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2013

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14   Weihnachtsblitzturnier   20.12.13

KNAPPE ENTSCHEIDUNG, IM SCHACHLICHEN LICHTERGLANZ

Kurz vor Turnierbeginn, waren es dann doch noch 14 Schachfreunde, welche sich zum klubinternen Weihnachtsblitz 2013 des GSC 1873, im Spiellokal an der Meeraner Strasse einfanden. Die favorisierten Namen auf die ersten Plätze, konnte man zwar wie immer an einer Hand abzählen, jedoch machte es mit Sicherheit auch allen Vereinskameraden sichtlich Freude, den Fünfminutenpartien am Brett, noch einmal zu frönen. Kleine Belohnungen gab es ja dann auch schließlich für alle Beteiligten, vom vollen Gabentisch zu nehmen. Allen voran, lieferten sich Sven Weigand, Dimitrij Feldstein und Lutz Köhler, lange Zeit ein Kopf an Kopf Rennen an der Spitze, welches letztendlich der Gesauer, knapp mit guten zwölf Zählern, für sich entscheiden konnte. Dabei blieb er zudem als Einziger, bei zehn Siegen und nur zwei Remisen, ungeschlagen im gesamten Teilnehmerfeld. Die Weichen zum Gesamterfolg allerdings, setzte er erst mit seinem Sieg, im direkten Duell mit dem ehemaligen Nachwuchsstar des Muldenstädter Clubs, welcher in seinen Heimaturlaub bei der Bundeswehr zeigte, dass er das Schachspielen, noch immer richtig drauf hat. Bei am Ende 11,5 Punkten, musste sich der gebürtige Ukrainer Feldstein, nur mit einem halben Zähler Rückstand, auf Rang zwei der Schlusstabelle verweisen lassen. Ebenso fast immer ganz vorn mit dabei, gingen Schachfreund Köhler, letztlich doch ein paar Punkte am Brett zu viel verloren und wohl vor allem, die nur eine einzige Niederlage, gegen den Lichtensteiner Teamkollege, tat da besonders weh. Mit 10 Punkten belegte der Glauchauer, dennoch souverän den 3. Platz und verwies die beiden spielstarken Schachkameraden Ronny Seifert und Ralf Wegner, auf den gemeinsamen Platz vier. Sowohl der Callenberger, als auch der heimische Muldenstädter, kamen hierbei auf 8,5 Punkte, im Kampf mit der Uhr. Besonders die Wiederkehr des Gründungsmitgliedes, zeigte die Magie dieser schönen Sportart, mit all ihren Facetten und freut den Verein zudem, endlich einmal wieder eine richtige Verstärkung, zurückbekommen zu haben. Auf den Rängen sechs und sieben, fanden sich mit Reiner Bergmann (7,5 Punkte) und Dietmar Nötzel (7), zwei Vorstandsmitglieder wieder, welche nicht unbedingt, so ganz dort zu erwarten waren. Als stärkere Blitzer, galten da sicherlich schon eher die folgenden Spieler, wie Jörg Pumpa (5), Bastian Benicke(5) und Knut Ludwig (4,5). Vor allem der erstgenannte Glauchauer hatte jedoch einen katastrophalen Start und auch die beiden Niederlungwitzer, mussten zu oft, die Segel gegen scheinbar schwächere Konkurrenz streichen. Noch nicht ganz, als sein Metier zu nennen, ist es hingegen für den dritten Gemeindemitbewohner Gunar Scholz (4,5), auf den geteilten zehnten Tabellenplatz, an diesem Freitagabend. Natürlich, sollen auch die weiter hinten platzierten Namen, nicht unerwähnt bleiben, allen voran der wirklich einen guten Wettkampf absolvierende Kreisstädter Bernd Wollmann (4)als Zwölfter, sowie Vereinspräsident Axel Burkhardt (2) und Peter Paluch aus Meerane (1). Es ist also anzumerken, dass wirklich keiner der Anwesenden, ohne Bretterfolg das Jahr hat ausklingen lassen müssen und der Glauchauer Schachclub 1873, auch nach seinem 140jährigen Vereinsjubiläum, die eigene Heimatstadt, weiter sportlich würdig vertreten wird. In diesem Sinne, Allen ein frohes Weihnachtsfest und ein Erfolgreiches 2014.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14   Weihnachtsblitzturnier   20.12.13

TRADITIONELLES WEIHNACHTSBLITZ, IN ADVENTSZEIT

Heute Abend ab spätestens 20.00 Uhr, setzen sich die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, kurz vorm Fest, noch einmal an die Wettkampfbretter. Grund dafür, das alljährliche Blitzturnier mit kleinen Preisen auf den Gabentisch, im Spiellokal des Funktionsgebäudes im „Sportpark“ der Muldestadt. Zwar ist hierbei der sportliche Ehrgeiz, bei den Fünfminutenpartien gefragt, aber auch die kameradschaftliche Atmosphäre, spielt wieder einen gewissen Stellenwert. Die kleine Startgebühr von 1,- € pro Mitglied, geben die Anwesenden dann auch ganz gerne, denn der Weihnachtsmann hat für jeden ein Geschenk, in seinem Schachsack hinterlegt. Interessant wird es allemal, wer sich beim Rundensystem, Jeder gegen Jeden, am Ende wo, in der Schlusstabelle platzieren kann.

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Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 15.12.13

KREISSTÄDTER SCHACHMANNSCHAFTEN, MIT VORZEITIGER WEIHNACHTSPAUSE

Noch einmal, müssen die die Schachteams des Freistaates, im alten Jahr, die weißen und schwarzen Spielfiguren bewegen. Dazu steht am dritten Advent, die fünfte Punktspielrunde auf dem Terminplan. Erstmals seit der Saison 1998/99, zeigt sich hierbei kein Vertreter des Glauchauer SC 1873 an den Wettkampfbrettern, aber trotzdem wird man beim Muldestädter Klub, gerade in der 2. Landesklasse, die Ergebnisse der Konkurrenz, bewusst auswerten.

2. Landesklasse Staffel C  
SG Blumenau - GSC I   verlegt auf den 26.01.14

Auf Grund der samstäglichen Feierlichkeiten, zum 140jährigen Vereinsjubiläum des hiesigen Schachclubs, hat man beim Staffelleiter, erfolgreich eine Spielverlegung hinbekommen. Die betroffenen Gastgeber aus Blumenau, spielten zudem freundlicherweise genauso mit und somit gilt es erst am 26. Januar 2014, dieses weitere Abstiegsspiel der Glauchauer Ersten, im Erzgebirge gut zu überstehen. Zuvor, gibt es dann ja auch noch die Möglichkeit, das erste Heimspiel des neuen Jahres, so erfolgreich wie möglich, zu gestalten. Die Rote Laterne, muss man da zwischenzeitlich, jedoch weiter im Verein brennen lassen.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   ohne Spieltag

Die nur achtköpfige Erzgebirgsstaffel des hiesigen Regionalbezirkes, bedingt die sonstigen Terminpläne des Schachverbandes Sachsen, nicht völlig nutzen zu müssen. Demzufolge, hat auch die Zweite der Muldestädter, an diesem Sonntag spielfrei und kann ihrerseits, in die verlängerte Weihnachtspause gehen. Natürlich sollte der aktuelle zweite Tabellenplatz, jedoch kein Ruhekissen hierfür sein.

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LK Zwickau            Saison2013/14            Mannschaftspunktspiel            Runde 3 - 08.12.13

MULDENSTÄDTER SCHACHDRITTE BEIM 2:2, DEN TABELLENFÜHRER SICHTLICH GEÄRGERT

Am zweiten Advent, mussten die Zwickauer Kreisligavertreter im Schach, ihre Viererteams, zur dritten Punktspielrunde, antreten lassen. Der beteiligte Glauchauer SC 1873 III, trat hierbei erstmals im heimischen Sportpark, an die neuen Wettkampfbretter.

Spielbezirk Chemnitz   Kreisliga Zwickau  
GSC III - SG Motor Thurm   2: 2

Das es gegen den in Bestbesetzung angereisten Klassenprimus aus Thurm, nicht einfach werden würde, wussten die Mannen um Teamchef Frank Thieme, dennoch wollte man wenigstens eine Punkteteilung, beim Heimdebüt erreichen. Dementsprechend, waren natürlich besonders die beiden Glauchauer Senioren gefordert, diesen anspruchsvollen Plan, letztendlich auch in die Tat umzusetzen. Am Ende ging genau dies, dann auch noch auf und so konnten die Hausherren, den bisher mit weißer Weste agierenden Gästen, den ersten Mannschaftszähler abringen. Mit den beiden vollen Brettpunkten an Position eins und vier, durch Schachfreund Thieme und dem heimischen Turnieroldie Willi Opitz, erzielte man die beiden notwendigen Ergebnisse, zum verdienten und noch dazu recht schnell erkämpften Endstand von 2:2, nach nur gut 120 Minuten Brettzeit. Auch wenn der eigene Nachwuchs, vertreten durch Benjamin Schöltzke am 2. und Tim Seifert am 3. Brett, erwartungsgemäß noch weiteres Lehrgeld, in ihren Partien zahlen mussten, ist man sicher dass es irgendwann, auch bei den beiden Knaben einmal, zu mehr reicht. Mit diesem ersten mannschaftlichen Remis, der noch jungen Saison, steht man mit 6:6 Brettpunkten und drei Mannschaftszählern, vollkommen ausgeglichen, auf den vierten Rang dieser Sechserstaffel und geht mit richtig guten Gefühlen, in die verdiente Winterpause.

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LK Zwickau            Saison2013/14            Mannschaftspunktspiel            Runde 3 - 08.12.13

SCHACHNACHWUCHS ZU HAUSE, BESONDERS INTEGRIEREN

Einen guten Monat punktspielfrei, ist für die Kreisligateams der Region nunmehr vorbei. Am Sonntag ab 9.00, steht die dritte Runde der Saison 2013/14 an und die beteiligte Dritte des Glauchauer Schachclub 1873, gibt sich hierzu im Muldenstädter Sportpark die Ehre.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   GSC III  - SG Motor Thurm

Nunmehr gilt es, das erste Erfolgsgefühl aus Zwickau, auch bei der Heimpremiere mitzunehmen. Natürlich wird dies, gegen die vermeintlich stärkste Mannschaft aus dem Landkreis, mit Sicherheit besonders schwer werden, aber vielleicht gelingt ja zumindest eine Punkteteilung. Der souveräne Spitzenreiter, mit seinen dazu fast durchweg weit erfahreneren Akteuren, wird dies wahrscheinlich kaum zulassen und bei allem Ehrgeiz, der auch im Quartett der Glauchauer wieder mitspielenden alten Hasen, sollte das Augenmerk weiter darauf liegen, den Nachwuchs weiter voranzubringen. Gerade an den eigenen Brettern, müssten da mal so viel wie möglich aus der jungen Garde eingesetzt werden, wobei sodann das Ergebnis, wahrlich nur zur Nebensache wird. Von den Thurm Gästen, könnte man so vor allem Lernen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 24.11.13

SEHR ERFOLGREICHER SCHACHSONNTAG, BEIM HIESIGEN GSC 1873

Bereits zum vierten Mal, gingen die sächsischen Partiejäger auf den 64 Feldern, auf Punktejagd der Meisterschaftssaison 2013/14. Einen weiteren Anlauf, wieder oder weiterhin erfolgreich zu sein, nahmen dabei auch die zwei Teams des Glauchauer Schachclub 1873, in ihrer Heim- bzw. Auswärtsaufgabe.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - Vogtländischer SC Plauen 1952   4,5 : 3,5

Gleich mit drei Mann Ersatz, reiste der vogtländische Staffelsechste in die Muldestadt, zur dortigen, aktuell erfolglosen 1. Vertretung. Für die arg unter Druck stehenden Gastgeber, vielleicht die Gelegenheit, wenigstens den ersten Mannschaftszähler dieser Saison, holen zu können. Ein scheinbar ängstliches Remis in ganz guter Stellung, nach nicht einmal 60 Minuten Partiedauer jedoch, zeugte von der Verunsicherung im gesamten Team des GSC. Für den Lichtensteiner Dietmar Nötzel am 7. Brett, also vielleicht doch nur ein Pyrrhuserfolg zu diesem Zeitpunkt, da seine Mannschaftskameraden hiermit, dann auch noch nicht all soviel anfangen konnten. Genauso, verbreitete die nächste Punkteteilung am Brett zwei, weiterhin diese trügerische Ausgeglichenheit, wobei hier der einheimische Jens Becher, sogar einen Minusbauern kompensieren konnte. Ein weiteres Remis, zu Beginn dieser dritten Wettkampfstunde, ergab sich dann zudem an der Spitzenposition, für den dort agierenden Gesauer Sven Weigand. Schließlich setzte Jörg Pumpa, auf Seiten der Hausherren, endlich das erste entscheidende Zeichen an diesem Tag, mit seinem überzeugenden Sieg am 6. Brett und das buchstäblich, genau Fünf vor Zwölf. Die Vogtländer allerdings, glichen exakt eine Stunde später, durch ihre Position drei, wieder aus. Um so bedauerlicher, für den hier beteiligten Glauchauer Lutz Köhler, welcher die Möglichkeiten auf ein haltbares Endspiel, leider doch nicht ganz fand. Mit dem 270minütigen Auf und Ab, in der letztlich kurios endenden Partie, an der Nachbarposition vier, konnten die Gastgeber durch Peter Nagorny aus Remse, glücklicherweise erneut in Führung gehen und nahmen zugleich wieder, das Heft des Handelns in ihre eigenen Hände. Als ein verwertbarer Gegner für den Niederlungwitzer Nachwuchsspieler, entpuppte sich auch der Reservespieler am letzten Brett des VSC, selbst wenn es eben, doch nur zum Remis für Bastian Benicke langte. Immerhin, stand er von Beginn an bombensicher und zementierte seinem Team erst einmal, den einen Tabellenpunkt zum 4:3. Damit oblag es, in der inzwischen weiter andauernden fünften Wettkampfstunde, schließlich an Ralf Wegner aus Glauchau, den ersten möglichen Befreiungsschlag, in Richtung Klassenerhalt, tätigen zu können. Seine hart erkämpfte Remisstellung an Position fünf, brachte nach 300 Minuten, endlich den ersehnten Doppelpunktgewinn. Damit haben die Muldenstädter, ihr derzeit Mögliches getan und die rote Laterne, sogar fast schon, an die Annaberg-Buchholzer, weiter geben können.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel B  
SG Waldkirchen III - GSC II   1,5 : 6,5

Das nächste Opfer, der so allmählich hungrig werdenden Zweiten des GSC, sollten diesmal die Waldkichener Hausherren, der dortigen 3. Mannschaft werden. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein, fuhren also die Glauchauer ins Vogtländische, auch wenn man dabei, diesmal zwei Aktivposten, ersetzen musste. Bereits nach kaum mal einer Stunde am Brett, brachte Knut Ludwig an Position drei, mit einem taktischen Einschlag, seinen Gegenüber stark ins Hintertreffen. Mit dem folgenden Figuren- und Damegewinn des Niederlungwitzers, gab man seitens der Gastgeber, auch gleich auf. Das anschließende Remis am Nachbarbrett zwei, durch Rainer Raabs aus Meerane, ging in dieser Form, dann gleichfalls völlig in Ordnung. Ein fast ähnliches Manöver, wie beim eigenen Mannschaftsleiter zuvor, zeigte nach etwa zwei Stunden Wettkampf, der andere Meeraner Teamkollege, Peter Paluch an sieben. Auch sein Damegewinn, zog den Waldkichener Spieler, letztlich den Zahn. Die etwa 60 Minuten später folgenden, fast gleichzeitigen Siege, von Ersatzmann Willi Opitz und den anderen Glauchauer Reinhard Gehrt, brachte die Gäste, nunmehr richtig auf Erfolgskurs. In beiden Endspielen am 8. bzw. 5. Brett, sah man sich hierbei, mit Mehrbauern behaftet und dies deutete dann auch, auf die spielerische Überlegenheit der Muldenstädter. Mit, der wohl eher taktisch geprägten Punkteteilung, durch Bernd Wollmann an sechs, führte man zu Beginn der vierten Wettkampfstunde, auch schon mal ganz klar mit 5:1, in dieser Begegnung mit dem Tabellenfünften. Seine erst letztlich gemachten, positiven Erkenntnisse, mit einem Springer-Läufer-Endspiel, zeigte mithin Gunar Scholz und damit, verbuchte auch der zweite Niederlungwitzer, im Team der Muldenstädter, einen vollen Punkterfolg, in dieser Begegnung. Dem in nichts Nachzustehen, versuchte natürlich auch der dritte Glauchauer Ortsteilbewohner, an seinem Spitzenbrett. Für Thomas Drauschke jedoch, reichte es am Ende, dann doch nur zum Remis, aber selbst dieses, war sicherlich völlig in Ordnung, an diesem Triumphtag der Gäste. Nach mehr als dreieinhalb Stunden, stand also ein deutliches 6,5 : 1,5 Resultat in der Ergebnisliste und damit festigt die zweite Reihe des GSC, ihren aktuellen Silberrang in dieser Staffel, mit den weiteren Blick, auf ganz nach oben. Dort stehen derzeit aber, immer noch die Lichtentanner, welche aber erst zum Saisonabschluss, noch zu den heimischen Kreisstädtern, reisen müssen.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14   2. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier   20.11.13

SCHACHFREUND WATZKE, AM ENDE SOUVERÄN ZUM POKALSIEG

Überraschend zahlreich, war der Besuch im Glauchauer Sportpark, beim 2. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier, am gestrigen Buß- und Bettag. Eingeladen zu diesem schachlichen Schnellturnier, hatte der dort ansässige GSC 1873, natürlich um sich auf den 64 Feldern beweisen zu können, aber auch, um seinen alten Kämpen und langjährigen Präsidenten, nach 2012, ehrenvoll zu würdigen. Insgesamt 13 Schachaktive, nahmen mit etwas Verspätung gegen kurz nach 10.00 Uhr, dann die fünf Runden im Schweizer System, im Rahmen der diesjährigen Vereinsfeierlichkeiten, in Angriff. Anwärter auf den Wanderpokal und die drei Geldpreise, waren aber wohl an einer Hand abzuzählen, wobei die 25 Minuten pro Spieler und Partie, schon in der Vergangenheit, nicht immer Favoritensiege sahen. Diesmal allerdings, waren mit dem einheimischen DWZ-stärksten Birger Watzke, sowie Sven Weigand aus Gesau und dessen Glauchauer Teamkollege Lutz Köhler, sowie den Gast aus Zwickau, Kevin Dannhäuser, auch Alle die dort, welche da erwartetet wurden. An der Spitze, umschiffte der Exgeraer, dabei die ersten drei Runden mit der nötigen Cleverness, um sich letztlich in den beiden Schlusspartien, gegen die angesagte, eigentliche Konkurrenz, weiter schadlos zu halten. Mit seinen so erreichten 4,5 Punkten, belegte er fast schon problemlos, Rang eins im Endklassement und wurde nach dem letztjährigen Sieg vom Remser Peter Nagorny, neuer Pokalsieger. Allein der drittplatzierte Köhler, kam also zu einer friedlichen Punkteteilung und zu gesamt 3,5 Zählern, gegen den neuen Pokalsieger aus der Thüringer Landesliga. Zuvor hatte Schachfreund Weigand, bereits das Nachsehen und seine zweite Verlustpartie, am Ende dieses Turniers, gegen den allmählich älter werdenden Jugendspieler aus der Landkreishauptstadt, lies ihn sogar noch auf Platz vier, mit nur noch drei Punkten abrutschen. Den ehemaligen Sachsenringspieler, freute dieser Partiegewinn natürlich um so mehr, sicherte es ihn doch den vierten Sieg des Tages und den damit verbundenen 2. Tabellenplatz Ihren spielerischen Vermögen entsprechend, kamen mit den beiden Niederlungwitzern Gunar Scholz (6. Platz) und Knut Ludwig (7.), sowie Bernd Wollmann, drei GSC-Akteure aus der 2. Mannschaft, ebenso auf drei Brettpunkte, wie der Spitzenakteur aus der eigenen Ersten des Klubs. Nach gutem Start gelang dagegen beim Lichtensteiner Dietmar Nötzel, nicht mehr all soviel und so reichte es bei 2,5 Zählern nur zu Tabellenplatz acht. Die weiteren Namen dahinter, lauteten dann noch Frank Thieme, Jörg Pumpa und Bastian Benicke, wobei es alle hiesige Muldenstädter, schließlich auf zwei Punkte brachten. Es folgte der Meeraner Peter Paluch (1,5) und der Oldie Willi Opitz, wobei der Glauchauer, im Prinzip mehr mit der Bedenkzeit zu kämpfen hatte, als mit seinen Gegenübern. Damit reichte es für den Oldie, dann auch leider nur zu einem kampflosen Wertungszähler, am Ende des Tages. Trotz kleinerer Ungereimtheiten der Mitspielberechtigung, beim neuen Turniergewinner, waren alle Beteiligten, wiederum vom Ablauf und dem Anlass dieser Veranstaltung, recht angetan und haben sich wohl schon jetzt, den gleichen Termin im Jahre 2014, bereits vorgemerkt.

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Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 24.11.13

NICHTS NEUES, vor MULDESTSTÄDTER PUNKTEKAMPF

Nur zwei Wochen Pause, hatten die Mannschaften des Schachverbandes Sachsen diesmal, bevor sie nunmehr morgen ab 9.00 Uhr, in die nächste Meisterschaftsrunde starten.  Für die zwei Teams des Glauchauer SC 1873, dann natürlich ebenso ein weiteres Uhrendrücken, an den heimischen bzw. auswärtigen Wettkampfbrettern.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Vogtländischer SC Plauen 1952

Noch nie seit Neugründung 1991/92, stand die Erste der Glauchauer, vor einer vierten Landesklassenrunde, völlig ohne jeden Mannschaftspunkt, am Tabellenende da. Der aktuelle Gegner vom VSC 1952, scheint zudem ebenso wenig prädestiniert, als dass der aktuelle Stammachter, daran nunmehr endlich etwas ändern könnte. Trotzdem wird man natürlich versuchen, zumindest mit einem vielleicht machbaren Teilerfolg, den Tabellensechsten, abtrotzen zu können. Hierzu, muss jedoch vom ersten bis zum letzten Brett, eine geschlossene Mannschaftsleistung her und die sichtlich offen liegenden Nerven bei allen Spielern, unbedingt in den Griff bekommen werden. Vielleicht, kann ja damit auch das fehlende Quäntchen Glück, in der einen oder anderen Situation am Brett gezwungen werden, endlich wieder einmal auf Seiten der Gastgeber zu stehen. Die Vogtländer jedoch, werden wohl kaum Nachsicht üben, wenn sich die Chance zum Doppelpunktgewinn, auch in den Räumen des Muldestädter Sportparks, für sie bietet.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel B   SG Waldkirchen III - GSC II

Auch bei der Dritten des SG Waldkirchen, will die zweite Reihe des GSC, ihren aktuellen Siegeslauf fortsetzen und den dritten Doppelpunktgewinn in Folge, einfahren. Die dabei anstehenden, kleineren Besetzungsprobleme, sollten selbst im Vogtländischen erfolgreich gemeistert werden und selbst ein am Ende zu Buche stehender 4,5:3,5 Erfolg, geht dann vollkommen in Ordnung. Vielleicht hilft ja dieses gewisse Handycup sogar, um die eigene Aufmerksamkeit an den Brettern, bei allen letztlich eingesetzten  Spielern an diesem Tag, noch etwas mehr zu erhöhen. Mal sehen, wie viel Gegenwehr, hierbei die Hausherren entfachen können. Bisher reichte es für diese, aber nur in der Fremde zu vollen Punkten, demnach ein scheinbar recht gutes Omen, für die Glauchauer.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14   2. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier   20.11.13

140 JAHRE SCHACH GSC 1873, IST AUCH EIN STÜCK MIT DEM EHRENMITGLIED

Mit einem fest terminisierten Austragungsplatz, kommt es am morgigen Buß- und Bettag, zum 2. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier, im vereinsinternen Spiellokal des Glauchauer Schachclub 1873, an der Meeraner Strasse 49 der hiesigen Muldestadt. Beginn der Veranstaltung im Schnellschachmodus ist für 10.00 Uhr vorgesehen und dann stehen allen Beteiligten, fünf Runden im Schweizer System bevor. Die Vereinsleitung, hofft dabei wieder auf eine rege Beteiligung unter ihren Mitgliedern, denn bei der Premiere im Mai 2012 saßen immerhin auch schon 16 Schachfreunde an den Brettern und der Wanderpokal, sowie die drei Geldpreise (20,-/10,-/5,- Euro), warten ja außerdem noch auf neue Besitzer. Der eine oder andere Gast, ist hierbei natürlich auch gern gesehen, wobei allgemein ein Startgeld von 2,-€ erhoben wird.

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LK Zwickau   Saison 2013/14   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   16./17.11.12

GUTE MEISTERSCHAFTSAUSBEUTE, DES GLAUCHAUER NACHWUCHSQUINTETTS

Trotz der nur fünf, statt der eigentlich geplanten sieben, zu entsendeten jungen Vertreter des Glauchauer Schachclub 1873, bei den diesjährigen Titelkämpfen der Altersklassen U10 bis U20, auf Zwickauer Landkreisebene, kehrten diese recht erfolgreich zurück. Beim seit Jahren, gastgebenden SV Muldental Wilkau-Haßlau, an zwar veränderten Lokalitäten, fanden sich immerhin wieder 37 bretthungrige Nachwuchsaktive mit ihren Betreuern aus den vier regionalen Hauptvereinen der Orte Crimmitschau, Glauchau, Wilkau-Haßlau und Zwickau ein, um innerhalb der zwei angesetzten Wettkampftage, ihre Besten in fünf Runden des Schweizer Systems, zu ermitteln. Für die hiesigen Muldenstädter gab es schließlich einen ersten, einen zweiten und zwei dritte Plätze zu bestaunen und damit waren die Verantwortlichen des Vereins Knut Ludwig und Frank Thieme schon mal ganz zufrieden, wenngleich man natürlich, bei weitem noch nicht, von kontinuierlich verlaufenden Spitzennachwuchskarieren, zu sprechen ist. Trotzdem ist der GSC, gemäß seinen Verhältnissen, ganz gut mit dabei und das sollte die junge Garde der Glauchauer, weiter animieren, dem Schachsport seine Aufmerksamkeit zu widmen.

Altersklasse U10

Mit dem kleinen Alexander Schöltzke, komplettiert nunmehr ein weiteres Bruderpaar, die Schachanalen der angereisten Kreisstädter. Bei seinem ersten großen Wettkampf der unter zehnjährigen Knaben, zeigte er einen gelungenen Einstand mit zwei Zählern, wobei besonders der erste Tag fast zur optimalen Punktausbeute gereicht hätte. Leider jedoch vergab er seine guten Aussichten in Runde zwei noch und damit blieb es bei den beiden Siegen über Schachfreund Krasowski vom Zwickauer SC und Christian Gorn, aus den Reihen der Hausherren. Am Sonntag, lief es dann aber für ihn so gar nicht mehr und somit reichte es am Ende, unglücklicherweise zum trotzdem aller ehrenwerten 11. Platz. Im vierzehnköpfigen Teilnehmerfeld, waren zudem aber auch noch drei Akteure aus der Altersklasse U8, sowie drei weibliche Vertreter zu finden. Zu Titelehren, kam letztlich der favorisierte Kevin Baumann aus der Landkreishauptstadt, mit 4,5 Zählern im Gesamtklassement.

Altersklasse U12/U14

In seiner Altersklasse der U12 mit vier Teilnehmern, musste sich Teamkollege Tim Seifert beweisen, wobei in dieser Gruppe mit insgesamt zwölf Startern, auch die AK U14 am Start war und genauso ihre fünf Turnierpartien, zu absolvieren hatten. Nach einem klasse ersten Spiel am Samstag und einem ähnlich guten Auftritt am zweiten Wettkampftag, belegte der Glauchauer, mit diesen letztendlich zwei Punkten, einen guten dritten Platz in der Tabelle seiner Geburtsjahrgänge. Das Nachsehen dabei, hatten wieder einmal zwei andere Muldenstädter, nämlich die Schachknaben Zschutschke und Gröbner, auf den Rängen dahinter. Mit der einheimischen Luise Müller, stand dann sogar eine weibliche Vertreterin des königlichen Spiels, ganz oben in dieser Endtabelle.

 Altersklasse U16/U18/U20

Die Jahrgänge der U16-/U18-jährigen Schachaktiven, besetzte der GSC 1873 zusammen mit der Altersklasse U20, gleich mit drei ihrer Nachwuchsleute, wobei diese nicht nur personell, sondern auch ergebnistechnisch, diesem elfköpfigen Starterfeld, einen gewissen Stempel aufdrücken konnten. Dem jüngeren Erik Spitzner, gelang nach einer dreimaligen Nullnummer an den Samstagsbrettern, wenigstens noch ein voller Partieerfolg über den Muldentaler Krause und einem kampflosen Zähler am Schlusstag. Damit belegte er, trotzdem er sicherlich weit unter seinen Möglichkeiten spielte, einen zum Schluss hin, etwas versöhnlichen Bronzerang, bei der jüngsten Altersklasse, im Kreis der doch schon Größeren. Als Bester dieses Quartetts, zeigte da der Crimmitschauer Titelanwärter Toni Seiler, aber schon ganz andere Schachfähigkeiten, mit seinen 3,5 Punkten aus fünf Partien. Innerhalb der kleinsten Teilnehmerliste, waren schließlich seine beiden Vereinskameraden, Bastian Benicke und Bruder Paul Spitzner unterwegs. Für sie, lief es dabei schon insgesamt ganz anders und dies dann besonders, bei dem seit Jahren wohl einzigen Niederlungwitz Toptalent Benicke. Zwar musste auch er, noch der U12-jährigen Katja Fromm, am Brett den Vortritt lassen, blieb aber zumindest in den ersten drei Runden, mit 2,5 Punkten, seinen eigenen Ansprüchen, bereits gerecht. Somit blieb es, nur noch an dem Post-SV Spieler Seiler und an der Wilkau-Haßlau Böhler, sich über ein Remis zu erfreuen. Sowohl deren  Vereinskollege Müller, als auch die dritte weibliche Gegnerin vom SVM, Sportsfreundin Cozma, hatten hingegen das Nachsehen. Mit den dadurch angehäuften 3,5 Punkten, langte es für den nunmehr U18-jährigen hiesigen Muldenstädter, zur nächsten Meisterkrone, seiner doch schon etwas länger andauernden Schachlaufbahn. Auf Rang zwei, schob sich zudem Vereinskamerad Spitzner, welcher nunmehr ebenso, eine Altersklasse höher antreten musste. Ein Sieg gegen den jüngeren Schachfreund Müller aus den Reihen der Gastgeber nach drei Partien und das Remis mit der gleichaltrigen Muldentalerin Cozma, sowie der kampflose Zähler in den beiden Schlussrunden, reichten am Ende, für ihn zu Silber.

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LK Zwickau   Saison 2013/14   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   16./17.11.13

AN DER MULDE, LIEGT DAS SCHACHMEKKA IM NACHWUCHSBEREICH

Für zwei Tage, gilt bei der Schachjugend des Landkreises Zwickau, wieder mit außerschulischer Konzentration, die Figuren zu bewegen. Die Verantwortlichen des heimischen SV Muldental Wilkau-Haßlau, führen hierbei wieder, die alljährliche Regie dieser Meisterschaften, in den Altersklassen der U10 bis U20 und warten auf die hoffentlich zahlreich erscheinenden Teilnehmer, am Austragungsort, in der Kirchberger Str. 2, der dortigen Muldestadt. Auch, auf die seitens des hiesigen GSC 1873 startenden jungen Schachbegeisterten, kommen dabei fünf Runden, an den Wettkampfbrettern zu. Für die Gebrüder Schöltzke und Spitzner, sowie Bastian Benicke, Kevin Pfau und Tim Seifert, gilt es also, die Glauchauer Farben, bestens zu vertreten. Ein paar Medaillenchancen, rechnen sich die mitfahrenden Jugendbetreuer Ludwig und Thieme, sicherlich auch aus und natürlich wünschen dies auch, ganz besonders die eigenen Familienangehörigen, noch viel mehr. Man muss allerdings, erst mal sehen wie es so läuft, denn die jeweilige Tagesform, gerade beim Nachwuchs, schwankt da meistens noch ganz ordentlich und das Schachglück, ist zugleich ebenso, nicht immer mit von der Partie. Wettkampfbeginn, ist am Samstag und Sonntag jeweils 9.00 und ab dann gilt es für alle Beteiligten, gute Züge zu finden.

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Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 10.11.13

GLAUCHAUER ERSTE WEITER IM SINKFLUG UND ZWEITE DERZEIT SICHER, AUF DEM WEG NACH OBEN

Mit ihren dritten Punktspieltag, mussten sich am vergangenen Sonntag, die Mannschaften im SVS, auseinandersetzen. Schon erste brisante Begegnungen zu bestehen, hatten dabei die zwei Vertreter vom hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, sowohl auswärts, als auch daheim.

2. Landesklasse Staffel C  
SK König Plauen III - GSC I   5 : 3

Auch bei der scheinbar, nicht so spielstarken Dritten der vogtländischen Gastgeber vom SK König, welche zudem mit zwei Ersatzleuten, an die Bretter treten mussten, zollten die Mannen der Glauchauer Ersten, erneut ihren andauernden Unvermögen zu Mehr, ordentlichen Tribut. Obwohl man selbst in Plauen, auf den eigenen Stammachter bauen konnte, entwickelte sich der Wettkampf, wie schon an den ersten beiden Punktspieltagen der neuen Saison, immer mehr zu Ungunsten der Muldestädter. Ein vielleicht doch recht schnelles Remis von Ralf Wegner am 5. Brett, zu Mitte der zweiten Bedenkzeitstunde, passte da zwar noch in den Fahrplan des GSC, aber der folgende Partieverlust, allerdings mit Sicherheit schon nicht mehr. Nach knapp drei Stunden Kampf, verunsicherte eine Mattdrohung des Gegners, Jörg Pumpa eine Position dahinter zusehends, mit der unnötigen Folge zur Spielaufgabe. Selbst die mehr oder weniger, emotionslos geschlossenen Punkteteilungen, innerhalb von nur einer Viertelstunde, kurz danach, zeugten eher von fehlender eigener Courage, der beteiligten Gästespieler Dietmar Nötzel, Jens Becher und Peter Nagorny, an den Brettern sieben, zwei und vier, wobei hier noch fast drei Stunden Zeit gewesen wäre, um auf Sieg weiter zu spielen. Da ist eben, auch die machbare Zugwiederholung vom Gesauer oder die, an sich recht überschaubaren Stellungen der beiden anderen Mannschaftskameraden aus Lichtenstein und Remse, möglicherweise die falsche Argumentation im Nachhinein. Den endgültigen Knackpunkt zum Doppelpunktgewinn der Plauener, setzten diese schließlich, bereits knapp 20 Minuten nach dieser Remisenschwemme. Verantwortlich für die Hausherren dort, das eine Figur gewinnende Schlussbrett, welches dem Niederlungwitzer Nachwuchsakteur Bastian Benicke, damit vorzeitig in die Schranken wies. Angesichts dessen, schwand fraglos auch die Siegesmoral beim gut agierenden Lutz Köhler, seitens des GSC. Das Remis der beiden Kontrahenten an Position drei schließlich, sicherte den heimischen Vogtländern, den noch fehlenden halben Brettzähler, zu dem am Ende, klug heraus gespielten Mannschaftserfolg. Nunmehr, verfolgte allein noch das Spitzenbrett mit Sven Weigand, seine individuellen Siegesbemühungen, allerdings ebenso vergeblich, denn nach gut 240 Minuten Partiedauer, gab es letztlich doch nur, jeweils einen halben Punkt für die beiden Mannschaftsprimusse. Wenigstens kam der Gesauer dabei, mal wieder einigermaßen über die erste Zeitkontrolle hinweg, was ihm aber bestimmt nur recht wenig, mit diesem Spielausgang versöhnen konnte. Das so entstandene 5:3 der Hausherren, stößt die hiesigen Kreisstädter nunmehr richtiggehend in den Abstiegssumpf dieser Staffel und dürfte den kommenden, sicherlich nicht leichter werdenden Aufgaben des GSC, immer weniger dienlich sein.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - Zwickauer SC III

Zum aktuellem Heimspieldebüt dieser Saison, erwartete die zweite Mannschaft der Glauchauer, den anderen Muldestädter Vertreter aus Zwickau. Gegen die angereiste Dritte des dortigen Schachclubs, war schon im Vorfeld, die Parole zum zweiten vollen Punktgewinn, des Teams um Mannschaftsleiter Ludwig, ausgegeben wurden. Mit der erneut, sehr spielstark wirkenden eigenen Formation, sollte also dieses Ziel, dann auch problemlos umgesetzt werden können. Ganz so einfach, wurde es letztlich aber doch nicht, obwohl die Zwickauer, so manches Besetzungsproblem mitbrachten und ihr zweites Brett, sogar gänzlich freilassen mussten. In den Genuss dieses kampflosen Punktgewinnes, kam der einheimische Rainer Bergmann und machte damit, den ersten Mannschaftszähler im Spielformular fest. Dieser Führung gewiss etwas geschuldet, einigte sich nach 90 Minuten, schließlich Axel Burkhardt an Position fünf agierend, recht friedlich, auf die erste Punkteteilung des Tages. Ein böser Fehler, kostete seinen Mannschaftskameraden, Peter Paluch am letzten Brett, allerdings schon nur knapp 30 Minuten später, nicht nur zwei Bauern, sondern die gesamte Partie. Fast zeitgleich, gab es die zweite Punkteteilung, diesmal jedoch für Knut Ludwig an drei und dazu, ebenso unspektakulär. Total anders anzusehen, war da der Spielfluss von Thomas Drauschke am Spitzenbrett, welcher seinem Kontrahenten, schon in der Eröffnung zwei Bauern abnahm und am Ende, sogar über Damen- und Figurenmehrheit verfügte. Etwas gemäßigter, aber gleichwohl wirksam genug, brachte nach ebenfalls knapp drei Stunden Dauer, Reinhard Gehrt an Position sechs, seinen Gegenüber, die nächste Niederlage bei. Damit verfügten die Hausherren, schon mal über ein 4:2 Zwischenresultat und waren den Doppelpunktgewinn, bereits sehr nahe gekommen. Zum Glück ohne jede Folgen, blieb somit der vergebene sichere Sieg am 7. Brett der Glauchauer, wo der aktuell älteste Spieler der Gastgeber, Bernd Wollmann, dessen ungeachtet, das letzte Remis des Wettkampfs, sicher stellte und den geforderten Mannschaftserfolg seines GSC, unumstößlich machte. Doppelt Leidtragender, war dann wohl auch um so mehr, Gunar Scholz, denn der Niederlungwitzer, steuerte nicht nur keinen Brettpunkt zum Gesamtsieg seines Teams bei, sondern verlor auch noch, ziemlich frustrierend, seine eigene Partie an Position vier. Nun ja, solche Aussetzer kommen eben hier wie da vor, wobei sich die Glauchauer, an diesem Wettkampfsonntag im Sportpark, gewiss nicht mit Ruhm bekleckert haben. Trotzdem, steigt man schon mal auf Tabellenrang zwei und ist weiterhin auf Kurs nach oben, wobei solche individuellen Spielerfehler im Team, zukünftig so klein wie möglich, gehalten werden sollten.

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Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 10.11.13

HOHER ERWARTUNGSDRUCK, IN DEN REIHEN DER GLAUCHAUER SCHACHTEAMS

Pünktlich nach den Herbstferien im Freistaat, steht für die Schachteams der Region, der dritte Punktspieltag für die Männermannschaften ins Haus. Somit sitzen auch die beiden Vertretungen des Glauchauer SC 1873, am Sonntag ab 9.00 Uhr, wieder an den Wettkampfbrettern in ihrer jeweiligen Spielklasse. Dabei sollte die Erste auswärts bestehen können und die Zweite kann sich im heimischen Sportpark der Muldestadt präsentieren.

2. Landesklasse Staffel C   SK König Plauen III - GSC I

Beim gegenwärtigen Tabellensechsten sollte die 1. Mannschaft der Glauchauer, endlich zu einem ersten  zählbaren Resultat in dieser noch jungen Saison kommen. Derzeit steht man ja immer noch, allein ohne jeden Punkterfolg da und ziert damit, das Ende dieser Staffel. Dementsprechend,  spuken wohl auch schon diverse Abstiegsängste, in den Köpfen der beteiligten Spieler. Sicherlich ist hierbei in den ersten beiden Meisterschaftsrunden, auch so manches ziemlich schief gelaufen, aber gerade deshalb, muss der Schalter im Muldestädter Achter, nun auch mal umgelegt werden. Die gastgebende Dritte des SK König, scheint zumindest von der Papierform her schlagbar zu sein, aber dieser Aspekt galt ebenso schon, zuletzt gegen die Markneukirchener.  Egal wie, einen Mannschaftszähler zu holen, ist  am Ende bereits Pflicht, zumal man diesmal, hoffentlich mit vollzähliger Stammbesetzung, ins Vogtland reisen kann.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - Zwickauer SC III

Ihren verspäteten Start in diese Vogtlandstaffel, haben die Mannen der Dritten des GSC, vor vier Wochen in Treuen, erstmal gut hinbekommen und nunmehr sollte auch die nächste Hürde, souverän gemeistert werden.  Gegen die Gäste der dritten Vertretung aus Zwickau, fehlt zwar das Stammbrett zwei der Hausherren, aber mit dem heimischen Einsatz des Schachfreund Bergmann, dürfte diese Lücke problemlos geschlossen werden. Einem Sieg, steht also wahrscheinlich nichts im Wege, wenngleich natürlich gerade deshalb, die nötige Konzentration aller Glauchauer Spieler, unbedingt gefragt bleibt.  Der Zwickauer Tabellennachbar hingegen, kann da mit Sicherheit völlig unbeschwerter agieren, denn auf dessen Fahnen steht nun mal, definitiv nicht der unbedingte Aufstieg, am Ende dieser Saison.

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LK Zwickau            Saison2013/14            Mannschaftspunktspiel            Runde 2 - 03.11.13

SICHERER ERSTER MANNSCHAFTSERFOLG, DER GLAUCHAUER DRITTEN

Innerhalb kurzer Zeit, mussten die Zwickauer Landkreisteams, zur zweiten Punktspielrunde antreten, wobei sich der Vierer des Glauchauer Schachclubs 1873, erneut auf Reisen zu begeben hatte.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   Zwickauer SC V - GSC III   1 : 3

Sich diesmal sportlich besser verkaufen, wollte das Glauchauer Quartett der dritten Reihe des Vereins, bei der Fünften der ehemaligen Trabantstädter. In leicht veränderter Aufstellung, gegenüber von vor vierzehn Tagen in Wilkau-Haßlau, gelang dies, gegen die rein aus Nachwuchsaktiven angetretenen Hausherren, dann auch fast optimal, wenngleich diese nur drei Bretter besetzten konnten. Kampflos, kam somit Tim Seifert an seinem 3. Brett, zum ersten Mannschaftszähler. Bei seinem Debüt noch kräftig Lehrgeld zahlen, musste letztendlich aber noch Benjamin Schöltzke, auf Seiten der Gäste. Trotz Mehrfigurenvorteil, besiegte ihn sein junger Gegenüber, schon nach nur 45 Minuten Partiekampf an Position zwei und brachte somit den Zwickauern, den sicherlich glücklichen Ausgleich. Teamkollege Willi Opitz jedoch, konnte andererseits nur eine Viertelstunde später, problemlos, die Führung wieder herstellen und genauso machte es der andere alte Hase bei den hiesigen Muldestädtern, Frank Thieme. Mit dem abschließenden Sieg des Mannschaftsleiters beim GSC III, stand schließlich auch das Endresultat von 3 : 1, nach gut 90 Minuten, schwarz auf weiß, auf dem Ergebniszetteln dieses zweiten Spieltages. Damit sieht die Schachwelt bei den hiesigen Kreisstädter, auch schon wieder etwas freundlicher aus, sind doch die angestrebten ersten Tabellenpunkte, perfekt gemacht. Mit Rang drei in dieser kleinen Sechserstaffel, findet man sich zudem im Mittelfeld, unter völlig ausgeglichenen Verhältnissen wieder.

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LK Zwickau            Saison2013/14            Mannschaftspunktspiel            Runde 2 - 03.11.13

KREISSTÄDTER DRITTE, WIEDERRUM AUSWÄRTS GEFORDERT

Nur zwei Wochen nach dem Start in die Zwickauer Schachliga, müssen die sechs beteiligten Mannschaften, erneut an die Bretter. Das Quartett des GSC 1873 III, macht da keine Ausnahme und muss am morgigen Sonntag ab 9.00 Uhr, somit ebenfalls wieder Farbe bekennen.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   Zwickauer SC V - GSC III

Nachdem die Auftaktpremiere der Glauchauer Dritten, nach Jahren der Abstinenz in dieser Spielklasse, nicht ganz so gelaufen ist, als wie man angesichts des eingesetzten Vierers eigentlich dachte, will man es diesmal besser machen. Dazu dürfte die Fünfte der gastgebenden Zwickauer, eigentlich gerade richtig kommen, denn diese sollte mit den namentlich gemeldeten Spielern, durchaus machbar sein. Wenn die beiden erfahrenen GSC-Aktiven Thieme und Opitz, dabei ihre Partien erfolgreich gestalten können, ist der erste Mannschaftszähler, sicherlich keinerlei Utopie. Trotzdem gilt auch hier wieder, erst mal sehen, welche Gegner bei den heimischen Muldestädtern, dann wirklich an den Brettern, gegenüber sitzen. Für die jugendlichen Neulinge im Team des GSC, gilt wohl mehr denn je, sich unter Wettkampfbedingungen weiter zu entwickeln und eigentlich ist nur dieses Ziel der vorgegebene Weg. Die Nachwuchsakteure der Hausherren jedenfalls, haben schon vor zwei Wochen, ihre ersten Meriten einfahren können und dabei einen Teilerfolg verbucht.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14  4. Sachsenlandopen   31.10.-02.11.13

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THÜRINGER FAVORITENSIEG, BEI VIERTER AUFLAGE

Nach drei anstrengenden, aber auch schönen Wettkampftagen, ist das 4. Sachsenlandopen des Glauchauer Schachclub 1873, nunmehr Geschichte. Das zuletzt 2003 ausgetragene Turnier, wurde dazu heuer, vor allem wegen des 140jährigen Vereinsjubiläums des ältesten Muldestädter Sportclubs, wieder aus der Taufe gehoben. Im aktuellen Spiellokal des Mehrzweckgebäudes im Sportpark der Muldestadt, fanden die Verantwortlichen um Turnierleiter Dietmar Nötzel und Hauptschiedsrichter Andre Martin, angenehme Bedingungen, welche bei allen beteiligten Spielern, ebenso ihre Zustimmung fanden. Insgesamt kamen nach drei kurzfristigen Absagen, aber auch noch zwei Schnellentschlossene hinzu, so dass sich zum offiziellen Meldeschluss der Veranstaltung am Reformationstag, 23 Teilnehmer in die Startliste eingetragen hatten. Spielstärketechnisch, war das Feld zwar sehr breit gefächert, tat der guten Stimmung aller Beteiligten, jedoch absolut keinen Abbruch. Fast alle Starter, kamen hierbei aus den neuen Bundesländern, aber es gab da auch den Einen, aus den alten Ländern und zusammen, vertraten diese immerhin, auch noch neun deutsche Schachvereine. An der Turnierspitze, überragte natürlich der thüringische Ligaspieler Ference Langheinrich vom ESV Lok Sömmerda, mit seiner Deutschen Wertzahl von 2421 und einer Elo von 2465, die restlichen Podestanwärter um die 1900 bis 2000 und drückte damit dieser Veranstaltung, dann doch einen gewissen Gütestempel auf. Seiner unbestrittenen Sieganwartschaft völlig gerecht, wurde letztendlich die Startnummer eins mit Schachfreund Langheinrich, natürlich auch. Problemlos steuerte er mit seinen vier Siegen und einem Remis, von Beginn an, den Pokalgewinn der Stadt Glauchau und natürlich das ausgelotete Preisgeld an, wobei die schnelle Punkteteilung in der Schlussrunde, wohl leider nur diesem Ziel geschuldet war. Somit kam alleinig, der dadurch am Ende drittplatzierte Philippe Roitzsch mit DWZ 1970, in den Genuss eines Teilerfolges, gegen den Star dieser Veranstaltung. Der Vertreter des SVM Wilkau-Haßlau, brachte es folglich auf 3,5 Zähler in der Schlusstabelle, bei so dann auch bester Buchholzwertung und blieb zudem genauso unbesiegt, wie sein Vereinskamerad Markus Bindig (2035) auf Rang zwei mit vier Punkten, welcher allerdings drei Siege und zwei Remisen am Brett, erzielen konnte. Die freundschaftliche Partieeinigung der beiden Mannschaftskameraden in Runde vier, half da in Blickrichtung Podiumsplatz, gewiss auch noch etwas nach. Unbestritten jedoch, gehörten diese zwei Jungaktiven, aber ohnehin zum dortigen Mitfavoritenkreis. Die sich der realen Herausforderung, des Kampfes mit dem thüringischen Spitzenspielers stellenden, weiteren Akteure um die Geldpreisränge, kamen schließlich aus Chemnitz und Glauchau. Vor allem Ulrich Wünsch (1918) von der USG, lieferte einen guten Wettkampf ab und hatte hierbei, auch ständig die Nase bei den besten Senioren vorn. Noch erfreulicher für ihn, war folglich das Erringen des 4. Platzes, bei jedoch gleicher Punktzahl wie die Ränge drei bzw. fünf, aber mit knapp veränderten Wertungskriterien, als diese Zwei. Sicherlich nicht nur darum, ärgerte sich der heimische Sven Weigand (1991), doch etwas über seinen unglücklich wirkenden, fünften Geldrang am Ende. Der Gesauer allerdings, hatte sich wohl auch den Ausgang seiner Auftaktpartie, mit seinem Angstgegner und Vereinskamerad Jörg Pumpa, ein wenig anders vorgestellt, musste jedoch angesichts seines fast ständigen Dauerproblems der Zeitnot, fraglos selbst damit, letztlich zufrieden sein. Nach diesem punkthalbierenden Beginn, folgte im nächsten Bruderduell, mit dem Präsidenten des GSC Axel Burkhardt, der geplante Sieg und zu diesem vollen Punktgewinn, kamen in den Runden drei und fünf, danach noch zwei weitere Erfolge über die Zwickauer Vertreter auf den Schlussrängen acht und zwölf eingekommenen, Kevin Dannhäuser und Frank Fritsche, hinzu. Allein in Runde vier, wurden ihm fraglos seine schachlichen Grenzen, vom mitspielenden Eloriesen, schon ordentlich aufgezeigt.  Mit dem Exglauchauer und jetzig wohnhaften Callenberger Ronny Seifert, schob sich ganz beiläufig, ein zukünftiger GSC-Aktive, unter die besten Zehn und belegte als einer von nur vier ungeschlagenen Akteuren, mit seinen drei Brettpunkten, Rang acht im Endklassement und dass, dabei vor dem eigentlich besten anwesenden Spieler vom Zwickauer SC, Sportfreund Völkel. Der einzige kleine Regeldisput zum Blättchenfall, während des ganzen Turnierverlaufs überhaupt, ging hierbei leider auf die Kappe des Trabantstädter und brachte ihm in der Begegnung mit dem Chemnitzer Wünsch, doch nachdrücklich, vom eigenen oberen Platzierungsziel ab. Einen für ihn sicherlich guten Wettkampf, zeigte dagegen Vereinskollege Lutz Faber (1752), mit den gleichen drei vollen Brettzählern in der Schlusstabelle. Der Lohn dafür, war der Kategoriegewinn bei den DWZ-Besten unter 1800, vor dem punktgleichen Sachsenringakteur Thomas Knoof (1764) und den nächsten Zwickauer Mitkonkurrenten Frank Fritsche (1669), der es auf 2,5 Zähler brachte. Die in dieser Wertung agierenden zwei GSG-Vertreter, Jörg Pumpa (1668) und Dietmar Nötzel (1632), spielten dort keine Rolle und belegten mit 1,5 bzw. 2 Zählern, schließlich die Gesamtränge 21 bzw. 18. Zu wenig, waren hier die positiven Spielausgänge mit den eigenen Klubmitgliedern Weigand und Benicke bzw. Ludwig und Bergmann. In der anderen DWZ-Einordung der drei Stärksten unter 1600, fand sich hingegen mit Axel Burkhardt (1496), ein Gastgeber recht glücklich wieder, wobei er es gleichfalls bloß, auf zwei Tabellenzähler brachte. Nur dank der besseren Brettberechnung, aus den beiden Partieremisen zu Beginn und Ende des Turniers, mit dem Oberlungwitzer Knoof und dessen Teamkollege Roitzsch, sowie profitierend durch den kampflosen Zähler in Runde drei, konnte der Albertsthaler, die anderen beiden punktgleichen Mitstreiter innerhalb dieses Prämiengerangels, Mario Roitzsch (1406) vom SC Sachsenring und seinen eigenen Mannschaftskameraden aus der Zweiten des GSC 1873, Bernd Wollmann (1346), auf den gemeinsamen  zweiten Kategorierang verdrängen. Gänzlich in der Breite, waren die einheimischen Schachfreunde, in Gesamtwertung dieses Open, leider überwiegend nur sehr wenig, in ihren Partien so richtig erfolgreich und dementsprechend, kamen neben den Plätzen 15 und 16, der zuvor erwähnten Hausherren, auch die beiden zwei Punkte holenden Niederlungwitzer Knut Ludwig als 19. und Junior Bastian Benicke als 20., sowie der Glauchauer Rainer Bergmann, als 23. mit einem Klassementzähler, nicht über die hinteren Ränge heraus.  Innerhalb der fünf angesetzten Runden im Schweizer System, waren dies zudem noch, nur rein erkämpfte Punkteteilungen am Brett und dürfte den eigenen Ansprüchen aller Derjenigen, auf keinen Fall genügen. Die eine oder andere Siegchance, wurde da zweifellos, gerade bei den zwei Vereinsmitgliedern Benicke und Bergmann vertan, aber gerade dies, zeigt die noch zu verbesserten Schwächen in der absoluten Nutzung, einer solchen Gelegenheit auf. Die gewisse Turnierhärte vieler anderer Teilnehmer, zeigt da schon noch gewisse Vorteile. Bravourös schlug sich hierbei gerade, der Gewinner des Seniorenpreis Klaus Elborg vom SK Duderstadt, mit drei Partiepunkten und Gesamtplatz 11, bei seinen zwei Brettsiegen über die Glauchauer Konkurrenz, in Form von Sportfreund Bergmann und Pumpa und die zwei bedeutsamen Remisen mit den Kontrahenten Bindig und Schröder. Das Nachsehen hatte somit aber, der Mitbewerber um diesen Wertungsrang der über Sechzigjährigen, Roland Ketzscher, bei nur 2,5 Zählern und Rang 13 in der Endtabelle, obwohl auch er besonders gut, die gastgebende Reihe der Organisatoren, wie den Spieler Ludwig aus der Zweiten der heimischen Muldestädter und den wohnhaften Lichtensteiner Nötzel, durch seine Routine am Brett, gerade in der gebotenen Fehlerausnutzung, absolut überzeugte. Nicht nur er, gab während der drei Wettkampftage, mit zwei, einer und zwei Partieansetzungen, immer wieder kund, wie schön sich auch das ganze Drumherum dieser Veranstaltung, für ihn darstellte. Scheinbar alle Anwesenden, waren aber mit den vorgefunden Spielbedingungen am Austragungsort und der ständig angebotenen leiblichen Versorgung, in der Meeraner Strasse 49, sichtlich zufrieden und bedankten sich nach der Siegerehrung am frühen Samstagabend, bei den Verantwortlichen dafür. Ein Wiederkommen zum nächsten Open jedenfalls, sagten ausnahmslos, fast alle diesjährigen Starter zu, wobei die Austragung eines solchen schachlichen Event, gerade solch ein relativ kleiner Verein wie der GSC 1873, sich eben finanziell, einfach nur Ab und An mal leisten kann. Ein Sponsor, währe da sicherlich die beste Lösung, aber zudem ist Organisation, selbst mit der recht bescheiden wirkenden Starterzahl, aufwandtechnisch, unbedingt auf mehr verantwortlichen Schultern im Klub, zu verteilen. Eine Überlegung, für etwas regelmäßigere Sachsenlandopen jedoch, ist es bestimmt allemal wert und die Zukunft, wird es dann schon zeigen, wobei spätestens zum 150jährigen Bestehen des Glauchauer Vereins, im Jahre 2023, die Köpfe wieder rauchen dürften. Einen Dank auch an dieser Stelle, dem Bürgermeister der Stadt, für sein Erscheinen zur Eröffnung dieses kleinen schachlichen Highlights und den gestifteten Siegerpokal.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14  4. Sachsenlandopen   31.10.-02.11.13

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140 JÄHRIGES JUBILÄUM, BIETET WEITERES SCHACHTURNIER

Nach zehn Jahren Turnierpause, lädt der Glauchauer Schachclub 1873 wieder alle Anhänger des königlichen Spieles, zum 4. Sachsenlandopen vom 31. Oktober bis zum 2. November, in die hiesige Muldestadt ein. Austragungsort, ist dabei heuer das Spiellokal des hiesigen Vereins im Glauchauer Sportpark, an der Meeraner Strasse 49. Ab dem arbeitsfreien Reformationstag in den neuen Bundesländern, bis zum darauf folgenden Samstag, sollten also die Köpfe der Teilnehmer kräftig rauchen. Dazu ist sind dann, insgesamt fünf Runden im Schweizer Systems, als Austragungsmodus angesetzt. Die erste Runde, startet somit am Donnerstag um 10.00 Uhr und am Nachmittag folgt ab 15.00 Uhr Runde zwei. Am freitäglichen Brückentag gibt es ab 17.00 Uhr die dritte Partie als weitere Aufgabe. Am Samstag schließlich, gilt es die letzten zwei Runden ab 9.00 bzw. 14.00 Uhr, erfolgreich zu bestehen, denn danach, kommt es gegen 18.30 Uhr, zur Siegerehrung mit Preisverteilung. Letzte Startmeldungen, können dabei die Spätentschlossenen mit 5,- € Aufpreis, noch am 1. Wettkampftag bis 9.30 Uhr, vor Ort abgeben. Das Startgeld für die Teilnehmer beträgt ansonsten, 20,- € für die Erwachsenen und 15,- € für alle Jugendlichen unter 18 Jahren. Natürlich wird das Turnier DWZ ausgewertet und somit ist schon mal für reichlich Hingabe, beim Kampf um die notwendigen Punkte am Brett, gesorgt. Dazu kommt der Anreiz durch das ausgeschriebene Preisgeld, in voller Höhe der zuvor eingenommenen Startgelder und den obligatorischen Pokal der Stadt Glauchau, für den Sieger. Bei voller Teilnehmerzahl von mindestens 40 Spielern, sind Belohnungen, zwischen 10,- bis 300,- € vorgesehen, wobei nicht nur Platz eins bis fünf datiert sind, sondern auch noch die besten in den verschiedenen Sonderwertungen, der DWZ U1600/1800 und der beste Senior/Junior, zu Preisen kommen können. Die Bedenkzeit pro Spieler ist hierbei auf 90 Minuten für 30 Züge und weitere 60 Minuten bis zum Blättchenfall festgelegt. Ist zu hoffen das sich nicht nur die einheimischen Aktiven der Gastgeber zahlreich einfinden werden, sondern vor allem auch die Schachsportbegeisterten aus dem gesamten Umland, den Weg in die hiesige Muldestadt finden. Für die notwendige Stärkung im Spiellokal, ist selbstverständlich gesorgt und das ganz zu fairen Preisen. Die ganze Veranstaltung, erfolgt diesmal im Rahmen des 140jährigen Vereinsjubiläum des GSC 1873 und ist damit eine  weitere Würdigung des Glauchauer Schachsports und des langjährigen Gemeinschaftsleben, in der einstmaligen Weberstadt.

Bericht

LK Zwickau            Saison2013/14            Mannschaftspunktspiel            Runde 1 - 20.10.13

GLAUCHAUER TEAM, ZAHLT ERST EINMAL NOCH ETWAS LEHRGELD

Nunmehr, haben auch die Schachmannschaften auf der hiesigen Kreisligaebene von Zwickau, ihre ersten Wettkampfpartien hinter sich. Für die neu formierte dritte Vertretung des Glauchauer SC 1873, war dies nach Jahren der Abstinenz, endlich wieder eine erste Gelegenheit, sich dabei der Konkurrenz zu zeigen.

Spielbezirk Chemnitz Kreisliga Zwickau  
SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III   3 : 1

Bei ihren Premierenauftakt, seit der Saison 2008/09, hatten es die Aktiven der Glauchauer Dritten, mit der 5. Mannschaft des Gastgebers zu tun. An den Brettern der Wilkau-Haßlauer, saß allerdings nur eine Jugendliche auf Position zwei, währenddessen sich bei den Gästen die Bretter zwei und drei, mit ihren beiden Knaben Kevin Pfau und Tim Seifert zeigten. Zum Stammdreier um Mannschaftsleiter Frank Thieme, gesellte sich dann kurzfristig noch mit Willi Opitz, ein inzwischen gestandener Oldie. Nachdem bei den Gästen, gerade das Nachwuchsduo, die doch schon weit besseren Schachargumente ihrer beiden Gegenüber, nach kaum einer Stunde, brav anerkennen mussten, konnte wenigstens der Glauchauer Ersatz Opitz am letzten Brett, souverän überzeugen. Mit seinem Anschlusspunkt zum 1:2 Zwischenstand nach fast 90 Minuten, keimte also wieder etwas Hoffnung bei den hiesigen Muldenstädtern. Leider jedoch, musste sich nach gut vier Stunden tapferer Gegenwehr, letztendlich der Albertsthaler an eins, geschlagen geben und den dabei schon mit der Eröffnung eingeschlagenen, etwas eigenwilligen Partieweg, Tribut zollen. Mit Sicherheit, trotzdem kein Beinbruch für das GSC-Team, will man doch mit diesem Kreisligaauftritt, vor allem besonders den eigenen Nachwuchs, erfahrungstechnisch weiterhelfen. Dennoch, dürfte man angesichts der beiden anwesenden erfahrenen Spielern, den einen theoretisch durchaus möglichen Mannschaftszähler, etwas leichtfertig verschenkt haben. Mal sehen, wie es dann in vierzehn Tagen läuft und ob vielleicht da schon, die jüngeren Teammitglieder mehr zeigen können und auch das Glauchauer Spitzenbrett, wieder seine ganze Routine voll beisteuern wird. Die Muldentaler Hausherren, rangieren sich mit dem 3 : 1 Erfolg, jedenfalls erstmal auf Tabellenrang zwei ein und die hiesigen Kreisstädter belegen den 5. Platz in dieser Sechserstaffel.

Vorschau

LK Zwickau            Saison2013/14            Mannschaftspunktspiel            Runde 1 - 20.10.13

GSC III, MIT COMEBACK IM KREISFORMAT

Wie immer, beginnen die Schachmannschaften auf der untersten Spielebene Sachsens, erst im letzten Jahresquartal, mit ihrer neuen Saison 2013/14. Für die Kreisliga Zwickau, welche im Spielbezirk Chemnitz beheimatet ist, gilt es also somit, ab diesen Sonntag um 9.00 Uhr, die Wettkampfbretter mit dem gemeldeten Vereinsquartett, erfolgreich zu besetzten. Mit einer fünfjährigen Auszeit, versucht sich auch der zurückgekommene Glauchauer SC 1873, mit seiner 3. Vertretung, darin zu beweisen.

Spielbezirk Chemnitz  
Kreisliga Zwickau   SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III

Für die Möglichkeit, gerade den vereinseigenen Schachnachwuchs, noch weitere Spielpraxis anbieten zu können, entschlossen sich die Glauchauer Verantwortlichen des hiesigen Klubs, auch eine dritte Reihe, für diese Zwickauer Kreismannschaftsmeisterschaften, zu melden. Dem aktuellen Quartett, unter Leitung des Jugendtrainers Frank Thieme, stehen dazu fünf Runden mit den beteiligten Teams aus Crimmitschau, Thurm, Wilkau-Haßlau und Zwickau bevor. Neben Schachfreund Thieme am 1. Brett, stehen so noch die drei Knaben Ben Schölzke, Tim Seifert und Kevin Pfau, im Stammaufgebot. Weiterer möglicher Ersatz bietet sich aus dem umfangreichen Bereich, der zu betreuenden Schularbeitsgemeinschaften, in der hiesigen Muldestadt an und zudem gibt es auch noch den einen oder anderen Senior beim GSC selbst, welcher mal eine zusätzlich ernste Partie, letztlich spielen möchte. Zum Auftakt, müssen die Glauchauer nunmehr nach Wilkau-Haßlau reisen, wo die Fünfte der gastgebenden Muldentaler, wartet. Irgendwelche Prognosen zum Spielausgang selbst, kann man indessen, hierzu kaum geben, dient diese Spielserie, doch bei allen der beteiligten Vereine, sicherlich mehr oder weniger, nur gewissen wettkampfnahen Trainingszwecken. Der sportliche Ehrgeiz von jeden einzelnen Aktiven jedoch, dürfte genauso stark sein, wie in all den anderen oberen Klassen auch. Mal sehen, wie sich die hiesigen Kreisstädter, dann also an den Brettern präsentieren können, wobei die Hausherren, gewiss in der Favoritenrolle stecken sollten. Nach erster Sichtung dieses 1. Spieltages insgesamt, müsste man da allerdings auch noch ein ganzes Stück schlauer sein, wer denn so, zu den besten Kreisligateams der weiter laufenden Saison 2013/14, zählen wird. Ist nur zu hoffen, dass sich gerade die jungen Neulinge des GSC, von eventuell verstärkt auftretenden Misserfolgen, nicht zu schnell enttäuschen lassen und ihr Hobby, so prompt wieder in Frage stellen werden.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 13.10.13

GLAUCHAUER SCHACHFREUNDE, SPIELEN MIT UMGEKEHRTEN VORZEICHEN

Noch vor der sächsischen Herbstferien, mussten die Männerteams, ihre zweite Runde an den Schachbrettern angehen. Für die Erste des Glauchauer SC 1873, stand hierzu noch einmal ein Heimspiel auf dem Wettkampfkalender und die Kameraden der zweiten Reihe, gaben derweil, heuer ihr Saisondebüt auswärts. Ambitionen auf Punkte hegten dabei, natürlich beide hiesige Vertreter.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV Markneukirchen   2,5 : 5,5

Noch kurz vor Spielbeginn, musste das vierte Brett der Muldenstädter 1. Vertretung, leider seinen Einsatz im heimischen Sportpark, absagen und somit rannten die Gastgeber, gleich von Beginn an, einen Brettpunkt hinterher. Den angereisten Neuling aus Markneukirchen, war dies natürlich nicht unangenehm, stiegen doch damit die eigenen Chancen, schon mal um exakte 12,5 Prozent. Keine leichte Aufgabe, dann auch in der Folge, für die sieben GSC-Aktiven, um angesichts dessen, wenigstens noch zur mannschaftlichen Punkteteilung, am Ende dieses Tages, zu kommen. Nach knapp zwei Stunden schließlich, einigte man sich an Position sieben, auf ein erstes Remis und wahrte damit weiterhin, die bereits genannte Ausgangslage, für beide Teams. In leicht passiver Stellung, jedoch wohl eine ganz kluge Entscheidung, vom daran beteiligten Lichtensteiner Dietmar Nötzel, in den Reihen der Hausherren. Mit einem zwischenzeitlich klugen Figurenmanöver, beendete Jens Becher am 2. Brett, dann seine Partie nach knapp 200 Minuten siegreich und glich zum 1,5:1,5 Zwischenstand aus. Schade für die Glauchauer, dass dies nur gut eine Viertelstunde anhielt, da es für den heimischen Jörg Pumpa, so bereits anschließend, zur Niederlage an seiner Brettposition fünf kam. Der folgende, weitere Punktverlust an drei, brachte die Gäste, dann sogar mit 3,5:1,5 Zählern in Führung. Hierbei, wehrte sich der dort spielende Muldenstädter Lutz Köhler, fast vier Stunden lang, anerkannte aber schließlich dann doch, die besseren Schachargumente seines starken Gegenübers und gab auf. Das fast gleichzeitige Remis, trotz einen Bauern weniger, aber mit ungleichfarbigen Läufern im Spiel, brachte da den GSC, auch kaum weiter. Für den Niederlungwitzer Jugendspieler, Bastian Benicke am letzten Brett, dennoch aller Ehren wert. Wiederum nur wenige Minuten später, machten die Markneukirchner, endgültig den Sack zum Doppelpunktgewinn zu. Zwar, in akuter Zeitnot vor der ersten Zeitkontrolle, aber dies auf beiden Seiten des Brettes, einigten sich die beiden betroffenen Kontrahenten, per Handdruck auf den halben Partiepunkt. Für Ralf Wegner und seinen GSC an Position fünf aber, war es zugleich die letzte Ergebniskorrektur, dieses wohl ansonsten, schnell zu vergessenen Punktspielsonntages. Grund dafür, die fatale Zugentscheidung des Gesauer Sven Weigand an der heimischen Spitzenposition, welcher nach fast 240minütiger guter Partie, statt zum Sieg einzulenken, die gegenteilige Entscheidung traf. Bei allem Wenn und Aber jedoch, sah er zu diesem Zeitpunkt, gleichwohl auch schon die Zielflagge, auf seiner Uhr. Für das Team aus der Bezirksliga, hieß es freilich dennoch, ihre erste Auswärtsbegegnung 2013/14, ganz klar mit 5,5 : 2,5, beendet zu haben. Die Folge davon, der einstweilige Sprung an die Tabellenspitze, währenddessen sich die Glauchauer nach sehr langer Zeit, über die Rote Laterne in ihrer Staffel, richtiggehend Gedanken machen müssen. Leicht bedenklich, denn nicht nur die 0:4 Mannschaftspunkte sind Fakt, sondern auch nur aktuell 5,5 Brettpunkte.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
SV 1992 Treuen II - GSC II   2,5 ; 5,5

Bei der Reserve des SV 1992, galt es für die angereiste Zweite des GSC, einen wunschgemäßen Saisonstart, in dieser neuen Bezirksklassestaffel C hinzulegen. Alles andere, wie ein Mannschaftssieg in Treuen, wäre da schon eine gewisse Endtäuschung, unter den hoch motivierten  Muldenstädter Aktiven gewesen. Von Beginn an konzentriert jedoch, ließen die Gäste, wahrlich nichts anbrennen und gingen, so auch schnell mit 1:0 in Führung. Keine ganze Stunde, benötigte der einzige Ersatz bei den Glauchauern, Peter Paluch aus Meerane, um seinen jungen Gegner, klar in die Schranken zu weisen. Ihm folgten, mit zwar etwas friedlichen, aber dennoch jederzeit verdienten Remisen, die beiden Kameraden an Position drei bzw. zwei. Sowohl der Niederlungwitzer Knut Ludwig, als auch der Meeraner Neuling im Team, Rainer Raabs, hatten hierbei keinerlei Probleme, in ihrer leicht geführten Partie. Etwas länger dazu agieren, musste dann Axel Burkhardt am 5. Brett, bevor der Albertsthaler, sich ebenso mit dem halben Zähler zufrieden gab. Dank eines gegnerischen Fingerfehlers schließlich, kamen die hiesigen Muldenstädter endgültig, auf die vorgegebene Gewinnerstrasse. Thomas Drauschke aus Niederlungwitz, nahm das Gastgebergeschenk natürlich wohlwollend an und brachte mit diesem Sieg am Spitzenbrett, zugleich seinen GSC, mit 3,5:1,5 in Front. Kurz darauf, einigte man sich nach fast 170minütiger, kontrollierter Partieführung, ganz im Sinne der eigenen Mannschaft, des weiteren an den Spielpositionen sechs und sieben, zu zwei weiteren Remisen. Damit hatten die beteiligten Kreisstädter Reinhard Gehrt und Bernd Wollmann, dann auch ihrerseits, ebenso alles richtig gemacht, in dieser Auftaktbegegnung der Glauchauer. Letztlich war es an Gunar Scholz am 4. Brett, welcher der Niederlungwitzer Schachgemeinschaft, den letzten vollen Punkterfolg bescherte und dem Gästeteam dazu, zum klaren 5,5 : 2,5 Endstand verhalf. Da spielte dann auch, selbst sein reiner Zeitnotsieg, nur eine untergeordnete Rolle, denn wichtig waren die zwei erreichten Mannschaftspunkte des GSC 1873 II. Der erste Schritt in Richtung ausgegebenes Saisonziel, ist also von den Muldenstädtern gemacht und der aktuelle Tabellenrang drei, mit einem Spiel weniger, sollte die richtige Ausgangsposition, hierbei sein.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 13.10.13

ZWEITER SPIELTAG, AN DEN SCHACHBRETTERN DES FREISTAATES

Nur zwei Wochen nach dem Punktspielauftakt der sächsischen Mannschaftsmeisterschaften 2013/13, kommt es am Sonntag, nunmehr bereits zu einer weiteren Runde in den gesamten Schachspielklassen. Der 1.Vertretung des Glauchauer SC 1873, geht es da wie den meisten anderen Teams, währenddessen die Zweite der Muldenstädter ihr verspätetes Wettkampfdebüt, aktuell erst an diesem 16. Oktober, geben wird. Den pünktlichen Partiebeginn um 9.00 Uhr, wissen diese aber natürlich ebenso schon seit Jahren, auch wenn sie eine Auswärtspartie bestreiten müssen und die Erste noch einmal Heimrecht besitzt.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Markneukirchen

Eine zweite heimische Chance, zum ersten Punkterfolg der neuen Saison, hat die erste Mannschaft des GSC diesmal, gegen den Bezirksligaaufsteiger aus dem vogtländischen Musikintrumentendreieck. Angeknüpft, an die doch ganz guten Ansätze der Erstrundenpartie mit den Stollbergern, könnte das in hoffentlicher Bestbesetzung, dann auch wirklich gelingen. Natürlich wäre hierbei ein Sieg der Glauchauer, schon mal besonders wichtig, aber die durchweg kaum schwächer erscheinenden Gäste, dürften nach ihrem ersten, guten 4:4 mit den Ehrenfriedersdorfern, ebenso gewisse Erwartungen, auf einen für sie guten Wettkampfverlauf hegen. Mit einem knappen Ausgang also, dürfte hier wie da, gerechnet werden und vielleicht hat ja dann der Bessere, doch das nötige Quäntchen mehr Glück gehabt. Volle Konzentration jedes Einzelnen, in den Reihen der Hausherren, ist demzufolge angesagt, um zumindest keine zweite Mannschaftsnull, am Ende des Tages verbuchen zu müssen. Ansonsten, wäre man wohl gleich nach dieser Runde, wirklich Mittendrin im, vorläufigen Abstiegskampf dieser Staffel.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   SV Treuen 1992 II - GSC II

Mit dem staffelbedingten, verspäteten Einstieg der Glauchauer zweiten Reihe, gilt es für diese trotzdem gleich, einen ersten Doppelpunktgewinn in Treuen, einzufahren. Auch wenn gerade auswärts, der Stammachter definitiv nicht zur Verfügung stehen wird, sollte die gastgebende Zweite, trotzdem spielerisch zu packen sein. Die eigen gemachte Vorgabe der hiesigen Muldenstädter, lässt dazu kaum eine andere Wahl, will man denn nicht gleich wieder dem Ziel 1. Bezirksklasse, schon frühzeitig hinterher rennen. Die Hausherren ihrerseits, sind mit einer Punkteteilung gegen den SV Markneukirchen III, gar nicht schlecht, in die neues Saison gestartet und werden den Gästen ebenso, einen weiteren Mannschaftszähler abtrotzen wollen. Wenn die angereisten Glauchauer jedoch, alle ihre normale Form aufs Brett bringen, sollte einem auch nur knappen Sieg, durchaus nichts im Wege stehen. Dazu viel Glück und einen erfolgreichen Saisonauftakt, für das Team um Mannschaftskapitän Knut Ludwig.

Bericht

Kreisverband Schach Chemnitz   Saison 2013/14   17. Chemnitzer Turmopen   03.-06.10.13

GLAUCHAUER FARBEN, NUR MIT WENIG GLANZ BEIM SCHACHFESTIVAL

Als Alleinunterhalter, vertrat der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, seinen heimischen Glauchauer Schachclub 1873, beim diesjährigen 17. Chemnitzer Turmopen. Für die Region ist dieses Turnier mit Sicherheit, immer wieder ein Höhepunkt im Wettkampfkalender. So waren auch heuer, vier Großmeister, vier Internationale Meister und fünf FIDE-Meister aus Deutschland, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Russland gekommen, um im Rabensteiner Hof der Regierungshauptstadt, sich im Rekordteilnehmerfeld von 119 Startern, schachlich austoben zu können. Auch saßen unter all diesen Startern, immerhin noch weitere 28 Aktive, mit einer ELO-Zahl jenseits der 2000, an den Brettern. Richtig gutes Turnierschach, war somit vorprogrammiert und so ganz nebenbei, ging es für die weiblichen Spielerinnen, zudem um die aktuelle Meisterschaftskrone des Freistaates. Die beiden weiblichen IM Titelträgerinnen, Maria Schöne von der SG Aufbau Elbe Magdeburg und Claudia Steinbacher von den Rodewischer Schachmiezen, waren dabei erwartungsgemäß, auch die beiden Besten auf den Rängen 12 bzw. 35. Der Sachsenmeistertitel allerdings, ging erneut an die ansässige Chemnitzerin Steinbacher, mit allerdings nur vier Brettpunkten. Unter all den genannten starken Schachaktiven, aus mehr als 55 verschiedenen Vereinen, konnte sich der GSC-Akteur mit seiner Startnummer 70, bedingt durch die relativ gut erscheinende Turnierwertzahl von 1842, natürlich trotzdem nur sehr wenig ausrechnen. Nach einem überraschen guten Beginn, am ersten der vier angesetzten Wettkampftage, folgte jedoch gerade in den letzten beiden Runden, richtig gehende Ernüchterung für ihn. Schnell war damit das hochverdiente Remis zum Auftakt, gegen den an Position elf gesetzten Schachfreunde Henrich (2246) vom SK Marburg, oder der anschließende Sieg, über den Jänschwalder Wunderlich (1785), wieder vergessen. Ziemlich chancenlos, folgte in der dritten Partie mit dem Reichenbrander Fuchs (2156), dann die erwartete erste Niederlage für den Glauchauer Vertreter und nur in der darauf folgenden Begegnung, reichte es für ihn noch einmal zu einem weiteren halben Zähler, im zweiten Freitagskampf, gegen den einheimischen IFA-Spieler Ketzscher (2039). Ein individueller Fehler am Samstagvormittag, beendeten zu jener Zeit endgültig, den bis dahin wahrlich respektablen Auftritt des hiesigen Vertreters. Das gegnerische Nachwuchstalent aus Lübeck, Sportfreund Poghosyan (2075), nutzte diesen Patzer sodann auch gnadenlos aus. Immerhin siegte der zwölfjährige Knabe, am Ende fast schon selbstverständlich, auch in ausgeloteten Preiskategorie F als bester Jugendlicher, mit erreichten 4,5 Punkten und gleichzeitigen Rang 22 insgesamt, wobei er noch so manch anderen großen Namen, hinter sich lies. Einfach nur stark nachgelassen, zeigte sich hingegen nunmehr der Muldenstädter Nötzel, letztlich im Brettkampf mit seinen zwei weiblichen Kontrahentinnen, der Aufbauspielerin Hartewig (1782) und Schachfreundin Franke (1625) vom SV 1919 Grimma. Die als durchaus schlagbar angesehenen Damen, entpuppten sich jedoch für den Glauchauer Vertreter, mit zunehmenden Spielverlauf, immer mehr als wahre Angstgegnerschaft. Zum Schluss, musste er sogar noch über das schmeichelhafte Remis, mit der auf Rang 100 platzierten Grimmaerin, froh sein und sich die strikte Bauernumwandlung der Chemnitzerin am Vorabend, zudem völlig planlos gefallen lassen. Am Ende reichte es für ihn, zu einem mageren 89. Platz im Endklassement, wobei die erkämpften 2,5 Punkte, den eigenen Anspruch, dann sicherlich doch nur bedingt wahren konnten. Vielleicht reicht die eigene Puste bei ihm, ja dann das nächste mal etwas länger. Ganz andere Gefühle, hatte da hingegen Ferenc Langheinrich vom ESV Lok Sömmerda, erkämpfte er doch großartige 6,5 Zähler im Turnierverlauf und krönte sich damit natürlich auch zum neuen Turmopengewinner in Chemnitz. Die Tatsache, hierbei alle anwesenden Meister, in den sieben Runden des Schweizer Systems, souverän in die Schranken gewiesen zu haben, dürfte dem Ganzen dann die Krone aufgesetzt haben. Auf den 2. Platz mit sechs Punkten, folgte schließlich GM Matthias Womacka von der heimischen USG Chemnitz, welcher 2003 schon mal ganz oben auf den Treppchen stand und als Dritter, kam IM Stefan Mazur aus der Slowakei, mit erspielten 5,5 Zählern und nur Dank der besseren Wertung, gegenüber weiteren vier punktgleichen Akteuren, ein. Die zum Teil krassen Abweichungen, so mancher Teilnehmer, zwischen der angenommenen Turnierwertzahl (ELO) und der Deutschen Wertzahl, verfälschten allerdings auch etwas die erreichten Ergebnisse, gerade in den mittleren und unteren Regionen, des Endklassement. Als gutes Beispiel, im eigenen Sinne des Lichtensteiner, ist da seine DWZ von 1623 und die der weiblichen Kontrahentin des SV 1919, mit gerade mal 1231, zu nennen.

Vorschau

Kreisverband Schach Chemnitz   Saison 2013/14   17. Chemnitzer Turmopen   03.-06.10.13

MULDENSTÄDTER AKTIVER,  BEIM INTERNATIONALEN SCHACHOPEN DABEI

Beim 17. Chemnitzer Turmopen, ist nach 2011, nunmehr auch wieder ein Schachfreund des Glauchauer SC 1873, mit von der Partie. Die sieben aktuellen Runden im Schweizer System, sind hierbei vom 03. bis zum 6. Oktober, zu bestreiten. Richtig los, geht es dann am Donnerstag um 12.00 Uhr mit der Auftaktpartie und die letzte Begegnung, geht am Sonntag ab 9.30 Uhr, über die Bühne im Hotel Rabensteiner Hof, in der Regierungsbezirkshauptstadt. Die TSV IFA Chemnitz als Ausrichter und der Veranstalter des Chemnitzer Schachverband, erwarten dabei heuer eine Rekordbeteiligung von über 120 Aktiven aus dem In- und Ausland, darunter auch wieder zahlreiche Titelträger des Schachsports. Natürlich ist da Dietmar Nötzel, mit seiner ELO-Zahl von 1842, nur ein ganz kleiner Fisch im stark besetzten Haifischbecken und vertritt somit seinen heimatlichen Verein, wohl sicherlich nur im Sinne des Olympischen Gedanken. Selbst sein 56. Platz 2009, dürfte da, angesichts des in etwa 70. Startranges heuer, nur ganz schwer zu wiederholen sein. Eine vordere Platzierung im letzten Drittel des Teilnehmerfeldes jedoch, strebt der Lichtensteiner durchaus an und reichlich Erfahrung gegen höherklassige Gegnerschaft, kommt für ihn allemal dazu. Nebenher, suchen bei diesem Schachevent, auch die sächsischen Frauen ihre neue Meisterin, wobei auch sie unter den Augen des Hauptschiedsrichter, Andre Martin vom GSC 1873, sicherlich wieder gut geleitet werden.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14   Vereinmeisterschaft   09/13-05/14

GLAUCHAUS VEREINSKRONE, KOMMT ERSTMALS VERWEIST DAHER

Mit Beginn des Herbstes, starten nunmehr auch die Glauchauer Schachspieler des GSC 1873, ihre alljährliche Vereinsmeisterschaft. Ab Freitag den 4. Oktober also, rauchen im Spiellokal des Muldenstädter Sportparks, also neuerlich vermehrt die Köpfe der Klubmitglieder. Wenngleich das Teilnehmerfeld, diesmal nicht nur anzahlmäßig, etwas ausgedünnt daherkommt und der Gesauer Dauermeister in den letzten fünfzehn Jahren, Sven Weigand definitiv fehlen wird, dürfte der Anspruch aller Aktiven, ihr bestes Schach zu bieten, mit Sicherheit vorhanden sein. Somit dürften sich auch  nur die beiden, zuletzt nur immer wieder zweit- bzw. drittplatzierten Lutz Köhler aus Glauchau und der Remser Peter Nagorny, erste Hoffnungen, auf die nunmehr frei gewordene Schachkrone machen. Natürlich, wird dies besonders die gute zweite Reihe des Vereins, mit dem Niederlungwitzer Thomas Drauschke, den einheimischen Jörg Pumpa oder dem Lichtensteiner Dietmar Nötzel, nicht ohne gewisse Gegenwehr zulassen wollen. Außerdem sind dann sind ja da auch noch, all die anderen soliden Leute mit einer DWZ jenseits der 1500, welche genauso ihre etwas gestiegenen Chancen, zumindest auf das Treppchen sehen. Vielleicht aber, wird angesichts dieser etwas veränderten Ausgangslage, gerade das aktuelle Championat der Saison 2013/14, insgesamt um so spannender werden. Die traditionellen, sieben Runden im Schweizer System, bieten wie immer allen Beteiligten ordentlich Gelegenheit, ihr Hobby auch wettkampfmäßig auf Vereinsebene, ausleben zu dürfen. Die ersten Ansetzungen lauten dann erst einmal; Köhler-Ludwig, Benicke-Nagorny, Pumpa-Burkhardt, Gehrt-Drauschke, Nötzel-Wollmann, Karnahl-Bergmann, Raabs-Ackermann und Paluch-Scholz und da sind sicherlich schon ein paar richtungsweise Partien, richtig gut auszukämpfen. Mit etwas mehr Turnierdisziplin und den nötigen Engagement aller sechzehn Starter, sollte es diesmal zudem gelingen, das Turnier bis spätestens Anfang Mai, über die Bühne gebracht zu haben. Einen neuen Titelträger jedenfalls, wird es bis dahin, oder auch etwas später, auf jeden Fall geben. Hierzu schließlich jeden Einzelnen, alles Gute am Brett

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 29.09.13

GLAUCHAUER SCHACHTEAM GEGEN STOLLBERG, AN PUNKTETEILUNG GANZ NAH DRAN

Mit dem zu Ende gehenden Monat, begannen nunmehr die sächsischen Schachmannschaften, auch ihre Punktspielsaison 2013/14. Der auf allen Ebenen des Freistaates, eingesetzte Wettkampf traf dabei heuer nur die 1. Vertretung der hiesigen Muldenstädter, währenddessen die Mannen der Zweiten, erst ab Mitte Oktober, ins Geschehen eingreifen können. Ihre Heimspielpremiere, hat die Elite des Klubs dagegen, schon jetzt hinter sich gebracht.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SV Erzgebirge Stollberg   3 : 5

An den eigenen Brettern, erwartete der GSC I, zum Auftakt der aktuellen Mannschaftsspielserie, die Stollberger Mitfavoriten in dieser Staffel. Immerhin hat sich der neu gegründete Verein, der beiden Städte Oelsnitz und Thalheim, mit seiner Fusionierung, besonders in der guten Spielerbreite insgesamt, sicherlich weiter stärken können. Hinzu kommt die Erfahrung, besonders der erzgebirgischen Spitzenspieler, jahrelang in der 1. Landesklasse angetreten zu sein. Mit einem gewissen Handicap in der Besetzung, von gleich zwei Ersatzleuten jedoch, hatten die Gäste, den in Stammformation angetretenen Hausherren, allerdings auch gewisse Möglichkeiten, auf eine dann doch mögliche Punkteteilung eröffnet. Die recht friedlichen und schnellen beiden Remisen, an den Brettern zwei und sieben, nach kaum 40 Minuten Kampf, schienen hier wie da außerdem, auf keine massive Konfrontation von Beginn an, hinzudeuten. Nachdem also, der Gesauer Jens Becher das Angebot seines Gegenübers angenommen hatte, konnte Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, genauso seinen Stollberger Kontrahenten, von einem halben Zähler überzeugen. Dem Beispiel der beiden Glauchauer Mannschaftskameraden, folgte nach fast 70 Minuten des Abtasten, dann der heimische Jörg Pumpa an Position sechs und noch kurz vor Ende der ersten beiden abgelaufenen Bedenkzeitstunden, auf den Schachuhren, einigte man sich ebenfalls am 5. bzw. 3. Brett im Muldenstädter Sportpark, auf zwei weitere Remisen. Für die beteiligten Glauchauer Ralf Wegner und Lutz Köhler, mit Sicherheit, keine so schlechte Partielösung für sie am Ende, auch wenn in allen fünf beendeten Partien, zu diesem Zeitpunkt kaum mehr als 20 Züge absolviert wurden. Für den Rest der weiter Kämpfenden, machte es die eigene Ausgangslage damit natürlich auch nicht gerade leichter, denn jeder jetzt folgende ganze Punktgewinn, konnte somit dieses Duell insgesamt, schon fast entscheiden. Die stärkeren Argumente, hatten nach knapp 200 Spielminuten, nicht zu Unrecht schließlich, die Stollberger mit ihrem Aktiven am letzten Brett. Zu stark war einfach deren Ersatzmann, für den Niederlungwitzer Jugendspieler Bastian Benicke, welcher nach dem eigenen dritten Bauernverlust, seinem Gegenüber einfach fair gratulieren musste. Vielleicht etwas mehr als ein Remis, war kurz vor der Zeitkontrolle, für Sven Weigand und seinem GSC am Spitzenbrett möglich, aber der schon des Öfteren mit Blättchenfall geläuterte Gesauer, nahm die Offerte seines Gegners, in dieser Situation lieber doch mal an. Nunmehr lag der gesamte Spielausgang also, in den beiden Köpfen der Kontrahenten an Position vier, wobei der beteiligte Remser Peter Nagorny, hierbei wohl noch nicht einmal Chancen auf ein Unentschieden, in seiner Partie hatte. Schließlich kam es nach gut vier Stunden des Ringens, folglich wie es kommen musste, die Erzgebirgler gewannen dieses Erstrundenmatch mit 5 : 3 und für die hiesigen Kreisstädter, blieb nur die Tatsache, auch gegen sichtbar spielstärkere Mannschaften, in Zukunft dennoch mithalten zu können. Erst einmal jedoch, findet man sich auf einen der beiden ganz unteren Tabellenränge wieder und sollte diese Auftaktniederlage, aber normalerweise bereits am nächsten Spieltag, auch Plätze mäßig wieder revidieren können.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - spielfrei

Den schönen Herbstsonntag genießen und noch ein wenig weiter trainieren, konnte die zweite Reihe der Glauchauer, wobei der eine oder andere Schachfreund, dann doch auch einmal seiner Ersten, über die Schulter schaute. Bedingt durch die letztendlich nur siebenköpfige Staffelbesetzung, mit dem Rückzug des VSC Plauen 1949 III, muss der GSC II also, sein Punktspieldebüt, nunmehr erst in Treuen bestreiten und bis dahin sind noch genau vierzehn Tage Zeit.
 

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873           Saison 2013/14           10. Vergleichskampf           27.09.13

SICHERER SIEG FÜR DAS FAVORITENTEAM,  IM VEREINSDUELL BEIM GSC 1873

Das 10. Aufeinandertreffen der beiden Wettkampfteams des Glauchauer Schachclub 1873, für die Saison 2013/14, entschied erwartungsgemäß die Erste der Muldenstädter, mit 5 : 3 für sich. Bei einer Bedenkzeit von 60 Minuten für 30 Züge, plus 15 Minuten bis zum Blättchenfall, hielten die Männer der 2. Vertretung des GSC, zumindest teilweise ganz ordentlich mit. Dabei hatten diese, in der Aufstellung mit Reiner Raabs, Reiner Bergmann, Knut Ludwig, Gunar Scholz, Axel Burkhardt, Reinhard Gehrt, Bernd Wollmann und Peter Paluch, nicht nur fast ihren Stammachter dabei, sondern auch gleich den ersten Punkt, kampflos am letzten Brett für sich verbuchen können. Für die diesmal als Gästeteam agierende 1. Mannschaft, konnte hingegen mit 1-Sven Weigand, 2- Lutz Köhler, 3- Peter Nagorny, 4- Jörg Pumpa, 5- Dietmar Nötzel, 6- Bastian Benicke und 7- Jochen Ackermann, nur teilweise eine noch dazu nur siebenköpfige Formation, Platz nehmen. Allerdings glichen diese, den ersten Rückstand, noch innerhalb der ersten Wettkampfstunde, durch ihr erstes Stammbrett mit dem Gesauer Weigand aus. Nur 25 Minuten danach, sorgte auch der Lichtensteiner Nötzel an Position fünf, problemlos für einen weiteren Sieg des GSC I. Diesen Beispiel, folgte nur wenige Minuten später, Teamkollege Nagorny am 3. Brett. Auch der Remser, konnte hierbei seine spielerische Mehrstärke, dem gegenüber sitzenden Niederlungwitzer Nachwuchstrainer, klar aufzeigen. Erste ernsthafte Gegenwehr für die zweite Reihe der Glauchauer, sorgte nach fast zwei Stunden, intensiv geführten Kampf, ein anderer Niederlungwitzer. Auch wenn für Schachfreund Scholz, letztendlich der Blättchenfall, den vollen Brettpunkt brachte, war dieser Sieg an Position fünf, für seine Zweite wahrlich nicht unverdient. Ordentlich Widerstand, lieferte ebenso, Mannschaftskamerad Gehrt am Brett sechs. Allerdings machte ihm hierbei seinerseits, die herunter laufende Bedenkzeit, einen jähen Strich, auf eventuell bestehende Erfolgsaussichten, durch die eigene Rechnung. Das Nachwuchstalent in den Reihen der ersten Muldenstädter Vertretung, Sportfreund Benicke, nahm diesen ganzen Zähler, natürlich trotzdem gerne mit und sicherte zugleich den Gesamtgewinn für die Elite der Kreisstädter. Der sich da schon andeutende Punkt, vom einheimischen Wollmann am benachbarten Tisch sieben, war somit nur eine Resultatkosmetik für seinen GSC II, denn das 5 : 3 für die Spitzenspieler, stand damit dann endgültig fest. Das diesjährige Schlussresultat im vereinsinternen Vergleich, ging auch so völlig in Ordnung und brachte der 1. Mannschaft einen weiteren Sieg, auf ihr sowieso schon klar führendes Punktekonto, in dieser Angelegenheit. Nunmehr muss man allerdings auch hier wie da, wieder ein Jahr warten um die Bilanzen, neu schreiben zu können.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2013/14   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 29.09.13

SÄCHSISCHE SCHACHFRAKTIONEN, MIT ERSTEM KRÄFTEMESSEN 2013/14

Auf Grund der angestandenen Bundestagswahlen, startet die neue Spielsaison der Mannschaftspunktspiele des Freistaates, diesmal erst am letzten Sonntag im September 2013. Am eigentlichen Wettkampfbeginn um 9.00 Uhr, hat sich für das Drücken der Uhren am Brett jedoch, nichts verändert. Für die beiden beteiligten Teams des Glauchauer Schachclub 1873, steht also ebenso wieder, die erste Runde in ihren jeweiligen Spielklassen an. Allein die 1. Vertretung des Klubs allerdings, kämpft hierbei um einen erfolgreichen Aufgalopp, innerhalb der 2. Landesklasse Staffel C. Die Vereinskameraden der Zweiten hingegen, müssen sich da noch zwei weitere Wochen gedulden, um endlich auf Punktejagd, in der 2. Bezirksklasse Staffel B gehen zu können. Somit sitzen die Spieler des GSC I, also definitiv auch ganz alleine im heimischen Spiellokal im Sportpark der Muldestadt und sollten deshalb, zumindest besetzungstechnisch, die ganze Sache völlig problemlos angehen können.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Erzgebirge Stolberg

Nunmehr bereits die neunte Saison in Folge, bewegen sich die Glauchauer Spieler der 1. Vertretung, auf dem Terrain der 2. Landesklassenebene. In der ehemaligen Leipziger Staffel B und dieser fast durchweg erzgebirgisch geprägten Staffel C, liegt daher die Grundessenz auch heuer wieder darin, sich ein weiteres Jahr erfolgreich zu halten. Zuletzt, gelang dass gerade hintenraus, erneut nahezu problemlos, wenngleich durch den Rückzug der Seiffener und die durchweg andauernde Schwäche der USG Chemnitz III, es allen anderen beteiligten Teams, doch zudem mehr als leicht gemacht wurde. Der am Ende, trotzdem gute 5. Platz der hiesigen Muldenstädter, mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 8:8 Mannschaftszählern, bei soliden 31 Brettpunkten, konnte sich aber derweil, durchaus sehen lassen. Außerdem, war man eigentlich nur in Runde zwei, beim späteren Aufsteiger der SG Niederwiesa, so richtig völlig chancenlos und bezog dort, dann auch völlig verdient, eine dicke 1:7 Niederlage. Das folgende, sicherlich vermeidbare Heimresultat von 3:5, gegen den Bezirksligaaufsteiger aus Blumenau und das knappe 3,5:4,5 mit den Ehrenfriedersdorfern, ebenfalls im eigenen Spiellokal, verschärfte die Tabellenlage, nach gut der Hälfte der Saison, dann allerdings schon wieder dramatisch. Schließlich stand zu diesem Zeitpunkt, nur noch der wohl zu euphorisch gewertete, 5,5:2,5 Einstandserfolg über die Chemnitzer, auf der Habenseite der Punktetabelle des GSC. Selbst beim 4:4 in Plauen, gegen den dortigen VSC 1952, lies man wiederum einen möglichen Mannschaftszähler, zu einfach liegen und um so bemerkenswerter, war der grandiose 4,5:3,5 Sieg im anschließenden Nachholspiel, mit nur sieben Spielern und einem auswärtigem Heimauftritt, beim stark besetzten Post-SV Crimmitschau. Damit legte man endlich, den Schalter wieder in die anvisierte Richtung eines vorzeitigen Klassenerhaltes um und mit dem sicheren 5,5:2,5, gegen die anderen Plauener vom SK König III, waren letztlich alle Messen gelesen. Wohl auch deshalb unspektakulär, das friedliche 4:4 in Aue, wo dann auch nur die Hälfte der Bretter, hier wie da besetzt wurden sind. Ansonsten, war im Prinzip beim Glauchauer Stammachter, nur der längere Ausfall des Jugendspielers Bastian Benicke, an Position acht zu beklagen, wobei der eingesetzte Ersatz aus der eigenen zweiten Reihe, diese krankheitsbedingte Lücke, ganz gut ausfüllen konnte. Bestens aufgelegt in der Grundreihenbesetzung, zeigten sich 2012/13 aber besonders die beiden GSC-Akteure Jens Becher am 2. und Lutz Köhler am 4. Brett, mit ihren sechs bzw. sieben Einzelpunkten und dabei blieben sie zudem, ohne jede Partieniederlage. In diesem Kreise leider völlig neben sich, stand dagegen Schachfreund Thomas Drauschke an Position sechs, aber in so einem Mannschaftswettbewerb, müssen da eben auch mal die anderen Kollegen in die Presche springen, was dem saisonalen Gesamtabschneiden des Teams, am Ende auch Recht gab. Etwas daraus resultierend jedoch, die neue leicht veränderte Stammbesetzung der Kreisstädter, welche im Prinzip für den unglücklich agierenden Niederlungwitzer und dessen eigen Wunsch des Teamverlassens, heuer den Lichtensteiner Dauerpendler zwischen Erster und Zweiter beim GSC, im Urachter positionieren. Ansonsten bleibt so ziemlich Alles wie gehabt, das heißt genau, am 1. Brett sitzt Sven Weigand mit einer DWZ von 1991, am 2. Jens Becher (2018), am 3. Lutz Köhler (1892), am 4. Peter Nagorny (1861), am 5. Ralf Wegner (1731), am 6. Jörg Pumpa (1668), am 7. Dietmar Nötzel (1623) und am 8. Bastian Benicke (1519). Also getauscht, haben die Namen der Positionen drei und vier, aufgerückt hingegen ist der Spieler an Position sechs und neu ist die Startnummer sieben im Aufgebot und auch mit diesen leichten Veränderungen, sollten die Muldenstädter, wieder allen anstehenden Staffeldruck aushalten. Dabei wartet zu Beginn mit Sicherheit, gleich mal eine der stärksten Mannschaften, an der man sich ordentlich beweisen könnte. Wahrlich aber keine leichte Aufgabe, denn mit den ehemaligen Oelsnitzer, kommt nicht nur der umbenannte Absteiger, SV Erzgebirge Stolberg an die Meeraner Strasse nach Glauchau, sondern auch ein richtig routiniertes 1. Landesklasseteam, welches dabei rund rum, wirklich gut besetzt erscheint. Zwar schachlich nicht allseits Neuland für die Gastgeber, hat man doch schon so manchen erfolgreichen Pokalfight, mit den eher älteren Herren dieses Teams ausgefochten, aber statistisch im normalen Wettkampfschach mit reichlich Bedenkzeit, dann schon. Wie gesagt, die erste Herausforderung des GSC in der beginnenden Punktspielsaison, wobei die eigene aktuelle Bestformation, zugegen sein dürfte und man als Außenseiter, dazu erst einmal, ohne jeden ernsthaften Druck auftreten kann. Über eine knappe Niederlage, wären die Hausherren, dann wohl auch nicht, so böse.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - spielfrei

Auf Grund des Rückzuges, der Dritten des Vogtländischen SC Plauen 1952, müssen die Mannen des GSC II, noch weitere zwei Wochen warten, um die in der Vorsaison 2012/13, dann doch kläglich vertanen Aufstiegsambitionen, endlich aktuell revidieren zu können. Vielleicht, gehören ja zu allen guten Dingen, dann doch drei Neuanläufe, um endlich in der ersehnten 1. Bezirksklasse, zu spielen. Dabei war die Ausgangslage zuletzt, gar nicht so schlecht für die Glauchauer, welche in einer scheinbar machbaren Fünfergruppe, in Hin- und Rückspiel, ihr mannschaftlich, durchaus vorhandenes gutes Schachniveau, hätte zeigen können. In den ersten beiden Spieltagen, schien dies Alles, auch noch klar zu gehen, denn mit einem wahrlich leicht gemachten 5:3 Auftaktsieg, über die unterbesetzte Vierte des TSV IFA Chemnitz und den erwarteten 6,5:1,5 Erfolg, gegen einen sichtlich überforderten Zwickauer Nachwuchsachters, zeigte man sich im Soll. Zu einer Art Schlüsselspiel für die hiesigen Muldenstädter, kam es jedoch bereits mit den befreundeten CSC Aufbau III, welchen man zu hause in Runde vier, zwar unglücklich mit 3:5 verloren geben musste, aber gleichsam den Erfolgsdruck gegen den vermeintlich härteren Mitkontrahenten Lichtenstein, drastisch erhöhte. Organisatorische Fehler im Vorfeld dieser Begegnung, begruben dann letztlich schon bei Halbzeit der Saison, alle die gemachten Erwartungen beim GSC. Das 3:5 beim Dauerrivalen, schmerzte zudem natürlich noch ein ganzes Stück mehr und gleichzeitig machten noch die Chemnitzer, in dieser Phase wirklich alles richtig, um ihren souveränen Staffelerfolg am Ende, ferner wahr werden zu lassen. Spätestens die zweite Begegnung, mit den erneut in Unterzahl spielenden IFA-Akteuren, beendete schließlich alle noch so theoretisch möglichen Tabellenkonstellationen, zu Gunsten der Glauchauer. Darum fast schon logisch, das schwache 4:4 in Chemnitz, irgendwie zu bewerten und selbst dem folgenden heimischen 7:1 Pflichtsieg über den Zwickauer SC IV, etwas Positives abringen zu können. Wenigstens durften sich die Spieler zum Schluss hin, noch über ein hoch verdientes 4:4 im Rückkampf mit dem SSV Fortschritt freuen und sicherlich auch genauso, über das abschließend gleiche Resultat, bei den Aufbauaktiven. All dies jedoch, war gleichermaßen nur reine Makulatur und spiegelt sich im Endklassement, mit dem enttäuschenden dritten Tabellenrang und den mageren 10:6 Mannschaftszählern, bei 37,5 Brettpunkten, nur allzu deutlich wieder. Als Bester der Stammakteure, konnte sich da nur Gunar Scholz, so richtig, über sein eigenes Abschneiden am Brett freuen, auch wenn es für ihn, die eine vermeidbare Niederlage gab. Leider richtig unter seinen Möglichkeiten, zeigte sich dagegen der andere Niederlungwitzer Knut Ludwig, wobei das gesamte Muldenstädter Team, nie vollends, das eigene Können in die Waagschale brachte. Zuviel gemachte Fehler und Halbherzigkeit in den eigenen Reihen, machte den Unterschied, selbst auf dieser untersten Spielebene, dann eben letztendlich, dato aus. Der neuerliche Versuch, mit einer scheinbar noch stärker berufenen Grundformation des GSC II, wird dies dann hoffentlich endlich zeigen. Bereit dazu, sitzen aktuell die nachfolgenden Schachfreunde; 1- Thomas Drauschke (1642), 2- Rainer Raabs (1549), Rainer Bergmann (1569), 4- Knut Ludwig (1525), 5- Gunar Scholz (1523), 6- Axel Burkhardt (1495), 7- Reinhard Gehrt (1403) und  8- Bernd Wollmann (1346). Dieser sicherlich konkurrenzfähige Achter, mit nicht nur ein paar anderen Namen und Positionsbesetzungen, zählt gewiss auch bei der teilweise neuen Staffelgegnerschaft der Gruppe B, mit zu den Favoriten um die Tabellenspitze, wobei natürlich für den eigenen Anspruch beim hiesigen Klub selbst, auch nur der Aufstiegsplatz eins zählt und der Weg dorthin, dürfte auch heuer, keinesfalls einfacher sein. Zumindest sollte dies die Zweite des SV Treuen, dann aber Mitte Oktober, schon mal zu spüren bekommen.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873           Saison 2013/14           10. Vergleichskampf           27.09.13

GLAUCHAUER SCHACHCLUB 1873, MIT INTERNEN MATCH

Im Jubiläumsjahr des 140jährigen Vereinsbestehens, findet heute Abend ab 20.00 Uhr Mehrzweckgebäude des Sportparks, gleichzeitig auch noch die 10. Auflage des Vergleiches, Erste gegen Zweite statt. Wie immer, dient sie der unmittelbaren Generalprobe, für die dann zwei Tage später beginnenden Punktspielsaison 2013/14, aber zählt natürlich auch zur Prestigeangelegenheit, bei den beteiligten Aktiven beider Muldenstädter Vertretungen. Zuletzt konnte sich hierbei, die Elite nur ganz knapp mit 4,5:3,5 durchsetzen, was die Herren mit dem Spitzenbrett um Sven Weigand, diesmal unbedingt wieder, etwas klarer gestalten wollen. Dagegen wird sich die zweite Vertretung des Clubs, wie immer ordentlich dagegenstemmen und somit dürfte jeder einzelne Spieler hoch motiviert sein und das Best am Brett geben. Die Wettkampfbedingungen hierzu geben dies dann auch her, allein in welcher Besetzung man sich trifft, wird sich wohl erst kurz vor Beginn des Kampfes zeigen. Nun denn also, lasst mal Taten sprechen.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14   Vereinspokal   09/13-08/14

ZEITNAHER POKALSTART, BEI DEN MULDESTÄDTER BRETTKÜNSTLERN

Mit einem fließenden Übergang, von der alten zur neuen Spielsaison, liebäugeln heuer die Schachfreunde des GSC 1873. Konkret heißt dass, die Turniere für den Vereinspokal 2013/14, schon gleich am ersten Vereinsabend im Monat September, zu beginnen. Die Ausgangspunkte aller Teilnehmer, sind hierbei schließlich wieder, die altbekannten der letzten Jahre, womit sich also dahingehend, keiner zusätzliche Gedanken machen muss, wie und wo es lang geht. Ziel ist es natürlich, auf die 1700er Startzahl, so viel wie möglich Extrapunkte, draufpacken zu können und dazu ist im Prinzip, jeden Freitag bis Ende August 2014, die Möglichkeit im Glauchauer Sportpark gegeben. Den Vereinsmitgliedern und gern gesehenen Gästen jedenfalls, scheint dieser Wettkampfmodus gut zu gefallen, denn die großen Zahlen der Turniere und vielen Namen der Beteiligten, beweisen dies nun schon richtig lang.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Vereinspokal   09/12-08/13

AM ENDE DER ALTE POKALSIEGER, DOCH AUCH WIEDER DIE NEUE NUMMER EINS BEIM GSC

Die zu Ende gegangene Spielsaison 2012/13, brachte beim Glauchauer Schachclub 1873, schließlich auch wieder einen aktuellen Vereinspokalsieger hervor. Hierzu wurden heuer immerhin,  33 Schnellschachturniere seit September letzten Jahres im Spiellokal an der Meeraner Strasse ausgetragen, was zugleich einen neuen Rekord in dieser Kategorie darstellt. Trotzdem zählten erneut nur mindesten sieben Teilnahmen für die einzelnen Schachfreunde, um in der Endauswertung, mit der dabei erreichten Wertzahl berücksichtigt zu werden. Fünf Partien mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit je Wettkampfabend, waren aber hierbei natürlich schon notwendig, um im Pokalkampf mitgewirkt zu haben.  Wie in der jüngsten Vergangenheit auch, nahmen im Prinzip die gleichen Siegesverdächtigen, von Beginn an, dann das Schachzepter in ihre Hände. Zwar schien es zunächst mit der Schlussrunde, doch noch einen Wechsel an der unmittelbaren Spitze gegeben zu haben, jedoch konnte ein Mitte Juli ausgetragenes und nicht zeitnah gemeldetes Turnier,  letztendlich trotzdem, Eingang ins Endklassement finden. Die beiden beteiligten Leidtragenden, Schachfreund Sven Weigand zunächst in erster Instanz und schließlich Teamkollege Peter Nagorny in Letzter, werden damit hoffentlich sportlich fair  umgehen und sich somit auch im neuen Spieljahr 2013/14, einen weiteren heißen Pokalfight liefern. Mit der Rekordwertmarke von 1979  war also der Gesauer Pokalverteidiger wieder einmal der Beste dieses Faches und für den Remser Dauerrivalen reichte es zu einer ebenso beachtlichen Turnierzahl von 1954 .  Als Dritter im Bunde der ständigen Titelanwärter, kam der einheimische Lutz Köhler in dieser Rubrik auf 1849 Punkte.  Dahinter spielte auch Vereinspräsident Axel Burkhardt,  einen für seine Verhältnisse richtig guten Vereinspokal und wurde dafür mit  einer Zahl 1776 belohnt. Im so genannten Mittelfeld, konnten sich  der Muldenstädter Jörg Pumpa (1725) und der Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1722), die weiteren Kontrahenten aus Niederlungwitz, Gunar Scholz  und Knut Ludwig, sowie Bernd Wollmann mit ihren Turnierzahlen 1685, 1681 und 1661, einigermaßen vom Leibe halten. Außerdem kamen Peter Paluch (1529) aus Meerane und die drei einheimischen Joachim Karnahl (1504), Jochen Ackermann (1492) und Willi Opitz (1367) noch in die Liste der dreizehn gewerteten Teilnehmer. Natürlich ist bei einem Ausgangswert von 1700, auch für diese vier Oldies, deren erreichten Ergebnisse, aller Ehren wert.  Insgesamt nahmen sogar  gleich 22 Schachfreunde, an zumindest einen Spielabend die Wettkampffiguren in die Hand, wobei sich da, das ehemalige Nachwuchstalent  Dimitrij Feldstein (1771) als Bester am Brett präsentieren konnte. Als einziger Fremder heuer,  sei hier auch noch Gerd Völkel (1755) aus Zwickau erwähnt. Fast schon selbstverständlich, war Schachfreund Ackermann erneut der spielaktivste Partiepartner, während der fast zwölfmonatigen Wettkampfdauer, denn nur er allein, lies gerade einmal fünf Spielabende sausen.  All die genannten Fakten zeigen zudem, das gerade dieses Schachmodell, sich im Muldenstädter Klub richtig gut etabliert hat und es mit Sicherheit, auch noch in nächster Zukunft, ein ständiges freitägliches Stelldichein beim GSC 1873 geben wird.  Die kurzfristig beginnende neue Serie, wird dies sicherlich wieder belegen und dann werden die Karten, natürlich auch neu gemischt, Pokalzeit ist und bleibt, einfach auch aktive Vereinszeit.

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    28. Gethainer Sommerturnier    23.08.-25.08.12

ERSTE KLEINE TURNIERTESTPHASE IN GEITHAIN  (Kurzfristig ohne gsc beteilung!!!)

Von heute Abend, bis zum späten Sonntagnachmittag, ist für ein Trio des Glauchauer Schachclub 1873, das 28. Geithainer Sommerturnier die ersten Schachadresse, im Hinblick auf die bevorstehende neue Wettkampfsaison 2013/14. Wie schon vor exakt einem Jahr gilt es für den Lichtensteiner Dietmar Nötzel und die beiden Niederlungwitzer Knut Ludwig und Bastian Benicke, sich in der startberechtigten B-Gruppe mit einer DWZ unter 1750, neu zu beweisen. Dies gelang den jetzt wieder als Stammspieler der 1. Mannschaft nominierten Erstgenannten, bei seinem vorjährigen Auftrittsdebüt in Geithain, mit dem da erreichten 11. Platz ganz ordentlich und eine ähnliche Platzierung, sollte es somit wohl auch heuer wieder werden. Für seine beiden Vereinskameraden hingegen, kann es diesmal wohl nur besser werden, denn die zuletzt eher dürftigen Ränge 44 bzw. 27, entsprachen deren eigentlichen Möglichkeiten nur recht wenig und eine Verbesserung, müsste dann also diesmal wahrlich machbar sein. Natürlich gehört zum guten Abschneiden, auch hin und wieder das entscheidende Quäntchen Glück in der Partie bzw. bei der jeweiligen Rundenauslosung. Die angesetzten fünf Partien im Schweizer System, sind aber für Jeden der sicherlich wieder gut 70 Teilnehmer dieser Startgruppe, an den drei Spieltagen, durchweg am Brett zu absolvieren.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Vereinmeisterschaft   09/12-06/13

GESAUER IN SOUVERÄNER MANIER, ERNEUT VEREINSMEISTER 2012/13

Endlich beenden, konnte nunmehr der Glauchauer Schachclub 1873, seinen aktuellen vereinsinternen Titelkampf. Geschuldet einiger Hängepartien und der fast ständigen Terminverlängerungen, innerhalb der traditionell angewandten sieben Runden im Schweizer System, kam es zu der doch erheblichen Mehrdauer, seit Beginn im September vorigen Jahres. Schlussendlich aber, blieb es wieder einmal alles beim alten, denn im Kampf um die Spitze dieser Meisterschaften, setzten sich die drei Topfavoriten, dann doch wieder, erwartungsgemäß durch. Seine nunmehr schon dreizehnte Schachkrone im Klub, feierte hierbei Sven Weigand und dazu noch das siebende Mal in Serie. In fast schon einzigartiger Manier, erzielte er die 6,5 Zähler zum Sieg und musste allein beim Remis in Runde vier, gegen den drittplatzierten Remser Teamkollege etwas zittern. Fast genauso gut drauf, zeigte sich heuer der einheimische Lutz Köhler auf Rang zwei, mit seinen insgesamt sechs Partiegewinnen. Allein im direkten Duell am dritten Spieltag, gegen den alten und neuen Champion, versperrte er sich den Weg zu seiner möglichen ersten Meisterschaft, nach immerhin auch schon mehr als 30jähriger Vereinskarriere, mit bereits reichlich zweiten und dritten Plätzen, ohne Ende. Ganz anders und fast schon dramatisch zu nennen, lief es hingegen für Peter Nagorny, aber wenigstens erreichte er Dank der eindeutig besseren Wertung, gegenüber den nachfolgenden punktgleichen Vereinskameraden, noch den Bronzerang. Natürlich tat gerade wegen seines eigenen Anspruchs im Spiel, hierbei nicht nur die völlig unnötige Niederlage gegen das Spitzenbrett der zweiten Reihe besonders weh, sondern auch der Partieverlust in Runde vier mit dem Vizemeister und selbst beim Remis zuvor, war sicherlich viel mehr, für den Titelträger von 2005/06, drin gewesen. Wahrlich zufrieden dagegen, waren der Niederlungwitzer Knut Ludwig und der Glauchauer Rainer Bergmann, mit ihrer jeweiligen Punktausbeute von 4,5 Zählern und den damit verbundenen, fantastischen Plätzen vier bzw. fünf, wenngleich das Losglück und der eine oder andere kampflos Punktgewinn, dem Ganzen schon etwas genutzt haben dürfte. Wohl auch deshalb, zeigten genauso die Spieler auf den Rängen sechs bis neun, sich mit ihren Abschneiden, gewiss richtig zufrieden, hatten diese doch bei ihren erreichten vier Zählern, fast durchweg das gesamte Spitzentrio, unmittelbar am Brett gegenüber sitzen. Allen voran, der vor zwei Jahren so gebeutelte und da auf einen vorletzten Rang abgerutschte Lichtensteiner Dietmar Nötzel als Tabellensechster und genauso wiederum, Rainer Raabs mit einem erneuten guten Resultat für ihn, als Siebenter. Vielleicht noch etwas mit sich selbst, nach der Schlussniederlage gegen den Nachwuchstrainer hadernd, folgte dann in dieser Region, der einheimische Jörg Pumpa auf Rang acht und letztlich der Glauchauer Vereinspräsident Axel Burkhardt, auf neun. Seine bereits unglücklich gelaufenen Mannschaftspunktspielsaison, konnte hingegen Thomas Drauschke aus Niederlungwitz, leider auch nicht mit diesem Turnier wegmachen und so blieb für ihn und den am Brett erreichten 3,5 Punkten, diesmal nur der Anfang des breiten Mittelfeldes und Platz zehn, zu vermelden. Der Aufsteiger und Neuling dieser Saison Gunar Scholz aus der gleichen Gemeinde der Großen Kreisstadt, war definitiv auch hinsichtlich der nunmehr fast 1500er DWZ, mit der gleichen erreichten Punktzahl und Rang elf, andererseits mehr wie zufrieden mit sich selbst. Bei gleicher Zählerausbeute und einigen ebenso beachtenswerten Resultaten hier und da, folgten in der unteren Tabellenhälfte, dann noch Joachim Karnahl (12.) aus der Muldestadt, der Meeraner Peter Paluch (13) und der andere Einheimische, Reinhard Gehrt (14.). Zwei weitere hiesige Senioren, nämlich Jochen Ackermann und Willi Opitz, belegten mit ihren drei Punkten, die weiteren Plätze dahinter und waren wohl damit sicherlich, auch nicht völlig unzufrieden mit der eigenen Leistung, während des neunmonatigen Wettkampfverlaufes. Im restlichen Teil des regulären Abschlussklassement, folgten außerdem die hiesigen Bernd Wollmann (2,5 Punkte/17. Rang) und Frank Thieme (2/19.), welche damit durchaus, im Rahmen ihrer derzeit aktuellen Möglichkeiten agierten. Leider aus gesundheitlichen Gründen, vorzeitig aus dem Turnier ausscheiden, mussten dagegen Bastian Benicke und Frank Haselhuhn aus Glauchau, sowie das im Frühjahr diesen Jahres, verstorbene Ehrenmitglied Günter Höppner. Für die weitere Zukunft, ist besonders zu hoffen, dass der erstgenannte Niederlungwitzer U16-Akteur, sich schon bald wieder, dem Wettkampfstress völlig stellen kann und wie schon bei seinem vorjährigen Meisterschaftsdebüt, dann positiv aufhorchen lässt. Allgemein, sollte man bei den im Herbst beginnenden neuen Titelkämpfen, allerdings die Turnierdisziplin bei allen Beteiligten, nochmals richtig hinterfragen, um damit den Gesamtablauf, wieder etwas übersichtlicher gestalten zu können. Vielleicht überwindet irgendwann, zudem auch mal das letzte Klubmitglied, seinen inneren Schweinehund und stellt sich der Herausforderung, noch öfters für seinen GSC, die vereinseigenen Schachfiguren zu bewegen. Alle Hoffnung dazu stirbt wie immer zuletzt und dann auf eine erneute Meisterschaft im Glauchauer Sportpark, ohne großartige Durchführungsprobleme.

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         Stadt Glauchau                Öffentliche Veranstaltung               Stadtfest                06.07.13

ZUM VEREINSJUBILÄUM, BEIM STADTFEST präsent

Auch im 140. Jahr des Bestehens, will sich der Glauchauer Schachclub 1873, einer breiten Öffentlichkeit zeigen und nutzt dazu natürlich, das samstägliche Stadtfest seiner Muldestadt allzu gern, um den Bürgerinnen und Bürgern, die Gelegenheit zu bieten, sich mal im königlichem Spiel, zu versuchen. Der Vereinsstand in unmittelbarer Schlossnähe, bietet hierbei nicht nur ein extra aufgebautes Grossschachfeld, sondern neben diversen Einblicken in die Geschichte des Klubs, zudem die Möglichkeit, die eine oder andere Partie am Wettkampfbrett, gegen erfahrene Aktive dieses schönen Sports, ab 13.00 Uhr auszutragen. Vielleicht, kommt ja sogar ein kleines Simultan zustande. Auf jeden Fall, sollte es bei allen Interessenten Gefallen finden und eine gewisse Anregung, zum neuen eigenen Hobby sein?!

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2013/14  4. Sachsenlandopen   31.10.-02.11.13

Logo 2013

Ausschreibung

Veranstalter: Glauchauer Schachclub 1873 e. V.
Termin:         31. Oktober - 02. November 2013
Ort:               Mehrzweckgebäude „Am Sportpark“
                      08371 Glauchau
                      Meeraner Strasse 49
Modus:           5 Runden Schweizer System / Buchholzwertung
Bedenkzeit:    90 Minuten - 30 Züge / 30 Minuten - Blättchenfall
Spielregeln:    gemäß FIDE-Regeln
Zeitplan:        Donnerstag 31.10.13
                      09.30 Uhr Meldeschluss / 09.45 Uhr Begrüßung und Auslosung
                      10.00 Uhr 1. Runde / 15.00 Uhr 2. Runde
                      Freitag 01.11.13
                      17.00 Uhr 3. Runde
                      Samstag 02.11.13
                      09.00 Uhr 4. Runde / 14.00 Uhr 5. Runde
                      18.30 Uhr Siegerehrung
Startgeld:       20,- € Erwachsene / 15,- € Jugendliche U18
Preise:            Siegerpokal und Urkunden
                       Plätze 1 bis 5 #  Geldpreise a 300,- €/200,- €/150,- €/75,- €/60,- €
                       Sonderwertungen
                       Jugendlicher U18/Senior Ü65 # Geldpreis a 50,- €
                       DWZ U1800/DWZ U1600 # Geldpreise a 80,- € (50/20/10)
                       Keine doppelte Preisverteilung
                       Geldpreisverteilung nach Hort-System
                       Preisgarantie bei mindestens 40 Teilnehmern insgesamt und je 3 (Senior/Junior) bzw. 5 (U1800/1600)
                       Teilnehmern pro Sonderwertung
Qualifikation:  Das Turnier wird DWZ ausgewertet
Meldung:         Bis zum 21. Oktober 2013 (danach plus 5,- € Gebühren) mit Angabe                                                                                        Name/Voname/Ans chrift/Geburtsdatum/Verein/DWZ
                       an Organisationsleiter                                                                                                                                                               Dietmar Nötzel
                       Güterbahnhofstrasse 3
                       09350 Lichtenstein
                       Telefon 037204/600179
                       E-Mail dienoet-online.de
                       Meldeschluss vor Ort am 31.10.13 um 09.30 Uhr
                       Turnier ist auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt!
Bank               Über rweisung auf das Konto des GSC 1873
verbindung:    Konto-Nr. 3627001582 - Sparkasse Chemnitz (BLZ 8705000) Kennwort: 4. SLO 2013
Spiel               Computerunterstützte Durchführung
bedingungen: Turnierleiter / Schiedsrichter bzw. Schiedsgericht
                       Verpflegung im Spiellokal gewährleistet - Faire Preise.

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         Stadt Glauchau                Öffentliche Veranstaltung               13. Spieletag                30.06.13

13. SPIELETAG, HAT AUCH SCHACH IM ANGEBOT

Trotz des neuen Veranstaltungstermin des diesjährigen Glauchauer Spieltag, ist es natürlich ein Muss, für den Glauchauer Schachclub 1873 mitzumachen. Schließlich ist das Königliche Spiel, schon seit fast 2000 Jahren, als geistiges Kräftemessen bekannt und da ist die hochwasserbedingte Absage am Kindertag, selbstverständlich nur ein vorübergehender Aufschub, der Neuzeit gewesen. Auf dem Aussengelände der „Sachsenlandhalle“, bietet der Verein hierbei am morgigen Sonntag ab 13.00 Uhr, für Groß und Klein, eine Art Schnupperkurs an. Vielleicht, findet dann der eine oder andere Besucher, diese schöne Hobby, auch für sich weiterhin interessant, denn die Gelegenheit, einfach mal die Figuren auf den Brett zu bewegen, findet sich eigentlich das ganze Jahr über. Also dann, einfach mal vorbeigeschaut, am Stand des Muldenstädter Klubs.

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LK Zwickau        Saison2012/13        4. Staedte-Cup U14        AK U8/U10/U12/U14m+w        30.06.13

FINALDURCHGANG  BEIM STÄDTECUP

Am letzten Junitag, schliesst sich nunmehr der Kreis im diesjährigen Schach-U14-Cup des Landkreises Zwickau. Hierzu werden Jungen und Mädchen der startberechtigten Altersklassen aus  Crimmitschau, Glauchau und Zwickau, am Sonntag ab 9.00 Uhr, die letzte Runde der drei Wettkampfabschnitte angehen.  Die Muldestädter Abordnung, wird hierbei wahrscheinlich mit einem halben Dutzend Nachwuchsspielern, im Marientaler „Schnitzelhaus“ der ehemaligen Trabantstadt, an den Brettern mitwirken. Nach den ersten kleinen Teilerfolgen  der Glauchauer, gilt es weitere schachliche Fortschritte nachzuweisen, wobei der eine oder andere Akteur, sich natürlich auch noch im Gesamtklassement, im Vorderfeld platzieren kann. Die ersten Plätze allerdings, dürften aus anderen Gefilden kommen. Trotzdem mutig voran, schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Bericht

Chemnitzer SC Aufbau 95  33. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2013  25.05.13

MULDENSTÄDTER ZUFRIEDENHEIT, NACH PLATZ FÜNF IM BLITZSCHACHGESCHEHEN

Recht kurzfristig, fand sich doch noch ein einigermaßen schlagkräftiges Team beim Glauchauer Schachclub 1873, welches die fast regelmäßige Teilnahme des hiesigen Vereins, am traditionellen Mannschaftsblitz-Aufbaupokal, auch 2013 wieder absicherte. So fanden sich dann, sogar gleich fünf Glauchauer beim Chemnitzer SC Aufbau ‘95, in dessen Spiellokal ein. Nachdem die Zweite der befreundeten Gastgeber, zunächst nur mit drei Spielern anwesend sein konnte, delegierte man von den Muldenstädtern, dann einfach einen aus den eigenen Reihen, in dieses Team. Eine vor Ort ausgetragene Entscheidungspartie, sah schließlich Schachfreund Dietmar Nötzel, in diese Rolle versetzt. Am Ende, fühlte sich der Lichtensteiner am dortigen Spitzenbrett, zwar erst einmal als ziemlich verheizt vor, war aber, bei letztlichen zwei Siegen in seinen zehn Einsätzen, mit sich selbst am Ende wieder etwas versöhnt. Die eigenen Vereinskameraden, kämpften derweil, im mit acht Teilnehmern besetzten und recht spielstarken Starterfeld, natürlich ihre eigenen Sträuße an den Brettern aus. Nach der Hinrunde lagen die hiesigen Kreisstädter, schließlich erst einmal noch auf Rang sieben, währenddessen die favorisierten Teams der USG Chemnitz, des SV Eiche Reichenbrand, der SG Lausitzer Zwerge und der SG Leipzig, allerdings nur durch wenige Punkte untereinander getrennt, bereits schon eindeutig an der Spitze lagen. Mit einer wahrlich, beachtlich guten Rückrundenleistung schließlich, wobei man gar nur eine einzige Niederlage einstecken musste, schob sich der GSC danach, aber immerhin noch auf Rang fünf der Endtabelle. Damit, verdrängte man die davor liegenden Vertretungen, der SG Neukirchen/Erzg. und des CSC I, zugleich von ihren zwischenzeitlichen Rängen fünf bzw. sechs. Die Punktausbeute von 13:15 Zählern, stimmte die Muldenstädter dabei auch sichtlich zufriedener, als am Anfang der Veranstaltung schon befürchtet. Selbst der Abstand zur nächstplatzierten Ersten der Hausherren, konnte man so mit gewisser Zufriedenheit registrieren, wenngleich die vier ersten Plätze, natürlich unerreichbar blieben. Um so erstaunlicher vom GSC-Vierer, dass sowohl der spätere Sieger, als auch der Vierplatzierte, da ein 2:2 Ergebnis hinnehmen mussten. In Abwesenheit des Pokalverteidigers aus Hainichen, konnten die angereisten Messestädter der SG Leipzig, mit insgesamt 24:4 Punkten, erstmals dieses Turnier gewinnen. Knapp dahinter, rangierte sich letztlich das Eicheteam (22:6) ein, gefolgt von den Lausitzer Schachfreunden (20:8) und dem USG-Quartett (18:6) aus Chemnitz. Erfolgreichster Einzelspieler der Glauchauer an diesem verregneten Samstagnachmittag, war diesmal der Gesauer Becher, mit seinen 7,5 Brettzählern. Fast genauso viel punkten, konnten aber auch die Teamkollegen Wegner (6,5), Nagorny (5), Pumpa (4) und somit blieb alles fernerhin, wohl im Rahmen des Machbaren. Ansonsten, war das ganze Ambiente dieses Turniers, wie immer äußerst angenehm.

Bericht

Kreisstadt Glauchau          Schulschach          1. Offener  Mannschaftswettbewerb       25.05.13

ERSTE POKALGEWINNER GEFUNDEN

Am letzten Samstag, feierte man in der Glauchauer Lehngrund-Mittelschule, eine Schachpremiere. Unter der Leitung des heimatlichen GSC 1873, wurde hier der 1. Offene Mannschaftswettbewerb 2013,  im Schulschach ausgetragen. Gekommen waren dazu, immerhin schon mal sechs Viererteams, welche aus 24 schachbegeisterten Jungen und Mädchen bestanden, wobei zwei Mannschaften sich auf der Grundschulebene und vier auf der Mittelschul- bzw. Gymnasiumsebene, gegenübersaßen. In den angesetzten vier Runden ohne Zeitkontrolle, bei den jüngeren Klassenstufen, setzte sich letztendlich die  Grundschule „ Am Rosarium“, mit seiner Vertretung und 5:3 Mannschaftszählern, bei 9,5 Brettpunkten durch. Das Siegerteam schließlich, erspielte sich dabei mit Moritz Marschall (2,5) an Brett eins, Manuel Walther (1) an zwei, Kevin Herrmann (3) und Nikolas Fraß (3) an vier, diesen Premierenerfolg. Mit den zweiten Rang, musste somit die Europäische Grundschule der Großen Kreisstadt vorlieb nehmen, wobei diese sich mit einer 3:5 Niederlage und insgesamt 6,5 Einzelpunkten, durchaus tapfer wehrte und mit Tim Seifert, sogar den besten Einzelspieler stellte. Seine makellose Serie am Spitzenbrett, ergab zudem gleich mal, vier Siege in vier Partien und daran könnte sich in Zukunft, wohl genauso Teamkollege Benjamin Schöltzke (1) vom veranstaltendem Verein, ein Stück weit noch anlehnen. Bei den älteren Jahrgängen, der Klassenstufen fünf bis zwölf, stritten sich erstmals vier Schulmannschaften, um den bereitstehenden Siegerpokal und zum Schluss, triumphierte dann das Quartett des Europäischen Gymnasium Waldenburg. In der fast schon „profihaft“ anmutenden Besetzung mit 1- Jonathan Essler, 2-Oskar Essler, 3-Willi Essler und 4- Noah-Benedikt Thust, hatte die Konkurrenz aus der hiesigen Muldestadt, einfach keinerlei Chancen. Dabei erzielten alle vier Spieler zugleich, 5,5 Punkte in ihren 6 Partien. Die beeindruckende Bilanz von 12:0 Mannschafts- und 22 Brettzähler, aus der doppelrundigen Wettkampfansetzung mit Bedenkzeitvorgabe, sprechen da klare Bände von deren Überlegenheit, innerhalb des vierköpfigen Gesamtteilnehmerfeldes. Somit war dann auch das Glauchauer Georgius-Agricola-Gymnasium (7:5/8,5), mit seinem reduzierten Dreierteam, sprichwörtlich das Beste vom Rest. Da mussten selbst das eingesetzte GSC-Trio mit Paul Spitzner (2), Erik Spitzner (4) und Benjamin Schöltzke (2,5), im Prinzip klein beigeben, wobei die „Essler“ Dynastie, ja  auch durchweg bei der großen USG Chemnitz, ihr Nachwuchskönnen, seit langen an den Wettkampfbrettern zeigt.  Als Dritter in dieser Kategorie der Klassenstufen 5-12, kam am Ende die 2. Vertretung der gastgebenden Lehngrund-Mittelschule mit 4:8 Mannschaftspunkten ein, wobei hier das große GSC-Talent Benjamin Benicke, die Figuren am Brett eins bewegte und es wenigstens auf noch vier Siege brachte. Den 4. Platz aller dieser Teams , belegtte dann noch die Erste der Hausherren (1:11), auch wenn deren Abstand, doch schon beachtlich ausfiel. Gerade an dieser Stelle, sei aber auch noch einmal der Direktorin Frau Scholz, für die freundliche Unterstützung bei der Durchführung dieser Veranstaltung gedankt, wie natürlich genauso all den tatkräftig unterstützenden Eltern und aufopferungsvollen Übungsleitern. Alles in allen, war der veranstaltende Glauchauer Schachclub 1873, welcher dieses Turnier auch unter der Maßgabe seines eigenen 140jährigen Gründungsjubiläums, neu ins Leben rufen wollte, mit der ersten Resonanz ganz zufrieden und hofft damit zudem, den Schachsport in Glauchau,  weiterhin popularisieren zu können.

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Chemnitzer SC Aufbau 95  33. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2013  25.05.13

MULDENSTÄDTER VEREIN, IN CHEMNITZ MIT VON DER PARTIE

Der Wille des Glauchauer Schachclub 1873, zur Teilnahme des beim 33. Aufbaupokal des Mannschafts-Blitzturnier beim Chemnitzer SC, wieder mit dabei zu sein, ist auch heuer wieder stark vertreten. Erst am heutigen Freitagabend jedoch, hatte man dann aber ein vollständiges Team, namentlich beisammen. Somit treten am morgigen Samstag, die Schachfreunde Jens Becher, Peter Nagorny, Ralf Wegner, Dietmar Nötzel und Jörg Pumpa, die Fahrt ins Spiellokal, des befreundeten Vereins an. Dort werden ab 13.00 Uhr, dann wohl aber überwiegend hochkarätige Vierermannschaften, auf die hiesigen Kreisstädter warten, wobei die Außenseiterrolle jedoch, dem einfachen Dabei sein, keinen Abbruch tut. Da der gesamte Glauchauer Klub, zudem im Blitz schon lange nicht mehr dass ist, was er mal war, kann diese Vertretung, also auch nichts verlieren. Somit ist es einfach mal abzuwarten, wo die Reise in der dortigen Endtabelle, letztlich hingehen wird.

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Kreisstadt Glauchau          Schulschach          1. Offener  Mannschaftswettbewerb       25.05.13

NEUE WETTKAMPFFORM, SUCHT ERSTE SCHACHSIEGER

Morgen kommt es in der Lehngrund-Mittelschule der Muldestadt, zum 1. Schulschach-Mannschaftswettbewerb. Hierzu lädt der veranstaltende GSC 1873, alle Lerneinrichtungen aus dem Glauchauer Umland, von der Grundschule bis zum Gymnasium, mit einem eigenen Viererteam ein. Spielbeginn ist um 9.00 Uhr vor Ort und ab dann, spielt jede der anwesenden und im Vorfeld eigens benachrichtigten Teilnehmer, unter einer noch festzulegenden Bedenkzeit, gegeneinander. Natürlich, erhält am Ende dieser Veranstaltung, jedes Schulteam eine Urkunde und die jeweiligen Sieger der zwei Klassenstufen 1-4 (Grundschule) bzw. 5-10/12  (Realschule/Gymnasium), die extra neu dafür geschaffenen Wanderpokale. Nach den etwas daneben gegangenen Einzelmeisterschaften vom Januar, hofft der heimische Schachverein, gerade im eigenen 140. Jubiläumsjahr, damit eine neue Wettkampfform, für den immer wieder neu zu begeisternden Nachwuchs am Brett, ins Leben rufen zu können. Das kleine Startgeld von 4,- € pro Quartett, sollte da kein Hindernisgrund, zum so genannten „Premierendabeisein“ bilden und natürlich gibt es wie sonst auch, bei solch einer Veranstaltung, den nötigen kleinen Imbiss kostenfrei. In etwa gegen 14.00 Uhr, ist man dann sicherlich nicht nur schlauer, wer die Besten an diesem Samstagvormittag waren, sondern auch, ob alles Bestens über die Bühne gegangen ist. Somit gilt es also, nur noch zu sagen „Schach dem König“ und „Ran an die Bretter, all ihr interessierten Mädchen und Jungen, in Gruppenform.

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LK Zwickau        Saison2012/13        4. Staedte-Cup U14        AK U8/U10/U12/U14m+w        05.05.13

4. STAEDTE-CUP U14, DES LANDKREIS ZWICKAU BEGINNT

Zur Neuauflage, der seit ein paar Jahren ins Leben gerufenen Veranstaltung, geht es morgen in die erste Runde. Hierbei fungiert der Post-SV Crimmitschau, als Ausrichter für die schachbegeisterten Jungen und Mädchen, im Nachwuchsbereich der Geburtsjahrgänge ab 1999. Im Haus der Vereine in der Mannichswalder Strasse 22 der Pleisestadt, stehen dann ab 9.00 Uhr, jeweils drei Runden im Schweizer System, mit einer maximalen Bedenkzeit von 90 Minuten pro Spieler und Partie, für alle Beteiligten an. Natürlich ist auch der hiesige Glauchauer Schachclub 1873 mit einer Handvoll Jugendlichen, unter der Leitung des Nachwuchsverantwortlichen im Verein, Knut Ludwig dabei. Die Auswertungen erfolgen auch heuer wieder in den Altersklassen u8,u10,u12 und u14, wobei diese nach der dritten und letzten Station Ende Juni insgesamt ausgewertet und mit Pokalen gewürdigt werden. Logischer Weise, gibt es zum Crimmitschauer Auftakt, für die besten drei in den einzelnen Kategorien, ebenso erste Urkunden..

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspokalspiel   Vorrunde - 21.04.13

MULDENSTÄDTER IN DER POKALVORRUNDE, ACHTBAR AUSGESCHIEDEN

Schon der Schachmonat April brachte diesmal erste Pokalpartien hervor. So waren am vergangenen Sonntag 28 Vierermannschaften im Freistaat unterwegs und saßen in ihren sechs ausgelosten Gruppen, an den Wettkampfbrettern. Eine Zweite des Glauchauer SC 1873, gab hierbei ebenso erstmals wieder, seine Visitenkarte mit ab..

Gruppe 5 (Post-SV Crimmitschau)

Nach Jahren der Abstinenz, ob in Form von Nichtmeldung oder kurzfristigem Rückzug, war endlich wieder einmal ein Muldenstädter Quartett, mit an den Schnellschachbrettern des Sachsenpokals zu finden. Zwar gab es auch heuer die erneute Diskussion, noch zwei Tage zuvor, über das Sinn und Wieder der Entsendung, einer im Prinzip übergebliebenen und als nicht konkurrenzfähig befundenen, spielwilligen Mannschaft; letztlich jedoch kam der Start in der benachbarten Pleisestadt, doch zustande. Irgendwie, war allein diese Tatsache, wohl schon ein gewisser Erfolg, für die gerade in der Vergangenheit, bereits so erfolgreiche Vertretung des hiesigen GSC 1873. Die aktuelle Ausgangslage aber, schätzte man ganz real und nüchtern damit ein, den olympischen Gedanken des „Dabeiseins“, zu entsprechen. Die zugeloste Konkurrenz in dieser Gruppe fünf, war rein von der Papierform her, einfach zu übermächtig. In der Brettaufstellung mit Sven Weigand an eins und Jens Becher an zwei aus der ersten Reihe des Vereins, sowie dann mit Dietmar Nötzel an drei und Knut Ludwig an vier aus der zweiten Reihe, versuchten die Glauchauer, aber immerhin noch das Beste aus der fatalen Personallage zu machen. Am Ende konnte man damit sogar konstatieren, durchaus eine solide Leistung, innerhalb der fünf zu absolvierenden Wettkampfrunden, mit je maximal einstündiger Bedenkzeit, geboten zu haben. Mit etwas mehr Glück und ein klein wenig mehr Konzentration, besonders bei den beiden Gesauer Spitzenspielern, wäre sogar noch etwas mehr, als der vorletzte Rang in dieser Sechserstaffel, drin gewesen. Doch hierzu, nunmehr Alles der Reihe nach. Zum Auftakt traf das Glauchauer Team, auf den wohl nur etwas spielstärkeren, gastgebenden Post-SV. Leider war das Remis am letzten Brett und das damit verbundene 0,5:3,5 Endergebnis, aber doch die einzige Ausbeute, da die beiden ersten Bretter, ohne die rechte Einstellung in ihren Partien, leer ausgingen und auch das dritte, ein Mehr auslies. Anschließend war mit den Zwickauern, erstmals ein höherklassiger Kontrahent der Gegner, wenngleich man gegen die Akteure aus der 1. Landesklasse, durchaus schon mal, mit einem Unentschieden liebäugeln durfte. Die Positionen eins, drei und vier brachten dies sodann auch auf den Punkt, jedoch an zwei, lief es wiederum überhaupt nicht nach Plan und damit blieb es bei einer knappen 1,5:2,5 Niederlage. Mit dem Vierer des SV Eiche Reichenbrand, bekamen es die hiesigen Kreisstädter, noch vor der obligatorischen Mittagspause, mit dem späteren Gruppensieger zu tun. Der neue Sachsenligist, präsentierte sich in starker Besetzung, am Ende einfach abgeklärter, denn selbst hier, waren die GSC-Spieler nicht völlig chancenlos. Das letztliche 1:3, mit den zwei halben Punkten am ersten und letztem Brett, war also mehr als ein erstes Achtungszeichen, an diesem schönen Frühlingssonntag im Hotel Sachsenland. In Runde vier, war es schließlich endlich soweit, die Glauchauer zeigten sich wie aus einen Guss und fegten die sichtlich überforderten Oelsnitzer, mit einem 3,5:0,5 Ergebnis, förmlich von den Brettern. Sicherlich waren die Erzgebirgler aus der 1. Landesklasse, bei weitem nicht mit ihrer stärksten Formation in Crimmitschau angereist, trotzdem muss man selbst einen solchen Gegner, erst einmal dermaßen, in die Schranken weisen. Drei Siege der vorderen Positionen und ein Remis am letzten Brett, jedoch sprachen Bände. Zum Abschluss, setzte es zwar die erwartete klare Niederlage, gegen den eigentlich hoch favorisierten Vertreter der 2. Bundesliga, dennoch war selbst bei diesem 0:4, zumindest ein Brettpunkt möglich. Die Auer, nahmen es letztlich mit einem gewissen Schmunzeln und qualifizierten sich, nicht nur damit, völlig sicher für die Zwischenrunde im Mai. Das genaue Endklassement lautete schließlich folgendermaßen, auf Rang eins der SV Eiche Reichenbrand mit 10:0 Mannschaftspunkten und 17 Brettzähler und auf zwei der ESV Nickelhütte Aue, der es auf 8:2 Teamzähler, bei 16 Brettpunkten brachte. Gefolgt wurden die beiden Qualifizierten vom Post-SV Crimmitschau (5:5/9,5), womit sich die Hausherren ebenso noch in der nächsten Pokalrunde einfinden. Trotz totaler Punktgleichheit nicht gereicht, hat es dagegen für den Zwickauer SC (5:5/9,5) auf Platz vier, nur durch die schlechtere Berliner Wertung. Auf den besagten 5. Platz eingekommen ist der Glauchauer SC mit seinen 2:8 Mannschaftszählern und 6,5 Brettpunkten und Letzter, wurde der SV Neu-Oelsnitz, ohne jeden Teampunkt und mageren 1,5 Zählern, an ihren vier Brettern. Erwähnt sei schließlich noch die einzelne Punktausbeute der beteiligten Glauchauer, in deren Reihen sich der Niederlungwitzer Ludwig und der Gesauer Weigand mit zwei Zählern als die Besten zeigten, vor ihren beiden Teamkollegen Nötzel (1,5) und Becher (1). Ein erster neuer Ansatzpunkt, für die zukünftigen Pokalauftritte der nächsten Jahre, scheint trotzdem gemacht und vielleicht, kann man dann auch endlich wieder einmal, das Stärkste in dieser Schachdisziplin aufbieten und das Glück des Tüchtigen zwingen, um ein mögliches Weiterkommen sicherzustellen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspokalspiel   Vorrunde - 21.04.13

XXIII. SACHSENPOKAL IM SCHACH, MIT GLAUCHAUER BETEILIGUNG

Heuer bereits eine Woche nach Beendigung der Mannschaftspunktspiele im Freistaat, steht für die teilnehmenden Viererteams, am Sonntag ab 9.00 Uhr, die Vorrunde in der diesjährigen Pokalmeisterschaft an. Unter den 43 gemeldeten Teilnehmern, wurde nunmehr die Auslosung in die sechs Gruppen mit jeweils sechs bzw. fünf Quartetten bekannt. Im Vorfeld hatte sich hierfür auch der Glauchauer Schachclub 1873 mit gleich zwei Vertretern vormerken lassen.  Wie aber bereits in den letzten Jahren auch, hatte man sich da etwas sehr weit aus dem Fenster gelehnt, denn mehr als eine schlagkräftige Truppe, konnte man erneut nicht aktivieren. Zumindest treten die Muldenstädter, derweil seit 2010, wenigstens überhaupt wieder einmal an und verhindern somit, den daher schon etwas ramponierten Eindruck bei der Schnellschachkonkurrenz, noch weiter zu verstärken.

Gruppe 4 (SV Springer Leipzig)

Definitiv abgesagt, hat also die Erste des GSC in der Messestadt, worüber sich wohl gerade, die in etwa gleichwertige Gegnerschaft des SV Dresden-Leuben II aus der 1. Landesklasse, der Bezirksligist SK Fortuna Leipzig II und sicherlich ganz besonders die Bezirksklassevertretung des Gastgebers, hinsichtlich des Erreichen der Zwischenrunde, freuen dürften. Dem klaren Favoriten aus der Oberliga Ost, der SG Leipzig III dagegen, dürfte dies dann weit weniger berühren.

Gruppe 5 (Post-SV Crimmitschau)

In der benachbarten Eishockeyhochburg, treffen die Glauchauer, auf  durchweg spielstärkere Teams aus der hiesigen Region und so sind die Vertreter der so genannten Zweiten, letztlich auch wirklich nur der krasse Außenseiter, in diesem Sechserfeld. Zwar hat man, mit der Vereinigung der beiden mannschaftlichen Spitzenbretter aus der 2. Landesklasse und der 2. Bezirksklasse, noch das Beste aus der aktuellen Personalsituation machen können, jedoch schon ein vierter oder fünfter Platz im Endklassement, wäre ein Riesenergebnis für die vier Akteure Sven Weigand, Jens Becher, Dietmar Nötzel und Knut Ludwig. Als ganz klarer Topfavorit, zählt hier dagegen der Erzgebirgische SV Aue, welcher immerhin in der 2. Bundesliga, seine Normalschachpartien zu absolvieren hat. Um den zweiten sicheren Platz zum Weiterkommen, sowie den eventuell noch möglichen besten 3. Rang, unter allen Pokalgruppen, streiten sich dann wohl die vier anderen anwesenden Mannschaften, im Spiellokal des Hotel „Sachsenland“. Mit ganz leichten Vorteilen, dürfte der SV Eiche Reichenbrand aus der 1. Landesklasse, dabei als Erster zu nennen sein, wobei fast genauso gute Aussichten, auch die spielklassengleichen Neu-Oelsnitzer bzw. Zwickauer Schachfreunde besitzen sollten und  nicht zu vergessen, die Gastgeber des Post-SV selbst. Am Ende, entscheidet dann aber sicherlich auch wiederum die bessere Tagesform und das im Schnellschach, doch öfters hinzukommende Quäntchen Glück, für das Erreichen der Zwischenrunde Ende Mai.  Wer weiß das Alles aber schon, denn schließlich schreibt gerade der Pokal, nach wie vor seine eigenen Gesetze und die hiesigen Muldenstädter, werden hoffentlich mit allen Herzblut dabei sein.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 14.04.13

GLAUCHAUER, ZUM ABSCHLUSS NOCH EINMAL MIT REMIS UND SIEG

Nunmehr, ging also für die sächsischen Schachteams, deren aktuelle Punktspielsaison zu Ende. Auch die beiden hiesigen Vertreter des GSC 1873, saßen damit am vergangenen Sonntag, heuer letztmalig an den Wettkampfbrettern und spielten dabei noch einmal recht erfolgreich, insgesamt drei Mannschaftspunkte ein.

2. Landesklasse Staffel C  
Erzgebirgischer SV Aue III - GSC I   4 : 4

In dem für beide Seiten, ziemlich bedeutungslosen Aufeinandertreffen des Tabellendritten, gegen den Fünften dieser Erzgebirgsstaffel, hatte man hier wie da, so einige Besetzungsprobleme. Während der Glauchauer Elite, besonders der krankheitsbedingte Ausfall der Stammspieler, an den Positionen fünf und acht zu Schaffen machte, fehlte der gastgebenden Dritten der Auer, sogar gleich sechs ihrer acht Stammbretter völlig. Vor Beginn dieser Begegnung, war somit die richtige Aufstellungstaktik durch die jeweiligen Mannschaftsleiter, mehr denn je gefragt. In den Reihen der angereisten, hiesigen Muldenstädter, entschied man sich sodann, für das komplette Aufrücken und das damit verbundene Freilassen der beiden letzten Bretter, als das beste schachliche Mittel, an diesem frühlingshaften Aprilsonntag. Die Erzgebirgler hingegen, versuchten zumindest von hintenher, einigermaßen spielstark aufzufüllen und vergaben ihrerseits, die kampflosen Zähler, an den Position zwei und drei. Diese etwas konfus wirkende Ausgangssituation, lähmte logischerweise, auch in der Folge das eigentliche, normale Turniergeschehen ganz mitentscheidend. So richtig engagiertes Schachgefallen, kam wohl also wirklich, nur noch bei den wenigsten, der nunmehr vier verbliebenen, aktiv beteiligten Spieler, bis zum überdies frühen Schlusspunkt, auf. Sicherlich auch angesichts dessen, war das mehr oder weniger friedvolle Partie beenden, nur mehr als logisch zu sehen. Zum jeweiligen Remis, kamen schließlich so, der Gesauer Sven Weigand am Spitzenbrett und die Positionen vier bis sechs, mit dem Remser Peter Nagorny und Thomas Drauschke aus Niederlungwitz, sowie dem Glauchauer Jörg Pumpa. Für die eigenen Teamkollegen Jens Becher und Lutz Köhler, gab es dagegen den kampflosen vollen Punktgewinn, an den Brettern zwei und drei. Am Ende, war man dann sowohl bei den Gastgebern, als auch bei den Glauchauern, mit dieser eher ruhig wirkenden mannschaftlichen Punkteteilung, des 4 : 4 einverstanden und sieht sich auch in der nunmehrigen Abschlusstabelle, allein noch durch einen einzigen Mannschaftszähler getrennt, im sicheren Mittelfeld vereint. Der GSC, belegt dabei ausgeglichen mit 8:8 Punkten und auch soliden 31 Brettzählern, den fünften Platz, von insgesamt neun teilnehmenden Schachteams, in dieser Staffel C der 2. Landesklasse. Glückwunsch zudem aus Muldenstädter Sicht, an die aufgestiegene SG Grün-Weiß Niederwiesa und das Beste, genauso für die abgestiegene 3. Vertretung der USG Chemnitz, bei deren Gang in die regionale Bezirksliga.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
Chemnitzer SC Aufbau ‘95 III - GSC II   3,5 : 4,5

Die sich dann plötzlich doch bietende Chance zum Sieg, wollte die in Chemnitz angereiste Zweite der Muldenstädter, letztlich auch nutzen. So musste die gastgebende Reserve der dritten Aufbaureihe, kurzfristig ihr 7. Brett, kampflos herreichen und dies veränderte die Ausgangslage, schließlich doch etwas. Allerdings nicht nur deshalb, waren die Glauchauer an diesem letzten Punktspielsonntag, am Ende der verdiente Sieger. Von Beginn an, zeigte jedes einzelne Brett des Teams, eine grundsolide Partieanlage und war damit, den aus der Hinrunde bekannten Gegenspielern, diesmal jederzeit gleichwertig. Wohl allein, der nach knapp einer Stunde remisierende Gunar Scholz an Position sechs, konnte sich über den Ausgang seiner Partie, sicherlich nicht beschweren. Mehr oder weniger problemlos hingegen, waren die fast im Anschluss folgenden Punkteteilungen der Bretter zwei und vier, mit den beiden GSC-Aktiven Knut Ludwig und Reinhard Gehrt, schon zu werten. Dann dauerte es zwar noch einmal fast eine halbe Stunde, bevor auch Axel Burkhardt an drei, Joachim Karnahl an acht und Dietmar Nötzel an eins, ihren gerechten halben Zähler, zum eigenen Mannschaftsergebnis beisteuerten. Hierbei besaß das vom Lichtensteiner besetzte Spitzenbrett, sogar gewisse Gewinnchancen und auch der zuletzt noch spielende Glauchauer Bernd Wollmann, beendete seine Remispartie, mit sicheren Stellungsvorteilen. Nach etwas mehr als 90 Minuten, nahm deshalb der Chemnitzer Mannschaftskapitän, das sicherlich faire Angebot am 6. Brett ebenso an, wie schon bereits zuvor, all die anderen Wettkampfbeteiligten an diesem Tag. Dazu kam natürlich noch, der kampflose Punktgewinn vom Meeraner Peter Paluch und der knappe 4,5 : 3,5 Erfolg der Gäste, stand fest. Den Hausherren, tat diese einzige Niederlage im gesamten Punktspielverlauf, jedoch in keinster Weise irgendwie weh und man gönnte den befreundeten Schachkameraden vom GSC, sicherlich diese kleine Revanche für deren erlittene Hinspielniederlage. Für die Muldenstädter, war es dann am Ende, wenigstens noch der angedachte zufriedenstellende Saisonabschluss und das rechte Zeichen für den Staffelkampf 2013/14, in Richtung der heuer zweitplatzierten Lichtensteiner Fortschritt Akteure. Mit dem eigenen dritten Tabellenrang und erreichten 10:6 Punkten, bei 37,5 Brettzählern, ist man natürlich von Seiten der hiesigen Kreisstädter, klar am eigenen Anspruch vorbeigerauscht, gratuliert aber ungleich dessen, den völlig verdient aufgestiegenen Team des CSC und wünscht diesen viel Erfolg, in der 1. Bezirksklasse.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 14.04.13

SÄCHSISCHER SCHLUSSAKKORD, BEI DEN SCHACHTEAMS

Ihre Mannschaftsmeisterschaften beenden die Schachspieler des Freistaates mit der 9. Runde am morgigen Sonntag. Damit werden die Schachuhren ein letztes Mal ab 9.00 Uhr für maximal fünf Stunden Wettkampf am Brett in Gang gesetzt. Für die beiden Vertreter des hiesigen Glauchauer SC 1873, heißt dies sodann, noch einmal auf Reisen zu gehen.

2. Landesklasse Staffel C   Erzgebirgischer SV Aue III - GSC I

Nur mit den eigenen, individuellen Schachhunger, fungieren die Männer der Glauchauer Ersten in Aue, bei der dortigen Dritten Vertretung heimischen ESV. Für beide Kontrahenten, geht es nur noch um eine bessere Mittelfeldplatzierung und damit dürfte man nicht mehr ganz, so einen heißen Tanz mit den Figuren erwarten. In wieweit, sich dann auch die beteiligten Achter, noch einmal in Bestbesetzung präsentieren werden, wird wohl ebenso, erst des am Wettkampftag zu sehen sein. Eine Punkteteilung, strebt man den hiesigen Muldestädtern, aber sicherlich trotzdem erst einmal an. Welche Gedanken die Gastgeber in sich tragen, wird man dann jedoch erst vor Ort erfahren. Mal sehen also, wer mit welcher Leidenschaft, letztlich am Brett agiert und ob es vielleicht für eines der Teams, zu einem abschließenden Sieg, reichen wird.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   Chemnitzer SC Aufbau ‘95 III - GSC II

Genauso wie die Spitzenspieler des GSC, können auch die Aktiven der zweiten Reihe, ihren Schlussauftritt dieser Saison, völlig ohne jeden mannschaftlichen Druck angehen. Jenseits von Gut und Böse, besteht die eigene Herausforderung allerdings dann doch, denn immerhin trifft man zu diesem Rückspiel, noch einmal auf den feststehenden Aufsteiger in die 1. Bezirksklasse und sollte dabei die zuletzt erlittene Niederlage, auch noch im Kopf haben. Die gastgebenden Chemnitzer Dritte, dürften hierbei eher noch gelassener, an den eigenen Brettern Platz nehmen. Ihre bisherige weiße Weste jedoch, werden diese schon mit dem nötigen Engagement verteidigen wollen. Vielleicht bezieht ja dann daraus, dieses Aufeinandertreffen der beiden ansonsten befreundeten Vereine, noch ihre innere Spannung.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 17.03.13

UNGEGÄHRDETER TEAMERFOLG DER ERSTEN DES GSC,  GEGEN HARMLOSE VOGTLÄNDER

Zum vorletzten Mal, trafen sich die sächsischen Schachteams, an den Wettkampfbrettern 2012/13. Unter Ihnen, auch die 1. Mannschaft des Glauchauer SC 1873, welche in den eigenen Vereinsräumen, die Gegnerschaft erwartete. Nicht antreten musste, dagegen diesmal die eigene Zweite des Clubs.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SK König Plauen III   5,5 : 2,5

Die Glauchauer, mussten dann doch zwei ihrer Stammspieler, in diesem letzten Heimspiel der Saison, im Sportpark ersetzen. Dabei kam mit Gunar Scholz, ein weiterer Akteur aus der zweiten Reihe des Vereins, zu seinem persönlichen Debüt am letzten Brett der Ersten des GSC. Wieder einmal ordentlich durcheinander, rochierte zudem der Staffelsiebente aus Plauen seinen Achter, bei drei mitgereisten Ersatzleuten und einem zusätzlichen freien Brett. Damit hielt man bei den Hausherren einen Sieg, in dieser ansonsten bedeutungslosen Begegnung der unteren Tabellenhälfte, durchaus für real. Der kampflosen Führung durch das Brett zwei mit Jens Becher, folgte nach knapp zwei Stunden interessanten Partieverlauf an Position sieben, dann doch nur die Punkteteilung, aus Sicht des dort aufgebotenen Ersatz Dietmar Nötzel. Sicherlich auch etwas im Sinne der Mannschaft, nahm der Lichtensteiner das dritte Friedensangebot seines Gegner, schließlich an. Nur einige Minuten später, konnte Teamkollege Lutz Köhler an drei, seinerseits einen Endspielfehler des Gästespielers, zum wichtigen zweiten vollen Punkt nutzen. Mit dem 2,5:0,5 Zwischenstand, waren die Muldestädter also auf dem vorgegebenen Kurs, in Richtung Mannschaftssieg. Nach gut drei Stunden, einigte man sich dann auch am 6. Brett auf ein friedliches Remis, in einem scheinbar leicht vorteilhaften Bauernendspiel für den beteiligten Glauchauer Jörg Pumpa. Im Prinzip problemlos, beherrschte dagegen der Remser Peter Nagorny, die besetzte Position vier und folgerichtig gab es noch weit vor der angesetzten Zeitkontrolle, auch schon den nächsten Punkterfolg des gastgebenden GSC. Die immer weniger werdende Bedenkzeit des heimischen Niederlungwitzers am 5. Brett, brachte zum Ende der vierten Wettkampfstunde hin, den ersten Partiesieg der Plauener, mit einem letztlich drohenden Matt ihres Akteurs. Einen grandiosen Einstand, legte aber dagegen der andere Neuling aus Niederlungwitz, Schachfreund Scholz hin. Damit, steuerte er zudem den nötigen Zähler zum Mannschaftssieg der Kreisstädter, am Ende nach gut vier Stunden, fast schon souverän bei. Unmittelbar darauf, gaben sich die beiden Kontrahenten am Spitzenbrett, schließlich folgerichtig, einvernehmend die Hand zum Remis, in ihrer ansonsten auch durchaus eng geführten Partie. Für den Gesauer Sven Weigand, vielleicht doch etwas zu wenig für den eigenen Anspruch, jedoch änderte dies nichts, am ansonsten klaren 5,5 : 2,5 Mannschaftssieg der Glauchauer. Damit feierten die Mannen der Ersten des GSC, ihren diesjährig dritten Heimsieg und stehen in der Tabelle bei ausgeglichenen 7:7 Zählern, mit nunmehr auch akzeptablen 27 Brettpunkten, auf Rang fünf. Für die Dritte der Gäste, geht es hingegen noch einmal, um einen weiteren Platz nach hinten, auf Position acht.

Spielbezirk Chemnitz
Bezirksklasse Staffel C   spielfrei - GSC II

Auch in der Rückrunde, gab es für fast alle Akteure des GSC II, einen wettkampffreien Spieltag. Leider musste man somit gleichfalls den Tabellenplatz zwei, erwartungsgemäß an die Lichtensteiner Konkurrenz abgeben. Natürlich alles unter dem Aspekt, das es sowieso egal ist, da man das große Ziel des Aufstiegs in die 1. Bezirksklasse, schon lange verfehlt hatte.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 17.03.13

GELASSENHEIT MIT DEM EIGENen ENGAGEMENT, im GLAUCHAUER IM SPORTPARK

Mit der aktuellen Runde ach der Mannschaftssaison des Schachverbandes Sachsen, geht es nunmehr bereits in die Endphase. Als einzig aktives Team des hiesigen Glauchauer SC 1873, ist hierbei die 1. Mannschaft des Klubs mit im Rennen, wenn morgen um 9.00 Uhr, die ersten Bauernzüge im Vereinsraum, an der Meeraner Strasse getätigt werden.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SK König Plauen III

Völlig entspannt, können die Aktiven der ersten Reihe des GSC, diesen vorletzten Punktspielsonntag, an den heimischen Brettern angehen. Als Gegner hierzu, erwartet man die Dritte des vogtländischen Eliteklubs, welche punktgleich mit den Glauchauern, einen Tabellenrang hinter diesen liegt. So wirklich etwas richtig gerissen haben, die Gäste dabei bei ihren fünf Mannschaftspunkten allerdings noch nicht, währenddessen die hiesigen Muldenstädter zuletzt den Crimmitschauern mit einen Mann weniger, die Aufstiegsträume verdarb. Fragwürdig allerdings, ob sich nunmehr gerade in diesem bedeutungslos gewordenen Spiel, ein Team ganz besonders bissig zeigen wird. Im Grunde können die einzelnen Bretter wahrlich mal ihren eigenen Interessen huldigen, wenngleich man dennoch nicht vollends die mannschaftliche Linie aus den Augen verlieren sollte. Eine für beide Seiten mögliche Punkteteilung scheint zwar nicht schlecht, aber zumeist entscheidet dann doch ein Augenblick der Unachtsamkeit, über den kleinen Unterschied. Einen knappen Sieg wären da die Gastgeber, sicherlich genauso nicht abgeneigt. Entscheidend jedoch dürfte auch sein, mit wem sich die Plauener an den Brettern zeigen werden. Bezüglich der heimischen Aufstellung, scheint der eigentliche Kern jedenfalls, zur Verfügung zu stehen.

Spielbezirk Chemnitz
Bezirksklasse Staffel C   spielfrei - GSC II

Einen spielfreien Wettkampfsonntag, haben die Mannen der Glauchauer Zweiten, nachdem man zuletzt sogar noch einmal zusätzlich ran musste. Nicht nur somit, kann man die beiden Ergebnisse dieses Bezirksklasserunde, ganz entspannt entgegen sehen. Unmittelbare Auswirkungen auf den zu Ende gehenden Saisonverlauf in dieser ungeraderen Fünferstaffel, bringen diese so oder so nicht mehr.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Vereinmeisterschaft   09/12-05/13

EIN SEXTETT BEI HALBZEIT, ENG ZUSAMMEN AN DER SPITZE

Ab sofort geht es beim Glauchauer Schachclub 1873, in die zweite Hälfte der vereinsinternen Titelkämpfe 2012/13. Seit September letzten Jahres, sind die ersten vier Runden, nunmehr von den teilnehmenden Mitgliedern des Klubs, absolviert. Dies sollte auch der Grund, eines ersten kleinen Zwischenfazit sein. Aktuell tummeln sich hierbei immerhin sechs Schachfreunde mit 3,5 bzw. 3 Punkten, an der Spitze des auf 20 Aktive geschrumpften Teilnehmerfeldes. Mit dem Ehrenmitglied Günter Höppner, hat sich da leider einer der ursprünglich ins Rennen Gegangenen, zurückgezogen. Die Spitzenspieler Sven Weigand aus Gesau, Peter Nagorny aus Remse, sowie der heimische Lutz Köhler, zeigen sich hierbei wie gewohnt, auf den drei oberen Podestplätzen. Immer noch Anschluss halten aber ferner der Muldenstädter Jörg Pumpa, Dietmar Nötzel aus Lichtenstein und der Niederlungwitzer Thomas Drauschke. Mit einem halben Zähler Rückstand, folgen die anderen beiden Ortsteilbewohner Knut Ludwig und Gunar Scholz. Besonders für den letztgenannten Neuling, läuft die erste Meisterschaft wahrlich prächtig, denn immerhin ist er Einer der vier Spieler, welcher noch ohne Niederlage in der Tabelle dasteht. Die drei Anderen, konnte man da schon mit einer solch einen Bilanz erwarten, sind es doch die beiden führenden Vereinskameraden Weigand und Nagorny, zusammen mit Teamkollege Drauschke, aus der 1. Mannschaft des GSC. Auch das Spitzenbrett aus der Zweiten des Vereins, ist mit seinen drei Zählern nach einer einjährigen Denkpause, wohl mehr als zufrieden. Im breiten Mittelfeld, überraschen zudem derzeit positiv, die Glauchauer Jochen Ackermann und Bernd Wollmann mit ihren zwei Brettsiegen und punktgleich im eigenen Limit, sollte dies genauso, Rainer Raabs aus Meerane werten. Dagegen läuft es noch etwas zäh beim Albertsthaler Präsidenten Axel Burkhardt (1,5) und seinem Kreisstädter Vize Rainer Bergmann (2). Für den seit geraumer Zeit erkrankten Jugendspieler im sonstigen Männerfeld, Bastian Benicke, sollte es nach der kampflosen Niederlage der letzten Runde, mit seiner nunmehr hoffendlichen Gesundung, durchaus ebenso noch etwas nach oben hin gehen. Im unteren Drittel des Gesamtklassement, bestimmen die beiden Glauchauer Oldies Willi Opitz und Joachim Karnahl das aktuelle Punktniveau, genauso wie der Meeraner Peter Paluch, allesamt besitzen dabei 1,5 Zähler aus ihren vier Partien. Bei einen Brettpunkt stehen der einheimische Rest des Starterfeldes, Frank Thieme, Reinhard Gehrt und Haselhuhn. Natürlich dürfte man auch hier noch weitere Zähler bis zum Ende hin einfahren und besonders in gleichwertigen Duellen, die eigene Stärke, dann richtig ausspielen wollen. Noch sind es ja für alle Mitwirkende drei Gelegenheiten, welche genutzt werden können. Die ausgeloste fünfte Meisterschaftsrunde, lautet hierbei folgendermaßen; Weigand-Drauschke, Köhler-Nagorny, Pumpa-Nötzel, Ludwig-Raabs, Scholz-Wollmann, Benicke-Ackermann, Bergmann-Burkhardt, Paluch-Opitz, Karnahl-Gehrt und Haselhuhn-Thieme. Messen wird man sich hierzu, jeweils am freitäglichen Vereinsabend ab 20.00 Uhr, im Spiellokal des Sportparks, an der Meeraner Strasse 49 der Muldestadt.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 10 - 24.02.13

VERTRETBARE PUNKTETEILUNG, FÜR DEN GSC II

Allein die Bezirksklassevertreter des Chemnitzer Spielbezirkes, mussten bei tiefen winterlichen Bedingungen, an die Wettkampfbretter finden. Die zweite Reihe des Glauchauer Schachclub 1873, war hierbei zusammen mit den Lichtensteinern und Zwickauern, aus der unmittelbaren hiesigen Region, dazu dann gefordert.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - SSV Fortschritt Lichtenstein   4 : 4

Sowohl für die Lichtensteiner Gäste, als auch für die gastgebenden Glauchauer, zählte diese zusätzliche Runde rein Saisonal, nur noch für das eigene Prestige und dazu hatten beide Teams erstaunlicherweise, so ziemlich das Beste ihrerseits, an den acht Brettern aufgeboten. Natürlich wollten hierbei vor allem die Hausherren, die beiden in der Hinrunde abgegebenen Mannschaftszähler, diesmal für sich verbuchen. Das Glück des Tüchtigen, hatte man dann sogar auch noch ganz schnell, nach reichlich einer Stunde auf seiner Seite. Lies doch das angereiste Spitzenbrett des SSV, gleich mal frühzeitig eine Figur stehen und verhalf somit den anderen Lichtensteiner des GSC, Dietmar Nötzel zum ersten vollen Punktgewinn des Tages. Allerdings glichen die Gäste, Dank einer tückischen Springergabel an Position sieben, bereits 15 Minuten später, wieder aus. Friedlich einigte man sich, im Anschluss daran am Brett drei, woran aus Muldenstädter Sicht, Vereinspräsident Axel Burkhardt beteiligt war. Ein weiteres, tapfer erkämpftes Remis von Reinhard Gehrt, folgte jedoch erst zur Mitte der dritten Wettkampfstunde, sodass sich beide Mannschaften, mit dem 2:2 Zwischenstand, weiterhin auf Augenhöhe wähnten. Die beiden Siege kurz darauf, an den Brettern fünf und sechs dagegen, brachten die Gastgeber aber ganz klar mit 4:2 in Front und der nunmehr noch eine halbe Brettzähler schien gerade an der eigenen Position acht, durchaus realistisch. Für die zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgreichen Gunar Scholz und Frank Thieme, war es zudem ein letztlich überzeugender Partiegewinn, für sie Beide. Mit seinem dreistündig, mutig geführten Kampf dagegen, wurde sodann das heimische Brett zwei, doch nicht belohnt und die Gäste kamen zum Anschluss. Schließlich mussten die Kreisstädter, nach fast vier Stunden der Siegeshoffnungen, sogar den vermeidlich scheinenden Ausgleich zum 4 : 4 Endstand, durch die Lichtensteiner hinnehmen. Vielleicht am Ende dann sogar, das verdiente Unentschieden der beiden Tabellennachbarn auf Platz zwei und drei. Für die Fortschritt Spieler, dürfte es jedoch am Saisonende, damit zum Vizerang vor den Glauchauer Erzrivalen langen. Sicherlich nicht ganz so problematisch für die beteiligten GSC-Akteure, hat man doch den eigenen Anspruch des Aufstiegs eine Klasse höher, sowieso nicht für dieses Mal, irgendwann beweisen können. Nunmehr steht allein noch der Schlussauftritt beim aufsteigenden CSC Aufbau, Mitte April bevor und da wohl kaum, bei solch kräftigen Neuschneeverhältnissen, wie diesmal im eigenen Sportpark.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 10 - 24.02.13

ZUSATZRUNDE FÜR GLAUCHAUS ZWEITE

Nur in der untersten Chemnitzer Spielklasse, haben sich am Sonntag die Schachfreunde aus der Region, an die Wettkampfbretter zu begeben.  Dies gilt also auch, für die Zweite des GSC 1873, bei der Austragung ihres offiziellen  10. Punktspieltages, ab 9.00 Uhr  im heimischen Spiellokal an der Meeraner Strasse.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - SSV Fortschritt Lichtenstein

Auf Revanche, sinnen die Gastgeber in der Begegnung mit den drittplatzierten Lichtensteinern, nach der knappen Hinspielniederlage vom Dezember letzten Jahres. Grund hat man dazu allemal, da wohl diesmal nicht nur der komplette Achter vor Ort ist, sondern auch die derzeitige Wunschformation, parat sein dürfte. Unter diesen Voraussetzungen, sollte der vierte Saisonsieg möglich sein und damit zudem, auch Tabellenrang zwei behauptet werden können. Ansonsten geht es für beide Kontrahenten um nichts mehr, da die Chemnitzer Aufbauspieler, bereits als Aufsteiger lange feststehen. Mal sehen, in wieweit man dann noch richtig mit den Figurenarsenal, zur Sache gehen wird.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 03.02.13

GROSSARTIGER SIEG IN UNTERZAHL

Außerhalb der festgelegten Pflichttermine der sächsischen Mannschaftspunktspielsaison 2012/13, hatten die Schachspieler des Glauchauer SC 1873 I, ihren vorletzten Heimauftritt zu erledigen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - Post-SV Crimmitschau   4,5 : 3,5

Überraschenderweise doch; fast in Bestbesetzung antreten, konnte die 1. Mannschaft des GSC, in diesem Nachholpunktspiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Crimmitschau, zumindest noch vor der ersten Figurenbewegung des Sonntages. Die immer mal wieder auftretenden  Heizungsausfälle im heimischen Spiellokal, verhinderten dies dann jedoch. Kurzfristig, einigte man sich mit den Gästen schließlich, die Begegnung in der Pleisestadt auszutragen und dorthin konnte der geplante Ersatz Rainer Bergmann, aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mit fahren. Mit etwas Verspätung und einem kampflosen Punktgeschenk im Gebäck, begann dieser Wettkampf, sodann recht friedlich. Als Erster einigte sich vorerst Jörg Pumpa am Brett sieben, auf die Punkteteilung mit seinem Gegenüber, nach etwas mehr als einer Stunde Spiel. Innerhalb der nächsten 60 Minuten, folgten diesem Beispiel die Kontrahenten an der Position drei und vier. Sowohl vom beteiligten hiesigen Lutz Köhler, als auch beim Remser Peter Nagorny, konnte hierbei nur ein in etwa gleich stehendes Mittelspiel, erkannt werden. Sicherlich verdient also diese beiden Remisen, wie bereits schon zu Beginn beim anderen Muldestädter auch. Nach fast vier Stunden intensiv geführten Brettkampf, besiegte Jens Becher an zwei, schließlich seine weibliche Gegnerin eindeutig, wobei er jedoch erst nach einigen Anlaufschwierigkeiten, so richtig in Fahrt kam. Zum Remis kam im Anschluss daran Teamkollege Ralf Wegner, welcher seinen häufigen Zeitnotproblemen, diesmal verdienterweise, endlich einmal entkommen konnte. Damit standen die Glauchauer, erstaunlich beim 3:3 gleichem Zwischenstand und konnten zumindest noch, auf den einen nie geglaubten Mannschaftspunkt, weiterhin hoffen. Doch was sich danach abspielte, ist einfach nur bemerkenswert außergewöhnlich, aus Sicht der gastierenden Hausherren und ein echter Befreiungsschlag in Richtung Abstiegskampf. Daran beteiligt, die beiden zuletzt mit einer unglücklichen Niederlage behafteten Muldestädter Thomas Drauschke und Sven Weigand, zu Beginn der letzten Wettkampfstunde. Der Eine mit einer sicheren Punkteteilung am 6. Brett und der Andere an eins mit einem famosen Matt, über den ganz starken Spitzenakteur der Crimmitschauer, überzeugten diesmal Beide, nicht nur begrenzt, sondern wahrlich bis zum Schluss ihrer jeweiligen Partie. Nachdem das GSC-Team all so oft in dieser Saison, hat die eigenen Mannschaftszähler einfach so liegen gelassen, war Fortuna beim fast schon sensationellen 4,5 : 3,5, endlich auch einmal auf der Seite der tüchtigen Glauchauer. Nunmehr können diese, zudem ganz entspannt, in die letzten zwei Punktkämpfe gehen und die Blicke innerhalb der Tabelle, vielleicht sogar noch etwas weiter nach oben richten. Aktuell jedenfalls, steht man hierbei auf Rang sechs, mit 5 : 7 Teampunkten und 21,5 Brettzählern. Seitens der Pleisentaler jedoch, dürften die Aufstiegsträume auf Rang zwei, erst einmal gegessen sein.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 03.02.13

AUSSERTERMINLICHER PUNKTEKAMPF DES GSC

Im Nachgang, muss diesmal nur die Mannschaft des Glauchauer Schachclub 1873, seine 6. Runde, innerhalb des Punktspielbetriebes des SV Sachsen antreten. Diese wurde zuletzt vor zwei Wochen, auf den morgigen Termin verlegt. Natürlich beginnt man hierbei an den Brettern, jedoch genauso um 9.00 Uhr vor Ort.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Post-SV Crimmitschau

Sicherlich richtig hart, wird es für die Elite der Glauchauer, denn mit den benachbarten Crimmitschauern kommt nicht nur ein alter Erzrivale an die Meeraner Strasse der Muldestadt, sondern auch ein echter Aufstiegsaspirant. Selbst dass in dieser Saison sowieso nicht vorhandene Wettkampfglück der Gastgeber, könnte da kaum so richtig zu einem Teilerfolg verhelfen. Zudem steht erneut nicht der Stammachter zur Verfügung und auch der Ersatz, ist diesmal gleichwertig, nur relativ beschränkt möglich. Der Post-SV dagegen, zeigt sich in dieser Saison immer stärker und für sein derzeitiges Ziel 1. Landesklasse, zählt dann ferner eben nur ein Sieg gegen die Hausherren. Die Erfolgschancen sind also klar verteilt, wobei man sich beim GSC, trotzdem mit aller Macht dem Favoriten entgegen stellen wird. Mit einer knappen Niederlage, wäre man da wohl schon zufrieden, selbst wenn diese beim eigenen Abstiegskampf nicht wirklich, punktemäßig hilft.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 27.01.13

ZUM LEBEN ZU WENIG FÜR GLAUCHAUS ERSTE UND BELANGLOSER KANTERSIEG FÜR DIE EIGENE ZWEITE?!

Für diese Jahreszeit schon fast auf der Saisongeraden, standen die Schachaktiven des Freistaates in ihren Mannschaftsmeisterschaftsprogramm, auch in der siebenten Runde, ihren Mann am Brett. Für den Glauchauer SC 1873 und seinen beiden Vertretern, war dieser letzte Sonntag im Januar, natürlich genauso eine Pflicht, wie all den anderen Sachsen.

2. Landesklasse Staffel C  
Vogtländischer SC Plauen 1952 - GSC I   4 : 4

Mit der Vorgabe, endlich wieder einmal mannschaftlich zu punkten, reisten die Männer der Muldenstädter Ersten, ins Vogtländische zum dortigen Tabellendritten des SC Plauen 1952. Beide Teams mussten hierbei mit einem Ersatz an den Wettkampfbrettern Platz nehmen. Ausgeglichene Verhältnisse also auch hier, konnte man sich doch auch spielerisch, in etwa als gleich stark betrachten. Das erste Remis des Tages, kam nach 90 Minuten dabei durchaus problemlos, am letzten Brett zustande. Angesichts der guten Stellung an Position sieben beim hiesigen GSC, wohl auch eine vorsorgliche Maßnahme vom daran beteiligten Lichtensteiner Dietmar Nötzel. Doch nicht die Gäste gingen eine gute Stunde später in Führung, sondern die heimischen Plauener, konnten am 6. Brett plötzlich triumphieren. Schuld daran wie sooft, ein fataler Fehlzug im schwarzen Figurenlager. Wieder einmal ein Zeitnottod, ereilte zu Beginn der vierten Wettkampfstunde, die Position fünf der Glauchauer und damit führten die Gastgeber, dann bereits mit 2,5:0,5 in dieser Begegnung. Doch noch, stand man bei den hiesigen Kreisstädtern, scheinbar nicht gänzlich chancenlos da. Der kurz darauf folgende Hausherrensieg am Spitzenbrett jedoch, kam wahrlich richtig, wie aus heiteren Himmel für das GSC-Team und kippte den eigenen Optimismus, erst einmal zusehends. Ein Lichtblick allerdings sodann, der schön heraus gespielte Partieerfolg vom Remser Peter Nagorny an Brett vier und das Hoffen auf wenigstens den einen Mannschaftspunkt, nahm wieder wage Konturen an. Die redlich erkämpfte Punkteteilung von Jens Becher, nach knapp 220 Minuten des beiderseitigen Ringens hier wie da, war sicherlich völlig in Ordnung und erhielt die Chancen auch weiterhin, zum Unentschieden für die angereisten Kreisstädter. Fast zur gleichen Zeit, brachte ein übersehenes Matt beim Gegner, endlich auch den vollen Brettpunkt, für Jörg Pumpa an Position sieben ein. Die nunmehr noch einzig laufende Partie an vier, sah zudem genauso die Gäste klar im Vorteil und schließlich war es nach reichlich vier Stunden soweit und der klar verdiente eine Mannschaftszähler, konnte mit ins Reisegebäck gelegt werden. Nicht nur für den hierbei, dank seiner zahlreichen Endspielmehrbauern, siegreichen Glauchauer Lutz Köhler, ein schöner Abschluss dieses 7. Punktspieltages, sondern genauso für das gesamte eigene Team auch. In wieweit das 4 : 4, den Muldenstädtern allerdings im Abstiegskampf hilft, bleibt weiter abzuwarten, aber man hat ja immerhin noch zwei Begegnungen vor sich. Derzeit steht man jedoch auch weiterhin, auf Rang acht der Tabelle.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Zwickauer SC IV   7 : 1

Im Prinzip, hieß es auch in dieser Rückrundenpartie mit den Spielern der vierten Reihe des Zwickauer SC, Alt gegen Jung. Ein klarer Erfolg, war zudem genauso wieder Pflicht im heimischen Sportpark für die Zweite des GSC, wie im Hinspiel von vor mehr als drei Monaten. Die zwei Ersatzleute im Team, stellten spielerisch gleichermaßen wohl keine Schwächung der Glauchauer Hausherren dar und sodann nahm das ganze dann auch seinen vorbestimmten Lauf. Schnell und völlig problemlos für die gastgebenden Akteure ab Brett vier, kamen Gunar Scholz am 4., Frank Thieme am 5., Peter Paluch am 6., Willi Opitz am 7. Und Joachim Karnahl am letzten Brett, zu ihren Partiesiegen. Demzufolge, führte man bereits auch nach nur gut einer Stunde Spieldauer mit 5:0. Selbst am einzig stark besetzten Zwickauer Spitzenbrett, schien es für den heimischen Niederlungwitzer, wahrlich richtig gut zu gehen, jedoch patzte dieser dann doch noch entscheidend und musste so, Mitte der dritten Wettkampfstunde aufgeben. Natürlich, war das an diesem Tag kein Beinbruch, denn schließlich kamen mit Axel Burkhardt und Reinhard Gehrt, auch die letzten beiden hiesigen Muldenstädter im Anschluss daran, zu mühelosen Punktgewinnen in ihren Partien. Alles in allen, der erhofft flotte Sonntagvormittag für die Gastgeber, wenn gleich zudem, ohne jeglichen Wert für den Rest der Saison. Trotzdem, alle angetretenen GSC-Aktiven, zeigten Charakter und ließen beim standesgemäßen Enderfolg von 7 : 1, fast durchweg nichts anbrennen.  Damit, belegt man wieder den belanglosen zweiten Rang in der Staffeltabelle und könnte diesen in exakt vier Wochen, an den eigenen Brettern, gegen den Erzrivalen aus Lichtenstein, weiter verteidigen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 27.01.13

LANGSAM WIRD ES ENG, FÜR DIE ELITE DES GLAUCHAUER SC 1873 

Bereits das zweite Mal in diesem Monat, haben Sachsens Schachmannschaften, an den Wettkampfbrettern Ihrer jeweiligen Spielklassen anzutreten. Auch die zwei Teams des hiesigen GSC bilden dabei keine Ausnahme, wobei nur die Muldestädter Erste unter richtigen Erfolgsdruck steht. Der Beginn aller Partien, ist natürlich auch heuer wieder, auf Sonntag um 9.00 Uhr angesetzt.

2. Landesklasse Staffel C   Vogtländischer SC Plauen 1952 - GSC I

Ein oder zwei Punkte, sollten schon her in Plauen, wenn die 1. Mannschaft des Vereins, beim gastgebenden VSC 1952 antritt. Allerdings konnten die Glauchauer, auch noch nie gegen die Vogtländer gewinnen, was die eigene Psyche wohl nicht gerade besonders stärken dürfte. Warum sollte es jedoch gleichwohl, nicht einmal im vierten Anlauf klappen, denn immerhin feierte der Staffeldritte, zuletzt am dritten Spieltag, seinerseits einen Sieg. Für die Zielerfüllung allerdings, benötigt der GSC mit Sicherheit seinen Stammachter bzw. ein vollständig stark besetztes Team, welches den Tabellenvorletzten, endlich wieder etwas mehr Nichtabstiegssicherheit verleiht. Rein von der Spielstärke her, stellen die Plauener zudem auch keinen Übergegner für die Muldestädter dar. Vielleicht sollte es eben einfach mal nur normal gut, in dieser Begegnung für sie laufen, dann ist selbst ein Sieg mal wieder drin. Auf dieses Erfolgserlebnis wartet man ja immerhin, nunmehr bereits seit der ersten Runde im September vorigen Jahres.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - Zwickauer SC IV

Nachdem man vor zwei Wochen, das Ziel 1. Bezirksklasse abgehakt hat, kommt mit dem fast namenlosen Nachwuchsachter der Zwickauer, nicht gerade eine Motivation auf die Zweite des GSC zu. An den heimischen Brettern, wird es dann auch wohl nur recht wenig richtig emotional zu gehen. Aber auch ein ganz klarer Pflichtsieg, muss unter diesen Umständen, dann erst einmal herausgespielt werden. Selbst der Ausfall des einen oder anderen Stammakteur, sollte da jedoch keine Rolle spielen. Zudem kann jeder Einzelne nunmehr für sich selbst einmal, den Erfolgswillen zeigen und die eigenen Stärken am Brett richtig umsetzen. Der Tabellenletzte aus der benachbarten Muldestadt, will hingegen sicherlich vor allem weitere Wettkampferfahrung sammeln, denn vom Alter her gehört ihm wohl irgendwann einmal die Zukunft. Dem sollte das durchweg gestandene Team der Glauchauer, zunächst jedoch noch lange die Grenzen aufzeigen.

Vorschau

Kreisstadt Glauchau          Schulschach          11. Offene Meisterschaften        19.01.13

SCHULKLÄSSLER, SUCHEN IHRE BESTEN MIT KÖNIG UND DAME

Am Samstag ab 9.00 Uhr ist es nunmehr wieder soweit, denn es ist Schulschachmeisterschaftszeit. An traditioneller Stätte des Georgius-Agricola-Gymnasium der Muldestadt, treffen sich dann die Erstklässler bis hinauf zu den Oberprimanern im Speisesaal zu den Offenen Glauchauer Meisterschaften 2013. Unter der bewährten Leitung des heimatlichen GSC 1873 können dann alle Anhänger des königlichen Spiels, ihr Schachkönnen an den Wettkampfbrettern messen. Je nach Gruppenstärke der verschiedenen Altersklassen, spielt man dann im Runden- oder Schweizersystem mehrere Partien unter zeitlichen Bedingungen. Am frühen Nachmittag sollten dann die einzelnen Platzierungen bei den Jungen und Mädchen feststehen, wobei zur Mittagszeit, wieder ein kleiner unentgeltlicher Imbiss eingenommen werden kann. Also nur Mut zum Schachspiel, denn schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 13.01.13

UNENTSCHIEDEN EINFACH ZUWENIG, FÜR ZWEITE REIHE DES GSC

Zum Jahresauftakt trafen sich am vergangenen Sonntag, alle Schachteams auf sächsischer Landesebene, zu ihrer sechsten Punktspielrunde der laufenden Saison. In den Reihen der Glauchauer Brettenthusiasten, mussten hingegen nur die Aktiven des Glauchauer SC II, ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Die eigene Erste, hatte dagegen, unverhofft spielfrei bekommen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - Post-SV Crimmitschau verlegt auf den 03.02.13

Durch die genehmigte Spielverlegung seitens der Crimmitschauer Beantragung, hatten wohl augenscheinlich auch die Glauchauer Gastgeber ihr Gutes, denn so manch eigenes Personalproblem, konnte damit erst einmal gelöst werden. Ist nur zu hoffen, dass der neu festgelegte Termin in drei Wochen, den Muldestädtern auch ergebnistechnisch weiterhilft. Derzeit hilft vielleicht schon jeder weitere Brettpunkt für die Schlusstabelle in dieser Staffel, wobei natürlich auch noch ein oder zwei Mannschaftszähler von Nöten sind. Die Post-SV Aktiven, schweben da aktuell in ganz anderen Regionen und werden den Doppelpunktgewinn, sicherlich auch Anfang Februar, mit nach hause nehmen wollen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
TSV IFA Chemnitz IV - GSC II   4 : 4

Voller Optimismus, begannen die Mannen der Zweiten des GSC, ihren ersten Wettkampf der Hinrunde, bei der stets unterbesetzten Vierten des TSV IFA. Mit dem erneuten Punktgeschenk am Spitzenbrett, schienen es die Chemnitzer, den Glauchauer Gästen, zudem nicht schwer machen zu wollen. Der begünstigte Lichtensteiner Dietmar Nötzel, hätte jedoch durchaus genauso gern, eine richtige Partie absolviert. Eine desaströse Eröffnungsbehandlung des Muldestädter sechsten Brettes, brachte den Hausherren, allerdings nur knapp 20 Minuten nach Spielbeginn, bereits wieder den unverhofften Ausgleich. Angesichts dieses doch etwas turbulenten Auftakts, versuchte man dann auf beiden Seiten, zunächst einmal ein klein wenig Ruhe ins Geschehen zu bringen. Die Folge davon, waren zwei Remisangebote der heimischen Spieler an den Positionen acht und zwei, welche sowohl vom Meeraner Peter Paluch, als auch vom Niederlungwitzer Knut Ludwig, kurzerhand angenommen wurden. Damit stand es nach 90 Minuten Brettkampf, weiterhin Unentschieden an diesem zweiten Sonntag des neuen Jahres. Zu Ende der dritten Wettkampfstunde, einigte sich man dann ebenso am 3. Brett auf Remis, wobei der beteiligte Glauchauer Axel Burkhardt, durchaus zufrieden mit dieser Punkteteilung sein konnte. Ihm folgte Teamkollege Bernd Wollmann eine halbe Stunde später, mit dem gleichen Resultat an Position fünf, bei einen kaum nennenswerten Vorteil des langjährigen Nachwuchstrainers des hiesigen Vereins. Nicht nur damit, schwanden die Chancen des GSC II, zudem immer mehr, vielleicht doch noch irgendwie, den angestrebten Sieg in der Regierungshauptstadt, einfahren zu können. Grund hierfür, die nicht gerade besseren Stellungen der beiden nunmehr noch kämpfenden Kreisstädter am Brett sieben bzw. vier. Schließlich war es nach gut vier Stunden vergebens geführten Bemühungen des Einen soweit und er musste das besser geführte Ende der Partie, durch den Chemnitzer Kontrahenten anerkennen und gab folgerichtig auf. Mit den nunmehr bereits vier feststehenden Punkten im Rücken, hätte den Gastgebern, nunmehr schon eine letzte Punkteteilung gelangt, jedoch ein grober Bock ihres Aktiven an Position vier, ermöglichte Reinhard Gehrt knapp eine Stunde vor Spielende, noch einen glücklichen Sieg, in seiner Abschlusspartie des Tages. Zwar reichte es somit ferner zum 4 : 4 für die Glauchauer Zweite, dennoch ist damit die Saison bereits jetzt schon gelaufen und man findet sich genauso wie der diesmalige Chemnitzer Gegner, jenseits von Gut und Böse wieder. Nur schade, das man die eigene Spannung, insofern leider nicht mehr aufrecht halten kann.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 13.01.13

NUR ZWEITE, IM WETTKAMPFMÄSSIGEN ZUGWANG

Am Sonntag um 9.00 Uhr, beginnt nunmehr sozusagen, die zweite Saisonhälfte für die Schachmannschaften in allen Spielklassen, innerhalb des SV Sachsen. Hierbei müssen allein die Aktiven der 2. Vertretung des Glauchauer SC 1873, richtig Farbe bekennen, denn ihre Klubkameraden aus der ersten Reihe, haben eine kleine Pause, im Turnierverlauf ihrer Staffel bekommen.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Post-SV Crimmitschau

Auf Antrag der Gäste aus dem benachbarten Crimmitschau, wurde das aktuelle Heimspiel des GSC I, offiziell um drei Wochen verschoben. Ganz unglücklich sind die Glauchauer darüber sicherlich nicht, denn gerade an diesen zweiten Januarwochenende, hätte man wohl in den eigenen Reihen, gleich mal zwei oder drei Stammakteure ersetzen müssen. Augenscheinlich scheint sich dieses Handicap, dann Anfang Februar, wenigstens wieder etwas entspannt zu haben und man ist dazu noch etwas schlauer, was die Tabellensituation des Teams, dann wirklich verlangen wird.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   TSV IFA Chemnitz IV - GSC II

Mit der Gewissheit, diesmal keinen aus der Stammmannschaft an die die eigene Erste abgeben zu müssen, fahren die Spieler der Zweiten des GSC, noch einmal richtig Angriffslustig nach Chemnitz. Dort wartet die 4. Vertretung des gastgebenden TSV IFA, welche jenseits von Gut und Böse, die anstehende Hinrunde angehen kann. Ganz im Gegenteil zur Ausgangslage der hiesigen Muldenstädter, welche die wahrlich minimale Chance zum Aufstieg, natürlich zumindest auch nach dieser 6. Runde, gewahrt haben wollen. Hierzu benötigt man neben dem eigenen klaren Punkterfolg, allerdings zudem die Schützenhilfe, des zuletzt gegen die Glauchauer mit einem Brett mehr besetzten, Erzrivalen aus Lichtenstein. Mal sehen also, wie das Ganze dann am Sonntagabend auszuwerten ist. Den Glauben an sich selbst jedenfalls, scheint der Großteil der GSC-Aktiven, noch nicht aufgegeben zu haben und angesichts der wohl sowieso nur rein theoretisch noch bestehenden Aussicht zum Gesamterfolg in dieser Staffel, können alle dann auch richtig unbeschwert am Brett agieren.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Weihnachtsblitzturnier   21.12.12

AUCH WELTUNTERGANGSTAG, STOPPTE DIE BLITZFREUDE BEIM GSC 1873 NICHT

Nur drei Tage vor Heiligabend, setzte man sich beim Glauchauer Schachclub 1873, noch einmal an die vielgeliebten Wettkampfbretter, im heimischen Sportpark der Muldestadt. Dabei starteten immerhin zwölf Vereinsmitglieder, beim traditionellen Weihnachtsblitz, um die grauen Zellen, noch einmal richtig leuchten zu lassen. Leider fehlte wie in jedem Jahr, der eine oder andere Schachfreund aus beruflichen und privaten Gründen, aber Alle die kommen konnten, hatten sicherlich wieder ihre Freude, beim letzten Turnier des Jahres. Natürlich, waren die Favoriten im Vorfeld schnell ausgemacht, jedoch mangelte es trotzdem keines Falls, an der gewissen Spannung, während des gesamten Rundenturniers, im altbewährten Rutschsystem. Gleich zum Auftakt, kam es hierbei zum entscheidenden Partieknüller, zwischen den beiden Gesauer Spitzenleuten Sven Weigand und Jens Becher, welchen der Vorjahresgewinner, gleich für sich entscheiden konnte. Dies war dann auch ganz wichtig, musste doch Schachfreund Weigand im weiteren Verlauf, noch eine überraschende Niederlage, gegen den eigenen Vereinspräsidenten Axel Burkhardt hinnehmen, währenddessen sich der Clubfinanzier Becher, keine einzige Blöße mehr gab und somit punktgleich mit 10 Siegen, als Zweiter zum Schluss einkam. Lange Zeit, mischte zudem der Jugendtrainer Knut Ludwig die Konkurrenz ordentlich auf, verlor jedoch gegen die großen Drei des Turniers, allesamt am Brett und belegte am Ende, schließlich Rang fünf mit seinen erkämpften sieben Zählern. Still und heimlich hingegen, schob sich der Muldenstädter Jörg Pumpa, wieder einmal auf den 4. Platz nach vorn und steckte hierbei nur ganze zwei Niederlagen, bei ebenfalls sieben gewonnen Punkten ein. Etwas geschwächelt, hatte zwar heuer der Remser Peter Nagorny, den Bronzeplatz dieses Freitagabend, lies er sich dennoch, mit seinen 7,5 Zählern, nicht nehmen. Für seine Blitzfähigkeiten, eine richtig gute Leistung mit sechs Punkten, lieferte dagegen der bereits erwähnte Albertsthaler Burkhardt, auf Rang sechs ab. Dahinter konnte sich Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, nach einem katastrophalen Start, wenigstens mit einem Zähler weniger, noch etwas einvernehmlich platzieren. Dem jüngsten Anwesenden, Bastian Benicke (4,5 Punkte) aus Niederlungwitz, liegt die Fünfminutenpartie, wohl nach wie vor nicht ganz so und damit kam es selbst gegen eigentlich schlagbare Gegnerschaft, maximal zum Remis und nur Rang acht im Endklassement. Hinter ihm, erreichte hingegen der Älteste Joachim Karnahl (3), eine richtig gute Platzierung. Ihm folgten schließlich, Peter Paluch (2) aus Meerane und die beiden einheimischen Jochen Ackermann (2) und Bernd Wollmann (2), gemeinsam auf den geteilten letzten drei Rängen. Bei der obligatorischen Preisvergabe, gab es dann jedoch für jeden Einzelnen, die kleine oder größere leibliche Belohnung, egal wie viel Erfolg man in den knapp zwei Stunden Wettkampfdauer, auch hatte und dass dürfte dem Festtagsgedanken Weihnachten, ebenso ganz entsprochen haben.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Weihnachtsblitzturnier   21.12.12

GABENTISCH BEIM GSC 1873, IST GEDECKT

Am heutigen Freitag, treffen sich die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, zu ihrem alljährlich, beliebt gewordenen Weihnachtsblitzturnier. Hierbei geht es natürlich an den Brettern, unter der strengen fünfminütigen Zeitkontrolle, schon richtig zur Sache, wobei das Ganze dann doch, auch unter dem Schein des Kerzenglanzes, als Fest der Freude passieren sollte. Für alle Anwesenden also, ein schöner und besinnlicher Abschluss des Wettkampfjahres 2012, in kameradschaftlicher Runde. Hierbei gehen auch die ansonsten zumeist etwas weiter hinten einkommenden Aktiven, an den Brettern wahrlich nicht leer aus, denn die Preise reichen bis zum letzten Platz. Den schachlichen Ehrgeiz, bringen aber sicherlich alle trotzdem mit und dann dürften schließlich ab 19.00, im Mehrzweckgebäude am Sportpark der Muldestadt, noch einmal die Köpfe richtig qualmen. Ein kleines Startgeld von 1,- Euro jedoch, ist schon von jedem Einzelnen, irgendwie mit einzukalkulieren.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 09.12.12

GLAUCHAUER PERSONALPROBLEME, BRACHTEN GÄSTESIEGE

Bereits Anfang Dezember, ließen die sächsischen Schachmannschaften, das erste Punktspielhalbjahr 2012/13, mit bereits der fünften Runde darin, ausklingen. Den beiden Teams des hiesigen GSC 1873, ging es da natürlich nicht anders, als all der genauso beteiligten Mehrzahl an guten und schlechten Brettkünstlern.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - BSV Ehrenfriedersdorf 3,5 : 4,5

Trotz Heimvorteil, musste die Erste der Muldenstädter, ihr 2. Brett unbesetzt lassen und brachte sich damit, natürlich zunächst einmal ins Hintertreffen, gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn dieser Staffel. Die Gäste aus dem Erzgebirge, nahmen dieses Geschenk selbstverständlich gerne an und führten somit nach gut zwei Stunden, auch nach dem vielleicht doch etwas verfrüht angebotenen Remis des heimischen Ersatz an acht, mit 1,5 : 0,5. Kurz darauf, war es jedoch an Jörg Pumpa der Position sechs, dem halben Punkt seines Mannschaftskameraden Dietmar Nötzel, einen vollen Zähler für die Glauchauer, folgen zu lassen. Das klar gewonnene Bauernendspiel, lies sich er sich dabei nicht nehmen und damit war sein GSC-Team, zumindest zwischenzeitlich wieder auf Augenhöhe. Angesichts des Partiestandes am 7. Brett, war dies jedoch nur eine Momentaufnahme, denn nicht nur der dortige Qualitätsverlust des Niederlungwitzer Jugendspielers, sondern auch das gesamte eigene Stellungsbild, forderte im Prinzip schon, einen Sieg des Gegners. Ähnliches, konnte man zudem an der Position fünf der Hausherren erwarten, denn auch hier, hatte der BSV-Aktive mit einer Mehrfigur, einen klaren Vorteil aufzuweisen. Schließlich kam es wie man erwartet hatte, erst gab der eine Spieler der Gastgeber, nach knapp drei Stunden seine Partie verloren und auch gut 30 Minuten später, war es der andere Niederlungwitzer, welcher seinem Gegenüber, zum Punkterfolg gratulierte. Doch auch bei diesem 3,5 : 1,5 Zwischenstand für die Erzgebirgler, hatten die Gastgeber noch ihre Chancen, zumindest ein Unentschieden erzielen zu können. Der verdiente Sieg in der fünften Wettkampfstunde, von Lutz Köhler am Brett drei des GSC, nährte diese Hoffnungen überdies und brachte die eigene Mannschaft, auch wieder näher heran. In das nachfolgende Remisangebot des Ehrenfriedersdorfer am Nachbarbrett, musste jedoch der Remser Peter Nagorny einwilligen und somit lag es nur noch in den Händen der beiden Spitzenspieler, welches Team nunmehr, das glücklichere Ende hatte. Der verzweifelter Kampf in seinem Turmendspiel, bis fast zum Blättchenfall nach knapp 350 Minuten intensivster Brettarbeit, reichte aber eben doch nur, zur Punkteteilung für den heimischen Sven Weigand. Damit musste der Gesauer, die 3,5 : 4,5 Niederlage für die Muldenstädter, letztlich auch gegenzeichnen und einen erneuten Nuller, für seinen GSC verdauen. Zudem entfernen sich die Gäste, nunmehr ein ganzes Stück aus der akuten Abstiegszone, währenddessen die Glauchauer immer intensiver hineinrutschen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
SSV Fortschritt Lichtenstein - GSC II   5 : 3

Mit dem kurzfristigen Ausfall des Glauchauer Stammspielers an vier, in Zusammenhang mit der Personalnot der eigenen ersten Mannschaft, reiste die Muldenstädter Zweite, mit nur sieben Aktiven, im nahen Lichtenstein an. Somit, waren wohl auch die letzten Messen des eigenen Aufstiegstraum in dieser Saison, schon im alten Jahr gelesen. Den Punktevorteil des kampflosen Sieges am Spitzenbrett, ließen sich die Hausherren, sodann erwartungsgemäß, natürlich nicht mehr nehmen. Bereits nach 45 Minuten, vermeldeten die Gastgeber, zudem einen weiteren halben Punkt am 2. Brett. Für den Ersatzmannschaftsleiter des GSC Knut Ludwig, also ein entspannter Sonntagvormittag. Schon mal mehr als zwei Stunden, mühte sich hingegen Teamkollege Axel Burkhardt an der Nachbarposition, setzte jedoch einen möglichen Figurengewinn, mit einer remisierenden Zugwiederholung, doch nicht weiter fort. Im Anschluss daran, beendete der Qualitätsnachteil des Muldenstädter Aktiven am Brett sieben, diese Partie und eine weitere halbe Stunde später, musste genauso deutlich, auch das dritte Brett der Gäste, die Segel streichen. Damit führten die Hausherren zu diesem Zeitpunkt, bereits mit 4:1 und der Gesamterfolg für den SSV, schien schon da, greifbar nah. Überraschenderweise jedoch, machten es dann die Glauchauer, aber wirklich noch einmal richtig spannend. Zunächst brachte Frank Thieme an Position sechs spielend, sein Team mit einer stark geführten Partie auf 2:4 heran und ebenso überzeugte Gunar Scholz an fünf seinerseits, mit einem klar gewonnenen Endspiel. Zum Schluss der Begegnung allerdings, wurde der Muldenstädter Oldie im Team des GSC, wie so oft schon in aussichtsreicher Stellung, erneut Opfer seiner eigenen Zeitnotprobleme. Die Folge davon, war der entscheidende fünfte Brettpunkt für die Lichtensteiner, welche sich praktisch damit, alleinige Hoffnungen machen können, am Ende der Spielsaison, doch noch die Chemnitzer Aufbauspieler der dortigen Dritten, vom ersten Tabellenrang zu stoßen. Die hiesigen Kreisstädter hingegen, können die anstehende Rückrunde wohl dazu nutzen, sich für das kommende Spieljahr 2013/14 bestens vorzubereiten bzw. jeder Spieler für sich selbst, mit guten Einzelergebnissen, moralische Seelenmassage zu betreiben.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 5 - 09.12.12

NOCHEINMAL HOCHKONZENTRATION, FÜR MULDESTÄDTER SCHACHAKTIVE

Zum letzten Mal im alten Jahr, müssen die Schachteams des SVS in ihren jeweiligen Leistungsligen, am Sonntag an den Brettern Platz nehmen. Diese haben sowohl die Erste, als auch die Zweite des teilnehmenden Glauchauer SC 1873, leider mit bitteren Niederlagen verlassen müssen und somit will man natürlich heuer, wieder in die Erfolgsspur finden. Partiebeginn ist sächsischen Mannschaften 9.00 Uhr am Ort des Wettkampfgeschehen.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - BSV Ehrenfriedersdorf

Nach fast einem Monat Pause in der aktuellen Spielsaison, erwarten die Aktiven des GSC I, im heimischen Spiellokal des Sportparks an der Meeraner Strasse, die punktgleichen Erzgebirgler des BSV. Dabei fehlt den Hausherren, wieder einmal ihr derzeit bester Mann am Stammbrett zwei und damit wird die Zielstellung, vielleicht beide Mannschaftszähler in Glauchau zu behalten, sicherlich nicht so einfach werden. Auch die Ehrenfriedersdorfer benötigen ja im Prinzip, derzeit jeden Punkt zum frühzeitigen Klassenerhalt und werden schon deshalb, kaum irgendwelche Gastgeschenke zulassen. Eine Begegnung auf Augenhöhe, sollte es wohl aber trotzdem für die Muldestädter schon werden und vielleicht kehrt ja das, gegen Blumenau verlassene Glück, gerade für sie hierbei wieder zurück. Vom Kopf her hatten die zuletzt beteiligten Spieler, allesamt reichlich Zeit ihre gemachten Fehler zu analysieren und vielleicht gelingt somit dann, wenigstens die hochwichtige Punkteteilung gegen den Staffelsiebenten.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   SVS Fortschritt Lichtenstein - GSC II

Im benachbarten Lichtenstein, steht für Glauchaus zweite Reihe, schon wieder ein Entscheidungsspiel, um den selbst ausgegebenen Aufstieg, am Ende dieser Spielserie an. Ist nur zu hoffen, dass der Schuss an den wichtigen Brettern, nicht gleich wieder frühzeitig nach hinten los geht und alle Beteiligten gemeinsam, eine Einheit bis zum Wettkampfende dieser Begegnung aufbauen. Genauso wie für die Gäste, zählt natürlich auch für die Hausherren nur ein Sieg an diesem Tag, denn selbst eine Punkteteilung der beiden Erzrivalen, hilft alleinig den souverän ganz oben thronenden Aufbauakteuren aus Chemnitz. Ganz ausschlaggebend, dürfte zudem das zur Verfügung stehende Stammpersonal, hier wie da sein, denn gerade dort, ist bei den einen oder anderen Ausfall, vielleicht das Zünglein an der Waage zu sehen. Hochspannung pur und viel Emotion in diesem Bezirksklassederby, ist jedenfalls garantiert.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 25.11.12

GSC-KAPITÄN STELLT EIGENES TEAM, SCHNELL INS ABSEITS

Derzeit geht es bei den sächsischen Schachmannschaften, im zwei Wochen Rhythmus daher. Allein die Erste des Glauchauer SC 1873, konnte da am vergangenen Sonntag etwas verschnaufen, wogegen die Zweite des Vereins ein wichtiges Heimspiel zu bestreiten hatte.

2. Landesklasse Staffel C  
spielfrei - GSC I

Zum allgemeinen Wunden lecken, hatten die Spieler der 1. Mannschaft an diesem Spieltag Zeit, da personelle Probleme, den eigentlichen Gegner aus Seiffen, schon vor der Saison Schachmatt setzten. Allein ist dabei nur zu hoffen, dass das Wettkampfgefühl, nicht wirklich dem Team verloren geht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Chemnitzer SC Aufbau‘95 III   3 : 5

Gegen den Staffelprimus vom CSC III, lief es an den Heimbrettern an der Meeraner Strasse, für die Zweite der Glauchauer, alles Andere als gut. Im Prinzip lagen die Hausherren, bereits nach nicht einmal zehn Minuten dieses ersten Aufstiegsduell, mit einem Brettzähler hinten. Doch beginnen wir trotzdem, mit der eigentlichen Chronologie des Wettkampfes, welcher nach vier Remisen innerhalb der ersten beiden Stunden, erst einmal noch ausgeglichen war. Den Punktereigen dazu, eröffnete aus Sicht der Gastgeber, der Niederlungwitzer Knut Ludwig, mit einer sicheren Punkteteilung am Brett zwei. Ihm folgten nur wenig Minuten später, die beiden Mannschaftskameraden an den letzten beiden Positionen. Sowohl Peter Paluch aus Meerane, als auch der heimische Willi Opitz, hatten dabei keinerlei Probleme mit ihren Gegnern. Ja für den Oldie am letzten Brett, wäre mit der aussichtsreichen Stellung, sicherlich noch mehr als das Remis möglich gewesen. Angesichts seiner ständigen Zeitprobleme jedoch, kann man es ihm aber auch nicht verdenken, mit dem Remis nach knapp 90 Minuten Partieablauf, zufrieden zu sein. Nicht ganz  zwei Stunden, versuchte auch der zweite Niederlungwitzer, Gunar Scholz am Brett fünf, vielleicht doch mehr, als wie den augenscheinlich halben Zähler für seinen GSC, erreichen zu können. Auch dieses Resultat allerdings, spielte dann wohl nur den Chemnitzern, immer mehr in die Karten. Unter dem indirekten Erfolgsdruck, passierte dem heimischen 4. Brett im Anschluss daran, somit fast schon irgendwie erwartet, ein Partieblackout und die Gäste ebneten damit ihre Erfolgsspur, schon mal recht ordentlich. Fast zeitgleich nach etwa 150 Minuten der Begegnung, kam die sich schon im siebenten Zug angebahnte Niederlage am Spitzenbrett daher. Gerade für den beteiligten Lichtensteiner Dietmar Nötzel eine wahre Schande, damit seine Muldenstädter Mannschaftskameraden, so derart früh, unter Zugzwang gebracht zu haben. Trotzdem bäumten sich die restlichen Hausherren, auch nach diesem 4:2 Zwischenstand, noch ein ganzes Stück lang auf. Währenddessen der eine Glauchauer an Position drei, sogar einen Punktgewinn richtig nahe war, hatte der andere GSC-Akteur, überdies nur seinen unbedingten Siegeswillen, in die laufende Partie am 6. Brett einzubringen. Das auch für den Chemnitzer Gegner, doch etwas überraschende Remisangebot von Reinhard Gehrt, brachte den nunmehr ernsthaften Aufstiegsaspiranten, schließlich die an diesem Tag hochwichtigen zwei Mannschaftspunkte ein. Fast folgerichtig, einigte man sich nur etwas später, auch in der nunmehr noch einzig laufenden Partie auf ein Unentschieden. Gerade dem dort mehr als fünf Stunden, tapfer kämpfenden Frank Thieme, ist ein großes Lob zu zollen. Gleichzeitig ebenso die fairen Glückwünsche, natürlich dem befreundeten Aufbauteam zum 5 : 3 Endergebnis, welches es aber von den Glauchauern, um so mehr im Rückspiel zu korrigieren gilt. Bereits in zwei Wochen jedoch, entscheidet sich die Saisonzukunft für die hiesigen Kreisstädter, wohl schon in Lichtenstein.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 4 - 25.11.12

ZWEITE REIHE DER MULDESTÄDTER, VOR WICHTIGER PARTIE

Die vierte Runde der aktuellen Spielserie, steht am Sonntag ab 9.00 Uhr, den Schachteams des Freistaates bevor. Währenddessen die beteiligte 1. Mannschaft des hiesigen Glauchauer SC 1873, in ihrer Klasse diesmal blau machen kann, wartet auf die Zweite des Vereins, dagegen drei Stufen tiefer, eine ganz bedeutsame Heimaufgabe und dazu dann auch viel Erfolg!

2. Landesklasse Staffel C   spielfrei - GSC I

Mit dem kurzfristigen Rückzug von HSV Eintracht Seiffen zum Saisonauftakt, können die Spieler der Ersten, noch etwas länger ihre Wunden der beiden letzten Wettkampfniederlagen lecken. Vielleicht gar nicht so schlecht für das Glauchauer Team, um wieder zu sich selbst zu finden und damit den eigenen Anspruch, in Zukunft wieder besser gerecht zu werden.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - Chemnitzer SC Aufbau‘95 III

Zum ersten Schlüsselspiel 2012/13, kommt es im heimischen „Sportpark“ für die 2. Vertretung des GSC. Dazu, hat sich immerhin der aktuelle Tabellenführer, aus der Regierungsbezirksstadt angemeldet. Die Aufbauspieler des CSC III, werden es dabei den Muldestädtern, sicherlich nicht leicht machen. Eine echte Begegnung auf Augenhöhe, sollte es somit für beide Mannschaften werden, dafür sprechen schon mal die weißen Westen der beteiligten Konkurrenten. Leider fehlt jedoch in den Reihen der Gastgeber mit Axel Burkhardt, definitiv ihr drittes wichtiges Stammbrett und das macht das Ganze dann auch kaum einfacher, denn wohl nur ein Sieg, stellt die erste Weiche für die Glauchauer, in Richtung 1. Bezirksklasse. Das nötige Quäntchen Glück hier wie da, dürfte ebenso eine kleine Rolle spielen, wobei die einzelnen Brettpunkte, immer noch im Kopf des Spielers selbst gemacht werden. Mit einer rundum geschlossenen Teamleistung aber, kann man genauso den angestrebten Erfolg erreichen.

Bericht

LK Zwickau   Saison2010/11   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   17./18.11.12

GLAUCHAUER SCHACHZUKUNFT, NUR TEILWEISE AUF AUGENHÖHE

Bei den Zwickauer Kreiseinzelmeisterschaften 2013 im Nachwuchsbereich, waren auch wieder fünf Jugendspieler des Glauchauer Schachclub 1873, mit von der Partie. In der traditionellen Austragungsstätte des Ärztehauses in Wilkau-Haßlau, stellten sich immerhin wieder 35 Schachanhänger, in den Altersklassen U10 bis U20, dieser Herausforderung. Dem angereisten Quintett aus der Großen Kreisstadt, gelangen hierbei nur gewisse Teilerfolge und der eine angestrebte Siegerplatz, war auch nicht im Rückreisegebäck dabei. Dennoch konnte die Jugendabteilung des Vereins mit Knut Ludwig an der Spitze, gerade mit der teilweisen guten Zusammenarbeit mit den Elternhäusern der teilnehmenden Spieler, ein zufriedenstellendes Gesamtfazit, dieser Titelkämpfe ziehen und dankt auch ganz besonders den ausrichtenden SV Muldental, für die gewohnt guten Bedingungen an diesem ereignisreichen Novemberwochenende. 

Altersklasse U12

Innerhalb der Geburtsjahrgänge 1999/2000, bewies der junge Kevin Pfau, das der Glauchauer auf den richtigen Weg ist, auf dem Schachbrett etwas bewirken zu können. Auch wenn ihm bei so mancher Partieentscheidung, das gewisse Quäntchen Glück zur Seite stand, reichte es zur automatischen Qualifikation, für die Chemnitzer Bezirksmeisterschaft. Am Ende belegte er den 2. Rang im siebenköpfigen Teilnehmerfeld seiner Gruppe und gab sich hierbei nur dem Zwickauer Champion Erik Walczyk geschlagen, welcher es auf 4 Brettpunkte bringen. Mit einen halben Pünktchen weniger in seinen fünf Partien, kann er also durchaus zufrieden sein, um dann eine Wettkampfebene höher, weitere Erfahrungen zu machen. Mit aktiver Unterstützung beim Nachwuchstraining seines Clubs, sollte er dann auch seinen  Weg finden. Als Dritter bei den Knaben kam der Crimmitschauer Georg Buchardt, auf drei Zähler. Den weiblichen Meistertitel, holte die einheimische Luise Müller, mit der gleichen Punktzahl.

Altersklasse U14

Eine Alterstufe höher nahmen, zwei GSC-Aktive, den Kampf um die Schachkrone des Landkreises Zwickau auf. Ganz solide und ruhig, zog hierbei Benjamin Schöltzke seine Kreise an den Brettern. Im Schlussklassement, belegte damit einen wahrlich respektablen vierten Rang. Auch in dieser Gruppe mit insgesamt acht Teilnehmern, musste jeder einzelne Spieler, natürlich die angesetzten fünf Runden im Schweizer System meistern. Bei drei Siegen und zwei Niederlagen des Niederlungwitzers, konnte er die rundum wertzahlerfahrerene Konkurrenz, schon beeindrucken. Selbst der spätere Sieger, Ben Großpietsch vom ZSC, musste da kapitulieren. Trotzdem reichte es für ihn bei einen Remis mehr, zum Titelgewinn. Letztendlich war es nur dieser halbe Zähler weniger, in der Schlusstabelle mit dem Bronzerang, was dem einen Glauchauer Vertreter, noch nach ganz oben fehlte. Auch der zweitplazierte Anton Müller vom gastgebenden SVM, hatte die halbe Nasenspitze mehr erreicht, genauso wie die punktgleiche Teamkollegin Patricia Cozma, als neue Titelträgerin. Erik Spitzner, war dann andere des hiesigen Duos, im Starterfeld und zeigte gerade im internen Vergleichskampf der Beiden, seine ganze Erfahrung. Leider jedoch, kam nach diesem Sieg und einen weiteren Remis am Samstag, in den letzten beiden Runden, einen Tag später, nichts mehr hinzu. Mit Platz sechs der männlichen Gruppenkonkurrenz, endete er dort etwas unglücklich und wird sicherlich auch mit sich selbst, nicht so richtig zufrieden gewesen sein. Trotzdem auch ihm und ganz besonders seinen Mannschaftskameraden, alles Gute für ihre schachliche Zukunft.

 Altersklasse U16/U18/U20

Der ganze Rest an Teilnehmern des Jahrgangsbereichs der U16- bis U20jährigen Schachsportler und -sportlerinnen, startete letztlich in einer Zehnergruppe, ihre Jagd auf den aktuellen Kreismeistertitel. Im kleinen Trio der noch nicht 16 Jahre alten Knaben dieser Staffel, waren auch zwei Vertreter der angereisten GSC-Delegation, mit von der Partie. Unverholen, machte sich natürlich nicht nur Benjamin Benicke selbst, sondern auch die Glauchauer Verantwortlichen, berechtigte Hoffnungen auf die Schachkrone in dieser Altersklasse. In den ersten drei Runden lief, es auch fast perfekt für den derzeitigen Nachwuchsstar, mit reichlich Wettkampferfahrung, auch schon im oberen heimischen Männerbereich. Nur schade, dass die abschließenden zwei Kämpfe, ihn nicht zum Erfolg führten und sich gerade der neue Champion Toni Seiler aus Crimmitschau, als entscheidender Stolperstein, für ihn herausstellte. Die so erzielten 2,5 Punkte, reichten dann eben erneut nur zum Vizerang und die weitere Qualifikation, steht folglich gleichermaßen in den Sternen. Bedauerlicherweise gar nicht ins Spiel, fand heuer der punktlose Paul Spitzner. Trotz manchen guten Partieansätzen und immer währenden Siegeswillen, war mit der zunehmenden Ungeduld, dann aber immer Schluss. Weitere Analysen und echte Sportlichkeit, sollten ihm da jedoch in die richtige Spur bringen. Die Schachmöglichkeiten, sind auch ja noch lange offen für ihn und der 3. Platz in seiner Altersklasse, sieht ja eigentlich gar nicht so schlecht aus. Beim nächsten Mal, klappt es sicherlich auch mit einigen Partiezählern, wenngleich die 3,5 Punkte des siegreichen Postspielers, eine ziemlich große Herausforderung sind. Die zumeist älteren Brettgegnern, forderte natürlich die drei Jüngsten im Feld der Großen, noch um so mehr.

Vorschau

LK Zwickau   Saison2010/11   KM Nachwuchs Einzel AK U10/U18m+w   17./18.11.12

WIEDERRUM, IST WILKAUER ÄRZTEHAUS, DAS SCHACHZIEL

Die Nachwuchselite im Kreismaßstab der Altersklassen U10 bis U20, sowohl männlich, als auch weiblich, trifft sich am Wochenende erneut beim gastgebenden SV Muldental Wilkau-Haßlau. Im dortigem Ärztehaus, kämpft dann wieder die gesamte Schachjugend des Kreises Zwickauer Land, um die begehrten Titel in den verschieden Geburtsjahrgängen. Jeweils ab 9.00 Uhr am Samstag und Sonntag beginnen die drei bzw. zwei Partien mit wettkampfmäßiger Bedenkzeit, im Schweizer- bzw. normalen Rundensystem. Für den hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, gehen insgesamt sechs Starter ins Meisterschaftsrennen. Mit Bastian Benicke und Paul Spitzner stellt sich ein Duo in der AK U16 der anwesenden Konkurrenz, wobei der erstgenannte Niederlungwitzer, schon die Championatskrone anstreben sollte. Das Quartett eine Jahrgangsstufe tiefer, wird angeführt von Erik Spitzner und Kevin Wenke, welche durchaus in den Medaillenrängen, vom begleitenden Nachwuchsverantwortlichen Knut Ludwig, erwartet werden. Sowohl Kevin Pfau, als auch Benjamin Schöltzke hingegen, dürften vornehmlich zum weiteren Erfahrungssammeln in die benachbarte Muldestadt fahren. Mal sehen in wieweit sich man dann, schon bestmöglich verkaufen kann. Dazu Lernen jedenfalls, werden alle Glauchauer Beteiligten, so oder so.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 11.11.12

VERMEIDBARE NIEDERLAGE, SCHMECKT UM SO BITTERER

Zur 3. Runde im Wettkampfgeschehen des Freistaates, mussten die beteiligten Schachmannschaften heuer am 11.11. an den Spieltischen Platz nehmen. Dies blieb auch den Landesklässlern des Glauchauer SC 1873 I natürlich nicht erspart, wogegen die Zweite der Muldenstädter in ihrer Klasse spielfrei hatten.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SG Blumenau   3 : 5

Gegen den Bezirksligaaufsteiger aus Blumenau, brachten die heimischen Glauchauer erstmals in dieser neuen Saison, ihren Stammachter an die Bretter, währenddessen die Gäste erneut rochieren mussten. Recht frühzeitig boten dann die beiden Spitzenbretter der angereisten Erzgebirgler, ihrerseits Remis. Für die beiden Gesauer Sven Weigand und Jens Becher, mit Sicherheit keine so schlechte Partievariante, auch wenn man damit vielleicht auch die Verantwortlichkeiten im Team, etwas zu schnell abgab. Ein weiterer halber Zähler innerhalb der ersten Wettkampfstunde, am letzten Brett, bescherte beiden Teams, somit zunächst also einmal, einen ausgeglichenen Zwischenstand von 1,5:1,5 Punkten. Hierbei konnte sich der beteiligte Niederlungwitzer Bastian Benicke an Position acht, durchaus zufrieden schätzen, dass auch sein Gegenüber, trotz leicht besserer Stellung, mit diesem Zustand glücklich war. Vielleicht etwas angesteckt von diesen schnellen Zwischenständen, einigte sich man am Brett drei, nur knapp 30 Minuten später ebenso friedlich, in einer noch recht jungfräulich wirkenden, sizilianischen Partie. Daraufhin allerdings, dauerte es fast noch einmal genauso lange, bis sich ein falscher Bauernabtausch des mit schwarzen Figuren agierenden, GSC-Aktiven an Position fünf, als Ausgangspunkt zum klar dominierenden, weiteren Partieverlauf erwies. Völlig chancenlos, musste der Glauchauer, diesen vollen Zähler der Gäste, letztlich nach drei Stunden Kampf, verdientermaßen anerkennen. Eine entscheidende Unachtsamkeit seines Blumenauer Kontrahenten, nutzte schließlich der Mannschaftsleiter der Gastgeber, Peter Nagorny, am 4. Brett konsequent aus und brachte seine Muldenstädter, wieder zurück ins Spiel. Leider musste er aber auch zu diesem Zeitpunkt, nach knapp vier Stunden Wettkampfatmosphäre mit ansehen, wie sein Teamkollege an Position sieben, regelrecht die Linie verlor und die zweite Null für den heimischen GSC schrieb. Zwei schlecht aufgestellte Randspringer, waren dabei wohl die Ursache des Ganzen und die beiden damit verbunden Figurenverluste, einfach nicht mehr zu kompensieren. Nunmehr lag es also, wie so oft schon in den letzten Jahren, am noch spielenden zweiten Niederlungwitzer, in den Reihen der Hausherren im Sportpark der Großen Kreisstadt, vielleicht wenigstens doch, eine Punkteteilung an diesem Faschingssonntag herbeizukämpfen. Am Ende wurde er dafür aber nicht belohnt, sondern sogar bestraft, die sichtbar ausgeglichene Stellung am Brett sechs, seinen Gegner gänzlich hinzugeben und völlig mit leeren Händen dazustehen. Somit wurde aus einem knappen Sieg für die SG Blumenau, sogar ein klareres 5 : 3. Zugleich, waren es die ersten beiden Punkte überhaupt, für den Neuling in dieser 2. Landesklasse und die  1. Vertretung des Glauchauer SC 1873, bringt sich damit selbst in eine unnötige, vorletzte Tabellenposition. Der frühzeitige Klassenerhalt jedenfalls, ist nunmehr wieder eine ganze Ecke entfernt und mit der kommenden Gegnerschaft, dürfte es ebenfalls kaum einfacher, in dieser Hinsicht werden. Die Zwangspause in zwei Wochen, sollte da wenigstens etwas, zur innerlichen Mannschaftsruhe beitragen.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - spielfrei

Nur aus der Ferne und zur Untätigkeit verurteilt, musste die zweite Reihe der Muldenstädter mit anschauen, wie ihre Tabellenführung an die Dritte des Chemnitzer SC Aufbau ‘95 wechselte. Allerdings, müssen ja auch diese noch, ihre staffelbedingte Zwangspause einlegen. Kein Grund also für die Glauchauer, diesen spielfreien Punktspieltag, zu verdammen. Ganz im Gegenteil, nunmehr weiß man wieder etwas mehr über die Konkurrenz, ohne selbst Nerven, für den angestrebten Aufstieg gelassen zu haben. 

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 3 - 11.11.12

GSC 1873, MUSS WETTKAMPFLUFT ATMEN

Mit dem Faschingsauftakt, haben die sächsischen Schachspieler, morgen sicherlich nur sehr wenig am Hut, denn immerhin steht der dritte Mannschaftspunktspieltag bevor. Somit, wird man dann auch um 11.11 Uhr, bereits zwei Stunden und elf Minuten, an den acht Brettern verbracht haben. Der aktiven Glauchauer Ersten, geht es dabei zu hause nicht anders, währenddessen die spielfreie Zweite, den Helaurufen, völlig ungehindert nachgehen kann.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SG Blumenau

Nach der äußerst derben Niederlage zuletzt, sollte die 1. Vertretung des GSC 1873, in den heimischen Gefilden des Sportpark, einen möglichen Zweier einfahren. Als Gegner dazu, erwartet man den noch punktlosen Neuling der SG Blumenau. Die Gäste dürfen hierbei zwar nicht unterschätzt werden, jedoch mit dem Stammachter, muss dann auch der zweite Heimsieg dieser Saison, letztlich klar gemacht werden. Schon allein mit Sicht auf den frühzeitig angestrebten Klassenerhalt, sind die Glauchauer also in der Pflicht und das wissen sicherlich auch die Blumenauer. Vielleicht aber, rechnen sich die Erzgebirgler, gerade durch diese Tatsache, auch einen gewissen Überraschungseffekt ihrerseits aus, wenigstens einen Mannschaftspunkt, aus der hiesigen Muldestadt zu entführen. Mit Sicherheit, steht somit für beide Teams, ein ganz wichtiges Schachmatch an und wohl nur der Sieger, ist am Ende wirklich voll im Limit.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - spielfrei

Auf Grund der ungeraden Mannschaftsanzahl in ihrer Wettkampfgruppe, hat der Tabellenführer vom Glauchauer SC 1873 II, in dieser dritten Runde frei. Somit muss man dann auch tatenlos zusehen, ob vielleicht einer der vier Kontrahenten, die hiesigen Muldenstädter, vom aktuellem Aufstiegsrang, letztlich doch verdrängt.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 14.10.12

GLEICHES SPIELERGEBNIS, JEDOCH MIT UMGEKEHRTEN VORZEICHEN

Ihre Oktoberrunde, der neuen Spielsaison, hatten die sächsischen Schachtmannschaften, heuer am letzten Sonntag zu bestreiten. Zwei ganz unterschiedliche Ergebnisendstände, mussten hierbei die auswärts angetretenen Teams des Glauchauer SC 1873, schließlich verdauen.

2. Landesklasse Staffel C  
SV Grün-Weiß Niederwiesa - GSC I   7 : 1

Gegen die im Vorjahr, am Aufstieg erst auf der Zielgeraden gescheiterten Niederwiesaer, stand die 1. Vertretung der hiesigen Muldenstädter im Prinzip schon vor den ersten Zügen mit dem Rücken zur Wand. Alles andere als eine klare Niederlage, sahen hierbei selbst die größten Optimisten im Gästeteam, auf sich zukommen. Trotzdem dauerte es derweil schon mehr als drei Stunden, bevor die ersten Brettresultate, vermeldet wurden. Ein gutes und sehr sicheres Remis, gelang da als Ersten Sven Weigand am 1. Brett. Sein Friedensangebot, nahm der heimische Spitzenspieler, auch fast ohne großartiges Nachdenken an, zumal sich am Nachbarbrett, bereits ein voller Punkterfolg für das Grün-Weiß Team, schon andeutete. Der zweite halbe Zähler dieses Mannschaftskampfes, erzielte kurz darauf Ersatzmann Dietmar Nötzel an Position sieben und zögerte jedoch die erste Führung der Hausherren, somit auch nur minimale zehn Minuten hinaus. Eine leicht bessere Stellung, hätte der Lichtensteiner, vielleicht dann doch weiter spielen müssen, wobei die nachfolgenden weiteren klaren Partieverluste des GSC, den letztlichen Kantersieg der Niederwiesaer, ebenso wenig verhindert hätten. Insgesamt waren die vier Niederlagen in Folge für die Glauchauer, innerhalb von nur einer halben Stunde, eben ganz einfach schon der Anfang vom Ende an diesem Schachsonntag. Ein zu passiv weitergeführtes Turmendspiel am letzten, ein Bauer weniger am sechsten und ein übersehenes Schach mit folgendem Angriffsvorteil für den Gegner am fünften Brett, zeigte die lückenlose Stärke, der in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber, mehr als deutlich. Selbst mit diesem 5:1 im Rücken, hörten die Randchemnitzer, aber immer noch nicht auf zu überzeugen, denn genauso ging es in der fünften Wettkampfstunde noch weiter, Erst war es um die Position drei der Kreisstädter geschehen, wo der Qualitätsnachteil und die davor zu spürende Zeitnot, dieser Partie den Rest gab und abschließend musste dann auch der eigene Nebenmann am 4. Brett, die Segel ganz klar streichen. Zu stark, war hierbei einfach der gegnerische Mehrbauer auf der siebenten Reihe für den beteiligten Niederlungwitzer Akteur und die Hausherren beendeten damit zugleich den Leidensweg des Gästeachter, nach knapp 280 Minuten der mannschaftlich totalen Überlegenheit, dieser für sie gelungenen Auftaktbegegnung, mit einem 7 : 1 Erfolg. Damit zeigen sie sich, auch gleich Mal mit an der aktuellen Tabellenspitze, trotz eines Spiel weniger. Für die Mannen des GSC 1873, gilt es aber, ganz schnell diesen Brettkampf abzuhaken, um dann am 11.11. ihren Faschingsauftakt, wieder um so erfolgreicher zu gestalten.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
Zwickauer SC IV - GSC II   1 : 7

Genau das umgesetzt, was man schließlich auch vor dieser ersten Auswärtsbegegnung wollte, haben die Spieler des GSC 1873 II. Mit voller Konzentration und dankenswerter Weise, auch noch mit einem Freilos des Spitzenbrettes der Glauchauer, ging diese sicherlich sehr einseitige zweite Punktspielrunde, in Zwickau über die Bühne. Bereits nach gut 30 Minuten, lagen die Gäste gegen die junge vierte Mannschaft des heimischen SC, mit 3:0 in Front. Völlig ohne Anstrengung steuerte hierbei Axel Burkhardt am Spitzenbrett, seinerseits ein vollen Zähler bei und zwei schnelle Mattstellungen der Positionen fünf und sieben, mit Frank Thieme und Ersatz Willi Opitz, waren hier die anderen beiden Heilsbringer. Natürlich, wollten da der Niederlungwitzer Gunar Scholz am 4. und auch der Meeraner Peter Paluch am 6. Brett, in keiner Form nachstehen und holten ihrerseits, nur eine weitere halbe Stunde später, ebenso zwei überlegene Siege für ihr Team heraus. Etwas gemäßigter, ließen es gut zwei Stunden lang, hingegen die Bretter zwei und drei der hiesigen Muldenstädter, in ihren Partien laufen. Zwei nie gefährdete Remisen waren somit fast schon die logische Folge des Ganzen. Besonders für die dabei beteiligte Zwickauer Konkurrenz, sicherlich ein Achtungserfolg, mehr aber auch eben nicht. Dieser Ergebniskosmetik, stellte sich abschließend, der Oldie Joachim Karnahl am letzten Brett, mit seiner ganzen Routine und wurde dafür, mit einer bestens geführten Partie, völlig zurecht belohnt. Ein großes Lob also diesmal, für den nunmehr fast 90jährigen Methusalem aus Glauchau, welcher den einzig sichtlich etwas reiferen Akteur der Hausherren, die eigenen Grenzen, damit nach gut 150 Minuten Brettgefecht, ganz klar aufzeigen konnte. Mit dem 7 : 1 Kantersieg, festigte das GSC Team, zudem ihren Platz an der Tabellenspitze ganz souverän und kann damit auch rundum entspannt, die nächste freie Runde dieser Staffel im November, aus der Ferne verfolgen. Für den Nachwuchsachter aus der Nachbarstadt, ist hingegen nur ein zunehmender Lernprozess zu erhoffen, ansonsten dürfte auch schnell einmal, die gesamte Moral der Truppe darunter leiden. Trotzdem gehört der Jugend natürlich die Zukunft, wenngleich sich im Schach, eine gewisse Alterspräsents, gerade auch in diesen unteren Klassen, nicht so einfach wegschieben lässt.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 14.10.12

AUSWÄRTSAUFGABEN, FÜR MULDENSTÄDTER BRETTAKTEURE

Am Sonntag punkt 9.00 Uhr, beginnt für die Schachteams des Freistaates, die 2. Punktspielrunde 2012/13. Nach dem erfolgreichen Heimauftakt von vor drei Wochen, müssen die beiden beteiligten Mannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, erstmals in der Fremde ihrer jeweiligen Klassen, Farbe bekennen.

2. Landesklasse Staffel C   SV Grün-Weiß Niederwiesa - GSC I

Mit den positiven Erfolgserlebnis gegen die Chemnitzer im Rücken, reist die 1. Mannschaft aus der Großen Kreisstadt, diesmal nach Niederwiesa. Beim dortigen Mitaufstiegskandidaten dieser Landesklassestaffel, dürfte es jedoch bedeutend schwerer werden, um erneut zu weiteren Mannschaftspunkten zu kommen. Allein die Tatsache, dass gleich zwei der vorderen Stammbretter fehlen werden, ist eine ziemliche Herausforderung, für den mit den beiden Spitzenleuten aus der zweiten Reihe des Vereins, aufgefüllten Gästeachter. Schon eine Punkteteilung, scheint somit das Maximum, in dieser zuletzt immer wieder knappen Niederlagenserie, gegen die Grün-Weiß Spieler zu sein. In erster Linie, sollte also das eigentliche Brettergebnis, dann zumindest irgendwie in akzeptablen Grenzen gehalten werden. Auf jeden Fall, können die Glauchauer aber  somit wenigsten, völlig unbeschwert an den Start gehen, denn die klare Favoritenrolle, liegt damit eindeutig bei den Hausherren. Sicherlich werden die Randchemnitzer, die Gunst der Stunde dann auch nutzen wollen, um keinen ersten unnötigen Zähler, für den erfolgreichen Saisoneinstieg ihrerseits, liegen zu lassen. Mal sehen was der Schachtag, allen Beteiligten, dann letztlich bringt.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   Zwickauer SC IV - GSC II

Für die Zweite des GSC 1873, gilt es auch in Zwickau zu punkten, ganz gleich ob man die beiden ersten Bretter der Stammformation, nunmehr dort definitiv zu ersetzen hat. Der nachrückende Ersatz, sollte einfach diese Lücke mühelos schließen. Schon Angesichts deshalb, dass die Gastgeber mit einer fast kompletten Nachwuchsreihe, diese Punktspielserie in der 2. Bezirksklasse angehen, müssen die Glauchauer, einfach beide Mannschaftspunkte mit nach hause bringe, egal wie. Mit einem gesunden Selbstvertrauen, jedes Einzelnen in den Reihen der hiesigen Muldenstädter, ist dies sicherlich, dann auch letztlich durchführbar. Die Spieler der heimischen Vierten hingegen, dürften ganz ohne jeden Druck, ihre Partien absolvieren und damit auch völlig unbeschwert daherkommen. Am Ende gilt es also für Gäste, die eigenen Nerven im Zaum zu behalten, um die eingenommene Tabellenspitze, zugleich erfolgreich verteidigen zu können. Die Erfahrung der Alten, wird es hoffentlich gegen die Unbekümmertheit der Jungen, schließlich richten können.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 23.09.12

STÄDTEKAMPF GLAUCHAU GEGEN CHEMNITZ, MIT KLAREM ERFOLG FÜR DIE GASTGEBER

Für die sächsischen Schachmannschaften, kam es pünktlich mit dem Herbstbeginn, zum Auftakt in der aktuellen Punktspielserie 2012/13. Wie immer, stellten sich auch heuer zwei Teams des Glauchauer SC 1873, dieser alljährlichen Herausforderung. Für beide Achter, galt es hierbei diesmal, das eigene Heimspiel erfolgreich anzugehen, egal in welcher Liga man dabei unterwegs ist.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - USG Chemnitz   5,5 : 2,5

Nicht erst nach dem Bekanntwerden der Brettaufstellung bei den Gästen, war das Ziel der heimischen 1. Mannschaft, die möglichen zwei Punkte am Ende, auch in der Muldestadt zu belassen. Die Chemnitzer, waren gleich mit drei Ersatzleuten angereist und gerade an den dato, schwächeren hinteren Brettern, sollte die Grundlage zum Gesamterfolg gelegt werden. Zunächst jedoch, gab es durch Lutz Köhler an Position drei, nach knapp 100 Minuten erster Spielzeit, einen halben Punkt zu vermelden. Wenn auch vielleicht etwas glücklich, aber trotzdem ein solider Auftakt für sein Team. Nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass es an den beiden letzten Positionen der Glauchauer, schon sehr frühzeitig in die richtige Erfolgsspur zeigte. Gleich zu Beginn der zweiten Wettkampfstunde, gab es sodann die verdiente Ernte für den heimischen Ersatz Reiner Bergmann am 8. Brett und auch der Stammakteur Jörg Pumpa nebenan, vermeldete seinerseits einen Sieg. Ein schneller Qualitätsgewinn hier und sogar eine ganze Figur mehr da, zeugte von keinerlei Partieproblemen der Beiden. Mit diesem 2,5:0,5 Zwischenstand, lies es sich natürlich für den Rest der Mannschaft, etwas ruhiger am Brett weiterarbeiten. Nach knapp drei Stunden, sicherte Ralf Wegner an seiner Position fünf, einen weiteren wichtigen halben Zähler für die Gastgeber und war damit auch selbst, sichtlich zufrieden. Ihm folgte nur wenig später der Remser Teamkollege Peter Nagorny, welcher in einem Mittelspiel ohne klar erkennbare Vorteile, das friedliche Remis, genauso akzeptierte. Nunmehr fehlte den hiesigen Kreisstädtern, nur noch ein einziger Punkt zum Mannschaftssieg und diesen, spielte der Gesauer Jens Becher am 2. Brett, mit Bravour ein. Die vom Gegner nicht verhinderte Mattkonstruktion nach fast 200 Minuten Kampf, war zudem besonders für die umstehende Galerie, sicherlich der Höhepunkt dieses Septembersonntags. Ganz anders hingegen, fühlte sich wohl im Anschluss daran, Thomas Drauschke an Position sechs, als er in wahrlich guter Stellung, falsch abtauschte und seinem Chemnitzer Gegenspieler, somit den Sieg einfach schenkte. Fürs Endresultat, duellierten sich von da an, letztlich nur noch die beiden Spitzenspieler am 1. Brett. Nachdem hier, der heimische Sven Weigand, schon bei der 1. Zeitkontrolle eine Punktlandung hinlegen konnte, kam er auch zum Schluss, erneut richtig ins Ziel. Gut fünf Stunden Spiel, belohnten ihn abschließend, für den unermüdlichen Kampfeinsatz, mit der abschließenden Partieaufgabe seines Kontrahenten. Wenngleich vielleicht auch etwas glücklich das Ganze für den Gesauer, konnte der gegenüber sitzende Chemnitzer, die drohende Bauernumwandlung, eben dann doch nicht mehr verhindern. Das damit verbundene 5,5 : 2,5 Ergebnis seines GSC, ist natürlich bestens prädestiniert, die Saisonvorgabe des Klubs, in Form eines schnellen Klassenerhaltes, schon alsbald umsetzen zu können. Ein mehr als gelungener Auftakt also, für Glauchaus Erste.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - TSV IFA Chemnitz IV   5 : 3

Mit einem ungefährdeten 5 : 3 Gewinn, starteten die Mannen der Zweiten des GSC, in diese neue Punktspielsaison. Dabei, hatten die Gäste des TSV IFA Chemnitz IV, gleich mal zwei kampflose Punkte, für die Glauchauer mit im Gebäck. Somit konnten diese, natürlich ihren ersten Mannschaftskampf, ziemlich entspannt angehen lassen. Mit den beiden Pluserfolgen von Dietmar Nötzel am Spitzenbrett und Ersatzspieler Willi Opitz am letzten Brett, ohne jeden Gegner, brauchte man ja im Prinzip, diesen beruhigenden Vorsprung, dann auch nur noch klug verteidigen. Zudem legten die Chemnitzer selbst, nur wenig an echten Aufbegehren an den Tag, um vielleicht noch eine wirkliche Ergebniskorrektur, am Ende bewerkstelligen zu können. Als erstes der wettkampfbetriebenen Bretter, einigten sich nach knapp zwei Stunden Partiekampf, sodann die beiden Schachfreunde an der Position zwei, auf ein friedliches Remis im begonnenen Mittelspiel. Für den heimischen Knut Ludwig, durchaus ein akzeptabler halber Zähler, ganz im Sinne des Mannschaftsgedanken. Gleiches, gilt sicherlich auch für den Muldenstädter Reinhard Gehrt an vier, der hierzu nur einige Minuten mehr benötigte, als der Jugendtrainer des hiesigen Vereins. Eine weitere Punkteteilung, kurz darauf durch Axel Burkhardt, belegt die taktisch kluge Vorgehensweise der Gastgeber, durchaus ebenso. Schon etwas mehr beweisen, wollte aber unbedingt, der neue Stammspieler beim GSC, Gunar Scholz. In aussichtsreicher Stellung, entglitt ihm jedoch sein Gegenüber in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und da half ihm auch der Mehrbauern, einfach nicht zum anvisierten Sieg. Nach mehr als drei Stunden Wettkampfdauer, stand es somit allerdings schon 4:2 für die Hausherren. Einen kuriosen Spielverlauf, lieferten sich derweil die beiden Kontrahenten am 7. Brett. Nach einer Mehrzahl an Figurengewinnen und -verlusten auf beiden Seiten, einigte man sich schließlich äußerst fair, trotz der dann letztlich klaren Gewinnstellung für den Glauchauer Frank Thieme, auf Remis. Zur endgültigen Absicherung des Doppelpunktgewinnes für sein Team, ist diese Entscheidung, also auch im Nachhinein, durchaus nachvollziehbar. Den Mannschaftskampf, beendete letztlich aber dann definitiv, Bernd Wollmann an Position fünf. Mit der zugleich letzten Punkteteilung dieses Sonntages, nach gut vier Stunden Spieldauer, machte er den sicheren Gesamtsieg für die Muldenstädter, damit perfekt. Auf diese Weise, erfüllten sich die Gastgeber ihre eigenen Erwartung, erst einmal optimal und man kann durchaus selbstbewusst, die zweite Runde der Mannschaftskämpfe, in exakt drei Wochen, auf sich zukommen lassen.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2012/13   Mannschaftspunktspiel   Runde 1 - 23.09.12

STÄDTEKAMPF GLAUCHAU GEGEN CHEMNITZ, ZUM SCHACHPUNKTSPIELAUFTAKT 2012/13

Am morgigen Sonntag, beginnen auch die sächsischen Schachmannschaften, endlich ihre neue Spielzeit. Obligatorischer Brettbeginn, ist natürlich auch heuer wieder, pünktlich 9.00 Uhr in den Spiellokalen der Gastgeber. Der hiesige Glauchauer SC 1873 ist  dabei erneut mit zwei Achterteams mit von der Partie, wobei die 1. Männermannschaft, wie schon mehrfach, in der 2. Landesklasse Staffel C antreten muss und die 2. Vertretung des Vereins, ihr Glück in der 2. Bezirksklasse Staffel C versucht. Letztere allerdings, haben es da mit einer etwas veränderten Staffeleinteilung zu tun und müssen zudem erstmals einen Hin- und Rückspielmodus, über sich ergehen lassen. Zum Saisonstart, haben jedoch beide Glauchauer Mannschaften, erst einmal gleich das Heimrecht zu genießen und beginnen ihren Wettkampf somit im Muldestädter Sportpark, an der Meeraner Strasse 49.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - USG Chemnitz III

Mit der zuletzt gewohnten Gegnerschaft, haben es im Prinzip die Spieler der Ersten des GSC, in dieser Staffel C zu tun. Erstes Ziel ist dabei natürlich wiederum, die Klasse zu halten und das möglichst schnell, ohne erst großartig in Schwierigkeiten zu kommen. Im Vorjahr jedenfalls gelang dies eigentlich schon recht gut, denn nach dem glücklichen Auftaktsieg, sah man sich nie auf einem Abstiegsplatz, auch wenn in der Schlussphase 11/12, diverse theoretische Planspiele, dies vielleicht doch noch zugelassen hätten. Dabei wäre mit etwas mehr Engagement, sicherlich der letztlich 7. Platz mit 8:10 Mannschaftszählern und dabei erzielten 35,5 Brettpunkten, noch um zwei, drei Ränge besser möglich gewesen. Allerdings sollte hierbei, das eigene bereits fast schon aufgebrauchte Wettkampfglück, Dank der Gegnerschaft, nicht vergessen werden. Die vielen knappen Ergebnissen, wie die zwei 4,5:3,5 Siege über Bernsbach am ersten Spieltag und Neukirchen am 7., sowie die beiden Unentschieden mit den Spielern in Siebenlehn und Aue, der Runden vier und neun, sowie die drei 3,5:4,5 Niederlagen gegen Ehrenfriedersdorf, Niederwiesa und dem VSC Plauen im Oktober, November bzw. Januar, zeigen zudem, wie eng hier oftmals Glück und Leid, letztlich beieinander lagen. Positive Ausnahme aus Sicht der hiesigen Muldestädter, war da allein der Auftritt zu hause gegen die HSV Eintracht Seiffen, wo man beim klaren 5,5:2,5, wahrlich fast rundum zu überzeugen wusste. Das Pendant hierzu im negativen Sinne, war dann aber die frustrierende Heimniederlage am vorletzten Spieltag mit dem alten Erzrivalen des Post-SV Crimmitschau, wo sich das gesamte Stammteam, mit einem 2,5:5,5 Ergebnis, fast schon vorführen lies. Als kleine Genugtuung im Nachhinein, sollten die Glauchauer Aktiven aber durchaus genauso, die hoch verdiente Punkteteilung, mit dem späteren Aufsteiger in die 1. Landesklasse sehen. Alles in allem, war die vergangene Punktspielsaison, jedoch eher unspektakulär zu sehen und der eigentliche Stammachter, fast immer einsatzbereit. Mit 5,5 Zählern in seinen neun Einsätzen, zeigte wieder einmal Jens Becher an Position drei gemeldet, wie man gutes Schach umsetzen kann, wenngleich natürlich auch bei ihm nicht alle Träume reiften. Stets solide spielend und im Sinne der Mannschaft agierend, überzeugten genauso Lutz Köhler an fünf und Thomas Drauschke an sechs, bei einer Punktausbeute von fünf aus neun bzw. 4,5 aus acht. Unbedingt erwähnenswert, ist schließlich noch die erste richtige Premierensaison des U16-Nachwuchsakteur Bastian Benicke bei den Großen, die er mit sieben Remisen, in neun gespielten Partien, wahrlich mit Bravour meisterte. Leider bereits im zweiten Jahr nacheinander, nicht so recht in Gang, kam hingegen das Spitzenbrett mit Sven Weigand, aber gerade dies, dürfte den Gesauer für diesmal umso mehr, zu guten Auftritten am Brett anstacheln. Auch heuer wieder, besetzt er unumstritten die Mannschaftsposition eins bei den Glauchauern, mit einer Wertzahl von 1964. Dahinter diesmal, sind dann gleich Jens Becher (1999) am 2. Brett, Lutz Köhler (1851)am 3., Peter Nagorny (1865) am 4., Ralf Wegner (1770) am 5., Thomas Drauschke (1764) am 6., Jörg Pumpa (1671) am 7. und Bastian Benicke (1579) wiederum am 8. Brett eingesetzt. Anschaulich also, eine etwas leicht veränderte Aufstellung zum Vorjahr, jedoch mit den altbekannten Namen. Die Tatsache, das mit dem Rückzug der Seiffener Aktiven bereits schon vor der ersten Wettkampfrunde, eigentlich nur noch ein Absteiger gesucht wird und die acht Kreisstädter auch von der reinen Papierform her, nicht zu Denen gehören sollten, Welche da im hinteren Tabellendrittel zu erwarten sein dürften, könnten es also acht entspannte Saisonmonate werden. Gleich zu Beginn, kommt zwar der letztjährige Absteiger von einer Klasse weiter oben, jedoch ist die Dritte der USG Chemnitz, deswegen nicht unbedingt als unschlagbar zu bewerten. Dennoch wird dieser Kampf an den heimischen Brettern, die Gastgeber schon einmal fordern, um vielleicht wenigstens zum Remis am Ende des Sonntags zu kommen. Dabei ersetzt Rainer Bergmann, dann aber auch den abwesenden Schachfreund Benicke am letzten Brett, was der restlichen Wunschformation, allerdings keine zusätzlichen Kopfschmerzen bereiten sollte. Zudem sieht die Bilanz beider Mannschaften ein klares Patt und wohl auch sonst, ist man in den jeweiligen Schachlagern, zum Punktspielauftakt meistens noch etwas weniger aggressiv veranlagt. Es scheint damit für alle Beteiligten gut angerichtet zu sein, lassen wir uns also einmal, dann vom wirklichen Ausgang überraschen.

Spielbezirk Chemnitz
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - TSV IFA Chemnitz IV

Im zweiten Jahr, nach dem unrühmlichen Abstieg aus der 1. Bezirksklasse will die 2. Vertretung der Glauchauer, selbstverständlich wieder versuchen den Aufstieg zu packen. Mit den zuletzt gezeigten Leistungen jedoch und auch angesichts der neuen, fast durchweg besser besetzten Konkurrenz in dieser Staffel C der  2. Chemnitzer Bezirksklasse, ist dies eine echte Ansage des neu formierten Teams. Vor allem den hierzu nötigen Biss an jeden einzelnen Brett, muss man da ganz einfach immer, an den Tag legen und ein positives mannschaftliches Auftakterlebnis, sollte dem Ganzen zusätzlich gut tun. Vor einem Jahr, gelang dies bei der katastrophalen 1,5:6,5 Niederlage, gegen den SK König Plauen V, leider überhaupt nicht und auch sonst, fehlte irgendetwas fast immer in all den folgenden Begegnungen, was sich also dann wie ein roter Faden, durch die gesamte Spielsaison zog. Die logische  Quittung fürs gesamte Team, war am Ende der ernüchternde Rang fünf mit 9:9 Punkten, bei allerdings soliden 40,5 Brettzählern. Es gab eben einfach zu wenige, von überzeugenden Ergebnissen, wie das 6,5:1,5 in Runde zwei gegen die anderen Plauener vom VSC 1952 und deren Dritte, oder das 6:2 über den Erzrivalen des SC Reichenbach II, am 6. Spieltag. Selbst die anderen beiden, scheinbar klaren Siege der Runden vier und acht, wo sich die Gegnerschaft von Waldkirchen drei (3:5) und Crimmitschau vier (1,5:6,5), mit vier bzw. zwei kampflosen Brettsiegen selbst bestraften, täuschten über wirklich gute Auftritte der hiesigen Muldestädter hinweg. Zu einfach, machte man es den eigentlich schlagbar erscheinenden   Kontrahenten, wie beim Unentschieden in Markneukirchen Anfang November und der knappen Schlussniederlage daheim im April, mit einer weiteren 3. Vertretung, diesmal die vom Zwickauer SC. Absoluter Höhepunkt des Ganzen, war aber sicherlich das 2,5:5,5 in Runde sieben, beim SV Treuen II. Wirklich einziger, positiver Lichtblick der gesamten letzten Spielzeit, dürfte daher das relativ knappe 3:5, beim späteren Staffelsieger Waldkirchen zwei, gewesen sein. Demzufolge kann es, diesmal eigentlich nur besser werden, auch wenn man mit Ausnahme der benachbarten Lichtensteiner, über keinerlei Spielvergleiche, mit den insgesamt vier gegnerischen Teams, dieser Chemnitzer Staffel verfügt. Wenn sich alle Glauchauer so ins Zeug legen, wie die zuletzt, einzig bestens aufgelegten Akteure Bernd Wollmann (Stammbrett 7) mit 5,5 Punkten in sieben Partien und Frank Thieme (1. Ersatz) mit der gleichen Anzahl bei neun Einsätzen, könnte endlich wieder eine gute Saison für den GSC II, am Ende herausspringen. Vielleicht bringt ja auch der Wiedereinstieg des neuen Spitzenbretts und Mannschaftsleiters, mit Dietmar Nötzel (1596)den nötigen frischen Wind in die andere Brettreihenfolge 2012/13. Neben ihn jedenfalls, sitzt heuer Knut Ludwig (1486) auf Position zwei, vor Axel Burkhardt (1483)an drei, Reinhard Gehrt (1402)an vier, Bernd Wollmann (1384)an fünf, Neuling Gunar Scholz (ohne) an sechs, Frank Thieme (1290)an sieben und am letzten Brett gemeldet, ist schließlich Peter Paluch (1274). Das diese acht Spieler es als Gesamtheit können, zeigten sie jedenfalls schon einmal beim 3,5:4,5 Ergebnis, mit der hochdotierten eigenen 1. Vertretung im Vorfeld. Sicherlich dürfte den hiesigen Kreisstädtern, auch die aktuelle Außenseiterrolle etwas besser schmecken, selbst wenn diese letztlich hoffentlich nur auf dem Papier, richtig wahrzunehmen sein sollte. In der ersten Saisonbegegnung trifft man also, wie schon erwähnt auf einen noch unbeschriebenen Gegner, der da heißt TSV IFA Chemnitz IV. Nicht nur angesichts der scheinbar durchweg besser besetzten Brettpositionen, dürfte der Absteiger aus der 1. Bezirksklasse Staffel B, eine erste echte Herausforderung, für die Gastgeber darstellen. Wahrscheinlich in Bestbesetzung antretend, könnte man jedoch durchaus dagegenhalten, wäre aber selbst schon mit einer Punkteteilung, sicherlich nicht gänzlich unzufrieden. Mal sehen also, wie es dann am Sonntag für die Glauchauer anläuft und man sich mit einer zuversichtlichen Leistung, gleich mal für die nächsten Begegnungen, richtig motivieren kann. Die Chemnitzer, dürften aber wohl die gleichen Gedanken hegen und ihre Favoritenstellung, schon deshalb kaum leichtfertig preisgeben. Genug Zündstoff damit, um einen spannenden Wettkampf erwarten zu können.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2012/13   Vereinmeisterschaft   09/12-05/13

GSC 1873, BEGINNT SEINE VEREINSMEISTERSCHAFTEN

Zwei Tage vor Herbstanfang, startet heuer das klubinterne Titelrennen der Glauchauer Schachfreunde, in den Lokalitäten des Sportparks der Großen Kreisstadt. Für die Auflage 2012/13, haben sich immerhin wieder 20 wettkampffreudige Vereinskameraden, in die Starterliste eingetragen. Darunter natürlich alle üblichen Verdächtigen um den zu vergebenen Meistertitel. An der Spitze der Gesauer Sven Weigand, welcher ja inzwischen gleich 12facher Champion ist, gefolgt vom ewigen Vize der letzten Jahre Lutz Köhler aus Glauchau, sowie den beiden früheren Exmeistern, Peter Nagorny aus Remse und Jörg Pumpa aus Glauchau. Neben diesen, dürften auch die zuletzt ganz stark agierenden Niederlungwitzer Thomas Drauschke und Bastian Benicke, erneut vorne mitspielenden wollen. Mit dem heimischen Frank Haselhuhn und dem Niederlungwitzer Gunar Scholz, wollen aber genauso zwei weitere Neulinge, richtige Schachatmosphäre schnuppern. Diese kennen die beiden alten Kämpen Reinhard Gehrt aus der Muldestadt, sowie der Lichtensteiner Dietmar Nötzel zwar bereits, gönnten sich aber im Vorjahr eine kleine Auszeit in diesem Rahmen und sind nunmehr hoffentlich, wieder richtig bei der Sache. Genauso all die anderen Teilnehmer, welche natürlich auch jeder für sich  selbst, dann seine eigenen Turnierziele umsetzen möchte. Zeit genug am Brett, sollte in den sieben angesetzten Runden des Schweizer Systems, mit der bekannten Bedenkzeit von 120 Minuten für jeden Spieler, durchaus sein. Pro Spieltag, ist dann für Alle so circa vier Wochen jeweils Zeit und im April sollte, der neue Champion schließlich auch feststehen. Die Auslosung der ersten Runde jedenfalls, brachte folgende Paarungen zustande, welche da lauten; Weigand – Burkhardt, Gehrt – Nagorny, Köhler, L. – Wollmann, Karnahl – Drauschke, Pumpa – Ackermann, Thieme – Nötzel, Benicke – Paluch, Scholz – Bergmann, Raabs – Höppner und Haselhuhn – Ludwig. Erste Zeichen können somit gesetzt werden und die Bretter, sind immer freitags allseits freigegeben. Wahrlich in letzter Minute meldete dann auch noch der heimische Senior, Willi Opitz seine Teilnahme, ist damit in der ersten Runde jedoch erst einmal spielfrei.

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Glauchauer Schachclub 1873           Saison 2012/13           9. Vergleichskampf           14.09.12

ZWEITE REIHE DES GSC, FORDERT EIGENE SPITZE ORDENTLICH

Am vergangenen Freitagabend, ging beim Glauchauer Schachclub 1873, wieder einmal der jährlich stattfindende Vergleichskampf, Erste gegen Zweite, über die Bühne. Dabei boten die Bezirksklassespieler des Vereins den Landesklasseaktiven, im nunmehr neunten Duell, wieder einmal breite Gegenwehr. Wenngleich die 1. Mannschaft als Gastgeber, nur mit sechs Stammspielern im eigenen Spiellokal antreten konnte, war besonders die überraschend magere Punkteausbeute an den beiden Spitzenbretter, doch schon bemerkenswert. Die in Bestformation an den Brettern Platz genommenen Aktiven der zweiten Reihe, zeigten sich gerade hier von ihrer wohl besten Seite, wenngleich auch der Sieg von Dietmar Nötzel an Position eins, gegen den zwölffachen Vereinsmeister Sven Weigand, mit dem nötigen Glück des Tüchtigen zustande kam. Ein drohendes Mattbild des Lichtensteiners, beendete diese Partie dann aber schließlich nach gut zwei Stunden Kampf. Ähnlich Engagement, trotz etwas schlechterer Bauernstruktur, zeigte nebenan genauso Teamkollege Knut Ludwig, in seinem Spiel mit dem aktuellen Vizechampion Lutz Köhler, bereits Ende der zweiten Wettkampfstunde. Knapp 30 Minuten zuvor, hatte sich allerdings das Favoritenteam mit Thomas Drauschke am 4. Brett, erwartungsgemäß gegen seinen Kontrahenten Reinhard Gehrt, in Führung gebracht. Als viertes Brettpaar beendeten die Niederlungwitzer Bastian Benicke und Gunar Scholz ihre Partie an Position sechs, wobei hier der mit den schwarzen Figuren agierende Spieler vom GSC II, seinen Mehrbauern im Endspiel zum Sieg führte. Zuvor noch, hatte da der Nachwuchsstar das friedliche Remisangebot konsequent abgelehnt, musste aber dafür nach knapp zwei Stunden Spieldauer, zu seinen Ungunsten, dann letztlich sogar gänzlich die Segel streichen. Fast gleichzeitig, gab es die Aufgabe im so genannten Präsidentenduell am Brett drei, vom heimischen Axel Burkhardt. Eine sichtbar bessere Stellung und die zunehmende Zeitnot seines Gegenüber, brachten hierbei den Remser Ehrenvorsitzenden Peter Nagorny, am Ende den sicherlich auch doch verdienten vollen Punktgewinn ein. Somit stand es nach fünf abgeschlossenen Partien 2,5 : 2,5 und eine Art Sensation, schien sich angesichts der allgemeinen Erwartungshaltungen in beiden Teams, für den Außenseiter anzubahnen. Allerdings rückten gerade die Ersatzspieler des GSC I an sieben und acht, Joachim Karnahl und Jochen Ackermann, die Ganze Sache wieder gerade, wenngleich beide von ihren Kontrahenten, dazu ordentliche Mithilfe bekamen. So gab nach 130 Minuten Peter Paluch am letzten Brett, seinen Bauernvorteil noch her und zehn Minuten später traf ein ähnliches Schicksal auch Frank Thieme am 7. Brett der 2. Mannschaft, indem er trotz klarer Figurenvorteile, sich dennoch ins Abseits manövrierte und ebenso ohne jeden Punktgewinn dastand. Schließlich war es jedoch Teamkamerad Bernd Wollmann, der kurz vor Wettkampfende einen weiteren überraschenden vollen Zähler erzielen konnte und damit den knappen Endstand zum 3,5 : 4,5, aus Sicht seiner Zweiten sicherstellen konnte. Leitragender hier für die Erste, war Jörg Pumpa an Position fünf spielend, der sich wahrlich in den letzten Minuten, vom aktuellem Glauchauer Seniorenmeister überrumpeln lies und damit natürlich nicht gerade glücklich war, was die Leistung des Siegers aber keineswegs schmälerte. Nach der angesetzten Bedenkzeit von 60 Minuten für 30 Züge, sowie weiteren 15 Minuten bis zum Blättchenfall je Spieler, waren die Gesichtsausdrücke der Akteure, um die Mannschaftsleiter Nagorny und Nötzel, dann aber auch schon wieder sichtlich entspannter. Zum Einen waren man ja noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, zum Anderen hatte man den Gegner mehr als erwartet gefordert und dazu die letztjährige 0,5:7,5 Blamage, richtig getilgt. Alles in allen also, ein aufschlussreicher Schachabend, ganz im Sinne der Wettkampfeinstimmung für den aktuellen Punktspielstart am nächsten Sonntag, zu hause im Sportpark der Muldestadt.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Vereinspokal   09/11-08/12

SCHACHFREUND WEIGAND, WIEDER EINMAL BESTER IM VEREINSPOKAL DES GSC 1873

Mit Beginn der neuen Saison 2012/13, beendeten die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, zugleich auch ihre Serie der Schnellschachturniere der abgelaufenen Spielserie. Dabei kam es heuer bei dem als Vereinspokal laufenden Wettkampf, innerhalb der letzten gut acht Monate zu immerhin 20 ausgetragenen Turnieren mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie, bei den jeweils angesetzten fünf Spielrunden. Im Prinzip von Beginn an, kämpften hierbei die Schachfreunde Sven Weigand und Peter Nagorny ständig um die Spitzenposition, welche mit der steigenden Turnierwertzahl, schließlich zur Vergabe um Gold und Silber einherging. Die Ausgangszahl für alle Teilnehmer, war auch diesmal auf 1700 festgelegt und am Ende konnte sich dann der Gesauer Weigand mit der guten Wertmarke von 1938, knapp gegen seinen Teamkollegen aus der Ersten, durchsetzen. Der Remser Nagorny brachte es bei seinen insgesamt 14 Teilnahmen, letztlich auf 1911 Punkte, währenddessen der neue Vereinspokalsieger bei nur sechs Turnieren an den Brettern saß. Noch zwei Wettkämpfe weniger, konnte leider der heimische Lutz Köhler bestreiten, sicherte sich damit, jedoch den anvisierten 3. Platz in der Endabrechnung, ganz klar mit 1864 Zählern, vor dem starken Neueinsteiger und Nachwuchsbesten, Bastian Benicke (1755) aus Niederlungwitz. Denkbar knapp dahinter, kam dann der Glauchauer Jörg Pumpa (1752)ein, welcher genauso zu Denjenigen zählte, welche die Mindestanzahl von vier gewerteten Wettkämpfen erfüllen konnte. Insgesamt betätigten sich diesmal 18 Schachfreunde des Vereins an dieser Veranstaltungsreihe, von denen letztendlich nur namentlich Axel Burkhardt, Thomas Drauschke, Frank Haselhuhn, Rainer, Raabs und Ralf Wegner, nicht in die in die Wertung kamen. Einer der aktivsten Mitstreiter, war zudem wieder einmal der Glauchauer Senior Jochen Ackermann (1481) mit 16 Turnieren und Rang 12 im Endklassement, wobei ihm nur Knut Ludwig (1694) auf dem 7. Platz, um eine einzige Mehrteilnahme übertraf. Die Schlussrangfolge vervollständigten des Weiteren noch der Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1719) als 6., Gunar Scholz (1677) aus Niederlungwitz als 8., der Glauchauer Bernd Wollmann (1662) als 9., Peter Paluch (1578) aus Meerane als 10. und die beiden Muldenstädter Oldies Joachim Karnahl (1548)und Willi Opitz (1471)auf den Rängen elf und dreizehn. Auch wenn auf den Spitzenpositionen, die bekannten und natürlich erwarteten Namen, das Pokalgeschehen zumeist beherrschten, hatten im Prinzip genauso alle anderen Akteure hin und wieder ein Highlight gesetzt und mit überraschenden Platzierungen und gut vorgetragenen Einzelpartien, so manchen Schachriesen aus ihrer Sicht in die Knie gezwungen bzw. sogar Tagessiege vermeldeten. Somit wird wohl auch bei der demnächst beginnenden neuen Schnellschachserie, immer wieder reichlich Spannung an den Brettern aufkommen und diese im Verein allseitig beliebte Wettkampfform, einen jeden Aktiven zum Mitmachen verleiden.

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Glauchauer Schachclub 1873           Saison 2012/13           9. Vergleichskampf           14.09.12

GLAUCHAUS SCHACHSPORTLER MIT VERGLEICHSKAMPF

Mit dem nunmehr jährlich immer stattfindenden Duell zwischen der 1. und 2. Männermannschaft, starten die Vereinskameraden des Glauchauer Schachclub 1873, sozusagen in die neue Spielsaison. Los geht der Wettkampf unter wettkampfnahen Bedingungen, am Freitag ab 20.30 Uhr im Spiellokal des Klubs an der Meeraner Strasse der heimischen Muldestadt. Auch bei der inzwischen 9. Auflage dieses Vergleichskampfes sitzt man sich heuer an sechs bis acht Brettern gegenüber, wobei natürlich die Elitespieler, einen weiteren standesgemäßen Sieg anpeilen dürften.  Ob dagegen die Mannen der Zweiten, wie schon das eine oder andere Mal, diese Suppe wieder etwas versalzen könnten, bleibt allerdings ebenso abzuwarten. Auf jeden Fall, sollte es in Richtung Punktspielauftakt 2012/13 in gut einer Woche, das bewährte Rezept der aktuellen Standortbestimmung, für beide Teams sein..

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    27. Geithainer Sommerturnier    24.08.-26.08.12

NICHT ALLE GSC-AKTEURE, IN GEITHAIN AM ZIEL IHRER WÜNSCHE

Ein Quartett des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, stellte sich am letzten Augustwochenende, dem üppigen Teilnehmerfeld beim diesjährigem Geithainer Sommerturnier. Für die Saisonvorbereitung 2012/13, war dies sicherlich keine ganz schlechte Idee und brachte den Einen oder Anderen, sogar noch ein paar DWZ-Punkte ein. Am besten präsentierte sich dabei der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, welcher nach einer letztjährigen kleinen Wettkampfauszeit zeigte, das er dann doch noch nicht, das Schachspielen gänzlich verlernt hat. Mit 3,5 Punkten, in seinen fünf Partien der B-Gruppe (DWZ <1700), belegte er am Ende unter den 70 Teilnehmern, einen guten 11. Platz. Dabei wäre für ihn, wohl sogar überraschenderweise das Siegerpodest drin gewesen, jedoch vergab er in der zweiten Runde einen möglichen Sieg am Spitzenbrett, gegen den späteren Gruppenzweiten und lies das Ganze zudem in der Schlusspartie, mit einem frühen friedlichen Remis, mit dem letztlich neuntplatzierten Leipziger Weber, dafür sicherlich auch etwas zu ruhig ausklingen. Hoch motiviert, jedoch irgendwie auch nicht ganz rund, lief es derweil für den an fünfzehn gesetzten Bastian Benicke, während des gesamten Turniers. Der junge Niederlungwitzer, verpasste es einfach zu oft, gegen für ihn schlagbare Gegnerschaft zu gewinnen bzw. musste sogar eine Niederlage, wenngleich recht unglücklich hinnehmen. Somit reichte es dann leider auch nur zu Rang 27 und drei Brettzählern, bei jeweils zwei Siegen und der gleichen Anzahl von Remisen, sowie den einem erwähnten Punktverlust in Runde drei. So gar nicht in die Gänge dagegen, kam der Dritte Glauchauer B-Turnierspieler Knut Ludwig. Im Vorjahr, immerhin noch drei Punkten erzielend und auf dem 16. Platz eingekommen, sprang heuer nur Rang 44, für den Niederlungwitzer Jugendtrainer heraus und das bei doch recht mageren zwei Punkten zum Schluss. Dabei zeigte sich allerdings auch schon in seiner Auftaktpartie, das ihm das Glück des Tüchtigen nicht holt ist, denn schon hier, musste er in guter Stellung, letztlich noch aufgeben. Ein folgendes dürftiges Remis, brachte ihn natürlich ebenso wenig zurück in die richtige Erfolgsspur und mit dem an eins gesetzten Helmbrechter Zimpel, in der letzten Turnierrunde, gab es dann noch die eine durchaus einzukalkulierende Niederlage. Eine Kategorie höher im A-Turnier (DWZ >1750), versuchte Peter Nagorny, schließlich seine letztjährige Schmach, irgendwie gut zu machen. Gegen die zum Teil starke Konkurrenz, mit immerhin zehn Schachfreunden weit über der 2000er DWZ-Marke, gelang dies dem Remser sehr respektabel. So belegte der Spitzenspieler des GSC, am Ende immerhin einen 16. Platz, unter den insgesamt 35 Teilnehmern dieser Gruppe. Auch mit den erzielten 2,5 Punkten aus fünf Partien, konnte er durchaus zufrieden sein, wenngleich natürlich der eigene Anspruch, immer noch etwas höher ist. Nach einem misslungenen Start, gegen den späteren Turnierdritten vom SV Berolina Mitte, gewann er am Folgetag seine zweite Partie mehr oder weniger problemlos und erzielte anschließend mit Schwarz spielend, noch ein weiteres beachtliches Remis, gegen den viel höher eingeschätzten Schachfreund Lenhardt. Mit einer zu verkraftenden Niederlage und dem abschließenden Sieg, beendete er dann letztlich seinen Wettkampf, diesmal sicherlich auch ohne jeden Groll für sich. Als Fazit für die vier Glauchauer Vertreter, bei dieser nun schon 27. Auflage der ausrichtenden SG Agro Geithain bleibt, das fast alle die anvisierte Zielsetzung der 50-Prozentmarke erreichten und man zudem, durchweg die neue Punktspielserie auf sich zukommen lassen kann. Zuletzt, seien jedoch auch noch die Erstplatzierten dieser drei Turniertage, in beiden Gruppen genannt. Im A-Finale, hieß der Sieger mit erzielten 4,5 Punkten, also Gunter Handke vom SK Fortuna Leipzig, gefolgt von Kay Kempe vom Chemnitzer SC Aufbau ‘95 und seinen vier Partiezählern, sowie dem Berliner Marco Miersch, welcher die gleiche Punktzahl, am Ende vorweisen konnte. Das B-Turnier, entschied schließlich Daniel Kelm vom TuS 1860 Magdeburg für sich, vor dem Grimmaer Gunnar Pohl vom dortigen SV 1919 und Dr. Stefan Langer vom SK Fortuna Leipzig, wobei alle drei Sportfreunde 4,5 Zähler in der Ergebnisliste stehen hatten und somit nur durch die Wertberechnung, einrangiert werden mussten.

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Schachgemeinschaft Agro Geithain    27. Gethainer Sommerturnier    24.08.-26.08.12

HEISSE SOMMERTAGE?!, AM WOCHENENDE FÜR GSC-SPIELER

Am heutigen Freitag, machen sich vier Aktive des Glauchauer Schachclub 1873 auf den Weg, um sich beim 27. Geithainer Sommerturnier, die ersten Wettkampferfahrungen der neuen Spielsaison 2012/13, zu holen. Insgesamt stehen dazu für das Quartett, jeweils fünf Runden im Schweizer System, bis zum frühen Sonntagabend, auf dem Programm. Der persönliche Eintrag in die Starterliste des veranstaltenden SG agro Geithain, hat letztendlich bis spätestens 16.30 Uhr, im Spiellokal „Schützenhaus“ der Stadt im Leipziger Umland, zu erfolgen. Während der Remser Peter Nagorny in der A-Gruppe (DWZ >1700)startberechtigt ist, müssen die beiden Niederlungwitzer Knut Ludwig und Bastian Benicke, sowie Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, an den Brettern der B-Gruppe (DWZ <1700) Platz nehmen. Die Bedenkzeit, beträgt jedoch hier wie da, 120 Minuten pro Spieler und Partie. Als Zielsetzung für sich, hat Schachfreund Nagorny, die Rehabilitierung seines enttäuschenden Abschneiden aus dem Vorjahr ausgegeben und die restlichen drei GSC-Akteure, streben zumindest die 50 Prozentmarke, innerhalb ihres Teilnehmerfeldes an. Die Nachwuchsabteilung mit Jugendtrainer Ludwig und u16-Talent Benicke kennen diese Ergebniserfüllung bereits vom August 2011, wogegen der Pressewart auf absolutes Turnierneuland trifft. Eine mögliche Verbesserung der Wertzahl, wird hierbei natürlich gerne als Zugabe hingenommen, aber die richtige Partieanlage gut hinzukriegen und eine passende Zeiteinteilung zu finden, sollte eigentlich viel wichtiger sein. Ein spannender und interessanter Wettkampf, könnte es zudem, für alle Beteiligten also durchaus werden und mal sehen, ob sich dann schließlich, auch alle ihre Wünsche erfüllen.

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Chemnitzer SC Aufbau 95  32. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2012  30.06.12

32. TRADITIONSAUFLAGE DER FÜNFMINUTENPARTIEN

Auch heuer ist der Glauchauer Schachclub 1873, mit einem Team beim Mannschaftsblitz-Aufbaupokal des Chemnitzer SC Aufbau ’95, präsent. Dabei scheint man sogar mit der absoluten Blitzelite des Vereins anreisen zu können, da sich im Vorfeld die Schachfreunde Jens Becher, Peter Nagorny, Ralf Wegner und Sven Weigand, diesen Wettkampftermin lange vorgemerkt haben. Richtig los, geht es dann für das Muldenstädter Quartett, am heutigen Samstag ab 13.00 Uhr Vorort, in der Wirkungsstätte der befreundeten Gastgeber. Sicherlich ist die Konkurrenz hierbei wieder bärenstark vertreten und so kommt es wohl nicht nur auf die Tagesform der GSC-Aktiven an, sondern auch etwas auf das Wohlwollen der Schachgöttin Caissa. Zuletzt jedenfalls war man von der Brettnormalität, jedenfalls ein ganzes Stück entfernt und mal sehen wie es nun diesmal läuft. Am frühen Abend, wird man dann wohl die doppelrundigen Spielansetzungen absolviert haben und schon mal ein neues Fazit, zum diesjährigen Turnierausgang, ziehen können.

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JSBS Spielbezirk Cehmnitz    Saison 2011/12    Bezirksspartakiade Einzel U12-U16M   09.06.12

JUNGES MULDENSTÄDTER SCHACHTRIO, IM HINTEREN TABELLENFELD EINGEKOMMEN

Bei der kürzlich stattgefundenen Chemnitzer Bezirksspartakiade 2012, wollten auch die drei Glauchauer Knaben in ihren jeweiligen Jahrgangsgruppen der U12, U14 und U16, ihr aktuelles Schachkönnen, an den Brettern in der Regierungshauptstadt zeigen. Unter den insgesamt 179 Teilnehmern aus allen Nachwuchsklassen der Region, war das Trio des hiesigen GSC 1873, allerdings nur zum Wettkampferfahrung sammeln angereist. Trotzdem konnte der vereinsinterne Betreuer Frank Thieme, durchaus auch einige gute Ansätze wahrnehmen. Vielleicht läuft es ja aber allgemein, für alle drei Muldenstädter, bei der nächsten größeren Veranstaltung, bereits wieder etwas erfolgreicher. Das Engagement für ihr Hobby, zeigen jedenfalls die Gebrüder Spitzner schon seit geraumer Zeit und so werden sich die nötigen Erfolge, auch in Zukunft weiterhin einstellen, denn so einige Meriten, haben sie ja bereits ebenso aufzuweisen. Eine ähnliche Schachleidenschaft, hat natürlich der Debütanten Schöltzke, noch nachzuweisen.

Altersklasse U12

Der Jüngste im Team Benjamin Schöltzke, erzielte aber als Neuling in solch einem Turnierrahmen, immerhin schon mal zwei Siege, in seiner 22köpfigen Gruppe. Der damit verbundene 19. Platz, geht also durchaus in Ordnung für ihn. Der Sieger Arvid Schubert vom SC Annaberg-Buchholz, erreichte mit 6 Punkten in sieben Runden, da natürlich bereits ganz andere Ergebnisregionen.

Altersklasse U14

Ein ganzes Stück mehr Erfahrung, verhalf Vereinskamerad Eric Spitzner, immerhin zu respektablen drei Punkten, in seinen sechs Partien. Dies bedeutete letztlich Rang 14 unter den 22 beteiligten Aktiven dieser Altersgruppe und die von ihm, wohl auch anvisierten 50 Prozent Erfolgserlebnis. Bereits einen winzigen halben Brettpunkt mehr und die besten Zehn, wären für ihn greifbar gewesen. Fast schon optimal, spielte hier der Niederwiesaer Felix Zimmermann auf, der mit 5,5 Punkten, nur ein einziges Remis zuließ.

Altersklasse U16

Nicht ganz so erfolgreich präsentieren, konnte sich hingegen der große Bruder Paul Spitzner,  welcher damit dann auch nur als 16. und Vorletzter, in seiner Altersklassengruppe einkam. Zu den zwei erzielten Siegen für ihn, hätte also ruhig noch der eine oder andere Zähler, hinzukommen können. Wie es da richtig optimal geht, zeigte Philipp Humburg von der BSC Rapid Chemnitz, denn nur er allein, konnte alle seine sechs Begegnungen, erfolgreich gestalten.

 

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JSBS Spielbezirk Cehmnitz    Saison 2011/12    Bezirksspartakiade Einzel U12-U16M   09.06.12

MULDESTÄDTER SCHACHNACHWUCHS, IM SPARTAKIADEFELD DABEI

Ganz kurzfristig, werden sich morgen drei junge Schachspieler auf den Weg nach Chemnitz machen, um an der dortigen diesjährigen Bezirksspartakiade teilzunehmen. So werden Benjamin Schöltzke in der Altersklasse U12, Eric Spitzner bei den U14-jährigen und Paul Spitzner bei den U16-jährigen Knaben, die Farben ihres Heimatverein GSC 1873, im Berufsschulzentrum der Wirtschaft, vertreten. Auch wenn die Glauchauer Delegation, hierbei nur reiner Außenseiter ist, zählt schon mal die reine Teilnahme, um sich weiter schachlich zu profilieren. Unter der Leitung von Frank Thieme, dürften zudem das Trio gut betreut sein und reichlich Zuspruch bekommen, egal wie die einzelnen Partien verlaufen werden. Los geht die Veranstaltung um 9.00 Uhr und gegen 16.00 Uhr werden die angesetzten sieben Runden mit 30minütiger Bedenkzeit pro Spieler und Partie, wohl beendet sein.

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USG Chemnitz   Saison 2011/12   11. Chemnitzer-Sparkassen-Cup   02.06.12

ALLEINUNTERHALTER PUMPA, NUR BEDINGT SPARKASSENTAUGLICH

Wieder einmal, war es allein der turniertreue Jörg Pumpa, welcher sich auch den 11. Sparkassen-Schnellschach-Cup in Chemnitz, nicht entgehen lies. Mit den diesmal insgesamt 72 Teilnehmern aus mehr als 30 Vereinen Sachsens, war fast die Rekordkulisse von vor zwei Jahren erreicht und der 48. Platz für den Glauchauer, ging damit durchaus in Ordnung. Am Ende erzielte er hierbei mit 3 Punkten, zwar nicht ganz sein immer wieder erklärtes Ziel der 50Prozent Marke, aber man kann auch nicht regelmäßig zu Beginn der sieben Runden, einen der vorderen Topspieler in 20 Minuten Bedenkzeit ärgern. Allerdings war der hiesigen Muldenstädter erneut ganz nah dran und ärgerte den späteren fünftplatzierten Dr. Schmidt vom SV Eiche Reichenbrand ganz geraume Zeit, musste dann allerdings doch mit einer Niederlage in das Turnier starten. Was folgte, war der erwartete Sieg in Runde zwei, jedoch danach mussten gleich zwei weitere Nullen, gegen etwas stärkere Konkurrenz, von ihm hingenommen werden. Mehr oder weniger Ergebnisorientiert, schließlich der Verlauf in der zweiten Halbzeit dieses Schachsamstages und wenigstens noch einmal zwei Remisen und ein Sieg, für den technischen Leiter des GSC 1873, bei zumeist nicht ganz so starker Gegnerschaft. Dennoch sollte es für den Dauergast aus dem Glauchauer Sportpark, genug Spaß gemacht haben, bei diesem Schnellschachhighlight in der Region, mit dabei gewesen zu sein. Die nächste Auflage in einem Jahr, dürfte jedenfalls schon jetzt, von ihm vorgemerkt sein. Der Sieger 2012 mit sechs Zählern und mehrmalige Pokalgewinner in den Vorjahren, Großmeister Matthias Womacka von der veranstaltenden USG Chemnitz, ist da wohl ebenso wieder, an den Brettern im Verwaltungscenter der Sparkasse zu finden. Gleiches gilt mit Sicherheit genauso für den letztjährigen Turniersieger und Mannschaftskamerad, FIDE-Meister Alexander Schenk (6) auf Rang zwei und den drittplatzierten Reichenbrander Florian Fuchs (6) und all die anderen Preisgewinner.

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USG Chemnitz   Saison 2011/12   11. Chemnitzer-Sparkassen-Cup   02.06.12

GUTE PARTIEANLAGEN, IN CHEMNITZ WIEDER MÖGLICH

Wahrscheinlich wird wieder nur Jörg Pumpa, seinen Glauchauer Schachverein, beim heutigen Chemnitzer-Sparkassen-Cup, im Veranstaltungscenter des Moritzhof, ab 9.00 Uhr vertreten. Immerhin kommt es hierbei nunmehr schon zur 11. Auflage, des auch immer wieder spielstark besetzten Turniers unter den allerdings bedenkzeitverkürzten Partiebedingungen von 20 Minuten pro Spieler. Das Startgeld beträgt auch heuer 5,- €, bei einem erneuten Gesamtpreisfond von 400,- € und verschiedenen Gewinnkategorien.

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Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2011/12   Vereinmeisterschaft   09/11-05/12

GLAUCHAUER SCHACHKRONE, HEUER ERST IM SCHLUSSAKKORD VERGEBEN

Im Mai, beendeten nunmehr die Mitglieder des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, ihre Vereinsmeisterschaft 2011/12. Von den im September letzten Jahres an den Start gegangenen 18 Teilnehmer, gaben natürlich Alle ihr Bestes während des Turnierverlaufes, wobei es dann am Ende auch im Prinzip wiederum, die erwarteten Endplatzierungen gab. Trotzdem war die Titelvergabe, diesmal bis zuletzt so spannend, wie schon lange nicht mehr. Vor der Schlussrunde, hatten immerhin gleich fünf Akteure, noch die Möglichkeit, die aktuelle Meisterkrone zu erringen. Schließlich jedoch, konnte sich der alte und neue Titelträger Sven Weigand, in wahrlich letzter Sekunde, dann doch seinen zwölften Erfolg verbuchen lassen. Mit 5,5 Punkten, hatte er hierbei auf Grund der etwas besseren Wertung, das Quäntchen Glück auf seiner Seite und der bereits seit der 4. Runde führende einheimische Lutz Köhler, letztendlich erneut das Nachsehen. Der vorjährige Vize, vergab so seine Chance, mit einem Remis in der abschließenden Partie gegen den bronzedekorierten Thomas Drauschke, währenddessen der Gesauer Champion, mit einem Sieg über Mannschaftskamerad Nagorny, seinerseits vorbeiziehen konnte. Der Niederlungwitzer Dritte, spielte heuer bei erzielten 4,5 Brettzählern, ein wirklich gutes Turnier und hatte wiederum allein gegen den Remser Nagorny, seine einzige Niederlage zu quittieren. Nur die beiden Erstplazierten, konnten aber jeglichen Nuller verhindern und standen damit am Ende auch deutlich, über der eigentlich erwarteten Meisterschaftskonkurrenz, die da hieß Peter Nagorny und Dimitrij Feldstein. Besonders der erstgenannte Dauerbrenner im Bereich der Podestplätze und ehemalige Mehrfachchampion, sollte sich da an seinen nur vier Punkten und den 5. Tabellenplatz, messen lassen. Ganz schlecht in die Gänge, kam auch der ehemalige Nachwuchsstar aus Glauchau, welcher sich aber immerhin noch auf Rang vier vorschieben konnte und bei gleicher Punktzahl wie Teamkollege Drauschke, nur in der Wertberechnung, sich diesem geschlagen geben musste. Als absoluter Aufsteiger und neuer Komet an Glauchaus Schachhimmel, entpuppte sich jedoch der Niederlungwitzer Jugendspieler Bastian Benicke, welcher mit seinem Sieg gegen Schachfreund Feldstein und den zwei Runden späteren Remis mit Schachfreund Nagorny, nicht nur für sich selbst, schon mal ein paar spielerische Highlights setzte. Rang sechs, bei erspielten vier Punkten, waren dafür der verdiente Lohn im Schlussklassement für ihn und obendrauf gab es zudem den Titel, als bester Junior 2011/12. Im diesmal recht breiten Mittelfeld folgten dann weiterhin der Muldestädter Jörg Pumpa (4), der aber gerade das Spitzenduo, mit jeweils einem Unentschieden ärgern konnte und überraschend auch Neueinsteiger Rainer Raabs (4) aus Meerane, welcher nur bei seiner Premierenpartie, dem Vereinspräsidenten zum Sieg gratulieren musste. Komplettiert wurde das Ganze mit dieser Punktausbeute, sodann vom Niederlungwitzer Knut Ludwig (4). Einen halben Brettpunkt dahinter, rangierte sich mit Axel Burkhardt, der beste Senior auf den 10. Platz ein. Ihm folgten mit jeweils drei Partiezählern, die Vereinskameraden Rainer Bergmann, Jochen Ackermann und Bernd Wollmann, wobei sich die beiden letztgenannten Kreisstädter, mit ihrer Turnierausbeute durchaus sehen lassen dürfen. Die so erwarteten, restlichen Namen des Starterfeldes, hießen schließlich noch Peter Paluch (2,5) aus Meerane, Frank Thieme (2,5), Willi Opitz (2), Joachim Karnahl (2) und zu guter letzt noch Günter Höppner (1,5), welche wiederum die Glauchauer Farben vertraten. Alles in allem, war der Ablauf dieser Veranstaltung, eigentlich wie immer, ziemlich problemlos vonstatten gegangen, selbst wenn sich die eine oder andere Hängepartie, zwischenzeitlich ziemlich hinzog und auch ansonsten die Turnierlänge, damit immer wieder einfach zu lange dauerte. Am Ende stehen somit dann auch doch ein paar Fragezeichen im Raum, was die Austragungsform und Attraktivität dieser Vereinsmeisterschaft betrifft und wie man auch die letzten Spieler überzeugen kann, mit im Boot dabei zu sein. Eine in allen Belangen zufriedenstellende Lösung, wird jedoch nur schwer zu finden sein, aber die Hoffnung dazu, sollte man einfach nie aufgeben. Mal sehen, wie es sich dann im September, zum neuen Championat des GSC 1873, angehen lässt.

Vorschau

         Stadt Glauchau                Öffentliche Veranstaltung               12. Spieletag                02.06.12

SPIELE IN JEDER FORM, AUCH SCHACH IST SPORT

Beim 12. Spieletag der Stadt Glauchau, will auch der GSC 1873, wieder seinen Schachsport weiter öffentlich machen und dazu ist das Wecken der Begeisterung für das königliche Spiel, gerade bei den Kindern, unbedingt notwendig. Nicht zuletzt, hat wohl auch der eine oder andere, nunmehr schon profilierte Anhänger, dabei seine Leidenschaft zu diesem uralten Brettspiel entdeckt. Schon deshalb, freut sich die Klubleitung auf zahlreiche Besucher an ihrem Stand. Auf jeden Fall will man auf dem Aussengelände an der heimischen „Sachsenlandhalle“, alles dafür tun, um das eigene Hobby bestmöglich unter die „kleinen Leute“ zu bringen. Los geht das gesamte Spektakel wie in den Medien bereits verbreitet, ab 13.00 Uhr.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2011/12   1. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier   25.05.12

REMSER NAGORNY, BEI PREMIERE KNAPP VORN

Am vergangenen Freitag, richtete der hiesige Glauchauer Schachclub 1873, erstmals in seiner Vereinsgeschichte, das Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier aus. In Memorial an das am 07.02.2010 verstorbene Glauchauer Schachurgestein der Nachkriegszeit, der sozialistischen Ära und auch der neuen deutschen Einheit, soll diese Wettkampfform, nunmehr jedes Jahr im Terminkalender des hiesigen Vereins, fest verankert sein. Zum diesjährigen Auftakt, fanden sich immerhin schon mal gleich 16 Mitglieder des Klubs, in den Räumen im Muldenstädter Sportpark ein. Mit fünf Runden im Schweizer System und einer Bedenkzeit von 25 Minuten pro Spieler und Partie, hatten die Teilnehmer dabei auch fast fünf Stunden Brettkampf, letztendlich vor sich. Von den namhaften Vertretern des GSC, fehlten im Prinzip zwar noch die Plätze zwei bis vier der aktuellen Clubmeisterschaft, sowie der Nachwuchstrainer des GSC, aber ansonsten war das Turnier wahrlich stark besetzt. Am Ende waren die erwarteten Namen auch ganz vorn zu finden, wenngleich es ebenso, die eine oder andere überraschende Platzierung im Feld gab. Für Peter Nagorny, reichte es schließlich, trotz etwas holprigen Starts und der Niederlage in Runde vier gegen Teamkollege Ralf Wegner, aus der Ersten des GSC, zum knappen Gesamterfolg. Erster Name auf den neu gestifteten Wanderpokal, ist somit der des neuen Ehrenpräsidenten. Mit der gleichen Anzahl von vier Siegen, mussten sich der Gesauer Sven Weigand und der bereits erwähnte Glauchauer Wegner, nur Dank der schlechteren Wertung mit den Silber- bzw. Bronzerang zufrieden geben. Fast schon sensationelle 3,5 Zähler, holte hinter diesem Favoritentrio, das Neumitglied Gunnar Scholz und hierzu ebenso herzlichen Glückwunsch dem Muldenstädter Akteur. Zu erwähnen hierbei, ist zudem noch die Tatsache, das allein die Spieler auf den Rängen drei und vier, ungeschlagen den Abend beendeten. Mit ihren drei Punkten kaum weniger zufrieden sein, konnten aber wohl auch die heimischen Schachfreunde Axel Burkhardt, Rainer Bergmann, Joachim Karnahl und Bernd Wollmann, welche genau in dieser Reihenfolge letztlich die Ränge fünf bis acht belegten. Unter ihren eigenen Erwartungen geblieben, sind hingegen Jörg Pumpa (2,5 Punkte) und vor allem Jens Becher (2), wobei gerade Letzterer nach einem glücklichen Remis zum Auftakt, mit seinen eigenen, aktuellen  Motivationsproblemen zu kämpfen hatte. Keinen guten Tag, hatte sicherlich genauso Bastian Benicke (2) aus Niederlungwitzer auf Rang zehn und noch schlimmer präsentierte sich der Lichtensteiner Dietmar Nötzel mit einem Zähler, auf den am Ende indiskutablen, vorletzten Tabellenrang. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten hingegen, blieben da der heimische Jochen Ackermann (2), das Glauchauer Duo Frank Thieme/Reinhard Gehrt (2) und genauso Peter Paluch aus Meerane, der es mit einem Sieg auf den 14. Platz schaffte. Das Teilnehmerfeld vervollständigte dann letztlich noch, Günter Höppner auf Rang sechzehn, wobei dem Altmuldestädter, aber leider kein Zähler vergönnt war. Trotzdem zählt natürlich gerade bei solch einer Veranstaltung das Motto, einfach nur mit dabei zu sein und seinem ehemaligen Vereinspräsidenten, damit die nötige Ehrerbietung zu erweisen. Gerhard Mendrok jedenfalls, dürfte es echt stolz machen, in den Herzen seiner Schachkollegen, einen solchen Platz einzunehmen.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2011/12   1. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier   25.05.12

MULDENSTÄDTER, IN MEMORIAL AN EINEN ALTEN SCHACHKAMERADEN

Zu Ehren ihres verstorbenen, langjährigen Präsidenten und verdienstvollen Funktionär Gerhard Mendrok, richtet der Glauchauer Schachclub 1873 am heutigen Freitag, das erste gleichnamige Gedenkturnier aus. Dabei sind fünf Runden im Schweizer System, mit einer verkürzten Bedenkzeit von 25 Minuten pro Spieler und Partie, zu absolvieren. Der Beginn der Premierenveranstaltung im heimischen Sportpark an der Meeraner Straße, ist auf 18.00 Uhr angesetzt. Für die drei Bestplatzierten, gibt es am Ende kleine Geldpreise und dem Sieger winkt ein Wanderpokal, welchen es dann im nächsten Jahr, neu zu erringen gilt. Eingeladen sind natürlich alle Vereinsmitglieder des Klubs und auch diverse Zaungäste, sind wie immer, jederzeit willkommen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspokalspiel   Vorrunde - 13.05.12

GSC 1873, BEKOMMT KEINEN VERNÜFTIGEN VIERER ZUSAMMEN

Die Vorrunde der XXII. Sächsische Pokalmannschaftsmeisterschaft des Schachverband Sachsen am vergangenen Sonntag, musste der hiesige Muldestädter leider sausen lassen und war damit eines von den vier Teams, des ursprünglich 42-köpfigen Ausgangsfelds, was dann doch nicht, am Wettkampfort seines Geschehens anreiste.

Gruppe 4 (SV Springer Leipzig) - GSC abgesagt

Auf Grund weiterer kurzfristiger Spielerabsagen, sahen sich die Glauchauer nicht mehr wettbewerbsfähig und verzichteten auf ihre Teilnahme in der Messestadt. Damit nahmen nur die fünf heimischen Vertreter, den Kampf um das Erreichen der Zwischenrunde auf. Am Ende, konnten sich dann der VfB Leipzig I und SK Fortuna Leipzig I, in dieser Fünferstaffel, für die Zwischenrunde durchsetzen.

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Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspokalspiel   Vorrunde - 13.05.12

POKALZEIT, IM FREISTAAT BRICHT AN

Am Sonntag, startet die nunmehr bereits XXII. Sächsische Pokalmannschaftsmeisterschaft, für 42 gemeldeten Schachteams in sieben Vorrundengruppen. Nach der letztjährigen kleinen Auszeit, nimmt heuer auch wieder ein Quartett des Glauchauer Schachclub 1873, an diesem Turnier unter Schnellschachbedingungen teil. Natürlich ist die Maßgabe, wie bei bisher allen Teilnahmen der Muldenstädter, erneut das Erreichen der Zwischenrunde, wenngleich es diesmal hierbei auf Grund ein paar schmerzhafter Spielerausfälle gleich zu Beginn, mit Sicherheit nicht ganz einfach werden dürfte. Der Beginn ist jedoch erst einmal allerorts, für 9.00 Uhr vorgesehen.

Gruppe 4 (SV Springer Leipzig) - GSC

In der zu gelosten Leipziger Gruppe vier, zählen die Glauchauer nicht unbedingt, zum unmittelbaren Favoritenkreis auf das Weiterkommen, haben aber durchaus zumindest die Chance, als einer der besten zwei Dritten aller Staffeln, dies dann doch zu schaffen. Als Gastgeber fungieren hierbei in der Messestädtischen Begegnungsstätte der Volkssolidarität, die Spieler der 1. Mannschaft des SV Springer. Die Hausherren aus der 1. Bezirksklasse Leipzigs, sollten also zumindest schon mal ein schlagbarer Gegner, für die hiesigen Kreisstädter sein. Der eindeutige Favorit auf Platz eins jedoch, ist der Vierer des Oberligisten vom VfB Schach Leipzig und der erste Kandidat auf den begehrten zweiten Platz, dürfte von der Papierform her, wohl die SG Leipzig V sein. Angesichts des riesigen Spielerpotenzial dieses Vereins, werden hier sicherlich, ausnahmslos Akteure aus der 1. Landesklasse und noch höher eingesetzte Prominenz, an den Brettern sitzen. Konzentrieren sollten sich die GSC-Mannen demzufolge, auf in etwa gleichwertige Konkurrenz, wie den klaren Absteiger aus dieser Klasse, SK Fortuna Leipzig I, oder den anderen Zehntplazierten der 2. Landesklasse, SC Leipzig-Lindenau I. Mit dann möglichen sechs Punkten im Gepäck, könnte man die Heimreise wirklich ganz zufrieden antreten und das allgemeine Leipzigsyndrom, im Kopf wieder einmal etwas positiver betrachten. Natürlich hilft dies aber kaum, bei der Unverständlichkeit gegenüber des SVS, in diese Region als fast ständiger Lückenbüßer, verdammt zu werden. Als zusätzliche, innerlichen Motivation hingegen, könnte es die eingesetzten Glauchauer Aktiven jedoch beflügeln, selbst die großen Favoriten, an jenen Sonntag etwas zu ärgern. Nun ja, der Pokal hat desgleichen im Schach, noch dazu mit verkürzter Bedenkzeit, schon immer seine eigenen Gesetze und die paar Ausrufezeichen während der letzten gut zehn Jahre, setzte gerade auch der GSC, mit seinen Einzug in die Endrunde 2002 und den schon mehrmaligen, ausgezeichneten Zwischenrundenergebnissen. Also dann, richtig angeknüpft an diese Highlights meine Herren und das nötige Quäntchen Glück, in den einzelnen Partien noch dazu. Das Leipziger Fünferlei, wartet schon darauf.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 01.04.12

GLAUCHAUER BRETTKÜNSTLER, MIT LASCHEN SAISONAUSSTAND

Beendet, haben nunmehr die sächsischen Schachmannschaften, ihre Punktspielserie der aktuellen Meisterschaft 2011/12. Beim Halali am vergangenen Sonntag, waren natürlich auch die zwei Wettkampfteams des Glauchauer SC 1873, noch einmal an den Brettern zu finden.

2. Landesklasse Staffel C  
Erzgebirgischer SV Aue III - GSC I   4 : 4

Im erzgebirgischen Aue, bei der dortigen dritten Vertretung, hatte die Elite des GSC 1873, ihr Saisonfinale heuer zu bestreiten. Beide Teams waren sich schon vor Beginn der letzten Mannschaftspartien, im Prinzip sicher, die Klasse erneut zu halten. Bei den Glauchauern war das wie jedes Jahr das eigentliche Ziel, währenddessen die Gastgeber angesichts ihres erneut beeindruckenden Stammachters, wohl etwas andere Ziele vor dieser Punktspielserie hegten. Auch diesmal jedoch wieder einmal, traten die Auer nur mit ihren Brettern sechs bis acht an und füllten den Rest mehr oder minder, mit eher durchschnittlichem Ersatz auf. Den hiesigen Muldenstädtern, konnte dies letztlich nur recht sein, denn so kamen diese ohne jede großartige Anstrengung, noch einmal zu einem mannschaftlichen Remis. Die Punkte hierbei, holten dann die bekannten Namen, der sich schließlich während der gesamten Wettkampfzeit 2011/12, herausbildeten Wunschformation. Jeweils mit einem halben Zähler auf der Ergebnisliste, trugen sich somit Sven Weigand am Spitzenbrett, Peter Nagorny an Position zwei, Jens Becher an drei, Dimitrij Feldstein an vier, Lutz Köhler an fünf, Thomas Drauschke an sechs, Jörg Pumpa an sieben und Bastian Benicke am achten Brett ein. Am Ende war dies schließlich also, ein recht ruhiger Wettkampfausklang und dass sicherlich auch von beiden Seiten aus gesehen. Was dazu für beide Kontrahenten am Ende dafür bleibt, sind die bereits vor dieser Begegnung eingenommenen Plätze in der Tabelle und eine weitere Saison in dieser Klasse, auch für das kommende Spieljahr. Die genauen Fakten für die Glauchauer lauten dabei diesmal jedoch Rang sieben mit 8 : 10 Mannschaftspunkten und insgesamt 35,5 Brettpunkte. Alles in Allen, aber dennoch wohl eher nur ein mittelprächtiges Resümee der Gäste vom GSC, die auch Dank der Resultate von der Gegnerschaft, fast nie in ernsthafte Abstiegsnöte gerieten. Als echter Aufsteiger im Team, kann sich hierbei allerdings, das Nachwuchstalent Schachfreund Benicke sehen, welches mit seinen fünfzehn Jahren, immerhin gleich zu sieben Remisen in neun Partien kam. Die alt gedienten Stützen, wie Mannschaftskamerad Becher mit 5,5 Punkten in 9 Kämpfen, Köhler mit 5 aus 9 oder Drauschke mit 4,5 aus 8, waren da natürlich noch weit stärker und gaben dem Team insgesamt, wenigstens verhältnismäßig ganz gut, die nötige schachliche Grundsubstanz, während der acht monatigen Meisterschaft. Nicht so richtig in die Gänge, kam hingegen der restliche Mannschaftsteil, allen voran Schachfreund Weigand an eins, der allerdings auch all so oft unter einen unglücklichen Stern agierte und auch die beiden Ersatzleute Dietmar Nötzel und Ralf Wegner, steuerten einfach zu wenig Zählbares, bei ihren Einsätzen im Team bei. Zum Schluss jedoch auch herzlichen Glückwunsch, dem Siebenlehner SV zum Aufstieg, wenngleich in wahrlich letzter Sekunde und alles Gute für die 1. Landesklasse. Am unteren Ende, müssen dagegen die Bernsbacher und Neukirchener, erst einmal wieder ein Jahr, in der Bezirksliga bewähren. Um ein solches Los zu vermeiden, müssen die hiesigen Kreisstädter, wohl ab Herbst diesen Jahres, wieder etwas mehr Geschlossenheit an den Brettern der 2. Landesklasse zeigen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Zwickauer SC III   3,5 : 4,5

Im letzten, aktuellem Schachpunktekampf, wollten die Akteure des GSC II, an den heimischen Brettern, durchaus zwei letzte Mannschaftspunkte einfahren. Der gegnerische Zwickauer SC, brachte hierzu sogar ein Gastgeschenk, in Form eines kampflosen Zählers mit. Auch sonst trat der Tabellendritte, nur mit fünf seiner acht Stammspieler, an die Bretter im Muldenstädter Sportpark. Zwar mussten auch die Hausherren zwei Ersatzleute aufbieten, waren jedoch rein schachmäßig, dennoch durchaus in der Lage, die Saison erfolgreich zu beenden. Leider jedoch, war der besagte Punktgewinn von Reinhard Gehrt an Position drei, dann trotzdem nur der einzige volle Zähler dieses Tages, für die Heimmannschaft. Recht schnell auf Remis, einigte man sich davon wohl angetrieben, an den beiden Spitzenbrettern mit Axel Burkhardt und Knut Ludwig, sodass es nach reichlich einer Stunde Wettkampf, 2:1 für die Hausherren hieß. Nur kurz darauf, gab sich auch noch Peter Paluch an Position fünf, die Hand mit seinem Gegenspieler zur Punkteteilung. Schon ein ganzes Stück mehr dafür tun, musste allerdings das benachbarte vierte Brett der Glauchauer. Hier konnte Joachim Karnahl, schließlich erst nach fast 140 Minuten, die friedliche Einigung mit dem Zwickauer Kontrahenten, erzielen. Das mögliche Remis an ihrem Brett sechs hingegen, vergaben die Gastgeber danach in der auslaufenden dritten Wettkampfstunde. Dem 3:3 der Zwickauer, folgte ein weiterer halber Zähler für beide Seiten am letzten Brett. Für Neuling und Ersatz Gunar Scholz beim GSC, sicherlich völlig in Ordnung, womit der anvisierte Sieg des eigenen Teams, aber vom Ausgang der Schlusspartie an Position sieben abhing. Leider gereichte da dann den Gästen nach mehr als vier Stunden Brettgefecht, ein Fehlzug des ansonsten in dieser Saison so erfolgreich kämpfenden Glauchauer Ersatz, doch noch zum etwas glücklichen Doppelpunktgewinn. Am Ende hieß es also schließlich 4,5 : 3,5 für die Dritte der Zwickauer. Damit festigte diese ihren abschließenden Bronzerang ganz souverän, währenddessen die hiesigen Muldenstädter, ihre Saison so beendeten, wie sie begonnen hatte. Die selbstgesteckten Aufstiegspläne klar verfehlt und eigentlich fast nie zur Bestform aufgelaufen. Was bleibt, ist ein mittelmäßiger fünfter Tabellenplatz, mit eigentlich keinen wahren Punktspielhöhepunkten, in irgendeiner Runde. Zu brav und bieder, das Auftreten aller Mannschaftsteile und den tragischen Verlust ihres Spitzenbrettes, im Prinzip nie wirklich weggesteckt. Richtig überzeugen, konnte da allein Ersatzmann Frank Thieme, mit sehr guten 6,5 Punkten in neun und sogar noch einen Tick stärker, präsentierte sich Bernd Wollmann mit der gleichen Erfolgszahl, bei allerdings zwei gespielten Partien weniger. Sicherlich auch selbst von sich enttäuscht hingegen, dürfte Knut Ludwig mit seinen saisonalen Mannschaftsauftritten sein. Erste gute Auftritte aber, hat das neue Vereinsmitglied, Schachfreund Scholz gezeigt. Als Mannschaft, sammelte man schließlich heuer 9 : 9 Mannschaftspunkte, bei jedoch immerhin 41,5 Brettzählern. Für die Zukunft, ist jedoch eine rund rum geschlossene Teamleistung mit allem Engagement notwendig, um die Möglichkeit zur erneuten Spitzenteamformung, unabdinglich. Anerkennung, gilt den beiden souveränen Aufsteigern vom SG Waldkirchen II und dem SK König Plauen V, welche das gezeigt haben, wovon die Glauchauer noch vor der Saison träumten, nämlich den Gang nach oben, in die 1. Bezirksklasse.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 9 - 01.04.12

SECHZEHN SCHLUSSAKKORDE, FUER GLAUCHAUER SCHACHBRETTER

Mit der Schlussrunde des sächsischen Schachverbandes, beenden die Wettkampfteams aller Spielklassen die Saison 2011/12, am morgigen Sonntag. Dies bedeutet natürlich auch für die beiden Mannschaften des GSC 1873, ihre letzten Partien, ab 9.00 Uhr Vorort anzugehen. Die Erste sitzt da an fremden Brettern, währenddessen die Zweite zuhause Platz nimmt.

2. Landesklasse Staffel C   Erzgebirgischer SV Aue III - GSC I

EIm Kampf der beiden Tabellennachbarn, geht es im Prinzip nur noch theoretisch, um den einen oder anderen Zähler, für den endgültigen Klassenerhalt. Dabei haben die Auer Gastgeber, derzeit sogar einen Mannschaftspunkt mehr auf dem Konto, als die Erste der Glauchauer. Diese werden aber alles dafür geben, um wenigstens den finalen Teamzähler mit nach hause zu nehmen. Entscheidend wird allerdings sein, wie sich die erzgebirgische Wundertüte, in dieser letzten Heimbegegnung, wohl den Gästen präsentieren wird. Die anreisenden Muldestädter, sollten dabei ihren eigentlich ganz gut funktionierenden Stammachter, dabei an die Bretter bringen. Mal sehen ob beide Kontrahenten ,noch einmal das Letzte geben oder sich vielleicht doch eher, eine friedliche Atmosphäre einstellt. In der letztjährigen achten Runde beider Teams, war man da nur recht wenig, auf echte Konfrontation eingestellt. Aber wie heißt es doch so schön, neues Spiel neues Glück.

Spielbezirk Chemnitz  
2. Bezirksklasse Staffel C   GSC II - Zwickauer SC III

Bei ihren Abschluss der laufenden Spielserie, bekommen es die Mannen des GSC II, mit der recht erfolgreichen, Zwickauer Dritten zu tun. Immerhin stehen die Schachfreunde der Gäste, auf Rang drei der Tabelle. Dies sollte die Glauchauer aber nicht davon abhalten, einen letzten Sieg einzufahren. Mit dem nötigen Selbstvertrauen und etwas mehr Mut zum Risiko, könnte dies dann auch wahrlich gelingen, wenngleich es damit dann, allein nur noch einen Platz nach oben gehen kann. Dagegen aber, sollte sich schließlich jeder Einzelne, noch einmal völlig unbeschwert, richtig ins Zeug legen und die eine oder andere Schwäche der letzten acht Monaten, versuchen auszubügeln. Also dann meine Herren, die Bretter im Sportpark warten auf euch und das eigene Ego angestachelt.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 04.03.12

AN CRIMMITSCHAU, SCHEIDEN SICH DIE GEISTER BEIM GSC

Die vorletzte Wettkampfrunde auf Sachsenebene, hatten die Anhänger des königlichen Spiels, Anfang März zu bestreiten. Für die teilnehmenden, beiden Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873, kam es hierbei zu zwei Nachbarschaftsduellen, mit den Pleißenthaler Vertretern des Post-SV.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - Post-SV Crimmitschau I   2,5 : 5,5

Gegen die, sich mit der Werdauer Fusion verstärkten Crimmitschauer, sollte es im Glauchauer Sportpark, für die hiesigen Muldestädter, zu einem richtig spannenden Duell kommen. Zu sicherlich von beiden Seiten, auch lange schon ersehnten Kampf auf dieser Spielebene, kam es nunmehr am vergangenen Sonntag. Beide Mannschaften nahmen dabei mit ihrer aktuellen Stammformation, diese wirklich gutklassige Begegnung in Angriff. Mit der Maßgabe auf ein mögliches Unentschieden, im Sinne der gegenwärtigen Tabellensituation vor dieser achten Runde, schien es dann auch lange Zeit, hier wie da zu zusteuern. Auf ein schnelles Remis, einigten sich dabei die beiden Kontrahenten am 2. Brett, worüber der beteiligte Remser Peter Nagorny, sicherlich ganz glücklich war. Nach gut einer Stunde Spieldauer, gab man sich desgleichen am letzten Brett, friedlich die Hände zur Punkteteilung. Für das heimische Jungtalent Bastian Benicke, ein weiterer erfolgreicher Schritt, in die bevorstehende Erwachsenenkariere des fünfzehnjährigen Niederlungwitzers. Schon etwas mehr Angriffsaktionen, lieferte sich man dagegen an der Position drei, wo der heimische Dimitrij Feldstein, genauso wie sein Gegenüber, den vollen Punktgewinn suchte, jedoch schließlich doch nach 90 Minuten remisierte. Fast drei Stunden des ständigen Suchen, eines gewissen Stellungsvorteils auf dem Brett, taten auch die beiden GSC-Akteure, Thomas Drauschke an sechs und Lutz Köhler an fünf, bevor man sich dennoch. mit den verdienten halben Zähler zufrieden gab. Danach jedoch, spielten die Gäste ihre schachlichen Leistungsvorteile, gerade an den Spitzenbrettern, immer mehr aus und es war nur noch eine Frage der Zeit, bevor sowohl das dritte, als auch das erste Brett der Glauchauer, um die erste Zeitkontrolle herum, ihre jeweiligen Partien aufgeben mussten. Zu stark, war da der bereits früh sich zeigende Angriffsdruck des weiblich geführten Crimmitschauer Brettes drei oder auch das konsequent geführte Endspiel, des stärksten Spielers beider Teams, dem ehemaligen Lokspieler aus Werdau, an Position eins. Mit diesen beiden Siegen der Pleißenthaler, waren die zwei Mannschaftspunkte letztlich auch schon mal auf deren Habenseite und es ging für den GSC, allein noch um ein versöhnliches Endresultat. Erbarmungslos jedoch, waren auch hierbei die Gäste, welche den Bauernvorteil ihres 7. Brettes, nicht einfach herschenkten, sondern dort ebenso, den vollen Punktgewinn einfuhren. Am Ende nach rund 275 Minuten Kampf, also eine bittere 2,5 : 5,5 Niederlage für die hiesigen Kreisstädter, welche aber wohl auch einen Tick zu hoch ausfiel. Rein theoretisch macht man in den Reihen der Glauchauer sogar noch einmal spannend, was den eventuell, nunmehr wieder möglichen Klassenabstieg betrifft. Der aktuelle Rang sieben, mit 7:9 Mannschaftszählern und 31,5 Brettpunkten, erscheint jedoch bei allen Für und Wider, immer noch als eine sichere Bank. Der Post-SV dagegen stößt in die Sphären vor, welche dem Schachpotenzial dieses Achters, auch entspricht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
Post-SV Crimmitschau IV - GSC II   1,5 : 6,5

Getreu ihrem Motto, die Bretter nicht alle zu besetzen, gingen auch diesmal die heimischen Crimmitschauer Spieler der 4. Mannschaft, in den achten Wettkampfsonntag der Saison 2011/12. Den angereisten Glauchauer Achter kümmerte das aber relativ wenig, denn schließlich war man selber mit der aktuellen Stammformation, vor Ort erschienen. Alles andere als ein klarer Gesamterfolg, war somit auch kein Thema bei den Gästen. Zusammen mit den beiden kampflosen Brettgewinnen an Position eins und zwei durch Axel Burkhardt und Knut Ludwig, lagen die Muldestädter dann auch schnell mit 4:0 in Front. Keinerlei Probleme, hatten dabei Willi Opitz und Bernd Wollmann an den Brettern sieben bzw. sechs, mit ihren jungen Gegenübern. Bereits nach gut einer Stunde Spiel, zwangen also die beiden hiesigen Senioren, ihre gegnerischen Schüler in die Knie. Ähnlich zu bewerten, wahren wohl auch die Partieausgänge reichlich 90 Minuten später, wo Frank Thieme an Position acht den nächsten vollen Punkterfolg setzte und Peter Paluch seinerseits, sich am 5. Brett, mit einem Remis zufrieden gab. Der Meeraner in den Reihen des GSC, zollte da sicherlich auch dem amtierenden Kreismeister in der Altersklasse U16, somit eine Art Anerkennung für das tapfer kämpfende Crimmitschauer Knabenquartett. Kurz darauf konnte letztlich der Älteste in den Reihen der Muldestädter, seine schnell heraus gespielten Bauernvorteile, mit seiner ganzen Routine, zu einem verdienten Partiegewinn ummünzen und die Führung seines Teams, damit noch weiter ausbauen. Mehr als drei Stunden hingegen, mühte sich letztlich am Nachbarbrett sein Vereinskamerad, fast genauso redlich, hatte jedoch am Ende dennoch kein Glück. Eine falsche Stellungseinschätzung, stoppte den Mannschaftskapitän des GSC, somit im Mittelspiel seiner Partie und die Hausherren, erzielten damit ihren einzigen Sieg des Tages, durchaus nicht unverdientermaßen. Am Ende war es der angestrebte Kantersieg, mit 6,5 : 1,5 für die Glauchauer, wobei das Ergebnis eher unbedeutend war, denn so richtig schwer, machte es der Kontrahent ja dann den Gästen wahrlich nicht. Was bleibt, sind zwei Mannschaftspunkte und die Verbesserung um einen Platz, von Rang sechs auf fünf, innerhalb der Tabelle dieser Staffel.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 8 - 04.03.12

SCHACHTEAMS DES FREISTAATS, ZUM VORLETZTEN MAL AUF PUNKTEJAGD

Morgen tragen die sächsischen Brettkünstler mit ihren Teams, die 8. Runde der aktuellen Saison aus. Somit haben beide Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873 also ebenso, ein weiteres mal die Gelegenheit, ihr Zählerkonto in ihren jeweiligen Wettkampfklassen aufzubessern. Wie seit September 2011, hat dabei die eine Truppe Heimrecht, währenddessen die Andere zu Gast antritt. Beginn aller Partien, aber natürlich erneut punkt 9.00 Uhr.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Post-SV Crimmitschau I

Ein klassisches Mittelfeldduell steht der Glauchauer Ersten, gegen den starken Crimmitschauer Achter, im heimischen Sportpark bevor. Beide Kontrahenten, wähnen sich hierbei angesichts ihrer sieben Mannschaftszähler, eigentlich schon in relativer Sicherheit des Klassenerhalts, aber dem ist durchaus wohl noch nicht ganz so. Ein Unentschieden an diesem ersten Märzsonntag also, käme den einstigen Erzrivalen, schon ganz gerecht. Darauf zu spielen jedoch, ist immer eine Gradwanderung und bei der relativen Ausgeglichenheit beider Teams, kann dann auch eine Brettniederlage, bereits den Wettkampf vollends entscheiden. Natürlich werden es schon deshalb, nicht nur die Gäste des Post-SV, sondern genauso die Hausherren selbst versuchen, den Kampf von Beginn an kontrolliert anzugehen. Vielleicht, entscheidet aber schließlich auch die bessere Tagesform, diese durchaus prekäre Begegnung. Ein möglicher Vergleich mit den Bezirksligaaufsteiger, ist ja für die hiesigen Kreisstädter genauso wie für die Pleißenthaler, immerhin fast elf Jahre her.

Spielbezirk Chemnitz  
2. Bezirksklasse Staffel C   Post-SV Crimmitschau IV - GSC II

Bei der letzten Reserve der benachbarten Pleißenthaler, sollte ein Sieg des GSC II unbedingt Pflicht sein, zumal die Gastgeber meistens in Unterzahl agieren müssen. Dabei gilt auch keine Ausrede, eventueller eigener Besetzungsprobleme der hiesigen Muldestädter. Statistisch gesehen, spielt hier nicht nur der Tabellenachte mit derzeit drei Zählern gegen den Staffelsechsten mit seinen sieben Mannschaftspunkten, sondern auch das klar schwächere Heimteam, gegen den spielstärkeren und weit erfahrenen  Gastkontrahenten. Zudem haben die Glauchauer schließlich dabei genauso, noch etwas für sich selbst gut zu machen, nachdem ihr letzter Punktspielauftritt, doch ziemlich in die Hose gegangen ist. Jenseits von Gut und Böse innerhalb dieser Bezirksklassensaison 2011/12, sollte man als selbst definierter Mitaufstiegskandidat, einfach nicht noch mehr an Gesicht verlieren. Diese letzte Motivation, muss also jeder Einzelne für sich selbst, dann dort im Kopfe tragen.

Bericht

JSVS Spielbezirk Chemnitz          Saison 2011/12          Einzel AK U16m         11.-14.02.12

SCHACHFREUND BENICKE, BEI BEZIRKSAUSSCHEID GUT MIT DABEI

Wiederum mussten die jungen Schachenthusiasten des Spielbezirkes Chemnitz gleich vier ihrer Ferientage hergeben, um sich bei der Bezirkseinzelmeisterschaft im Nachwuchsbereich der Altersklasse U10 bis U20 männlich und weiblich, beweisen zu können. Zu den 119 Teilnehmern aus 22 Vereinen der Region, gehörte heuer auch wieder Bastian Benicke vom hiesigen Glauchauer Schachclub 1873. Dabei ging er im aktuellen Spieljahr 2012, als Qualifizierter in der AK U16m, in das 16köpfige Meisterschaftsrennen seiner Gruppe. Mit der internen Startnummer zwölf und seiner aktuellen DWZ von 1428, gehörte er erzgebirgischem Austragungsort Geyer, zwar nur zu den Außenseitern, jedoch eigentlich erhofften sich nicht nur die Verantwortlichen im Verein und wohl auch er selbst, eine gute Rolle im vorderen Mittelfeld der Tabelle zu spielen. Nach drei Partien, standen zunächst aber nur zwei Remisen auf dem Habenkonto des Niederlungwitzer, welches nachfolgend mit 2,5 Zählern, aber gehörig aufgebessert wurde. Die Niederlage in der Schlussbegegnung, gegen den neuen Bezirksmeister, kam danach aber schon erwartungsgemäß. Letztendlich dann, reichte es nach den angesetzten sieben Runden im Schweizer System, zu einem respektablen 8. Rang im Endklassement. Damit kann man, muss man jedoch nicht vollends zufrieden sein, wobei gerade bei den Jugendlichen, immer noch die jeweilige Tagesform mit entscheidend ist. Egal wie es da nun bei ihm, in der einen oder anderen Partie gelaufen ist, dennoch Respekt vor diesem Abschneiden und schließlich ist er ja auch, gerade erst in diese Jahrgangsgruppe hineingewachsen. Mit seinem Engagement zum Schach, wird er es in Zukunft noch weit bringen und nicht nur Nachwuchstrainer Knut Ludwig viel Freude bereiten, sondern auch seinem Heimatverein selbst, als junges Schachtalent fortan verstärken. Immerhin war die Bilanz bei diesem Championat schon mal ausgeglichen, ganz im Gegenteil zum Abschneiden vor gut einem Jahr, an gleicher Stelle. Mit zwei Siegen, drei Remisen und zwei Niederlagen am Ende, reichte es diesmal zu 3,5 Punkten. Vom großen Favoriten Philipp Humburg, mit seinen erreichten 6,5 Zählern, war er da allerdings noch ein ganzes Stück entfernt, wobei der Spieler des BSC Rapid Chemnitz, auch mit einer DWZ von 1827 aufwarten konnte und zum souveränen, neuer Titelträger avancierte. Zweiter wurde hier der Plauener vom SK König, Toni Merkel, der es auf fünf Brettpunkte brachte und den Bronzeplatz belegte Philipp Nobis mit 4,5 Zählern, von der SG Grün-Weiß Niederwiesa. Das heißt also, zum Podest fehlte den GSC-Akteur, gar nur ein einziger Punkt und daran sollte letztlich in Zukunft angeknüpft werden.

Vorschau

JSVS Spielbezirk Chemnitz          Saison 2011/12          Einzel AK U10/U20m+w         11.-14.02.12

GLAUCHAUER SCHACHTALENT ZUR BEZIRKSEINZELMEISTERSCHAFT

Gleich mit Beginn der sächsischen Winterferien, haben sich die besten jungen Denksportler der Region Chemnitz, in Hormersdorf des Erzgebirgskreis, zu ihren Meisterschaften 2012 einzufinden. In der dortigen Jugendherberge, gilt es dann für die Altersklassen U10 bis U20, vom 11. bis 14. Februar, die besten Schachpartien aufs Brett zu zaubern. Unter den besten Knaben der Geburtsjahrgänge 1996/97, kann sich heuer auch der Niederlungwitzer Bastian Benicke beweisen. Dabei vertritt er seinen Glauchauer Schachclub 1873, nicht zum ersten Mal an diesem traditionellen Austragungsort, hat also doch schon einige Wettkampferfahrungen aufzuweisen. Trotzdem fährt er nur mit gewissen Außenseiterchancen, zusammen mit dem verantwortlichen Jugendtrainer des Vereins, zu diesem Championat. Im Hinblick auf die gute Entwicklung der letzten beiden Jahre, will aber sicherlich auch er selbst, die eine oder andere gute Partie, während der wahrscheinlich wieder sieben anstehenden Runden im Schweizer, zeigen. Ein Rang im vorderen Mittelfeld, könnte der Lohn dafür sein, aber erst mal sehen, wie stark die Konkurrenz wirklich vor Ort ist und wie das Turnier so für ihn läuft. Bei seinen aktuellen Einsätzen in der ersten Männermannschaft jedenfalls, hat das Nachwuchstalent, bisher wahrlich fast durchweg überzeugen können.

Bericht

Glauchauer Schachclub 1873          Saison 2011/12          Vereinsmeisterschaft          09/11 - 05/12

DERZEIT KOPF AN KOPF, BEIM MULDENSTÄDTER SCHACHTITELRENNEN

Mit Beginn des aktuellen Monats Februar, gehen die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, ihre letzten drei Runden der Meisterschaft 2011/12 an. Grund genug also eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Derzeit an der Spitze des 18köpfigen Teilnehmerfeldes, stehen punktgleich mit 3,5 Punkten aus vier gespielten Partien, die zwei Mitfavoriten auf den Vereinstitel, Peter Nagorny und Lutz Köhler. Derzeit sind der gebürtige Exchampion aus Remse und der noch ohne Titel behaftete Glauchauer, nur durch die zweite Wertberechnung, hierbei getrennt. In Lauerstellung mit einem halben Zähler Rückstand, liegt jedoch auch noch, der Gesauer Titelverteidiger Sven Weigand, welcher es heuer bisher etwas ruhiger angehen lies. Die drei vorgenannten Schachfreunde sind zugleich als einzige, noch ohne jede Niederlage im Wettkampf behaftet. Eine überraschend gute Rolle im nachfolgenden starken Mittelfeld, spielte bisher zudem das junge Nachwuchstalent Bastian Benicke. Der Niederlungwitzer, musste sogar erst in Runde vier, seine erste Niederlage gegen den Tabellenzweiten hinnehmen und erreichte immerhin zuvor, gegen den Führenden auch schon ein Remis. Der aktuelle 6. Platz ist nicht nur deswegen, ein Ausrufezeichen wert. Um ihn herum dann allerdings, mit Thomas Drauschke (4.) Rainer Bergmann (5.) und Jörg Pumpa (7.), keine unerwarteten Namen, wobei alle diese Aktiven, ebenso auf 2,5 Punkte bisher kamen. Einen für sich genauso guten Einstand hinlegen, konnte zudem der Meeraner Neuling Rainer Raabs, mit 2 Zählern auf Platz zehn des Klassements und gleiches gilt für den anderen Zweipunkteakteur, Willi Opitz auf Position neun. Bei Jugendtrainer Knut Ludwig, läuft es wohl bei zwei erkämpften Zählern und Rang acht, schon wohl eher im vorgestellten Rahmen. Hingegen nicht mit seinen bisherigen Ergebnissen zufrieden, ist sicherlich der einheimische Dimitrij Feldstein, der nur einen einzigen Sieg, in seinen gespielten drei Partien der Saison erzielte und dabei gegen die Nobodys Benicke und Raabs verlor. Der enttäuschende 16. Rang, sollte für ihn dann am Ende, schließlich nur eine schlechte Erinnerung bleiben. Währenddessen alle anderen Beteiligten dieses Turniers, bereits ebenso ein bis zwei Zähler auf ihren Konto haben und damit durchaus im Limit liegen. Einzig das Ehrenmitglied Günter Höppner, wartet bis jetzt leider noch immer, auf sein erstes kleines Erfolgserlebnis. Bis in das späte Frühjahr hinein aber, haben ja alle Schachfreunde des GSC noch einige Gelegenheiten am Brett, ihre Bilanz weiter aufzubessern. Auf jeden Fall, dürfte es da sowohl an der Spitze, als auch um die weiteren Tabellenpositionen und die zu vergebenen Zusatzehrungen des besten Senior und Junior, ganz heiß hergehen. Die Altherrenriege mit Axel Burkhardt und seinen 1,5 Punkten, Jochen Ackermann (1,5), Frank Thieme (1,5), Peter Paluch (1,5), Bernd Wollmann (1) und Joachim Karnahl (1), liegen auf den Rängen elf bis siebzehn, sogar noch ganz eng zusammen. Bei den jeweils freitags im Vereinszimmer des Glauchauer Sportparks, laufenden fünften Spieltag, geht es jedoch erst einmal wie folgt weiter; Köhler, L. – Nagorny, Weigand - Drauschke, Opitz – Pumpa, Bergmann – Benicke, Raabs – Ludwig, Ackermann – Feldstein, Thieme – Paluch, Burkhardt – Wollmann und Höppner – Karnahl. Dafür dann jeden Einzelnen, bestes Gelingen und weiterhin faire Partien.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 05.02.12

NUR GLAUCHAUS ERSTE IM SOLL

Ihre siebente Punktspielrunde, absolvierten nunmehr am Wochenende, die sächsischen Schachteams. Auch die zwei involvierten Mannschaften des GSC 1873, mussten dabei wieder Farbe bekennen.

2. Landesklasse Staffel C  
GSC I - SG Neukirchen/Erzg. I   4,5 : 3,5

Gegen den Staffelneuling, wollte die Erste der Glauchauer, natürlich beide Mannschaftszähler, in ihrem vorletzten Heimspiel der Saison erringen. Die Randchemnitzer, welche bisher lediglich zwei ihrer sechs Spiele verloren hatten, waren hierbei trotz ihres nur mäßigen Wertzahldurchschnitts, allerdings auch nicht zu unterschätzen. Irgendwie aber wollten die Gäste selbst, nur ganz schnell, zu einer ins gesamten Punkteteilung kommen und somit kam es fast logischerweise, zu einer Serie von Remisen, da zudem auch die Hausherren, wohl im möglichem 4:4, ihr Minimalziel sahen. Im Nachgang, sicherlich ein etwas zu passives Auftreten der Muldenstädter, aber letztlich hatte man dann wenigstens das Quäntchen Glück, auf seiner Seite. Bereits nach nur einer Stunde, gaben sich die Bretter vier und acht, als Erste friedvoll die Hand. Für die hiesig beteiligten Dimitrij Gretschischnikow und Bastian Benicke, ging dies durchaus in Ordnung. Den beiden Nachwuchsakteuren, folgten im weiteren Wettkampfverlauf, neben dem Spitzenbrett mit Sven Weigand nach reichlich 120 Minuten Schachkampf, auch noch Jens Becher an Position drei, Thomas Drauschke an sechs, Lutz Köhler an fünf und Peter Nagorny an zwei. Dies alles geschah zwischen der dritten und vierten Stunde und damit hing der Ausgang dieser Begegnung, am Ende vom Resultat der Partie am Brett sieben ab. Dort allerdings stand der heimische Jörg Pumpa, zunächst gar nicht so gut da. Innerhalb der inzwischen angebrochenen Zeitnotphase, konnte der Kreisstädter jedoch seine Stellung, immer mehr verbessern und damit auch das Remisangebot vom Gegner, selbstbewusst ablehnen. Eine nicht also oft auftretende Mattstellung, war schließlich der Lohn des Tüchtigen für ihn und damit sicherte er seinen GSC, die so hochwichtigen zwei Zähler, zum wohl endgültigen Klassenerhalt. Damit nehmen die Glauchauer mit den aktuellen fünften Tabellenrang, auch weiterhin einen sicheren Mittelfeldplatz ein und können den letzten beiden Punktspielen im März und April, einigermaßen gelassen entgegen sehen. Für die Neukircher, wird es auf Rang acht hingegen noch einmal ganz eng, um nicht gleich wieder, in die Bezirksliga zurück zu müssen.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
SV 1992 Treuen II - GSC II   5,5 : 2,5

Ihren aktuellen Siegeslauf weiter fortzusetzen, planten die Aktiven des GSC II, natürlich auch bei den bisher ganz gut agierenden Treuener. Die Zweite der Vogtländer jedoch, erwiesen sich an diesem eisigen Februartag, als zu starker Gegner für das Glauchauer Team. Ein schnelles Remis nach knapp 60 Minuten, eröffnete den Schachwettkampf vor Ort. Auf Seiten der Gäste daran beteiligt, war Knut Ludwig an Position zwei. Der darauf folgende volle Punkterfolg am Brett vier, brachte die Hausherren dann erstmals in Führung. Nur wenig später, konnte aber der starke Muldenstädter Ersatz Dietmar Nötzel, am 7. Brett ausgleichen. Dabei brachte er seinen Gegenüber, schon früh erstmals in Schwierigkeiten und beendete seine Partie schließlich, nach zwei Stunden mit einem klassischem Matt. Danach dauerte es bis zur ersten Zeitkontrolle, bevor die Hausherren am Brett sechs, erneut in Führung gingen. Wieder einmal war die Bedenkzeit, hierbei der größte Gegner für den dort spielenden Glauchauer. Nur etwas später, musste sich schließlich auch sein Brettnachbar an Position fünf, der Materialüberlegenheit des heimischen Aktiven beugen. Nach mehr als drei Stunden Partiekampf, einigten sich dann sowohl Axel Burkhardt an eins, als auch Frank Thieme an acht, mit ihren Kontrahenten, mehr oder weniger friedlich auf die Punkteteilung. Somit stand der vorzeitige Mannschaftssieg für den SV Treuen II, bereits schon nach nur sieben beendeten Partien fest. Auf am Ende aussichtslosen Posten, schlug sich da also der Mannschaftskapitän des GSC, an seinem 3. Brett herum. Auch er hatte den Figurenvorteil des einheimischen Treuener, nichts mehr entgegen zusetzen und gab den Kampf, nach nicht ganz 270 Minuten auf. Damit kassierten die Muldenstädter nach zwei Erfolgen in Serie, wieder einmal eine Niederlage und noch dazu ziemlich derb. Rang sechs aktuell, ist demzufolge weder Fisch noch Fleisch und im Prinzip kann man nunmehr die Saison als gescheitert abhaken. Die Gastgeber dagegen, schieben sich mit diesem, wohl auch in der Höhe verdienten Sieg, auf einen guten vierten Platz nach vorn.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 7 - 05.02.12

SACHSENS SCHACHRUNDE SIEBEN, DER SAISON 2011/12 STEHT AN

Am Sonntag, geht es wieder um Mannschaftspunkte für die Teams des Freistaates. Auch der hiesige Glauchauer Schachclub 1873, muss also an den jeweils acht Wettkampfbrettern seiner beiden Vertretungen, alles geben, um erfolgreich zu sein. Hierbei darf die erste Reihe daheim Platz nehmen, währenddessen die Männer der Zweiten, auswärts anzutreten haben.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SG Neukirchen/Erzg. I

Im Kampf mit einer der zwei anderen Fünfpunktemannschaften dieser Staffel, haben die Glauchauer Elitespieler, nunmehr das zweite Mal die Möglichkeit, den Klassenerhalt, praktisch vorzeitig klar machen zu können. Hierbei jedoch, darf man den Bezirksligaaufsteiger, auf keinen Fall unterschätzen, denn die Gäste zeigten im bisherigen Saisonverlauf schon mehrmals, wozu sie fähig sind. Somit keine ganz leichte Aufgabe, für die Hausherren im eigenen Spiellokal an der Meeraner Strasse. Dennoch hoffen natürlich alle der hiesigen Beteiligten, die Entscheidung zu ihren Gunsten, am Ende herbeizuführen. Wohl selbst das nie planbare Mannschaftsremis aber, könnte dann schon als positiver Teilerfolg zu werden sein. Dem dürften die Neukirchener durchaus ebenso, nicht ganz abgeneigt sein. Mal sehen aber, wie sich die Begegnung letztlich darstellt und wer wirklich zufrieden in den Sonntagnachmittag geht.

Spielbezirk Chemnitz  
2. Bezirksklasse Staffel C   SV 1992 Treuen II - GSC II

Wieder einmal auf Reisen zu gehen, haben die Glauchauer Aktiven der 2. Mannschaft. In der aktuellen Verfassung indes sollte auch bei den Vogtländern in Treuen, zumindest eine Punkteteilung machbar sein. Noch besser natürlich, wäre der dritte Sieg in Folge 2012 und dies müsste dann schon das eigentliche Ziel im Sinne der eigenen, aktuellen Ansprüche des Tabellenfünften gegen den Staffelsiebenten, sein. Hierbei ist eine annähernd starke Vertretung wohl aber durchaus von Nöten, denn die Gastgeber haben immerhin auch schon gegen die aufstiegsorientierten Waldkirchener, ein beachtliches Unentschieden erzielen können. Bange machen jedoch, gilt bei den Muldenstädtern derzeit sowieso nicht mehr, denn letztlich kann man ja völlig unbeschwert, daher kommen. Allein das Engagement des SV 1992 II, kann da dann noch einen Strich, durch diese Rechnung machen.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 15.01.12

GLAUCHAUER IN RUNDE SECHS, NUR BEDINGT AM ZIEL IHRER TRÄUME

Am vergangenen Sonntag, hieß es nunmehr für die Schachmannschaften des Freistaates, die Punktspielwettkämpfe für das Jahr 2012 aufzunehmen. Dem Folge leisten, mussten die zwei Achter des Glauchauer SC 1873, selbstverständlich dann auch und sie zeigten schließlich, wie man die exakt vierwöchige Pause, überbrückt hatte.
 

2. Landesklasse Staffel C  
Vogtländischer SC Plauen 1952 I - GSC I   4,5 : 3,5

Beim VSC, waren die Mannen der Ersten aus der hiesigen Muldestadt, diesmal beim Jahresauftakt zu Gast. Dabei, verpasste man erneut ein besseres Ergebnis und lies somit am Ende, zumindest den einen möglichen Mannschaftszähler, etwas unglücklich liegen. Wie eng und intensiv es doch, in der ehemaligen Gardinenstadt zuging, zeigt die Tatsache, dass man reichlich drei Stunden warten musste, bevor die erste Partie des Tages, zu Ende war. Leider, traf es dabei die angereisten Glauchauer mit ihrem jungen Brett acht, welche als Erste, eine Niederlage zu beklagen hatten. Einfach zu ausgepufft, war hier der Plauener Gegenspieler und somit war dessen erfolgreiches Springerendspiel mit zwei Mehrbauern, auch letztlich nie ein Thema. Trotz starken Beginns, reichte es kurz darauf für Jörg Pumpa an Position sechs, doch nur zum Remis und der Ausgleich für die Glauchauer, musste noch etwas warten. Nach weiteren 15 Minuten jedoch, war es dann soweit und die Muldestädter konnten am 5. Brett, ihrerseits den ersten vollen Punktgewinn vermelden. Verantwortlich hierfür, zeichnete sich der Niederlungwitzer Thomas Drauschke, der damit zudem seine eigene Erfolgsserie, auch im fünften Spiel in Folge, weiter fortsetzen konnte. Ein frühzeitiger Bauerngewinn, ebnete ihn dabei den Weg zum Partiesieg. In die Zeit der ersten Uhrkontrolle, fiel sodann die zweite Brettniederlage der Gäste, wobei sich ihre Stammposition zwei, zunehmend selbst in die Defensive brachte und letztlich aufgab. Fast gleichzeitig, einigten sich Lutz Köhler und Jens Becher, eine halbe Stunde später, mit ihren beiden Gegenübern, auf Remis. Währenddessen die Position vier des GSC, die ausgeglichene Stellung mehr oder weniger unspektakulär erreichte, versuchte es das benachbarte 3. Brett, mit zahlreichen Opferangeboten bzw. Vorstößen. Am Ende jedoch, war es dann eben doch nur der halbe Punkt und somit auch für beide Beteiligten, trotzdem irgendwie verdient. Dem engen Zwischenergebnis von 3,5:2,5 für die Gastgeber, war dies natürlich nur weiterhin dienlich und die Entscheidung in diesem Wettkampf, wurde auf die letzten beiden, noch laufenden Partien vertagt. So schlecht schließlich, sah das Ganze für die hiesigen Kreisstädter, dabei gar nicht aus. Zumindest Ralf Wegner an sieben, hatte zu diesem Zeitpunkt, seine Partie schon lange für sich entschieden und musste eigentlich nur noch die sinnlos gewordene Gegenwehr des einheimischen Spielers, beherrscht Absurdum führen. Etwas anders dagegen waren die Vorzeichen beim Spitzenbrett des GSC, wo man vielleicht etwas zuviel wollte und das frühzeitige Remisangebot des Plauener Akteur ablehnte, um sodann für das schlecht geführte Endspiel, prompt bestraft zu werden. Sozusagen ein unglücklicher Schlusspunkt für die Muldestädter, nach mehr als 320 Minuten ganz guter Brettkämpfe. Damit hat man zwar nun erst einmal, die erste Chance zum endgültigen Klassenerhalt leichtfertig vergeben, sollte jedoch dem nicht all so sehr nachtrauern. Noch haben die Glauchauer ja drei weitere Spieltage Zeit, dies nachzuholen. Die Vogtländern hingegen, haben dieses Ziel ihrerseits, mit dem knappen 4,5 : 3,5, bereits erreicht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - SC Reichenbach II   6 : 2

Die seit Jahren, stets problemlos bezwungene Reichenbacher Zweite, konnten die Aktiven des GSC II, wieder einmal klar in die Schranken verweisen. Dabei, musste das Team jedoch mehr als zwei Stunden warten, bevor schließlich der heimische Willi Opitz an Position sechs, den ersten Partiegewinn, an diesem Sonntag vermelden konnte. Bei seiner Mannschaftspremiere einen famosen Einstieg, feierte nur etwas später, auch der Neuling bei den Glauchauern, Schachfreund Scholz. Sein Sieg am letzten Brett, gab dann wohl zugleich mal die Richtung vor, wohin es gehen soll, denn natürlich wollten da die weitaus erfahrenen Mannschaftskameraden, dem in Nichts nachstehen. Der nächste volle Punktgewinn, lies somit auch nicht lange auf sich warten und fast gleichzeitig mit dem erfolgreichen Bernd Wollmann an Position fünf, einigte sich am 4. Brett daneben, Peter Paluch mit seinem Kontrahenten, letztlich auf ein Remis in seiner Partie. Nach drei Wettkampfstunden, stand es also zudem bereits schon 3,5:0,5 für die Gastgeber und selbst in der Folgezeit, ging es noch äußerst erfolgreich für sie weiter. Mit einem erneuten Doppelschlag, nur zehn Minuten später und den damit verbundenen nächsten 1,5 Brettpunkten, baute man die Führung überdies, kontinuierlich aus. Zunächst war es der fünfte Sieg in Folge, über den sich der Albertstaler Frank Thieme, am 7. Brett freuen konnte und fast zeitgleich, fiel auch Knut Ludwig bei seiner Punkteteilung am Spitzenbrett, wohl ein gehöriger Stein vom Herzen. Immerhin konnte der Nachwuchstrainer, damit endlich seine derzeitige Negativserie in den aktuellen Mannschaftskämpfen stoppen und mal wieder etwas zum positiven Gesamtergebnis der Muldestädter, beitragen. Das scheinbar schon verloren geglaubte Blatt noch wenden, konnte nach knapp fünf Stunden, am Ende selbst der heimische Kapitän Reinhard Gehrt. Dabei verhinderte sogar nur sein auftretendes Zeitnotproblem, den ganzen Punkt fürs eigene Team, aber der tapfer gesetzte Konter, wahr wohl gleichfalls genug, an seinem diesmaligen Brett zwei. Ein ebenso spannendes Auf und Ab, lieferten sich noch ein ganzes Stück länger, die beiden Kontrahenten an Position drei. Zunächst war es da an Joachim Karnahl, auf Seiten der Gastgeber, den Turm geben zu müssen, um die Bauernumwandlung in seiner Partie zu verhindern und Gleiches, galt schließlich auch noch für den gegnerischen Reichenbacher Spieler. Das Remis demzufolge nur logisch und der Abschluss zum 6 : 2 Endstand für den GSC, war nach insgesamt 280 Minuten Spielzeit, perfekt gemacht. Damit steht man dann zwar schon mal auf Rang fünf der Tabelle und hat derzeit einen schönen Lauf, aber trotzdem ist natürlich der Zug nach ganz vorn, weiterhin bereits abgefahren. Die Vogtländer, treibt diese gehörige Niederlage, dagegen nunmehr einen Platz dahinter und stoppt zudem, ihr bisherig so gutes Saisonergebnis.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 6 - 15.01.12

OFFIZIELLER JAHRESAUFTAKT, BEI DEN TEAMS DES GSC 1873

Die 6. Runde an diesem Januarsonntag, ist für die sächsischen Schachteams, sozusagen der Start in die zweite Punktspielhälfte. Obwohl die zweite Mannschaft der Glauchauer bereits vor einer Woche schon mal ran musste, gilt dies im übertragenen Sinne, natürlich auch für sie, genauso wie für die Vereinskameraden aus der ersten Reihe. Dazu warten die Wettkampfbretter, dann ab 9.00 Uhr für beide Teams, egal ob nun auswärts oder daheim.

2. Landesklasse Staffel C   Vogtländischer SC Plauen 1952 I - GSC I

Gegen den Tabellensiebenten aus dem Vogtland, wollen die Männer der Ersten, natürlich einen weiteren Sieg einfahren. Von der Papierform her, hat man dazu sicherlich erneut ganz gute Vorraussetzungen, wenngleich man wohl selbst mit einem 4 : 4, schon zufrieden wäre. Allerdings haben die Gäste in der letzten Saison zu hause, bereits schon einmal, den guten Mannschaftskampfgeist der Plauener zu spüren bekommen und mussten sich unter ähnlichen Vorraussetzungen, zum gleichen Zeitpunkt der Saison, dennoch am Ende geschlagen geben. Auch heuer, wäre die Umsetzung der angestrebten Zielstellung bei den Muldestädtern, bereits der fast sichere Klassenerhalt und das sollte dann alle Glauchauer Beteiligten, noch einmal zusätzlich motivieren, ihr Bestes zu geben. Die Gastgeber selbst, dürften bei gleicher Mannschaftspunktzahl, wie die als Fünfter angereisten Muldestädter, ähnliche Vorstellungen von ihrem Spielausgang hegen und somit könnte das Ganze zugleich recht friedlich einhergehen. Doch erst mal noch sehen, wer wem an die Bretter bringt, wobei beim GSC alles darauf hindeutet, das dass inzwischen recht erfolgreiche Aufgebot der letzten beiden Begegnungen, wieder zur Verfügung steht.

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C
GSC II - SC Reichenbach II

Mit dem zweiten Heimspiel innerhalb einer Woche, spart sich die zweite Mannschaft des GSC, zumindest schon mal die ansonsten hin und wieder anfallenden Reisestrapazen, nicht nur zu dieser Jahreszeit. Dazu erwartet man dann, aber auch die bisher überraschend gut platzierten Reichenbacher, als aktuellen Gegner, in den heimischen Räumlichkeiten des hiesigen Sportparks. Die sieben Mannschaftszählern der Gäste zeigen zudem, was man bei in etwa gleichem Spielerreservat, wie es die Hausherren auch besitzen, mit der notwendigen Konsequenz und etwas Glück, doch alles so bewerkstelligen kann. Auf den richtigen Weg, scheinen nunmehr auch die Glauchauer, nach ihren beiden letzten Kantersiegen gekommen zu sein, wenngleich die Gegenwehr beim Staffelvierten, mit Sicherheit, schon ganz heftig ausfallen dürfte. Nicht desto trotz, sollte ein weiterer Sieg der Hausherren dazu kommen und die bisherige Heimbilanz, damit weiter blütenrein bleiben. Die Gäste hingegen, würden wohl auch angesichts eines Unentschieden, nicht unzufrieden sein.

Bericht

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 08.01.12

LEICHTGEMACHTER KANTERSIEG, IM NACHHOLESPIEL

Fast exakt drei Monate, nach ihrem heizungsbedingten Partieausfällen der 2. Runde, konnte das  Muldestädter Schachteam des GSC 1873, nunmehr diese Begegnung in heimischen Gefilden, endlich nachholen. Damit eröffneten sie sozusagen, wohl nicht nur auf ihrer Ebene, als erste aktive Mannschaft, die Punktspielwettkämpfe des Schachverbandes Sachsen, im Jahre 2012.

2Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Vogtländischer SC Plauen 1952 III   6,5 : 1,5

Gegen die mit gleich sechs Nachwuchsakteuren angereisten Vogtländer des SC 1952 III, aus der dortigen Spitzenstadt, hatten die Glauchauer aus der zweiten Reihe des Vereins, keinerlei Probleme. Zu einfach machten es den Hausherren die Gäste und hier natürlich vor allem, die noch sehr unerfahren spielenden Bretter, ab der Position drei. Damit kam es gleichzeitig, zu einer der kürzesten Partieerfolge in den eigenen Reihen, seit sehr ganz langer Zeit. Dies gelang dann, zudem gerade Joachim Karnahl an Position vier, der mit seinen 88 Lenzen, immerhin zu den absoluten Oldies, unter den sächsischen Wettkampfaktiven zählen dürfte. Bereits nach 17 Minuten, setzte er seinen jungen Gegenspieler Matt und eröffnete eine erfolgreiche Auftaktstunde, für seinen GSC. Die Bretter sechs und acht, mit Bernd Wollmann und Frank Thieme, waren hierbei die nächsten Einpunktebringer, für die Gastgeber. Nach gut 70 Minuten Spieldauer, stand es sogar schon 5:0 für die hiesigen Kreisstädter, wobei Reinhard Gehrt an drei, genauso wie Peter Paluch an fünf, ebenso souverän und leicht, ihre Partien für sich entscheiden konnten, wie bereits die Teamkollegen zuvor. Einzig die vorderen Bretter, waren es schließlich bei den Gästen, welche den beteiligten Muldestädter Spielern, schon mal etwas mehr abverlangten. Dabei erwischte es wieder einmal, die bisher so erfolglose Stammposition zwei, welche nach einem leichten Eröffnungsfehler, in Bauernnachteil geriet und diesen leider, auch nicht mehr bis zum Ende hin, kompensieren konnte. Knapp drei Stunden nach Beginn, hieß es also für den aktuellen Jugendtrainer des GSC, die Segel zu streichen und den Ehrensieg für die Plauener, an diesem Tag zu akzeptieren. Sich selber etwas schwer, machte es derweil noch Willi Opitz an sieben, nutzte jedoch letztendlich, den schnell erworbenen Figurenvorteil nur zehn Minuten später, zu einem erneuten Partiesieg für die Glauchauer. Fast parallel dazu, erkämpfte sich heuer Axel Burkhardt am Spitzenbrett, ein wahrlich verdientes Remis, welches selbst auch in der nachträglichen Analyse, keinen wirklichen Sieger sehen konnte. Mit diesem 6,5 : 1,5 Erfolg, machen die Glauchauer nunmehr wohl endgültig, den Schritt in die richtige Richtung und auch die vielen Brettpunkte, helfen den bisherig eher mäßigen Saisonauftritt, tabellentechnisch doch etwas weiter aufzuwerten. Dies Alles, kommt jedoch eindeutig viel zu spät, da der nach wie vor aktuelle Rang sieben, praktisch trotzdem keinen Aufstieg mehr zulässt. Noch etwas anders hingegen, ist das Zwischenfazit bei der Dritten des gegnerischem VSC, die da weiterhin als Staffelachter, auch rein punktemäßig auf der Stelle treten.

Vorschau

Schachverband Sachsen   Saison 2011/12   Mannschaftspunktspiel   Runde 2 - 08.01.12

ZWEITE DES GSC, MUSS GLEICH ZUM JAHRESAUFTAKT NACHSITZEN

Spielbezirk Chemnitz   2. Bezirksklasse Staffel C  
GSC II - Vogtländischer SC Plauen 1952 III

Nach den technischen Problemen im heimatlichen Spiellokal im Muldestädter Sportpark, am Wettkampftag der 2. Runde dieser Bezirksklassestaffel, erwarten die Aktiven aus der zweiten Reihe, noch einmal die Dritte des VSC Plauen. In diesen für beide Seiten, inzwischen recht bedeutungslos gewordenen Aufeinandertreffen des Tabellensiebenten gegen den Tabellenachten, kann man also hier wie da, ganz unbeschwert seine Partien an den acht Brettern angehen. Wem hierbei die Vogtländer an die Bretter bringen werden, zeigt sich aber erst mit dem Ausfüllen der Spielberichtsbogen. Die Gastgeber, können da wohl jedenfalls nur sehr bedingt, auf ihre aktuelle Bestformation zurückgreifen und damit steht der Ausgang dieser Begegnung, umso mehr in den Sternen. Natürlich streben die Glauchauer, ihren zweiten Saisonsieg an und gleiches dürfte dann auch von den Gästen zu erwarten sein. Mithin mal sehen, wer geistig frischer, die kurze Weihnachtspause überbrücken konnte und am Ende damit  erfolgreicher ist. Ein kleiner Sprung ins obere Mittelfeld, wäre immerhin der Lohn dafür. Bei all dem ist nur noch zu hoffen, dass die Heizung diesmal, faire Spielbedingungen zulässt.

Vorschau

Glauchauer Schachclub 1873   Saison 2010/11   Vereinspokal   09/11-08/12

ARG VERSPÄTETER VEREINSPOKALSTART

Fast vier Monate zu spät, kam es nunmehr am ersten Freitagabend im Januar des neuen Jahres, zum Auftaktturnier des Vereinspokal der Serie 2011/12, beim heimischen Glauchauer Schachclub 1873. Eigentlich galt der Saisonbeginn im vergangenen September, auch heuer als Starttermin für die jeweiligen 5 Runden unter Schnellschachbedingungen, im Spiellokal an der Meeraner Strasse. Leider ergab es sich jedoch irgendwie bisher nicht so recht, das Ganze trotz gewissen Interesse, auch mal einfach anzugehen. Somit ist die eigentliche Vorschau, welche alljährlich den Auftakt darstellen sollte, bereits schon wieder ein Rückblick auf das aktuelle Premierenturnier. Trotzdem sei der Modus, noch einmal kurz umrissen, wobei es natürlich bei den bekannten Regeln aus der Vergangenheit bleibt. Jeder Spieler, steigt bei seiner ersten Wettkampfteilnahme, mit einer Wertzahl von 1700 ins Rennen ein und derjenige welcher, dann Ende August über die die höchste Nummer verfügt, ist neuer Vereinspokalsieger. Die Mindestteilnahmen, sollten hierbei wenigsten etwas mehr als 50 Prozent der insgesamt ausgetragenen Turniere sein und die Bedenkzeit ist auf 15 Minuten pro Spieler und Partie festgelegt. Pro Vereinsabend ist ab 20.00 Uhr, jeweils ein Turnier mit maximal fünf Runden möglich. Jetzt heißt es einfach nur noch kräftig Gas geben und soviel Vereinsmitglieder wie möglich, dafür erneut begeistern zu können.

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