Start 2012

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Weihnachtsblitzturnier   21.12.12

AUCH WELTUNTERGANGSTAG, STOPPTE DIE BLITZFREUDE BEIM GSC 1873 NICHT

Nur drei Tage vor Heiligabend, setzte man sich beim Glauchauer Schachclub 1873, noch einmal an die vielgeliebten Wettkampfbretter, im heimischen Sportpark der Muldestadt. Dabei starteten immerhin zwölf Vereinsmitglieder, beim traditionellen Weihnachtsblitz, um die grauen Zellen, noch einmal richtig leuchten zu lassen. Leider fehlte wie in jedem Jahr, der eine oder andere Schachfreund aus beruflichen und privaten Gründen, aber Alle die kommen konnten, hatten sicherlich wieder ihre Freude, beim letzten Turnier des Jahres. Natürlich, waren die Favoriten im Vorfeld schnell ausgemacht, jedoch mangelte es trotzdem keines Falls, an der gewissen Spannung, während des gesamten Rundenturniers, im altbewährten Rutschsystem. Gleich zum Auftakt, kam es hierbei zum entscheidenden Partieknüller, zwischen den beiden Gesauer Spitzenleuten Sven Weigand und Jens Becher, welchen der Vorjahresgewinner, gleich für sich entscheiden konnte. Dies war dann auch ganz wichtig, musste doch Schachfreund Weigand im weiteren Verlauf, noch eine überraschende Niederlage, gegen den eigenen Vereinspräsidenten Axel Burkhardt hinnehmen, währenddessen sich der Clubfinanzier Becher, keine einzige Blöße mehr gab und somit punktgleich mit 10 Siegen, als Zweiter zum Schluss einkam. Lange Zeit, mischte zudem der Jugendtrainer Knut Ludwig die Konkurrenz ordentlich auf, verlor jedoch gegen die großen Drei des Turniers, allesamt am Brett und belegte am Ende, schließlich Rang fünf mit seinen erkämpften sieben Zählern. Still und heimlich hingegen, schob sich der Muldenstädter Jörg Pumpa, wieder einmal auf den 4. Platz nach vorn und steckte hierbei nur ganze zwei Niederlagen, bei ebenfalls sieben gewonnen Punkten ein. Etwas geschwächelt, hatte zwar heuer der Remser Peter Nagorny, den Bronzeplatz dieses Freitagabend, lies er sich dennoch, mit seinen 7,5 Zählern, nicht nehmen. Für seine Blitzfähigkeiten, eine richtig gute Leistung mit sechs Punkten, lieferte dagegen der bereits erwähnte Albertsthaler Burkhardt, auf Rang sechs ab. Dahinter konnte sich Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, nach einem katastrophalen Start, wenigstens mit einem Zähler weniger, noch etwas einvernehmlich platzieren. Dem jüngsten Anwesenden, Bastian Benicke (4,5 Punkte) aus Niederlungwitz, liegt die Fünfminutenpartie, wohl nach wie vor nicht ganz so und damit kam es selbst gegen eigentlich schlagbare Gegnerschaft, maximal zum Remis und nur Rang acht im Endklassement. Hinter ihm, erreichte hingegen der Älteste Joachim Karnahl (3), eine richtig gute Platzierung. Ihm folgten schließlich, Peter Paluch (2) aus Meerane und die beiden einheimischen Jochen Ackermann (2) und Bernd Wollmann (2), gemeinsam auf den geteilten letzten drei Rängen. Bei der obligatorischen Preisvergabe, gab es dann jedoch für jeden Einzelnen, die kleine oder größere leibliche Belohnung, egal wie viel Erfolg man in den knapp zwei Stunden Wettkampfdauer, auch hatte und dass dürfte dem Festtagsgedanken Weihnachten, ebenso ganz entsprochen haben.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Weihnachtsblitzturnier   21.12.12

GABENTISCH BEIM GSC 1873, IST GEDECKT

Am heutigen Freitag, treffen sich die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, zu ihrem alljährlich, beliebt gewordenen Weihnachtsblitzturnier. Hierbei geht es natürlich an den Brettern, unter der strengen fünfminütigen Zeitkontrolle, schon richtig zur Sache, wobei das Ganze dann doch, auch unter dem Schein des Kerzenglanzes, als Fest der Freude passieren sollte. Für alle Anwesenden also, ein schöner und besinnlicher Abschluss des Wettkampfjahres 2012, in kameradschaftlicher Runde. Hierbei gehen auch die ansonsten zumeist etwas weiter hinten einkommenden Aktiven, an den Brettern wahrlich nicht leer aus, denn die Preise reichen bis zum letzten Platz. Den schachlichen Ehrgeiz, bringen aber sicherlich alle trotzdem mit und dann dürften schließlich ab 19.00, im Mehrzweckgebäude am Sportpark der Muldestadt, noch einmal die Köpfe richtig qualmen. Ein kleines Startgeld von 1,- Euro jedoch, ist schon von jedem Einzelnen, irgendwie mit einzukalkulieren.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 09.12.12

GLAUCHAUER PERSONALPROBLEME, BRACHTEN GÄSTESIEGE

Bereits Anfang Dezember, ließen die sächsischen Schachmannschaften, das erste Punktspielhalbjahr 2012/13, mit bereits der fünften Runde darin, ausklingen. Den beiden Teams des hiesigen GSC 1873, ging es da natürlich nicht anders, als all der genauso beteiligten Mehrzahl an guten und schlechten Brettkünstlern.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - BSV Ehrenfriedersdorf 3,5 : 4,5

Trotz Heimvorteil, musste die Erste der Muldenstädter, ihr 2. Brett unbesetzt lassen und brachte sich damit, natürlich zunächst einmal ins Hintertreffen, gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn dieser Staffel. Die Gäste aus dem Erzgebirge, nahmen dieses Geschenk selbstverständlich gerne an und führten somit nach gut zwei Stunden, auch nach dem vielleicht doch etwas verfrüht angebotenen Remis des heimischen Ersatz an acht, mit 1,5 : 0,5. Kurz darauf, war es jedoch an Jörg Pumpa der Position sechs, dem halben Punkt seines Mannschaftskameraden Dietmar Nötzel, einen vollen Zähler für die Glauchauer, folgen zu lassen. Das klar gewonnene Bauernendspiel, lies sich er sich dabei nicht nehmen und damit war sein GSC-Team, zumindest zwischenzeitlich wieder auf Augenhöhe. Angesichts des Partiestandes am 7. Brett, war dies jedoch nur eine Momentaufnahme, denn nicht nur der dortige Qualitätsverlust des Niederlungwitzer Jugendspielers, sondern auch das gesamte eigene Stellungsbild, forderte im Prinzip schon, einen Sieg des Gegners. Ähnliches, konnte man zudem an der Position fünf der Hausherren erwarten, denn auch hier, hatte der BSV-Aktive mit einer Mehrfigur, einen klaren Vorteil aufzuweisen. Schließlich kam es wie man erwartet hatte, erst gab der eine Spieler der Gastgeber, nach knapp drei Stunden seine Partie verloren und auch gut 30 Minuten später, war es der andere Niederlungwitzer, welcher seinem Gegenüber, zum Punkterfolg gratulierte. Doch auch bei diesem 3,5 : 1,5 Zwischenstand für die Erzgebirgler, hatten die Gastgeber noch ihre Chancen, zumindest ein Unentschieden erzielen zu können. Der verdiente Sieg in der fünften Wettkampfstunde, von Lutz Köhler am Brett drei des GSC, nährte diese Hoffnungen überdies und brachte die eigene Mannschaft, auch wieder näher heran. In das nachfolgende Remisangebot des Ehrenfriedersdorfer am Nachbarbrett, musste jedoch der Remser Peter Nagorny einwilligen und somit lag es nur noch in den Händen der beiden Spitzenspieler, welches Team nunmehr, das glücklichere Ende hatte. Der verzweifelter Kampf in seinem Turmendspiel, bis fast zum Blättchenfall nach knapp 350 Minuten intensivster Brettarbeit, reichte aber eben doch nur, zur Punkteteilung für den heimischen Sven Weigand. Damit musste der Gesauer, die 3,5 : 4,5 Niederlage für die Muldenstädter, letztlich auch gegenzeichnen und einen erneuten Nuller, für seinen GSC verdauen. Zudem entfernen sich die Gäste, nunmehr ein ganzes Stück aus der akuten Abstiegszone, währenddessen die Glauchauer immer intensiver hineinrutschen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
SSV Fortschritt Lichtenstein - GSC II   5 : 3

Mit dem kurzfristigen Ausfall des Glauchauer Stammspielers an vier, in Zusammenhang mit der Personalnot der eigenen ersten Mannschaft, reiste die Muldenstädter Zweite, mit nur sieben Aktiven, im nahen Lichtenstein an. Somit, waren wohl auch die letzten Messen des eigenen Aufstiegstraum in dieser Saison, schon im alten Jahr gelesen. Den Punktevorteil des kampflosen Sieges am Spitzenbrett, ließen sich die Hausherren, sodann erwartungsgemäß, natürlich nicht mehr nehmen. Bereits nach 45 Minuten, vermeldeten die Gastgeber, zudem einen weiteren halben Punkt am 2. Brett. Für den Ersatzmannschaftsleiter des GSC Knut Ludwig, also ein entspannter Sonntagvormittag. Schon mal mehr als zwei Stunden, mühte sich hingegen Teamkollege Axel Burkhardt an der Nachbarposition, setzte jedoch einen möglichen Figurengewinn, mit einer remisierenden Zugwiederholung, doch nicht weiter fort. Im Anschluss daran, beendete der Qualitätsnachteil des Muldenstädter Aktiven am Brett sieben, diese Partie und eine weitere halbe Stunde später, musste genauso deutlich, auch das dritte Brett der Gäste, die Segel streichen. Damit führten die Hausherren zu diesem Zeitpunkt, bereits mit 4:1 und der Gesamterfolg für den SSV, schien schon da, greifbar nah. Überraschenderweise jedoch, machten es dann die Glauchauer, aber wirklich noch einmal richtig spannend. Zunächst brachte Frank Thieme an Position sechs spielend, sein Team mit einer stark geführten Partie auf 2:4 heran und ebenso überzeugte Gunar Scholz an fünf seinerseits, mit einem klar gewonnenen Endspiel. Zum Schluss der Begegnung allerdings, wurde der Muldenstädter Oldie im Team des GSC, wie so oft schon in aussichtsreicher Stellung, erneut Opfer seiner eigenen Zeitnotprobleme. Die Folge davon, war der entscheidende fünfte Brettpunkt für die Lichtensteiner, welche sich praktisch damit, alleinige Hoffnungen machen können, am Ende der Spielsaison, doch noch die Chemnitzer Aufbauspieler der dortigen Dritten, vom ersten Tabellenrang zu stoßen. Die hiesigen Kreisstädter hingegen, können die anstehende Rückrunde wohl dazu nutzen, sich für das kommende Spieljahr 2013/14 bestens vorzubereiten bzw. jeder Spieler für sich selbst, mit guten Einzelergebnissen, moralische Seelenmassage zu betreiben.

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Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 09.12.12

NOCHEINMAL HOCHKONZENTRATION, FÜR MULDESTÄDTER SCHACHAKTIVE

Zum letzten Mal im alten Jahr, müssen die Schachteams des SVS in ihren jeweiligen Leistungsligen, am Sonntag an den Brettern Platz nehmen. Diese haben sowohl die Erste, als auch die Zweite des teilnehmenden Glauchauer SC 1873, leider mit bitteren Niederlagen verlassen müssen und somit will man natürlich heuer, wieder in die Erfolgsspur finden. Partiebeginn ist sächsischen Mannschaften 9.00 Uhr am Ort des Wettkampfgeschehen.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - BSV Ehrenfriedersdorf

Nach fast einem Monat Pause in der aktuellen Spielsaison, erwarten die Aktiven des GSC I, im heimischen Spiellokal des Sportparks an der Meeraner Strasse, die punktgleichen Erzgebirgler des BSV. Dabei fehlt den Hausherren, wieder einmal ihr derzeit bester Mann am Stammbrett zwei und damit wird die Zielstellung, vielleicht beide Mannschaftszähler in Glauchau zu behalten, sicherlich nicht so einfach werden. Auch die Ehrenfriedersdorfer benötigen ja im Prinzip, derzeit jeden Punkt zum frühzeitigen Klassenerhalt und werden schon deshalb, kaum irgendwelche Gastgeschenke zulassen. Eine Begegnung auf Augenhöhe, sollte es wohl aber trotzdem für die Muldestädter schon werden und vielleicht kehrt ja das, gegen Blumenau verlassene Glück, gerade für sie hierbei wieder zurück. Vom Kopf her hatten die zuletzt beteiligten Spieler, allesamt reichlich Zeit ihre gemachten Fehler zu analysieren und vielleicht gelingt somit dann, wenigstens die hochwichtige Punkteteilung gegen den Staffelsiebenten.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   SVS Fortschritt Lichtenstein - GSC II

Im benachbarten Lichtenstein, steht für Glauchaus zweite Reihe, schon wieder ein Entscheidungsspiel, um den selbst ausgegebenen Aufstieg, am Ende dieser Spielserie an. Ist nur zu hoffen, dass der Schuss an den wichtigen Brettern, nicht gleich wieder frühzeitig nach hinten los geht und alle Beteiligten gemeinsam, eine Einheit bis zum Wettkampfende dieser Begegnung aufbauen. Genauso wie für die Gäste, zählt natürlich auch für die Hausherren nur ein Sieg an diesem Tag, denn selbst eine Punkteteilung der beiden Erzrivalen, hilft alleinig den souverän ganz oben thronenden Aufbauakteuren aus Chemnitz. Ganz ausschlaggebend, dürfte zudem das zur Verfügung stehende Stammpersonal, hier wie da sein, denn gerade dort, ist bei den einen oder anderen Ausfall, vielleicht das Zünglein an der Waage zu sehen. Hochspannung pur und viel Emotion in diesem Bezirksklassederby, ist jedenfalls garantiert.

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Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 25.11.12

GSC-KAPITÄN STELLT EIGENES TEAM, SCHNELL INS ABSEITS

Derzeit geht es bei den sächsischen Schachmannschaften, im zwei Wochen Rhythmus daher. Allein die Erste des Glauchauer SC 1873, konnte da am vergangenen Sonntag etwas verschnaufen, wogegen die Zweite des Vereins ein wichtiges Heimspiel zu bestreiten hatte.

2. Landesklasse Staffel C  
spielfrei - GSC I

Zum allgemeinen Wunden lecken, hatten die Spieler der 1. Mannschaft an diesem Spieltag Zeit, da personelle Probleme, den eigentlichen Gegner aus Seiffen, schon vor der Saison Schachmatt setzten. Allein ist dabei nur zu hoffen, dass das Wettkampfgefühl, nicht wirklich dem Team verloren geht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Chemnitzer SC Aufbau‘95 III   3 : 5

Gegen den Staffelprimus vom CSC III, lief es an den Heimbrettern an der Meeraner Strasse, für die Zweite der Glauchauer, alles Andere als gut. Im Prinzip lagen die Hausherren, bereits nach nicht einmal zehn Minuten dieses ersten Aufstiegsduell, mit einem Brettzähler hinten. Doch beginnen wir trotzdem, mit der eigentlichen Chronologie des Wettkampfes, welcher nach vier Remisen innerhalb der ersten beiden Stunden, erst einmal noch ausgeglichen war. Den Punktereigen dazu, eröffnete aus Sicht der Gastgeber, der Niederlungwitzer Knut Ludwig, mit einer sicheren Punkteteilung am Brett zwei. Ihm folgten nur wenig Minuten später, die beiden Mannschaftskameraden an den letzten beiden Positionen. Sowohl Peter Paluch aus Meerane, als auch der heimische Willi Opitz, hatten dabei keinerlei Probleme mit ihren Gegnern. Ja für den Oldie am letzten Brett, wäre mit der aussichtsreichen Stellung, sicherlich noch mehr als das Remis möglich gewesen. Angesichts seiner ständigen Zeitprobleme jedoch, kann man es ihm aber auch nicht verdenken, mit dem Remis nach knapp 90 Minuten Partieablauf, zufrieden zu sein. Nicht ganz  zwei Stunden, versuchte auch der zweite Niederlungwitzer, Gunar Scholz am Brett fünf, vielleicht doch mehr, als wie den augenscheinlich halben Zähler für seinen GSC, erreichen zu können. Auch dieses Resultat allerdings, spielte dann wohl nur den Chemnitzern, immer mehr in die Karten. Unter dem indirekten Erfolgsdruck, passierte dem heimischen 4. Brett im Anschluss daran, somit fast schon irgendwie erwartet, ein Partieblackout und die Gäste ebneten damit ihre Erfolgsspur, schon mal recht ordentlich. Fast zeitgleich nach etwa 150 Minuten der Begegnung, kam die sich schon im siebenten Zug angebahnte Niederlage am Spitzenbrett daher. Gerade für den beteiligten Lichtensteiner Dietmar Nötzel eine wahre Schande, damit seine Muldenstädter Mannschaftskameraden, so derart früh, unter Zugzwang gebracht zu haben. Trotzdem bäumten sich die restlichen Hausherren, auch nach diesem 4:2 Zwischenstand, noch ein ganzes Stück lang auf. Währenddessen der eine Glauchauer an Position drei, sogar einen Punktgewinn richtig nahe war, hatte der andere GSC-Akteur, überdies nur seinen unbedingten Siegeswillen, in die laufende Partie am 6. Brett einzubringen. Das auch für den Chemnitzer Gegner, doch etwas überraschende Remisangebot von Reinhard Gehrt, brachte den nunmehr ernsthaften Aufstiegsaspiranten, schließlich die an diesem Tag hochwichtigen zwei Mannschaftspunkte ein. Fast folgerichtig, einigte man sich nur etwas später, auch in der nunmehr noch einzig laufenden Partie auf ein Unentschieden. Gerade dem dort mehr als fünf Stunden, tapfer kämpfenden Frank Thieme, ist ein großes Lob zu zollen. Gleichzeitig ebenso die fairen Glückwünsche, natürlich dem befreundeten Aufbauteam zum 5 : 3 Endergebnis, welches es aber von den Glauchauern, um so mehr im Rückspiel zu korrigieren gilt. Bereits in zwei Wochen jedoch, entscheidet sich die Saisonzukunft für die hiesigen Kreisstädter, wohl schon in Lichtenstein.

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Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 25.11.12

ZWEITE REIHE DER MULDESTÄDTER, VOR WICHTIGER PARTIE

Die vierte Runde der aktuellen Spielserie, steht am Sonntag ab 9.00 Uhr, den Schachteams des Freistaates bevor. Währenddessen die beteiligte 1. Mannschaft des hiesigen Glauchauer SC 1873, in ihrer Klasse diesmal blau machen kann, wartet auf die Zweite des Vereins, dagegen drei Stufen tiefer, eine ganz bedeutsame Heimaufgabe und dazu dann auch viel Erfolg!

2. Landesklasse Staffel C   spielfrei - GSC I

Mit dem kurzfristigen Rückzug von HSV Eintracht Seiffen zum Saisonauftakt, können die Spieler der Ersten, noch etwas länger ihre Wunden der beiden letzten Wettkampfniederlagen lecken. Vielleicht gar nicht so schlecht für das Glauchauer Team, um wieder zu sich selbst zu finden und damit den eigenen Anspruch, in Zukunft wieder besser gerecht zu werden.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - Chemnitzer SC Aufbau‘95 III

Zum ersten Schlüsselspiel 2012/13, kommt es im heimischen „Sportpark“ für die 2. Vertretung des GSC. Dazu, hat sich immerhin der aktuelle Tabellenführer, aus der Regierungsbezirksstadt angemeldet. Die Aufbauspieler des CSC III, werden es dabei den Muldestädtern, sicherlich nicht leicht machen. Eine echte Begegnung auf Augenhöhe, sollte es somit für beide Mannschaften werden, dafür sprechen schon mal die weißen Westen der beteiligten Konkurrenten. Leider fehlt jedoch in den Reihen der Gastgeber mit Axel Burkhardt, definitiv ihr drittes wichtiges Stammbrett und das macht das Ganze dann auch kaum einfacher, denn wohl nur ein Sieg, stellt die erste Weiche für die Glauchauer, in Richtung 1. Bezirksklasse. Das nötige Quäntchen Glück hier wie da, dürfte ebenso eine kleine Rolle spielen, wobei die einzelnen Brettpunkte, immer noch im Kopf des Spielers selbst gemacht werden. Mit einer rundum geschlossenen Teamleistung aber, kann man genauso den angestrebten Erfolg erreichen.

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LK Zwickau   Saison2010/11   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   17./18.11.12

GLAUCHAUER SCHACHZUKUNFT, NUR TEILWEISE AUF AUGENHÖHE

Bei den Zwickauer Kreiseinzelmeisterschaften 2013 im Nachwuchsbereich, waren auch wieder fünf Jugendspieler des Glauchauer Schachclub 1873, mit von der Partie. In der traditionellen Austragungsstätte des Ärztehauses in Wilkau-Haßlau, stellten sich immerhin wieder 35 Schachanhänger, in den Altersklassen U10 bis U20, dieser Herausforderung. Dem angereisten Quintett aus der Großen Kreisstadt, gelangen hierbei nur gewisse Teilerfolge und der eine angestrebte Siegerplatz, war auch nicht im Rückreisegebäck dabei. Dennoch konnte die Jugendabteilung des Vereins mit Knut Ludwig an der Spitze, gerade mit der teilweisen guten Zusammenarbeit mit den Elternhäusern der teilnehmenden Spieler, ein zufriedenstellendes Gesamtfazit, dieser Titelkämpfe ziehen und dankt auch ganz besonders den ausrichtenden SV Muldental, für die gewohnt guten Bedingungen an diesem ereignisreichen Novemberwochenende. 

Altersklasse U12

Innerhalb der Geburtsjahrgänge 1999/2000, bewies der junge Kevin Pfau, das der Glauchauer auf den richtigen Weg ist, auf dem Schachbrett etwas bewirken zu können. Auch wenn ihm bei so mancher Partieentscheidung, das gewisse Quäntchen Glück zur Seite stand, reichte es zur automatischen Qualifikation, für die Chemnitzer Bezirksmeisterschaft. Am Ende belegte er den 2. Rang im siebenköpfigen Teilnehmerfeld seiner Gruppe und gab sich hierbei nur dem Zwickauer Champion Erik Walczyk geschlagen, welcher es auf 4 Brettpunkte bringen. Mit einen halben Pünktchen weniger in seinen fünf Partien, kann er also durchaus zufrieden sein, um dann eine Wettkampfebene höher, weitere Erfahrungen zu machen. Mit aktiver Unterstützung beim Nachwuchstraining seines Clubs, sollte er dann auch seinen  Weg finden. Als Dritter bei den Knaben kam der Crimmitschauer Georg Buchardt, auf drei Zähler. Den weiblichen Meistertitel, holte die einheimische Luise Müller, mit der gleichen Punktzahl.

Altersklasse U14

Eine Alterstufe höher nahmen, zwei GSC-Aktive, den Kampf um die Schachkrone des Landkreises Zwickau auf. Ganz solide und ruhig, zog hierbei Benjamin Schöltzke seine Kreise an den Brettern. Im Schlussklassement, belegte damit einen wahrlich respektablen vierten Rang. Auch in dieser Gruppe mit insgesamt acht Teilnehmern, musste jeder einzelne Spieler, natürlich die angesetzten fünf Runden im Schweizer System meistern. Bei drei Siegen und zwei Niederlagen des Niederlungwitzers, konnte er die rundum wertzahlerfahrerene Konkurrenz, schon beeindrucken. Selbst der spätere Sieger, Ben Großpietsch vom ZSC, musste da kapitulieren. Trotzdem reichte es für ihn bei einen Remis mehr, zum Titelgewinn. Letztendlich war es nur dieser halbe Zähler weniger, in der Schlusstabelle mit dem Bronzerang, was dem einen Glauchauer Vertreter, noch nach ganz oben fehlte. Auch der zweitplazierte Anton Müller vom gastgebenden SVM, hatte die halbe Nasenspitze mehr erreicht, genauso wie die punktgleiche Teamkollegin Patricia Cozma, als neue Titelträgerin. Erik Spitzner, war dann andere des hiesigen Duos, im Starterfeld und zeigte gerade im internen Vergleichskampf der Beiden, seine ganze Erfahrung. Leider jedoch, kam nach diesem Sieg und einen weiteren Remis am Samstag, in den letzten beiden Runden, einen Tag später, nichts mehr hinzu. Mit Platz sechs der männlichen Gruppenkonkurrenz, endete er dort etwas unglücklich und wird sicherlich auch mit sich selbst, nicht so richtig zufrieden gewesen sein. Trotzdem auch ihm und ganz besonders seinen Mannschaftskameraden, alles Gute für ihre schachliche Zukunft.

 Altersklasse U16/U18/U20

Der ganze Rest an Teilnehmern des Jahrgangsbereichs der U16- bis U20jährigen Schachsportler und -sportlerinnen, startete letztlich in einer Zehnergruppe, ihre Jagd auf den aktuellen Kreismeistertitel. Im kleinen Trio der noch nicht 16 Jahre alten Knaben dieser Staffel, waren auch zwei Vertreter der angereisten GSC-Delegation, mit von der Partie. Unverholen, machte sich natürlich nicht nur Benjamin Benicke selbst, sondern auch die Glauchauer Verantwortlichen, berechtigte Hoffnungen auf die Schachkrone in dieser Altersklasse. In den ersten drei Runden lief, es auch fast perfekt für den derzeitigen Nachwuchsstar, mit reichlich Wettkampferfahrung, auch schon im oberen heimischen Männerbereich. Nur schade, dass die abschließenden zwei Kämpfe, ihn nicht zum Erfolg führten und sich gerade der neue Champion Toni Seiler aus Crimmitschau, als entscheidender Stolperstein, für ihn herausstellte. Die so erzielten 2,5 Punkte, reichten dann eben erneut nur zum Vizerang und die weitere Qualifikation, steht folglich gleichermaßen in den Sternen. Bedauerlicherweise gar nicht ins Spiel, fand heuer der punktlose Paul Spitzner. Trotz manchen guten Partieansätzen und immer währenden Siegeswillen, war mit der zunehmenden Ungeduld, dann aber immer Schluss. Weitere Analysen und echte Sportlichkeit, sollten ihm da jedoch in die richtige Spur bringen. Die Schachmöglichkeiten, sind auch ja noch lange offen für ihn und der 3. Platz in seiner Altersklasse, sieht ja eigentlich gar nicht so schlecht aus. Beim nächsten Mal, klappt es sicherlich auch mit einigen Partiezählern, wenngleich die 3,5 Punkte des siegreichen Postspielers, eine ziemlich große Herausforderung sind. Die zumeist älteren Brettgegnern, forderte natürlich die drei Jüngsten im Feld der Großen, noch um so mehr.

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LK Zwickau   Saison2010/11   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   17./18.11.12

WIEDERRUM, IST WILKAUER ÄRZTEHAUS, DAS SCHACHZIEL

Die Nachwuchselite im Kreismaßstab der Altersklassen U10 bis U20, sowohl männlich, als auch weiblich, trifft sich am Wochenende erneut beim gastgebenden SV Muldental Wilkau-Haßlau. Im dortigem Ärztehaus, kämpft dann wieder die gesamte Schachjugend des Kreises Zwickauer Land, um die begehrten Titel in den verschieden Geburtsjahrgängen. Jeweils ab 9.00 Uhr am Samstag und Sonntag beginnen die drei bzw. zwei Partien mit wettkampfmäßiger Bedenkzeit, im Schweizer- bzw. normalen Rundensystem. Für den hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, gehen insgesamt sechs Starter ins Meisterschaftsrennen. Mit Bastian Benicke und Paul Spitzner stellt sich ein Duo in der AK U16 der anwesenden Konkurrenz, wobei der erstgenannte Niederlungwitzer, schon die Championatskrone anstreben sollte. Das Quartett eine Jahrgangsstufe tiefer, wird angeführt von Erik Spitzner und Kevin Wenke, welche durchaus in den Medaillenrängen, vom begleitenden Nachwuchsverantwortlichen Knut Ludwig, erwartet werden. Sowohl Kevin Pfau, als auch Benjamin Schöltzke hingegen, dürften vornehmlich zum weiteren Erfahrungssammeln in die benachbarte Muldestadt fahren. Mal sehen in wieweit sich man dann, schon bestmöglich verkaufen kann. Dazu Lernen jedenfalls, werden alle Glauchauer Beteiligten, so oder so.

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Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 11.11.12

VERMEIDBARE NIEDERLAGE, SCHMECKT UM SO BITTERER

Zur 3. Runde im Wettkampfgeschehen des Freistaates, mussten die beteiligten Schachmannschaften heuer am 11.11. an den Spieltischen Platz nehmen. Dies blieb auch den Landesklässlern des Glauchauer SC 1873 I natürlich nicht erspart, wogegen die Zweite der Muldenstädter in ihrer Klasse spielfrei hatten.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SG Blumenau   3 : 5

Gegen den Bezirksligaaufsteiger aus Blumenau, brachten die heimischen Glauchauer erstmals in dieser neuen Saison, ihren Stammachter an die Bretter, währenddessen die Gäste erneut rochieren mussten. Recht frühzeitig boten dann die beiden Spitzenbretter der angereisten Erzgebirgler, ihrerseits Remis. Für die beiden Gesauer Sven Weigand und Jens Becher, mit Sicherheit keine so schlechte Partievariante, auch wenn man damit vielleicht auch die Verantwortlichkeiten im Team, etwas zu schnell abgab. Ein weiterer halber Zähler innerhalb der ersten Wettkampfstunde, am letzten Brett, bescherte beiden Teams, somit zunächst also einmal, einen ausgeglichenen Zwischenstand von 1,5:1,5 Punkten. Hierbei konnte sich der beteiligte Niederlungwitzer Bastian Benicke an Position acht, durchaus zufrieden schätzen, dass auch sein Gegenüber, trotz leicht besserer Stellung, mit diesem Zustand glücklich war. Vielleicht etwas angesteckt von diesen schnellen Zwischenständen, einigte sich man am Brett drei, nur knapp 30 Minuten später ebenso friedlich, in einer noch recht jungfräulich wirkenden, sizilianischen Partie. Daraufhin allerdings, dauerte es fast noch einmal genauso lange, bis sich ein falscher Bauernabtausch des mit schwarzen Figuren agierenden, GSC-Aktiven an Position fünf, als Ausgangspunkt zum klar dominierenden, weiteren Partieverlauf erwies. Völlig chancenlos, musste der Glauchauer, diesen vollen Zähler der Gäste, letztlich nach drei Stunden Kampf, verdientermaßen anerkennen. Eine entscheidende Unachtsamkeit seines Blumenauer Kontrahenten, nutzte schließlich der Mannschaftsleiter der Gastgeber, Peter Nagorny, am 4. Brett konsequent aus und brachte seine Muldenstädter, wieder zurück ins Spiel. Leider musste er aber auch zu diesem Zeitpunkt, nach knapp vier Stunden Wettkampfatmosphäre mit ansehen, wie sein Teamkollege an Position sieben, regelrecht die Linie verlor und die zweite Null für den heimischen GSC schrieb. Zwei schlecht aufgestellte Randspringer, waren dabei wohl die Ursache des Ganzen und die beiden damit verbunden Figurenverluste, einfach nicht mehr zu kompensieren. Nunmehr lag es also, wie so oft schon in den letzten Jahren, am noch spielenden zweiten Niederlungwitzer, in den Reihen der Hausherren im Sportpark der Großen Kreisstadt, vielleicht wenigstens doch, eine Punkteteilung an diesem Faschingssonntag herbeizukämpfen. Am Ende wurde er dafür aber nicht belohnt, sondern sogar bestraft, die sichtbar ausgeglichene Stellung am Brett sechs, seinen Gegner gänzlich hinzugeben und völlig mit leeren Händen dazustehen. Somit wurde aus einem knappen Sieg für die SG Blumenau, sogar ein klareres 5 : 3. Zugleich, waren es die ersten beiden Punkte überhaupt, für den Neuling in dieser 2. Landesklasse und die  1. Vertretung des Glauchauer SC 1873, bringt sich damit selbst in eine unnötige, vorletzte Tabellenposition. Der frühzeitige Klassenerhalt jedenfalls, ist nunmehr wieder eine ganze Ecke entfernt und mit der kommenden Gegnerschaft, dürfte es ebenfalls kaum einfacher, in dieser Hinsicht werden. Die Zwangspause in zwei Wochen, sollte da wenigstens etwas, zur innerlichen Mannschaftsruhe beitragen.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - spielfrei

Nur aus der Ferne und zur Untätigkeit verurteilt, musste die zweite Reihe der Muldenstädter mit anschauen, wie ihre Tabellenführung an die Dritte des Chemnitzer SC Aufbau ‘95 wechselte. Allerdings, müssen ja auch diese noch, ihre staffelbedingte Zwangspause einlegen. Kein Grund also für die Glauchauer, diesen spielfreien Punktspieltag, zu verdammen. Ganz im Gegenteil, nunmehr weiß man wieder etwas mehr über die Konkurrenz, ohne selbst Nerven, für den angestrebten Aufstieg gelassen zu haben. 

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 11.11.12

GSC 1873, MUSS WETTKAMPFLUFT ATMEN

Mit dem Faschingsauftakt, haben die sächsischen Schachspieler, morgen sicherlich nur sehr wenig am Hut, denn immerhin steht der dritte Mannschaftspunktspieltag bevor. Somit, wird man dann auch um 11.11 Uhr, bereits zwei Stunden und elf Minuten, an den acht Brettern verbracht haben. Der aktiven Glauchauer Ersten, geht es dabei zu hause nicht anders, währenddessen die spielfreie Zweite, den Helaurufen, völlig ungehindert nachgehen kann.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SG Blumenau

Nach der äußerst derben Niederlage zuletzt, sollte die 1. Vertretung des GSC 1873, in den heimischen Gefilden des Sportpark, einen möglichen Zweier einfahren. Als Gegner dazu, erwartet man den noch punktlosen Neuling der SG Blumenau. Die Gäste dürfen hierbei zwar nicht unterschätzt werden, jedoch mit dem Stammachter, muss dann auch der zweite Heimsieg dieser Saison, letztlich klar gemacht werden. Schon allein mit Sicht auf den frühzeitig angestrebten Klassenerhalt, sind die Glauchauer also in der Pflicht und das wissen sicherlich auch die Blumenauer. Vielleicht aber, rechnen sich die Erzgebirgler, gerade durch diese Tatsache, auch einen gewissen Überraschungseffekt ihrerseits aus, wenigstens einen Mannschaftspunkt, aus der hiesigen Muldestadt zu entführen. Mit Sicherheit, steht somit für beide Teams, ein ganz wichtiges Schachmatch an und wohl nur der Sieger, ist am Ende wirklich voll im Limit.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - spielfrei

Auf Grund der ungeraden Mannschaftsanzahl in ihrer Wettkampfgruppe, hat der Tabellenführer vom Glauchauer SC 1873 II, in dieser dritten Runde frei. Somit muss man dann auch tatenlos zusehen, ob vielleicht einer der vier Kontrahenten, die hiesigen Muldenstädter, vom aktuellem Aufstiegsrang, letztlich doch verdrängt.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 14.10.12

GLEICHES SPIELERGEBNIS, JEDOCH MIT UMGEKEHRTEN VORZEICHEN

Ihre Oktoberrunde, der neuen Spielsaison, hatten die sächsischen Schachtmannschaften, heuer am letzten Sonntag zu bestreiten. Zwei ganz unterschiedliche Ergebnisendstände, mussten hierbei die auswärts angetretenen Teams des Glauchauer SC 1873, schließlich verdauen.

2. Landesklasse Staffel C  
SV Grün-Weiß Niederwiesa - GSC I   7 : 1

Gegen die im Vorjahr, am Aufstieg erst auf der Zielgeraden gescheiterten Niederwiesaer, stand die 1. Vertretung der hiesigen Muldenstädter im Prinzip schon vor den ersten Zügen mit dem Rücken zur Wand. Alles andere als eine klare Niederlage, sahen hierbei selbst die größten Optimisten im Gästeteam, auf sich zukommen. Trotzdem dauerte es derweil schon mehr als drei Stunden, bevor die ersten Brettresultate, vermeldet wurden. Ein gutes und sehr sicheres Remis, gelang da als Ersten Sven Weigand am 1. Brett. Sein Friedensangebot, nahm der heimische Spitzenspieler, auch fast ohne großartiges Nachdenken an, zumal sich am Nachbarbrett, bereits ein voller Punkterfolg für das Grün-Weiß Team, schon andeutete. Der zweite halbe Zähler dieses Mannschaftskampfes, erzielte kurz darauf Ersatzmann Dietmar Nötzel an Position sieben und zögerte jedoch die erste Führung der Hausherren, somit auch nur minimale zehn Minuten hinaus. Eine leicht bessere Stellung, hätte der Lichtensteiner, vielleicht dann doch weiter spielen müssen, wobei die nachfolgenden weiteren klaren Partieverluste des GSC, den letztlichen Kantersieg der Niederwiesaer, ebenso wenig verhindert hätten. Insgesamt waren die vier Niederlagen in Folge für die Glauchauer, innerhalb von nur einer halben Stunde, eben ganz einfach schon der Anfang vom Ende an diesem Schachsonntag. Ein zu passiv weitergeführtes Turmendspiel am letzten, ein Bauer weniger am sechsten und ein übersehenes Schach mit folgendem Angriffsvorteil für den Gegner am fünften Brett, zeigte die lückenlose Stärke, der in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber, mehr als deutlich. Selbst mit diesem 5:1 im Rücken, hörten die Randchemnitzer, aber immer noch nicht auf zu überzeugen, denn genauso ging es in der fünften Wettkampfstunde noch weiter, Erst war es um die Position drei der Kreisstädter geschehen, wo der Qualitätsnachteil und die davor zu spürende Zeitnot, dieser Partie den Rest gab und abschließend musste dann auch der eigene Nebenmann am 4. Brett, die Segel ganz klar streichen. Zu stark, war hierbei einfach der gegnerische Mehrbauer auf der siebenten Reihe für den beteiligten Niederlungwitzer Akteur und die Hausherren beendeten damit zugleich den Leidensweg des Gästeachter, nach knapp 280 Minuten der mannschaftlich totalen Überlegenheit, dieser für sie gelungenen Auftaktbegegnung, mit einem 7 : 1 Erfolg. Damit zeigen sie sich, auch gleich Mal mit an der aktuellen Tabellenspitze, trotz eines Spiel weniger. Für die Mannen des GSC 1873, gilt es aber, ganz schnell diesen Brettkampf abzuhaken, um dann am 11.11. ihren Faschingsauftakt, wieder um so erfolgreicher zu gestalten.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
Zwickauer SC IV - GSC II   1 : 7

Genau das umgesetzt, was man schließlich auch vor dieser ersten Auswärtsbegegnung wollte, haben die Spieler des GSC 1873 II. Mit voller Konzentration und dankenswerter Weise, auch noch mit einem Freilos des Spitzenbrettes der Glauchauer, ging diese sicherlich sehr einseitige zweite Punktspielrunde, in Zwickau über die Bühne. Bereits nach gut 30 Minuten, lagen die Gäste gegen die junge vierte Mannschaft des heimischen SC, mit 3:0 in Front. Völlig ohne Anstrengung steuerte hierbei Axel Burkhardt am Spitzenbrett, seinerseits ein vollen Zähler bei und zwei schnelle Mattstellungen der Positionen fünf und sieben, mit Frank Thieme und Ersatz Willi Opitz, waren hier die anderen beiden Heilsbringer. Natürlich, wollten da der Niederlungwitzer Gunar Scholz am 4. und auch der Meeraner Peter Paluch am 6. Brett, in keiner Form nachstehen und holten ihrerseits, nur eine weitere halbe Stunde später, ebenso zwei überlegene Siege für ihr Team heraus. Etwas gemäßigter, ließen es gut zwei Stunden lang, hingegen die Bretter zwei und drei der hiesigen Muldenstädter, in ihren Partien laufen. Zwei nie gefährdete Remisen waren somit fast schon die logische Folge des Ganzen. Besonders für die dabei beteiligte Zwickauer Konkurrenz, sicherlich ein Achtungserfolg, mehr aber auch eben nicht. Dieser Ergebniskosmetik, stellte sich abschließend, der Oldie Joachim Karnahl am letzten Brett, mit seiner ganzen Routine und wurde dafür, mit einer bestens geführten Partie, völlig zurecht belohnt. Ein großes Lob also diesmal, für den nunmehr fast 90jährigen Methusalem aus Glauchau, welcher den einzig sichtlich etwas reiferen Akteur der Hausherren, die eigenen Grenzen, damit nach gut 150 Minuten Brettgefecht, ganz klar aufzeigen konnte. Mit dem 7 : 1 Kantersieg, festigte das GSC Team, zudem ihren Platz an der Tabellenspitze ganz souverän und kann damit auch rundum entspannt, die nächste freie Runde dieser Staffel im November, aus der Ferne verfolgen. Für den Nachwuchsachter aus der Nachbarstadt, ist hingegen nur ein zunehmender Lernprozess zu erhoffen, ansonsten dürfte auch schnell einmal, die gesamte Moral der Truppe darunter leiden. Trotzdem gehört der Jugend natürlich die Zukunft, wenngleich sich im Schach, eine gewisse Alterspräsents, gerade auch in diesen unteren Klassen, nicht so einfach wegschieben lässt.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 14.10.12

AUSWÄRTSAUFGABEN, FÜR MULDENSTÄDTER BRETTAKTEURE

Am Sonntag punkt 9.00 Uhr, beginnt für die Schachteams des Freistaates, die 2. Punktspielrunde 2012/13. Nach dem erfolgreichen Heimauftakt von vor drei Wochen, müssen die beiden beteiligten Mannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, erstmals in der Fremde ihrer jeweiligen Klassen, Farbe bekennen.

2. Landesklasse Staffel C   SV Grün-Weiß Niederwiesa - GSC I

Mit den positiven Erfolgserlebnis gegen die Chemnitzer im Rücken, reist die 1. Mannschaft aus der Großen Kreisstadt, diesmal nach Niederwiesa. Beim dortigen Mitaufstiegskandidaten dieser Landesklassestaffel, dürfte es jedoch bedeutend schwerer werden, um erneut zu weiteren Mannschaftspunkten zu kommen. Allein die Tatsache, dass gleich zwei der vorderen Stammbretter fehlen werden, ist eine ziemliche Herausforderung, für den mit den beiden Spitzenleuten aus der zweiten Reihe des Vereins, aufgefüllten Gästeachter. Schon eine Punkteteilung, scheint somit das Maximum, in dieser zuletzt immer wieder knappen Niederlagenserie, gegen die Grün-Weiß Spieler zu sein. In erster Linie, sollte also das eigentliche Brettergebnis, dann zumindest irgendwie in akzeptablen Grenzen gehalten werden. Auf jeden Fall, können die Glauchauer aber  somit wenigsten, völlig unbeschwert an den Start gehen, denn die klare Favoritenrolle, liegt damit eindeutig bei den Hausherren. Sicherlich werden die Randchemnitzer, die Gunst der Stunde dann auch nutzen wollen, um keinen ersten unnötigen Zähler, für den erfolgreichen Saisoneinstieg ihrerseits, liegen zu lassen. Mal sehen was der Schachtag, allen Beteiligten, dann letztlich bringt.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   Zwickauer SC IV - GSC II

Für die Zweite des GSC 1873, gilt es auch in Zwickau zu punkten, ganz gleich ob man die beiden ersten Bretter der Stammformation, nunmehr dort definitiv zu ersetzen hat. Der nachrückende Ersatz, sollte einfach diese Lücke mühelos schließen. Schon Angesichts deshalb, dass die Gastgeber mit einer fast kompletten Nachwuchsreihe, diese Punktspielserie in der 2. Bezirksklasse angehen, müssen die Glauchauer, einfach beide Mannschaftspunkte mit nach hause bringe, egal wie. Mit einem gesunden Selbstvertrauen, jedes Einzelnen in den Reihen der hiesigen Muldenstädter, ist dies sicherlich, dann auch letztlich durchführbar. Die Spieler der heimischen Vierten hingegen, dürften ganz ohne jeden Druck, ihre Partien absolvieren und damit auch völlig unbeschwert daherkommen. Am Ende gilt es also für Gäste, die eigenen Nerven im Zaum zu behalten, um die eingenommene Tabellenspitze, zugleich erfolgreich verteidigen zu können. Die Erfahrung der Alten, wird es hoffentlich gegen die Unbekümmertheit der Jungen, schließlich richten können.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 23.09.12

STÄDTEKAMPF GLAUCHAU GEGEN CHEMNITZ, MIT KLAREM ERFOLG FÜR DIE GASTGEBER

Für die sächsischen Schachmannschaften, kam es pünktlich mit dem Herbstbeginn, zum Auftakt in der aktuellen Punktspielserie 2012/13. Wie immer, stellten sich auch heuer zwei Teams des Glauchauer SC 1873, dieser alljährlichen Herausforderung. Für beide Achter, galt es hierbei diesmal, das eigene Heimspiel erfolgreich anzugehen, egal in welcher Liga man dabei unterwegs ist.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - USG Chemnitz   5,5 : 2,5

Nicht erst nach dem Bekanntwerden der Brettaufstellung bei den Gästen, war das Ziel der heimischen 1. Mannschaft, die möglichen zwei Punkte am Ende, auch in der Muldestadt zu belassen. Die Chemnitzer, waren gleich mit drei Ersatzleuten angereist und gerade an den dato, schwächeren hinteren Brettern, sollte die Grundlage zum Gesamterfolg gelegt werden. Zunächst jedoch, gab es durch Lutz Köhler an Position drei, nach knapp 100 Minuten erster Spielzeit, einen halben Punkt zu vermelden. Wenn auch vielleicht etwas glücklich, aber trotzdem ein solider Auftakt für sein Team. Nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass es an den beiden letzten Positionen der Glauchauer, schon sehr frühzeitig in die richtige Erfolgsspur zeigte. Gleich zu Beginn der zweiten Wettkampfstunde, gab es sodann die verdiente Ernte für den heimischen Ersatz Reiner Bergmann am 8. Brett und auch der Stammakteur Jörg Pumpa nebenan, vermeldete seinerseits einen Sieg. Ein schneller Qualitätsgewinn hier und sogar eine ganze Figur mehr da, zeugte von keinerlei Partieproblemen der Beiden. Mit diesem 2,5:0,5 Zwischenstand, lies es sich natürlich für den Rest der Mannschaft, etwas ruhiger am Brett weiterarbeiten. Nach knapp drei Stunden, sicherte Ralf Wegner an seiner Position fünf, einen weiteren wichtigen halben Zähler für die Gastgeber und war damit auch selbst, sichtlich zufrieden. Ihm folgte nur wenig später der Remser Teamkollege Peter Nagorny, welcher in einem Mittelspiel ohne klar erkennbare Vorteile, das friedliche Remis, genauso akzeptierte. Nunmehr fehlte den hiesigen Kreisstädtern, nur noch ein einziger Punkt zum Mannschaftssieg und diesen, spielte der Gesauer Jens Becher am 2. Brett, mit Bravour ein. Die vom Gegner nicht verhinderte Mattkonstruktion nach fast 200 Minuten Kampf, war zudem besonders für die umstehende Galerie, sicherlich der Höhepunkt dieses Septembersonntags. Ganz anders hingegen, fühlte sich wohl im Anschluss daran, Thomas Drauschke an Position sechs, als er in wahrlich guter Stellung, falsch abtauschte und seinem Chemnitzer Gegenspieler, somit den Sieg einfach schenkte. Fürs Endresultat, duellierten sich von da an, letztlich nur noch die beiden Spitzenspieler am 1. Brett. Nachdem hier, der heimische Sven Weigand, schon bei der 1. Zeitkontrolle eine Punktlandung hinlegen konnte, kam er auch zum Schluss, erneut richtig ins Ziel. Gut fünf Stunden Spiel, belohnten ihn abschließend, für den unermüdlichen Kampfeinsatz, mit der abschließenden Partieaufgabe seines Kontrahenten. Wenngleich vielleicht auch etwas glücklich das Ganze für den Gesauer, konnte der gegenüber sitzende Chemnitzer, die drohende Bauernumwandlung, eben dann doch nicht mehr verhindern. Das damit verbundene 5,5 : 2,5 Ergebnis seines GSC, ist natürlich bestens prädestiniert, die Saisonvorgabe des Klubs, in Form eines schnellen Klassenerhaltes, schon alsbald umsetzen zu können. Ein mehr als gelungener Auftakt also, für Glauchaus Erste.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - TSV IFA Chemnitz IV   5 : 3

Mit einem ungefährdeten 5 : 3 Gewinn, starteten die Mannen der Zweiten des GSC, in diese neue Punktspielsaison. Dabei, hatten die Gäste des TSV IFA Chemnitz IV, gleich mal zwei kampflose Punkte, für die Glauchauer mit im Gebäck. Somit konnten diese, natürlich ihren ersten Mannschaftskampf, ziemlich entspannt angehen lassen. Mit den beiden Pluserfolgen von Dietmar Nötzel am Spitzenbrett und Ersatzspieler Willi Opitz am letzten Brett, ohne jeden Gegner, brauchte man ja im Prinzip, diesen beruhigenden Vorsprung, dann auch nur noch klug verteidigen. Zudem legten die Chemnitzer selbst, nur wenig an echten Aufbegehren an den Tag, um vielleicht noch eine wirkliche Ergebniskorrektur, am Ende bewerkstelligen zu können. Als erstes der wettkampfbetriebenen Bretter, einigten sich nach knapp zwei Stunden Partiekampf, sodann die beiden Schachfreunde an der Position zwei, auf ein friedliches Remis im begonnenen Mittelspiel. Für den heimischen Knut Ludwig, durchaus ein akzeptabler halber Zähler, ganz im Sinne des Mannschaftsgedanken. Gleiches, gilt sicherlich auch für den Muldenstädter Reinhard Gehrt an vier, der hierzu nur einige Minuten mehr benötigte, als der Jugendtrainer des hiesigen Vereins. Eine weitere Punkteteilung, kurz darauf durch Axel Burkhardt, belegt die taktisch kluge Vorgehensweise der Gastgeber, durchaus ebenso. Schon etwas mehr beweisen, wollte aber unbedingt, der neue Stammspieler beim GSC, Gunar Scholz. In aussichtsreicher Stellung, entglitt ihm jedoch sein Gegenüber in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und da half ihm auch der Mehrbauern, einfach nicht zum anvisierten Sieg. Nach mehr als drei Stunden Wettkampfdauer, stand es somit allerdings schon 4:2 für die Hausherren. Einen kuriosen Spielverlauf, lieferten sich derweil die beiden Kontrahenten am 7. Brett. Nach einer Mehrzahl an Figurengewinnen und -verlusten auf beiden Seiten, einigte man sich schließlich äußerst fair, trotz der dann letztlich klaren Gewinnstellung für den Glauchauer Frank Thieme, auf Remis. Zur endgültigen Absicherung des Doppelpunktgewinnes für sein Team, ist diese Entscheidung, also auch im Nachhinein, durchaus nachvollziehbar. Den Mannschaftskampf, beendete letztlich aber dann definitiv, Bernd Wollmann an Position fünf. Mit der zugleich letzten Punkteteilung dieses Sonntages, nach gut vier Stunden Spieldauer, machte er den sicheren Gesamtsieg für die Muldenstädter, damit perfekt. Auf diese Weise, erfüllten sich die Gastgeber ihre eigenen Erwartung, erst einmal optimal und man kann durchaus selbstbewusst, die zweite Runde der Mannschaftskämpfe, in exakt drei Wochen, auf sich zukommen lassen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 23.09.12

STÄDTEKAMPF GLAUCHAU GEGEN CHEMNITZ, ZUM SCHACHPUNKTSPIELAUFTAKT 2012/13

Am morgigen Sonntag, beginnen auch die sächsischen Schachmannschaften, endlich ihre neue Spielzeit. Obligatorischer Brettbeginn, ist natürlich auch heuer wieder, pünktlich 9.00 Uhr in den Spiellokalen der Gastgeber. Der hiesige Glauchauer SC 1873 ist  dabei erneut mit zwei Achterteams mit von der Partie, wobei die 1. Männermannschaft, wie schon mehrfach, in der 2. Landesklasse Staffel C antreten muss und die 2. Vertretung des Vereins, ihr Glück in der 2. Bezirksklasse Staffel C versucht. Letztere allerdings, haben es da mit einer etwas veränderten Staffeleinteilung zu tun und müssen zudem erstmals einen Hin- und Rückspielmodus, über sich ergehen lassen. Zum Saisonstart, haben jedoch beide Glauchauer Mannschaften, erst einmal gleich das Heimrecht zu genießen und beginnen ihren Wettkampf somit im Muldestädter Sportpark, an der Meeraner Strasse 49.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - USG Chemnitz III

Mit der zuletzt gewohnten Gegnerschaft, haben es im Prinzip die Spieler der Ersten des GSC, in dieser Staffel C zu tun. Erstes Ziel ist dabei natürlich wiederum, die Klasse zu halten und das möglichst schnell, ohne erst großartig in Schwierigkeiten zu kommen. Im Vorjahr jedenfalls gelang dies eigentlich schon recht gut, denn nach dem glücklichen Auftaktsieg, sah man sich nie auf einem Abstiegsplatz, auch wenn in der Schlussphase 11/12, diverse theoretische Planspiele, dies vielleicht doch noch zugelassen hätten. Dabei wäre mit etwas mehr Engagement, sicherlich der letztlich 7. Platz mit 8:10 Mannschaftszählern und dabei erzielten 35,5 Brettpunkten, noch um zwei, drei Ränge besser möglich gewesen. Allerdings sollte hierbei, das eigene bereits fast schon aufgebrauchte Wettkampfglück, Dank der Gegnerschaft, nicht vergessen werden. Die vielen knappen Ergebnissen, wie die zwei 4,5:3,5 Siege über Bernsbach am ersten Spieltag und Neukirchen am 7., sowie die beiden Unentschieden mit den Spielern in Siebenlehn und Aue, der Runden vier und neun, sowie die drei 3,5:4,5 Niederlagen gegen Ehrenfriedersdorf, Niederwiesa und dem VSC Plauen im Oktober, November bzw. Januar, zeigen zudem, wie eng hier oftmals Glück und Leid, letztlich beieinander lagen. Positive Ausnahme aus Sicht der hiesigen Muldestädter, war da allein der Auftritt zu hause gegen die HSV Eintracht Seiffen, wo man beim klaren 5,5:2,5, wahrlich fast rundum zu überzeugen wusste. Das Pendant hierzu im negativen Sinne, war dann aber die frustrierende Heimniederlage am vorletzten Spieltag mit dem alten Erzrivalen des Post-SV Crimmitschau, wo sich das gesamte Stammteam, mit einem 2,5:5,5 Ergebnis, fast schon vorführen lies. Als kleine Genugtuung im Nachhinein, sollten die Glauchauer Aktiven aber durchaus genauso, die hoch verdiente Punkteteilung, mit dem späteren Aufsteiger in die 1. Landesklasse sehen. Alles in allem, war die vergangene Punktspielsaison, jedoch eher unspektakulär zu sehen und der eigentliche Stammachter, fast immer einsatzbereit. Mit 5,5 Zählern in seinen neun Einsätzen, zeigte wieder einmal Jens Becher an Position drei gemeldet, wie man gutes Schach umsetzen kann, wenngleich natürlich auch bei ihm nicht alle Träume reiften. Stets solide spielend und im Sinne der Mannschaft agierend, überzeugten genauso Lutz Köhler an fünf und Thomas Drauschke an sechs, bei einer Punktausbeute von fünf aus neun bzw. 4,5 aus acht. Unbedingt erwähnenswert, ist schließlich noch die erste richtige Premierensaison des U16-Nachwuchsakteur Bastian Benicke bei den Großen, die er mit sieben Remisen, in neun gespielten Partien, wahrlich mit Bravour meisterte. Leider bereits im zweiten Jahr nacheinander, nicht so recht in Gang, kam hingegen das Spitzenbrett mit Sven Weigand, aber gerade dies, dürfte den Gesauer für diesmal umso mehr, zu guten Auftritten am Brett anstacheln. Auch heuer wieder, besetzt er unumstritten die Mannschaftsposition eins bei den Glauchauern, mit einer Wertzahl von 1964. Dahinter diesmal, sind dann gleich Jens Becher (1999) am 2. Brett, Lutz Köhler (1851)am 3., Peter Nagorny (1865) am 4., Ralf Wegner (1770) am 5., Thomas Drauschke (1764) am 6., Jörg Pumpa (1671) am 7. und Bastian Benicke (1579) wiederum am 8. Brett eingesetzt. Anschaulich also, eine etwas leicht veränderte Aufstellung zum Vorjahr, jedoch mit den altbekannten Namen. Die Tatsache, das mit dem Rückzug der Seiffener Aktiven bereits schon vor der ersten Wettkampfrunde, eigentlich nur noch ein Absteiger gesucht wird und die acht Kreisstädter auch von der reinen Papierform her, nicht zu Denen gehören sollten, Welche da im hinteren Tabellendrittel zu erwarten sein dürften, könnten es also acht entspannte Saisonmonate werden. Gleich zu Beginn, kommt zwar der letztjährige Absteiger von einer Klasse weiter oben, jedoch ist die Dritte der USG Chemnitz, deswegen nicht unbedingt als unschlagbar zu bewerten. Dennoch wird dieser Kampf an den heimischen Brettern, die Gastgeber schon einmal fordern, um vielleicht wenigstens zum Remis am Ende des Sonntags zu kommen. Dabei ersetzt Rainer Bergmann, dann aber auch den abwesenden Schachfreund Benicke am letzten Brett, was der restlichen Wunschformation, allerdings keine zusätzlichen Kopfschmerzen bereiten sollte. Zudem sieht die Bilanz beider Mannschaften ein klares Patt und wohl auch sonst, ist man in den jeweiligen Schachlagern, zum Punktspielauftakt meistens noch etwas weniger aggressiv veranlagt. Es scheint damit für alle Beteiligten gut angerichtet zu sein, lassen wir uns also einmal, dann vom wirklichen Ausgang überraschen.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - TSV IFA Chemnitz IV

Im zweiten Jahr, nach dem unrühmlichen Abstieg aus der 1. Bezirksklasse will die 2. Vertretung der Glauchauer, selbstverständlich wieder versuchen den Aufstieg zu packen. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen jedoch und auch angesichts der neuen, fast durchweg besser besetzten Konkurrenz in dieser Staffel C der  2. Chemnitzer Bezirksklasse, ist dies eine echte Ansage des neu formierten Teams. Vor allem den hierzu nötigen Biss an jeden einzelnen Brett, muss man da ganz einfach immer, an den Tag legen und ein positives mannschaftliches Auftakterlebnis, sollte dem Ganzen zusätzlich gut tun. Vor einem Jahr, gelang dies bei der katastrophalen 1,5:6,5 Niederlage, gegen den SK König Plauen V, leider überhaupt nicht und auch sonst, fehlte irgendetwas fast immer in all den folgenden Begegnungen, was sich also dann wie ein roter Faden, durch die gesamte Spielsaison zog. Die logische  Quittung fürs gesamte Team, war am Ende der ernüchternde Rang fünf mit 9:9 Punkten, bei allerdings soliden 40,5 Brettzählern. Es gab eben einfach zu wenige, von überzeugenden Ergebnissen, wie das 6,5:1,5 in Runde zwei gegen die anderen Plauener vom VSC 1952 und deren Dritte, oder das 6:2 über den Erzrivalen des SC Reichenbach II, am 6. Spieltag. Selbst die anderen beiden, scheinbar klaren Siege der Runden vier und acht, wo sich die Gegnerschaft von Waldkirchen drei (3:5) und Crimmitschau vier (1,5:6,5), mit vier bzw. zwei kampflosen Brettsiegen selbst bestraften, täuschten über wirklich gute Auftritte der hiesigen Muldestädter hinweg. Zu einfach, machte man es den eigentlich schlagbar erscheinenden   Kontrahenten, wie beim Unentschieden in Markneukirchen Anfang November und der knappen Schlussniederlage daheim im April, mit einer weiteren 3. Vertretung, diesmal die vom Zwickauer SC. Absoluter Höhepunkt des Ganzen, war aber sicherlich das 2,5:5,5 in Runde sieben, beim SV Treuen II. Wirklich einziger, positiver Lichtblick der gesamten letzten Spielzeit, dürfte daher das relativ knappe 3:5, beim späteren Staffelsieger Waldkirchen zwei, gewesen sein. Demzufolge kann es, diesmal eigentlich nur besser werden, auch wenn man mit Ausnahme der benachbarten Lichtensteiner, über keinerlei Spielvergleiche, mit den insgesamt vier gegnerischen Teams, dieser Chemnitzer Staffel verfügt. Wenn sich alle Glauchauer so ins Zeug legen, wie die zuletzt, einzig bestens aufgelegten Akteure Bernd Wollmann (Stammbrett 7) mit 5,5 Punkten in sieben Partien und Frank Thieme (1. Ersatz) mit der gleichen Anzahl bei neun Einsätzen, könnte endlich wieder eine gute Saison für den GSC II, am Ende herausspringen. Vielleicht bringt ja auch der Wiedereinstieg des neuen Spitzenbretts und Mannschaftsleiters, mit Dietmar Nötzel (1596)den nötigen frischen Wind in die andere Brettreihenfolge 2012/13. Neben ihn jedenfalls, sitzt heuer Knut Ludwig (1486) auf Position zwei, vor Axel Burkhardt (1483)an drei, Reinhard Gehrt (1402)an vier, Bernd Wollmann (1384)an fünf, Neuling Gunar Scholz (ohne) an sechs, Frank Thieme (1290)an sieben und am letzten Brett gemeldet, ist schließlich Peter Paluch (1274). Das diese acht Spieler es als Gesamtheit können, zeigten sie jedenfalls schon einmal beim 3,5:4,5 Ergebnis, mit der hochdotierten eigenen 1. Vertretung im Vorfeld. Sicherlich dürfte den hiesigen Kreisstädtern, auch die aktuelle Außenseiterrolle etwas besser schmecken, selbst wenn diese letztlich hoffentlich nur auf dem Papier, richtig wahrzunehmen sein sollte. In der ersten Saisonbegegnung trifft man also, wie schon erwähnt auf einen noch unbeschriebenen Gegner, der da heißt TSV IFA Chemnitz IV. Nicht nur angesichts der scheinbar durchweg besser besetzten Brettpositionen, dürfte der Absteiger aus der 1. Bezirksklasse Staffel B, eine erste echte Herausforderung, für die Gastgeber darstellen. Wahrscheinlich in Bestbesetzung antretend, könnte man jedoch durchaus dagegenhalten, wäre aber selbst schon mit einer Punkteteilung, sicherlich nicht gänzlich unzufrieden. Mal sehen also, wie es dann am Sonntag für die Glauchauer anläuft und man sich mit einer zuversichtlichen Leistung, gleich mal für die nächsten Begegnungen, richtig motivieren kann. Die Chemnitzer, dürften aber wohl die gleichen Gedanken hegen und ihre Favoritenstellung, schon deshalb kaum leichtfertig preisgeben. Genug Zündstoff damit, um einen spannenden Wettkampf erwarten zu können.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Vereinmeisterschaft   09/12-05/13

GSC 1873, BEGINNT SEINE VEREINSMEISTERSCHAFTEN

Zwei Tage vor Herbstanfang, startet heuer das klubinterne Titelrennen der Glauchauer Schachfreunde, in den Lokalitäten des Sportparks der Großen Kreisstadt. Für die Auflage 2012/13, haben sich immerhin wieder 20 wettkampffreudige Vereinskameraden, in die Starterliste eingetragen. Darunter natürlich alle üblichen Verdächtigen um den zu vergebenen Meistertitel. An der Spitze der Gesauer Sven Weigand, welcher ja inzwischen gleich 12facher Champion ist, gefolgt vom ewigen Vize der letzten Jahre Lutz Köhler aus Glauchau, sowie den beiden früheren Exmeistern, Peter Nagorny aus Remse und Jörg Pumpa aus Glauchau. Neben diesen, dürften auch die zuletzt ganz stark agierenden Niederlungwitzer Thomas Drauschke und Bastian Benicke, erneut vorne mitspielenden wollen. Mit dem heimischen Frank Haselhuhn und dem Niederlungwitzer Gunar Scholz, wollen aber genauso zwei weitere Neulinge, richtige Schachatmosphäre schnuppern. Diese kennen die beiden alten Kämpen Reinhard Gehrt aus der Muldestadt, sowie der Lichtensteiner Dietmar Nötzel zwar bereits, gönnten sich aber im Vorjahr eine kleine Auszeit in diesem Rahmen und sind nunmehr hoffentlich, wieder richtig bei der Sache. Genauso all die anderen Teilnehmer, welche natürlich auch jeder für sich  selbst, dann seine eigenen Turnierziele umsetzen möchte. Zeit genug am Brett, sollte in den sieben angesetzten Runden des Schweizer Systems, mit der bekannten Bedenkzeit von 120 Minuten für jeden Spieler, durchaus sein. Pro Spieltag, ist dann für Alle so circa vier Wochen jeweils Zeit und im April sollte, der neue Champion schließlich auch feststehen. Die Auslosung der ersten Runde jedenfalls, brachte folgende Paarungen zustande, welche da lauten; Weigand – Burkhardt, Gehrt – Nagorny, Köhler, L. – Wollmann, Karnahl – Drauschke, Pumpa – Ackermann, Thieme – Nötzel, Benicke – Paluch, Scholz – Bergmann, Raabs – Höppner und Haselhuhn – Ludwig. Erste Zeichen können somit gesetzt werden und die Bretter, sind immer freitags allseits freigegeben. Wahrlich in letzter Minute meldete dann auch noch der heimische Senior, Willi Opitz seine Teilnahme, ist damit in der ersten Runde jedoch erst einmal spielfrei.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873           Saison 2012/13           9. Vergleichskampf           14.09.12

ZWEITE REIHE DES GSC, FORDERT EIGENE SPITZE ORDENTLICH

Am vergangenen Freitagabend, ging beim Glauchauer Schachclub 1873, wieder einmal der jährlich stattfindende Vergleichskampf, Erste gegen Zweite, über die Bühne. Dabei boten die Bezirksklassespieler des Vereins den Landesklasseaktiven, im nunmehr neunten Duell, wieder einmal breite Gegenwehr. Wenngleich die 1. Mannschaft als Gastgeber, nur mit sechs Stammspielern im eigenen Spiellokal antreten konnte, war besonders die überraschend magere Punkteausbeute an den beiden Spitzenbretter, doch schon bemerkenswert. Die in Bestformation an den Brettern Platz genommenen Aktiven der zweiten Reihe, zeigten sich gerade hier von ihrer wohl besten Seite, wenngleich auch der Sieg von Dietmar Nötzel an Position eins, gegen den zwölffachen Vereinsmeister Sven Weigand, mit dem nötigen Glück des Tüchtigen zustande kam. Ein drohendes Mattbild des Lichtensteiners, beendete diese Partie dann aber schließlich nach gut zwei Stunden Kampf. Ähnlich Engagement, trotz etwas schlechterer Bauernstruktur, zeigte nebenan genauso Teamkollege Knut Ludwig, in seinem Spiel mit dem aktuellen Vizechampion Lutz Köhler, bereits Ende der zweiten Wettkampfstunde. Knapp 30 Minuten zuvor, hatte sich allerdings das Favoritenteam mit Thomas Drauschke am 4. Brett, erwartungsgemäß gegen seinen Kontrahenten Reinhard Gehrt, in Führung gebracht. Als viertes Brettpaar beendeten die Niederlungwitzer Bastian Benicke und Gunar Scholz ihre Partie an Position sechs, wobei hier der mit den schwarzen Figuren agierende Spieler vom GSC II, seinen Mehrbauern im Endspiel zum Sieg führte. Zuvor noch, hatte da der Nachwuchsstar das friedliche Remisangebot konsequent abgelehnt, musste aber dafür nach knapp zwei Stunden Spieldauer, zu seinen Ungunsten, dann letztlich sogar gänzlich die Segel streichen. Fast gleichzeitig, gab es die Aufgabe im so genannten Präsidentenduell am Brett drei, vom heimischen Axel Burkhardt. Eine sichtbar bessere Stellung und die zunehmende Zeitnot seines Gegenüber, brachten hierbei den Remser Ehrenvorsitzenden Peter Nagorny, am Ende den sicherlich auch doch verdienten vollen Punktgewinn ein. Somit stand es nach fünf abgeschlossenen Partien 2,5 : 2,5 und eine Art Sensation, schien sich angesichts der allgemeinen Erwartungshaltungen in beiden Teams, für den Außenseiter anzubahnen. Allerdings rückten gerade die Ersatzspieler des GSC I an sieben und acht, Joachim Karnahl und Jochen Ackermann, die Ganze Sache wieder gerade, wenngleich beide von ihren Kontrahenten, dazu ordentliche Mithilfe bekamen. So gab nach 130 Minuten Peter Paluch am letzten Brett, seinen Bauernvorteil noch her und zehn Minuten später traf ein ähnliches Schicksal auch Frank Thieme am 7. Brett der 2. Mannschaft, indem er trotz klarer Figurenvorteile, sich dennoch ins Abseits manövrierte und ebenso ohne jeden Punktgewinn dastand. Schließlich war es jedoch Teamkamerad Bernd Wollmann, der kurz vor Wettkampfende einen weiteren überraschenden vollen Zähler erzielen konnte und damit den knappen Endstand zum 3,5 : 4,5, aus Sicht seiner Zweiten sicherstellen konnte. Leitragender hier für die Erste, war Jörg Pumpa an Position fünf spielend, der sich wahrlich in den letzten Minuten, vom aktuellem Glauchauer Seniorenmeister überrumpeln lies und damit natürlich nicht gerade glücklich war, was die Leistung des Siegers aber keineswegs schmälerte. Nach der angesetzten Bedenkzeit von 60 Minuten für 30 Züge, sowie weiteren 15 Minuten bis zum Blättchenfall je Spieler, waren die Gesichtsausdrücke der Akteure, um die Mannschaftsleiter Nagorny und Nötzel, dann aber auch schon wieder sichtlich entspannter. Zum Einen waren man ja noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, zum Anderen hatte man den Gegner mehr als erwartet gefordert und dazu die letztjährige 0,5:7,5 Blamage, richtig getilgt. Alles in allen also, ein aufschlussreicher Schachabend, ganz im Sinne der Wettkampfeinstimmung für den aktuellen Punktspielstart am nächsten Sonntag, zu hause im Sportpark der Muldestadt.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Vereinspokal   09/11-08/12

SCHACHFREUND WEIGAND, WIEDER EINMAL BESTER IM VEREINSPOKAL DES GSC 1873

Mit Beginn der neuen Saison 2012/13, beendeten die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, zugleich auch ihre Serie der Schnellschachturniere der abgelaufenen Spielserie. Dabei kam es heuer bei dem als Vereinspokal laufenden Wettkampf, innerhalb der letzten gut acht Monate zu immerhin 20 ausgetragenen Turnieren mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie, bei den jeweils angesetzten fünf Spielrunden. Im Prinzip von Beginn an, kämpften hierbei die Schachfreunde Sven Weigand und Peter Nagorny ständig um die Spitzenposition, welche mit der steigenden Turnierwertzahl, schließlich zur Vergabe um Gold und Silber einherging. Die Ausgangszahl für alle Teilnehmer, war auch diesmal auf 1700 festgelegt und am Ende konnte sich dann der Gesauer Weigand mit der guten Wertmarke von 1938, knapp gegen seinen Teamkollegen aus der Ersten, durchsetzen. Der Remser Nagorny brachte es bei seinen insgesamt 14 Teilnahmen, letztlich auf 1911 Punkte, währenddessen der neue Vereinspokalsieger bei nur sechs Turnieren an den Brettern saß. Noch zwei Wettkämpfe weniger, konnte leider der heimische Lutz Köhler bestreiten, sicherte sich damit, jedoch den anvisierten 3. Platz in der Endabrechnung, ganz klar mit 1864 Zählern, vor dem starken Neueinsteiger und Nachwuchsbesten, Bastian Benicke (1755) aus Niederlungwitz. Denkbar knapp dahinter, kam dann der Glauchauer Jörg Pumpa (1752)ein, welcher genauso zu Denjenigen zählte, welche die Mindestanzahl von vier gewerteten Wettkämpfen erfüllen konnte. Insgesamt betätigten sich diesmal 18 Schachfreunde des Vereins an dieser Veranstaltungsreihe, von denen letztendlich nur namentlich Axel Burkhardt, Thomas Drauschke, Frank Haselhuhn, Rainer, Raabs und Ralf Wegner, nicht in die in die Wertung kamen. Einer der aktivsten Mitstreiter, war zudem wieder einmal der Glauchauer Senior Jochen Ackermann (1481) mit 16 Turnieren und Rang 12 im Endklassement, wobei ihm nur Knut Ludwig (1694) auf dem 7. Platz, um eine einzige Mehrteilnahme übertraf. Die Schlussrangfolge vervollständigten des Weiteren noch der Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1719) als 6., Gunar Scholz (1677) aus Niederlungwitz als 8., der Glauchauer Bernd Wollmann (1662) als 9., Peter Paluch (1578) aus Meerane als 10. und die beiden Muldenstädter Oldies Joachim Karnahl (1548)und Willi Opitz (1471)auf den Rängen elf und dreizehn. Auch wenn auf den Spitzenpositionen, die bekannten und natürlich erwarteten Namen, das Pokalgeschehen zumeist beherrschten, hatten im Prinzip genauso alle anderen Akteure hin und wieder ein Highlight gesetzt und mit überraschenden Platzierungen und gut vorgetragenen Einzelpartien, so manchen Schachriesen aus ihrer Sicht in die Knie gezwungen bzw. sogar Tagessiege vermeldeten. Somit wird wohl auch bei der demnächst beginnenden neuen Schnellschachserie, immer wieder reichlich Spannung an den Brettern aufkommen und diese im Verein allseitig beliebte Wettkampfform, einen jeden Aktiven zum Mitmachen verleiden.

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Glauchauer Schachclub 1873           Saison 2012/13           9. Vergleichskampf           14.09.12

GLAUCHAUS SCHACHSPORTLER MIT VERGLEICHSKAMPF

Mit dem nunmehr jährlich immer stattfindenden Duell zwischen der 1. und 2. Männermannschaft, starten die Vereinskameraden des Glauchauer Schachclub 1873, sozusagen in die neue Spielsaison. Los geht der Wettkampf unter wettkampfnahen Bedingungen, am Freitag ab 20.30 Uhr im Spiellokal des Klubs an der Meeraner Strasse der heimischen Muldestadt. Auch bei der inzwischen 9. Auflage dieses Vergleichskampfes sitzt man sich heuer an sechs bis acht Brettern gegenüber, wobei natürlich die Elitespieler, einen weiteren standesgemäßen Sieg anpeilen dürften.  Ob dagegen die Mannen der Zweiten, wie schon das eine oder andere Mal, diese Suppe wieder etwas versalzen könnten, bleibt allerdings ebenso abzuwarten. Auf jeden Fall, sollte es in Richtung Punktspielauftakt 2012/13 in gut einer Woche, das bewährte Rezept der aktuellen Standortbestimmung, für beide Teams sein..

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    27. Geithainer Sommerturnier    24.08.-26.08.12

NICHT ALLE GSC-AKTEURE, IN GEITHAIN AM ZIEL IHRER WÜNSCHE

Ein Quartett des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, stellte sich am letzten Augustwochenende, dem üppigen Teilnehmerfeld beim diesjährigem Geithainer Sommerturnier. Für die Saisonvorbereitung 2012/13, war dies sicherlich keine ganz schlechte Idee und brachte den Einen oder Anderen, sogar noch ein paar DWZ-Punkte ein. Am besten präsentierte sich dabei der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, welcher nach einer letztjährigen kleinen Wettkampfauszeit zeigte, das er dann doch noch nicht, das Schachspielen gänzlich verlernt hat. Mit 3,5 Punkten, in seinen fünf Partien der B-Gruppe (DWZ <1700), belegte er am Ende unter den 70 Teilnehmern, einen guten 11. Platz. Dabei wäre für ihn, wohl sogar überraschenderweise das Siegerpodest drin gewesen, jedoch vergab er in der zweiten Runde einen möglichen Sieg am Spitzenbrett, gegen den späteren Gruppenzweiten und lies das Ganze zudem in der Schlusspartie, mit einem frühen friedlichen Remis, mit dem letztlich neuntplatzierten Leipziger Weber, dafür sicherlich auch etwas zu ruhig ausklingen. Hoch motiviert, jedoch irgendwie auch nicht ganz rund, lief es derweil für den an fünfzehn gesetzten Bastian Benicke, während des gesamten Turniers. Der junge Niederlungwitzer, verpasste es einfach zu oft, gegen für ihn schlagbare Gegnerschaft zu gewinnen bzw. musste sogar eine Niederlage, wenngleich recht unglücklich hinnehmen. Somit reichte es dann leider auch nur zu Rang 27 und drei Brettzählern, bei jeweils zwei Siegen und der gleichen Anzahl von Remisen, sowie den einem erwähnten Punktverlust in Runde drei. So gar nicht in die Gänge dagegen, kam der Dritte Glauchauer B-Turnierspieler Knut Ludwig. Im Vorjahr, immerhin noch drei Punkten erzielend und auf dem 16. Platz eingekommen, sprang heuer nur Rang 44, für den Niederlungwitzer Jugendtrainer heraus und das bei doch recht mageren zwei Punkten zum Schluss. Dabei zeigte sich allerdings auch schon in seiner Auftaktpartie, das ihm das Glück des Tüchtigen nicht holt ist, denn schon hier, musste er in guter Stellung, letztlich noch aufgeben. Ein folgendes dürftiges Remis, brachte ihn natürlich ebenso wenig zurück in die richtige Erfolgsspur und mit dem an eins gesetzten Helmbrechter Zimpel, in der letzten Turnierrunde, gab es dann noch die eine durchaus einzukalkulierende Niederlage. Eine Kategorie höher im A-Turnier (DWZ >1750), versuchte Peter Nagorny, schließlich seine letztjährige Schmach, irgendwie gut zu machen. Gegen die zum Teil starke Konkurrenz, mit immerhin zehn Schachfreunden weit über der 2000er DWZ-Marke, gelang dies dem Remser sehr respektabel. So belegte der Spitzenspieler des GSC, am Ende immerhin einen 16. Platz, unter den insgesamt 35 Teilnehmern dieser Gruppe. Auch mit den erzielten 2,5 Punkten aus fünf Partien, konnte er durchaus zufrieden sein, wenngleich natürlich der eigene Anspruch, immer noch etwas höher ist. Nach einem misslungenen Start, gegen den späteren Turnierdritten vom SV Berolina Mitte, gewann er am Folgetag seine zweite Partie mehr oder weniger problemlos und erzielte anschließend mit Schwarz spielend, noch ein weiteres beachtliches Remis, gegen den viel höher eingeschätzten Schachfreund Lenhardt. Mit einer zu verkraftenden Niederlage und dem abschließenden Sieg, beendete er dann letztlich seinen Wettkampf, diesmal sicherlich auch ohne jeden Groll für sich. Als Fazit für die vier Glauchauer Vertreter, bei dieser nun schon 27. Auflage der ausrichtenden SG Agro Geithain bleibt, das fast alle die anvisierte Zielsetzung der 50-Prozentmarke erreichten und man zudem, durchweg die neue Punktspielserie auf sich zukommen lassen kann. Zuletzt, seien jedoch auch noch die Erstplatzierten dieser drei Turniertage, in beiden Gruppen genannt. Im A-Finale, hieß der Sieger mit erzielten 4,5 Punkten, also Gunter Handke vom SK Fortuna Leipzig, gefolgt von Kay Kempe vom Chemnitzer SC Aufbau ‘95 und seinen vier Partiezählern, sowie dem Berliner Marco Miersch, welcher die gleiche Punktzahl, am Ende vorweisen konnte. Das B-Turnier, entschied schließlich Daniel Kelm vom TuS 1860 Magdeburg für sich, vor dem Grimmaer Gunnar Pohl vom dortigen SV 1919 und Dr. Stefan Langer vom SK Fortuna Leipzig, wobei alle drei Sportfreunde 4,5 Zähler in der Ergebnisliste stehen hatten und somit nur durch die Wertberechnung, einrangiert werden mussten.

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    27. Gethainer Sommerturnier    24.08.-26.08.12

HEISSE SOMMERTAGE?!, AM WOCHENENDE FÜR GSC-SPIELER

Am heutigen Freitag, machen sich vier Aktive des Glauchauer Schachclub 1873 auf den Weg, um sich beim 27. Geithainer Sommerturnier, die ersten Wettkampferfahrungen der neuen Spielsaison 2012/13, zu holen. Insgesamt stehen dazu für das Quartett, jeweils fünf Runden im Schweizer System, bis zum frühen Sonntagabend, auf dem Programm. Der persönliche Eintrag in die Starterliste des veranstaltenden SG agro Geithain, hat letztendlich bis spätestens 16.30 Uhr, im Spiellokal „Schützenhaus“ der Stadt im Leipziger Umland, zu erfolgen. Während der Remser Peter Nagorny in der A-Gruppe (DWZ >1700)startberechtigt ist, müssen die beiden Niederlungwitzer Knut Ludwig und Bastian Benicke, sowie Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, an den Brettern der B-Gruppe (DWZ <1700) Platz nehmen. Die Bedenkzeit, beträgt jedoch hier wie da, 120 Minuten pro Spieler und Partie. Als Zielsetzung für sich, hat Schachfreund Nagorny, die Rehabilitierung seines enttäuschenden Abschneiden aus dem Vorjahr ausgegeben und die restlichen drei GSC-Akteure, streben zumindest die 50 Prozentmarke, innerhalb ihres Teilnehmerfeldes an. Die Nachwuchsabteilung mit Jugendtrainer Ludwig und u16-Talent Benicke kennen diese Ergebniserfüllung bereits vom August 2011, wogegen der Pressewart auf absolutes Turnierneuland trifft. Eine mögliche Verbesserung der Wertzahl, wird hierbei natürlich gerne als Zugabe hingenommen, aber die richtige Partieanlage gut hinzukriegen und eine passende Zeiteinteilung zu finden, sollte eigentlich viel wichtiger sein. Ein spannender und interessanter Wettkampf, könnte es zudem, für alle Beteiligten also durchaus werden und mal sehen, ob sich dann schließlich, auch alle ihre Wünsche erfüllen.

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Chemnitzer SC Aufbau 95  32. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2012  30.06.12

32. TRADITIONSAUFLAGE DER FÜNFMINUTENPARTIEN

Auch heuer ist der Glauchauer Schachclub 1873, mit einem Team beim Mannschaftsblitz-Aufbaupokal des Chemnitzer SC Aufbau ’95, präsent. Dabei scheint man sogar mit der absoluten Blitzelite des Vereins anreisen zu können, da sich im Vorfeld die Schachfreunde Jens Becher, Peter Nagorny, Ralf Wegner und Sven Weigand, diesen Wettkampftermin lange vorgemerkt haben. Richtig los, geht es dann für das Muldenstädter Quartett, am heutigen Samstag ab 13.00 Uhr Vorort, in der Wirkungsstätte der befreundeten Gastgeber. Sicherlich ist die Konkurrenz hierbei wieder bärenstark vertreten und so kommt es wohl nicht nur auf die Tagesform der GSC-Aktiven an, sondern auch etwas auf das Wohlwollen der Schachgöttin Caissa. Zuletzt jedenfalls war man von der Brettnormalität, jedenfalls ein ganzes Stück entfernt und mal sehen wie es nun diesmal läuft. Am frühen Abend, wird man dann wohl die doppelrundigen Spielansetzungen absolviert haben und schon mal ein neues Fazit, zum diesjährigen Turnierausgang, ziehen können.

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JSBS Spielbezirk Cehmnitz    Saison 2011/12    Bezirksspartakiade Einzel U12-U16M   09.06.12

JUNGES MULDENSTÄDTER SCHACHTRIO, IM HINTEREN TABELLENFELD EINGEKOMMEN

Bei der kürzlich stattgefundenen Chemnitzer Bezirksspartakiade 2012, wollten auch die drei Glauchauer Knaben in ihren jeweiligen Jahrgangsgruppen der U12, U14 und U16, ihr aktuelles Schachkönnen, an den Brettern in der Regierungshauptstadt zeigen. Unter den insgesamt 179 Teilnehmern aus allen Nachwuchsklassen der Region, war das Trio des hiesigen GSC 1873, allerdings nur zum Wettkampferfahrung sammeln angereist. Trotzdem konnte der vereinsinterne Betreuer Frank Thieme, durchaus auch einige gute Ansätze wahrnehmen. Vielleicht läuft es ja aber allgemein, für alle drei Muldenstädter, bei der nächsten größeren Veranstaltung, bereits wieder etwas erfolgreicher. Das Engagement für ihr Hobby, zeigen jedenfalls die Gebrüder Spitzner schon seit geraumer Zeit und so werden sich die nötigen Erfolge, auch in Zukunft weiterhin einstellen, denn so einige Meriten, haben sie ja bereits ebenso aufzuweisen. Eine ähnliche Schachleidenschaft, hat natürlich der Debütanten Schöltzke, noch nachzuweisen.

Altersklasse U12

Der Jüngste im Team Benjamin Schöltzke, erzielte aber als Neuling in solch einem Turnierrahmen, immerhin schon mal zwei Siege, in seiner 22köpfigen Gruppe. Der damit verbundene 19. Platz, geht also durchaus in Ordnung für ihn. Der Sieger Arvid Schubert vom SC Annaberg-Buchholz, erreichte mit 6 Punkten in sieben Runden, da natürlich bereits ganz andere Ergebnisregionen.

Altersklasse U14

Ein ganzes Stück mehr Erfahrung, verhalf Vereinskamerad Eric Spitzner, immerhin zu respektablen drei Punkten, in seinen sechs Partien. Dies bedeutete letztlich Rang 14 unter den 22 beteiligten Aktiven dieser Altersgruppe und die von ihm, wohl auch anvisierten 50 Prozent Erfolgserlebnis. Bereits einen winzigen halben Brettpunkt mehr und die besten Zehn, wären für ihn greifbar gewesen. Fast schon optimal, spielte hier der Niederwiesaer Felix Zimmermann auf, der mit 5,5 Punkten, nur ein einziges Remis zuließ.

Altersklasse U16

Nicht ganz so erfolgreich präsentieren, konnte sich hingegen der große Bruder Paul Spitzner,  welcher damit dann auch nur als 16. und Vorletzter, in seiner Altersklassengruppe einkam. Zu den zwei erzielten Siegen für ihn, hätte also ruhig noch der eine oder andere Zähler, hinzukommen können. Wie es da richtig optimal geht, zeigte Philipp Humburg von der BSC Rapid Chemnitz, denn nur er allein, konnte alle seine sechs Begegnungen, erfolgreich gestalten.

 

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JSBS Spielbezirk Cehmnitz    Saison 2011/12    Bezirksspartakiade Einzel U12-U16M   09.06.12

MULDESTÄDTER SCHACHNACHWUCHS, IM SPARTAKIADEFELD DABEI

Ganz kurzfristig, werden sich morgen drei junge Schachspieler auf den Weg nach Chemnitz machen, um an der dortigen diesjährigen Bezirksspartakiade teilzunehmen. So werden Benjamin Schöltzke in der Altersklasse U12, Eric Spitzner bei den U14-jährigen und Paul Spitzner bei den U16-jährigen Knaben, die Farben ihres Heimatverein GSC 1873, im Berufsschulzentrum der Wirtschaft, vertreten. Auch wenn die Glauchauer Delegation, hierbei nur reiner Außenseiter ist, zählt schon mal die reine Teilnahme, um sich weiter schachlich zu profilieren. Unter der Leitung von Frank Thieme, dürften zudem das Trio gut betreut sein und reichlich Zuspruch bekommen, egal wie die einzelnen Partien verlaufen werden. Los geht die Veranstaltung um 9.00 Uhr und gegen 16.00 Uhr werden die angesetzten sieben Runden mit 30minütiger Bedenkzeit pro Spieler und Partie, wohl beendet sein.

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USG Chemnitz   Saison 2011/12   11. Chemnitzer-Sparkassen-Cup   02.06.12

ALLEINUNTERHALTER PUMPA, NUR BEDINGT SPARKASSENTAUGLICH

Wieder einmal, war es allein der turniertreue Jörg Pumpa, welcher sich auch den 11. Sparkassen-Schnellschach-Cup in Chemnitz, nicht entgehen lies. Mit den diesmal insgesamt 72 Teilnehmern aus mehr als 30 Vereinen Sachsens, war fast die Rekordkulisse von vor zwei Jahren erreicht und der 48. Platz für den Glauchauer, ging damit durchaus in Ordnung. Am Ende erzielte er hierbei mit 3 Punkten, zwar nicht ganz sein immer wieder erklärtes Ziel der 50Prozent Marke, aber man kann auch nicht regelmäßig zu Beginn der sieben Runden, einen der vorderen Topspieler in 20 Minuten Bedenkzeit ärgern. Allerdings war der hiesigen Muldenstädter erneut ganz nah dran und ärgerte den späteren fünftplatzierten Dr. Schmidt vom SV Eiche Reichenbrand ganz geraume Zeit, musste dann allerdings doch mit einer Niederlage in das Turnier starten. Was folgte, war der erwartete Sieg in Runde zwei, jedoch danach mussten gleich zwei weitere Nullen, gegen etwas stärkere Konkurrenz, von ihm hingenommen werden. Mehr oder weniger Ergebnisorientiert, schließlich der Verlauf in der zweiten Halbzeit dieses Schachsamstages und wenigstens noch einmal zwei Remisen und ein Sieg, für den technischen Leiter des GSC 1873, bei zumeist nicht ganz so starker Gegnerschaft. Dennoch sollte es für den Dauergast aus dem Glauchauer Sportpark, genug Spaß gemacht haben, bei diesem Schnellschachhighlight in der Region, mit dabei gewesen zu sein. Die nächste Auflage in einem Jahr, dürfte jedenfalls schon jetzt, von ihm vorgemerkt sein. Der Sieger 2012 mit sechs Zählern und mehrmalige Pokalgewinner in den Vorjahren, Großmeister Matthias Womacka von der veranstaltenden USG Chemnitz, ist da wohl ebenso wieder, an den Brettern im Verwaltungscenter der Sparkasse zu finden. Gleiches gilt mit Sicherheit genauso für den letztjährigen Turniersieger und Mannschaftskamerad, FIDE-Meister Alexander Schenk (6) auf Rang zwei und den drittplatzierten Reichenbrander Florian Fuchs (6) und all die anderen Preisgewinner.

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USG Chemnitz   Saison 2011/12   11. Chemnitzer-Sparkassen-Cup   02.06.12

GUTE PARTIEANLAGEN, IN CHEMNITZ WIEDER MÖGLICH

Wahrscheinlich wird wieder nur Jörg Pumpa, seinen Glauchauer Schachverein, beim heutigen Chemnitzer-Sparkassen-Cup, im Veranstaltungscenter des Moritzhof, ab 9.00 Uhr vertreten. Immerhin kommt es hierbei nunmehr schon zur 11. Auflage, des auch immer wieder spielstark besetzten Turniers unter den allerdings bedenkzeitverkürzten Partiebedingungen von 20 Minuten pro Spieler. Das Startgeld beträgt auch heuer 5,- €, bei einem erneuten Gesamtpreisfond von 400,- € und verschiedenen Gewinnkategorien.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2011/12   Vereinmeisterschaft   09/11-05/12

GLAUCHAUER SCHACHKRONE, HEUER ERST IM SCHLUSSAKKORD VERGEBEN

Im Mai, beendeten nunmehr die Mitglieder des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, ihre Vereinsmeisterschaft 2011/12. Von den im September letzten Jahres an den Start gegangenen 18 Teilnehmer, gaben natürlich Alle ihr Bestes während des Turnierverlaufes, wobei es dann am Ende auch im Prinzip wiederum, die erwarteten Endplatzierungen gab. Trotzdem war die Titelvergabe, diesmal bis zuletzt so spannend, wie schon lange nicht mehr. Vor der Schlussrunde, hatten immerhin gleich fünf Akteure, noch die Möglichkeit, die aktuelle Meisterkrone zu erringen. Schließlich jedoch, konnte sich der alte und neue Titelträger Sven Weigand, in wahrlich letzter Sekunde, dann doch seinen zwölften Erfolg verbuchen lassen. Mit 5,5 Punkten, hatte er hierbei auf Grund der etwas besseren Wertung, das Quäntchen Glück auf seiner Seite und der bereits seit der 4. Runde führende einheimische Lutz Köhler, letztendlich erneut das Nachsehen. Der vorjährige Vize, vergab so seine Chance, mit einem Remis in der abschließenden Partie gegen den bronzedekorierten Thomas Drauschke, währenddessen der Gesauer Champion, mit einem Sieg über Mannschaftskamerad Nagorny, seinerseits vorbeiziehen konnte. Der Niederlungwitzer Dritte, spielte heuer bei erzielten 4,5 Brettzählern, ein wirklich gutes Turnier und hatte wiederum allein gegen den Remser Nagorny, seine einzige Niederlage zu quittieren. Nur die beiden Erstplazierten, konnten aber jeglichen Nuller verhindern und standen damit am Ende auch deutlich, über der eigentlich erwarteten Meisterschaftskonkurrenz, die da hieß Peter Nagorny und Dimitrij Feldstein. Besonders der erstgenannte Dauerbrenner im Bereich der Podestplätze und ehemalige Mehrfachchampion, sollte sich da an seinen nur vier Punkten und den 5. Tabellenplatz, messen lassen. Ganz schlecht in die Gänge, kam auch der ehemalige Nachwuchsstar aus Glauchau, welcher sich aber immerhin noch auf Rang vier vorschieben konnte und bei gleicher Punktzahl wie Teamkollege Drauschke, nur in der Wertberechnung, sich diesem geschlagen geben musste. Als absoluter Aufsteiger und neuer Komet an Glauchaus Schachhimmel, entpuppte sich jedoch der Niederlungwitzer Jugendspieler Bastian Benicke, welcher mit seinem Sieg gegen Schachfreund Feldstein und den zwei Runden späteren Remis mit Schachfreund Nagorny, nicht nur für sich selbst, schon mal ein paar spielerische Highlights setzte. Rang sechs, bei erspielten vier Punkten, waren dafür der verdiente Lohn im Schlussklassement für ihn und obendrauf gab es zudem den Titel, als bester Junior 2011/12. Im diesmal recht breiten Mittelfeld folgten dann weiterhin der Muldestädter Jörg Pumpa (4), der aber gerade das Spitzenduo, mit jeweils einem Unentschieden ärgern konnte und überraschend auch Neueinsteiger Rainer Raabs (4) aus Meerane, welcher nur bei seiner Premierenpartie, dem Vereinspräsidenten zum Sieg gratulieren musste. Komplettiert wurde das Ganze mit dieser Punktausbeute, sodann vom Niederlungwitzer Knut Ludwig (4). Einen halben Brettpunkt dahinter, rangierte sich mit Axel Burkhardt, der beste Senior auf den 10. Platz ein. Ihm folgten mit jeweils drei Partiezählern, die Vereinskameraden Rainer Bergmann, Jochen Ackermann und Bernd Wollmann, wobei sich die beiden letztgenannten Kreisstädter, mit ihrer Turnierausbeute durchaus sehen lassen dürfen. Die so erwarteten, restlichen Namen des Starterfeldes, hießen schließlich noch Peter Paluch (2,5) aus Meerane, Frank Thieme (2,5), Willi Opitz (2), Joachim Karnahl (2) und zu guter letzt noch Günter Höppner (1,5), welche wiederum die Glauchauer Farben vertraten. Alles in allem, war der Ablauf dieser Veranstaltung, eigentlich wie immer, ziemlich problemlos vonstatten gegangen, selbst wenn sich die eine oder andere Hängepartie, zwischenzeitlich ziemlich hinzog und auch ansonsten die Turnierlänge, damit immer wieder einfach zu lange dauerte. Am Ende stehen somit dann auch doch ein paar Fragezeichen im Raum, was die Austragungsform und Attraktivität dieser Vereinsmeisterschaft betrifft und wie man auch die letzten Spieler überzeugen kann, mit im Boot dabei zu sein. Eine in allen Belangen zufriedenstellende Lösung, wird jedoch nur schwer zu finden sein, aber die Hoffnung dazu, sollte man einfach nie aufgeben. Mal sehen, wie es sich dann im September, zum neuen Championat des GSC 1873, angehen lässt.

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         Stadt Glauchau                Öffentliche Veranstaltung               12. Spieletag                02.06.12

SPIELE IN JEDER FORM, AUCH SCHACH IST SPORT

Beim 12. Spieletag der Stadt Glauchau, will auch der GSC 1873, wieder seinen Schachsport weiter öffentlich machen und dazu ist das Wecken der Begeisterung für das königliche Spiel, gerade bei den Kindern, unbedingt notwendig. Nicht zuletzt, hat wohl auch der eine oder andere, nunmehr schon profilierte Anhänger, dabei seine Leidenschaft zu diesem uralten Brettspiel entdeckt. Schon deshalb, freut sich die Klubleitung auf zahlreiche Besucher an ihrem Stand. Auf jeden Fall will man auf dem Aussengelände an der heimischen „Sachsenlandhalle“, alles dafür tun, um das eigene Hobby bestmöglich unter die „kleinen Leute“ zu bringen. Los geht das gesamte Spektakel wie in den Medien bereits verbreitet, ab 13.00 Uhr.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2011/12   1. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier   25.05.12

REMSER NAGORNY, BEI PREMIERE KNAPP VORN

Am vergangenen Freitag, richtete der hiesige Glauchauer Schachclub 1873, erstmals in seiner Vereinsgeschichte, das Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier aus. In Memorial an das am 07.02.2010 verstorbene Glauchauer Schachurgestein der Nachkriegszeit, der sozialistischen Ära und auch der neuen deutschen Einheit, soll diese Wettkampfform, nunmehr jedes Jahr im Terminkalender des hiesigen Vereins, fest verankert sein. Zum diesjährigen Auftakt, fanden sich immerhin schon mal gleich 16 Mitglieder des Klubs, in den Räumen im Muldenstädter Sportpark ein. Mit fünf Runden im Schweizer System und einer Bedenkzeit von 25 Minuten pro Spieler und Partie, hatten die Teilnehmer dabei auch fast fünf Stunden Brettkampf, letztendlich vor sich. Von den namhaften Vertretern des GSC, fehlten im Prinzip zwar noch die Plätze zwei bis vier der aktuellen Clubmeisterschaft, sowie der Nachwuchstrainer des GSC, aber ansonsten war das Turnier wahrlich stark besetzt. Am Ende waren die erwarteten Namen auch ganz vorn zu finden, wenngleich es ebenso, die eine oder andere überraschende Platzierung im Feld gab. Für Peter Nagorny, reichte es schließlich, trotz etwas holprigen Starts und der Niederlage in Runde vier gegen Teamkollege Ralf Wegner, aus der Ersten des GSC, zum knappen Gesamterfolg. Erster Name auf den neu gestifteten Wanderpokal, ist somit der des neuen Ehrenpräsidenten. Mit der gleichen Anzahl von vier Siegen, mussten sich der Gesauer Sven Weigand und der bereits erwähnte Glauchauer Wegner, nur Dank der schlechteren Wertung mit den Silber- bzw. Bronzerang zufrieden geben. Fast schon sensationelle 3,5 Zähler, holte hinter diesem Favoritentrio, das Neumitglied Gunnar Scholz und hierzu ebenso herzlichen Glückwunsch dem Muldenstädter Akteur. Zu erwähnen hierbei, ist zudem noch die Tatsache, das allein die Spieler auf den Rängen drei und vier, ungeschlagen den Abend beendeten. Mit ihren drei Punkten kaum weniger zufrieden sein, konnten aber wohl auch die heimischen Schachfreunde Axel Burkhardt, Rainer Bergmann, Joachim Karnahl und Bernd Wollmann, welche genau in dieser Reihenfolge letztlich die Ränge fünf bis acht belegten. Unter ihren eigenen Erwartungen geblieben, sind hingegen Jörg Pumpa (2,5 Punkte) und vor allem Jens Becher (2), wobei gerade Letzterer nach einem glücklichen Remis zum Auftakt, mit seinen eigenen, aktuellen  Motivationsproblemen zu kämpfen hatte. Keinen guten Tag, hatte sicherlich genauso Bastian Benicke (2) aus Niederlungwitzer auf Rang zehn und noch schlimmer präsentierte sich der Lichtensteiner Dietmar Nötzel mit einem Zähler, auf den am Ende indiskutablen, vorletzten Tabellenrang. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hingegen, blieben da der heimische Jochen Ackermann (2), das Glauchauer Duo Frank Thieme/Reinhard Gehrt (2) und genauso Peter Paluch aus Meerane, der es mit einem Sieg auf den 14. Platz schaffte. Das Teilnehmerfeld vervollständigte dann letztlich noch, Günter Höppner auf Rang sechzehn, wobei dem Altmuldestädter, aber leider kein Zähler vergönnt war. Trotzdem zählt natürlich gerade bei solch einer Veranstaltung das Motto, einfach nur mit dabei zu sein und seinem ehemaligen Vereinspräsidenten, damit die nötige Ehrerbietung zu erweisen. Gerhard Mendrok jedenfalls, dürfte es echt stolz machen, in den Herzen seiner Schachkollegen, einen solchen Platz einzunehmen.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2011/12   1. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier   25.05.12

MULDENSTÄDTER, IN MEMORIAL AN EINEN ALTEN SCHACHKAMERADEN

Zu Ehren ihres verstorbenen, langjährigen Präsidenten und verdienstvollen Funktionär Gerhard Mendrok, richtet der Glauchauer Schachclub 1873 am heutigen Freitag, das erste gleichnamige Gedenkturnier aus. Dabei sind fünf Runden im Schweizer System, mit einer verkürzten Bedenkzeit von 25 Minuten pro Spieler und Partie, zu absolvieren. Der Beginn der Premierenveranstaltung im heimischen Sportpark an der Meeraner Straße, ist auf 18.00 Uhr angesetzt. Für die drei Bestplatzierten, gibt es am Ende kleine Geldpreise und dem Sieger winkt ein Wanderpokal, welchen es dann im nächsten Jahr, neu zu erringen gilt. Eingeladen sind natürlich alle Vereinsmitglieder des Klubs und auch diverse Zaungäste, sind wie immer, jederzeit willkommen.

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Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspokalspiel   Vorrunde - 13.05.12

GSC 1873, BEKOMMT KEINEN VERNÜFTIGEN VIERER ZUSAMMEN

Die Vorrunde der XXII. Sächsische Pokalmannschaftsmeisterschaft des Schachverband Sachsen am vergangenen Sonntag, musste der hiesige Muldestädter leider sausen lassen und war damit eines von den vier Teams, des ursprünglich 42-köpfigen Ausgangsfelds, was dann doch nicht, am Wettkampfort seines Geschehens anreiste.

Gruppe 4 (SV Springer Leipzig) - GSC abgesagt

Auf Grund weiterer kurzfristiger Spielerabsagen, sahen sich die Glauchauer nicht mehr wettbewerbsfähig und verzichteten auf ihre Teilnahme in der Messestadt. Damit nahmen nur die fünf heimischen Vertreter, den Kampf um das Erreichen der Zwischenrunde auf. Am Ende, konnten sich dann der VfB Leipzig I und SK Fortuna Leipzig I, in dieser Fünferstaffel, für die Zwischenrunde durchsetzen.

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Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspokalspiel   Vorrunde - 13.05.12

POKALZEIT, IM FREISTAAT BRICHT AN

Am Sonntag, startet die nunmehr bereits XXII. Sächsische Pokalmannschaftsmeisterschaft, für 42 gemeldeten Schachteams in sieben Vorrundengruppen. Nach der letztjährigen kleinen Auszeit, nimmt heuer auch wieder ein Quartett des Glauchauer Schachclub 1873, an diesem Turnier unter Schnellschachbedingungen teil. Natürlich ist die Maßgabe, wie bei bisher allen Teilnahmen der Muldenstädter, erneut das Erreichen der Zwischenrunde, wenngleich es diesmal hierbei auf Grund ein paar schmerzhafter Spielerausfälle gleich zu Beginn, mit Sicherheit nicht ganz einfach werden dürfte. Der Beginn ist jedoch erst einmal allerorts, für 9.00 Uhr vorgesehen.

Gruppe 4 (SV Springer Leipzig) - GSC

In der zu gelosten Leipziger Gruppe vier, zählen die Glauchauer nicht unbedingt, zum unmittelbaren Favoritenkreis auf das Weiterkommen, haben aber durchaus zumindest die Chance, als einer der besten zwei Dritten aller Staffeln, dies dann doch zu schaffen. Als Gastgeber fungieren hierbei in der Messestädtischen Begegnungsstätte der Volkssolidarität, die Spieler der 1. Mannschaft des SV Springer. Die Hausherren aus der 1. Bezirksklasse Leipzigs, sollten also zumindest schon mal ein schlagbarer Gegner, für die hiesigen Kreisstädter sein. Der eindeutige Favorit auf Platz eins jedoch, ist der Vierer des Oberligisten vom VfB Schach Leipzig und der erste Kandidat auf den begehrten zweiten Platz, dürfte von der Papierform her, wohl die SG Leipzig V sein. Angesichts des riesigen Spielerpotenzial dieses Vereins, werden hier sicherlich, ausnahmslos Akteure aus der 1. Landesklasse und noch höher eingesetzte Prominenz, an den Brettern sitzen. Konzentrieren sollten sich die GSC-Mannen demzufolge, auf in etwa gleichwertige Konkurrenz, wie den klaren Absteiger aus dieser Klasse, SK Fortuna Leipzig I, oder den anderen Zehntplazierten der 2. Landesklasse, SC Leipzig-Lindenau I. Mit dann möglichen sechs Punkten im Gepäck, könnte man die Heimreise wirklich ganz zufrieden antreten und das allgemeine Leipzigsyndrom, im Kopf wieder einmal etwas positiver betrachten. Natürlich hilft dies aber kaum, bei der Unverständlichkeit gegenüber des SVS, in diese Region als fast ständiger Lückenbüßer, verdammt zu werden. Als zusätzliche, innerlichen Motivation hingegen, könnte es die eingesetzten Glauchauer Aktiven jedoch beflügeln, selbst die großen Favoriten, an jenen Sonntag etwas zu ärgern. Nun ja, der Pokal hat desgleichen im Schach, noch dazu mit verkürzter Bedenkzeit, schon immer seine eigenen Gesetze und die paar Ausrufezeichen während der letzten gut zehn Jahre, setzte gerade auch der GSC, mit seinen Einzug in die Endrunde 2002 und den schon mehrmaligen, ausgezeichneten Zwischenrundenergebnissen. Also dann, richtig angeknüpft an diese Highlights meine Herren und das nötige Quäntchen Glück, in den einzelnen Partien noch dazu. Das Leipziger Fünferlei, wartet schon darauf.

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Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 01.04.12

GLAUCHAUER BRETTKÜNSTLER, MIT LASCHEN SAISONAUSSTAND

Beendet, haben nunmehr die sächsischen Schachmannschaften, ihre Punktspielserie der aktuellen Meisterschaft 2011/12. Beim Halali am vergangenen Sonntag, waren natürlich auch die zwei Wettkampfteams des Glauchauer SC 1873, noch einmal an den Brettern zu finden.

2. Landesklasse Staffel C  
Erzgebirgischer SV Aue III - GSC I   4 : 4

Im erzgebirgischen Aue, bei der dortigen dritten Vertretung, hatte die Elite des GSC 1873, ihr Saisonfinale heuer zu bestreiten. Beide Teams waren sich schon vor Beginn der letzten Mannschaftspartien, im Prinzip sicher, die Klasse erneut zu halten. Bei den Glauchauern war das wie jedes Jahr das eigentliche Ziel, währenddessen die Gastgeber angesichts ihres erneut beeindruckenden Stammachters, wohl etwas andere Ziele vor dieser Punktspielserie hegten. Auch diesmal jedoch wieder einmal, traten die Auer nur mit ihren Brettern sechs bis acht an und füllten den Rest mehr oder minder, mit eher durchschnittlichem Ersatz auf. Den hiesigen Muldenstädtern, konnte dies letztlich nur recht sein, denn so kamen diese ohne jede großartige Anstrengung, noch einmal zu einem mannschaftlichen Remis. Die Punkte hierbei, holten dann die bekannten Namen, der sich schließlich während der gesamten Wettkampfzeit 2011/12, herausbildeten Wunschformation. Jeweils mit einem halben Zähler auf der Ergebnisliste, trugen sich somit Sven Weigand am Spitzenbrett, Peter Nagorny an Position zwei, Jens Becher an drei, Dimitrij Feldstein an vier, Lutz Köhler an fünf, Thomas Drauschke an sechs, Jörg Pumpa an sieben und Bastian Benicke am achten Brett ein. Am Ende war dies schließlich also, ein recht ruhiger Wettkampfausklang und dass sicherlich auch von beiden Seiten aus gesehen. Was dazu für beide Kontrahenten am Ende dafür bleibt, sind die bereits vor dieser Begegnung eingenommenen Plätze in der Tabelle und eine weitere Saison in dieser Klasse, auch für das kommende Spieljahr. Die genauen Fakten für die Glauchauer lauten dabei diesmal jedoch Rang sieben mit 8 : 10 Mannschaftspunkten und insgesamt 35,5 Brettpunkte. Alles in Allen, aber dennoch wohl eher nur ein mittelprächtiges Resümee der Gäste vom GSC, die auch Dank der Resultate von der Gegnerschaft, fast nie in ernsthafte Abstiegsnöte gerieten. Als echter Aufsteiger im Team, kann sich hierbei allerdings, das Nachwuchstalent Schachfreund Benicke sehen, welches mit seinen fünfzehn Jahren, immerhin gleich zu sieben Remisen in neun Partien kam. Die alt gedienten Stützen, wie Mannschaftskamerad Becher mit 5,5 Punkten in 9 Kämpfen, Köhler mit 5 aus 9 oder Drauschke mit 4,5 aus 8, waren da natürlich noch weit stärker und gaben dem Team insgesamt, wenigstens verhältnismäßig ganz gut, die nötige schachliche Grundsubstanz, während der acht monatigen Meisterschaft. Nicht so richtig in die Gänge, kam hingegen der restliche Mannschaftsteil, allen voran Schachfreund Weigand an eins, der allerdings auch all so oft unter einen unglücklichen Stern agierte und auch die beiden Ersatzleute Dietmar Nötzel und Ralf Wegner, steuerten einfach zu wenig Zählbares, bei ihren Einsätzen im Team bei. Zum Schluss jedoch auch herzlichen Glückwunsch, dem Siebenlehner SV zum Aufstieg, wenngleich in wahrlich letzter Sekunde und alles Gute für die 1. Landesklasse. Am unteren Ende, müssen dagegen die Bernsbacher und Neukirchener, erst einmal wieder ein Jahr, in der Bezirksliga bewähren. Um ein solches Los zu vermeiden, müssen die hiesigen Kreisstädter, wohl ab Herbst diesen Jahres, wieder etwas mehr Geschlossenheit an den Brettern der 2. Landesklasse zeigen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Zwickauer SC III   3,5 : 4,5

Im letzten, aktuellem Schachpunktekampf, wollten die Akteure des GSC II, an den heimischen Brettern, durchaus zwei letzte Mannschaftspunkte einfahren. Der gegnerische Zwickauer SC, brachte hierzu sogar ein Gastgeschenk, in Form eines kampflosen Zählers mit. Auch sonst trat der Tabellendritte, nur mit fünf seiner acht Stammspieler, an die Bretter im Muldenstädter Sportpark. Zwar mussten auch die Hausherren zwei Ersatzleute aufbieten, waren jedoch rein schachmäßig, dennoch durchaus in der Lage, die Saison erfolgreich zu beenden. Leider jedoch, war der besagte Punktgewinn von Reinhard Gehrt an Position drei, dann trotzdem nur der einzige volle Zähler dieses Tages, für die Heimmannschaft. Recht schnell auf Remis, einigte man sich davon wohl angetrieben, an den beiden Spitzenbrettern mit Axel Burkhardt und Knut Ludwig, sodass es nach reichlich einer Stunde Wettkampf, 2:1 für die Hausherren hieß. Nur kurz darauf, gab sich auch noch Peter Paluch an Position fünf, die Hand mit seinem Gegenspieler zur Punkteteilung. Schon ein ganzes Stück mehr dafür tun, musste allerdings das benachbarte vierte Brett der Glauchauer. Hier konnte Joachim Karnahl, schließlich erst nach fast 140 Minuten, die friedliche Einigung mit dem Zwickauer Kontrahenten, erzielen. Das mögliche Remis an ihrem Brett sechs hingegen, vergaben die Gastgeber danach in der auslaufenden dritten Wettkampfstunde. Dem 3:3 der Zwickauer, folgte ein weiterer halber Zähler für beide Seiten am letzten Brett. Für Neuling und Ersatz Gunar Scholz beim GSC, sicherlich völlig in Ordnung, womit der anvisierte Sieg des eigenen Teams, aber vom Ausgang der Schlusspartie an Position sieben abhing. Leider gereichte da dann den Gästen nach mehr als vier Stunden Brettgefecht, ein Fehlzug des ansonsten in dieser Saison so erfolgreich kämpfenden Glauchauer Ersatz, doch noch zum etwas glücklichen Doppelpunktgewinn. Am Ende hieß es also schließlich 4,5 : 3,5 für die Dritte der Zwickauer. Damit festigte diese ihren abschließenden Bronzerang ganz souverän, währenddessen die hiesigen Muldenstädter, ihre Saison so beendeten, wie sie begonnen hatte. Die selbstgesteckten Aufstiegspläne klar verfehlt und eigentlich fast nie zur Bestform aufgelaufen. Was bleibt, ist ein mittelmäßiger fünfter Tabellenplatz, mit eigentlich keinen wahren Punktspielhöhepunkten, in irgendeiner Runde. Zu brav und bieder, das Auftreten aller Mannschaftsteile und den tragischen Verlust ihres Spitzenbrettes, im Prinzip nie wirklich weggesteckt. Richtig überzeugen, konnte da allein Ersatzmann Frank Thieme, mit sehr guten 6,5 Punkten in neun und sogar noch einen Tick stärker, präsentierte sich Bernd Wollmann mit der gleichen Erfolgszahl, bei allerdings zwei gespielten Partien weniger. Sicherlich auch selbst von sich enttäuscht hingegen, dürfte Knut Ludwig mit seinen saisonalen Mannschaftsauftritten sein. Erste gute Auftritte aber, hat das neue Vereinsmitglied, Schachfreund Scholz gezeigt. Als Mannschaft, sammelte man schließlich heuer 9 : 9 Mannschaftspunkte, bei jedoch immerhin 41,5 Brettzählern. Für die Zukunft, ist jedoch eine rund rum geschlossene Teamleistung mit allem Engagement notwendig, um die Möglichkeit zur erneuten Spitzenteamformung, unabdinglich. Anerkennung, gilt den beiden souveränen Aufsteigern vom SG Waldkirchen II und dem SK König Plauen V, welche das gezeigt haben, wovon die Glauchauer noch vor der Saison träumten, nämlich den Gang nach oben, in die 1. Bezirksklasse.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 01.04.12

SECHZEHN SCHLUSSAKKORDE, FUER GLAUCHAUER SCHACHBRETTER

Mit der Schlussrunde des sächsischen Schachverbandes, beenden die Wettkampfteams aller Spielklassen die Saison 2011/12, am morgigen Sonntag. Dies bedeutet natürlich auch für die beiden Mannschaften des GSC 1873, ihre letzten Partien, ab 9.00 Uhr Vorort anzugehen. Die Erste sitzt da an fremden Brettern, währenddessen die Zweite zuhause Platz nimmt.

2. Landesklasse Staffel C   Erzgebirgischer SV Aue III - GSC I

EIm Kampf der beiden Tabellennachbarn, geht es im Prinzip nur noch theoretisch, um den einen oder anderen Zähler, für den endgültigen Klassenerhalt. Dabei haben die Auer Gastgeber, derzeit sogar einen Mannschaftspunkt mehr auf dem Konto, als die Erste der Glauchauer. Diese werden aber alles dafür geben, um wenigstens den finalen Teamzähler mit nach hause zu nehmen. Entscheidend wird allerdings sein, wie sich die erzgebirgische Wundertüte, in dieser letzten Heimbegegnung, wohl den Gästen präsentieren wird. Die anreisenden Muldestädter, sollten dabei ihren eigentlich ganz gut funktionierenden Stammachter, dabei an die Bretter bringen. Mal sehen ob beide Kontrahenten ,noch einmal das Letzte geben oder sich vielleicht doch eher, eine friedliche Atmosphäre einstellt. In der letztjährigen achten Runde beider Teams, war man da nur recht wenig, auf echte Konfrontation eingestellt. Aber wie heißt es doch so schön, neues Spiel neues Glück.

Spielbezirk Chemnitz  
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - Zwickauer SC III

Bei ihren Abschluss der laufenden Spielserie, bekommen es die Mannen des GSC II, mit der recht erfolgreichen, Zwickauer Dritten zu tun. Immerhin stehen die Schachfreunde der Gäste, auf Rang drei der Tabelle. Dies sollte die Glauchauer aber nicht davon abhalten, einen letzten Sieg einzufahren. Mit dem nötigen Selbstvertrauen und etwas mehr Mut zum Risiko, könnte dies dann auch wahrlich gelingen, wenngleich es damit dann, allein nur noch einen Platz nach oben gehen kann. Dagegen aber, sollte sich schließlich jeder Einzelne, noch einmal völlig unbeschwert, richtig ins Zeug legen und die eine oder andere Schwäche der letzten acht Monaten, versuchen auszubügeln. Also dann meine Herren, die Bretter im Sportpark warten auf euch und das eigene Ego angestachelt.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 04.03.12

AN CRIMMITSCHAU, SCHEIDEN SICH DIE GEISTER BEIM GSC

Die vorletzte Wettkampfrunde auf Sachsenebene, hatten die Anhänger des königlichen Spiels, Anfang März zu bestreiten. Für die teilnehmenden, beiden Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873, kam es hierbei zu zwei Nachbarschaftsduellen, mit den Pleißenthaler Vertretern des Post-SV.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - Post-SV Crimmitschau I   2,5 : 5,5

Gegen die, sich mit der Werdauer Fusion verstärkten Crimmitschauer, sollte es im Glauchauer Sportpark, für die hiesigen Muldestädter, zu einem richtig spannenden Duell kommen. Zu sicherlich von beiden Seiten, auch lange schon ersehnten Kampf auf dieser Spielebene, kam es nunmehr am vergangenen Sonntag. Beide Mannschaften nahmen dabei mit ihrer aktuellen Stammformation, diese wirklich gutklassige Begegnung in Angriff. Mit der Maßgabe auf ein mögliches Unentschieden, im Sinne der gegenwärtigen Tabellensituation vor dieser achten Runde, schien es dann auch lange Zeit, hier wie da zu zusteuern. Auf ein schnelles Remis, einigten sich dabei die beiden Kontrahenten am 2. Brett, worüber der beteiligte Remser Peter Nagorny, sicherlich ganz glücklich war. Nach gut einer Stunde Spieldauer, gab man sich desgleichen am letzten Brett, friedlich die Hände zur Punkteteilung. Für das heimische Jungtalent Bastian Benicke, ein weiterer erfolgreicher Schritt, in die bevorstehende Erwachsenenkariere des fünfzehnjährigen Niederlungwitzers. Schon etwas mehr Angriffsaktionen, lieferte sich man dagegen an der Position drei, wo der heimische Dimitrij Feldstein, genauso wie sein Gegenüber, den vollen Punktgewinn suchte, jedoch schließlich doch nach 90 Minuten remisierte. Fast drei Stunden des ständigen Suchen, eines gewissen Stellungsvorteils auf dem Brett, taten auch die beiden GSC-Akteure, Thomas Drauschke an sechs und Lutz Köhler an fünf, bevor man sich dennoch. mit den verdienten halben Zähler zufrieden gab. Danach jedoch, spielten die Gäste ihre schachlichen Leistungsvorteile, gerade an den Spitzenbrettern, immer mehr aus und es war nur noch eine Frage der Zeit, bevor sowohl das dritte, als auch das erste Brett der Glauchauer, um die erste Zeitkontrolle herum, ihre jeweiligen Partien aufgeben mussten. Zu stark, war da der bereits früh sich zeigende Angriffsdruck des weiblich geführten Crimmitschauer Brettes drei oder auch das konsequent geführte Endspiel, des stärksten Spielers beider Teams, dem ehemaligen Lokspieler aus Werdau, an Position eins. Mit diesen beiden Siegen der Pleißenthaler, waren die zwei Mannschaftspunkte letztlich auch schon mal auf deren Habenseite und es ging für den GSC, allein noch um ein versöhnliches Endresultat. Erbarmungslos jedoch, waren auch hierbei die Gäste, welche den Bauernvorteil ihres 7. Brettes, nicht einfach herschenkten, sondern dort ebenso, den vollen Punktgewinn einfuhren. Am Ende nach rund 275 Minuten Kampf, also eine bittere 2,5 : 5,5 Niederlage für die hiesigen Kreisstädter, welche aber wohl auch einen Tick zu hoch ausfiel. Rein theoretisch macht man in den Reihen der Glauchauer sogar noch einmal spannend, was den eventuell, nunmehr wieder möglichen Klassenabstieg betrifft. Der aktuelle Rang sieben, mit 7:9 Mannschaftszählern und 31,5 Brettpunkten, erscheint jedoch bei allen Für und Wider, immer noch als eine sichere Bank. Der Post-SV dagegen stößt in die Sphären vor, welche dem Schachpotenzial dieses Achters, auch entspricht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
Post-SV Crimmitschau IV - GSC II   1,5 : 6,5

Getreu ihrem Motto, die Bretter nicht alle zu besetzen, gingen auch diesmal die heimischen Crimmitschauer Spieler der 4. Mannschaft, in den achten Wettkampfsonntag der Saison 2011/12. Den angereisten Glauchauer Achter kümmerte das aber relativ wenig, denn schließlich war man selber mit der aktuellen Stammformation, vor Ort erschienen. Alles andere als ein klarer Gesamterfolg, war somit auch kein Thema bei den Gästen. Zusammen mit den beiden kampflosen Brettgewinnen an Position eins und zwei durch Axel Burkhardt und Knut Ludwig, lagen die Muldestädter dann auch schnell mit 4:0 in Front. Keinerlei Probleme, hatten dabei Willi Opitz und Bernd Wollmann an den Brettern sieben bzw. sechs, mit ihren jungen Gegenübern. Bereits nach gut einer Stunde Spiel, zwangen also die beiden hiesigen Senioren, ihre gegnerischen Schüler in die Knie. Ähnlich zu bewerten, wahren wohl auch die Partieausgänge reichlich 90 Minuten später, wo Frank Thieme an Position acht den nächsten vollen Punkterfolg setzte und Peter Paluch seinerseits, sich am 5. Brett, mit einem Remis zufrieden gab. Der Meeraner in den Reihen des GSC, zollte da sicherlich auch dem amtierenden Kreismeister in der Altersklasse U16, somit eine Art Anerkennung für das tapfer kämpfende Crimmitschauer Knabenquartett. Kurz darauf konnte letztlich der Älteste in den Reihen der Muldestädter, seine schnell heraus gespielten Bauernvorteile, mit seiner ganzen Routine, zu einem verdienten Partiegewinn ummünzen und die Führung seines Teams, damit noch weiter ausbauen. Mehr als drei Stunden hingegen, mühte sich letztlich am Nachbarbrett sein Vereinskamerad, fast genauso redlich, hatte jedoch am Ende dennoch kein Glück. Eine falsche Stellungseinschätzung, stoppte den Mannschaftskapitän des GSC, somit im Mittelspiel seiner Partie und die Hausherren, erzielten damit ihren einzigen Sieg des Tages, durchaus nicht unverdientermaßen. Am Ende war es der angestrebte Kantersieg, mit 6,5 : 1,5 für die Glauchauer, wobei das Ergebnis eher unbedeutend war, denn so richtig schwer, machte es der Kontrahent ja dann den Gästen wahrlich nicht. Was bleibt, sind zwei Mannschaftspunkte und die Verbesserung um einen Platz, von Rang sechs auf fünf, innerhalb der Tabelle dieser Staffel.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 04.03.12

SCHACHTEAMS DES FREISTAATS, ZUM VORLETZTEN MAL AUF PUNKTEJAGD

Morgen tragen die sächsischen Brettkünstler mit ihren Teams, die 8. Runde der aktuellen Saison aus. Somit haben beide Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873 also ebenso, ein weiteres mal die Gelegenheit, ihr Zählerkonto in ihren jeweiligen Wettkampfklassen aufzubessern. Wie seit September 2011, hat dabei die eine Truppe Heimrecht, währenddessen die Andere zu Gast antritt. Beginn aller Partien, aber natürlich erneut punkt 9.00 Uhr.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Post-SV Crimmitschau I

Ein klassisches Mittelfeldduell steht der Glauchauer Ersten, gegen den starken Crimmitschauer Achter, im heimischen Sportpark bevor. Beide Kontrahenten, wähnen sich hierbei angesichts ihrer sieben Mannschaftszähler, eigentlich schon in relativer Sicherheit des Klassenerhalts, aber dem ist durchaus wohl noch nicht ganz so. Ein Unentschieden an diesem ersten Märzsonntag also, käme den einstigen Erzrivalen, schon ganz gerecht. Darauf zu spielen jedoch, ist immer eine Gradwanderung und bei der relativen Ausgeglichenheit beider Teams, kann dann auch eine Brettniederlage, bereits den Wettkampf vollends entscheiden. Natürlich werden es schon deshalb, nicht nur die Gäste des Post-SV, sondern genauso die Hausherren selbst versuchen, den Kampf von Beginn an kontrolliert anzugehen. Vielleicht, entscheidet aber schließlich auch die bessere Tagesform, diese durchaus prekäre Begegnung. Ein möglicher Vergleich mit den Bezirksligaaufsteiger, ist ja für die hiesigen Kreisstädter genauso wie für die Pleißenthaler, immerhin fast elf Jahre her.

Spielbezirk Chemnitz  
2. Bezirksklasse Staffel C   Post-SV Crimmitschau IV - GSC II

Bei der letzten Reserve der benachbarten Pleißenthaler, sollte ein Sieg des GSC II unbedingt Pflicht sein, zumal die Gastgeber meistens in Unterzahl agieren müssen. Dabei gilt auch keine Ausrede, eventueller eigener Besetzungsprobleme der hiesigen Muldestädter. Statistisch gesehen, spielt hier nicht nur der Tabellenachte mit derzeit drei Zählern gegen den Staffelsechsten mit seinen sieben Mannschaftspunkten, sondern auch das klar schwächere Heimteam, gegen den spielstärkeren und weit erfahrenen  Gastkontrahenten. Zudem haben die Glauchauer schließlich dabei genauso, noch etwas für sich selbst gut zu machen, nachdem ihr letzter Punktspielauftritt, doch ziemlich in die Hose gegangen ist. Jenseits von Gut und Böse innerhalb dieser Bezirksklassensaison 2011/12, sollte man als selbst definierter Mitaufstiegskandidat, einfach nicht noch mehr an Gesicht verlieren. Diese letzte Motivation, muss also jeder Einzelne für sich selbst, dann dort im Kopfe tragen.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz          Saison 2011/12          Einzel AK U16m         11.-14.02.12

SCHACHFREUND BENICKE, BEI BEZIRKSAUSSCHEID GUT MIT DABEI

Wiederum mussten die jungen Schachenthusiasten des Spielbezirkes Chemnitz gleich vier ihrer Ferientage hergeben, um sich bei der Bezirkseinzelmeisterschaft im Nachwuchsbereich der Altersklasse U10 bis U20 männlich und weiblich, beweisen zu können. Zu den 119 Teilnehmern aus 22 Vereinen der Region, gehörte heuer auch wieder Bastian Benicke vom hiesigen Glauchauer Schachclub 1873. Dabei ging er im aktuellen Spieljahr 2012, als Qualifizierter in der AK U16m, in das 16köpfige Meisterschaftsrennen seiner Gruppe. Mit der internen Startnummer zwölf und seiner aktuellen DWZ von 1428, gehörte er erzgebirgischem Austragungsort Geyer, zwar nur zu den Außenseitern, jedoch eigentlich erhofften sich nicht nur die Verantwortlichen im Verein und wohl auch er selbst, eine gute Rolle im vorderen Mittelfeld der Tabelle zu spielen. Nach drei Partien, standen zunächst aber nur zwei Remisen auf dem Habenkonto des Niederlungwitzer, welches nachfolgend mit 2,5 Zählern, aber gehörig aufgebessert wurde. Die Niederlage in der Schlussbegegnung, gegen den neuen Bezirksmeister, kam danach aber schon erwartungsgemäß. Letztendlich dann, reichte es nach den angesetzten sieben Runden im Schweizer System, zu einem respektablen 8. Rang im Endklassement. Damit kann man, muss man jedoch nicht vollends zufrieden sein, wobei gerade bei den Jugendlichen, immer noch die jeweilige Tagesform mit entscheidend ist. Egal wie es da nun bei ihm, in der einen oder anderen Partie gelaufen ist, dennoch Respekt vor diesem Abschneiden und schließlich ist er ja auch, gerade erst in diese Jahrgangsgruppe hineingewachsen. Mit seinem Engagement zum Schach, wird er es in Zukunft noch weit bringen und nicht nur Nachwuchstrainer Knut Ludwig viel Freude bereiten, sondern auch seinem Heimatverein selbst, als junges Schachtalent fortan verstärken. Immerhin war die Bilanz bei diesem Championat schon mal ausgeglichen, ganz im Gegenteil zum Abschneiden vor gut einem Jahr, an gleicher Stelle. Mit zwei Siegen, drei Remisen und zwei Niederlagen am Ende, reichte es diesmal zu 3,5 Punkten. Vom großen Favoriten Philipp Humburg, mit seinen erreichten 6,5 Zählern, war er da allerdings noch ein ganzes Stück entfernt, wobei der Spieler des BSC Rapid Chemnitz, auch mit einer DWZ von 1827 aufwarten konnte und zum souveränen, neuer Titelträger avancierte. Zweiter wurde hier der Plauener vom SK König, Toni Merkel, der es auf fünf Brettpunkte brachte und den Bronzeplatz belegte Philipp Nobis mit 4,5 Zählern, von der SG Grün-Weiß Niederwiesa. Das heißt also, zum Podest fehlte den GSC-Akteur, gar nur ein einziger Punkt und daran sollte letztlich in Zukunft angeknüpft werden.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz          Saison 2011/12          Einzel AK U10/U20m+w         11.-14.02.12

GLAUCHAUER SCHACHTALENT ZUR BEZIRKSEINZELMEISTERSCHAFT

Gleich mit Beginn der sächsischen Winterferien, haben sich die besten jungen Denksportler der Region Chemnitz, in Hormersdorf des Erzgebirgskreis, zu ihren Meisterschaften 2012 einzufinden. In der dortigen Jugendherberge, gilt es dann für die Altersklassen U10 bis U20, vom 11. bis 14. Februar, die besten Schachpartien aufs Brett zu zaubern. Unter den besten Knaben der Geburtsjahrgänge 1996/97, kann sich heuer auch der Niederlungwitzer Bastian Benicke beweisen. Dabei vertritt er seinen Glauchauer Schachclub 1873, nicht zum ersten Mal an diesem traditionellen Austragungsort, hat also doch schon einige Wettkampferfahrungen aufzuweisen. Trotzdem fährt er nur mit gewissen Außenseiterchancen, zusammen mit dem verantwortlichen Jugendtrainer des Vereins, zu diesem Championat. Im Hinblick auf die gute Entwicklung der letzten beiden Jahre, will aber sicherlich auch er selbst, die eine oder andere gute Partie, während der wahrscheinlich wieder sieben anstehenden Runden im Schweizer, zeigen. Ein Rang im vorderen Mittelfeld, könnte der Lohn dafür sein, aber erst mal sehen, wie stark die Konkurrenz wirklich vor Ort ist und wie das Turnier so für ihn läuft. Bei seinen aktuellen Einsätzen in der ersten Männermannschaft jedenfalls, hat das Nachwuchstalent, bisher wahrlich fast durchweg überzeugen können.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873          Saison 2011/12          Vereinsmeisterschaft          09/11 - 05/12

DERZEIT KOPF AN KOPF, BEIM MULDENSTÄDTER SCHACHTITELRENNEN

Mit Beginn des aktuellen Monats Februar, gehen die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, ihre letzten drei Runden der Meisterschaft 2011/12 an. Grund genug also eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Derzeit an der Spitze des 18köpfigen Teilnehmerfeldes, stehen punktgleich mit 3,5 Punkten aus vier gespielten Partien, die zwei Mitfavoriten auf den Vereinstitel, Peter Nagorny und Lutz Köhler. Derzeit sind der gebürtige Exchampion aus Remse und der noch ohne Titel behaftete Glauchauer, nur durch die zweite Wertberechnung, hierbei getrennt. In Lauerstellung mit einem halben Zähler Rückstand, liegt jedoch auch noch, der Gesauer Titelverteidiger Sven Weigand, welcher es heuer bisher etwas ruhiger angehen lies. Die drei vorgenannten Schachfreunde sind zugleich als einzige, noch ohne jede Niederlage im Wettkampf behaftet. Eine überraschend gute Rolle im nachfolgenden starken Mittelfeld, spielte bisher zudem das junge Nachwuchstalent Bastian Benicke. Der Niederlungwitzer, musste sogar erst in Runde vier, seine erste Niederlage gegen den Tabellenzweiten hinnehmen und erreichte immerhin zuvor, gegen den Führenden auch schon ein Remis. Der aktuelle 6. Platz ist nicht nur deswegen, ein Ausrufezeichen wert. Um ihn herum dann allerdings, mit Thomas Drauschke (4.) Rainer Bergmann (5.) und Jörg Pumpa (7.), keine unerwarteten Namen, wobei alle diese Aktiven, ebenso auf 2,5 Punkte bisher kamen. Einen für sich genauso guten Einstand hinlegen, konnte zudem der Meeraner Neuling Rainer Raabs, mit 2 Zählern auf Platz zehn des Klassements und gleiches gilt für den anderen Zweipunkteakteur, Willi Opitz auf Position neun. Bei Jugendtrainer Knut Ludwig, läuft es wohl bei zwei erkämpften Zählern und Rang acht, schon wohl eher im vorgestellten Rahmen. Hingegen nicht mit seinen bisherigen Ergebnissen zufrieden, ist sicherlich der einheimische Dimitrij Feldstein, der nur einen einzigen Sieg, in seinen gespielten drei Partien der Saison erzielte und dabei gegen die Nobodys Benicke und Raabs verlor. Der enttäuschende 16. Rang, sollte für ihn dann am Ende, schließlich nur eine schlechte Erinnerung bleiben. Währenddessen alle anderen Beteiligten dieses Turniers, bereits ebenso ein bis zwei Zähler auf ihren Konto haben und damit durchaus im Limit liegen. Einzig das Ehrenmitglied Günter Höppner, wartet bis jetzt leider noch immer, auf sein erstes kleines Erfolgserlebnis. Bis in das späte Frühjahr hinein aber, haben ja alle Schachfreunde des GSC noch einige Gelegenheiten am Brett, ihre Bilanz weiter aufzubessern. Auf jeden Fall, dürfte es da sowohl an der Spitze, als auch um die weiteren Tabellenpositionen und die zu vergebenen Zusatzehrungen des besten Senior und Junior, ganz heiß hergehen. Die Altherrenriege mit Axel Burkhardt und seinen 1,5 Punkten, Jochen Ackermann (1,5), Frank Thieme (1,5), Peter Paluch (1,5), Bernd Wollmann (1) und Joachim Karnahl (1), liegen auf den Rängen elf bis siebzehn, sogar noch ganz eng zusammen. Bei den jeweils freitags im Vereinszimmer des Glauchauer Sportparks, laufenden fünften Spieltag, geht es jedoch erst einmal wie folgt weiter; Köhler, L. – Nagorny, Weigand - Drauschke, Opitz – Pumpa, Bergmann – Benicke, Raabs – Ludwig, Ackermann – Feldstein, Thieme – Paluch, Burkhardt – Wollmann und Höppner – Karnahl. Dafür dann jeden Einzelnen, bestes Gelingen und weiterhin faire Partien.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 05.02.12

NUR GLAUCHAUS ERSTE IM SOLL

Ihre siebente Punktspielrunde, absolvierten nunmehr am Wochenende, die sächsischen Schachteams. Auch die zwei involvierten Mannschaften des GSC 1873, mussten dabei wieder Farbe bekennen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SG Neukirchen/Erzg. I   4,5 : 3,5

Gegen den Staffelneuling, wollte die Erste der Glauchauer, natürlich beide Mannschaftszähler, in ihrem vorletzten Heimspiel der Saison erringen. Die Randchemnitzer, welche bisher lediglich zwei ihrer sechs Spiele verloren hatten, waren hierbei trotz ihres nur mäßigen Wertzahldurchschnitts, allerdings auch nicht zu unterschätzen. Irgendwie aber wollten die Gäste selbst, nur ganz schnell, zu einer ins gesamten Punkteteilung kommen und somit kam es fast logischerweise, zu einer Serie von Remisen, da zudem auch die Hausherren, wohl im möglichem 4:4, ihr Minimalziel sahen. Im Nachgang, sicherlich ein etwas zu passives Auftreten der Muldenstädter, aber letztlich hatte man dann wenigstens das Quäntchen Glück, auf seiner Seite. Bereits nach nur einer Stunde, gaben sich die Bretter vier und acht, als Erste friedvoll die Hand. Für die hiesig beteiligten Dimitrij Gretschischnikow und Bastian Benicke, ging dies durchaus in Ordnung. Den beiden Nachwuchsakteuren, folgten im weiteren Wettkampfverlauf, neben dem Spitzenbrett mit Sven Weigand nach reichlich 120 Minuten Schachkampf, auch noch Jens Becher an Position drei, Thomas Drauschke an sechs, Lutz Köhler an fünf und Peter Nagorny an zwei. Dies alles geschah zwischen der dritten und vierten Stunde und damit hing der Ausgang dieser Begegnung, am Ende vom Resultat der Partie am Brett sieben ab. Dort allerdings stand der heimische Jörg Pumpa, zunächst gar nicht so gut da. Innerhalb der inzwischen angebrochenen Zeitnotphase, konnte der Kreisstädter jedoch seine Stellung, immer mehr verbessern und damit auch das Remisangebot vom Gegner, selbstbewusst ablehnen. Eine nicht also oft auftretende Mattstellung, war schließlich der Lohn des Tüchtigen für ihn und damit sicherte er seinen GSC, die so hochwichtigen zwei Zähler, zum wohl endgültigen Klassenerhalt. Damit nehmen die Glauchauer mit den aktuellen fünften Tabellenrang, auch weiterhin einen sicheren Mittelfeldplatz ein und können den letzten beiden Punktspielen im März und April, einigermaßen gelassen entgegen sehen. Für die Neukircher, wird es auf Rang acht hingegen noch einmal ganz eng, um nicht gleich wieder, in die Bezirksliga zurück zu müssen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
SV 1992 Treuen II - GSC II   5,5 : 2,5

Ihren aktuellen Siegeslauf weiter fortzusetzen, planten die Aktiven des GSC II, natürlich auch bei den bisher ganz gut agierenden Treuener. Die Zweite der Vogtländer jedoch, erwiesen sich an diesem eisigen Februartag, als zu starker Gegner für das Glauchauer Team. Ein schnelles Remis nach knapp 60 Minuten, eröffnete den Schachwettkampf vor Ort. Auf Seiten der Gäste daran beteiligt, war Knut Ludwig an Position zwei. Der darauf folgende volle Punkterfolg am Brett vier, brachte die Hausherren dann erstmals in Führung. Nur wenig später, konnte aber der starke Muldenstädter Ersatz Dietmar Nötzel, am 7. Brett ausgleichen. Dabei brachte er seinen Gegenüber, schon früh erstmals in Schwierigkeiten und beendete seine Partie schließlich, nach zwei Stunden mit einem klassischem Matt. Danach dauerte es bis zur ersten Zeitkontrolle, bevor die Hausherren am Brett sechs, erneut in Führung gingen. Wieder einmal war die Bedenkzeit, hierbei der größte Gegner für den dort spielenden Glauchauer. Nur etwas später, musste sich schließlich auch sein Brettnachbar an Position fünf, der Materialüberlegenheit des heimischen Aktiven beugen. Nach mehr als drei Stunden Partiekampf, einigten sich dann sowohl Axel Burkhardt an eins, als auch Frank Thieme an acht, mit ihren Kontrahenten, mehr oder weniger friedlich auf die Punkteteilung. Somit stand der vorzeitige Mannschaftssieg für den SV Treuen II, bereits schon nach nur sieben beendeten Partien fest. Auf am Ende aussichtslosen Posten, schlug sich da also der Mannschaftskapitän des GSC, an seinem 3. Brett herum. Auch er hatte den Figurenvorteil des einheimischen Treuener, nichts mehr entgegen zusetzen und gab den Kampf, nach nicht ganz 270 Minuten auf. Damit kassierten die Muldenstädter nach zwei Erfolgen in Serie, wieder einmal eine Niederlage und noch dazu ziemlich derb. Rang sechs aktuell, ist demzufolge weder Fisch noch Fleisch und im Prinzip kann man nunmehr die Saison als gescheitert abhaken. Die Gastgeber dagegen, schieben sich mit diesem, wohl auch in der Höhe verdienten Sieg, auf einen guten vierten Platz nach vorn.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 05.02.12

SACHSENS SCHACHRUNDE SIEBEN, DER SAISON 2011/12 STEHT AN

Am Sonntag, geht es wieder um Mannschaftspunkte für die Teams des Freistaates. Auch der hiesige Glauchauer Schachclub 1873, muss also an den jeweils acht Wettkampfbrettern seiner beiden Vertretungen, alles geben, um erfolgreich zu sein. Hierbei darf die erste Reihe daheim Platz nehmen, währenddessen die Männer der Zweiten, auswärts anzutreten haben.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SG Neukirchen/Erzg. I

Im Kampf mit einer der zwei anderen Fünfpunktemannschaften dieser Staffel, haben die Glauchauer Elitespieler, nunmehr das zweite Mal die Möglichkeit, den Klassenerhalt, praktisch vorzeitig klar machen zu können. Hierbei jedoch, darf man den Bezirksligaaufsteiger, auf keinen Fall unterschätzen, denn die Gäste zeigten im bisherigen Saisonverlauf schon mehrmals, wozu sie fähig sind. Somit keine ganz leichte Aufgabe, für die Hausherren im eigenen Spiellokal an der Meeraner Strasse. Dennoch hoffen natürlich alle der hiesigen Beteiligten, die Entscheidung zu ihren Gunsten, am Ende herbeizuführen. Wohl selbst das nie planbare Mannschaftsremis aber, könnte dann schon als positiver Teilerfolg zu werden sein. Dem dürften die Neukirchener durchaus ebenso, nicht ganz abgeneigt sein. Mal sehen aber, wie sich die Begegnung letztlich darstellt und wer wirklich zufrieden in den Sonntagnachmittag geht.

Spielbezirk Chemnitz  
2. Bezirksklasse Staffel C   SV 1992 Treuen II - GSC II

Wieder einmal auf Reisen zu gehen, haben die Glauchauer Aktiven der 2. Mannschaft. In der aktuellen Verfassung indes sollte auch bei den Vogtländern in Treuen, zumindest eine Punkteteilung machbar sein. Noch besser natürlich, wäre der dritte Sieg in Folge 2012 und dies müsste dann schon das eigentliche Ziel im Sinne der eigenen, aktuellen Ansprüche des Tabellenfünften gegen den Staffelsiebenten, sein. Hierbei ist eine annähernd starke Vertretung wohl aber durchaus von Nöten, denn die Gastgeber haben immerhin auch schon gegen die aufstiegsorientierten Waldkirchener, ein beachtliches Unentschieden erzielen können. Bange machen jedoch, gilt bei den Muldenstädtern derzeit sowieso nicht mehr, denn letztlich kann man ja völlig unbeschwert, daher kommen. Allein das Engagement des SV 1992 II, kann da dann noch einen Strich, durch diese Rechnung machen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 15.01.12

GLAUCHAUER IN RUNDE SECHS, NUR BEDINGT AM ZIEL IHRER TRÄUME

Am vergangenen Sonntag, hieß es nunmehr für die Schachmannschaften des Freistaates, die Punktspielwettkämpfe für das Jahr 2012 aufzunehmen. Dem Folge leisten, mussten die zwei Achter des Glauchauer SC 1873, selbstverständlich dann auch und sie zeigten schließlich, wie man die exakt vierwöchige Pause, überbrückt hatte.
 

2. Landesklasse Staffel C  
Vogtländischer SC Plauen 1952 I - GSC I   4,5 : 3,5

Beim VSC, waren die Mannen der Ersten aus der hiesigen Muldestadt, diesmal beim Jahresauftakt zu Gast. Dabei, verpasste man erneut ein besseres Ergebnis und lies somit am Ende, zumindest den einen möglichen Mannschaftszähler, etwas unglücklich liegen. Wie eng und intensiv es doch, in der ehemaligen Gardinenstadt zuging, zeigt die Tatsache, dass man reichlich drei Stunden warten musste, bevor die erste Partie des Tages, zu Ende war. Leider, traf es dabei die angereisten Glauchauer mit ihrem jungen Brett acht, welche als Erste, eine Niederlage zu beklagen hatten. Einfach zu ausgepufft, war hier der Plauener Gegenspieler und somit war dessen erfolgreiches Springerendspiel mit zwei Mehrbauern, auch letztlich nie ein Thema. Trotz starken Beginns, reichte es kurz darauf für Jörg Pumpa an Position sechs, doch nur zum Remis und der Ausgleich für die Glauchauer, musste noch etwas warten. Nach weiteren 15 Minuten jedoch, war es dann soweit und die Muldestädter konnten am 5. Brett, ihrerseits den ersten vollen Punktgewinn vermelden. Verantwortlich hierfür, zeichnete sich der Niederlungwitzer Thomas Drauschke, der damit zudem seine eigene Erfolgsserie, auch im fünften Spiel in Folge, weiter fortsetzen konnte. Ein frühzeitiger Bauerngewinn, ebnete ihn dabei den Weg zum Partiesieg. In die Zeit der ersten Uhrkontrolle, fiel sodann die zweite Brettniederlage der Gäste, wobei sich ihre Stammposition zwei, zunehmend selbst in die Defensive brachte und letztlich aufgab. Fast gleichzeitig, einigten sich Lutz Köhler und Jens Becher, eine halbe Stunde später, mit ihren beiden Gegenübern, auf Remis. Währenddessen die Position vier des GSC, die ausgeglichene Stellung mehr oder weniger unspektakulär erreichte, versuchte es das benachbarte 3. Brett, mit zahlreichen Opferangeboten bzw. Vorstößen. Am Ende jedoch, war es dann eben doch nur der halbe Punkt und somit auch für beide Beteiligten, trotzdem irgendwie verdient. Dem engen Zwischenergebnis von 3,5:2,5 für die Gastgeber, war dies natürlich nur weiterhin dienlich und die Entscheidung in diesem Wettkampf, wurde auf die letzten beiden, noch laufenden Partien vertagt. So schlecht schließlich, sah das Ganze für die hiesigen Kreisstädter, dabei gar nicht aus. Zumindest Ralf Wegner an sieben, hatte zu diesem Zeitpunkt, seine Partie schon lange für sich entschieden und musste eigentlich nur noch die sinnlos gewordene Gegenwehr des einheimischen Spielers, beherrscht Absurdum führen. Etwas anders dagegen waren die Vorzeichen beim Spitzenbrett des GSC, wo man vielleicht etwas zuviel wollte und das frühzeitige Remisangebot des Plauener Akteur ablehnte, um sodann für das schlecht geführte Endspiel, prompt bestraft zu werden. Sozusagen ein unglücklicher Schlusspunkt für die Muldestädter, nach mehr als 320 Minuten ganz guter Brettkämpfe. Damit hat man zwar nun erst einmal, die erste Chance zum endgültigen Klassenerhalt leichtfertig vergeben, sollte jedoch dem nicht all so sehr nachtrauern. Noch haben die Glauchauer ja drei weitere Spieltage Zeit, dies nachzuholen. Die Vogtländern hingegen, haben dieses Ziel ihrerseits, mit dem knappen 4,5 : 3,5, bereits erreicht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - SC Reichenbach II   6 : 2

Die seit Jahren, stets problemlos bezwungene Reichenbacher Zweite, konnten die Aktiven des GSC II, wieder einmal klar in die Schranken verweisen. Dabei, musste das Team jedoch mehr als zwei Stunden warten, bevor schließlich der heimische Willi Opitz an Position sechs, den ersten Partiegewinn, an diesem Sonntag vermelden konnte. Bei seiner Mannschaftspremiere einen famosen Einstieg, feierte nur etwas später, auch der Neuling bei den Glauchauern, Schachfreund Scholz. Sein Sieg am letzten Brett, gab dann wohl zugleich mal die Richtung vor, wohin es gehen soll, denn natürlich wollten da die weitaus erfahrenen Mannschaftskameraden, dem in Nichts nachstehen. Der nächste volle Punktgewinn, lies somit auch nicht lange auf sich warten und fast gleichzeitig mit dem erfolgreichen Bernd Wollmann an Position fünf, einigte sich am 4. Brett daneben, Peter Paluch mit seinem Kontrahenten, letztlich auf ein Remis in seiner Partie. Nach drei Wettkampfstunden, stand es also zudem bereits schon 3,5:0,5 für die Gastgeber und selbst in der Folgezeit, ging es noch äußerst erfolgreich für sie weiter. Mit einem erneuten Doppelschlag, nur zehn Minuten später und den damit verbundenen nächsten 1,5 Brettpunkten, baute man die Führung überdies, kontinuierlich aus. Zunächst war es der fünfte Sieg in Folge, über den sich der Albertstaler Frank Thieme, am 7. Brett freuen konnte und fast zeitgleich, fiel auch Knut Ludwig bei seiner Punkteteilung am Spitzenbrett, wohl ein gehöriger Stein vom Herzen. Immerhin konnte der Nachwuchstrainer, damit endlich seine derzeitige Negativserie in den aktuellen Mannschaftskämpfen stoppen und mal wieder etwas zum positiven Gesamtergebnis der Muldestädter, beitragen. Das scheinbar schon verloren geglaubte Blatt noch wenden, konnte nach knapp fünf Stunden, am Ende selbst der heimische Kapitän Reinhard Gehrt. Dabei verhinderte sogar nur sein auftretendes Zeitnotproblem, den ganzen Punkt fürs eigene Team, aber der tapfer gesetzte Konter, wahr wohl gleichfalls genug, an seinem diesmaligen Brett zwei. Ein ebenso spannendes Auf und Ab, lieferten sich noch ein ganzes Stück länger, die beiden Kontrahenten an Position drei. Zunächst war es da an Joachim Karnahl, auf Seiten der Gastgeber, den Turm geben zu müssen, um die Bauernumwandlung in seiner Partie zu verhindern und Gleiches, galt schließlich auch noch für den gegnerischen Reichenbacher Spieler. Das Remis demzufolge nur logisch und der Abschluss zum 6 : 2 Endstand für den GSC, war nach insgesamt 280 Minuten Spielzeit, perfekt gemacht. Damit steht man dann zwar schon mal auf Rang fünf der Tabelle und hat derzeit einen schönen Lauf, aber trotzdem ist natürlich der Zug nach ganz vorn, weiterhin bereits abgefahren. Die Vogtländer, treibt diese gehörige Niederlage, dagegen nunmehr einen Platz dahinter und stoppt zudem, ihr bisherig so gutes Saisonergebnis.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 15.01.12

OFFIZIELLER JAHRESAUFTAKT, BEI DEN TEAMS DES GSC 1873

Die 6. Runde an diesem Januarsonntag, ist für die sächsischen Schachteams, sozusagen der Start in die zweite Punktspielhälfte. Obwohl die zweite Mannschaft der Glauchauer bereits vor einer Woche schon mal ran musste, gilt dies im übertragenen Sinne, natürlich auch für sie, genauso wie für die Vereinskameraden aus der ersten Reihe. Dazu warten die Wettkampfbretter, dann ab 9.00 Uhr für beide Teams, egal ob nun auswärts oder daheim.

2. Landesklasse Staffel C   Vogtländischer SC Plauen 1952 I - GSC I

Gegen den Tabellensiebenten aus dem Vogtland, wollen die Männer der Ersten, natürlich einen weiteren Sieg einfahren. Von der Papierform her, hat man dazu sicherlich erneut ganz gute Vorraussetzungen, wenngleich man wohl selbst mit einem 4 : 4, schon zufrieden wäre. Allerdings haben die Gäste in der letzten Saison zu hause, bereits schon einmal, den guten Mannschaftskampfgeist der Plauener zu spüren bekommen und mussten sich unter ähnlichen Vorraussetzungen, zum gleichen Zeitpunkt der Saison, dennoch am Ende geschlagen geben. Auch heuer, wäre die Umsetzung der angestrebten Zielstellung bei den Muldestädtern, bereits der fast sichere Klassenerhalt und das sollte dann alle Glauchauer Beteiligten, noch einmal zusätzlich motivieren, ihr Bestes zu geben. Die Gastgeber selbst, dürften bei gleicher Mannschaftspunktzahl, wie die als Fünfter angereisten Muldestädter, ähnliche Vorstellungen von ihrem Spielausgang hegen und somit könnte das Ganze zugleich recht friedlich einhergehen. Doch erst mal noch sehen, wer wem an die Bretter bringt, wobei beim GSC alles darauf hindeutet, das dass inzwischen recht erfolgreiche Aufgebot der letzten beiden Begegnungen, wieder zur Verfügung steht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C
GSC II - SC Reichenbach II

Mit dem zweiten Heimspiel innerhalb einer Woche, spart sich die zweite Mannschaft des GSC, zumindest schon mal die ansonsten hin und wieder anfallenden Reisestrapazen, nicht nur zu dieser Jahreszeit. Dazu erwartet man dann, aber auch die bisher überraschend gut platzierten Reichenbacher, als aktuellen Gegner, in den heimischen Räumlichkeiten des hiesigen Sportparks. Die sieben Mannschaftszählern der Gäste zeigen zudem, was man bei in etwa gleichem Spielerreservat, wie es die Hausherren auch besitzen, mit der notwendigen Konsequenz und etwas Glück, doch alles so bewerkstelligen kann. Auf den richtigen Weg, scheinen nunmehr auch die Glauchauer, nach ihren beiden letzten Kantersiegen gekommen zu sein, wenngleich die Gegenwehr beim Staffelvierten, mit Sicherheit, schon ganz heftig ausfallen dürfte. Nicht desto trotz, sollte ein weiterer Sieg der Hausherren dazu kommen und die bisherige Heimbilanz, damit weiter blütenrein bleiben. Die Gäste hingegen, würden wohl auch angesichts eines Unentschieden, nicht unzufrieden sein.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 08.01.12

LEICHTGEMACHTER KANTERSIEG, IM NACHHOLESPIEL

Fast exakt drei Monate, nach ihrem heizungsbedingten Partieausfällen der 2. Runde, konnte das  Muldestädter Schachteam des GSC 1873, nunmehr diese Begegnung in heimischen Gefilden, endlich nachholen. Damit eröffneten sie sozusagen, wohl nicht nur auf ihrer Ebene, als erste aktive Mannschaft, die Punktspielwettkämpfe des Schachverbandes Sachsen, im Jahre 2012.

2Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Vogtländischer SC Plauen 1952 III   6,5 : 1,5

Gegen die mit gleich sechs Nachwuchsakteuren angereisten Vogtländer des SC 1952 III, aus der dortigen Spitzenstadt, hatten die Glauchauer aus der zweiten Reihe des Vereins, keinerlei Probleme. Zu einfach machten es den Hausherren die Gäste und hier natürlich vor allem, die noch sehr unerfahren spielenden Bretter, ab der Position drei. Damit kam es gleichzeitig, zu einer der kürzesten Partieerfolge in den eigenen Reihen, seit sehr ganz langer Zeit. Dies gelang dann, zudem gerade Joachim Karnahl an Position vier, der mit seinen 88 Lenzen, immerhin zu den absoluten Oldies, unter den sächsischen Wettkampfaktiven zählen dürfte. Bereits nach 17 Minuten, setzte er seinen jungen Gegenspieler Matt und eröffnete eine erfolgreiche Auftaktstunde, für seinen GSC. Die Bretter sechs und acht, mit Bernd Wollmann und Frank Thieme, waren hierbei die nächsten Einpunktebringer, für die Gastgeber. Nach gut 70 Minuten Spieldauer, stand es sogar schon 5:0 für die hiesigen Kreisstädter, wobei Reinhard Gehrt an drei, genauso wie Peter Paluch an fünf, ebenso souverän und leicht, ihre Partien für sich entscheiden konnten, wie bereits die Teamkollegen zuvor. Einzig die vorderen Bretter, waren es schließlich bei den Gästen, welche den beteiligten Muldestädter Spielern, schon mal etwas mehr abverlangten. Dabei erwischte es wieder einmal, die bisher so erfolglose Stammposition zwei, welche nach einem leichten Eröffnungsfehler, in Bauernnachteil geriet und diesen leider, auch nicht mehr bis zum Ende hin, kompensieren konnte. Knapp drei Stunden nach Beginn, hieß es also für den aktuellen Jugendtrainer des GSC, die Segel zu streichen und den Ehrensieg für die Plauener, an diesem Tag zu akzeptieren. Sich selber etwas schwer, machte es derweil noch Willi Opitz an sieben, nutzte jedoch letztendlich, den schnell erworbenen Figurenvorteil nur zehn Minuten später, zu einem erneuten Partiesieg für die Glauchauer. Fast parallel dazu, erkämpfte sich heuer Axel Burkhardt am Spitzenbrett, ein wahrlich verdientes Remis, welches selbst auch in der nachträglichen Analyse, keinen wirklichen Sieger sehen konnte. Mit diesem 6,5 : 1,5 Erfolg, machen die Glauchauer nunmehr wohl endgültig, den Schritt in die richtige Richtung und auch die vielen Brettpunkte, helfen den bisherig eher mäßigen Saisonauftritt, tabellentechnisch doch etwas weiter aufzuwerten. Dies Alles, kommt jedoch eindeutig viel zu spät, da der nach wie vor aktuelle Rang sieben, praktisch trotzdem keinen Aufstieg mehr zulässt. Noch etwas anders hingegen, ist das Zwischenfazit bei der Dritten des gegnerischem VSC, die da weiterhin als Staffelachter, auch rein punktemäßig auf der Stelle treten.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 08.01.12

ZWEITE DES GSC, MUSS GLEICH ZUM JAHRESAUFTAKT NACHSITZEN

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Vogtländischer SC Plauen 1952 III

Nach den technischen Problemen im heimatlichen Spiellokal im Muldestädter Sportpark, am Wettkampftag der 2. Runde dieser Bezirksklassestaffel, erwarten die Aktiven aus der zweiten Reihe, noch einmal die Dritte des VSC Plauen. In diesen für beide Seiten, inzwischen recht bedeutungslos gewordenen Aufeinandertreffen des Tabellensiebenten gegen den Tabellenachten, kann man also hier wie da, ganz unbeschwert seine Partien an den acht Brettern angehen. Wem hierbei die Vogtländer an die Bretter bringen werden, zeigt sich aber erst mit dem Ausfüllen der Spielberichtsbogen. Die Gastgeber, können da wohl jedenfalls nur sehr bedingt, auf ihre aktuelle Bestformation zurückgreifen und damit steht der Ausgang dieser Begegnung, umso mehr in den Sternen. Natürlich streben die Glauchauer, ihren zweiten Saisonsieg an und gleiches dürfte dann auch von den Gästen zu erwarten sein. Mithin mal sehen, wer geistig frischer, die kurze Weihnachtspause überbrücken konnte und am Ende damit  erfolgreicher ist. Ein kleiner Sprung ins obere Mittelfeld, wäre immerhin der Lohn dafür. Bei all dem ist nur noch zu hoffen, dass die Heizung diesmal, faire Spielbedingungen zulässt.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Vereinspokal   09/11-08/12

ARG VERSPÄTETER VEREINSPOKALSTART

Fast vier Monate zu spät, kam es nunmehr am ersten Freitagabend im Januar des neuen Jahres, zum Auftaktturnier des Vereinspokal der Serie 2011/12, beim heimischen Glauchauer Schachclub 1873. Eigentlich galt der Saisonbeginn im vergangenen September, auch heuer als Starttermin für die jeweiligen 5 Runden unter Schnellschachbedingungen, im Spiellokal an der Meeraner Strasse. Leider ergab es sich jedoch irgendwie bisher nicht so recht, das Ganze trotz gewissen Interesse, auch mal einfach anzugehen. Somit ist die eigentliche Vorschau, welche alljährlich den Auftakt darstellen sollte, bereits schon wieder ein Rückblick auf das aktuelle Premierenturnier. Trotzdem sei der Modus, noch einmal kurz umrissen, wobei es natürlich bei den bekannten Regeln aus der Vergangenheit bleibt. Jeder Spieler, steigt bei seiner ersten Wettkampfteilnahme, mit einer Wertzahl von 1700 ins Rennen ein und derjenige welcher, dann Ende August über die die höchste Nummer verfügt, ist neuer Vereinspokalsieger. Die Mindestteilnahmen, sollten hierbei wenigsten etwas mehr als 50 Prozent der insgesamt ausgetragenen Turniere sein und die Bedenkzeit ist auf 15 Minuten pro Spieler und Partie festgelegt. Pro Vereinsabend ist ab 20.00 Uhr, jeweils ein Turnier mit maximal fünf Runden möglich. Jetzt heißt es einfach nur noch kräftig Gas geben und soviel Vereinsmitglieder wie möglich, dafür erneut begeistern zu können.

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