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2010

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Weihnachtsblitzturnier   03.12.10

IM KLEINEM KREIS GESCHENKE VERGEBEN, DABEI NAGORNY SOUVERÄN VORN

Wie schon im Vorjahr, war die Terminauswahl für das diesjährige Weihnachtsblitzturnier, nicht gerade günstig gewählt und so fanden sich gerade einmal ganze sechs Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, zu dieser traditionellen Veranstaltung an den Wettkampfbrettern ein. Trotzdem natürlich, waren die Anwesenden mit ihrem ganzem Schachherz bei der Sache, um sich soviel wie möglich an Punkten für die abschließende Preisvergabe, zu sichern. Die zwei favorisierten, exzellenten Blitzer Peter Nagorny und Lutz Köhler, konnten sich somit nicht gänzlich sicher sein, auch am Ende, die beiden ersten Plätze belegen zu können. Allein der Remser Nagorny, konnte schließlich die Konkurrenz mit 9,5 Punkten in den zehn Partien des doppelrundigen Modus, klar hinter sich lassen und alle Zweifel auf den Sieg 2010, an diesem Freitagabend beseitigen. Nur ein einziges Remis gegen den späteren Drittplatzierten, befleckte die ansonsten weiße Weste des Vereinsvorsitzenden. Dagegen musste sich der Teamkollege aus der Ersten, Schachfreund Köhler noch einen zusätzlichen Stichkampf um Platz zwei stellen, um erst da den anderen Glauchauer, Jörg Pumpa auf Rang drei zu verweisen. Beide brachten es zuvor auf 7,5 Zähler im Turnier und gaben damit aber immerhin den restlichen Aktiven,  keinerlei Chancen, um vielleicht irgendwie an den Podestplätzen schnuppern zu können. Der vierte Platz für den Meeraner Peter Paluch jedoch, war für das Stammbrett acht der zweiten Mannschaft des Klubs, aber ebenso aller Ehren wert. Immerhin, konnte er bei erzielten 2,5 Punkten, letztlich den durchaus besten Oldie in diesem Metier, Joachim Karnahl, so hinter sich lassenund dazu noch Schachfreund Pumpa ein Remis abringen.  Der Muldenstädter, hatte dabei sogar noch einen weiteren Stichkampf, über sich ergehen lassen müssen, um den heimischen Jochen Ackermann, bei gleicher Punktzahl, in die Schranken verweisen zu können. Angesichts der Umstände, zwar für alle gekommenen Schachfreunde, sicherlich kein berauschendes Fest, aber die Hoffnung beim nächsten Mal, den weihnachtlichen Glanz auch in breiter Front miterleben zu können, bleibt ja.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Weihnachtsblitzturnier   03.12.10

WEIHNACHTSBLITZ IM KREISE DER KLUBKAMERADEN

Nicht nur der weihnachtliche Lichterglanz sollte die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873 animieren, sondern zudem sollte beim stattfindenden Blitzturnier, jeden Teilnehmer am Brett auch das eine oder andere Licht, rechtzeitig aufgehen. Los geht dieser Traditionswettkampf in den Vereinslokalitäten im Sportpark der Muldestadt, heute ab 18.00 Uhr und natürlich hat Knecht Ruprecht, auch ein paar Geschenke, als Preise hierbei hinterlegt. Wer also am schnellsten, die Züge unter den fünfminütigen Zeitdruck findet, dürfte ganz vorne mit von der Partie sein. Leer, geht aber auch der Letzte im Teilnehmerfeld, mit Sicherheit nicht aus.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 28.11.10

ERNEUT NUR GLAUCHAUS ERSTE, AUF DER HÖHE IHRER AUFGABEN

Vor der nunmehr folgenden siebenwöchigen Weihnachtspause, musste die Schachkonkurrenz des Freistaates, noch einmal um Wettkampfzähler streiten. Keine Ausnahme bildeten da die beiden Mannschaften des Glauchauer SC 1873, in ihren jeweiligen Spielklassen und das Ganze dann noch auswärts bzw. daheim.

2. Landesklasse Staffel C  
HSV Eintracht Seiffen - GSC I   4 : 4

Ausgerechnet in diesem möglichen Schlüsselspiel für den Klassenerhalt, musste Glauchaus Elite mit nur sieben Aktiven, diese Adventsdienstfahrt ins Erzgebirge antreten. Die kurzfristige, winterlich bedingte Arbeitsaufnahme vom Stammbrett acht, konnte man einfach nicht mehr beheben. Gegen den gastgebenden Tabellenletzten, schwand somit auch die große Chance, auf einen entscheidenden Doppelpunktgewinn. Zwar hatten die Seiffener ebenfalls nicht ihre Wunschformation beisammen sitzen, aber trotzdem konnte natürlich deren 8. Brett, nach einer Stunde Wartezeit, ganz entspannt den ersten eigenen Zähler vermelden. Weitere 60 Minuten später erhöhten die Luftkurortler, durch ihren Sieg über Glauchaus Geburtstagskind an Position vier, bereits schon auf 2:0. Mit konsequenten Figurenabtausch am vorletzten Brett, folgte dort einige Zeit später, die erste Punkteteilung des Tages. Für Dietmar Nötzel auf Seiten des GSC wohl genug, angesichts der bisherigen Punktspielbilanz, fürs eigene Team jedoch, schien es einfach zu wenig zu sein. Eine weitere Stunde später schließlich, hatte sich dann sein Mannschaftskamerad an Brett sechs, auch noch in seinem unverlierbaren Läuferendspiel, vom Gegner abkochen lassen. Damit führten die Hausherren, fast schon uneinholbar mit 3,5:0,5, dieses Match an, doch die Muldenstädter gaben selbst jetzt noch nicht auf und kämpften tapfer weiter. Als Belohnung, folgten zwei ruhig heraus gespielte Partiegewinne von Peter Nagorny an zwei und Jens Becher an drei und damit schoben sich die hiesigen Kreisstädter, in der zu Ende gehenden vierten Wettkampfstunde, noch einmal auf einen Zähler heran. Eine gekonnte Abwicklungsfolge an Zügen, durch das Spitzenbrett mit Sven Weigand und den damit verbundenen dritten Sieg des Teams, bescherte nach reichlich 300 Minuten Spannung, dann sogar den verdienten Ausgleich für die Gäste. Am Schluss behielt auch noch Thomas Drauschke an Position fünf, seine Nerven im Zaum und steuerte mit seinem Remis, in einem hart umkämpften Turmendspiel, den nötigen halben Punkt zum 4 : 4 Endstand bei. Fast hätten die Glauchauer also sogar noch das Ruder zu ihren Gunsten herumreißen können, aber zugleich war das Ergebnis wohl auch das Maximale, im vorweihnachtlich herausgeputzten und touristisch stark frequentierten Schnitzerdorf. Zufriedene Gesichter, bei der Abfahrt der Glauchauer, währenddessen die heimatlichen „Räuchermänner“, ihren stark ausstoßenden Dampf zu Beginn des Wettkampfes, letztlich doch wieder erheblich verpufft sahen. Die rote Laterne, dürfte damit zwar trotzdem erst einmal an die Chemnitzer Aufbaufraktion abgegeben sein, aber der eine Mannschaftszähler, hilft dem GSC mit Sicherheit weit mehr, als dem HSV Eintracht. Festigen doch die Muldenstädter, damit ihren 7. Tabellenrang vor der Weihnachtspause, erst einmal ein ganzes Stück weiter.

Spielbezirk Chemnitz Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - SK König Plauen IV   2,5 : 5,5

Zu Hause im heimischen Sportparkgebäude, erwartete die Zweite des GSC, als punktloser Tabellenletzter, den bisher souverän auftretenden Staffelführer aus Plauen. Leider fehlten hierbei den Hausherren erneut zwei ihrer Stammspieler, auch wenn es da den Gästen vom SK König nicht viel besser ging. Natürlich war man nicht nur infolge dessen, der klare Außenseiter in diesem Punktekampf der 1. Bezirksklasse, denn all soviel zeigen konnten die heimischen Muldenstädter in dieser Saison auch sonst nicht. Eine schnelle Niederlage am 3. Brett brachte die Hausherren zudem erneut frühzeitig in Rückstand und ein fataler Fehlzug mit gleichzeitigem Dameverlust der Spitzenposition bei den Glauchauern, war dann auch schon der negative Höhepunkt an diesem Adventssonntag, nur kurze Zeit später. Zwar gelang im Anschluss daran, wenigstens Ersatzmann Jochen Ackermann, der einzige Sieg für sein Team am letzten Brett, aber dies war natürlich einfach zu wenig, um den Favoriten, irgendwie ein Bein stellen zu können. Wieder einmal Zeitprobleme dagegen, beendeten nach nicht ganz drei Stunden Spielfortschritt, die Partie an Position sieben, etwas abrupt. Etwas länger dagegen halten konnte der Teamkollege am benachbarten 6. Brett, jedoch kam schließlich auch für ihn dennoch das unvermeidbare Partieaus. Fast gleichzeitig remisierte Axel Burkhardt an vier und damit hatten die Vogtländer, den anvisierten Doppelpunktgewinn, auch bereits sicher. Wenig Gelegenheit also, für Lothar Pumpa und Reinhard Gehrt, sich noch einmal unbedingt richtig ins Zeug zu legen und die Folge davon waren zwei weitere friedliche Punkteteilung, an den Brettern zwei und fünf. Am Ende stand man auf Seiten der hiesigen Kreisstädter abermals mit 2,5 : 5,5, eindeutig in der Kreide, selbst wenn dieses Ergebnis hätte wahrlich etwas besser aussehen können. Den Gästen war es aber wohl auch so genug der Anstrengung nach mehr als vier Stunden Brettkampf, denn wer möchte in der Vorweihnachtszeit schon unnötig lang, seine freie Zeit am Wochenende, fern der Heimat verbringen. Die weiße Weste behielten die Plauener ja selbst damit in ihren fünften Punktspiel der Saison und bei den Glauchauern, kann man die rote Laterne nunmehr endgültig, unter den nicht vorhandenen Vereinsbaum stellen. Vielleicht motiviert dieser Blick, die GSC-Aktiven in den nächsten punktspielfreien Wochen, dann doch noch, vom Tabellenende irgendwie wegzukommen. Schwer wird es allemal, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Die Vierte des SK König dagegen, dürfte im Aufstiegskampf, beste Karten für die Bezirksliga haben.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 28.11.10

RUNDE FÜNF DER SCHACHSAISON 2010/11, STEHT AN

Nur wenig Freizeit haben derzeit die sächsischen Schachteams, in ihren aktuellen Punktekampf, auf den verschiedenen Spielebenen des Freistaates. Das heißt also genauso für die Glauchauer Vertreter der 1. und 2. Mannschaft, sich immer wieder hellwach zu zeigen und an den Wettkampfbretter, egal ob in der Fremde oder in gewohnter Umgebung im heimischen Sportpark, alles zu geben. Jeweils ab 9.00 Uhr vor Ort, gilt es sodann nicht nur für sie, sondern auch für die Konkurrenz.

2. Landesklasse Staffel C   HSV Eintracht Seiffen - GSC I

Mit dem Schwung des Erfolges vor 14 Tagen im Rücken, reisen die Mannen der Glauchauer Ersten, morgen ins Erzgebirge zum HSV Eintracht Seiffen. Beim dortigen Schlusslicht dieser Staffel, will man zumindest nicht verlieren und könnte sogar bei einem möglichen Sieg, fast schon den Klassenerhalt feiern. Noch ist es jedoch nicht soweit und die Aktiven aus dem Spielzeugdorf, haben da mit Sicherheit etwas dagegen. Immerhin benötigen sie nach vier Runden, nunmehr endlich auch die ersten beiden Punkte, um den drohenden Abstieg erste Paroli bieten zu können. Rein theoretisch, stehen beide Teams, wohl in etwa auf Augenhöhe und so wird wahrscheinlich auch die Tagesform darüber entscheiden, wer am Ende die Nase vorn hat. In Bestformation, haben die Gäste durchaus ihre Siegeschancen und wenn dann noch das nötige Glück mitspielt, kommt es vielleicht zur triumphalen Heimfahrt. Besonders heiß auf den Figurenkampf dürften hierbei die zuletzt zum Zuschauen verurteilten beiden Spitzenbretter der hiesigen Kreisstädter sein. Lassen wir uns also, in jeder Hinsicht überraschen.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - SK König Plauen IV

Erst ihr zweites Heimspiel, bestreitet heuer die zweite Reihe des GSC und vielleicht könnte an diesem 5. Spieltag, nunmehr endlich die Bestformation, an den Brettern Platz nehmen. Aber selbst wenn, wird es gegen den souveränen Spitzenreiter, kaum zum ersten Mannschaftszähler reichen. Zu dominant präsentieren sich derzeit die Plauener Gäste, mit ihrer vierten Vertretung. Wahrscheinlich wird man somit, bei den Hausherren nur um ein achtbares Ergebnis kämpfen können. Natürlich hilft dies gerade mit dem Blick auf die aktuelle Tabellensituation kaum, aber vielleicht geschehen ja auch noch Zeichen und Wunder. Unter Druck, ist man auf Seiten der Glauchauer, also eigentlich dann doch nicht und unter Umständen, könnte sich gerade daraus, auch mal etwas Positives ergeben. Den bisher wohl zudem unglücklich agierenden Akteuren aus der Muldestadt, wäre es nur allzu sehr zu gönnen.

Bericht

LK Zwickau   Saison2010/11   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   20./21.11.10

ZUFRIEDENE GESICHTER, AUCH BEI DER HIESIGEN SCHACHJUGEND

Bei den kürzlich stattgefundenen Einzelmeisterschaften des hiesigen Landkreises, kehrten die Nachwuchsspieler des Glauchauer Schachclub 1873, reichlich medaillenbeschmückt wieder zurück. Darunter befand sich, mit Iris Schwarzenberg, letztendlich sogar die Titelträgerin in der Altersklasse u18. Zwar war die junge Glauchauerin die einzige weibliche Vertreterin und musste hierbei zusammen mit der männlichen Konkurrenz agieren, aber auch da kam sie zu einem Sieg im fünfköpfigen Starterfeld. Mit diesem Meisterschaftserfolg, war sie am Ende sogar eine von zwei der Schacheleven, welche die Krone nicht nach Wilkau-Haßlau, zum gastgebenden SV Muldental holte. Den Titel bei den Ältesten, errang hingegen erwartungsgemäß Robert Schuffenhauer von den Hausherren, mit der Maximalpunktzahl vier. Die drei restlichen Jungen in dieser Gruppe, kamen allesamt aus der hiesigen Großen Kreisstadt und belegten damit auch die Plätze zwei bis vier. Auf gute drei Zähler verweisen, konnte dort Sebastian Liebschner vom GSC, währenddessen es sein Teamkollege Tobias Neubert auf zwei Punkte brachte. Leider noch ohne Bretterfolg, musste hingegen Josef Steiner nach Hause fahren, aber sicherlich konnte er genauso seine positiven Spielerfahrungen machen, wie die Anderen auch. Gutes Schach von Seiten der Glauchauer Gäste, bot bei den u14jährigen Knaben, ganz besonders erfreulich Bastian Benicke, womit er allein den zwei Kreismeistern Katja Fromm vom heimischen Schachverein und Toni Seiler aus Crimmitschau, den Vortritt lassen musste. Mit seinen 3,5 Zählern war er sogar punktgleich mit Schachfreund Seiler und zudem nur ein halbes Pünktchen zurück, hinter der weiblichen Titelträgerin des SVM. Unter den restlich der sieben Starter in dieser Altersklasse, belegte Paul Spitzner und hierbei erzielten zwei Zählern, einen ansehnlichen vierten Rang. Die meisten Teilnehmer der insgesamt nahmen 43 Teilnehmer aus vier Vereinen, kamen wie schon so oft, in den beiden untersten Geburtsjahrgängen zum Einsatz. Natürlich waren auch hier die zu elft angereisten Muldenstädter vertreten und errangen durch Erik Spitzner, eine weitere Bronzemedaille. Der jüngere der beiden Spitznerbuben musste hierfür das größte Starterfeld (12) in Kauf nehmen und brachte es schließlich auf drei Siege in seinen fünf Partien im Schweizer System der AK u12. Nicht ganz so gut, indessen lief es beim letztjährigen Champion in der AK u10, Mannschaftskamerad Kevin Wenke, der allerdings auch diesmal eine Jahrgangsklasse höher spielen musste. Im Gesamtklassement war das unter den elf Aktiven, für ihn der 6. Platz und dabei zwei erzielten Punkten. Den Sieg holte hier Anton Müller von den Gastgebern mit vier Zählern, genauso wie sein weibliches Spiegelbild Annika Böhle. Bei den Kleinsten an diesem Schachwochenende, kam der darunter befindliche einzige Vertreter des GSC Kevin Pfau, schließlich zu einem weiteren dritten Rang für seinen Verein und rundete damit den guten Gesamteindruck der Glauchauer, noch weiter positiv ab. Nicht zu vergessen, Platz sechs durch Nick Kaps und den 1,5 Punkten, bei den acht Vertretern der u16jährigen Mädchen und Jungen, wogegen sein Teammitglied Steve Zickmann (0), noch reichlich Leergeld bezahlen musste. Auch hier hatten sich am Ende die beiden Favoriten aus Wilkau-Haßlau durchgesetzt, die da hießen Christian Ahlswede und Diana Cozma, wobei es der eine auf 4,5 Punkte brachte und die andere mit zwei Zählern die Meisterschaftskrone einheimste. Zwei weitere Titel der Hausherren, sicherten sich genauso souverän Lena von Lahn mit ihren fünf Punkten, wie Niklas Thiel und seine 3,5 Zähler am Brett. Eine schöne Bilanz also für die Delegation aus Glauchau und Beweis genug, das es in der ehemaligen Weberstadt mit dem Schachsport, auch in Zukunft noch weiter geht.

Vorschau

LK Zwickau   Saison2010/11   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   20./21.11.10

SCHACHJUGEND DES LANDKREIS, TRIFFT SICH ZU TITELKÄMPFEN

Wieder einmal, startet heute eine Delegation des Glauchauer Schachclub 1873, zu den Kreismeisterschaften im Nachwuchs, nach Wilkau-Haßlau. Hier richtet der heimische SV Muldental, das Championat des Zwickauer Landkreis, an zwei Wettkampftagen aus. Zur dritten Auflage in den AK U8 bis U20, plant der hiesige Glauchauer SC 1873, immerhin wieder mit elf Aktiven, jeweils ab 9.00 Uhr heute und morgen, im dortigem Ärztehaus, an den Start zu gehen. Gewisse Titelambitionen, dürfte man jedoch wohl nur bei den u10- und u14jährigen Knaben haben, aber darüber hinaus sollte dann wenigstens die eine oder andere Medaille hinzukommen und um gute Platzierungen, ist natürlich sowieso ein Jeder der hiesigen Kreisstädter Vertreter, wahrlich bemüht. So wird man dann am Sonntag, nach den fünf Runden im Schweizer System sehen, wie die Bilanz wirklich ausgefallen ist.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 14.11.10

WICHTIGE PUNKTE FÜR GLAUCHAUS ERSTE, ZWEITE WEITERHIN ERFOLGLOS

Am Sonntag, spielten die Wettkampfteams des Schachverband Sachsen, ihre vierte Runde der laufenden Saison aus. Auch die zwei Mannschaften des Glauchauer SC 1873, waren hierbei natürlich wieder gefordert und mussten wie schon zuletzt auch, mit der 1. Vertretung Zuhause und mit der 2. Vertretung auswärts antreten.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV Cranzahl 1962   5,5 : 2,5

Gegen den, gerade in Auswärtsbegegnungen zumeist mit Aufstellungsproblemen behafteten Tabellenvorletzten aus dem Erzgebirge, galt es diese Heimaufgabe, mit zwei wichtigen Zählern im Abstiegskampf, optimal zu beenden. Um so gespannter, erwartete man dann die Mannschaftsaufstellung der Gäste und diese zeigte, dass das Glück, zumindest in dieser Hinsicht, erst einmal auf Seiten der Glauchauer war. Mit den zwei kampflosen Punktgewinnen an den beiden Spitzenbrettern von Sven Weigand und Peter Nagorny, konnte die Begegnung vom restlichen Team, doch schon mal etwas entspannter angegangen werden, zumal auch noch die zwei letzten Positionen der Cranzahler, mit Ersatzleuten besetzt waren. Dagegen konnten die Hausherren ihren Stammachter aufbieten und die Ausgangslage zum möglichen Doppelpunktgewinn, schien auf Grund dessen, mehr als gegeben. Nach gut zwei Stunden, einigte sich Knut Ludwig am 8. Brett, mit noch allen Schwerfiguren an Bord, bereits friedlich mit seinem Gegner und somit führte der GSC schon zu diesem Zeitpunkt mit 2,5:0,5. Weitere 60 Minuten später, entschied schließlich Jens Becher an drei, seine Partie in verwickelter Stellung für sich und erhöhte den Vorsprung damit, um einen weiteren Zähler. Erneut der eigenen Zeitnot zum Opfer, fiel jedoch im Anschluss daran das Brett fünf der Muldenstädter ins Matt und brachte damit den SV 1962 wieder etwas heran. Doch Fortuna war an diesem Tag vollends auf Seiten des heimischen Staffelsiebenten und so stand zu Beginn der fünften Wettkampfstunde, der Sieg auch letztlich, ehedem definitiv fest. Zum einen gewann Jörg Pumpa sein Bauernendspiel an Position sechs und Teamkollege Lutz Köhler an vier, sicherte ein eigentlich für ihn widrigen Remis, Dank schlechter Zugfortsetzung seines Kontrahenten, für die hiesigen Kreisstädter. Bei diesem Zwischenstand von 5:3 aus Sicht der Glauchauer, befand sich auch Dietmar Nötzel im Prinzip auf Erfolgskurs, obwohl er gerade bis zum Mittelspiel hin, arg unter Druck des Cranzahler Ersatzspieler an Position sieben stand. Leider konnte der Lichtensteiner, am Ende jedoch erneut nicht den sicher geglaubten vollen Punktgewinn einfahren und lief noch in ein Dauerschach des Gegners. Natürlich waren die Gastgeber, nach den mehr als 300 Minuten dauernden Kampf, trotzdem richtig zufrieden mit dem Schlussergebnis von 5,5 : 2,5, brachte es sie ja ein weiteres Stück weg, von den unmittelbaren Abstiegsrängen. Mit zwar weiterhin Platz sieben, aber nunmehr bereits drei Mannschaftszählern und 13 Brettpunkten, hat sich die Tabellensituation, doch um etliches gebessert und man kann wieder etwas befreiter atmen und zuversichtlicher in die Zukunft, der noch anstehenden fünf Spieltage schauen. Ja bereits in 14 Tagen, könnte sich das Team mit einem weiteren Sieg, fast aller Abstiegsängste entledigen. Die Situation der Cranzahler hingegen, bleibt mehr als gespannt und wohl auch deshalb, haderte der eine oder andere Gästespieler, ganz besonders mit dem Glück in seiner Partie, an diesem warmen Novembertag.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
VfB Adorf - GSC II   6,5 : 1,5

Derzeit mehr auf Reisen als in heimatlichen Gefilden, ist die Zweite des GSC und so musste diese heuer beim VfB Adorf, auf Punktejagd gehen. Leider erfuhr man auch beim Tabellenzweiten, wie schwer man es als Aufsteiger in diese 1. Bezirksklasse hat, noch dazu wenn die Wunschformation einfach nicht aufgeboten werden kann.  Zudem, ist wohl auch der Niveauunterschied doch schon gravierender zu spüren, als sich dass das Team noch nach dem Aufstieg, wirklich vorgestellt hat. Zwar gab man sich auch vor dieser Begegnung, nicht gänzlich unoptimistisch, jedoch reichte es am Ende nur zu mageren 1,5 Brettpunkten. Die in Stammbesetzung agierenden Hausherren, bestimmten also von Beginn an, das Geschehen an den acht Brettern und so führten diese auch nach bereits zwei Stunden, durch den schnellen Figurengewinn an Position sechs und die damit verbundene Aufgabe des dortigen Glauchauer. Einige Zeit später musste dann auch der Teamkollege am letzten Brett, diesmal vorzeitig die Segel streichen. Fast gleichzeitig beendeten zwei weitere Akteure der Muldenstädter, ihre beiden Partien an Position zwei bzw. fünf, nach reichlich drei Stunden Figurenspiel. Leider war es jedoch hierbei nur Bernd Wollmann, für die Gäste vergönnt, wenigstens einen halben Punkt in seiner soliden geführten, Sizilianischen Partie zu erzielen. Dagegen musste der amtierende Glauchauer Seniorenmeister, auf Grund zu schneller Spielweise, seine scheinbar gewonnene Stellung, dann doch zu den Akten legen und ohne jeden Zähler sein Brett verlassen. Nicht anders erging es dem Meeraner Vereinskamerad an sieben, welcher nur durch einen Minderbauern, kurz darauf ebenso verlor. Allein dem starken Juniorenspieler Dimitrij Gretschischnikow, war es wieder einmal vergönnt, sein Können am Spitzenbrett zu zeigen und damit den zweiten Sieg im vierten Spiel, sicher zu stellen. In der anschließenden Zeitnotphase schließlich, vergab dann die Position drei der hiesigen Kreisstädter, seine ansonsten kaum schlechteren Chancen auf den Brett und die Hausherren führten damit schon souverän mit 5,5:2,5, diese inzwischen ungleich gewordene Begegnung an. Wenigstens noch die nicht unverdiente Punkteteilung, strebte bis fast zum Schluss hin, auch der Mannschaftskapitän des GSC an, aber sein Gegner lehnte die Remisangebote immer wieder ab und bescherte damit den Vogtländern  ihrerseits, den Kantersieg am Ende. Damit festigten die Gastgeber ihre gute Tabellenstellung mehr als ordentlich, wogegen die Situation der Muldenstädter selbst, immer brenzliger und der Klassenerhalt eher noch unwahrscheinlicher wird, auch wenn erst ganze vier Spieltage vorbei sind. Vielleicht helfen ja die nunmehr auch wieder einmal anstehenden Heimauftritte in Zukunft, das bereits jetzt schon fast schon unmögliche Blatt, ohne jeden Mannschaftszähler und auch nur gerade einmal acht erzielte Brettpunkten, zu wenden.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 14.11.10

JEDER PUNKT ZÄHLT, BEIM GLAUCHAUER SCHACHCLUB 1873

Flott hintereinander weg, geht es derzeit beim Schachverband Sachsen, auf dessen verschiedenen Punktspielebenen. Unter den zahlreichen Vereinsmannschaften müssen am Sonntag, so auch die zwei beteiligten Teams in ihren jeweiligen Staffeln, ab 9.00 Uhr wieder ran. Dabei wird es auch in der anstehenden 4. Runde, für Beide sowohl im Glauchauer Heimspiel bzw. der Adorfer Auswärtsbegegnung, erneut schwer genug, zu Mannschaftszählern zu kommen

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Cranzahl 1962

Nach der katastrophalen Vorstellung, mit einem gewonnenen aber zwei verlorenen Zählern von vor zwei Wochen, ist der Druck diesmal im Vorfeld, noch stärker bei den Akteuren der ersten Reihe des GSC, zu spüren. Mit den Erzgebgirglern, kommt zudem ein immer wieder unberechenbarer Gegner, in das heimische Spiellokal der Muldenstädter, an der Meeraner Strasse. In Bestbesetzung sind da die Cranzahl, sicherlich nur schwer zu bezwingen, da zudem die Gastgeber auf ihr Stammbrett zwei, definitiv verzichten müssen. Ist zu hoffen, dass man aus der dünnen Ersatzspielerdecke, wenigstens einen starken Akteur für die damit neu zu besetzende Position acht, finden wird. Das Aufrücken, gerade bei den hinteren Stammbrettern, dürfte eine weitere negative Komponente, an diesem Tag werden. Trotzdem sind die Aktiven der Glauchauer, natürlich nicht unbedingt zum Verlieren verdammt und bei optimalen Schacheinsatz aller, ist sogar der so wichtige Doppelpunktgewinn des Teams, durchaus möglich. Der punktlose Tabellenvorletzte, steht aber genauso unter Zugzwang und schon daher, wird es mehr als heiß hergehen, in den acht Partien dieses Wettkampftages.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   VfB Adorf - GSC II

Drei Runden ohne jeden Punktgewinn, sagen derzeit Alles über die Situation der Glauchauer Zweiten aus. In einer weiteren Auswärtsbegegnung, könnten dies die Aktiven vielleicht endlich ändern. Schwer genug, wird es aber auch in Adorf allemal wieder und die dortige Ausgangslage, erneut mit mindestens einen Ersatzmann antreten zu müssen, hat sich zudem nicht verändert. Dennoch ist man in den Reihen der Mannschaft beim GSC optimistisch, den Staffelvierten genug Paroli bieten zu können, um vielleicht wenigstens eine Punkteteilung, möglich werden zu lassen. Hierzu ist jedoch bis hin zum letzten Brett, bestes Schach notwendig und wohl auch noch das Quäntchen Glück auf der Gästeseite, letztendlich wichtig. Die klassenerfahreren Hausherren, dürften da ganz andere Pläne haben und ihrerseits gegen das Tabellenschlusslicht, einen sicheren Sieg anstreben, um weiter vorne mit dabei zu bleiben. Am frühen Nachmittag, wird man dann auf beiden Seiten schlauer sein, wer sein Ziel an diesem Tag, wirklich erreicht hat.

Berich

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 31.10.10

KATASTROPHENSONNTAG MIT AUF UND AB,  SOWIE REICHLICH SCHACHEMOTIONEN

Zum ausgefallenen Heimspiel der dritten Runde ihrer Staffel, kam es am Monatsletzten für den Glauchauer Schachclub 1873. Dabei gab man das Gastgeberrecht, vorsichtshalber an den  befreundeten Kontrahenten vom Chemnitzer SC Aufbau 95 ab und musste demzufolge in der Regierungsbezirkshauptstadt nachsitzen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - Chemnitzer SC Aufbau ‘95 II   4 : 4

Unter wahrlich keinen guten Stern, stand das Nachholspiel aus Sicht der Glauchauer, gegen die Chemnitzer in deren Spiellokal. Unglückliche Begleitumstände bei der Anfahrt, zu dieser eigentlichen Heimaufgabe für die Erste des hiesigen Vereins, brachte neben der dann auch noch folgenden Unruhe schon von Beginn an, weitere erste zusätzliche Adrenalinschübe in die Köpfe der GSC-Aktiven. So mussten gleich Drei von Ihnen, die fast 45minütige Verspätung, zeitlich an den Brettern irgendwie wieder während der festgelegten 40 Züge bis zur Zeitkontrolle nach zwei Stunden, ausgleichen. Gerade beim Mann am fünften Brett, ist dies aber ohnehin schon unter Normalumständen, immer Mal grenzwertig zu betrachten. Doch das ganze Geschehen und dessen Begleitumstände, in Ruhe der Reihe nach. Mit der emotionalen Partiebeendung der beiden Kontrahenten am 4. Brett, noch während der ersten Wettkampfstunde, war es an diesem Tag jedoch noch lange nicht getan, was die Wogen mehrmals hoch schlagen lies. Immerhin unterlief den ansonsten routiniert spielenden Muldenstädter an Position drei, nur knapp 60 Minuten später, mit dem Hineintappen in eine Eröffnungsfalle, mehr als nur ein Lapsus. Den Gastgebern in spe, wollte an diesem Tag einfach alles gelingen, währenddessen die Glauchauer völlig von der Rolle waren und dabei den Gegner, zudem damit immer wieder neu aufbauten. So spielte sich das bereits erwähnte Brett fünf, mit zunehmender Zeitnot in eine schlechte Stellung und musste seinerseits ebenso, den Gegner die Hand zum Sieg reichen. Mehr als ein Remis wurde es am Spitzenbrett, mit dem dort alles versuchenden Sven Weigand, danach indessen auch nicht mehr und so konnte auch Dietmar Nötzel an Position sieben, die Remisangebote seiner weiblichen Gegnerin, eben nicht einfach annehmen. Ganz im Sinne des Mannschaftsergebnis, erspielte er sich trotzdem eine aussichtsreiche Position, überzog letztlich aber völlig unnötig und manövrierte sich sogar noch in eine Art Selbstmatt hinein. Der verdiente Sieg von Teamkollege Peter Nagorny an zwei, ging zu diesem Zeitpunkt sicherlich dabei etwas unter und so half auch der am Ende sicherlich glücklich zu nennende volle Punkterfolg von Jörg Pumpa am 6. Brett, Alles in Allen immer noch nicht richtig. Wenigstens Knut Ludwig auf Seiten der hiesigen Kreisstädter, zeigte sich der ganzen Situation dieses Tages gewappnet und brachte seine Partie am letzten Brett, ganz gelassen zum erfolgreichen Abschluss für sich und sein Team. Zusammen mit der fairen Geste der Aufbauspieler beim Aufaddieren von Glück und Leid, war man letztlich im Nachhinein, mit dem 4 : 4 im Spielberichtsformular und der darin enthaltenen Punkteteilung an vier, bei Lutz Köhler und dem Chemnitzer Mannschaftsleiter, durchaus friedvoll einverstanden. Zwar hilft diese mannschaftliche Punkteteilung, wohl keinen der beiden Kontrahenten erst einmal richtig weiter, aber man kann halt immer noch Mal sehen, was in den noch folgenden sechs Punktrunden geht. Die Nichtabstiegsränge sieben und acht jedenfalls, sind definitiv nur eine Momentaufnahme, vor allem wohl auch für die noch dahinter stehenden, aktuellen Abstiegskandidaten, in dieser Staffel.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 31.10.10

BEI GLAUCHAU‘S SPITZE, IST NACHSITZEN ANGESAGT

Ihr abgesagtes Punktspiel des 3. Spieltag von vor einer Woche, gehen nunmehr die Spieler des GSC 1873 I am letzten Sonntag, im Oktober diesen Jahres an. Beginn dieser Hängepartie in der 2. Landesklasse Sachsen ist hierbei um 9.00 Uhr in Chemnitz.

2. Landeskasse Staffel C   USG Chemnitz III - GSC I

Nur um exakt sieben Tage verschoben, kommt es für die auf dem vorletzten Platz rangierten Glauchauer, zum unvermeidlichen Aufeinandertreffen mit dem Staffelschlusslicht der Chemnitzer Zweiten. Auch heuer steht dem eigentlichen Gastgeber dieser Begegnung, zum Glück die Stammformation erneut zur Verfügung und natürlich sind Ziele nicht nur deswegen auch die Gleichen. Allein auf die eigenen Bretter können die hiesigen Muldestädter nicht bauen, denn vorsorglich einigte man sich mit den befreundeten Gegner darauf, den Wettkampf dann doch im Spiellokal des CSC, an der Werdauer Strasse, in Angriff zu nehmen. Schließlich weiß man noch nicht gänzlich, ob die Spielbedingungen im heimischen Sportpark, wirklich schon gegeben wären oder die Heizung weiterhin nicht funktionstüchtig ist. Ist nur zu hoffen, das sich ansonsten die anvisierten zwei Mannschaftszähler einfahren lassen werden. Den neuen Hausherren dürfte im Vorfeld, gewiss Ähnliches durch die Köpfe gehen. Die Spannung, in diesem für den Abstieg wohl schon äußerst wichtigen Punktspiel, ist also auch zu diesem etwas späteren Zeitpunkt, mit Sicherheit allgegenwärtig.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Vereinspokal   09/10-08/11

VERSCHLEPPTER TURNIERAUFTAKT, BEIM SCHNELLSCHACH DES GSC

Offiziell wie immer im September, startet im Prinzip der Vereinspokal beim heimischen Glauchauer Schachclub 1873, an einem der ersten Trainingsfreitage, jedoch heuer durchaus schon mit mehr als sechs Wochen Verspätung. Nunmehr sollte es also endlich los gehen, um sich die ersten Siegespunkte zur Vereinsmeisterschaft im Schnellschach, an den Brettern erkämpfen zu können. Das Reguläre ist natürlich wie seit Jahren auch, hierbei wieder das Gleiche, das heißt bei einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie, werden die Wertzahlen zum Wettkampfeinstieg jedes Teilnehmers von 1700, dann jeweils immer wieder neu ermittelt. Am Ende steht Jener ganz oben, welcher die höchste Ziffernfolge sein Eigen nennen kann. Sicherlich wird es bis zum August 2011, dann einige Auflagen dieser Turnierweise geben und die Figuren dementsprechend oft, in den Räumen „Am Sportpark“ der ehemaligen Weberstadt, auch kräftig bewegt wurden sein. Auch wenn das Interesse seit geraumer Zeit etwas im Argen liegt, hofft man bei den knapp ein Dutzend Stammanhängern im Klub, das diese Art der kleinen Trainingseinheit, bei allen Akteuren, doch wieder mehr Interesse weckt.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 24.10.10

GSC 1873, ALLEIN MIT ZWEIER REIHE, AUF VERGEBLICHER ERFOLGSJAGD VERHARREND

Den 3. Punktspieltag der aktuellen Schachserie im Freistaat, bestritten die beteiligten Teams, innerhalb ihrer jeweiligen Staffeln, am vergangenen Sonntag. Leider konnte dabei nur ein Vertreter aus der hiesigen Muldestadt, ins Wettkampfgeschehen eingreifen, da allein der zweiten Reihe des Vereins, die vorgeschriebenen Spielbedingungen des SVS, zur Verfügung standen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - Chemnitzer SC Aufbau ‘95 II   auf den 31.10.10 verlegt

Ganz kurzfristig, musste die Erste des Glauchauer SC 1873, ihre Heimbegegung im Sportpark der Muldestadt absagen, da im dortigen Spiellokal, technische Probleme mit der Heizung des Raumes auftraten und ein gleichwertiger Ersatz vor Ort, trotz sofortiger Suche, nicht mehr gefunden werden konnte. Nach Absprachen mit dem gegnerischen Aufbauteam des Chemnitzer SC II und der Zustimmung durch den zuständigen Staffelleiter, wurde die Begegnung noch am gleichem Wochenende, für den nächsten Sonntag neu angesetzt. Auf Grund der Unbestimmbarkeit für die Abstellung der Mängel innerhalb der eigenen Spielstätte, einigten sich die beiden Mannschaften zugleich, dieses Kellerduell letztlich vorsorglich, in Chemnitz auszutragen. Der Staffelkonkurrenz dürfte das egal sein, zudem ja die Farbenreihenfolge an den Brettern, dafür natürlich unberührt bleibt und beide Gegner auch taktisch davon kaum Vorteile haben sollten. Das Aufgeschoben, ist ja dann sowieso bereits in einer Woche wieder Aufgehoben und die möglichen Punkte, egal nun für wem, letztendlich im fairen Kampf vergeben sein werden. Positiv das Ganze wohl auch in der Hinsicht, das der folgende 4. Spieltag, damit ohne jede Hängebegegnung, über die Bühne gehen kann.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
SV Bösenbrunn - GSC II   6 : 2

Auch in ihrem dritten Saisonspiel, mussten die Männer der 2. Vertretung des hiesigen Schachclubs der Stadt Glauchau, eine derbe Niederlage hinnehmen. Dabei war man heuer im Vogtland unterwegs und hatte mit dem SV Bösenbrunn, am Ende einfach einen mannschaftlich komplexeren Gegner, mit an den Schachbrettern sitzen. Der Ausfall von wiederum zwei Akteuren aus dem Stammachter, konnte dabei erwartungsgemäß nicht ausgeglichen werden und dazu kam nach dem frühzeitigen Rückstand an den Brettern acht bzw. fünf, wohl auch noch etwas zunehmende Unsicherheit bei einigen der Gästespieler hinzu. Angesichts der mitbekommenen Figurenverluste beim Ältesten und Jüngsten des GSC, versuchten danach sowohl Reinhard Gehrt an Position drei agierend, als auch Dimitrij Gretschischnikow am Spitzenbrett und Ersatz Willi Opitz an Brett sieben, wenigstens wieder etwas Ruhe in die eigenen Reihen zu bringen. Die sicheren Punkteteilung der drei genannten Glauchauer, kamen natürlich aber auch den Hausherren wahrlich nicht ungelegen, führten diese doch nach reichlich zwei Stunden Wettkampfdauer, damit bereits 3,5 :1,5, das Geschehen an. Mit einem weiteren, ebenso verdienten Remis von Axel Burkhardt an zwei, trat man hingegen beim GSC auch noch vor Beginn der vierten Stunde in dieser Begegnung, eigentlich erwartungsgemäß weiterhin auf der Stelle. Nach nicht ganz 200 Minuten schließlich, machten die Bösenbrunner alle für sich perfekt und sicherten sich mit ihrem Sieg am 4. Brett, die zwei Mannschaftszähler bereits vorzeitig an diesem Tag. Etwas unglücklich für den beteiligten Muldenstädter Akteur, welcher seine spanische Partie lange Zeit ganz gut im Griff hatte, aber mit ein paar leichten Fehlern in der Folge, dann doch fairer Weise aufgab. Noch einmal Alles versuchte zuletzt das Brett sechs aus der hiesigen Kreisstadt, hatte jedoch gegen den noch einmal stark in Zeitnot gekommenen gegnerischen Kontrahenten, mit Leichtfigur und Bauer weniger, keine Chance auf einen Punktgewinn. Ein paar Sekunden fehlten einfach und hätten das Spielgeschehen dort, wohl auch unverdientermaßen auf den Kopf gestellt, wenngleich eben die Einhaltung der Bedenkzeit im Schach, genauso wie die guten Züge, dazu zählt. Ganz gewiss nicht nur dem Glück des Tüchtigen jedoch, hatten es am Ende die Gastgeber, aber somit zu verdanken, dieses 6 : 2 aus ihrer Sicht, in die neue Tabelle mit nunmehr Rang zwei, einfließen zu lassen. Die Glauchauer nahmen es dann auch ziemlich gelassen hin, auf dem Heimweg, die „Rote Laterne“ weiterhin im Gebäck zu haben und hoffen trotzdem noch genauso wie bisher, auch mal ihrerseits, den ersten Mannschaftszähler, demnächst vielleicht schon vermelden zu können. Schwer genug wird dies allemal, zudem man auch in drei Wochen wieder, in fremden Gefilden antreten muss und hierbei dann definitiv, ebenso erneut nur mit Ersatz anreisen kann.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 24.10.10

MULDESTÄDTER TEAMS, FRÜHZEITIG UNTER ERFOLGSDRUCK

Bereits Runde drei, steht bei den sächsischen Schachmannschaften, am morgigen Sonntag im Wettkampfkalender der Saison 2010/11. In der 2. Landesklasse ran, muss da der hiesige Glauchauer SC 1873 I zu hause, währenddessen die zweite Vertretung in auswärtigen Gefilden, ihr Glück sucht. Die Partien in allen Spielklassen des Freistaates, beginnen hierbei wie immer punkt 9.00 Uhr, mit dem obligatorischen Drücken der Uhren.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Chemnitzer SC Aufbau ‘95 II

Im absoluten Kellerduell mit der 2. Reihe der befreundeten Chemnitzer Akteure, schnuppert die gastgebende Glauchauer Erste, zum ersten Mal seit einigen Jahren, wieder einmal richtige Abstiegsluft. Zwar ist zu einem solch frühen Saisonzeitpunkt das Ganze durchaus noch nicht überzubewerten, aber das bisherige Auftreten des Teams, lässt die Alarmglocken schon leicht anklingen. Dies kann man aber gegen den aktuellen Tabellenletzten, mit einem Sieg, egal wie, schnell wieder etwas ins rechte Licht rücken. Ähnlich gilt wohl auch bei den Gästen, wenngleich diese schon rein von der Papierform her, eine solche Situation bereits vor Saisonbeginn erwartet haben dürften und sicherlich bereits mit einer Punkteteilung in der Muldestadt, nicht unzufrieden wären. Derzeit sieht es jedoch danach aus, dass die Hausherren in Bestbesetzung antreten können und so unter normalen Umständen, die optimalen zwei Mannschaftszähler in dieser Begegnung, durchaus holen sollten. Natürlich werden da die Aufbauspieler etwas dagegen haben und auch keine Gastgeschenke, an ihre sonstigen guten Bekannten an den Brettern gegenüber, machen werden.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   SV Bösenbrunn - GSC II

Trotz des so nicht erwarteten Debakel von vor vier Wochen, reisen die Spieler des GSC II, nicht gänzlich erwartungslos zum derzeitigen Tabellenfünften. Die gastgebenden Bösenbrunner, streben ihrerseits natürlich gerade gegen das Staffelschlusslicht, klare zwei Punkte an und dazu wohl auch noch die standesgemäße Brettpunktanzahl am Ende dieses Wettkampftages. Bei den Glauchauern werden definitiv zwei Stammbretter fehlen und letztlich auch nur teilweise, gleichwertig ersetzt sein werden. Mit einer knappen Niederlage wäre man also bereits schon zufrieden, wobei natürlich das gesamte Team immer gerne, jeden erste Teilerfolg mitnehmen würde. Dazu allerdings, müsste jeder einzelne der Muldestädter sein ganzes Können an den Tag bringen und auch das nötige Quäntchen, auf seiner Seite haben. Zumindest aber, sollte man ein paar Brettpunkte mehr als zuletzt, für seinen GSC erkämpfen. Vielleicht gelingt ja letztendlich, dann ein ähnlich seriöser Auftritt, wie zum Saisonauftakt in Werdau.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 26.09.10

GLAUCHAUS SCHACHTEAMS MIT HERBEN SCHLAPPEN

Mit der 2. Punktspielrunde der angelaufenen Saison 2010/11 klangen die Wettkämpfe im September, für die Anhänger des königlichen Spiels im Freistaat, heuer aus. Auch den beiden Vertretern des Glauchauer SC 1873 ging dies nicht anders, hatten sie doch in ihren Spielklassen dazu, an fremden und eigenen Brettern, am vergangenen Sonntag noch einmal Platz genommen.

2. Landesklasse Staffel C  
USG Chemnitz III - GSC I   7,5 : 0,5

Bei der eindeutig mit Aufstiegsambitionen behafteten dritten Vertretung der Chemnitzer USG, galt es für die stark dezimierte erste Reihe der Muldenstädter, sich wenigstens achtvoll aus der Affäre zu ziehen. Leider gelang dies am Ende in keinster Weise, auch wenn man letztlich nur mit sechs Mann, den dann sogar ungleich gewordenen Kampf in der dortigen Mensa aufnehmen musste. Neben der urlaubsbedingten Absage von Dietmar Nötzel an Position sieben, bereits im Vorfeld und keinen dafür zur Verfügung stehenden gleichwertigen Ersatz, war auch noch das bereitstehende Stammbrett sechs mit Jörg Pumpa, zwar zum richtigen Zeitpunkt vor Ort, aber doch an falscher Stelle wartend erschienen und all dies waren dafür  sicherlich mitentscheidende Gründe. Mit den so entstandenen beiden kampflosen Punktgewinnen an sechs und sieben für den Gegner, war es natürlich für den Rest des Teams der Gäste schwer in den Wettkampf zu finden. Dennoch dauerte es schon gut drei Stunden, bevor an den Glauchauer Brettern fünf und acht, die Lichter ausgingen. Eine ziemlich schlechte Stellung hier und ein Damenverlust da, sorgten somit schon für eine Art mannschaftlich Zwangsverpflichtung, beim Rest der wahrlich nicht schlechter stehenden vier GSC Spielern. Wo die klaren mannschaftsinternen Moralvorteile beim Zwischenstand von 4:0 zu diesem Zeitpunkt lagen, brauchte demzufolge kaum mit irgendwelchen Erklärungsversuchen, hinterfragt zu werden. Zufrieden gab sich da wenig später dennoch Jens Becher an Position drei mit seinem Remis, währenddessen die beiden Spitzenbretter, wohl auch für sich selbst noch mehr wollten und dafür aber dann doch nicht belohnt wurden. Statt den sicherlich verdienten halben Punkt, standen sowohl der Gesauer, als auch der Remser Akteur nach knapp vier Stunden, erneut mit leeren Händen da. Die Hausherren ihrerseits steuerten somit weiterhin einen absoluten Kantersieg entgegen und dass konnte auch die Position vier der hiesigen Kreisstädter, schließlich nicht mehr mildern. Tapfer kämpfend, aber mit zeitnotbedingter schlechter Fortführung der Partie, verbuchte auch hier der Chemnitzer Gegenüber, seinen vollen Punkt zum Endergebnis für die USG-Vertretung, nach nunmehr reichlich vier Stunden Wettkampfdauer. Sicherlich war das so entstandene 7,5 : 0,5 Ergebnis für die Regierungshauptstädter, angesichts ihrer auch wertzahligen Überlegenheit standesgemäß, jedoch schon auch etwas glücklich zu bezeichnen. Am Ende desgleichen die Umkehr für die erlittene Niederlage der Gastgeber, für ihren Auftritt von vor einem Jahr in den Räumen des GSC 1873, welcher unter ähnlichen Bedingungen für sie ablief. Den Glauchauern hingegen, kommt diese Revanche natürlich völlig unpassend, steht man doch nach dem vermeidbaren Nullergebnis zum Saisondebüt, bereits frühzeitig richtig mittendrin in den Abstiegsrängen und dazu auch noch mit mageren 3,5 Brettzählern auf Platz neun der Tabelle ohne jeden Mannschaftspunkt. Noch gibt es ja aber weitere sieben Spieltage und es sollte dabei nicht immer soviel, richtig Sch… laufen.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - SV Markneukirchen II   2 : 6

Letztlich fast doch noch in Bestbesetzung, nur Schachfreund Bergmann viel kurzfristig krankheitsbedingt aus, trafen sich die Spieler der Zweiten des GSC in den eigenen Räumen, zum Kräftemessen mit dem Achter des SV Markneukirchen II. Um so überraschender dann aber, der letztlich folgende Kantersieg für die Vogtländer. Doch erst einmal ging man voller Selbstvertrauen, in diese Begegnung mit einem scheinbar gleichwertigen Gegner und wollte am Ende eigentlich schon, ganz gerne beide Punkte für sich einfahren. Wohl ähnlich waren die Gedankengänge bei den Vogtländern angesiedelt, nur zeigten diese das Ganze, dann auch von vorne bis hinten. Dagegen waren die Hausherren an diesem Sonntagvormittag, leider nur an den drei Spitzenbrettern richtig bei der Sache und hatten ansonsten auch nicht das nötige Quäntchen Glück, ihre mannschaftlich Geschlossenheit unter Beweis stellen zu können. Vielleicht warfen hier die verteilten Pralinenköstlichkeiten, von der angereisten einzig richtigen Dame im Wettkampflokal, aber auch eine Art Niederlagenfluch auf die Glauchauer Spieler an den Brettern vier bis acht. Doch Spaß beiseite, irgendwie waren die Gäste einfach von Beginn an konzentrierter und spielten das überwiegend bessere Schach, während der insgesamt fast fünfstündigen Wettkampfdauer. Einen unerklärlichen Eröffnungseinbruch erlebte beizeiten das fünfte Brett und damit gingen die Gäste ihrerseits, auch schon einmal in Führung. Die folgende Punkteteilung von Axel Burkhardt an Position drei, konnte da ebenso wenig Entwarnung bei den Muldenstädtern geben, wie der erst geraume Zeit später erstrittene, volle Punktgewinn von Dimitrij Gretschischnikow am Spitzenbrett des GSC. Dazu, sollte dies ja dann auch schon der einzige Sieg für sein Team, an diesem letztlich richtig schwarzen ersten Heimauftritt, bleiben. Zuviel Fehler produzierten einfach die gastgebenden Spieler der hinteren Positionen, in ihren Partien. Das kämpferische Engagement jedoch allein, reichte heuer eben nicht und dazu kam dann auch noch die leichten Zeitprobleme beim einzigen Glauchauer Ersatz am letzten Brett. Sicherlich mehr drin als ein jederzeit verdientes Remis, war beim Zwischenstand von 4,5:1,5 für die Markneukirchner, am 2. Brett durch Lothar Pumpa, aber selbst dies hätte den Gesamterfolg der Vogtländer, nicht mehr verhindern können. So wurde es am Ende ein mehr als klares 6 : 2 für diese und die Gastgeber verließen mit hängenden Köpfen den heimischen Sportpark an der Meeraner Strasse. Anerkennend jedoch gratulierte man natürlich dem Gegner noch zum Abschied und auch im Nachgang noch resümierend, ging der Sieg für die Gäste völlig in Ordnung. Nunmehr wird es aber sicherlich bereits jetzt, um so mehr immer schwerer für den GSC, das ausgegebene Saisonziel Klassenerhalt umzusetzen, folgen doch theoretisch fast durchweg nur noch bessere Teams. Dennoch ist die Saison noch lang und wer weiß schon, was noch alles passieren kann.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 26.09.10

MULDENSTÄDTER MIT DELIKATEN AUFGABEN, IN RUNDE ZWEI

Zum 2. Mal in diesem Monat, müssen die sächsischen Schachsportler mit ihren Teams, den Punktekampf der aktuellen Wettkampfserie angehen. Innerhalb der verschiedenen Spielklassen trifft dies natürlich auch die beiden hiesigen Mannschaften des Glauchauer SC 1873 und unabhängig von einander gilt es da auswärts bzw. Zuhause, die richtigen Züge zu finden. Los gehen die Partien dann am morgigen Sonntag ab 9.00 Uhr und spätestens 15.00 Uhr stehen die Sieger schließlich fest und man weiß wer, wie viel Zähler auf sein Tabellenkonto buchen konnte.

2. Landeskasse Staffel C   USG Chemnitz III - GSC I

Gegen einen der beiden Topfavoriten in dieser rein Chemnitzer Staffel treffen die Mannen der Ersten aus der Muldestadt, an den Brettern in der Aula der gastgebenden USG. Wahrscheinlich auf verlorenen Posten, werden da die Glauchauer Spieler stehen und das Maximalziel dürfte somit lediglich darin bestehen sich nicht völlig unterbuttern zu lassen.  Der urlaubsbedingte Ausfall des Mannschaftsleiters sollte zudem keine Rolle spielen, denn mit dem möglichen starken Ersatz, von Ralf Wegner am letzten Brett ist man wohl besser bedient, zudem dabei nur das Stammbrett acht eine Position nach vorne rutschen brauch. Ein Sieg wie vor einem Jahr allerdings dürfte heuer kaum drin sein, aber zumindest sollten die Spitzenleute des GSC, das eine oder andere Pünktchen holen können. Insgesamt jedoch wird man der Wertzahlübermacht des Tabellenführer schon gehörig Tribut zollen müssen.  Auf der anderen Seite, ist dieser Fakt des krassen Außenseiters so schlecht auch nicht, können die Gäste doch völlig unbeschwert, am Ende in diesen Mannschaftskampf gehen.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - SV Markneukirchen III

Eigentlich sollte Glauchaus zweite Reihe, gerade gegen diesen Gegner einigermaßen bestehen können, allerdings fehlen auch diesmal wieder zwei wichtige Stammspieler und dabei darunter, dann sogar noch das Spitzenbrett.  Von ersten Mannschaftszählern in dieser neuen Spielklasse, dürfte man somit doch wieder ein ganzes Stück entfernt sein und um so bitterer das Ganze für die Gastgeber. Wenigstens haben die Kreisstädter gerade zu hause einen breiten Reservekader zur Verfügung und holen damit wenigstens eine Punkteteilung heraus.  Das man auch gutes Schach spielen kann, zeigt ja das respektable Auftaktergebnis bei den favorisierten Werdauer, von vor drei Wochen. Die Markneukirchner ihrerseits wissen jedoch genauso, wo die wichtigen Punkte im Kampf gegen den Abstieg geholt werden müssen und dürften dementsprechend eingestellt ins hiesige Spiellokal am „Sportpark“ der Muldestadt kommen.  Der Ausgang dürfte also spannend werden und sicherlich zählt am Ende auch das Quäntchen Glück dazu, wer siegreich von Tannen ziehen darf.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   18. Vergleichskampf   18.09.10

BEDAUERLICHER AUSFALL

Kurzfristig absagen, mussten die Glauchauer Schachspieler ihren Vergleich mit dem Chemnitzer SC Aufbau ’95, am vergangen Samstag. Schuld daran die derzeitigen Möglichkeiten eine entsprechende Mannschaft aufstellen zu können. Sicherlich keine schöne Sache für beide Seiten, diesen traditionellen Freundschaftskampf nach langjähriger Zeit, wieder einmal ins Wasser fallen zu lassen. Immerhin wäre dies bereits die 18. Auflage geworden, welche nunmehr definitiv erst im nächsten Jahr, an gleicher Stelle ausgetragen werden soll. Dem guten Verhältnis zwischen dem hiesigen GSC 1873 und dem Chemnitzer Verein, sollte es aber keinen Abbruch tun, denn schließlich wissen Beide, welche herzlichen Banden einen verbinden. Zudem trifft man sich ja demnächst am 3. Spieltag in der 2. Landesklasse, bereits schon wieder.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   18. Vergleichskampf   18.09.10

TRADITION FINDET FORTSETZUNG

Zum nunmehr 18. Aufeinandertreffen, zwischen den beiden befreundeten Schachvereinen vom GSC 1873 und dem CSC Aufbau ‘95, kommt es am heutigen Samstag ab 14.00 Uhr in Chemnitz, bei Ihren alljährlichen Vergleichskampf. Die genaue Zahl der Wettkampfbretter, wo unter Turnierbedingungen um den Mannschaftssieg gekämpft wird, ergibt sich jedoch erst unmittelbar vor Ort im Spiellokal der Gastgeber, an der Werdauer Strasse. Zuletzt konnten die Glauchauer Zuhause einen knappen Erfolg feiern und so dürften die Chemnitzer ganz besonders motiviert sein, das ihrerseits heuer wieder auszugleichen. Wer dabei aber wirklich favorisiert ins Rennen geht, zeigt sich ebenfalls erst nach Bekanntwerden der genauen Brettaufstellungen. Neben dem offiziellen Teil, gibt es dann zum Abschluss mit Sicherheit auch noch einige Blitzpartien und das Ganze wird wie immer umrahmt von einer kulinarischen Rundumversorgung der Hausherren. Der eigentliche Charakter einer Saisonvorbereitung ist zwar diesmal nicht gänzlich mehr gegeben, da bereits die erste Runde der Punktspielserien, schon knapp zwei Wochen her ist. Dennoch sollte allen Beteiligen auch dahingehend, dieser Nachmittag immer noch willkommen sein und die Freude am Schachspiel, ist ja sowieso immer allgegenwärtig. Also dann einen fairen und interessanten Verlauf für alle.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Vereinmeisterschaft   09/10-05/11

AUF EIN NEUES IM MULDENSTÄDTER SCHACHCLUB, AN DER MEERANER STRASSE

Mit der neuen Spielzeit 2010/11, steht natürlich für die Aktiven des Glauchauer Schachclub 1873, auch wieder die interne Vereinsmeisterschaft ins Haus. Nach der erfolgten Auslosung von vor einer Woche, steht am heutigen Freitag ab 20.00 Uhr, dann die 1. Runde im Schweizer System, mit der bekannten Bedenkzeit von 120 Minuten pro Spieler und Partie an. Die Partien lauten hierfür wie folgt; Weigand - Burkhardt, Gehrt - Nagorny, Köhler, L. - Karnahl, Wollmann - Drauschke, Gretschischnikow - Paluch, Thieme - Pumpa, J., Pumpa, L. - Ackermann, Höppner - Nötzel, Bergmann - Liebschner und Opitz - Ludwig. Mit Titelchancen, gehen dabei die seit Jahren bekannten Spieler, um den Gesauer Rekordmeister Sven Weigand, ins Rennen. Zu nennen sind da noch solche weitere Namen, wie  die Schachfreunde Peter Nagorny aus Remse oder der letztjährige Vize Lutz Köhler. Insgesamt starten heuer aber immerhin wieder, 20 Teilnehmer in diesen Wettkampf, wobei allein die Seniorenabteilung fast die Hälfte aller Aktiven stellt und dabei leider wieder nur zwei Junioren, die Schachuhren letztendlich drücken werden. Erfolgreich verteidigen wollen da auf jeden Fall Lothar Pumpa und Dimitrij Gretschischnikow, ihre Sonderwertungen. Für all die Anderen gilt natürlich ähnliches bzw. die entsprechenden Verbesserungen innerhalb ihrer eigenen Möglichkeiten und schließlich ist dabei sicherlich nicht nur für Dietmar Nötzel aus Lichtenstein oder dem Niederlungwitzer Thomas Drauschke, jederzeit Luft nach oben, um nur einige Aktive zu nennen. Mit dabei sein zählt jedoch genauso wieder für Günther Höppner, Sebastian Liebschner und noch einige Andere aus den hinteren Reihen. Ganz besonders gespannt sein, darf man aber auch auf den Auftritt der beiden Einheimischen, Willi Opitz bei seinem ersten Championat der Neuzeit und dem nach einer kleinen Pause, wieder erstarkten Frank Thieme. Am Ende ist jedem Einzelnen zu wünschen, seine Ziele richtig umsetzen zu können und spannende und interessante Partien am Brett zu erleben. Geduld haben die Schachsportler ja sowieso und wenn spätestens im Mai nächsten Jahres diese Meisterschaft zu Ende geht, dürfte genügend Diskussionsstoff, wieder vorhanden sein, wie und wo man den richtigen oder falschen Zug ins Spiel gebracht und die Bedenkzeit optimal ausgenutzt hat.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   7. Vergleichskampf   10.09.10

ZWEITE REIHE DES GSC, SCHLÄGT ERSTER BEI PUNKTETEILUNG EIN SCHNIPPCHEN!

Etwas untergegangen in der Terminvielfalt dieses Monats, war bei den Mitgliedern des Glauchauer Schachclub 1873 am vergangenen Freitagabend, der obligatorische Vergleichskampf zwischen der 1. und 2. Mannschaft des Vereins. Demzufolge saß man sich schließlich nur an sechs Bretter gegenüber und so mancher Aktive, gerade unter den Spitzenleuten, fehlte ganz bzw. kam erst nach Beginn der Partien ins heimische Spiellokal. Am Ende trennten sich die beiden Teams, sodann auch nicht gänzlich überraschend 3 : 3, was der Elite natürlich etwas säuerlich aufgestoßen haben dürfte. Kamen die gesetzten Spieler aus der Ersten wenigstens noch am zweiten Brett durch Lutz Köhler, mit seinem Sieg gegen Rainer Bergmann zum Erfolg, so mussten die anderen empfindliche Niederlagen einstecken. Besonders Peter Nagorny an eins dürfte da seine Niederlage im Kampf mit Lothar Pumpa, kaum geschmeckt haben und kaum anders dürfte es Jörg Pumpa an Position drei gegangen sein. Für seinen Gegenüber Reinhard Gehrt dagegen mit Sicherheit ein schönes Erlebnis an diesem Abend. Wenigstens erzielten die Ersatzleute wie Bernd Wollmann am vierten und Joachim Ackermann am letzten Brett, mit ihren Partiegewinnen über Joachim Karnahl und Willi Opitz, noch das Unentschieden für die Erste des Vereins. Mit einer ordentlichen Portion Stolz, verließen die Mannen der 2. Reihe nach knapp drei Stunden, trotzdem völlig gerecht die Wettkampfbretter, denn immerhin waren ja eigentlich fünf aus ihren Aufgebot, die Partiegewinner in diesem 7. Aufeinandertreffen der beiden Teams. Der noch nicht erwähnte Peter Paluch, vervollständigte die Liste am Ende durch seinen ebenfalls vollen Punktgewinn am Brett fünf das Ganze, wobei sein Kontrahent Frank Thieme den Sieg genauso hätte holen können. Genug Aufarbeitungsbedarf also für das nächste Mal, wenn es hoffentlich wieder alle Mitglieder wissen, dass ein internes Aufeinandertreffen bevor steht und die Besten sich auch messen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 05.09.10

LEICHT VERTANE CHANCE BEIM GSC 1873 OBEN,  AKZEPTANZ DAGEGEN UNTEN

Bereits am ersten Sonntag im September, mussten heuer die Schachteams des Freistaates ran, um erste Mannschaftszähler für die Saison 2010/11, sammeln zu können. Den zwei Glauchauer Vertretern, ging es da nicht anders, als wie der restlichen Konkurrenz auch, in all den gestarteten Spielklassen. Getrennt, begann man zu hause bzw. auswärts den Punktekampf.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV SAXONIA Bernsbach I   3 : 5

Zum Auftakt in diese neue Wettkampfserie, gab es für die Erste der Muldenstädter, eine sicherlich vermeidbare Niederlage, gegen den letztjährigen Staffelvierten aus dem Erzgebirge. Die Bernsbacher reisten genauso mit einem Mann Ersatz an, wie auch die Hausherren am letzten Brett, mit Rainer Bergmann aus der zweiten Reihe des Klubs, an den Start gehen musste. Hier wie da aber keine entscheidende Schwächung bzw. Stärkung des Teams, zumal man mit einer gewissen Vorsicht und gegenseitigem Respekt, das Ganze anging. Kaum verwunderlich also, das nach reichlich 60 Minuten Brettabtasten, gleich drei Partien recht friedlich zu Ende gegangen waren. Als erster einigte sich der nunmehr seit reichlich einem Jahr wieder aktive Glauchauer am Brett acht, auch auf Grund seiner speziellen gesundheitlichen Situation, auf Remis mit seinem Gegenüber. Kurz darauf folgte ihm Mannschaftskamerad Jörg Pumpa an Position sechs und schließlich war es an Lutz Köhler den ersten Dreierreigen des Tages abzuschließen. Danach wurde es bis zu den ersten Zeitkontrollen, schon etwas intensiver an den Schachtischen. Wieder einmal stark in Zeitnot, meisterte der Niederlungwitzer Thomas Drauschke an seinem 5. Brett, diese Situation jedoch noch souverän, so musste das Spitzenbrett der Gastgeber, doch schon etwas überraschend, mit einmal die Segel streichen. Nach mehr als vier Stunden, wollten schließlich auch die Bretter zwei und drei nicht mehr so recht, bis ans Limit bei ihren ausgeglichenen Stellungsbildern gehen. Den Saxonia-Spielern kam dies zudem gelegen, denn letztendlich führte man ja zu diesem Zeitpunkt, knapp mit 3:2 und die Partie an Position sieben, sah wohl eher den gastgebenden Dietmar Nötzel, stärker in Bedrängnis. Als zu wenig entpuppten sich im Nachhinein alsdann, auch die beiden halben Zähler von Peter Nagorny und Jens Becher. Trotz allen Aufbegehren und durchaus reellen Chancen, zeigte sich zugleich der Gast am besagten 7. Brett, doch Endspielhärter und bescherte den Bernsbachern somit mit Beginn der sechsten Wettkampfstunde, das Schlussergebnis von 5 : 3. Für den Lichtensteiner GSC-Akteur selbst war es, zudem was ganz Neues, nämlich als Letzter seines Teams, die eigenen Figuren wieder weg zu räumen. Den Start in die aktuelle Punktsaison, hatten sich die Kreisstädter, wohl auf jeden Fall ebenso etwas anders vorgestellt und an einer überaus machbaren Punkteteilung, fehlte ja auch nur der eine Punkt, bei allem Wenn und Aber. Nunmehr dürfte man allerdings gleich von Beginn an, jeden weiteren Zähler schmachtvoll entgegen sehen, denn in exakt zwei Wochen, ist bei der stark aufgestellten USG Chemnitz III, wahrlich kaum Besserung in Sicht.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel C  
Eisenbahner SV Lok Werdau - GSC II   5,5 : 2,5

Im Rahmen des Machbaren, war am Ende das 2,5 : 5,5 aus Sicht des Neuling aus der 2. Bezirksklasse, zu betrachten. Immerhin saß an den Brettern in Werdau, kein Geringerer als der Bezirksligaabsteiger, den Mannen der zweiten Reihe des GSC 1873 gegenüber. Dazu kam, dass man selbst auf zwei wichtige Stammbretter verzichten musste und an Position acht, kaum äquivalenter Ersatz zur Verfügung stand. Auf Seiten der Gastgeber, fehlten zwar ebenso zwei aus dem Idealachter, jedoch konnte diese Situation von den Hausherren, mit Sicherheit weit gelassener angegangen werden. Leider viel zu schnell allerdings, kam die Niederlage am Spitzenbrett für die Glauchauer, nach bereits knapp 90 Minuten. Nur eine halbe Stunde später, stand es dann bereits 2:0 für den Favoriten, ausgelöst durch einen taktischen Fehler der Position zwei, bei den Gästen. Trotz reichlich Zügen in nur gut zwei Stunden Kampfgetümmels, brachte der Oldie Joachim Karnahl an fünf, sein Team mit einem Sieg im Endspiel mit Mehrbauer, jedoch alsbald wieder heran. Ihm folgte mit einem ebenso beachtenswerten Remis, Brettnachbar Peter Paluch aus Meerane, an Position sechs. Ein Matt der Hausherren am letzten Brett, stellte den alten Abstand allerdings schnell wieder her, wobei sich der junge Nachwuchsakteur, aber wenigstens lange Zeit tapfer wehrte. Durch den nach Jahren zurückgefundenen Willi Opitz, an Position sieben eingesetzt, konnten die Muldenstädter danach ein weiteres Mal, auf einen Brettzähler Rückstand verkürzen. Ausschlaggebend hierfür, die grundsolide Spielanlage des Seniors, der das Schachspiel wahrlich nicht verlernt hat. Am Ende folgten zwar noch zwei weitere Niederlagen an den Brettern vier bzw. zwei, aber auch diese waren bestimmt nicht, als unvermeidbar zu bezeichnen. Vielleicht eine etwas schlechtere Stellung hier oder ein wenig tauglicher Zug da, mehr war es im Prinzip kaum. Schließlich gab nach mehr als vier Stunden des Ringens, die erwartete Niederlage auch in dieser Höhe, für die hiesigen Kreisstädter. Ein ordentliches Ergebnis allemal für den krassen Außenseiter, in dieser Auftaktbegegnung und für den weiteren Saisonverlauf, lässt dies leichte Hoffnungen keimen. Dem gastgebenden ESV, dürften ebenfalls die ersten Schritte in Richtung Rückkehr Bezirksliga, erst einmal zufrieden stellen. Steigerungen auf beiden Seiten aber, sollten trotzdem angegangen werden und dazu hat man bereits in drei Wochen, reichlich Gelegenheit.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2010/11   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 05.09.10

AUFTAKT IN DIE NEUE WETTKAMPFSAISON DER SCHACHTEAMS

So früh wie nie, schickt der Schachverband Sachsen seine Mannschaften in das neue Punktspieljahr und so müssen die jeweiligen acht Wettkampfbretter, von allen Teilnehmern bereits am ersten Sonntag im September, besetzt werden. Die beiden gemeldeten Teams des Glauchauer SC 1873, sind dann natürlich auch mit an Bord. Währenddessen die erste Reihe der Muldenstädter ein weiteres Jahr in der 2. Landeskasse antritt und hierbei die Eröffnung der Spielserie zu hause im Sportpark bestreitet, trifft die Zweite der Kreisstädter auswärts, erstmals seit Jahren wieder auf einen Gegner aus der 1. Bezirksklasse. Los geht es hier wie da aber, selbstverständlich wie immer um 9.00 Uhr, am jeweiligen Austragungsort.

2. Landeskasse Staffel C   GSC I - SV SAXONIA Bernsbach I

Erneut in der rein Chemnitzer Gruppe, gehen die Mannen der 1. Mannschaft auf die Punktejagd der Saison 2010/11. Nach den fast problemlos und scheinbar leicht verlaufenen neun letztjährigen Pflichtspielen dieser Staffel C, heißt die erste Devise auch heuer wieder Klassenerhalt, auch wenn man das Gefühl haben könnte, vielleicht sogar ganz oben mithalten zu können. Hierzu ist jedoch weit mehr Engagement, als in der jüngsten Vergangenheit notwendig und auf das gewisse Quäntchen Glück und die günstigen Umstände hier und da, dürfte man sich zudem nicht immer verlassen können. Ein Blick zurück, sollte trotzdem noch einmal kurz gestattet sein, um somit auch den Blick in die Zukunft, noch realistischer einschätzen zu können. Nach dem im Prinzip erwarteten zähen Start, mit zwei allerdings knappen Auftaktniederlagen, ohne das starke 3. Brett mit Jens Becher und sogar einmal noch in Unterzahl, konnte etwas überraschend, wenigstens gegen die Cranzahler ein erster Doppelpunktgewinn, in Runde drei verbucht werden. Auch wenn da noch die Gäste ordentlich mithalfen, gelang wohl bereits danach bei den Adelsbergern, so eine Art wichtiger Befreiungsschlag in Richtung Klassenerhalt und gleichzeitig feierte man die Rückkehr des eigentlich ganzjährig abgesagten Stammakteur aus Gesau. Doch sicherlich nicht nur dies, brachten die drei Siege im Dezember und Januar der abgelaufenen Saison zustande, sondern auch der Umstand, dass man sich im Ganzen zunehmend ausgeglichener zeigte und die Konkurrenz, teilweise etwas auf den falschen Fuß erwischen konnte. Nicht desto trotz überraschend, fuhr der Achter gerade in dieser Phase, seinen höchsten Sieg mit 6,5 : 1,5, über die ansonsten solide spielenden USG-Spieler der Chemnitzer 3. Vertretung ein. Aussichtsreich, trat man immer noch auf Tabellenplatz vier liegend und weiteren engen Kontakt zur Spitze, einen Monat später die Reise zum Siebenlehner SV an, wurde aber da von den stark abstiegsgefährdeten Erzgebirglern, richtiggehend unter eigener Mithilfe ausgekontert und somit endgültig aller zwischenzeitlich aufgekommenen Aufstiegsflausen entledigt. Das 5 : 3, war jedoch im Prinzip zugleich die letzte von insgesamt vier Niederlagen, denn danach folgte allein noch ein mehr als friedfertiges 4 :4 mit den Bernsbachern und das allerdings sehr unrühmliche 0 : 8 in Ehrenfriedersdorf zum Saisonabschluss. Geschuldet der kurzfristigen Absage auf Grund der eigenen schlichtweg schnell zu vergessenden Unmoral, wenigstens selbst ein Rumpfteam noch auf die Beine zu bringen, darf dies einfach nicht noch einmal praktiziert werden und sollte alle Betreffenden, immer an der eigenen Schachehre packen. Der Schlussrang in der Tabelle auf Platz fünf, mit ausgeglichenem Punktekonto von 9:9 Mannschaftszählern und soliden 34,5 Brettpunkten, überdeckt das Fazit sicherlich angenehm, wobei aber jeder Einzelne, bei weitem noch ordentliche Reserven nach oben hatte und es hier und da mit Sicherheit, keineswegs optimal lief. Fast uneingeschränkt positiv zurücklehnen, kann sich da wohl nur Thomas Drauschke, mit seinem Klasseresultat von sechs Punkten in acht Partien und das ohne jede Niederlage und ähnliches trifft auch noch mit Abstrichen, auf Teamkollege Jens Becher (3 aus 4) und die beiden Ersatzleute Dimitrij Gretschischnikow (2 aus 2) und Rainer Bermann (2 aus 3) zu, welche allerdings auch nur bei weit weniger als der Hälfte aller Spieltage, ihr Können zeigen konnten. Erschreckend schwach hingegen das Abschneiden von Stammersatz Dietmar Nötzel, welcher es gerade mal auf ein halbes Pünktchen, bei seinen fünf Einsätzen brachte und ähnliches sieht es in leicht abgeschwächter Form, sicherlich auch das Spitzenbrett Sven Weigand (3 aus 8), nicht nur im nachhinein von sich selbst. Genug Motivation und Anspruch also, für das neue Wettkampfjahr der Glauchauer Schachfreunde und dies sind dann die namentlich folgenden Akteure, welche es zumindest gleich gut, ja vielleicht noch etwas besser angehen wollen. An den Brettern eins bis vier mit ihrer DWZ, sitzen mit Sven Weigand (1999), Peter Nagorny (1928), Jens Becher (2017) und Lutz Köhler (1873), hier die gleichen Spieler, wogegen es dahinter mit Thomas Drauschke (1750) an Position fünf, Jörg Pumpa (1727) sechs, Dietmar Nötzel (1618) sieben und Knut Ludwig (1558) acht, doch ein paar Veränderungen geben wird. Grund dafür, die gesundheitliche Pause von Ralf Wegner als Stammspieler und der eigentlich erwartete Einsatz des Nachwuchsstar Dimitrij Gretschischnikow, der aber an der Spitze der 2. Mannschaft stehen wird; als auch die Nichtberücksichtigung, des nach wie vor noch inaktiven Spitzenspieler Steffen Köhler. Rein gefühlsmäßig scheint der Stamm diesmal nicht so gut besetzt, aber mal sehen was damit, letztendlich Mann gegen Mann, auszurichten ist. Angehen kann man das Ganze in heimischen Gefilden, wobei der Heimauftakt von 3 : 5 von vor zwölf Monaten, gegen die inzwischen eine Klasse höher spielenden Zwickauer, kein Maßstab werden sollte. Mit dem SAXONIA Team aus Bernsbach, kommt der Tabellenvierte des Vorjahres, in die Räume an der Meeraner Strasse und diesmal dürfte es nicht so einfach zu einer Punkteteilung, wie zuletzt kommen. Sicherlich jedoch, wäre man auf beiden Seiten allerdings einem Unentschieden keineswegs abgeneigt, aber natürlich ist auch hier wie da, das Optimum von zwei Zählern erst einmal anvisiert. Wie stark oder schwach die Teams zu Saisonbeginn sind, wird sich dann aber wohl schon in diesen ersten Wettkampfstunden zeigen und so dürfte alle am Ende bereits wesentlich klüger sein. Auf Seiten der Glauchauer Gastgeber jedenfalls, steht trotz des Ersatz durch Rainer Bergmann für Knut Ludwig am letzten Brett, einen hoffentlich gelungenen Saisonbeginn nichts im Wege und so was hilft dem eigenen Selbstvertrauen allemal. Wer genau bei den Gästen an die Bretter treten wird ist natürlich im Vorfeld nie bekannt, wobei die Einschätzung der Leistungsstärke, auf Grund des heuer so kurz bemessenen Zeitraumes, zwischen der offiziellen Mannschaftsmeldung und dem eigentlichem Punktspielbeginn, zudem kaum theoretische Spielerdatenvergleiche zulassen. Alles offen also und richtig Spannung, für diesen ersten Saisontermin. Nur die bisherige Mannschaftsstatistik, bringt noch etwas Licht ins Dunkle und die sieht wiederum die Hausherren bei fünf Siegen, einem Remis und einer Niederlage, scheinbar klar im Vorteil.

Spielbezirk Chemnitz
1. Bezirksklasse Staffel C   Eisenbahner SV Lok Werdau - GSC II

Nachdem die Zweite des GSC nach mehreren Anläufen nunmehr endlich wieder in die 1. Bezirksklasse aufgestiegen ist, gilt als oberstes Saisonziel, einfach nur das Eine, diese Spielklasse unbedingt zu halten. Mit ziemlicher Sicherheit kein leichtes Unterfangen, auch wenn die Mannschaft sich in den letzten Jahren, spielerisch rundum nach vorn entwickeln konnte. Vor allem moralisch, zeigte man da beim Rückblick aufs Vergangene, ganz klare Stabilität und schon deshalb ist vor der Saison, auch zugleich noch einmal nach der Saison. Das gewachsene Spielerpotenzial und die Auswahl an fast gleich starken Akteuren, egal ob bereits zum Stamm gehörend oder als Ersatz in Wartestellung bereit stehend, half dem Team zum 2. Aufstiegsplatz in der Tabelle der 2. Bezirksklasse Staffel B, des letzten Spieljahres. Dort war man zumindest in der ersten Saisonhälfte, stets auf Augenhöhe mit der Spitze und dazu noch einer völlig weißen Weste behaftet. Höhepunkt während dieser Zeit dabei, der fulminante Auswärtserfolg beim hohen Staffelfavoriten und späteren ersten Aufsteiger, ESV Aue IV mit 5,5 : 2,5. Erst kurz vor Weihnachten, musste man die erste Niederlage hinnehmen und dies trotz eines klar ausschauenden 3 : 5, zudem völlig unnötig, gegen die bis dato mehr als schwache zweite Reihe des SC Reichenbach. Durch die Ende Januar erlittene, allerdings auch verdiente Niederlage des irgendwie seit Jahren stattfindenden Prestigeduell, mit den eigentlich immer spielstarken Plauenern vom SV König V, schien das Saisonziel, dann plötzlich doch in völlig weite Ferne gerückt zu sein. Trotz des zweiten Misserfolges, lies sich die Mannschaft aber zu keiner Zeit, von ihrem unbedingten Aufstiegswillen abbringen und erkämpfte am vorletzten Spieltag, in der Höhle des Löwen der Zwickauer Empor, den notwendigen Aufstiegsrang, beim 4,5 : 3,5 Sieg, eiskalt wieder zurück. Als krönender Abschluss, folgte der sicherlich auch Dank des Gegners leicht heraus gespielte 6,5 : 1,5 Sieg, über die Dritte aus Waldkirchen, wobei mit dem gleichen Ergebnis bereits in Runde fünf, die Crimmitschauer Dritte, herhalten musste. Am Ende hatte man eben allein, doch nur die erwähnten zwei Niederlagen hinzunehmen und beherrschte ansonsten die restliche Gegnerschaft ziemlich sicher. Der Lohn dafür die 18:4 Mannschaftszähler und guten 53 Brettpunkte auf Tabellenrang zwei. Garant für dieses Ergebnis, war sicherlich in erster Linie das gesamte Team selbst, wobei die drei Spieler an den Spitzenbrettern Dietmar Nötzel (3,5 aus 5), Dimitrij Gretschischnikow (7 aus 8)und Lothar Pumpa (7,5 aus 11), unbestritten einen wichtigen Anteil hatten; die Ersatzleute wie Peter Paluch (5,5 aus 7), Jochen Ackermann (1,5 aus 2) und Rainer Bergmann (1 aus 1), aber genau so erwähnt seien, wie fast alle anderen zum Einsatz gekommenen Aktiven, natürlich ebenso. Gut gerüstet geht die Muldenstädter auch mit folgender Stammaufstellung und Wertzahlen, 1- Dimitrij Gretschischnikow (1747), 2- Lothar Pumpa (1621), 3- Rainer Bergmann (1586), 4- Axel Burkhardt (1553), 5- Reinhard Gehrt (1421), 6- Bernd Wollmann (1369), 7- Joachim Karnahl (1403) und 8- Peter Paluch (1281), die neue Herausforderung eine Klasse höher an. Im ersten Vergleich wartet mit dem Bezirksligaabsteiger vom Eisenbahner SV Lok Werdau, allerdings gleich eine fast unlösbare Aufgabe, in der benachbarten Pleisestadt. Immerhin hat man so, erst einmal nichts zu verlieren und kann ganz unbeschwert, die Schachuhren drücken. Zudem erhält wohl jeder Einzelne ein erstes Gefühl, in wieweit auf dieser Ebene das eigene Können schon ausreicht, um erfolgreich zu sein. Ein richtiger Gradmesser also, für die allerdings kaum in Bestbesetzung antreten wollenden Glauchauer Gäste, denn nicht nur das Stammbrett drei fällt auswärts obligatorisch aus, sondern auch noch Teamkollege Wollmann an Position sechs und dazu dann vielleicht auch noch das Spitzenbrett, mit Schachfreund Gretschischnikow. Die Hausherren, werden im Kampf mit den vermeintlichen Außenseiter, nicht nur deshalb, sicherlich kurzen Prozess machen wollen, um die Weichen ihrerseits, gleich von Beginn an in Richtung sofortigen Wiederaufstieg, stellen zu können. Natürlich werden die hiesigen Muldestädter bei ihren neuerlichen Debüt in dieser Spielklasse, trotz alledem das Beste geben, sollten sich aber wohl schon über eine knappe Niederlage freuen und dahingehend dann, auch keine größeren eigenen Vorhaltungen aufkommen lassen, wenn es noch schlimmer kommt. Mal sehen, wie das Ganze nach Wettkampfende, dann wirklich ausschaut.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2009/10   Vereinspokal   09/09-08/10

SPANNENDES POKALFINALE BEIM GSC 1873 ?!,  MIT HAPPYEND FÜR REMSER NAGORNY

Zu exakt 16 Turnieren kam es während der vergangenen zwölf Monate andauernden Vereinspokalgeschichte der Saison 2009/10, unter den bekannten Schnellschachbedingungen und Wertberechnungen. Leider eine recht magere Ausbeute insgesamt, aber sicherlich gab es dafür auch ein paar Gründe, wie die einmonatige Fußball-WM oder der wettermäßig sehr schöne Juli, wenngleich zudem scheinbar das Interesse unter den Mitgliedern, ebenso etwas nachgelassen haben dürfte. Das Wettkampfgeschehen dieser internen Veranstaltungen beim Muldenstädter Klub, beherrschten aber in der abgelaufenen Serie trotz alldem, im Prinzip allein wieder die gleichen zwei Akteure wie ein Jahr zuvor auch, wenngleich der Jungstar Dimitrij Gretschischnikow bei seinen erreichten Zählern von 1870, immer näher an die Großen des Vereins heranrücken konnte und am Ende so nicht unverdient, den Bronzeplatz belegte. Zu den beiden Besten, dem neuen Champion Peter Nagorny aus Remse und dem Gesauer Titelverteidiger Sven Weigand allerdings, fehlten dem Glauchauer auch heuer noch einige Zähler. So brachte es Schachfreund Nagorny auf 1892 Wertpunkte und der erstmalig nur als Vize eingekommene Mannschaftskamerad Weigand, konnte mit 1891 Zähler nur ein winziges Pünktchen weniger verbuchen. Etwas ärgerlich wohl nicht nur für ihn, das der finale Countdown am extra noch einmal öffentlich publik gemachten letzten Augustfreitag, durch mangelndes Ausrichtungsengagement und fehlendes Interesse, einfach ins Wasser fiel. Damit konnte die stetig wechselnde Führungsgeschichte an der Tabellenspitze, zwischen den drei genannten Spielern und vielleicht auch noch Lutz Köhler (1811), bei einer eventuellen dritten Teilnahme, nicht wirklich zu Ende geschrieben werden. Dem Sieger sollte es trotzdem kein schlechtes Gewissen machen, denn schließlich war er Derjenige, welcher mit insgesamt elf Teilnahmen versuchte, der Konkurrenz am Brett so wenig wie möglich aus dem Weg zu gehen. Bei diesmal schon drei gewerteten Turnieren, sollten da auch die beruflich verhinderten Akteure, im Nachhinein keine Widersprüche anmelden. In der Wertung somit auf Rang vier, kam heuer Jörg Pumpa und der Muldestädter, spielte sich immerhin 1764 Punkte aufs Konto ein. Gestartet war er natürlich wie alle anderen Starter auch, mit 1700 Wertpunkten. Ganze sechs Zähler zurück, belegte Thomas Drauschke einen genauso guten fünften Platz in der Endtabelle 2009/10 und damit lies der Niederlungwitzer, bei seinen drei Teilnahmen, den Lichtensteiner Dietmar Nötzel mit 1730, bereits schon etwas klarer hinter sich.  Im Gesamtklassement konnten sich schließlich 14 Schachfreunde platzieren, wogegen noch weitere drei Aktive, bei nur ein oder zwei Teilnahmen ihrerseits, leider außen vor bleiben mussten. Neben den bereits erwähnten letztjährigen Drittplatzierten waren dies dann noch, der einheimische Axel Burkhardt (1707) und der einzige Gast, Ulli Dittrich (1586) aus Niederwiesa.  Die offiziellen Mittelfeldplätze sieben bis zehn, belegten Rainer Bergmann (1687), Frank Thieme (1681), Knut Ludwig (1648) und Lothar Pumpa (1616), worauf besonders die beiden Erstgenannten Kreisstädter, mit ihren erzielten Zählern, schon stolz sein können. Wenngleich am Tabellenende erwartet, zeigten genauso Bernd Wollmann (1581) aus Glauchau, Peter Paluch (1549) aus Meerane, sowie Joachim Karnahl (1540) und Jochen Ackermann (1523) aus der Muldestadt, der Gegnerschaft nicht nur einmal, dass auch sie richtig gutes Schach spielen können. Diese Kunst zeigen, können dann alle Schachfreunde schon bald wieder, denn bereits ab dem 3. September gilt es im Prinzip schon wieder und vielleicht wächst ja in der neuen Spielsaison des Vereinspokalgeschehen, das Interesse bei einigen mehr Mitgliedern des Glauchauer SC 1873, als wie zuletzt gesehen.

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    24. Gethainer Sommerturnier    27.08.-29.08.10

GUTER MITTELFELDPLATZ, OHNE RICHTIGEN GLANZ

Zum Jubiläumsturnier vom 27. – 29. August, im benachbarten Geithain, fanden sich 116 Schachsportler aus 52 Vereinen, an den Brettern im Schützenhaus ein. In der A-Gruppe setzte auch ein Vertreter des Glauchauer SC 1873, die Uhr mehrmals in Gang. Für den Vereinspräsidenten und Spitzenspieler aus Remse, Peter Nagorny keine Neuheit, war er doch hier schon einmal am Start. Verbunden mit der obligatorischen Radtour in die 35 km entfernte Stadt, wollte er nicht nur dabei seine Freizeit mit gestalten. Nach dem nur unbefriedigten Auftritt von vor zwei Jahren hatte er sich diesmal wieder etwas mehr erwartet. Am Ende jedoch war der 16. Rang im 34köpfigen Teilnehmerfeld dieser Gruppe, allerdings nicht dass was er sich eigentlich erhofft hatte. Dennoch ein grundsolider Wettkampf für ihn, bei dem er es auf 3 Punkte, in den fünf angesetzten Partien brachte. Natürlich ärgerten den GSC-Akteur die beiden Niederlagen um so mehr, da sie vermeidbar waren, aber die Konkurrenz war ja so schlecht, schließlich auch nicht. Auf Grund seiner besten DWZ (2135) im Feld nicht unerwartet, belegte Dr. Wolfgang Just vom SV Lok Leipzig-Mitte mit erreichten 4,5 Zählern, ungeschlagen Platz eins. Für den hiesigen Muldenstädter Vertreter, heißt es dagegen auf das nächste Mal zu hoffen, um dann den eigenen schachlichen Ansprüchen und der unumstrittenen radsportlichen Güte, noch besser gerecht werden zu können.

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    24. Gethainer Sommerturnier    27.08.-29.08.10

NACH EINJÄHRIGER PAUSE, LOCKEN GLAUCHAUER PRÄSIDENT, DIE FIGUREN WIEDER

Auf Tuchfühlung gehen, mit der Schachkonkurrenz in Geithain wird ab Freitag, definitiv der Peter Nagorny vom GSC 1873. Bei der 25. Auflage des gleichnamigen Sommerturniers, strebt der Remser nicht nur eine Platzverbesserung gegenüber von vor zwei Jahren an, sondern vor allem eine Leistungssteigerung am Brett selbst. Unter Wettkampfbedingungen, ist dies zudem eine gute Möglichkeit sich weitere Spielerfahrung im Hinblick auf den anstehenden Saisonverlauf, holen zu können und vielleicht die eigene Wertzahl wieder etwas aufzustocken. Ob es dann wirklich gelungen ist,  wird er selbst am Sonntagabend nach Turnierende, sicherlich vermelden können.

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Chemnitzer SC Aufbau 95  30. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2010  26.06.10

GLAUCHAUS SPITZENQUARTETT, LEIDER DOCH NUR AUF RANG SECHS

Beim 30erJubiläum um den Aufbaupokal im Mannschaftsblitz in Chemnitz, durften die Muldenstädter vom hiesigen Glauchauer Schachclub 1873 einfach nicht fehlen und obendrauf sendete man dann auch die wohl stärksten Blitzspieler des Vereins, an diesem letzten Junisamstag, in das Spiellokal des ausrichtenden Chemnitzer SC Aufbau ‘95. Die Brettreihenfolge losten die Gäste diesmal einfach vor Beginn der Veranstaltung unter sich aus und so traten Ralf Wegner an eins, Peter Nagorny an zwei, Sven Weigand an drei und Jens Becher an vier, der starken achtköpfigen Konkurrenz entgegen. Leider gelang auch heuer, genauso wie im Vorjahr den hiesigen Kreisstädtern bei weitem nicht alles und der Platz sechs unter den insgesamt acht teilnehmenden Teams, entfachte sicherlich letztlich auch keine wahren Jubelstürme. Vielleicht sind die inzwischen in die Jahre gekommenen GSC-Aktiven, der zum Teil erstklassigen Gegnerschaft auch nicht mehr ganz so gewachsen, um an die richtig guten Resultate aus der älteren Vergangenheit, endlich wieder einmal anknüpfen zu können. Zudem ist das Thema Blitzschach im Club, überdies seit Jahren sowieso etwas rückläufig und gerade in diesem Metier, läuft wohl bei den oben platzierten Spitzenvereinen, einfach aktuell weit mehr ab und dies hilft dann schon, beim direkten Uhrenkampf Mann gegen Mann. Die vielfältig angebotenen Internetoptionen hingegen, scheinen dagegen nicht immer der richtige Trainingsausgleich zu sein, aber natürlich gibt es selbst hier ein Für und Wider. Immerhin gelang der Mannschaft vom „Sportpark“, in dem doppelrundig angesetzten Wettkampf, aber wenigstens doch sieben Siege und hierbei auch der eine oder andere nicht erwartete Erfolg, wie zum Beispiel gleich zweimal gegen die zumindest namhaft große USG-Vertretung aus Chemnitz, mit 3:1 und 4:0, sowie das 3:1 gegen die in den letzten Jahren ganz stark auftrumpfenden Lausitzer Zwerge aus Hoyerswerda in der Hinrunde und das erreichte gleiche Resultat im Hinspiel über die erste Reihe der Hausherren. Neben den beiden erwarteten 4:0 Siegen gegen die Zweite der Gastgeber, gab es jedoch genauso klare 1:3 Schlappen, im Kampf mit den Titelverteidiger vom SV Motor Hainichen 1949 und der zweiten Begegnung mit den Hoyerswerdaern, die immerhin auf Rang zwei der Schlusstabelle landeten. Nur knapp hingegen waren die Spielausgänge mit dem viertplazierten SV Eiche Reichenbrand, welche zweimal 1,5:2,5 lauteten und ebenso achtenswert das 2:2 in der Rückrunde, mit den Mannen vom SVM Wilkau-Haßlau, für die es im Endklassement, noch zum Bronzeplatz reichte. Nicht unerwartet hingegen war das Abschneiden der vier Glauchauer untereinander, wo die beiden Gesauer Weigand und Becher an den hinteren beiden Brettern, sogar besonders gut mit der Gegnerschaft mithalten konnten. Gar nur eine einzige Niederlage in seinen 16 Partien leistete sich der Ältere der Beiden und kam so insgesamt auf 13,5 Punkte, womit er zudem der beste Spieler an seinem 3. Brett wurde und dafür Hut ab.

Jens Blitz Aufbau 30. 2010
Mit einem Zähler weniger, konnte sich der amtierende Vereinsmeister, aber wohl genauso anfreunden. Bei 7 bzw. 3,5 Zählern, mussten es hingegen die Vereinskameraden Nagorny und Wegner belassen. Eine Steigerung zum schwachen Vorjahresauftritt war es für die Elite des GSC 1873, als Team jedoch trotzdem allemal, auch wenn die Tabellenplatzierung bei positiven 18:14 Mannschaftszählern und 36,5 Brettpunkten insgesamt, das letztendlich nicht so rüberbrachte. Natürlich wollte man dort ein zwei Plätze weiter oben ankommen, aber es hat halt wieder einmal nicht sein sollen. Glückwunsch den drei erstplazierten Mannschaften, welche es auf 27 (Heinichen), 24 (Lausitzer Zwerge) und 22 Punkte (Wilkau-Haßlau) in ihren 16 Mannschaftssitzungen am Brett brachten und damit nicht nur das nötige Quäntchen Glück mehr als die hiesigen Kreisstädter hatten, sondern eben auch ganz einfach, teilweise die besseren Blitzer, in ihren Reihen hatten. Auf denn zum nächsten Anlauf, bei der dann 31. Auflage dieses Traditionsturnier in der Regierungsbezirkshauptstadt, in knapp einem Jahr.

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Chemnitzer SC Aufbau 95  30. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2010  26.06.10

JUBILÄUMSTURNIER, MIT GLAUCHAUER SCHACHFRAKTION

Zum 30jährigen Mannschaftsblitzpokal des Chemnitzer SC Aufbau ’95, dürfen die Mannen der ersten Stunde vom jetzigen Glauchauer Schachclub 1873, natürlich nicht fehlen, auch wenn die Originalbesetzung von 1980, sicherlich nicht mehr an die Bretter im Spiellokal an der Werdauer Strasse, treten kann. Mit wenigstens einem schlagkräftigen Quartett jedoch, möchten die hiesigen Muldenstädter am Samstag, die rund vierzig Kilometer Wegstrecke, unter die Räder nehmen. Wer genau mit von der Partie sein wird, entscheidet sich aber wie meistens, wohl erst ganz kurzfristig zum freitäglichen Vereinsabend. Auf jeden Fall wollen die Beteiligten, dann aber auch die wahrlich schlechte Vorstellung vom letzten Jahr, versuchen vergessen zu machen.  Dazu in Aktion treten, wird man wie die sicherlich zahlreich zu erwartende, starke Gegnerschaft, ab 12.00 Uhr in Chemnitz.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2009/10   Vereinsmeisterschaft   09/09-05/10

JUBILÄUMSTITEL, FÜR GESAUER SCHACHCHAMPION WEIGAND

In gewohnter Art und Weise, gehen die Aktiven des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873 am heutigen Freitag, in ihr Die Meisterwerdung beim hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, benötigte auch heuer wieder neun Monate zum reifen und am Ende konnte nicht unerwartet, erneut Sven Weigand die Titelehren des Vereins entgegen nehmen. Wohl nur beim Remis im Auftaktsmatch gegen den Mannschaftskollegen aus der Ersten, Dietmar Nötzel, schien das Unternehmen des amtierenden Vereinschampion, den zehnten Titel seit Neugründung des Klubs, dabei in Gefahr zu raten. Was jedoch danach folgte war wie schon so oft bei ihm, ein souveränes Figurenspiel auf den 64 Feldern des Brettes. Zwar gab er in seiner letzten Partie auch noch einmal einen halben Zähler gegen Peter Nagorny, dies allerdings in völlig friedfertiger Atmosphäre, ohne jeden Wettkampfstress. Der Lohn somit, waren schließlich sechs Punkte aus sieben Runden im bewährten Schweizer System und einen Zähler Vorsprung, vor dem wiederum zweitplatzierten Glauchauer Lutz Köhler. Die unmittelbare Niederlage des Vize der Saison 2009/10 in Runde fünf, dürfte diesen die Titelträume hierbei dann doch vorzeitig zerstört haben, denn immerhin lag er bis dahin mit völlig weißer Weste auf Meisterschaftskurs. Die zwei weiteren Remisen in den letzten beiden Begegnungen, reichten jedoch wenigstens noch zum besagten Silberrang, wenngleich nur durch die bessere Wertung gegenüber dem anderen Muldenstädter, Jörg Pumpa. Der Überraschungserste von vor zwei Jahren, spielte nach dem zuletzt schwächeren Abschneiden, einen für ihn guten Wettkampf und wurde dafür mit dem 3. Platz belohnt. Gar nicht gut lief es hingegen für den mehrmaligen Exchampion Nagorny, denn der Remser musste schon frühzeitig einige Federn lassen und kam so schließlich nicht über den fünften Rang, bei für ihn mäßigen vier Brettzählern hinaus. Zufrieden kann aber dafür, der einzige Vertreter aus der Nachwuchsabteilung des Vereins, Dimitrij Gretschischnikow drein schauen, der mit 4,5 Punkten zwar den undankbaren 4. Platz einnahm, aber zugleich als bester Junior ausgezeichnet wurde. Einen halben Zähler hinter ihm, tummelten sich dann gleich zwei Senioren auf den Rängen sechs und sieben, wobei der Ältere der beiden Einheimischen, Lothar Pumpa, jedoch die klar bessere Wertung, gegenüber Axel Burkhardt aufzuweisen hatte. Doch nicht nur dem Duo aus der „Altmännerriege“ gilt ein Lob, sondern ganz besonders auch noch dem absoluten Oldie im Feld, Joachim Karnahl auf Rang elf. Der Dauerbrenner zog vor allem in der ersten Hälfte des Turniers, so manch höher eingeschätzten Spieler wie den bereits erwähnten Exchampion Nagorny oder auch Schachfreund Nötzel, ganz gehörig den Zahn, bei seinen Überraschungssiegen Anfang des neuen Jahres. Leider ging ihm dann zum Schluss hin, doch etwas die Puste und zugleich das nötige Glück aus und so blieb es bei den bis dahin erkämpften 3,5 Zählern. Somit konnten sowohl die eigenen Mannschaftskameraden aus der zweiten Reihe, Knut Ludwig und Rainer Bergmann mit vier Punkten, als auch der Niederlungwitzer Thomas Drauschke (3,5), welchem der Jahrgangsälteste bereits in Runde eins einen halben Punkt abnehmen konnte, noch an ihm vorbeiziehen. Währenddessen sowohl der Niederlungwitzer und auch der Glauchauer Rückkehrer mit ihren Abschneiden auf den Plätzen acht und neun, sicherlich zufrieden sein konnten, zeigte der Stammsechser aus Niederlungwitz, bei weitem nicht sein Können, wie in der in den Punktspielen der 2. Landesklasse. Nahtlos schlecht, wie bereits im Vorjahr, lief es auch bei Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, der mit schmeichelhaften 3,5 Zählern, diesmal auch plazierungsmäßig, dafür mit dem 12. Platz im Schlussklassement, bestraft wurde. Punktgleich dahinter, folgte nur noch der hiesige Reinhard Gehrt und auf den ansonst erwarteten Ränge 14 bis 17, die beiden Glauchauern Bernd Wollmann (3) und Jochen Ackermann (2,5), der Meeraner Peter Paluch (2,5) und letztlich das Schlusslicht der Tabelle, Günter Höppner, welcher bei seinem 1,5 Punkten, jedoch ebenso wenig ohne Punkte blieb. Bereits im Vorfeld dieser Meisterschaftssaison, mussten dagegen die an 15 und 16 gesetzten Nummern, Peter Paluch aus Weidensdorf und der zweite Meeraner im Verein, Enriko Wagner, kurzfristig ihre Teilnahme noch absagen. Im Nachhinein gesehen, waren die Wettkämpfe zwischen September 2009 und Mai 2010, sicherlich wieder der vereinsinterne Höhepunkt und daran sollten sich einfach noch mehr Mitglieder beteiligen. Dies gilt sowohl für die gesamte Spitze des Klubs im Sportpark der Muldenstadt, als auch für die immer noch zu gering erscheinende Breite an hoffnungsvollen Nachwuchsspielern. Für alle gilt ja nach wie vor, nur der richtige Kampf Mann gegen Mann am Brett selbst, stärkt das eigene Bewusstsein und bringt einem auch vom Spielniveau her, einfach noch mehr weiter, als jedes Theoriebuch. Also dann, auf ein Neues in der Saison 2010/11.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspokalspiele   Vorrunde - 02.05.10

GASTGEBERROLLE, LEIDER KEIN BONUS ZUM WEITERKOMMEN

Am ersten Sonntag im Mai, herrschte für die sächsischen Schachteams erstmals Pokalatmosphäre an den Wettkampfbrettern der insgesamt sechs Vorrundengruppen mit jeweils sechs Mannschaften. Im Jubiläumsjahr der XX. Meisterschaft bewarb sich auch wieder der hiesige Glauchauer SC 1873, für ein Ticket in die Zwischenrunde. Heuer zwar nur mit einem Vierer, aber dieser konnte zumindest an den Heimbrettern sein Schnellschachkönnen zeigen.

Gruppe 5 (Glauchauer SC 1873) - GSC

Diese Gruppe fünf im Sportpark der hiesigen Muldestadt, entpuppte sich letztlich als doch ziemlich ausgeglichene Pokalrunde, auch wenn am Ende mit den beiden Erstplatzierten aus Oelsnitz und Crimmitschau, zwei Quartetts souverän in die Ende Mai stattfindende Zwischenrunde einzogen. Dahinter kämpften zumindest drei weitere Teams auf Augenhöhe, wobei schließlich die Zweite des Zwickauer SC, Dank ihres 3 : 1 Sieges in der letzten Runde des Tages, die gastgebenden Glauchauer aus den Rennen werfen konnten. Diese hatten in der Aufstellung mit Sven Weigand an eins, Jens Becher an zwei, Peter Nagorny an drei und Dietmar Nötzel an vier, sich natürlich ebenso das Weiterkommen vorgestellt. Mit der unglücklichen Auftaktniederlage von 1,5 : 2,5, gegen die altbekannten Kämpen des Post-SV aus der benachbarten Pleisestadt jedoch, begann bereits eine Art Leidensweg für die Hausherren. Es folgte eine ähnlich vermeidbares Nullmannschaftsergebnis in gleicher Höhe, gegen den favorisierten SV Neu-Oelsnitz aus der 1. Landesklasse und auch beim 2 : 2 vor der Mittagspause im Kampf mit den Spielern des VSC Plauen, hätte einfach mehr kommen müssen. Trotz dieses zwischenzeitlichen vorletzten Tabellenplatzes, hatten die heimischen Muldestädter dennoch ihre Chancen zum Weiterkommen, da auch die Zwickauer bereits unerwarteter Weise, einen wichtigen Zähler gegen die Außenseiter des TSV Lichtentanne, haben abgeben müssen. Der folgende 3,5 : 0,5 Kantersieg über eben diesen Gegner, eröffnete letztlich den Glauchauern noch einmal die Möglichkeit auf den zum Weiterkommen, so wichtigen dritten Rang im Endklassement dieser Staffel. Zwar trotzten die Trabantstädter in der gleichen Runde, den damit allerdings bereits qualifizierten Bezirksligisten aus Crimmitschau, einen weiteren Mannschaftszähler ab und hielten damit bei vier Punkten in der Tabelle, doch mit einem Erfolg ihrerseits über diese Zwickauer, hätten die Gastgeber das Ganze dennoch für sich korrigieren können. Die bereits erwähnte klare Niederlage jedoch, besiegelte das bedauerliche Ausscheiden des ansonsten rundum gelobten Ausrichters. All dass, war den beiden bestens aufgelegten Qualifikanten an der Spitze egal und so trennten sich diese Kontrahenten, zum Schluss hin auch friedlich mit 2 : 2, an den vier Brettern.  Mit 3 : 7 Mannschaftspunkten und 9,5 an den einzelnen Brettern, musste der GSC sogar noch die VSC-Spieler aus der 1. Landesklasse, an sich vorbeiziehen lassen und belegten somit einen doch für sie, sicherlich enttäuschenden fünften Platz in dieser Vorrundengruppe. Allein die Lichtentanner (1:9/5,5) konnte man so noch in Schach halten, währenddessen ganz oben jeweils 8 : 2 Punkte, für den SV Neu-Oelsnitz mit 13,5 Brettzählern und Post-SV Crimmitschau mit 1,5 Zählern weniger, im Schlussklassement standen. Als bereits erwähnter Drittqualifizierter, brachte es da der Zwickauer SV II auf 6 : 4 Mannschaftszähler, bei 11 Brettpunkten und der Vogtländische SC Plauen 1952 (4:6/8,5), wurde letztendlich undankbarer Vierter. Als erfolgreichster Brettspieler präsentierte sich nicht ganz unerwartet der Oelsnitzer Siegfried Landgraf an Position drei, mit 4,5 Punkten in fünf Partien. Aus den Reihen der Hausherren, machte es Schachfreund Becher an zwei, auch nicht ganz schlecht und kam so, genau wie der Crimmitschauer Frank Müller an eins, auf vier Brettpunkte. Für die restlichen Glauchauer Spieler, reichte es beim Remser Nagorny nur zu 2,5 Zählern und gar nur 1,5 Punkte erspielten sich die Teamkollegen Weigand und Nötzel. Gerade für den ansonsten starken Gesauer Spitzenakteur, mit Sicherheit eine herbe Angelegenheit, auch wenn das nötige Quäntchen Glück für ihn, diesmal auch einfach nicht zugegen war.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspokalspiele   Vorrunde - 02.05.10

MAI BESCHERT SCHACHSPIELERN POKALFLAIR

Am Sonntag beginnt die XX. Sächsische Pokalmannschaftsmeisterschaft mit der Vorrunde ihre aktuelle Saison. Auch im Jubiläumsjahr ist der Glauchauer Schachclub 1873, hierbei mit von der Partie, auch wenn der hiesige Verein diesmal nur ein Quartett ins Rennen schicken wird. Mit der eher ungewollten Kräftebündelung ist das Ziel natürlich das Erreichen der Zwischenrunde, in diesem Wettbewerb unter Schnellschachbedingungen mit insgesamt 36 gemeldeten Mannschaften. Beginn ist innerhalb der sechs ausgelosten Staffeln, jeweils 9.00 Uhr vor Ort.

Gruppe 5 (Glauchauer SC 1873) - GSC

Erneut fungieren die Glauchauer als Gastgeber ihrer Gruppe 5, in welcher auch heuer wieder sechs Teams den Kampf um die zum Weiterkommen notwendigen ersten drei Plätze aufnehmen. Sicherlich wird es hierbei im Spiellokal an der Meeraner Strasse vielleicht nicht nur wegen der angekündigten sommerlichen Temperaturen, heiß hergehen. Erste Anwärter auf den Staffelsieg dürfte der SV Neu-Oelsnitz und der VSC Plauen 1952 sein, welche beide in der 1. Landesklasse ihre diesjährigen Mannschaftspunktspiele bestritten haben. Aber auch die Hausherren selbst, welche gerade in den angesetzten 30-Minutenpartien schon so manche Pokalzeit den höherklassigen Gegnern ihre Grenzen aufzeigen konnten, sollten als einziger Vertreter aus der 2. Landesklasse, ein gehöriges Wort ganz oben mitreden dürfen. Nach einigen Jahren der Abstinenz trifft man zudem endlich wieder einmal auf den bestens bekannten benachbarten Bezirksligisten Post-SV Crimmitschau, welcher sicherlich nicht zu unterschätzen sein dürfte. In der gleichen Liga spielt derzeit auch die Zweite des Zwickauer SC, welcher aber wohl nicht ganz so stark wie die Pleisentaler einzuschätzen sind. Vervollständigt wird das Sechserfeld dann noch durch den TSV Lichtentanne, welcher damit die 1. Bezirksklasse des Chemnitzer Spielbezirkes vertritt. Besonders für dies so genannten Randzwickauer wohl nur, den Anderen hin und wieder mal ein Bein zu stellen, ansonsten dürften sie wohl nur mit Außenseiterchancen, in den Sportpark der hiesigen Kreisstadt anreisen. Natürlich jedoch zählen aber auch in dieser Pokalzeit, erneut so genannte eigene Gesetze, die dann immer für Überraschungen gut sind. Die kurzfristige Brettbesetzung und die bereits erwähnte verkürzte Bedenkzeit tun dazu ebenso noch das ihre und gerade darum ist diese Wettkampfform eine willkommene Herausforderung für alle Beteiligten, schon seit Jahren. Mal sehen also, was sich am Ende an den Brettern, diesmal wirklich ergibt.

Bericht

JSVB Spielbezirk Chemnitz   Saison 2009/10   Mannschaftspokalpiele AK u14   Vorrunde - 01.05.10

JUNGES GSC-QUARTETT, IM POKAL AUSGESCHIEDEN

Gruppe 2 (SVM Wilkau-Haßlau) - GSC

Beim diesjährigen JSBS-Pokal der Altersklasse U14 war der Nachwuchsvierer des Glauchauer Schachclub 1873, am Ende chancenlos. Trotz optimistischer Prognose im Vorfeld dieser Vorrundengruppe 2, beim gastgebenden SV Muldental Wilkau-Haßlau, vielleicht den zum Weiterkommen, notwendigen vierten Platz belegen zu können, reichte es letztlich leider nur zum letzten Rang im sechsköpfigen Starterfeld. Schnell zeigte sich auch wer hier die klaren Überflieger werden sollten, denn sowohl das Team des TuS Coswig 1920, als auch das der USG Chemnitz, war der restlichen Konkurrenz haushoch überlegen. In der Aufstellung mit Bastian Benecke, Kevin Wenke, Paul Spitzner und Erik Spitzner waren die hiesigen Muldestädter aber allein schon anhand ihrer DWZ, auch den anderen drei anwesenden Mitkonkurrenten, im Prinzip unterlegen. Trotzdem schlug man sich recht achtbar, auch wenn der eine Mannschaftszähler bei insgesamt fünf Brettpunkten, dies nicht unbedingt voll widerspiegelte. Zumindest zeigte das Quartett in der letzten Runde beim mehr als verdienten 2 : 2 gegen die Erzgebirgler aus Annaberg-Buchholz, wozu man schon fähig ist. Überfordert waren die Glauchauer im Prinzip nur gegen beiden Erstplatzierten in den Runden drei und vier, mit den klaren Niederlagen in Höhe von 4 : 0 durch die Coswiger und dem 3 : 1 der Chemnitzer, wobei hier der eine eigene Brettpunkt an Position eins, auch nur kampflos zustande kam. Dagegen hatte die junge GSC-Truppe bei den restlichen zwei 1 : 3 Ergebnissen in den Begegnungen eins und zwei gegen den Siebenlehner SV und gleichwohl auch gegen die Gastgeber selbst, vielleicht auch etwas Pech. Bei konzentrierter Spielweise aller Akteure, wäre hier gewiss noch ein wenig mehr möglich gewesen. Für die notwendigen vier Tabellenpunkte zur Qualifikation in die Zwischenrunde allerdings, hätte es wohl trotzdem kaum gelangt. Überraschend gut präsentierte sich an diesem Pokaltag das Spitzenbrett der angereisten Kreisstädter mit Schachfreund Benicke, der immerhin drei Siege in seinen fünf Partien, verzeichnen konnte. Nicht ganz so gut lief es hingegen bei den anderen drei Teamkollegen, welche einen Punkt durch Spitzner, P. an Position drei und jeweils einen halben Zähler durch Wenke und Spitzner E. an den Brettern zwei bzw. vier, holen konnten. Sollte diese Großteils noch aus U12-Aktiven bestehende Mannschaft in einem Jahr erneut das Pokalgeschehen wahrnehmen, dürfte die nächste Runde für sie, aber bereits schon ein echtes Thema sein. Für den Augenblick jedoch gelten die besten Wünsche auch von Seiten der unterlegenen Glauchauer, den Qualifikanten aus Coswig als 1. mit 10 MP und 17,5 BP, Chemnitz (2./8/13,5), Wilkau-Haßlau (3./5/10) und Siebenlehn (4./4/8).

Vorschau

JSVB Spielbezirk Chemnitz   Saison 2009/10   Mannschaftspokalpiele AKu14  Vorrunde - 01.05.10

KREISSTÄDTER NACHWUCHS ZUM POKALFIGHT, AN DIE MULDE EIN STÜCK FLUSSAUFWÄRTS

Gruppe 2 (SVM Wilkau-Haßlau) - GSC

Nachdem man im Vorjahr nicht am Start war, schickt der Glauchauer Schachclub 1873 diesmal wieder ein Pokalteam in der Altersklasse U14, mit an den Start. Sozusagen als Vorreiter der beginnenden Pokalsaison einen Tag später bei den Männern, sind für die diesjährige Vorrunde, 24 Teams aus dem Freistaat gemeldet und in vier regionale Gruppen zugelost wurden. Am Samstag ist es letztlich dann soweit, um die notwendigen Partien zu absolvieren. Dies bedeutet für die junge Garde aus der hiesigen Muldestadt, im bekannten Wilkau-Haßlauer Ärztehaus, an die Bretter zutreten. Natürlich ist man hierbei wohl nur krasser Außenseiter im Kreise solch klangvoller Vereinsnamen, gerade im Jugendbereich, wie der des gastgebenden SVM oder der USG Chemnitz. Dazu kommen dann noch die Viererteams aus Annaberg-Buchholz, Siebenlehn und Coswig, welche dann aber im Kampf gegeneinander, schon auch mal eine Beute der Glauchauer werden könnten. Für die zum Finale notwendigen Platzierungen eins und zwei in dieser Sechserstaffel, dürften dagegen aber nur die favorisierten Topteams des SVM und der USG, das nötige Spielerpotenzial haben. Trotzdem sind natürlich auch diese, gegen gewisse Pokalüberraschungen nicht gefeit und das Schachspiel selbst sollte jeden Beteiligten, am Brett einfach während des Wettkampfes immer wieder fesseln und Spaß machen. Schließlich ist ein jedes Hobby, einfach nur die schönste Nebensache der Welt und Erfolg bzw. Niederlage, geht dabei ständig mit einher.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

ASCHEWOLKE TRÜBTE NUR BEI GLAUCHAUS ERSTER, DEN SAISONAUSKLANG DER SCHACHSPIELER

Mit der neunten Runde fand die Punktspielserie 2009/10, bei den Schachteams des Freistaates, am vergangenen Sonntag ihren Abschluss. Von den zwei Wettkampfmannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, war allerdings leider nur ein Vertreter an den Brettern zu finden, da deren Erste unter akuten Aufstellungsproblemen passen musste. Wenigstens zeigte sich dafür die zweite Reihe im heimischen Spiellokal des Sportparks aktiv und noch dazu sehr erfolgreich.

2. Landesklasse Staffel C  
BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I   8 : 0

Erstmals seit Neugründung des Vereines, musste der GSC I ein Mannschaftspunktspiel, aus personellen Gründen ganz kurzfristig absagen. Sicherlich machten sich die Muldenstädter damit trotzdem nicht gerade beim gastgebenden BSV Ehrenfriedersdorf beliebt, auch wenn dieser dadurch zum leichten Doppelpunktgewinn kam und dazu noch ganze acht Brettpunkte gutgeschrieben bekam. Noch mehr dürfte dieses kampflose 0 : 8, bei der restlichen Staffelkonkurrenz aufgestoßen haben. Wenigstens entstand da dann aber keine Wettbewerbsverzerrung, um die entscheidenden Platzierungen unmittelbar an der Spitze bzw. am Ende der Schlusstabelle und den damit verbundenen Auf- und Abstieg. All diese Tatsachen wurmten die Verantwortlichen des Glauchauer Klubs aber insgeheim schon etwas und so waren auch die meisten der Kreisstädter selbst, nicht gerade glücklich mit dieser Situation. Anderseits bedeutete diese ob nunmehr gewollte oder ungewollte Niederlage, jedoch allein den Verlust von zwei Tabellenrängen für das Team des GSC, welches damit im Endklassement auf Platz fünf mit 9 : 9 Mannschaftszählern zu finden ist und bei seinen zuvor guten 39 Brettpunkten verharrt. Ein erstes Saisonfazit sollte aber trotzdem zunächst das Positive sehen und dies ist nun mal das souveräne Halten dieser Klasse. Das Wie spricht dabei nochmals für die Mannschaft selbst, welche fast schon mit minimalsten Aufwand, ihr ausgegebenes Ziel vor Beginn dieser Punktspiele, mehr als vorzeitig erreichen konnte. Im Nachhinein gesehen, hat man da wohl sogar nie geglaubte, mögliche Aufstiegschancen leichtfertig vergeben. Hinterher ist man jedoch sowieso immer klüger und vor allem der wiederum erfolgreichste Akteur im Team der Muldenstädter, Thomas Drauschke an Stammposition sieben, braucht sich da keinerlei Vorwürfe zu machen. Seine zweite ungeschlagene Saison in Folge, lief einfach mit sechs Punkten in acht Begegnungen optimal für den Niederlungwitzer. Genauso gut war zwar auch der Glauchauer Jens Becher an drei mit seinen 75 Prozent, aber leider zeigte sich der Spitzenspieler, wie vorangekündigt nur viermal seinen Gegnern. Trotz allen Spekulationen also, hat die Mannschaft insgesamt überzeugt und kann zufrieden auf das Erreichte zurückblicken. Beste Wünsche den glücklichen Aufsteiger aus Zwickau vom dortigen Schachclub und den beiden Absteigern, der SG Adelsberg und dem SV Markneukirchen, für eine schnelle Rückkehr in diese 2. Landesklasse.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - SG Waldkirchen III   6,5 : 2,5

Nichts dem Zufall überlassen, wollte die Zweite der Glauchauer und so brachte man ohne Rücksicht auf Verluste in Richtung der Personalprobleme bei der eigenen Ersten, den Stammachter an die Bretter, um den so wichtigen Tabellenplatz zwei dieser Staffel, dann endgültig auch abzusichern. Zwar erwartete man mit dem SG Waldkirchen III durchaus keinen starken Gegner an den eigenen Brettern, aber gerade gegen die Vogtländer, hatten so einige Spieler der Hausherren, in der Vorjahrespartie so ihre eigenen Unannehmlichkeiten, noch gut in Erinnerung. Die Gäste schienen den Hausherren es daher diesmal etwas leichter machen zu wollen und reisten mit nur sechs Aktiven an. Die zwei kampflosen Zähler der Bretter eins und zwei durch Dietmar Nötzel und Dimitrij Gretschischnikow, konnten jedoch trotzdem erst gut 30 Minuten später, als der schnelle erste Sieg am letzten Brett, ins Spielprotokoll eingetragen werden. Für den einzigen Ersatz aus Glauchauer Sicht, Peter Paluch war es zudem eine ziemlich leichte Aufgabe gegen seine junge Gegenspielerin, mit einem Matt das 1:0 vorzulegen. Nach einer Stunde stand es so dann also auch mit den anderen beiden Punkten, bereits 3:0 und der Aufstieg des GSC war irgendwo schon greifbar. Der sich andeutende weitere volle Brettzähler nur eine knappe halbe Stunde später an Position sieben, mit dem finalen Mattzug vom Oldie Joachim Karnahl, verstärkte dieses Gefühl nur noch um so mehr. Fast logisch im Sinne des einzig angestrebten Doppelpunktgewinnes der Muldestädter, gab es kurz darauf zwei mehr oder weniger friedliche Remisen an den Brettern fünf bzw. vier für die Gastgeber. Dabei hatte sowohl Bernd Wollmann, als auch Teamkollege Axel Burkhardt ihre Partie sicher im Griff und waren einen möglichen Sieg sicherlich weit näher, als die beiden Waldkirchener Gegenüber. Angesichts der nunmehr wirklich gefallenen Entscheidung in dieser Begegnung, trennten sich nur wenig später auch die Akteure an den Positionen sechs und drei, ohne ihre Partien richtig ausgekämpft zu haben, einvernehmlich mit einer Punkteteilung. Für die beteiligten Glauchauer Reinhard Gehrt und Lothar Pumpa sicherlich keine so schlechte Sache, hatten diese doch augenscheinlich minimal schlechtere Stellungen auf dem Brett. Trotzdem waren auch ihre Partieausgänge wahrlich nicht unverdient und somit stand das 6 : 2 Endergebnis für ihren Klub, auch zu keiner Zeit irgendwie in Frage. Am grünen Tisch kam zu den sechs  Brettpunkten dann im Nachhinein sogar noch ein halber Zähler dazu, weil der vogtländische Spieler an Position drei, hätte an zwei aufgestellt werden müssen. Schließlich war dieser letzte Schachsonntag der Saison dann auch bereits nach nur gut 130 Minuten Wettkampfatmosphäre, wieder vorbei. Mit diesem überlegenen Erfolg der Gastgeber über die in Unterzahl überforderten Vogtländer aus Waldkirchen, sicherten sich die Glauchauer letztlich nicht nur klar den zweiten Tabellenplatz, sondern vor allem den viel umjubelten Aufstieg in die 1. Bezirksklasse. Garant für die 18 : 4 Mannschaftszähler bei 53 Brettpunkten, war die nie ausgegangene Moral unter all den eingesetzten Spielern, welche selbst unnötige Rückschläge immer wieder wegsteckten. Als erfolgreichster Glauchauer präsentierte sich hierbei zudem gerade die aufstrebende junge Generation, in Form von Schachfreund Gretschischnikow, der mit acht Zählern in neun Begegnungen überzeugen konnte. Stellvertretend für die vielen Ersatzspieler sei hierbei aber auch noch der Meeraner Teamkollege Paluch erwähnt, welcher bei seinen sieben Einsätzen am Brett und 5,5 erzielten Punkten, sogar total unbesiegt blieb. Ein herzlicher Glückwunsch zum Staffelsieg geht natürlich genauso nach Aue, wo sich die Fünfte des ESV, knapp behauptete und damit desgleichen wie die hiesigen Kreisstädter, in der nächsten Saison eine Klasse spielen werden.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

SAISONABSCHLUSS, FÜR DIE SCHACHTEAMS DES FREISTAATES

Zum finalen Spieltag kommt es am Sonntag in den sächsischen Schachligen, somit müssen auch die beiden Wettkampfteams des Glauchauer SC 1873, noch einmal auf Punktejagd gehen. Austrudeln lassen können die Saison 2009/10, die Spieler der Ersten hierbei  an fremden Brettern, währenddessen die Vereinskollegen der Zweiten  zu hause, das Ganze voll konzentriert angehen müssen.

2. Landesklasse Staffel C   BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I

Das wichtige Ziel des Klassenerhaltes lange erreicht, fährt Glauchaus 1. Vertretung völlig entspannt zum punktgleichen Tabellennachbarn nach Ehrenfriedersdorf. Selbst die Ausfälle der so erfolgreichen Stammbretter drei und sieben, kann man somit sicherlich mehr als verschmerzen. Zwar dürften die Gäste angesichts der nicht zu schwächenden eigenen Zweiten, mit einigen Aufstellungsproblemen belastet sein, sollten aber trotzdem noch versuchen, wenigstens alles dafür zutun ihren Achter voll zu bekommen. Mal sehen wie dies letztlich dem               GSC-Mannen gelingt, wobei sich dann jeder Einzelne sowieso, seinen eigenen Spiel widmen kann. Mit einer mannschaftliche Punkteteilung, wären die Muldestädter hierbei sicherlich schon zufrieden und auch eine knappe Niederlage tut wohl nur der Statistik selbst weh. Ist abzuwarten in wieweit die Gastgeber noch einmal motiviert sind, den derzeitigen vierten Platz der Glauchauer, am Ende vielleicht doch lieber selbst einnehmen zu können. Ganz so grosser Ehrgeiz, herrscht hingegen bei den Gästen bereits vor dem ersten Zug, sicherlich weit weniger.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SG Waldkirchen III

Die machbaren und zum Aufstieg unbedingt notwendigen zwei Mannschaftszähler vor Augen, hat die zweite Reihe der Muldestädter. Als Gegner reisen dazu die Vogtländer aus Waldkirchen an und gegen die Dritte der dortigen SG, gab es zudem in den bisherigen zwei Vergleichen, auch zwei Siege. Trotzdem gilt es noch einmal alle Konzentration walten zu lassen, um keine böse Überraschung am Ende dieses Sonntages zu erleben. Eigentlich sollten die Hausherren den Gästen in allen Belangen überlegen sein und mit dem nötigen gesunden Selbstvertrauen, am Ende den Doppelpunktgewinn dann sicher in den Händen halten. Auf keinen Fall will man bei den Glauchauern jedoch ähnliches wie vor Jahresfrist erneut erleben, als sich die Waldkirchener der drohenden Klatsche erwehrten und schließlich mit viel Glück, nur ein knappes 3,5 : 4,5 zuliessen. Selbst dieses Minimalziel reicht dem GSC heuer allerdings zum dann hoffentlich viel umjubelten zweiten Tabellenrang, womit das Team 2010/11 in der 1. Bezirksklasse an den Start gehen darf. Der geplante Einsatz der gemeldeten Stammformation, muss den Weg dorthin, ganz einfach ebnen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

ASCHEWOLKE TRÜBTE NUR BEI GLAUCHAUS ERSTER, DEN SAISONAUSKLANG DER SCHACHSPIELER
 

Mit der neunten Runde fand die Punktspielserie 2009/10, bei den Schachteams des Freistaates, am vergangenen Sonntag ihren Abschluss. Von den zwei Wettkampfmannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, war allerdings leider nur ein Vertreter an den Brettern zu finden, da deren Erste unter akuten Aufstellungsproblemen passen musste. Wenigstens zeigte sich dafür die zweite Reihe im heimischen Spiellokal des Sportparks aktiv und noch dazu sehr erfolgreich.

2. Landesklasse Staffel C  
BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I   8 : 0

Erstmals seit Neugründung des Vereines, musste der GSC I ein Mannschaftspunktspiel, aus personellen Gründen ganz kurzfristig absagen. Sicherlich machten sich die Muldestädter damit trotzdem nicht gerade beim gastgebenden BSV Ehrenfriedersdorf beliebt, auch wenn dieser dadurch zum leichten Doppelpunktgewinn kam und dazu noch ganze acht Brettpunkte gutgeschrieben bekam. Noch mehr dürfte dieses kampflose 0 : 8, bei der restlichen Staffelkonkurrenz aufgestossen haben. Wenigstens entstand da dann aber keine Wettbewerbsverzerrung, um die entscheidenden Platzierungen unmittelbar an der Spitze bzw. am Ende der Schlusstabelle und den damit verbundenen Auf- und Abstieg. All diese Tatsachen wurmten die Verantwortlichen des Glauchauer Klubs aber insgeheim schon etwas und so waren auch die meisten der Kreisstädter selbst, nicht gerade glücklich mit dieser Situation. Anderseits bedeutete diese ob nunmehr gewollte oder ungewollte Niederlage, jedoch allein den Verlust von zwei Tabellenrängen für das Team des GSC, welches damit im Endklassement auf Platz fünf mit 9 : 9 Mannschaftszählern zu finden ist und bei seinen zuvor guten 39 Brettpunkten verharrt. Ein erstes Saisonfazit sollte aber trotzdem zunächst das Positive sehen und dies ist nun mal das souveräne Halten dieser Klasse. Das Wie spricht dabei nochmals für die Mannschaft selbst, welche fast schon mit minimalsten Aufwand, ihr ausgegebenes Ziel vor Beginn dieser Punktspiele, mehr als vorzeitig erreichen konnte. Im Nachhinein gesehen, hat man da wohl sogar nie geglaubte, mögliche Aufstiegschancen leichtfertig vergeben. Hinterher ist man jedoch sowieso immer klüger und vor allem der wiederum erfolgreichste Akteur im Team der Muldestädter, Thomas Drauschke an Stammposition sieben, braucht sich da keinerlei Vorwürfe zu machen. Seine zweite ungeschlagene Saison in Folge, lief einfach mit sechs Punkten in acht Begegnungen optimal für den Niederlungwitzer. Genauso gut war zwar auch der Glauchauer Jens Becher an drei mit seinen 75 Prozent, aber leider zeigte sich der Spitzenspieler, wie vorangekündigt nur viermal seinen Gegnern. Trotz allen Spekulationen also, hat die Mannschaft insgesamt überzeugt und kann zufrieden auf das Erreichte zurückblicken. Beste Wünsche den glücklichen Aufsteiger aus Zwickau vom dortigen Schachclub und den beiden Absteigern, der SG Adelsberg und dem SV Markneukirchen, für eine schnelle Rückkehr in diese 2. Landesklasse.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - SG Waldkirchen III   6 ,5 : 1,5

Nichts dem Zufall überlassen, wollte die Zweite der Glauchauer und so brachte man ohne Rücksicht auf Verluste in Richtung der Personalprobleme bei der eigenen Ersten, den Stammachter an die Bretter, um den so wichtigen Tabellenplatz zwei dieser Staffel, dann endgültig auch abzusichern. Zwar erwartete man mit dem SG Waldkirchen III durchaus keinen starken Gegner an den eigenen Brettern, aber gerade gegen die Vogtländer, hatten so einige Spieler der Hausherren, in der Vorjahrespartie so ihre eigenen Unannehmlichkeiten, noch gut in Erinnerung. Die Gäste schienen den Hausherren es daher diesmal etwas leichter machen zu wollen und reisten mit nur sechs Aktiven an. Die zwei kampflosen Zähler der Bretter eins und zwei durch Dietmar Nötzel und Dimitrij Gretschischnikow, konnten jedoch trotzdem erst gut 30 Minuten später, als der schnelle erste Sieg am letzten Brett, ins Spielprotokoll eingetragen werden. Für den einzigen Ersatz aus Glauchauer Sicht, Peter Paluch war es zudem eine ziemlich leichte Aufgabe gegen seine junge Gegenspielerin, mit einem Matt das 1:0 vorzulegen. Nach einer Stunde stand es so dann also auch mit den anderen beiden Punkten, bereits 3:0 und der Aufstieg des GSC war irgendwo schon greifbar. Der sich andeutende weitere volle Brettzähler nur eine knappe halbe Stunde später an Position sieben, mit dem finalen Mattzug vom Oldie Joachim Karnahl, verstärkte dieses Gefühl nur noch um so mehr. Fast logisch im Sinne des einzig angestrebten Doppelpunktgewinnes der Muldestädter, gab es kurz darauf zwei mehr oder weniger friedliche Remisen an den Brettern fünf bzw. vier für die Gastgeber. Dabei hatte sowohl Bernd Wollmann, als auch Teamkollege Axel Burkhardt ihre Partie sicher im Griff und waren einen möglichen Sieg sicherlich weit näher, als die beiden Waldkirchener Gegenüber. Angesichts der nunmehr wirklich gefallenen Entscheidung in dieser Begegnung, trennten sich nur wenig später auch die Akteure an den Positionen sechs und drei, ohne ihre Partien richtig ausgekämpft zu haben, einvernehmlich mit einer Punkteteilung. Für die beteiligten Glauchauer Reinhard Gehrt und Lothar Pumpa sicherlich keine so schlechte Sache, hatten diese doch augenscheinlich minimal schlechtere Stellungen auf dem Brett. Trotzdem waren auch ihre Partieausgänge wahrlich nicht unverdient und somit stand das 6 : 2 Endergebnis für ihren Klub, auch zu keiner Zeit irgendwie in Frage. Am grünen Tisch kam zu den sechs  Brettpunkten dann im nachhinein sogar noch ein halber Zähler dazu, weil der vogtländische Spieler an Position drei, hätte an zwei aufgestellt werden müssen. Schließlich war dieser letzte Schachsonntag der Saison dann auch bereits nach nur gut 130 Minuten Wettkampfatmosphäre, wieder vorbei. Mit diesem überlegenen Erfolg der Gastgeber über die in Unterzahl überforderten Vogtländer aus Waldkirchen, sicherten sich die Glauchauer letztlich nicht nur klar den zweiten Tabellenplatz, sondern vor allem den viel umjubelten Aufstieg in die 1. Bezirksklasse. Garant für die 18 : 4 Mannschaftszähler bei 53 Brettpunkten, war die nie ausgegangene Moral unter all den eingesetzten Spielern, welche selbst unnötige Rückschläge immer wieder wegsteckten. Als erfolgreichster Glauchauer präsentierte sich hierbei zudem gerade die aufstrebende junge Generation, in Form von Schachfreund Gretschischnikow, der mit acht Zählern in neun Begegnungen überzeugen konnte. Stellvertretend für die vielen Ersatzspieler sei hierbei aber auch noch der Meeraner Teamkollege Paluch erwähnt, welcher bei seinen sieben Einsätzen am Brett und 5,5 erzielten Punkten, sogar total unbesiegt blieb. Ein herzlicher Glückwunsch zum Staffelsieg geht natürlich genauso nach Aue, wo sich die Fünfte des ESV, knapp behauptete und damit desgleichen wie die hiesigen Kreisstädter, in der nächsten Saison eine Klasse spielen werden.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 18.04.10

SAISONABSCHLUSS, FÜR DIE SCHACHTEAMS DES FREISTAATES

Zum finalen Spieltag kommt es am Sonntag in den sächsischen Schachligen, somit müssen auch die beiden Wettkampfteams des Glauchauer SC 1873, noch einmal auf Punktejagd gehen. Austrudeln lassen können die Saison 2009/10, die Spieler der Ersten hierbei  an fremden Brettern, währenddessen die Vereinskollegen der Zweiten  zu hause, das Ganze voll konzentriert angehen müssen.

2. Landesklasse Staffel C   BSV Ehrenfriedersdorf - GSC I

Das wichtige Ziel des Klassenerhaltes lange erreicht, fährt Glauchaus 1. Vertretung völlig entspannt zum punktgleichen Tabellennachbarn nach Ehrenfriedersdorf. Selbst die Ausfälle der so erfolgreichen Stammbretter drei und sieben, kann man somit sicherlich mehr als verschmerzen. Zwar dürften die Gäste angesichts der nicht zu schwächenden eigenen Zweiten, mit einigen Aufstellungsproblemen belastet sein, sollten aber trotzdem noch versuchen, wenigstens alles dafür zutun ihren Achter voll zu bekommen. Mal sehen wie dies letztlich dem               GSC-Mannen gelingt, wobei sich dann jeder Einzelne sowieso, seinen eigenen Spiel widmen kann. Mit einer mannschaftliche Punkteteilung, wären die Muldestädter hierbei sicherlich schon zufrieden und auch eine knappe Niederlage tut wohl nur der Statistik selbst weh. Ist abzuwarten in wieweit die Gastgeber noch einmal motiviert sind, den derzeitigen vierten Platz der Glauchauer, am Ende vielleicht doch lieber selbst einnehmen zu können. Ganz so grosser Ehrgeiz, herrscht hingegen bei den Gästen bereits vor dem ersten Zug, sicherlich weit weniger.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SG Waldkirchen III

Die machbaren und zum Aufstieg unbedingt notwendigen zwei Mannschaftszähler vor Augen, hat die zweite Reihe der Muldestädter. Als Gegner reisen dazu die Vogtländer aus Waldkirchen an und gegen die Dritte der dortigen SG, gab es zudem in den bisherigen zwei Vergleichen, auch zwei Siege. Trotzdem gilt es noch einmal alle Konzentration walten zu lassen, um keine böse Überraschung am Ende dieses Sonntages zu erleben. Eigentlich sollten die Hausherren den Gästen in allen Belangen überlegen sein und mit dem nötigen gesunden Selbstvertrauen, am Ende den Doppelpunktgewinn dann sicher in den Händen halten. Auf keinen Fall will man bei den Glauchauern jedoch ähnliches wie vor Jahresfrist erneut erleben, als sich die Waldkirchener der drohenden Klatsche erwehrten und schließlich mit viel Glück, nur ein knappes 3,5 : 4,5 zuliessen. Selbst dieses Minimalziel reicht dem GSC heuer allerdings zum dann hoffentlich viel umjubelten zweiten Tabellenrang, womit das Team 2010/11 in der 1. Bezirksklasse an den Start gehen darf. Der geplante Einsatz der gemeldeten Stammformation, muss den Weg dorthin, ganz einfach ebnen.

Vorschau

SV Muldental Wilkau-Haßlau                7. Frühlings-Amateur-Pokal                10./11.04.10

SCHACH IN INTENSIVSTER FORM

Das inzwischen immerhin schon 7. Frühlings-Amateur-Pokalturnier des ausrichtenden SVM Wilkau-Haßlau, nutzen erneut zwei Nachwuchsakteure des Glauchauer Schachclub 1873, um sich weitere Wettkampfhärte zu holen. Sowohl Dimitrij Gretschischnikow, als auch Kevin Wenke gehören derzeit allerdings auch zu den besten Jugendspielern beim hiesigen Verein an der Meeraner Strasse. Die insgesamt fünf Runden am Samstag und Sonntag im Ärztehaus der anderen Muldestadt, sollten also beide Aktive zu guten und erfolgreichen Partien führen. Angesichts der fast normalen Bedenkzeit an den Brettern, aber sicherlich auch zwei anstrengende Tage und die Konkurrenz dürfte auch nicht so ganz ohne sein. Somit ist also auch abzuwarten, wo man sich am Ende in den einzelnen Alters- bzw. Wertungsgruppen, plazieren wird.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 21.03.10

ALLES IM LOT, BEI DEN MULDESTÄDTER SCHACHTEAMS

Zum vorletzten Mal, mussten die sächsischen Schachspieler die Figuren, bei den Mannschaftspunktspielen der aktuellen Saison, aufstellen. Währenddessen dies die beteiligte Erste des Glauchauer SC 1873, das Ganze völlig entspannt vornehmen konnte, musste die Zweite da schon noch einmal, gehörig Gas geben mit den schwarzen und weißen Steinen, auf den Wettkampfbrettern.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV SAXONIA Bernsbach   4 : 4

Mit der in dieser Saison so erfolgreichen Aufstellung mit dem zurückgekehrten Ersatzmann Rainer Bergmann an Position acht, trat die Erste der Muldestädter an die heimischen Bretter im Sportpark. Natürlich wollte man damit auch gegen die viertplazierten Bernsbacher nicht verlieren, welche ihrerseits ja sogar noch gewisse Chancen auf einen Staffelsieg, besassen. Angesichts dieser Konstellation, war durchaus mit einem spannenden Wettkampfverlauf zu rechnen, welcher sich letztlich dann allerdings doch ganz friedlich entwickelte. Die Aufregung kurz vor Beginn der acht Partien auf Seiten der Glauchauer, auf Grund des leider nicht besetzten Spitzenbrettes, legte sich relativ schnell wieder, da auch die Gäste mit einen Mann weniger angereist waren und somit am letzten Brett einen Punkt kampflos herschenken mussten. Für die schließlich so verbliebenen aktiven Bretter zwei bis sieben, aber noch lange kein Grund sich etwas zu schenken. Trotzdem waren die einzelnen Partieverläufe, fast durchweg von ausgeglichen Stellungsbildern geprägt und keiner der Aktiven, wollte da mit viel Risiko etwas erzwingen. Nach einigen frühzeitigen Remisen, hieß es dann letztlich auch am Ende dieses trüben Märzsonntags, 4 : 4 Unentschieden. Die dazu notwendigen halben Zähler auf Seiten der Gastgeber holten Peter Nagorny an zwei, Jens Becher an drei, Lutz Köhler an vier, Ralf Wegner an fünf, Thomas Drauschke an sechs und Jörg Pumpa an sieben und der ohne Gegner gebliebene Rainer Bergmann an acht mit dem kampflosen vollen Punktgewinn. Sowohl die heimischen Muldestädter, als auch die erzgebirgischen Gäste waren mit dieser Punkteteilung sicherlich nicht gänzlich unzufrieden, wenngleich bei der SAXONIA damit wohl das endgültige Ende eines möglichen Aufstieges gekommen war. Nicht mehr ganz so dramatisch, sahen es hingegen die GSC-Aktiven, welche allesamt eine bisher mehr als solide Saisonleistung an den den Tag legen konnten und sich damit als Team, weiterhin auf Platz drei der Tabelle behaupteten. Hierbei lautet die Bilanz des GSC, ausgeglichene 9 : 7 Mannschaftszähler bei beachtlichen 34,5 Brettpunkten.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
SV Empor West Zwickau - GSC II   3,5 : 4,5

Unter den Druck unbedingt gewinnen zu müssen, war es für die nicht in Bestbesetzung angereiste Zweite des GSC, sicherlich um so schwerer gegen die heimischen Zwickauer, dementsprechend auftreten zu können, da die Gastgeber ihrerseits den starken Stammachter an die Bretter schicken konnte. Immerhin dauerte es dann zwei knappe Stunden, bevor das in dieser Saison schon reichlich gepunktete 6. Brett des SV Empor West, den alten Glauchauer Haudegen an dieser Position, zur Aufgabe zwang. Im Anschluss daran gab es innerhalb von gut 30 Minuten weiteren Kampfes, jedoch erst einmal drei mehr oder weniger ruhige Remisen an den Brettern sieben, fünf und eins, zu verzeichnen. Die daran beteiligten Glauchauer Aktiven Klaus Hellinger, Reinhard Gehrt und Dietmar Nötzel halfen damit ihren noch spielenden Teamkollegen allerdings nur bedingt weiter, wobei der halbe Zähler am Spitzenbrett, aber hierbei schon moralisch unterstützen sollte. Die Halbzeitführung von 2,5:1,5 für die Hausherren, konnten die Gäste also schon noch umdrehenden und die Spannung war auch nach knapp drei Stunden Wettkampf, für alle Beteiligten, weiterhin mehr als spürbar. Mit einer erneuten Punkteteilung am letzten Brett, hatte der eine Zähler Vorsprung für die Zwickauer, auch nach gut drei Stunden noch Bestand. Erst gut 60 Minuten später, gab es dann den zweiten Sieg des Tages zu vermelden, diesmal jedoch auf Seiten des GSC. Axel Burkhardt an Position vier, brachte hierbei seine zwei verbundenen Freibauern zum laufen und dem Gegner blieb nur noch die Partieaufgabe. Das gewisse Glück des Tüchtigen hatte nachfolgend Knut Ludwig an drei, denn seine Gegnerin übersah ein zweizügiges Mattbild und musste so letztendlich in einer späteren Zugwiederholung, dann doch das Remis hergeben. Schließlich war es der Glauchauer Seniorenmeister Lothar Pumpa, welcher am zweiten Brett, seinen Gegenüber in einem spannenden Bauernendspiel niederringen konnte und damit den so wichtigen Doppelpunktgewinn der Glauchauer, nach fast fünf Stunden Wettkampf, perfekt machen konnte. Mit diesem 4,5 : 3,5 Erfolg des GSC, liegt es nunmehr in den eigenen Händen der Spieler aus der zweiten Reihe, den nie aus den Augen verlorenen Aufstiegsplatz zwei, in genau vier Wochen zu Hause, endgültig einzufahren. Eine ganz andere Situation, haben dagegen nunmehr die anderen Muldestädter zu verdauen, die mit dieser Niederlage, ihre Träume von der 1. Bezirksklasse zu den Akten legen dürften. .

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 21.03.10

VORLETZTE RUNDE, FÜR SACHSENS SCHACHMANNSCHAFTEN

Mit dem 8. Punktspieltag nähern sich die Teams des Freistaates, so allmählich ihrem Saisonende. Natürlich spitzt sich damit gleichzeitig der Tabellenkampf in den verschiedenen Spielklassen, oben wie unten, immer mehr zu. Dem können sich auch die zwei Mannschaften  des Glauchauer Schachclub 1873, nicht entziehen und somit wird es sowohl an den heimischen, als auch an den fremden Brettern, ganz heiss her gehen. Beginn der Partien, ist am morgigen Sonntag, um 9.00 Uhr an den jeweiligen Wettkampforten.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV SAXONIA Bernsbach

Nachdem Glauchaus Erste, in Siebenlehn den möglichen Sprung ganz nach vorn verpasst hat, ist diese Heimbegegnung gegen den punktgleichen SV SAXONIA Bernsbach, sicherlich nicht mehr ganz so brisant zu betrachten. Trotzdem sollten die Gastgeber, das Ganze durchaus noch ernst nehmen, um den Tabellennachbarn somit dann auch weiterhin, hinter sich zu wissen. Die Erzgebirgler hingegen, dürften ihrerseits alles daran setzen, mit einem Sieg, die aktuell führenden Zwickauer, noch einmal gehörig unter Druck zu bringen. Dann nämlich, könnten sie in ihrem Nachholspiel, sogar noch an die Tabellenspitze vorstossen und vor dem finalen Spieltag im April, vom Aufstieg träumen. Für die heimischen Muldestädter des GSC, also auch ein Spiel der Ehre, um gegenüber der gesamten Staffelkonkurrenz, nicht irgendwie unglaubwürdig zu wirken. Vielleicht ist ja wieder der Einsatz des Erfolgsachter der Runden drei bis sechs möglich, womit den Hausherren, durchaus ein Sieg im Sportpark, fernerhin zuzutrauen wäre. Ansonsten dürfte ein Punktgewinn wohl schwer werden, da man aus der Zweiten des Vereins, kaum noch gleichwertigen Ersatz parat hat. Zu wichtig ist hier, der unmittelbare Kampf um den immer noch realisierbaren Klassenaufstieg, im gleichzeitig angesetzten Auswärtsspiel der hiesigen Kreisstädter.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   SV Empor West Zwickau - GSC II

Nur ein Sieg beim Tabellenzweiten, hilft der zweiten Reihe des GSC, um ihr immer noch mögliches Ziel des Aufstiegs am Saisonende, dann auch verwirklichen zu können. Dazu kommt nunmehr sogar noch, dass man auch soviel wie möglich an Brettpunkten, in Zwickau mitnehmen muss, denn auch der SV SAXONIA Bernsbach II, steht nach seinem Sieg im Nachholspiel der fünften Runde, da noch etwas besser da, als die Glauchauer Akteure. Im Prinzip ist das Motto dieser Begegnung also aus Sicht der Gäste, Hopp oder Topp und dass wissen wohl auch die Hausherren. Den Spielern von Empor West, ist allerdings genauso bewusst, dass man bei einer Punkteteilung, noch nicht gänzlich mit dem Aufstiegsrang durch ist. Hierbei zählt schließlich ebenso, der Ausgang des gleichzeitigen Spiels, zwischen den nur einen Mannschaftszähler hinten liegenden Lichtensteinern und den bereits erwähnten Bernsbachern. Reichlich Brisanz also an diesem Schachsonntag in dieser Staffel und am Ende, dürfte wohl dasjenige Team mit den besseren Nerven und den vielleicht auch gewissen Quentchen Glück, jubeln können. Ob dies dann die hiesigen Muldestädter sind, welche gleich auf zwei ihrer wichtigen Stammspieler verzichten müssen, wird sich also zeigen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 28.02.10

MULDESTÄDTER ERSTE VERBOCKT TABELLENSPITZE,  ZWEITE WAHRT DAGEGEN AUFSTIEGSCHANCE

Ins letzte Drittel der Saison 2009/10, ging es für die Schachmannschaften des Freistaates, am letzten Sonntag im Februar. Mit unterschiedlichen Leistungen, empfahlen sich hierbei die zwei Teams des Glauchauer SC 1873, nach der so genannten Winterpause.

2. Landesklasse Staffel C  
Siebenlehner SV - GSC I   5 : 3

Die Reise nach Siebenlehn, zum dortigen Tabellenvorletzten dieser Staffel, traten die Spieler der Ersten mit dem Vorhaben an, die sich plötzlich bietende Chance auf einen unverhofften Aufstieg in dieser Saison, wenn möglich beim Schopfe zu packen. Allerdings musste dazu ein Sieg schon unbedingt her und dies, trotz dass man gleich zwei Ersatzleute mit an Bord hatte. Währenddessen der Junior Dimitrij Gretschischnikow seine Aufgabe mit Bravour erfüllte, konnte es Dietmar Nötzel, wieder einmal nicht bewerkstelligen. Jedoch nicht nur deshalb, gab es am Ende eine 3 : 5 Niederlage für die Glauchauer Gäste. Zuviel individuelle Fehler, produzierte man auch an den Brettern eins, zwei und sechs und so war der Sieg für die Hauherren sicherlich auch etwas glücklich, an diesem 7. Spieltag zustande gekommen. Bestes Beispiel dafür, die abschliessende Niederlage in der da schon laufenden fünften Wettkampfstunde an Position zwei, welche wahrlich nur Dank der Mithilfe des bedauernswerten Remser Akteur, zustande kam. Doch der Reihe nach, mit zwei nicht gänzlich ausgekämpften Remisen, waren die Muldestädter mit Ralf Wegner und Lutz Köhler an den Brettern vier bzw. drei, nach reichlich 120 Minuten Partieverlauf, sicher in diese Begegnung gestartet. Selbst die sich im Prinzip frühzeitig abzeichnende Niederlage des Lichtensteiners Ersatz an Position acht, war zu diesem Zeitpunkt, nach knapp drei Stunden Spieldauer, durchaus noch mehr als reparabel für den GSC. Zwar dauerte es dazu erst einmal noch eine geraume Zeit, aber dann schlug man gleich doppelt zu. Sowohl der aktuelle Nachwuchsstar der Glauchauer, Schachfreund Gretschischnikow, als auch der derzeit erfolgreichste im Team des angereisten Staffelzweiten, Thomas Drauschke aus Niederlungwitz beherrschten ihre Gegner mehr oder weniger klar und konnten so ihrerseits, zwei schöne Siege vermelden. Leider dann doch nicht so erfolgreich, war dagegen der Spielverlauf am Spitzenbrett für die Gäste, wo sich aus einer schlechten Eröffnungsbehandlung, der einheimische Akteur immer mehr steigerte und die zunehmenden schwachen Züge des Gesauers, letztlich eiskalt zu seinem Vorteil nutzte. Beim Zwischenstand von 3:3, kurz nach der 1. Zeitkontrolle des Tages, sahen sich die Gastgeber dann fast schon auf der Siegerstrasse, denn auch ihre Position sechs, befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einmal, klar auf Erfolgskurs. Die volle Punktemeldungen dort, war kurz darauf ,also nur noch zur Formsache geworden. Dem gesamten Mannschaftsschicksal jedoch trotzen, wollte aber wenigstens noch das 2. Brett des GSC, um damit seinem Team, wenigstens die verdiente Punkteteilung zu bescheren. Scheinbar schien schließlich bereits sogar alles auf einen Sieg in dieser Partie hinauszulaufen, als der Gastspieler einen fatalen Fehlzug fabrizierte und seine Dame einstellte. Damit war der Doppelpunktgewinn des Siebenlehner SV endgültig perfekt und die Heimmannschaft kann ihrerseits wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Die Glauchauer dagegen, verpassten leider den zwischenzeitlichen Sprung auf Platz eins des Staffelklassement und können nunmehr die Saison, wirklich in jegliche Richtung, völlig ruhig ausklingen lassen. Bedauerlich ist es jedoch trotzdem, denn solch eine Möglichkeit in die 1. Landesklasse vorzustossen, dürfte mit Sicherheit nicht gleich wieder Bestand haben, auch wenn das ausgegebene Ziel vor der Saison, Nichtabstieg hieß und man immer noch einen hervorragenden dritten Tabellenrang einnimmt.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - Zwickauer SC III   4,5 : 3,5

Mit der Dritten des benachbarten Zwickauer SC, musste sich der hiesige Glauchauer Schachclub, auseinandersetzen. Als eine lösbare Aufgabe, noch dazu in heimischen Gefilden des Sportparks antretend, galt es dies am Ende, auch in die Praxis umzusetzen. Zwar mussten die Hausherren ihre zwei Spitzenspieler an die eigene Erste abgeben, aber dennoch musste einfach der Doppelpunktgewinn kommen. Der war jedoch zugleich unbedingt auch notwendig, um die eigenen Aufstiegschancen weiterhin wahren zu können. Die Gäste, welche in dieser Saison durchaus schon zu überzeugen wussten, hatten da natürlich ihre eigenen Vorstellungen vom Wettkampfverlauf. Nach gut einer Stunde Spieldauer, stand es so zunächst immer noch Unentschieden, zwischen dem Vierten und Sechsten dieser Staffel. Verantwortlich dafür auf Seiten des GSC, waren die vorderen Bretter zwei bis vier mit ihren Remisen, in genau jener Reihenfolge der daran sitzenden Aktiven Knut Ludwig, Axel Burkhardt und Bernd Wollmann. Im Hinblick auf den folgenden Sieg von Ersatzmann Peter Paluch, waren diese Ergebnisse, somit durchaus im grünen Bereich anzusiedeln. Der Meeraner am 8. Brett eingesetzt, hatte Dank eines Figurengewinnes, dann auch keinerlei Schwierigkeiten mehr, die Gastgeber erstmals in Führung zu bringen. Einige Zeit nach ihm allerdings, mussten die heimischen Muldestädter jedoch, den Ausgleich an Position sechs hinnehmen, wo der Zwickauer Spieler sich mittels zwei schnell gewonnen Bauern, den notwendigen Partievorteil verschaffen konnte. Mit einer kämpferisch starken Leistung, war es in der vierten Wettkampfstunde der zweite Glauchauer Ersatz des Tages, Rainer Bergmann am 7. Brett, welcher die Gastgeber ein zweites Mal nach vorne Brachte. Beim Stand von 3,5 : 2,5, galt es nunmehr für das Spitzenbrett mit Lothar Pumpa, ebenso einen vollen Punktgewinn für seinen GSC beizusteuern, da sich durch die eigenen Position fünf, eine Niederlage abzeichnete. Mit der notwendigen Erfahrung gegenüber seines Juniorpartners an eins, gelang ihm diese Aufgabe letztlich auch mit Bravour und der Gesamterfolg für die hiesigen Kreisstädter war perfekt. Für die ehemaligen Trabantstädter, blieb also am Ende, nach mehr als vier Stunden Schach, nur noch die logische Resultatsverbesserung zum 4,5 : 3,5. Angesichts der drei Mann Reserve beim ZVS, für die Gäste aber, ein durchaus ordentliches Resultat. Für die heimische Vertretung, zählte dagegen an diesem Sonntag, einzig allein nur das erreichte Minimalziel und der damit verbundene 3. Platz im Tabellenklassement. In drei Wochen, hat man es damit weiterhin selbst in der Hand, den begehrten Aufstiegsrang zwei, zu erkämpfen und so vielleicht endlich wieder, eine Spielklasse weiter oben, an die Bretter gehen zu dürfen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 28.02.10

7. SPIELTAG, DER SCHACHTEAMS IM FREISTAAT, STEHT AN

Fünf Wochen Winter- bzw. Ferienpause hinter sich, haben die Wettkampfachter des sächsischen Schachsports, wenn es morgen ab 9.00 Uhr, dann endlich wieder um Mannschaftspunkte in der laufenden Saison 2009/10 geht. Auch die zwei Vertreter des Glauchauer SC 1873, müssen also an diesem letzten Februarsonntag nachweisen, wie sie diese lange Punktspielpause, denn überstanden haben. Dabei sind die Einen auswärts gefragt, währenddessen die Anderen daheim antreten können.

2. Landesklasse Staffel C   Siebenlehner SV - GSC I

Bereits im Vorfeld dieser Partie, gegen die stark abstiegsbedrohten Erzgebirgler, scheiten sich innerhalb des Glauchauer Teams die Geister. Zum Einen hat man als inzwischen überraschender Tabellenzweiter, immerhin noch die theoretische Chance zum Aufstieg, müsste hierzu jedoch alle möglichen Kräfte für die 1. Reihe des Vereins bündeln. Zum Anderen ist angesichts der zu Beginn der Saison, leider nicht zur Verfügung stehenden Wunschformation, das dann erklärte Ziel des Klassenerhalt, mittlerweile bereits vorzeitig erreicht und somit die Herangehensweise an die letzten drei Runden, deshalb auch völlig unbeschwert möglich. Vielleicht ist dieser Zwiespalt der Muldestädter, aber auch schon nach diesem Spieltag ausgeräumt, indem man dann eben nicht punkten konnte. Versuchen sollten es die Gäste in Siebenlehn aber wenigstens und wenn der GSC sich hierbei mannschaftliche geschlossen aufstellen kann, ist ein weiterer Zweier nicht unmöglich. Die Hausherren hingegen, werden mit aller Macht ihre Chance auf zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf, für sich nutzen wollen und da käme eine geschwächte Kreisstädter Mannschaft, sicherlich gerade doppelt recht.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Zwickauer SC III

Nach den vor allem tabellarischen Rückschlag in Runde sechs, gilt es nunmehr für die Spieler der 2. Mannschaft des GSC, um so mehr Moral zu zeigen. Die eigenen Bretter im Sportpark der Muldestadt und die sicherlich schlagbare dritte Reihe aus Zwickau, sollten hierbei einfach auch noch etwas mithelfen. Noch kann man sich berechtigte Hoffnungen machen, den schon mehrmals in dieser Saison eingenommenen zweiten Aufstiegsplatz, zu erreichen. Vertrauen in die eigene Stärke und eine schlagkräftige Aufstellung, sollten den allerdings auch unbedingt notwendigen Sieg hierzu, sicher stellen. Vielleicht kann man ja auch noch nebenbei, etwas für das Brettpunktkonto tun, wogegen die Gäste jedoch sicherlich etwas dagegen haben dürften und dies bei ihren bisherigen Auftritten, bereit ebenfalls zeigen konnten.

Bericht

Kreisstadt Glauchau          Schulschach          8. Offene Meisterschaften          27.02.10

DIE BESTEN IHRER SCHULJAHRGÄNGE, STEHEN FEST

Nicht nur wegen dem „Tag der Offenen Tür“, waren am vergangenen Samstag, 19 Jungen und Mädchen ins Glauchauer Georgius-Agricola-Gymnasium, gekommen. Für den schachbegeisterten Nachwuchs lagen die Partien um die offenen Schulschachmeisterschaften der Stadt, an erster Stelle. Dabei waren vom Jüngsten in der Altersklasse U8 bis zu den Ältesten in der Altersklasse U18, alles vertreten, was sich für den Sport auf den 64 Feldern interessierte. Das Ganze lief unter der Leitung des heimischen GSC 1873 ab und so war man dann auch dahingehend, in den besten Händen und musste zudem weder Hunger noch Durst während der knapp dreistündigen Wettkämpfe leiden. Sicherlich hätten sich die Verantwortlichen eine etwas größere Teilnehmerzahl gewünscht, jedoch auch so sahen die „Schachmeister“ des Muldestädter Klub, so manches Talent am Brett.

Altersklasse U8/10

Bei den Kleinsten der Jahrgänge 2000/03 nahmen insgesamt sieben Knaben, den Kampf um die Schachkrone auf. Mit den so erfolgreich von der diesjährigen Bezirksmeisterschaft zurückgekommenen Kevin Wenke, gab es einen klaren Favoriten in der AK U10. Am Ende trug der Glauchauer diese Bürde wahrlich meisterschaftlich und wurde souveräner Sieger mit fünf Siegen. Bei den im Schweizer System ausgetragenen fünf Runden, musste er zwar diesmal keine Uhr Drücken jedoch auch so war er stets Herr der Lage. Hinter ihm brachte es der ebenfalls schon länger spielende Karl Stein auf sehr gute vier Zähler und holte sich damit den zweiten Podestplatz, noch vor dem immer stärker auftrumpfenden Neuling Kevin Pfau. Während der Sieger und der Drittplazierte an der Erich-Weinert-Schule der heimischen Muldestadt, ihren Hobby nachgehen, tut dies der dritte Glauchauer dieses Trios, an der Europäischen Grundschule in der Grossen Kreisstadt. Einziger Teilnehmer bei den allerjüngsten Schachenthusiasten war in dieser Gruppe Florian Henning, welcher mit den etwas älteren Gegenüber schon gar nicht so schlecht mithalten konnte und mit zwei Punkten, natürlich Bester seiner Altersklasse, bei den U8-Jährigen war.  Auch er trainiert in der Arbeitsgemeinschaft von Bernd Wollmann, an der Erich-Weinert-Schule.

Altersklasse U12

Im kleinsten Starterfeld dieses Samstages, stellten sicher ein  Mädchen und drei Jungen der AK U12, dem Kampf mit den Schachuhren, welche wie bei den älteren Jahrgängen dann zwanzig Minuten, pro Spieler und Partie zuliessen. Am Ende, schaffte der doch schon etwas länger aktiv spielende Erik Spitzner, dort die Maximalpunktzahl von drei Zählern und nahm damit natürlich auch den ersten Platz im Endklassement ein. Auf Rang zwei folgte ihm mit seinen zwei erzielten Punkten Lukas Schmutzler und letztlich auf den Bronzeplatz, kam der Ältere der beiden Steinbrüder Georg, mit seinem einem Sieg ein. Er war allerdings auch der einzige Vertreter in dieser Wettkampfgruppe, welcher am Europäischen Gymnasium Waldenburg, seine Schule derzeit absolviert. Der Rest waren wieder einmal alles Vertreter der Glauchauer Erich-Weinert-Schule, wobei wiederum alle Teilnehmer, aus der hiesigen Muldestadt stammen.

Altersklasse U14/16/18

Die verschiedenen Vertreter in der Gruppe der zusammengefassten älteren Jahrgänge der U14- bis U18jährigen Jungen und Mädchen, stellten somit auch das grösste Starterfeld im diesjährigen Schulschachgeschehen. Doch schon etwas überraschend, beherrschte dabei einer der jüngste Vertreter die gesamte Konkurrenz, ganz klar. Der Shootingstar dieser Saison, hieß also am Ende Bastian Benicke und kam von der Gersdorfer Mittelschule. Fünf Siege in den fünf Partien des Schweizer System ausgetragen, waren die eindrucksvolle Bilanz des knapp dreizehnjährigen Glauchauers.   Als Zweiter in der Wertung der U14, folgte ihm der bereits lange aktiv spielende Toni Locke aus der Lehngrundschule, mit zwei Punkten Rückstand und als Drittplazierter kam letztlich der grosse Bruder des eine Altersklasse niedriger spielenden Zweiten, Paul Spitzner vom Georgius-Agricola-Gymnasium ein. Diese Zwei, schafften es aber immerhin auf die gleiche Punktzahl, wie der heimische Sieger in der Altersklasse U16, Nick Kaps vom Georgius-Agricola-Gymnasium, welcher drei Siege an diesem Vormittagswettkampf, zu vermelden wusste. Sein weibliches Ponton, war die Glauchauer Gymnasiastin, Inis Schwarzenberger, welche heuer leider noch ohne einen Erfolg blieb, aber die Urkunde für das beste Mädchen, trotzdem mit gewissen Stolz, entgegen nehmen durfte. Bei den ältesten Schachspielern der U18, waren ebenso zwei Muldestädter mit dabei, in dem achtköpfigen Teilnehmerfeld. Als Bester daher, kam hierbei der Neuling in diesem Geschehen, Tobias Neubert vom gastgebenden Gymnasium, mit erkämpften 2,5 Punkten am Brett und verwies so den Vertreter der Gersdorfer Mittelschule, Josef Steinert aus Glauchau auf Rang zwei, der es auf 1,5 Zähler in der Schlusstabelle brachte.

Vorschau

Kreisstadt Glauchau          Schulschach          8. Offene Meisterschaften          27.02.10

MULDESTADT, SUCHT SAMSTAG SEINE SCHULSCHACHMEISTER 2010

Ein Jahr lang warten, mussten die Schachjünger der Glauchauer Schulregion, um sich nunmehr erneut um die Titel in allen Altersklassen des Nachwuchsbereiches, zu stellen. Zum 8. Mal  heißt hierbei der Austragungsort Georgius-Agricola-Gymnasium, wo in den Räumlichkeiten des Speisesaales, die Wettkampfbretter und Schachuhren, auf die hoffentlich grosse Teilnehmerzahl warten. Gegen 9.00 Uhr, dürften dann die ersten Partien laufen und am frühen Nachmittag, werden die Sieger und Plazierten, auf jeden Fall definitiv feststehen. Zur Teilnahme an dieser Veranstaltung, ist ein Jeder der dem Schachsport zugetan ist, natürlich gerne gesehen und in den Händen der Veranstalter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, sicherlich bestens aufgehoben sein. Also dann, ran an die Bretter, wobei um die Mittagszeit, auch noch etwas für das leibliche Wohl vorgesorgt sein sollte.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873          Saison 2009/10          Vereinsmeisterschaft          09/09 - 05/10

GLAUCHAUER LUTZ KÖHLER,  NACH VIER VEREINSPARTIEN DAS MASS ALLER DINGE

Vor Beginn der fünften Runde innerhalb der Klubmeisterschaft beim hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, ist es an der Zeit ein kleines Zwischenfazit des Championats 2009/10, zu ziehen. Zwar liegen noch drei weitere Partien vor den verbliebenen 17 Teilnehmern, aber der Kampf um den Titel, dürfte heuer wohl trotzdem nur noch zwischen den beiden einheimischen Dauerfavoriten der letzten reichlich fünfzehn Jahre, Lutz Köhler und Sven Weigand, erfolgen. Mit bereits zwei erlittenen Niederlagen hat sich hierbei der ansonsten stets auf den Podium plazierte Peter Nagorny, bereits aus den Meisterschaftsdreikampf, vorzeitig verabschiedet. Dagegen steht fast schon sensationell, der älteste Muldestädter Akteur, Joachim Karnahl mit aktuellen 3,5 Zähler, noch unmittelbar in Lauerstellung, auf den Bronzeplatz hinter den beiden Führenden, nachdem er wenn auch mit dem Glück des Tüchtigen, die Spieler der ersten Reihe, wie Schachfreund Nötzel und Nagorny, zuletzt bezwingen konnte und auch gegen deren Mannschaftskamerad Drauschke, bereits in Runde eins nur ein Remis zuliess. In der anstehenden Begegnung zwischen den aktuellen Spitzenreiter Köhler, welcher mit vier Siegen in vier Partien alleinig eine makellose weisse Weste besitzt und den nur in Runde zwei leicht schwächelten Teamkollege Weigand mit seinen 3,5 Punkten, dürfte dann aber wohl so eine Art Vorentscheidung um die Vereinskrone, bereits anstehen. Auf gute drei Zähler und den damit verbundenen Rängen fünf und vier in der Zwischentabelle, bringt es aktuell die Glauchauer Familie Pumpa. Sowohl Senior Lothar, als auch Junior Jörg, schnuppern also in Schlagdistanz, weiterhin an den Medaillen. Sicherlich noch etwas mehr erwarten, konnte man hingegen von Thomas Drauschke (2,5 Punkte) aus Niederlungwitz, den Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1,5), den heimischen Axel Burkhardt (1,5) und natürlich den bereits zuvor erwähnten Remser Peter Nagorny (2), auf den Plätzen sechs, zwölf, dreizehn und sieben. Besonders natürlich haderte man da bei den drei Akteuren der 1. Mannschaft, über die zum Teil katastrophalen Partien gegen Vereinskamerad Karnahl, währenddessen der erste Stolperstein beim Albersthaler, wohl Schachfreund Ackermann hieß. Im Rahmen des Erwarteten, dürfte sich hingegen das restlich verbliebene Starterfeld der ehemals 19 Aktiven, mit Knut Ludwig aus Niederlungwitz und den drei Muldestädtern Reinhard Gehrt, Rainer Bergmann und Dimitrij Gretschischnikow, als Acht- bis Zwölftplazierte und zwei Tabellenzählern sehen. Gleiches gilt wohl gewissermassen, auch für die augenblicklich am Ende des Klassement stehenden Glauchauer Jochen Ackermann (1,5), Günter Höppner (1) und Bernd Wollmann (1), sowie letztlich noch dem Meeraner Peter Paluch (1). Leider aus persönlichen bzw. beruflichen Gründen vorzeitig aussteigen, musste bisher Lothar Gumprecht aus Weidensdorf und der zweite Meeraner Enrico Wagner, aber vielleicht sind die zwei ja schon in der nächsten Saison wieder mit dabei. Für all die Anderen jedoch, heißt es nunmehr bis in den späten Frühling hinein, noch einmal alles zu geben und an den Vereinsbrettern im Mehrzweckgebäude des Sportparks der Grossen Kreisstadt, jeweils freitags die richtigen Züge zu finden. Dies gilt natürlich in der bereits ausgelosten Runde ab Ende Februar, welche dann folgende Paarungen bereit hält; Köhler, L. - Weigand, Karnahl - Pumpa, L., Pumpa, J. - Drauschke, Nagorny - Ludwig, Gretschischnikow - Bergmann, Ackermann - Gehrt, Burkhardt - Nötzel, Paluch - Höppner und spielfrei ist Schachfreund Wollmann.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz          Saison 2009/10          Einzel AK U10m/U18m          18.-21.02.10

SCHACHNACHWUCHS AUS DER MULDESTADT, BEI BEZIRKSEINZEL DABEI

Seit ein paar Jahren, finden die Schacheinzelmeisterschaften der Jugend, des Spielbezirks Chemnitz, traditionsgemäss im erzgebirgischen Geyer statt. Diesmal allerdings erst zu Ende der sächsischen Schulferienzeit, vom heutigen Donnerstag ab, bis zum Sonntag dieser Woche. Die Titelvergabe erfolgt wie immer, in den bekannten Altersklassen der U10 bis U20, männlich und weiblich. Mittendrin sind dann auch zwei Vertreter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, wo sich Kevin Wenke bei den Kleinsten der Jahrgänge bis 2000 und Dimitrij Gretschischnikow bei den ganz Großen bis 1990, einen Platz reservieren konnten. Beide Kreisstädter, besitzen sicherlich nur reine Außenseiterchancen in ihren Teilnehmerfeldern, wobei der Jüngere aus der Muldestadt zuletzt einen hinteren Rang in dieser Altersklasse einnahm, dagegen jedoch der Ältere, eine Altersklasse weiter unten einen guten 3. Platz belegen konnte, Dies wird für den stärksten Nachwuchsakteur der letzten Jahre des GSC, bei den ganz Großen nur schwerlich zu bewerkstelligen sein. Jede Menge Erfahrungen bringen aber beide Glauchauer durchaus mit, denn für Schachfreund Wenke ist es die dritte Meisterschaft und für Teamkollege Gretschischnikow sogar bereits der 6. Auftritt auf dieser Ebene und somit weiss man zumindest dann schon mal, wo, wie und was am Spielort auf einen wartet. Nach den sieben Runden im Schweizer System, sind jedoch nicht nur sie allein klüger und haben erfahren, wie es im Erzgebirgischen, wirklich gelaufen ist.

Nachruf

Glauchauer Schachclub 1873          Gerhard Menbdrok          13.12.1933 - 07.02.2010        

IN GEDENKEN AN DAS ehrenmitglied GERHARD MENDROK

Mit tiefen Bedauern erfuhr die grosse Glauchauer Schachfamilie, vom plötzlichen Tod Ihres langjährigen und stets engagierten Vereinsmitgliedes Gerhard Mendrok, welcher am Sonntag im Alter von 76 Jahren in Eppendorf, plötzlich verstarb. Das Glauchauer Urgestein, war Gründungsmitglied des GSC 1873 am 07.12.1990 und wurde dort gleichzeitig der erste Präsident, mit Beginn des wiedervereinten Deutschland. Bereits zuvor jedoch, füllte er dieses Amt in der Sektion schon mehrfach aus und war zudem in vielen anderen Gremien des DSV der DDR, auf Kreis- und Bezirksebene vertreten. Schachlich begann er seine Aktivenzeit in den fünfziger Jahren und wohl schon seit damals, schrieb die nach dem Krieg aus Schlesien übergesiedelte Familie Mendrok, zusammen in Person mit dem Vater Theodor, ein Stück Schachgeschichte in der damaligen Weberstadt. Seitdem durchlebte auch Gerhard ganz bewusst schon die ganze Palette der  Muldestädter Vereinsgeschichte mit allen seinen Facetten, von der Schachsparte in der sowjetischen Besatzungszone, über die BSG Chemie mit Gründung des Arbeiter und Bauernstaates DDR, bis hin in die sogenannte Neuzeit der Bundesrepublik. Als guter Spieler und pflichtbewusster Funktionär, immer allen Mitgliedern ein Vorbild und positiv streitbarer Kamerad,  mit freundlichen Wesen und herzlicher Ausstrahlung, war er ein Gewinn nicht nur für die hiesige Schachgemeinschaft.  Denn auch als er zwischendurch mal seiner neuen Heimatstadt den Rücken kehrte und für kurze Zeit in Meerane sein Können auf den 64 Feldern präsentierte, sowie zum Schluss hin aus persönlichen Gründen in Eppendorf die schwarzen und weissen Figuren bewegte, war er stets dem Glauchauer Verein eng verbunden. Man kann ganz einfach sagen das Schach sein Leben bestimmte und wir werden Dich lieben Gerhard, deshalb nie vergessen und Deine gesetzten Zeichen in dieser langen Zeitgeschichte der letzten fast 60 Jahre, stets in Gedenken behalten und somit auch in Deinem Sinne, unser aller Lieblingssport und Hobby, an die nächsten Generationen weiter vererben. Danke nochmals für all Dein Geleistetes, denn ohne Dich würde so manche positive Veränderung und schöne Begegnung in der Vergangenheit, nicht von statten gegangen sein. Unser Mitgefühl gilt auch an die Verbliebenen, welche sich ja des öfteren sogar familiär, noch hinter unserer Gemeinsamkeit anstellen musste, aber gerade deswegen, fast schon wie dazu gehörte. In diesem Sinne mach’s Gut alter Kempe, Du wirst uns fehlen!

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 24.01.10

MIT HEIMSIEG, SAISONZIELSTELLUNG BEREITS JETZT ERREICHT

Eine weitere Wettkampfrunde zu bestreiten hatten die Schachmannschaften aus Sachsen am vergangenen Sonntag und dies galt natürlich auch für die zwei hiesigen Teams des Glauchauer SC 1873, bei ihren Auftritten in Glauchau und Plauen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV Markneukirchen I   5 : 3

Mit dem erhofften Doppelpunktgewinn im zweiten Heimspiel dieses Monats, befreiten sich die Glauchauer Spieler der 1. Mannschaft, endgültig vom Druck des noch im November drohenden Saisonabstieges. Ja nunmehr ist man sogar nach dem vierten Sieg in Folge, bis auf Rang zwei der Tabelle vorgerutscht und besitzt damit, wenn auch nur rein theoretisch bestehende Aufstiegschancen. In der Erfolgsaufstellung des letzten Kantersieg von vor zwei Wochen, liessen die Hausherren gegen den angereisten Tabellenletzten, von Beginn an auch nichts anbrennen und kamen am Ende zum jederzeit verdienten 5 : 3 Erfolg. Den Anfang dazu machte erneut Ersatzmann Rainer Bergmann am letzten Brett mit seinem Remis, nach gut drei Stunden Partiedauer. Der diesjährige Vereinsrückkehrer, besaß hierbei wohl sogar gewisse Partievorteile und zeigte nicht nur deshalb seine wiedererlangte Zuverlässigkeit in Mannschaftskämpfen. Ihm folgten knapp 30 Minuten später, die eigenen Bretter drei, vier und sieben, mit ihren Siegen innerhalb nur kurzer Zeit. Sowohl Jens Becher und Peter Nagorny, als auch Jörg Pumpa nutzen dabei ihren stetig herausgearbeiteten Vorteil, letztlich auch ganz konsequent aus. Bestes Beispiel dafür, die beiden Figurengewinne der beiden vorderen Positionen, welche ihre vogtländischen Gegner sicher beherrschten. Die anschliessende Niederlage des etwas in Zeitnot spielenden Spitzenbrettes. ärgerte so wohl nur den daran sitzenden Gesauer selbst, denn bereits nur wenig später stellte Thomas Drauschke an Position sechs, den Mannschaftserfolg bereits schon sicher. Der Niederlungwitzer zeigte dabei ein fehlerloses Springerendspiel mit Mehrbauern und somit hatte der Markneukirchener Gast, am Ende einfach das Nachsehen. Nur verständlich, die fast gleichzeitige Punkteteilung von Ralf Wegner am benachbarten Brett fünf, in sicherer Partiestellung für den Glauchauer. Trotz großen Kampfes des einheimischen Akteur an Position vier, bis fast zum Schluss der möglichen sechsstündigen Bedenkzeit, gelang den Gästen aus Markneukirchen zwar noch ein zweiter Brettsieg an diesem Tag, änderte am sicheren Gesamtsieg des GSC, jedoch im Prinzip auch nichts mehr. Nunmehr kann man die fünfwöchige Wettkampfpause also dazu nutzen, gewisse Wunschträume in Richtung Staffelprimus, aufkommen zu lassen. Verdient haben sich dies die beteiligten Muldestädter auf jeden Fall schon Mal, denn so oft hatte das GSC Team, eine solche Erfolgsserie mit vier klaren Siegen in Folge schon lange nicht. Lohn des Ganzen 8 : 4 Mannschaftszähler, bei immerhin 27,5 Brettpunkten.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
SK König Plauen V - GSC II   5 : 3

Leider konnte die Zweite des GSC ihre sich bietenden Chancen im verschneiten Vogtland, bei den dortigen Gastgebern des SK König Plauen V, am Ende nicht nutzen. Dabei standen die Chancen nicht nur Dank des kampflosen Punktgewinn der Gäste am 5. Brett, so schlecht nicht. Die Hausherren waren zwar erstmals in dieser Saison, wohl mit ihrem stärksten Aufgebot zugegen, aber ein knapper Sieg der Glauchauer, schien durchaus trotzdem jederzeit möglich. Diese zwei Mannschaftszähler, hätte man ja auch dringlich, für den angestrebten Aufstieg in dieser Saison benötigt. Nach der einen Wartestunde für Reinhard Gehrt stand es also erst einmal 1:0 und selbst die völlig unnötige Niederlage des bisher mit weisser Weste agierenden Glauchauer Nachwuchsspielers an Position zwei, sah sein Team nach zwei Stunden Kampf, immer noch etwas in Vorteil. Mit zunehmender Wettkampfdauer allerdings, lies man dann jedoch beste Möglichkeiten zu weiteren vollen Brettpunkten, immer mehr aus. Am besten konnte davon wohl das Spitzenbrett der Gäste mit Dietmar Nötzel, ein Lied singen. Trotz leicht erkämpfter Mehrfigur unter Mithilfe seines Gegenüber, sowie sich bietenden besten Endspielchancen, übersah der Lichtensteiner nicht nur einmal den Siegeszug und musste nach knapp vier Stunden, doch zum Remis einwilligen. Zwei sichere Punkteteilungen gab es zwischenzeitlich bereits durch die Bretter fünf und sieben, welche Bernd Wollmann und Joachim Karnahl mehr oder weniger problemlos erzielen konnten. Eine falsche Zugfolge brachte hingegen den Glauchauer Ersatzmann an Position acht um den möglichen halben Zähler für sein Team und damit gelangten die Hausherren nach der dritten Wettkampfstunde,  dann doch auf die Erfolgsspur. Endgültig perfekt machte den Heimsieg der Vogtländer deren viertes Brett, wobei auch hier das Glück etwas mithalf, denn beim Muldestädter Akteur fiel das Blättchen etwas zu früh, um vielleicht seinerseits die Partie noch weiterhin offen zu halten. Fast logisch die Remisannahme des stärksten Akteur im König-Team, nach etwas mehr als vier Stunden Partiedauer, zum abschliessenden 5 : 3 Erfolg der Plauener. Umso bedauerlicher für die hiesigen Kreisstädter, dass man trotz der aktuellen Bestbesetzung, den eigenen Sieg nicht einfahren konnte. Der beruflich fehlende Mannschaftsleiter, wird dies mit Sicherheit genauso ärgern, wie die angereisten Teamkollegen selbst. Nunmehr muss man abermals auf die Gegnerschaft hoffen, um die eigenen kleiner gewordenen Aussichten  auf einen der beiden Aufstiegsränge, dann vielleicht doch noch einmal nutzen zu können. Der aktuelle Tabellenrang vier mit 12 : 4 Mannschaftszählern und dabei nur zwei Punkte Rückstand auf den 1. Platz, lässt da durchaus noch gewisse Hoffnungen aufkommen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 24.01.10

ERNEUTE PUNKTRUNDE IM JANUAR

Zum zweiten Mal in diesem Monat, müssen sich die Schachspieler mit ihren Teams, an den Wettkampfbrettern um mögliche Zähler streiten. Den beiden gemeldeten Achter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, stehen hierbei lösbare Aufgaben innerhalb der Staffeln des Freistaates, bevor. Während dies die Erste zu hause angehen kann, muss die Zweite allerdings auf Reisen gehen, wobei hier wie da der Partiebeginn, auf 9.00 Uhr angesetzt ist.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Markneukirchen I

Relativ gelassen, können die Muldestädter dieses erneute Heimspiel an der Meeraner Strasse angehen. Zwar hat man mit den vogtländischen Tabellenletzten einen der potentiellen Abstiegskandidaten zu Gast, ist aber seinerseits mit den bisherigen sechs Mannschaftszählern, bereits in einer durchaus respektablen Tabellenlage angekommen. Trotzdem sollten die Hausherren eine solche Gelegenheit der endgültigen Befreiung in Richtung Nichtabstieg, einfach nicht ungenutzt verstreichen lassen. Der sicherlich auch machbare Sieg über die Markneukirchener, dürfte also auch in den Köpfen der beteiligten Glauchauer Aktiven selbst, eine ganz entscheidende Rolle spielen. Die dazu nötige Moral, haben wohl auch alle derzeit Intus und unter diesen Vorraussetzungen, sollte der vierte Sieg in Folge, dann letztendlich gleichfalls gelingen. Einzige Unbekannte, wäre da allein die genaue Brettbesetzung, wobei den Gastgebern gerade an den eigenen Brettern, eigentlich genug Alternativen zur Verfügung stehen dürften.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   SK König Plauen V - GSC II

Um den wiedererkämpften Aufstiegsrang halten zu können, muss die Glauchaus Zweite auch in Plauen bestehen. Dieser zumeist mit ausschliesslich Nachwuchsakteuren bestückte Achter der Gastgeber, ist jedoch immer wieder eine Gefahr für alle anreisenden Gäste. Gerade zu hause steht den Vogtländern dabei die volle Breite der ehrgeizigen und Übermassen guten Jugendabteilung des SV König zur Verfügung, wenngleich dass gerade in dieser Saison, noch kaum so richtig unter Beweis gestellt wurde. Volle Konzentration ist aber allein schon deshalb bei den hiesigen Muldestädtern gefragt und am Ende helfen eben wohl auch nur beide Mannschaftszähler den Gästen, ihre Saisonziele im Auge zu behalten. Machbar scheint zumindest, der fast komplette Einsatz der Stammformation auf Seiten des GSC und dies sollte dann auch die notwendige Grundlage bilden, um am Ende erfolgreich die Heimreise anzutreten.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz    Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Rd2/7-16/17.01.10

ERNÜCHTERNDER AUFTRITT, DES MULDESTÄDTER SCHACHNACHWUCHS

Spielbezirk U14 (Chemnitz)

Mit dem Auftritt ihres einzigen Nachwuchsteam der aktuellen Spielsaison 2009/10, in der Altersklasse U14, waren die Verantwortlichen des Glauchauer Schachclub 1873, wahrlich nicht zufrieden. Dabei war schon allein der am Ende zu Buche stehende 18. Platz mit mageren 10,5 Brettpunkten, unter den insgesamt 20 diesjährig gemeldeten Mannschaften des Chemnitzer Spielbezirkes, eine arge Enttäuschung. Dazu kam dann fast logischerweise auch die Unzufriedenheit über die einzelnen Brettergebnisse, gerade bei den eigentlich schon etablierten Spielern der Jugendabteilung des Vereins. Konnte man die klare Niederlage der alljährlich im Dezember stattfindenden ersten Runde, auf Grund der Gegnerschaft aus Wilkau-Haßlau noch akzeptieren, so war der Auftritt bei diesen zentralen Meisterschaftsrunden in Chemnitz, fast durchweg als Misserfolg zu bewerten. Dabei hielten die jungen Muldestädter am ersten Wettkampftag sogar noch recht gut mit, selbst wenn man bereits hier unter den eigenen Möglichkeiten blieb. Beispielgebend die unnötige, wenn auch knappe Auftaktniederlage gegen die vierte Vertretung der USG Chemnitz. Bereits hier zeigten nur die Bretter eins mit dem Neuling Bastian Benicke und dem Jüngeren der beiden Spitznerbrüder Erik an vier, ihre  schachlichen Fähigkeiten, währenddessen die weit erfahrenen Teamkollegen Toni Locke an zwei und Paul Spitzner an drei, weit unter ihren derzeitig erwarteten Möglichkeiten blieben. Der folgende 2,5 : 1,5 Erfolg über den VSC Plauen 1952, im zweiten Spiel dieses Samstages, schien zwar in die richtige Richtung zu gehen, war jedoch abschliessend betrachtet, bereits auch schon das Beste für die Glauchauer im gesamten Turnier. Zumindest hierbei steuerte das 2. Brett wenigstens einen vollen Partiepunkt bei, wogegen die Position drei im Team, erneut nur zweiter Sieger am Brett war. Das abschliessende 2 : 2 mit den Akteuren des Chemnitzer SC Aufbau II, kam bereits allein Dank der zwei kampflosen Punktgewinne des GSC, am 2. Und 4. Brett zustande. Am zweiten Tag wollte man dann mit der Verstärkung durch den U-10 Kreismeister des Vorjahres Kevin Wenke an Position zwei und dem viel versprechenden Neuling Kevin Pfau an vier, die bisherigen drei Mannschaftszähler weiter aufstocken. Leider jedoch waren diesmal beide Schachfreunde letztlich doch keine Verstärkung für das Glauchauer Quartett und somit waren die zwei Niederlagen gegen die SV Grün-Weiß Niederwiesa II mit 1,5 : 2,5 zu Beginn und die USG Chemnitz III  mit 1 : 3 am Ende dieses sonntäglichen Turnierverlaufes, nur die logische Folge. Die Kastanien holten hierbei das Brett eins mit Bastian Benicke durch seine zwei Siege an eins, Erik Spitzner mit dem Remis an drei, aus dem Feuer. Lediglich in Runde sechs gelang den hiesigen Kreisstädtern eine 2 : 2 Punkteteilung, im Kampf mit der dritten Vertretung der Niederwiesaer. Die Zähler machte man hierbei an den ersten drei Brettern und selbst dies konnte letztlich die enttäuschende Vorstellung des Teams in den abschliessenden Runden fünf bis sieben, nicht mindern. Einzig der am Spitzenbrett agierende Schachfreund Benicke konnte wahrlich überzeugen und holte immerhin mehr als respektable 3,5 Zähler bei seinen sechs Partien in Chemnitz und auch insgesamt konnte nur er allein, auf eine ausgeglichene Bilanz, während seiner sieben Einsätze verweisen. Scheinbar noch etwas besser schnitt zwar Vereinskamerad Erik Spitzner an dritter bzw. vierter Position ab, jedoch war da auch ein kampfloser Punktgewinn mit dabei und somit war seine Punktausbeute schließlich 3,5 aus sechs. Trotzdem zählte er zu den wenigen positiven Erscheinungen im Team der Glauchauer. Nicht überzeugen konnten dagegen fast alle anderen GSC-Akteure, wie die Spieler Wenke (0,5/3), Locke (2/4) und Spitzner, P. (0/3). Darin etwas ausgenommen sind die erfolglosen Einzelauftritte von Marvin Thiele und Tobias Hans in Runde eins, sowie die nationale Premiere von Sportkamerad Pfau mit seinem ersten drei richtigen Wettkampfpartien. Alles in allen fällt dieser Mannschaftsauftritt auf Bezirksebene heuer jedoch unter die Bewertung unbefriedigend und sollte intern schnellstens abgehakt werden. Da zählt als Ausrede auch nicht, dass fast alle Eingesetzten, auch noch in der Altersklasse U12 antreten dürften, denn ähnliches war auch bei der Konkurrenz, immer wieder erkennbar.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz    Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Rd2/7-16/17.01.10

JUGENDTEAMS DES SCHACHSPIELBEZIRKES, SUCHEN IHRE BESTEN

Spielbezirk U14 (Chemnitz)

Wie nunmehr schon gewohnt, muss der Schachnachwuchs der Altersklasse U14, auf Bezirksebene ihre Mannschaftswettkämpfe an diesem Wochenende, entscheidend zu Ende bringen. Genau heisst das für die 20 beteiligten Viererteams, die Runden zwei bis sieben in Chemnitz zu absolvieren. In der dortigen Mensa der TU Chemnitz hat also auch die Mannschaft des hiesigen Glauchauer SC 1873, ihren diesjährigen Hauptauftritt, gut zu bestehen. Dabei geht man zwar mit der klaren Auftaktniederlage Anfang Dezember an den Start, möchte sich jedoch trotzdem am Ende einen guten Mittelfeldplatz erkämpft haben. Immerhin bringen die Muldestädter im Gros erfahrene Spieler an den Start und dazu kommen dann auch noch ein, zwei viel versprechende Neulinge zum Einsatz. Wie immer zählt aber auch das Losglück und die Tagesform, sowohl in den eigenen Reihen, als auch bei den Gegner dieser Schachjahrgänge, zu den ausschlagenden Komponenten während des harten Wettkampfprogramms, in diesen zwei Tagen. Los geht es zu den jeweiligen drei Runden um 9.00 Uhr vor Ort und am späten Nachmittag wird dann wohl alles beendet sein. Die Aufstellung der Muldestädter, wird dann allerdings wohl erst immer kurz vor Beginn, definitiv feststehen. Ständig dabei ist aber immer der nimmermüde Nachwuchsverantwortliche des Vereins, Bernd Wollmann.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 10.01.10

PERFEKTER START, DER GLAUCHAUER SCHACHMANNSCHAFTEN 2010

Mit der aktuell fünften Punktspielrunde, mussten die Schachteams des Freistaates, ihren Ersten von insgesamt gleich zwei Wettkämpfen zu Beginn des neuen Jahres, am vergangenen Sonntag hinter sich bringen. Richtige Anspannung also auch für die Vertretungen des Glauchauer SC 1873, bei ihren beiden Heimaufgaben in der hiesigen Muldestadt, im Monat Januar. Natürlich spielte das angekündigte Schneechaos, hierbei zum Glück nicht ganz so eine entscheidende Rolle, für die angereisten Gäste aus der näheren Umgebung.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - USG Chemnitz III   6,5 : 1,5

Gegen die vermeintlich spielstärkste Mannschaft dieser so genannten Erzgebirgsstaffel, galt es für die 1. Reihe der Glauchauer, den zuletzt stetig leicht erkennbaren Aufwärtstrend, so gut wie möglich zu nutzen und sich damit anständig aus der Affäre zu ziehen. Im Idealfall liebäugelten die Gastgeber im Kampf mit der angereisten Dritte der USG Chemnitz, vielleicht mit einer Punkteteilung, mehr wohl aber auch schon nicht. Trotz oder gerade wegen des krankheitsbedingten Ausfall des Mannschaftsleiter, stand im Prinzip sogar fast wieder die einheimische Bestformation, dennoch zur Verfügung. Besonders erfreulich der weitere Start des Stammbrettes drei und auch der nach Jahren der Abstinenz wieder aktiv gewordene Einsatz des Urglauchauer Gründungsmitglied, am letzten Brett. Unter diesen guten Vorzeichen, gingen die Hausherren also mit ausreichend Selbstbewusstsein in den Kampf, gegen die doch letztlich auf nur mit sechs Mann geschrumpfte Gästeformation. Zwar mussten diese damit schon ein gehöriges Defizit ihrerseits ausgleichen, jedoch hatte man mit Sicherheit das folgende Debakel, dann so kaum wirklich vermutet. Die kampflosen Punktgewinne an Position vier und sechs, halfen natürlich den Muldestädtern nach der obligatorisch abgelaufenen Stunde Wartezeit, zu einer beruhigenden 2:0 Führung. Bei den beteiligten Schachfreunden Lutz Köhler und Thomas Drauschke, dürfte deswegen jedoch kaum, die wahre Erfolgseuphorie ausgebrochen gewesen sein. Um so einvernehmlicher, die knapp 120 Minuten später folgende, erste richtige Punktvergabe am letzten Brett, von Ersatzspieler Rainer Bergmann. Fast gleichzeitig konnte Jens Becher an drei das Remisangebot seinerseits, sogar mit einem Qualitätsopfer weiterhin zum Sieg führen. Richtig Spielentscheidendes, tat sich aber erst während der 1. Zeitkontrolle in dieser Begegnung, wo beide Gästespieler unnötigerweise, einfach ganz klare Federn lassen mussten. Dabei war der Partieausgang am 7. Brett, aus Sicht des hier agierenden einheimischen Jörg Pumpa, sicherlich besonders glücklich zustande gekommen. Selber weit mehr in Zeitnot als sein Gegenüber, machte nicht er die Fehler auf dem Brett, sondern der Chemnitzer Gast und konnte somit, einen überraschenden vollen Punktgewinn vermelden. Etwas anders die Entscheidung für Peter Nagorny im Anschluss daran, wo der Remser mit einer kleinen Falle, den ebenfalls nur noch mit wenigen Minuten ausgestatteten USG-Akteur, kurzfristig überrumpeln konnte. Angesichts dieser deutlichen Führung von nunmehr 5,5:0,5 für seinen GSC, einigte sich Sven Weigand am Spitzenbrett, schließlich trotz ständiger Gewinnsuche, auf eine friedliche Einigung in seiner Partie, nach reichlich vier Stunden Wettkampf. Für den zuletzt noch am Brett sitzenden Ralf Wegner an Position fünf, galt nach dem abschliessenden Remis da wohl ähnliche Belange und sorgten zudem gleichzeitig, für den höchsterfreulichen 6,5 : 1,5 Endstand, der Kreisstädter. Urplötzlich sind diese damit sogar auf den aktuell dritten Podestplatz vorgestossen und könnten sich rein hypothetisch sogar noch am Aufstiegskampf beteiligen. Real gesehen allerdings ist dieser dritte Doppelpunktgewinn in Folge nur dazu da, das Ziel des Klassenerhaltes so früh wie möglich in der Saison, endgültig sicher zu stellen. Schon beim nächsten Mal, wenn es gegen die vogtländischen Markneukirchener geht, könnte dies dann bereits gelingen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
GSC II - Post-SV Crimmitschau III   6,5 : 1,5

Besonders nach dem zuletzt, äusserst blamablen Auftritt der zweiten Reihe des GSC, wollten die Spieler diesmal schnellstmöglich wieder, an ihr wahres Leistungsvermögen in diesem neuen Jahr anknüpfen. Diese Gelegenheit auch eindrucksvoll umzusetzen, boten die nur schwach besetzt angereisten Crimmitschauer, auf jeden Fall erst einmal. Die Gastgeber in der gleichen Formation, wie beim letzten Heimspiel auch antretend, liessen heuer von Beginn bis Ende des Wettkampfes, auch keinerlei Zweifel daran, den erwartenden klaren Sieg, im heimischen „Sportpark“ einzufahren. Den Anfang machte wieder einmal der Jungstar im Team Dimitrij Gretschischnikow, der bereits nach einer Stunde, einen weiteren vollen Punktgewinn am Spitzenbrett vermeldeten konnte. Konsequent auf Sieg spielend, folgte kurz darauf auch der Oldie Joachim Karnahl an Position sechs und brachte die Hausherren damit frühzeitig mit 2:0 in Führung. Darauf folgten dann jedoch erst einmal, zwei unspektakulären Remisen für beide Seiten der Konkurrenz. Mit etwa gleicher Stellung beendeten die Bretter vier und drei fast nacheinander ihre Partien und so konnten die daran sitzenden Schachfreunden Bernd Wollmann und Axel Burkhardt, aus ihrer Sicht die Zweipunkteführung im gleichen Abstand halten. Durch die zwei weiteren Partiegewinne an den Positionen sechs und sieben, brachen die überwiegend jungen Gäste aus der Pleisestadt, dann schließlich doch vollends auseinander. Sicherlich auch etwas der Unerfahrenheit ihrer Gegner geschuldet, kamen hierbei dennoch die beiden Ersatzleute Klaus Hellinger und Jochen Ackermann an den hinteren Brettern sieben und acht, zu verdienten Siegen für die Seite der Hausherren. Anders erging es da schon Reinhard Gehrt am 5. Brett, bei seiner Punkteteilung nach fast 200 Minuten intensiven Spieles, wo der gegnerische Akteur erst in Gewinnstellung kalte Füsse bekam und den Glauchauer seinerseits, überraschend doch nur das Remis anbot. Natürlich nahm dieser die sich bietende Gelegenheit dankbar an und das gewisse Quentchen Glück, zeigte sich somit an diesem Tag ebenso noch, für die tüchtige Heimmannschaft des GSC. Noch etwas mehr Zeit nehmen musste sich abschliessend zwar Lothar Pumpa am 2. Brett, jedoch konnte auch er, seinen lange Zeit gut mitspielenden Gegenüber, letztlich im Endspiel noch klar bezwingen und machte damit in der fünften Wettkampfstunde den souveränen 6,5 : 1,5 Endstand, für die Muldestädter perfekt. Mit diesen Kantersieg rutschen die Gastgeber aus der großen Kreisstadt, nunmehr auch gleich wieder auf Rang zwei der Tabelle nach oben und können ihre Aufstiegsträume, in Zukunft bereits wieder selber steuern. Die Voraussetzungen hierfür sind jedoch, die durchweg konzentriert anzugehenden Begegnungen, der immer noch folgenden vier Spieltage. Jeder weiterer Ausrutscher, wäre da mit Sicherheit fatal, auch wenn sich die Konkurrenz ebenso noch untereinander zu behacken hat und damit dem GSC, vielleicht sogar etwas weitere Schützenhilfe geben könnte, wie diesmal die Lichtensteiner im Kampf mit den Zwickauern von Empor West.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2009/10   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 10.01.10

ZU JAHRESBEGINN, AN DEN HEIMISCHEN BRETTERN PUNKTEN?!

Nach vierwöchiger Wettkampfpause, steht den sächsischen Schachmannschaften, bereits am zweiten Januarsonntag 2010, der fünfte Spieltag ins Haus. Für die beiden Vertreter aus der hiesigen Muldestadt, Gelegenheit ihre derzeitige Tabellenposition zu festigen bzw. zu verbessern. Hierbei dürfte wohl vor allem die Zweite des GSC 1873, genügend Nachholbedarf haben. Genauso wie die 1. Reihe hat man dazu Heimvorteil im „Sportpark“ an der Meeraner Strasse. Los geht es für alle Teams des Freistaates, genauso wie im alten Jahr, punkt 9.00 Uhr vor Ort.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - USG Chemnitz III

Gegen den punktgleichen Staffelfünften nehmen die Spieler der Glauchauer Ersten, von der Papierform her, eindeutig eine Aussenseiterrolle ein und auch ansonsten dürften den Gäste beide Mannschaftspunkte kaum zu nehmen sein. Vielleicht jedoch, können sich die Gastgeber nach den beiden wichtigen Siegen in den letzten zwei Begegnungen noch weiter steigern und eine gewisse Überraschung schaffen. Dazu ist jedoch ein rundum geschlossener Teamwork unbedingt nötig, da zudem wieder einmal der Ersatz an den beiden hinteren Brettern, nicht zu verhindern ist. Bei den Chemnitzern könnte dies zwar ebenfalls eintreten, wobei diese jedoch einen weit grösseren und spielstärkeren Fundus haben dürften. Trotzdem ist jede Schlacht erst nach Beendung aller Partien geschlagen und das dann eventuelle Unentschieden, doch vollbracht. Eine knappe Niederlage des GSC scheint da jedoch realistischer und auch mit solch einen Ergebnis, kann man derzeit durchaus Leben. Ein weiterer Zähler gegen den Abstieg, wäre dabei natürlich noch schöner.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Post-SV Crimmitschau III

Ganz schnell sollten die Mannen der zweiten Reihe des GSC, wieder in die Erfolgsspur finden und den unverkennbaren Abwärtstrend der letzten beiden Puntspielrunden, vergessen machen. Normalerweise müsste dies gegen die Dritte aus dem benachbarten Crimmitschau möglich sein, jedoch ist dazu ein klarer Kopf bei allen Glauchauer Aktiven, endlich wieder einmal von Nöten. Das Können hierfür besitzt die Mannschaft, ganz egal ob man auf den obligatorischen Ersatz, erneut zurückgreifen muss. Zumindest in dieser Hinsicht, sollten gerade die Einsatzmöglichkeiten zu hause, weit bessere Effektivität bringen. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass auch der restliche Stamm, seine Möglichkeiten vollends am Brett umsetzt. Das allerdings genauso der Tabellenvorletzte Schach spielen kann, haben die Postsportler beim mehr als klaren Sieg, zuletzt in Markneukirchen bewiesen und die Statistik von vier Siegen in vier Partien dürfte den Gästen weiteren moralischen Halt geben. Beim angestrebten Weg an die Spitze jedoch, muss einfach den hiesigen Muldestädtern, auch dieses Omen beherrschbar bleiben.

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