV Freiberg 1844 ins „Eichamt“ nach Glauchau. Eine scheinbar lösbare Aufgabe, wenn man sich die einzelnen Brettbesetzungen der anderen Muldestädter anschaut. Definitiv fehlen bei den Hausherren wird jedoch das dritte Brett, wobei man wohl trotzdem einen Doppelpunktgewinn, als Zielvorgabe sieht. Sicherlich sind aber auch die Freiberger Gäste motiviert genug, bei ihrer Premiere nicht gleich mal unbedingt zu verlieren. Egal wie es aber ausgeht, Spass machen sollte es den  Beteiligten aber allemal und die Sieger können ganz entspannt, den dann noch zwei folgenden Endwettkampftagen, entgegen sehen.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 2-02.11.08

DRITTE AUS DER KREISSTADT, MUSSTE UNFREIWILLIG PAUSIEREN

Allein auf Kreisliganiveau, ging es am vergangenen Sonntag, wettkampfmäßig zur Sache. Leider nicht mitmischen, konnten hierbei jedoch das Team des Glauchauer Schachclub 1873.

Spielbezirk Chemnitz   Kreisliga Zwickau  
GSC III - SG Motor Thurm I   verlegt

Erst Anfang 2009 tragen die Glauchauer Spieler der 3. Vertretung ihr reguläres erstes Heimspiel in dieser Staffel aus. Der Grund hierfür war der Antrag der Gäste des SV Motor Turm I, auf eine Spielverlegung. Natürlich konnten die Gastgeber darüber kaum richtig glücklich sein, brannten diese doch darauf, die verpatzte Saisoneröffnung in Lichtentanne, schnellstens richtig zu stellen. Darauf müssen die hiesigen Muldestädter, nunmehr eben einfach noch einmal weitere drei Wochen warten. Unterdessen, punktete die Konkurrenz aber wenigstens nicht komplett gegen den GSC, sodass der Vierer ohne eigenes zutun, die rote Laterne zunächst einmal abgegeben hat

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 2-02.11.08

IM OLYMPIAMONAT,  NUR AUF UNTERSTER EBENE SCHACHAKTIVITÄTEN

Die Zwickauer Kreisligavertreter, sind im November ziemlich die einzigen Teams, welche ihr Punktspielprogramm der aktuellen Saison fortsetzen. Unter ihnen auch die Vertretung des Glauchauer Schachclub 1873, welche am morgigen Sonntag, dabei ihre Heimspielpremiere geben wollte.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   GSC III - SG Motor Thurm I

Auf Wunsch der Gäste der SG Motor Thurm I, wird diese zweite Runde auf Anfang 2009 verschoben. Der Grund hierfür ist ein kaum zur Verfügung stehender Spielerkader beim Tabellenvierten. Der genaue Termin dieser Nachholpartie, ist derzeit aber noch nicht bekannt.  Die Spieler der Dritten der hiesigen Muldestädter müssen also noch etwas länger auf ihre Heimpremiere und mögliche erste Punkte in dieser Saison, warten.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 3-12.10.08

ZWEI GANZ KLARE SIEGE, FÜR GLAUCHAU‘S SCHACHTEAMS

Bereits die dritte Runde hinter sich gebracht, haben heuer die sächsischen Schachclubs mit ihren Mannschaften in der Sachsenliga, bis hinunter zur Bezirksklasse. Auch der Glauchauer SC 1873 war dabei mittendrin im Punktspielgeschehen der aktuellen Saison dabei und dies sowohl auswärts als auch in heimischen Gefilden.

2. Landesklasse Staffel B
ESV Lok Döbeln - GSC I   2,5 : 5,5

Mit dem letzten Heimerfolg im Rücken, reisten die Spieler der Ersten des GSC in Richtung Döbeln, um auch dort möglichst, gleich noch zwei weitere Mannschaftspunkte einzufahren. In der vergangenen Saison hatte man hier zwar verloren, jedoch unter wirklich unglücklichen Umständen. Der gastgebende ESV Lok, zählt dabei auch heuer wieder zu den schwächeren Teams dieser Leipziger Staffel und ein Sieg, war gerade darum wirklich nicht ganz unwichtig. Die Hausherren traten hierbei mit ihrer Stammformation an, wogegen die Glauchauer mit einem weiteren Ersatz aus der Zweiten, die Bretter besetzen musste. Trotzdem lief es diesmal richtig nach Plan für die Gäste, wenn auch ihr letztes Brett schließlich verlor. Am Ende war diese Niederlage zwar nicht die einzige an diesem Tag, aber dafür zeigte sich der Rest des Teams in bester Siegerlaune. Nach reichlich zwei Stunden Kampf, gewann dann Jörg Pumpa an Position sechs, als erster seine Partie, nach einer falscher Zugabwicklung seines Gegenüber. Fast ähnlich, jedoch mit umgekehrten Vorzeichen erging es nur wenig später, allerdings seinen Mannschaftskameraden am 8. Brett. Das folgende Remis von Lutz Köhler an zwei, in ausgeglichener Stellung, sah beide Teams erst einmal weiter auf gleicher Höhe, aber dies war nur eine Momentaufnahme, denn danach triumphierten die Muldestädter gleich vier Mal in Folge. Sicherlich herausragend hierbei, die Partie von Thomas Drauschke am 7. Brett, der seinem Gegner voll im Griff hatte und letztlich diesen sogar Matt setzen konnte. Fast gleichsam gut, lief es für Ralf Wegner, Peter Nagorny und Jens Becher in ihren Begegnungen an den Positionen fünf bis drei, indem sie die Kontrahenten ebenso klar beherrschten und zu völlig verdienten Punktgewinnen, ihrerseits kamen. Nach nicht einmal vier Stunden Bedenkzeit, stand somit für die hiesigen Kreisstädter der Teamerfolg bereits fest und nur noch das Spitzenbrett kämpfte an seinem Brett. Schließlich musste dieses dann zwar doch noch den Döbelnern, einen Sieg zugestehen, wobei aber selbst hier ein zwischenzeitliches Remis, durchaus möglich gewesen wäre. Mit dem klaren 5,5 : 2,5 Endstand, konnte das GSC-Team allerdings genauso gut leben und verschaffte sich zudem gehörig Luft, in Richtung der unteren Tabellenränge. Derzeit steht man also mit 4 : 2 Zählern auf Platz vier und kann damit erst einmal ganz entspannt in die Zukunft blicken.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B
GSC II - SV Markneukirchen III   5,5 : 2,5

Den ersten Saisonsieg, wollte die 2. Mannschaft der Glauchauer an diesem 3. Spieltag der Saison, an den heimischen Brettern nunmehr unbedingt erzielen. Als Gegner, schienen die Mannen der Dritten des SV Markneukirchen, dann auch dazu geeignet zu sein. Immerhin hatte man die Vogtländer in den letzten vier Begegnungen ständig klar im Griff und so sollte es auch heuer wieder werden. Beide Teams mussten hierbei ersatzgeschwächt antreten, wobei die Gäste aber wohl sowieso, durchweg schlechter besetzt waren. Kaum verwunderlich also, dass es vornehmlich die hinteren Positionen der Gastgeber waren, welche zu nie gefährdeten Siegen kamen. Dazu kam auch noch, dass der Tabellenneunte mit nur sieben Spielern angereist war. Hinzu kam noch, dass der Tabellenneunte mit nur sieben Spielern angereist war. Bereits in der ersten Wettkampfstunde, gelang dann Peter Paluch am letzten Brett der volle Punktgewinn gegen den Markneukirchener Neuling. Kurz darauf war auch Mannschaftskamerad Joachim Karnahl an der Reihe, seinem Gegenüber zur Aufgabe zu zwingen. Den Hattrick für die Hausherren perfekt, machte schließlich Reinhard Gehrt an fünf und damit stand es schon mal
4 : 0, denn der kampflose Punktgewinn von Dimitrij Gretschischnikow an zwei, zählte ja ebenso zum Habenkonto für den GSC. Angesichts dieses Zwischenstandes, war es nicht verwunderlich, die nunmehrigen Friedensangebote der Gäste in Form von Remisen, auch anzunehmen. Für die beteiligten hiesigen Akteure der Bretter eins, drei und vier mit Lothar Pumpa, Axel Burkhardt und Bernd Wollmann, also nur verständlich im Sinne der Mannschaft zu handeln. Das nunmehr noch kämpfende sechste Brett der Glauchauer, hatte den Sieg schon vor Augen, musste allerdings nach knapp vier Stunden aufopferungsvollen Kampf, am Ende doch noch die Segel gänzlich streichen. Für den Jüngsten im Team, sicherlich vor allem für sich selbst ein schmerzvoller Punktverlust, aber gerade ihm, steht ja noch die ganze Schachzukunft offen. Damit konnte allein das 6. Brett der Gäste voll punkten und den Endstand von 5,5 : 2,5 für die Muldestädter, jedoch auch nur noch etwas schmälern. Mit dem vorrücken auf Tabellenrang fünf hingegen, kommen die Glauchauer allmählich in die Regionen, wo sie vor der Saison hinwollten.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   Vereinspokal   10/08-11/09

VEREINSPOKAL AUCH HEUER WIEDER EIN THEMA ?!

Den Kampf um die Pokalmeisterschaft des Glauchauer Schachclub 1873, nehmen die Vereinsmitglieder ab diesem Freitag nunmehr wieder auf. Dabei startet dieses Turnier zwar mit ein paar Wochen Verspätung, aber dies dürfte dem Ganzen kaum etwas schaden. Schließlich stehen ja trotzdem noch fast elf Monate mit Wettkampfatmosphäre unter Schnellschachbedingungen ins Haus. An den freitäglichen Vereinsabenden ist somit jeweils ab 20.00 Uhr, Schachzeit angesagt. Die einzige Neuerung ist hierbei, dass jeder Teilnehmer bei seinem Einstieg ins Turniergeschehen mit einer DWZ von 1700 startet. Ansonsten werden wieder fünf Partien pro Abend von Jeden abverlangt und die Ergebnisse dann nach den aktuellen Wertungsrichtlinien ermittelt. Startberechtigt sind alle Interessenten und am Ende ist der vorne, welcher die höchste DWZ aufweisen kann. Die Namen der Favoriten sollten sich im Prinzip zwar nicht geändert haben, aber auch im Vorjahr hat sich dann gezeigt, dass es nicht immer ein Selbstläufer bei den Titelaspiranten wird. Ausgeglichenheit und Ausdauer, sind da auf jeden Fall noch immer gefragt und der eine oder andere Außenseiter, kann immer mal mit an der Spitze auftauchen.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 3-12.10.08

WEITERE PUNKTRUNDE BEI DEN SCHACHTEAMS

Ins volle Wettkampfgeschehen geht es bei den Mannschaften des Freistaates, diesmal bereits Mitte Oktober und das Ganze nur sechs Wochen nach dem aktuellen Punktspielserie 2008/09. Für die zwei beteiligten Teams des Glauchauer Schachclub 1873, ist dies ebenso gültig wie für die restliche Konkurrenz auch. Heuer hat allerdings die Erste auswärts zu bestehen und die Zweite kann ein weiteres Mal Heimrecht geniessen. Jeweils ab 9.00, wird es dann aber an allen Brettern richtig ernst.

2. Landesklasse Staffel B   ESV Lok Döbeln - GSC I

Ihr erstes Auswärtsspiel, müssen die Glauchauer mit ihrer 1. Mannschaft, beim ESV Lok Döbeln bestreiten. Zuletzt hatte man dort eine unglückliche Niederlage hinnehmen müssen und um so mehr ist man ganz heiss darauf, diese vermeidbare Scharte, gleich wieder ausgleichen zu können. Einfach wird dass allerdings nicht, muss man doch erneut mit Ersatz nach Döbeln reisen. Sicherlich kein Hauptgrund dafür den Kopf gleich von vornherein in den Sand zu stecken, denn wahrscheinlich fehlt letztlich dann doch nur der Stammersatz an Position acht. Der Meeraner sollte mit einem Spitzenspieler der zweiten Reihe, eigentlich ebenso gut vertreten werden können. Wenn man in der restlichen Wunschformation, dazu noch die volle Spielstärke an den Brettern auch umsetzen kann, ist zumindest das Minimalziel der Punkteteilung, wohl kein Thema. Die Gastgeber jedoch brauchen derzeit ebenfalls jeden Zähler in der Tabelle und haben auch schon in Runde eins, einem der vermeintlichen Staffelfavoriten ein Unentschieden abgetrotzt. Erneut genug Spannung also, um die Köpfe „qualmen“ zu lassen.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SV Markneukirchen III

Mit nur einem Mannschaftszähler, stehen die Mannen der Zweiten des GSC, derzeit wahrlich nicht an der geplanten Tabellenposition. Gegen die punktgleichen Gäste aus dem Vogtland, gilt es also sich endlich der eigenen Stärke zu besinnen. Am Ende dürfte zudem nur ein Sieg über den SV Markneukirchen III, als richtiger Erfolg für die Hausherren zählen und wenn dieser dann auch noch überzeugend herausgespielt würde, wäre das Glück erst einmal wieder perfekt für sie. Dem entgegen sind natürlich die Pläne der Vogtländer mit Sicherheit ganz anders gestrickt, wobei ihnen eine Punkteteilung wahrscheinlich schon genügen würde. Irgendwelche Aufstiegsambitionen, hegt ja der letztjährige Staffelzehnte sowieso nicht, ganz anders sieht dies aber der gastgebende Absteiger aus der Muldestadt. Bei allen Für und Wider jedoch, die Entscheidung dürfte an diesem Oktobersonntag, noch immer an den Brettern selbst fallen.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-05.10.08

ZUM AUFTAKT KLARE NIEDERLAGE, DER DRITTEN DES GSC

Ihren Punktspielstart vollzogen nunmehr Anfang Oktober, auch die Schachmannschaften des Freistaates auf Kreisebenenniveau. Mit dabei die Wiedereinsteiger des Glauchauer SC 1873 mit seiner dritten Vertretung.

Spielbezirk Chemnitz   Kreisliga Zwickau
TSV Lichtentanne II - GSC III   4 : 0

Bei Ihrer Premiere nach langer Punktspielabstinenz, musste die Dritte der Glauchauer erst einmal noch gehöriges Lehrgeld zahlen. Die zweite Vertretung des TSV Lichtentanne, fungierte hierbei als Gastgeber und Lehrmeister zugleich. Das seit Jahren in dieser Kreisliga ansässige Team nutzte die zum Teil noch fehlende Cleverness der hiesigen Muldestädter rigoros aus und profitierte dazu natürlich auch noch vom kurzfristigen Nichtantritt der Stammposition drei, bei den Gästen. Am Ende schickten die Randzwickauer, das Rumpfteam des GSC, klar mit 0 : 4 wieder nach Hause. Um die zwei Stunden dauerte dabei zunächst der Kampf am Spitzenbrett, wo der Glauchauer Vertreter trotz zwei Mehrbauern und guter Stellung, leider noch einige Fehler machte und schließlich seine Partie doch aufgeben musste. Ein Figurenverlust brachte danach das 3. Brett aus der Kreisstadt auf die Verliererstrasse und trotz großem Kampf, stand damit schon der Gesamtsieg der Lichtentanner fest. Grund dafür, der kampflose Punktgewinn am frei gebliebenen letzten Brett der Neulinge, wobei der fehlende Meeraner bedauerlicherweise schon das zweite Mal sein Team im Stich lies. Um so erfreulicher das Debüt des anderen Meeraner Akteur, denn dieser hielt sein Spiel lange Zeit ausgeglichen. Hierbei lehnte er sogar ein zwischenzeitliches Remisangebot seines Gegenüber ab, bevor er dann doch noch die größere Spielklasse dessen, anerkennen musste. Trotz allem sollte sowohl er, als auch seine beiden Mannschaftskameraden, sich keineswegs von dieser Niederlage entmutigen lassen und für die Zukunft in dieser Zwickauer Kreisliga, optimistisch sein. Die ersten mehr als drei Stunden Bretterfahrung hat man ja durchaus gemacht und sicher wird es von Spieltag zu Spieltag, dann auch immer besser werden. Wichtig ist aber wohl vor allem, einen kompletten Vierer an den Start zu bringen. Für die nächste Runde in einem Monat, sollte dies den Glauchauern, in den eigenen Räumen mit Sicherheit gelingen und bis dahin kann ja auch noch kräftig trainiert werden.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-05.10.08

UNTERSTE SPIELEBENE BEI DEN BRETTKÜNSTLERN,  WIRD NUNMEHR AKTIV

Als Letzte der sächsischen Männerteams, starten heute die Schachquartetts auf Kreisligaebene des Spielbezirkes Chemnitz. Nach langer Wettkampfpause im Punktspielbetrieb, ist in der Saison 2008/09, auch wieder ein Vertreter des hiesigen Glauchauer SC 1873 mit von der Partie. Zum Auftakt müssen die Kreisstädter hierbei ab 9.00 Uhr an fremden Brettern Platz nehmen.

Spielbezirk Chemnitz
Kreisliga Zwickau   TSV Lichtentanne II - GSC III

Mehr als zehn Jahre Pause, hat sich die dritte Mannschaft der Muldestädter Zeit gelassen, bevor man nunmehr wieder vier Schachfreunde, für die zu meldende Stammformation gefunden hat. Im Vordergrund der anstehenden neun Kämpfe in der Kreisliga Zwickau, gilt hierbei der Gesichtspunkt, allen aktiven Mitgliedern des Vereins die Möglichkeit zu geben, echte Wettkampfluft auch außerhalb der eigenen Reihen, atmen zu können. Die zuletzt immer wieder leicht steigenden Mitgliederzahlen im Männer- und vor allem im Nachwuchsbereich, zollt dem Ganzen einfach Tribut und gibt dem Klubleben hoffentlich weitere neue Akzente. Im Stammvierer der Glauchauer, stehen hierbei folgende Spieler zur Verfügung; an Position eins Frank Thieme mit einer DWZ von 1285, an zwei Enrico Wagner (ohne), an drei Marco Bothe (1034) und an vier Martin Schickel (1009). Als echter Neueinsteiger, gilt dabei der Meeraner Schachfreund Wagner und dieser brennt mit Sicherheit ganz enorm, sich endlich auch unter Turnierbedingungen, beweisen zu können. Für die restlichen drei seiner Mannschaftskollegen ist da schon ein Stück Routine mehr dabei, wobei besonders das Spitzenbrett auch schon in den Reihen der Zweiten, seine Schachfähigkeiten beweisen konnte. Ihr Debüt im Männerbereich hingegen, geben die zwei erfahrenen Nachwuchsakteure an den beiden hinteren Brettern. Zielvorgaben gibt es für das GSC-Team im Prinzip nicht, wenngleich man natürlich auch nicht gerade als Letzter, die Saison in dieser Zehnerstaffel beenden will. Zum Auftakt geht es nach Lichtentanne, wo die Zweite des gastgebenden TSV wartet. So recht weis aber wohl keiner der gemeldeten Starter, wer wie einzustufen ist und somit gilt erst einmal der Vorsatz, die Lage zu testen. Das dürfte bei den Gästen aus Glauchau nicht anders werden und der Ausgang dieser Begegnung steht damit noch in den Sternen. Spätestens nach den ersten Abtasten am 1. Spieltag und der Sichtung mit welchem Spielerreservoir jeder einzelne Verein in dieser Klasse ausgestattet ist, sollten die wirklichen Favoriten bzw. Außenseiter, aber erste Konturen annehmen. Viel Glück ist dem hiesigen Kreisligavertreter, aber allemal zu wünschen.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 2-28.09.08

GLÜCK UND LEID, AN DEN SCHACHBRETTERN GANZ NAH ZUSAMMEN

Den 2. Punktspieltag 2007/08, hatten die Mannschaften des SVS, am vergangenen Sonntag auf den Programm stehen. Bei den Kämpfen im Freistaat, waren natürlich auch die beiden Teams des Glauchauer Schachclub 1873 wieder mit drunter, um sich in der noch am Anfang stehenden Tabelle, möglichst zu verbessern.

2. Landesklasse Staffel B
GSC I - SV Springer Leipzig   4,5 : 3,5

Erneut in den eigenen Gefilden, durften sich die Spieler der Ersten aus der Muldestadt beweisen und dies im wahrsten Sinne des Wortes, hatte man doch die Auftaktbegegnung, gleich mal in den Sand gesetzt. Um so mehr standen die acht heimischen Bretter, natürlich dadurch unter Erfolgsdruck und im Prinzip zählte nur die Devise, den Kampf mit den Leipzigern vom SV Springer, für sich zu entscheiden. Der Neuling in dieser Staffel, hatte zudem aber ebenso wie die Gastgeber zu Saisonbeginn, knapp verloren und strebte so zumindest wohl eine erste Punkteteilung an. Am Ende schließlich war es ein echtes Stück harte Arbeit, bevor die Glauchauer über den erhofften Doppelpunktgewinn verfügten. Mit viel Glück, stand es so nach mehr als fünf Stunden Spieldauer, schließlich 4,5 : 3,5 Punkte und dabei begann es fast schon ernüchternd für die Hausherren. Zwar dauerte es knapp drei Stunden, bevor die erste Partie beendet war, aber schon da standen die Zeichen auch an so manch anderen Brett eher schlecht, als gut. Die Niederlage am letzten Brett allerdings, war  dann auch nicht unerwartet gekommen, um so mehr der rund 30 Minuten später folgende Punktverlust am Spitzenbrett der hiesigen Kreisstädter. In Zeitnot nicht die richtigen Züge gefunden und letztlich fair aufgegeben, musste die heimische Position eins nach 13 Punktspielen, damit wieder die erste Null am Brett hinnehmen. Gut vier Stunden dauerte es, bevor man sich beim GSC schließlich von diesem zwei Punkterückstand erholte. Was folgte waren drei ganz wichtige und dazu verdiente Siege an den Brettern vier bis sechs. Sowohl Peter Nagorny, als auch Ralf Wegner und Thomas Drauschke erarbeiteten sich Stück für Stück Positionell Stellungsvorteile in ihren Partien und legten hierbei all ihre Erfahrenheit in die Waagschale, um am Ende ihre Gegenüber zur Aufgabe zu bewegen. Gleich im Anschluss an diese Erfolgsphase der Muldestädter jedoch, glich der Bezirksligaaufsteiger am 7. Brett wieder aus. Dabei musste Dietmar Nötzel, wieder einmal seine Endspielschwächen eingestehen und da hilft dann auch nicht ein ängstliches, frühzeitiges Remisangebot, denn die Chancen zur Punkteteilung wären wohl auch später, bei mehr Konzentration noch drin gewesen. Das gewisse Quentchen Glück, war jedoch diesmal letztendlich auf Seiten der Gastgeber und ganz speziell am 3. Brett zu finden. So lehnte der Kontrahent von Jens Becher dessen Remisangebot, trotz drohenden Dauerschachs ab und machte dazu prompt noch einen groben Fehler, womit die Partie für den Glauchauer plötzlich gewonnen war. Für den nun noch nötigen halben Punkt zum Mannschaftssieg, sorgte zum Abschluss Lutz Köhler an Position zwei, wobei der Gastspieler sogar noch das etwas schlechtere Endspiel zu bewältigen hatte. Mit diesem ersten Saisonsieg, verhindert das GSC-Team zunächst einmal das Allerschlimmste und darf sich gerade deshalb keineswegs auf diesen Zweier ausruhen. Den Leipzigern dagegen, dürfte schon jetzt die erwartet schwere Saison bevorstehen, aber auch hier sind wahrlich gute Spielansätze in diesem vermeintlich schwächsten Team der Staffel, zu erkennen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B
SV Empor West Zwickau I - GSC II   5 : 3

Die nicht ganz unnötige Punkteteilung zu Saisonbeginn im Rücken, machte sich die zweite Vertretung der Glauchauer, auf den Weg ins benachbarte Zwickau, zum dort wartenden SV Empor West. Hier wollte man endlich einmal wieder Punkte mitnehmen, denn immerhin stammt der letzte und dazu einzige Sieg aus der Spielserie 1995/96. Um zudem den eigenen Ansprüchen, ganz vorne mitzuspielen gerecht zu werden, war also zumindest ein Unentschieden angesagt. Trotz des Punktverlustes am zweiten Brett, in einer zweifelhaften Gambitvariante nach nur knapp zwei Stunden Dauer, war dieses Ziel durchaus ständig greifbar. Der sicher eingefahrene Sieg von Axel Burkhardt an Position vier, brachte die Gäste im Anschluss daran bereits wieder heran. Die folgende, verdiente Punkteteilung durch das 5. Brett der hiesigen Muldestädter mit Reinhard Gehrt, nährte diese Hoffnung nur noch um so mehr, folgte doch wenig später schon der nächste Partiegewinn für sein Team. Bravourös mit drohendem Matt bzw. Damengewinn, zeigte sich der zweite Nachwuchsakteur in den Reihen des GSC, Jonathan Henschel an Position sechs spielend, seinem Zwickauer Gegenspieler überlegen. Angesichts dessen, einigte sich wohl auch Ersatzmann Peter Paluch am letzten Brett der Glauchauer, trotz guter Siegeschancen, in der vierten Wettkampfstunde auf Remis mit seinem Kontrahenten. Beim Zwischenstand von 2:3 jedoch, drehten die Hausherren diese Begegnung doch noch zu ihren Gunsten, wobei aber die Gäste schon etwas mithalfen. Trotz großen und langen Kampf, musste in dieser Phase zunächst das 7. Brett des GSC aufgeben und auch nur einige Zeit später, war es dann am Spitzenbrett soweit, dass der Emporachter sogar mit 4:3, in Führung gehen konnte. Keine Chance hatte hierbei der Vertreter aus der hiesigen „Grossen Kreisstadt“ und somit lag es schließlich in den Köpfen der beiden Akteure an Position drei und dies unter der Prämisse, wer ist der bessere Schachspieler, die Frau oder der Mann. Mit all ihrer Routine und den dazu gehörigen Glücksumstand, vom Fingerfehler des Gästespielers ganz entscheidend profitieren zu können, gewann die einheimische ehemalige DDR-Schachspitze, diese hochwichtige Partie letztlich nach fast sechsstündigen Niederlungwitzer. Natürlich untröstlich über diesen fatalen Fehler, der Niederlungwitzer Vertreter für den GSC und zudem damit bereits die zweite Niederlage in Folge, für ihn. Fürs eigene Team, war dies somit ein weiterer unbefriedigender Spielausgang, womit die Erwartungen in Richtung der Spitzenpositionen in der Tabelle, einen wahrlich ersten großen Dämpfer bekommen haben dürften. Dem SV Empor West ist dies allerdings wohl egal, denn ihnen hilft dieser Sieg mit Sicherheit, sich allmählich auf diese Saison einzuschwören.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 2-28.09.08

ZWEITEr SPIELTAG, BEIM SCHACHVERBAND SACHSEN, STEHT AN

Richtig Fahrt auf, nimmt die aktuelle Punktspielserie bei den Schachteams des Freistaates, denn schon steht nach dem kürzlichen Beginn, schon die nächste Runde auf dem Programm. Unter den vielen Mannschaften in der Bezirks- bis hinauf auf die Landesebene, stehen damit natürlich auch die beiden Glauchauer Vertreter nunmehr mitten im Wettkampfstress. Am Sonntag ab 9.00 Uhr gilt es also, sein Bestes, an den Brettern zu geben, egal ob nun zu Hause oder in der Fremde.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SV Springer Leipzig

Eine weitere Heimbegegnung haben die Spieler der Ersten des hiesigen GSC 1873, am Glauchauer „Eichamt“, zu bestreiten. Diesmal kommt dann gleich mal der zweite Bezirksligaaufsteiger in die Muldestadt und nach dem sehr unglücklichen Auftakt ohne jeden Punkterfolg, wollen es die Hausherren natürlich besser machen, als vor vierzehn Tagen gegen die Lindenauer aus der Messestadt. Das Team des SV Springer Leipzig, scheint zudem sogar noch etwas leichter zu bespielen sein, aber wie man ja weiss, tun sich die Glauchauer immer wieder also schwer, gegen scheinbar schwächere Gegnerschaft. Gerade darum gilt es, sich richtig zu konzentrieren und die eigenen Stärken, innerhalb der acht Bretter, optimal abzurufen. Ein weiterer Nuller, wäre dazu höchst fatal und brächte die Kreisstädter gleich zu Beginn der neuen Saison, mehr als arg ins Hintertreffen. Keine Ausrede sollte hierbei, dann auch der diesmal nicht zur Verfügung stehende Stammachter sein. Am Ende wird das Spiel wohl, eine reine Kopfsache der Gastgeber werden und hoffentlich profitieren davon nicht die Leipziger Neulinge.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   SV Empor West Zwickau - GSC II

Sicher nicht ganz zufrieden, dürfte die zweite Vertretung der Glauchauer, mit ihrem Ergebnis aus der 1. Runde gewesen sein und strebt somit diesmal noch etwas mehr als den einen Mannschaftszähler an. Beim SV Empor West Zwickau allerdings, dürfte das nicht einfach werden, verfügen die Gastgeber doch über eine durchweg gute Brettbesetzung. Dazu kommt das die Hausherren, genauso wie die hiesigen Muldestädter, auch schon in höheren Regionen, ihre Erfahrungen machen konnten. Einen heißen Kampf, wird es somit auf jeden Fall geben und mit einer Punkteteilung, sollte der GSC, am Ende durchaus ebenso schon mal zufrieden sein. Das entscheidende Zünglein an der Waage, könnte aber die Tagesform bzw. die letztendlich aufgebotene Formation beider Teams sein. Wahrscheinlich haben dabei die Gäste einen kleinen Nachteil, denn diese müssen wohl einen ihrer Spitzenspieler, an die vereinseigene Erste abtreten. Um so mehr, ist hier dann einfach von jeden Einzelnen beim GSC, alles zu geben.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde2-27.09.08

KNAPPE NIEDERLAGE IN RUNDE ZWEI

Ihren zweiten Spieltag zu bestreiten, hatten Ende des Monats die sächsischen Nachwuchsquartetts in der Altersklasse U20. Auswärts, ging es hierbei für die Akteure des Glauchauer Schachclub 1873, zur Sache.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
GSC - Erzgebirgischer SV Aue   1,5 : 2,5

Zum zweiten Mal in diesem Monat, mussten die Jugendlichen des GSC nach Crimmitschau aufbrechen, um ihren Punktspielbetrieb in der Chemnitzer Bezirksliga, nachzugehen. Leider waren diese dann abermals, mit nur drei Aktiven an den fremden Brettern vertreten. Glücklicherweise war dabei auch heuer, nur eine Begegnung zu absolvieren und der Gegner hieß Erzgebirgischer SV Aue. Die vier Neulinge hatten jedoch ihre Mannschaft vollständig mit an die Pleiße gebracht und waren nach ihrem spielfreien Auftakt, natürlich um so mehr erpicht, endlich auch ihre erste erfolgreiche Visitenkarte, in der aktuellen Saison abzugeben. Die Glauchauer hofften trotz der erneuten Unterzahl, auf weitere Mannschaftszähler. Eine Punkteteilung schien unter diesen Umständen dann schon das Maximale, da man vom blutjungen Ersatz am letzten Brett, kaum einen Teilerfolg erwarten durfte. Die Nichtteilnahme vom Meeraner Marco Bothe, war zudem genauso frustrierend für die Moral im Team der hiesigen Muldestädter. Somit lag es dann wiederum im Ermessen der Schachfähigkeiten am Brett eins und zwei, wo Dimitrij Gretschischnikow und Jonathan Henschel, versuchten ihr Bestes geben mussten. Am Ende langte es jedoch nur für den U16-Jährigen zum Sieg und das Spitzenbrett musste sich mit einem Remis zufrieden geben, was gegen den gleichwertigen Kontrahenten, jedoch keine Schande war. Die eingeplante Niederlage vom Ersatz Toni Locke an vier, besiegelte aber schon vorher, die 1,5 : 2,5 Niederlage des GSC. Dieser Nuller wäre aber unter normalen Umständen, mit Sicherheit vermeidbar gewesen und um so bedauerlicher ist es, gegen diesen schlagbaren Gegner, nicht wenigstens einen Zähler mit nach Hause nehmen zu können. Wie es gehen kann, zeigten die gastgebenden Postspieler dann jedenfalls in der Nachmittagbegegnung, wo die Auer über ein 0,5 : 3,5 nicht hinauskamen. Beim Quervergleich ist ja dies auch zu erkennen, denn gegen eben diese Crimmitschauer, hatte man vor drei Wochen mit nur drei Mann, ja ebenso unbeschwert, ein Unentschieden erkämpft. Ist zu hoffen das wenigstens nunmehr in den kommenden Runden, das Quartett der Kreisstädter vollständig antreten kann, dann dürften auch die nötigen Teamerfolge, nicht ausbleiben. Derzeit jedoch, steht man erst einmal auf Rang sechs der Tabelle und sieht nur eine Mannschaft hinter sich.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde2-27.09.08

GLAUCHAUER SCHACHJUGEND, MÖCHTE auswärts ERFOLGREICH SEIN

Im Drei-Wochen-Rhythmus, geht es derzeit um Mannschaftspunkte in der aktuellen Serie der Chemnitzer Bezirksliga, im Schachnachwuchsbereich daher. Die Viererteams der U20-Jährigen, haben somit morgen ihren 2. Spieltag zu bestreiten. Die beteiligten Aktiven des GSC 1873, müssen hierbei erneut Auswärts antreten und dabei Wiederrum nur einmal, ab 9.00 Uhr an die Bretter.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
GSC - Erzgebirgischer SV Aue

An gleicher Stelle wie Anfang diesen Monats auch, gilt es für das Quartett der Glauchauer, in Crimmitschau zu punkten. Nach dem erreichten Minimalziel zum Auftakt im Nachbarort, wollen die Gastgeber diesmal natürlich beide Punkte, am Ende in den Händen halten. Als Gegner wartet hierzu die Mannschaft des Erzgebirgischen SV Aue an den Brettern. Für die ist es zudem der erste Wettkampf, da sie in Runde eins, spielfrei waren. Rein nach der Papierform, ein durchaus bezwingbarer Kontrahent und auch im Vorjahr riss der Tabellenletzte bei einem einzigen Zähler, keine Bäume aus. Trotzdem sollten die GSC-Aktiven konzentriert ans Werk gehen und vor allem an den vorderen Brettern, ihre Überlegenheit ausspielen. Wenn man dann noch in Bestbesetzung diese Begegnung angehen kann oder wenigstens alle vier Bretter zu besetzen weis, dürfte das Ziel eines Doppelpunktgewinnes, sicherlich real werden. Mal sehen, was alles die Erzgebirgler, gegen diese Vorausschau ins Feld führen können.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-14.09.08

UNGLÜCKLICHE SPIELAUSGÄNGE, ZUM AUFTAKT BEIM GSC 1873

Ihren ersten Punktspielsonntag, hatten die Schachteams im Freistaat, diesmal bereits Mitte diesen Monat zu bestehen. Zu Beginn der neuen Saison, mussten dabei natürlich auch die beiden Mannschaften des Glauchauer Schachclub, innerhalb ihrer Spielklassenstaffeln, erstmals Farbe bekennen und es lief leider, wieder einmal nicht alles wunschgemäss.

2. Landesklasse Staffel B
GSC I - SC Leipzig-Lindenau   3,5 : 4,5

Nach nunmehr bereits drei Jahren Wartezeit, wollten die Spieler der ersten Reihe des Klubs, endlich wieder mit einem Doppelpunktgewinn in die neue Spielzeit starten. Erneut jedoch, nutzte man diese sich bietende Chance, gegen einen durchaus bezwingbaren Gegner nicht. Dabei scheiterten die Gastgeber an den hauseigenen Brettern im Spiellokal „Eichamt“ der Muldestadt, erneut nur am eigenen Unvermögen. Zumal die Aktiven vom SC Leipzig-Lindenau, hierbei mit zwei Mann Ersatz anreisten, konnte es der normale Stammachter, trotzdem einfach nicht bewerkstelligen, den Aufsteiger entscheidend in die Knie zu zwingen. Als erstes musste die Position sechs der Glauchauer, mit einer Niederlage vorlieb nehmen, wobei die weisse Dame gegen zwei Schwer- und einer Leichtfigur, nach mehr als 150 Minuten Kampf, eben doch überfordert war. Für Thomas Drauschke am Nachbarbrett sieben, kein Grund sich von diesem Misserfolg seines Teamkollegen anstecken zu lassen. Sicher und verdient gelang ihm der erwartete Sieg über seinen Kontrahenten und glich zum 1:1 für seinen GSC aus. Kurz vor der ersten Bedenkzeitkontrolle folgten dann die nächsten Partieentscheidungen, wobei es wieder einmal das fünfte Brett der Glauchauer erwischte, indem die Uhr vor dem 40. Zug abgelaufen war. An der Spitzenposition, einigten sich dagegen die Kontrahenten vorher lieber noch friedlich, wenngleich heimischer Sven Weigand damit nicht ganz zufrieden war und wohl eher diesen halben Punkt als verloren, statt gewonnen sah. An ihm lag es aber sicherlich nicht, dass die Muldestädter zunehmend aus der Erfolgsspur kamen. Weit ärgerlicher, war da die Niederlage in der fünften Wettkampfstunde, als auch das 2. Brett auf Seiten des GSC, bereits die dritte Niederlage an diesem Tag, vermelden musste. Gewisse Hoffnung das Ruder vielleicht doch noch herumreissen zu können, verbreitete anschliessend allerdings wieder, der durchaus etwas überraschende volle Punktgewinn, an Position vier der Hausherren. Dabei zeigte der Remser Peter Nagorny eine wirklich gute Leistung und bewies es sich vor allem selbst, dass er es immer noch kann, selbst stärkste Gegnerschaft, am Brett zu bezwingen. Die beiden abschliessenden Remisen aber, reichten am Ende für die Kreisstädter einfach nicht mehr, um wenigstens eine Punkteteilung in dieser Begegnung noch zu erzwingen. Am Ende gab es sowohl für Jens Becher an drei, als auch Dietmar Nötzel an acht, keinerlei Möglichkeit, ihr Endspiel irgendwie zum Erfolg führen zu können. Die bestehenden Siegeschancen, hatte man da wohl schon vorher, nicht wirklich konsequent genug genutzt. Am Schluss standen die Glauchauer also wieder einmal, zum Punktspielauftakt mit leeren Händen da und müssen abermals auf die nächsten Rundenbegegnungen hoffen. Die Lindenauer Neulinge hingegen, haben nach dem 4,5 : 3,5 Erfolg ihrerseits, schon mal zwei wichtige Punkte, im Kampf um den Klassenerhalt, erzielt.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B
GSC II - SSV Lichtenstein   4 : 4

Mit dem nötigen Selbstbewusstsein des Absteigers aus der oberen Bezirksklasse, gingen die Mannen vom GSC II in ihre erste Heimbegegnung der Saison 2007/08. Immerhin besitzt man ja auch eine deutlich positive Bilanz, im Kampf mit den Gästen aus dem benachbarten Lichtenstein und ein weiterer Sieg, war darum schon das Ziel der Glauchauer. Um so ärgerlicher der Blitzerfolg auf Seiten der Gäste, nach nicht einmal 10 Zügen auf dem Brett, wenngleich der Mannschaftsleiter bei den Muldenstädtern an Position drei, hierbei gleich mal gehörig mithalf. Der Schock im Team der Hausherren jedoch, dauerte glücklicherweise nicht also lang, denn Reinhard Gehrt an Position sechs, glich bereits nach gut einer Stunde Spieldauer, für seinen Verein schnell wieder aus. Fast gleichzeitig, einigten sich dann zunächst noch die beiden Kontrahenten am 2. Brett, auf Remis und es blieb weiterhin beim ausgeglichenen Resultat für die beiden Mannschaften. Mehr oder weniger problemlos hierbei, die Punkteteilung vom beteiligten Dimitrij Gretschischnikow, aus Sicht der Gastgeber. Routiniert und noch dazu überzeugend, folgte eine weitere halbe Stunde später, der Sieg vom augenscheinlichen Stammersatz Joachim Karnahl, am letzten Brett der hiesigen Kreisstädter. Zum friedlichen Remis, kam es dann bereits wenig später am 4. Brett, wo sich der heimische Axel Burkhardt, keine Blösse gab und sein Team damit erst einmal weiter auf Siegeskurs hielt. Trotz langer Gegenwehr jedoch, war diese Führung des GSC, im Prinzip nur auf dem Ergebniszettel präsent, denn eigentlich lag man an Position sieben, schon eine geraume Zeit im Hintertreffen und letztlich machte der angereiste Fortschrittspieler, den erwarteten Punktgewinn, eben einfach perfekt. Angesichts dieser Situation des Kopf an Kopf, einigten sich schließlich wohl auch die zuletzt noch spielenden Spitzenspieler an eins auf ein gerechtes Unentschieden an ihrem Brett und die Punkteteilung des Tages war endgültig. Nach reichlich zwei Stunden Kampf, einigten sich beide Teams also auf ein 4 : 4, womit allerdings hier wie da, weder Freud noch Leid aufkam. Zumindest aber, haben damit wenigstens beide Seiten noch weiterhin alle Chancen, ihre Saisonziele in die Tat umsetzen zu können. Trotzdem etwas ärgerlich, die Glauchauer Akteure jedoch schon sein sollten, hat man doch wohl irgendwie einen möglichen Doppelpunktgewinn, leichtfertig hergegeben. Noch aber sind ja heuer, neun weitere Runden angesetzt..

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   Vereinsmeisterschaft   09/08-05/09

SCHARFER PUNKTESTART, NUNMEHR AUCH KLUBINTERN

Ihre Vereinsmeisterschaften der Saison 2008/09, beginnen ab sofort die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873. Dabei werden die obligatorischen sieben Runden im Schweizer System, jeweils Freitagabend ab 20.00 Uhr, über die Wettkampfbühne gehen. Mit insgesamt 21 Teilnehmern, sind soviel Aktive dabei, wie schon seit fast zehn Jahren nicht mehr. Vor allem der klubinterne Nachwuchs, drängt wieder einmal verstärkt an die Bretter im Spiellokal „Am Eichamt“ der Muldestadt und stellt sich wie die 17köpfige Männerabteilung, der altbekannten Bedenkzeitregelung von zwei Stunden pro Spieler und Partie. Die Auslosung der 1. Runde ergab dabei schließlich nachfolgende Ansetzungen; Weigand-Burkhardt, Henschel-Nagorny, Köhler, L. - Karnahl, Gumprecht-Pumpa, J., Drauschke-Thieme, Paluch-Nötzel, Pumpa, L.-Ackermann, Höppner-Ludwig, Wollmann-Bothe, Schickel-Gretschischnikow und spielfrei ist Schachfreund Enrico Wagner. Der Meeraner ist der einzige echte Neuling im Starterfeld und geht daher natürlich mit dem Vorsatz ins Rennen, soviel wie möglich Partieerfahrung zu sammeln und vielleicht springt dann auch schon mal der eine oder andere Teilerfolg heraus. Die Namen der Turnierfavoriten sind allerdings wohl die Gleichen, wie in den letzten Jahren auch. Eine grosse Hypothek trägt allerdings sicherlich, der Überraschungssieger und letztliche Titelverteidiger, Jörg Pumpa aus Glauchau. Sein Konterfei und Mitbesitzer der Meisterschaftskrone 2007/08, Sven Weigand hingegen, sollte mit seinen anderen beiden Teamkollegen aus der Ersten des GSC, Peter Nagorny und Lutz Köhler, aber erneut um die Spitzenposition mitspielen. Doch auch im mehr als breit erwarteten Mittelfeld dahinter, werden sich alle Beteiligten einen heißen Kampf liefern und wie gewohnt versuchen, die so genannten „Großen“, soviel als möglich zu ärgern. Abzuwarten ist, wie stark sich heuer das Jugendquartett um die beiden dortigen Besten, Dimitrij Gretschischnikow und Jonathan Henschel, präsentieren. Vor zwei Jahren gelang dies jedenfalls schon mehr als überraschend gut. Gleiches trifft dann auch auf die Seniorenabteilung, mit dem Turnierältesten Joachim Karnahl an der Spitze, zu. Die genauen Endplatzierungen werden dann in gut sieben Monaten erwartet und wahrscheinlich sieht die Schlusstabelle, dann nicht ganz so, wie erwartet wird aus. Interne Veränderungen und diverse Auf- und Absteiger, tun dem Turniergeschehen und der Spannung dieser Veranstaltung, mit Sicherheit immer wieder gut. .

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-14.09.08

SCHACHTEAMS IM FREISTAAT, STARTEN IN IHRE NEUE SERIE

Auf Grund der im November diesen Jahres stattfindenden Schacholympiade in Dresden, starten die sächsischen Mannschaften in ihre Punktspielsaison 2008/09, diesmal gut vierzehn Tage eher als sonst üblich und dazu geht es dann auch noch im Zweiwochenrhythmus, bis dahin weiter zur Sache. So werden also bereits am morgigen Sonntag ab 9.00 Uhr, die ersten Tabellenzähler ausgefochten. Für die daran beteiligten beiden Achterteams des hiesigen Glauchauer Sachclub 1873 gilt es hierbei, erst einmal ihre jeweilig Heimbegegnung in der 2. Landes- bzw. 2. Bezirksklasse, in den Vereinsräumen im Spiellokal „Eichamt“ der Muldestadt, versuchen erfolgreich zu gestalten.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SC Leipzig-Lindenau

Der obligatorische Leitspruch seit Jahren, heißt auch für die neue Saison, an alter Stelle in der 2. Landesklasse Staffel B, ganz klar zuallererst einmal, diese Klasse zu halten. Im Vorjahr ist dies trotz leichter zwischenzeitlicher Schwierigkeiten, am Ende noch völlig sicher gelungen. Dabei ereilte dem Team des GSC I, gleich zu Beginn ein völlig unnötiger Fehlstart, beim knappen 3,5:4,5 in Döbeln. Auf und ab ging es dann auch in den folgenden sechs Begegnungen weiter, wobei die positiven Höhepunkte, bei den klaren Heimerfolgen über die Fünfte vom SC Leipzig-Gohlis mit 5:3 bzw. dem 6:2 gegen die Markkleeberger, am 2. bzw. 4. Spieltag lagen. Drei nachfolgende Niederlagen in Serie, spülten die hiesigen Muldestädter schließlich bis hinunter auf den vorletzten Platz in der Tabelle und nun war noch einmal gehörige Mannschaftsmoral gefragt. Einen ganz bitteren Tag, verzeichnete man hierbei im Auswärtsspiel, bei der blamablen 2:6 Niederlage mit dem SK Fortuna Leipzig und auch beim 2,5:5,5 in Riesa, präsentierten sich Vereinselite in schlechter Verfassung. Mit den beiden am Ende mehr als deutlichen Doppelpunktgewinnen, zogen sich die Glauchauer jedoch wiederum, problemlos selber aus dieser Misere. Einen fast perfekt zu nennenden Auftritt, absolvierte man hierbei am Schlusstag bei der Sechsten der Gohliser Vertretung und dem wirklich grossartigen 6:2 Sieg. In diesem Zusammenhang letztlich auch noch zu erwähnen, ist die nur knapp vergebene Chance der Punkteteilung (3,5:4,5) in der dritten Begegnung dieser abgelaufenen Punktspielserie, wo die GSC-Akteure den am Ende überlegenen Aufsteiger der SG Turm Leipzig, alles abverlangte. Alles in allen konnte man also durchaus zufrieden Resümieren und sich nur über die ab und a kleineren Auszeiten im Team ärgern. Bester Punktlieferant hierbei, war das Spitzenbrett mit Sven Weigand, der in seinen neun absolvierten Partien unbezwungen blieb und mehr als beachtliche 6,5 Zähler holte. Ihm nicht viel nach, stand auch Teamkollege Jens Becher an drei mit sechs Punkten in acht Einsätzen. Nicht völlig enttäuscht haben dürfte des Weiteren der Dauerersatz Knut Ludwig, dem erst am Schluss, nach seinen zuvor schon insgesamt erzielten drei Punkten, die Luft etwas ausging.  Die offizielle Mannschaftsmeldung, lautet nunmehr heuer wie folgt; 1. Brett Sven Weigand (2005), 2. Lutz Köhler (1858), 3. Jens Becher (2025), 4. Peter Nagorny (1925), 5. Steffen Köhler (1984), 6. Ralf Wegner (1792), 7. Jörg Pumpa (1706) und 8. Brett Thomas Drauschke (1700). Aus der Stammformation des Vorjahres fehlt also theoretisch nur der Meeraner Dietmar Nötzel, welcher jedoch nur mannschaftstaktisch nicht im Aufgebot steht, jedoch praktisch jedes Spiel in der 1. Mannschaft, mit an den Brettern sitzen wird. Neu im Team ist dagegen Schachfreund Pumpa, J., wobei der überraschende Mitvereinsmeister, sich diesen Platz aber auch um so mehr, völlig verdient hat. Für Steffen Köhler dagegen, wird es aus privaten bzw. beruflichen Gründen, wohl erneut nur zu einem gelegentlich Auftritt im  Muldestädter Achter kommen. Als erster Gegner der hiesigen Kreisstädterin der gewohnten Staffel B dieser 2. Landesklasse 2008/09, kommt mit dem SC Leipzig-Lindenau, einer beiden Aufsteiger aus der Leipziger Bezirksliga nach Glauchau. Dabei sollte man den Gegner aber angesichts des durchaus soliden Leistungsniveaus, aber keineswegs unterschätzen und mit der notwendigen kämpferischen Einstellung, in diese Heimbegegnung gehen. Immerhin könnte man bei einem Sieg, endlich einmal wieder mit dem nötigen Selbstbewusstsein in die neue Saison starten. Das Zeug dazu hat diese Mannschaft sicherlich und mit der derzeit zur Verfügung stehenden Bestbesetzung, sollte dies auch ohne ihr 5. Stammbrett wahr werden. Einzige kleine Ungewissheit, ist wie wohl überall im Punktspielvorfeld anzutreffen, die Frage wo jeder einzelne Aktive spielerisch wirklich schon steht und in welcher Form sich das Team insgesamt befindet. Etwas einfacher scheint all dies für die Gäste zu sein, haben die Lindenauer doch im Prinzip nichts zu verlieren und eigentlich nur zu gewinnen. Mal sehen also wer von den beiden Kontrahenten, schließlich besser in den anstehenden Brettkampf kommt.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SSV Lichtenstein

Nach dem leider nur sehr kurzen Auftritt des GSC II in der 1. Bezirksklasse, müssen sich die Aktiven des neu formierten Teams, erneut eine Ebene tiefer beweisen. Grund genug, sich den möglichen Wiederaufstieg, sofort auf die Fahnen zu schreiben, was sicherlich nicht unbedingt ganz leicht werden dürfte. Wie rauh die Punktspielluft da oben doch ist, hatte man ja nach der kurzen Schonfrist durch die Gegnerschaft, bereits frühzeitig im Vorjahr zu spüren bekommen. Dabei lief es zunächst alles nach Plan, welcher hieß, sich endlich auch da, für längere Zeit zu etablieren. Leider waren die drei Mannschaftszähler in den ersten drei Begegnungen, aber dann bereits schon alles für die gesamte Saison. Einziger positiver Höhepunkt, war somit auch schon, der allerdings mehr als überzeugende und noch dazu leicht heraus gespielte, 5,5:2,5 Sieg über den Erzrivalen aus Crimmitschau. Daneben blieb dann wahrlich höchstens noch, das Auftaktremis in Adorf in guter Erinnerung. Die restlichen sechs Niederlagen, waren zwar oft nur unglücklich zustande gekommen, aber damit kann man sich eben nicht zufrieden geben. Die Grenzen, bekamen die Aktiven dann nicht von ungefähr, gerade bei der 1,5:6,5 Niederlage in Treuen, mehr als deutlich aufgezeigt und die jeweiligen 2,5:5,5 Ergebnisse, gegen gleich drei weitere vogtländische Vertreter aus Plauen und Markneukirchen, kamen letztlich ebenso nicht gänzlich aus heiterem Himmel. Besonders Weh getan haben dürfte die klare Niederlage gerade gegen den eigentlich nur gleichwertig einzuschätzenden Mitaufsteiger vom VSC Plauen 1952 II. Ähnlich unbefriedigend sind wohl auch die 3:5 Niederlagen gegen den TSV Lichtentanne oder der Zweiten vom SV Zwickau zu werten. Sich schließlich doch noch einmal zusammengerissen, hatten sich die Glauchauer dann wenigstens im Finalspiel gegen den späteren Aufsteiger, der SG CX Schwarzenberg-Raschau, welches nur ganz knapp verloren ging. Insgesamt jedoch, ist dieser Ausflug in die 1. Bezirksklasse, wahrlich nicht so verlaufen, wie sich dies das Team um Jörg Pumpa vorgenommen hatte. Auch wenn mit Knut Ludwig einer der leistungsstarken Stammakteure, ständig an die Erste des Vereins abgegeben werden musste, spielte man zu oft unter seinem möglichen Niveau. Am besten präsentierten sich da noch Nachwuchsspieler Dimitrij Gretschischnikow und sein Jugendtrainer Bernd Wollmann, welche es jeweils auf vier Punkte in sieben bzw. acht Partien brachten. Erfolgreichster, unter den letztlich vier eingesetzten Ersatzleuten, war Frank Thieme mit 3,5 Zählern, bei seinen acht Einsätzen. Nicht desto trotz, wollen es alle zukünftigen Aktiven der neuen Saison, wieder besser machen. Der gemeldete Stammachter hat hierbei folgendes Aussehen, an Position eins Dietmar Nötzel (1692), zwei Lothar Pumpa(1580), an drei Dimitrij Gretschischnikow (1549), vier Knut Ludwig (1572), fünf Axel Burkhardt (1545), sechs Bernd Wollmann (1448), sieben Reinhard Gehrt (1428) und an Position acht Jonathan Henschel (1407). Rein von der namentlichen Meldung, scheint die dafür notwendige Spielqualität im Teamvorhandne zu sein und auch der bereitstehende Ersatz, ist für diese Spielklasse kein schlechter. Wenngleich das Spitzenbrett, wohl nur selten zur Verfügung stehen dürfte und beim GSC I zum Stammbrett acht mutieren wird, ist man sich in den eigenen Reihen sicher, gleich wieder ganz oben mitzuspielen. In der diesjährigen elfköpfigen Staffel B der 2. Bezirksklasse, sollten die Kreisstädter, nicht nur darum auch bei der Gegnerschaft zum Favoritenkreis gehören. Dem hoffentlich gleich von Beginn an gerecht, wird der Achter zum Auftakt gegen die benachbarten Lichtensteiner. Auch diese allerdings, hegen aufs Neue ihre Aufstiegsgedanken und werden den Hausherren, einen heißen Kampf um die zwei zu vergebenen Mannschaftszähler, liefern. Als Absteiger, tragen die Glauchauer dennoch die Siegerbürde in dieser Begegnung und eine Niederlage, steht somit schon mal außerhalb jeder möglichen Diskussion. Wie immer, wird aber erst am Ende abgerechnet und mal sehen welche Prognose dann eintrifft.

Bericht

JSB Chemnitz   Saison 2008/09   7. Chemnitzer Jugend-Open   13.09.08

GLAUCHAUER SCHACHTRIO, DEN ANSPRÜCHEN GERECHT GEWORDEN

Vom 7. Chemnitzer Jugend-Open, kehrten die drei daran teilnehmenden Nachwuchsspieler des Glauchauer Schachclub 1873, mit den in ihren Rahmen der Möglichkeiten gestellten Ergebnissen, erfolgreich zurück. Auch waren die Glauchauer mit Sicherheit, wieder von den gigantischen Kulissen von heuer, erneut knapp 350 Teilnehmern in den sieben Altersklassen von acht bis fünfundzwanzig Jahren, bei den Jungen und Mädchen, mehr als beeindruckt. Doch darum ging es nun mal nicht unbedingt, was zählte, waren die eigenen Partien so gut wie möglich zu gestalten. Allein darum waren Kevin Wenke (AK U10), Jonathan Henschel (AK U16) und Dimitrij Gretschischnikow (AK U18), in die Räume der Stadtwerke der Regierungsbezirksstadt, gekommen. Dort wartete, nicht nur auf die drei hiesigen Muldestädter, ein Mammuttagesprogramm von gleich sieben Runden im Schweizer System, unter verkürzten wettkampfmäßigen Bedingungen. Besonders wohl für die jüngeren Jahrgänge, eine echte Herausforderung, solange konzentriert am Brett zu sitzen. Schon einige Erfahrung darin, hatte aber Schachfreund Wenke glücklicherweise gemacht und so erwartete man von ihm, doch auch eine gewisse Kontinuität. Leider jedoch, lief es dann nicht immer rund beim Vertreter des GSC und am Ende, standen nur zwei Siege auf der Habenseite. Dies bedeutete letztlich Rang 84, unter den insgesamt 92 Teilnehmern seiner Altersklasse. Trotz dieser hinteren Plazierung, sollte ihm dies nicht all soviel ärgern, denn gerade in diesen Jahrgangsbereichen, hängt immer noch viel von der jeweiligen Tagesform ab und Höhen wie Tiefen am Brett, sind ganz normal. Am besten damit zurecht, kam an diesem Samstag schließlich Matyas Szücs aus Tschechien, der kleine Sokol-Spieler von Hradec Kralove, brachte es auf beachtliche 6,5 Punkte und war damit einer von nur zwei Aktiven, die ohne jede Niederlage, im Feld der 67 Knaben waren. Mit derweil schon etwas mehr Erfolgsanspruch, nahm der Glauchauer Vereinskamerad Henschel (DWZ 1407), die Partien in seiner Jahrgangsstufe in Angriff. Mit Rang zehn unter 34 altersklassengleichen Akteuren, konnte er durchaus zufrieden sein, wenngleich er sicherlich noch mehr von sich erwartet hatte. Vier Siege sind jedoch oke und angesichts der zum Teil recht starken Konkurrenz, ist man auch bei den Verantwortlichen im Klub, keineswegs unzufrieden. Wie gross die Gegnerschaft in dieser Altersklasse allerdings bereits ist, zeigt das Siegerpodest, wo Saskia Stark mit einer DWZ von 1926, auch so manchen aus der Glauchauer Männerriege, Schwierigkeiten machen dürfte. Die Dresdnerin kam genauso wie ihr männliches Konterfei Jonas Dünzel (1999), dabei auf 5,5 Zähler in ihren sieben Partien. Im kleinsten Starterfeld dieser Veranstaltung, musste sich letztlich der dritte Vertreter aus der hiesigen Kreisstadt, Dimitrij Gretschischnikow (1549) beweisen. Unter den insgesamt nur siebzehn der U18jährigen Schachspielern, sprang für ihn am Ende ein guter 8. Platz heraus. Auch hier gilt zudem, dass die Kontrahenten zumeist schon über höhere Wertzahlen, als er verfügen. Natürlich zählt dies nicht unbedingt immer, als Argument der besseren Spielqualität, aber ein Blick aufs Endklassement, beweist dies dann schon. Bei vier Punkten seinerseits, war er zwar noch 1,5 Zähler von der Spitze entfernt, aber auch aus den drei Niederlagen gegen die Konkurrenz, konnte er sicherlich noch genug lernen und seine gemachten Fehler erkennen. Der Weg nach ganz oben, ist aber einfach nicht ohne jede Hindernisse zu nehmen und dies weis er auf jeden Fall, am Allerbesten. Der Klassensieger 2008, kam diesmal vom SC Leipzig-Gohlis und hieß Felix Meißner. Der Topfavorit mit einer DWZ von immerhin 2101, brachte es wie bereits erwähnt auf 5,5 Punkte und gleiches gilt auch für die weibliche Gewinnerin im Wettkampf, Verena Zier. Das Resümee der Veranstaltung, aus Sicht der Muldestädter Vertreter, gut mit dabei gewesen und Steigerungen in der Quantität und Qualität, fürs nächste Mal im Auge behalten.

Vorschau

JSB Chemnitz   Saison 2008/09   7. Chemnitzer Jugend-Open   13.09.08

VON DER SCHACHJUGEND, WIRD REICHLICH TURNIERHÄRTE GEFRAGT

Bereits schon zur Tradition geworden ist, dass sich die Nachwuchsabteilung des Glauchauer Schachclub 1873, am Chemnitzer Jugend-Open beteiligt. Heuer sind es erneut drei Aktive, welche sich dieser Herausforderung an den Brettern stellt. Dabei sind mit Dimitrij Gretschischnikow, Jonathan Henschel und Kevin Wenke, durchweg schon sehr erfolgreiche Spieler bei der nunmehr 7. Veranstaltung in den Räumen der Stadtwerke Chemnitz AG, mit dabei. Natürlich liebäugelt das Trio gerade deshalb, mit guten Plazierungen in ihren jeweiligen Altersklassengruppen, aber gerade im Jugendbereich, entscheidet also oft auch noch die Tagesform über Erfolg oder Nichterfolg. Egal wie es jedoch letztlich ausgehen wird, alle Beteiligten dürften mit vollem Engagement, an diesem Samstag bei der Sache sein. Die ersten Partien beginnen um 9.00 Uhr vor Ort und werden unter Schnellschachbedingungen (30 Minuten pro Spieler und Partie), nach sieben Runden Schweizer System, zu Ende gehen.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873    Saison 2008/09   16. Vergleichskampf   06.09.08

CHEMNITZER MIT ERWARTETEN ERFOLG

Der seit nunmehr 16 Jahren, obligatorisch geltende Aufgalopp in die neue Punktspielsaison, fand für den hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, heuer in Chemnitz statt. Beim dortigen befreundeten Verein des CSC Aufbau ‘95, kam es zum neuerlichen Mannschaftsvergleich der Beiden. Auch diesmal traf man sich an insgesamt neun Brettern, wobei zwei wie zuletzt immer mit Nachwuchsleuten zu besetzen war. Auf Grund von diversen Besetzungsproblemen bei den Gästen, sassen dann allerdings nur sieben Mitglieder des Muldestädter Klubs an den Wettkampftischen. Unter ihnen also auch zwei so genannte Gästespieler aus den Reihen der Hausherren, wobei angesichts des starken Aufgebotes des Chemnitzer Teams, nur wenig Chancen auf Seiten der Glauchauer auf eine mögliche Wiederholung des letztjährigen Unentschieden, zu sehen waren. Auch die sicherlich zusätzliche Verstärkung mit den Aufbauakteuren Danny Müller an Position vier und Volkmar Brand an sieben, konnte die Ausgangslage dann nicht unbedingt wirklich verbessern. Um so erfreulicher der gelungene Start beim GSC, wo man nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit gleich mal mit 3:0 in Führung lag. Die Garanten dafür waren in dieser Phase der Begegnung vor allem die beiden starken Nachwuchsspieler Jonathan Henschel und Dimitrij Gretschischnikow, welche kaum Mühe hatten ihre allerdings auch klar jüngeren Kontrahenten, zu beherrschen. Als Dritter im Bunde des Siegerreigens trug sich dazu noch Schachfreund Brand, nach nur 30minütigen Brettkampf mit seinem Chemnitzer Vereinskameraden, ein. Gut drei Stunden dauerte das Spitzenduell an eins dann, bevor die Gastgeber ebenfalls zu ihren ersten Punkterfolg kamen und damit zur erfolgreichen Aufholjagd ansetzten. Im zweiten Aufbauinternen Duell des Tages hatte diesmal jedoch, die für den veranstaltenden Klub startende Teamkollegin, das bessere Ende für sich. Den dritten vollen Punkterfolg für die Gastgeber, vermeldete schließlich nur wenig später, bereits das 5. Brett mit dem seit Jahren rührigen Organisator der Freundschaftsvergleiche, Matthias Becker. Schon leicht im Vorteil liegend, fiel hierbei beim Glauchauer Kontrahent das Blättchen noch vor der ersten Zeitkontrolle. Die folgenden beiden Remisen von Peter Nagorny an zwei und Dietmar Nötzel an sechs, neutralisierten den Punktestand dann auf ein 4:4, wobei auch da die Partieverläufe, weiterhin von einer gewissen Zeitnot auf der einen oder anderen Seite, mitgeprägt waren. Sicherlich nicht nur deshalb gingen diese Punkteteilungen schon irgendwie in Ordnung, auch wenn mögliche Siegeschancen hüben wie drüben, teilweise klar ausgelassen wurden. Zum Schluss lag es also aus Sicht der hiesigen Kreisstädter, wieder einmal in den Händen ihres Vereinskameraden Ralf Wegner, welcher sich am 3. Brett einen zähen Kampf mit seinem Kontrahenten lieferte und erst in der wirklich allerletzten Minute, in eine Springergabel lief und damit seinerseits nach knapp 4,5 Stunden Bedenkzeit, ganz fair die Hand zur Sieggratulation, entgegenstreckte. Für die Aufbauspieler, war damit der zuvor eingeforderte Sieg, am Ende knapp, aber sicherlich gerecht, mit 5 : 4 perfekt. Eine gewisse Zufriedenheit also für sie, nach drei Jahren, endlich wieder an ihre Siegesserie anknüpfen zu können. Keine Schande allerdings, war diese Niederlage für die Glauchauer, ganz im Gegenteil, hatte man sich doch mehr als achtbar in der Höhle des Löwen, halten können. Nach der Pflicht, kam auch 2008 die Kür zwischen den beiden Klubs, die da heißt, sich beim Blitzturnier anderweitig ausleben zu können. Zuvor stand aber die nötige körperliche Stärkung, in Form von Gegrillten vom Rost und dem einen oder anderen Bierchen, noch an. Zum Einzelblitzturnier, fanden sich dann allerdings nur noch acht Akteure, letztlich an den Brettern ein und als klarer Sieger hierbei, zeigte sich nicht unerwartet der einheimische David Möller mit sieben Punkten in sieben Partien. Zweiter und zugleich bester Gästespieler, war Schachfreund Wegner mit sechs Zählern und mit 3,5 bzw. 1,5 Punkten folgten seine Teamkollegen Gretschischnikow, Nagorny und Nötzel mit schon respektablen Abstand auf den Plätzen drei, vier und acht. Ein Wiedersehen und vielleicht mehr Erfolg, gibt es hoffentlich für Alle dann in gut einem Jahr.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873    Saison 2008/09   16. Vergleichskampf   06.09.08

SCHACHFREUNDE UNTER SICH

In der Rotation des Heimrechts bei den traditionellen Schachvergleichen zwischen den beiden Klubs des Chemnitzer SC Aufbau ‘95 und dem hiesigen Glauchauer SC 1873, fungieren diesmal wieder die Chemnitzer als Gastgeber. Nicht nur deshalb gelten beim 16. Vergleich die heimischen Spieler im Mannschaftswettkampf, als favorisiert. Entscheidend jedoch dürften dann die genauen Aufstellungen beider Teams werden, wobei neben den acht angestrebten Männerbrettern auch noch zwei Nachwuchsakteure, erneut dabei sein werden. Definitiv nicht dabei ist auf Seiten der Glauchauer, ihr erfolgreiches Spitzenbrett der letzten Punktspielsaison, Sven Weigand. Trotzdem streben die Gäste aus der Muldestadt, ein weiteres gutes Resultat an. Vor einem Jahr reichte es immerhin zu einem 4,5 : 4,5 im wichtigen Mannschaftsvergleich. Dem gegenüber werden die Aufbauspieler natürlich versuchen, ihren Siegesanalen einen neuerlichen Erfolg hinzuzufügen. Das Wichtigste allerdings ist hier wie da, die Fortführung der wahrlich freundschaftlichen Beziehungen der beiden Vereine und da dürfte der Spaßfaktor am Ganzen nicht fehlen. Neben den obligatorischen Blitzturnier zum Abschluss und der Rundumversorgung auf kulinarischem Gebiet, also eine breite Palette an Herausforderungen und nebenbei noch eine erste Standortbestimmung ausserhalb des Vereinsleben, dieser am Anfang stehenden Spielsaison 2008/09. Los geht die Veranstaltung dann am heutigen Samstag ab 14.00 Uhr in der Ausbildungsstätte des VBFA Aue, der Waldenburger Strasse in Chemnitz.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde1-06.09.08

VERDIENTE PUNKTETEILUNG, AUCH IN UNTERZAHL BEIM NACHWUCHS

Für die Viererteams des Jugendschachverbandes Sachsen galt es heuer als Erste auf Punktejagd in ihren Spielklassen zu gehen. Für die Vertreter des Glauchauer SC 1873 also ebenso und dazu musste man dann auswärts an den Wettkampfbrettern Platz nehmen.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
Post-SV Crimmitschau - GSC   2 : 2

Die Kreisstädter aus der Muldestadt mussten gleich zu Beginn der Saison, mit nur drei Akteuren beim Neuling in dieser Spielklasse, der Bezirksliga Chemnitz antreten. Auf Grund der kurzfristigen Absage ihres Stammbrettes vier, um so mehr keine leichte Aufgabe mit einem Sieg ins aktuelle Wettkampfgeschehen zu starten. Die gastgebenden Crimmitschauer vom dortigen Post-SV konnten somit gleich mal einen kampflosen Punktgewinn für sich vermelden und waren über das ungewollte Gastgeschenk, damit sicherlich nicht ganz böse. Den drei verbliebenen GSC-Spielern war also bewusst, nunmehr noch mehr ihre vorhandenen besseren Schachqualitäten, konsequent in die Waagschale zu werfen. Leider ging dies dann beim Meeraner Marco Bothe nicht ganz auf, der gut aus der Eröffnung herauskam, jedoch nach reichlich einer Stunde, das immer möglich Remis doch nicht erzielen konnte und so führten die Hausherren schon zu diesem Zeitpunkt klar mit 2:0. Den beiden Glauchauer Spitzenspielern Dimitrij Gretschischnikow und Jonathan Henschel an eins bzw. zwei, machte dieser nunmehrige Erfolgsdruck jedoch nur wenig aus und brachten ihren Verein wieder auf Kurs. Dabei hatte der Älteste im Team der Muldestädter, Schachfreund Gretschischnikow, keinerlei Probleme mit seinem Gegner am 1. Brett und gewann nach knapp zwei Stunden den ersten vollen Punkt für die Gäste. Einige Zeit länger musste sich zwar das Nachbarbrett mit Vereinskamerad Henschel mühen, aber auch hier war sein Sieg nie gefährdet. Das letztendliche 2 : 2 Unentschieden, ist zwar nicht als der ganz optimale Punktspieleinstand zu werten, allerdings konnte man auf Seiten der Glauchauer schon noch damit leben und die Crimmitschauer haben gleichfalls ihr Ziel erreicht, nicht zu verlieren. Wenn auch da der Ausgang als glücklich einzuschätzen ist, sollte dies für die Pleißenthaler, dann nicht unbedingt der einzige Zähler für sie, bis zum Ende des Spieljahres gewesen sein. Weit mehr erreichen, wollen die hiesigen Kreisstädter aber auf jeden Fall, wozu aber irgendwie die volle Brettbesetzung, schon dazu gehören dürfte.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiel  Runde1-06.09.08

ÄLTESTEN IM NACHWUCHSBEREICH, ERÖFFNEN DIE NEUE SPIELSERIE 2008/09

Als Erste starten die Aktiven der Alterklasse U20, in die neue Mannschaftspunktspielsaison. Dabei bestreitet das Team des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, erst ihr zweites Jahr in der Chemnitzer Bezirksliga. Zum Auftakt gilt es hierbei für das Quartett der Muldestädter, erst einmal auswärts zu bestehen. Der Spielbeginn ist für 9.00 Uhr angesetzt und am frühen Nachmittag dürfte dann feststehen, welche der beiden Mannschaften, die ersten Zähler für sich in der Tabelle vermelden darf.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Crimmitschau)
Post-SV Crimmitschau - GSC

Mit Dimitrij Gretschischnikow (1549) an Position eins, Jonathan Henschel (1407) an zwei, Marco Bothe Schickel (1034) an drei und Sebastian Liebschner (785) an Position vier, vertreten heuer drei bereits zuletzt auch schon eingesetzte Spieler, die Farben der Glauchauer. Hierbei ist nur das 4. Brett wirklich neu im Aufgebot und somit sollte man vom Jüngsten im Team, dann auch noch nicht all soviel erwarten. Vom Spitzentrio hingegen, dürfte da schon weit mehr kommen und der letztjährige 6. Platz, ein reales Ziel für alle darstellen. Noch ein Stück nach vorne, sollte es jedoch auch schon gehen, zumal die diesjährige Staffelmeldung nur sieben Teams am Start sieht. Wer dabei heuer allerdings zu den Stärksten zählt,  wird sich dann hingegen wie immer in dieser Nachwuchsklasse, wohl erst im Laufe der Saison richtig herauskristallisieren. Auch unter den Fittichen ihres neuen Jugendtrainer Frank Thieme, werden aber alle Aktiven des GSC, auf jeden Fall immer ihr Bestes, versuch zu geben. Erster Gegner für die Mannschaft aus der hiesigen Kreisstadt, sind schließlich die Aktiven vom benachbarten Post-SV Crimmitschau. Für die Hausherren bedeutet dies immerhin eine Premiere auf dieser Ebene und somit werden sie hoch motiviert in den Wettkampf gehen, um gleich mal zu Beginn, einen Erfolg für sich einzufahren. Entscheidend jedoch wird mit Sicherheit hier wie da sein, ob man sein augenscheinlich bestes Aufgebot an die Bretter bringt und auch die Tagesform dürfte dann noch eine gewisse Rolle spielen. Trotzdem visieren die Gäste gleich mal einen möglichen Doppelpunktgewinn an der Pleiße an.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   5. Vergleichskampf   05.09.08

VERKEHRTE WELT, ZWEITE DÜPIERT ERSTE

Im 5. Anlauf der vereinsinternen Vergleichskämpfe beim Glauchauer Schachclub 1873, zwischen der 1. und der 2. Mannschaft, schafften es nunmehr die Spieler aus der 2. Bezirksklasse, ihre Landesklassenaktiven, die erste Niederlage beizubringen. Mit Sicherheit eine gehörige Überraschung, auch wenn nur die zweite Reihe der Muldestädter ihre Stammformation an den Brettern im Vereinsheim „Am Eichamt“ hatte und nur an sieben Brettern gekämpft wurde. Dabei sah es zunächst so aus, dass der Favorit seine Pflichtaufgabe, wie immer in aller Gelassenheit erfüllen konnte. Zwar ging der GSC II durch einen Fingerfehler von Jörg Pumpa, mit seinem 4. Brett und dem daran spielenden Axel Burkhardt, frühzeitig in Führung, aber schon im Gegenzug glich Ersatzmann Jochen Ackermann an der letzten Position, für die Glauchauer Erste, wieder aus. Gerade hier hatte die Zweite aber mit einem Sieg von Jonathan Henschel aus der Nachwuchsabteilung des Vereins, mehr als geliebäugelt. Selbst das glückliche Remis von Reinhard Gehrt (II) gegen seinen Kontrahenten Joachim Karnahl (I) ein Brett davor, lies die designierten Siegesanwärter, somit noch nicht unruhig werden, zumal es zu diesem Zeitpunkt nach mehr als einer Stunde Spieldauer, kaum wirklich schlecht in deren Partien aussah. Die wirklichen Entscheidungen über den Ausgang des Kampfes an diesem Freitagabend, fielen dann auch erst nach knapp drei Stunden harten Ringens, bei denen sich erstaunlicherweise die so genannten schwächeren Aktiven, letztlich zumeist durchsetzen konnten. Als Ersten erwischte es das zweite Brett mit Peter Nagorny in den Reihen der Landesklassespielern, wobei der Remser sich dem Nachwuchstalent Dimitrij Gretschischnikow, geschlagen geben musste. Ähnliche Betroffenheit herrschte nur wenig später beim Meeraner Dietmar Nötzel an fünf, welcher eine völlig falsche Endspielabwicklung einschlug und damit schließlich ohne Chance, mit seinen Gegenüber Bernd Wollmann war. Damit stand das Team des Aussenseiters aber schon mal bei 3,5:1,5 Punkten und das sich andeutende Unentschieden war Ihnen, damit einfach nicht mehr wegzunehmen. Der folgende standesgemässe Sieg am Spitzenbrett zwischen Sven Weigand (I) und Lothar Pumpa (II), schien die Erste am Ende, wohl doch noch mit einem blauen Auge davonkommen zu lassen. Im nicht ungewohnten Zeitnotduell von Ralf Wegner auf Seiten der 1. Vertretung des Klubs jedoch, entschieden die Mannen der Zweiten mit dem nötigen Glück des Tüchtigen, das Duell indessen sogar ganz klar für sich. Was Folgte war grosser Jubel beim Mannschaftsleiter Knut Ludwig am 3. Brett und seinen Teamkollegen der 2. Vertretung, sowie leicht verdutzte Gesichter auf der Gegenseite. Allein dessen Mannschaftsleiter Dietmar Nötzel, welcher als gemeldetes Spitzenbrett beim GSC II fungiert, war der Einzige beim Verlierer, der sich mit seinen zukünftigen Spielkameraden in der 2. Bezirksklasse Chemnitz, mitfreuen konnte. Am Ende war diese Begegnung der Saison 2008/09, zwar kein 4,5 : 2,5 Sieg von David über Goliath, aber schon eine faustdicke Überraschung. Eines bleibt allerdings bei allen Für und Wider des Ausgangs dieses Vergleiches, ein Jeder hier wie da, hat erste echte Wettkampfluft schnuppern können und es dann in gut einer Woche zum Punktspielstart erneut selbst in der Hand, nur „noch“ besser zu machen. Das Revancheduell hingegen steigt erst im nächsten Jahr und darauf brennen wohl vor allem, die gedemütigten Spitzenspieler des Klubs. Im Hinblick auf die eigentlich erfolgreichsten Punktelieferanten auf den Ersatzpositionen sechs und sieben, kein Wunder.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2008/09   5. Vergleichskampf   05.09.08

TRADITION ETHABLIEREN

Mit der nunmehr 5. Auflage und nach dem letztjährigen Wiedereinstieg in diesen Brauch des wettkampfmäßigen Vergleichs zwischen der 1. Und 2. Männermannschaft des Glauchauer Schachclub 1873, gilt es nunmehr ganz offiziell, die neue Saison zu eröffnen. Natürlich streben beide Teams an ihre, Stammformationen an den Start zu bringen, jedoch wird dies dann wohl kaum möglich werden. Trotzdem dürften alle Beteiligten hoch motiviert und voller Tatendrang sein, denn jeder Einzelne will ja wissen wo er steht und eine gewisse Brisanz bietet dieser Kampf Mann gegen Mann, ohnehin. Auf jeden Fall sollte an den vorgesehenen acht Brettern der Schachgeist im Spiellokal „Am Eichamt“ der Muldestadt, all gegenwärtig sein. Der Partiebeginn ist dann für 20.00 Uhr geplant und am Ende müsste nach spätestens vier Stunden, die erste Reihe des Vereins, ihren fünften Sieg eingefahren haben.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873    Saison 2007/08   Vereinspokalturnier   09/07-08/08

WEIGAND, MIT VERDIENTEM GESAMTSIEG IM POKAL

Nach zwölf Monaten Kampf um den Vereinspokal 2007/08 beim hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, steht nach dem Spitzenwert von insgesamt 32 Turnieren, der gerechte Sieger nunmehr fest. Mit dem Glauchauer Sven Weigand stand hierbei der Beste auch auf dem obersten Rang. Am Ende wurde es zwar mit der Wertzahl von 1860 gegenüber dem zweitplazierten Remser Peter Nagorny und dessen 1854, noch einmal ziemlich eng, aber so richtig gefährlich die Führung zu verlieren, schien es dann auch nicht zu werden. Dabei benötigte er seinerseits aber immerhin erst einmal acht Turniere, um sich an die Spitze zu setzen und sein Mannschaftskamerad Nagorny schien bis zum 17. Wettkampfabend, alles im Griff zu haben. Als dritte Kraft an der Spitze, präsentierte sich zur Überraschung der Spitzenspieler, lange Zeit das Nachwuchstalent Dimitrij Gretschischnikow, jedoch rückten Lutz Köhler und Ralf Wegner, am Ende die Verhältnisse noch einmal klar zurecht. Geschuldet den wenigen Möglichkeiten der Teilnahmen, auf Grund ihres dreischichtigen Berufsleben, mussten sie auf ihren famosen Schlussspurt vertrauen und taten dies letztlich, auch mit aller Konsequenz. Der Lohn für die maximale Nutzung ihrer Gelegenheiten, waren am Ende die Plätze drei und vier der beiden Muldestädter mit 1829 bzw. 1794 Wertpunkten. Auf Rang fünf, rutschte so der junge Gretschischnikow (1704) schließlich ab, was trotzdem mehr als eine echte Sensation, im Feld der alten Hasen darstellen dürfte. Ähnlich gut spielte heuer Lothar Pumpa, welcher mit einer Zahl von 1654, das breite Mittelfeld des Gesamtklassement der zu wertenden Akteure, dahinter anführt. Insgesamt waren es in dieser Wertung immerhin 16 Spieler, welche sich in die Tabelle eintragen konnten und mit 20 Teilnehmern überhaupt, gab es diesmal einen weiteren Rekord in dieser Wettkampfform, zu vermelden. Unter den nicht zu wertenden Aktiven, war aber erstmals leider auch der Mehrfachsieger der letzten Jahre, Jens Becher. Der Muldestädter erwischte einen ganz schlechten Start und strich wohl gerade deshalb, schon frühzeitig die Segel und der Arbeitsalltag, tat dann sicher noch sein übriges. Eine weitere Premiere gab es mit der ersten Teilnahme des Zwickauers Gerd Völkel am letzten Spieltag, wobei er dazu noch als Sieger dieses Freitagabends, die Schachbretter in den Räumen „Am Eichamt, verlies. Ganz den olympischen Gedanken verschrieben, hatte sich dagegen erst einmal das Meeraner Neumitglied beim GSC, Enrico Wagner (1197), der aber sicherlich schon in der Neuauflage 2008/09, um einiges stärker aufspielen dürfte, denn aller Anfang ist eben schwer. Die Endplazierungen der Ränge sieben bis sechzehn, lauten letztlich dann noch folgendermassen; Thomas Drauschke (1632), Jörg Pumpa (1611), Dietmar Nötzel (1602), Knut Ludwig (1573), Bernd Wollmann (1463), Joachim Karnahl (1444), Frank Thieme (1427), Peter Paluch (1401) und Jochen Ackermann (1373), sowie der bereits zuvor erwähnte Meeraner Neuling. Ausserdem noch mit dabei, jedoch ohne gültige Gesamtwertung mit weniger als sieben Turnierteilnahmen, waren der Gastspieler Völkel (1665), Titelverteidiger Becher (1644), Axel Burkhardt (1578) und Lothar Gumprecht (1552). Für alle und vielleicht noch den einen oder anderen Spieler dazu, besteht dann die Möglichkeit, bereits in Kürze wieder unter Schnellschachbedingungen (15 Minuten pro Spieler und Partie), kräftig neu zu punkten.

Bericht

Schachgemeinschaft Agro Geithain    23. Gethainer Sommerturnier    29.08.-31.08.08

NOCH NICHT MIT DER RICHTIGEN WETTKAMPFHÄRTE PRÄSENT

Erstmals versuchte sich Peter Nagorny vom hiesigen Glauchauer SC 1873, in Geithain beim dortigen Sommerturnier, noch etwas mehr an Spielpraxis, für die nunmehr anstehende neue Wettkampfserie der Schachsportler zu holen. Am Ende gelang dies nicht unbedingt so, wie er sich das vorgestellt hatte, aber vom Turnierambiente war er durchaus schon mal angetan. Auf Grund seiner Wertzahl mit 1925, in der A-Gruppe an Startnummer 10 gesetzt, fand der Remser nie gänzlich den richtigen Siegesweg, in seinen insgesamt fünf zu bestreitenden Partien. Mit schließlich 2,5 Punkten, holte er aber wenigstens noch 50 Prozent, wobei die Gegnerschaft allerdings nicht unbedingt vom stärksten Kaliber war und rein leistungsmäßig, durchweg als schlechter einzuschätzen war. Nun ja, aller Anfang scheint wirklich schwer und nicht immer läuft es eben optimal am Brett. Trotzdem wohl keine vertane Zeit für den Muldestädter Vertreter, denn auch aus schlechteren Leistungen, ist immer noch etwas Positives zu holen und für die Zukunft ist ein Steigerungspotenzial, dann sowieso wenigstens drin. Bei einem Sieg, drei Remisen und einer Niederlage, bedeutete dies heuer aber erst einmal Platz 17 im 32-köpfigen Teilnehmerfeld. Als Bester präsentierte sich bei der 23. Auflage, diesmal der Magdeburger Uwe Hoffmann mit vier Zählern an der Spitze und lies so manchen der eigentlichen Favoriten, hinter sich. Vielleicht ist Ende August 2009, ja der GSC-Akteur wieder mit dabei und kann sich erfolgreich rehabilitieren und hat dazu noch Unterstützung von ein paar mehr seiner Vereinskameraden aus der Kreisstadt.

Vorschau

Schachgemeinschaft Agro Geithain    23. Gethainer Sommerturnier    29.08.-31.08.08

REMSER NAGORNY ERSTMALS DABEi

Nach geraumer Zeit, nimmt wieder einmal ein Vertreter des Glauchauer Schachclub 1873, am Sommerturnier in Geithain teil. In diesem Einzelturnier unter Wettkampfbedingungen bei einer maximalen Bedenkzeit von 120 Minuten pro Spieler und Partie wird sich Peter Nagorny in der Gruppe A (DWZ > 1750), den insgesamt fünf Runden im Schweizer System stellen und versuchen, damit die optimale Vorbereitung auf die anstehenden Punktspiele im Verein und den Mannschaftsbegegnungen auf Landesebene, zu finden. Welche Platzierung am Ende hierbei herausspringt, ist im Vorfeld nicht zu prognostizieren, jedoch zählt da wohl sowieso in erster Linie für ihn, gute Partien zu spielen und die nötige Wettkampfhärte für die Saison 2008/09 zu finden. Natürlich dürfte er sich dann auch über eine vordere Platzierung freuen und wenn dann noch die entsprechend starke Gegnerschaft dabei gegenüber sitzt, zählt dies umso mehr. Auf jeden Fall warten drei ereignisreiche Tage auf ihn, die am heutigen Freitag um 17.00 Uhr beginnen und am Sonntag, um die gleiche Zeit zu Ende gehen werden. Gespielt wird die 23. Auflage des Turniers im Schützenhaus, in der Dresdner Strasse des rund vierzig Kilometer entfernten Ortes.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2008/09  Mannschaftspunktspiele  09/08-04/09

BEIM SCHACHVERBAND SACHSEN, WIRD’S JETZT ERNST

Pünktlich zum Meldetermin der Mannschaftsaufstellungen für die neue Punktspielsaison bei den Männern, gibt auch der Glauchauer Schachclub 1873 seine Stammformationen, zum Schachverband Sachsen bekannt. Insgesamt starten 2008/09 gleich drei Teams der Muldestädter ins Wettkampfgeschehen auf den verschiedenen Spielebenen. Dies sind dann nachfolgende Akteure bei den hiesigen Kreisstädtern.

2. Landesklasse Staffel B - GSC I

1. Brett

Weigand, Sven

DWZ 2005

2. Brett

Köhler, Lutz

DWZ 1858

3. Brett

Becher, Jens

DWZ 2025

4. Brett

Nagorny, Peter

DWZ 1925

5. Brett

Köhler, Steffen

DWZ 1984

6. Brett

Wegner, Ralf

DWZ 1792

7. Brett

Pumpa, Jörg

DWZ 1706

8. Brett

Drauschke, Thomas

DWZ 1700

Spielbezirk Chemnitz 2. Bezirksklasse Staffel B - GSC II

1. Brett

Nötzel, Dietmar

DWZ 1692

2. Brett

Pumpa, Lothar

DWZ 1580

3. Brett

Gretschischnikow, Dimitrij

DWZ 1549

4. Brett

Ludwig, Knut

DWZ 1572

5. Brett

Burkhardt, Axel

DWZ 1545

6. Brett

Wollmann, Bernd

DWZ 1448

7. Brett

Gehrt, Reinhard

DWZ 1428

8. Brett

Henschel, Jonathan

DWZ 1407

Spielbezirk Chemnitz Kreisliga Zwickau - GSC III

1. Brett

Thieme, Frank

DWZ 1285

2. Brett

Wagner, Enrico

ohne

3. Brett

Bothe, Marco

DWZ 1034

4. Brett

Schickel, Martin

DWZ 1009

Nachruf

Glauchauer Schachclub 1873

treue WEGBEGLEITERIN DER ERSTEN STUNDE, VON UNS GEGANGEN

Wie in dieser Woche bekannt wurde, verstarb am 17.08.08  mit Christine Mendrok, eine unserer Gründungsmitgliederinnen, nur wenige Tage vor Ihrem 73. Geburtstag. Wir werden Ihr ein ehrenvolles Andenken bewahren und sind in diesen Stunden mit unseren Gedanken, natürlich auch ganz besonders beim Ehemann und ersten Präsidenten nach der Neugründung des Vereins, Gerhard Mendrok. Wir trauern mit ihm und hoffen dass er bei seinem geliebten Schachsport, den nötigen Trost um diesen schweren Verlust, in Zukunft noch ein wenig finden kann.

Bericht

SV Sachsen   Deutschland-Cup-Quali-Turnier   Spielbezirk Chemnitz - 21/22.06.08

FEUER UND LEIDENSCHAFT MIT OLYMPISCHEN GEDANKEN

Mit dem offiziellen Sommeranfang wurde es auch für die Schachspieler des Freistaates, nicht nur vom Wetter her heiss, an den Brettern im Spielbezirk Chemnitz. Genauso wie an den Wettkampfstätten Leipzig und Dresden, nahmen exakt 100 Teilnehmer den Kampf in den insgesamt 15 Wertungsgruppen des Qualifikationsturnier zum Deutschland-Cup der Schacholympiade, auf. In der Mensa des Studentenwerkes TU Chemnitz, ging es dann gleich an zwei Tagen dieses Wochenende, richtig zur Sache. Zu Wettkampfbeginn war es dann letztlich leider nur ein Vertreter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, welcher sich der Erfüllung der Olympianorm für die Endrunde in Dresden, im November diesen Jahres stellte. Dabei spielte der Muldestädter Jörg Pumpa in seiner Gruppe 2 der DWZ-Aktiven zwischen 1400 und 1800, für seine Verhältnisse gar nicht schlecht. Zumindest erreichte er mit jeweils drei Siegen, Remisen bzw. Niederlagen, eine für sich ausgeglichene Punktebilanz, in den neun angesetzten Partien im Schweizer System, unter Schnellschachbedingungen. Als Qualifikant unter den neun Startern mit einer Wertzahl zwischen 1600 und 1700, bedeutete dies am Ende zwar nur einen 7. Rang, aber mit etwas mehr Glück und Geschick hätten es auf jeden Fall der eine oder andere volle Punkt mehr sein können. Insgesamt besagte dies schließlich Platz 19 unter den 30 Gruppenteilnehmern. Bei seinen 4,5 Punkten brillierte er vor allem im Kampf mit dem Gornsdorfer Gunnar Fischer, sowie gegen Nico Keil vom SV Eiche Reichenbrand, in den Runden zwei bzw. fünf, mit einem guten Remis. Beide wiesen zudem eine weit höhere DWZ aus und der Erstgenannte belegte am Ende immerhin den 2. Platz im Schlussklassement. Trotz des Scheitern an der Teilnahme zur Endrunde, denn nur der Erste jeder Wertungsgruppe qualifizierte sich definitiv, war es für den Glauchauer ein Bedürfnis dabei gewesen zu sein und endlich wieder einmal im großen Rahmen gemessen werden zu können. In die Elbmetropole reist nun als Vertreter seiner Kategorie der Ehrenfriedersdorf Martin Haustein. Der Erzgebirgler vom dortigen Schachverein ESV, erreichte bei erzielten 7,5 Zählern souverän den 1. Platz mit immerhin einen Punkt mehr als der Zweitplazierte, welcher zudem eine Leistungsklasse höher gewertet wurde.

Vorschau

SV Sachsen   Deutschland-Cup-Quali-Turnier   Spielbezirk Chemnitz - 21/22.06.08

OLYMPISCHES FLAIR AN DEN SCHACHBRETTERN

Ganz im Zeichen der im November stattfindenden Schacholympiade; kommt der eignes dafür ins Leben gerufene Deutschland-Cup daher. Eines der zahlreichen nationalen Qualifikationsturniere unter Schnellschachbedingungen, findet hierbei für die Region Chemnitz, in der Mensa des Studentenwerkes der dortigen TU statt. Dabei geht es in den 15 verschiedenen Wertungsgruppen je nach Spielstärke, in insgesamt neun Runden, zur Sache. Los geht die Veranstaltung am heutigen Samstag ab 9.00 Uhr mit den ersten fünf Partien im Schweizer System und am Sonntag folgen dann ab 10.00 Uhr, noch einmal vier Spiele auf den 64 Brettfeldern. Die jeweiligen Gruppensieger, qualifizieren sich automatisch für die Endrunde vom 16.-20.11.08, in der Olympiastadt Dresden. Ein umfangreiches Programm also, was auf die Teilnehmer wartet und bereits im Vorfeld, haben sich dafür auch zwei Vertreter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873 entschieden. Vielleicht finden sich schließlich kurzfristig, sogar noch ein paar mehr Aktive aus der Muldestadt, um sich dem sicherlich umfangreichen Teilnehmerfeld, zu stellen. Das Ganze im Griff haben, soll auf jeden Fall der gebürtige Glauchauer Andre Martin, welcher sich als Präsident des SVS und erfahrener Schiedsrichter, die notwendige Überwachung der anstehenden Wettkampfpartien, auf die Fahne geschrieben hat.

Bericht

SV Sachsen   Saison 2007/08   Schnell- und Blitz-Einzelmeisterschaft   14/15.06.08

AM SAISONENDE, GEHT‘S NOCH EINMAL SCHNELL DAHER AM BRETT

Erneut leider keine Interesse, hatten die Aktiven des Glauchauer Schachclub 1873, sich mit den besten Blitz- und Schnellschachspielern des Freistaates, zu messen. Derzeit scheinen gerade die leistungsstärkeren Spieler etwas wettkampfmüde, wobei wohl auch die Fülle an derartigen Veranstaltungen in diesem Bereich, gerade im Monat Juni sehr konzentriert angeboten werden.

Vorschau

SV Sachsen   Saison 2007/08   Schnell- und Blitz-Einzelmeisterschaft   14/15.06.08

AM SAISONENDE, GEHT‘S NOCH EINMAL SCHNELL DAHER AM BRETT

An diesem Wochenende ist es wieder einmal soweit für die alljährlich stattfindenden Landesmeisterschaften im Schnell- und Blitzschach. Nunmehr bereits seit einigen Jahren ist die Austragungsadresse dieser beiden Sachsenchampionade, hierbei der Erlebnisgasthof „Braugut“, in Chemnitz-Hartmannsdorf. Sowohl am  Samstag, als auch am Sonntag, beginnen die Wettkämpfe jeweils 10.00 Uhr und am frühen Abend dürften dann die neuen Meister des Freistaates, schließlich feststehen. Inwieweit die Fahnen des Glauchauer Schachclub 1873 dabei vertreten sind, wird sich wohl wieder erst kurzfristig ergeben, wobei eine gewisse Teilnahmeoption durchaus bestehen sollte. Der erneut festgelegte Hauptschiedsrichter, Andre Martin jedenfalls, ist schon mal ein gebürtiger Glauchauer.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  15.Kinder- und JugendSportspiele AK U8/U18 -07.06.08

ZUFRIEDENES ABSCHNEIDEN AUF BEZIRKSEBENE, BEIM GSC 1873

Diesmal bereits einen knappen Monat eher als in der vergangenen Saison, kämpften die Nachwuchsschachspieler aus der Region, um Punkte und Plazierungen bei den 15. Chemnitzer Kinder- und Jugendsportspielen. Insgesamt stellten sich heuer 151 Jungen und Mädchen den Wettkampfbetrieb an den Brettern der Altersklassen U8 bis U18, um die begehrten Medaillen der offenen Bezirksspartakiade 2008, zu erringen. Darunter auch wieder einmal vier Muldestädter vom Glauchauer Schachclub 1873.

Altersklasse U8

Mit 36 Startern, eines der grössten Teilnehmerfelder, war die Jahrgangsgruppe der U8jährigen Knaben. Für die Glauchauer, vertrat hierbei Kevin Wenke, die Farbe seines Vereins und dies bei seiner Premiere, mit einem überaus famosen Abschneiden. Gleich von Beginn an, zeigte er der guten Konkurrenz, was er schon alles mit den weißen bzw. schwarzen Figuren kann und eilte da von Sieg zu Sieg. Erst fast am Ende der insgesamt sieben Runden im Schweizer System, musste er schließlich dann doch eine Niederlage einstecken. Bei fünf Siegen, einem Remis und einer Niederlage allerdings, war sogar mit ein wenig Glück, noch mehr drin gewesen, als der letztlich 3. Rang. Die Bronzemedaille aber ist wahrlich aller Ehren wert und zeigt dem jungen Muldestädter, das er auf dem Wege zu noch grösseren Erfolgen ist. Stolz sein kann er jedoch schon jetzt und auch die Verantwortlichen im Verein staunten erneut nicht schlecht, über ihren jüngsten Vertreter bei dieser Spartakiade. Immerhin fehlte am Schluss nur ein winziges Pünktchen zum Besten des Tages, Yannis Naumann von der gastgebenden USG Chemnitz, der es auf 6,5 Zähler im Gesamtklassement brachte.

Altersklasse U10

Vielleicht mit etwas mehr Erwartungen als sein etwas jüngerer Teamkollege in der AK U8, ging Marvin Thiele aus der Kreisstadt, ins Rennen der Geburtsjahrgänge 1998 und jünger. Nicht zuletzt auf Grund seiner in letzter Zeit schon sehr guten Resultate hier und da, war sicher nicht nur er selbstbewusst genug, um unter die besten sechs bis acht Akteure zu kommen. Der schließlich belegte 11. Platz mit 4 Punkten aus sieben Partien, ist jedoch trotzdem im Rahmen der Möglichkeiten zu betrachten und die jeweilige Tagesform, ist halt noch nicht immer so stabil, wie bei den älteren Jugendlichen. Darüber hinaus, hatte er sich auch in einem Mammutfeld von gleich Mal 41 Aktiven, zu behaupten. Sicherlich sieht es da vielleicht schon beim nächsten Aufeinandertreffen mit den einen oder anderen Gegner wieder viel besser aus und das er es kann hat er in seiner noch kurzen Laufbahn, bereits des Öfteren nachgewiesen. Ein gutes Beispiel dafür ist der neue Titelträger aus Lichtenstein Oskar Essler, mit dem Partie schon so manch gute Partie geliefert hat. Der Fortschrittspieler aus der Nachbarstadt erwischte einen Traumtag und holte mit sieben Zählern die Maximalpunktzahl.

Altersklasse U14

In der Staffel der U14-jährigen Jungen, startete Jonathan Henschel für die Glauchauer und zählte auf Grund seiner Wertzahl, dabei sicherlich unter den neun Teilnehmern, schon zum engeren Favoritenkreis. Diese Bürde umzusetzen gelang ihm letztlich allerdings noch nicht gänzlich, wenngleich der zweite Rang als Gelungen zu werten ist. Beim Blick auf die Einzelergebnisse, ist dies dann nicht ganz so zu sehen und dass ärgert ihm sicherlich sowieso, am Meisten. Bei den drei Siegen, zwei Remisen und einer Niederlage war da durchaus noch ein bisschen mehr möglich, aber vielleicht befindet er sich auch derzeit etwas in einer kleineren Formkrise. Eine aufsteigende Tendenz ist jedoch immer mehr zu erkennen und das er eines der fleissigsten und fleissigsten  Talente im Verein ist, wissen die Mitglieder allemal. Dem Chemnitzer Sieger Nico Fittkau vom SC Aufbau ‚95 jedenfalls, wird er über kurz oder lang, sicherlich weit mehr fordern. Für diesmal zeigte der Titelträger, bei seinen sechs Punkten aus sechs Partien, jedoch noch wer der Herr im hause war.
     
Altersklasse U18

Leider nur vier Schachspieler fanden sich bei den Ältesten in der AK U18, an diesem Junisamstag ein. Zwar ging der GSC-Akteur, Dimitrij Gretschischnikow, hierbei mit der schlechtesten Wertzahl ins Turniergeschehen der doppelrundig angesetzten Partien, wollte aber wohl auf jeden Fall nicht Letzter werden. Am Ende lief es aber keineswegs optimal für ihn und so musste er gleich drei Niederlagen einstecken und feierte selbst nur einen einzigen Sieg. Zwei weitere Punkteteilungen brachten ihn dann die insgesamt zwei Zähler auf dem Habenkonto der Endtabelle. Damit blieb jedoch, eben nur der vierte Rang und der Muldestädter haderte wieder einmal mit sich selbst am Meisten. Bedauerlich, dass dem besonders ehrgeizigen Glauchauer, manchmal einfach noch die nötige Konstanz in solchen Wettkämpfen fehlt. Trotzdem ist das Abschneiden als zufrieden stellend zu werten und vielleicht gelingt ja in Zukunft wieder etwas mehr. Der Beste in diesem Jahr war Marius Lechner mit 4 Punkten und kam nicht unerwartet, von der einheimischen USG.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  15.Kinder- und JugendSportspiele AK U8/U18 -07.06.08

SCHACHSPIELER IM SPARTAKIADEFIEBER IN CHEMNITZ

Am morgigen Samstag findet im Aussengebäude des Chemnitzer Schulmodell die diesjährige Bezirksspartakiade der Schachjugend des Regierungsbezirkes statt. Aus den Reihen des hiesigen Glauchauer SC 1873 treten hierzu insgesamt vier Aktive, die knapp 40 kilometerlange Fahrt an. Neben den Wettkampf erfahrenen Jonathan Henschel (AK u14) und Dimitrij Gretschischnikow (AK u18), sind dies auch die zwei Neulinge auf diesem Gebiet, Kevin Wenke (AK u8) und Marvin Thiele (AK u10). Allesamt wollen sich natürlich am Ende im Vorderfeld ihrer Altersklassen wieder finden, wobei die Verantwortlichen im Klub, jedoch keine konkreten Vorgaben mit auf den Weg geben werden. Der Ehrgeiz des Quartetts ist auf jeden Fall gegeben und Mal sehen wo sich schließlich die Muldestädter Vertreter wieder finden werden. Das Ganze ist sicherlich auch abhängig von der Klasse des Teilnehmerfeldes und natürlich dem nötigen Tagesglück. Ausgespielt werden die Besten der Geburtsjahrgänge ab 2000 bis 1990 bei einer Bedenkzeit von 30 Minuten pro Spieler und Partie.

Bericht

Chemnitzer SC Aufbau 95  28. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2008  01.06.08

ZUFRIEDENE GESICHTER, TROTZ MITTELFELDRANG

In der gleichen Besetzung wie im letzten Jahr, reiste ein Viererteam des Glauchauer Schachclub 1873 zum traditionellen Mannschaftsblitz-Aufbaupokal des Chemnitzer SC ‘95, welcher diesmal innerhalb der Festtage des 150jährigen Vereinsschach in der Regierungshauptstadt, eingegliedert war. Schon allein darum, war das Niveau dieser Veranstaltung nicht nur quantitativ stärker als wie in der vergangenen Zeit, sondern erfuhr auch qualitativ, noch einmal eine gehörige Aufwertung. Unter diesen Bedingungen und mit einer leicht taktisch veränderten Aufstellung, war der letztlich belegte 10. Platz im 19köpfigen Starterfeld, dann aller Ehren wert. Auch rein punktemäßig konnten sich die hiesigen Kreisstädter mit ihrer Bilanz von 18:18 Mannschaftspunkten, bei 36 Brettzählern, durchaus sehen lassen. Auf jeden Fall waren die beteiligten Peter Nagorny an eins, Jens Becher an zwei, Sven Weigand an drei und Ralf Wegner an vier, mit dem mannschaftlichen Abschneiden ihres GSC in dieser lauteren Runde, schon ganz zufrieden. Natürlich haderte der Eine oder Andere mit den trotzdem noch vergebenen Chancen hier und da, wobei im Blitz einfach auch das nötige Quentchen Glück mit dazu gehört und auch die Tagesform mehr denn je, eine wichtige Rolle spielt. Im Mammutprogramm der insgesamt 18 Partien für jeden einzelnen Akteur, zeigte sich letztlich diesmal Schachfreund Becher mit 11 Punkten, als der stärkste innerhalb der eigenen Reihen. Der Glauchauer war damit fast völlig zufrieden und bot auch gegen weit stärkere Konkurrenten, eine ordentliche Spielausbeute. Seine restlichen Mitstreiter, der Remser Nagorny und die beiden anderen Muldestädter Weigand und Wegner, lagen mit ihren 8,5 bzw. 8 Zählern, ergebnistechnisch ganz eng beieinander und vergaben dann doch die eine oder andere Partie schon etwas leichtfertiger. Trotzdem war dieser heisse Junitag auch für sie keine vertane Zeit, sondern genauso eine willkommene Gelegenheit ihrem Hobby, dem Schachsport zu frönen. Als beste Blitzmannschaft verliessen am Ende die starken USG-Spieler der ersten Vertretung die Bretter und holten sich damit wieder einmal den begehrten Pokal, bei der nunmehr bereits 28. Auflage ab. Mit ihrem Endergebnis von 34:2 Punkten, verwiesen sie die zweitplazierten Leipziger des SC Gohlis, immerhin um vier Zähler und die Motorspieler aus Hainichen mussten auf Rang drei, letztlich noch einen weiteren Punkt mehr abgeben.

Vorschau

Chemnitzer SC Aufbau 95  28. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2008  01.06.08

DER TRADITION FOLGEND, GSC MIT DABEI

Kurzfristig entschieden, hat man sich beim Glauchauer Schachclub 1873, auch heuer wieder ein Quartett nach Chemnitz zu entsenden. Schließlich will man ja auch nicht bei der 28. Auflage des Chemnitzer Aufbaupokales für Mannschaften fehlen. Immerhin ist dieses Blitzturnier des CSC ‘95, auch seit langen Jahren fast schon eine “Muss”-Veranstaltung der Kreisstädter und dies ist Verpflichtung genug. Voraussichtlich wird man dabei auch heuer, erneut ein ganz starkes Aufgebot an die Bretter bringen und sich dem sicherlich hochklassigen Teilnehmerfeld, zu stellen wissen. Das dies gerade diesmal, ganz besonders schwer werden wird ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Veranstaltung im Rahmen der Festtage des Chemnitzer Vereinsschach, angesiedelt ist. So wird auch das Teilnehmerfeld selbst, sicherlich aus allen Teilen Deutschlands kommen und Niveau mässig recht hoch eingeschätzt. Wer und wie viel Teams allerdings dann am Start sind, zeigt sich erst am morgigen Sonntag, ab 10.00 Uhr im Kulturkaufhaus DA Stietz. 

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspokalspiel  Vorrunde-25.05.08

BEDAUERLICHE POKALABSAGE DER KREISSTÄDTER

Am vergangenen Sonntag bestritten die sächsischen Schachteams, ihre Vorrunde der 18. Pokalmannschaftsmeisterschaft. Leider nicht mit am Start war dabei die gemeldete 1. Mannschaft des hiesigen Glauchauer SC, welche nicht nach Chemnitz reiste.

Gruppe 5 (SG Adelsberg)                                                                                                    GSC - nicht angetreten

Auf Grund der kurzfristig vom SVS veränderten Turnierbedingungen, zusätzlich wurde  mit dem ESV Aue ein siebenter Teilnehmer in diese Staffel zugeordnet und damit sind immerhin zwei Runden mehr zu absolvieren, zogen die Glauchauer ihre Mannschaft dann doch zurück. Ausserdem machten die Entscheidung, erstmals nicht im Sachsenpokal teilzunehmen, diverse Aufstellungsprobleme innerhalb der Reihen beim GSC und das damit verbundene sportliche Ziel des Weiterkommens, zunichte. Im Nachhinein gesehen, wäre der zu erwartende Wettkampfstress, allerdings dann doch nicht so problematisch gewesen, da auch die Auer, aus sicherlich ähnlichen Erwägungen wie die hiesigen Muldestädter, nicht in Chemnitz antraten. Darum ist der letztlich Verzicht, sicherlich nicht nur bei den Anhängern dieser Wettkampfform im Verein, mit Bedauern festzustellen, sondern auch so allgemein unzufrieden stellend. Zumal die eigenen Chancen, dann doch wieder, so schlecht gar nicht gewesen wären. Sicherlich bleibt dies jedoch ein Novum der Muldestädter und man ist hoffentlich beim nächsten Mal, um so stärker wieder mit von der Partie

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspokalspiel  Vorrunde-25.05.08

MULDESTÄDTER, HABEN WEITERKOMMEN FEST IM BLICK

Zwei Monate später als bisher üblich, startet heuer am letzten Maisonntag, die Pokalmannschaftsmeisterschaft des Schachverbandes Sachsen, in ihre 18. Auflage. Mit dabei ist auch ein Team des hiesigen Glauchauer SC 1873. Insgesamt starten diesmal 35 Quartetts, welche in sechs Vorrundengruppen ausgelost wurden. Dabei haben dann die Spieler jeweils vier oder fünf Schnellpartien mit 30minütiger Bedenkzeit zu bestehen und die ersten beiden Vertreter in jeder Staffel qualifizieren sich schließlich für die Zwischenrunde, Ende Juni. Beginn der Wettkämpfe ist jeweils 9.00 Uhr, am Spielort der gastgebenden Vereine.

Gruppe 5 (SG Adelsberg) - GSC

Als Veranstalter der Gruppe 5 in Chemnitz, fungiert die SG Adelsberg. Für die Glauchauer scheint diese Staffelauslosung durchaus machbar, auch wenn man wohl erst kurz vor der Anfahrt in das Vereinsheim von Rapid Kappel, definitiv weiss, welche vier Spieler den Verein, letztlich vertreten werden. Die Gegner für die hiesigen Kreisstädter sind dabei die beiden Vertreter des Vogtländischen SC Plauen 1952 und die des SC Zwickau. Ernstzunehmende Konkurrenz auf die Zwischenrunde, dürfte dann vor allem, von den beiden 1. Vertretungen dieser beiden Klubs kommen. Immerhin spielen da die Plauener in der 1. Landesklasse und die Zwickauer, genauso wie der GSC in der 2. Landesklasse. Auch die Gastgeber allerdings, spielen auf der gleichen Landesebene und wollen sicherlich ihren Heimvorteil, ebenso nutzen. Die beiden 2. Vertretungen der bereits genannten Vereine, spielen dagegen zur Zeit nur in der 1. Bezirksklasse. Bei all diesen Betrachtungen, ist jedoch immer wieder erst die namentliche Mannschaftsmeldung aller vertretenen Mannschaften zu betrachten, bevor man ganz genaue Spekulationen über die Spielstärke jedes einzelnen Gegners, machen kann. Egal wie, die Glauchauer visieren so oder so, erst einmal das Weiterkommen an und am Ende entscheidet sich dann, wer der Bessere ist bzw. das nötige Quentchen Glück, auf seiner Seite hatte.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2007/08   Vereinsmeisterschaft   09/07-05/08

FAVORIT UND AUSSENSEITER, EINTRÄCHTIG AUF VEREINSTHRON

Mit einer großen Überraschung im Kampf um den Titel beim Glauchauer Schachclub 1873, endete die Vereinsmeisterschaft der Saison 2007/08. Zwar präsentierte sich letztlich an der Spitze auch noch der Dauerchampion der letzten Jahre Sven Weigand, jedoch musste sich dieser nur Dank der für ihn günstigen Regelauslegung, den Spitzenplatz mit dem anderen Glauchauer, Jörg Pumpa teilen. Der Stammspieler und Mannschaftsleiter der Zweiten des GSC, zeigte hierbei fast gegen alle Favoriten, bestes Schach und hatte dazu auch noch das nötige Glück des Tüchtigen. Am Ende landete Schachfreund Pumpa wohl seinen grössten, klubinternen Coup und wurde somit auch völlig verdient ebenso Vereinsmeister, wie der Mann am Spitzenbrett der Muldestädter 1. Mannschaft, Vereinskamerad Weigand. Im internen Duell und in der zweiten Wertung, hatte der Aussenseiter dabei sogar noch die Nase vorn und verlies im Laufe des Turniers nur ein einziges Mal das Brett als zweiter Sieger. Bereits von Beginn an, war er stets in der Spitze zu finden und brachte es so schließlich seinerseits, auf die 5,5 Punkte, welche zum Titelgewinn reichten. Ganz anders dagegen, verlief der Wettkampf beim Titelverteidiger Weigand, welcher bereits durch die schon erwähnte Niederlage gegen den Überraschungsmeister in Runde zwei, stark ins Hintertreffen geriet. Ungeachtet dieses sicherlich mehr als unglücklichen Punktverlustes jedoch, kämpfte er sich danach Stück für Stück, wieder nach vorn und beendete den Wettkampf eben doch noch, mit der gleichen Punktzahl wie sein Pan-Don Schachfreund Pumpa, J., auf den obersten Podest. Allerdings war der gesamte Wettkampf von so genannten Favoritenstürzen geprägt, welche auch den Remser Peter Nagorny in Runde zwei bzw. vier ereilten. Der letztlich Drittplazierte, hatte da sicherlich mit einem Remis gegen Teamkollege Nötzel bzw. der Niederlage im Kampf mit dem anderen Mannschaftskameraden der Ersten Schachfreund Drauschke, nicht unbedingt gerechnet. Am Ende waren es somit dann nur fünf Zähler, die auf seinem Habenkonto standen. Als ein weiteres Beispiel für diese Tendenz, ist dann wohl auch noch der dritte echte Turnierfavorit, Lutz Köhler zu erwähnen. Der einheimische Muldestädter, musste schließlich einfach genauso Federn lassen, wie die sich beiden ablösenden Titelträger (Weigand/Nagorny), seit nunmehr fasst zehn Jahren. Somit reichte es nur zu 4,5 Punkten in den sieben Runden des Schweizer System und dass war am Ende, leider nur der undankbare 4. Platz, wobei er bis zur letzten Partie, sogar selbst noch die Möglichkeit hatte, sich erstmals die Meisterkrone zu sichern. Doch nicht nur im oberen Teil der Tabelle ging es diesmal immer spannend zu, nein auch dahinter gab es ständiges auf und ab, unter den insgesamt 19 Startern dieser Saison. So schnupperte vor allem der Niederlungwitzer Thomas Drauschke, bis zur vorletzten Runde schon mal echte Championsluft und selbst Dietmar Nötzel aus Meerane oder der einheimische Dimitrij Gretschischnikow, waren den Podestplätzen mehrfach ganz nah. Am Schluss blieben den Genannten, aber immerhin noch die Ränge fünf bis sieben, bei jeweils vier Zählern. Mit der gleichen Punktzahl, alle nur getrennt durch die Wertberechnung, folgten dann auch noch Lothar Pumpa und Knut Ludwig. Wie eng es überall zuging zeigen die erreichten 3,5 Zähler auf den Nachfolgeplätzen, wobei hier besonders die älteren Vereinskameraden, wie Bernd Wollmann, Joachim Karnahl und Peter Paluch (12.-14.) mit ihrer Ausbeute sicherlich sehr zufrieden sein können. Das gleiche gilt ganz speziell für Ehrenmitglied Günter Höppner, denn der Urglauchauer holte fast schon sensationell, gegen Schachfreund Burkhardt einen Sieg und trennte sich mit dem Jungtalent Henschel, Remis. Die 2,5 Punkte und der damit verbundene Rang 16, ist ihm somit wohl nur zu gönnen. Ergänzend zum Abschluss, seien aber auch die restlichen Teilnehmer dieser Meisterschaft noch schriftlich erwähnt, welche allesamt zu mehr oder weniger Punkterfolge kamen. Auf den gemeinsamen 10. Platz waren dies die beiden Glauchauer Axel Burkhard und Jonathan Henschel  mit 3,5 Punkten, Rang 15 belegte Jochen Ackermann mit 3 Zählern und die Plätze 17 bis 19 hiessen Lothar Gumprecht(2,5), Frank Thieme (2), sowie Martin Schickel (2). Ihre beiden Titel als bester Junior bzw. Senior, verteidigten dabei erneut die Schachfreunde Gretschischnikow und Pumpa, L. Alles in Allen, war es eine von der ersten bis zur letzten ausgetragenen Partie, ereignisreiche und äusserst spannende Meisterschaft, welche dazu beitragen sollte, ganz besonders diesen Wettkampf, nur noch mehr als erste Herausforderung im Vereinsleben, unter allen Mitgliedern zu betrachten. Wie heißt es doch so schön „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ und „Nur wer die Herausforderung auch annimmt, zeigt wahre Grösse“. Also dann auf ein Neues im Herbst diesen Jahres und eine breite Zielsetzung bei der Umsetzung des klubinternen Höhepunktes.

Bericht

Landkreis Chemnitzer Land  18.Kinder- und JugendSportspiele AK U8/U18  17.05.08

MULDESTÄDTER SCHACHNACHWUCHS, AUCH IM KLEINEN KREIS ERFOLGREICH

Bei den Mitte diesen Monats, stattfindenden Kreis-, Kinder- und Jugendsportspielen 2008, sass auch wieder die Glauchauer Schachjugend, mit an den Brettern. Diesmal musste man dazu allerdings nach Lichtenstein reisen, um sich seine Meriten holen zu können. Nach den letztjährig stetigen Anstieg bei der Teilnehmerzahl, mussten die Gastgeber vom SSV Fortschritt Lichtenstein, allerdings diesmal mit ein paar weniger Jungen und Mädchen in den Altersklassen U8 bis U18, vorlieb nehmen. Leider fehlte aus terminlichen Gründen nicht nur ein Teil der älteren Vertreter aus Glauchau und Meerane, sondern auch fast die kompletten Delegationen aus Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz und Wüstenbrand. Am Ende waren es insgesamt dann 33 Starter, wobei die Muldestädter fast die Hälfte aller Teilnehmer stellten. Letztendlich holte man damit zwei Titel, währenddessen es der quantitativ am stärksten vertretene einheimische Schachnachwuchs auf sechs und die Oberlungwitzer auf eine Goldmedaille brachten. Trotzdem war man beim betreuenden GSC 1873 mit dem Abschneiden recht zufrieden, so gab es doch auch noch reichlich Podestplätze zu verzeichnen. Mit Sicherheit wird die Herausforderung aller Beteiligten, dann bei der 19. Auflage 2009 wieder etwas grösser werden und vielleicht sind dann auch die hiesigen Kreisstädter wieder mit ihrem aller stärksten Aufgebot dabei.

Altersklasse U8

In einer Sechsergruppe und darum gleich noch doppelrundig, mussten sich die Kleinsten beweisen. Darunter spielten die hiesigen Vertreter dann zwar „nur“ die zweite Geige, waren aber mit ihren beiden Silberrängen männlich als auch weiblich, keineswegs unzufrieden. Noch zu stark waren einfach noch, die schon weit erfahrener Lichtensteiner Titelträger Willi Essler und Naomi Thust mit ihren 9,5 bzw. 6 erreichten Punkten. Der hiesige Kevin Wenk jedoch, zeigte sich ebenfalls von der besten Seite und erreichte als Zweitplazierter, dabei immerhin 8 Zähler. Mit jeweils drei Punkten beendeten seine Teamkollegen Jasmin Dwornik und Karl Stein ihren Wettkampftag auf den Rängen zwei bzw. drei und konnten damit sicherlich ebenso zufrieden die Heimreise antreten. Für ihr Debüt auf dieser Ebene, jedenfalls schon mal ein grosses Lob.

Altersklasse U10

Noch dominanter als bei den Jüngsten, waren die Hausherren eine Altersklasse höher in der U10, wobei hier jedoch allein schon der Stärkste aus den Reihen der Glauchauer Marvin Thiele, leider gänzlich fehlte. Da hatten es seine beiden Vertreter schon mehr als schwer diese Lücke zu schliessen, gaben aber natürlich genauso ihr Bestes. Am Ende, reichte es jedoch leider nur zu den Rängen fünf und sieben, im Kreise der hier anwesenden sieben Knaben. Die 3,5 bzw. 3 Punkte für Erik Spitzner und Georg Stein, können sich dagegen wohl mehr als sehen lassen, auch wenn zu den sieben Zählern des klaren Siegers, Oskar Essler noch reichlich Platz war. Der Fortschrittsakteur tat es also seinen anderen beiden Familienmitgliedern gleich und holte, nach platz zwei 2007, heuer erstmals die Meisterschaftskrone in dieser Altersklasse. Auch noch mit im Turnierfeld vertreten, waren darüber hinaus zwei Mädchen und hier belegte die Muldenstädterin Laura Fenk, bei ihrem ersten Auftritt, den 2. Platz mit einem Zähler. Ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte allerdings, noch einmal Anne-Marie Amberg aus Lichtenstein, wobei sie dafür diesmal immerhin schon zwei volle Punkte benötigte.

Altersklasse U12

Der dritte im Bunde des Esslerclan, Jonathan, beherrschte einmal mehr das neunköpfige Teilnehmerfeld der U12jährigen Knaben. Mit sieben Punkten aus acht Partien, verwies er das Glauchauer Duo Roy Uhlig und Toni Locke, klar auf die weiteren Podestplätze. Dabei konnte aber vor allem der erstgenannte Kreisstädter, ein durchaus gelungenes Comeback vermelden. Schließlich waren es dann 4,5 Zähler für ihn, wobei sein Mannschaftskamerad Toni Locke auf die gleiche Punktzahl am Ende kam, aber durch die schlechtere Wertung mit dem 3. Platz vorlieb nehmen musste. Neben den zwei  weiteren Vertretern der Gastgeber mischten auch noch vier Muldestädter in dieser quantitativ stärksten Gruppe, kräftig mit. Für Phillip Hans, Paul Spitzner und Lukas von Bock reichte es somit zu vier Punkten und damit belegte man immerhin, die Ränge fünf bis sieben. Leider nur zu einem Zähler, kam da der Neuling in diesem Kreise, Phillip Bauch auf den 9. Platz.

Altersklasse U14

Ein Quintett nahm den Kampf um die Krone in der AK U14 auf und darunter waren gleich drei Glauchauer, sowie ein Lichtensteiner und eine Oberlungwitzerin. Der grosse Favorit Jonathan Henschel, lies bei den männlichen Vertretern, hierbei dann keinerlei Zweifel an seinen erneuten Titelgewinn, in dieser Altersklasse. Mit der Maximalpunktzahl von fünf Zählern erreichte er auch persönlich sein optimales Ziel, im Prinzip problemlos und verwies seine beiden Teamkollegen vom GSC 1873, auf die weiteren Ränge. Auf Platz zwei kam schließlich der Waldenburger Sebastian Liebschner ein, wobei auch er fast das Optimale an Punkten holte und nur gegen Schachfreund Henschel als Verlierer das Brett verlassen musste. Zu zwei Zählern reichte es für Nick Kaps aus der hiesigen Kreisstadt und dies war am Ende die Bronzemedaille für ihn. Ganz stark präsentierte sich aber auch das einzige Mädchen im Starterfeld, denn immerhin holte hierbei Katja Seifert, beachtliche drei Punkte ihrerseits und natürlich war dies dann zugleich der Meistertitel für sie.

Altersklasse U16/18

Leider nur ganze vier Teilnehmer, traten in der gemeinsamen Gruppe der Ältesten an. Als einziger Starten in der AK U16, war der Titel für Michael Urban, bereits schon vor dem ersten Zug klar. Am Ende erreichte der Hohenstein-Ernstthaler aber auch zwei Punkte, innerhalb des doppelrundigen Wettkampfverlaufes. Als Favorit, ging ebenso der hiesige Dimitrij Gretschischnikow ins Rennen bei den U18jährigen Jungen und wurde letztlich dieser Rolle, wenn auch erst in zwei Stichkämpfen mit dem Lichtensteiner Patrick Böttner, gerecht. Zuvor hatten beide Kontrahenten sich intern mit zwei Remisen, friedlich am Brett getrennt und die restliche Konkurrenz, klar bezwungen. Bei einem Punktestand von jeweils fünf Zählern mussten also Blitzpartien herhalten, in denen sich der Muldestädter, dann eindeutig durchsetzte. Weniger gut aufgelegt war diesmal sein Teamkollege beim GSC, Marco Bothe, der Meeraner musste bedauerlicherweise, diesmal ohne jeden Teilerfolg das Turnier beenden. Natürlich konnte er trotzdem, die vergebene Bronzemedaille entgegen nehmen und mit Sicherheit, spätestens beim nächsten Mal wieder erfolgreicher agieren. 

Vorschau

Landkreis Chemnitzer Land  18.Kinder- und JugendSportspiele AK U8/U18  17.05.08

SPORTSPIELE DES KREISES BEI DEN SCHACHELEVEN

In Folge der rotierenden Austragungsorte bei den alljährlichen Kreis-, Kinder- und Jugendsportspielen des Landkreises Chemnitzer Land, finden sich die Schachsportler diesmal im benachbarten Lichtenstein ein. In der dortigen „Europäischen Grundschule“, starten die ersten Partien am Samstag gegen 9.00 Uhr, wobei der ausrichtende SSV Lichtenstein, die Fäden in der Hand hält. Natürlich fehlen auch zur 18. Auflage 2008 die Vertreter aus der hiesigen Muldenstadt nicht. Wie gross und vor allem wie spielstark dabei, die unter der Obhut des Glauchauer Schachclub 1873, entsendete Delegation an Jungen und Mädchen sein wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Vor allem bei den ganz Großen dürften allerdings nur wenige Akteure mit von der Partie sein, da zur Zeit die Prüfungen bzw. Abiture anstehen. An den Start geht man ja aber in nicht nur in den Altersklassen U18 bzw. U20, sondern bereits schon von den Jüngsten in der U8 aufwärts und somit werden sich wohl trotzdem wieder, zwischen 40 und 50 Anhänger des königlichen Spiels einfinden.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 9-20.04.08

GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, MIT BRAVOURÖSEN LETZTEN SPIELTAG

Ihr Saisonfinale der Mannschaftspunktspiele im Freistaat, hatten die Schachsportler heuer, erneut am vorletzten Sonntag im April. Für die Akteure des GSC 1873 war dies nicht anders, wobei aber lediglich die Erste der Muldestädter noch unter echter Spannung stand. Für sie galt es auswärts die Figuren zu bewegen, währenddessen die Zweite zum Abschluss noch einmal das eigene Spielmaterial auf- und abbauen durfte.

2. Landesklasse Staffel B  
SC Leipzig-Gohlis VI - GSC I   2 : 6

Beim unmittelbaren Tabellennachbarn und zweiten Abstiegskandidaten, war es für die 1. Mannschaft der Glauchauer daran, sich mit einem Unentschieden, selbst jeglichen Abstiegsfragen zu entledigen. Die Ungewissheit im Vorfeld, wie sich die so genannte 6. Reihe der Gohliser präsentieren würde, lastete zwar schon etwas auf den einzelnen Spielern, jedoch waren diese sich auch bewusst die nötige Spielstärke zu haben, um am Ende sogar einen Doppelpunktgewinn, aus der Messestadt mit nehmen zu können. Für die Gastgeber war natürlich die Nervenanspannung noch weit grösser, da nur ein Mannschaftssieg, die Chancen auf den Nichtabstieg, echt wahrte. Kaum verwunderlich also, dass beide Teams fast in Bestbesetzung antraten und erst nach gut drei Stunden Kampf, die ersten Partieerfolge vermeldet wurden. Von Seiten der Gäste, war dies zunächst einmal das 3. Brett mit Jens Becher, welcher erneut eine schöne Partie aufs Brett zauberte. Leider glichen die Hausherren, bereits knapp 30 Minuten später, ihrerseits wieder zum 1:1 aus und es begann für beide Vertretungen, erneut bei Null. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle jedoch, schlugen die Muldestädter dann aber unbarmherzig zu und sicherten sich innerhalb nur weniger Augenblicke, gleich drei volle Punktgewinne. In der Reihenfolge der Positionen an eins, fünf und sechs, bezwangen die Glauchauer Sven Weigand, Ralf Wegner und Thomas Drauschke, ihre Kontrahenten mehr oder weniger souverän. Allein das Spitzenbrett, hatte dabei wohl etwas das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, beim frühzeitigen Qualitätsopfer der weissen Figuren. Die anderen beiden Mannschaftskameraden dagegen, überzeugten mit gutem Angriffsspiel bzw. taktischer Finesse. Damit stand der Klassenerhalt für den hiesigen GSC, Dank des 4:1 Zwischenstandes, bereits da fest. Mit zwei weiteren Siegen, liessen sich im Anschluss daran auch die Bretter sieben bzw. vier des GSC nicht lumpen und holten ihrerseits, zwei weitere volle Partieerfolge. Sowohl Dietmar Nötzel, als auch Lutz Köhler bekamen dabei ihre Gegner, mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff und nutzten letztendlich ihre erkämpften Mehrbauern, zum Gewinn aus. Trotzdem mussten die Kreisstädter fast die vollen sechs Stunden der angesetzten Wettkampfdauer warten, da ihr 2. Brett, das  frühzeitig erhaltene Remisangebot seines Gegenüber, ebenso zum noch besseren Ende bringen wollte. Zum Schluss allerdings, drehte der Leipziger Spieler den Spiess noch deutlich um und holte damit wenigstens, noch einen weiteren Ehrenpunkt für sein Team, an diesem Tag. Das änderte am stolzen 6 : 2 Endergebnis für die hiesigen Kreisstädter jedoch kaum noch etwas und völlig zufrieden, wurde die Heimreise angetreten. Die etwas verlängerte Fahrzeit durch den Leipziger Marathon, konnte somit also das Glücksgefühl nur weiterhin ausdehnen. Ganz anders war sicherlich die Stimmung bei den Messestädtern im Sportforum, denn die 6. Vertretung folgt mit dieser Niederlage, nunmehr ihrer 5. Reihe in die Bezirksliga. Die Erste des GSC beendete die Saison, letztendlich noch auf einen sicheren 6. Tabellenrang in ihrer Staffel B, bei 8 : 10 Mannschaftszählern und mit 37 Brettpunkten, gehört man dann schon fast zur erweiterten Spitze. Ganz oben, thronte allerdings von Beginn an die SG Turm Leipzig, welche als klarer Tabellenführer, den Aufstieg in die 1. Landesklasse schaffte.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - SG CX Schwarzenberg-Raschau I   3,5 : 4,5

Einen guten Ausstand, konnten die Spieler der zweiten Vertretung des GSC, beim letzten Heimspiel in dieser 1. Bezirksklasse, geben. Trotz Ersatz an den letzten beiden Brettern und dem gegnerischen Staffelersten SC CX Schwarzenberg-Raschau, wusste das Team durchaus zu überzeugen. Nach nur 60 Minuten einigten sich dann zunächst, die beiden Kontrahenten am Brett drei auf Remis, womit gerade der heimische Lothar Pumpa, nicht unzufrieden gewesen sein dürfte. Etwas unmotiviert von Seiten des Glauchauer Akteur am 2. Brett jedoch, folgte darauf bereits schon die erste Partieniederlage des Tages. Um so erfreulicher, der Einsatz von Bernd Wollmann an seinem 4. Brett, wo er trotz Minusbauern, den Gegner die Punkteteilung abringen konnte. In der dritten Wettkampfstunde, gelang den Gastgebern dann sogar ein Doppelschlag und man lag mit 3:2, knapp in Front. Besonders der Sieg des jungen Ersatz Jonathan Henschel an sieben, war nicht nur für ihn selbst eine feine Sache, sondern zollte auch bei den anderen Teamkollegen Respekt. Ähnliches gilt für den anderen Ersatzspieler Frank Thieme an acht, wobei man von ihm, den Partieerfolg wohl schon eher erwarten konnte. Kurz vor der ersten Zeitkontrolle, musste sich letztlich dann doch das Spitzenbrett der Muldestädter, seinem Gegner beugen. Das heraus gespielte Matt, aus Sicht der Nummer eins bei den Erzgebirgler, kam jedoch so unerwartet nicht, wenngleich die Zeitprobleme beim GSC-Akteur, dem Ganzen noch etwas entgegenkam. Zufrieden konnte auch der heimische Joachim Karnahl mit seinem Partieverlauf sein, denn am 6. Brett holte schliesslich das Glauchauer Urgestein, einen halben Punkt für seinen Verein. Beim Stand von nunmehr 3,5:3,5, hing somit alles an der letzten noch laufenden Begegnung im Spiellokal „Am Eichamt“. Wie schon des Öfteren, war es am namentlich gleichen heimischen Akteur, welcher hier die Kastanien aus dem Feuer holen musste. Tapfer kämpfend, bis in die letzten 30 Minuten der Bedenkzeit, widersetzte er sich der drohenden Niederlage, musste am Ende aber doch dem Gästespieler, den Sieg überlassen. Mit dieser knappen Niederlage konnten die Kreisstädter jedoch sicherlich leben, denn mit etwas Glück, hätte man dem Aufsteiger in die Bezirksliga, vielleicht sogar noch etwas mehr ärgern können. Am eindeutigen Platz eins der Schwarzenberger bzw. Raschauer aber, hätte es sowieso nichts mehr verändert. Für die 2. Reihe des GSC, heisst es allerdings nunmehr endgültig Abschied nehmen aus dieser Spielklasse, bei einer Bilanz von 3 : 15 Mannschaftspunkten und 28 Brettzählern, denn dies ist eben nun mal nur der letzte Platz, innerhalb des zehnköpfigen Starterfeld. Kein Grund allerdings die Köpfe hängen zu lassen, sondern einfach nur zusätzliche Signalwirkung, mit all den gemachten Erfahrungen da oben, den sofortigen Wiederaufstieg anzustreben. Die Spielsubstanz, hat das Team allemal und der sich nachweislich gesteigerte Ersatz, dürfte dem Ganzen in der Zukunft, nur noch weiter förderlich sein.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 9-20.04.08

SAISONFINALE, IM PUNKTEKAMPF DER SCHACHTEAMS

Die abschliessende 9. Runde, gehen am morgigen Aprilsonntag die Schachsportler des Freistaates, mit ihren jeweiligen Mannschaften an. Innerhalb der Spielserie 2007/08 müssen auch die beiden Vertreter des Glauchauer SC 1873, noch einmal an den Brettern Platz nehmen. Dabei muss die Erste der Muldestädter auf Reisen gehen, währenddessen die Zweite beim letzten Mal, in den Vereinsräumen „Am Eichamt“, ihr Heimrecht geniessen kann. Der Beginn der Wettkämpfe, ist wie üblich auf 9.00 Uhr angesetzt und spätestens gegen 15.00 Uhr, sollte dann alles endgültig vorbei sein.

2. Landesklasse Staffel B
SC Leipzig Gohlis VI - GSC I

Noch einmal muss die 1. Vertretung der Glauchauer alles geben, um am Ende ganz sicher zu sein, den derzeitigen Nichtabstiegsplatz, auch nach diesem Kampf in Leipzig, in der Tabelle einzunehmen. Dabei haben die Gohliser Gastgeber ihrerseits, ebenso noch die Möglichkeit, sich mit einem Sieg, in dieser Klasse zu halten. Mit welchen klubinternen Plänen allerdings die Hausherren an diese Sache herangehen, ist gerade bei diesem Grossverein aus der Messestadt, mit seinen zahlreichen Mannschaften auf allen Wettkampfebenen, von ganz oben bis ganz unten, leider nicht vorhersehbar. Um so wichtiger für die beteiligten Akteure des GSC, sich auf die eigenen Möglichkeiten zu konzentrieren und alles zu tun, um ohne Fremdhilfe, zum Minimalziel einer Punkteteilung zu gelangen. Unter normalen Umständen, sollte dies für die hiesigen Kreisstädter kein Thema sein und mit diesem eigenen Selbstvertrauen muss einfach jeder Einzelne selbst, sein Bestes dazu geben. Nur als letzter Ausweg, zählt dann eine glückliche Konstellation, bei den restlichen Partieausgängen in dieser Zehnerstaffel, an diesem neunten Spieltag.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C
GSC II - SG CX Schwarzenberg-Raschau I

Ihren Abgesang in dieser Spielklasse, bestreiten die Spieler des GSC II, gegen den Tabellenersten aus dem Erzgebirge. Beide Teams haben hierbei keinerlei Punktedruck mehr zu befürchten, da sowohl die Gäste als Aufsteiger in die Bezirksliga, als auch die Hausherren aus der Muldestadt als Absteiger in die 2. Bezirksklasse, bereits vor dieser Begegnung feststehen. Somit kann im Prinzip jeder einzelne Aktive selbst, seine Partie für sich allein angehen und vielleicht noch einmal zeigen, zu was er im Spiel mit den schwarzen bzw. weissen Figuren, eigentlich fähig ist. Sicherlich will man sich dazu auf beiden Seiten, auch als Team ordentlich aus dieser Saison verabschieden, wobei jedoch das allerletzte Engagement, nicht unbedingt die Rolle spielen wird. Wahrscheinlich also, ist ein recht friedvolles Wettkampfgeschehen, hier wie da zu erwarten.
 

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-12.04.08

NACHWUCHSTEAMS DES SVS, ZIEHEN SCHLUSSSTRICH

Nunmehr beendet, haben die Schachmannschaften der Altersklasse U16, ihre sächsische Punktspielserie 2007/08. Für die Vertretung des hiesigen Glauchauer SC 1873, galt es zum Abschluss in ihrer Bezirksliga des Spielbezirkes Chemnitz, sich auswärts zu beweisen.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Chemnitz)
Chemnitzer SC Aufbau ‘95 II - GSC   4 : 0
GSC - Chemnitzer SC Aufbau ‘95 III   0,5 : 3,5

Beim ausrichtenden Chemnitzer SC Aufbau ‘95, galt es für die Muldestädter, mit Anstand diese beiden letzten Wettkämpfe der Saison, zu bewerkstelligen. Dabei war von vornherein klar, dass man nur als krasser Aussenseiter ins Rennen gehen würde. Zudem mussten die Gäste aus organisatorischen Gründen, sogar noch kurzfristig auf ihr 2. Brett verzichten und kamen dadurch dann noch um 30 Minuten zu spät. Unter den zusätzlichen Zeitdruck, gelang schliesslich im ersten Spiel des Tages, einfach gar nichts. Wenngleich die gegnerische Zweite der Gastgeber, auch so als Aufstiegskandidat, ohnehin übermächtig erschien. Das klare 4 : 0 für diese, spiegelte jedoch nicht ganz, die eigentlichen Möglichkeiten für den GSC, in dieser Begegnung wieder. Als erster erwischte es dann das junge 4. Brett mit Toni Locke, welcher sich durchaus nicht schlecht verkaufte. Ordentliche Chancen, zumindest das Remis zu holen, hatte sein Teamkollege Johannes Scheurer, am 3. Brett, welcher jedoch letztlich durch ein paar leichte Schwächen seinerseits, dem Chemnitzer Kontrahenten, noch zum Sieg verhalf. Angesichts dieses 0:3 Zwischenstandes, aus Sicht der Glauchauer, wollte wenigstens Jonathan Henschel an eins, noch zum Ehrenpunkt für seinen GSC kommen. Leider überzog er dabei seine Stellung und stand so, ebenfalls mit leeren Händen da. Nunmehr wollte man wenigstens in der zweiten Begegnung des Tages, noch einmal Alles geben. Gegen die dritte Reihe der Aufbau-Spieler, war dies zumindest von der Papierform her, auch schon eher möglich, als am Vormittag gegen den letztlich Staffeldritten, vom heimischen CSC II. Wieder rum lief es zunächst so schlecht nicht, doch leider mussten die beiden hinteren Bretter der hiesigen Kreisstädter, erneut die etwas bessere Spielstärke ihrer Gegner anerkennen. Trotz dessen sollten beide Akteure des Glauchauer Vereins, die Köpfe darum nicht hängen lassen, denn soweit weg von einem gewissen Erfolg, war man dann auch nicht. Den erwartete man, im Prinzip eigentlich wieder einmal nur, vom spielstarken Spitzenbrett des GSC 1873. Mit etwas Unlust allerdings und dem erneuten 0:3 Zwischenergebnis geschuldet, willigte Schachfreund Henschel aber am Ende, in ein friedvolles Remis ein und machte damit das 3,5 : 0,5 der Hausherren, schliesslich perfekt. Damit blieben die Muldestädter in der Schlusstabelle, auf ihren 11. Rang unter zwölf Mannschaften, hängen. Ob dies allerdings nunmehr den Abstieg in die Bezirksklasse gleichbedeutend ist, weis zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand so recht. Schuld daran, die im Nachwuchsbereich sich ständig veränderten, gemeldet werdenden Wettkampfteams und damit die Grösseneinteilungen der einzelnen Staffeln. Der Aufsteiger in die Sachsenliga, steht jedoch wohl definitiv fest und heisst USG Chemnitz II. Bei den Glauchauern kamen diesmal insgesamt gleich acht Schachfreunde zum Einsatz und erwartungsgemäss war dabei das Stammbrett eins mit Sportkamerad Henschel, das Beste. Der Glauchauer holte mit 5,5 Punkten in seinen 11 Partien zumindest mal 50 Prozent, wenngleich da wohl schon etwas mehr zu erwarten war, jedoch das Glück und die Bedenkzeit nicht immer auf seiner Seite war. Mit zwei Zählern in drei Einsätzen, wusste das 2. Brett des GSC, Paul Zetsch zu überzeugen, wobei der Mülsener jedoch leider schon frühzeitig in der Saison, den Verein aus familiären Gründen verlassen musste. Auf die gleiche Punktzahl wie er kamen dann auch noch die beiden Ersatzleute Sebastian Liebschner (2 aus 7) und Nick Kaps (2 aus 8). Mit einem Zähler in 5 Begegnungen, konnte der andere Ersatz, Toni Locke, ebenso zufrieden sein und ähnliches gilt auch für den Stammakteur an vier. Sebastian Bauch (1,5/5) aus Reinholdshain. Für die restlichen beiden Muldestädter Johannes Scheurer (0/2) und Marvin Thiele (0/2) gilt es, sich auf das nächste Mal, noch besser vorzubereiten, wobei dem letztgenannten U10-Spieler, auch noch etwas mehr Zeit hierfür, wohl zu genehmigen sein dürfte.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-12.04.08

FINALER SPIELTAG, DER SÄCHSISCHEN SCHACHNACHWUCHSTEAMS

Mit den letzten beiden Punktspielbegegnungen, beenden die Jugendmannschaften des Freistaates in der Altersklasse U16, ihre aktuelle Wettkampfsaison 2007/08. Letzte Gelegenheit also, auch für den Glauchauer Vierer vom hiesigen GSC 1873, noch einmal wichtige Punkte für den Tabellenabschluss in der Bezirksliga Chemnitz, zu sammeln. Jeweils 9.00 bzw. 12.00 Uhr am morgigen Samstag, wird es dann wirklich richtig ernst, für alle Beteiligten.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Chemnitz)
Chemnitzer SC Aufbau ‘95 II - GSC / GSC - Chemnitzer SC Aufbau ‘95 III

In Chemnitz bei den dortigen Gastgebern des CSC Aufbau ‘95, gilt es für die Muldestädter, ihren derzeitigen elften Tabellenrang, vielleicht doch noch zu verlassen. Egal wie und ob dieser Platz innerhalb der zwölfköpfigen Staffel ausreicht, die Klasse zu halten, wird es wohl äußerst schwer zu Mannschaftspunkten zu kommen. Sowohl die Zweite als auch die Dritte der Hausherren, zählen schon zu den Stärksten des gesamten Teilnehmerfeldes. Besonders in der ersten Begegnung des Tages, mit der zweiten Reihe der Gastgeber, dürfte nicht mehr als eine Bretteilerfolg hier oder da möglich werden, zudem diese vier Chemnitzer, derzeit auf Rang drei liegend, noch Aufstiegschancen besitzen. Vielleicht gelingt dann gegen den Viertplazierten im Nachmittagsspiel, der überraschende, möglich scheinende eine Mannschaftszähler. Am nötigen Ehrgeiz hierzu, sollte es nicht fehlen und wenn alle vier beteiligten Glauchauer zur Bestform auflaufen, ist dies sogar wirklich drin. Auf jeden Fall sollte man mit Anstand, diese durchwachsene Saison, heuer auch wieder beenden

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 8-06.04.08

GSC-TEAMS, IM ABSTIEGSKAMPF MIT FREUD UND LEID

Zum vorletzten Mal, stand für die Schachmannschaften des Freistaates, ein Punktspieltag in der laufenden Serie 2007/08, auf dem Programm. Unter all den Teams, galt es natürlich auch für die Spieler des Glauchauer SC 1873, diese Chance auf weitere Zähler in der Tabelle zu nutzen.

2. Landesklasse Staffel B
GSC I - Krostitzer SV   5 : 3

Wieder im Geschäft, ist die Erste der Muldestädter, Dank des jederzeit verdienten 5 : 3 Erfolg, über die Gäste des Krostitzer SV, nach dieser 8. Runde der aktuellen Mannschaftskämpfe. Dabei war der Druck vor diesem letzten Heimspiel, nicht gerade klein, denn im Grunde half nur ein möglicher Doppelpunktgewinn, um aus eigener Kraft, die Klasse auch heuer wieder halten zu können. Den Reigen der Punktemeldungen, begann das letzte Brett der Glauchauer mit dem Niederlungwitzer Knut Ludwig. Dieser nahm das Remisangebot seines Gegners, unter fast gleich zu nennenden Brettverhältnissen, nach knapp zwei Stunden, schliesslich an. Nur wenig später, einigte sich dann auch Teamkollege Lutz Köhler, an Position vier, auf eine Punkteteilung seinerseits. Weitere knapp 20 Minuten später, folgte das gleiche Resultat am Spitzenbrett, wobei der heimische Sven Weigand, von Anfang an den aggressiverer Part als der Gästeprimus, an den Tag legte, jedoch dafür dann doch nicht, vollends belohnt wurde. Das vierte Remis in Folge, gab es anschliessend am Brett sechs, wo sich Thomas Drauschke und der Mannschaftsleiter der Gäste, still die Hände reichten. Leider nicht so einfach, war da die Sache für den Meeraner Dietmar Nötzel, an der Position sieben des benachbarten Brettes. Seine Friedensangebote, blieben vom Gegner ungehört und letztlich brachte eine falsche Zugfolge in ausgeglichener Stellung, die nötige Vorentscheidung für den Krostitzer, welche dieser dann auch ganz konsequent, für sich nutzte. Fast gleichzeitig, antworteten die Glauchauer jedoch mit einem klar heraus gespielten Sieg am 2. Brett und glichen damit wieder, zum 3:3 Zwischenstand aus. Dabei hatte der Remser Peter Nagorny, seinen Gegenüber von Beginn an stets im Griff und gewann völlig verdient, seine Partie. Bereits nach reichlich drei Stunden Spieldauer, sah es allerdings für die hiesigen Kreisstädter, trotzdem nach einem klaren Sieg, an diesem Tage aus. Genauso kam es letztlich auch, wobei sowohl Ralf Wegner an fünf, als auch Jens Becher an drei, ihren jeweiligen Kontrahenten klar beherrschten, zudem beide Gästespieler, mit argen Zeitnotproblemen zu kämpfen hatten. Aber auch so waren die GSC-Akteure, hierbei klar überlegen und sicherten ihrem Team, die beiden angepeilten Mannschaftszähler. Nunmehr kommt es für die Glauchauer, zum Showdown im Abstiegskampf, bei der 6. Vertretung des SC Leipzig Gohlis, in genau drei Wochen

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C
SV 1992 Treuen I - GSC II   6,5 : 1,5

Die erwartete Niederlage, gab es für die Spieler der 2. Vertretung des GSC, beim Medaillienkandidaten dieser Staffel, in Treuen. Zwar wollten die Gäste, natürlich ihre Minichance auf den Klassenerhalt, irgendwie noch wahren, wurden aber am Ende, ganz klar distanziert. Leider mussten die Glauchauer, aber auch gleich mal mit drei Mann Ersatz anreisen und damit fehlte dann doch, die dazu nötige Substanz im Team.  Allein der U20-Spieler Dimitrij Gretschischnikow, kam in der Anfangsphase, nach einer reichlichen Stunde Partiedauer, zu einem Remis an seinem 3. Brett und war damit einer, von drei Akteuren in den Reihen der Muldestädter, die wenigstens noch zu einer Punkteteilung kamen. Schon kurze Zeit später, gab es dann die ersten beiden Niederlagen, für die Kreisstädter zu vermelden. Sowohl an der Spitzenposition, als auch am letzten Brett, gab es dabei nur wenig zu ernten. Persönlich mit sich zufrieden, war dagegen Frank Thieme an sieben, welcher nach rund drei Stunden Kampf, seinen halben Punkt, dankbar entgegen nehmen konnte. Schon zu diesem Zeitpunkt jedoch, war das Ganze für die Heimmannschaft, sicherlich gegessen und nur noch die Höhe des Sieges, mit einem Fragezeichen versehen. Folgerichtig darum, der Erfolg am 2. Brett für den SV 1992 und den damit verbundenen Zwischenstand, von 4:1. Das anschliessende Remis für den Glauchauer Reinhard Gehrt an Position vier, zählte somit allein für ihn selbst als Erfolg und brachte den Gastgebern dagegen, bereits da den einkalkulierten Doppelpunktgewinn. Tapfer währte sich zwar auch lange der Oldie am 5. Brett des GSC, aber letztlich musste er diesmal, dann doch die Segel streichen. Ein großes Lob, galt am Schluss noch einmal dem Jüngsten der Gäste, Jonathan Henschel an sechs, auch wenn er schliesslich nach grossem Kampf, als Letzter noch spielend, aufgeben musste. Dabei hatte er sogar das Remisangebot in besserer Stellung ausgelassen, wurde jedoch nach mehr als 250 Minuten starken Ringen, dafür nicht belohnt. Nunmehr sind die Messen für die Zweite der Muldestädter, definitiv gelesen und die letzte Begegnung Ende April, nur noch Makulatur.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 8-06.04.08

VORLETZTE CHANCE, AUF NÖTIGE PUNKTE ZUM KLASSENERHALT

Mit der 8. Runde, steht den sächsischen Schachteams, eines der zwei letzten Punktspiele, in diesem Monat bevor. Gerade den beiden Mannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, erscheint die Wettkampfluft dabei besonders dünn, denn man benötigt im Prinzip schon das Optimum in den nunmehr noch ausstehenden Brettkämpfen. Die Erste genießt hierbei ihr abschliessendes Heimspiel der Saison 2007/08, währenddessen die Zweite auswärts gefragt ist. Los geht es aber hier wie da, morgen punkt 9.00 Uhr.

2. Landesklasse Staffel B
GSC I - Krostitzer SV I

Normalerweise machbar, scheinen die zwei Mannschaftszähler gegen den Staffelfünften nördlich von Leipzig, für die 1. Vertretung der Glauchauer, schon zu sein. Leider spricht die bisherige Statistik, allerdings total gegen dieses Vorhaben der Gastgeber, denn die Krostitzer gingen stets als Sieger von den Wettkampfbrettern. Angesichts des derzeitigen Abstiegsplatzes der heimischen Muldestädter, also ein doppeltes Muss, sich mit einem Sieg im Spiellokal „Am Eichamt“, in der Tabelle wieder nach oben zu bewegen. Wahrscheinlich steht dafür die tatsächliche Stammformation zur Verfügung, aber ganz genau, werden die Plätze wie überall, dann erst am Sonntag eingenommen. Besonders der Druck des Gewinnen Müssen’s, dürfte dem GSC wohl kaum angenehm sein, was man von den Gästen kaum sagen dürfte. Mit aktuellen acht Punkten auf der Habenseite, stehen diese auch für die kommenden Saison, in der 2. Landesklasse fest. Dieses Ziel können aber die Glauchauer ebenso noch erreichen, die erste Möglichkeit besteht dazu in dieser Begegnung.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C
SV 1992 Treuen I - GSC II

Definitiv, ist man bei der Zweiten des GSC, zwar noch nicht wieder abgestiegen, jedoch deutet sich das Verlassen der 1. Bezirksklasse, unmissverständlich an. So sollte diese Begegnung mit dem Tabellendritten vom gastgebenden SV 1992, vor allem dazu dienen, sich erhobenen Hauptes, aus dem einjährigen Abenteuer, zu verabschieden. Natürlich wird man vom ersten bis zum letzten Brett bei den Muldenstädtern, die bestehende theoretische Chance im Hinterkopf haben und somit alles geben, das Unvermeidbare doch noch zu verhindern. Ähnliches Denken besitzen aber auch die Treuener, welche ihrerseits die Minimalaussicht auf Platz eins in der Tabelle, hegen dürften. Letztlich also, eine hart umkämpfte Begegnung, bei der die Hausherren jedoch der eindeutige Favorit sind. Den Gästen, hilft vielleicht dann nur das Glück des Tüchtigen, um einen Achtungserfolg landen zu können.

Bericht

Jugendschachverband Sachsen  Saison 2007/08  Einzel AK U10m  25.-29.03.08

ACHTBARER PUNKTESTAND ZUR PREMIERE, FÜR JUNGES GLAUCHAUER SCHACHTALENT

Die mehr als erfreuliche Teilnahme, des Weidensdorfer Marvin Thiele vom Glauchauer Schachclub 1873, bei den diesjährigen Sachseneinzelmeisterschaften im Nachwuchs, nötigt auch im Nachgang dieses Wettkampfes, noch einmal gehörigen Respekt ab. Als Nummer zwei, startete der neunjährige Knabe in der Altersklasse U10, aus Sicht seines Vereines, bei diesen Titelkämpfen, Ende dieses Märzmonates in Sebnitz. Zuvor war dies bisher nur noch einmal 2005, in der AK U8, einem Vertreter der Muldestädter gelungen. Die einer gehörigen Bürde gleichkommende Startnummer sieben, unter den insgesamt 16 Teilnehmern dieses Jahrganges, war dabei wohl von vornherein noch etwas zuviel, für den erst seit kurzen aktiv spielenden Akteur aus der hiesigen Kreisstadt. Um so schöner der Auftaktsieg, gegen einen der beiden Chemnitzer Spieler vom CSC Aufbau ‘95 und zum Abschluss gelang dann gegen den Anderen, immerhin noch einmal ein Remis. Leider gelang am zweiten und dritten Wettkampftag allerdings überhaupt kein Erfolg, wobei jedoch gerade in Runde zwei, die Konkurrenz des späteren Bronzemedailliengewinner, mit Sicherheit ganz stark war. Ein weiterer Chemnitzer, musste dann für den nie verzagenden Siegesdrang des Glauchauers, erneut herhalten. Diesmal war es jedoch einer der zwei anwesenden USG-Aktiven, welcher als Verlierer das Brett in der Runde fünf, verlies. Am Ende waren es schliesslich 2,5 Punkte aus den sieben Partien, welche im Modus des Schweizer Systems mit ordentlicher Bedenkzeit von 150 Minuten Maximum pro Spieler, über die Bühne ging. Eine mehr als ordentliche Zählerausbeute also und angesichts dessen, das Rang sechs ebenfalls nur einen Punkt mehr auf dem Endkonto der Tabelle hatte, erfüllte der junge Muldestädter, durchaus trotzdem die Erwartungen. Einzig der 14. Platz, liest sich da nicht so erfolgreich, aber dass sollte allein er selbst bemängeln. Die Familie und sein Heimatverein selbst sehen das Ganze, als eine gelungene Premiere und warum sollte er sich nicht schon im nächsten Jahr, weiter steigern können. Für diesmal ging der Titel „noch“ nach Leipzig zu Leonard Richter von der dortigen BSG Chemie, wobei der Favorit mit 5,5 Punkten die Konkurrenz in seiner Altersklasse fast durchweg im Griff hatte und verdientermassen die Krone aufsetzen konnte.

Vorschau

Jugendschachverband Sachsen  Saison 2007/08  Einzel AK U10m  25.-29.03.08

SCHACHFREUND THIELE, UNTER DEN BESTEN DES FREISTAATES MIT DABEI

Erst das zweite Mal in der jüngeren Vereinsgeschichte des Glauchauer Schachclub 1873, ist es daran, dass ein Nachwuchsakteur der Muldestädter, an einer Sachsenmeisterschaft teilnimmt. Schon die Qualifikation des U10-jährigen Marvin Thiele, ist dabei ein grossartiges Ergebnis für ihn selbst und natürlich für seine Trainer im Verein, ganz besonders. Als Zweiter der BEM des Spielbezirkes Chemnitz, trifft er nunmehr im Kinder- und Erholungszentrum Sebnitz, mit Sicherheit auf noch stärkere Gegnerschaft. Insgesamt muss er dann in seiner Altersklasse, sieben Runden im Schweizer System, bestreiten. In wieweit er in der 16 Mann starken Gruppe, letztlich abschneidet, kann derzeit nicht prognostiziert werden. Ein Platz in der vorderen Tabellenhälfte wäre wohl schon ein Erfolg, wenngleich er mit Startplatz sieben innerhalb der männlichen Konkurrenz, auch schon zu den vermeidlich Besseren, hierbei gezählt wird. Los geht diese Meisterschaft schliesslich am Dienstag den 25.03.08 und beendet wird das Ganze am Samstag den 29.05.08, wobei die ersten Fünf dann zur Deutschen Meisterschaft fahren dürfen. Unterstützt wird der Glauchauer während dieser Zeit, vor allem von seiner eigenen Familie, wobei sicherlich auch der eine oder andere Offizielle des GSC 1873, stückweise anwesend sein dürfte.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-15.03.08

AM ENDE SOLIDER MITTELFELDPLATZ, FÜR U20-TEAM VOM GSC

Ihren finalen Punktspieltag der aktuellen Saison, hatten die sächsischen Nachwuchsmannschaften der Altersklasse U20, Mitte März zu bestreiten. Das gestartete Team des Glauchauer Schachclub 1873, musste dabei in der Bezirksliga Chemnitz, nicht noch einmal an die Bretter und konnte dem Geschehen, zudem fast entspannt zusehen.

Bezirksliga Chemnitz U20
GSC - spielfrei

Wenngleich die Muldestädter in den letzten, der beiden angesetzten Runden spielfrei waren, wartete man natürlich ganz gespannt, auf die gemeldeten Spielergebnisse aus Plauen und Freiberg. Normalerweise sollte in Sachen Klassenerhalt für den GSC, dahingehend zwar nicht mehr viel anbrennen, jedoch wird eben erst wirklich am Ende abgerechnet. Letztlich war es dann der 6. Platz geworden und damit waren nicht nur die in der Saison eingesetzten sechs Aktiven zufrieden, sondern auch die Verantwortlichen im Verein selbst. Die vorgegebene Zielstellung, bei dieser Premierenvorstellung des ältesten Nachwuchses, war primär der Klassenerhalt und diesen hat man mit 6:10 Mannschaftszählern und 13 Brettpunkten, erst einmal mit Bravour gemeistert. Sicherlich war in der einen oder anderen Begegnung noch viel mehr für das jeweilige Starterquartett drin, aber der fehlenden Abgeklärtheit geschuldet, sollte dies noch nicht so hart bewertet werden. Immerhin sassen zumeist, gleich zwei Spieler aus den jüngeren Altersklassen, mit an den Brettern und schon darin, sieht man gerade für die kommende Saison, wohl noch weiteres Steigerungspotenzial. Erste Erfahrungen sind also gesammelt und beim nächsten Mal wird es vielleicht noch besser. Als erfolgreichster Punktelieferant für sein Team, entpuppte sich hierbei diesmal der Meeraner Marco Bothe als Ersatz an den hinteren Brettern. Dabei war wohl nicht nur er selbst von seinen erfolgreichen Auftritt überrascht und bei 4,5 Punkten aus fünf Partien, sollte nicht nur das nötige Quentchen Glück geholfen haben. Auch der einmalige Einsatz von Arne Engler nötigt Respekt, denn immerhin holte der seit langen nicht mehr aktiv gewesene Glauchau hierbei einen vollen Punkterfolg. Dagegen dürfte vor allem das ehrgeizige Spitzenbrett der Muldestädter, mit Dimitrij Gretschischnikow, nicht gänzlich mit seinen Auftritten am Brett zufrieden gewesen sein. Die zwei Zähler aus acht Partien, sind auf keinen Fall dass, wozu er eigentlich in der Lage sein sollte. Im Prinzip in etwa erwartungsgemäss, kann man das Abschneiden vom Teamkollege Jonathan Henschel (3 aus 6)an zwei bewerten, zudem der Kreisstädter noch für die AK U14 spielberechtigt war. Gleiches gilt sicherlich auch für das Stammbrett drei mit dem Reinholdshainer Martin Schickel (2,5/7) und mit Abstrichen genauso für den 14jährigen Johannes Scheurer, wenngleich er bei seinen fünf Einsätzen, noch ohne jeden Punkterfolg blieb. Alles in Allen ein erster gelungener Auftritt des Glauchauer Teams insgesamt und ein weiteres starkes Training, für jeden einzelnen Spieler selbst. Dabei gingen die Kreisstädter nur ein einziges Mal mit 0:4 von den Brettern und erkämpfte sich neben den drei weiteren Niederlagen auch zwei Unentschieden, sowie zwei Siege. Der höchste war das 3 : 1 in Runde sechs gegen die benachbarten Lichtensteiner. Neuer Bezirksmeister wurde hingegen das Teams des VSC Plauen 1952 und als Letzter dieser Neunerstaffel beendeten die Auer des ESV, die Punktspielserie 2007/08.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-15.03.08

FINALSPIELTAG DER SÄCHSISCHEN U20-TEAMS

Den Schlusspunkt ihrer Punktspielsaison 2007/08, setzen am morgigen Samstag, die so genannten Grossen der Schachmannschaften im Nachwuchsbereich des Freistaates. Spielfrei sind dabei diesmal, die vier Aktiven des Glauchauer SC 1873 aus der Muldestadt.

Bezirksliga Chemnitz U20
GSC - spielfrei

Zwar ist das Glauchauer Quartett, beim Halali in der Chemnitzer Bezirksligastaffel nicht mit dabei, so kann es doch trotzdem dem Ganzen entspannt begegnen. Derzeit im gesicherten Mittelfeld, sollte selbst bei der schlechtesten Konstellation der Spielausgänge an diesem Schlusswettkampftag, die Klasse gehalten werden. Platz sieben, sollte da in dieser neunköpfigen Staffel, am Ende dann doch herausgesprungen sein.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 7-09.03.08

TALFAHRT DER GLAUCHAUER SCHACHTEAMS

Die alljährlich um diese Zeit angesetzte Punktspielpause, beendeten die Schachteams des Freistaates nunmehr, Anfang diesen Monats. Genug Gelegenheit noch einmal anzugreifen, also auch für die beiden Starter des hiesigen Glauchauer SC 1873. Dazu musste sich die 1. Mannschaft auswärts beweisen, währenddessen die 2. Vertretung auf ein Heimspiel setzten konnte.

2. Landesklasse Staffel B  
SC Riesa - GSC I   5,5 : 2,5

Angesichts der bisherigen Erkenntnisse über das erzielte Punkteschema der Gastgeber, reiste die Erste des GSC aus taktischen Gründen, letztlich nur mit sieben Mann in Riesa an. Erst beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung wurde dann klar, dass der aktuelle Tabellenvierte, ebenso nicht seinen Stammachter an die Bretter bringen konnte. Vielleicht wäre so auch ein Aufrücken der Glauchauer gegangen, aber Fakt war nun mal, dass man die Position vier unbesetzt hatte. Die beiden schnellen Remisen der beiden letzten Bretter, konnten zunächst also nicht unbedingt viel helfen und die Zustimmung beim restlichen Team, damit keinen geschlossenen Beifall finden. Ein gewisser Erfolg, war hierbei wohl allein für die betroffenen Dietmar Nötzel und Thomas Drauschke an den letzten beiden Brettern, selbst zu verzeichnen. Danach dauerte es dann fast schon folgerichtig, bis weit in die dritte Wettkampfstunde hinein, bevor Jens Becher an Position drei, die Gäste endlich richtig ins Spiel brachte. Ein taktisch klug heraus gespielter Sieg des Glauchauers und der Ausgleich zum 2:2 Zwischenstand. Leider gingen die Hausherren jedoch nach rund 220 Minuten, erneut in Führung und diesmal gleich mit zwei Zählern Vorsprung. Ein Doppelschlag an den Brettern zwei und fünf, sicherte ihnen nunmehr immerhin, wenigstens schon mal einen Mannschaftspunkt, in dieser Begegnung. Nicht nötig war dabei vor allem die Niederlage an Zwei, wo der GSC-Akteur etwas zu optimistisch agierte und prompt dafür hart bestraft wurde. Seinen zwei im Spiel verbliebenen Mannschaftskameraden, erleichterte er die Aufgaben damit natürlich keineswegs. Im Zwang jetzt unbedingt gewinnen zu müssen, wollte man nicht als Team mit leeren Händen die Heimreise antreten müssen, war der Druck vor allem auf das 6. Brett der hiesigen Muldestädter, einfach zu hoch. Zwei Minusbauern, besiegelten so die Niederlage des Glauchauer Gastes und ebnete den Weg zum Doppelpunktgewinn für die Hausherren. Wenigstens nicht gänzlich ohne jeden Lohn, erkämpfte sich gut zehn Minuten zuvor das Spitzenbrett mit Sven Weigand, den jederzeit verdienten Teilerfolg, bei seinem Remis. Nach reichlich vier Stunden Kampf, stand schließlich die 2,5 : 5,5 Niederlage der sieben Kreisstädter fest und der drohende Abstieg, nimmt dadurch so allmählich, immer klarere Konturen an.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Zwickauer SC II   3 : 5

Ihre Minimalchance unbedingt nutzen, wollten die Mannen der Glauchauer Zweiten, auch wenn mit dem Zwickauer SC II, keinesfalls ein leichter Kontrahent im heimischen Spiellokal „Am Eichamt“, angereist war. Wie ernst auch die Trabantstädter diese Begegnung nahmen, zeigte schon die Tatsache, das sie in Bestbesetzung an die Bretter gingen. Unbeeindruckt dessen der Start für die Gastgeber, welche nach mehr als einer Stunde, zunächst einmal in Führung gingen. Wenn auch der Sieg von Dimitrij Gretschischnikow an vier, etwas glücklich war, ein kleines Achtungszeichen für den Tabellenvorletzten, gegen den aktuellen Staffelzweiten. Das nachfolgende Remis vom heimischen Ersatz Frank Thieme, wahrte des Weiteren die Hoffnungen, auf einen möglichen Doppelpunktgewinn beim GSC. Mit zwei Siegen der Bretter sechs und sieben, gingen dann die Gäste jedoch trotz allem, erstmals in Führung. Gut drei Stunden benötigte Bernd Wollmann an Position fünf im Anschluss daran, um seinerseits, zum nicht unverdienten Remis zu gelangen. Ähnliches gilt wohl auch für die Punkteteilung des 2. Brettes der hiesigen Kreisstädter, Axel Burkhardt, welcher in Zeitnot spielend, damit durchaus leben konnte. Insgesamt allerdings, blieb die Einpunkteführung der Zwickauer dadurch unangetastet und für die zu zweit angetretene Familie Pumpa, nur noch wenig Gelegenheit dies vielleicht noch ändern zu können. Um so unverständlicher aus Sicht der Hausherren, der vom Gästespieler, bis zum nackten König geführte Kampf, in der Partie am Spitzenbrett. Für den dort agierenden Schachfreund Jörg Pumpa aber kein Thema, seinen Gegenüber zu zeigen, wie ein totes Turmendspiel zu behandeln ist. Leider brachte letztlich die Schlussbegegnung des Tages, an Position drei, dann doch noch die Entscheidung, zu Gunsten der anderen Muldestädter. Vielleicht war der GSC ja auch beim 3 : 5, wieder einmal etwas unter Wert geschlagen, obwohl es dies nunmehr wirklich, für die 2. Mannschaft der Glauchauer gewesen ist. Den knapp fünf Stunden Wettkampfdauer, sollte das Team jedoch keinesfalls nachtrauern, sondern die zwei letzten Punktspiele in dieser Klasse, einfach zum Erfahrungen sammeln nutzen.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 7-09.03.08

AUFTRITT DER GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, NICHT OHNE BRISANZ

Nach siebenwöchiger Wettkampfpause geht es bei den Mannschaftspunktspielen der sächsischen Schachspieler, nunmehr allmählich auf die Zielgerade. Dazu steht am morgigen Sonntag, die 7. Runde im Freistaat, auf allen Spielebenen an. Für die zwei Teams des hiesigen Glauchauer SC 1873, sind dabei Erfolge fast schon Pflicht, um die jeweilige Tabellensituation bis zum Saisonende, entschärfen zu können. Hierbei ist die Erste auswärts und die Zweite daheim gefordert und der Beginn, ist natürlich für Beide gemeinsam 9.00 Uhr, am jeweiligen Wettkampfort

2. Landesklasse Staffel B   SC Riesa - GSC I

Beim SC Riesa, dürften die Trauben für die Muldestädter sicherlich etwas hoch hängen. Auch wenn die Nudelstädter im Laufe der Saison, auch immer Mal Schwächen zeigten, sind sie rein von der Brettmeldung her, klar die Besseren. Mit Rang vier stehen sie zudem wohl schon jetzt jenseits von Gut und Böse, was man vom GSC-Team noch nicht sagen kann. Dazu droht der mögliche Ausfall vom Dauersatz Knut Ludwig, wobei dann wahrscheinlich das Stammbrett vier, aus taktischen Gründen, auch gleich ganz frei gelassen wird.  Dies alles wird die Gastgeber natürlich nicht interessieren, sie können einfach unbeschwert aufspielen. Der Nervendruck, dürfte dagegen der grösste Gegner bei den Glauchauern werden und so bleibt abzuwarten, ob die Wunschvorstellung einer Punkteteilung, für die hiesigen Muldestädter aufgehen wird. Dem aktuellen 7. Tabellenrang, dürfte dies aber sicherlich gut tun, ansonsten droht schon mal das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Zwickauer SC II

Wahrlich fast schon die letzte Chance, den Abstiegskampf noch einmal real auf nehmen zu können, haben die Akteure der 2. Mannschaft des GSC. Hierzu kommt die benachbarten Zweite des Zwickauer SC, ins Spiellokal am „Eichamt“ der hiesigen Kreisstadt. Als Tabellenzweiter, liegen die Gäste bereits drei Punkte hinter den Staffelführer und können sich also keine weiteren Punktverluste im Hinblick auf den möglichen Platz eins leisten. Die gleiche Aufgabe, nur umgekehrt am Tabellenende, steht vor den Glauchauern. Zum rettenden Ufer des Nichtabstiegs, sind erst mal schon zwei Punkte aufzuholen und die weiteren Teams sind bereits drei Zähler entfernt. So muss im Prinzip ein Sieg her, um wirklich noch durchzustarten, aber mit einer Punkteteilung, könnte man bei den Hausherren, gerade noch so leben. Schwer genug wird es allemal, aber unmöglich ist es auch nicht und vielleicht gelingt ja so ein Auftreten, wie am 3. Spieltag in Crimmitschau.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-08.03.08

ERHOFFTEN DOPPELPUNKTGEWINN, IN DIE TAT UMGESETZT

Zum vorletzten Mal, gingen die Nachwuchsmannschaften des Freistaates, in der aktuellen Schachsaison auf Punktejagd. Immerhin, musste man darauf seit Anfang Januar, hier wie da darauf warten und genauso erging es dabei, auch dem beteiligten Team vom Glauchauer Schachclub 1873 in der Altersklasse U16.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Glauchau)
GSC - SV Grün-Weiss Niederwiesa II   3 : 1 / SV Grün-Weiss Niederwiesa I - GSC   1 : 3

Im letzten Heimspiel 2007/08 hatten es die Glauchauer Jugendspieler der AK U16, als Viererteam, mit den beiden Vertretungen des SV Grün-Weiss Niederwiesa I + II zu tun. Dabei traten die Hausherren mit Jonathan Henschel an eins, Nick Kaps an zwei, Marvin Thiele an drei und Toni Locke an vier, sozusagen mit einer gemischten U12/14-Auswahl an. In den Räumen „Am Eichamt“ der Muldestadt, galt es aber trotzdem, wenigstens gegen die 2. Reihe der Gäste, den möglichen und zum Klassenerhalt unbedingt notwendigen Mannschaftssieg, sicher zu stellen. Unter diesem Druck des Gewinnen zu müssen, ist der am Ende klare 3 : 1 Erfolg, in der ersten Begegnung dieses Wettkampftages, dann wahrlich aller Ehren wert. Fast ohne Fehl und Tadel agierten hierbei die vier Gastgeber, wenngleich es für den Jüngsten in ihren Reihen, nach einem Fehlzug, noch nicht zum Partiegewinn reichte. Den Punktereigen schließlich eröffnete das 2. Brett, nach knapp einer Stunde durch Schachfreund Kaps, ihm folgte mit einem klassischen Matterfolg, Teamkollege Locke an Position vier und den Abschluss machte wie immer das Spitzenbrett, mit Sportfreund Henschel perfekt. So brauchten die Glauchauer letztlich 100 Minuten insgesamt, um die in der Tabelle einen Rang höher stehenden Niederwiesaer, zu bezwingen. Ungleich schwerer, war der zweite Brettkampf des Tages, für das junge Team der Kreisstädter. Bereits im Vorfeld, hatte man sich allerdings auch hierbei kaum irgendwelche Chancen, gegen den Staffelzweiten der Ersten des SV Grün-Weiß ausgerechnet. Rundrum zu ausgeglichen, sind die Gäste dabei besetzt und so gelang es allein dem 1. Brett der Glauchauer, seine Partie am Ende, nach gut 1,5 Stunden zu gewinnen. Für den einen GSC-Spieler Henschel, also wenigstens eine optimale Punktausbeute und endlich wieder einmal etwas Balsam, auf seine zuletzt so geschundene Seele. Auch als Mannschaft aber, haben die Muldestädter nicht enttäuscht und sind ii ihrem Limit geblieben. Ob es damit bereits zum Klassenerhalt langt, ist allerdings noch offen, wobei wohl ganz besonders die Frage wäre, ob sich nur der Tabellenletzte in die Bezirksklasse verabschieden muss. Der GSC jedenfalls, steht derzeit auf Rang elf dieser Zwölferstaffel und hat zwei bzw. drei Zähler Rückstand auf die nächsten sechs Plätze und vier Punkte Vorsprung zum Schlusslicht.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz   Saison 2007/08   Mannschaftspunktspiel   Runde 5-08.03.08

KEINE SCHONFRIST, IM KAMPF UM DEN KLASSENERHALT

Nach der langen Winterpause von mehr als zwei Monaten, gilt es nun wieder für die Nachwuchsteams der Altersklasse U16, innerhalb Sachsens. Mit dem 5. Wettkampftag wird es zudem allmählich ernst in Sachen Tabellenendstände. Die beteiligten Glauchauer vom heimischen GSC 1873, haben hierbei in der Chemnitzer Bezirksliga noch einmal Heimvorteil für die angesetzten Runden acht und neun. Los geht es dann also an den Brettern am morgigen Samstag um 9.00 Uhr in den Räumen der Spielstätte des Muldestädter Eichamtes.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Glauchau)
GSC - SV Grün-Weiss Niederwiesa II / SV Grün-Weiss Niederwiesa I - GSC

Richtig Gas geben muss das Quartett der Glauchauer, um den drohenden Abstieg aus dieser Bezirksliga, am Ende der Saison verhindern zu können. Dazu hat man wohl die grössten Chancen gleich im ersten Spiel des Tages, gegen den SV Grün-Weiss Niederwiesa II. Die Gäste der 2. Mannschaft von dort, haben bis jetzt nur drei Punkte mehr auf dem Habenkonto und sollten auch von der Papierform her, den Hausherren in etwa gleichwertig sein. Einziger Nachteil auf Seiten der hiesigen Muldestädter, sind die eklatanten Aufstellungsprobleme, da wohl allein das gemeldete Spitzenbrett spielen dürfte und der Rest nur mit Ersatz besetzt werden kann. Allein darum schon, dürfte dann im Mittagsspiel gegen die derzeit wirklich starke Erste der Niederwiesaer, nur ein zu Null verhindert werden können. Immerhin haben diese Grün-Weiss Spieler dazu noch reelle Aufstiegschancen und werden sich wohl nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

Bericht

Kreisstadt Glauchau    Schulschach    6. Offene Meisterschaften    01.03.08

VEREINSSPIELER, ALLESAMT OBEN AUF

Im Rahmen des Tages der offenen Schulen in Glauchau, fanden diesmal die 6. Schulschachmeisterschaften statt. Unter der Regie des ansässigen GSC 1873, fanden dabei 26 Jungen und Mädchen, den Weg ins Georgius-Agricola-Gymnasium der Grossen Kreisstadt. Immerhin hatten hierbei fast alle Bildungseinrichtungen um und in der Muldestadt, ihre Vertreter dabei. Der Grossteil der Anwesenden trainiert natürlich bereits in den Reihen des hiesigen heimischen Schachvereins und diese dominierten nicht ganz unerwartet. Trotzdem zeigten auch all die Anderen, ihre zum Teil schon guten Ansätze, den König zu bewegen und die Freude an diesem schönen Hobby, haben sowieso wohl alle gemeinsam. Nach fünf bzw. sieben Partien waren dann die Besten ermittelt und für eine kleine Zwischenmahlzeit, war auch noch Zeit. Letztlich entschädigten die Gewinnpartien auch alle ganz persönlich, denn fast ein Jeder, hatte zumindest einmal als Sieger das Brett verlassen. Grund genug also, im nächsten Jahr erneut dabei zu sein und vielleicht wird der Andrang dann wieder etwas mehr. Die Werbung für das königliche Spiel jedenfalls, sollte immer aktuell bleiben.


Altersklasse U8/10

Insgesamt nahmen bei den Kleinsten drei (AK U8) und dazu noch weitere sieben (AK U10), den gemeinsamen Brettkampf, an diesem Samstag auf. Die beiden heimlichen Favoriten, hiessen dabei wohl Kevin Wenke und Martin Thiele, denn die GSC-Akteure, überraschten zuletzt sogar schon auf Bezirksebene. Schließlich standen die zwei am Ende auch ganz oben in ihren Altersklassen, jedoch war die Konkurrenz teilweise schon auf Augenhöhe. Besonders bei den  U10-jährigen Knaben, zeigte sich der heimische Eric Spitzner von der Erich-Weinert-Grundschule, bestens vorbereitet und lieferte Schachfreund Thiele eine grosse Gegenwehr. Beide Kontrahenten hatten am Ende 6,5 Punkte auf dem Konto und so musste dann sogar eine Entscheidungspartie zwischen Ihnen herhalten. Diese entschied der Weidensdorfer Topfavorit aus der Thomas-Münzer-Schule Remse, aber doch noch für sich und wurde erneut Titelträger, wie bereits im Vorjahr. Mit zwei Zählern Vorsprung dagegen, zeigte der Mannschaftskamerad beim GSC, Schachfreund Wenke mit fünf Siegen, seinem einzigen Konterfei Karl Stein in der Altersklasse U8, wer derzeit der Stärkste ist. Der Zweitplazierte von der Europäischen Grundschule kam somit auf drei Zähler im Turnier. Ein Lob gilt aber auch, der einzigen weiblichen Teilnehmerin bei den Jüngsten, Janine Dwornik, sie erreichte in ihren sieben Partien, immerhin 1,5 Punkte und konnte so ganz stolz die Meisterschaftsurkunde entgegen nehmen, genauso wie ihr Schulkamerad Wenke an der Weinertschule. Zu erwähnen sei schließlich dem ungeachtet ebenso der Bronzerang von Marc Held aus der Sachsenalleeschule, der es auf immerhin genauso beachtliche vier Zähler am Brett brachte. Der Namensvetter des im Glauchauer Schachclub bekannten Rudolf Held, hat also das beste Vorbild an der eigenen Türklingel stehen, um noch weiter nach vorn kommen zu können.

Altersklasse U12/14

Ebenso gross wie das Starterfeld bei den beiden Jahrgangsklassen ganz unten, war die Gruppe der U12- bzw. U14-jährigen Jungen. Sechs bzw. vier Schachenthusiasten, nahmen also die fünf Runden im Schweizer System, allerdings unter Zuhilfenahme der Uhren, dazu auf. Natürlich galten auch hierbei die erfahrenen Akteure des veranstaltenden Klubs, als die möglichen Besten. Mit 4,5 bzw. 4 Punkten, blieben letztlich die beiden neuen Schulmeister Paul Spitzner (U12) und Sebastian Liebschner (U14), dabei als Einzige unbesiegt. Sowohl der Glauchauer als auch der Waldenburger, vertraten also ihre Bildungseinrichtung der Erich-Weinert-Grundschule, als auch das Georgius-Agricola-Gymnasium bestens und liessen den Nächstplatzierten keine Chance. Jeweils einen Zähler zurück, kamen Toni Locke in der AK U12 (Weinert)und Nick Kaps in der AK U14 (Agricola), auf den 2. Platz ein, wobei die beiden Glauchauer ebenso mindestens einen weiteren halben Zähler auf die restliche Gegnerschaft, Vorsprung hatte. Bei den jüngeren Knaben in dieser Zehnergruppe, erkämpfte schließlich Bastian Benicke die Bronzemedaille und Dritter der älteren Kategorie, wurde Dominik Hauke vom heimischen Gymnasium. Beachtlich dabei die drei Punkte des Kleineren von der Niederlungwitzer Grundschule, wogegen der andere Muldestädter mit zwei Zählern vorlieb nehmen musste.

Altersklasse U16/18/20

Leider nicht nur auf Grund der geringen Teilnehmerzahlen in den Altersklassen der U16 bis U20, war bei den so genannten Grossen, kaum wirkliche Wettkampfbrisanz zu erwarten. Im Prinzip standen die einzelnen Sieger ja bereits vor dem ersten Zug fest, wobei allein die zwei anwesenden jungen Fräuleins, eine Strauss um den Sieg ausfechten mussten. Die insgesamt sechs Teilnehmer, starteten somit auch gleich in einer Gruppe und spielten Jeder gegen Jeden. Zu stark für den Vertreter aus der Wehrdigtschule, Martin Thiele, war einfach der Glauchauer Gymnasiast Jonathan Henschel vom Gastgeber, bei den Jahrgängen der U16. Mit 4,5 Punkten hatte der mehrfache Titelträger dann sogar genauso viel Punkte, wie der einzige Teilnehmer eine Altersklasse höher, Dimitrij Gretschischnikow. Der heimische U18-Starter trennte sich hierbei nur vom eigenen Mannschaftskameraden beim GSC 1873 remis, ansonsten gewann auch er alle seine restlichen Partien am Brett. Als alleiniges männliches Konterfei eine weitere Jahrgangsstufe höher in der U20, behauptete sich der Reinholdshainer Martin Schickel gegen die weibliche Konkurrenz eindeutig. Zum Schluss waren es so drei Siege in den fünf Partien des Tages und die damit logischerweise verbundene Meisterschaftskrone, für ihm. Ganz eng, ging es letztlich nur bei den grossen Mädchen zu und hier hatte am Ende Jasmin Mierisch aus Gesau die bessere Wertung, als ihre Meeraner Schulfreundin Zenzi Nötzel zu vermelden. Die zwei „Ältesten“ im Teilnehmerfeld, verbuchten jeweils einen Sieg, genauso wie der am Schluss der Veranstaltung eingekommene Zweitplazierte U16-Akteuer, Schachfreund Thiele. Der grosse Bruder des kleinen so erfolgreichen Marvin, nahm der ansonsten ausnahmslos vom Georgius-Agricola-Gymnasium gekommenen Gegnerschaft, somit wenigstens einen Zähler ab. Für alle schien jedoch, besonders der Spass am Spiel, diesmal im Vordergrund zu stehen, denn es fehlte einfach die nötige schachliche Herausforderung in Form von stärkster Gegnerschaft.

Vorschau

Kreisstadt Glauchau    Schulschach    6. Offene Meisterschaften    01.03.08

SCHULCHAMPIONS WERDEN GESUCHT

Am heutigen ersten Märzsamstag ist es wieder einmal soweit, denn die Offenen Glauchauer Schulschachmeisterschaften 2008, in der Muldestadt stehen an. Zum 6. Mal, suchen die Kinder und Jugendlichen aus der Kreisstadt, ihre aktuellen Meister auf den 64 Feldern. Dabei werden von den jüngsten bis zu den ältesten Altersklassen, die Jungen und Mädchen ihr Schachwissen unter Beweis stellen können. Unter der Leitung des heimischen GSC 1873 und an der bereits schon gut bekannten Adresse des Spielortes im Georgius-Agricola-Gymnasium, gehen die Wettkampfpartien dann über die Bühne. Der Beginn der Veranstaltung ist auf 9.00 Uhr angesetzt und dazu sind alle Schachenthusiasten natürlich gerne gesehen. Am frühen Nachmittag dürften schließlich die Sieger und Plazierten feststehen. Also los und ran an die Bretter.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2007/08   Vereinsmeisterschaft   ZwSt-15.02.08

EXCHAMPIONS, MÜSSEN BISHER ORDENTLICH FEDERN LASSEN

Auch heuer ist es wieder soweit, ein kleines Zwischenfazit in der Vereinsmeisterschaft des Glauchauer Schachclub 1873, zu ziehen. Trotz diverser gesundheitlicher Probleme bei gleich drei Teilnehmern, sind irgendwie noch alle der neunzehn an den Start gegangenen Teilnehmern mit dabei und diese wollen dann auch die restlichen drei Partien, echt noch an den Brettern abschliessen. Ein derzeitiger Blick an die Tabellenspitze zeigt, das der eigentlich erwartete Turnierverlauf, bisher schon so einige Kapriolen geschlagen hat. So stehen nicht die drei großen Favoriten dort vorn, sondern ganz andere Namen. Bisher ohne Fehl und Tadel, thront der der letztjährig doch so arg gebeutelte Niederlungwitzer Thomas Drauschke auf Platz eins. Mit sensationellen 3,5 Punkten hat er da gegen seinen nächsten Verfolger Jörg Pumpa erst einmal einen halben Zähler Vorsprung. Beide überraschten dabei die eigentlichen Meisterschaftsanwärter allesamt schon mal, Schachfreund Drauschke schlug zuletzt Mannschaftskamerad Nagorny und remisierte bereits in Runde zwei mit Schachfreund Köhler, L., wogegen der Glauchauer Pumpa, J. dem Titelverteidiger Weigand in der besagten Runde zwei, eine empfindliche Niederlage beibrachte. Mit ebenfalls drei Punkten und noch ohne Niederlage, folgt Lutz Köhler dabei noch als bester der Favoriten, in aussichtsreicher Lauerstellung auf den 3. Platz im augenblicklichen Tabellengeschehen. Wieder einmal gut gestartet, ist der zweite Vertreter aus Niederlungwitz, Knut Ludwig mit drei Punkten aus vier Partien, der hierbei aber das nötige Auslosungsglück, nicht ganz verschweigen sollte. Erst danach, folgen dann die beiden Exchampions der letzten Jahre, Peter Nagorny und Sven Weigand mit ihren 2,5 Punkten. Im Limit ihrer Möglichkeiten, sollten sich dagegen der Meeraner Dietmar Nötzel und auch der Glauchauer Lothar Pumpa sehen, wenngleich hier mit grösserer Konzentration sogar noch etwas mehr drin gewesen sein konnte. In der nachfolgenden breiten Meute mit bisher 2 bzw. 1,5 Zählern, dürfte wohl allein Axel Burkhardt (1,5) aus der Muldestadt etwas enttäuscht sein. Für ihn sind drei Remisen und eine Niederlage einfach zu wenig, für sein     eigentliches Spielniveau. Des einen Leid, ist da aber eben des Anderen Freud und der Sieg vom Ehrenmitglied Günter Höppner (2) über den Albersthaler, wird dieser so schnell nicht vergessen. Mit einem Punkt derweil in der Ergebnisliste am Ende, stehen Martin Schickel und Jochen Ackermann, wobei man den jungen Reinholdshainer, immerhin noch etwas Eingewöhnungszeit, bei seiner Premiere zugestehen sollte. Noch sind für alle Teilnehmer aber drei Runden zu absolvieren und erst danach ist wirklich abzurechnen. Bis Mitte März, stehen aber erst einmal die aktuellen fünften Partien an und diese lauten wie folgt; Pumpa, J. - Drauschke, Köhler, L. - Ludwig, Nötzel - Weigand, Nagorny - Pumpa, L., Höppner - Henschel, Gumprecht - Gretschischnikow, Wollmann - Burkhardt, Paluch - Thieme, Ackermann - Schickel.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U10m/U14m/U18m    09.-12.02.08

JÜNGSTER GLAUCHAUER, AM ENDE DER GRÖSSTE

In der Jugendherberge Geyer, trafen sich auch heuer wieder die besten Nachwuchsschachspieler des Spielbezirkes Chemnitz, um ihre Besten zu ermitteln. Die Farben des hiesigen Glauchauer SC 1873, vertraten dabei gleich drei Akteure des Klubs. Neben dem Neuling Marvin Thiele, waren da noch die zwei erfahrenen Jonathan Henschel und Dimitrij Gretschischnikow, für die vier Wettkampftage, ins Erzgebirgische angereist. Auf alle 144 anwesenden Mädchen und Jungen aus fast allen Vereinen der Region, warteten dabei gleich sieben Runden im Schweizer System, in den Altersklassen der U10- bis U20-Jährigen. Die Erwartungen der Muldestädter, waren angesichts der vertretenen Stärke der Konkurrenz nicht all so hoch, wenngleich jeder Einzelne natürlich, seine eigenen Ziele schon zu benennen wusste.

Altersklasse U10

Für das Multitalent der Kreisstädter, Schachfreund Thiele, verlief das Debüt auf dieser Ebene, mehr als erfolgreich. Insgesamt nahmen in seiner Gruppe 20 Knaben, die Meisterschaftspartien auf. Von Beginn an beeindruckte er nicht nur die Gegnerschaft in seiner Altersklasse U10, sondern auch die mitgereisten Vertreter des GSC und natürlich vor allem, die eigene Familie. So folgte überraschend, schnell der eine Sieg den anderen und erst am zweiten Spieltag, musste er dann eine Niederlage einstecken. So dramatisch war dies jedoch nicht, denn immerhin sass ihm dabei der spätere Bezirksmeister, Schachfreund Dresig gegenüber. Selbst in dieser Partie, war er aber nicht chancenlos und allein schon dieser Tatbestand, sollte nicht nur für ihn ein Fingerzeig sein, wie stark er schon nach nur kurzer Trainingszeit im Verein, am Brett agiert. Schliesslich leistete er sich am Ende in Runde sieben, noch eine kleine Auszeit, beim recht friedlichen Remis mit dem Chemnitzer Richter und beendete das Turnier damit sensationell auf Rang zwei der Tabelle. Mit 5,5 Zählern holte er hierbei einen halben Punkt mehr als der drittplazierte Bendedikt Laabs vom Chemnitzer SC Aufbau ‘95. Zum neuen Champion Moritz Dresig von der USG Chemnitz, fehlten zum Schluss leider noch 1,5 Zähler, aber wer hätte schon an solch ein erfolgreiches Abschneiden des jungen Weidensdorfer, im Vorfeld gedacht. Viel Erfolg nunmehr bei den Sachsenmeisterschaften diesen Monat, wo er immerhin erst der sechste Vertreter seines Glauchauer Vereines, innerhalb der letzten Jahre, sein wird.

Altersklasse U14

Insgeheim wohl mit den meisten Chancen auf eine vordere Plazierung, war der Glauchauer Henschel nach Geyer gekommen. Leider jedoch, verlief für den Dauerbrenner dieser Bezirkseinzelmeisterschaften, das Turnier der Geburtsjahrgänge 93/94, mehr als unglücklich. Zwar musste er auch diesmal eine Altersklasse höher antreten, aber dennoch dürfte dies für ihn selbst, nicht der wirkliche Grund seines schwachen Abschneiden, gewesen sein. Zum Auftakt, schien da die Schachwelt mit einem Sieg , für ihn noch in Ordnung zu sein. Danach folgten allerdings aus vier Partien nur ein halber Zähler und dazu kamen die meisten der Niederlagen, nur durch arge Zeitnot seinerseits zustande. Ein Sieg und ein Remis zum Abschluss, brachte den Muldestädter dann wenigstens noch ins hintere Mittelfeld der Tabelle. Trotzdem, verlies er diese Meisterschaften ziemlich enttäuscht und musste nicht nur von den Trainern und Betreuern des GSC 1873, allmählich wieder aufgebaut werden. Die nackten Zahlen lauten dennoch, Platz zwölf im 18köpfigen Teilnehmerfeld, bei drei Punkten aus sieben Partien. Der Titel in dieser Staffel ging letztlich an den Chemnitzer Nico Fittkau, vom dortigen SC Aufbau ‘95. Sportfreund Henschel hat nunmehr vielleicht im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit, sein wahres Können zu zeigen und sicherlich läuft es dann nicht wieder so unglücklich für den hiesigen Kreisstädter, wie diesmal

Altersklasse U18

Noch weniger als bei seinem Mannschaftskamerad Henschel, lief beim Vereinskollege Gretschischnikow zusammen. Der zur Zeit sehr wechselhaft spielende Jungstar der Glauchauer, musste da allerhand über sich ergehen lassen. Am Ende standen nur zwei Siege, auf dem Habenkonto des Muldenstädters und dies war sicherlich nicht nur für ihn selbst, etwas zu wenig. Natürlich aber, waren die Konkurrenten hierbei nicht von Pappe, denn in dieser Altersklasse der U18-jährigen Jungen, weht schon ein ganz anderer Wettkampfwind, als in den unteren Jahrgangsklassen. So gesehen wieder, war das Abschneiden des GSC-Akteur, im Prinzip schon, im Rahmen der anwesenden DWZ-Gegnerschaft einzuordnen. Für den ehrgeizigen Gretschischnikow allerdings, zählt dieser Fakt jedoch bestimmt nicht, denn er möchte fast immer erfolgreich spielen. Allein in Runde drei und sechs, war er letztlich aber erfolgreich. Zum Schluss, war es damit eben, leider nur Rang 16, unter den 18 Teilnehmern und die erzielten zwei Punkte, in der Schlusstabelle dieses Championats. Mit Sicherheit wird er aber versuchen, bereits das nächste Mal, sich weit erfolgreicher zu verkaufen und dann sollte er auch in dieser Jahrgangsklasse, richtig angekommen sein. Dazu muss er allerdings, erst einmal die Kreisebene, im nächsten Jahr aufmischen. Für eine Überraschung an der Spitze dieser Gruppe, sorgte allerdings jetzt schon, Martin Haustein vom BSV Ehrenfriedersdorf, der den Titel mit 5,5 Punkten, mit nach Hause nehmen konnte und die beiden grossen Topfavoriten aus Chemnitz und Wilkau-Haßlau, damit klar hinter sich lies. Genug Vorgabe also für den hiesigen GSC-Spieler, vielleicht einmal ähnliches zu bewerkstelligen und das endlich auch umzusetzen, was er theoretisch schon mal alles drauf hat.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U10m/U14m/U18m    09.-12.02.08

JUNGES SCHACHTRIO AUF MEISTERSCHAFTSEBENE UNTERWEGS

Wie jedes Jahr, stehen die Winterferien auch 2008, terminlich wieder für die Nachwuchsakteure im Schach, auf dem Wettkampfprogramm. Hierbei hat sich die Jugendherberge in Geyer, so allmählich zur Stammspielstätte der Chemnitzer Bezirksmeisterschaften etabliert. Erfreulicher weise, sind abermals auch drei Jugendspieler des Glauchauer Schachclub 1873, mit von der Partie. In der Zeit vom 09. bis 12. Februar, werden die hiesigen Muldestädter dabei natürlich versuchen, ihr Bestes auf den 64 Feldern zu geben. Neben den beiden meisterschaftserfahrenen Jonathan Henschel in der Altersklasse U14 und Dimitrij Gretschischnikow bei den U18-Jährigen, versucht sich auch erstmals Marvin Thiele, einen Namen zu machen. Der U10-Kreismeister, wird es dabei wohl noch etwas schwerer haben, als seine beiden Vereinskameraden beim GSC. Diese jedoch, starten diesmal einen Jahrgang höher und dürften mit einem Platz im Mittelfeld, schon recht zufrieden sein können. Für den Jüngsten, gilt das erste Mal sowieso noch als Schonfrist und bei den Verantwortlichen Trainern im Klub, liegen die Erwartungen somit für alle Drei Beteiligten, schon deshalb nicht so hoch. Der eigene Ehrgeiz bei jeden Einzelnen, dürfte da weit mehr bewerkstelligen wollen und dies lässt dann vielleicht, doch noch auf etwas mehr hoffen. Nach sieben Runden im Schweizer System, ist man da mit Sicherheit, aber viel schlauer. Also denn zusätzlich die Daumen gedrückt, egal ob im Kreis der Angehörigen oder bei den Mitgliedern des Traditionsverein aus der Grossen Kreisstadt.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U8m    02.02.08

JÜNGSTE BRETTKÜNSTLER, IM TITELFIEBER

Bei der erneut in Wilkau-Haßlau stattgefunden Bezirkseinzelmeisterschaften im Schach, musste sich für den hiesigen GSC 1873, der kleine Kevin Wenke beweisen. Der hiesige Muldestädter, wurde dabei durchaus ins kalte Wasser der Wettkampfturnierhärte geworfen. Somit hiess es für ihn, schlicht und einfach erste Erfahrungen, auf solch einer Bühne zu sammeln. Ohne jeden Druck, konnte der erst vor kurzen aktiv gewordene Glauchauer, also diesen Meisterschaftstag angehen. Dabei wartete nicht nur auf ihn, ein Mammutprogramm von sieben Partien im Schweizer System, sondern ebenso auf das gesamte, 26köpfige Teilnehmerfeld der U8-jährigen Knaben. Gleichzeitig waren daneben auch noch 15 weibliche Starter zugegen. Mit einem Traumstart von zwei Siegen in Folge, waren nicht nur die eigenen Eltern des Glauchauers, entzückt. Fast schon natürlich, war danach erst einmal nicht mehr so viel drin, denn auch die Konkurrenz wurde zunehmen stärker. Schließlich standen am Ende, dieses sicherlich für ihn aufregenden Samstages, immerhin gleich mal vier Zähler zu Buche. Mit dem damit verbundenen Rang elf, übertraf er zudem alle Erwartungen, in positiver Hinsicht. Rundrum zufriedene Gesichter, ob beim Trainer oder der Familie, sollten ihm den weiteren Weg an den Brettern, verschönern helfen. Für die 14 vertretenen Vereine, holte letztlich Jan-Niklas Phenn aus Reichenbach die Titelkrone 2008. Dominierend, gewann der Vogtländer, alle seine sieben Partien. Ähnliche Erfolge, sind vielleicht auch für den Kreisstädter, in Zukunft drin, aber bis dahin, muss auch noch viel trainiert werden. Stück für Stück und mit der Treue zum Schach, sollte es allerdings für ihn, schon machbar sein.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz     Saison 2007/08     Einzel AK U8m    02.02.08

JÜNGSTE BRETTKÜNSTLER, IM TITELFIEBER

Für die am Samstag stattfindenden Schacheinzelmeisterschaften des Spielbezirkes Chemnitz, in der Altersklasse U8, haben auch die Glauchauer, kurzfristig noch einen Aktiven gemeldet. Nunmehr wird also Kevin Wenke, den hiesigen GSC 1873, in Wilkau-Haßlau vertreten. Eine grosse Aufgabe für den kleinen Kreisstädter, welche er jedoch ganz entspannt angehen sollte. Für ihn gilt es Wettkampfluft zu schnuppern und vielleicht die eine oder andere Partie, für sich entscheiden zu können. Insgesamt, stehen sowohl ihm, als auch der Konkurrenz, sieben Runden im Schweizer System bevor und dies ist für die Jüngsten, schon mal allerhand Stress.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Rd2/7-26/27.01.08

GLAUCHAUER, NICHT GÄNZLICH ZUFRIEDEN MIT RANG ELF

Spielbezirk Chemnitz U14 (Chemnitz)
USG Chemnitz I - GSC   4 : 0
GSC - USG Chemnitz III   3 : 1
USG Chemnitz IV - GSC   1 : 3
GSC - Grün-Weiß Niederwiesa II 1,5 : 2,5
SK König Plauen I - GSC   3,5 : 0,5
GSC - SK König Plauen II   3 : 1

Trotz der am Ende drei klaren Siege, innerhalb der zwei Wettkampftage in Chemnitz, waren die Verantwortlichen des Glauchauer Schachclub 1873, nicht rundum zufrieden mit dem Abschneiden ihres Nachwuchses, in der Altersklasse U14. Dabei war das Quartett zu diesen Mannschaftsmeisterschaften des Regierungsbezirkes, mit guten Hoffnungen angereist und dies trotz des nachträglich noch als verloren gegebenen Auftakt, vierzehn Tage zuvor. Insgesamt standen ja auch noch sechs Partien im Schweizer System, nicht nur den hiesigen Muldenstädtern bevor, sondern auch den gesamten 15köpfigen Teilnehmerfeld. Mit den mitfavorisierten Aufbauakteuren des CSC ‘95 I, hatten die Glauchauer zunächst eine unlösbare Aufgabe zu Beginn des samstäglichen Rundenspektakels. Das 4 : 0 für die Chemnitzer, ging sicherlich auch somit in dieser Höhe, auch voll in Ordnung. Um so erfreulicher, die zwei folgenden 3 : 1 Erfolge der Muldestädter in den Runden drei und vier. Erst besiegte man da die Dritte der Gastgeber und danach auch noch die Vierte der heimischen USG. Damit schien es nach diesem ersten Wettkampftag, in die richtig Richtung bei den hiesigen Kreisstädtern zu gehen. Leider zu nachlässig, begann man jedoch den Sonntag und die logische Folge, war eine vermeidbare 1,5 : 2,5 Niederlage gegen die 2. Mannschaft der Niederwiesaer. Einen schweren Stand, hatten die vier jungen GSC-Akteure dann zudem in Runde sechs, waren doch die insgesamt kompakter agierenden Plauener vom SK König der Gegner. Die 0,5 : 3,5 Niederlage allerdings, hatten sich die Glauchauer wohl in diesem Ausmass nicht träumen lassen, denn rein spielerisch gesehen sollte man schon mehr mithalten können. Hierfür musste am Ende, schließlich die Zweite der Vogtländer herhalten, welche es den Kreisstädtern aber nicht wirklich schwer machte, da diese ihr Spitzenbrett unbesetzt liessen. Unspektakulär also, der 3 : 1 Erfolg für den GSC hier, womit man dann in der Endtabelle auf Rang elf zu finden war. Das Fazit für die 6 : 8 Mannschaftszähler, bei zwölf Brettpunkten sieht somit folgendermassen aus. Mit etwas mehr Konzentration und Ruhe, vor allem an den hinteren drei Brettern, wäre durchaus noch etwas mehr drin gewesen, für die insgesamt fünf eingesetzten Aktiven. Dazu kam, dass das Spitzenbrett der Muldestädter nicht immer sein wahres Können zeigen konnte, aber wenigstens kämpferisch alles gab. Fast durchweg war es Jonathan Henschel, welcher die Bedenkzeit bis zur letztern Minute nutzte und wieder einmal mit 3,5 Punkten aus 7 Partien, zu den besten in seiner Mannschaft zählte. Diesmal sogar noch etwas besser, schnitt sein Teamkollege Nick Kaps am 3. Brett ab, der es auf die gleiche Zählerausbeute, allerdings in nur sechs Kämpfen brachte. Derzeit wohl noch zu schwer, war wohl die Position zwei im Team für den Waldenburger Sebastian Liebschner (2/7). Schonzeit, sollte man auch den beiden Jüngsten der Glauchauer gewähren, die jeweils in vier Partien ihr Können zeigen durften. Sowohl Toni Locke (AK 12) mit seinen zwei Siegen, als auch Marvin Thiele mit einem Sieg und einem aberkannten Punkterfolg, haben sicherlich die Zukunft noch vor sich, um in dieser Altersklasse richtig zu bestehen. Vielleicht gelingt ja schon in der nächsten Saison ein besseres Abschneiden für den GSC 1873. Erneut zu Meisterehren, kam derweil aber wieder einmal die Erste der USG Chemnitz mit 13:1 und punktgleich auf den Silberrang, plazierte sich überraschend die Zweite des Chemnitzer SC Aufbau ‘95. Für deren Erste, reichte es dagegen nur zum 3. Platz, wobei man aber sieht, welches Spielerpotential die Regierungshauptstadt, in dieser Altersklasse hat. Da bleibt hierzulande doch noch viel zu tun.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Rd2/7-26/27.01.08

JUNGES MULDESTÄDTER QUARTETT, AUF PUNKTEJAGD AN DEN BRETTERN

Spielbezirk Chemnitz U14 (Chemnitz)

Zum finalen Saisonendspurt, finden sich an diesem Wochenende die Schachteams in der Altersklasse U14, in der Regierungshauptstadt Chemnitz ein. Auch heuer, ist dabei die heimische USG, der Ausrichter für die anstehenden 6 Runden im Schweizer System. Ein straffes Programm, steht somit genauso, den vier jungen Aktiven vom Glauchauer SC 1873 bevor. Nach der Nullrunde am grünen Tisch, von vor zwei Wochen, wollen die hiesigen Muldestädter um so mehr, das fünfzehnköpfige Teilnehmerfeld, nunmehr von hinten aufrollen. Ganz genau heisst dies dann, am Ende einen sicheren Mittelfeldplatz einzunehmen. Das nötige Potential hat die Mannschaft dazu durchaus, wobei jedoch immer noch, auch das nötige Quentchen Glück dazugehört. Beginn der Partien ist sowohl am Samstag, als auch am Sonntag um 9.00 Uhr in den Räumen der TU Chemnitz, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-20.01.08

ABSTIEGSGESPENST ZEIGT SICH DEUTLICHER, BEIM GSC 1873

Vierzehn Tage nach ihren ersten Wettkampfsonntag des neuen Jahres,  mussten die Schachmannschaften des Freistaates, nunmehr gleich wieder Farbe bekennen. Auch der Muldestädter Ersten und Zweiten, blieb dies nicht erspart.

2. Landesklasse Staffel B  
GSC - SV Lok Leipzig-Mitte IV   3,5 : 4,5

Gegen die Vierte von Lok, wussten die gastgebenden Glauchauern schon von der besonderen Brisanz, welche dieses Spiel besass. Sicherlich war dies auch den Messestädter bewusst und so begann dieser Kampf unter Devise, wenigstens als Mannschaft nicht zu verlieren. Um so bedauerlicher, der miserable Eröffnungsverlauf beim Meeraner Dietmar Nötzel, welcher seine Partie, im Prinzip schon nach nur wenigen Zügen abgehakt hatte. Im Sinne des psychologischen Nachteiles für sein Team, tapfer weiterkämpfend, vermeldete er dann aber doch noch eine Punkteteilung an seinem Brett sieben, in der angebrochenen dritten Wettkampfstunde. Nur wenig später nahm auch das Spitzenbrett der Muldestädter mit Sven Weigand, sein allerdings gegnerisches Remisangebot an. Zuvor hatten sich da bereits nach knapp zwei Stunden Spiel, Mannschaftskamerad Lutz Köhler an Position vier, ebenfalls auf ein friedliches Remis geeinigt. Mit dem nachfolgenden, klar heraus gespielten Sieg der Kreisstädter, durch Jens Becher am 3. Brett, ging man dann sogar erstmals in Führung. Leider dauerte das Erfolgsgefühl, jedoch nicht all so lange an, denn schon wenig später, hiess es am letzten Brett der Gastgeber, aus deren Sicht      0:1. Zudem kam diese Punktniederlage ziemlich überraschend zustande, sah es doch im dortigen Partieverlauf wirklich nicht danach aus. Eine Fesselung mit unvermeidlichem Figurenverlust jedoch, wendete das Blatt ganz klar zu Gunsten des Lokaktiven. Danach entwickelte sich die Konkurrenz, in den nunmehr noch laufenden drei Partien, aber immer intensiver und so dauerte es weitere zwei Stunden, bevor die nächsten Punktmeldungen erfolgten. Gleich zweimal innerhalb nur weniger Minuten, mussten hierbei die Hausherren die Segel letztlich streichen. Sowohl an Position zwei als auch an fünf, gelang es so nicht, die laufenden Endspiele, wenigstens noch Remis halten zu können. Zuviel waren die Minusbauern für sie und die beteiligten Leipziger, liessen sich einfach diesen Vorteil, dann trotz aller Bemühungen der Glauchauer, eben nicht mehr nehmen. Den Gästen brachte dies zudem, die zum Mannschaftserfolg notwendige 4,5 Punkteführung und der GSC stand schon vor Beendung der letzten Partie mit leeren Händen da. Wenigstens konnte sich der Niederlungwitzer Thomas Drauschke, am Ende noch sein persönliches Erfolgserlebnis und ganz sicheren Brettsieg vermelden. Dem Gesamtergebnis von   3,5 : 4,5 allerdings, gab dies nur noch einmal eine kosmetische Korrektur, aus Sicht der Muldestädter. Alles in Allen, war der Doppelpunktgewinn für die Leipziger, an diesem Tag aber wohl verdient und das gewisse Quentchen Glück, gehört eben mit dazu. Um so schwieriger, wird es nunmehr für die hiesigen Kreisstädter, rückt man doch mit dieser vermeidbaren Niederlage, den beiden Abstiegsrängen, beträchtlich nahe.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
Vogtländischer SC Plauen 1952 II - GSC II   5,5 : 2,5

Nunmehr gilt es für die Zweite des GSC, den Blick mächtig nach vorn zu richten, um den derzeitigen Abstiegsplatz, ganz schnell wieder zu verlassen. Dazu kommen die Plauener des VSC II dann gerade richtig, denn mit den Mitaufsteiger in diese 1. Bezirksklasse, hat man noch aus der letzten Begegnung eine Stufe tiefer, etwas gut zu machen. Sah man doch an den vogtländischen Brettern im März 2006 bereits wie der klare Sieger aus und musste dann doch noch einen Mannschaftszähler, letztlich hingeben. Dies wollen die Muldestädter natürlich diesmal nicht noch einmal zulassen und so streben diese einen Doppelpunktgewinn an. Zudem wäre dieser auch noch hochwichtig, da man damit die Gastgeber hinter sich lassen könnte. Reichlich Brisanz, verspricht dieser Kampf der beiden Tabellennachbarn auf acht bzw. neun, auf jeden Fall und für den Verlierer, wird es sicherlich dann ziemlich eng, um auch in der nächsten Spielserie, in dieser Klasse wieder vertreten zu sein.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 6-20.01.08

GSC 1873, DIESEN MONAT GLEICH ZWEIMAL GEFORDERT

Diesmal haben die sächsischen Schachteams nur zwei Wochen Zeit, zwischen ihren ersten beiden Punktspieltagen, des Jahres 2008. Die 6. Runde der aktuellen Saison muss man somit bereits am morgigen Sonntag angehen und da sind dann auch die beiden Vertretungen der Muldestädter gefordert. In gewohnter Umgebung am „Eichamt“ der Kreisstadt, geht dies die Erste des GSC an, währenddessen die Zweite, auswärts anzutreten hat.

2. Landesklasse Staffel B   GSC - SV Lok Leipzig-Mitte IV

Dieses Heimspiel, mit der Vierten des SV Lok Leipzig-Mitte, könnte bereits zu einem wichtigen Meilenstein in Richtung Klassenerhalt, für die 1. Mannschaft der Glauchauer werden. Gleiches gilt hierbei wohl auch für die Messestädter, wobei jedoch dann hier wie da, schon ein Sieg auf den Ergebnislisten stehen müsste. Derzeit trennen die beiden Kontrahenten, nur die reinen Brettzähler und da hat der gastgebende Tabellensiebente, immerhin vier Punkte mehr aufzuweisen. Jedoch nicht nur deshalb, sollten sich die hiesigen Muldestädter als der Stärkere zeigen, denn gerade deren ersten fünf Bretter, scheinen auch spielerisch etwas besser zu sein, als wie die Leipziger Gäste. Trotzdem wird es wohl ein ordentliches Stück Arbeit, für alle beteiligten Glauchauer, bis hin zur letzten Position bedeuten, in dieser ganz brisanten Begegnung, am Ende den nötigen halben Punkt mehr, als wie der Gegner, auch wirklich erkämpft zu haben. Inwieweit schließlich der Lokachter da mitspielt, bleibt aber ebenso abzuwarten. Mal sehen also, wie das Ganze dann ausgehen wird.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
Vogtländischer SC Plauen 1952 II - GSC II

Nunmehr gilt es für die Zweite des GSC, den Blick mächtig nach vorn zu richten, um den derzeitigen Abstiegsplatz, ganz schnell wieder zu verlassen. Dazu kommen die Plauener des VSC II dann gerade richtig, denn mit den Mitaufsteiger in diese 1. Bezirksklasse, hat man noch aus der letzten Begegnung eine Stufe tiefer, etwas gut zu machen. Sah man doch an den vogtländischen Brettern im März 2006 bereits wie der klare Sieger aus und musste dann doch noch einen Mannschaftszähler, letztlich hingeben. Dies wollen die Muldestädter natürlich diesmal nicht noch einmal zulassen und so streben diese einen Doppelpunktgewinn an. Zudem wäre dieser auch noch hochwichtig, da man damit die Gastgeber hinter sich lassen könnte. Reichlich Brisanz, verspricht dieser Kampf der beiden Tabellennachbarn auf acht bzw. neun, auf jeden Fall und für den Verlierer, wird es sicherlich dann ziemlich eng, um auch in der nächsten Spielserie, in dieser Klasse wieder vertreten zu sein.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-19.01.08

MULDESTÄDTER NACHWUCHSTEAM, BLEIBT ZUM ABSCHLUSS IM LIMIT

Der U20-Nachwuchs im Schach, hatte Mitte Januar seine vorletzte Punktspielrunde, im Freistaat zu bestehen. Innerhalb der Chemnitzer Bezirksliga mit dabei, die Jugendvertretung des Glauchauer SC 1873.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Annaberg-Buchholz)
TSV Saxonia Bernsbach - GSC   3 : 1
SC 1865 Annaberg-Buchholz - GSC   2 : 2

Nach einer Irrfahrt über den vermeintlichen Wettkampfort Aue, waren die vier jungen Glauchauer trotz alledem, von Beginn an voll konzentriert, in Annaberg-Buchholz mit dabei. Zudem, sass gleich zu Beginn dieses Spieltages, einer der grossen Staffelfavoriten, an den Brettern gegenüber. Bisher souverän, agierte das Quartett des TSV Saxonia Bernsbach in dieser Saison und schon allein deshalb, hiess die Devise beim GSC, sich nicht völlig überfahren zulassen. Am Ende stand zwar trotzdem ein 1 : 3 auf dem Spielformular, aber die Art und Weise, wie man sich hierbei aus der Affäre gezogen hatte, konnte sich schon sehen lassen. Richtige Achtungszeichen setzten da die Bretter zwei und vier der Muldestädter, welche gegen stärkste Konkurrenz zum Remis kamen. Für Martin Schickel und Marco Bothe ein mehr als schönes Gefühl, auch wenn vielleicht die Gegnerschaft, nicht gerade ihren besten Tag hatte. Noch zu hoch, war dagegen die Hürde der beiden Teamkollegen Dimitrij Gretschischnikow und Johannes Scheurer an Position eins bzw. drei. Allerdings hatten es die Beiden auch noch einen Tick schwerer, als ihre beiden Mitstreiter im Team. Das Spitzenbrett der Glauchauer mit Schachfreund Gretschischnikow, konnte dann aber wenigstens in der zweiten Partie des Samstages, seinen eigenen Ehrgeiz befriedigen und einen der beiden vollen Punktgewinne, gegen die Gastgeber verbuchen. Erneut nicht zu bezwingen, war da auch der Meeraner Bothe am 4. Brett und damit kam er bereits zu seinem vierten Sieg in der fünften Partie insgesamt. Im Spiel mit den Erzgebirglern leer aus, gingen hierbei dagegen, die beiden mittleren Bretter der hiesigen Kreisstädter. Das abschliessende 2 : 2 Mannschaftsergebnis mit den heimischen SC 1865, verhilft den Muldenstädtern aber wohl endgültig dazu, auch mit der Tatsache in der letzten Runde der Saison spielfrei zu sein, die Klasse sicher gehalten zu haben. Derzeit jedenfalls steht man auf Rang sechs mit 6 : 10 Mannschaftszählern und 13. Brettpunkten. Etwas muss man aber noch abwarten, was am guten Gesamtauftritt der Muldestädter in dieser Chemnitzer Bezirksliga, jedoch nichts ändern sollte. Dies heißt beim GSC ganz konkret, eine gelungene Premiere hingelegt zu haben und Motivation genug, es in der kommenden Saison noch besser zu machen.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-19.01.08

U20-TEAMS DES FREISTAATES, GEFORDERT

Die ältesten Jahrgänge des sächsischen Schachnachwuchses, treten morgen zur 5. Punktspielrunde an und für die beteiligten Glauchauer Jugendspieler des GSC 1873, gilt es hierbei bereits zum letzten Mal, an den Brettern Platz zu nehmen. Für alle Teams gilt es also ab 9.00 Uhr die Uhren zu drücken und ihre Partien, erfolgreich zu gestalten. Die Muldestädter,  tun dies noch einmal auswärts.

Bezirksliga Chemnitz U20 (Annaberg-Buchholz)
TSV Saxonia Bernsbach - GSC / SC 1865 Annaberg-Buchholz - GSC

In Annaberg-Buchholz, beendet der Muldestädter Nachwuchs seine Wettkampfserie 2007/08 als Erster, währenddessen die meisten anderen Mannschaften, noch einen weiteren Spieltag vor sich haben. Schon allein deswegen, gilt es sich bei den Glauchauern, ein letztes Mal zu konzentrieren und vielleicht den einen oder anderen Mannschaftszähler mit nach hause zu nehmen. Gerade gegen den TSV Saxonia Bernsbach im ersten Spiel des Tages, wird dies fast unmöglich sein, denn der aktuelle Tabellendritte, hat noch immer eine blütenreine, weisse Weste. Im Nachmittagsspiel ist da wohl schon weit mehr drin, wenn es dann gegen die anderen Erzgebirgler, des Gastgeber geht. Diese stehen derzeit nur auf Rang acht, bei drei erzielten Punkten und dürften auch vom Spielniveau her, den hiesigen Kreisstädtern schon eher entgegenkommen. Vielleicht ist zum 100prozentigen Klassenerhalt des GSC, hierbei sogar wenigstens ein Unentschieden von Nöten.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-13.01.08

UNGLÜCKLICHE PUNKTETEILUNG, IM BRETTKAMPF MIT AUE

Spielbezirk Chemnitz U14 (Glauchau)
GSC -Erzgebirgischer SV Aue   (2 : 2) 1 : 3 (falsche Brettaufstellung)

Wie im Vorjahr auch, wurde es leider wieder nichts, mit dem angestrebten Doppelpunktgewinn, für die vier Glauchauer Vertreter mit Jonathan Henschel an eins, Sebastian Liebschner an zwei, Toni Locke an drei und Marvin Thiele an vier. Überraschend stark, präsentierte sich das Quartett vom Neuling aus Aue, vor allem an den beiden Spitzenbrettern. Gerade hier jedoch, hatten die gastgebenden Muldestädter, ihre Stärken gesehen. Am Ende war man einfach da, nicht gerade gut drauf und musste ganz besonders an Position eins, eine bittere Niederlage verzeichnen. Zunächst aber, schien alles in den erhofften Bahnen zu verlaufen und so verzeichnete der junge Ersatz, Schachfreund Thiele einen frühen Sieg, nach nicht einmal einer halben Stunde Spieldauer. Dies glichen die Erzgebirgler zwar schnell wieder aus, denn deren 2. Brett, lies den einheimischen Sportfreund Liebschner, nur wenig Chancen. Mit einem Matt, beendete nach knapp einer Stunde, allerdings dann Vereinskamerad Locke seine Partie und brachte die hiesigen Kreisstädter, erneut in Führung. Nunmehr hing es an Teamkollege Henschel, den noch halben Punkt einzufahren, aber ein völliges Blackout mit Damenverlust, entschied schließlich gegen ihn und der Auerkontrahent, durfte sich um so mehr freuen. Da half dem Glauchauer, auch die zur Verfügung stehende, fast volle Bedenkzeit nichts, um seinen eigenen hohen Ansprüchen, ausreichend Genüge zu leisten. Um so schöner, für den anwesenden neuen Trainer Frank Thieme, dass wenigstens sein U10-Star an vier, ebenfalls ein Mattbild aufs Brett zaubern konnte. Zum Schluss, war man aber mit dem Ausgang dieser Begegnung, im Spiellokal des Eichamtes der Muldestadt, dadurch wenigstens auf beiden Seiten, nicht gänzlich unglücklich. Immerhin, bekommt man somit bei der Auslosung zur nächsten Runde in Chemnitz, nicht gleich einen der grossen Brocken, aus dem Topf des Schweizer System. Mit drei Partien pro Spieltag und sechs Runden insgesamt, wird es auch so, hart genug für alle Beteiligten daran.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 1-13.01.08

PUNKTSPIELEINSTIEG, DER U14-SCHACHTEAMS IM FREISTAAT

Spielbezirk Chemnitz U14 (Glauchau)
GSC -Erzgebirgischer SV Aue

Nunmehr betritt auch der Schachnachwuchs bei den U14-jährigen Mannschaften, die Wettkampfbühne der laufenden Saison. Innerhalb des sächsischen Spielbezirkes Chemnitz, startet somit auch wiederum eine Vertretung des GSC 1873. Die hiesigen Muldestädter, gehen hierbei  mit Jonathan Henschel an eins, Sebastian Liebschner an zwei, Nick Kaps an drei und Marvin Thiele an vier, in die insgesamt sieben Begegnungen im Schweizer System. Als realistische Zielstellung, wird heuer erneut, ein Platz in der Mitte des 15köpfigen Teilnehmerfeld anvisiert. Zum Auftakt gilt es gegen die noch unbeschriebenen Neulinge des Erzgebirgischen SV Aue die besten Grundlagen hierfür zu schaffen. Mit den drei ersten Brettern, haben die gastgebenden Glauchauer zumindest schon mal einige erfahrene und mögliche Brettpunktekandidaten in der Stammformation aufgeboten, welche im Vorjahr bereits das Gros der Zähler holten. Sicherlich, werden aber auch all die letztlich eingesetzten Neulinge im Team, ihren Weg gehen und selbst wenn es da besonders heisst, weitere Turniererfahrungen zu machen. Gerade in dieser jungen Altersklasse, entscheidet aber immer noch das nötige Quentchen Glück und die jeweilige Tagesform am Brett und wer zudem seine Stammaufstellung immer aufbieten kann, hat ebenfalls beste Karten zum Erfolg. Ein Sieg gegen die Erzgebirgler sollte auf jeden Fall drin sein und dazu geht es ab 9.00 Uhr, dann hoffentlich richtig zur Sache, im Spiellokal am „Eichamt“ der Kreisstadt.

Bericht

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-06.01.08

BEIDE TEAMS DES GSC 1873, STARTEN MIT NIEDERLAGEN INS NEUE JAHR

Auch Anfang 2008 ging es für die Mannschaften des SVS, sofort wieder weiter im Wettkampfbetrieb der laufenden Saison. Die beiden hiesigen Vertreter des Glauchauer Schachclubs, ging es da nicht anders. Dazu musste man gleich mal auswärts, auf die obligatorische Punktejagd gehen.

2. Landesklasse Staffel B                                                                                                       SK Fortuna Leipzig - GSC I   6 : 2

Der erwartet schwere Gegner, waren die Leipziger Hausherren des SK Fortuna, letztlich dann doch für die 1. Vertretung der Muldestädter, geworden. Dabei standen die Messestädter sogar weit mehr unter Erfolgsdruck, als wie die Gäste. Obwohl der Glauchauer Tabellendritte mit zwei schnellen Remisen an den beiden letzten Brettern, zunächst nichts anbrennen lassen wollte, geriet er im weiteren Turnierverlauf, immer mehr unter Druck. Wahrlich eine Kurzpartie mit gerade mal 12 Zügen, wurde es hierbei für Dauerersatz Knut Ludwig an Position acht und nach knapp 60 Minuten des Abtasten, einigte sich dann auch der Meeraner Dietmar Nötzel, mit seinen Kontrahenten auf eine Punkteteilung. Im Nachhinein vielleicht etwas zu vorsichtig von Beiden, wobei wohl vor allem der Niederlungwitzer, seine Chance gegen den scheinbar schwächeren Leipziger, hätte konsequenter ergreifen sollen. Ab der dritten Wettkampfstunde, zeigten sich aber die Spieler des Staffelachten, bereits vollends als Herren der Lage. Mit einem beeindruckenden Zwischenspurt von gleich vier Siegespartien in Folge, liessen sie fast alle beteiligten GSC-Akteure, ziemlich schlecht aussehen. Erstes Opfer, der Mann am 6. Brett nach gut zwei Stunden Partieverlauf, ihm folgte nur wenig später bereits das zweite Brett der Kreisstädter und auch an den Positionen drei bzw. fünf, konnte man  nur noch weitere 60 Minuten, abwartend reagieren. Egal ob reichlich Bauernverluste oder unheilvoll drohende Mattstellungen, die Glauchauer Gäste waren einfach zu keiner echten Gegenwehr, an diesem Tag im Stande. Einziger wirklich heller Lichtblick, in dieser Phase des Mannschaftskampfes, war wiederum das Spitzenbrett der Muldestädter mit Sven Weigand. Souverän hatte er sein Gegenüber von Beginn an im Griff und kam dazu noch ohne sein ansonsten oftmals obligatorisches Zeitnotproblem, über die Züge. Ganz im Gegenteil, musste dies der Fortuna-Akteur über sich ergehen lassen und gab in aussichtsloser Stellung, schließlich kurz vor seinem Blättchenfall auf. Trotz des bestehenden 5:3 Zwischenergebnis, wollte auch der letzte Spieler der Hausherren das Remisangebot seines Gegenübers nicht annehmen und zwang damit das Brett vier der Gäste, zu ganz entscheidenden Fehlern, kurz vor der ersten Zeitkontrolle. Am Ende, stand damit der verdiente 6 : 2 Erfolg, für die Messestädter aus dem Osten Leipzigs, dann nach knapp vier Stunden fest. Die Mannen des GSC, können es derzeit noch ganz gut verschmerzen und dem SK Fortuna, hilft es sich ordentlich nach vorn zu schieben.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   TSV Lichtentanne - GSC II   5 : 3

Trotz des Ausfalls von gleich zwei wichtigen Stammspielern, gaben sich die Akteure der Glauchauer Zweiten ganz zuversichtlich und reisten durchaus selbstbewusst nach Lichtentanne. Die Randzwickauer vom dortigen TSV, strebten natürlich auf Grund ihres besseren Spielerreservoirs, endlich den ersten Mannschaftssieg an. Dieses Ziel, verhinderten die Gäste aber erst einmal ganz vehement und sahen auch bei Halbzeit, noch als das etwas stärkere Team aus. Kurios hierbei, die frühe Gewinnpartie des absoluten Oldie an den acht Brettern, Joachim Karnahl an Position sechs. Der hiesige Muldestädter widerlegte das Figurenopfer seines Gegenübers klar und zeigte sich dann noch dessen komplett versammelter Bauernarmada vollends gewachsen. Mit diesem 1:0 im Rücken, halfen im Anschluss daran, die beiden Remisen von Dimitrij Gretschischnikow und Axel Burkhardt an den Brettern drei bzw. zwei, den Gästen weit mehr, als wie den Hausherren. Diese kamen allerdings, nach mehr als zwei Stunden Wettkampfverlauf, letztlich doch zum erhofften Ausgleich. Nicht unerwartet, besorgte das Spitzenbrett der Lichtentanner, diesen vollen Punktgewinn, wenngleich sich die Glauchauer Nummer eins, versuchte solange wie möglich zu wehren. Aber auch das fast notwendige Qualitätsopfer konnte da nicht mehr viel ausrichten. Der Blick in die Runde zu diesem Zeitpunkt, signalisierte dem Mannschaftsleiter des GSC jedoch, durchaus verhaltenen Optimismus seinerseits. So standen die Vereinskameraden allesamt nicht schlecht und ein Doppelpunktgewinn schien nach wie vor möglich. Ein weiteres Unentschieden am 4. Brett durch Reinhard Gehrt, festigte diesen Glauben auch durchaus. Vom Regen in die Traufe, kam man leider auf Seiten der Kreisstädter schließlich dennoch. Zunächst vergab der eine Ersatzmann an Position sieben seine bestehenden Punktchancen und dadurch in Zugzwang gebracht, stellte auch noch der andere Glauchauer Ersatzspieler, einfach seine Dame ein. Wenigstens blieb da noch, den tapfer weiter kämpfenden Teamkollege Bernd Wollmann, die verdiente Punkteteilung, einige Zeit zuvor. Für die Gastgeber hingegen, konnte es hinten heraus kaum besser laufen und so waren diese nach mehr als fünf Stunden Kampf, eben diesmal die glücklicheren Sieger. Um so bedauerlicher, dass der GSC, diese sich bietende Möglichkeit vom Tabellenende wegzukommen, nicht nutzen konnte.

Vorschau

Schachverband Sachsen  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 5-06.01.08

MÄNNERMANNSCHAFTEN DES GSC 1873, GLEICH WIEDER AKTIV

Gleich am ersten Sonntag des neuen Jahres müssen die Teams aus dem Freistaat, wieder die Schachfiguren im aktuellen Punktekampf bewegen. Das heisst auch für die beiden hiesigen Vertreter aus der Kreisstadt, sich den Gegnern zu stellen. Dabei muss man in der 5. Runde seiner jeweiligen Spielklasse, punkt 9.00 Uhr dann auswärts starten.

2. Landesklasse Staffel B   SK Fortuna Leipzig - GSC I

Von einem grossartigen dritten Tabellenplatz aus, gehen die Spieler der Glauchauer Ersten, in die zweite Saisonhälfte 2007/08. Allerdings ist diese Position keineswegs ganz ohne, denn immerhin ist man trotzdem nur, ein winziges Pünktchen von den Abstiegsrängen in dieser Staffel entfernt. Kein Ruhekissen also auch, in dieser Begegnung mit den Fortunaakteuren des Leipziger SK. Die Gastgeber im Übrigen, hatten sich im Vorfeld dieses Spieljahres, jedenfalls ganz andere Ziele als ihren derzeitigen 8. Platz vorgenommen. Für sie galt wohl sogar der Aufstieg als ein reales Thema. Schon allein deshalb, werden die Messestädter wahrlich kein leichter Gegner für den GSC werden. Bei den Muldenstädtern, dürfte die Wiederholung der letztjährige Punkteteilung, somit schon ein echter Erfolg sein. Immerhin zählt hier, nach wie vor jeder Mannschaftszähler, für den Klassenerhalt. Mal sehen also, wie man die sechswöchige Wettkampfpause auf Seiten der Muldestädter, überbrücken konnte.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   TSV Lichtentanne - GSC II

Wieder nach vorne kommen, will die 2. Vertretung des GSC, nachdem man durch die unerwartet klare Niederlage zuletzt, erneut auf einen Abstiegsplatz abgerutscht ist. Allerdings ist der Weg ins sichere Mittelfeld auch nur einen Sieg entfernt. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn des TSV Lichtentanne, vielleicht eine machbare Aufgabe. Ausschlaggebend dabei, dürfte neben den Quentchen Glück, allerdings auch die zur Verfügung stehende Mannschaftsaufstellung sein. An der nötigen Motivation, fehlt es im Team der hiesigen Kreisstädter, dabei sicherlich keineswegs. Natürlich werden die Hausherren der Randzwickauer, etwas dagegen haben und ihrerseits wieder in ruhigeres Tabellenfahrwasser kommen wollen. Rein wertzahlmässig jedenfalls, sind die Spieler des Gastgebers fast durchweg besser, als die Akteure aus der hiesigen Muldestadt. Mit einer Punkteteilung am Ende, dürfte man in den Reihen der Glauchauer, also schon zufrieden sein.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 4-05.01.08

ZUMINDEST EINEN ZÄHLER, AUF DER HABENSEITE VERBUCHT

Den Auftakt ins Wettkampfjahr 2008, machten heuer die Schachteams des Freistaates, in der Altersklasse U16. Im Chemnitzer Spielbezirk mit von der Partie, hierbei die Glauchauer Vertreter vom GSC 1873.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Thum)
ASC Thum - GSC 2 : 2 / GSC - SV Gelenau 1 : 3

Auch an diesen Spieltag, stand für das Team der Muldestädter, der immer noch mögliche Klassenerhalt im Vordergrund. Das hiess aber auch, weitere Mannschaftszähler zu holen und dies schien im erzgebirgischem Wettkampfort, kaum einfacher, als wie im bisherigen Saisonverlauf auch. Am ehesten noch, waren da wohl die Gastgeber des ASC Thum, der passende Gegner hierfür. In der ersten Begegnung dieser Punktrunde, galt es also wenigstens das Minimum, in Form eines Unentschieden, mit den Hausherren zu erreichen. Diese machten es den Glauchauern zudem nicht gerade schwer, denn so traten die Thumer in dieser Begegnung, nur mit drei Mann an und besetzten ihr drittes Brett einfach mal nicht. Für den kampfbereiten Sebastian Liebschner, natürlich nicht zu ändern und dazu ein bequemer Punktgewinn. Somit reichten schon die zwei Remisen an den Positionen eins und zwei, um das 2 : 2 perfekt zu machen. Für Jonathan Henschel und Sebastian Bauch natürlich trotzdem keine leichte Aufgabe, denn die Konkurrenz gegenüber war durchaus nicht von Pappe. Die Niederlage ihres Teamkollegen Nick Kaps am letzten Brett, verhinderte dann jedoch den möglich scheinenden Doppelpunktgewinn, doch wieder. Im Kampf mit dem SV Gelenau in Runde zwei dieses Samstages, bekam das GSC-Quartett dann noch deutlicher zu spüren, wie weit die Gegnerschaft auch diesmal wieder voraus ist. Im Prinzip chancenlos, verlor man dieses Duell, völlig verdient mit 1 : 3. Gerade das  Spitzenbrett der Erzgebirgler, verzückte mit seinem Schachkönnen, selbst den mitgereisten Betreuer der hiesigen Kreisstädter und dabei ist auch Schachfreund Henschel an eins, ein mehr als begabtes Talent beim GSC. Am Ende war allein, der wenn auch etwas glückliche Sieg von Mannschaftskamerad Bauch, gegen den ansonsten sicherlich weit stärkeren Kontrahenten am 2. Brett, als kleiner Lichtblick zu sehen. Um so schöner für den Muldestädter, solch ein Ergebnis, auch mal verbuchen zu können. Für die eigenen Ansprüche, ist dieser eine Punktgewinn derzeit zwar genug, aber insgesamt gesehen, dürfte es für das ausgegebene Saisonziel der Glauchauer, einfach zu wenig gewesen sein. Noch stehen jedoch vier Partien aus und auch im Schach, stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt. Tabellenrang elf, bleibt also nach wie vor bestehen und nach oben sind es weiterhin zwei Zähler.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz  Saison 2007/08  Mannschaftspunktspiel  Runde 4-05.01.08

VIERTE PUNKTSPIELRUNDE, FÜR U16 SCHACHTEAMS

Sozusagen die ersten Punktspieljäger im Jahr 2008, sind die sächsischen Nachwuchsteams, welche an den Schachbrettern ihre aktuelle Wettkampfsaison fortsetzen. Innerhalb der Chemnitzer Bezirksliga, steht dabei dem U16-Vierer des Glauchauer SC 1873, zwei weitere Auswärtsbegegnungen an. Die ersten Partien werden 9.00 eröffnet und punkt 12.00 Uhr an diesem Samstag, geht es dann weiter.

Bezirksliga Chemnitz U16 (Thum)
ASC Thum - GSC / GSC - SV Gelenau

Ein weiteres Mal gehen die hiesigen Muldestädter nur als Aussenseiter an den Start dieses Spieltages im erzgebirgischem Thum. Dabei ist der gastgebende ASC erster Gegner für das Glauchauer Quartett und hierbei scheint es noch am ehesten, dass man vielleicht zur dritten Punkteteilung der Saison kommen könnte. Noch etwas schwerer, ist wohl danach der Kampf mit dem Team vom SV Gelenau. Trotzdem gilt es gerade gegen beide Kontrahenten zu Mannschaftszählern zu kommen, denn diese stehen auch nur ein bzw. zwei Punkte, weiter oben in der aktuellen Tabelle. Für den schwer zu realisierenden Klassenerhalt der hiesigen Kreisstädter, zählen aber gerade solche Erfolge doppelt. Schwer genug wird es aber allemal und gerade deshalb hat man sowieso nichts zu verlieren. Deshalb heisst es Kopf hoch und das Beste geben, egal wer im Aufgebot letztlich an den Brettern sitzt, man lernt einfach dazu.

Nachrichten archiviert