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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 5        13.12.15

GSC I WEITERHIN IM SOLL, GSC II MIT LEICHTER ABWÄRTSTENDENZ
Nach fast einen Monat Punktspielpause, trafen sich am Sonntag die Schachteams des Freistaates, zu ihrer aktuellen fünften Runde, der Saison 2015/16 wieder. Auch für die beteiligten Mannschaften der hiesigen Muldestädter, galt es also wiederum, an den Wettkampfbrettern Platz zu nehmen und dabei alles zu geben.

2. Landesklasse Staffel B   SG Leipzig VI - GSC I   4 : 4

Insgeheim waren die Mannen der Glauchauer Ersten ausgezogen, um den bisherigen Staffelprimus von der SG Leipzig VI, zumindest ein Bein, an deren eigenen Brettern zu stellen. Dazu reisten die Gäste in Bestbesetzung, in der Messestadt an. Am Anfang waren es aber erst einmal die Hausherren, welche ihrerseits dieser Begegnung einen Stempel aufdrücken konnten und noch vor Beginn der vierten Wettkampfstunde, mit 1:0 in Führung lagen. Ein krasser Fehlzug mit unmittelbar folgenden Qualitätsverlust, beim Niederlungwitzer Nachwuchs Bastian Benicke am letzten Brett, beendete diese erste Partie des Tages, nach knapp drei Stunden Dauer letztlich. Danach folgten in kurzer Reihenfolge, gleich mal drei Remisen an den Brettern sechs, eins und drei, wobei aber nur Sven Weigand ganz vorne, mit einem Minusbauern scheinbar optisch schlechter stand. Dennoch willigte das Leipziger Spitzenbrett, ohne groß nachzudenken, in diese Punkteteilung ein und auch aus Sicht der beiden heimischen Teamkollegen, sprach eigentlich gar nichts dagegen, es ihm gleich zutun. Soden waren es also Lutz Köhler und Rüdiger Schönrock, welche kurz zuvor, ihre Partien relativ friedlich beendeten und damit zunächst einmal, diesen Punktekampf   noch relativ offen hielten. Richtig Ungemach, drohte jedoch mit der zweiten Niederlage der hiesigen Kreisstädtern, nach etwa 200 Minuten Spielzeit, als die Gastgeber dann bereits mit 3:1 vorne lagen. Irgendwie hatte sich hierbei der betroffene Gesauer Jens Becher an zwei, selber in eine missliche Lage gebracht und musste seine Partie kurzerhand verloren geben. Danach war es am Remser Teamkollegen, seine Muldestädter wieder ins Spiel zurückzubringen. Dazu spielte die Position vier des GSC, völlig sicher und problemlos, seine erneute Jokerrolle gegen die heimische Widersacherin herunter und holte damit zudem bereits seinen vierten Sieg, bei gerade mal einen Remis, innerhalb  der eigenen fünf Saisonauftritte heraus. Dank eines gewonnen Mehrbauern und der weiterfolgenden optimalen Partiefortsetzung von Ralf Wegner an Position sieben, quälte sich dessen Kontrahent der Messestädter, zwar noch eine ganze Weile über die Bedenkzeitschiene dahin, bevor er am Ende aber doch, nach fast fünf Stunden nutzloser Gegenwehr, letztlich aufgeben musste. Damit war nunmehr auch endlich der Weg frei, für die einvernehmliche Punkteteilung am fünften Brett, welche seitens des Glauchauer Achters, auf das Konto von Ronny Seifert aus Callenberg ging. Zum Schluss also, schrieben die Gäste ein Alles in Allen, gerechtes 4 : 4 in den Spielberichtsbogen ein und rüttelten  mit diesem einen hart umkämpften Mannschaftszähler gegen die heimischen Leipziger, ganz gehörig an deren Staffelthron. Für sich selber, bedeutet das Unentschieden, bei jetzt schon 6:4 Tabellenpunkten und relativ guten 21 Brettzählern, zudem eine gewisse Sicherheit, in Sachen der weiteren Saisongestaltung und deren Herangehensweise, vom aktuellen Rang vier ausgehend.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - ESV Nickelhütte Aue IV   2,5 : 5,5

Die Vierte der Erzgebirgler, reiste im Sportpark der Muldestadt, mit einem durchweg stärkeren Achter, als die anwesenden Hausherren des GSC II an. Selbst die Tatsache hierbei gleich drei Ersatzleute, an den eigenen Bretter mitbringen zu müssen, währenddessen man auf Glauchauer Seite, nur das fehlende vierte Brett ausfüllen musste, beeinflusste dies in keinster Weise. Damit standen die Chancen der Gastgeber, schließlich doch nicht ganz so rosig, den anvisierten einen Teamzähler, möglicherweise auch erreichen zu können. Gleich mit dem ersten Partiegewinn an Position sechs, nahmen die Auer das eigene Erfolgsblatt in ihre Hände. Leidtragender dabei, war der Meeraner Rainer Raabs, welcher bereits nach etwa 90 Minuten, die Waffen strecken musste. Im Anschluss daran, ließ es der aktuelle Staffelzweite, dann zunächst etwas ruhiger weiterlaufen und davon konnte vor allem der Niederlungwitzer Knut Ludwig am 5. Brett, angesichts seiner sicherlich schlechteren Stellung, durchaus profitieren. Sein halber Punkt und das verdiente, fast gleichzeitige Remis von Axel Burkhart am vorletzten Brett, brachte den Muldestädtern, sodann aber die ersten Zähler im Zwischenklassement ein. Völlig chancenlos hingegen, agierte der Lichtensteiner Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel an Position drei, gegen den jedoch auch leistungsstärksten Spieler der angereisten Gäste. Seine Niederlage, bescherte den Gästen bei Halbzeit, alsbald einen recht komfortablen Zweipunktevorsprung, nach reichlich zwei Stunden dieses Mannschaftskampfes. Mit einem weiteren Remis am benachbarten 4. Brett, behaupteten die Auer auch nach weiteren 30 Minuten Brettkampf, ihren Vorteil. Für den beteiligten heimischen Rainer Bergmann, sicherlich kein so schlechtes Ergebnis, bei in etwa gleicher Partiestellung beider Kontrahenten. Die zwei folgenden Punkteteilungen an den beiden Spitzenbrettern, noch in der gleichen dritten Wettkampfstunde, reichten den Nickelhüttern letztlich schon, zu ihren verdienten Mannschaftserfolg, in dieser Begegnung. Sowohl Thomas Drauschke an eins, als auch Jörg Puma an zwei, einigten sich dabei doch mehr oder weniger friedlich, mit ihren zwei Gegenübern. Damit kämpfte man nunmehr alleinig an der achten Position, noch um den einen letzten Brettpunkt, mit allerdings wohl eher ureigensten Schachinteressen. Wahrlich gut, verkaufte sich hier Peter Paluch aus Meerane, welcher lange Zeit richtig gut mithalten konnte, aber am Ende der spielerischen Überlegenheit seiner weiblichen Gegnerin, doch Tribut zollen musste. Nach fast fünf Stunden Wettkampfdauer, durften sich die Gäste also, das verdiente 5,5 : 2,5, im beiderseitigen Spielprotokoll quittieren lassen und verteidigen damit souverän, ihren aktuellen zweiten Tabellenrang. Die hiesigen Kreisstädter, rutschen indes auf die sechste Position ab und büßen zudem etwas mehr Boden, bei den erreichten 18,5 Brettpunkten ein.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 5        13.12.15

GLAUCHAUER SC 1873, NIMMT 5. SPIELTAG INS VISIER
Etwas Luft zum durchatmen, hatten die Wettkampfachter der sächsischen Schachvereine in den letzten vier Wochen, bevor es nunmehr am Sonntag wieder richtig ernst wird. Dazu sitzen die Teams dann ab 9.00 Uhr wieder an den Brettern und genauso müssen es die beteiligten zwei Vertreter des hiesigen Muldestädter Klubs, über sich ergehen lassen und ihre schachliche Auswärts- bzw. Heimaufgabe lösen. 

2. Landesklasse Staffel B   SG Leipzig VI - GSC I

Beim durchaus etwas überraschend in Führung liegenden Staffelersten der SG Leipzig VI, muss nunmehr die erste Reihe des GSC, ihre letztlich doch unfreiwillige erste Niederlage der Saison, an den Wettkampfbrettern verdauen. So richtig weiß man zudem auch nicht, was oder wer einen in der Messestadt eigentlich erwartet, da gerade bei solchen Schachdinos, das maßlose Repertoire an Spielereinsätzen, ganz einfach nicht ausrechenbar ist. Vom gemeldeten Stammpersonal her, liegen sowohl die Gastgeber als auch die Glauchauer, allerdings in etwa auf den gleichen Leistungsniveau und somit könnte dann wohl, am Ende auch die bessere Tagesform entscheidend sein. Vielleicht gelingt es ja den Muldestädtern, in der Höhle des Löwen, einen Punkt zu holen und damit das Negativerlebnis von vor einem Monat, wieder etwas zu korrigieren. Es wartet also eine richtig interessante Aufgabe, auf die hiesigen Kreisstädter. Ist nur noch zu hoffen, dass man nicht gleich wieder ganz kurzfristig, ein Brett unbesetzt lassen muss.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - ESV Nickelhütte Aue IV

Gegen die wahrlich nie einzuschätzende Auer Vierte, könnten die Gastgeber im heimischen Sportpark, bereits den vielleicht alles entscheidenden Schritt, zum diesjährigen Klassenerhalt machen. Trotzdem sollte man sich selbst, nicht zu sehr unter Druck setzten, denn selbst eine Punkteteilung, wäre angesichts der aktuellen Punktelage und der gemeldeten Stammformation des ESV Nickelhütte, richtig gut. Spielentscheidend dürfte hierbei wieder einmal sein, mit welchem Aufgebot die Erzgebirgler, letztendlich an die Glauchauer Bretter treten werden. In möglicher Bestbesetzung der Muldestädter Zweiten, sollten die Hausherren aber durchaus auch, ihre gewissen Chancen haben. Bisher jedoch, überzeugten die Gäste vom Tabellenzweiten, hingegen schon etwas mehr, bei ihren zwei Saisonsiegen und da haben die Hausherren, sichtlich noch etwas Nachholbedarf zu leisten. 

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        Weihnachtsblitzturnier        11.12.15

NAGORNY DOMINIERT, BEIM ALLJÄHRLICHEN WEIHNACHTSBLITZ
Wieder einmal waren für die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, fast zwölf Monate ins Land gegangen, um sich  letztlich erneut den Weihnachtsblitzturnier im heimischen Sportpark zu stellen und dann am Ende, den allseits gedeckten Gabentisch abzuräumen. Immerhin zelebrierte man am vergangenen Freitag, nunmehr bereits das 23. Mal diesen Schachwettkampf, bei dem jeder Teilnehmer, ein kleines Präsent mit nach Hause nehmen darf. Natürlich waren es trotzdem die üblichen Verdächtigen des Klubs, welche sich harte Fünfminutenpartien, um die ganz vordersten Plätze lieferten und dennoch hatten im Prinzip alle der Beteiligten, wohl ihre kleinen persönlichen Höhepunkte am Brett erleben dürfen. Gerade zu Beginn des Turniers, lief es bei den einen oder anderen der Favoriten, noch nicht gänzlich rund, allein der spätere Sieger Peter Nagorny aus Remse, behielt bis zur 10. Runde, eine völlig weiße Weste und erlebte seine einzige Niederlage, erst in der finalen Partie gegen Jens Becher. Im Prinzip andersherum dagegen, war die Erfolgsquote beim genanten Gesauer, der sich erst in den letzten beiden Dritteln des Abends schadlos hielt und damit fast noch zum neuen Sieger aufschließen konnte. Mit seinen letztlich aber 10,5 Partiepunkten, holte sich der Teamkapitän der Glauchauer Ersten, den Erfolg des Jahres 2015 und verwies seinen Mannschaftskameraden mit insgesamt 10 Brettzählern, ganz knapp auf Rang zwei. Als Dritter kam heuer der Glauchauer Lutz Köhler ins Ziel und brachte es hierbei auf 9,5 Punkte in seinen 12 Partien. Nach seinen ständigen Auf und Ab. konnte sich der heimische Ralf Wegner, wenigstens noch den 4. Platz im Gesamtklassement des Abends, mit für ihn sicherlich mageren sieben Zählern sichern und kam damit zudem nur hauchdünn, vor dem bestens aufgelegten Außenseiter Knut Ludwig ein. Der Niederlungwitzer legte einen waren Traumstart hin und besiegte gleich zum Auftakt Schachfreund Köhler und remisierte im Anschluss daran, auch gleich noch gegen Vereinskamerad Becher. Zum Schluss, kam er somit noch über die eigens angestrebten 50 Prozent Ausbeute, bei exakt 6,5 Punkten. Mit sechs Zählern, schlug sich der selbsternannte Nichtblitzer Ronny Seifert aus Callenberg, fast ebenso gut und das Gleiche gilt mit Sicherheit auch für den punktgleichen Lichtensteiner Dietmar Nötzel. Beide Schachfreunde, trennte schließlich nur die Wertberechnung auf den Rängen sechs und sieben der Tabelle, wobei der Erstgenannte immerhin derjenige war, welcher Schachfreund Nagorny, den ersten halben Zähler im gesamten Turnierverlauf, abnehmen konnte. Für das Nachwuchsass des Vereins, Bastian Benicke  aus Niederlungwitz reichte es dagegen nur zum 8. Platz, bei für ihn sicherlich auch unbefriedigter Punktausbeute von 5,5. Unter den insgesamt 13 Startern dieses Blitzturniers, waren zudem noch die beiden anderen Gemeindemitglieder Thomas Drauschke (5,5) und Gunar Scholz (5,0) auf Rang neun und zehn. Komplettiert wurde das Ganze schließlich vom Alberstaler Axel Burkhardt (3,0) auf dem 11.Platz und den beiden Meeranern Rainer Raabs (2,5) und Peter Paluch (1,0). Auch wenn Letzterem „nur“ zwei Remisen gelangen, konnte selbst er seinen Beitrag, zu den teilweise nicht eingeplanten Spielausgängen beitragen, indem ihm der eine halbe Zähler, immerhin gegen den Überraschungsfünften gelang.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        Weihnachtsblitzturnier        11.12.15

IMMER WIEDER GERNE, AUCH OHNE FESTTAGSSTERNE
Eine Woche früher wie im letzten Jahr, tragen die Schachfreunde des Glauchauer SC 1873, ihr traditionelles Weihnachtsblitzturnier, am heutigen Freitagabend aus. Im Spiellokal an der Meeraner Strasse, geht es hierbei wieder darum, die Einheit zwischen Zug und Zeit zu finden, wobei es sich am Ende für alle Beteiligten, auch so lohnen wird, mit dabei gewesen zu sein. Los geht die Veranstaltung um 20.00 Uhr, jedoch sollten die Meldungen dabei, schon mal ab 19.00 Uhr vorgenommen werden. Willkommen sind alle Muldestädter Klubmitglieder, welche nur den einen Euro an Startgeld, dazugeben müssten. Für die kleinen kulinarischen Präsente, sorgt ja schließlich der Verein selbst und damit dürfte das Ganze dann auch, den angestrebten festlichen Rahmen erhalten.

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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2015/16       19. Chemnitzer Turmopen        26.11. - 29.11.15 

GLAUCHAUER SCHACHAKTIVE, BEIM REGIONALEN GROSSEREIGNIS MIT ORDENTLICHEN AUFTRITT
Zum diesjährigen Chemnitzer Turm Open, reisten auch vier Vertreter des hiesigen GSC 1873, in die nah gelegene sächsische Großstadt an. Hier gingen nunmehr bereits das 19. Mal, die sieben Runden im Schweizer System, unter den bekannten Wettkampfbedingungen der Vorjahre, ordentlich über die Bühne. Neu hierbei, waren allerdings der Austragungsort im Hotel „Alte Mühle“ und der Zeitraum Ende November. Natürlich erwartete die insgesamt 78 Teilnehmer auch heuer wieder, ein schachliches Vollprogramm mit sieben Partien innerhalb von vier Tagen und zudem war diese Veranstaltung wieder einmal richtig gut besetzt, mit den dann letztlich zwei anwesenden Großmeistern, sechs FIDE-Meistern, sowie drei männlichen Internationalen Meistern und einer weiblichen Internationalen Meisterin. Außerdem stellten sich dann auch noch, gleich mal neun Schachfreunde mit einer Deutschen Wertzahl weit jenseits der 2000, der restlichen Konkurrenz und damit relativierten sich die Leistungsstärken des Muldestädter Quartetts, mehr als ordentlich. Folglich kamen die Teilnehmer 2015, also aus insgesamt sechs Ländern und weit mehr als 30 inländischen Schachvereinen und waren unter der bewährten Leitung des Hauptschiedsrichter Andre Martin vom Glauchauer SC 1873, erneut in guter Obhut. Mit ihren Startlistennummern gemäß der aktuellen Elo, konnten aber wohl nur die eigenen Vereinsmitglieder Rüdiger Schönrock (Elo 2022/DWZ 1934) aus Meerane an 27 und der Callenberger Ronny Seifert (1977/1843) an 31, in etwa richtig gesetzt angesehen werden, währenddessen dieses bei Dietmar Nötzel (1838/1534) aus Lichtenstein an 48 und dem Urglauchauer Jörg Pumpa (1795/1667) an 55, wohl nicht so ganz zutreffend galt. Gerade aber auch unter diesen Aspekt, ging der nachfolgende Turnierverlauf für die hiesigen vier Schachmusketiere, sodann völlig in Ordnung. So blieb man schließlich am Ende, in dem erwarteten Rahmen der eigenen Möglichkeiten, wenngleich vor allem die beiden Vereinskameraden aus der 1. Mannschaft des GSC, zwischenzeitlich sogar den einen oder anderen stärkeren Konkurrenten, teilweise mehr als überraschen konnten. Hierbei allen voran, zeigte Schachfreund Schönrock eine bemerkenswert starke erste Wettkampfhälfte. Nach dem erwarteten Auftaktsieg und seinen drei Remisen in den Runden zwei bis vier, gegen die beiden IM Wichmann und Sobolevsky, sowie den im Schlussklassement sogar auf Rang vier zu findenden FM Hoffmann, stand er zwischenzeitlich richtig glänzend da. Leider jedoch holte ihm gerade in seinen beiden Schlusspartien, im Angesicht von zwei weiteren Punkteteilungen, dann der graue Schachalltag mit der scheinbar schlagbareren Gegnerschaft, wieder allzu schnell ein. Sein 32. Platz ist sicherlich dennoch, als ein ganz anständiger Auftritt zu bewerten und ein paar DWZ-Gewinne bzw. Elo-Punkte, gab es ja für den Turnierneuling trotzdem noch zu vermelden. Teamkollege Seifert, erfüllte ebenso seine Aufgaben ganz solide und konnte dem späteren Sieger in der Preiskategorie B (TWZ 2000-2199) Matthias Hörr aus Plauen, am Freitagabend immerhin ein beachtliches Remis abknöpfen und mit dem Aufeinandertreffen gegen GM Womacka nur eine Runde später, hatte er zudem mit Sicherheit sein eigenes kleines Partiehighlight, trotz der dabei erwarteten Null, heuer am Brett miterleben dürfen. Neben seinen beiden geplanten Siegen in der ersten und dritten Partie und den zwei Remisen zum Schluss, belegte er sodann Rang 33 im Endklassement, mit gleichfalls 3,5 Punkten in den sieben gespielten Partien, wie der etwas besser platzierte Exmerseburger Vereinskamerad. In total anderen Klassen denken, musste hingegen das andere Duo der beteiligten Kreisstädter Vertreter aus der zweiten Mannschaft, in der unteren Teilnehmerhälfte dieser Veranstaltung. Beide hiesige Schachfreunde, zogen sich dabei mehr oder weniger achtbar aus der Affäre und konnten zumindest gleichstarke Gegenspieler, immer in Schach halten. Somit gab es letztlich aber auch das auslosungsbedingte Auf und Ab, im Laufe der vier Spieltage für sie zu erdulden und folglich kamen am Ende, die insgesamt erreichten 2,5 Brettpunkte, aufs eigene Resultatskonto zustande. Mit den Schlussplatzierungen 62 für Schachfreund Pumpa und 65 für Mannschaftskamerad Nötzel, konnten diese aber letztlich genauso, ihre persönlichen Minimalziele erreichen, selbst wenn der Eine auch im Nachgang noch, mit dem ausgelassenen Partiegewinn gegen den Chemnitzer Kutscha in Runde sechs haderte und der Andere, den eigentlich schwachen Schlussauftritt mit Schachfreundin Benecke vom SC Sachsenring und den hierbei erreichten halben Zähler, schnell vergessen sollte. Neben diesen beiden Remisen, kamen die Teamkollegen außerdem noch zu jeweils zwei vollen Punkterfolgen, während ihren gesamten Turnierauftritten. Der neue Open Sieger GM Ilmar Starostits aus Lettland und für den SV Speyer-Schwegenheim spielend, kam schließlich indessen auf großartige 6,5 Brettzähler und verwies die punktgleichen Nächstplatzierten, IM Gunter Spieß aus Aue, sowie den amtierenden Sachsenmeister Florian Fuchs vom SV Eiche Reichenbrand, gleich mal um einen ganzen Partiepunkt weniger, auf die Ränge zwei und drei. Die Dauerabonnentin Claudia Steinbacher von den Rodewischer Schachmiezen, war erneut Beste in der Damenwertung und der Ukrainer Leonid Sobolevsky verteidigte wie im Vorjahr die Seniorenwertung. Sein Pendant im Jugendbereich, kam diesmal aus Annaberg-Buchholz und war Arvid Schubert vom dortigen SC 1865. Letztendlich bleiben sodann noch die Kategorien C/E/H zu benennen, wo der Warnemünder Guido Giese (TWZ 1800-1999), Mario Mahn (TWZ 1600-1799) von der heimischen USG und der Rüdersdorfer Timo Fremberg (TWZ <1600), sich als die Besten erwiesen. Mal sehen wer zum Jubiläum des Jahres 2016, dann triumphieren kann und wer sich da aus Glauchauer Sicht, der erneuten Herausforderung dieses Schachhighlights, stellen wird.   

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 3        29.11.15

NUR EIN KREISLIGATEAM DES GSC 1873, ERFOLGREICH IM EINSATZ
Am ersten Adventsonntag in diesem Jahr, ging es für die beteiligten Schachmannschaften des Landkreises Zwickaus, um weitere Zähler des neuen Spieljahres 2015/16. Diesen Plan verfolgten am Ende denn auch, die zwei hiesigen Vertreter aus der ehemaligen Weberstadt, sowohl zu hause, genauso wie auswärts.

Kreisliga Zwickau   GSC III - Post-SV Crimmitschau IV   3,5 : 0,5

Auch in ihren dritten Punktspielwettkampf der aktuellen Saison, präsentierten sich die Senioren der Glauchauer Dritten, bestens aufgelegt. Gegen das Nachwuchsquartett aus der benachbarten Pleisestadt, siegten die Hausherren letztlich ohne größere Mühen, klar mit 3,5: 0,5 und setzten die erwartete Siegesserie, ihrerseits weiter fort. Damit richtete man zudem ein Zeichen an die die Spieler des Thurmer Titelverteidiger, auch heuer wieder ein Wörtchen um die Vergabe des Zwickauer Landkreischampionat, mitreden zu wollen. Natürlich waren die Gäste der Crimmitschauer Vierten, hierbei kein so rechter Gradmesser für die Muldestädter, in deren Spiellokal des heimischen Feierabendheim der hiesigen Kreisstadt. Noch zu unerfahren und nicht spielstark genug, zeigten sich da die Jugendlichen und Kinder vom Post-SV IV, wenngleich auch das Spitzenbrett des GSC mit Teamkapitän Bernd Wollmann, schon etwas mehr für seinen Arbeitssieg tun musste, um nach mehr als zwei Stunden Spieldauer, schließlich den Sieg sicher zu stellen. Zuvor einigte sich Mannschaftskamerad Joachim Karnahl am letzten Brett, bereits nach einer knappen Stunde Partiedauer, mit seinen jungen Kontrahenten auf Remis und für den Jerisauer Lothar Gumprecht, als auch dem Meeraner Peter Paluch an den Positionen drei bzw. zwei, kam es auch noch innerhalb der ersten 120 Wettkampfminuten, zu den ersten beiden vollen Punkterfolgen dieses ersten Adventsonntags.
Nach diesen erneuten Spielerfolg der heimischen GSC-Akteure, steht man in der Tabelle, nunmehr mit 6:0 Mannschaftspunkten und 10,5 Brettzählern, sogar alleinig auf Rang eins und schiebt den bisher erstplatzierten Erzrivalen aus dem Mülsengrund, knapp um einen halben Partiepunkt auf zwei.
  
Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC IV   ausgefallen

Leider kurzfristig absagen, musste die 4. Vertretung der hiesigen Muldestädter, ihren aktuellen Wettkampfauftritt bei der Fünften der gastgebenden Wilkau-Haßlauer. Der Grund hierfür waren gleich mehrere krankheitsbedingte Ausfälle innerhalb des
GSC-Nachwuchsvierer, sowie die Verhinderung des verantwortlichen Mannschaftskapitäns Knut Ludwig. Ein neuer Termin, wird derzeit noch zwischen den beiden beteiligten Schachvereinen gesucht.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 3        29.11.15

DRITTE UND VIERTE DES GSC 1873, DERZEIT MITTENDRIN IM WETTKAMPFMODUS
Der aktuelle Spielbetrieb des Landkreises Zwickau, nimmt nunmehr so richtig Fahrt auf, denn am Sonntag steht für die beteiligten
Schachvierer, schon die dritte Runde an. Im gewohnten Wechselmodus der Heim- und Auswärtsbegegnungen kämpfen sodann ab 9.00 Uhr, die beiden Mannschaften des Glauchauer SC 1873, ebenso wieder um wichtige Teamzähler.

Kreisliga Zwickau   GSC III - Post-SV Crimmitschau IV

Mit dem Tabellenvorletzten aus Crimmitschau, steht dem erfahrenen Muldestädter Schachquartett der Dritten des Vereins, eine lösbare Aufgabe, in den eigenen Spielräumen des Bürgerheims der Stadt bevor. Dabei werden wohl erneut nur Nachwuchsspieler, die Hausherren herausfordern wollen. Alles andere als ein mehr als klarer Erfolg für die Mannen um Mannschaftskapitän Bernd Wollmann, wäre hierbei denn schon eine echte Überraschung. Trotzdem gilt natürlich auch da, es muss selbst eine solche Begegnung, erst einmal gewonnen sein.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC IV

Auch gegen die fünfte Reihe der gastgebenden Muldentaler, dürfte die Jugendabteilung in Form der Glauchauer Vierten, nur ganz geringe Aussichten auf den einen oder anderen Brettpunkt besitzen, ganz zu Schweigen von einem Teamzähler. Dennoch wird das Gästequartett, wieder alles geben und vielleicht hat ja wenigstens ein Akteur mal das nötige Glück des Tüchtigen. Die Gastgeber ihrerseits, werden natürlich die Gelegenheit nutzen wollen, von ihren aktuellen vierten Rang weiter nach vorn zu kommen.

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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2015/16       19. Chemnitzer Turmopen        26.11. - 29.11.15 

ALLJÄHRLICHES GROSSEREIGNIS AN DEN BRETTER, FINDET AKTUELLE FORTSETZUNG
Soviel wie noch nie Schachfreunde des Glauchauer SC 1873, beteiligen sich an den eigentlich einzig wahren Highlight in der hiesigen Region, dem 19. Chemnitzer Turmopen 2015. Das sich nunmehr fast zwei Jahrzehnte etablierte Schachturnier mit stärkster Beteiligung aus dem In- und Ausland, findet allerdings erstmals zu einem völlig ungewohnten Zeitpunkt der Saison, vom 26. Bis zum 29. November statt. Als Grund hierfür nennt der veranstaltende Chemnitzer Schachverband, terminliche Probleme im bekannten Austragungsort des Rabensteiner Hof, in der Regierungsbezirkshauptstadt. Glücklicher Weise, fand man mit dem Hotel „Alte Mühle„ einen passenden Ausweichort an der Chemnitzer Stadtgrenze. An den gewohnten Turniereckdaten hat sich dabei jedoch nichts verändert, das heißt letztlich für alle gemeldeten Teilnehmer, sich in sieben Runden des Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 90+15 Minuten für 40 Züge und der Restpartie, sowie 15 Sekunden Gutschrift je Zug, das Turnier in vier Tagen um die Ohren zu schlagen. Die Ausrichter von der TSV IFA Chemnitz, konnten die angesetzte Maximalgrenze von 80 Schachfreunden bisher registrieren, unter denen sich auch wieder zwei Großmeister, sechs FIDE-Meister, drei männliche und eine weibliche Internationale Meister/in, voraussichtlich befinden werden. Die Farben der hiesigen Muldestädter vertreten heuer der Meeraner Rüdiger Schönrock (Elo 2022), Ronny Seifert (1977) aus Callenberg, Dietmar Nötzel (1838) aus Lichtenstein und der Glauchauer Jörg Pumpa (1795). Nicht nur angesichts ihrer Startnummer zwischen 25 und 60, wären entsprechende Erfolge in den Rängen um Zwanzig bis Fünfzig, schon richtig positiv zu bewerten, wobei dann natürlich jeder Einzelne, die eigenen Ansprüche an sich selbst stellen dürfte. Auf jeden Fall aber geniest man mit Sicherheit, dieses nicht alltägliche Schachfluidum, auch wenn es Wettkampfstress pur bedeutet. Los geht das Ganze am Donnerstag ab 12.00 Uhr mit der ersten Partie und am Sonntag gegen 14.00 Uhr sollte schließlich mit Beendigung der 7. Runde, alles vorbei sein und die Gewinner in allen Kategorien feststehen.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        4. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier       18.11.15 

PETER NAGORNY, HOLT SICH SEINEN ZWEITEN TURNIERSIEG
In Memorial an ihren am 07.02.2010 verstorbenen, langjährigen Vereinspräsidenten Gerhard Mendrok, versammelten sich am diesjährigen Buß und Bettag, wieder einmal die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, in ihrem Spiellokal, an der Meeraner Straße der Muldestadt. Heuer waren es denn zwar nur zehn Teilnehmer, trotzdem war man jedoch, mit dem ganzen Herzen bei der Sache. Unter den Anwesenden, weilten indes mit dem dem Remser Peter Nagorny und Gesauer Sven Weigand, immerhin gleich zwei der bisherigen drei Sieger, dieser 4. Auflage des Gedenkturniers unter Schnellschachbedingungen mit 25 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Natürlich zählten gerade der Premieresieger und der Vorjahresgewinner zu den allerersten Anwärtern auf den Sieg des Jahres 2015, aber genauso machte sich der spielstarken Junior Bastian Benicke aus Niederlungwitz, so seine eigenen Hoffnungen auf den Turniergewinn, während den fünf Runden im Schweizer System. Fast pünktlich ging es dann auch um 10.00 Uhr Ortszeit los und nur das Remis zwischen Gunar Scholz gegen Schachfreund Nagorny, war als überraschend zum Auftakt anzumerken. In der folgenden Runde zeigte sich dann aber schon ein wenig mehr, wohin die Reise des zweiten Niederlungwitzers, an diesen Tag gehen würde, denn mit einem Sieg über seinen Mannschaftskameraden, Jörg Pumpa aus der Zweiten des Vereins, setzte er sich erst einmal in der Spitze mit fest. Punktgleich mit der Maximalausbeute von zwei Zählern, setzten sich derweil die Teamkollegen Weigand und Benicke gemeinsam auf den zwischenzeitlichen Tabellenrang eins. Ihre gemeinsame dritte Partie, war folglich nur vorbestimmt und die Konkurrenz, konnte Dank der Punkteteilung zwischen den Beiden, wieder aufschließen. In der Vorschlussrunde vier, änderte sich an dieser Konstellation, auch auf Grund der Remisen des Spitzenquartetts mit den bereits genannten Schachfreunden, ebenfalls noch nichts und plötzlich hatte selbst der Glauchauer Pumpa wieder alle Chancen, auf den Sprung mit ganz nach vorn zu kommen. Am Ende nutzte er diese Gelegenheit, auch mit dem nötigen Glück des Tüchtigen und schob sich mit seinen letztlich 3,5 Punkten, noch auf den dritten Turnierplatz. Um den Sieg blitzen, mussten schließlich die beiden Topfavoriten Nagorny und Weigand mit deren vier, währenddessen ihre unterlegenen Partiegegner Benicke und Scholz, mit den undankbaren Rängen fünf bzw. vier vorlieb nahmen, aber wohl auch damit, nicht gänzlich enttäuscht wirkten. Immerhin kamen die beiden Ortskollegen, auf insgesamt drei Zähler im Schlussklassement dieses stürmischen Novembertages. Der neue Turniergewinn, ging dann nach zwei hart umkämpften Blitzpartien, heuer dennoch klar mit 2:0, an den schneller ziehenden Sieger aus dem Debütjahr 2012, Peter Nagorny. Die weitere Plätze, belegten Dietmar Nötzel aus Lichtenstein mit seinen erreichten 2,5 Zählern, vor dem Muldestädter Vereinspräsidenten Axel Burkhardt (2) und den zweiten Senior im Turnier, Peter Paluch(1,5) aus Meerane. Selbst die beiden ganz jungen heimischen Nachwuchsspielern Benjamin Schnabel (1) und Billy Jean Sonntag (0,5), hatten letztendlich ihre kleinen Erfolgserlebnisse und somit traten alle anwesenden Vereinsmitglieder, irgendwie ganz zufrieden, die Heimreise an.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        4. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier       18.11.15 

ZUM 4. MAL IN MEMORIAL, BEIM GLAUCHAUER SCHACHCLUB 1873
Zur inzwischen guten Tradition geworden, ist das Gerhard-Mendrock-Gedenkturnier des GSC 1873, welches seinen Platz im Wettkampfkalender, nunmehr fest am alljährlichen Buss- und Bettag hat. Der Turnierbeginn ist wiederum auf 10.00 Uhr im Sportpark der Muldestadt angesetzt und ab da, werden dann die fünf Runden im Schweizer System unter Schnellschachbedingungen durchgeführt. Der Wanderpokal für den Sieger 2015/16 und die ausgesetzten kleinen Geldprämien für die drei Besten dieses Tages, warten letztendlich noch als Belohnung. Trotz alledem jedoch, kämpfen alle anwesenden Mitglieder des Vereins natürlich vorrangig um den eigenen sportlichen Ehrgeizwillen und auch um dem Neugründungspräsidenten von 1990, die innerliche Ehre zu erweisen. Grund genug also für alle Teilnehmer, sich diesen freien Mittwoch, um die Ohren zu schlagen und dafür das Startgeld von 2,-€ aufzubringen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 4        15.11.15

ALLEIN GLAUCHAUER ZWEITE, IM SCHACHERFOLGSMODUS
Nur zwei Wochen Pause hatten die Wettkampfteams des SVS auf den Punktspielebenen des Freistaates, bevor sie am vergangenen Sonntag wieder an den Brettern Platz nehmen mussten. Auf beide Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873, warteten hierbei ganz unterschiedliche Aufgaben.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – VFB Schach Leipzig II   2,5 : 5,5

Unfreiwillig, gleich Mal wieder selbst von der Tabellenspitze abgeschossen, haben sich die Spieler der ersten Reihe des GSC. Trotz des scheinbar helfenden Heimvorteil der Glauchauer, konnten diese den urlaubsbedingten Ausfall von gleich zwei wichtigen Stammpositionen, ganz einfach nicht gleichwertig ausgleichen und mussten hierbei dann sogar, ihr 2. Brett völlig unbesetzt lassen.   Damit liefen die Gastgeber natürlich von Beginn an, den einen kampflosen Zähler hinterher und die Leipziger des VfB Schach II, ließen sich auch angesichts ihrer mannschaftlichen Spielstärke, diesen Vorteil nicht mehr streitig machen. Folgerichtig waren die Gäste durchaus daran interessiert ein paar schnelle Remisen zu schieben. Allerdings dauerte es hierfür etwa drei Stunden, bevor dann als Erstes an Position sieben, eine Punkteteilung zustande kam. Für den Niederlungwitzer Junior Bastian Benicke, sicherlich kein schlechtes Resultat, auch wenn es natürlich der eigenen Mannschaft, so kaum richtig weiter half. Trotz dessen, fanden besonders die Teamkollegen ganz vorn, ihrerseits zunächst richtig gut in ihr Partiegeschehen und erarbeiteten sich dort, dann sogar gewisse Vorteile, gegen beste Konkurrenz am dritten bzw. ersten Brett der Leipziger. Leider patzten jedoch dann gleich beide Hausherren, in der Zeit vor der ersten Zeitkontrolle und somit musste denn Rüdiger Schönrock, als Erster nach etwa 210 Minuten aussichtsreichen Wirkens, die Segel streichen. Kurz darauf, war es schließlich auch um den bisher noch ungeschlagene Gesauer Sven Weigand geschehen, welcher ähnlich wie sein Meeraner Mannschaftskamerad, bei der Nachanalyse mit dem eigenen Unvermögen haderte, zumindest einen halben Brettpunkt, an diesen Tag mitgenommen zu haben. Mit diesem wichtigen Doppelschlag, war es natürlich für die Gäste, schon irgendwie gelaufen und daran änderten auch die restlichen vier noch laufenden Partien, so gar nichts mehr. Eine mitgemachte Zugwiederholung, des heimischen Ersatz Rainer Bergmann am letzten Brett, nur wenig später und genauso der relativ problemlose Sieg des Remser Mannschaftskapitän Peter Nagorny, nach knapp vier Stunden Spielzeit, war in diesem Sinne, also eine reine Momentaufnahme bzw. Ergebniskosmetik, der GSC-Spieler. Am Ende vergingen zwar noch einmal mehr als 90 Minuten, bevor man sich schließlich an den Positionen fünf und sechs, im nunmehrigen Endspielmodus, entsprechend friedlich die Hände reichte. Die beteiligten heimischen Spieler Ronny Seifert aus Callenberg und Ralf Wegner aus der Muldestadt, waren persönlich wohl damit allemal zufrieden, wenngleich diese beiden Remisen für die VfB-Akteure, deren wichtigen Auswärtserfolg als Team, sicher stellten. Mit diesem 3 : 5 Erfolg, nehmen die Messestädter nunmehr ihrerseits, den direkten Kontakt zur Tabellenspitze auf, währenddessen die hiesigen Kreisstädter, sich auf Rang vier im Zwischenklassement wiederfinden müssen. In Betrachtung der aktuellen 5 : 3 Mannschaftspunkten jedoch, kann man auch weiterhin, durchaus gänzlich stolz, auf den bisherigen Saisonverlauf blicken.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B  SSV Fortschritt Lichtenstein - GSC II   3,5 : 4,5

Wenngleich die Höhe des knappen 4,5 : 3,5 Auswärtserfolg täuscht, hatten die Mannen der Glauchauer Dritten, in Lichtenstein eigentlich keine Probleme, das Duell mit den punktgleichen Tabellennachbarn, für sich zu entscheiden. Von Beginn an, kontrollierten die Gäste diese Begegnung mit dem Erzrivalen des SSV Fortschritt und kamen damit zunächst einmal, zu zwei mehr oder weniger friedlichen Remisen an den Positionen fünf und zwei. Dort einigten sich fast zeitgleich Knut Ludwig und Jörg Pumpa mit ihren beiden Kontrahenten, auf die ersten halben Brettzähler dieses kreisinternen Duell, nach ungefähr 100 Minuten Partiedauer. Eine halbe Stunde später, brachte sodann Axel Burkhardt an Position sechs, seine Muldestädter ganz problemlos in Führung. Das doch etwas überraschend wirkende Remis, seines Gegners am Brett vier, nahm der dort agierende Niederlungwitzer Gunar Scholz, nur 15 Minuten später, angesichts der in der Vielzahl gut stehenden Partien seiner Mannschaftskameraden, natürlich dankbar an. Diesen Eindruck unterwarf sich letztlich auch der einheimische Dietmar Nötzel vom GSC am 3. Brett, welcher im Partiekampf der beiden Mannschaftskapitäne zum völlig verdienten halben Brettpunkt kam, wobei er selbst noch nach ein paar schwächeren Zugfolgen in seinem Bauernendspiel mit ungleichfarbigen Läufern, das Remis jederzeit sicher stellen konnte. Fast zeitgleich, einigte sich auch der Glauchauer Ersatz Bernd Wollmann an acht, auf die nächste Punkteteilung und damit führte man nach gut drei Stunden Wettkampf, weiterhin mit 3,5:2,5 und den einen Zähler Vorsprung, gegen die sich scheinbar nicht mehr wehrenden Hausherren. Selbst die äußerst  tragisch dahergekommene, plötzliche Niederlage des Spitzenbrettes mit Thomas Drauschke, rüttelte sozusagen nichts mehr an den zwei Mannschaftszählern für die angereisten Gäste aus der benachbarten Kreisstadt. Ein banaler Fingerfehler des beteiligten Niederlungwitzers, im beidseitigen Zeitnotduell zu Ende der vier Stundenpartie, brachte letztlich den einzigen Sieg für die heimischen Lichtensteiner. Zwar stand der Kampf nunmehr wieder gleich, jedoch den recht frühen Turmgewinn, seitens des zweiten Ersatzmannes Peter Paluch, lies sich der GSC-Akteur am 7. Brett, wahrlich nicht mehr nehmen und daran änderte auch die doch wenig fair wirkende, kämpferische Einstellung der Lichtensteiner Weiblichkeit, ganz einfach nichts mehr. Eine Bauernumwandlung zur Dame, seitens des Meeraners, sicherte seinen Team nach etwa 270 Minuten Wettkampfdauer, zu Recht die anvisierten beiden Mannschaftszähler. Damit ist man aus Sicht der Muldestädter, den Klassenerhalt einen ganz wichtigen Schritt näher gekommen und kann Dank der aktuellen fünf Punkte und Tabellenrang vier, doch schon etwas entspannter, in die nächsten Punktspieleinsätze gehen. Die Gastgeber indes, gehen derweil wohl etwas schwerere Zeiten entgegen. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 4        15.11.15

MULDESTÄDTER, KÄMPFEN ERNEUT UM PUNKTE AN DEN BRETTERN
Flott hintereinander weg, geht es derzeit im laufenden Punktspielbetrieb, der Schachmannschaften des Freistaates. Nunmehr steht am kommenden Sonntag um 9.00 Uhr, die vierte Runde an und mit dabei sind dann auch wieder die beiden Glauchauer Teams vom SC 1873. Im Wechselmodus tritt hierbei deren Erste zuhause an und die Zweite muss auf Reisen gehen.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – VFB Schach Leipzig II

Erstmals seit dem 16.01.2005 und damals dazu noch eine Klasse tiefer in der Chemnitzer Bezirksliga, gehen die Akteure der ersten Reihe des GSC, endlich wieder einmal als Tabellenführer in eine Punktspielpartie. Dabei trifft man im bereits dritten Heimspiel dieser Saison 2015/16, auf die noch völlig unbekannte Leipziger Zweite des VfB Schach. Natürlich will man auch gegen den derzeitigen Staffeldritten nicht verlieren und könnte darüber hinaus, mit einem weiteren Sieg diese einmalige Spitzenposition beibehalten. Vom Stamm her, sind die Messestädter jedoch noch ein Stück besser und schon deshalb wird dieses Vorhaben, mit Sicherheit nicht einfach werden. Wohl nur in Bestform, darf man derzeit also weiter träumen, wobei aber auch schon ein mögliches Unentschieden die aktuelle Erfolgsserie, sichern könnte. Egal wie es dann jedoch am Ende ausgeht, so stark ist man trotzdem, schon ewige Zeiten nicht mehr in eine Wettkampfserie der 2. Landesklasse gestartet. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SSV Fortschritt Lichtenstein Angelegenheit GSC II

Der letztlich verdiente erste Saisonsieg, dürfte der Glauchauer Zweiten, richtig gut getan haben und mit diesem Gefühl sollte man denn auch beim Erzrivalen in Lichtenstein bestehen können. Auch wenn die Gäste dort barrieremäßig, leider ihr Stammbrett fünf nicht mit vor Ort nehmen können, gilt es als realistisches Ziel, am Ende beide Mannschaftspunkte mit nach Hause zu nehmen. Gefordert sind gerade dabei, besonders die zuletzt erfolglos gebliebenen beiden Spitzenakteure, welche sich hierbei gleich wieder rehabilitieren könnten. Die heimischen Fortschrittspieler, werden sicherlich ihrerseits versuchen, den bisher so erfreulichen Saisonverlauf, auch in diese Begegnung einfließen zu lassen. Der Sieger dieses Kampfes jedenfalls, dürfte den Klassenerhalt schon danach, ein großes Stück näher gekommen sein. Beide Teams stehen derzeit bei drei Zählern in der Tabelle und wohl auch deshalb, wird das Ganze am Ende eine ganz heiße Angelegenheit werden

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 2        08.11.15

KEINE ÜBERRASCHUNGEN, AN DEN BRETTERN DER MULDESTÄDTER KREISLIGAAKTEURE
Seit drei Wochen, stehen nunmehr auch die Schachmannschaften des Landkreises Zwickau, im Wettkampfmodus ihrer Saison 2015/16. Auch die zwei beteiligten Quartette des Glauchauer SC 1873, müssen dies bewerkstelligen und waren am letzten Sonntag aktiv.

Kreisliga Zwickau    Zwickauer SC IV - GSC III   0,5 : 3,5

Wie zum Auftakt an den eigenen Brettern, hieß es für die Aktiven der 3. Vertretung aus der hiesigen Muldestadt Alt gegen Jung, auch bei der gastgebenden Vierten des Zwickauer SC. Heuer blieb die Überraschung aus der letzten Saison, gegen eben diesen Gegner allerdings aus und so konnten die Glauchauer den erwartet klaren Sieg, am Ende auch umsetzen. Nach gut 90 Minuten besiegte hierbei der „Jüngste“ im Team der Gäste Frank Haselhuhn seinen Kontrahenten am letzten Brett mehr oder Weniger problemlos. Eine knappe halbe Stunde später, taten es ihm seine Mannschaftskameraden Lothar Gumbrecht und Peter Paluch an Position drei bzw. zwei, dann bereits gleich und man führte mit 3:0 gegen Zwickauer Nachwuchs. Ganz im Stil der ehemaligen Tätigkeit als Jugendtrainer beim GSC, die Balance zwischen Lernbereitschaft und ergebnisorientierter Motivation zu bewahren, bot letztendlich Bernd Wollmann seinerseits am Spitzenbrett, ein Remis an und der beteiligte Akteur in den Reihen der Hausherren, willigte sofort ein. Noch weit vor jeglichen ersten Zeitkontrollen, war damit diese Begegnung nach nicht einmal drei Stunde Wettkampf beendet und die Gäste konnten erfolgreich mit ihren 3,5 : 0,5 Auswärtssieg die Heimreise antreten. Mit diesem zweiten Erfolg in der noch jungen Saison, hält das Seniorenteam aus der ehemaligen Weberstadt weiterhin Anschluss an das Quartett des Titelverteidigers aus Thurm, welche mit einem winzigen halben Brettpunkt, nunmehr die aktuelle Tabelle alleine anführen.
 
Kreisliga Zwickau    GSC IV - SG Motor Thurm   0 : 4

Gegen die seit Jahren triumphierenden Thurmer Spieler, konnte das reine Nachwuchsteam des heimischen GSC IV, wie geplant nicht bestehen und am Ende gab es das klare 0 : 4 zu vermelden. Hierbei lies der amtierende Kreismeister, letztlich nichts anbrennen, auch wenn sich der eine oder andere aus der Glauchauer Nachwuchsriege, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zur Wehr setze. Vor allem an der nötigen Wettkampferfahrung und dem Spielverständnis, fehlte es da auf Seiten der Gastgeber und so machten die alten Strategen aus dem Mülsengrund, dann auch recht wenig Federlesen mit ihren jungen Kontrahenten. Bereits nach knapp zwei Stunden Spieldauer war dieser Schachsonntag, auch schon wieder vorbei, aber dennoch bestes Training für die heimischen Muldestädter Knaben. Als Erster lies Billy Jean Sonntag am letzten Brett, seine weiße Dame außer Acht und streckte nach 60 Minuten die Waffen, ihm  folgte eine halbe Stunde später, in die aufgebaute Mattfalle seines Gegners, Mannschaftskamerad Tim Seifert an Position zwei und kurz darauf war es auch für das tapfer kämpfende Spitzenbrett der Gastgeber, Benjamin Schöltzke in seiner Mattstellung vorbei. Als Letzter des hauseigenen Quartetts, erwischte es genauso Benjamin Schnabel, welcher die eigene Gewinnstellung, völlig falsch abwickelte und damit auch der eigenen Unerfahrenheit, diesmal noch Tribut zahlen musste. Den Gästen war es natürlich egal, wie ihr Sieg zustande kam, übernahmen sie doch damit die alleinige Tabellenführung, währenddessen die Vierte des GSC, weiterhin als Schlusslicht daherkommt.

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 Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 2        08.11.15

SCHACHVIERER IM KREISMASSSTAB, ZUM ZWEITEN MAL IN AKTION
Zwei Wochen nach ihren Saisonstart in die neue Zwickauer Kreisligasaison, müssen die beteiligten acht Schachteams nunmehr erneut ran an die Bretter. Dies bedeutet also auch für die zwei Vertreter des Glauchauer SC 1873, wiederum Farbe zu bekennen.
Der Wettkampfbeginn am morgigen Sonntag, ist natürlich wie gehabt auf 9.00 Uhr festgesetzt.

Kreisliga Zwickau    Zwickauer SC IV - GSC III

Gegen das reine Nachwuchsteam der benachbarten Kreisstädter wollen die erfahrenen Senioren der hiesigen Muldestädter, natürlich ihren zweiten Sieg einfahren. Alles andere als ein Erfolg in Zwickau, wäre dann auch sicherlich eine echte Überraschung, auch wenn der Superoldie und letztjährige Überflieger Joachim Karnahl, altersbedingt auswärts definitiv ersetzt werden muss. Bei allen Wissen, müssen die Glauchauer Gäste natürlich trotzdem, diese Aufgabe konzentriert angehen, denn auch der zum Teil schon recht erfolgreiche heimische eine oder andere Junior, weiß mit den Figuren umzugehen und die einzige Saisonniederlage im Vorjahr an gleicher Stellung, ist wohl Warnung genug.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SG Motor Thurm

Nach ihrer ersten Feuertaufe gegen die eigenen Brettstrategen des GSC III, erwartet die junge Garde im heimischen Glauchauer Sportpark eine weitere Riesenherausforderung. So trifft man denn dort, auf den Serienkreismeister der letzten Jahre, die Mannschaft der SG Motor Thurm. Die Gäste aus dem Mülsengrund, werden wohl am Ende auch nicht viel Federlesen mit den Hausherren machen, wobei für diese so ein halber Zähler wie in Runde eins, schon ein richtig gute Sache wäre und für die Moral in der Truppe, weiter hilfreich wäre.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 3        01.11.15

RICHTIG ERFOLGREICHER SONNTAG, DER GLAUCHAUER SCHACHTEAMS
Mit der dritten Runde, sind die sächsischen Mannschaften nunmehr mittendrin angekommen, in ihrer Punktspielsaison 2015/16 und dies gilt dann wohl auch genauso, für die beiden aktiven Schachachter  des Glauchauer SC 1873 I und II. Erstmals war hierbei die Erste auswärts zugegen, währenddessen sich die Zweite an den heimischen Brettern beweisen konnte.

2. Landesklasse Staffel B   Eisenbahner SV Delitzsch – GSC I   3 : 5

Selbst der ganz kurzfristige, zusätzliche Ausfall ihres zweiten Brettes mit Jens Becher, konnte die Mannen der Muldestädter Ersten, im fernen Delitzsch, nicht wirklich aus der Bahn werfen und dies obwohl man nach dem Ersatz für den verhinderten Ralf Wegner an sieben, nunmehr sogar ein Brett kampflos nicht besetzen konnte. Gegen die ansonsten wohl gleichstark anzusehenden Gastgeber, sicherlich auch eine gewisse Herausforderung, den guten Saisonstart, auch beim Tabellensechsten weiter fortzusetzen. Obwohl es durch das leicht glücklich zustande gekommene Remis von Bastian Benicke, nach etwa 90 Minuten noch lange Zeit weiterhin 1,5:0,5, für die ebenso nur am letzten Brett mit Ersatz angetretenen Hausherren stand, konnte gerade dort der Glauchauer Ersatz Jörg Pumpa, zum wichtigen Ausgleich kommen. Ein taktischer Fehler der einzigen Frau in beiden Teams, nutzte dieser letztendlich zum Partiegewinn nach gut drei Stunden Spieldauer, ganz konsequent aus. Im Zuge dieses Sachverhaltes, einigten sich kurz darauf die Bretter drei, fünf und sechs, fast schon verständlicher Weise, innerhalb nur weniger Minuten auf drei friedliche Remisen. Vor allem für den Meeraner Rüdiger Schönrock an Position drei, nur machbar, auf Grund der argen Zeitnotprobleme seines Gegenübers und der eigenen ungewohnten zügigen Spielweise an diesem Tag. Für die Teamkameraden, den Callenberger Ronny Seifert an fünf und den Glauchauer Lutz Köhler an sechs dagegen, kamen deren halben Brettzähler wohl eher schon verdientermaßen zustande. Gut sah es zu diesem Zeitpunkt bereits, an den nunmehr nur noch laufenden beiden Positionen eins und vier aus. Als Erster schließlich, beendete das Spitzenbrett mit dem Gesauer Sven Weigand, seine noch laufende Partie mit einem souveränen Sieg, nicht nur Dank der eigenen zwei Mehrbauern, sondern zudem angesichts des nicht mehr vermeidbaren eigenen Blättchenfalls, beim heimischen ESV-Spieler. Fast noch erbitterter, zeigte letztendlich zum Abschluss dann auch Peter Nagorny aus Remse, seine Endspielbeherrschung mit Läufer gegen Springer, bei weit schlechterer Bauernstruktur des beteiligten Delitzschers. Damit stand nach mehr als vier Stunden offen geführten Kampfes, der vielleicht etwas glücklich dahergekommene zweite Saisonsieg für die Gäste, wohl am Ende dann auch verdientermaßen, völlig zurecht fest. Als Krönung des Ganzen, übernahmen die Glauchauer mit diesem 5 : 3 Erfolg, sogar noch die aktuelle Tabellenspitze dieser Staffel B, denn der bisher führende SK Großlehna musste eine unerwartete Niederlage bei der sechsten Mannschaft der SG Leipzig hinnehmen, welche sich damit den ersten Rang, mit dem GSC gleichermaßen teilen. Beide stehen derzeit, bei fünf Mannschaftszählern und 14 Brettpunkten.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SG Limbach-Oberfrohna   4,5 : 3,5

In dieser Begegnung der punktgleichen Kontrahenten, traten die Gäste aus der benachbarten großen Kreisstadt, nunmehr bereits das zweite Mal in dieser noch jungen Saison, mit einem Mann weniger an. Die heimische Zweite des GSC, musste zwar im Vorfeld ihr zweites Brett an die eigene erste Reihe abgeben, kam jedoch ansonsten mit nur einem Ersatz aus, währenddessen im Achter der SG Limbach-Oberfrohna immerhin gleich mal noch zwei weitere Stammakteure fehlten. Unter dieser Konstellation gingen die Glauchauer dann wohl auch schon ziemlich favorisiert, in den Punktspielkampf dieses wunderschönen Novembersonntags. Dabei waren es im Spielverlauf, diesmal sogar die hinteren Bretter, welche endlich einmal ihren eigenen Schatten überspringen konnten und diesem Kampf letztlich, ganz entscheidend, ihren Stempel aufdrückten. So war es denn auch der Meeraner Ersatz Peter Paluch an Position acht, welcher ganz frühzeitig, seinen Gegner in eine drohende Mattsituation brachte. Nach der obligatorischen einen Stunde Wartezeit für den Muldestädter Rainer Bergmann am unbesetzten Brett vier der Gäste, stand es also bereits 2:0 für die Muldestädter und die Zeichen standen damit Sieg für die Hausherren. Das es aber nach den zwei weiteren sicheren Remisen von Rainer Raabs und Knut Ludwig an den Positionen sechs und fünf, plötzlich noch einmal richtig eng werden würde, ahnte jedoch nach knapp 90 Minuten Spieldauer, wohl keiner auf Seiten der Gastgeber wirklich. Zudem auch noch Axel Burkhardt seinen Gegenspieler an sieben, mit einer Springergabel in bereits schon klar besserer Stellung, die Dame nehmen konnte und noch vor der zweiten vollen Stunde Partiekampf, zwischenzeitlich auf 4:1 erhöhte. Einen völlig unnötigen Bauernverlust und ein beim Endspiel schließlich irgendwie in Zugzwang kommender Dietmar Nötzel am 2. Brett des GSC, war der erste Betroffene davon. Somit musste der Lichtensteiner Kapitän, nach etwa 200 Minuten, als erster der beiden heimischen Spitzenspieler, das bessere Ende seinen Gegner überlassen. Kaum 20 Minuten später, erging es seinen Vereinskameraden ganz vorn leider nicht anders, denn auch Thomas Drauschke sah keinerlei Schwindelchancen mehr auf seinen Brett, um der nächsten Niederlage für die hauseigenen Muldestädter, zu entgehen. Die Folge davon, war der nicht mehr erwartete 4:3 Anschlusspunkt der Limbach-Oberfrohnaer und mit einem Mal schienen diese damit wieder im Geschäft zu sein. Die bravouröse Leistung des dritten Niederlungwitzer im Team der Glauchauer, stoppten danach aber jegliche Ausgleichschancen der angereisten Kreisstädter. Im Sinne der Mannschaft, verzichtete hierbei das gastgebende Brett drei, sogar auf einen wahrscheinlichen vollen Punktgewinn seinerseits und  sicherte dem eigenen Team, schließlich das 4,5 : 3,5 Endresultat. Mit diesem ersten Mannschaftserfolg und den damit verbundenen zwei Tabellenzählern, verbesserten sich die Akteure aus dem heimischen Sportpark der Stadt von Rang acht auf Platz fünf im aktuellen Zwischenklassement nach drei Spieltagen, indessen sich die SG Limbach-Oberfrohna, auf den vorletzten Rang wiederfinden lassen müssen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 3        01.11.15

DRITTER PUNKTSPIELTAG, INNERHALB VON KNAPP ZWEI MONATEN
Erneut gilt es am Sonntag ab 9.00 Uhr, für die Schachmannschaften des Freistaates, weitere Zähler in der aktuellen Punktspielsaison, zu erringen. Dabei muss der beteiligte Glauchauer SC 1873 I, diesmal auswärts antreten, währenddessen sich die Vereinskollegen der zweiten Reihe, im heimischen Sportpark an die Wettkampfbretter setzen dürfen.

2. Landesklasse Staffel B   Eisenbahner SV Delitzsch – GSC I

Mit dem Schwung ihres letzten Heimauftritts und einem aktuellen dritten Tabellenplatz im Rücken, sollten die Spieler der Glauchauer Ersten, nach Delitzsch reisen. Dort wartet der fast gleichstark aufgestellte Fünfte dieser Leipziger Staffel. Auch die Hausherren, feierten vor drei Wochen einen klaren Erfolg und werden versuchen, dies ebenso weiterzuführen, wie die Gäste auch. Sollten dann noch beide Mannschaften in Bestbesetzung, in diese Begegnung gehen, kann man ein richtig spannendes und enges Match erwarten. Von der Grundeinstellung her, werden die Muldestädter jedoch erst einmal versuchen, ihre kleine Minierfolgsserie auch auswärts weiter fortzusetzen und hierbei aber zugleich genauso, irgendwelche mögliche Konstellationen in Sachen Tabellenspitze, außen vor zu lassen. Ein Remis wäre also, schon eine schöne Sache für den GSC und in wieweit Gastgeber damit zufrieden sein dürften, wird man wohl erst, am Ende dieses Kampfes wissen. Die Statistik allerdings spricht derweil, ziemlich klar für die Mannen des ESV.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SG Limbach-Oberfrohna

Nach der allgemeinen Endtäuschung des vertanen Sieges in Reichenbrand, gilt es zu hause gegen den punktgleichen Tabellensechsten um so mehr, wenigstens da zumindest einen Mannschaftszähler zu sichern. Die Gäste aus Limbach-Oberfrohna, dürften angesichts ihres bisherigen einen Punktezähler, zumindest das gleiche Ziel haben. Beide Seiten werden also dementsprechend in diese Begegnung gehen und am Ende wird wohl die jeweilige Tagesform, dann im Einzelnen über die Punktevergabe entscheiden. Von der reinen Papierform her, nehmen sich dabei beide Stammachter kaum etwas und letztlich könnte so auch die eigentliche Brettaufstellung selbst, eine mögliche Endscheidung bringen. Dabei könnte dann ein gewisser Frust in den Reihen der Gastgeber, vielleicht auch etwas positiv wirken. Trotzdem sollte natürlich die solide Grundeinstellung, gerade bei den zuletzt Betroffenen, oberstes Gebot bleiben. In der letzten Saison, verhalfen die anderen Kreisstädter den GSC, ja auch nur mit ihren Gastgeschenk zu einem Sieg.

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 Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 1        25.10.15

DER ERWARTET KLARE SIEG, FÜR DIE DRITTE SCHACHREIHE
Zum Saisonstart der neuen Kreisligasaison bei den Schachteams aus der Region Zwickau, kam es nunmehr endlich auch auf dieser Spielebene. Erneut war der Glauchauer SC 1873, hierbei mit zwei Viererteams dabei und dementsprechend saßen sich die beiden Mannschaften in dieser Runde, an den heimischen Brettern gegenüber.
 
2. Landesklasse Staffel B   GSC III – GSC IV   3,5 : 0,5

Erfahrung gegen Unbekümmertheit, war der Slogan in dieser Auftaktbegegnung, zwischen der gastgebenden Muldestädter Dritten und deren Vereinskameraden aus der vierten Reihe des Klubs. Schon angesichts des namentlichen Aufgebotes der reinen Oldieriege, war am Ende mit einem mühelosen und dazu auch noch ganz klaren Erfolg der Hausherren im Glauchauer Bürgerheim, zu erwarten. Mit drei Siegen an den Brettern zwei bis vier, durch Peter Paluch aus Meerane, dem Jerisauer Lothar Gumprecht, sowie dem Urglauchauer Joachim Karnahl, war schließlich den Vorgaben entsprechend, schon mal alles auf den Weg gebracht. Nur der Kreisstädter Mannschaftskapitän Bernd Wollmann, gönnte sich und seinen jungen Gegenüber Benjamin Schöltzke, ein friedliches Partieende an diesem Tag. Für das Spitzenbrett des Nachwuchsvierer vom GSC IV, sicherlich ein schönes Erfolgserlebnis und reichlich Motivation für die nächsten Aufgaben, auf dieser schweren Position des Teams. Für die eigenen Mannschaftskameraden Tim Seifert am 2. Brett, Benjamin Schnabel am 3. und Billy Jean Sonntag an Position vier, war es hingegen, ein sicherlich sehr lehrreicher Wettkampf. Mit Bestimmtheit, wird es aber auch für diese drei Knaben, im Laufe dieser Saison, noch zu der einen oder anderen Chance, auf etwas mehr kommen. Natürlich mischen die Senioren des GSC III, mit diesem     3,5:0,5 Sieg, erwartungsgemäß von Beginn an, in der Staffelspitze mit, währenddessen die Junioren des Vereins, sich am Ende der Tabelle einordnen müssen.

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 Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 1        25.10.15

SAISONSTART FÜR DIE SCHACHTEAMS, AUS DER REGION ZWICKAUER LAND STEHT AN
Heuer betreten die Zwickauer Kreisligateams im Schachbereich, erst sehr spät ihre neue Wettkampfebene. Mit acht Meldungen liegt man dabei in etwa auf dem Niveau des Vorjahres und das zweite Mal in Folge, stellt auch der hiesige Glauchauer SC 1873 wiederum zwei Mannschaften. Die aktuellen Vierer, setzten sich in deren 3. Vertretung erneut aus einem reinen Seniorenteam zusammen, währenddessen die 4. Vertretung des Vereins aus einem kompletten Nachwuchsquartett besteht.

Kreisliga Zwickau    GSC III - GSC IV

Auf Grund der Ansetzungsregularien, spielen auch diesmal die beiden vereinsgleichen Mannschaften der Glauchauer Dritten und Vierten wieder als Erstes gegeneinander. Dabei ist in dieser Saison der GSC III, mit den alten Hasen Bernd Wollmann (1367) am 1. Brett, Peter Paluch (1283) am 2., Lothar Gumprecht (1287) am 3. und Frank Thieme (1273) am 4. Brett gemeldet, wogegen heuer beim GSC IV, die jungen Leute Benjamin Schöltzke (785)an Position eins, Tim Seifert (913) an zwei, Benjamin Schnabel(ohne)und Alexander Schöltzke (ohne)an Position vier, in der Stammformation stehen. Für die Seniorenriege um den Mannschaftskapitän Wollmann, gilt auch für diese neue Kreisligaserie, als großes Ziel die Erringung des Titels, welcher leider nach einer ganz erfreulichen ersten Saisonhälfte 2014/15, dann doch noch klar abhanden ging. Am Ende blieb mit drei Punkten Rückstand zwar trotzdem noch ein richtig guter zweiter Rang unter den beteiligten neun Schachquartetten, aber die vertane Chance, erstmals den etablierten Thurmern, hätte die Meisterschaftskrone streitig machen zu können, wurmte doch alle Beteiligten auch ein ganzes Stück. Darüber halfen letztlich auch die vier anfänglichen klaren Siege nicht hinweg, allein wohl der phänomenale 3,5:0,5 Heimerfolg in Runde zwei, machte so richtig Stolz. Die wahrlich unnötigen Remisen gegen schlagbare Gegnerschaft wie der 5. und 6. Reihe des SVM Wilkau-Haßlau oder der Fünften aus Zwickau und das vollkommene Blackout gegen deren Vierte, verhalf dann schließlich nur noch umso mehr, den Mannen aus dem Mülsengrund zum erneuten Titel. Vielleicht gelingt den Muldestädtern nach den Plätzen drei und zwei in den vergangenen beiden Spielsaisons, nunmehr der ganz große Wurf. Das Zeug dazu, haben die Spieler um den Glauchauer Oldiestar und Superersatz Joachim Karnahl, welcher zuletzt mit seinen 4,5 Punkten in fünf Partien, der absolut Beste in den Reihen der Kreisstädter war, mit Sicherheit allemal. Schließlich waren ja auch noch der Rest der Mannschaft, wahrlich nicht unerfolgreich, so der Meeraner Schachfreund Paluch mit sechs Zählern in acht Begegnungen oder Schachfreund Gumprecht aus Gesau mit fünf in sieben und die beiden einheimischen Vereinskameraden Wollmann (3/5) und Haselhuhn (1,5/4). Zusammen holte man damit am ende 11:5 Teamzähler. Etwas andere Maßstäbe, sollte man dagegen aber schon, bei dem gemeldeten Nachwuchsteam ansetzen, die mit der überraschenden Endplatzierung aus dem Vorjahr, eine wahrlich zu hohe Bürde, aufbekommen haben. Mehr als ein vorletzter Tabellenplatz diesmal, scheint da kaum machbar und hier sollte dann vor allem dass weitere Erfahrung sammeln, für diese jungen Spieler im Vordergrund stehen. Auch der aktuelle Nachwuchstrainer Schachfreund Ludwig, sieht dies im Vorfeld ganz genauso und weiß den ständigen Motivationsbedarf aller Beteiligten, über den gesamten Saisonverlauf hinweg. Die zum Teil richtig guten Ergebnisse, des nur bedingt vergleichbaren GSC III aus der letztjährigen Saison, kamen ja mehr oder weniger nur Dank der beiden erfahrenen Spitzenbretter mit Willi Opitz und Frank Thieme zustande, welche mit 6,5 Punkten aus sieben Partien bzw. sieben aus acht, den Großteil aller Zähler erzielten und damit auch erst den einen 3:1 Sieg, sowie die insgesamt gleich sechs zu Buche stehenden Unentschieden, möglich machten. Allerdings, erkämpfte sich zudem Tim Seifert mit 1,5 Punkten, dabei ebenfalls die ersten harten Wettkampfsporen, seines noch jungen Schachdaseins. In der nunmehr bevorstehenden ersten Runde, trifft sich im Festsaal, des inzwischen zum Stammspiellokal gemauserten Bürgerheim Glauchaus, die alte Garde mit den jungen Fohlen, zum aktuellen Saisonpremierematch. Zu erwarten ist hierbei, allein nur ein ganz klarer Auftakterfolg für die gastgebende Dritte des Vereins, wobei bereits ein winziger halber Punkt für die Gäste aus dem Muldestädter Sportpark, eine echt Überraschung wäre. Selbst der schon jetzt definitiv feststehende, immerwährende Ausfall von Schachfreund Thieme im Aufgebot des Seniorenquartetts, spielt hierbei mit Sicherheit keinerlei entscheidende Rolle.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 2        11.10.15

PUNKTSPIELSAISON DER SCHACHSPIELER, NIMMT LANGSAM FAHRT AUF
Drei Wochen nach Saisonbeginn, galt es für die Mannschaften des Freistaates, nunmehr zum zweiten Mal, die Schachfiguren an den Wettkampfbretter, wieder wirbeln zu lassen. Den zwei Teams des Glauchauer SC 1873, ging es da nicht anders, als all den anderen im Spiel befindlichen Turnierachtern.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – Siebenlehner SV   5 : 3

Als letztjähriger, punktloser Absteiger aus der 1. Landesklasse, reiste die Erste der Siebenlehner, in den Sportpark der Muldestadt an. Dort warteten in ihren zweiten Heimspiel in Folge, die Mannen der Glauchauer Ersten. Beide Teams waren dabei heuer, mit einer unnötigen Punkteteilung, in diese Saison gestartet und nur die Glauchauer hatten auch diesmal wieder ihren Stammachter zur Verfügung, wogegen die Mittelsachsen gleich zwei Ersatzleute mitführten. Die Begegnung selbst, begann nach reichlich zwei Stunden, erst einmal mit zwei verhaltenen Punkteteilungen, an den Brettern sieben bzw. fünf. Beteiligt daran, waren aus Sicht der Gastgeber, zunächst Ralf Wegener und wenig später dann auch Teamkollege Ronny Seifert. Währenddessen der Erstgenannte das Remisangebot seines Gegenübers gerne annahm, war es in der Folge am Callenberger, die Friedensbotschaft, an seinen Kontrahenten zu verkünden. Erst knapp 60 Minuten später, zeigte sich der erste Sieger des Tages. Dies gelang dem heimischen Lutz Köhler an Position sechs, Dank einer konsequenten Partieführung, nach der Hergabe seines eigenen Turmes, für zwei Leichtfiguren. Mit diesem schön heraus gespielten Sieg, seitens der Hausherren, dauerte es sodann nur noch eine weitere halbe Stunde, bevor der nächste Großteil der Glauchauer Mannschaftskameraden, sich fast schon geschlossen, mit vier weiteren sicheren Remisen, ins eigene Dienstgeschehen einbrachten. In der namentlichen Reihenfolge Bastian Benicke, Peter Nagorny, Jens Becher und Sven Weigand, an den Brettern acht, vier, zwei und eins, stand es sodann nach knapp 220 Minuten, schließlich bereits 4:3, für die Kreisstädter. Sowohl der junge Niederlungwitzer, als auch der erfahrene Remser oder die beiden Gesauer Spitzenspieler, verbuchten hierbei ziemlich mühelos, diese nötigen Brettzähler, zu Gunsten ihres GSC. Das nunmehr noch nötige Unentschieden stets vor Augen, nutzte der zuletzt noch unter Wert geschlagene Meeraner Rüdiger Schönrock, nicht nur auf Grund des gegnerischen Qualitätsopfers folgerichtig aus, wobei sein Gegner an Position drei, nach einem vertanen Dauerschach, auch das eigene gestrickte Mattnetz, dann endgültig nichts mehr nutzte und er letztlich nach mehr als Stunden Brettkampfes, ganz einfach die eigenen Segel streichen musste. Mit diesem am Ende, auch völlig verdienten 5 : 3 Mannschaftserfolg der Gastgeber, stehen diese erstmalig seit Jahren, bereits nach nur zwei Runden mit gleich drei Punkten in der aktuellen Tabelle, auf einen richtig guten dritten Rang. Trotzdem sollte man beim GSC, auch damit weiterhin auf dem Teppich bleiben, denn noch hat die aktuelle Spielserie, ja gerade erst einmal angefangen und dennoch darf man dieses eigene Selbstwertgefühl, genauso auch in sich aufnehmen.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SV Eiche Reichenbrand III - GSC II   4 : 3

Erst eins, dann zwei und letztlich sogar drei, kurzerhand war man in Reichenbrand, dann nur noch mit sieben besetzten Brettern dabei. Glücklicherweise, hatte aber auch die gastgebende Dritte des SV Eiche, so seine Aufstellungsprobleme und die zweite Reihe der hiesigen Muldestädter, war schon vor dem ersten Zug, plötzlich wieder im Geschäft. Beide Teams mussten dabei auf ihr erstes Brett verzichten und traten zudem mit reichlich Ersatz diese zweite Punktspielrunde der neuen Saison. Den besseren Start erwischten dann erst einmal die Gäste, welche relativ schnell in Führung gingen. Zwei ganze Mehrbauern, überzeugten auch den Gegner von Jörg Pumpa an Position zwei und somit führten die Glauchauer nach knapp 90 Minuten mit 1:0. Dank dieser Tatsache, gingen die beiden nachfolgenden Bretter vier bzw. drei, keinerlei Risiko in ihren Partien ein und sicherten mit diesen Remisen, den Vorsprung kurz darauf, fast gleichzeitig weiterhin ab. Schon recht glücklich, kam hierbei der Niederlungwitzer Gunar Scholz zu seiner Punkteteilung, wogegen der Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, in optisch leicht besserer Stellung, verdientermaßen das Unentschieden holte. Nach etwa zwei Stunden Spieldauer, einigte sich gleichfalls der Meeraner Ersatzmann in den Reihen des GSC, Peter Paluch auf den nächsten halben Brettzähler, an seiner Position acht. Eine weitere Stunde später, reichten sich genauso die Kontrahenten an Position sechs friedlich die Hände, angesichts ihrer geschlossenen und ausgeglichenen Partiestellung. Gleichzeitig jedoch, entwickelte sich die Begegnung am Nachbarbrett sieben, wieder etwas zu Ungunsten des zweiten Glauchauer Ersatzmann Bernd Wollmann. Der aktuelle Teamoldie, zeigte schon in der Vergangenheit, des Öfteren frauliche Partieprobleme und tat sich auch neuerlich, ziemlich schwer. Noch weit vor der obligatorischen Zeitkontrolle schließlich, reichten der heimischen Gegnerin, die eigene Mehrbauernschaft, um das Eicheteam im Ergebnisprotokoll, nunmehr wieder gleichzustellen. Die sichtliche Frauenpower im Team der Randchemnitzer, verhalf ihnen am Ende sogar noch, zum wenn auch etwas glücklichen, aber kämpferisch auch verdienten Mannschaftssieg. Leidtragender hierbei, war neben Schachfreund Wollmann, fernerhin genauso der Niederlungwitzer Knut Ludwig, welcher seine eigentlich ständig, guten bestehenden Remischancen, letztlich doch noch begraben musste. Nach fast gut fünf Stunden intensiven Brettauftritten, waren es sodann also die Gastgeber, welche sich ein knappes 4 : 3 Schlussresultat, in der noch jungen Saisontabelle, gutschreiben lassen konnten. Derzeit stehen die Reichenbrander damit auf Rang vier dieser Staffel B, währenddessen sich die Muldestädter, mit ihren einen Teamzähler aus der Auftaktrunde, erst einmal auf den 8. Platz wiederfinden. Etwas ärgerlich, ist diese völlig unnötige Konstellation allemal, aber weiterhin ist reichlich Zeit für die Zweite des GSC, dies grundlegend zu revidieren.  

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 Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 2        11.10.15 

AM SONNTAG ZWEITE RUNDE, DER MANNSCHAFTSPUNKTSPIELE IM SCHACH
Ihren Spielzyklus folgend, steht morgen der zweite Punktspieltag auf der sächsischen Schachebene an und die beiden Teams des Glauchauer SC 1873, müssen damit ebenso wieder Farbe, an den Wettkampfbrettern der aktuellen Saison 2015/16 bekennen. Diesmal jedoch haben allein die Männer der eigenen Ersten Heimrecht, währenddessen die zweite Reihe der Muldestädter, auswärts antreten müssen.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – Siebenlehner SV

Genauso wie der Absteiger aus der 1. Landesklasse, trauern die Spieler der ersten Mannschaft des Vereins, der sich dargebotenen Gewinnchance, gegen den in Unterzahl angetretenen Gegner ihrer Auftaktbegegnung, immer noch hinterher. Demzufolge wollen wohl beide Kontrahenten, nunmehr dieses Mal um so mehr ihr Bestes geben, um den da liegen gelassenen einen Mannschaftszähler, wieder zurückzuholen. Dabei begegnen sich heuer Beide von der Spielstärke her, in etwa auf Augenhöhe, da ja die Gäste aus Siebenlehn, bereits seit zwei Jahren, auf ihr ehemaliges Superbrett eins verzichten müssen und sich die heimischen Glauchauer ihrerseits, in dieser Hinsicht, inzwischen doch ganz ordentlich verstärkt zeigen können. Nicht nur deshalb ist den gastgebenden Muldestädtern, ein möglicher Sieg durchaus zu zutrauen, wenn man denn erneut mit der Stammformation, in den eigenen Vereinsräumen des heimatlichen Sportparks antreten kann und die letztens unter Wert gebliebenen, vermeintlichen drei Stützen an den Brettern drei, fünf und sieben, ihr wahres Leistungspotenzial in die Waagschale werfen werden. Die Mittelsachsen werden das Ganze letztlich aus der eigenen Sicht heraus gestalten wollen und damit dürfte der endgültige Spielausgang, wiederum entsprechend offen sein. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SV Eiche Reichenbrand III - GSC II

Mit dem einen Punktgewinn von vor drei Wochen, gegen die am Ende gleichstarken Sachsenringaktiven zuhause, müssen die Männer der zweiten Reihe des GSC diesmal in Chemnitz, bei der dortigen Dritten des SV Eiche Reichenbrand antreten. In der letzten Saison gelang den Muldestädtern da ein beachtliches Remis, allerdings auch unter Mithilfe der Gastgeber, in Form eines kampflosen Punktgewinns am Brett drei. Ähnliches dürfte sich diesmal sicherlich nicht wiederholen, zudem sich die weit leistungsstärkeren Hausherren bereits zu Beginn dieser neuen Spielserie, beim  mannschaftlichen Unentschieden in Lichtenstein, nicht gerade erfolgreich präsentiert haben. Ist also abzuwarten, wie sich diese Begegnung der beiden aktuellen Tabellennachbarn entwickelt und wer am Ende vielleicht auch das Quäntchen mehr Glück an diesem Sonntag hatte. Erstes Ziel der Glauchauer, sollte aber die erneute eigene Punkteteilung sein, denn jeder erzielte Zähler, hilft ja sodann im Kampf um den Klassenerhalt mit.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        Vereinsmeisterschaft        09/15 - 07/16

JUBILÄUMSSERIE BEI GLAUCHAUS SCHACHSPIELERN, STEHT AN
In alt bekannter Weise, läuft auch in der neuen Spielsaison 2015/16, die Vereinsmeisterschaft des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, an den freitäglichen Trainingsabenden der nächsten knapp acht Monate ab. Als Örtlichkeit der inzwischen 25. Auflage, dienen hierbei die eigenen Vereinsräume im Mehrzweckgebäude des Muldestädter Sportparks, in der Meeraner Strasse 49, um die sieben Runden im Schweizer System zu absolvieren. Bei exakt gleicher Teilnehmerzahl wie im Vorjahr, sind zudem kaum irgendwelche Überraschungen zu erwarten, da wie in den letzten Jahren auch schon, nunmehr aber bereits die halbe erste Mannschaft des Klubs, sich diesem Kriterium der eigenen Zugehörigkeit, nicht stellen möchte. Hier ist also die Freiheit des Andersdenkens, seit dem Mauerfall vor 25 Jahren, voll wahrgenommen. Trotzdem akzeptieren die ständig Treuen der alten Hackordnung, diese eigenen Entscheidungen jedes Einzelnen natürlich und gehen ihrerseits mit dem selben Heißhunger an den Start, wie schon immer. Besonders der Gesauer Sven Weigand ist es nach seinen inzwischen vierzehn Titeln bei insgesamt zwanzig Teilnahmen, noch immer nicht Leid, sich auch heuer der wartenden Meute zu stellen. In vorderster Front, dürfte dort wiederholt Peter Nagorny (2. Platz 2014/15) aus Remse und der Glauchauer Lutz Köhler (4.), zu finden sein. Das immer noch aufstrebende Nachwuchstalent Bastian Benicke (2.) aus Niederlungwitz und Gemeindemitglied Thomas Drauschke (6.), zählen ebenso zu den erweiterten Titelaspiranten der neuen Wettkampfserie, wie auch immer schon, der einheimische Jörg Pumpa (5). Letzterer dient dabei mit seinen ständigen Überraschungssiegen, vor allem gegen den Kronprinzen ganz oben, nicht nur sich selbst, sondern meistens auch noch den anderen Medaillenkandidaten dazu, um den Meisterschaftsverlauf spannend zu gestalten. Natürlich zählen hierbei jedes Jahr, gleichermaßen andere Teilnehmer genauso dazu und gerade diese Mischung, verspricht sicherlich für dieses Jubiläumschampionat des GSC 1873, die erhoffte Spannung, bis zum Mai nächsten Jahres. Zum ersten Mal dieser Schachatmosphäre, stellt sich Neumitglied Manfred Szameitat aus der Muldestadt, welcher sich gerade gegen die Seniorenriege um Bernd Wollmann und Co., derweil schon so manches Mal, richtig gut in Szene setzen konnte. Das breite Mittelfeld um die Spieler aus der zweiten Reihe, wie Gunar Scholz aus Niederlungwitz und die weiteren Senioren, angeführt von Rainer Bergmann, werden sich also ebenso kräftig an den Schachbrettern duellieren, wie all die anderen Teilnehmer ganz oben oder ganz unten. Gerade für den diesmal seine zweite Vereinsmeisterschaft spielenden U16-Akteur Benjamin Schöltzke, mit Sicherheit ein große Herausforderung und zugleich bestes Mittel zum Lernen. Die Auslosung der Auftaktrunde, brachte schließlich folgende Paarungen zustande; Weigand gegen Nötzel, Ludwig - Nagorny, Köhler, L. - Raabs, Burkhardt - Drauschke, Benicke - Ackermann, Paluch - Pumpa, Scholz - Wollmann und Schöltzke gegen Bergmann, spielfrei bleibt dagegen in Runde eins, erstmal noch der Neueinsteiger Szameitat. Jeden Einzelnen die besten Züge, in den zur Verfügung stehenden insgesamt 120 Minuten Bedenkzeit pro Partie, wünscht natürlich auch wieder Turnierleiter Jörg Pumpa und hofft hierbei zugleich, auf eine terminsichere Turnierserie, bei ständig fairen Partieabläufen und vielen sehenswerten Kämpfen. Auf denn, jetzt gilt es!

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 Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 1        20.09.15 

MÜHEVOLLE GLAUCHAUER PUNKTETEILUNGEN, BEIM SCHACHSTART IN DIE AKTUELLE MANNSCHAFTSSERIE
Kurz vor dem anstehenden Herbstanfang, stiegen die sächsischen Schachteams am vergangenen Sonntag, in ihre neue Saison. Erneut war der Glauchauer SC 1873, hierbei auf dieser Spielebene des SVS, traditionell mit seinen beiden gestandenen Wettkampfachtern dabei. Gleich zum Auftakt, durften hierbei alle Muldestädter Vertreter, an den hauseigenen Brettern, in der Meeraner Strasse Platz nehmen.
 
2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SC Naunhof   4 : 4

Gegen den zweiten Leipziger Bezirksligaaufsteiger, mussten die Spieler der Ersten, heuer das allererste Mal ihr Können zeigen, obwohl man ja schon so manche Saison in dieser B-Staffel, der letzten Jahren zu bestreiten hatte. Nicht nur weil die Naunhofer also als Neuling auftraten und zudem von der Papierform her, wohl gleichzeitig als erster Abstiegskandidat gelten dürfte und obendrein noch ohne ihr Spitzenbrett, mit gleich zwei Ersatzleuten anreisen mussten, gingen die Hausherren als klarer Favorit in dieses Auftaktmatch 2015/16. Dementsprechend gut, lief es denn zunächst auch für die Glauchauer, mit dem kampflosen Sieg vom Gesauer Sven Weigand an Position eins und dem zweiten vollen Punkterfolg, des anderen Spitzenmanns aus Gesau Jens Becher, der mit einem gelungen taktischen Einschlag in die gegnerische schwarze Stellung, bereits nach knapp neunzig Minuten, den heimischen Erfolgsweg fortsetzte. Nach etwa zwei Stunden, mit leider nur sehr wenigen Zügen, einigten sich danach die beiden Kontrahenten am 6. Brett, sehr friedlich auf Remis. Angesichts der bereits 45 Minuten später folgenden, beiden unerwarteten Niederlagen der gastgebenden  Bretter drei und sieben, hätte der dort beteiligte Glauchauer Lutz Köhler, wohl letztlich doch die eigene Partie, noch etwas weiter voran getrieben. Ziemlich lange Gesichter, machten infolgedessen aber die unglücksvollen Mannschaftskameraden aus Meerane und Glauchau, Rüdiger Schönrock und Ralf Wegner. Einfach zu passiv und noch dazu schlecht aufgestellt, zeigte sich hier der erstgenannte Stammneuling aus der Nachbarstadt und beim Muldestädter, gaben gleich zwei Fehlzüge in Folge, den ganz entscheidenden Ausschlag, zum eigenen Partieverlust. Wie aus dem Nichts, standen die Naunhofer, damit plötzlich wieder Mittendrin, in diesen Punktekampf und überraschten die Glauchauer zusehends, mit dieser Aufholjagd. Mit einer jederzeit verdienten Punkteteilung, ließen die Gastgeber zwar nach gut drei Stunden Kampf, wohl erneut etwas liegen, konnten die verdiente Führung ihrerseits, jedoch nur einige Zeit später, erneut herbeiführen. Gerade der Niederlungwitzer Bastian Benicke, haderte angesichts der vergebenen eigenen Chance, auf den möglichen Sieg an Position acht, schon etwas mit sich selbst. Erleichtert hingegen, zeigte sich Mannschaftskamerad Peter Nagorny seinerseits am vierten Brett, mit dem erwarteten vollen Punkterfolg. Für den Remser hinten heraus, bei klaren Stellungs- und Figurenvorteil  auch völlig verdient, konnte der Gegenüber doch nur noch zuschauen, wie es da dem Ende zugeht. Trotz dieses zuversichtlichen 4:3 Zwischenergebnis aus Sicht der GSC-Mannen, schlugen die angereisten Parthestädter, jedoch ein weiteres Mal kräftig zurück. Alles entscheidend dafür, war die sich in Zeitnot anbahnende Niederlage des heimischen Brettes fünf, mit dem dort agierenden Callenberger Ronny Seifert, welcher selbst mit gewissen Schwindelchancen, das urplötzliche Aus nach gut 3,5 Stunden, nicht mehr abwenden konnte. Somit kamen die definierte Außenseiter, letztlich zur glücklichen 4 : 4 Punkteteilung und ließen dazu, sichtlich enttäuschte Glauchauer zurück. Den Staffelneuling sollte dieser auch moralisch wirkende ein Mannschaftszähler, dennoch vergönnt sein und den hiesigen Kreisstädtern ihrerseits, die  erste Lehre darstellen. Ist nur zu hoffen, dass man diesen völlig unnötigen Punktverlust in Stammformation, nicht irgendwann noch nachweinen muss.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SC Sachsenring   4:4

Wie schon vor einem Jahr auch, saßen sich zu Beginn dieser Punktspielserie 2015/16, die Aktiven der beiden hiesigen großen Kreisstädte aus Glauchau und Hohenstein-Ernstthal gegenüber. Einzig der kleine Unterschied, dass die Muldestädter diesmal ihrerseits, die Gastgeberrolle ausfüllten. In ihrer zweiten Saison auf oberster Bezirksklassenebene, konnten die Hausherren gleich Mal ihren Stammachter vertrauen und rechneten sich nach Bekanntwerden der gegnerischen Aufstellung, insgeheim eigene Sieghoffnungen aus. Die mit zwei Mann Ersatz angereisten Sachsenringer, wollten natürlich ihrerseits, trotzdem zumindest nicht verlieren. Ein frühzeitiges Remis nach knapp 75 Minuten, durch Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel am 3. Brett, eröffnete den Punktereigen der beiden Teams, an diesen Tag. Mehr als zwei Stunden dauerte es sodann, bevor mit dem Punktverlust des Meeraners Rainer Raabs an Position sieben, das GSC-Team erstmals in Rückstand geriet. Mit Beginn der dritten Wettkampfstunde, war es auf Seiten der Gastgeber Knut Ludwig, welcher die eigenen Farben wieder zurück ins Spiel brachte und mit einem klar gewonnenen Endspiel, die einzige weibliche Spielerin im Raum, sicher bezwingen konnte. Glücklich über sein Remis, war in der Folge auch Rainer Bergmann am 5. Brett, welcher hierbei im Nachgang, allein die etwas gedrückte eigene Stellung, bemängeln musste. Nur kurze Zeit später, hatten die Glauchauer jedoch erneut, die 3:2 Führung, für die Gäste hinzunehmen, wenngleich da bereits mehr als 220 Minuten Bedenkzeit, ins Land gegangen waren. Der leidtragende hauseigene Vereinspräsident Axel Burkhardt, hatte dazu keinerlei Chancen, das Nullresultat irgendwie abwenden zu können, fehlten ihm doch gleich zwei Bauern, in seinem Endspiel mit Schwerfigurenbeteiligung. Ein sichtlich schöner und völlig verdienter Partiegewinn von Gunar Scholz aus Niederlungwitz am Brett vier, brachte nur wenig später, aber bereits den nächsten Gleichstand in dieser Begegnung und auch das sichere Remis vom einheimischen Muldestädter Jörg Pumpa an zwei, änderte diese Situation nach knapp vier Stunden des Auf und Ab, nicht wirklich. Nunmehr lag es an den beiden Spitzenleuten in vorderster Reihe, welches Team seine eigenen Vorgaben, noch erfolgreich umsetzen durfte. Letztlich reichten aber beiden Kontrahenten, selbst mehr als 5,5 Stunden des intensiven Ringens nicht mehr, um den eigenen Gewinnweg zu finden und somit trug man ein 4 : 4, in das abschließende Spielformular ein. Damit sicherte wieder einmal Thomas Drauschke, wenigstens das Minimalziel der Punkteteilung und zugleich können beide Kreisstädter Vertretungen, wohl ferner erst einmal mit diesem Resultat leben, denn noch ist die Saison ja gerade mal eröffnet.

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 Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 1        20.09.15 

PUNKTSPIELAUFTAKT BEIM SCHACHVERBAND SACHSEN, GSC 1873 MIT ZWEI MANNSCHAFTEN DABEI
Genau an dem gleiche Septembersonntag wie im Vorjahr, starten die Schachachter des Freistaates, in ihre neue Spielsaison.
Die Wettkampfvorgaben, sind hierbei immer noch die gleichen und das heißt dann für alle, an den acht Bretter ab 9.00 Uhr Platz zu nehmen und den Gegner, innerhalb der zwei Stunden mit vierzig Zügen und erster Zeitkontrolle, sowie mit einer weiteren Stunde Bedenkzeit, bis zum endgültigen Blättchenfall, zu besiegen. Die nunmehr auch schon 25. Saison seit Neugründung des Glauchauer Schachclub 1873, steht hierbei den hiesigen Muldestädter Verein bevor, welcher erneut mit zwei Wettkampfteams, ins Rennen geht. Zum Einen mit der ersten Reihe des Klubs, in der 2. Landesklasse und zum Anderen, mit der zweiten Mannschaft, innerhalb der 1. Bezirksklasse. Beide Glauchauer Vertreter haben dazu an diesem ersten Spieltag Heimrecht und erwarten die anreisende Gegnerschaft, sodann im eigenen Spiellokal des Sportparks, an der Meeraner Strasse 49.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SC Naunhof

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Mit der Rückkehr, in die eigentlich ungeliebte Leipziger Staffel dieser zweiten Landesklasse, nach immerhin sechs Jahren auf  überwiegend erzgebirgischen Gebiet, geht man dennoch optimistisch an das Ganze. Die zuletzt gleich zweimal durchgestandenen Abstiegsduelle, mit den Ehrenfriedersdorfern 2013/14 und den Blumenauern 2014/15, sprechen zudem von nicht gerade von voller Zufriedenheit der Glauchauer Ersten, bei ihren Auftritten in dieser C-Staffel des SVS. Auch wenn man sich vor fünf Monaten, gegen die letztgenannten Erzgebirgler, ein weiteres Mal verlässlich zeigte und sogar noch den höchsten Saisonsieg, mit einem 5,5:2,5 hinlegte, stand man dennoch lange Zeit unter dem Druck, die Klasse halten zu können. Begonnen hatte Alles, durch die wahrlich unglückliche 3:5 Niederlage, bei dem dort stark angetretenen Aufgebot, dieser fortwährenden Auer Wundertüte des ESV Nickelhütte drei. Das folgende Heimduell gegen die Plauener dritten Reihe, ging dann auch noch gleich, für die Gäste über die Bühne. Erst die beiden knappen 4,5:3,5 Erfolge über die andere Stadtvertretung aus dem Vogtland und ganz besonders der hinten heraus, völlig überraschende Sieg gegen die starken Stollberger, brachte mit Tabellenrang fünf, zwischenzeitlich etwas Luft in den Abstiegskampf. Das unnötige 3:5 beim netten Erzrivalen Crimmitschau, der schließlich wohl auch dadurch einen ganz entscheidenden Schritt, in Richtung des späteren Aufstiegs in die höhere 1. Landesklasse machen konnte und genauso der sang- und klanglose 1.5:6,5 Heimuntergang in Runde sieben, gegen die zweite Reihe des SV Eiche Reichenbrand, ging wahrlich nicht ganz spurlos an den beteiligten Glauchauern vorbei. Da halfen, auch die zwei mannschaftlichen Punkteteilungen, mit der Dritten in Wilkau-Haßlau und den zu selber vergebenen möglichen Bigpoint, bei dem bereits schon feststehenden Annaberger Absteiger nicht, den Sack vorzeitig zuzubinden. Mit dem stärkstmöglichen Aufgebot allerdings, zeigte man am Ende der Serie, dann sein tatsächliches Können an den Schachbrettern und sicherte mit 9:9 Mannschaftszählern, bei letztlich erzielten 34 Brettpunkten, diese Klasse für ein weiteres Jahr der Zugehörigkeit. Als zweiten Absteiger, erwischte es somit den VSC Plauen 1952 seinerseits, erstmals in der Bezirksliga antreten zu müssen. Für den zufriedenstellenden sechsten Rang des GSC 1873 indes, holten vor allem die Schachfreunde Weigand und Seifert, mit ihren erkämpften vier Partiesiegen, zwei bzw. vier Remisen und nur einer einzigen Brettniederlage, bei ihren acht bzw. neun Einsätzen, dem Team höchstwichtige Zähler, gegen den Abstieg. Gleiches gilt in aller Form, natürlich genauso dem Joker der Mannschaft, Neuzugang Schönrock, durch seine zwei Maximalausbeuten am 7. bzw. 8 Brett. Nochmals hervorzuheben, ist denn auch die belohnende  Wertzahlerhöhung des Gesauer Spitzenbretts, um gleich mal zwischenzeitlich 41 Punkte (DWZ 2031). Eine richtig schlechte Saison, erwischte hingegen Mannschaftskamerad Becher an Position zwei, mit seiner bescheidenen Bilanz von Drei aus Acht, was durchaus Grund genug für ihn ist, dies schnellstens wieder zu revidieren. Noch jämmerlicher, präsentierte sich da sogar der eigene Lichtensteiner Mannschaftskapitän Nötzel, welcher gar nur 1,5 Zähler, aus seinen  acht Partien, für das eigene Team holte. Der Rest zeigte sich durchschnittlich, bei um die vier Brettpunkte. Nunmehr steht den hiesigen Muldestädtern, ferner eine erfolgversprechendere Aufstellung, mit den beiden Gesauern Sven Weigand (2014) und Jens Becher (1966) am 1. und 2. Brett, sowie Rüdiger Schönrock (1934) an Position drei, dem neuen Remser Mannschaftsleiter Peter Nagorny (1859) an vier, Ronny Seifert(1843)aus Callenberg an fünf, den beiden Glauchauern Lutz Köhler (1839) und Ralf Wegner (1792) an sechs und sieben, und letztlich noch der einzige starke Junior im Stammachter, Bastian Benicke (1699) aus Niederlungwitz, zur Verfügung. Für diese Aktiven gilt es also, endlich wieder einmal eine richtig gute Mannschaftssaison, 2015/16 hinzulegen. Die notwendigen spielerischen Voraussetzungen hierzu, hat diese gemeldete Stammformation sicherlich und wenn es in Anbetracht der Staffelgegnerschaft, mal richtig gut für die Kreisstädter läuft, haben diese sogar insgeheim ihre mögliche Mitchancen, ein kleines Wörtchen ganz oben in der Tabelle, mitreden zu können. Als erster Kontrahent, reist hierzu der Leipziger Bezirksligaaufsteiger SC Naunhof an, der augenscheinlich einen erfolgversprechenden Auftakt, für die Glauchauer Erste verspricht. Natürlich dürfen die Gastgeber im heimischen Sportparkgebäude, den Neuling nicht unterschätzen und einfach von Beginn an, auf die eigenen Stärke vertrauen, womit alsdann am Ende, gleich mal die zwei ersten Teampunkte, in der Tabelle dieser neuen Staffelherausforderung, stehen sollten. Wenn es letztlich, sogar der erhoffte klare Sieg werden sollte, umso besser für den Start des GSC und die eigene Moral der Mannschaft, bei jeden einzelnen Akteur. Die klare Außenseiterrolle, tragen also die Gäste und diese werden die Parthestädter aus dem grünen Leipziger Umland, sicherlich ebenso, ihrerseits bestmöglich nutzen wollen. Hoffentlich gelingt den Hausherren trotz alledem, der scheinbar leichte Saisoneintritt und hierzu schon mal alles Gute.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II  - SC Sachsenring
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Nach dem erhofften ersten Klassenerhalt 2014/15, als bester Neunter der drei Staffel im Chemnitzer Spielbezirk, will Glauchaus Zweite, natürlich auch heuer, am Ende in dieser 1. Bezirksklasse, erfolgreich bestehen. In ihrem Debütjahr, präsentierten sich die beteiligten Akteure, da zum Teil noch recht zaghaft und zeigten leider nur bedingt, die eigenen vorhanden guten Partieansätze. Allein die beiden aktiven Spitzenbretter mit den Schachfreunden Drauschke und Pumpa, bewiesen ihre wahre Spielstärke, schon mal vorzüglich. Aus völlig unbekannten Gründen, vollzog sich der geplante Auftritt des eigentlichen Neuzugangs von Jens Ackermann, überhaupt nicht und somit stand seine Stammmeldung an Position zwei, einzig auf dem Papier. Zu einen kampflosen Bretteinsatz, kam es für ihn also nur, in der Auftaktbegegnung in Oberlungwitz beim SC Sachsenring und in der Folge mussten die Glauchauer, dann noch bei ihrer bitteren Saisonniederlage von 2:6, im erzgebirgischen Aue und deren vierten Reihe, sein zweites Brett, unbesetzt lassen. In Unterzahl, errangen die Muldestädter, jedoch überraschend ein 4:4 bei den Karl-May-Städtern, gleich zu Beginn, als Neuling in dieser Staffel B. Die erwartete, aber dennoch zu hohe 6,5:1,5 Heimniederlage, zeigte dann allerdings ganz schnell wieder, welche Mühen zum Nichtabstieg, noch bevorstehen sollten. Der durchaus beachtliche Sieg mit 4,5:3,5, unter Mithilfe der Gastgeber im fernen Hartha, lies das Team aber bereits in Runde drei, wieder euphorisch werden. Selbst die anschließende Punkteteilung, mit den späteren Absteiger der zweiten Reihe des ESV Döbeln, war als erneuter Warnschuss für die hiesigen Kreisstädter, im Team kaum richtig zu bemerken. Was folgte waren zwei unnötige 3:5 Niederlagen, gegen die Crimmitschauer Zweite und deren Dritte. Gerade gegen die letztgenannten patzten ganz besonders, die weit stärker eingeschätzten Bretter fünf bis sieben des GSC. Und damit vergab man eine gute Möglichkeit, sich schon frühzeitig aus der Abstiegszone, zu stehlen. Trotzdem stand zwischenzeitlich, ein erstaunlicher 7. Tabellenrang zu Buche, da auch die Konkurrenz untereinander, teilweise unnötige Federn lies. Der zweite knappe Saisonsieg, über die mit nur sieben angereisten Akteure aus Limbach-Oberfrohna, war wohl der entscheidende Befreiungsschlag für die heimischen Glauchauer, sich den notwendigen vorletzten Platz zum Nichtabstieg, auch bis zum Schluss hin fest zu sichern. Dies gelang letztlich wie erwartet, beim 4:4 Auswärtsspiel des GSC, im Abschlussduell mit der dritten Vertretung des SV Eiche Reichenbrand, jedoch erneut, lediglich unter der kräftigen Mithilfe der vorderen eigenen Bretter und eines erneuten Gastgeschenk der Hausherren an Position drei. Mit den nunmehr erreichte 7:11 Gesamtpunktestand und insgesamt 30,5 Brettzählern des GSC, war denn der Klassenerhalt gesichert.  Die manifestierte Gesamttendenz der Muldestädter aber, mit den herausragenden Leistungen des Niederlungwitzer Drauschke am Spitzenbrett, welcher mit 5,5 Punkten in acht Partien, sicherlich den Grundstein für eine erfolgreiche Mannschaftssaison legen konnte, sollte besonders den weiter hinten eingesetzten Spielern, etwas zu denken geben. Als zweiten Vater des Nichtabstiegs, kann sich da natürlich Teamkollege Pumpa (6 aus 9), herausnehmen, auch wenn ihm selbst, hierbei die beiden erzielten kampflosen Punkte, schon selbst mächtig angestunken haben. Gleiches gilt wohl irgendwie auch, für den zweiten Niederlungwitzer beim GSC Schachfreund Scholz und seinen Punktanteilen von 2,5 bzw. 4,5 Zählern, in der mannschaftlichen Endbilanz dieser abgelaufenen Serie. Der Rest kann mit seiner Brettbilanz zwischen 1,5 und 2,5 Zählern, ganz einfach nicht zufrieden sein. Noch im Rahmen seiner Möglichkeiten, sei hier zumindest noch der Dauerersatz Bernd Wollmann (3 aus 9, als Positiv erwähnt sein. Für die neue Saison, scheint sich dahingehend, gleichwohl etwas Besserung anzubahnen. Neben den bereits erwähnten, erfolgreichen Spitzenakteuren Thomas Drauschke (1711) und Jörg Pumpa (1667), setzt sich dahinter das ehemals siebente Brett der Ersten des GSC, Dietmar Nötzel (1536) aus Lichtenstein an die dritte Position, währenddessen die Reihenfolge dahinter leicht verändert antritt. Weiterhin an Position vier gemeldet sind Gunar Scholz (1552) und der Glauchauer Rainer Bergmann (1543) an fünf. Die Bretter tauschen hingegen Knut Ludwig (1452) aus Niederlungwitz, welcher jetzt an sechs Platz nimmt, dahinter dann ist der Meeraner Rainer Raabs (1444) aufgeboten und schließlich an acht, folgt noch der heimische Vereinspräsident Axel Burkhardt (1427). Ist nur zu hoffen, dass sich gerade Schachfreund Nötzel erfolgreich einsortiert und letztlich auch die hinteren Positionen, zu alter Kampfstärke finden. Auf jeden Fall, scheint man für die Punktspielserie 2015/16 gut gerüstet zu sein, um sich nunmehr endgültig, auf dieser Schachebene festzusetzen. Zum zweiten Mal heißt hierbei der Auftaktgegner SC Sachsenring, wobei die anderen Kreisstädter, diesmal in Glauchau antreten müssen. Gleich zu Beginn dieser Mannschaftsmeisterschaften, das Richtige zum Warmwerden der beiden Teams. Die Chancen zum Punktgewinn, haben sicherlich die Gäste, genauso wie die Hausherren und somit wird es auf jeden Fall, spannend zugehen. Vielleicht ist auch das Quäntchen Glück für den Tüchtigeren ausschlaggebend, aber jeder einzelne Bretterfolg, kann hier den möglichen Gesamtsieg bringen. Leichte Vorteile dürften die Sachsenringspieler, trotz allem theoretisch, innerhalb der gesamten acht Partiebereiche haben, aber mit dem nötigen Engagement der beteiligten heimischen Akteure, ist die Lage dort durchaus beherrschbar. Mit einem erneuten Unentschieden, wären Alle wohl ebenso zufrieden. Na denn losgelegt und alles Gute.

b        e        r        i        c        h        t

 Glauchauer Schachclub 1873  Saison 2015/16  21. Vergleichskampf  GSC 1873 gegen CSC Aufbau 95  18.09.15 

ERFOLGSGESCHICHTE DER BEGEGNUNGEN, ZWISCHEN GSC 1873 UND CSC AUFBAU ‘95, ZUM 21. MAL 
Einen gelungenen Abend, verbrachten die vertretenen Schachfreunde der beiden seit 1989 verbundenen Vereine aus Chemnitz und Glauchau, am Freitag in den Räumen des Spiellokals der Muldestädter, im Sportpark der Stadt. Im Mittelpunkt des Ganzen, stand wie immer schon, dabei der alljährlich anstehende Vergleichskampf. Nachdem man sich allerdings diesmal, zuerst um das eigene leibliche Wohl gekümmert hatte und der Holzkohlegrill im Mittelpunkt stand, nahmen Aktiven erst dann an den Schachtischen Platz. Hierbei wurde letztlich an immerhin zehn Wettkampfbrettern, wieder einmal die beste Mannschaft gesucht. Seit ein paar Jahren, zwar nur noch unter der Maßgabe von Schnellschachbedingungen, welche für dieses Mal auf 25 Minuten pro Spieler und Partie, festgesetzt wurden. Im Aufgebot der Gastgeber, nahmen an Position eins Jens Becher, zwei Rüdiger Schönrock, drei Peter Nagorny, vier Bastian Benicke, fünf Thomas Drauschke, sechs Jörg Pumpa, sieben Dietmar Nötzel, acht Gunar Scholz, neun Knut Ludwig und an Position zehn Jochen Ackermann, den Kampf um die einzelnen Partiepunkte auf. In den Reihen der Gäste, taten dies gleichsam die Spieler 1- Volkmar Brand, 2- Matthias Becker, 3- Heiko Kaden, 4- Danny Brand, 5- Sven Hahlbeck, 6- Dirk Böhme, 7- Frank Buschmann, 8- Andreas Stein, sowie die beiden dazugelosten einheimischen 9- Benjamin Schöltzke und 10- Peter Paluch. Währenddessen allerdings auf Seiten der Muldestädter, fast durchweg Teamkameraden aus der 1. Und 2. Mannschaft des Klubs, in ihrer gemeldeten Brettreihenfolge kämpften, konnten die Chemnitzer nur bedingt, ein paar Spitzenleute ihrer beiden oberen Wettkampfteams aufbieten und mussten den Rest, mit der dritten und vierten Reihe von Aufbauspielern füllen. Der so erwartete klare Mannschaftserfolg des gastgebenden GSC, kam also nicht ganz unerwartet und bereitete von Beginn an, kaum Probleme für die Vertreter der Hausherren. So waren es denn auch der Remser Nagorny und der Meeraner Schönrock, aus der heimischen Glauchauer Ersten und der Muldestädter Pumpa, zusammen mit seinem Lichtensteiner Teamkollegen Nötzel aus der Zweiten, welche ziemlich mühelos und dazu verdientermaßen, ihre Partien gewinnen konnten. Zum sicheren Remis, reichte es außerdem für die aufgebotenen Fraktion aus Niederlungwitz, Schachfreund Drauschke, Scholz und Ludwig, allesamt Aktive aus der zweiten Reihe der Gastgeber und genauso noch für den Glauchauer Senior Ackermann, wie auch dem Meeraner Paluch und den heimischen Nachwuchsakteur Schöltzke, beide Letztere, aber wie erwähnt für die Chemnitzer Farben. Nicht so erfolgreich, war leider der Auftritt vom Niederlungwitzer Nachwuchstalent Benicke und der experimentierende Sportfreund Becher aus Gesau, welche in den vorderen Reihen der eigenen Formation, durchaus etwas überraschend, die Segel vorzeitig streichen mussten. Am Ende stand dennoch, ein standesgemäßes 6 : 4 Resultat, in den Analen dieser nunmehr 21 Vergleiche, zwischen den zwei befreundeten Schachklubs, bei nach wie vor ungetrübter guter Stimmungslage. Als letzter Akt folgte sodann, der sogenannte Absacker, in Form des unvermeidlichen Blitzturniers, welches an acht Brettern, erneut im mannschaftlichen Vergleich Glauchau gegen Chemnitz, über die Bühne ging. Hierbei zeigten die Hausherren ein weiteres Mal, ihre andauernde übermächtige Dominanz, in dieser Form der Partieführung auf und somit gab es am Schluss dann vielleicht doch noch die eine oder andere Unstimmigkeit in den Reihen der Gäste zu bemerken, die aber dabei trotzdem nicht die anerkennenden Worte, zu diesem beeindruckenden 41,5 : 22,5 Gesamtergebnis für die gastgebenden Kreisstädter, vermissen ließen. Als beste heimische Blitzer, taten sich dabei mit Abstand, die Schachfreunde Nagorny mit sieben und Becher mit 6,5 Punkten hervor, währenddessen es beim CSC die Familie Brand und Teamkollege Kaden, ihrerseits auf jeweils nur vier Zähler brachten und damit gerade mal, allein den schlechtesten GSC-Akteur mit seinen 3,5 Punkten, hinter sich lassen konnten. In der Gesamtbilanz, der offiziellen mannschaftlichen Freundschaftskämpfe unter „normalen“ Turnierbedingungen jedoch, führen die Aufbauakteure immer noch, wenngleich nunmehr die Statistik, nur noch knappe 22 : 20 Punkte und 96,5 : 92,5 Brettzähler, für diese ausweist.

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  Glauchauer Schachclub 1873  Saison 2015/16  21. Vergleichskampf  GSC 1873 gegen CSC Aufbau 95  18.09.15

BEI DER ANGESAGTEN SCHACHFREUNDSCHAFT, IST NACH WIE VOR KEIN ENDE IN SICHT!
Wieder rechtzeitig vor der ersten Mannschaftspunktspielrunde der neuen Saison 2015/16, überprüfen diesmal die beiden Schachteams aus Glauchau und Chemnitz, ihre aktuellen Wettkampffähigkeiten, mit dem traditionellen Vergleichskampf. In der nunmehr bereits 21. Auflage zwischen den schon brüderlich zu nennenden Vereinen, des hiesigen GSC 1873 und den vom CSC  Aufbau ’95, schlüpfen am heutigen Freitagabend, dann die Schachfreunde aus der Muldestadt, in den Part der freundlichen Gastgeber. Das Treffen im Sportpark, beginnt gegen 19.00 Uhr, zuerst mit den offiziellen Aufeinandertreffen der zwei Wettkampfteams, mit stark verkürzter Bedenkzeit, welche allerdings erst kurz vor den ersten Zügen, noch ganz genau definiert werden wird. Auch die Anzahl der aufgebotenen Mannschaftsbretter, dürfte wohl in ähnlicher Manier bekannt gegeben werden. Nach der obligatorischen „Fresspause“ am Grill, mit reichlichen Getränken, steht alsdann die sogenannte Kür aller Teilnehmer, beim Blitzen mit den Figuren an. Am späten Abend schließlich, sollte man das lockere Zusammensein, mit den eigenen positiven Eindrücken dieser gesamten Veranstaltung, bis zur Neuauflage 2016 in Chemnitz, gut in Erinnerung behalten.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        12. Vergleichskampf        II. gegen I. Msft       11.09.15

GLAUCHAUER SCHACHCLUB 1873 IM INTERNEN DUELL, MIT ERFOLG DER ERSTEN REIHE
In alt bewährter Manier, absolvierten die Vereinskameraden des Klubs, in ihren Spiellokal des Sportparks der Muldestadt, den 12. Vergleichskampf der ersten beiden Wettkampfteams, am vergangenen freitäglichen Trainingsabend. Hierbei galt es im Anschluss an die Saisonvorbereitende Vereinsversammlung, die gleichen Gedanken, denn auch in den folgenden Partien fortzuführen. An den letztlich acht aufgebotenen Brettern, hatten die Beteiligten, bei insgesamt 75minütiger Bedenkzeit pro Spieler und Partie, erste Gelegenheit, unter diesen Turnierbedingungen, das Beste zu geben. Die heuer als Gastgeber agierenden Mannen der Zweiten des GSC, traten mit immerhin sechs Spielern aus der gemeldeten aktuellen Stammformation der neuen Saison 2015/16 an, währenddessen auf Seiten der eigenen Ersten, sich fünf Aktive dem Vergleich stellten und dahinter sich genauso noch, die Schachfreunde aus der dritten Reihe, beweisen konnten. Am Ende triumphierte dann erwartungsgemäß die 1. Mannschaft mit 1- Jens Becher, 2- Peter Nagorny, 3- Ronny Seifert, 4- Lutz Köhler, 5- Bastian Benicke, 6- Lothar Gumprecht, 7- Jochen Ackermann und 8- Frank Haselhuhn zwar erneut, jedoch hielt der GSC II, richtig gut dagegen und musste eigentlich erst in der Endphase dieses Duells, der zum Teil sichtlich überlegenen Spielstärke und Cleverness der dortigen Spitzenakteure, ihren Tribut zollen. Die drei Verlierer in den Reihen des Aufgebots der 2. Mannschaft mit 1- Jörg Pumpa, 2- Dietmar Nötzel, 3- Gunar Scholz, 4- Rainer Bergmann, 5- Rainer Raabs, 6- Axel Burkhardt, 7- Bernd Wollmann und 8- Peter Paluch, verteilten sich schließlich fast gleichmäßig, auf die Positionen eins, vier und sieben. Das ganze Begann jedoch erst einmal, mit einem schnellen Remis am dritten Brett und drei weiteren, ähnlich unspektakulären Punkteteilungen an acht, fünf und sechs, wobei die beiden beteiligten Akteure der letztgenannten Besetzung mit den Schachfreunden Burkhardt und Gumprecht augenscheinlich nur auf Grund der falschen Zeitdefinierung ihrer elektronischen Uhrenanzeige, sich plötzlich vorzeitig, auf den halben Brettzähler einigten. Damit stand es nach knapp 90 Minuten, immer noch ausgeglichen 2:2, zwischen den beiden Wettkampfteams, wobei dabei wohl besonders die Namen vom Debütanten Haselhuhn und des anderen Glauchauer Gumprecht für die erste, sowie die des Meeraner Raabs und des Niederlungwitzer Scholz für die zweite Reihe, ganz besonders Positiv zu nennen sind. Fast zwei Stunden dauerte es also, bevor das vereinsinterne Favoritenteam, am Spitzenbrett alsdann erstmals in Führung gehen konnte. Ein Qualitätsgewinn des nach vier Jahren Abwesenheit zurückgekehrten Gesauer Becher, reichte diesen indes, um dort den Sack, über kurz oder lang zuzubinden. Richtig unglücklich dagegen aus Sicht der Gastgeber, kam etwa zwanzig Minuten später, die Niederlage von Vizepräsident Bergmann zustande, welcher mit einem richtig groben Schnitzer, seine guten Gewinnchancen, einfach gleich Mal ins Gegenteil verkehrte. Im Anschluss daran, musste dann Mannschaftskamerad Wollmann, wieder einmal die schlummernden, richtig guten Spielfähigkeiten des anderen Glauchauer Senior anerkennen, womit Schachfreund Ackermann, seiner Ersten beim nunmehrigen Stand  von 5:2, sogar den Gesamtsieg sicher stellte. Kurze Zeit später, beendeten letztlich die beiden Mannschaftskapitäne aus Remse und Lichtenstein die Begegnung, mit dem insgesamt fünften Remis dieses Abends. In dieser richtig intensiv geführten Partie, konnten sich wohl beide Kontrahenten glücklich schätzen, nicht verloren zu haben, auch wenn die Bedenkzeit gerade am Ende, klar zugunsten des scheinbar schwächeren Akteur, etwas Anders anzeigte. Insgesamt war dieser Vergleichskampf 2015, trotz des 2,5 : 5,5 Endresultat, diesmal wieder richtig spannend und gerade die Zweite des Klubs, konnte sich damit, für den letztjährigen kläglichen Auftritt, recht ordentlich rehabilitieren. In einem Jahr dann, folgt hoffentlich das nächste Statement von beiden Seiten.

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  Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        12. Vergleichskampf        II. gegen I. Msft       11.09.15

ZUM 12. MAL HEISST ES BEI DEN MULDESTÄDTERN, ERSTE GEGEN ZWEITE
Ihren obligatorischen Mannschaftsvergleich zwischen der 1. und 2. Vertretung des GSC 1873, bestreiten heute Abend ab 20.00 Uhr, die Wettkampfaktiven des Glauchauer Vereins. Bei der nunmehr zwölften Auflage, genießen hierbei die Spieler der zweiten Reihe, diesmal das sogenannte Heimrecht, im natürlich gemeinsamen Spiellokal des Sportparks, der hiesigen Kreismetropole. Die genaue Anzahl der standardmäßigen acht Bretter, wird sicherlich erst kurz vor Beginn, ganz genau feststehen und Gleiches gilt wohl dann auch für die noch festzulegende Bedenkzeitregelung. Die klare 1:6 Niederlage, der Bezirksklasseakteure des Klubs aus dem Vorjahr, noch allzu gut in Erinnerung haben, wobei eine richtige Wiedergutmachung allerdings, auch diesmal nur sehr schwer möglich erscheint. Natürlich stirbt die Hoffnung darauf, jedoch wie immer zuletzt und jede neue Partie, beginnt allemal bei Null.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        Vereinspokal        09/15 - 08/16

MULDESTÄDTER POKALZEIT, STEHT SCHON WIEDER BEVOR
Praktisch schon am heutigen Freitagabend um 20.00 Uhr, können die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, sich dem erneuten Vereinspokalgeschehen, der Spielsaison 2015/16 widmen. Die Möglichkeit der Teilnahme, besteht hierbei wie seit Jahren gehabt, zu jedem Trainingsabend, im heimischen Spiellokal, an der Meeraner Strasse der hiesigen Muldestadt. Auch ansonsten, bleiben die Turnierregeln so bestehen wie immer, das heißt folgendes, jeder neue Starter geht erst einmal mit der Turnierzahl von 1700, in seinen Debütwettkampf und unter den bekannten Schnellschachbedingungen von 15 Minuten pro Spieler und Partie, werden dann pro Abend maximal fünf Partien ausgetragen. Neuer Pokalsieger ist am Ende derjenige Schachfreund, welcher im Laufe des zwölfmonatigen Turnierverlaufes bis Ende August 2016, sich die höchste Wertpunktzahl erspielen kann. Die dazu notwendigen Pflichtteilnahmen, richten sich letztlich nach der ausgetragenen Anzahl der Wettkämpfe, wobei hier in etwa 25 Prozent mitgespielt sein sollten. Den nötigen Ehrgeiz, stets das Beste zu geben, steht dabei bei allen zukünftigen Pokalteilnehmern und hierbei wohl ganz besonders, bei den abgestammten Favoriten, außer Frage. Luft nach oben, sollten zudem diejenigen Akteure haben, welche sich schon seit Jahren etwas rar machen.

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       SG Agro Geithain        Saison 2014/15        30. Geithainer Sommerturnier        28. - 30. 08. 15      

GLAUCHAUER SCHACHVERTRETER BEIM JUBILÄUM, LETZTLICH DOCH NUR HALB ZUFRIEDEN
Für die beiden angereisten GSC-Aktiven, galt es in erster Linie, diesen Wettkampfmodus so gut wie möglich zu nutzen, um sich schon mal eine gewisse Spielsicherheit, für die nunmehr in Kürze bevorstehende neue Saison 2015/16, anzueignen. Dazu hatte das Duo, schließlich das gesamte verlängerte Wochenende, vom 28. bis 30. August Zeit, sich in den fünf Runden des Schweizer Systems und bei einer Bedenkzeit von 90 Minute für 30 Züge, sowie weitere 30 Minuten für den Rest der Partie, ordentlich zu beweisen. So wirklich, gelang dies dann jedoch nur Rüdiger Schönrock aus Meerane, währenddessen sein Lichtensteiner Vereinskamerad Dietmar Nötzel, leider immer noch, die gleichen Fehlermuster der abgelaufenen Spielserie, auch in Geithain, nur allzu oft zeigte. Mit 44 Teilnehmern im A-Turnier und 66 Schachfreunden im   B-Turnier, war diese 30. Auflage des Sommerturnieres der SG Agro Geithain, wieder einmal zahlreich besucht und mit Startern aus mehr als 55 verschiedenen Vereinen, so richtig breit gefächert. Schon allein diese Zahlen sprachen also für die große Beliebtheit dieser Veranstaltung, trotz der nicht unbedingt optimalen Spielbedingungen, im dennoch gastfreundlichen „Schützenhaus“, der Leipziger Verwaltungsgemeinschaft. Im oberen Feld der Aktiven mit einer Wertzahl ab 1750 und darunter immerhin zehn Schachfreunde mit einer DWZ jenseits der 2000, startete der letztjährige Neuzugang bei den Muldestädtern, heuer wesentlich fokussierter, als noch vor einem Jahr, unter der Flagge seines alten Merseburger Vereins. Nicht nur deshalb, war das Ziel für ihn diesmal, natürlich ein entsprechend besseres Auftreten, als wie Rang 26 des Vorjahres. Mit der Setzlistennummer fünfzehn und einer eigenen DWZ von 1924, gelang zum Auftakt, dann auch gleich der erste volle Brettpunkt, so dass am Samstagvormittag, mit dem amtierende Sachsenmeister und späteren Turniersieger Florian Fuchs (2223) vom SV Eiche Reichenbrand, gleich mal das persönlich schachliche Highlight, auf den Glauchauer Vertreter wartete. Leider musste er dem Druck am Spitzenbrett, am Ende doch Tribut zollen und verlor somit nicht ganz überraschend, diese zweite Weißpartie. Im nächsten Spiel des Tages jedoch, folgte bereits ein weiterer sicherer Partiegewinn, mit den schwarzen Figuren. Mit zwei Punkteteilungen, in den letzten beiden Runden vier und fünf, blickte er dann aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das Schachbrett, dieses hochsommerlichwarmen Sonntags, bei der gemeinsamen Heimfahrt mit Schachfreund Nötzel, zurück. Als Erstes, stand da ein ganz beachtliches Remis, gegen den vom Startplatz acht ins Rennen gegangenen Arnstädter Marko Sauer (2060), in der Ergebnisliste und als Zweites gab es aber genauso nur das gleiche Ergebnis, gegen den bereits 2014 bestens aufgelegten Schachfreund Rost vom SC Leipzig-Lindenau, welcher damals trotz scheinbar ebenso schwächer scheinender Spielstärke, sogar als Sieger dieser Erstauflage der Beiden, letztlich vom Brett gehen konnte. Am Ende bedeutete dies sodann heuer, Platz vierzehn für den Meeraner, bei einer Gesamtpunktausbeute von drei Zählern, aus den fünf Partien, seiner drei Wettkampftage. Die bereits erwähnte Nummer eins dieser A-Serie, Schachfreund Fuchs, beendete mit souveränen fünf Punkten, die Jubiläumsausgabe in Geithain, schließlich als neuer Turniersieger 2015 und verwies hierbei den zweitplatzierten Tobias Kulke von der USG Chemnitz mit seinen vier Zählern, genauso klar in die Schranken, wie Roland Boewer vom SV Berolina Mitte, mit seinen 3,5 Punkten. Unter ähnlichen Aspekten wie bei seinem Debüt 2012 an gleicher Stelle, ging der zweite Glauchauer Akteur, Schachfreund Nötzel, in der diesjährigen B-Gruppe mit der Startnummer 25 und einer DWZ von 1567, das Ganze nunmehr 2015 an. Nach dem doch erfolgreichen Beginn in den ersten zwei Runden, zeigte er jedoch ganz schnell wieder seine altbekannten Schwächen, der zu schnellen und einfach unüberlegten Zugausführung, gerade in den Partien drei und fünf. Bis dato, stand immerhin der ungefährdete Sieg zum Auftakt und das jederzeit sichere Remis gegen die Nummer vier der Setzliste, dem Engelsdorfer Harald Lutz (1691), derweil schon mal zu buche. Was danach folgte, war jedoch dann wahrlich nicht mehr akzeptabel, für den eigenen Anspruch des Lichtensteiners. Sowohl gegen den letztlich tabellensechzehnten Altenburger Haase (1604), als auch ganz besonders gegen einen weitaus schwächer eingeschätzten Leipziger Rose, vergab er mit den weißen Figuren, einfach beste Gewinnchancen, völlig leichtfertig und stand beide Mal, dann sogar mit total leeren Händen da. Auch nur wenig besser, war sicherlich das Remis am Sonntagvormittag, gegen für ihn ebenso schlagbare Gegnerschaft, zu bewerten. Die logische Quittung, für den selbst maßlos enttäuschten GSC-Akteur, war schließlich der 42. Platz mit mageren zwei Pünktchen, im Endklassement dieser B-Gruppe, mit Wertzahlen kleiner 1750. Nächstes Jahr im A-Turnier dagegen starten, darf der neue Sommersieger Marcel Dian von der SG Neukirchen, welcher es dazu ungeschlagen, auf 4,5 Zähler brachte und damit die beiden vier Punkte Kandidaten, den Reichenbacher Oliver Seidel und Sandro Krauße von der SG Turm Leipzig, auf die Ränge zwei und drei verwies. Trotz des sehr unterschiedlichen Resümee beider Muldestädter, wollen diese auch in einem Jahr wieder, diese erste Trainingseinheit einer neuen Saison, wieder nutzen und beim dann 31. Geithainer Sommerturnier, wieder mit von der Partie sein.

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  Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2014/15        Vereinspokalturnier        09/14 - 08/15

ERSTMALS GLEICH ZWEI VEREINSPOKALSIEGER
Trotz der nunmehr insgesamt 21 ausgetragenen Pokalturniere 2014/15 und dabei ganz unterschiedlicher Turnierteilnahmen der beiden neuen Sieger, erkämpften sich sowohl der lange Zeit vorn liegende und kurzfristig wieder zurückgefallene Remser Peter Nagorny, als auch der stetig sich verbessernde und noch kurz vorm Pokalabschluss, sicher in Front liegende Glauchauer Lutz Köhler, am Ende die exakt gleiche Turnierwertzahl von 1917 Punkten. Sozusagen in letzter Instanz, nutzte hierbei der Pokalsieger aus der Saison 2010/11, die Gunst der Stunde des Finalturnieres am vergangenen Freitag und schloss mit einem furiosen Maximalergebnis von Fünf aus Fünf, noch zum Mannschaftskameraden aus der ersten Reihe des GSC auf. Das daran beteiligte Gesauer Spitzenbrett, musste hingegen unter der Maßgabe von fünf Mindestteilnahmen und den noch bestehenden eigenen guten Pokalchancen, hierbei die entscheidende Verlustpartie hinnehmen und damit reichte es für den bisher schon sechs Mal erfolgreichen Primus dieses Wettbewerbes und aktuellen Titelverteidiger Sven Weigand, am Ende diesmal etwas überraschend, nur noch zum Bronzeplatz. Umso zufriedener, blickten denn auch die Schachfreunde Köhler und Nagorny ihrerseits, auf ihre doch erfolgreichen 8 bzw. 17 Pokalauftritte dieser vergangenen Saison zurück und hierbei konnte sich der einheimische Akteur, sogar das allererste Mal als Bester feiern lassen. Hinter den auch heuer wieder großen drei Pokalnamen, mischte ein ganzes Stück auch der Muldestädter Ralf Wegner kräftig mit, kam jedoch letztlich bei seinen insgesamt acht Teilnahmen nie über eine TWZ von 1818 raus und belegte somit, bei seinen hierbei erreichten 1788 Endpunkten von 1788, den trotzdem sehr annehmbaren 4. Platz. Meistens in ähnlichen Sphären, bewegten sich auch die Vereinskollegen Bastian Benicke (1719) aus Niederlungwitz und der Urglauchauer Jörg Pumpa (1718), welche bei zwölf bzw. sechzehn Veranstaltungen, präsent waren. Lange Zeit erfolgversprechend, sah es zudem für das danach im Schlussklassement, auf den Rängen sieben bis zehn, folgende Trio um Vereinspräsident Axel Burkhardt (1692) aus, doch schließlich ging nicht nur ihm, sondern genauso dem Niederlungwitzer Thomas Drauschke (1677)und vor allem seinem Ortskameraden Gunar Scholz (1669), sowie dem Vorjahresvierten Dietmar Nötzel (1637) aus Lichtenstein, am Ende immer mehr die Puste aus. Ebenfalls noch in die Wertung, dieser mit fünf Pflichtteilnahmen ausgewerteten Vereinspokalsaison, kamen die nachfolgenden Akteure, Bernd Wollmann aus Glauchau, Knut Ludwig aus Niederlungwitz, sowie die zwei treuesten Seelen dieser Wettkampfform beim GSC, der Meeraner Peter Paluch (1486) und der andere Muldestädter Senior Jochen Ackermann (1463), mit ihren Rekordteilnahmen von 17 und 18 Starts, in 2014/15. Natürlich lieferten sich auch diese beiden Letztgenannten, erneut einen heißen Kampf um Rang 14 der Endtabelle. Auf Grund ihrer geringen Teilnahmen mit drei Serien und weniger, konnte das restliche Starterfeld, mit dem Gesauer Jens Becher (1811) an der Spitze, sowie Rüdiger Schönrock (1743) und Rainer Raabs (1694)aus Meerane, den zwei Muldestädtern Rainer Bergmann und Franke Thieme, genauso wenig gewertet werden, wie der einzige Gast heuer, Schachfreund Dannhäuser aus Zwickau. Insgesamt waren also wiederum, 20 Anhänger des „Königlichen Spiels“, in den Vereinsräumen des Glauchauer Schachclub 1873, über die Zeitdauer von zwölf Monaten vertreten und die Beliebtheit dieser 15-minütigen Schnellpartien, immer noch beweist. Einer neuerliche Auflage in der bevorstehenden Spielsaison, steht damit wohl nichts im Wege

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          SG Agro Geithain        Saison 2014/15        30. Geithainer Sommerturnier        28. - 30. 08. 15      

SCHACHDUO VERTRITT MULDESTÄDTER, BEIM GEITHAINER SOMMERTURNIER 2015
Nach nunmehr bereits dreijähriger Abwesenheit, seitens der Aktiven des Glauchauer Schachclub 1873, stellen sich mit dem Neumeeraner Rüdiger Schönrock und dem Lichtensteiner Dietmar Nötzel, wieder einmal zwei Vertreter des hiesigen Vereins, dem vorbereitenden Wettkampfstress auf die neue Saison, unter richtigen Turnierbedingungen in Geithain. Bei der dortigen Jubiläumsausgabe des 30. Sommerturniers, in der Zeit vom 28. bis zum 30. August, startet hierbei Schachfreund Schönrock  im höherklassigen A-Turnier (DWZ >1750), heuer das erste Mal für seinen neuen Klub, nachdem er im Vorjahr noch die Farben des SV Merseburg vertreten hatte und da mit  Platz 26, wohl nicht so recht zufrieden gewesen sein dürfte. Dagegen an sein recht erfolgreiches Debüt von 2012 und einen Platz elf im B-Turnier (DWZ <1750) anknüpfen, will sicherlich Vereinskamerad Nötzel, bei seiner ebenfalls zweiten Teilnahme dieser Veranstaltung, der ausrichtenden SG Agro Geithain. Mal sehen also, wer von den Beiden seinen Zielstellungen innerhalb der fünf Runden im Schweizer System und einer Bedenkzeit von zwei Stunden pro Spieler und Partie, während dieser drei Tage an den Schachbrettern, letztlich dann am Nächsten gekommen ist. Los geht das ganze Spektakel, am heutigen frühen Freitagabend mit der ersten Partieansetzung um 17.00 Uhr und der letzte Zug der fünften Partierunde, dürfte sodann am Sonntag zur gleichen Uhrzeit, gemacht worden sein. Ähnliche Erfolgsziele, dürften allerdings auch die anderen, weit über hundert an den Start gehenden Schachaktiven aus nah und fern hegen.

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USG Chemnitz               Saison 2014/15               14. Sparkassen-Schnellschach-Cup               27.06.15

GLAUCHAUER PUMPA, BEI DER 14. SCHNELLSCHACHAUFLAGE, RICHTIG GUT DABEI!
Immer noch als ständiger Alleinunterhalter, seitens seines GSC 1873 unterwegs, war Jörg Pumpa, am vergangenen Samstag in Chemnitz, beim traditionellen Sparkassen-Cup 2015. Mit Rang vierzig, unter den diesmal wieder 74 Startern aus ganz Deutschland und den vier ausländischen Aktiven aus Tschechien bzw. Österreich, konnte er mit sich mehr als zufrieden sein, denn auch die hierbei erspielten 3,5 Punkte, waren noch immer genauso viele, wie der weit stärker einzuschätzende Leipziger Reichardt (1842), auf den 34. Platz erzielt hatte oder welche selbst nur der starke Reichenbrander Döhring (2038) auf Rang 41, am Ende vorweisen konnte. Ein solches schöne 50Prozentresultat, muss man zudem ja auch erst einmal zustande bekommen, bei einer eigenen Turnierwertzahl von 1591. Natürlich, setzten sich die im Vorfeld ausgemachten Turnierfavoriten, wie immer letztlich doch durch und so war es an FM Jiri Soukup vom Karlsbader SK Tietz, den Pokal heuer hoch halten zu dürfen, wobei aber er jedoch im Gegensatz zum zweitplatzierten Chemnitzer Dr. Günter Schmidt, über eine Niederlage in seinen sieben Partien, klagen musste. Für den Spitzenspieler des SV Eiche Reichenbrand, langte es so jedoch allein schon auf Grund der schlechteren Wertung, „nur“ zum zweiten Platz, mit der gleichen Punktausbeute von sechs Zählern und der eigenen Gewissheit, den Champion als Einziger bezwungen zu haben. Einen halben Punkt weniger, erspielte sich schließlich der andere FIDE-Meister, Hans Möhn aus Dresden, vom dortigen USV der TU. Auch die restlichen Preise in den zahlreichen Sonderwertungen, durfte während der Siegerehrungen, abermals der bewährte Hauptschiedsrichter Andre Martin vom hiesigen Glauchauer Schachverein, an den Mann bringen und auch darauf dürfen die Muldestädter, ein bisschen stolz sein.

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USG Chemnitz               Saison 2014/15               14. Sparkassen-Schnellschach-Cup               27.06.15

AUCH AM MORGIGEN SAMSTAG, HÄLT NUR EIN GSC-AKTEUR, DIE EIGENE VEREINSFAHNE HOCH
Beim Blick in die Meldeliste, zum 14. Schnellschachcup der Sparkasse Chemnitz, sieht eigentlich wie fast immer nur, alleinig einen Glauchauer Teilnehmernamen. So wird denn wohl auch, der hiesige Schachakteur Jörg Pumpa des Glauchauer SC 1873, als Einziger im Veranstaltungscenter des Kreditinstitutes der Regierungshauptstadt, während der sieben Runden im Schweizer System, an den Brettern Platz nehmen. Für die durchführende USG, heißt es hingegen erneut, den erwarteten Ansturm der zahlreich avisierten Akteure und deren 20 Partieminuten, in die geordneten Bahnen zu leiten und ihren Stammschiedsrichter Andre Martin, hierbei schon im Vorfeld bestens unter die Arme zu greifen, bevor es dann ab 10.00 Uhr voll zur Sache geht. Der Preisfond liegt zudem schon mal im erwarteten Rahmen und für ein Startgeld von 5,- €, bekommen dann alle anwesenden Spieler, sogar ihren obligatorischen kleinen Imbiss geboten. Allein das Denken, während der angesetzten sieben Runden mit 20 Minuten Bedenkzeit, sollte aber wohl jeder Einzelne, letztlich noch selber steuern.

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      Schachverband Sachsen    Saison 2014/15    XXV. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Zwischenrunde    14.06.15      

POKALTEAM DES GSC 1873, ÄRGERT HÖHERKLASSIGE GEGNERSCHAFT
Exakt fünf Wochen Zeit zum trainieren, hatten die 24 qualifizierten Schachteams, aus der Vorrunde dieser aktuellen XXXV. Pokalmannschaftsmeisterschaften, für ihre nunmehr anstehenden fünf Begegnungen, in den drei ausgelosten Zwischenrundengruppen. Einer der beiden Vertreter des Landkreises Zwickau, war dabei neben dem Post-SV Crimmitschau, noch der hiesige Glauchauer SC 1873, welcher in der ausgelosten Gruppe drei, unter den festgesetzten Schnellschachbedingungen dieser Wettkampfform, ordentlich Farbe bekennen musste.

Gruppe 3 (Erzgebirgischer SV Nickelhütte Aue)

Einen mehr als achtenswerten Auftritt, in diesem namentlich hochkarätig besetzten Pokalfeld der Zwischenrunde 2015, zeigte das anwesende Glauchauer Quartett, mit Jens Becher am Spitzenbrett, Rüdiger Schönrock am Zweiten, Ralf Wegner am Dritten und Bastian Benicke am Vierten, im Spiellokal des Auer Puschkinhaus. Bei ihrer überraschenden Punkteteilung von 2 : 2, mit den Mannen der SG Leipzig II aus der 2. Bundesliga, gleich zum Auftakt dieses gut fünfstündigen Wettkampfes, tankten die vier hiesigen Kreisstädter dann flugs mal richtig Selbstbewusstsein, für die weiteren 30minütigen Partieauftritte, mit den vier restlichen Gruppengegnern. Dabei vergaben die Muldestädter in dieser Begegnung, sogar einen möglichen Sieg nur dadurch, weil man eigens an Position zwei, die zuerst abgelaufene Bedenkzeit beim Gegner schlichtweg übersah und der beteiligte Leipziger Spieler seinerseits, das inzwischen sichtbare beiderseitige Blättchenfallen, noch zum Remis reklamieren nutzen konnte. Der bis dahin schon feststehende Partiegewinn am Spitzenbrett und die einvernehmliche Punkteteilung ganz hinten, reichten jedoch am Schluss, wenigstens zum ersten verdienten Teilerfolg des Tages. Der sich anschließende knappe 2,5 : 1,5 Sieg, über die im Vorfeld wohl einzig gleichstark eingeschätzten Stollberger, kam dagegen allerdings doch etwas glücklich zustande, denn gerade das dritte Brett der Erzgebirgler, half beim dortigen Glauchauer Partiegewinn, recht ordentlich mit. Sowohl das Brett zwei mit seinen ersten Sieg, wie auch das zweite Remis an vier, kamen derweil relativ problemlos zu ihren Partieergebnissen. Nach der Mittagspause, wartete alsdann mit dem ganz stark besetzten SV Eiche Reichenbrand, einer der mitfavorisierten Endrundenaspiranten, in dieser Gruppe drei. Die Randchemnitzer, welche schon in der Vorrunde des aktuellen Pokalgeschehens im Mai, das GSC-Team zu Null abgefertigt hatten, zeigten aber auch diesmal wieder, wer die besseren Schnelldenker, mit den weißen und schwarzen Figuren, in ihren Reihen sitzen hat. Allein die hiesige Spitzenposition mit dem Gesauer Becher, gelang hierbei ein sensationeller Bretterfolg, gegen den amtierenden Sachsenmeister im Normalschach, Florian Fuchs und verhalf somit seinen Mitstreitern, zu einem akzeptablen 1 : 3 Teamresultat diesmal. Völlig ohne jede Chance, war man andererseits natürlich in Runde vier, gegen den Topfavoriten und Pokaltitelverteidiger des heimischen ESV Nickelhütte. Die Auer ihrerseits, machten schließlich auch recht wenig „Federlesen“, mit dem Kreisstädter Quartett aus der 2. Landesklasse und sorgten damit zugleich, für das standesgemäße 4 : 0, des Zweitbundesligisten. In der Schlussbegegnung, trafen die hiesigen Muldestädter danach, noch auf einen weiteren höherklassigen Kontrahenten und man wollte sich wenigstens hierbei, noch mit einem versöhnlichen Ergebnis, aus diesem Wettkampf verabschieden. Mit einem erstaunlichen und dennoch unumstrittenen 2,5 : 1,5 Sieg, über die Vertreter des Oberligisten von der USG Chemnitz, übertraf man die eigenen Erwartungen, dort am Ende um ein Vielfaches und ganz besonders die beiden Glauchauer Siege an der Spitze, aber genauso das Unentschieden der benachbarten Position drei, ließ die verantwortlichen Akteure, zufrieden drein blicken. Noch eine Runde zuvor, hatten ja die Chemnitzer ihrerseits, den bis dato punktgleichen Reichenbrandern, ein Remis abtrotzen können und damit die eigenen Chancen, zum Erreichen des Pokalfinales, weiterhin gewahrt. Indirekt also, waren die Muldestädter sogar das Zünglein an der Waage, zwischen diesen beiden möglichen Qualifikanten, im Kampf um den Endspieleinzug. Der gleichzeitige 3 : 1 Gewinn, der Eiche-Akteure gegen die Stollberger, entschied jedoch das Ganze, letztlich zu Gunsten des sich, innerhalb der aktuellen Pokalmannschaftsmeisterschaft, bärenstark präsentierenden Sachsenligavertreters. Den Mannen des GSC 1873, war dies aber selbst völlig egal, konnten diese sich damit selbst, doch zu einem hervorragenden 4. Platz, am Ende gratulieren lassen. Bei erzielten 5 : 5 Mannschaftszählern und acht Brettpunkten, lagen die vier hiesigen Aktiven, sogar nur ganze 1,5 Einzelpünktchen, hinter der drittplatzierten USG. Als bester Glauchauer in dieser Zwischenrunde, erwies sich auch heuer erneut Schachfreund Becher, mit respektablen drei Brettsiegen, an seiner Stammposition eins. Gut dabei war aber genauso wiederum, der Meeraner Vereinsneuling Schönrock, bei seiner erzielten 50 Prozentquote von 2,5 Punkten. Für die Teamkameraden Wegner und Benicke, reichte es mit 1,5 bzw. einen Zähler, noch nicht ganz zu mehr, als den eigen gemachten Erwartungen. Gerade der letztgenannte Niederlungwitzer Junior, vergab bei seinen beiden ehrenhaften Remisen, da sogar selbst noch manch besseres Resultat, verhalf aber der eigenen Truppe, in den Begegnungen mit den Leipzigern und Stollbergern, gleichzeitig zu wichtigen Teamerfolgen. Als Mannschaft indes, überragten die erzgebirgischen Gastgeber, die restliche Konkurrenz und erreichten mit ihrer weißen Weste von 10 : 0 Punkten, bei dazu beeindruckenden 17,5 Brettzählern, souverän die Endrunde des Freistaates. Auf Rang zwei, qualifizierten sich daneben noch die Reichenbrander des SV Eiche, welche mit 7 : 3 Teamzählern und 12 Einzelpunkten, dann ins Finale am 5. Juli einziehen dürfen. Der Vollständigkeit halber, seien schließlich auch noch die Ränge fünf und sechs dieser Pokalgruppe genannt, auf denen sich der Landesklassevertreter des SV Erzgebirge Stollberg (2:8/7] und die sicherlich enttäuschend aufgetretene SG Leipzig II (1:9/6), am Ende dieses schönen Junisonntages wiederfand.

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       Schachverband Sachsen    Saison 2014/15    XXV. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Zwischenrunde    14.06.15      

SCHACHPOKAL DES FREISTAATES, SIEHT ZWISCHENRUNDE 2015
Am kommenden Sonntag, steigt beim Sächsischen Schachverband, nunmehr die Zwischenrunde der diesjährigen XXV. Pokalmeisterschaft. Dafür haben sich insgesamt 18 Mannschaften des Freistaates qualifiziert, welche in drei territorialen Gruppen, die dann sechs zur Verfügung stehenden Endspielplätze ermitteln. Mittendrin auch wieder ein Quartett des Glauchauer SC 1873, welches sich im ausgeschriebenen Schnellschachmodus Jeder gegen Jeden und einer veranschlagten Bedenkzeit von 30 Minuten pro Spieler und Partie, der übermächtig erscheinenden Konkurrenz gegenüber setzen werden. Los geht es dann jeweils Vorort, mit der Meldung der Teams bis 9.45 Uhr, bei den drei Veranstaltern in Leipzig, Dresden und Aue.

Gruppe 3 (Erzgebirgischer SV Nickelhütte Aue)

Als reine Zugabe, betrachten die hiesigen Muldestädter, dieses überraschende Erreichen der aktuellen Pokalzwischenrunde. Schon die Namen der anderen Qualifikanten in Aue, klingen irgendwie übermächtig für den GSC 1873. Leider musste man in letzter Minute, zudem die kleine Motivation diesen Wettkampf in den eigenen Vereinsräumen auszutragen, dann doch noch beim Verantwortlichen des SVS absagen. Damit kam der vorqualifizierte Erzgebirgische SV Nickelhütte Aue, zu dieser Ehre des Gastgebers und lädt dazu Alle, ins „Puschkin Haus“ der Stadt ein. Natürlich sind hierbei die Hausherren, welche in der 2. Bundesliga daheim sind, der erste ganz große Favorit, für die abschließende Finalrunde dieser Pokalsaison. Daneben werden sich aber mit Sicherheit genauso die beiden Oberligisten aus Chemnitz und Leipzig um ein Weiterkommen streiten, das nötige vereinseigene Schachpotenzial, sollte sowohl die Erste der USG, als auch die Zweite der SG dabei durchaus besitzen. An ihre Chance auf eine Finalteilnahme, glauben aber wohl daneben auch noch, die Reichenbrander Eiche-Aktiven aus der Sachsenliga. Folglich bleibt für die beiden Vertreter aus der 2. Landesklasse, eigentlich nur die absolute Außenseiterrolle, in diesem überwiegend erzgebirgisch geprägten Pokalgeschehen. Versuchen, dabei ihre besten eigenen Leistungen abzurufen, werden dennoch die Spieler des SV Erzgebirge Stollberg und auch die vier Vertreter aus Glauchau. Geplant ist hierbei schon mal namentlich, das spielerisch stärkste Aufgebot, was an diesem 14. Juni aktuell zur Verfügung stehen wird, mit dann Jens Becher, Rüdiger Schönrock, Ralf Wegner und Bastian Benicke, nach Aue zu schicken.

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  Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2014/15        Vereinsmeisterschaft        09/14 - 05/15

AM GESAUER SPITZENMANN, FÜHRT IMMER NOCH KEIN WEG VORBEI
Nichts Neues beim Glauchauer Schachclub 1873, kann man nach Abschluss der diesjährigen Vereinsmeisterschaft, im Prinzip abermals vermelden, denn mit der aktuellen Teilnahme des Rekordchampions, holte sich Sven Weigand bereits den nunmehr 14 Titel insgesamt. Wiederum waren hierbei seit Beginn im September letzten Jahres, viele Wochen ins Land gegangen, bevor der aktuelle Wonnemonat Mai, endlich Alles beschloss. Allerdings zeigte sich der eigentliche Verlauf dieses Wettkampfes 2014/15, mit seinen erneuten auf sieben Runden im Schweizer System angesetzt Modus, ein ganz anderes Bild, als wie zumeist in den letzten Jahren, bei einer Mitbeteiligung des Glauchauer ersten Mannschaftsbrettes. Schuld an dem Ganzen, war die frühzeitige Verlustpartie des Supermeisters, gegen seinen genauso beständig auftretenden Angstgegners und Mittitelträger aus der Saison 2007/08, Jörg Pumpa aus der Muldestadt, in Runde zwei. Nach dem Standardsieg zum Auftakt, in der Partie mit dem alten und neuen Seniorenmeister Rainer Bergmann und der Punkteteilung des dritten Spieltages, im Kampf gegen Titelverteidiger Lutz Köhler, musste er bis zur Schlussrunde hin, dem neuerlichen Titelgewinn ständig nachlaufen. Wahrlich in letzter Minute, gelang ihm wenn auch mit ordentlicher Unterstützung von Peter Nagorny, dann doch noch der alles entscheidende Sieg dafür und die dafür notwendigen 5,5 Punkte. Gleichzeitig verspielte der Remser damit, seine eigenen Meisterschaftsambitionen nach neunjähriger Pause, mit einem einfachen Stehenlassen der weißen Dame. Bis dahin allerdings, spielte er fast ohne jeden Fehl und Tadel, seine ersten sechs Partien herunter und gab dabei nur gegen die eigenen Teamkollegen Benicke und Köhler vom GSCI, zwei winzige halbe Punkte ab. Nur eine Woche später, schloss mit dem derzeit stärken Junior aus Niederlungwitz, zudem auch noch ein weiterer Akteur, exakt punktgleich mit fünf Zählern und den beiden identischen Wertberechnungen, zu ihm auf. Für Bastian Benicke war es somit, eine noch beeindruckendere Serie wie schon bereits im Vorjahr auch, als damals Fünftplatzierter und hierbei waren ganz besonders die beiden Remisen der 2. und 4. Runde, gegen die zwei ehemaligen Champions Köhler und Nagorny ganz wichtig, aber genauso die problemlosen Auftritte mit den Schachfreunden Pumpa und Nötzel. Allein der Rekordmeister Weigand selbst, war zumindest diesmal noch eine Nummer zu groß, für den inzwischen 18jährigen Zukunftträger des hiesigen Schachvereins. Damit können sich diesmal also gleich zwei Spieler mit ihren fünf erreichten Gesamtpunkten, als Vizechampions feiern lassen. Auf Rang vier ganz leer aus, ging demzufolge dann auch der letztjährige heimische Meister Lutz Köhler und seinen hierbei erzielten 4,5 Brettzählern. Trotzdem kann sich allein dieser Muldestädter als Einziger unbesiegt nennen, womit natürlich auch er von Beginn an seine erneuten Chancen auf die eigene zweite Vereinskrone, immerhin bis zur letzten Runde, genauso wie das Spitzentrio auch, fast immer besaß. Bei gleich fünf Remisen, waren aber dann wohl die zwei Siege gegen schwächere Konkurrenz, möglicherweise doch zu wenig auf der Habenseite. Fast genauso Titelorientiert, startete der bereits erwähnte Schachfreund Pumpa, seine nunmehr immerhin schon 24. Teilnahme, seit der Neuberechnung 1991/92 dieses Wettbewerbes.
Am Ende war dann aber, mit der zweiten Niederlage in der Vorschlussrunde gegen Schachfreund Nagorny, die Luft irgendwie gänzlich raus und er lies es bei einem Remis gegen den eigenen Mannschaftskameraden der Zweiten Gunar Scholz, in der abschließenden siebenten Partie bewenden. Die von ihm hierbei erzielten vier Punkte, langten somit eben nur zum fünften Platz im Schlussklassement 2014/15. Einen Rang dahinter, kam mit dem Vorjahresdritten Thomas Drauschke aus Niederlungwitz, das eigene Spitzenbrett der Zweiten des Vereins, mit der gleichen Punktausbeute, jedoch schlechterer Wertung ein. In diesem Block der Vierpunkteteilnehmer, folgten alsdann ebenfalls noch, der heimische Rainer Bergmann und Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, wobei der Erstgenannte, sich wiederum als bester aktueller Seniorenspieler (AK Ü60) zeigte. Trotz der erreichten vier Brettzähler, war dagegen gerade der Mannschaftskapitän der Ersten des Clubs, wieder einmal so gar nicht mit dieser eigenen Meisterschaftsserie zufrieden. Umso glücklicher, fühlten sich aber die Senioren Peter Paluch und Bernd Wollmann, bei ihrem diesjährigen Abschneiden und den für sie erreichten, guten drei Meisterschaftspunkten, auf den Plätzen elf und zwölf. Sowohl die vier beachtenswerten Remisen vom ehemaligen Glauchauer Jugendtrainer Wollmann, gegen weit stärker einzuschätzende Gegnerschaft, in den Partien mit den Schachfreunden Nötzel, Raabs, Ludwig und Burkhardt, konnte sich da wahrlich sehen lassen und desgleichen überzeugte auch der Meeraner bei seinen Auftritten, gegen die namentlich fast identischen Akteure. Nur zum heuer breiten Mittelfeld davor, zählten leider aber diesmal mit Knut Ludwig und Gunar Scholz, die beiden Gemeindemitglieder aus Niederlungwitz, wobei diese sich rein Punktemäßig, mit ihren aktuellen 3,5 Zählern nur unwesentlich verschlechterten. Das siebzehnköpfige Starterfeld vervollständigten sodann fernerhin, die beiden Muldestädter Oldies Axel Burkhardt auf dem 13. Platz mit drei Zählern am Brett und Jochen Ackermann (14./3), genauso wie Rainer Raabs (15./3) aus Meerane und als zweiter Nachwuchsspieler, der Kreisstädter Benjamin Schöltzke (16./1). Besonders die zwei teilnehmenden Spieler Burkhardt und Raabs, aus der zweiten Reihe der Glauchauer, dürften hierbei kaum mit ihrem Gezeigten, zufrieden auf diese aktuelle Vereinsserie blicken. Für den U16-jährigen Schöltzke, war diese erste Teilnahme im Kreise der Männer, allerdings noch ein paar Nummern zu groß und hierbei blieb es für ihn somit auch dann zurückblickend, bei dem einen spielfreien Pluspunkt im gesamten Turnier, jedoch die gemachten Erfahrungen, sollten den gewissen Lerneffekt besitzen. Leider gänzlich diesem Titelgeschehen abgewandt, hatte sich bereits schon in Runde drei der Albertsthaler Frank Thieme, auf Grund von leichten Missverständnissen, innerhalb seiner ausgelosten Gegnerschaft. Ansonsten war der Ablauf dieser Serie in der Nachbetrachtung gesehen, doch recht diszipliniert, wobei sich die gesamte Zeitdauer mit aber, erneut als zu lang zeigte und gerade die wenigen richtigen Spitzenleute, bei der DWZ-Auswertung, immer wieder mit hängenden Mundwinkel zu kämpfen haben und dies trotz eigener annehmbarer Punktausbeute. Da hilft dann in Zukunft wohl nur, dass sich der Eine oder Andere weitere Akteur aus der vordersten Reihe des GSC, zur Teilnahme dieses immer noch wichtigsten Ereignis im Verein, durchringen kann.

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  Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 9        31.05.15

FRIEDLICHE PUNKTETEILUNG, ZUM SAISONABSCHLUSS
Mit der neunten und zugleich letzten Punktspielrunde auf der hiesigen Landkreisebene, beendeten nunmehr auch die Zwickauer Ligateams, ihre aktuelle Wettkampfsaison 2014/15. Von Seiten des Glauchauer Schachclub 1873, musste hierbei jedoch nur noch einmal deren Vierte, an den Brettern mit den 64 Feldern Platz nehmen.

Kreisliga Zwickau    spielfrei - GSC III

Spielfrei hatten die Akteure der dritten Vertretung aus Glauchau und dennoch konnten diese ganz ohne eigenes Zutun, noch einmal einen Rang nach oben, in der Endtabelle dieser Landkreisstaffel klettern. Entscheidend dafür, war die überraschend klare 4:0 Niederlage des bisherigen Fünften aus Zwickau, beim Crimmitschauer Tabellenschlusslicht. Was noch Anfang September für den GSC III, mit dem Mannschaftskonzept der gleichen Brettaufteilung zwischen alten und jungen Spieler des Vereins so mühsam begann, hörte nunmehr Ende Mai, für die daran sechs Beteiligten, noch richtig zufriedenstellend auf. Dabei kam man mit 7 : 9 Teampunkten und gleichzeitigen 15 Brettzählern, auf einen wahrlich kaum für möglich gehaltenen fünften Tabellenplatz diesmal und das Alles, noch dazu in einem neuerlichen Mammutfeld, mit neun Kreisligateams. Natürlich gratuliert die Mannschaft aber genauso, den Mannen aus Thurm zum erneuten Titelgewinn.
 
Kreisliga Zwickau    Glauchau IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau V SC V   2 : 2

Mit der fünften Vertretung des SVM aus Wilkau-Haßlau, erwarteten die Aktiven der Glauchauer Vierten, immerhin den Staffeldritten und trotzdem war man natürlich endlich mal wieder, auf einen eigen Doppelpunktgewinn aus. Die fast durchgängige Erfahrenheit der Hausherren und die im Prinzip überwiegend jugendliche Unbekümmertheit der Gäste, versprach dafür auch eine gewisse Spannung über dem Ganzen. Am Ende jedoch, agierten die hiesigen Muldestädter dann aber doch nicht ganz so aggressiv, in ihren abschließenden Heimspiel dieser für sie ersten Kreisligasaison 2014/15, wie man es eigentlich noch vor dem ersten Zug, zeigen wollte. Der Ausfall vom Weidensdorfer Lothar Gumprecht, spielte hierbei jedoch wohl nur bedingt eine Rolle, wenngleich natürlich damit ein Viertel der tatsächlichen Mannschaftsstärke, schon irgendwie fehlte. Für ihn musste dann doch wiederum der auswärtige Stammvierte, Schachfreund Haselhuhn einspringen. Der folgende, relativ friedliche Ablauf an den eigenen Brettern, begann mit einem Remis durch Joachim Karnahl an Position vier. Der Superoldie im Team der Gastgeber, holte damit nach beeindruckenden vier Siegen in vier Partien, diesmal „nur“ ein erstes Remis im laufenden Wettbewerb und gab wohl damit letztlich auch irgendwie das Signal, für seine anderen drei Vereinskameraden, auf eine gleiche Resultatsfindung. Für Peter Paluch am 2., war trotz eigener leichter Vorteile, nur wenig später also genauso übereinkommend Schluss, wie auch für Frank Haselhuhn am 3. Brett, welcher sich allerdings über einen etwas glücklichen halben Zähler, letztendlich genauso freuen durfte. Das abschließende Remis nach etwa 150 Minuten, machte alsdann diesmal, das Glauchauer Spitzenbrett mit Bernd Wollmann klar. Durch diese mannschaftlich geschlossene Punkteteilung, sicherte man zudem ohne größere Aufregungen, den eigenen zweiten Tabellenrang ab. Die drei Punkte Rückstand zum alten und neuen Kreismeisterteam der SG Motor Thurm, sahen Glauchauer denn auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge und vielleicht klappt es ja mit der Titelvergabe, im möglichen zweiten Anlauf dieser vierten Vertretung des GSC 1873. Den Ansatz dazu, zeigte man ja bereits diesmal und mit den heuer erreichten 11 : 5 Mannschaftszählern und dabei erzielten überragenden 20 Brettpunkten, sorgte dieses eingesetzte Quintett für ordentlich Furore, in der aktuellen Schachwelt des hiesigen Landkreises.

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  Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 9        31.05.15

SAISONABSCHLUSS, AUF DER UNTERSTEN SCHACHSPIELEBENE
Mit der neunten Runde, beenden die Mannschaften der hiesigen Kreisliga, ihre Punktspielserie 2014/15. Allerdings ist nur für den GSC 1873 IV, dieser 31. Mai die letzte Möglichkeit, für eine weitere Resultatsverbesserung.
dabei.

Kreisliga Zwickau    spielfrei - GSC III

Bereits ihre acht Wettkämpfe in dieser Neunerstaffel, haben die Aktiven der Muldestädter Dritten absolviert und können jetzt, dann eben nur noch zuschauen, wie sich die Konkurrenz untereinander schlägt. Bei allen ergebnistechnischen Möglichkeiten jedoch, dürfte Ihnen der sechste Tabellenrang, kaum noch streitig gemacht werden können.

Kreisliga Zwickau    Glauchau IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau V

Mit einem Sieg im letzten Spiel, wollen sich die vier Glauchauer Heimakteure, noch einmal für die letzten schwächeren Resultate, gemeinsam rehabilitieren. Dazu kommt mit dem unmittelbaren Tabellennachbarn und aktuellen Dritten dieser Staffel, ein sicherlich spielstarker Gegner, gerade ganz recht. Natürlich ist auch dabei, der Traum von einer bisher möglichen Meisterschaft, längst passe und der angestrebte volle Mannschaftserfolg hilft deshalb mit Sicherheit, der eigenen Schachseele noch einmal beste Laune zu bereiten. Wenn dann der Sieg im Festsaal des Glauchauer Bürgerheimes gefeiert werden kann, sollte auch der zweite Platz  stolz machen. Dazu dem hiesigen Seniorenquartett mit Bernd Wollmann, Peter Paluch, Lothar Gumprecht und Joachim Karnahl, noch einmal beste Züge an den vereinseigenen Brettern.

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  Chemnitzer SC Aufbau ´95        35. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2015        30.05.15     

ALTE LIEBE ROSTET NICHT BIM GSC 1873, TROTZ EIGENEN BESCHEIDENEN ABSCHNEIDENS
Ein weiteres Mal, beteiligte sich der Glauchauer Schachclub 1873 mit einem eigenen Team, am diesjährigen Chemnitzer Aufbaupokal. Zu dieser, nunmehr bereits schon 35. Auflage eines Mannschaftsblitzturnieres, entsendete der hiesige Verein, die Schachfreunde Sven Weigand, Ralf Wegner, Jörg Pumpa, Dietmar Nötzel und nachfolgend dann auch noch Jens Becher, an die dortigen vier Wettkampfbretter in der Waldenburger Strasse, dem Vereinslokal des ausrichtenden CSC Aufbau ’95. Angesichts der namhaft vertretenden Konkurrenz, wie etwa dem Auer Titelverteidiger oder den ehemaligen Pokalsiegern von der SG Leipzig, der USG Chemnitz und den Lausitzer Zwergen, sowie dem bärenstarken SV Eiche Reichenbrand und den erfahrenen Strategen vom SVM Wilkau-Haßlau, erwartete man natürlich auch diesmal nur, einen Platz im oberen Mittelfeld der Endtabelle. Immerhin war letztlich heuer, aber mit zwölf Teams aus neun Vereinen, dann die ganze Sache doch nicht so einfach, wie man es sich vielleicht noch im Vorfeld, so gedacht hatte. Die doppelrundigen Ansetzungen, schlauchten dabei sicherlich nicht nur die Glauchauer Akteure, aber irgendwie war gerade bei diesen, ziemlich schnell die Blitzluft raus und so lief denn in der Rückrunde, im Prinzip fast gar nichts mehr zusammen. Zumindest aber einen überraschend guten Beginn, legten die hiesigen Muldestädter, mit ihrer Startformation erstmal hin, welcher jedoch bereits in Runde vier, mit der ersten klaren Niederlage von 0,5:3,5, gegen das Spitzenquartett der befreundeten Gastgeber endete und mit der anschließenden 0:4 Klatsche in der Begegnung mit der ersten Reihe der Reichenbrander und dem gleichen Freibierergebnis beim Aufeinandertreffen gegen die Leipziger im zehnten Spiel diese Samstages, seinen zwischenzeitlichen Höhepunkt sah. Allerdings auch nach der kurzen Auszeit, vom Gesauer Weigand am Spitzenbrett und dem gleichzeitigen Komplettaustausch des Lichtensteiners Nötzel, ganz am Ende der Mannschaftsaufstellung, durch den starken Gesauer Blitzspieler Becher, wurde es nicht wirklich wieder spürbar besser und so blieb es auch in der Folge, allein bei ein paar persönlichen Glanzauftritten, für das nunmehr veränderte GSC-Team. Hier ist sicherlich ganz besonders, der klare 3:1 Sieg gegen den späteren neuen Titelträger 2015, in Runde achtzehn hervorzuheben und daneben dann ebenso, der knappe Punkterfolg von 2,5:1,5 über die alten Haudegen aus Wilkau-Haßlau, im Eröffnungsmatch der Rückserie. Besonders negativ dagegen, war die mehr als peinliche Niederlage mit dem exakten umgekehrten Ergebnis, gleich im Anschluss an den Sieg über die Erste der Lausitzer Zwerge, im Kampf mit der zweiten Vertretung des heimischen CSC zu sehen. Zumindest blieb man bei der mageren Punktausbeute von acht Zählern aus der Hinspielserie und den innerhalb der elf Rückkämpfe, sogar noch zwei erzielten Teamzählern weniger, von weiteren Komplettausfällen verschont. Am Ende, waren es sodann ganze 14 Zähler und damit gleichzeitig nur Rang zehn, im Schlussklassement dieser Jubiläumsveranstaltung. Als beste Blitzer in den Reihen der hiesigen Kreisstädter, zeigten sich hierbei diesmal die beiden Schachfreunde Weigand und Becher, mit jeweils elf bzw. zehn Brettpunkten, innerhalb ihrer zwanzig bzw. neunzehn Partieeinsätzen. Mit schon richtigen Abstand, folgte dahinter der Rest des GSC-Teams, mit den Schachfreunden Wegner (6 aus 22), Pumpa (4 aus 22) und Nötzel (0,5 aus 5). Weit klarere Einzelergebnisse, zeigten da natürlich die Turnierspitzenleute, mit dem Leipziger Raik Schirmer an Position eins, Günther Jahnel von den Lausitzer Zwergen an zwei und den beiden Auern Wolfgang Häßler und Thomas Heinz, am Brett drei bzw. vier. Zur abschließenden Siegerehrung 2015, gratulierte selbstverständlich auch das Glauchauer Quartett ganz herzlich, der 1. Vertretung von den Lausitzer Zwergen, zu ihren weiteren Pokalerfolg in Chemnitz. Mit den hierbei erreichten 36 Mannschaftszählern, verwiesen diese folglich die Aktiven des SV Eiche Reichenbrand I und deren 34 Zähler in der Endtabelle, sowie die USG Chemnitz mit ihren 33 Schlusspunkten, ziemlich knapp und mit dem gleichzeitig verbundenen Glück des Tüchtigen, auf die Ränge zwei und drei.

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  Chemnitzer SC Aufbau ´95        35. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2015        30.05.15     

CHEMNITZER TRADITIONSWETTKAMPF, STEIGT MIT 35. AUFLAGE
Natürlich wollen die befreundeten Glauchauer, auch bei der 35. Jubiläumsauflage des Aufbaupokals 2015, dieses
Mannschafts-Blitzturnier des Chemnitzer SC ‘95, mit wenigstens einen Muldestädter Quartett besetzen. Wer denn dann genau in den Reihen des GSC 1873 mit von der Partie ist, dürfte sich wieder einmal, erst ganz kurzfristig zeigen. Los geht die Veranstaltung im Spiellokal des CSC, nun fast auch schon traditionell um 13.00 und dann wird man innerhalb des Rundensystem, von Seiten der hiesigen Gäste aus betrachtet, erneut auf richtig starke Gegnerschaft treffen. Angesichts der eigenen Besetzungsprobleme und der Überschneidung mit dem am Vormittag, sind die ergebnistechnischen Aussichten, jedoch nicht gerade rosig, aber es sollte dennoch eine Frage der Ehre sein, erneut dabei gewesen zu sein.

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   Landkreis Zwickau    Saison 2014/15    Nachhol-Mannschaftspunktspiel    Runde 8    17.05.15 

WEITERER PUNKTERFOLG, DES GLAUCHAUER SC III
Die letzte Schachbegegnung des 8. Spieltages in der aktuellen Zwickauer Kreisligasaison, ist nunmehr gespielt.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SSV Fortschritt Lichtenstein III   2 : 2

Nur zwei Wochen nach dem Ausfall ihrer angesetzten Spielrunde, trafen sich die beiden dritten Vertretungen ihrer Schachvereine aus Glauchau und Lichtenstein, im Sportpark der Muldestadt. Für die Hausherren zugleich schon die letzte Gelegenheit, ihr abschließendes Punktekonto weiter aufzubessern und dazu wollte man gegen das bisherig ganz erfolgreiche Gästequartett, wenigsten das mannschaftliche Unentschieden erreichen. Leider mussten die Gastgeber hierbei den kurzfristigen Ausfall von Tim Seifert am dritten Brett in Kauf nehmen, was diese Aufgabe mit Sicherheit kaum einfacher machte. Zudem verlor auch noch der zweite Nachwuchsspieler im Team des GSC, schon sehr frühzeitig durch ein von ihn nicht gesehenes Mattbild. Damit mussten es dann die Schachfreunde Willi Opitz und Frank Thieme an den beiden vorderen Positionen, alleine richten und auch damit den sichtlich enttäuschten Billy Jean Sonntag, zum Lächeln verhelfen. Ganz problemlos erledigte in der Folge, Mannschaftskapitän Thieme seine Aufgabe am Brett und vermeldete nach reichlich drei Stunden, den ersten Punkterfolg der Glauchauer zum 1:2. Seine ganze Routine musste dagegen Mannschaftskamerad Opitz am Spitzenbrett aufwenden, um seinen nicht verlieren wollenden Gegner, letztlich im Endspiel dann doch noch den Zahn zu ziehen. Nach fast vier Stunden Wettkampf also, stand die angestrebte Punkteteilung der heimischen Kreisstädter, schließlich auch im Spielformular definitiv fest und damit beendet man diese Kreisligasaison als erstes Team, bereits vor dem finalen 9. Spieltag am letzten Maisonntag. Mit dem aktuellen sechsten Tabellenrang, sowie erzielten 7 : 9 Mannschaftszählern bei immerhin auch 15 Brettpunkten, ist man sicherlich sehr zufrieden.

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   Landkreis Zwickau    Saison 2014/15    Nachhol-Mannschaftspunktspiel    Runde 8    17.05.15 

MULDESTÄDTER DRITTE, GEHT OPTIMISTISCH AN DIE SCHACHBRETTER
Eine weitere Nachholpartie bestreiten morgen zwei Teams der Kreisliga des Zwickauer Landes, im Schachbereich. Dabei gilt es den 8. Spieltag 2014/15, aktuell zu vervollständigen.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SSV Fortschritt Lichtenstein III

Nach der kurzfristigen Absage des SSV Fortschritt aus der Nachbarstadt, erwarten die Spieler der Glauchauer Dritten, diese nunmehr erneut im heimischen Spiellokal. Selbstbewusst steuert man dabei aus Sicht der Gastgeber, zumindest den einen machbaren Mannschaftspunkt an. Gegen den derzeitigen Staffelvierten, durchaus eine mutige Ansage, welche natürlich wieder einmal die beiden erfahrenen Senioren, im Kreisstädter Quartett fordern dürfte. Ihren zwei jungen Mitstreitern, machen die Spitzenbretter dennoch keinen zusätzlichen Druck, diese sollen einfach schachlich dazu lernen.
 

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  Schachverband Sachsen    Saison 2014/15    XXV. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Vorrunde    10.05.15 

GLAUCHAUER SCHACHSPIELER, ZIEHEN ALS DRITTER IN DIE NÄCHSTE SACHSENPOKALRUNDE EIN
Im Klaffenbacher Krystallpalast, trafen sich die hiesigen Pokalteams aus der Region, innerhalb ihrer ausgelosten Vorrundenstaffeln fünf und sechs. In letzterer Gruppe, nahmen denn auch die hiesigen Muldestädter mit ihrer Vertretung, den Kampf an den vier Brettern, um die nunmehr bereits XXV. Mannschaftsmeisterschaft in dieser Schnellschachform mit 30 Minuten pro Spieler und Partie, als eine der sechs angereisten Mannschaften auf.

Gruppe 6 (SG Neukirchen II)

In der Formation mit Ralf Wegner an Brett eins, Jens Becher an zwei, Rüdiger Schönrock an drei und Dietmar Nötzel an vier, sowie Jörg Pumpa als Ersatz, rechnete man sich auch angesichts der anwesenden personellen Konkurrenz, schon das Erreichen der Zwischenrunde aus. Mir der etwas taktische Aufstellung, sollte dann zur Not auch noch über die Hintertür, dieses Ziel möglich gemacht werden. Den ersten Schritt hierzu, machte man schon mal gleich zum Auftakt gegen den Chemnitzer Bezirksmeister aus Freiberg, mit einem knappen aber verdienten 2,5:1,5 Erfolg. Ganz wichtig war dabei der Sieg vom Glauchauer Schachfreund Pumpa als Ersatz bei seinem Einsatz am letzten Brett. Vorher konnte allerdings auch schon der Gesauer Becher an Position zwei den Brettsieg sicher stellen und dem Meeraner Schönrock gelang seinerseits, ein völlig verdientes Remis an drei. Einzig der Muldestädter Teamkollege Wegner, musste noch zum Abschluss seine Partie aufgeben. Auch in der nächste Runde konnten die Glauchauer sodann, einen völlig problemlosen Sieg mit 4:0, gegen die nur mit drei Mann angereiste Zwickauer Zweite einfahren. In der Reihenfolge mit dem kampflosen Punktgewinn des Lichtensteiner Nötzel, reihten sich genauso die restlichen drei Vereinskameraden, Becher, Wegner und Schönrock ein. Gegen den hohen Favoriten des Landesligisten aus Reichenbrand mussten die GSC-Akteure, jedoch noch vor der Mittagspause, erstmals richtig Farbe bekennen und kassierten dort, die erwartete klare Niederlage mit 0:4 Partiepunkten. Nachdem Schachfreund Nötzel am letzten Brett die Null schreiben musste, erging es Mannschaftskamerad Wegner ganz vorne nicht anders und trotz der engagierten Gegenwehr, reichte es letztlich genauso wenig für mittleren beiden Position der Glauchauer, mit Becher und Schönrock. 20150510_132028Eine Schlüsselbegegnung für das Erreichen der Zwischenrunde, sollte  eigentlich schon die Runde vier werden, wo es gegen das Crimmitschauer Quartett zu gewinnen galt. Gegen die zukünftig in der 1. Landesklasse spielenden Akteure des Post-SV, sah man sich zumindest gleichstark besetzt und hätte zudem alle Optionen auf die direkte Qualifikation, bei einem eigenen Sieg, praktisch weiterhin in den eigenen Händen behalten. Dementsprechend motiviert also, gingen es die Muldestädter an und obwohl zunächst das dritte Stammbrett des GSC, sich mit seinem Gegenüber, relativ schnell auf Remis einigte, reichte es doch nicht ganz. In der Folge gewannen zwar zunächst die Glauchauer an Position zwei ihre Partie, jedoch mussten am Ende die eigenen Bretter eins und vier, ihrerseits doch etwas überraschend die Segel streichen. Mit diesem knappen 1,5:2,5 aus Sicht der Muldestädter, musste man darum doch wieder, allen Augenmerk auf die Abschlussbegegnung mit der gastgebenden Zweiten, der Neukirchener legen. Ein absolutes Sicherheitsremis vom Mannschaftsleiter der hiesigen Kreisstädter, war in etwa allerdings schon der Grundstein, zum folgenden 3,5:0,5 Erfolg seines Teams. Die drei weiteren vollen Partiepunkte im Anschluss, besorgten letztendlich in der Brettreihenfolge drei, zwei und eins, die Vereiskameraden Schönrock, Becher und Wegner problemlos. Nach diesem dritten Tagessieg, konnte man sich also unter den drei besten Bronzerängen, innerhalb der sechs Pokalstaffeln wähnen und nach Bekanntwerden aller Pokalergebnisse, hatte man es am Ende als absolut Bester, dann auch wirklich geschafft. Bei erreichte 6:4 Mannschaftszählern und insgesamt 11,5 Brettpunkten, will der GSC 1873 nunmehr in der Zwischenrunde, die Option der Gastgeberrolle wahrnehmen. Die besten Wünsche da natürlich auch, den beiden Direktqualifikanten dieser Vorrundengruppe sechs, in Form des SV Eiche Reichenbrand mit ihren überragenden 10:0 Mannschaftszählern, bei sensationellen 19,5 Brettpunkten und genauso den zweitplatzierten Post-SV Crimmitschau und ihren Ergebnis von 8:2 Teampunkten und dabei erzielten 12 Brettzählern. Als Gruppenvierter beendete der TV Freiberg 1844 (4:6/9,5)diese erste Sachsenpokalrunde und auf den letzten beiden Plätzen waren dann weiterhin die zweiten Vertretungen des SG Neukirchen (2:10/5,5) und des Zwickauer SV (0:10/2), zu finden. Abschließend sei zudem noch ein Blick auf die Brettbesten in dieser Gruppe genehmigt. Für den Staffeldritten, war dies nicht unerwartet wieder einmal Schachfreund Becher, welcher es zudem auf immerhin ansehnliche vier Partiegewinne, bei seinen fünf Einsätzen brachte. Drei Punkte erreichte letztlich in dieser Wertung Vereinskamerad Schönrock und zu zwei Zählern kam hierbei Sportfreund Wegner. Für den Rest der Kreisstädter, gab es mit 1,5 und einen Zähler, nicht ganz so viel Ausbeute zu vermelden, wobei Mannschaftsleiter Nötzel und sein Ersatzmann Pumpa, allerdings auch nur drei bzw. zwei Mal am Brett saßen. Die gruppenbesten Einzelspieler, waren jedoch allesamt in den Reihen der Randchemnitzer aus Reichenbrand zu finden, wo die Sachsenligaakteure Florian Fuchs an Position eins mit fünf Siegen, Jörg Albert an zwei mit fünf und Jürgen Kyas an drei mit fünf, sowie Janeck Weißpflog am 4. Brett mit 4,5 Punkten, zu finden waren.

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  Schachverband Sachsen    Saison 2014/15    XXV. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Vorrunde    10.05.15 

XXV. POKALMEISTERSCHAFT DES FREISTAATES, SIEHT AUCH EIN QUARTETT DES GLAUCHAUER SCHACHCLUB 1873
Auf Grund des nur mäßigen Interesse in den eigenen Reihen der hiesigen Kreisstädter, bereits im Vorfeld dieser Jubiläumsmeisterschaft des Sachsenpokals 2015, meldete man dann seitens der Verantwortlichen im Klub, dann auch nur ein Team. Heuer muss man nun auch aus diesen Gründen, bereits in der Vorrunde auf Reisen gehen und im Chemnitzer Neukirchen, in der dortigen Gruppe sechs, das Ganze ab 9.00 Uhr angehen. Insgesamt nehmen diesmal 34 gemeldete Mannschaften des SVS, den letztlich Kampf auf. Der Wettkampfmodus als solcher, hat sich hierbei natürlich nicht verändert und dementsprechend qualifizieren sich auch heuer wieder, die beiden besten Mannschaften in jeder der sechs ausgelosten Vorrundengruppen und dazu sodann auch noch die drei besten Dritten, aus den sechs Staffeln, zum Auftakt dieses sonntäglichen 10.05.2015. Gegen 15.00 Uhr also dürften die diesjährigen Qualifikanten für die Zwischenrunde Mitte Juni, schließlich feststehen. Zunächst noch nicht an die Bretter im Schnellschachmodus von 30 Minuten pro Spieler und Partie müssen allerdings die drei vorberechtigten Vierer aus Leipzig und Aue, da noch nicht. 

Gruppe 6 (SG Neukirchen II)

Im Spiellokal der heimischen Neukirchener Zweiten, treffen die Glauchauer, auf namentlich scheinbar machbare Gegnerschaft, wobei die hiesigen Gäste, allerdings wohl nur mit einem bedingt schlagkräftigen Vierer, anreisen dürften. Trotzdem wird man natürlich versuchen, vielleicht doch wenigstens den dritten Rang ins Auge zu nehmen und sich damit noch für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Wie immer ist ja gerade im Pokal, schon auf Grund der Bedenkzeit, soviel Überraschendes möglich und dazu kommt schließlich dann noch, die relative große Unbekannte der personellen Besetzungen, innerhalb der beteiligten Konkurrenz. Rein von der Papierform her, sollten mit dem Landesligisten SV Eiche Reichenbrand und dem aktuellen Aufsteiger in die 1. Landesklasse dem Post-SV Crimmitschau, dennoch die beiden Überflieger in dieser Gruppe sechs feststehen. Neben dem souveränen Chemnitzer Bezirksmeister von der TV Freiberg 1844, sollten jedoch genauso die hiesigen Muldestädter der 2. Landesklasse, ihre Chancen auf ein Weiterkommen haben. Das Gleiche gilt mit Sicherheit, auch für die beiden beteiligten zweiten Vertretungen aus Neukirchen und Zwickau. Sowohl bei den Gastgebern, als auch bei den ehemaligen Trabantstädtern, trügt der Schein der aktuellen Spielserien in der Bezirksliga bzw. 1. Bezirksklasse, wohl mit Sicherheit am allermeisten. Auch in dieser Sechserstaffel also, dürfte gerade um den begehrten dritten Platz, ein ziemlich heißer Schachkampf entbrennen. Das namentliche Aufgebot des GS 1873, wird wie schon sooft in der Vergangenheit, definitiv erst am Samstag feststehen und erst dann weiß man im Verein, wo die Reise an den Brettern, wirklich hingehen sollte.

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  Landkreis Zwickau    Saison 2014/15    Nachhol-Mannschaftspunktspiel    Runde 7    03.05.15 

MULDESTÄDTER FEIERN ERSTEN SAISONSIEG
Einfach gleich mal Nachsitzen, war das Motto für diesen ansonsten grundsätzlich, als achten Spieltermin ausgewiesenen Maisonntag. Beteiligt daran, waren allein die Teams aus Crimmitschau und Glauchau. 

Kreisliga Zwickau    Post-SV Crimmitschau IV - GSC III   1,5 : 2,5

Die noch ganz kurzfristig ins Leben gerufene Nachholbegegnung des vorigen Spieltages, sah die eigentlichen Gastgeber aus der Pleisestadt, plötzlich als Gäste fungieren. In einer Art Doppelrunde, bedienten diese gleich mal zwei gegnerische Mannschaften an einen Tag, mit Ihrer Brettpräsenz. Aus Thurm kommend, mit einer 1:3 Niederlage im Gebäck traf die junge Garde des Post-SV gegen 12.00 Uhr, in den Vereinsräumen am Sportpark der Muldestadt ein. Nach tapferen Kampf der Crimmitschauer Vierten, konnte nunmehr endlich auch die 3. Mannschaft des GSC, einen Sieg erkämpfen und dazu brauchte man ja immerhin ein gutes halbes Jahr, in dieser hiesigen Kreisligastaffel der Saison 2014/15. Dabei brachte das zweite Brett mit dem Glauchauer Frank Thieme, die Gastgeber, recht schnell in Führung. Das reine Nachwuchsquartett des Tabellenschlusslichtes, wusste aber dies dann genauso schnell wieder auszugleichen. Spielerisch einfach noch nicht stark genug, musste hierbei der heimische Billy-Jean Sonntag am letzten Brett, bei seinen allerdings auch erst zweiten Auftritt im Team des GSC, gegen seinen etwas älteren Kontrahenten des Post-SV, diesen den Sieg überlassen. Besser machte es dagegen der andere Glauchauer Knabe Tim Seifert an Position drei, welcher immerhin heuer damit schon sein zweites Erfolgserlebnis hatte. Wie schon all sooft in dieser Saison, lag es somit zum Schluss am Uropa von Billy Jean, in welche Richtung das Pendel, für die Muldestädter an diesen Maisonntag, letztlich ausschlagen sollte. Noch unter der zwei Stundengrenze, gelang es alsdann Willi Opitz, den alles entscheidenden Partiesieg, zum 2,5 : 1,5, sicher zu stellen und seinen Team, den lang ersehnten Doppelpunktgewinn zu bescheren. Damit etablieren sich die hiesigen Kreisstädter endgültig im Mittelfeld der Tabelle, mit derzeit erreichten 6:8 Mannschaftspunkten, sowie 13 Brettzählern und können ganz entspannt dem Ende dieser Punktspielserie, entgegen sehen.

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  Landkreis Zwickau    Saison 2014/15    Nachhol-Mannschaftspunktspiel    Runde 7    03.05.15 

GÄSTESCHACHTEAM DER GLAUCHAUER, MIT DOPPELAUFTRITT BELASTET
Zum Nachholspiel des 7. Spieltages, kommt es heuer an diesem Sonntag, während der offiziellen achten Runde, innerhalb der Zwickauer Kreisligasaison 2014/15.

Kreisliga Zwickau    Post-SV Crimmitschau IV - GSC III

Den sowieso fest eingeplanten Wettkampftermin, irgendwie dann doch optimal ausnutzen, wollen die Glauchauer Akteure der dritten Mannschaft. Dazu ist man denn auch den Kompromiss eingegangen, auf die beteiligte Crimmitschauer Vierte, im heimischen Spiellokal solange zu warten, bis der Nachwuchsvierer des Post-SV, die erste Pflichtaufgabe dieses Schachsonntages in Thurm, letztlich hinter sich gebracht hat. Zudem kommt man dem Wunsch der Pleisentaler nach, diese ursprünglich am siebenten Spieltag angesetzte Auswärtsbegegnung, nunmehr im Sportpark der hiesigen Muldestadt nachzuholen. Vielleicht können die neuen Gastgeber alsdann auch noch die Chance nutzen und den Tabellenletzten mit einem eigenen ersten Sieg, am Ende zu bezwingen.  

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  Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 8        03.05.15 

VIERTE DES GSC 1873, AKTUELL NICHT MEHR IN SIEGESFORM
Zum vorletzten Mal, gingen die Zwickauer Kreisligateams, Anfang Mai ihren Hobby nach. Auf Punktejagd, waren hierbei dann auch die zwei Vertreter der Glauchauer Schachgemeinde.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SSV Fortschritt Lichtenstein II

Auf Grund der kurzfristigen Absage der Gäste, viel die Begegnung mit dem Staffelvierten aus Lichtenstein, erst einmal ersatzlos aus, allerdings machte die Dritte der Muldestädter daraus doch noch das Optimum, indem man die Partie der ausgefallenen Runde sieben, einfach ins Leben beruf und dabei dem Angebot der beteiligten Crimmitschauer Vierten nachkam, dieses ursprüngliche Auswärtsspiel des GSC, zum  eigenen Heimspiel werden zu lassen.

Kreisliga Zwickau    Zwickauer SC IV - GSC IV   2,5 : 1,5

Mit dieser sicherlich nicht vorgesehenen Niederlage, bei der Zwickauer Vierten, dürften sich die Akteure der eigenen Glauchauer Vierten, endgültig aus dem Kampf um die Zwickauer Meisterschaftskrone, verabschiedet haben. Im Vorfeld hoffte man da ja noch, nach den zwei derweil schon recht bitteren Punkteteilungen in Folge, doch wieder auf Titelkurs zu kommen. Leider lief es aber ein weiteres Mal, alles andere als nach Plan für die angereisten Gäste aus der hiesigen Muldestadt. Nachdem zunächst Frank Haselhuhn, abermals als Erster seine Partie am letzten Brett verloren geben musste, traf es um so überraschender, diesmal auch seinen Teamkollege an Position drei. Der bislang doch so souverän aufgetretene Weidensdörfer Lothar Gumprecht jedoch, bekam den heimischen Nachwuchsakteur, an diesen Tag einfach nicht in den Griff und so stand es bei Halbzeit bereits 2:0 für die Zwickauer Gastgeber. Der folgende Sieg vom Meeraner Peter Paluch, lies zwar noch einmal Hoffnung, wenigstens auf den einen möglichen Mannschaftszähler aufkommen, aber das abschließende Remis von Bernd Wollmann auf Seiten des GSC, besiegelte den ersten Nuller des Glauchauer Quartetts. Am Ende verlies man also doch ziemlich deprimiert, die Spielstätte nach knapp vier Stunden des eigenen Aufbegehrens und kann nur hoffen, wenigstens Ende Mai noch einmal, die bisherige Spielsicherheit wiedergefunden zu haben. Immerhin ist hierbei der aktuelle zweite Tabellenrang, mit bisher 10: 4 Zählern und 18 Brettpunkten, alsdann abzusichern.

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   Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 8        03.05.15 

AKTUELL GEHT‘S SCHLAG AUF SCHLAG, IN ZWICKAU‘S SCHACHLIGA
Mit der achten Runde, beginnen die Mannschaften der hiesigen Kreisliga, den Wonnemonat Mai und die zwei Vertreter des Glauchauer SC, sind natürlich ebenso wieder mit dabei.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SSV Fortschritt Lichtenstein II

Gegen die derzeit auf Rang vier platzierte Lichtensteiner Zweite, streben die Spieler der Glauchauer Dritten, mal wieder einen Mannschaftszähler an. Zwar haben die Gäste bisher schon doppelt so viele Punkte, als wie die Hausherren auf ihren Konto, dennoch könnte dieser Plan aber durchaus aufgehen. Als Erfolgsgaranten, zählen hierbei natürlich wieder die beiden erfahrenen Spitzenbretter, wogegen der anwesende Nachwuchs, weiterhin seine eigene Spielpraxis erweitern soll.

Kreisliga Zwickau    Zwickauer SC IV - GSC IV

Will man auf Seiten der Glauchauer Gäste, auch weiterhin den Meisterschaftskurs fahren, so sollte in der benachbarten Muldestadt, schon ein Sieg her. Die hauseigene Vierte, dürfte dem anreisenden Quartett des GSC IV, trotz des vorletzten Tabellenrang, diese zwei Mannschaftspunkte jedoch kaum auf dem Silbertablett servieren. Man sollte also mal wieder die eigenen Stärken hervorkramen, um nicht erneut nur die Minimumschiene einer Punkteteilung zu bedienen.
 

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    Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 9        26.04.15 

PLANMÄSSIGE ERLEICHTERUNG, IN GLAUCHAUS SCHACHREIHEN
Ihren Schlusspunkt in dieser Spielsaison 2014/15, setzten die Mannschaften des Schachverband Sachsen, nunmehr am letzten Sonntag im April. Dabei galt es für die beiden Teams des beteiligen GSC 1873 schon, noch einmal alles zugeben, um in der neuen Serie, wiederum auf der gleichen Spielebene wie heuer auch, losschlagen zu können.
 
2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SG Blumenau  5,5 : 2,5

In den Einen der zwei  Abstiegsduelle dieser Staffel C, traf die Glauchauer Erste, als Achter der Tabelle auf den Fünften und alleine ein Sieg, verhalf den Gastgebern zum unumstößlichen  Klassenerhalt. Dementsprechend versuchte man mit der aktuell möglichen Bestbesetzung, dieses Duell in der gewohnten heimischen Umgebung, im Sportpark der Muldestadt anzugehen. Mit dem Einsatz des spielstarken Neumeeraners, Rüdiger Schönrock an Position acht und dem gleichzeitigen Verzicht des aktuell sich in einer schwachen Saison befindlichen Mannschaftsleiters, Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, sollte der angestrebte dritte Sieg 2014/15, dann aber auch schon mal her. Die Gäste hatten indes das Privileg, selbst bei einer annehmbaren Niederlage, diese Klasse ebenso zu halten. Nicht nur auf Grund seines frühzeitigen Figurengewinn und dem letztendlichen Sieg nach 150 Minuten, bestätigte den Einsatz des ehemaligen Merseburger Schachfreund Schönrock. Als Erstes jedoch, beendete man an Brett sechs, seine Partie recht friedlich mit einem Remis. Vielleicht in Hinsicht auf den sich andeutenden Partiegewinn an Position acht, eine vernünftige Entscheidung vom beteiligten Glauchauer Ralf Wegner, nach gut zwei Stunden Bretttätigkeit. Nur wenig später, meldete der einheimische Lutz Köhler an drei, das gleiche Resultat und man hangelte sich ergebnistechnisch, langsam so dahin. Mit dem Gesauer Jens Becher, zog sich fast gleichzeitig schon der nächste GSC-Akteur, aus der dennoch weiterhin drohenden Verantwortung eines Mannschaftssieges, auch wenn das nur wenig spätere Zwischenresultat von 2,5:1,5, völlig im Plan lag. In dem ganzen Druck dieses Kampfes, einigte sich nach fast drei Stunden schließlich ebenso der Callenberger Ronny Seifert, in etwas schlechterer Stellung, mit seinem Gegenüber auf einen halben Brettpunkt an Position sechs. Ein wirklich schönes Remis, konnte dagegen der Niederlungwitzer Junior Bastian Benicke, seinerseits am 7. Brett erzielen und damit stand es nach exakt vier Stunden, schon mal 3,5:2,5 für die Hausherren. Weitere zehn Minuten später, konnte dann endlich der Remser Peter Nagorny an vier, den alles entscheidenden Partiesieg für seine Muldestädter machen und damit stand der angestrebte Klassenerhalt des GSC, auf ganz ganz festen Füssen. Nunmehr mühte sich also allein das Spitzenbrett mit Sven Weigand aus Gesau, noch um die ureigenen bestmöglichen Wertzahlpunkte, innerhalb dieser aktuellen Spielzeit. Am Ende versetzte er seinen Kontrahenten mit einer Mattdrohung, den Todesstoss noch vor der ersten Zeitkontrolle und die Kreisstädter feierten ihren Erhalt in dieser Klasse, mit einem 5,5 : 2,5 Erfolg. Selbst diese Niederlage aber, reichte auch den angereisten Blumenauer, ihrerseits zum Nichtabstieg. Die Glauchauer, belegen damit nunmehr im Endklassement den sechsten Rang, bei erzielten
9 : 9 Mannschaftspunkten und 34 erkämpften Zählern an den einzelnen Brettern, innerhalb dieser abgelaufenen Punktspielsaison 2014/15.
Dem Aufsteiger des Post-SV Crimmitschau, auch von hier aus die besten Wünsche, für die nunmehr im Herbst anstehenden Begegnungen, in der 1. Landesklasse und eine schnelle Rückkehr aus der Bezirksliga, sei genauso den beiden Absteigern des Vogtländischen SC Plauen 1952 und des SC 1865 Annaberg-Buchholz, beschieden.  
     
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    SV Eiche Reichenbrand III - GSC II   4 : 4

Ein überraschendes Geschenk der gastgebenden Reichenbrander Dritten, brachte die Zweite der Glauchauer, schon mal von Beginn an, in eine komfortable Lage und somit stand es dann auch offiziell, nach einer Stunde Wartezeit, 1:0 für diese. Der betroffene Niederlungwitzer Gunar Scholz, war wohl trotzdem nicht ganz so glücklich mit diesem kampflosen Zähler am 3. Brett, aber am Ende sagt er sich dann sicherlich auch, ach was soll‘s. Mit gleich vier Remisen innerhalb der nächsten 50 Minuten, behielten die Gäste ihren Einpunktevorsprung in dieser letzten Begegnung des Wettkampfjahres 2014/15, auch weiterhin bei. Als Erster machte der Muldestädter Rainer Bergmann an Position vier, hierbei seinen halben Zähler, in einer doch leicht schlechteren Lage für ihn, gleichwohl perfekt. Ohne erkennbare Vor- bzw. Nachteile auf dem Brett, einigten sich anschließend auch die beiden anderen Glauchauer Schachfreunde, Jörg Pumpa an zwei und Axel Burkhardt an fünf, auf das verdiente Remis. Als Letzter zu diesem Zeitpunkt, noch weit unterhalb der Zweistundengrenze, kam schließlich genauso  der zweite Ersatz bei den Gästen, Peter Paluch aus Meerane, zu seinem wahrlich verdienten halben Punkt am letzten Brett. Wie schon die ganze Saison lang auch, lies das Spitzenbrett des GSC in Person des Niederlungwitzers Thomas Drauschke, nach etwas mehr als zwei Stunden Bedenkzeit, erneut so gar nichts anbrennen und brachte der heimischen Nummer eins in beeindruckender Manier, den ersten richtigen Brettpunktverlust für die Hausherren bei. Leider musste jedoch der eigene Mannschaftsleiter und Ortsteilgenosse der angereisten Muldestädter, Knut Ludwig an Position sechs, mit seinerseits gleich zwei Minusbauern weniger, die Segel nach 150 Minuten des Mitspielens, bereits wieder einmal streichen. Damit stand es vor Ablauf der jetzt nur noch laufenden einen Partie am 7. Brett, 4:3 für die Gäste. Die dann folgenden Remisangebote vom dort spielenden Bernd Wollmann jedoch, ignorierte die Reichenbrander Gegnerin einfach vehement und es dauerte am Ende fast noch einmal weitere zwei Stunden, bevor sich dann doch, erneut die weibliche Empfindsamkeit des zweiten Glauchauer Ersatzmann, bemerkbar machte und er schließlich seine Partie, einfach verloren geben musste. Trotzdem war es für die hiesigen Kreisstädter, der angestrebte eine Mannschaftszähler, welcher mit diesem 4 : 4 Unentschieden endgültig, den eigenen Nichtabstieg absicherte. Zwar gewann die Crimmitschauer Dritte etwas überraschend gegen die Harthaner und überholte damit die Zweite des GSC ihrerseits dennoch, jedoch reicht es mit 7 : 11 Mannschaftszählern und 30,5 Brettpunkten, auch als mit Abstand bester Vorletzter aller drei Bezirksklassestaffeln, diese Wettkampfebene trotz alledem gehalten zu haben. Definitiv abgestiegen, sind dagegen die Mannen des ESV Lok Döbeln II und als Aufsteiger in die Bezirksliga, hat sich letztendlich der SV Stollberg II, doch schon verdient durchgesetzt.

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   Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 9        26.04.15 

STUNDE DER WAHRHEIT, FÜR BEIDE GLAUCHAUER SCHACHACHTER
Sechs Wochen Vorbereitungszeit, ist nunmehr für die Schachteams des Freistaates vorbei, denn am Sonntag steht die die Schlussrunde der Saison 2014/15, endlich auf dem Wettkampfplan. Die zwei beteiligten Vertreter des GSC 1873, stehen hierbei vor der zukünftigen Existenz, in welcher Spielklasse man in der nächsten Mannschaftsserie, an den Start gehen darf. Die Möglichkeiten der letzten Punktgewinn, bestreiten die Muldestädter hierbei sowohl daheim, als auch auswärts.
 
2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SG Blumenau

Wahrscheinlich nicht in Stammformation, tritt die Erste der Kreisstädter gegen die Erzgebirgler an. Die Gäste haben Dank ihrer acht Mannschaftspunkte und der eigenen guten Brettausbeute von 34 Zählern, im Prinzip schon im Vorfeld dieser Begegnung, ihrerseits die 2. Landesklasse wiederholt gehalten. Natürlich streben dies auch die Hausherren, in den eigenen Räumen im Glauchauer Sportpark an, jedoch muss man um wirklich sicher zu gehen, diesen letzten Punktekampf dann schon unbedingt gewinnen. Unter normalen Umständen, sicherlich machbar für die Muldestädter Gastgeber, aber dazu müssen alle hiesigen Beteiligten, ihr eigenes spielerisches Potenzial, letztlich auch am Brett abrufen und erfolgreich umsetzen können. Am Ende wird es wohl überdies zur reinen Nervensache mutieren, wobei man gerade damit schon im Vorjahr, bestens umgehen konnte und damals die Ehrenfriedersdorfer, in die Bezirksliga schickte. Der aktuelle Staffelfünfte aus Blumenau, kann sich dagegen heuer selbst, fast schon ganz locker eine Niederlage, bei den Glauchauern leisten, es sei denn es müssten wiedererwartend gleich drei Teams, den Gang nach unten antreten.
     
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SV Eiche Reichenbrand III - GSC II

Natürlich wollen auch die Spieler der zweiten Glauchauer Vertretung, ihre aktuelle 1. Bezirksklasse halten und dazu dürften dann letztlich schon die im Vorfeld erkämpften sechs Mannschaftszähler langen. Um vielleicht dennoch allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen, wäre die angestrebte Punkteteilung gegen die Randchemnitzer, trotzdem nicht ganz schlecht. Die Dritte der Reichenbrander Gastgeber, hat als derzeitiger Tabellendritter, seinerseits keinerlei Optionen mehr auf Rang eins in dieser Staffel. Vielleicht geht man es dann auf Seiten des heimischen Achters, auch etwas friedlicher an und gibt nicht gänzlich das Letzte an den eigenen Brettern. Die Muldestädter ihrerseits, sind zudem wohl auch mit dem womöglichen einen Mann Ersatz selbst, in der Lage dieses mannschaftliche Remis zu bewerkstelligen. Der große Traum vom Klassenerhalt, solle überdies weitere Spitzen, bei den Gästen freisetzen.

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  Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        19.04.15 

ERNEUTES SCHWÄCHELN, BEIM GLAUCHAUER SENIORENTEAM
So richtig weiter, geht es derzeit bei den Schachmannschaften in und um Zwickau. Bei dem Wettkampftermin am vergangenen Sonntag, musste dann allerdings nur eine der beiden Vierer des hiesigen Glauchauer SC 1873, an den Brettern Platz nehmen.

Kreisliga Zwickau    Post-SV Crimmitschau IV - GSC III

Auf Grund diverser Jugendweihen im Landkreis Zwickau, fiel die Begegnung der dritten Vertretung aus Glauchau, kurzfristig dann doch ins Wasser. Auf einen neuen Termin hat man sich aktuell auch noch nicht geeinigt und schon deshalb verweilt das Team, erst einmal weiterhin auf Rang sechs der Tabelle mit 4 : 8 Zählern, da auch die Konkurrenz dahinter, nur in Form der Wilkau-Haßlauer Sechsten, einen Mannschaftspunkt hinzu bekam.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau VI   2 : 2

Die zweite Punkteteilung in Folge, musste der bisherige Kreisligaprimus, in Form der 4. Mannschaft der hiesigen Muldestädter hinnehmen. Diesmal allerdings kam das 2 : 2 Schlussresultat in der gewohnten heimischen Spielumgebung, wohl noch überraschender daher, als wie zuletzt vor einem Monat auswärts. Die als Vorletzte angereiste Sechste aus Wilkau-Haßlau, schien zudem durchaus wie gemacht, für den fünften Saisonsieg im siebenten Spiel der Saison. Leider kam es jedoch dann doch nicht so, wie es sich die alten Glauchauer Strategen vorgenommen hatten. Als Erster erfüllte dabei allerdings das Zugpferd der Gastgeber Joachim Karnahl an vier, recht schnell die eigenen Erwartungen, mit seinen erneuten Partieerfolg und behält damit weiterhin als Einziger in dieser Klasse, eine komplett weiße Weste. Ihm folgte alsbald auch Mannschaftskamerad Lothar Gumprecht, ein Brett davor und damit lag man voll im Soll, an diesem schönen Aprilsonntag. Nach den beiden siegen der Glauchauer Teamkollegen jedoch, ging mit einmal so gar nichts mehr und so ereilte es den Meeraner Peter Paluch noch vor der ersten Zeitkontrolle, seinerseits mit einer Niederlage an der Stammposition zwei, gegen eine der beiden weiblichen Jugendspielerinnen. Das gleiche Schicksal, musste letztlich nach fast vier Stunden tapferen Widerstand, auch noch der heimische Bernd Wollmann am Spitzenbrett, gegen die zweite junge Dame des SVM hinnehmen. Auf das überraschende Resultat der Gäste zum Schluss, konnten diese also noch richtig stolz sein, verbaute man doch den GSC-Mannen damit zugleich, die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenspitze, weil anderorts die Thurmer klar mit 4 : 0 von den Brettern gingen und sich ihrerseits ganz nach vorne schieben konnten.

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  Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        19.04.15 

WEITERE PUNKTERUNDE, IN DER ZWICKAUER KREISLIGA
Mit ihrer 7. Runde gehen die Mannschaften des Kreises Zwickauer Land, in das letzte Drittel der aktuellen Schachmeisterschaft. Mittendrin nehmen auch die beiden Teams des Glauchauer SC 1873, dieses Ziel bis Ende Mai, in Angriff. Wettkampfbeginn sowohl auswärts, als auch daheim ist erneut 9.00 Uhr.

Kreisliga Zwickau    Post-SV Crimmitschau IV - GSC III

Vielleicht können die Akteure der Glauchauer Dritten, in diesen  dritten Pflichtspiel innerhalb nur eines Monats, dann doch wieder einmal mit dem Stammvierer in Crimmitschau agieren. Die dortige 4. Mannschaft, scheint als absolut Letzter dieser Liga, zwar schlagbar für die Muldestädter, jedoch muss man auch so eine Vorgabe erst einmal meistern. Ein voller Erfolg, würde jedoch auch in der Tabelle, den Gästen wahrlich gut zu Gesicht stehen und wäre gleichzeitig der erste Sieg 2014/15. Drücken wir also hierfür beide Daumen, das dies gelingt.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau VI

Ihren ersten Punktverlust seit Meisterschaftsbeginn, wollen die alten Mannen des GSC IV, in heimischen Gefilden, selbstverständlich postwendend wieder vergessen machen. Die erwarteten Gäste der sechsten Reihe aus dem benachbarten Muldental, sollten dafür gerade richtig kommen und dem Staffelprimus keinerlei Probleme bereiten. Mit einem klaren Sieg, tut man zu dies noch einiges für das eigene Brettpunktekonto, demzufolge also sei dann volles Rohr gegeben.

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  Landkreis Zwickau    Saison 2014/15    Nachhol-Mannschaftspunktspiel    Runde 4    29.03.15 

ÜBERRASCHENDES REMIS FÜR DEN GSC III, BEIM STAFFELZWEITEN
Nunmehr an diesem letzten Märzsonntag, kam es für den dritten Glauchauer Schachvertreter, zum Punktspielkampf der vierten Runde, innerhalb der Zwickauer Kreisliga, von vor fast vier Monaten.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III   2 : 2

In fast der gleichen Art und Weise wie vor sieben Tagen, lief auch diese Auswärtsbegegnung des Nachholspiels, mit der fünften Mannschaft der gastgebenden Wilkau-Haßlauer, für die hiesige Muldestädter Dritte, des GSC ab. Wie schon exakt vor einer Woche auch, musste das Glauchauer Team mit den selben vier Akteuren, diesen auswärtigen Punktekampf aufnehmen und erneut waren es am Schluss, die beiden Senioren im Team der Gäste, welche das Ganze diesmal allerdings, wenigstens noch zu einem Unentschieden lenken konnten. Ohne jeden Erfolg, blieben wiederum die beiden ganz jungen Glauchauer Nachwuchsaktiven Tim Seifert an Position drei und Billy Jean Sonntag an Position vier, Dabei hatten die beiden Knaben das erwartete Nachsehen, zum einen gegen noch recht jugendliche Konkurrenz und zum anderen gegen wirklich weise Gegnerschaft. Um so mehr freute es diesmal natürlich gerade diese Zwei, dass es heuer Willi Opitz am 1. und auch Frank Thieme am 2. Brett, trotzdem gegen die dort agierenden älteren Gegenspieler richten konnten, um den kaum für möglich gehaltenen einen Mannschaftszähler vom Tabellenzweiten, dann letztlich doch mit nach hause zunehmen. Das
2 : 2 also, wohl mehr als ein Achtungserfolg für die angereisten Kreisstädter, welche damit ihrerseits auf Rang sechs vorrücken und der eigenen Vierten, gewisse Schrittmacherdienste leisten konnten, um einen Mitbewerber um die Zwickauer Kreismeisterschaftskrone, doch etwas vom Kurs abzubringen. 

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 Landkreis Zwickau    Saison 2014/15    Nachhol-Mannschaftspunktspiel    Runde 4    29.03.15 

GLAUCHAUS DRITTE MUSS GLEICH WIEDER RAN
Bereits eine Woche nach ihrer letzten Kreisligabegegnung an den Schachbrettern des Landkreises, müssen die Akteure der dritten Vertretung des GSC 1873, wiederum Wettkampfpartien bestreiten. Nachgeholt wird hierbei die ausgefallene Begegnung der Runde vier, vom November letzten Jahres und der Beginn dieses Wettkampfes, ist natürlich auch heuer, für 9.00 Uhr vor Ort angesetzt.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III

Den noch offenen Punktspielauftritt bei der Fünften des SVM Wilkau-Haßlau, holt das Quartett der Glauchauer Dritten, nunmehr am morgigen Sonntag, endlich nach. Leider steht hierbei erneut, nicht die Stammformation zur Verfügung und damit dürfte es dann auch nicht so einfach werden, wenigstens einen Mannschaftszähler aus der benachbarten Muldestadt, am Ende im Gebäck zu haben. Dennoch ist das Ziel, selbst gegen die sich inzwischen auf Rang zwei vorgeschobenen Gastgeber, eine Punkteteilung für die Vertretung des hiesigen GSC.

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   Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 6        22.03.15 

BEI DEN GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, DIESMAL LEIDER NUR WENIG ZÄHLBARES
Endlich wieder Punktspielkämpfe, standen an diesem dritte Sonntag im März, auf dem Schachprogramm der beteiligten Viererteams. Zweimal hieß es also auch für den GSC 1873, die Bretter sind freigegeben, bei letztlich jedoch nur einem Teilerfolg.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SG Motor Thurm   1,5 : 2,5

Das Quartett aus Thurm, reiste als aktueller Tabellendritter an und war wohl schon allein deshalb, als der Favorit in dieser Begegnung mit der Glauchauer Dritten, zu sehen. Bereits eine Punkteteilung also, wäre für die Mischung aus Alt und Jung auf Seiten der Gastgeber, ein richtig gutes Ergebnis gewesen. Am Ende fehlte hierbei dann gar nicht so viel, denn die beiden erfahrenen Haudegen am Brett eins und zwei, Willi Opitz und Frank Thieme, konnten ihre Kontrahenten, wahrlich ganz gut in Schach halten und den recht frühen Rückstand der Hausherren, fast sogar noch wieder ausgleichen. Leider waren aber eben die beiden eigenen Knaben aus der U10/12 Jugendriege, wiederum noch nicht dazu in der Lage, längere Zeit spielerisch mitzuhalten und mussten dafür ein weiteres Mal Lehrgeld zahlen. Natürlich befürchtete man dies bereits im Vorfeld schon, nicht nur bei Tim Seifert an Position drei, sondern  gerade auch bei dem Brettdebüt von Billy Jean Sonntag an vier. So wurden dann auch keinerlei Vorwürfe bei den zwei Muldestädter Senioren laut, sondern ganz einfach die Fehler noch einmal im Nachgang aufgezeigt, um damit den beiden sehr unerfahrenen Kleinen, schachtechnisch weiter zu helfen. Besonders natürlich der ganz kurzfristig ins Team transferierte Urenkel des heimischen Spitzenbrettes, hat da schon noch ganz viel Nachholbedarf, mit dem wettkampfmäßigen Partieumgang zu erlernen. Sowohl der eine, als auch der andere Glauchauer Nachwuchsspieler, sollte diese Brettniederlage, als weiteren Lernerfolg aufnehmen und damit nicht gleich wieder, den zukünftigen Figurenkampf abschwören. Schon beim nächsten Aufeinandertreffen, mit der vielleicht hintendran jugendlich besetzten Fünften in Wilkau-Haßlau, sitzen die Beiden dann wieder etwa gleichaltrigen Akteuren gegenüber und könnten so  versuchen, ein kleines Stück weit besser mithalten zu können.

Kreisliga Zwickau    Zwickauer SC V - GSC IV   2 : 2

Einen kleinen Dämpfer, bei ihren bisherig so famosen Siegeszug in dieser hiesigen Kreisliga, musste der sogenannte Auswärtsstammvierer des GSC, in Zwickau hinnehmen. Die dortige junge Fünfte, wusste an diesem Tag ganz einfach auch einmal zu kämpfen und holte schließlich auch deshalb nicht ganz unverdient, als erstes Team in dieser Saison einen Mannschaftszähler, gegen die trotzdem weiter an der Spitze thronende Glauchauer Vierte. Mit den beiden schnellen Brettresultaten an Position drei und vier, in Form eines weiteren Sieges durch den Jerisauer Lothar Gumprecht und den hiesigen Muldestädter Teamkollegen Frank Haselhuhn, begann die Begegnung dann erst einmal neuerlich, mit einem ausgeglichenen Punktestand der beiden Mannschaften, von 1:1. Leider kämpfte im Anschluss daran Bernd Wollmann auf Seiten der Gäste, wieder einmal nicht konsequent genug, seinen leichten Partievorteil aus und beließ es somit letztlich, beim halben Brettzähler mit dem heimischen U16-Akteur am Spitzenbrett. Genauso wenig, reichte es für den Meeraner Peter Paluch an drei, zu mehr als einem Remis mit den vierten Nachwuchsakteur, in den Reihen der Zwickauer Hausherren. Nach etwa drei Stunden schließlich, stand das Endergebnis von 2 : 2, also auf den Spielformular und die gastgebenden Muldestädter, waren sichtlich stolz darauf. Die reichlich erfahrerenen Spieler des GSC, nahmen das Ganze trotzdem gelassen und hoffen ihrerseits natürlich, bereits im nächsten Heimspiel ihre Erfolgsserie, mit wiederum zwei Mannschaftszählern fortzusetzen.

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   Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 6        22.03.15 

SCHACHTEAMS DES LANDKREISES, DÜRFEN NACH EINER EWIGKEIT WIEDER RAN
Nach endlosen elf Wochen Punktspielpause, können die Spieler der neun hiesigen Kreisligamannschaften, nunmehr wieder ihren Hobby frönen. Dazu werden am Sonntag um 9,00 Uhr dann also, die Schachuhren in Gang gesetzt. Dem entgegen fiebern genauso, die zwei Vertreter des Glauchauer SC 1873.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SG Motor Thurm

Mit der SG Motor Thurm, kommt ein ganz starker Kontrahent in den Glauchauer Sportpark, wo dann die Muldestädter Dritte, auf die amtierenden Kreismeister, 2013/14 wartet. Für das gemischte Senior/Junior-Quartett der Gastgeber, aber sicherlich auch eine gewisse Herausforderung, vielleicht zur mannschaftlichen Punkteteilung, heuer zu kommen. Mal sehen ob es dann am Ende, für den aktuellen Staffelsechsten, wirklich dazu reicht.

Kreisliga Zwickau    Zwickauer SC V - GSC IV

Den Meisterschaftstitel weiter im Blick, haben sicherlich die Akteure der Glauchauer Vierten, auch beim Zwickauer Tabellenfünften. Die Gastgeber der fünften Reihe des dortigen SC, sollten dabei schon als bezwingbar gelten, wenngleich man auch dieses Match, natürlich erst einmal gewinnen muss. Einziges kleines Handycup des GSC, ist wohl die Tatsache, nicht mit dem Stammvierer anreisen zu können.

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   Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 8        15.03.15 

GLAUCHAUER SCHACHSPIELER, MACHEN WEITERE ZÄHLER IM ABSTIEGSKAMPF
Bevor die sächsischen Schachteams, eine fünfwöchige Punktspielpause einlegen, mussten diese am vergangenen Sonntag, noch einmal ran. Für beide Vertreter des GSC 1873, standen hierbei wichtige Saisonbegegnungen ins Haus.

2. Landesklasse Staffel C  SC 1865 Annaberg-Buchholz - GSC I   4 : 4

Auf Grund vermeidbarer, vereinsinterner Abstimmungsprobleme im Vorfeld und des damit verbundenen Ausfall ihres Stammbrettes vier, machte es sich die Erste des GSC in Annaberg-Buchholz, selbst noch einmal richtige schwer. So reiste man letztlich mit nur sieben Spielern, zum bisher punktlosen Schlusslicht dieser Erzgebirgsstaffel, um damit zugleich der eigenen Zweiten, alle ihre Chancen auf wichtige Punkte im Abstiegskampf, bei ihren gleichzeitigen Heimspiel dieses Sonntags,  unbedingt zu belassen. Sicherlich ein Ritt auf der Rasierklinge für die Gäste, denn die Hausherren wollten wenigstens noch den einen mannschaftlichen Ehrenpunkt, in diesem vorletzten Landesklassematch für sie, erneut angehen. Dank des kampflosen Zählers, lagen also die Gastgeber, zumindest nach einer Stunde Wartezeit, schon mal in Front. Nach nicht ganz drei Stunden, konnte jedoch der Gesauer Sven Weigand am Spitzenbrett, seine spielerische Klasse wieder einmal nutzen und glich zum 1:1, für die Gäste aus. Bereits kurze Zeit später, machte es ihm Teamkollege Ronny Seifert aus Callenberg nach und nutzte dabei seinen Mattangriff an Position sechs, ganz konsequent aus. Am Ende mit zwei fetten Mehrbauern auf den Brett, konnte Bastian Benicke an acht, seinen Gegenüber dann genauso, von einer Partieaufgabe überzeugen und damit führten die Muldestädter, nach gut drei Stunden Spieldauer, bereits 3:1. Leider ging es aber anschließend, bei weiten nicht mehr so gut weiter, denn der andere Gesauer im Glauchauer Team, Jens Becher am zweiten Brett, bekam in schlechterer Stellung zunehmende Zeitprobleme und musste schließlich, die eigene schwarze Zielflagge, ganz einfach hinnehmen. Fast zeitgleich, hatte auch das schachliche Leiden von Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel, nach gut vier Stunden planloser Partiegestaltung an Position sieben, mit einem Mattbild, endlich einen unrühmlichen Abschluss gefunden. Damit waren die Erzgebirgler, mit einmal wieder gleichauf und auch am Brett fünf, standen die Zeichen im Prinzip, bereits auf Sieg für den heimischen SC 1865. Eine fatale Springergabel jedoch, ebnete unerwarteter Weise, zu Beginn der fünften Wettkampfstunde, doch noch den Weg zum Sieg, des dort agierenden Ralf Wegner vom GSC. Vielleicht auch ein gewisser Ausgleich, für den zuletzt so unglücklich spielenden Urglauchauer, der damit diesmal das Glück des Tüchtigen, erkennbar auf seiner Seite hatte und der eigenen Mannschaft, vorerst wenigstens das 4 : 4 sicherte. Dies war denn zugleich bitter nötig, konnte doch Lutz Köhler an drei, sein remisverdächtiges Bauernendspiel, zum Schluss hin doch nicht mehr halten und musste damit nach reichlich fünf Stunden Gegenwehr, den heimischen Akteur, fair zum Sieg gratulieren. Für die Annaberg-Buchholzer, war es der völlig verdiente erste Punktgewinn der Saison und die Glauchauer durften zumindest den einen Mannschaftszähler, auf ihre Habenseite im nunmehr sich weiter zuspitzenden aktuellen Abstiegskampf, 2014/15 legen. Derzeit ist der GSC demnach, immer noch nur einen Zähler, über den VSC Plauen, bei zudem weit schlechterer Brettpunktausbeute wie dieser, in der Tabelle zu finden.
     
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    GSC II - SG Limbach-Oberfrohna   4,5 : 3,5

Die Gäste aus der benachbarten Großen Kreisstadt, kamen mit einem Punktgeschenk am 2. Brett im Gebäck, in die Vereinsräume der hiesigen Muldestädter zweiten Vertretung. Für den auf diesen Platz bereit sitzenden Glauchauer Jörg Pumpa, war damit ohne jeden Zug machen zu müssen, der erste Zähler für sein Team perfekt. Im Gegensatz zum letzten vertanen Heimspielauftritt, unter den gleichen Voraussetzungen, nutzten die Hausherren diesmal, diese Vorlage der SG Limbach-Oberfrohna, aber wenigstens dann auch einfach zum Schluss hin, minimal aus. Gleichzeitig machte es man dennoch arg spannend, obwohl zunächst alles nach Plan zu verlaufen schien. Bereits nach einer Stunde, einigte sich Ersatzmann Bernd Wollmann an Position acht, trotz eigenen Mehrbauern, vielleicht etwas frühzeitig, auf ein Remis mit seinen Gegenüber und nur wenig später, reichte auch Rainer Raabs am 5. Brett, seine Hand zum verdienten Remis, in Richtung des Kontrahenten vom Tabellenvierten. Noch vor Beginn der zweiten Wettkampfstunde, folgte auch Axel Burkhardt diesen Beispiel seiner beiden Teamkollegen und sicherte damit den GSC, weiterhin einen knappen Vorsprung. Nur Dank der jugendlichen Unerfahrenheit des Gästespielers am 7. Brett, gelang hingegen dem Niederlungwitzer Knut Ludwig, der überaus glückliche halbe Brettpunkt und bewahrte die Glauchauer sodann, nach etwa zwei Stunden vor dem ersten Rückschlag, in dieser wichtigen Begegnung gegen den Abstieg. Gleichermaßen holte knapp 60 Minuten später, der andere Niederlungwitzer Akteur Gunar Scholz, seinerseits ein ebenso wichtiges, aber hart umkämpftes Remis, an Position drei. Wieder rum Verlass, war auf Thomas Drauschke am Spitzenbrett, welcher in ganz souveräner Manier, seine Partie zur nächsten Punkteteilung führte. Am Ende wusste dann genauso Rainer Bergmann an Position vier, auch den Letzten der Limbach-Oberfohnaer, von einem halben Partiezähler zu überzeugen und nach gut 200 Minuten Brettkampf, definitiv die beiden Mannschaftszähler auf dem Spielformular, notieren zu lassen. Schließlich also, war mit diesem knappen 4,5 : 3,5 Sieg, dann auch die Maßgabe der eigenen Ersten, mit nur sieben Akteuren ins Erzgebirge zu reisen, wenigstens belohnt worden. Zumindest stehen die Mannen der Zweiten des GSC, nunmehr schon mal wieder auf den aktuellen achten Tabellenrang und haben damit einen ganz wichtigen Schritt, in Richtung Klassenerhalt tun können. Sollte wie insgeheim gehofft, nur eine Mannschaft am Ende der Saison absteigen, wäre sogar jetzt schon, alles dafür in Sack und Tüten, da das momentane Schlusslicht dieser Staffel bei drei Mannschaftszählern steht, währenddessen die Muldestädter, auf deren sechs verweisen können und nur noch ein einziger Spieltag aussteht.

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   Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 8        15.03.15 

VERTRETER DES GSC 1873, KÄMPFEN GEGEN DEN ABSTIEG
Zum vorletzten Mal, müssen heuer die Schachmannschaften aus dem Freistaat, ins Meisterschaftsrennen 2014/15 gehen. Für die Teams der beiden hiesigen Muldestädter, gilt es hierbei in die Erfolgsspur zurückzukehren und im Abstiegskampf, entscheidend zu punkte. Los geht es wie immer schon, am Sonntag ab 9.00 Uhr, jeweils vor Ort.

2. Landesklasse Staffel C   SC 1865 Annaberg-Buchholz - GSC I

Der traurige Heimauftritt zuletzt, sollte die Erste der Muldestädter, noch einmal zur rechten Zeit wach gerüttelt haben, denn nunmehr gilt es um so mehr, beim punktlosen Schlusslicht, unbedingt die zwei nötigen Mannschaftszähler einzufahren. Alles andere wie ein klarer Punkterfolg, wäre hierbei eine wahre Endtäuschung für die Gäste und würde den näher rückenden VSC-Spielern aus Plauen, nur um so mehr in die Karten spielen, wogegen die Abstiegsfrage wohl ansonsten, definitiv für die derzeit beiden  Tabellenletzten, besiegelt schiene. Inwieweit sich die gastgebenden Annaberger, inzwischen mit der krassen Außenseiterrolle abgefunden haben, sollte man seitens der Glauchauer dennoch aber, gar nicht erst irgendwelche Zweifel aufkommen lassen. Ein gesundes Vertrauen auf die eigene Spielstärke, gepaart mit der nötigen inneren Ruhe, dürfte den angestrebten Sieg dann am Ende, hoffentlich schon folgen lassen. Selbst wenn man dann vielleicht nicht, mit dem bisher so erfolgreichen Stammachter, die Reise ins Erzgebirge antreten kann.
     
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    GSC II - SG Limbach-Oberfrohna

Eine neuerliche Chance auf weitere Punkte gegen den Abstieg, wollen sich die Mannen der Zweiten des GSC, im letzten Heimspiel durchaus genehmigen, auch wenn die Gäste sicherlich schon leicht favorisiert, in diese Begegnung gehen. In aktuell stärkst möglichster Formation jedoch, haben natürlich auch die Glauchauer ihre Möglichkeiten, wenigstens ein weiteres Unentschieden, endlich wieder einmal zu erreichen. Hierzu sind aber alle Heimakteure um so mehr gefordert, ihre durchaus vorhandene gute Spielanlage, dann auch mal richtig, am Brett umzusetzen. Vielleicht hat ja das Team, am Ende zudem das Glück des Tüchtigen, sogar auf ihrer Seite und man könnte einen ganz großen Schritt, in Richtung Klassenerhalt tätigen. Bei all dem, dürfte allerdings der Tabellenvierte aus Limbach-Oberfrohna, ein gehöriges Wort mitreden wollen. Es wird also abermals, eine ganz heiße Kiste für die Hausherren, in den Vereinsräumen an der Meeraner Strasse werden.

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  Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 7        01.03.15 

GLAUCHAUER DIESMAL VÖLLIG DESOLAT UND OHNE JEDE CHANCEN
Auch am nunmehr schon, 7. Spieltag der Saison 2014/15 im Freistaat, benötigten nicht nur die beiden Mannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, ihre Punkte im Meisterschaftsgeschehen. Am Ende reichte es für keines der beiden Teams, zu weiteren wichtigen Teilerfolgen.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Eiche Reichenbrand II   1,5 : 6,5

Auf Grund des noch kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfall vom zweiten Spitzenakteur der heimischen Ersten des GSC, waren die Hoffnungen, auf zumindest einen weiteren Mannschaftszähler, schon arg geschrumpft. Wenngleich auch die Gäste der Zweiten aus Reichenbrand, wieder einmal mit nur sechs Spielern ihres gemeldeten Stamms im Sportpark anreisten, denn immerhin hatten diese trotz diesen ständigen Handicap, ihrerseits erst zweimal in dieser Saison, am Ende den Kürzeren gezogen. Leider war es dann wie schon so oft in dieser Saison, Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel an Position fünf, welcher sich relativ früh ins eigene Aus beförderte und nach knapp zwei Stunden, seinen Glauchauern einen Rückstand einbrockte. Zum Glück konnte bereits nur knappe 20 Minuten später, der Meeraner Neuzugang Rüdiger Schönrock am 7. Brett, seine enorme Bretterfahrenheit aus den vergangenen Merseburger Jahren nutzen und die Gastgeber, wieder auf 1:1 heranführen. Eine beachtliche Leistung, bot zudem in dieser Phase der Begegnung Peter Nagorny aus Remse, denn immerhin holte er gegen den sicherlich stärksten Akteur des SV Eiche, ein aus seiner Sicht gutes Remis am Brett zwei. Völlig unnötig vergab Ralf Wegner an drei, Mitte der fünften Wettkampfstunde, seine doch recht guten Gewinnaussichten, durch eine kurze zwischenzeitliche Unkonzentriertheit noch total und musste seinen Gegenüber, damit sogar den Sieg noch gänzlich überlassen. Kurz darauf, machten die Randchemnitzer sodann endlich Nägel mit Köpfen und erhöhten mit einem sicherlich auch verdienten Sieg ihres Spitzenbrettes, gleich mal auf 3,5:1,5. Ähnlich dramatisch, wie beim eigenen Brettnachbarn Wegner, war wohl auch die Partie vom Callenberger Ronny Seifert anzusehen, welcher an vier spielend, den klaren Materialvorteil seines Reichenbrander Kontrahenten, schließlich nach vier Stunden Gegenwehr, gleichwohl nachgeben musste und aufgab. Für die beiden nunmehr noch spielenden Akteure des GSC, ging es also in der Folge, damit allein um eine gewisse Ergebniskosmetik, an diesen richtig schlecht laufenden Punktspielsonntag, im Glauchauer Sportpark. Doch das Schicksal war diesmal einfach unnachgiebig für die Hausherren und die beiden Gästespieler zudem einfach nur abgezockt genug, den gewissen Stellungsvorteil in ihren Partien, mit aller Konsequenz zu nutzen. Leidtragenden davon waren zum einen Rainer Bergmann am letzten Brett und am Ende genauso Bastian Benicke an sechs, der nur eine Viertelstunde später als der eigene Teamkollege, nach 270 Minuten tapferen Brettspiels, seine Endspielstellung verloren geben musste. Für die Kreisstädter sicherlich, eine ganz bittere Niederlage, wenngleich sie in dieser Höhe, aber wohl auch etwas zu hoch ausfiel. Den Gästen konnte es natürlich völlig egal gewesen sein, haben diese doch damit, immerhin die Muldestädter Erste, erst einmal hinter sich gelassen und liegen nunmehr, anstatt des GSC auf Rang siebe, in der neuen Tabelle. Dagegen rutscht der GSC auf Platz acht ab und hat damit derzeit nur noch, die zwei aktuellen Abstiegteams hinter sich.
     
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    Erzgebirgischer SV Nickelhütte Aue IV - GSC II   6 : 2

Mit der Abgabe von Schachfreund Bergmann, an die eigene Erste, mussten die zweite Mannschaft der Muldestädter, dann leider nur mit sieben Akteuren, die Reise nach Aue antreten. Dort wartete der  punktgleiche Sechstplatzierte des heimischen ESV IV auf die Gäste und man war gespannt, wer von Seiten der Hausherren schließlich, denn nun namentlich wirklich, an den acht Brettern aufgeboten werden würde. Mit dann zwar vier Ersatzleuten, waren gegen die Gastgeber aber trotzdem, wohl kaum etwas auszurichten. Somit stand es denn auch bereits, nach gut einer Stunde Spieldauer, 3:0 für die Gastgeber. Als Erster musste Ersatzmann Peter Paluch aus Meerane, schon nach nicht einmal 45 Minuten Partiedauer, in Folge einer gegnerische Springergabel mit Turmverlust, an seiner Position acht aufgeben. Es folgte der kampflose Punktgewinn am  zweiten Brett und schließlich war es an Mannschaftskapitän Knut Ludwig aus Niederlungwitz, welcher sich an Brett sechs, frühzeitig Matt setzen ließ. Mit den zwei anschließenden friedlichen Remisen, von  Axel Burghardt und Gunar Scholz an fünf bzw. vier, beruhigte sich die ganze Lage, dann erst einmal für kurze Zeit wieder, bevor es nach knapp zwei Stunden, zum erneuten vollen Punktgewinn, der heimischen Erzgebirgler kam. Leidtragender hierbei war diesmal Jörg Pumpa am Brett drei, auf Seiten der angereisten Glauchauer, welcher einen taktischen Einschlag seines Kontrahenten übersah und dabei die eigene weiße Dame einbüsste. Für seine Verhältnisse ganz clever hingegen, verhielt sich wieder einmal der zweite Ersatz des GSC an sieben, Bernd Wollmann, welcher sein Turm-/Springerendspiel, zum Remis bringen konnte und damit Mitte der dritten Wettkampfstunde, wenigstens einen weiteren halben Brettzähler, für sein Team erspielen konnte. Wie eigentlich fast immer, beendete das Glauchauer Spitzenbrett, mit dem dort agierenden Niederlungwitzer Thomas Drauschke, schließlich als letzter Akteur diese Begegnung. Damit blieb er auch in seiner 7. Partie der aktuellen Punktspielserie, erneut ungeschlagen und ist nunmehr damit der einzige aus der Zweiten der hiesigen Kreisstädter der noch über eine weiße Weste verfügt. Als Letzter in diesem elitären Klub, hat sich ja leider am heutigen Sonntag, auch Teamkamerad Pumpa, verabschieden müssen. Am Ende ging das 2 : 6 dann wohl auch in dieser Höhe in Ordnung und selbst mit dem einen oder anderen halben Punkt mehr, hätte man diese fünfte Saisonniederlage, definitiv nicht verhindern können. Zwar steht man damit, sodann erstmals auf einen Abstiegsplatz, hat aber dennoch nicht die Hoffnung aufgegeben, das Ruder in den letzten beiden noch anstehenden Begegnungen, dann irgendwie herumreisen zu können.

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  Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 7        01.03.15 

BEI SACHSENS SCHACHMANNSCHAFTEN, GEHT’S INS LETZTE MEISTERSCHAFTSDRITTEL
Nunmehr steht schon Punktspielrunde sieben beim SVS an und egal ob es da um Aufstiegs- oder Abstiegszähler bei den beteiligten Teams geht, alle werden erneut versuchen das Beste zu geben. Dies haben sich natürlich auch die zwei Glauchauer Vertreter, am Sonntag ab 9.00 Uhr, auf die Fahne geschrieben. Hierbei geniest die Erste endlich, wieder einmal Heimrecht im Muldestädter Sportpark, wogegen die Zweite ins Erzgebirge, reisen muss.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Eiche Reichenbrand II

Die Randchemnitzer, sind für die Gastgeber ein noch völlig unbeschriebenes Blatt und obwohl „nur“ die Zweite der Reichenbrander, in den Vereinsräumen an der Meeraner Strasse erwartet wird, dürfte dies kaum ein Selbstläufer für die 1. Mannschaft des GSC werden. Leider fehlt hierbei den Hausherren zudem ihr diesjährig so erfolgreiches Spitzenbrett und somit treten die Hausherren erstmals in dieser Saison, nicht mit ihren Stammachter an. Mit dem aber sicherlich starken neuen Ersatz aus Meerane, sollte man trotzdem gewisse Siegeschancen, bei diesem Heimauftritt hegen können. Mit einer rundum geschlossenen Mannschaftsleistung, ist dabei sogar der vorzeitige Nichtabstieg, schon jetzt zu regeln. Aber auch der unmittelbare Tabellennachbar, braucht natürlich in dieser Meisterschaftsphase jeden Zähler und wäre bei einem eigenen Teamerfolg, sogar an den Muldestädtern vorbei. Schon aus diesem Aspekt heraus, dürfte diese Begegnung ein echt heißer Tanz, von vorn bis hinten werden und vielleicht entscheidet am Ende sogar das gewisse Quäntchen Glück, über Sieg oder Niederlage.
    
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    Erzgebirgischer SV Nickelhütte Aue IV - GSC II

Durch die wahrlich, so nicht eingeplante letzte Heimspielniederlage gegen die Dritte der Crimmitschauer, stehen die Glauchauer Spieler der zweiten Reihe ab sofort, in jeden ihrer noch drei Punktspielauftritte in dieser neuen Klasse, ständig unter Druck. Nach zwei Niederlagen in Folge, sieht man sich den unmittelbaren Abstiegsrängen also beängstigend näher gekommen und wohl schon mit einem Teilerfolg, bei der stetig anders aufgestellten Vierten der Erzgebirgler aus Aue, wäre die psychisch sichtlich angeschlagenen Muldestädter, wohl mehr als zufrieden. Erfreulich aus Sicht der Gäste ist es, dass man zumindest wieder annähert, die aktuell mögliche Wunschformation, auch in der Ferne aufbieten kann. Vielleicht hat man dann ja, endlich obendrein einmal noch das nötige Glück des Tüchtigen im Gebäck und fährt mal wieder mit einem Mannschaftszähler nach Hause. Mit großer Sicherheit aber, wird all dies wohl dennoch, vom letztlichen Brettaufgebot der Gastgeber abhängen. Daumendrücken also auf Seiten des GSC II, dass heuer nichts schiefgeht.

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   Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 6        01.02.15 

NUR BEI ERSTER DES GSC 1873, GEHT’S WIEDER IN DIE RICHTIGE RICHTUNG
Zur 6. Punktspielrunde der aktuellen Saison antreten, mussten die sächsischen Schachmannschaften, innerhalb der im Freistaat festgesetzten Ligen. Die hiesigen Muldestädter, waren hierbei genauso gefordert, wie all die andere Konkurrenz an den Brettern, sicherlich auch. 

2. Landesklasse Staffel C   SV Muldental Wilkau-Haßlau III - GSC I   4 : 4

Gegen die überraschend auf Rang zwei befindliche Wilkauer Dritte, wollte der Glauchauer Erstmannschaftsstamm, trotz alledem diesmal auswärts, zu weiteren Punkten kommen. Nach drei leicht erspielten Remisen im Fünfminutentakt, stand es nach etwas mehr als zwei Stunden der Bedenkzeit, erst einmal weiterhin Unentschieden, zwischen den beiden Teams. Sowohl Jens Becher und Lutz Köhler an den Positionen zwei und drei, als auch endlich wieder einmal Dietmar Nötzel an sieben, hatten hierbei keinerlei Probleme, immer für die nötige Ausgeglichenheit, auf ihren Brettern zu sorgen. Bereits in dieser Phase jedoch, hatte sich der Callenberger Teamkollege Ronny Seifert am 6. Brett, seinen Gegner ordentlich zurechtgerückt. In seiner holländisch geführten Partie, konnte er von Beginn an mächtig Druck auf die weiße Königsstellung machen und zwang schließlich den heimischen Akteur zur Aufgabe, gleich zu Beginn der dritten Wettkampfstunde. Etwa 30 Minuten später, einigte sich dann mit dem Remser Peter Nagorny, ein weiterer Spieler des GSC, mit seinem Kontrahenten an Position vier, auf den nächsten halben Zähler. Die Situation im Mittelspiel, bot hierbei zwar noch beiden Seiten alle Möglichkeiten, aber am Ende wollte wohl so wirklich Keiner, mit aller Macht auf Sieg spielen. In der Folge, spielte sich in den nunmehr noch drei laufenden Partien, zunächst nichts wirklich dramatisches ab und so dauerte es bis zum Verlustzug vom Glauchauer Ralf Wegner an fünfter Position, fast exakt vier Stunden. Eine völlig übersehene Springergabel des Muldentaler Gegenüber, beendete alsdann abrupt, diese ansonsten kaum schlechtere Stellung der weißen Figuren und damit glichen die Gastgeber ihrerseits, wiederum zum 3:3 Zwischenstand aus. In einer ständig unter Strom stehenden Partie, von Sven Weigand am Spitzenbrett der Gäste, dauerte es zwar noch einmal fast eine Stunde, bevor man auf Seiten des GSC, zumindest Mal den einen angestrebten  Mannschaftspunkt, auf der Spielberichtskarte vermerken konnte. Nach dem eigenen Lapsus des Gesauer, zuletzt in Crimmitschau, war dies schließlich einfach nur Balsam, auf die geschundene Schachseele. Leider reichte es am Ende dieses Tages, dann doch nicht ganz zu noch mehr, da am letzten Brett die Hausherren ihrerseits, ganz einfach nichts mehr anbrennen ließen. Der dennoch tapfer kämpfende Bastian Benicke, in den Reihen der hiesigen Muldestädter, musste sich schlicht der überlegenen Endspielführung des SVM-Aktiven, nach mehr als 330 Minuten des Nachdenkens, fair geschlagen geben. Mit diesem 4 : 4 Schlussakkord, konnten sodann auch beide Teams gut leben und verließen doch ganz zufrieden, als nunmehr Dritter bzw. Siebenter der Tabelle, die Schachsportstätte in der Kirchberger Strasse.
    
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    GSC II - Post-SV Crimmitschau III   3 : 5

Wahrlich so gar nicht nach Plan, lief es bei den Spielern der zweiten Vertretung des GSC 1873. Auch in ihren dritten Heimspiel dieser Bezirksklassesaison, nach dem letztjährigen Aufstieg, konnte man trotz guter Vorraussetzungen, keinen Sieg landen. Dabei reisten die gegnerischen Crimmitschauer des Post-SV III, sogar mit nur sieben Akteuren, im Sportpark der Muldestadt an. Dank dieses Gastgeschenks, an den betroffenen Glauchauer Jörg Pumpa an Position zwei, gingen die Hausherren, also nach der obligatorischen 60minütigen Wartezeit, wie vorausgesehen in Führung. Auch danach, lief es für die Glauchauer, durch die beiden sicheren Remisen am letzten, sowie am vierten Brett, noch wie geplant weiter. Sowohl an Ersatzmann Bernd Wollmann, als auch an Rainer Bergmann, lag es also nicht, dass man nach etwa zwei Stunden Spiel, plötzlich völlig aus der Erfolgsspur kam. Den Auftakt dazu bereitete Rainer Raabs seinem heimischen Team, mit seiner wirklich schlecht geführten Partie am 5. Brett. Mit mehr oder weniger einem strategischen Fehlzug, ebnete etwa eine Stunde später an Position sechs, auch Axel Burkhardt seinem Gegenüber, sodann den Weg zum Sieg, schon fast wie von selbst. Trotz zwischenzeitlichen Minusbauern, hätte wohl auch sein Brettnachbar Knut Ludwig, noch das Remis halten können, aber die ganz schlechte Partieweiterführung durch den Mannschaftskapitän des GSC, vereinfachte dem Crimmitschauer Gast, seinerseits den vollen Punkterfolg. Kräftig hin und her, ging es dagegen schon Mal am dritten Brett, wo sich der andere Niederlungwitzer Akteur Gunar Scholz, seinem spielstärkeren Kontrahenten, ordentlich entgegen zu setzten versuchte, am Ende jedoch ebenso die Segel streichen musste. Diese drei weiteren schmerzlichen Niederlagen, im Laufe der dritten Wettkampfstunde, waren es schließlich auch, welche den Gastgebern endgültig, den letzten Nerv zog. Da half der eigentlich nie gefährdete Bretterfolg ganz vorn, nach knapp 270 Spielminuten, alsdann auch nichts mehr. Für den dritten Niederlungwitzer im Team der hiesigen Kreisstädter, war es aber wenigsten persönlich, ein weiterer Sieg, auf dem Weg zu einem der besten Spitzenbrettspielern dieser Staffel. Für seinen GSC II allerdings, geht es inzwischen, immer mehr in die falsche Richtung, denn nunmehr haben auch die Crimmitschauer mit ihrer 3. Vertretung, die Glauchauer eingeholt. Selbst steht man damit aktuell, nur noch einen winzigen Mannschaftszähler, von den Abstiegsrängen entfernt.

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   Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 6        01.02.15 

SCHACHTEAMS IN SECHSTER PUNKTSPIELRUNDE, ERNEUT GEFORDERT
Noch einmal vor der Winterferienzeit im Freistaat, müssen die Wettkampfmannschaften des königlichen Spiels, Farbe bekennen. Mittendrin auch wieder, die beiden Schachachter des hiesigen Glauchauer SC 1873. Dabei gilt es für die erste Reihe des Verein erneut auswärts zu bestehen, währenddessen die Zweite ihre Uhren, daheim ab 9.00 Uhr in Gang setzen darf.

2. Landesklasse Staffel C   SV Muldental Wilkau-Haßlau III - GSC I

Bei den anderen Muldestädtern in Wilkau-Haßlau hoffen die Akteure der Glauchauer Ersten, diesmal auf etwas mehr Gästeglück, als zuletzt Mitte Januar. Gegen die dritte Vertretung des heimischen SVM, scheint zumindest auch die theoretische Machbarkeit für eine Punkteteilung, durchaus gegeben zu sein und wenn dann auch noch Schachgöttin Caissa, mal wieder auf Seiten der hiesigen Kreisstädter ist, könnte man schon an diesen Sonntag, einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. In dieser Hinsicht, dürften die Hausherren jedenfalls schon vor dieser Begegnung, alles geklärt haben, wobei der aktuell Zweitplatzierte dieser Staffel, aber nunmehr vielleicht sogar auf noch viel mehr aus ist. Somit werden dann wohl auch beide Teams, für ihre jeweiligen Ziele, alles geben und zumindest die Gäste können dazu, bereits das sechste Mal, auf ihre Stammformation zurückgreifen.
    
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    GSC II - Post-SV Crimmitschau III

Nachdem man vor drei Wochen, der zweiten Reihe des Post-SV gegenübersaß, hat man es nunmehr mit dessen 3. Mannschaft zu tun. Als Ziel für die Glauchauer Gastgeber, zählt schon deshalb, allein nur ein Sieg über dieses Crimmitschauer Team. Natürlich weiß man aber auch, dass dies mit Sicherheit kein Selbstläufer werden wird und da war dann wohl auch schon die Punkteteilung gegen die Döbelner Zweite, eine sehr lehrreiche Lektion gewesen. Trotzdem sollten die Hausherren darum, nicht gleich wieder in Ehrfurcht erstarren, sondern das nötige Selbstbewusstsein in ihren Partien, diesmal einfach besser an den Tag legen. Wenn nicht jetzt, wann dann also, könnten zwei wichtige Mannschaftspunkte, für die heimischen Muldestädter wahr werden. Den tabellenletzten Pleisentalern, könnte aber mit einen Sieg ihrerseits, ebenso ein echter Befreiungsschlag gelingen und somit wird es sicherlich allseits an den Brettern, wieder ganz heiß hergehen.

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  Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 5        11.01.15

ZWEI GLÜCKLOSE NIEDERLAGEN DES GSC 1873, IN CRIMMITSCHAU
Am fünften Spieltag der sächsischen Punktsaison im Schachsport 2014/15, mussten die beiden Glauchauer Vertreter, innerhalb ihrer jeweiligen Spielklasse, in der benachbarten Pleisestadt, erstmals richtig Farbe bekennen.

2. Landesklasse Staffel C   Post-SV Crimmitschau I - GSC I   5 : 3

Beide Teams gingen diese Begegnung, mit ihren bisher so erfolgreichen Stammformationen an und dies hob die Gastgeber dann doch auch etwas, in die allseits erwartete Favoritenstellung. Nach reichlich zwei Stunden schließlich, einigte sich die erste Paarung der beiden ewigen Dauerrivalen dieser Schachklasse, aus Crimmitschau und Glauchau, an ihren zweiten Brettern, auf das erste friedlichere Remis. Der daran beteiligte Gesauer Jens Becher, zeigte sich hierbei, auch an Gesichts seiner kleinen zeitlichen Probleme, doch recht glücklich. Etwas zu ungestüm hingegen, begann da ganz anders der Lichtensteiner Dietmar Nötzel seine Partie, gleich mal mit zwei Figurenopfern anzugehen, allerdings auch dann noch, mit der Partieentscheidenden falschen Zugabwicklung. Nach fast drei Stunden vergeblichen Kampf also, kam dass sich immer mehr abzeichnende Ende, denn auch an dieser Position sieben und die Crimmitschauer, konnten damit erst einmal in Führung gehen. Leider hielt diese, auch noch bis zur letzten Punkteteilung, nach mehr als vier Stunden aufopferungsvollen Brettkampfes von Ralf Wegner, an seinem Brett fünf. Vier mehr oder weniger hart geführten Gefechte, lieferten sich zwischenzeitlich derweil ebenso, die GSC-Akteure an den Positionen drei, vier, sechs und acht. Für den Muldestädter Lutz Köhler, reichte es letztlich aber trotz der eigenen Bemühungen, gleichermaßen nicht zu mehr, wie auch beim Remser Peter Nagorny, sowie Ronny Seifert aus Callenberg und dem Niederlungwitzer Bastian Benicke, die ihre Partien zwar unter ständigen Feuer hielten, jedoch am Ende dann doch nur, zur Punkteteilung mutieren mussten. Alle diese Entscheidungen kamen zudem, nur innerhalb von weniger als dreißig Minuten, am Ende der dritten und Anfang der vierten Wettkampfstunde zustande. Genau in diesen Zeitraum hinein, viel schließlich sodann auch noch, die endgültige Entscheidung um den Tagessieg für die heimischen Post-Sportler, auf Grund des derweil wohl auch überraschend zu nennenden Sieges, durch ihr 1. Brett. Ein wahrlich fataler Fehlzug vom Gesauer Sven Weigand, auf Seiten der Gäste, beendete diese Partie ganz abrupt und somit konnte, die zugleich wohl einzige Spitzenfrau in dieser Schachklasse, den vorentscheidenden Bigpoint, damit für ihr Crimmitschauer Team setzen. Umso mehr also, eine sicherlich etwas unglückliche 3 : 5 Niederlage, aus Sicht der Muldestädter am Ende, aber dennoch auch nicht völlig unverdient, für den nunmehr weiteren aktuellen Staffelprimus. Wieder etwas abwärts in der Tabelle, geht es indessen erst einmal für die hiesigen Muldestädter, welche sich da auch noch den derzeitigen Rang sechs, mit den Stollbergern teilen müssen. Beide stehen hier aktuell, bei fünf Mannschaftszählern und 19 Brettpunkten.
     
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    Post-SV Crimmitschau II - GSC II   5 : 3

Die Zweite der Crimmitschauer konnte auch diesmal, ihren regelmäßigen Einsatz des Stammachters absichern und damit war die insgeheim angestrebte Punkteteilung der Gäste, schon mal eine richtig schwierige Aufgabe, mit den zwei angereisten Ersatzleuten geworden. Nach zwei schnellen und recht friedlichen Remisen, an den Positionen sieben und sechs, durch Bernd Wollmann und Knut Ludwig, war es eine drohenden Mattstellung, welche die Hausherren erstmals nutzen konnten. Leidtragender dabei, war der Niederlungwitzer Gunar Scholz am dritten Brett, der somit bereits Anfang der zweiten Wettkampfstunde, seine Partie verloren geben musste. Dagegen mehr als drei Stunden gut mitgehalten, hatte währenddessen der anderen Ersatzmann dieser zweiten Reihe des GSC, Peter Paluch an acht. Schließlich war der Meeraner, dann aber wiederum chancenlos in seinen Endspiel, mit den spielstärkeren Gegenüber am Brett. Um einen Punkt verkürzen, konnte dieses zwischenzeitlich 1:3 der Muldestädter, aber schon kurz darauf die Position zwei, mit dem dort erfolgreich spielenden, hiesigen Jörg Pumpa. Etwa vier Stunden lang hielt auch Teamkollege Rainer Raabs aus Meerane, seine Partie am 5.Brett völlig offen, bevor er durch eigene leichte Unkonzentriertheit, doch noch ins Hintertreffen kam und ein Freibauer des Crimmitschauer Kontrahenten, das ganze Spiel zum kippen brachte. Mit einem lange Zeit möglich zu scheinenden Sieg des Niederlungwitzers Thomas Drauschke am Spitzenbrett, konnte man aber gleichwohl, auch nach diesen zweiten Nuller im Team des GSC, weiterhin auf ein 4:4 Endergebnis hoffen. Die heimische Erstbesetzung indes, glich seine Stellung aber leider wieder aus und somit reichte den Hausherren, dieser wichtige halbe Punktgewinn nach etwa 270 Spielminuten, schon zum eigenen späteren 5 : 3 Enderfolg. Ein jederzeit verdientes Remis, am Ende sogar noch dazu mit einen Mehrbauern für den Post-Spieler, setzte letztlich den Schlussakkord des Tages, dann auch nur fünf Minuten später. Für den Muldestädter Rainer Bergmann an seiner Position vier, also gar nicht so schlecht, auch wenn er natürlich die Niederlage, der eigenen Mannschaft, damit nicht mehr verhindern konnte. Trotzdem war auch hier, am Ende eine gewisse Wehmut unter den angereisten Glauchauern zu verspüren, denn mit etwas Glück, hätte es durchaus der eine Mannschaftszähler, werden können. Das Glück des Tüchtigen, war diesmal aber dann auch verdientermaßen, eben einfach mal auf Seiten der Crimmitschauer Gastgeber zu finden, welche mit diesem neuerlichen Erfolg, weiterhin auf Tabellenrang zwei zu finden sind. Einen Platz nach unten auf Position sieben, rutschten dagegen die Glauchauer, liegen mit ihren vier Mannschaftspunkten und 17,5 Brettzählern, aber wohl dennoch derzeit im eigenen Soll.

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  Schachverband Sachsen        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        runde 5        11.01.15

ERSTE UND ZWEITE DES GSC, GEMEINSAM IN CRIMMITSCHAU ZU GAST
Bereits am zweiten Sonntag des neuen Jahres, setzen die Schachmannschaften des Freistaates ihre Punktspielsaison, mit der fünften nunmehr Runde, weiter fort. Das gilt wie immer, natürlich auch für die zwei Glauchauer Teams, innerhalb des aktuellen Wettkampfbetriebes. Ab 9.00 Uhr werden also auch ihre Schachuhren, diesmal allerdings im gegnerischen Spiellokal, pünktlich in Gang gesetzt.

2. Landesklasse Staffel C   Post-SV Crimmitschau I - GSC I

Mit dem besten Saisonstart der letzten Jahre im Rücken, können die Spieler der 1. Mannschaft des GSC 1873, wohl ganz unbeschwert die kurze Fahrt, zum benachbarten Crimmitschauer Staffelprimus angehen. Vor einem Jahr, hatte man ja dem damals ebenso favorisierten Post-SV der Pleisestadt, schon mal eine schmerzliche Niederlage in Unterzahl beibringen können und um so mehr, dürften die Hausherren dieses Missgeschick heuer, ihrerseits unbedingt wieder zurecht rücken wollen. Schon darum, mit Sicherheit keine einfache Aufgabe für die Muldestädter, diesmal vielleicht wenigstens den einen angestrebten Mannschaftszähler, in der Höhle des Löwen zu holen. Vertrauen können die Gäste, welche aktuell mit fünf Punkten nur zwei Zähler hinter Hausherren stehen, hierbei allerdings erneut auf ihren bisher so erfolgreich spielenden Stammachter. Dort zeigen indem sogar erstmals wieder die hinteren Bretter, den arrivierten Spitzenleuten im Team, dass man auch auf sie in dieser Saison, ebenso Vertrauen kann. Also dann mit dem nötigen Quäntchen Glück, auf zu neuen Schachufern, denn das nötige Selbstvertrauen sollte man nunmehr allemal haben.
    
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B    Post-SV Crimmitschau II - GSC II

Genauso wie die Erste des Vereins, müssen die Mannen der Glauchauer Zweiten, in der benachbarten Pleisestadt, ihr erstes Punktspiel 2015 bestreiten. Als Gastgeber fungieren hierbei, die Crimmitschauer Akteure der dortigen 2. Mannschaft, im Haus der Vereine. Mit sechs Mannschaftszählern stehen die Hausherren auf den aktuell zweiten Tabellenplatz dieser Staffel und dürften damit auch leicht favorisiert, in diese Begegnung mit den Muldestädtern gehen. Für den GSC selbst, zählt natürlich auch diesmal wieder, jeden möglich machbare Punktgewinn, gegen den Abstieg mitzunehmen. Zuletzt, hat man da wohl einen möglich scheinenden Zähler in dieser Kategorie, gegen den Staffelletzten liegen gelassen, aber vielleicht gelingt es ja dafür diesmal, am Ende ein Remis zu erreichen. Ein gewisser Nachteil hierbei, dürfte allerdings der erneute Ausfall von den einen oder anderen wichtigen Stammspieler sein, wobei man mit der inzwischen definitiv gewordenen Fehlmeldung von Jens Ackermann an Position zwei, sowieso schon umzugehen weiß. Natürlich müssen ja aber auch die Spieler des heimischen Post-SV, erst einmal alle ihre Besten, geschlossen an die Bretter bringen. Also mal sehen, wie das Ganze dann letztlich ausgehen wird.

b        e        r        i        c        h        t

   Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 5        04.01.15 

HAUSHERREN, MIT ERNEUTER PUNKTETEILUNG BELOHNT
Die Quartetts der Schachteams des Landkreises Zwickau, eröffneten mit ihren fünften Spieltag am vergangenen Sonntag, ihrerseits das neue Jahr. Seitens des hiesigen Glauchauer SC 1873, musste hierbei allein die Dritte, dazu an den eigenen Brettern Platz nehmen.

Kreisliga Zwickau    GSC III - Zwickauer SC V   2 : 2

Gegen Zwickaus Fünfte, wollten die Gastgeber ihre kleine bestehende Remisserie, möglichst weiter beibehalten. Mit den bisher noch etwas erfolgreicheren Kontrahenten aus der ehemaligen Trabantstadt, sicherlich keine ganz so einfache Aufgabe, für die Glauchauer Dritte. Am Ende konnte man gerade auf Grund der doch weit größeren Erfahrung in den eigenen Reihen, dieses rein nachwuchsbesetzte Quartett der Gäste, durchaus in Schach halten und das Ganze sogar trotz eigener Unterzahl. Leider grundlos, fehlte an diesem ersten Sonntag 2015, das dritte Brett der Hausherren und so gingen denn auch die Zwickauer, nach der obligatorischen Brettwartezeit von 60 Minuten, erst einmal kampflos in Führung. Danach vergab Tim Seifert seinerseits, die zweifellos erneut bestandenen guten Erfolgschancen, nach eigenen unnötigen Turmverlust, zu Mitte der zweiten Wettkampfstunde. Somit lag es wieder einmal an den zwei Senioren im Team der des GSC, die drohende Niederlage, wenigstens noch in ein 2 : 2 Endergebnis zu verwandeln. Nach gut zwei Stunden Spieldauer von Frank Thieme an Position zwei, war dann der erste dieser beiden Brettpunkte, auch ziemlich problemlos eingefahren. Zwar dauerte es am Spitzenbrett der hiesigen Muldestädter, auch Dank der dort zuletzt gemachten schlechten Erfahrungen von Willi Opitz, mit der jugendliche Zwickauer Unbekümmertheit, fast ganze drei Stunden, bevor endlich der eine Mannschaftszähler letztlich feststand. Mit diesem dritten Remis im vierten Spiel, konnte man sich zudem in der Tabelle selbst leicht verbessern, auch wenn die Gäste vom ZSC V natürlich weiterhin, wenn auch nur noch einen einzigen Platz, davor zu finden sind.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - spielfrei

Trotz der zwangsverordneten Wettkampfpause, konnte die hiesige 4. Mannschaft der Muldestädter, ihre Spitzenposition auch ohne eigenes Mittun verteidigen. Dennoch ist das aktuelle Tabellenbild, aufgrund der noch immer zahlreichen Partieausfälle in den vergangenen Runden zwei und vier, sowie auch heuer wieder einmal, doch ziemlich schief ist.

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   Landkreis Zwickau        Saison 2014/15        Mannschaftspunktspiel        Runde 5        04.01.15 

FÜNFTER SPIELTAG, GEHT AM SONNTAG ÜBER DIE BÜHNE
Als erste Schachteams, beginnen bereits am Sonntag, die Vierermannschaften der Zwickauer Kreisliga, den Spielbetrieb des neuen Jahres. Um 9.00 Uhr müssen dann diesmal, allerdings nur die Akteure der Glauchauer Dritten, ihre Partiekämpfe an den Wettkampfbretter angehen.

Kreisliga Zwickau    GSC III - Zwickauer SC V

In ihrer nunmehr dritten Heimaufgabe dieser Saison, bekommen es die Spieler der hiesigen Muldestädter dritten Vertretung, mit den anderen Muldestädtern des Zwickauer SV V zu tun. Diese reisen als aktueller Tabellendritter an und sind schon deshalb, gegen die auf Rang sieben platzierten Gastgeber, sicherlich leicht zu favorisieren. Trotzdem sollte das Quartett des GSC, gerade im Sportpark der Stadt, in dann vielleicht dazu möglicher Optimalbesetzung, durchaus zu einem Teilerfolg kommen.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - spielfrei

Innerhalb der Neunerstaffel des hiesigen Landkreises, haben die Mannen der Vierten des Glauchauer SC 1873, nunmehr ihren wettkampffreien Spieltag abzusitzen.