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ESV Lok Sömmerda & SV Medizin Erfurt        Saison 2016/17       26. Erfurter Schachfestval        26.12. - 30.12.16 

MULDESTÄDTER EINZELABORDNUNG, MIT GELUNGENER SCHACHVORSTELLUNG IN ERFURT
Wieder einmal ein Stelldichein, innerhalb eines der vielen deutschlandweiten Schachopen, gab es für den jetzigen Meeraner Rüdiger Schönrock, der seinen Glauchauer SC 1873 diesmal beim 26. Erfurter Schachfestival, in der letzten Dezemberwoche des alten Jahres vertrat. Bei seinem nunmehr immerhin schon 195 Turnierauftritt seit der Wiedervereinigung von vor über 26 Jahren, war der scheinbar nimmermüde Exmerseburger, hierbei so erfolgreich wie schon lange nicht mehr. Zwar „nur“ im Hauptturnier der thüringischen Landeshauptstadt gemeldet, musste er aber genauso acht Runden im Schweizer System über sich ergehen lassen, wie die Aktiven des Meisterturniers auch. Gestartet mit der Setznummer sieben des 140köpfigen Teilnehmerfeldes mit Deutschen Wertzahlen kleiner von 2000, zählte er natürlich zu den Mitfavoriten um die vorderen Ränge und konnte diesem und sicherlich auch dem eigenen Schachanspruch, fast vollends, im Spiellokal des Radisson Blu Hotel gerecht werden. Ein leicht erkämpfter Auftaksieg am frühen Abend des zweiten Weihnachtsfeiertag, gegen die Nummer 75 in der Startrangliste, war sodann sicherlich nicht das Schlechteste, was ihm in der Begegnung mit dem Jenaer Seniorspieler passieren konnte. Ganz anders, das zäh errungene Remis gegen den Kamenzer Schachfreund Wähner, mit dem er sich wie bereits schon im Oktober, beim dortigen Chemnitzer Turmopen in Runde zwei, erneut auseinandersetzen musste. Was folgte, war eine scharf geführte Partie am gleichen Mittwochabend, welche am Ende mit einem schönen Sieg belohnt wurde. Am dritten Spieltag kam es in der vormitttägliche Runde, wiederrum zu einer mühsam erkämpften Punkteteilung für den GSC-Akteur, allerdings diesmal 26. Erfurter Schachfestival Siegerehrung Hauptturniergegen einen der vielen jungen Wilden im Feld, dem Großharthauer Junior Klinkhardt. Beim vom Gegner abgelehnten Remisangebot der fünften Partie, kannte Schachfreund Schönrock letztlich auch keine Gnade und zog in einem Läufer-/Springerendspiel, seine ganze Wettkampfroutine einfach mal so durch und der dann auch sichtlich überfordertete Sulzbacher Gegenüber, musste somit aufgeben. Nach dem friedlichen halben Zähler in der sechsten Runde, gegen den schließlich auf Rang acht platzierten Potsdamer Junior Röhr, gab es am vorletzten Tag dann noch eine Kurzpartie für den Neuglauchauer. Hierbei benötigte er nur ganze elf Züge, für seinen dann am Ende auch insgesamt vierten Partieerfolg in dieser Wettkampfserie. Ein richtiges Schachhighlight gab es letztlich am Schlusstag, wo am sogenannten Spitzenbrett, der bis dato verlustpunktfreie und bereits feststehende Turniersieger Nikita Kuznecovs, wartete. Trotz der leichten zwischenzeitlichen Nachteile seitens des GSC-Akteur, konnte er sich in die Partie zurückkämpfen und ertrotzte den Gothaer Spitzenjunior, dessen ersten und einzigen halben Punktverlust ab. Am Ende standen mit vier Siegen und der gleichen Anzahl an Remisen, immerhin sechs Turnierzähler auf der Habenseite für Sportfreund Schönrock, was zwar nur den undankbaren nicht prämierten 7. Platz für ihn bedeutete, aber gleichbedeutende auch die Serie seiner Ungeschlagenheit, an diesen fünf Wettkampftagen absicherte. Das nötige Schachglück war ihm am Ende dennoch vergönnt, erhielt er doch den im Vorfeld ausgelosten Sonderpreis des 26. Platzes im Schlussklassement, welcher bei der freitäglichen Siegerehrung nicht persönlich eingelöst wurde. Natürlich war da der mit 7,5 Punkten erfolgreiche und namentlich bereits erwähnte Jungstar Kuznecovs genauso anwesend, wie der zweit-/drittplatzierte Daniel Schmidt (6,5) bzw. Horst Prüsse (6)aus Stadtilm und Neubrandenburg auch. Die weiteren Geldpreisränge vier bis sechs, belegten letztlich dann noch die Schachfreunde Siebarth (6 Punkte), Ritter und Sunderbrink, mit ebenfalls sechs Turnierpunkten.

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ESV Lok Sömmerda & SV Medizin Erfurt        Saison 2016/17       26. Erfurter Schachfestval        26.12. - 30.12.16 

THÜRINGER SCHACHSPEKTAKEL, MIT MULDESTÄDTER SCHACHREISENDEN
Beim 26. Erfurter Schachfestival, ist in der fast schon wieder Nachweihnachtszeit auch ein Vereinsmitglied des Glauchauer SC 1873, mit von der Partie. Für den ehemaligen Merseburger und jetziger Meeraner Rüdiger Schönrock, im Prinzip eine Selbstverständlichkeit, sich so oft wie möglich deutschlandweit, mit den vielen schachaktiven gleichgesinnten Turnierspielern, am Brett zu messen. In der Thüringer Landeshauptstadt, ist er hierbei allerdings das erste Mal dabei, jedoch insgesamt ist es bereits seine .. Turnierteilnahme bei einem nationalen Schachopen. Angesichts der wahrscheinlich doch eher herrschenden Aussichtlosigkeit eines  guten Abschneiden, innerhalb des Meisterturniers der beiden Veranstalter vom ESV Lok Sömmerda und vom SV Medizin Erfurt, tritt der Spitzenspieler aus der ersten Reihe der hiesigen Muldestädter beim Hauptturnier an, wo die Teilnehmer mit einer DWZ kleiner 2000, ihre Besten suchen. Mit weit mehr als 120 zu erwartenden Schachakteuren, ist das Starterfeld aber auch hier schon richtig groß und angesichts der eigenen DWZ von 1940, dürfte der Neuglauchauer gerade da, deshalb mit zu den stärksten Spielern gehören. Das Ziel für den Neuglauchauer dürfte also somit, schon ein Platz unter den ersten Zehn sein. In erster Linie zählt bei ihm jedoch, ein paar gute Partien zu spielen und während der fünf Wettkampftage mit den acht angesetzten Runden im Schweizer System, seinen Hobby vollends frönen zu dürfen. Los geht es dann am heutigen Montag, mit der persönlichen Registrierung zwischen 14.00 und 17.00 Uhr, sowie der anschließenden ersten Turnierpartie. Das Ganze endet dann am Freitag mit der letzten Runde und der abschließenden Siegerehrung gegen 15.00 Uhr. Genug Zeit also die Festtagsschlemmerei, hinreichend verdaut zu haben.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        Weihnachtsblitzturnier        16.12.16

LUTZ KÖHLER NACH 15 JAHREN, WIEDER BESTER WEIHNACHTSBLITZER
Traditionsgemäß ging es am vergangenen Freitag einher, denn im Bahnhofsgebäude der hiesigen Kreisstadt, trafen sich die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, zu ihren einzigen festlichen Fünfminutenpartien des Jahres. Die gekommenen zwölf Akteure, waren hierbei im Rahmen der Teilnehmerzahl aus den letzten Jahren auch. Auch fast alle Sieger seit der Neugründung des Vereins im Jahre 1990, waren heuer sogar gekommen, um den Weihnachtsbraten nach gut zwei Stunden Blitztätigkeit, sein eigen nennen zu können. Allein die Schachfreunde Jens Becher und Birger Watzke vom GSC fehlten, dagegen war selbst der Gewinner von 2000 und seit nunmehr fast fünfzehn Jahre nicht mehr schachaktive Niederlungwitzer Steffen Köhler mit von der Partie. Die Favoritennamen waren also im Prinzip vorbestimmt und der letztliche Wettkampfverlauf sollte dies dann auch bestätigen. Neben den beiden heimischen Lutz Köhler und Ralf Wegner, sowie dem Gesauer Sven Weigand und dem Vorjahressieger Peter Nagorny aus Remse, mischten bis etwa zur Halbzeit dieser Veranstaltung, aber auch noch der Glauchauer Jörg Pumpa und der bereits verloren geglaubte, ehemalige Spitzenspieler des Clubs, ganz oben in der Tabelle mit. Schachfreund Pumpa war es sogar welcher den späteren Turniersieger, gleich mal zum Auftakt die einzige Niederlage überhaupt beibringen konnte. Bereits eine Runde später erwischte es im internen Duell zwischen den beiden Hauptkonkurrenten   Nagorny und Weigand, auch erstmals den Remser mit einer Null am Brett und eine Partie später war es denn also beim Muldestädter Wegner soweit, die Hand zur Gratulation an Teamkollege Lutz Köhler auszustrecken. Gewisse grundlegende Vorentscheidungen um den Tagessieg, vollzogen sich schließlich wohl erst in den darauffolgenden Ansetzungen der Runden sechs und sieben, mit einer weiteren Niederlage von Sportfreund Nagorny im Kampf mit dem am Ende drittplatzierten Vereinskamerad Wegner und des sich später als vorzeitig erweisenden Punktverlustes vom Gesauer Weigand, im Spitzengefecht mit dem neuen Weihnachtssieger 2016. Spannung brachten letztlich zwar auch noch die internen Begegnungen zwischen diesem Favoritenquartett kurz vor Schluss, aber dort gaben sich die beiden Erstplatzierten, keinerlei Blößen mehr. Mit ihren jeweiligen zehn Turnierpunkten, musste dann sogar noch die bessere Wertung über den Gesamtgewinn entscheiden und dabei hatte Lutz Köhler, schließlich auch Dank des direkten Partieerfolges gegen Swen Weigand, die Nase auch verdientermaßen vorne. Den Bronzeplatz und auf hierbei erzielte neun Zähler, konnte zum Schluss der Gewinner 2009, Ralf Wegner verweisen und nur ein Pünktchen dahinter, fand sich letztendlich Mannschaftskamerad Nagorny ein. Natürlich gab es aber neben diesen richtig heißen Kampf an der Spitze, genauso Interessantes dahinter zu berichten, wo mit sechs Siegen der Technische Leiter des GSC, Jörg Pumpa auf Rang fünf folgte und Teamkollege Gunar Scholz aus Niederlungwitz, mit seinen fünf Punkten den 6. Platz einnahm. Der mit vier aus sechs gut angefangene Gemeindebruder Steffen Köhler musste da gerade in der zweiten Turnierhälfte, doch noch kräftig Federn lassen und belegte damit zwar punktgleich, aber mit der etwas schwächeren Wertung indessen nur Rang sieben, aber dennoch hat er das Schachspielen, sichtlich kaum verlernt. Für den mit 4,5 Zählern eingekommenen Vereinspräsidenten Axel Burkhardt, war es die erwartete  solide Vorstellung, einen Rang dahinter. Zwar nur ein halbes Pünktchen zurück, aber dennoch kaum zufrieden mit sich sein konnte, der zumeist immer um Rang fünf/sechs eingekommene Niederlungwitzer Jugendtrainer des GSC, Knut Ludwig auf dem diesjährigen 9. Platz. Noch schlechter erging es dem einzigen Junior im Feld der Männer Bastian Benicke, denn der anwesende vierte Spieler aus der Glauchauer Gemeindevorstadt, kam bei seinem Auftritt zwei Tage vorm vierten Advent, gerademal auf ganze drei Partieerfolge und belegte damit nur Rang elf. Sogar völlig von der Rolle, war heuer der als vorletzter ins Ziel getaumelte Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, welcher selbst bei seinem einzigen Sieg über dem Muldestädter Oldie Jochen Ackermann, allein auf Grund der etwas schnelleren Zugausführungen, der wahrlich glücklichere Brettakteur war und somit 1,5 Zähler, in seinen elf Partien errang. Leider also dann komplett ohne jeden Punkt im Teilnehmerfeld, blieb der erwähnte Urglauchauer. Die Gunst der Stunde, war aber auch ihm bei der abschließenden Preisverteilung holt, konnte er doch beim letzten Präsent auf dem Gabentisch, kaum materielle Defizite erkennen. Alles in allen, für die Beteiligten ein schöner Abend und der nötige Anreiz für 2017, erneut dabei zu sein und es da noch besser zu machen.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        Weihnachtsblitzturnier        16.12.16

AUCH IN DIESEM JAHR, WERDEN WEIHNACHTSTRÄUME WAR
Das obligatorische „Blitzen“ vorm Weihnachtsfest, fehlt natürlich auch dieses Jahr nicht im Wettkampfkalender des Glauchauer Schachclub 1873. Demzufolge also steht der heutige Freitagabend, ganz unter diesem Motto und hierbei sitzen die Mitglieder des hiesigen Vereins, erstmals an den Tischen ihres neuen Spiellokals in der Rosa-Luxemburg-Strasse 1 der Muldestadt. Die Partien im Rundensystem sind ab 20.00 Uhr geplant und auf die startberechtigten Vereinsmitglieder, warten nach Beendung ihrer Partien, wie jedes Jahr auch, Festtagskost in Form von Preisen für den Besten, bis hin zum Letzten dieser Veranstaltung. Das Startgeld in Höhe von 2 €, sollte allerdings ebenso Jedermann dabei haben.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 4        11.12.16

ZWEITE DES GSC 1873, MIT SCHWER ERKÄMPFTEN ARBEITSSIEG, LETZTLICH AM ZIEL IHRER WÜNSCHE
Exakt drei Wochen vor Neujahr, beendeten die Wettkampfmannschaften des Freistaates, ihr Schachjahr 2016. Das galt aber dann nur für die Zweite der hiesigen Glauchauer, währenddessen die eigene Erste,  diesen dritten Advent, ganztägig in Familie verbringen konnte. Ran müssen die Kameraden natürlich trotzdem noch, jedoch erst in einen Monat und dann sind ja auch schon wieder acht Tage in 2017 rum.
 
2. Landesklasse Staffel B   GSC I - ESV Lok Delitzsch   verlegt

Auf Wunsch der Delitzscher Gäste, ist diese vierte Punktspielbegegnung im Glauchauer Bahnhofsgebäude, nunmehr auf den 08.01.2017 verlegt wurden. Derzeit steht die Muldestädter Erste, noch mit 3:3 Mannschaftspunkten und 11,5 Brettzählern da und man hofft dann mit einem Sieg in dem Nachholspiel, die eigene Tabellenlage, sichtbar verbessern zu können. Der anreisende punktlose Staffelletzte, steht hierbei wohl aber schon mit dem Rücken zur Wand
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - USG Chemnitz III   4,5 : 3,5

Gegen die Spieler der USG III, galt es für die zweite Reihe der Kreisstädter, den Klassenerhalt mit einem eigenen Sieg, bereits frühzeitig in der Saison, fast schon einmal sicherzustellen. Die etwas verspätet eintrudelnden Chemnitzer, mit ihren zwei Mann Ersatz, schienen dazu wie gemacht für die Hausherren. Leider gaben sich die letzten Bretter, aber recht frühzeitig mit ihren beiden Remisen zufrieden. Trotz leichten Qualitätsnachteilen, einigte sich nach kaum einer Stunde variantensicheren Figurenbewegungen, der einzig aushelfende Meeraner Peter Paluch, in den Reihen des GSC an Position acht, mit dem Jüngsten im Team der Gäste, auf die erwähnte Punkteteilung. Etwa 35 Minuten später, tat es ihm der siebente Muldestädter Stammspieler Axel Burkhardt, in einer friedlichen Kurzpartie, letztlich bereich gleich. Zu Anfang der dritten Wettkampfstunde, mussten die Gastgeber dann flugs, zwei nicht eingeplante Niederlagen hinnehmen. Ein Fingerfehler des Niederlungwitzers Knut Ludwig im dreißigsten Zug, beendete die Partie an sechs und nur wenig später verlor auch Dietmar Nötzel die Kontrolle über sein Bauernendspiel, womit der angereiste Tabellenneunte, plötzlich zwei Zähler vorne lag. Trotz dieser internen Druckerhöhung auf die eigenen Mannschaftskameraden, ließen sich diese davon kaum beeindrucken und spielten ihre Partien bestens zu Ende. Den ersten Partiesieg, holte sodann Thomas Drauschke am zweiten Brett, Dank seiner soliden Gewinnvorstellungen innerhalb von fast drei Stunden. Dem Niederlungwitzer folgte das einheimische Spitzenbrett mit Jörg Pumpa und einem weitern sicheren halben Zähler fürs Glauchauer Team. Mit einem selten passierenden Matt, mitten auf dem Brett, sicherte der nächste GSC-Spieler an Position sieben, schon mal den zwischenzeitlichen Gleichstand zum 3,5:3,5. Für Rainer Bergmann in den Reihen des GSC, war der 220 Minuten andauernde Mannschaftsauftritt, damit mehr als gelungen. Mit einer energisch vorgetragenen Angriffswelle und den damit verbundenen Damengewinn, war es am Ende der dritte Niederlungwitzer im Team der Muldestädter, welcher den knappen Gesamterfolg sicher stellte. Ein richtig glücklich wirkender Gunar Scholz, nutzte hierbei die eigenen Siegchancen, schließlich auch noch vor der ersten Zeitkontrolle und der beteiligte USG-Akteur, hatte sodann einfach nur noch das Nachsehen. Dieser mühevolle, aber sicherlich auch verdiente und hochwichtige 4,5 : 3,5 Arbeitsieg der Glauchauer Zweiten, bringt diese also in die offenkundig gewollte Lage, auch im dritten Jahr, diese 1. Bezirksklasse souverän halten zu können. Aktuell steht man jetzt auf Rang fünf mit 5:3 Mannschaftszählern, bei allerdings etwas mageren 16,5 Brettpunkten und ist damit aber zugleich, auch nur einen Teampunkt, hinter den völlig überraschenden neuen Staffelersten aus Lichtenstein, zu finden. Den Chemnitzern hingegen, stehen neben der Crimmitschauer Dritten, nunmehr auch noch der im November hoch geschlagene Stollberger Ersatz im Nacken.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 4        11.12.16

MULDESTÄDTER SCHACHZWEITE, PEILT HEIMSIEG AN
Mit der vierten Punktspielrunde, beenden die sächsischen Mannschaften, knapp zwei Wochen vor den Weihnachtsfeiertagen, das Schachjahr 2016. Hierbei genießt zunächst nur die 2. Vertretung des Glauchauer SC 1873 Heimrecht, da die Erste auf die Gästeanfrage.  ihren Kampf auf Anfang nächsten Jahres verlegen wird. In den Räumen des neuen Spiellokals im Bahnhofsgebäude der hiesigen Kreisstadt, werden die Partien  der eigenen Zweiten, natürlich dennoch um 9.00 Uhr, mit dem Drücken der Wettkampfuhren beginnen.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - ESV Lok Delitzsch

Das Duell des Glauchauer Eliteteams gegen den punktlosen Staffelletzten aus Delitzsch, findet definitiv erst Anfang 2017 statt. Die angefragte Spielverlegung des dortigen ESV Lok, muss aber derzeit noch genau terminisiert werden und durch den Staffelleiter, letztendlich offiziell genehmigt sein. Bis dahin wird sich also auch an der aktuellen Tabellenlage des GSC, im Mittelfeld des Zehnerfeldes dieser Spielklasse, absolut nichts verändern.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - USG Chemnitz IV

Mit dem nicht nur theoretisch möglich erscheinenden Sieg gegen die Chemnitzer Vierte der USG, könnten die Mannen der zweiten Reihe  des GSC einen wahrlich Riesenschritt, schon jetzt in Richtung frühstmöglichen Klassenerhalt tun. Wohlsorglich haben die Gäste aber mit ihren klaren ersten Saisonsieg in Runde drei, die Sinne der Glauchauer dahingehend geschärft, dass dies keineswegs ein Selbstläufer zu werden scheint. Natürlich steht den Hausherren diesmal mit Sicherheit ein kompletter Achter zur Verfügung und auch das aufzubietende mannschaftlichen Spielniveau, dürfte fast optimal zu nennen sein, aber dennoch ist mit höchster Konzentration in diese Begegnung zu gehen. Wenn dies gelingt, müsste dieser wichtige Doppelpunktgewinn, dann auch am Ende zu Buche stehen und man würde sich damit schon mal das eigene schönste Weihnachtsgeschenk, selbst bereiten können. Mal sehen inwieweit da der Tabellenvorletzte, gewillt ist mitzuspielen und ob die Glauchauer die schuldlose Niederlage, vielleicht noch zusätzlich etwas motiviert.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 4        04.12.16

LEIDER NUR GLAUCHAUS DRITTE, REALISIERT DIE EIGENEN VORGABEN
Mit dem vierten Kreisligapunktspieltag am vergangenen zweiten Advent, beendeten die Quartette der dritten und vierten Reihe des GSC 1873, das aktuelle Schachjahr 2017 genauso wie die restliche Konkurrenz in dieser Zehnerstaffel auch.

Kreisliga Zwickau    GSC III - Post-SV Crimmitschau IV   3 : 1

Für das heimische Seniorenwettkampfteam der hiesigen Muldestädter Dritten, stand bereits nach knapp drei Stunden Spieldauer mit der angereisten 4. Mannschaft aus der benachbarten Pleisestadt, der geplante zweite Sieg in Serie zu Buche. Hierbei konnte man zudem wieder einmal, den eigenen Stammvierer aufbieten und dies ist wohl auch ein gewisser Garantieerfolg. Trotzdem mussten gerade die zwei Spitzenbretter, schon ihre ganze Routine gegen den Crimmitschauer Nachwuchs in die Waagschale werfen, um hierbei wenigstens zum eigenen Remis zu kommen. Als erster Akteur der Hausherren, nahm Bernd Wollmann die angebotene Punkteteilung seines jungen Gegenübers, nach gut einer Stunde beidseitig solider Partieführung, wohlwollend zur Kenntnis. Mit den entscheidenden ersten vollen Punkt zu Ende der dritten Wettkampfstunde, sorgte danach der Jerisauer Mannschaftskamerad Lothar Gumprecht an Position drei, für die sichere       2,5:1,5 Führung, auf Seiten der Gastgeber. Den ersten kampflosen Sieg, hatte da ja der hiesige Kreisstädter Willi Opitz bereits lange Zeit zuvor, im sicheren Hafen des letzten Brettes eingefahren. Am Ende bot letztlich Peter Paluch an Position zwei sitzend, seinerseits den beteiligten Post-SV Akteur das Remis an, sicherlich auch unter dem Hintergrund, der zuletzt doch immer wieder unglücklich daher gekommenen Niederlagen des Meeraners. Diese friedliche Punkteteilung, sicherte den Glauchauer Vierer also den fest eingeplanten 3 : 1 Gesamterfolg, in dieser Begegnung der bis dato beiden Mittelfeldteams, in einem letztlich relativ unspektakulär verlaufenden Schachkampf. Währenddessen das GSC-Quartett nunmehr allerdings damit wenigstens aktuell von Rang sechs auf den 4. Tabellenplatz vorstößt, verharren die Crimmitschauer weiterhin auf den achten Rang in dieser Zwickauer Kreisligastaffel. Dabei steht der GSC III bei 5:3 Mannschaftspunkten mit insgesamt 6,5 Brettzählern derzeit. 

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SG Motor Thurm I   1,5 : 2,5

Die immer mehr aufmüpfig werdende Vierte der Kreisstädter, wollte auch gegen die Erste der Thurmer, zumindest mal einen Mannschaftszäher bei ihrer erneuten Heimaufgabe holen. Im Prinzip entschied diese Begegnung mit dem Tabellenführer, jedoch die bessere Clevernis und eine ganze Portion Glück. Nicht nur deshalb doch ziemlich überraschend und noch dazu ganz schnell, geriet das erfahrene Spitzenbrett der Gastgeber, schon nach wenigen Zügen ins Hintertreffen und damit führte der Staffelprimus bereits nach nur 40 Minuten nach Spielbeginn mit 1:0. Eine wahrlich rabenschwarze Vorstellung des hier agierenden Meeraners Rainer Raabs, was natürlich seine jungen Mitstreitern nicht gerade stärkte. Trotzdem waren diese zunächst allesamt auf einen guten weg und das sichere Remis an Position zwei durch Benjamin Schöltzke, schien dies nach knapp einer Stunde durchaus zu bestätigen. Leider jedoch verlor nur wenig später der zweite Glauchauer Nachwuchsakteur Benjamin Schnabel an drei, seinen guten Partiefaden mit zwischenzeitlich zwei ganzen Mehrfiguren urplötzlich wieder und musste nach eigenen Damenverlust die Waffen strecken. Damit stand der Mannschaftserfolg des Motorteam aus den Muldental, auch schon mal fest. Mit seinem souveränen Partieerfolg am letzten Brett nach etwa 80 Spielminuten, konnte der heimische Tim Seifert die traurige Stimmung der Kreisstädter zwar nicht mehr so richtig heben, setzte jedoch gleichzeitig seine beeindruckende Serie mit dem dritten Sieg und einem Remis zum Auftakt fort. Im aktuellen Klassement stagniert sein Team nach dieser 1,5 : 2,5 Niederlage, allerdings weiter auf Rang sechs mit vier Mannschaftszählern und acht Brettpunkten, währenddessen die Thurmer ihre Spitzenposition ebenso beibehalten

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 4        04.12.16

GLAUCHAUER KREISLIGAVERTRETER WOLLEN NACH VORNE
Am kommenden Adventssonntag, führen die hiesigen Schachvierer der Region, ihre aktuelle Meisterschaftsserie weiter fort. Wie immer gegen 9.00 Uhr, werden hierbei die Schachuhren an den jeweiligen Wettkampforten des Zwickauer Landkreises gedrückt und auch für die beiden Teams des GSC 1873, gilt es dann wieder, die Figuren bestens zu setzen.

Kreisliga Zwickau    GSC III - Post-SV Crimmitschau IV

Das erwartete Nachwuchsquartett aus der Pleisestadt scheint ein dankbarer Aufbaugegner zu sein, der die Altherrenriege des GSC III, in ihren etwas abhanden gekommenen Selbstbewusstsein des Gewinnens, wieder weiter aufbauen sollte. Nach den zwar nicht gänzlich zufriedenstellenden einen Punktgewinn zuletzt, gegen den jahrelangen Staffelprimus aus Thurm, ist da ja der erste richtige Schritt gemacht wurden. Nunmehr könnte man mit dem sicher eingeplanten Zweier gegen die Vierte der Crimmitschauer, dort weiter vorankommen und den Sprung in die vordere Tabellenhälfte endlich schaffen. Trotz all dieser Vorteilsstrukturen dieses zweiten Heimspieles 2016/17, müssen die Glauchauer Hausherren jedoch auch diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter, dann dürfte dem Ganzen nichts im Wege stehen.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SG Motor Thurm I

Ihre fast unheimlich wirkende Ungeschlagenserie, will die Muldestädter Vierte auch gegen den Dauerfavoriten und mehrfachen Kreismeister des Elitevierers der Thurmer, in diesem nunmehr bereits dritten Heimspiel der aktuellen Saison fortsetzen. Ob und in wieweit hierbei gerade die drei Junioren im Team der Gastgeber, bereits die Kontinuität besitzen, diese große Vorhaben umsetzen zu können, wird man allerdings erst am Ende dieses zweiten Adventssonntages sehen. Auf jeden Fall aber erst einmal, ist man durchweg gewillt, die angestrebte Wachablösung der jahrelang privilegierten Motorspieler einzuläuten und diesen damit zu zeigen, wo in der Zukunft das beste Schach auf Kreisligaebene gespielt wird. Auf jeden Fall aber, dürfte diese Begegnung ein echter Fingerzeig in Richtung der Titelvergabe 2016/17 sein.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 3        20.11.16

NUR MINIMALE ERGEBNISSE, FÜR DIE MULDESTÄDTER SCHACHAKTEURE
Nach einer gefühlten Ewigkeit, durften die Aktiven des Schachverbandes Sachsen, endlich wieder Wettkampfpartien ableisten. Auch für die Glauchauer Spieler der beiden hiesigen Teams vom GSC 1873, stand also nunmehr ein weiterer Punktspielkampf bevor und man wollte hier wie da, das Beste für die eigene Mannschaft geben.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SC Leipzig-Lindenau   4 : 4

Gegen die mit fast ebenso viel Frauenpower besitzenden Westleipziger, wie der letzte Auswärtskontrahent in Großlehna auch, taten sich die Spieler der Glauchauer Ersten doch etwas schwerer, als wie man sich das wohl letztlich selber vorgestellt hatte. Gleich den bedauerlichen Nullnummernauftakt, musste der Kreisstädter Ralf Wegner, gegen die erste aus des anwesenden Damentrio, am 7. Brett hinnehmen. Schon in der Eröffnungsphase selber, zeigte er sich hierbei nicht auf der Höhe seiner Aufgabe und so war die eigene Niederlage nach knapp drei Stunden, dann auch nur folgerichtig. Nur wenige Minuten später, lag Freud und Leid bei den Gastgebern, bereits erneut ganz nah beisammen. Währenddessen sich die gute Stellung von Ronny Seifert an Position fünf, plötzlich gänzlich in Luft auflöste und zu allem Unglück damit sogar noch zum Partieverlust mutierte, konnte der Niederlungwitzer Junior Bastian Benicke nebenan fast gleichzeitig, den ersten Sieg für die Hausherren vermelden. Nur kurz darauf, einigte man sich am letzten Brett, sodann mehr oder weniger friedlich, auf ein Remis mit dem der Muldestädter Ersatz Jörg Pumpa, sichtlich besser bedient war als sein Lindenauer Kontrahent. Danach dauerte es wiederum nur wenige Minuten, bevor  sich die zweite Weiblichkeit der Gäste am dritten Brett, mit ihrer halben Zähler ebenso schadlos hielt, wie bereits schon ihre souverän spielende Teamkameradin, vier Positionen weiter hinten. Für den beteiligten Meeraner Rüdiger Schönrock, schien hierbei vielleicht etwas mehr drin zu sein, aber ob der eigene Doppelmehrbauer am Ende wirklich zum Sieg gereicht hätte, stand selbst nach ausgiebigen Analysen, doch etwas in den Sternen. Allen Wahrscheinlichkeiten entgehen, wollten eine Viertelstunde später, genauso die beiden Akteure an Position vier. Die Folge war also, die dritte Punkteteilung des Tages, mit welcher nicht nur der heimische Lutz Köhler, sondern auch der Lindenauer Gästespieler, durchaus problemlos leben konnte. Noch rechtzeitig vor der ersten Zeitkontrolle, war es am Gesauer Jens Becher, seine Glauchauer wieder heranzubringen. Mit einem Bauernopfer und dem eigenen Qualitätsvorteil, führte er seine Schwarzpartie zu einem sehenswerten Gewinn und damit stand es nach mehr als 220 Minuten, in dieser Begegnung 3,5:3,5. Nunmehr lag es denn, allein am Spielausgang des Spitzenbrettes, ob sich der Gästeachter oder das Aufgebot des GSC, über den zweiten Saisonsieg freuen konnte. Am Ende entschied man sich letztlich relativ schnell, doch für den schmerzfreieren Weg auf beiden Seiten des Brettes und nach nicht einmal vier Stunden der Auseinandersetzung, stand die mannschaftlichen Punkteteilung zum 4 : 4 fest. Daran beteiligt, erneut eine der drei angereisten Lindenauerinnen, die damit immerhin fünfzig Prozent, fürs eigene Team beisteuern konnten. Dennoch waren die hiesigen Muldestädter, mit diesem Spielausgang keineswegs unzufrieden und sehen den nächsten Aufgaben, als derzeitiger Tabellensechster mit einer ausgeglichener Punktebilanz, zuversichtlich entgegen.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SC Sachsenring - GSC II   5 : 3

Gleich mal ohne drei Stammspieler und schließlich mit zwei Mann weniger, musste Glauchaus Zweite, zum Tabellenzweiten nach Oberlungwitz reisen. Natürlich war angesichts dieser diffusen Ausgangslage, auch die Spielmoral fast aller Muldestädter nicht gerade bestens und man ergab sich großteils bereits vor dem ersten Betätigen der Uhr ins eigene Schicksal. Letztlich wollten die Gäste aber durchweg genauso wenig ihre Partien verlieren und schon deshalb waren von Beginn an zahlreiche Remisangebote an den sechs besetzten Brettern zu vernehmen. Bereits nach nur fünfundzwanzig Minuten, einigte man sich alsdann an Position vier, auf die erste Punkteteilung dieses schönen Novembertages. Mit den beiden offiziellen Heimsiegen der Sachsenringer, nach einer Stunde Wartezeit an eins und acht, vermeldete man auch am fünften Brett ein Unentschieden. Für den beteiligten Kreisstädter Rainer Bergmann, hinsichtlich seiner eigenen gesundheitlichen Probleme, eine durchaus willkommene Sachlage. Nach dem nächsten Remis für Ersatzmann Bernd Wollmann, schwand das Unmögliche möglich zu machen, schließlich fast gänzlich in Richtung Null. Immerhin nahm man sich für diese Partiewertung an Position sieben, aber auch neunzig Minuten Zeit und für den Muldestädter Oldie, eine schöne erste Erfahrung, in der aktuellen Serie dieser Spielklasse. Der vierte halbe Brettpunkt durch den Niederlungwitzer Knut Ludwig, war zugleich wohl auch das letzte Signal für seinen Teamkapitän, nicht noch mehr ins Risiko zu gehen, seine scheinbar leichten Stellungsvorteile zu verwerten. Am Ende der dritten Wettkampfstunde, nahm denn also der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, seinerseits das Remisangebot seines Oberlungwitzer Pandons auch an und sicherte den Gastgebern, diesen ersten Punktspiel im dritten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten. Damit konnte der alleinig ehrgeizig angereiste dritte Niederlungwitzer im Team des GSC II, sich vollends seinen eigenen Gewinnansprüchen widmen. Leider reichte es für ihn aber genauso wenig zum Partiesieg, wie zuvor bei den anderen Mannschaftskameraden auch schon und nach mehr als vier Stunden großen Bemühen, stand das aufstellungsgerechte 5 : 3 Schlussresultat, für den heimischen SC Sachsenring fest. Mit diesen leicht gemachten Doppelpunktgewinn der Hausherren, schieben diese sich ganz nach vorn, im aktuellen Staffelklassement, währenddessen sich die Muldestädter Gäste, auf Rang sechs wiederfinden. Noch ist die Saison aber lang genug, um alles Bisherige noch korrigieren zu können, selbst wenn fast die gesamte Staffelkonkurrenz, diesmal wahrlich nicht im Sinne des GSC spielten. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 3        20.11.16

FÜR DIE SCHACHAKTIVEN DES FREISTAATS, GEHT ES ENDLICH WEITER
Ganze zwei Monate Pause hatten die Wettkampfteams des Schachverbandes Sachsens, seit ihres frühen Zweitrundenauftritts Mitte September. Nunmehr steht dann endlich der dritte Spieltag an und alle Beteiligten können wieder an die Schachbretter treten. Natürlich gilt dies genauso für die Erste und Zweite des Glauchauer SC 1873, wobei deren Spitzenspieler ihr zweites Heimspiel haben und die anderen Vereinskollegen auf der Chemnitzer Spielebene, es auswärts angehen lassen müssen. Hier wie da ist aber der Partiebeginn, wie gewohnt auf 9.00 Uhr festgelegt.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SC Leipzig-Lindenau

Nach der eingeplanten Niederlage gegen den eigentlichen Staffelfavoriten in Großlehna, gilt es nunmehr für die erste Reihe der Glauchauer, wieder richtig Fahrt aufzunehmen, um zwei weitere Mannschaftspunkte auf die aktuelle Habenseite, buchen zu können. Gegen die punktgleichen Lindenauer aus dem Westen von Leipzig, könnte dies schon gelingen, auch wenn im Stammachter der Remser Mannschaftskapitän, bei dieser Heimaufgabe, definitiv fehlen wird. Ihm ersetzt das aktuelle Spitzenbrett aus der eigenen Zweiten und damit sollte man dann auch durchaus leben können. Die Gäste ihrerseits streben sicherlich ebenso nach den zweiten eigenen Saisonsieg wie die Kreistädter Hausherren und schon deshalb, dürfte es eine mehr als spannende Angelegenheit in den neuen Bahnhofsräumen der Rosa-Luxemburg-Strasse werden. Am Ende könnte dann aber auch das Quäntchen Glück des Tüchtigen, über den Ausgang dieses Wettkampfsonntages entscheiden, denn beide Kontrahenten scheinen auf den ersten Blick fast gleichstark.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SC Sachsenring - GSC II

Doch schon mit gewissen Aufstellungsproblemen behaftet, muss die zweite Vertretung der Muldestädter, die kurze Reise nach Oberlungwitz antreten, wo immerhin der aktuelle Tabellenzweite auf sie wartet. Zwar hat man seit den Aufstieg in diese 1. Bezirksklasse, gegen die Gastgeber noch nicht verloren, jedoch angesichts der diesmal gleich drei fehlenden Stammbretter an eins, sieben und acht, mit Sicherheit arge Probleme, diese Serie halten zu können. Dennoch wird das Team natürlich alles versuchen, am Ende dieser dritten Punktspielrunde, die angestrebte Punkteteilung gesichert zu haben. Dieser dann immerhin schon vierte Mannschaftszähler der neuen Saison, würde die Spielerköpfe in Richtung eines erneuten Klassenerhaltes, wohl ordentlich frei machen. Aber egal wie diese Begegnung ausgeht, man hat ja trotzdem noch gehörige Zeit, den Plan des Nichtabstieges, in die Tat umsetzen zu können.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        5. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier       16.11.16 

SCHACHFREUND SCHÖNROCK, ERSTMALS MIT SIEG DES GERHARD-MENDROK-GEDENKPOKALS 
Zum inzwischen traditionell bestimmten Wettkampfstermin beim Glauchauer Schachclub 1873, zählt auch der Bus- und Bettag im Freistadt. Damit trafen sich auch an diesem Mittwoch, wiederum elf Vereinsmitglieder zur fünften Auflage des Gerhard-Mendrok-Gedenkturniers, in den neuen vereinseigenen Spielräumen des Muldestädter Bahnhofsgebäude. Mit den festgelegten 25minütigen Schnellschachpartien der angesetzten fünf Runden im Schweizer System, stand allen Anwesenden, denn auch ein paar Stunden Schachkampf bevor. Zum Auftakt setzten sich die auserkorenen Favoriten zunächst einmal ganz klar durch und somit kam es bereits in Runde zwei, zum Aufeinandertreffen der beiden Turniersieger aus den letzten beiden Jahren. Dieses Duell entschied letztlich der Sven Weigand für sich und auch die nächste Partie gegen den zweiten starken Akteur aus der Ersten des GSC Lutz Köhler, wurde eine sichere Beute von ihm. In Runde vier, wartete dann der scheinbar letzte echte Stolperstein auf den Gesauer, aber hier musste er sich doch etwas überraschend, gegen den Meeraner Teamkollege Rüdiger Schönrock, am Ende geschlagen geben. In der Zwischenzeit hatte Pokalverteidiger Peter Nagorny zwar auch schon 2,5 Punkte auf seinen Konto, jedoch die abschließende Spitzenpaarung fand derweil zwischen den Schachfreunden Köhler und Schönrock statt. Nebenan konnte allerdings der amtierende Vereinsmeister noch einmal seine eigenen Siegeschancen, gegen den einzigen Junior im Starterfeld dieses trüben Novembertages, völlig problemlos wahren. Der Vorteil war schließlich aber ganz schnell wieder dahin, denn der gebürtige Merseburger und jetzige Spitzenakteur der Kreisstädter siegte und wurde damit neuer Turniersieger. Mit seinen 4,5 Punkten, verwies er somit Schachfreund Weigand um einen halben Zähler auf Rang zwei. Um den dritten Rang, mussten schließlich diesmal gleich vier Aktive in die festgelegte Blitzauseinandersetzung gehen. Neben den drei bereits genannten Namen aus der Glauchauer Ersten, war völlig überraschend auch noch der einheimische Bernd Wollmann zu drei Punkten gekommen. Seiner Außenseiterrolle, wurde der Oldie freilich in den anstehenden drei Partien, durchweg gerecht und das restliche Trio trat hierbei weiterhin punktgleich auf der Stelle. Angesichts dessen, einigte man sich doch gemeinsam darauf, diesen letzten Preisrang, an den denjenigen Spieler mit der besten Wertung aus den normalen Wettkampf heraus, am Ende zu vergeben. Der glückliche war da dann der junge Niederlungwitzer, welcher die anderen Beiden somit auf die Plätze vier und fünf verweisen konnte. Dahinter fuhr Schachfreund Wollmann, dennoch einen richtig guten Pokalrang ein und freute sich über seine beiden Siege gegen die eigentlich besseren Schnellschachakteure aus der zweiten Reihe des Klubs. Sowohl für den betroffenen Lichtensteiner Dietmar Nötzel (2), als auch für den Glauchauer Jörg Pumpa (1,5), nicht gerade ein erfolgreicher Wettkampf, mit den Rängen neun und zehn im offiziellen Schlussklassement. Allerdings noch etwas schlechter, lief es sogar für den heimischen Rainer Bergmann, welcher mit 1,5 Zähler, leider nur den letzten Platz erreichen konnte. Diese Gedenkturnier 2016, vervollständigten heuer dann noch die beiden Niederlungwitzer Spieler Gunar Scholz (2,5) und Knut Ludwig (2)mit ihren Platzierungen auf sieben bzw. acht. Natürlich gratulierten auch diese Beiden, den nunmehr bereits vierten anderen Sieger aus der Nachbarstadt und vielleicht nehmen ja in einem Jahr, noch ein paar mehr Akteure diesen Anlass auf, um ihren alten Kameraden Gerhard Mendrok, in Ehren zu gedenken und gleichzeitig dem Schachspiel zu frönen.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        5. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier       16.11.16 

DIE TRADITION BEIM GSC, FINDET IHREN FORTGANG
Mit der fünften Auflage feiern die Vereinsmitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, am diesjährigen Bus- und Bettag, ein kleines erstes Jubiläum, im Gedenken an ihren langjährigen Vereinspräsidenten und aktives Mitglied Gerhard Mendrok. Heuer trifft man sich zu  diesem Schnellturnier mit seinen fünf Runden des Schweizer Systems, in den neuen Räumen des Klubs, im Bahnhofsgebäude der Muldestadt. Ab 10.00 Uhr werden sodann die 25-minütigen Partien angegangen und am Ende wird der Beste dieses Wettkampfes, den begehrten Wanderpokal in den Händen halten können. Die Favoriten dürften wie zuletzt auch schon unter den vier bis fünf anwesenden Spitzenspielern des Vereins zu finden sein und diese werden wohl auch die drei ausgeloteten Geldpreise unter sich ausmachen. Das Startgeld von 2,- € allerdings, haben zu Beginn, alle Turnierteilnehmer zu begleichen.

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Landkreis Zwickau     Saison 2016/17     Meisterschaft Nachwuchs Einzel     AK u10/u20m+w     12./13.11.16

SCHACHJÜNGER SUCHEN IHRE DERZEIT BESTEN
Mit einem Quartett junger Leute, plant Nachwuchstrainer Knud Ludwig vom hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, die diesjährige Kreiseinzelmeisterschaft der Jahrgänge u10 bis u20, im benachbarten Wilkau-Haßlau anzugehen. Der veranstaltende SV Muldental, hat hierzu als Dauerabonnent des Zwickauer Landkreises, am kommenden Novemberwochenende wieder einmal die Schachjugend, zur Teilnahme ganz offiziell eingeladen. Für die allgemein angesetzten fünf Runden in den verschiedenen Altersklassen, gilt es sodann zunächst am Samstag ab 9.00 Uhr, die drei Partien mit 75- bzw. 120minütiger Maximalbedenkzeit erfolgreich anzugehen, bevor am Sonntag die beiden finalen Runden, auf dem Wettkampfprogramm stehen werden. Austragungsort ist die bereits bekannte Muldentalhalle in der Kirchberger Straße 5, der dortigen Muldestadt. Am frühen Nachmittag, sollten aber alle Titelträger dieser Saison 2016/17, letztendlich auch fest stehen. Seitens der Glauchauer Teilnehmer, erhofft man sich im Verein, die eine oder andere gute Platzierung und mit dem nötigen Glück des Tüchtigen, vielleicht sogar einen Rang unter den Besten. Mal sehen wie es so läuft, denn die Konkurrenz aus Zwickau, Crimmitschau und Wilkau-Haßlau, scheint da schon noch etwas bessere Karten zu haben.  

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 3        30.10.16

JUNGE „VIERTE“ ÜBERFLÜGELT „ALTE“ DRITTE, HISTORISCHER WEISE BEIM GSC 1873
Die Kreisligavertreter musste nunmehr bereits das dritte Mal an den Wettkampfbrettern der aktuellen Schachsaison Platz nehmen. Dabei waren natürlich auch die beiden Glauchauer Vertreter, am vergangenen Sonntag im Einsatz.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau VI - GSC III   2 : 2

Gegen die mit zwei Siegen bestens in die neue Punktspielserie gestarteten Hausherren vom SV Muldental VI, wollte die Glauchauer Dritte, trotz ihres reichlichen antretenden Ersatzes, dennoch den ersten Mannschaftszweier ihrerseits, an diesen trüben Oktobertag einfahren. Am Ende gelang dies leider zwar nicht, aber wenigstens blieben die Gäste, auch nach dieser Auswärtsaufgabe, erst einmal weiterhin ungeschlagen in dieser Saison 2016/17. Ein richtig schneller Auftaktsieg nach kaum mehr als einer halben Stunde Spielzeit, brachte die hiesigen Kreisstädter, dann zunächst auch noch in Führung. Für den Glauchauer Frank Haselhuhn, also nur wenig Arbeit, an seinen letzten Brett. Nach etwa 160 Minuten des ständigen Ringens am dritten Brett, war es für den ganz aussichtsreich stehenden Frank Thieme, plötzlich geschehen und der zweite GSC-Ersatz, stand mit völlig leeren Händen da. Der heimische Punktausgleich wehrte zum Glück aber nicht sehr lange, den bereits nach knapp drei Stunden Spieldauer konnte Mannschaftskamerad Willi Opitz an Position zwei, bereits wieder für die Führung der hiesigen Kreisstädter sorgen. In einer für ihn recht unbekannten Caro-Kann-Eröffnung, musste der Oldie zwar lange Zeit dem absoluten Partieausgleich hinterher hecheln, bevor er seine Stellung so verkomplizieren konnte, dass seine gebürtige russische Gegnerin, doch überfordert war und berechtigt aufgeben musste. Zum Schluss hin lag es sodann alleinig in den Händen, des diesmal mit dem Meeraner Peter Paluch besetzten Spitzenbretts seitens des GSC, diese Begegnung mit dem geplanten Doppelpunktgewinn, dennoch zu beenden. Ein frühzeitiger Qualitätsverlust jedoch, verhinderte dieses Ansinnen der Gäste allerdings leider letztendlich und das durchweg mit Damenpower angetretene Heimische Team des SVM, konnte nach mehr als 200 Minuten des Auf und Ab, die wenn auch leicht glücklich zu nennende Punkteteilung erkämpfen. Etwas schade ist das Ganze trotzdem für die angereisten Muldestädter, schien doch der erste Saisonerfolg schon so greifbar nah zu sein. Derzeit müssen die Glauchauer Senioren, aber wohl auch künftig etwas kleinere Brötchen backen und liegen mit einem ausgeglichenem 3 : 3 Mannschaftszählerkonto, sowie sechs Brettpunkten, in der Tabelle, deshalb weiterhin nur im Mittelfeld. Die Wilkau-Haßlauer ihrerseits, setzen sich derweil an der Spitze dieser Zwickauer Staffel, richtiggehend fest.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - Zwickauer SC IV   2,5 : 1,5

Im Duell der beiden vierten Mannschaften aus Zwickau und Glauchau, zeigten die Gastgeber des GSC 1873, ihr derzeit immer weiter verbessertes Spielniveau. Was dabei herauskam, war der erste Punktspielsieg dieses überwiegend mit jungen Spielern besetzten Quartetts, innerhalb dieser noch recht jungen Saison. Gegen die Nachwuchsriege der Schumannstädter vom dortigen ZSC, konnten die Hausherren hierbei nach reichlich einer Stunde, schon gleich mal verdient in Führung gehen. Verantwortlich dafür war Tim Seifert, welcher in beeindruckender Manier, seinen ein ganzes Stück jüngeren Gegenüber Figur um Figur abnehmen konnte und somit am letzten Brett für das heimische 1:0 sorgte. Dagegen von Anfang an selbst unter Druck, stand Teamkollege Benjamin Schnabel an seiner Stammposition drei und musste letztlich dann auch dafür Tribut zollen, womit die Gäste nach gut 90 Minuten zum Ausgleich kamen. Eine gerechte Punkteteilung erzielte nach mehr als zwei Stunden Kampfes, der heimische Benjamin Schöltzke, in seinen gut geführten Turmendspiel und damit war diese Begegnung weiterhin offen. Am Ende jedoch lies sich Mannschaftsvater Rainer Raabs, nie die Butter vom Brot nehmen und gewann seine Partie am Spitzenbrett ganz sicher. Eine routiniert gestellte Mattfalle des Meeraners in den Reihen der hiesigen Muldestädter, beendete das Ganze schließlich nach einer weiteren Stunde auf der Schachuhr. Damit stand das zwar knappe, aber dennoch hoch verdiente 2,5 : 1,5 fürs eigene Heimteam fest und man konnte ausgelassen, in den Spielräumen des Glauchauer Bahnhofsgebäude jubeln. Verbunden mit diesen schön heraus gespielten Doppelpunktgewinn, steht die Glauchauer Vierte nunmehr auch historisch, erstmals vor dem eigenen weit erfahrenen Seniorenquartett, in der aktuellen Kreisligatabelle da. Hierbei tauschte man zudem den vierten Rang mit den anderen Kreisstädter vom Zwickauer SC IV und kann derzeit bei erzielten 6,5 Brettpunkten, immerhin schon mal auf 4:2 Mannschaftszähler verweisen.

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 Chemnitzer SC Aufbau ´95  Saison 2016/17  22. Vergleichskampf CSC Aufbau `95 gegen GSC 1873  18.10.16     

LETZTENDLICHE PUNKTETEILUNG IM EWIGEN SCHACHDUELL ZWISCHEN DEN CHEMNITZERN UND DEN GLAUCHAUERN
Einmal im Jahr fast völlig entspannt und locker, saßen sich wieder einmal zwanzig gegenseitig angenehme Schachfreunde an zehn Wettkampfbrettern, am vergangenen Freitagabend gegenüber. Anlass dieser Session war der nunmehr 22. Vergleich zwischen den heuer gastgebenden Aktiven vom Chemnitzer SC Aufbau ‘95 und denen vom hiesigen Glauchauer SC 1873. IMG_0073Bei Bockwurst, Knabberei und reichlich Bier bildete der Auftakt das Mannschaftsduell mit einer verkürzten Bedenkzeit von maximal 45 Minuten je Spieler und Partie. Die Gäste konnten hierbei erneut mit einen recht erfolgversprechendes Aufgebot ins gegnerische Spiellokal des Chemnitzer Ausbildungszentrum anreisen, währenddessen die Hausherren mit ihrer scheinbar schwächeren Besetzung, doch etwas haderte. Mit je vier Männern aus der Ersten (2. LK) und Zweiten (1. BK) und zwei aus der Dritten (KL) des GSC, sowie zwei Aktiven aus der Sachsenliga, drei aus der 1. Bezirksklasse, vier aus der 2. Bezirksklasse und einen aus der Kreisliga in den Reihen der Hausherren, war eine gewisse Favoritenrolle der Muldestädter in dieser Begegnung, also auch durchaus berechtig und immerhin saßen mit den beiden statistisch erfolgreichsten Punktesammler Peter Nagorny (13) und Dietmar Nötzel (9,5), dieser seit mehr als fünfundzwanzig Jahre andauernden Tradition, gleich mal Zwei auf Seiten der Glauchauer. Nach reichlich einer Stunde Spielzeit, gab es sodann auch die ersten Ergebnisse der diesjährigen Neuauflage dieses freundschaftlichen  Vergleichkampfes 2016. Dabei musste der Niederlungwitzer Junior Bastian Benicke am 4. Brett, nach einem unnötigen Figurenverlust, leider die Segel recht schnell wieder streichen. Nach einem Remisangebot seines Kontrahenten an Position neun, einigte sich fast gleichzeitig Bernd Wollmann einvernehmlich auf die erste Punkteteilung des Abends. Nur wenig später musste aber auch schon der nächste Gast, angesichts des gegnerischen Angriffs und der eigenen Minusbauernzahl, seine Partie aussichtslos aufgeben. Nach dieser Niederlage von Jörg Pumpa aus der zweiten Reihe des Vereins am fünften Brett, konnte jedoch Teamkollege Gunar Scholz, die Ehre mittels seinen überzeugenden Sieg an sieben, schnell wieder herstellen. Im Duell der beiden inzwischen 20fachen Methusalemteilnehmer dieser Veranstaltungsreihe, dem heimischen Mathias Becker und dem Gesauer Jens Becher an Position zwei, einigte man sich indes auf einen recht friedlichen Partieausgang zum Unentschieden. Der weitere deftige Zwischenspurt seitens der Gastgeber, brachte die Aufbaureihe, nach etwa 75 Minuten auf regenden Kampfes, danach gleich mal ganz klar mit 5:2 in Front. Erst war es der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, welcher übermütig leichtfertig seine ausgeglichene Stellung, bei bester Uhrenlage und dem Auslassen des angeboten Damenverlustes seines Chemnitzer Gegenübers, schließlich damit dann auch verdient seine Partie verloren geben musste und folglich zuletzt der entscheidende Blättchenfall beim GSC-Präsident Axel Burkhardt, welches diese scheinbare Vorentscheidung bewirkte. IMG_0081Innerhalb der verbleibenden Schlussminuten allerdings, rafften sich die hiesigen Kreisstädter plötzlich doch noch einmal richtig auf. Die folgende Dreipunkteserie eröffnete Peter Paluch aus Meerane am letzten Brett, mit einem schönen Matt und nur wenig später nutzte der Remser Peter Nagorny, die Bedenkzeitprobleme des heimischen Vereinsvorsitzenden zum nächsten vollen Punktgewinn für seinen Verein und obendrauf den persönlichen Brettpunkt . Damit lag es also am Spielausgang des Spitzenbretts mit Sven Weigand, das diesjährige Treffen, für beide Seiten ausgeglichen zu gestalten. Mit einer erfolgreicheren Endspielbehandlung, zwang der Gesauer letztendlich seinen Chemnitzer Widersacher in die Knie und sicherte damit noch den eigenen Reihen, das sicherlich völlig verdiente, wenngleich etwas turbulent zustande gekommene 5 : 5 Abschlussresultat, nach fast 90 Minuten Partielänge. Insgesamt verharrt man damit weiterhin, bei den knappen mannschaftlichen Zweipunkteabstand, wo die Regierungshauptstädter nunmehr mit 23 : 21 in Front bleiben. Im letzten Schachakt dieser Veranstaltung, ging es dann wieder einmal um die beste Blitzvertretung der beiden Klubs und hierbei waren es erneut die Glauchauer, welche das bessere Team stellte. Das Endresultat an den neun  Brettern, war zwar heuer nur relativ knapp zu nennen, aber trotzdem kamen die erfolgreichsten Einzelblitzer, durchweg aus den Reihen des GSC 1873. Alles in Allen, war es für beide Seiten, wohl ein weiterer schöner Meilenstein, in dieser Freundschaftsserie und einer Neuauflage im nächsten Jahr, fiebert man da schon jetzt sehnsüchtig entgegen. 

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 3        30.10.16

GLAUCHAUER SCHACHMANNSCHAFTEN, STREBEN ERSTE SIEGE AN
Nur ganze zwei Wochen später, müssen die Schachmannschaften der Zwickauer Kreisliga, erneut an den Wettkampfbrettern zur dritten Runde in dieser aktuellen Punktspielsaison, Platz nehmen. Für die zwei Teams vom hiesigen Glauchauer SC 1873 heißt dies, sich weiter ungeschlagen zu verkaufen.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau VI - GSC III

Mit dem aktuellen Tabellenzweiten, wartet in Wilkau-Haßlau ein weiterer ungeschlagener Kontrahent, auf die Dritte der Glauchauer Schachgemeinde. Gegen die gastgebende Sechste des SVM, könnte es also durchaus nicht nur ein einfacher Spaziergang, in Richtung Staffelspitze, für die Kreisstädter Seniorenriege werden, zudem in den Reihen der Gäste das verlässliche Stammbrett drei, definitiv fehlen wird. Dieses kleine Handicap, dürfte dennoch hoffentlich, nicht gänzlich so spielentscheidend werden. Mit der vorhandenen eigenen Partiestärke und der jahrelangen Mehrerfahrung, gegenüber den durchweg weiblichen Nachwuchsspielern seitens der Hausherren, sollte das Vorhaben des ersten vollen Saisonerfolges beim GSC III, am Ende dann auch letztlich irgendwie gelingen.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - Zwickauer SC IV

In diese erneute Heimaufgabe, gehen die vier Akteure der hiesigen Muldestädter vierten Vertretung, mit breiter Brust. Dies sicherlich nicht zuletzt, nur Dank der zwei souverän eingefahrenen Unentschieden mit spielstärkerer Gegnerschaft, sondern auch auf Grund der eigenen gewachsenen Spielstärke. Dazu scheinen die Nachwuchsspieler des Zwickauer SC IV, als weitere gute Aufbauhelfer, wie gemacht zu sein. Doch Vorsicht ist wohl trotzdem geboten, haben die anreisenden Kreisstädter, zum Auftakt immerhin auch schon einen echten Kantersieg zu Buche stehen und damit ihrerseits zwei Mannschaftszähler auf den Habenkonto. Mit der nötigen Turniereinstellung jedoch, visiert man seitens der Gastgeber, allerdings wohl nunmehr den eigenen ersten Doppelpunktgewinn, ebenso an und könnte damit zugleich selbst, in die oberen Tabellenregionen vorstoßen. 

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Chemnitzer SC Aufbau ´95  Saison 2016/17  22. Vergleichskampf CSC Aufbau `95 gegen GSC 1873  18.10.16   

WEITERE FORTFÜHRUNG DER JAHRELANGEN SCHACHFREUNDSCHAFT
Auf Grund diverser Abstimmungsungereimtheiten und den diesjährigen frühen Saisonbeginn der Mannschaftspunktspiele, bestreiten die beiden befreundeten Schachteams aus Chemnitz und Glauchau, ihren aktuellen Dauervergleichskampf 2016/17, heuer wieder etwas später als sonst immer vorgesehen. Diesmal ist der CSC Aufbau ‘95, innerhalb des jährlich wechselnden Gastgebermodus, für die Austragung dieser 22. Auflage verantwortlich. Somit beginnt das Ganze dann auch gegen 19.00 Uhr in vertrauter Runde, im vereinseigenen Spiellokal der Hausherren, in der Waldenburger Strasse 63 des Ausbildungszentrum Chemnitz. Der Ablauf ist wie immer dann auch der Gleiche, also jede Menge schachliche Aktivitäten mit deftigen Essen und Trinken, sowie  allseits guter Laune bis in die späten Abendstunden dieses letzten Freitags im Oktober. An wie viel Brettern man sich hierbei duellieren wird, entscheidet sich allerdings erst ganz konkret, anhand der anwesenden spielwilligen Schachfreunden. Acht bis zehn auf beiden Seiten, sollten es wohl dennoch werden.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 2        16.10.16

HOCHVERDIENTE PUNKTETEILUNGEN, DES GSC III UND IV
Am vergangenen Sonntag kam es für die Schachvierer des hiesigen Landkreises zur zweiten Runde der aktuellen Wettkampfserie. Für die beteiligten beiden Mannschaften des Glauchauer SC 1873, kam es hierbei erneut gänzlich unerwartet, gleich zu zwei weiteren Heimauftritten in den vereinseigenen Spielräumen der Rosa-Luxemburg-Strasse 1.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SG Motor Thurm I   2 : 2

Gegen das Thurmer Spitzenteam, wollten die Mannen der Muldestädter dritten Vertretung, nach der kleinen Endtäuschung zum Auftakt gegen die eigene Vierte, sollte es zumindest zum Unentschieden, am Ende dieses Punktspieltages reichen. Mit der dementsprechenden Einstellung, setzten sich das gemeldete Stammquartett, sodann auch an die eigenen Wettkampfbretter. Auch die Gäste waren hierzu, mit ihrer fast besten Formation, nach Glauchau gereist und beabsichtigten natürlich ihrerseits, gleich in dieser Runde zwei der Zwickauer Kreisligasaison 2016/17, die entsprechenden Weichen in Richtung des erneuten Titelgewinnes, stellen zu können. Der heimische Mannschaftskapitän war es dann jedoch, welcher in dieser Begegnung den ersten wichtigen Brettpunkt erzielte. Für Bernd Wollmann verlief diese Partie am Spitzenbrett hierbei optimal und so konnte er nach einem Qualitätsgewinn, seinen Kontrahenten eine Niederlage, nach fast zwei Stunden beibringen. Leider verpasste es der Meeraner Peter Paluch an Position zwei, als nächster Spieler seitens der Gastgeber, seine durchaus gute Stellung auf dem Brett, auch folgerichtig umzusetzen. Ein erneutes Blackout, in Form eines übersehen Grundlinienmatts, beendete das Vorhaben, zugunsten des glücklicher agierenden Gegners mit Einmal, nur etwa fünfzehn Minuten später. Die Motorakteure, gingen in der Folge sogar auch noch in Führung, nachdem der Lothar Gumprecht im Endspiel der Wolgagambiteröffnung, gleich zwei deftige Fehlzüge einstreute und damit letztlich auf verloren Posten stand. Immerhin war dies für den Jerisauer, zugleich seine erste Punktspielniederlage nach fast siebzehn Monaten, was ihm natürlich auch ordentlich ärgerte. Damit stand es allerdings, nach nicht ganz drei Stunden Spieldauer, desgleichen 2:1 für die Gäste aus Thurm. Für Oldie Willi Opitz im Team des GSC hieß es also umso mehr, seinen Brettkampf an Position vier, unbedingt zu gewinnen und das Ganze trotz der zwischenzeitlich unerbittlich „tickenden“ Schachuhr. Mit dem nötigen Glück des Tüchtigen und unter Mithilfe Aller, konnte der Kreisstädter jedoch diese Zeitnotsituation umschiffen, womit der weitere Gewinnweg für ihn, sodann auch frei wurde. Mit der erspielten Mehrfigur am Ende, siegte er nach knapp 230 Minuten, schließlich zudem durchaus verdient. Mit dieser Punkteteilung zum 2 : 2, konnten sicherlich sowohl die Thurmer als auch die Glauchauer, an diesem Tage leben und beide Vierer, erhalten sich damit alle eigenen Möglichkeiten, zum angestrebten Gewinn der aktuellen Meisterschaftskrone. Derzeit stehen die beiden selbsternannten Titelaspiranten aus Thurm und Glauchau, jedoch nur auf den Rängen drei bzw. sechs. 

Kreisliga Zwickau   SSV Fortschritt Lichtenstein II - GSC IV   2 : 2

Diese erste Auswärtsbegegnung der Glauchauer Vierten in dieser noch jungen Kreisligasaison, wurde auf Grund eines Missverständnis der gegnerischen 2. Mannschaft des SSV Fortschritt, überraschend zu einem weiteren Heimspiel umgewandelt. Die Lichtensteiner reisten hierfür recht frühzeitig an und so trug man diesen Wettkampf ganz einfach mal im Bahnhofsgebäude der hiesigen Muldestadt aus. Natürlich änderte diese Situation trotzdem nichts an den Plänen der sensationell gestarteten neuen Hausherren vom GSC. Den greifbar nahen Sieg, verspielte man aber letztlich innerhalb von nur wenigen Minuten, etwa eine halbe Stunde vor der ersten Zeitkontrolle des Tages. Dabei hatte der heimische Tim Seifert am letzten Brett, bereits nach knapp 70 Minuten, seinen inzwischen auch schon damenlosen Kontrahenten, klassisch Matt setzen können. Mit den bereits angesprochenen, gleich zweifach auftretenden  Partieaussetzern der beiden Benjamins an Position drei bzw. zwei, sicherte den „Gästen“, allerdings sodann einen mehr als glücklichen Mannschaftszähler. Dabei nutzte weder der junge Glauchauer Benjamin Schnabel seinen heraus gespielten Qualitätsvorteil, noch der nur ein paar Jahre ältere Benjamin Schöltzke die eigene Mehrfigur dazu, um am Ende wenigstens das hoch verdiente Remis, für den eigenen Vierer zu sichern. Letztlich standen beide Knaben gänzlich mit leeren Händen da und das Spitzenbrett der „Hausherren“ musste zum ausgleichenden 2 : 2 Endresultat, hierfür in die Bresche springen. Dies tat der Meeraner Rainer Raabs um so mehr ganz sicher, mit all seiner jahrelang gesammelten Routine aus der 1. Bezirksklasse. In einem Endspiel mit gleichfarbigen Läufern, nutzte er den eigenen Mehrbauern schließlich zum Partiegewinn und erzielte damit endlich seinen persönlich ersten Punktspielsieg, im 17. Mannschaftseinsatz seit seinem Debüt im Oktober 2013. Nach 225 Wettkampfminuten dieses Schachsonntags, stand also bereits der zweite Zähler für den GSC IV auf den aktuellen Tabellenkonto und womit man ja schon jetzt, über genau soviel Punktausbeute wie zum letztjährigen Saisonende verfügt. Als Lohn dafür, steht man zudem auf den gleichen Staffelplatz sechs wie das eigene Seniorenteam und kann damit wahrlich mehr als zufrieden, allem weiteren noch kommenden Schachgeschehen entgegensehen.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 2        16.10.16

ANSPRUCHSVOLLE GEGNERSCHAFT, WARTET AUF DIE MULDESTÄDTER
Nunmehr wartete auch auf die Kreisligavertreter die zweite Runde der neuen Spielserie 2016/17, für die gemeldeten Viererteams dieser untersten Schachklasse. Beide hiesigen Vertreter des Glauchauer SC 1873 müssen dabei erstmals gegen außerstädtische Gegnerschaft antreten.

Kreisliga Zwickau    GSC III- SG Motor Thurm I

Nach dem so nicht eingeplanten Punktverlust zum Auftakt, im Duell mit der vereinsinternen Knabenvertretung unter Führung von Schachfreund Raabs, wollen die vier Senioren des Clubs, diesmal den ersten Mannschaftssieg einfahren. Mit Sicherheit, eine richtig schwere Aufgabe für die Glauchauer Hausherren, denn immerhin erwartet man in den eigenen Vereinsräumen des Muldestädter Bahnhofsgebäudes, keinen Geringeren als den Titelverteidiger aus Thurm. Die Erste der dortigen SG Motor wird ihrerseits alles dafür tun, um den GSC III erneut in die Schranken zu weisen und damit dann die Grundlage, für eine weitere Meisterschaftskrone zu legen. Wahrscheinlich also schon jetzt, das vorentscheidende Duell in dieser aktuellen Zwickauer Kreismeisterschaft. Mal sehen daher, wer die besseren Nerven dafür am Ende hatte.

Kreisliga Zwickau    SSV Fortschritt Lichtensrtein II - GSC IV

Gegen die scheinbar besser als zuletzt aufgestellten Lichtensteiner des SSV Fortschritt II, fahren die Spieler der Glauchauer Vierten mit breiter Brust, die nur wenigen Kilometer in die Nachbarstadt. Grund dafür, der denkwürdige erste Mannschaftssieg des jungen Quartett, Ende Februar diesen Jahres. Dazu auch noch mit den überraschenden 2:2, gegen die eigene starke Dritte zum Auftakt der Saison im Rücken, will man natürlich wiederum beide Punkte, am Ende dieses Wettkampftages mit nach hause nehmen. Das nötige Potenzial, sollten die Gäste nunmehr also erneut besitzen, da man sich ja am Spitzenbrett, richtig verstärken konnte und die Nachwuchsabteilung im Team, zweifelsfrei immer stärker werden dürfte. Trotzdem gehört gerade auf dieser Spielebene, dennoch das Glück des Tüchtigen wohl stets dazu.

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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2016/17       20. Chemnitzer Turmopen        30.09. - 03.10.16 

VIER TAGE BESTES SCHACH IN CHEMNITZ UND DREI HIESIGE MITTENDRIN
Kurzfristig bekamen die zwei Vertreter des GSC 1873 beim Turmopenjubiläum in der hiesigen Regierungshauptstadt, durch Vereinskamerad Rüdiger Schönrock aus Meerane, nicht nur auf Grund seiner riesigen Wettkampferfahrung und seiner ELO von 2022 (DWZ 1944, dann doch noch weitere Verstärkung. Zwar mussten die Vereinskameraden Dietmar Nötzel (1782/1538) und Jörg Pumpa (1766/1715), zum Auftakt noch ganz alleine die Glauchauer Schachfarben hochhalten, aber gerade da zeigte der letztgenannte Muldestädter bei seiner überraschenden Punkteteilung gegen die bei Rodewischer Schachmiezen spielende WIM Spielerin Claudia Steinbach(2068/2004), noch den richtigen Kampfgeist, für solch ein hochklassig besetztes Turnier. Einen weiteren Überraschungscoup, landete er zudem auch in der zweiten Runde am Freitagabend, gegen einen der vielen stärker einzuschätzenden heimischen USG-Spieler und späteren Sonderpreisgewinner Stefan Ellemann (1962/1914). Nach diesem starken Wettkampfbeginn des Urglauchauers, war es dann aber leider ebenso schnell wieder vorbei mit den glänzenden Partieauftritten bei ihm und so gelang nur noch am dritten Turniertag, einer von den eigentlich zwei eingeplanten Siegen gegen schwächere Konkurrenz. Selbst die sich noch bietende Chance zum Abschluss am Montagvormittag, lies der Muldestädter völlig ungenutzt und es setzte die vierte Niederlage, erneut im Kampf mit einem durchaus bezwingbaren Gegner. Am Ende bedeutete dies sodann Rang 75 mit nur zwei Punkten, unter den insgesamt 86 teilnehmenden Spielern dieses 20. Chemnitzer Turmopen. Kaum besser, lief es beim Teamkollege aus der 2. Mannschaft des hiesigen Schachclubs, dem Lichtensteiner Schachfreund Nötzel, welcher sogar nur mit einem Remis in Runde zwei, den ersten Wettkampftag abschließen konnte. Nach einem sicher heraus gespielten Weißsieg am Samstagvormittag, vergab er jedoch in den zwei folgenden Partien, zumindest gleich mal weitere 1,5 Brettpunkte, teilweise mehr als kläglich. Nach der großen Misere im ersten Sonntagspiel, wollte der gebürtige Meeraner sodann mit aller Macht zumindest einen Teilerfolg gegen einen gleichwertigen Kontrahenten erzwingen und wurde für seine allzu sorglose Partieführung, jedoch ein drittes Mal, zu hart bestraft. Allein Dank seines erneut verlässlichen Auftritt mit den helleren Schachfiguren in der Schlussrunde, versöhnte er das eigene Ego wenigstens noch mal und beendete das Ganze, mit 2,5 Turnierzählern auf dem 72. Platz. Für beide genanten Spieler des GSC, welche mit der Startnummer 65 bzw. 61, die sieben Runden im Schweizer System angegangen sind, war es am Ende letztlich also doch nicht, mehr als nur reine Schachteilnahme. Kaum verwunderlich also, die dann doch zum Teil drastischen Wertungseinbusen auf nationaler (DWZ) und internationaler Ebene (ELO). Eine ganz solide Vorstellung, lieferte hingegen der dritte Vertreter des eigenen Vereins, Sportfreund Schönrock ab. Der erst in Runde zwei ins Turnier  eingestiegene Meeraner mit der Startnummer 28, musste sich nur in seiner fünften Partie, mit dem beim SF Augsburg spielenden „wahren“ Sohn (u16) Zarko (1959/2016), des ebenfalls dort agierenden FM Aleksandar Vuckovic, richtig geschlagen geben. Sowohl seine erste, als auch seine dritte und sechste Partie, konnte er erwartungsgemäß gewinnen, währenddessen der Exmerseburger in den beiden restlichen Remisbegegnungen, den möglichen vollen Punktgewinn, letztlich doch wohl auch etwas vergab. Mit den erreichten vier Zählern, war der Akteur aus der Glauchauer Ersten, aber dennoch zufrieden und belegte damit bei erreichter fast 70prozentiger Brettausbeute, einen guten 33. Rang im Endklassement, bei dazu kaum merklichen ELO und DWZ Verlusten. Völlig international ging es diesmal an der Turnierspitze zu, wo der vereinslose slowakische IM Stefan Mazur nur hauch dünn durch die etwas bessere Wertberechnung, zum Schluss die Nase mit seinen sechs Zählern, bei fünf Siegen und zwei Remisen ganz vorne hatte. Punktgleich und ebenso ungeschlagen, belegte der Spieler vom SF Berlin 1903 und IM Ebrahim Ahmadinia aus dem Iran Platz zwei, vor dem beim SK König Plauen spielenden IM Vojtech Vlac aus Tschechien mit 5,5 Punkten (4/3/0). Auch heuer erneut beste weibliche Spielerin, wurde die bereits erwähnte einheimische Claudia Steinbacher mit ihren 4,5 Partiezählern und in den Kategorien bester Senior bzw. Junior, erwiesen sich Alfred Pfeifer (4,5) von der USG Chemnitz und der ebenso bereits besagte Augsburger Zarko Vuckowic (4), als die stärksten Akteure. Natürlich ebenso nicht ungenannt bleiben, sollen die restlichen Sieger der Preiskategorien der TWZ 2000-2199 mit Markus Hentze (5) von der SG Leipzig, Stefan Elleman (5) von der USG Chemnitz (1800-1999), Holger Damm (3,5) vom SC Riesa(1600-1799) und dem jüngsten Teilnehmer Hannes Schille (3)vom SV Groitzsch 1861(< 1600). Zudem war diese 20. Auflage in den Veranstaltungsräumen des Chemnitzer „DAStietz“, mit zwei Großmeistern, fünf Internationalen Meistern, vier FIDE-Meistern, zwei weiblichen IM/FM und immerhin weiteren 17 ELO-Größen jenseits der 2000, wie immer gut besetzt und wird wohl auch 2017, die Schachgemeinden in nah und fern anlocken. Diemal waren es vom 30 September bis zum 3. Oktober, jedenfalls Aktive aus dem Iran, Lettland, der Schweiz und Slowakei, sowie Tschechien und weiten Teilen  Deutschlands.

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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2016/17       20. Chemnitzer Turmopen        30.09. - 03.10.16 

GROSSES JUBILÄUMSOPEN, STEHT BEVOR
Mit zwei Aktiven des Glauchauer Schachclub 1873, beteiligt sich der hiesige Muldestädter Verein, auch an der nunmehr schon 20. Auflage des Chemnitzer Turm Open 2016. Mit derzeit etwa neunzig gemeldeten Spielern aus ganz Deutschland und den osteuropäischen Ausland, sowie auch erstmal aus der Schweiz, erwarten die Ausrichter des heimischen TSV IFA, wieder ein hochklassiges Turnier. Diesmal lädt der veranstaltende Chemnitzer Schachverband, hierzu alle Beteiligten in das Spiellokal „DAStietz“ der Regierungshauptstadt ein. Der Spielmodus ist hierbei wie immer gleich und sieht für die Teilnehmer sieben Runden im Schweizer System, mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge, zuzüglich 15 Minuten für restliche Züge und weiteren 30 Sekunden Bonus je Zug, vor. Ab 30. September stehen dann also jeweils zwei Runden bis zum 2. Oktober, für die zahlreichen Schachenthusiasten an und am 3. Oktober erfolgt sodann die finale Schlussrunde. Die ausgeloteten acht Preiskategorien bei einem Startgeld von 35 €, bieten vielleicht auch dem Glauchauer Jörg Pumpa mit einer Turnierwertzahl von 1766 und seinen Lichtensteiner Vereinskameraden Dietmar Nötzel (TWZ 1782), dabei irgendwie die Möglichkeit erfolgreich zu sein. Letztlich aber lockt wohl Beide ganz besonders, sich mit der leistungsstarken Gegnerschaft aus Großmeistern, FIDE-Meistern, Internationalen Meistern und ELO-Spielern, wieder einmal messen zu dürfen. Angesichts ihrer Startnummern um die sechzig herum, sind allerdings kaum großartige Wunderdinge der beiden GSC-Akteure zu erwarten. Ein annehmbares Turnier zu spielen, ist natürlich immer angesagt und letztlich zählen da manchmal auch schon, so ein paar persönliche kleine Highlights. Die Auftaktpartien, beginnen jedenfalls für alle teilnehmenden Schachfreunde erst einmal diesen Freitag ab 12.00 Uhr und am kommenden Montag gegen 14.00 Uhr, müsste mit der Siegerehrung, dann auch schon wieder alles vorbei sein.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 1        25.09.17

ÜBERRASCHENDE PUNKTETEILUNG, ZUM AUFTAKT BEIM INTERNEN GSC-DUELL
Am letzten Septembersonntag, starteten nunmehr auch die zehn Zwickauer Kreisligavertreter mit ihren Schachteams, in die neue Wettkampfserie 2016/17. Für die zwei hiesigen Quartette der Muldestädter dritten und vierten Mannschaft, hieß dies sodann auch gleichzeitig, ihr vereinsinternes Duell, so gut als möglich in die Tat umzusetzen. 
 
2. Landesklasse Staffel B   GSC IV – GSC III   2 : 2

Im Prinzip war die Ausgangslage vor diesem Duell, genauso wie im Vorjahr zu sehen, nur dass die aktuelle Vierte der Glauchauer heuer als Gastgeber auftrat und auch inzwischen über weit mehr Spielstärke verfügen dürfte. Dennoch galt die in Bestform angetretene eigene Dritte des Vereins, immer noch als das klar favorisierte Schachteam, in den neuen Vereinsräumen des Spiellokals im Muldestädter Bahnhofgebäude. Den ersten vollen Punktgewinn für die Seniorenriege, holte dann auch erwartungsgemäß Willi Opitz, für seinen GSC III am letzten Brett. Zu unkonzentriert, während der etwa nur 45minütigen Spieldauer, seitens des aufgebotenen jungen Ersatz der Hausherren, brachte Kevin Hermann mit einem Figurenverlust, schnell ins Hintertreffen und stellte den Oldie mit den schwarzen Figuren, somit vor keinerlei Probleme. Nach gut einer Stunde jedoch, meldete der heimische Benjamin Schnabel an Position zwei der 4. Mannschaft spielend, einen überraschenden Partiesieg. Für den weit stärker eingeschätzten Peter Paluch, nahm der gegnerische Angriff auf dem Brett hierbei immer mehr zu und letztlich war der Erfolg des Glauchauer, nicht nur Dank des übersehenen Mattzuges beim Meeraner, da dann auch durchaus verdient zu nennen. Mit diesem 1:1 Ausgleich zwischen den beiden Vereinsvierern, kehrte schließlich auch erst einmal wieder etwas Ruhe, in die noch beiden laufenden zwei Partien ein. Erst kurz nach Beginn der dritten Wettkampfstunde, einigte man sich am Ende dann doch fast gleichzeitig an den Positionen eins und drei, mehr oder weniger friedlich auf Remis. Der Kapitänskampf an der Spitze zwischen dem Meeraner Rainer Raabs auf Seiten der 4. Vertretung und dem Kreisstädter Bernd Wollmann in den Reihen der 3. Vertretung des GSC 1873, sah in dem dort auf den Brett befindlichen Turmendspiel, hierbei kaum irgendwelche Gewinnchancen für einen der beiden Kontrahenten. Etwas anders präsentierte sich zwar die andere Partiestellung der zwei Akteure an Position drei, aber am Schluss überwogen auch da die einvernehmlichen Darlegungen der Beteiligten. Trotz einer Qualität beim heimischen Nachwuchs Tim Seifert weniger, willigte der Jerisauer Senior Lothar Gumprecht, in die Punkteteilung ein und bestätigte damit fernerhin seinen Gegenüber, die gute Spielanlage in diesem Match. Für die gastgebenden drei jungen Muldestädter Knaben und ihr kampferprobtes Spitzenbrett, ist mit dem erreichten 2 : 2, dann auch einfach alles aufgegangen, was man sich so vorgestellt hatte. Anderseits mussten sich die erfolgsverwöhnten alten Herren, wohl wahrlich etwas die Augen reiben, um zu verstehen, nur den einen Mannschaftszähler mitgenommen zu haben. Ob dies allerdings ein wirklicher Rückschlag, auf das anvisierte Ziel des Kreismeistertitels sein wird, bleibt sicherlich dennoch abzuwarten. Für ihre Vereinskameraden der Glauchauer Vierten, sollte dieses Ergebnis freilich mehr als motivierend, für den weiteren Saisonverlauf wirken.  

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        25.09.17

GLAUCHAUS SCHACHDRITTE UND VIERTE BEGINNT DIE NEUE SERIE
Die aktuelle Punktspielsaison für die gemeldeten Vierermannschaften in der Zwickauer Kreisliga, steht wieder bereits ab Ende September auf dem Schachprogramm 2016/17. Mit den zehn Meldungen hierbei, ist eine optimale Staffelstärke zudem erreicht und auch der heimische GSC 1873 hat seine beiden Vertretungen der letzten Jahre erneut am Start. Die Prioritäten der Zusammenstellung dieser Teams, sind abermals auf die Senioren- bzw. Nachwuchsebene des Vereins ausgerichtet.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - GSC III

Wie allgemein zum Auftakt üblich, sitzen sich die Vertreter der zwei Glauchauer klubgleichen Mannschaften, damit also gleich mal gegenüber.  Als Gastgeber fungiert diesmal die Vierte des GSC, wobei diese sich vornehmlich aus Spielern der Nachwuchsabteilung des Vereins zusammensetzt. Allein am Spitzenbrett, ist mit Rainer Raabs (1422)aus Meerane, ein erfahrener Akteur aus der letztjährigen zweiten Reihe vertreten und soll den Muldestädter Youngstern, Benjamin Schöltzke (904) an Position zwei, Benjamin Schnabel (770) an drei und Tim Seifert (981) an vier, vor allem den nötigen Rückhalt, bei ihren neuerlichen Brettauftritten gewähren. Auf Seiten der Glauchauer Dritten hingegen, sind im Prinzip die gleichen Seniorennamen gemeldet, wie auch schon im Vorjahr. Am 1. Brett sitzt da also der heimische Bernd Wollmann (1365), gefolgt vom Meeraner Peter Paluch (1346) am 2., Lothar Gumprecht (1339) aus Jerisau am 3. und dem Glauchauer alten „neuen“ Willi Opitz (1236) am letzten Brett. Wenn es für die Nachwuchsriege vor allem darum geht, sich weitere Sporen in dieser Staffel zu erwerben, so wollen die alten Herren, nunmehr endlich den Kreismeistertitel nach Hause holen. Nur die eine unglückliche Heimniederlage mit 1:3, gegen den Seriensieger von der SG Motor Thurm, verhinderte dieses Vorhaben ja in der letzten Kreisligasaison 2015/16. Ansonsten zeigte man bei den zwei 4:0 Siegen gegen die Zweite der Lichtensteiner und der Sechsten aus Wilkau-Haßlau, sowie bei den vier 3,5:0,5 Erfolgen gegen die restliche Konkurrenz aus Crimmitschau, Zwickau und den eigenen Vereinskameraden, keinerlei Schwächen. Mit nur einem Mannschaftszähler weniger und sogar zwei Brettpunkten mehr als der alte und neue Kreismeister, belegte der GSC III (12:2/23), dann auch nur hauchdünn Rang zwei hinter den Thurmern, in dieser vergangenen Serie. Als echte Punktegaranten, präsentierten sich dabei eigentlich alle beteiligten Muldestädter Vertreter, an der Spitze Schachfreund Gumprecht mit 6,5 Punkten innerhalb seiner absolvierten sieben Partien, vor Teamkollege Paluch (6 aus 7) und Wollmann (4,5 aus 6), aber auch die Ersatzmänner Opitz (3 aus 4) und Haselhuhn (1,5 aus 2), waren ähnlich erfolgreich. Nicht zu vergessen sei in dieser Aufzählung der mit 92 Lenzen inzwischen verstorbene Urglauchauer Joachim Karnahl mit seinen 1,5 Zählern, bei seinen letzten beiden Schacheinsätzen im Team. Bei all diesen Superlativen also, umso ärgerlicher die vertane Chance zum ersten Titelgewinn dieser Mannschaft. Die Bilanz der reinen Nachwuchstruppe, unter Leitung von Knut Ludwig, fiel da natürlich noch äußerst bescheiden aus, wenngleich man sich mit dem allerersten Sieg am fünften Spieltag, gegen die gastgebende Lichtensteiner Zweite des dortigen SSV Fortschritt, schon mal einen Namen machte. Leider blieb dieser 2,5:1,5 Erfolg, jedoch am Ende noch der einzige Sieg und konnte den letzten Rang mit 2:12 Mannschaftspunkten und 7,5 Brettzählern, trotzdem nicht verhindern. Zu groß waren da einfach noch die Leistungsunterschiede bei den 1:3 Niederlagen, gegen die etwa gleichaltrige Gegnerschaft der vierten Mannschaften aus Zwickau und Crimmitschau oder auch der sechsten Vertretung von Wilkau-Haßlau, wenngleich auch bei diesen Resultaten, hier und da das Glück der Tüchtigen, mit im Spiel war. Ein gutes Beispiel dafür, lieferte auch das 1,5:2,5, in der Begegnung mit dem SV Muldental V ab. Gänzlich außen vor bleiben, sollten natürlich hierbei die erwartet klaren Resultate, mit den beiden zuvor genannten Staffelersten aus Glauchau (1:3) und Thurm (0:4). Als beständigste Teamspieler, entpuppten sich schließlich die Schachfreunde Seifert (3 aus 7) und Schöltzke (2,5 aus 7), wobei auch die Mannschaftskameraden Hermann und Schnabel, am Ende zu ihren ersten beiden Siegen kamen. Die neuerliche Eröffnungsbegegnung, findet diesmal hingegen im Spiellokal des Glauchauer Bahnhofsgebäude statt und dürfte wiederrum eine ziemlich klare Angelegenheit, der spielstarken erfahrenen alten Herren, von der dritten Vertretung des GSC 1873 werden. Dennoch warnt der verantwortlichen Niederlungwitzer Jugendtrainer davor, dass die eigentlichen Hausherren keineswegs zu unterschätzen sind. Aus dieser Sicht also, eine ganz neue Ausgangslage für beide Teams und man darf gespannt sein, wie es am Ende dieses Sonntages ausgeht.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 2        18.09.16

GLAUCHAUER PUNKTSPIELTEAMS, DIESMAL NUR AUF BEZIRKSEBENE MIT EINEM ZÄHLER
Das richtige Wetter zum Schachspielen, hatten diesmal mit Sicherheit die Wettkampfachter innerhalb der sächsischen Staffelligen. Mittendrin agierten dort, natürlich auch die beiden Vertreter des hiesigen Glauchauer SC 1873, welche scheinbar recht unterschiedliche Aufgaben, in Angriff nehmen mussten.

2. Landesklasse Staffel B   SK Großlehna - GSC I   5,5 : 2,5

Die weiteste Saisonanfahrt, mussten bei dieser ersten Auswärtsbegegnung, die Mannen der Glauchauer ersten Vertretung, in Angriff nehmen. Vor Ort erwarteten die Großlehnaer, das nur siebenköpfige Aufgebot der hiesigen Muldestädter, welche ihr Stammbrett zwei, letztlich einfach ganz frei ließen. Dieses Gastgeschenk des GSC allerdings, gaben die Hausherren jedoch noch vor der ersten Punkteintragung gleich mal wieder zurück, denn auch sie starteten in diese Meisterschaftsrunde mit nur sieben besetzten Brettern. Damit kam der Gesauer Sven Weigand am Spitzenbrett der Gäste, genauso zu einem kampflosen Partiepunkt, wie die Spielerin des heimischen SK an Position zwei, durch den Nichtantritt vom dort gemeldeten zweiten Gesauer Akteur Jens Becher ihrerseits. Unter diesem Blickwinkel des zwischenzeitlichen 1:1, war man seitens der Muldestädter, sodann auch erst einmal gar nicht mehr ganz so pessimistisch, auf den Ausgang in dieser Begegnung eingestellt. Mit einem beiderseitig völlig verdienten Remis nach gut zwei Stunden Spieldauer an Position drei und des sich schon da abzeichnenden  Partievorteil am vierten Brett des GSC, schien sich aus Glauchauer Sicht, weiterhin alles ganz gut zu entwickeln. Das Remis vom Meeraner Rüdiger Schönrock, war letztlich aber dann doch nur die große Ruhe, vor dem stürmischen Gesamtauftritt der hinteren Gastgeberbretter. Chancenlos war hierbei nicht nur Ralf Wegner an  acht, wo der Muldestädter in schlechter Stellung zudem ein plötzliches Matt übersah, sondern genauso hoffnungslos überfordert war diesmal der Niederlungwitzer Nachwuchs Bastian Benicke, mit seinen allerdings auch wertzahlstärkeren Gegenüber, ein Brett weiter vorn. Von diesem Doppelschlag nach etwas 180 Wettkampfminuten, konnten sich die Kreisstädter selbst Dank des sicher heraus gespielten Partiegewinnes von Lutz Köhler, wie schon erwähnt, nicht mehr erholen. Ein weiteres Beispiel des am Ende völlig verdienten 5,5 : 2,5 Erfolges der Gastgeber, lieferte die Verlustpartie vom Callenberger Ronny Seifert ab, welcher in schwieriger Stellung und einem gleichzeitigen Angriff auf den eigenen König, einfach erlegen war. Anders die etwas unglückliche Niederlage von Mannschaftskapitän Peter Nagorny an Position fünf, wo der Remser wohl nur durch seine Zeitnotprobleme vor der ersten Uhrenkontrolle, den ein oder anderen schwächeren Zug ausführte und dafür letztlich nach etwa 260 Minuten reichlicher Gegenwehr, doch die Waffen strecken musste. Leider ereilte dieses Schicksal den Remser als auch diesmal wieder, selbst wenn dieser Mannschaftskampf insgesamt, schon da längst entschieden war und die zwei Zähler auf dem Konto des Großlehnaer Schachachters standen. Damit festigte der Staffelmitfavorit, seine Tabellenführung aus der ersten Runde eindrucksvoll und der hiesige Glauchauer SC 1873, findet sich mit Rang sieben, erst einmal wieder auf den Boden der Realität zurück. Dennoch stehen natürlich, die beiden wichtigen ersten Mannschaftspunkte, weiterhin zu Buche.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SV Eiche Reichenbrand III   4 : 4

Wie schon stark angenommen, reiste die Dritte der Randchemnitzer gleich mit vier Mann Ersatz an und waren somit auch bei den hiesigen Muldestädtern vom GSC II ein durchaus schlagbarer Gegner. Die gastgebenden Glauchauer ihrerseits, konnten hingegen mit der siebenköpfigen Stammformation aufwarten und waren durch den Meeraner Peter Paluch, auch am letzten Brett ordentlich mit dabei. Nach knapp einer Stunde ersten Abtastens einigten sich die Kontrahenten an Position drei zum friedlichen Remis und dies trotz der augenscheinlich schlechteren Stellung beim beteiligten Lichtensteiner. Damit tat Teamleader Dietmar Nötzel, seinen Achter aber leider gleichwohl keinen so rechten Gefallen, denn prompt in dieser Phase, musste plötzlich das heimische Spitzenbrett etwas überraschend, derweil schon mal gleich die Segel streichen. Eine falsche Zugwahl des heimischen Jörg Pumpa, beendete diese Partie an eins nur wenige Minuten später. Ein zweite Punkteteilung vermeldeten danach die Akteure am Brett acht und der beteiligte Ersatzspieler des GSC, blieb dabei durchaus im Rahmen seiner Möglichkeiten. Leider musste bereits zu Beginn der dritten Wettkampfstunde und einem Remisgebot in leicht schlechterer Partiestellung, der Glauchauer Rainer Bergmann an seinen Stammbrett fünf, aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und damit führten die Gäste recht komfortabel, immerhin mit 3:1. Ein Grund dafür, das die restlichen Mannschaftskameraden, nunmehr fast durchweg weiter spielen mussten, um wenigstens noch den einen Teamzähler erreichen zu können. Diesem Druck beeindruckend stand gehalten, hatte in der Folge als Erster Thomas Drauschke an Position zwei, nach etwa 220 Minuten Partiedauer. Hierbei nutzte der Niederlungwitzer seinen errungenen Qualitätsvorteil konsequent dazu, um am Ende als Sieger vom Brett zu gehen. Genau andersherum entwickelte sich ein ähnlicher  Stellungsnachteil, für den zweiten Niederlungwitzer im Team der Hausherren am Brett sechs. So konnte dort Knut Ludwig nur wenig später, seine Gegnerin trotz allem noch mit einer Mattfalle fangen. Dieser Punktgewinn zum 3:3, brachte die Glauchauer zurück ins Spiel und eröffnete damit plötzlich, wiederum alle Möglichkeiten für beide Seiten. Erneut waren es aber die Eichespieler, welche nach gut fünf Stunden intensiven Schachkampfs, ihre Partie an Position fünf, erfolgreich beenden konnten. Etwas unglücklich schaute zwar der beteiligte dritte Niederlungwitzer bei den Muldestädter, hierbei mit seinen fortwährenden Minusbauern schon drein, aber bei all diesen hin und her, muss man so etwas eben doch auch hinzunehmen wissen. Mit Axel Burkhardt, war es zu guter letzt der Vereinspräsident selber, welcher schließlich seinen Klub zur Punkteteilung, nach weiteren wenigen Minuten hinleitete. Eine richtig gute Vorstellung des Albertstaler, bei soliden zwei Mehrbauern auf den Brett und der nicht nur deshalb, klaren Gewinnstellung. Mit diesem 4 : 4 Endresultat der beiden bisherigen Podestplätzlern, waren nach knapp viereinhalb Stunden Wettkampfdauer, sodann wohl nicht nur Kreisstädter zufrieden, sondern gleichermaßen auch die Reichenbrander. Beide rutschen damit zwar um einen Tabellenplatz nach unten auf Rang drei und vier, aber mit den aktuellen drei Mannschaftspunkten, liegt man auf jeden Fall hier wie da, im geplanten Rahmen dieser noch jungen Spielsaison.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 1        18.09.16

ZWEITER SPIELTAG, IN SACHSENS SCHACHLIGEN
Nach dem heißen Spätsommerwetter der letzten Zeit, geht es für die Schachmannschaften des Freistaates, innerhalb der neuen Punktspielserie, am Sonntag sicherlich hier und da, fast genauso heiß in den anstehenden Wettkampfpartien einher. Immerhin müssen die Aktiven von der unteren Bezirksklasse bis hinauf zur Sachsenliga, heuer bereits das zweite Mal an die Bretter und für die zwei hiesigen Vertreter des Glauchauer SC 1873, gilt es dann eben auch, den Kampf um die zu vergebenen Teamzähler, erneut aufzunehmen. Ab 9.00 Uhr laufen die Schachuhren also wieder, egal ob nun auswärts oder daheim.

2. Landesklasse Staffel B   SK Großlehna - GSC I

Gleich in Runde zwei, müssen die Spieler der Muldestädter Ersten, zum scheinbaren Mitfavoriten um den Staffelsieg, ins ferne Markranstädt reisen. Die dortigen Großlehnaer Gastgeber, werden in Bestbesetzung mit Sicherheit eine Nummer zu groß für die optimal in die Saison gestarteten Glauchauer sein. Zudem reisen diese definitiv mit nur sieben Aktiven der Stammformation an und müssen so auf ihre starke Position zwei, gänzlich verzichten. Trotzdem beginnt natürlich auch diese Begegnung erst einmal bei null und jeder einzelne Gästespieler, wird sich kaum   kampflos ergeben wollen. Eine ordentliche Portion Glück dürfte dennoch notwendig sein um das schier Unmögliche, an den Brettern erreichen zu können. Eine denkbare Niederlage im Rahmen des Machbaren, wäre also nicht der absolute Beinbruch und sollte dem obersten Ziel des hiesigen GSC, dem erneuten souveränen Klassenerhalt, keinesfalls im Wege stehen. Allein die Hausherren haben dabei wohl etwas zu verlieren, wobei diese bei allem Wenn und Aber, nur mit ihrer superstarken Damenpower, absolut überzeugend scheinen. Zuletzt trennten sich beide Teams, in Glauchau da recht friedlich 4:4.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SV Eiche Reichenbrand III

Nach den verdienten zwei Mannschaftszählern zum Auftakt der Saison in Hartha, erwartet die Glauchauer Zweite, die nominell stark aufgestellte dritte Reihe des SV Eiche aus Chemnitz. Vor einem Jahr am gleichen Spieltag, jedoch erst Mitte Oktober, musste man eine äußerst unglückliche Niederlage hinnehmen und somit will man als Gastgeber, natürlich das Ganze diesmal umkehren. Die Reichenbrander sind aber allein der Papierform nach, zunächst einmal das favorisierte Team in dieser ersten Heimbegegnung des GSC II, aber wohl erst nach dem offiziellen Bekanntwerden der angereiste Aufstellung des Gästeachters, sind hierbei etwas genauere Prognosen möglich. Die Hausherren können derweil auf sieben gemeldete Stammspieler zurückgreifen und werden mit dem einen äquivalenten Ersatz, trotzdem bestens gewappnet sein. Ohne den Druck, unbedingt bereits gleich mal den zweiten Doppelpunktgewinn erzielen zu müssen, kann man zudem das Ganze, doch auch etwas entspannter angehen und mal sehen, was am Ende letztlich dabei fürs Team herausspringt. Mit einer Punkteteilung, wären die Muldestädter sicherlich nicht unzufrieden.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        Vereinsmeisterschaft        09/16 - 04/17

NEUE VEREINSMEISTERSCHAFT BEIM GSC 1873, AB SOFORT
Nach dem doch sehr langatmigen Vereinschampionat 2015/16, steht nunmehr schon wieder die neue Meisterschaftsserie, bei den Aktiven des Glauchauer Schachclub 1873 ins Haus. Ab Mitte September also, sitzen sich die insgesamt sechzehn Teilnehmer des aktuellen Turniers, im  neuen Vereinsheim an der Rosa-Luxemburg-Strasse der Muldestadt, wieder an den Brettern gegenüber. Jeweils Freitags ab 20.00 Uhr steht das Bahnhofsgebäude nicht nur äußerlich unter Dampf, sondern es qualmen dazu die Schachköpfe, nicht nur bei den Favoriten. Seine jahrelange Ausnahmestellung, will der Gesauer Titelverteidiger Sven Weigand mit einer Deutschen Wertzahl von 2026, natürlich ein weiteres Mal unter Beweis stellen, was ihm die altbewährte Konkurrenz der beiden Meisterschaftsträger vergangener Jahre, in Form des einheimischen Lutz Köhler (1853) und Peter Nagorny (1852)aus Remse, versuchen werden schwer zu machen. Am meisten jedoch dürfte die schachliche Weiterentwicklung des inzwischen zwanzigjährigen Niederlungwitzers Vizemeisters Bastian Benicke (1728) mitentscheidend, in wieweit der Punkterückstand am Ende in der Abschlusstabelle, geringer ausfallen wird. Dazu kommen außerdem wie immer, die Turnierüberraschungen durch den einen oder anderen Vereinskameraden und so ganz selbstverständlich, sind ja die Partiegewinne des inzwischen fünfzehnfachen und nunmehr zugleich schon 45jährigen Champions, dann auch nicht. Die sich mittlerweile herauskristallisierende namentliche Stammbesatzung des vereinsinternen Schachhöhepunktes, wird während der nächsten acht angesetzten Wettkampfmonate, auf jeden Fall alles geben, um schöne und spannende Turnierpartien, allseits zu zeigen. Der Modus des siebenrundigen Schweizer Systems mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 30 Züge und weiter 30 Minuten bis zum Blättchenfall pro Spieler und Partie, hat sich hierbei nicht verändert, dennoch sollte wieder etwas mehr auf den zeitnahen Rundenabschluss geachtet werden. Mit der eigenen Schachdisziplin aller Akteure, dürfte dies letztlich auch wieder gelingen. Die jeweiligen Rundenbeginne sind für den 09.09.16/07.10.16/11.11.16/06.01.17/10.02.17/10.03.17/07.04.17 geplant und die Auftaktpaarungen lauten Nötzel gegen Weigand, Köhler, L.- Ludwig, Burkhardt - Nagorny, Benicke - Raabs, Wollmann - Pumpa, Drauschke - Paluch, Ackermann - Bergmann, Scholz - Schöltzke. Gerade die erste Paarung etabliert sich immer mehr zum Klassiker und scheint wie immer, schon im Vorfeld entschieden. Trotzdem strebt der Lichtensteiner Seniorenmeister Dietmar Nötzel (1538), wiederum eine gute vordere Mittelfeldplatzierung an, was wohl genauso für die eigenen Teamkollegen Jörg Pumpa (1715) aus Glauchau und die drei Niederlungwitzer Schachfreunde, Thomas Drauschke (1681), Gunar Scholz (1574) und Knut Ludwig (1510) gelten dürfte. Für den etwa gleichstarken Muldestädter Rainer Bergmann (1577)ist zu hoffen, das er diesmal gesundheitlich bis zum Ende durchhalten kann. Die Seniorenabteilung mit Präsident Axel Burkhardt (1450) an der Spitze, sorgen sicherlich erneut für die eine oder andere positive Überraschung während des Turniers und kämpfen wohl trotzdem nur um die hinteren Tabellenränge. Abzuwarten bleibt wie sich der einzige Nachwuchsspieler im Kreise der Erwachsenen, Benjamin Schöltzke (904) diesmal macht und in wieweit der Meeraner Rainer Raabs (1422), zu alter schon gezeigter Form wiederfindet. Die Lust auf das königliche Spiel, haben die Kreisstädter Bernd Wollmann (1365) und Jochen Ackermann (1274), sowieso immer und für Peter Paluch (1346) aus Meerane ist es einfach genauso ein Verlangen mit am Brett zu sitzen und Schach zu spielen. Also denn, die Figuren in die Hand genommen und die Uhr gedrückt.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        Vereinspokal        09/16 - 08/17

GLAUCHAUS SCHACHAKTEURE, BEGINNEN NEUE VEREINSPOKALZEIT
Fast gleitend starten die Vereinskameraden des Glauchauer Schachclub 1873, in ihre neue Pokalturniersaison 2016/17. An den gängigen Regulären hat sich hierbei auch am heutigen Freitagabend nichts verändert, was heißt es werden pro Wettkampf fünf Runden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie angestrebt, egal wie viel Aktive sich entscheiden teilzunehmen, wobei ein Jeder mit einer Turnierwertzahl von 1700 das Rennen bei seiner Erstteilnahme beginnt. Bis Ende August des nächstes Jahres, bestehen dann wieder jede Menge an Möglichkeiten, sich gekonnt in Szene zu und seine Wertpunktzahl zu steigern. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl und den noch festzusetzenden Mindestteilnahmen, darf sich denn als neuer Vereinspokalsieger feiern lassen. Die Favoriten, dürften sich auch heuer wieder an einer Hand abzählen lassen, aber vielleicht nutzt überdies der eine oder andere Pokalheld aus vergangenen Jahren oder sogar ein ganz neuer Schnellschachspezie die Gunst der Stunde, um sich mit ganz vorn einzureihen. Auf jeden Fall dürften diese kleinen zusätzlichen Wettkampfpartien, ein weiteres Mal gut ankommen und so oft wie möglich fürs eigene Schachego, ein bisschen weiterhelfen. Sinn und Zweck des Ganzen, war es ja schon bei der ersten Premierenveranstaltung vor fast fünfzehn Jahren, damit die Trainingabende, wieder etwas attraktiver zu gestalten und weg zu kommen, von der bis dahin ewig dominierenden Blitzerei.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 1        04.09.16

KAMPFLOSE PARTIEGEWINNE, LEITEN DIE GLAUCHAUER SCHACHTEAMS AUF DIE GEWINNERSTRASSE
Bereits der erste Septembersonntag, sah heuer die sächsischen Mannschaften, an ihren Wettkampfbrettern der neuen Punktspielsaison, zumindest geistig schwitzen. Dies blieb natürlich auch nicht den beiden Vertretungen des hiesigen GSC 1873, nicht erspart und so mussten diese innerhalb ihrer Schachklassen, ebenso die Partien zuhause bzw. auswärts, schließlich in Angriff nehmen

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – TSG Markkleeberg   5 : 3

Markkleeberg war diesmal zwar keine Reise wert für Glauchaus Erste, da man die Randleipziger daheim empfangen durfte und diese hierbei gleich drei dicke Gastgeschenke, mit in die Räume des neuen Spiellokals des Vereins, in der Rosa-Luxemburg-Strasse 1 brachten. Ganz konkret hieß das dann also, die Gäste gaben an den Brettern zwei, vier und sechs, kampflos diese dortigen Zähler ab. Auf der einen Art sicherlich ganz schön für das eigene Team des GSC, aber für die betroffenen Spieler durchaus auch etwas frustrierend, seine erste Wettkampfpartie, ohne jedes eigene Mitwirken gewonnen zu haben. Für die anwesenden Jens Becher aus Gesau, Lutz Köhler aus Glauchau und dem Callenberger Ronny Seifert, also ein echter Zwiespalt mit drei leicht gewonnenen Brettpunkten, aber der ziemlichen Gewissheit, den ersten mannschaftlichen Doppelpunktgewinn dieser Spielsaison 2016/17, unter Dach und Fach zu wissen. Das erste richtige Remis gab es dann nach 2,5 Stunden Bedenkzeit, durch den Meeraner Rüdiger Schönrock, an Position drei zu vermelden. Trotz Doppelbauern und scheinbar unnötigen Damenabtausch in seiner Partie, konnte er damit durchaus leben. Den nächsten halben Brettpunkt erspielte sich gleich zu Beginn der vierten Wettkampfstunde, dann mit einer Zugwiederholung, verdientermaßen Ralf Wegner an Position acht, womit man auf Gastgeberseite schon mal 4:1 führte. Mit dem schön heraus gespielten Sieg kurz darauf und trotz leichter Eröffnungsschwierigkeiten, von Bastian Benicke ein Brett weiter vorn, waren die Muldestädter dann allerdings auch schon vollends im Tagessoll dieser Auftaktbegegnung angelangt. Trotzdem leisteten die Markkleeberger selbst danach noch, ganz starke Gegenwehr und wurden für ihr Engagement, zudem gleich doppelt belohnt. Dabei nutzten die TSG-Akteure an den Brettern eins und fünf, die leichten Zeitprobleme im Vorfeld der ersten Blättchenfallsituation, konsequent für sich aus und zwangen die beteiligten GSC-Spieler zu entscheidenden Fehler. Für den Gesauer Sven Weigand, kam das Ende sodann mit dem Qualitätsverlust, nach etwas mehr als vier Stunden guter Spielanlage und Peter Nagorny ereilte ein ähnliches Schicksal bei immer größer wertenden Stellungsnachteil, nur etwa zehn Minuten später. Natürlich ärgerten sich Beide schon darüber, wobei der Remser Teamkapitän aber sichtlich mehr, mit seiner Situation am Brett insgesamt und dem letztlichen Partieausgang haderte. Angesichts des dennoch feststehenden 5 : 3 Endergebnisses, dürfte sich die Aufregung, aber sehr schnell wieder bei ihm gelegt haben, denn mit diesem ersten Mannschaftssieg, stehen die Muldestädter ja mit ganz oben in dieser 2. Landesklasse, wogegen die Gäste mit ihren Nuller, mit die unterste Tabellenposition einnimmt.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   TuS Hartha - GSC II   3 : 5

Die noch offene Rechnung der knappen, unnötigen Niederlage zum Abschluss der vergangenen Saison im Hinterkopf, fuhren die Mannen der Zweiten des GSC in Richtung Hartha. Für die Mittelsachsen stand zunächst erst einmal die gemeldete Stammaufstellung auf den Spielberichtsbogen dieser Auftaktbegegnung der Serie 2016/17, währenddessen die Glauchauer Gäste auf ihren Vereinspräsidenten Axel Burkhardt, am 7. Brett verzichten mussten. Somit spielte Ersatzmann Bernd Wollmann an Position acht und der zurückgekehrte Johnsdorfer Andre Martin an sieben. Nach dem Drücken der Uhren mit leichter Verspätung, wusste man bei den Muldestädter aber bereits Bescheid, dass man am 6. Brett einen kampflosen Zähler, verbuchen durfte. Trotz dieses Handycup, konnten sich die Hausherren jedoch recht schnell, über ihren Ausgleich zum 1:1 freuen. Verantwortlich hierfür war ein einzügig übersehenes, frühzeitiges Matt vom Kreisstädter Oldie Wollmann in eigentlich gleicher Stellungslage auf dem Brett, noch innerhalb der obligatorischen 60minütigen Wartezeit, des Niederlungwitzers Knut Ludwig. Nach einem sicheren Remis von Schachfreund Martin, etwa eine halbe Stunde später, stand die Begegnung des Vorjahresdritten gegen die zuletzt sechsplatzierten Glauchauer, weiterhin Ausgeglichen an diesem ersten frühen Wettkampfsonntag, der neuen Saison. Eine letztlich dann doch friedlich beendete Partie am Brett vier, wo sich Gunar Scholz nach mehreren Remisgeboten nach 120 Minuten Partiedauer, mit seinem gegenübersitzenden Kontrahenten, auf einen  halben Zähler einigte, änderte daran zunächst auch nichts. Aber der folgende klar heraus gespielte Sieg von Jörg Pumpa am Spitzenbrett, sah die Gäste dann allerdings wieder mit 2,5:1,5 in Führung und angesichts der sich andeutenden Niederlage der Harthaner an ihrer Position fünf, konnte es das GSC-Team da schon, insgesamt etwas gelassener angehen. Mit dem problemlosen Partiegewinn von Rainer Bergmann, zu Ende der dritten Wettkampfstunde, sicherte man sich also schließlich schon mal, zumindest den anvisierten halben Mannschaftspunkt. Dieses zwischenzeitliche 4:2, münzte der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, im direkten Kampf der beiden Teamkapitäne am dritten Brett, nach weiteren 15 Minuten intensivsten Spiels, völlig verdient in einen Doppelpunktgewinn, für seinen GSC um. Im Prinzip spielte der zweite Niederlungwitzer auf Seiten der Gäste, sodann nur noch für die Galerie und belohnte sich hierbei selbst, wenigsten mit einem ungefährdeten halben Punktgewinn, welcher eigentlich sogar noch nach etwas mehr ausgesehen hatte. Am Ende freuten sich die Gäste, denn über den schönen 5 : 3 Gesamterfolg und dies zudem bereits vor der regelkonformen ersten Zeitkontrolle, nach fast vier Stunden Wettkampfgeschehen. Ein wahrlich gelungener Einstand für die hiesige Bezirksklassemannschaft in dieser Chemnitzer Staffel B und damit liegt man gleich mal auf Rang zwei der ersten Punktspieltabelle 2016/17, währenddessen die Hausherren sich zunächst, mit einen neunten Platz vorlieb nehmen müssen.
 

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 1        04.09.16

FRÜHER BEGINN IM SCHACHPUNKTEKAMPF, BEI DEN MANNSCHAFTEN DES FREISTAATE, UNTER ERNEUTER GLAUCHAUER BETEILIGUNG
So frühzeitig wie noch nie, beginnt heuer die neue Mannschaftspunktspielsaison, beim Schachverbandes Sachsen. Schon diesen ersten Sonntag im September, müssen also die Aktiven ihre ersten Wettkampfpartien, an den obligatorischen acht Brettern, absolvieren und dabei bilden die zwei Teams des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, natürlich keine Ausnahme. Die 1. Vertretung tritt erneut in der sogenannten Leipziger Staffel B, der 2. Landesklasse an und die 2. Vertretung geht in ihr drittes Jahr der Zugehörigkeit auf der Chemnitzer Spielbezirksebene, in der 1. Bezirksklasse Staffel B an. Für die Muldestädter Elite, beginnt die Serie 2016/17 hierbei an den eigenen Brettern, im neuen heimatlichen Spiellokal des Bahnhofsgebäudes, in der Rosa-Luxenburg-Strasse  1, währenddessen deren Kameraden der Zweiten, zu Beginn auf Reisen gehen müssen. Beginn ist allerdings hier wie da, punkt 9.00 Uhr und dafür sei beiden Achtern, schon mal jetzt viel Erfolg beschieden.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – TSG Markkleeberg

Ein weiteres Jahr, mit überwiegender Gegnerschaft aus der Leipziger Messestadt, müssen die Spieler der Muldestädter Ersten angehen. In der vergangenen Saison, freundete man sich aber wohl sogar ein ganzes Stück mit dieser Sache an, denn die übergroße Gegnerschaft, stellten die neun beteiligten Kontrahenten, eigentlich dann doch nicht dar und somit war man auch angesichts des überraschenden vierten Tabellenranges am Ende, mit dem ganzen Drum und Dran, wahrlich nicht unzufrieden. Immerhin spielte man von Beginn an, eine richtig gute Rolle in dieser Staffel B der 2. Landesklasse, obwohl der Stammachter eigentlich gleich zum Heimauftakt in Runde eins, gegen den Aufsteiger des SC Naunhof beim 4:4, in Überzahl wohl ein scheinbar wichtiger Punkt liegen gelassen hatte. Zwar hätte wohl auch dieser eine Mannschaftszähler mehr, schließlich nicht für die Sensation eines möglichen Aufstieges gereicht, aber man hätte die Konkurrenz, sicherlich noch etwas stärker beeindruckt. Aber schon mit den beiden klaren 5:3 Erfolgen über die Siebenlehner zuhause und die Delitzscher auswärts, folgten bis dato doch bereits, so nicht vorstellbare Ergebnisse in den Runden zwei und drei. Mit dem gleichen Resultat, besiegte der spätere Aufsteiger des VfB Schach Leipzig II, sodann die Glauchauer als erstes Team, wobei man sich hierbei mit nur sieben besetzten Bretten, schon fast selbst ins heimische Abseits stellte. Dennoch erwies sich diese Leipziger Mannschaft, auch im Nachhinein als das spielstärkere Aufgebot insgesamt und belegte folgerichtig, ganz klar Staffelplatz eins am Ende der Saison mit 15:3 Punkten. Für den GSC, brachte hingegen ein weiteres 4:4, beim da noch aktuellen Tabellenführer der SG Leipzig VI, möglicherweise schon den angestrebten Klassenerhalt, so früh in einer Wettkampfserie, wie schon seit ewigen Zeiten nicht. Spätestens aber nach dem gleichen Resultat im Januar dieses Jahres, mit der 7. Vertretung aus der Pleisestadt, war man sich schließlich vollends sicher. Nunmehr galt das Augenmerk, sogar weiterhin auf das Unmögliche und der Kantersieg bei den Leipziger Akteuren des SV Springer, nährte diese Hoffnung immer noch eine gewisse Winzigkeit. Spätestens jedoch nach der gerechten Punkteteilung, mit der sogenannten Frauengruppe aus Großlehna, wischte man diese Möglichkeit endgültig auch theoretisch beiseite und lies der eigenen großartigen Leistung den nötigen Platz, den sie ja mit allen Drum und Dran, am Ende auch verdient hatte. Die wenn auch ein wenig, unglücklich zustande gekommen knappe Niederlage zum Saisonabschluss in Markkleeberg, trübte die gute Stimmung im Team der Muldestädter, aber keinesfalls und macht Hoffnung auf eine ähnlich erfolgreiche Fortsetzung 2016/17. Nach Platz vier im letztjährigen Schlussklassement, bei guten 10 : 8 Mannschaftspunkten und immerhin auch 39 Brettzählern liegt die Latte des neuerlichen Erfolgsverlaufes also ziemlich hoch, wobei die relative Geschlossenheit im Team, an allen Brettern überzeugt zu haben, zu den Stärken des GSC gehörte. Natürlich stachen sowohl der Remser Nagorny an drei und der einheimischen Köhler, L. an sieben mit ihren 6,5 bzw. 5,5 Zähler in neun bzw. acht Partien, hierbei noch heraus und gerade auch die fünf Punkte des Gesauer Spitzenbrettes mit Schachfreund Weigand, sind da nicht hoch genug einzuschätzen, aber Alles in Allen, war es dennoch der gesamte Teamerfolg, welcher diese Erfolgsgeschichte schrieb. Selbst der nur einmalig notwendige Ersatz von Jörg Pumpa (1 aus 1), rundet das Ganze mehr als positiv ab. Die namentlich gleichen Akteure wie zuletzt auch schon, bilden den neuerlichen Stammachter mit Sven Weigand (2026) an eins, Jens Becher (1953) an zwei, Rüdiger Schönrock (1944) an drei, Lutz Köhler (1853) an vier, Peter Nagorny (1854)an fünf, Ronny Seifert (1800) an sechs, Ralf Wegner (1764) an sieben und Bastian Benicke (1728)an Position acht. Alleinig die interne Reihenfolge zeigt da etwas Veränderung an den Brettern vier bis acht, wo die Schachfreunde Köhler (ehemals 7.)und Nagorny (ehemals 4.), sowie Benicke an Position sieben statt acht(und Wegner an acht statt sieben, sich neu einfinden werden. Gleich zu Beginn, erwartet die Mannschaft um den Remser Kapitän, am Sonntag dann also den letzten Gegner der Vorsaison, die TSG Markkleeberg. Auf jeden Fall, will man dabei gleich mal die Scharte vom April dieses Jahres ausmerzen und mit einem möglichen Sieg, die neue Saison vielversprechend einläuten. Die Gäste ihrerseits, werden heuer versuchen, nicht wieder so sehr in Abstiegsängste zu geraten, wie noch während der gesamten letzten Punktspielserie. Genug erster Wettkampfstoff demnach, an diesen Schachsonntag.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   TuS Hartha - GSC II

Der am Ende doch recht souveräne Klassenerhalt in dieser 1. Bezirksklassestaffel B des Chemnitzer Spielbezirkes, Anfang April diesen Jahres, macht dann natürlich auch zugleich Hoffnung, dies genauso wieder, in der anstehenden Wettkampfserie 2016/17 zu schaffen. Das nötige spielerische Potenzial hat dieser Achter allemal, selbst wenn mit der freiwilligen Auszeit des Meeraners Rainer Raabs, der bewährte Stammachter des Vorjahres, nicht mehr gänzlich zur Verfügung stehen wird. Zumindest namentlich schon mal aushelfen, soll heuer dafür das Gründungsmitglied des Vereins und langjähriger Präsident des SVS, Andre Martin aus Jahnsdorf. Die letztjährigen Säulen im Glauchauer Team, sollten jedoch auch diesmal wieder die nötigen Punkte für des GSC einfahren. Selbst wenn es für die beiden einheimischen Schachfreunde Pumpa mit fünf Punkten in acht Partien und Burkhardt mit 4,5 Zählern bei sieben Einsätzen, oder dem Niederlungwitzer Scholz (5 aus 8), nicht wieder zum gänzlichen Ungeschlagensein kommen würde, wäre dies wohl schon einmal ein guter Grundstein, zum erneuten Nichtabstieg. Sollte dazu schließlich noch Mannschaftskamerad Drauschke aus Niederlungwitz und der Lichtensteiner Teamkäpten Nötzel, dann noch zu ihren waren Schachvermögen zurückfinden und ihre mageren Einzelergebnisse von zwei bzw. drei Punkten, wenigstens etwas aufstocken können, scheint die Wiederholung des 6. Platz aus dem Vorjahr, bei erzielten 8 : 10 Mannschaftszählern und 33,5 Brettpunkten, auch in dieser neuen Spielserie, fast schon zur Pflicht für den GSC II zu werden. Trotzdem dürfte die alte Stammstaffel B, schon auf Grund der aktuellen Einteilung mit gleich zwei Bezirksligaabsteigern und keinen Aufsteiger von weiter unten, schon normal stärker besetzt sein. Damit wird der Verlauf des Klassenerhalts aus wie im Vorjahr, dann doch etwas schwieriger daherkommen. Nach dem sicheren 4:4 zum Auftakt gegen die Sachsenringer, musste man zwar damals in Reichenbrand eine unnötige und noch dazu ungewohnte 4:3 Niederlage hinnehmen, konnte jedoch bereits die Spieltage drei und vier gut nutzen und mit zwei verdienten 4,5:3,5 Siegen über die Limbach-Oberfohnaer bzw. die Lichtensteiner Schachfreunde, den eigenen Punktestand, noch vor der Halbzeitpause der abgelaufenen Serie, auf fünf Teamzähler ausbauen. Erneut war es sodann allerdings die Wundertüte des ESV Nickelhütte Aue III, welche die Kreisstädter kurz vorm Weihnachtsfest, mit einer klaren 2,5:5,5 Heimniederlage, auf den Boden der Tatsachen herunter holte. Mit einem Traumauftritt zu Beginn des neuen Jahres, zog man sich aber gleich wieder selber aus dieser kleineren Misslichkeit, trotzte man doch dem am Ende völlig souveränen Aufsteiger des Burgstädter TSV 1878, ein überraschendes Unentschieden ab und war hierbei sogar das einzige Team, welches den Tabellenersten überhaupt, einen einzigen Mannschaftspunkt abnehmen konnte. Nach diesem schachlichen Hoch, folgte zwar eine mehr als schmerzliches 2,5:5,5 Ergebnis bei der Dritten aus Crimmitschau, welches der Stammsiebener, auch dank des couragierten Auftritts von Ersatzmann Bernd Wollmann, gegen den seinigen übergroßen DWZ-Gegner, sechs Wochen später, beim 5:3 Heimauftritt gegen die eigentlich viel bessere Zweite des Post-SV, aber sofort wieder ausgleichen konnte. Überhaupt waren die sogenannten Senioren, aus der eigenen Dritten des Vereins, mit dem Meeraner Peter Paluch (3,5/6) an der Spitze, eine sehr erfolgreiche Alternative bei diversen Stammausfällen des GSC. Somit musste man letztlich auch keine große Opfer mehr, in der knapp verlorenen Abschlusspartie, in Hartha erbringen und kam am Ende sicher zu seiner mannschaftlichen Zielvorstellung, ein weiteres Jahr dieser Spielklasse anzugehören. Mit einem wirklich nur leicht modifizierten Stammaufgebot, geht die 2. Mannschaft der Kreisstädter, nunmehr also die neue Punktspielserie an. Dabei sitzt man an den Brettern eins bis sieben, in namentlich nur leicht veränderter Reihenfolge, mit 1- Jörg Pumpa (1715), 2- Thomas Drauschke (1681), 3- Dietmar Nötzel (1538), 4- Gunar Scholz (1574), 5- Rainer Bergmann (1577), 6- Knut Ludwig (1510), 7- Axel Burkhardt (1450) und 8- Andre Martin (1668). Getauscht haben ihre Positionen demzufolge als die Schachfreunde Pumpa und Drauschke und auf sieben nach vorne rutscht, das letztjährige achte Brett mit Vereinspräsident Burkhardt und an dessen Stelle versucht man den wiederaktivierten Martin, wenigstens ab und an einsetzten zu können. Die Realität, sieht aber wohl eher dahingehend aus, mit dem erfahrenen Seniorentrio aus der Kreisliga, ebenso überzeugen zu können. Als Auftaktgegner, warten sodann am Sonntag, die Harthaner auf ein Wiedersehen mit dem GSC-Achter und hierbei haben die Gäste, ja nach der knappen Niederlage, noch eine erste richtige Rechnung, mit den mittelsächsischen Verein offen. Das Ziel diesmal nicht so einfach zu verlieren, könnte zugleich den nötigen Anschub für einen erfolgreichen Saisonauftakt geben. Man darf also gespannt sein, wie sich die Mannschaft um Teamkapitän Nötzel, beim Vorjahresdritten präsentieren wird.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        13. Vergleichskampf        I. gegen II. Msft       02.09.16

KLUBELITE DES GSC 1873, ZEIGT EIGENER GEGNERSCHAFT, GANZ KLAR WIE ES GEHT
An so wenig Brettern wie noch nie seit der Premiere im September 1994, dieser punktspielkampfvorbereitender  Wettkampfform der beiden Mannschaften des Glauchauer Schachclubs 1873, fand die nunmehr 13, Auflage am vergangenen Freitag statt. In den Räumen des neuen Spiellokals im Bahnhofgebäude der Muldestadt, hatten hierbei die fünf Vertreter der zweiten Reihe des Klubs, erwartungsgemäß keine Chancen, gegen ihr Vereinskameraden aus der 2. Landesklasse des Freistaates. Im Prinzip sogar hoffnungslos überfordert, präsentierten sich die Spieler aus der Chemnitzer Bezirksklasse, fast durchweg von vorn bis hinten, während der angesetzten Bedenkzeit von 60 Minuten pro Spieler und Partie. Allein Rainer Bergmann an Position drei, wusste gegen Jungstar Bastian Benicke aus Niederlungwitz, bei seinem Remis wirklich zu überzeugen und dazu konnte auch Ersatzmann Jochen Ackermann am letzten Brett, noch mit den gegenübersitzenden Strohmann Bernd Wollmann auf Seiten der Spitzenakteure, letztendlich einen halben Zähler für sein Team erringen. Alle drei Glauchauer Senioren, kamen hierbei dann also nach 100 bzw. 90 Minuten zu ihren persönlichen Teilerfolgen, nachdem zuvor die drei anderen Mannschaftskameraden, die klar bessere Spielanlage ihrer Gegner, recht schnell zu spüren bekamen. Als Erster zeigte der heimische Ralf Wegner den Niederlungwitzer Nachwuchstrainer Knut Ludwig, wer für den GSC I und wer für den GSC II, am Brett zugegen war. Mit einem drohenden Dameverlust, war die Partie bereits nach kaum einer Stunde Spieldauer, auch schon wieder beendet. Die beiden nächsten Erfolge nur etwa 10 Minuten später, sicherten der Ersten des Klubs, dann bereits den neuerlichen Gesamtsieg, denn zu diesem Zeitpunkt stand es vorzeitig 3:0 für sie. Sowohl Peter Nagorny an zwei, genauso wie Sven Weigand am Spitzenbrett, machten also nicht viel Federlesen, gewannen schnell eine Figur und zwangen nicht nur damit ihre jeweiligen Kontrahenten des GSC II zur Aufgabe. Im Kampf der beiden Teamkapitäne, erwischte es zunächst den Lichtensteiner Dietmar Nötzel, gegen sein Remser Pandon mit einen Springerverlust und ihm folgte der Glauchauer Jörg Pumpa, dann sogar mit einem Schachmatt, seitens des Gesauer Spitzenspielers. Am Ende kam es also, wie es kommen musste und die Vereinselite setzte sich ganz problemlos mit 4 : 1, gegen die eigene Zweite durch. Die als Gastgeber in diesen Vergleich fungierten Akteure vom Team eins der Muldestädter, holten somit nach dem überraschenden 3 : 3 aus dem Jahre 2010, schließlich damit ihren sechsten Mannschaftserfolg in Serie. Auch wenn es gerade heuer wieder eine richtige Lehrstunde für die Bezirksklasseabteilung war, sollten gerade auch diese Schachfreunde, hoffentlich wenigstens trotzdem etwas, für die anstehenden Mannschaftskämpfe in ihrer Staffel mitgenommen haben, denn jede Niederlage ist ja auch zugleich ein neuer Anfang, fürs Bessere nächste Mal. Nicht nur für die Neuauflage in einem Jahr, sondern genauso zum Punktspielauftakt am Sonntag, wünscht man sich dann auf beiden Seiten, friedlich wieder alles Gute.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        13. Vergleichskampf        I. gegen II. Msft       02.09.16

BEREITS DAS VERFLIXTE 13. MAL, GSC I GEGEN GSC II
Zum Wettkampfeinstand für die neue Punktspielserie 2016/17, setzen sich die Mannschaftskameraden der Ersten und Zweiten des Glauchauer Schachclubs 1873, an die vorgesehenen acht Bretter. Bei diesen 13. Vergleichskampf zwischen beiden Vertretungen genießen die Landesklasseakteure gegen ihre Vereinskollegen aus der 1. Bezirksklasse, diesmal Heimrecht. Erstmals spielen hierbei beide Teams diese Auseinandersetzung, im neuen Spiellokal des Muldestädter Bahnhofsgebäude, in der Rosa-Luxemburg-Str. 1 aus. Partiebeginn ist am Freitag dieser Woche um 20.00 Uhr, wobei die Schachfreunde aus der 2. Reihe des Klubs, wieder einmal als krasser Außenseiter am Start sind. Zielstellung bleibt also auch heuer, die Niederlage wenigstens etwas in Grenzen zu halten und dabei eine gute Figur an den Brettern abzugeben. Beim 2,5:5,5 vor knapp einem Jahr, gelang das schon mal recht vernünftig.

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   SG Agro Geithain        Saison 2015/16        30. Geithainer Sommerturnier        26. - 28. 08.16       

GSC 1873, OHNE AKTIVITÄTEN AN DEN WETTKAMPFBRETTERN
Sicherlich nicht nur auf Grund, der noch einmal zurückgekommenen hochsommerlichen Temperaturen, ist nunmehr letztlich dann doch kein Glauchauer Schachfreund, beim gleichnamigen Sommerturnier in Geithain, mit von der Party. Somit werden die meisten Aktiven, in einer Woche einen Kaltstart bei den beginnenden Mannschaftspunktspielen hinlegen müssen und dieses Wochenende wohl überwiegend im Freien genießen und Party machen.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        Vereinspokal        09/15 - 08/16

GESAUER POKALGRÖSSE, ZURÜCK AUF DEN SCHACHTHRON DES GSC 1873
Nach zwei Jahren wieder einmal Vereinspokalsieger, darf sich der fortwährende Favorit Sven Weigand, nunmehr erneut nennen. Dabei nahm der Gesauer, allerdings erst in den letzten beiden Monaten dieser am letzten Freitag im August zu Ende gegangenen Serie von heuer 20 Turnieren, so richtig Fahrt auf. Aber auch bei seinen acht Pokalteilnahmen, lief es nicht immer so reibungslos für ihn und so musste er denn beispielsweise, selbst einmal mit Rang vier bei einem Sechserturnier vorlieb nehmen. Zum Pokalfinale war es dann jedoch wieder der abonnierte erste Platz und damit stand seine Turnierwertzahl, schließlich bei guten 1907 Punkten. Dauerrivale Peter Nagorny schaffte es da „nur“ auf 1874 Zähler, wobei er freilich zuletzt, auch nicht mehr ganz so dagegen halten konnte bzw. nicht mit von der Partie war. Immerhin konnte der Remser Teamkollege aus der Ersten, aber trotzdem auf 13 Turnierauftritte blicken und war zudem lange Zeit der klar führende Akteur dieser Serie 2015/16, welcher erst nach den 18. Wettkampf, den Platz ganz oben abgeben musste. Mit Rang zwei im Schlussklassement, hatte der eine Pokalverteidiger da überdies den anderen Pokalgewinner aus dem Vorjahr, sogar vollends im Griff und verwies Lutz Köhler, diesmal auf den 3. Platz. Der Glauchauer erspielte sich bei seinen fünf Teilnahmen, jedoch lediglich 1786 Wertpunkte, welche dann aber ausreichten, um den aufstrebenden Jungkader Bastian Benicke (1768), hinter sich zu lassen. Für den Niederlungwitzer war es nach Rang fünf zuletzt, trotzdem eine weitere Steigerung, auf nunmehr immerhin schon den 4. Platz im gesamten Starterfeld und auch einen gewonnenen Wettkampf gleich zu Beginn im Oktober 2015. Ein richtig gutes Pokalturnierjahr, spielte auch der zweite Niederlungwitzer Schachfreund Gunar Scholz (1744) und dabei war der Mann aus der zweiten Reihe des GSC, nicht nur der mit Abstand Beste seines Bezirksklasseteams, als letztlicher Fünftplatzierter, sondern gewann auch sein erstes Pokalwettkampf hierbei. Sicherlich genauso eine Überraschung lieferte Vereinspräsident Axel Burkhardt (1723) ab, welcher mit seinen vier Turnierteilnahmen, aber gerade noch so in die offizielle Pokalwertung kam und damit Rang sechs einnehmen konnte. Diese Maßgabe an Mindestwettkämpfen, erfüllten hingegen vier Akteure heuer aktuell nicht und blieben somit außer Wertung. Ihre ausgewerteten Punktzahlen beweisen aber dennoch wie stark ihr einer oder zwei Auftritte, dessen ungeachtet waren. Als Bester präsentierte sich dabei ein weiteres Mal der Gesauer Jens Becher (1749), vor den beiden „Ausländern“ Gerd Völkel (1743) aus Zwickau und Joachim Fuchs (1740)aus Weilheim, sowie dem hiesigen Muldestädter Ralf Wegner (1732). Natürlich sollen die eigentlichen pokaltreuen anderen sieben Schachfreunde, wirklich nicht unerwähnt bleiben. Den Reigen eröffnet dabei der Niederlungwitzer Thomas Drauschke (1689) auf dem 7. Platz, vor Jörg Pumpa (1663) aus Glauchau auf Rang acht, dem Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1643) auf neun, sowie dem vierten Niederlungwitzer Knut Ludwig (1634) auf zehn und dem Muldestädter Bernd Wollmann (1604) auf elf. Diese Namensliste vervollständigen letztendlich Peter Paluch (1450) aus Meerane und das Muldestädter Urgestein Jochen Ackermann (1400), auf dem 12. Bzw. 13. Platz der Schlusstabelle. Letztgenannter war zudem erneut der fleißigste Pokalheld, mit seiner Serie von neunzehn mitgemachten Turnieren, was laut Adam Ries denn heißt, das er nur ein einziges Mal zwischen September 2015 und August 2016 fehlte. So beliebt wie bei ihm, sind diese sogenannten Schnellturniere mit maximal fünf Runden und einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Partie, also nach wie vor bei den Vereinskameraden, sodass sie wohl schon bald in die nächste Saison gehen werden.

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   SG Agro Geithain        Saison 2015/16        30. Geithainer Sommerturnier        26. - 28. 08.16       

MULDESTÄDTER SCHACHSPIELER DES GSC 1873, PLANEN MÖGLICHE BRETTAKTIVITÄT IN GEITHAIN
Wenngleich auch bei der 31. Auflage des traditionellen Geithainer Sommerturnier, von Freitag bis zum Sonntag dieses letzten Augustwochenende, wieder der eine oder andere Glauchauer Schachfreund, mit der Teilnahme dieser guten Wettkampfvorbereitung für die anstehenden neue Punktspielsaison liebäugelt, wird wohl erst ganz kurzfristig, über die Teilnahme entschieden werden. Mal sehen also, ob im dortigen Schützenhaus, letztlich ein zwei oder noch mehr Aktive des hiesigen GSC 1873, in den zwei angebotenen Setzgruppen des A-Turniers mit einer DWZ jenseits der 1750 oder des B-Turniers mit einer DWZ unter 1750, dann zugegen sind. Wenn ja, gilt es fünf Partien im Schweizer System mit deiner Bedenkzeit von 90 Minuten für 30 Züge und weitere 30 Minuten bis Blättchenfall, so erfolgreich wie möglich zu absolvieren und hierfür müssen auch mal, die 30€ Startgeld herhalten. Die ausrichtende SG Agro Geithain, erwartet wiederum um die 120 teilnehmende Schachspieler aus allen Teilen Deutschlands, welche zudem einen Mittagstisch am Samstag bzw. Sonntag, mit inklusive haben.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2015/16        Vereinsmeisterschaft        09/15 - 07/16

GLAUCHAUS BESTER VEREINSSPIELER IST UND BLEIBT, UNUMWUNDEN SCHACHFREUND WEIGAND!
Die Jubiläumsauflage der 25. Vereinsmeisterschaft des Glauchauer Schachclub 1873 seit  der ersten  Saison 1991/92 nach der Neugründung im Dezember 1990, war zugleich auch die mit der längsten Spieldauer. Immerhin fast elf Monate, zogen sich die angesetzten sieben Runden im Schweizer System, diesmal dahin und da sollte dann mal wieder etwas mehr Disziplin, für die nächste Ausgabe, wohl unbedingt von Nöten werden. Der Turnierverlauf selber, war allerdings auch heuer wieder einmal von einen Namen besonders geprägt, der da hieß Sven Weigand. Der inzwischen nunmehr auch schon 45jährige Gesauer, beeindruckte hierbei jedoch wie schon lange nicht mehr, die restlichen 16 Starter der Meisterschaft und erreichte am Ende großartige 6,5 Punkte, in seinen sieben gespielten Partien. Allein, der am Schluss drittplatzierte Glauchauer Lutz Köhler, konnte den alten und neuen Champion einen halben Punkt abringen, aber natürlich auch damit, die 15. Titelkrone des unbestrittenen Spitzenbrettes in der 1. Mannschaft des GSC, nicht verhindern. Die insgesamt fünf Remisen, bei zwei erzielten Siegen des Titelträgers von vor zwei Jahren, waren dabei sichtlich zu wenig, um den Rekordmeister, irgendwie dann doch mit nur 4,5 Zählern im Schlussklassement, wahrlich Paroli bieten zu können.  Auch der erneute Vize Bastian Benicke, vermochte dem Gesauer nicht Einhalt zu gebieten, wenngleich der Niederlungwitzer Juniorspieler, erstmals alleiniger Turnierzweiter werden konnte. Immerhin war die Niederlage im direkten Duell der beiden Meisterschaftsbesten, aber zugleich auch die einzige und am Ende waren es richtig gute 5,5 Punkte, für das immer noch aufstrebende Talent des hiesigen Klubs. Wieder einmal zum Favoritenschreck, avancierte der einheimische Jörg Pumpa, der erst bei Halbzeit dieses Championats, den ersten richtigen Dämpfer vom Titelverteidiger selber bekam und sich jedoch schon darauf wieder, Mitfavorit Nagorny vornahm, aber schließlich spätestens in der Vorschlussrunde, die gewachsene Stärke des achten Stammbrettes aus der ersten Reihe des Vereins, anerkennen musste. Mit seinen zweiten Remis am Ende des Turnierverlaufs, belegte er mit vier Zählern, aber trotzdem den beachtlichen vierten Rang, nur ganz knapp hinter seinen Cousin. Auf die gleiche Punktzahl wie der Technische Leiter des GSC, allerdings mit der deutlich schlechteren Wertung, belegten vier weitere Akteure, die Plätze fünf bis acht. Eine solide Vorstellung, zeigte dabei der eine, der zwei Niederlungwitzer Vertreter aus der Zweiten des Vereins, Thomas Drauschke auf Rang fünf, währenddessen der andere, Knut Ludwig, endlich wieder einmal, eine wirklich gute Figur abgab und  damit ganz besonders, den letztjährigen Mitvizemeister Peter Nagorny beeindruckt haben dürfte. Für den erwähnten Remser, verlief das Turnier hingegen, diesmal also mehr als holprig und dies nicht nur Dank der völlig überraschend verlustgegangenen Auftaktpartie gegen Schachfreund Ludwig, sondern auch noch wegen des Strauchelns in Runde fünf, mit der damit verbundenen zweiten Null, gegen den bereits genannten Glauchauer Pumpa. Zwei weitere Remisen, ließen für den vierfachen Champion aus vergangenen Tagen, somit einfach nicht mehr als Platz acht, in der Endtabelle dieser Meisterschaft zu. Den möglichen kleinen Trost für ihn, wenigsten als bester Senior ins Ziel zu kommen, gab es jedoch selbst nach der Wertberechung derweil nicht, denn der andere Neusenior des Jahres  2016 Dietmar Nötzel, beendete noch einen Rang davor, das knappe Rennen um diesen Sondertitel. Der angesprochene Lichtensteiner, löste damit zugleich den Dauerabonnenten auf diesen Titel Axel Burkhardt ab, trotzdem war es für den Kapitän der 2. Mannschaft, für ihn persönlich nur ein ganz normales Resultatsergebnis und mehr eben dann doch nicht. Der Vereinspräsident indes, landete somit ganze zwei Ränge dahinter und mit seinen erreichten 3,5 Zählern, kam er demzufolge heuer, auf den neunten Patz ein. Angesichts der gleichen Punktzahl wie Schachfreund Burkhardt und der damit verbundene Rang zehn, dürfte der Meeraner Peter Paluch, mit seinem Abschneiden, allerdings doch weit zufriedener gewesen sein, selbst wenn ihm hierbei auch nur der eine glückliche Sieg im letzten Duell, innerhalb der Altersfraktion zwischen 65 und 75 Jahren, mit seinem Kumpel Jochen Ackermann gelang. Jedoch gerade auch die durchaus verdiente Punkteteilung, gegen den stärker eingeschätzten Albertsthaler, eine Runde davor, ist um so mehr erwähnenswert, selbst wenn ihm natürlich der kampflose Zähler und der erwartete Partieerfolg mit Neueinsteiger Szameitat, letztlich dann im Gesamtklassement, noch soweit nach vorne spülten. Sicherlich etwas missgestimmt, war nach seinem richtig starken Auftritten in der Bezirksklassemannschaft des GSC II, der noch eine Akteur aus der Niederlungwitzer Schachgemeinde Gunar Scholz, welcher allein Senior Bernd Wollmann gleich zu Beginn, eine Niederlage am Brett beibringen konnte und sodann nur noch mit zwei Remisen vorlieb nahm und dazu allein der kampflose Punktgewinn gegen den gesundheitlich angeschlagenen Muldestädter Rainer Bergmann, noch hinzu kam. Die damit erzielten drei Zähler, reichten zum Schluss also nur zum 11. Platz, für den  wettkampfmäßig schon erfolgreicheren Späteinsteiger. Die restlichen Teilnehmer im Starterfeld, waren diesmal dann noch Rainer Raabs aus der Nachbarstadt, mit seinen drei Punkten einen Rang dahinter und der Glauchauer Bernd Wollmann mit der gleichen Zählerausbeute auf dem 13. Platz, sowie die anderen Kreisstädter Benjamin Schöltzke (2,5/14.), Rainer Bergmann (2/15.), Jochen Ackermann (2/16.) und Manfred Szameitat (1/17.). Gerade aber der genannte Meeraner innerhalb dieses Sechserpacks, hatte dabei sicherlich noch seine eigenen Reserven, aber auf Grund von diversen terminlichen Spielhindernissen, haben diese dann wohl bei ihm, so ganz speziell ihre Rolle gespielt. Profitieren hiervon durften da möglicherweise, nicht nur die beiden Vereinskameraden Nötzel und Schöltzke, am vierten und fünften Spieltag. Der hierbei aufgeführte Jugendspieler, war dann auch nicht nur Dank dessen, erneut der Beste in seiner Preiskategorie, wenngleich auch einzig richtiger Nachwuchsakteur im ganzen Starterfeld. Diesmal vorzeitig aus dem Turnier zurückziehen, musste sich leider der bereits erwähnte Vizepräsident Bergmann, welcher krankheitsbedingt ab der 4. Runde, einfach nicht mehr mit von der Partie sein konnte. Ganz anders geartet hingegen, war der zweite Mehrfachausfall, vom einheimischen Meisterschaftsneuling auf den letzten Platz, welcher zwar in der zweiten bis hin zur fünften Meisterschaftsrunde, mehr oder weniger richtig am Brett saß und seinen einzigen Tabellenpunkt, hierbei gleich zum Auftakt, allerdings auch nur per Freilos verbuchen konnte, im Prinzip aber ansonsten des Öfteren mit seiner Abwesenheit glänzte. Vielleicht klappt es ja dennoch in der Zukunft mit ihm, bei einer solch lang andauernden Veranstaltung, pflichtgemäß dabei zu sein. Weiterhin zu hoffen, ist aber genauso endlich einmal, diesem alljährlich wichtigsten Vereinsereignis, den nötigen Stellenwert unter dem Großteil aller Mitgliedern zu vermitteln und hier sind wie schon von Beginn an der neunziger Jahre, besonders alle Mannschaftsteile der Ersten des Klubs gefragt, denn jeder gute Verein, lebt auch ganz besonders von seinen Besten und steht und fällt mit Diesen. Wie es gehen kann, zeigt regelmäßig der Rekordtitelträger aus Gesau und das Ganze sogar mit fast ständiger DWZ-Verbesserung, bei dabei zudem nur arg weniger gleichwertiger Konkurrenten und dies sollte doch eigentlich nur Mut machen, denn wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

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USG Chemnitz               Saison 2015/16               15. Sparkassen-Schnellschach-Cup               18.06.16

ANTRITT UNTER DEM HELLBLAU-WEISSEN STADTWAPPEN,
DIESMAL NICHT NUR IN ALLEINIGER PERSONALUNION DES GSC

Der Einladung zur nunmehr auch schon 15. Auflage des Chemnitzer Schnellschachklassikers, war vom Glauchauer SC 1873, zum wiederholten Male, letztlich dann doch nur Jörg Pumpa gefolgt, wenngleich mit dem in der Muldestadt wohnhaften Birger Watzke, ein zweiter bekannter Name, in der Starterliste auftauchte. Insgesamt zählte die ausrichtende USG, hierbei 69 Aktive im traditionellen Veranstaltungs-Center der ansässigen Sparkasse, in welches fast durchweg aus sächsischen Vereinen kamen und nur mit dem Pokalverteidiger Jiri Soukup vom Karlsbader SK Tietz, einen sogenannten Gast zu vermelden hatte. Für den GSC-Vertreter Pumpa, reichte es zwar heuer nur zu drei Punkten am Ende, jedoch konnte sich die Platzierung auf Rang 42, durchaus erneut sehen lassen, auch wenn diesmal eben „nur“ zwei Siege und Remisen, für den Technischen Leiter des hiesigen Klubs, auf der Habenseite der Turnierrangliste standen. Bei den angesetzten sieben Runden im Schweizer System, sollte man einfach auch einmal drei Niederlagen, zu akzeptieren wissen und innerhalb der obligatorischen 20minütigen Bedenkzeit, ist halt die Fehlerquote selbst bei den Besten, immer etwas höher. Auch der für den Schachzirkel Elstertal Langenberg startenden Glauchauer Watzke, kam da nicht ungeschoren davon und musste in der vierten Runde, das Spitzenbrett mit einer ersten Niederlage verlassen. Angesichts seiner Turnierwertzahl von 2114 jedoch, mischte er natürlich dort oben trotzdem kräftig mit und wurde mit seinen insgesamt fünf Siegen, immerhin richtig guter Achter, im Gesamtklassement dieses schönen Sommertages. Mit FM Hans Möhn von der USV TU Dresden, strahlte nach 2013, wieder rum ein bekanntes Gesicht bei der aktuellen Siegerehrung. Sicherlich beeindruckten nicht nur ihn die eigenen erzielten 6,5 Punkte am Ende, sondern auch den bereits erwähnten tschechischen FM Champion aus dem Vorjahr, welcher es auf sechs Zähler in der Abschlusstabelle brachte. Mit der gleichen Punktzahl, aber der etwas schlechteren Wertung, kam dahinter dann noch, der Auer IM Cliff Wichmann ein, welcher sonst beim ESV Nickelhütte an den Wettkampfbrettern sitzt. Fast schon nicht mehr zu erwähnen, braucht man den neuerlich überzeugenden Schiedsrichterauftritt, vom gebürtigen Glauchauer Andre Martin und die zusätzliche Prämierung diverser Sonderwertungen, seitens des Veranstalters

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USG Chemnitz               Saison 2015/16               15. Sparkassen-Schnellschach-Cup               18.06.16

WIEDER NUR SCHACHFREUND PUMPA, LETZTENDLICH IN CHEMNITZ DABEI?!
Mal sehen ob es neben der kurzfristigen Turnierentschlossenheit von Jörg Pumpa, noch eine weitere Meldung seitens des GSC 1873 gibt, die Herausforderung anzunehmen und das 15. Chemnitzer Sparkassen-Schnellschach-Cup, am morgigen Samstag in Angriff zu nehmen. Mit dem Gesauer Jens Becher, überlegt es sich derzeit, augenscheinlich auch mal wieder ein zweiter Vereinskamerad des hiesigen Klubs, bei dieser inzwischen schon zum Klassiker mutierten Veranstaltung, seine ureigenste Visitenkarte abzugeben. Immerhin stehen hierbei erneut sieben 20minütige Partien auf der Vorgabeliste, welche in bewährter Form eines Schweizer System, unter Leitung des langjährigen Präsidenten des SVS und  Muldestädter Vereinsmitglied, Andre Martin stattfinden wird. Spielort ist wie immer schon, das Veranstaltungs-Center der Sparkasse im Moritzhof der Stadt und der Meldeschluss vor Ort, ist auf 9.30 Uhr festgesetzt. Als Ausrichter, fungiert hierbei erneut die USG Chemnitz und diese erwartet wohl wieder so um die 70 teilnehmenden Schachfreunde aus nah und fern. Als Startgeld stehen dazu, aktuell erhöhte 7,- € in der Ausschreibung und der Preisfond beträgt die seit langen ausgeloteten 400€.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        17.04.16

GLAUCHAUER SAISONFINALE, DANN DOCH OHNE WIRKLICHES HAPPYEND
Nach einem knappe halben Jahr, beendeten die Schachteams der Zwickauer Kreisliga, am vergangenen Aprilsonntag, ebenfalls ihre aktuell laufende die Punktspielsaison. Trotz nochmaliger intensivsten Bemühungen hier wie da, änderte dies jedoch an der Tabellenlage, nichts entscheidendes mehr und so blieb es auch für die zwei Vierer des Glauchauer SC 1873, bei ihren Rängen zwei und acht im Schlussklassement 2015/16.

Kreisliga Zwickau   SSV Fortschritt Lichtenstein II - GSC III   0 : 4

Trotz des erneuten Maximalergebnisses von 4 : 0, am Ende dieses knapp vier Stunden dauernden Mannschaftskampfes, bei der Zweiten des SSV Fortschritt Lichtenstein, reichte es für das Glauchauer Quartett, dann doch wieder nur zum Vizemeistertitel. Als Erster konnte hierbei der älteste Muldestädter, seine Partie am letzten Brett erfolgreich gestalten und nach etwas mehr als 80 Minuten den Nachwuchsakteur der Gastgeber, klar besiegen. Genauso überzeugend wie sein Teamkollege Willi Opitz, gelang auch Lothar Gumprecht aus Jerisau, am benachbarten dritten Brett, sein voller Punktgewinn, nur etwa eine halbe Stunde später, gegen den anderen Jugendspieler des SSV. Doch etwas mehr Bedenkzeit, brauchten hingegen zwar die beiden Kreisstädter an ihren zwei Spitzenpositionen, aber dennoch hatten auch diese, im Prinzip wenig Probleme, mit ihren dort gegenübersitzenden, Lichtensteiner Kontrahenten. Zunächst brachte also der Glauchauer Mannschaftsleiter Bernd Wollmann, seine Partie nach etwa 200 Minuten Brettkampf, an Position eins zu Ende und ihm folgte nur wenige Minuten später, auch der Meeraner Peter Paluch an zwei, mit dem abschließenden Tagessieg, für seinen GSC 1873. Leider half aber dieser optimale Abschluss zum bereits oben erwähnten dritten zu Null Sieg der Saison, den hiesigen Muldestädtern dennoch nicht, die an der Staffelspitze stehenden Thurmer, noch von dort zu verdrängen. Diese siegten nämlich gleichzeitig bei der gastgebenden Fünften in Wilkau-Haßlau und somit verteidigten die vier Motorspieler, ihren einen Zähler Vorsprung und holten sich zum dritten Mal in Folge, die Schachkrone des Landkreises Zwickau. Hierzu sei natürlich auch ganz fair gratuliert, auch wenn die unglückliche Niederlage in der vierten Runde, damit noch einmal besonders schmerzlich, für die Glauchauer Seniorenriege wird. Der erneute zweite Platz, ist hierbei dann zwar etwas tröstlich, jedoch angesichts der beeindruckenden eigenen 23 Brettpunkte und den 12:2 Mannschaftszählern, auch wiederum nicht, denn das Thurmer Team, brachte es auf nur auf 21 Zählern an ihren vier Brettern. Um so mehr motivierend, sollte diese Tatsache dann allerdings sein, in der kommenden Meisterschaft 2016/17, es dem Vierer aus dem Muldental, endlich zu zeigen, wer über die bessere Schachformation, im hiesigen Landkreis verfügt. In den eigenen Reihen, zeigten die Schachfreund Wollmann und Gumprecht mit ihren 4,5 Punkten in sechs Partien bzw. 6,5 aus 7, heuer schon mal wie das geht, am Brett unbesiegt zu bleiben und dies wäre dann wohl auch die Grundlage, den nächsten Titel, schließlich mal nach Glauchau zu holen. Die aktuellen Gastgeber des SSV Fortschritt, rutschten indessen noch auf Platz sechs, in der Schlusstabelle ab.

Kreisliga Zwickau   GSC IV - Zwickauer SC IV   1 : 3

Allein ein Gastgeschenk der angereisten Zwickauer Vierten, reichte dem heimischen Jugendvierer des GSC IV, dann auch nicht, sich vielleicht doch noch vom letzten Platz in dieser Zwickauer Kreisligastaffel, lösen zu können. Am Ende jedenfalls, stand eine klare 1 : 3 Niederlage, gegen die etwa gleichaltrigen Nachwuchsakteure aus der benachbarten Muldestadt, zu Buche. Dabei war die Ausgangslage der Gastgeber, mit dem kampflosen Punktgewinn durch Benjamin Schöltzke am Spitzenbrett, wahrlich bestens, um die angestrebte Punkteteilung, auch umsetzten zu können. Gegen die nicht nur auf dem Papier, weit stärkeren Zwickauer jedoch, hatten die Hausherren allerdings diesmal, leider noch keine Chancen und so entschied dann fernerhin, einfach die bessere Tagesform, zu Gunsten des anwesenden Gästetrio, was ja gerade in diesen beteiligten Geburtsjahrgängen um 2000 herum, des Öfteren den letzten Ausschlag gibt. Nach dem Ältesten im Team der hiesigen Kreisstädter, musste hierbei der Jüngste, dann bereits nach 50 Minuten, in einem Remis zu haltenden Endspiel, dennoch die Segel streichen. Gerade für den heimischen Kevin Hempel am letzten Brett, um so ärgerlicher endlich das erste Remis, in dieser Saison zu holen. Ohne Chancen hingegen, war der andere Glauchauer Benjamin Schnabel, an seiner Position drei und somit kam die Niederlage dort, nach etwa 90 Minuten, auch  keineswegs überraschend zustande. Nur wenig später, lief Tim Seifert an Position zwei, trotz errungener Mehrfigur in der Eröffnung, noch in eine aufgestellte Mattfalle seines weit erfahrenen Gegenübers und die Schumannstädter, machten ihrerseits den durchaus verdienten Tagessieg perfekt und kletterten mit diesem Erfolg, sogar bis auf Rang drei des Schlussklassement. Für den GSC IV indes, blieb es somit bei der Premiere als reines Knabenquartett, leider bei dem einen, aber dafür besonders schönen Sieg in Lichtenstein und dabei als fleißigste Punktesammler mit insgesamt drei Siegen in sieben Partien, entpuppte sich Schachfreund Seifert. Dennoch oder gerade deshalb, waren die Verantwortlichen des Vereins und natürlich auch der Nachwuchstrainer Knut Ludwig selbst, schon recht zufrieden, mit dem gezeigten Können aller eingesetzten Jugendlichen, wenngleich man insgesamt noch eine Menge Training braucht, um auch auf dieser Ebene einmal, in Zukunft wirklich richtig mitspielen zu können. Der letzte Rang mit 2:12 Mannschaftspunkten und den immerhin 7,5 Brettzähler, sind schließlich exakt soviel, wie die siebenplatzierte Crimmitschauer Vierte, auch nur erringen konnte und dabei also das 1:3 Ergebnis aus der Vorschlussrunde, den Ausschlag über die Vergabe der „Roten Laterne“, heuer entschied. Natürlich gratuliert dann die Glauchauer Vierte, den alten und neuen Kreismeister von der SG Motor Thurm, diesen genauso selbstverständlich.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        17.04.16

KREISLIGAABSCHLUSS DER DENKSPORTLER STEHT AN
Genauso wie die oberen Schachklassen vor Wochenfrist, sehen die Mannschaften des des hiesigen Landkreises Zwickau, ihren letzten Punktspielkämpfen der Saison 2015/16, nunmehr entgegen. Dabei geht es für die am Start sitzenden zwei Teams des Glauchauer SC 1873, noch einmal um die Tabellenspitze bzw. die „Rote Laterne“, in dieser Achterstaffel.

Kreisliga Zwickau   SSV Fortschritt Lichtenstein II - GSC III

In der  abschließenden Runde sieben, müssen die vier Muldestädter Senioren des GSC III, beim Tabellensechsten antreten. Dabei kann man nur mit einem Sieg, die eigenen noch theoretisch bestehenden Chancen auf den Kreismeistertitel, wirklich wahren. Rein von der Spielstärke her, sollte das Gästequartett dazu im benachbarten Lichtenstein, auf jeden Fall in der Lage sein. Der heimische SSV Fortschritt II, dürfte zwar noch die Schmach der Niederlage mit dem Nachwuchs der Glauchauer Vierten nicht vergessen haben und auf Wiedergutmachung sinnen, aber ob dies denn gerade gegen den Staffelzweiten gelingen sollte, steht wohl mehr als in den Schachsternen.

Kreisliga Zwickau   GSC IV - Zwickauer SC IV

Im Kampf um das Erreichen des angestrebten vorletzten Platzes, treten die Glauchauer Knaben, als 4. Mannschaft noch einmal zu Hause an und feiern hierbei zugleich ihr ganz persönliches Debüt, in den Räumen des neuen Spiellokals des Vereins, im kreisstädtischen Bahnhofsgebäude. Mit dem Nachwuchsquartett der Zwickauer Vierten, wartet dort allerdings schon eine ähnlich schwierige Aufgabe, wie beim bisher einzigen Saisonsieg in Lichtenstein, auf die jungen Gastgeber. Dennoch könnte zumindest eine Punkteteilung möglich sein und bei gleichzeitigen Punkttotalausfall der Crimmitschauer, wäre dann das Unmögliche, am Ende sogar noch wahr geworden.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 9        10.04.16

GLAUCHAUER BRETTAKTIVE, SCHEIDEN TROTZ ZWEIER NIEDERLAGEN, VÖLLIG OHNE KROLL AUS DEM AKTUELLEN WETTKAMPFMODUS
Am vergangenen Sonntag, beendeten nunmehr die sächsischen Schachmannschaften, ihre Punktspielsaison 2015/16, mit ihrer letzten Runde. Sich dieser Tatsache natürlich ebenso wenig entziehen, konnten sich auch der GSC 1873 I und II nicht, wozu beide Teams noch einmal auswärts anzutreten hatten.

2. Landesklasse Staffel B   TSG Markkleeberg - GSC I   4,5 : 3,5

Mit der heuer so erfolgreichen Stammformation, konnte die 1. Mannschaft, auch bei den noch abstiegsbedrohten Gastgebern in Markkleeberg, erneut antreten. Natürlich wollte man schon deshalb, zumindest nicht verlieren, auch wenn man damit bei den Hausherren die Angst, vielleicht doch noch den Gang in die Leipziger Bezirksliga antreten zu müssen, sicherlich weiter steigern würde. Den bisher sicherlich etwas unter ihren Möglichkeiten spielenden TSG aus dem Leipziger Neuseenland, hätte ein mannschaftliches Unentschieden, wohl vielleicht schon gereicht und dennoch spielten die heimischen Aktiven, durchaus nicht gänzlich nur, alleinig auf diese für sie so wichtige Punkteteilung. Die folgenden ersten Remisen des Tages, spiegeln dann zudem auch kaum das ausgeglichen erscheinende Zwischenergebnis von 2.5:2.5, nach fast 200 Minuten intensiv geführten Brettkämpfen, richtig wieder. Als erstes beendeten hierbei die Akteure am dritten Brett ihre Partie nach knapp zwei Stunden, wo der beteiligte Meeraner Rüdiger Schönrock seitens des GSC, zu einem jederzeit sicheren Remis für sich kam und damit seiner Gegnerin aber auch gleichzeitig, etwas ihre eigene innere schachliche Zufriedenheit nahm. Ähnlich das Übereinkommen am benachbarten zweiten Brett, nur etwa 30 Minuten später, wobei hier jedoch der beteiligte Gesauer Jens Becher, aus seiner Sicht schon etwas mehr wollte, als nur den halben Zähler am Ende. Nach ihm, war es sodann an Teamkollege Lutz Köhler, das eigene Remis trotz Mehrbauern, aber wenigstens zeitlich noch abzusichern und dieses Ergebnis an seiner Position sechs, zugleich ins Wettkampfformular, nach fast drei Stunden Partiedauer, eintragen zu lassen. Dabei gelang dem Urglauchauer, ferner auch noch parallel, diese Spielserie als Einziger in den Reihen des GSC, völlig verlustpunktfrei zu beenden. Ein ausgeglichenes Doppelturmendspiel mit Bauern, verhalf den anderen Muldestädter Ralf Wegner am 7. Brett, nur wenig später, zur nächsten Punkteteilung des Tages. Der sich schon sichtlich auf der Gewinnerstrasse befindende Mannschaftskamerad Ronny Seifert an Position fünf, musste indes letztlich doch noch zum Remis einlenken, nachdem seine Gegnerin, ihm mit einem eigenen Angriff, immer mehr in Zeitnot brachte und auch damit, der klare Qualitätsvorteil des hiesigen Callenbergers, nur noch in einer unübersichtlichen Stellung daher kam. Leider so gar nicht sein wahres Leistungsvermögen zeigen, konnte diesmal der Niederlungwitzer Nachwuchs Bastian Benicke, welcher am letzten Brett von Beginn an, einfach nicht ins Spiel fand und die ständig schlechter wertende Stellung, schließlich nach fast vier Stunden auch anerkannte und dann sichtlich enttäuscht die Waffen streckte. Recht gute Chancen, zu mehr als nur den halben Brettzähler am Ende, besaß hingegen sein Teamkapitän Peter Nagorny aus Remse, an seiner Position vier, aber letztlich war es dann auch die immer weiter weglaufende Bedenkzeit, die ihm zum Remisangebot zwang und sein Gegner angesichts des damit verbundenen Gesamtsieges, sogleich annahm. Bereits einige Minuten früher, war man ja zudem bereits am Spitzenbrett übereingekommen, die Stellung mit ungleichfarbigen Läufern, nicht weiter unnütz auszuspielen und hatte sich daher ebenso, die Hände zur Punkteteilung gereicht. Für den beteiligten Gesauer Sven Weigand, kein schachliches Erdbeben gegen sich, wenngleich er natürlich wie immer, auch diese Partie gewinnen wollte. Ansonsten waren es heuer, einfach die endlich einmal mit ihrer stärksten Formation angetretenen Markkleeberger, welche das nötige kleine Quäntchen Glück, zum knappen 4,5 : 3,5 Erfolg, in dieser Abschlussbegegnung besaßen und sich damit zugleich noch völlig souverän, am eigenen Schopf, aus der Abstiegszone herauszogen. Dem GSC bleibt indes, ein richtig schöner und völlig verdienter 4. Platz, im Endklassement dieser 2. Landesklasse, mit 10:8 Mannschaftszählern und 39 Brettpunkten. Dem Aufsteiger des VfB Schach Leipzig II, wünscht man natürlich alles Gute eine Klasse höher und den beiden abgestiegenen Teams des Siebenlehner SV und des SC Naunhof, eine kurzfristige Rückkehr aus der Chemnitzer bzw. Leipziger Bezirksliga.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   TuS Hartha - GSC II   4,5 : 3,5

Leider musste der Stammachter der Zweiten des GSC, kurzfristig dann doch noch, mit nur sieben seiner Spieler, die letzte Schachreise dieser Wettkampfsaison ins ferne Hartha antreten, währenddessen den Gastgebern, dort ihre Wunschformation zur Verfügung stand. Gegen die Mittelsachsen, ging man also mit dem Handicap ins Rennen, den einen kampflosen Brettpunkt an Position fünf, des dort gemeldeten Glauchauer Rainer Bergmann, von Beginn an stets nachzulaufen. Dabei fehlte den aktuellen Tabellensechsten, gegen die mit zehn Mannschaftszählern auf Rang drei stehenden Harthaern, im Prinzip während des ganzen Punktekampfes, der letzte Einsatz, sich dieser andeutenden vierten Niederlage 2015/16, noch einmal entgegenstemmen zu wollen. Natürlich spielte hierbei, der bereits feststehende erneute Klassenerhalt, mit Sicherheit eine ganz entscheidende Rolle und schon deshalb sollte man den beteiligten Gästen, keinerlei Vorwürfe, bei der diesmaligen Wettkampfeinstellung machen. Die durchweg freundschaftlich anmutenden Punkteteilungen aller Brettpositionen, scheinen im Prinzip den Kampfverlauf an diesen Apriltag, aber auch irgendwie zu bestätigen, wobei sich die Muldestädter, dennoch am Ende damit zu einfach abfanden. Das knappe 3,5 : 4,5 aus ihrer Sicht, verhalf den Gastgebern schließlich gleichzeitig dazu, den aktuell abschließenden Bronzerang ganz klar abgesichert zu haben und sich gleichzeitig, für die ebenso unglückliche letztjährige erlittene Niederlage in Unterzahl, erfolgreich rehabilitiert zu haben. Auch unter diesen Blickwinkel, sind die durchgängigen Remisergebnisse von den drei Niederlungwitzern Thomas Drauschke an Position eins, Gunar Scholz an fünf und Knut Ludwig an sechs, genauso wie die der beiden Glauchauer Jörg Pumpa am 2. und Axel Burkhart am 8. Brett, sowie vom Mannschaftsleiter Dietmar Nötzel aus Lichtenstein an drei und Rainer Raabs aus Meerane an Position sieben, wohl rundum Positiv zu betrachten. Ganz besonders für die genannten Schachfreunde Pumpa und Scholz, ein zusätzliches persönliches Saisonhighlight, heuer ohne jede Partieniederlage, von den Brettern gegangen zu sein. Einzig die mannschaftliche Tatsache, sich im Schlussklassement dieser Staffel B, sich nicht doch noch einmal etwas weiter nach oben bewegt zu haben, trübt das Erreichte dann so ein wenig. Mit 8:10 Mannschaftspunkten und 33,5 Brettzählern, beendet man somit seinerseits auf einen wahrlich guten sechsten Rang, die zweite Saison in der Chemnitzer 1. Bezirksklasse, trotzdem ein gehöriges Stück besser, als noch im vorjährigen Debütjahr und dazu ist dem GSC II, einfach abschließend, nur noch einmal zu gratulieren. Dem neuen Aufsteiger vom Burgstädter TSV 1878, wünschen die Mannen der Glauchauer 2. Vertretung indes alles Gute, beim sicherlich dann anstehenden Klassenerhalt 2016/17, in einer der beiden Staffeln der Chemnitzer Bezirksliga. Eine ebenso schnelle Wiederkehr aus der 2. Bezirksklasse, gilt den abgestiegenen Akteuren der SG Limbach-Oberfrohna, welche ja zudem seit ewigen Zeiten eine feste Größe in dieser Staffel waren und wohl nur auf Grund der vielen kampflosen Partieniederlagen, den Gang in die zweite Bezirksklasse, nunmehr antreten müssen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 9        10.04.16

PUNKTSPIELAUSKLANG, AUCH BEI DEN GLAUCHAUER SCHACHMANNSCHAFTEN
Zum Saisonfinale der sächsischen Mannschaftsmeisterschaften im Schach, kommt es heuer am zweiten Aprilsonntag. Das heißt für alle beteiligten Teams, je nach Tabellenlage, noch einmal das Beste zu geben bzw. einen stressfreieren Punktspieltag, entgegen sehen zu können. Für beide Teams des GSC 1873, trifft hierbei das Letztere zu und so können die Muldestädter Achter, völlig entspannt, die letzten Auswärtsaufgaben der Saison 2015/16, dann auch angehen.

2. Landesklasse Staffel B   TSG Markkleeberg - GSC I

Gegen, die zwar derzeit auf Rang sieben der Tabelle stehenden Gastgeber, jedoch angesichts der sechs Mannschaftspunkte, trotzdem noch mittendrin im Abstiegskampf stehenden Markleeberger, dürfte Glauchaus erste Reihe, noch einmal ordentlich gefordert werden. Die jenseits aller irgendwelcher Begehrlichkeiten stehenden Muldestädter, können hierbei denn aber natürlich auch völlig entspannt, dem ganzen Geschehen in der Leipziger Seenlandschaft, entgegen sehen. Irgendwie ist es aber einen schon unangenehm, vielleicht am Ende dann doch, das Zünglein an der Waage, zum Abstieg aus dieser Klasse, gewesen zu sein. Die Muldestädter waren zudem selbst, schon mehrmals in der gleichen Situation, wie die aktuellen Hausherren und wissen deshalb Bestens, solch einen Schachkampf einzuschätzen. Um so mehr, freut es die beteiligten GSC-Spieler selber, dass man heuer bereits seit einigen Spieltagen, den eigenen Klassenerhalt, schon fest in Sack und Tüten hat. Voraussichtlich kann man zudem, hierbei noch einmal mit diesem so erfolgreichen Saisonstammachter, die Reise zur beteiligten TSG antreten.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   TuS Hartha - GSC II

Ohne jeden Ergebnisdruck im Rücken, können die Spieler der Muldestädter Zweiten, diese letzte Auswärtsaufgabe zum Saisonabschluss, im fernen Hartha angehen. Mit großer Wahrscheinlichkeit, steht hierbei dann sogar die gemeldete Stammformation zur Verfügung. Die Vorzeichen zu diesem Schachkampf, sind sicherlich auch beim Blick auf die Tabelle, auf ein doch recht freundschaftlichen Grundgerüst ausgerichtet, wobei im Prinzip auch einmal jeder Einzelne selbst, sich nicht unbedingt, den zumeist mannschaftlichen Wettkampfgeist unterordnen muss und damit dann also, seinen ureigensten Schachinteressen nachgehen kann. Natürlich will hierbei sicherlich trotzdem keiner der beiden Kontrahenten, beide Teamzähler einfach herschenken und auch darum sollte der Ausgang dieses Duell, letztlich doch noch völlig offen sein, auch wenn man sich rein vom Gesamtspielniveau, nur wenig unterscheiden dürfte.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 6        20.03.16

ZWICKAUER SCHACHKLASSE, NOCH EINMAL MIT SPANNUNG GANZ VORN UND HINTEN
Mit der vorletzten Runde, erhöht sich die Tabellenspannung im Kreisligapunktekampf der aktuellen Saison, noch einmal sichtlich. Darin total involviert, sind gleich beide Mannschaften vom Glauchauer Schachclub 1873.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Muldental Wilkau-Haßlau VI   4 : 0

Auch Gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn auf Rang drei, zeigten das Oldiequartett der Glauchauer Dritten, wie schon beim letztlichen 4:0 Kantersieg, mit der vereinsinternen Fünften der Wilkau-Haßlauer, in dieser Endphase der Meisterschaft, erneut kein Erbarmen. Rigoros und all ihre überlegene Spielstärke nutzend, zeigte man der überwiegend weiblich geprägten Gästemannschaft, wo es am Ende für diese hingehen wird. Als Erster besiegte dann zunächst Peter Paluch aus Meerane, seine Gegnerin an Position zwei, nach etwa 150 Minuten Brettkampf. Ihm folgt nur knapp eine halbe Stunde später, Teamkollege Lothar Gumprecht. Dabei lief es auch bei den Weidensdörfer am dritten Brett, komplett rund in seiner Partie. Genauso souverän und zudem fernerhin ohne die sonstigen Zeitprobleme, vermeldete der heimische Ersatzmann Willi Opitz an acht, noch vor der ersten Uhrenkontrolle, dann bereits den dritten Tagessieg, für die überlegenen Muldestädter. Schließlich war es diesmal am Mannschaftsleiter Bernd Wollmann aus der hiesigen großen Kreisstadt, den letzten vollen Partiegewinn, perfekt machen zu können und damit war das Ende am Spitzenbrett, gleichzeitig das  4 : 0 Resultat nach fast vier Stunden, für die Gastgeber Geschichte. Durch den gleichzeitigen Punktverlust der Thurmer Dauerkreismeister, könnte man nunmehr sogar noch den Erzrivalen der letzten Jahre abfangen und sich selber den ersehnten Titel, endlich einmal holen. Brettpunktemäßig jedenfalls, stehen die Chancen richtig gut, aber trotzdem müssten die Motor Aktiven, auch erst noch ein zweites Mal und der ewige Vizemeister aus Glauchau, seine letzte Begegnung zu gleich gewinnen.

Kreisliga Zwickau   Post-SV Crimmitschau IV - GSC IV   3 : 1

Bei ihren letzten Gastauftritt der Saison in Crimmitschau, musste  das Glauchauer Jugendteam, leider erstmals wieder, einen kleineren Rückschritt hinnehmen. Dabei war es Seitens der heimischen Crimmitschauer Nachwuchsabteilung, einfach auch die bessere Tagesform, welche am Ende das Zünglein an der Waage im Partiegeschehen, dieses Duell der beiden beteiligten vierten Mannschaften war. Auch wenn der 3 : 1 Sieg der Hausherren, letztlich vielleicht dazu etwas zu klar daherkommt, war das Quartett der Pleisentaler, sicherlich nicht unverdient zu diesem mannschaftlichen Doppelpunktgewinn gekommen. Allein der Beste aus dem Aufgebot der Muldestädter Knaben, Tim Seifert, kam diesmal erneut zu einen vollen Punktgewinn am Brett, womit er immerhin auch schon seinen dritten Partieerfolg in den bisherigen sechs Wettkampfpartien dieser Kreisligasaison, holen konnte. Für das Stammbrett zwei des GSC, also eine ganz beachtliche Bilanz bis dato. Für die heuer unterlegenen drei Teamkameraden, Benjamin Schöltzke an eins, Benjamin Schnabel an drei und Kevin Hempel, sicherlich für den Augenblick irgendwie ärgerlich, aber zugleich Ansporn genug, die eigene Trainingsintensität, gerade im Hinblick auf gleichaltrige Gegnerschaft, noch einmal zu verstärken. Vielleicht hat ja aber auch nur der Beistand des Glauchauer Jugendtrainers Knut Ludwig gefehlt, da die vier GSC-Spieler, an diesen Wettkampfsonntag, allein mit familiärer Unterstützung, auf Reisen gegangen war. Weit bedauerlicher aber für die hiesigen Kreisstädter, ist letztlich die Tatsache, dass man durch diese unmittelbare Niederlage gegen den zwischenzeitlichen Tabellenletzten aus der Nachbarstadt, nunmehr wieder selbst, die „Rote Laterne“ der aktuellen Zwickauer Kreisligasaison, in den Händen halten muss. Mit den gegenwärtigen zwei Mannschaftszählern, wie die Crimmitschauer, könnte man jedoch vielleicht dann doch noch, nach der letzten Runde wieder vor diesen stehen, wozu jedoch auch wohl, ein zweiter Mannschaftserfolg im abschließenden Heimspiel Mitte April, schon fast zur Pflichtaufgabe mutiert.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 6        20.03.16

AUF LANDKREISEBENE, WIRD AN DEN BRETTERN KRÄFTIG NACHGEDACHT
Eine Woche nach den obersten sächsischen Schachklassen, bestreiten nunmehr gleichermaßen die Zwickauer Kreisligamannschaften, ihre vorletzte Punktspielrunde 2015/16 und dem entziehen, können sich natürlich auch nicht die zwei Glauchauer Vierer.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Muldental Wilkau-Haßlau VI

Ein letztes Mal, kann das Oldiequartett des GSC 1873 III, das schöne Ambiente in ihren Gastspielort des Seniorenpflegeheimes „Bürgerheim“ der Stadt Glauchau, genießen. Hier erwartet man die 6. Mannschaft des SVM Wilkau-Haßlau. Gegen den Staffeldritten, wollen die Mannen um Bernd Wollmann, natürlich den eigenen zweiten Rang absichern, wozu schon ein Punkteteilung langen würde, aber auch die alten Männer, dürften noch genug Ehrgeiz besitzen, diese Begegnung für sich zu entscheiden. Mit dem Aufgebot von vor drei Wochen, sollte das Ganze an den heimischen Brettern, dann auch durchaus machbar zu sein.

Kreisliga Zwickau   Post-SV Crimmitschau IV - GSC IV

Die beiden vierten Vertretungen ihrer jeweiligen Klubs Crimmitschau und Glauchau treffen, nunmehr aufeinander. Für die Gäste aus der Muldestadt, auch ein weiteres Stück, an der eigenen Selbstfindung und noch dazu mit dem Rückenwind des Sieges über die Lichtensteiner im Rücken, auch gegen das Tabellenschlusslicht, erneut nicht zu verlieren. Wie es geht, haben die vier Knaben ja gerade gegen einen weit erfahrerenen Gegner, Ende Februar gezeigt und an wenn man denn an diese Qualität nahtlos anknüpfen kann, sollte dem Ganzen wahrlich nichts im Wege stehen. Aber egal wie diese Partie ausgeht, das junge Glauchauer Team, hat schon jetzt, für ihre Verhältnisse alles richtig gemacht.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 8        13.03.16

GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, VERABSCHIEDEN SICH MIT BRAVOUR AUS DEM SPORTPARK
An diesem trüben und ungemütlichen Märzsonntag, standen die vorletzten Punktspielbegegnungen auf Sachsens Schachebene ans. Ein letztes Mal, saßen hierbei die zwei Mannschaften des Glauchauer SC 1873, an den Heimbrettern an der Meeraner Strasse 49 und wollten natürlich hierbei, auch nicht verlieren. 

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SK Großlehna   4 : 4

Nach dem namentlichen Ausfüllen des Spielberichtsbogen, sahen sich sowohl die Gäste aus Großlehna, als auch die Glauchauer Hausherren, trotz oder gerade wegen, des einen Akteur weniger an den acht Brettern, weiterhin spielerisch gleich auf. Währenddessen die Hausherren auf ihr Spitzenbrett Sven Weigand verzichten mussten, war es beim Tabellendritten das zweite Brett, welches nicht mit angereist war. Für den betroffenen heimischen Gegenspieler Jens Becher aus Gesau, war diese Situation sicherlich nicht gänzlich so zufriedenstellend, traf es ihn doch bereits das zweite Mal in dieser Saison und dabei war er aber auch schon selber zweifach darin intrigiert, nicht mit von der Partie, an seinen Stammbrett zu sein. Damit stand es trotz der obligatorischen 60minütigen Wartezeit und der Kurzpartie des Meeraners Rüdiger Schönrock am 3. Brett, gegen die ehemalige DDR-Meisterin Christina Lehmann, bereits nach kaum mehr als 15 Minuten, einvernehmlich 1,5:1,5. Danach dauerte es dann allerdings reichlich zwei Stunden, bevor die nächsten Punkteteilungen feststanden. Zunächst war es Peter Nagorny an Position vier, welcher zu einem unspektakulären Remis kam und ihm folgte nur wenige Minuten später in ähnlicher Manier, sein Muldestädter Mannschaftskamerad Ralf Wegner, an sieben. Ziemlich gute Chancen, erspielte sich hingegen der junge Bastian Benicke am letzten Brett, auch wenn es schließlich nach mehr als 200 Minuten, dann doch nur zum Remis langte. Das beidseitig drohende Dauerschach, brachte also nicht nur für den beteiligten Niederlungwitzer, das Ende in dieser Partie. Sein im Prinzip, gleich von Beginn an besseres Spiel an Position sechs, nutzte diesmal aber dafür der Glauchauer Lutz Köhler, zum selben Zeitpunkt fast postwendend aus und brachte damit die Gastgeber, verdientermaßen in Führung, denn gegen die zunehmenden Bauernverluste, war auf Seiten des Großlehnaer Gegenspieler, einfach kein Kraut mehr gewachsen. Nunmehr lag es an Ronny Seifert aus Callenberg, den möglichen vierten Mannschaftssieg 2015/16, über die Zeit zu bringen, aber die Vorzeichen am Brett fünf, standen so gar nicht gut. Trotz aller möglicher Gegenwehr, war aber dann die Stellung nach fast fünf Stunden Kampf, dennoch einfach nicht mehr zu halten und der Sieg des beteiligten Randleipziger, zudem auch durchaus loyal anzusehen. Nach diesem abschließenden Partieerfolg der Gäste, stand also für beide Teams, das sicherlich auch gerechte 4 : 4 auf den Papier und man ging hier wie da, insgesamt schon befriedigt nach Hause. Dramatische Tabellenauswirkungen, hatte man ja wohl dann sowieso nicht im Blick gehabt und damit bleibt selbst dahingehend, eigentlich alles beim Alten, da sich auch der nunmehr definitiv feststehende Aufsteiger, vom VfB Schach Leipzig II, keine Blöße in dieser Runde gab. Der GSC 1873, rutscht mit jetzt 10:6 Mannschaftspunkten und den inzwischen 33,6 Brettzählern, sogar noch einen Rang nach oben auf drei und der SK Großlehna, behält seinen zweiten Platz weiterhin sicher inne und beide dürften mit dieser Saison, dann kaum hadern. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Post-SV Crimmitschau II   5 : 3

Im Duell der beiden punktgleichen Tabellennachbarn der Ränge sieben bzw. sechs, traten sowohl die Gastgeber der Muldestädter Zweiten als auch die angereisten Pleisentaler des Post-SV II mit nur einem Mann Ersatz, fast in Bestbesetzung an. Angesichts der Ausgangslage, dass beide Teams bereits sechs Zähler auf der Habenseite in dieser Saison hatten und nur ein Erdbeben diese 1. Bezirksklasse, mit all ihren drei Staffeln und maximal vier Absteigern, beide Kontrahenten noch in den Abstiegsstrudel reisen könnte, war die Stimmung im Glauchauer Sportpark, doch relativ entspannt. Das erste schnelle Remis an Position fünf, seitens Knut Ludwig aus Niederlungwitz, bekräftigte dies dann schon mal. Nur 30 Minuten später, folgten seinen Beispiel bereits die zwei Teamkollegen Dietmar Nötzel an drei und Thomas Drauschke am Spitzenbrett. Sowohl der Lichtensteiner, als auch der Niederlungwitzer, hatten hierbei ihre Partien, trotz der schwarzen Figuren bestens im Griff und ließen damit auch mannschaftlich, weiterhin nichts anbrennen. Wieder einmal mit der richtigen Einstellung, eines unbedingten Siegeswillen ins Rennen gegangen, war Jörg Pumpa aus der hiesigen großen Kreisstadt und so trumpfte er am 2. Brett, alsdann nach knapp zwei Stunden Partiedauer, mit einem guten Angriff auf, welchen sich der gegenübersitzende Postler, einfach nicht mehr erwehren konnte. Fast 2,5 Stunden tapferer Gegenwehr hingegen, wurden beim heimischen Ersatzmann Bernd Wollmann am letzten Brett, mit einer weiteren Punkteteilung, richtig gut belohnt und das Ganze am Ende sogar, unter der optisch etwas besseren, weißen Stellung des Oldie. Natürlich gerne, nahm er sodann, das Remisangebot seines Crimmitschauers Gegenübers an. Beim nunmehrigen Zwischenstand von 3:2 für die Glauchauer, schickte sich mit Axel Burkhardt an Position sieben, der Vereinspräsident sogar ganz persönlich an, das zweiten Sieg des Tages einzufahren und damit zugleich das angestrebte Unentschieden, perfekt zu machen. Zu Beginn der vierten Wettkampfstunde, war es schließlich endlich soweit, das Bauernendspiel, ganz klar zugunsten des Albertstaler entscheiden zu können. Damit war den Gästen, sichtlich der Nerv an diesem Tage gezogen, denn fast anschließend, willigte am benachbarten 6. Brett, der nicht schlechtstehende Pleisenstädter, zum Remis mit dem Meeraner Akteur beim GSC, Rainer Raabs ein. Als Letzter, sah dann auch der schachlich wohl beste Gästespieler an Position vier, sein sinnloses Unterfangen am Brett ein und reichte dem dritten Niederlungwitzer Heimakteur Gunar Scholz, die Hand zur sechsten Punkteteilung und dies noch mehr als 45 Minuten vor der festgesetzten Zeitkontrolle und bei immerhin, fast noch allen Figuren auf dem Spielfeld. Mit diesem am Ende doch sehr sicheren 5 : 3 Erfolg der Hausherren, krönten diese schon jetzt, eine wahrlich gute Saison und klettern damit aktuell, sogar gleich mal auf Rang fünf/sechs der Tabelle. Nunmehr kann also die aktuelle Kür des Achters, in exakt vier Wochen, beim SV TuS Hartha, angegangen werden und inzwischen genüsslich, auf die 8 : 8 Mannschaftszähler und 30 Brettpunkte, geblickt werden.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 8        13.03.16

LETZTE HEIMAUFGABEN DER SAISON, FÜR GLAUCHAUS SCHACHMANNSCHAFTEN
Nach exakt sechs Wochen Winterpause, starten die sächsischen Schachachter, ins letzte Saisonviertel 2015/16. Dabei können die beteiligten zwei Teams des hiesigen GSC 1873, noch einmal die eigene Heimluft schnuppern. Nach diesen achten Spieltag, geht dazu für den hiesigen Muldestädter Verein, eine Ära im Spiellokal des Vereinsgebäude im Glauchauer Sportpark zu Ende, wo die Schachspieler immerhin seit fast sieben Jahren, ein durchaus dennoch akzeptabler Gast, der Hausherren vom VfB Empor war.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SK Großlehna

Jenseits aller realistischen Auf- und Abstiegsmöglichkeiten, befinden sich augenscheinlich nur die Mannen der Muldestädter Ersten, wogegen die Gäste aus Großlehna, bei entsprechenden Patzern der Konkurrenz, als Tabellenzweiten durchaus noch den Staffelsieg, im Blick haben. Dementsprechend, können die aufgebotenen Akteure beider Kontrahenten, im Prinzip diesen Ausgangspositionen gerecht werden, in diese vorletzte Begegnung der Saison zu gehen. Wenn die Gäste endlich einmal mit ihren stärksten Aufgebot nach Glauchau anreisen, sind diese natürlich ganz klar favorisiert und die Hausherren im Sportpark, nur Außenseiter. Angesichts der bisherigen Mannschaftsauftritte der Grenzsachsen allerdings, könnte man auf beiden Seiten, auch völlig gleichwertig agieren. Noch ist aber hierbei offen, ob die Glauchauer mit ihren Stammachter antreten. Reichlich Spannung also im Vorfeld, die wohl erst mit Bekanntwerden der namentlichen Aufstellung beider Achter, sich in die eine oder andere Richtung, auflöst werden wird. Egal aber wie es letztlich für den GSC läuft, diese Team hat schon jetzt, richtig überzeugt in dieser sogenannten Leipziger Staffel. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Post-SV Crimmitschau II

Mit der nötigen Wettkampfroutine, aus dieser zweiten Spielsaison innerhalb der 1. Bezirksklasse, sollte die gastgebende Glauchauer Zweite, gerade diese scheinbar hochwichtige Begegnung mit den Crimmitschauer Gästen vom Post-SV II, angehen. Letztendlich haben auch die Pleisentaler aus der Nachbarstadt, eine recht bittere Niederlage zuletzt gegen die Lichtensteiner genauso zu verdauen, wie der heimische GSC am gleichen Ort mit der Crimmitschauer 3. Vertretung und darum bräuchten beide Teams, nunmehr wenigstens noch einen Mannschaftszähler, um allen Eventualitäten des Klassenerhalts, danach trotzen zu können. Allerdings zusätzlich negativ belastend, dürften für die Gastgeber diejenigen Resultate aus der Vorsaison sein, als man da ebenfalls nacheinander, beide Begegnungen mit den Crimmitschauern, 3:5 verloren geben musste. Rein von der aktuellen Spielstärke her jedoch, sollten sich beide Teams durchaus auf Augenhöhe gegenübersitzen, wobei die Hausherren endlich wieder einmal, ihren Stammachter an die Bretter bringen möchten und sich damit dann wirklich alle Optionen auf Punkte offenhalten dürften.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 5        28.02.16

ACHT KREISLIGAVERTRETER UNTER SICH,   MIT DABEI GLEICH ZWEI GLAUCHAUER PUNKTERFOLGEN
Die inzwischen auch schon fünfte Runde, bestritten am vergangenen Sonntag, die Schachmannschaften des Zwickauer Landkreises. Natürlich mussten hierbei auch die beiden Teams des Glauchauer SC 1873, an den Wettkampfbrettern Platz nehmen und erreichten dabei zwei glänzende Siegresultate.

Kreisliga Zwickau   SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III   0,5 : 3,5

Wieder mit der eigenen alten Teamstärke, wollte das Oldiequartett der Glauchauer Dritten, bei der fünften Vertretung der heimischen Muldentaler aufwarten. Noch ganz im Zeichen des am vergangenen Montag beerdigten, großartigen Joachim Karnahl, taten dies die drei Stammakteure, nebst ihres Ersatzmannes an Position vier, mit Bravour. Ein schnelles Remisangebot, durch das gastgebende Spitzenbrett, war dann auch schon der einzige halbe Punktverlust in Wilkau-Haßlau, für den angereisten Tabellenzweiten. Natürlich war der beteiligte Teamkäpten Bernd Wollmann, nach seiner Pause in Runde vier, dennoch mit diesem Ergebnis für sich, hoch zufrieden. Ein echtes Highlight an diesem Tag, war danach dann allerdings das Duell Alt gegen Jung an Position drei, wo der Jerisauer Peter Paluch, den amtierenden Kreismeister der Altersklasse u18, klar in die Schranken verweisen konnte und damit zugleich, die restliche Siegesserie der Gäste, nach gut 90 Minuten Bedenkzeitdauer einleitete. Etwa eine weitere halbe Stunde später, kam sodann auch Mannschaftskamerad Willi Opitz am letzten Brett, gänzlich verdient, zu seinen ersten vollen Punktgewinn in diesem Spieljahr. Ebenso völlig ungefährdet, war letztlich der abschließende Partieerfolg an zwei, durch den dort agierenden Meeraner Peter Paluch und dieser weitere Sieg vervollständigte zugleich, den klaren 3,5 : 0,5 Erfolg seines GSC 1873, nach insgesamt nur etwa mehr als drei Stunden Wettkampf. Nach der wahrlich echt unglücklichen Niederlage zuletzt, befinden sich die Glauchauer Senioren, also wieder in der Erfolgsspur und festigen ihren aktuellen Vizerang in dieser Kreisliga, mit nunmehr 8:2 Mannschaftszählern und dazu noch beeindruckenden 15 Brettpunkten, mehr den je.

Kreisliga Zwickau    SSV Fortschritt Lichtenstein II - GSC IV   1,5 : 2,5

Mit einer richtig guten Leistung im benachbarten Lichtenstein, wurde der Glauchauer Nachwuchs, nunmehr endlich auch erstmals als Mannschaft, für die zunehmenden Fortschritte an den Schachbrettern, belohnt. Die eigentlich viel stärker eingeschätzte Zweite des dortigen SSV, hatte hierbei sogar noch Glück, nicht vollends unter die Räder zu geraten. Irgendwie stand es nach mehr als einer Stunde Spielzeit, zwar nur 1:1 zwischen den gastgebenden Tabellenvierten und den Staffelschlusslicht aus der Muldestadt, aber schon da waren die Fortschrittspieler, mit diesem Zwischenresultat, sichtlich gut bedient. Nach einem 35minütigen Schnellschachsieg mit Damengewinn und anschließenden Matt an Position vier, durch Kevin Herrmann auf Seiten des GSC, konnte das dritte Brett der Hausherren, nur Dank eines Fingerfehlers des Kreisstädter Benjamin Schnabel, noch einmal ausgleichen. Auch etwa eine halbe Stunde später, schenkte Mannschaftskamerad Benjamin Schöltzke, seinen Lichtensteiner Kontrahenten am Spitzenbrett, eher den halben Partiezähler daher, als umgedreht. Am Ende jedoch, gelang dem Muldestädter Tim Seifert, verdientermaßen der zweite Sieg des Tages für seinen GSC und machte trotz eines zwischenzeitlich möglichen Matts, den 2,5 : 1,5 Gesamterfolg, nach etwa 135 Minuten Wettkampfdauer, letztlich perfekt. Natürlich sah sich Jugendtrainer Knut Ludwig, darin auch bestätigt, das richtige Trainingsprogramm, bei den sichtlich genauso stolzen Glauchauer Knaben, in den letzten Wochen und Monaten, angewandt zu haben. Als Lohn, steht das Team aktuell auf Platz sieben der Tabelle, mit 2:8 Teampunkten da und gibt die Rote Laterne zugleich an Crimmitschaus Vierte ab.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 5        28.02.16

SCHACHMONAT FEBRUAR, BLEIBT ALLEIN DER ZWICKAUER KREISLIGA VORBEHALTEN
Am letzten Sonntag, dieses zu Ende gehenden sächsischen Winterferienmonats, duellieren sich noch einmal die acht beteiligten Teams des hiesigen Landkreises, an den Brettern. Mit dabei, auch wieder zwei Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873.

Kreisliga Zwickau   SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III

Gegen die auf Tabellenrang fünf platzierten Wilkau-Haßlauer Gastgeber des SVM V, sollten die Spieler der Glauchauer Dritten, schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Auf jeden Fall, muss man nach der durchaus auch unglücklich zustande gekommene Niederlage daheim, im fairen Nachholduell mit den Thurmern, wieder das nötige Selbstvertrauen in sich spüren, um mit einem möglichen Sieg, zur Tagesordnung übergehen zu können. Auch für den alten Kempen Joachim Karnahl, welcher nur wenige Tage nach dieser wohl saisonentscheidenden Begegnung verstarb, sollte man dies doch auch sich selbst schon schuldig sein. Mit der Rückkehr des Mannschaftskapitän Bernd Wollmann, dürfte der Mannschaftserfolg, zudem wirklich machbar sein.

Kreisliga Zwickau    SSV Fortschritt Lichtenstein II - GSC IV

Nach den zunehmenden Teilerfolgen der jungen Muldestädter Garde zuletzt, wären diese eigentlich endlich einmal dran, ihren ersten Mannschaftspunkt zu ergattern. Die Lichtensteiner Gastgeber des SSV II, dürften jedoch auch angesichts ihrer ordentlichen Mehrerfahrung an den Schachbrettern, dennoch eine Nummer zu groß für die Muldestädter sein. Darauf deutet wohl zudem der klare 3:1 Auswärtssieg des Fortschrittvierers, am letzten Spieltag hin. Vielleicht gelingt ja aber Dank der eigenen Unbeschwertheit der GSC-Knaben, wieder ein ansehnliches Ergebnis für die Glauchauer Vierte. Am frühen Nachmittag, wird man dann wohl schon schlauer sein, in welche Richtung es für die Glauchauer ging.

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Grosse Kreisstadt Glauchau        Schulschach       15. Offene Einzelmeiterschaft        27.02.16

GROSSE UND KLEINE SCHULSCHACHMEISTER GESUCHT
Nunmehr bereits zum 15. Mal, lädt der Glauchauer Schachclub 1873, alle Schüler der Klassen eins bis zwölf, zu den Offenen Einzelmeisterschaften, der hiesigen Grossen Kreisstadt ein. Ort dieser Veranstaltung, ist die noch aktuelle Heimadresse des Vereins, das Funktionsgebäude des VfB Empor im Sportpark der Muldestadt, an der Meeraner Strasse 49. Der Beginn ist dort auf 9.00 Uhr angesetzt, wobei natürlich auch noch kurzfristige Interessenten, bis kurz vor Beginn der ersten Partien, gerne gesehen sind. Gegen 13.30 Uhr, sollten dann aber auch die Sieger in den einzelnen Altersklassen, komplett feststehen. Im Sinne des seit fast 150jährigen aktiven Schachsports in der Muldestadt, freuen sich die Gastgeber natürlich wie immer, auf ein reges Interesse des Nachwuchses aus der Region. Vielleicht wird ja aus den aktuellen Hobby des Einen oder Anderen, auch hiermit eine richtige Wettkampfleidenschaft. Der kostenlose, mittägliche kleine Imbiss und die laufende Getränkeversorgung, dürften dann zumindest schon mal, die notwendigen Energiereserven der Mädchen und Jungen gewährleisten. Also dann das Gehirn eingeschaltet und die Figuren richtig bewegt.     

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 7        31.01.16

ERSTE DES GSC 1873 GANZ TOP UND ZWEITE MIT FLOP
Bevor die sächsischen Schachteams in den regionalen Spielklassen des Freistaates eine größere Winterpause einlegen dürfen, mussten diese in der aktuellen Runde sieben 2015/16 noch einmal alles geben, um die jeweiligen Saisonziele weiter im Blick zu behalten. Für die zwei Mannschaften aus der hiesigen Muldestadt, galt diese Aufgabe am Ende genauso, wie für all die anderen Brettkünstler. 

2. Landesklasse Staffel B   SV Springer Leipzig - GSC I   1,5 : 6,5

Die derzeit prekäre Personalsituation der zweiten Reihe des GSC, hatte derweil denn auch ganz konkrete Auswirkungen auf das  Glauchauer Eliteteam der 2. Landesklasse. Dieses konnte nach dem Ausfall ihres Stammbrett acht, letztlich nur mit sieben Aktiven, die Reise zu den siebenplatzierten Messestädtern des SV Springer antreten. Trotzdem war man auf Gästeseite, nach Bekanntwerden der Gastgeberaufstellung,  durchaus nicht vollends hoffnungslos, im Hinblick auf einen mögliche Doppelpunktgewinn und versuchte das Ganze, daher auch selbstbewusst umzusetzen. Genau diese Einstellung und die letztlich schwach spielenden Leipziger, brachte die Muldestädter, selbst mit dem Handicap einer  kampflosen Niederlage an diesem Tag, nie ernsthaft in Bedrängnis. Im Prinzip noch vor Ablauf der einstündigen Wartezeit, auf Seiten der Hausherren, konnte der Meeraner Rüdiger Schönrock an Position drei, seinen Gegenspieler ganz leicht besiegen. Eine Eröffnungsfalle, brachte die Hausherren also dort, frühzeitig ins Hintertreffen und das Debakel des Tabellensiebenten, nahm seinen Lauf. Ein problemloser Partiegewinn des Spitzenbrett der Gäste, wo Sven Weigand aus Gesau, derweil seinen aktuell dritten vollen Zähler in dieser Saison, nicht nur auf Grund von zwei Mehrbauern sicher stellen konnte, war der nächste Schritt des Teams, auf dem Weg zum mannschaftlichen Gesamterfolg. Als dritter Tagesgewinner, war zu Ende der vierten Wettkampfstunde Teamkollege Lutz Köhler an der Reihe, seinen Kontrahenten mit einem Mattnetz zu beeindrucken und nach dessen Aufgabe, damit den Abstand weiter zu erhöhen. Mit etwas weniger Siegesinstinkt spielend und angesichts der anstehenden Zeitkontrolle mehr oder weniger friedlich, einigte sich der Gesauer Jens Becher an Position zwei, kurze Zeit später, dann mit dem heimischen Springerakteur, doch auf das im Raum stehende Remis. Konsequent zu Ende, spielte hingegen Ronny Seifert aus Callenberg, das anstehende Endspiel am 5. Brett seinerseits, auch Dank eines gesunden Mehrbauern und dies musste denn gleichfalls sein Gegner, nach etwa 285 Minuten Partieverlauf, gebührend anerkennen. Mehr oder weniger mühelos, konnte danach der Remser Peter Nagorny an vier, mit einer Figur mehr auf den Brett, den nächsten Partiegewinn vermelden, selbst wenn er dazu reichlich fünf Stunden Zeit investieren musste. Ähnlich überlegen, lies sich letztlich der andere Muldestädter am Brett sieben, genauso wenig von der angestrebten Dauerschachvariante, des beteiligten Leipzigers noch beeindrucken und setzte nach über 340 Minuten aufregenden Spielverlauf und gleich doppelter zusätzlicher Turmpräsenz, den absoluten Schlusspunkt in dieser Begegnung. Nach dem doch etwas unglücklichen Auftritt zuletzt, natürlich zudem Balsam auf die Seele von Ralf Wegner. Mit diesem 6,5 : 1,5 Kantersieg der hiesigen Kreisstädter, stehen diese zwar trotzdem weiterhin auf Rang vier der Tabelle, sind aber jenseits aller Abstiegseventualitäten, schon an diesem 7. Spieltag, sicher in der nächsten Landesklassensaison angekommen. Derweil muss der SV Springer, weiterhin um die Zugehörigkeit in dieser Staffel zittern

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   Post-SV Crimmitschau III - GSC II   5,5 : 2,5

Mit gleich drei Mann Ersatz und dem wahrlich letzten Aufgebot, musste die Muldestädter Zweite, beim Crimmitschauer Tabellenachten antreten. Die gastgebende 3. Mannschaft des dortigen Post-SV, brauchen derweil genauso noch den einen oder anderen Punkt, im Kampf gegen den Klassenerhalt. Mit einem Sieg, würden die Pleisentaler sogar die Glauchauer, erst einmal gänzlich hinter sich lassen und genauso, gingen sie zudem noch fast in Bestbesetzung, dann auch in diese wichtige Abstiegsbegegnung. Gänzlich überrumpelt, fühlten sich die Gäste sogar bereits nach knapp 40 Spielminuten, als sich Frank Haselhuhn am 6. Brett, im 13. Zug Matt setzten lies und Teamkollege Peter Paluch schon da, einer Gambitfalle nach nur vier Zügen, zum Opfer gefallen war. Zwar kämpfte der Meeraner an Position sieben, dennoch tapfer ein ganzes Stück weiter, aber letztlich gab er nach etwa 100 Minuten, dann doch auf. In der Anfangsphase dieser Begegnung, hatte sich inzwischen der Glauchauer Jörg Pumpa am zweiten Brett, mit seinen Gegenüber friedlich auf Remis geeinigt und das gleiche Resultat vermeldete danach auch der Jerisauer Ersatzmann des GSC, Lothar Gumprecht an acht, noch weit vor Ende der zweiten Wettkampfstunde. Mit einem Schachgebot auf der zweiten Reihe, seitens des Niederlungwitzers Gunar Scholz, an seinem Stammbrett vier und der sofortigen Aufgabe des beteiligten Post-Akteur, schienen die hiesigen Kreisstädter in der Folge, nach reichlich zwei Stunden der Ernüchterung, doch noch einmal in die Begegnung zurückzufinden. Das endgültige Mannschaftsaus an diesen Tag, leitete aber gerade der eigene Teamkapitän Dietmar Nötzel, weitere 30 Minuten später, selber ein. In einer teilweise schlecht geführten Partie, nutzte der Lichtensteiner selbst schwächere Züge des einheimischen Crimmitschauer nicht konsequent genug aus und übersah dabei sogar, das sich andeutende Mattgeflecht der schwarzen Figuren völlig. Somit war diese wichtige Partie für seine Glauchauer, abrupt nach exakt 154 Minuten zu Ende und die Gegenwehr der Gäste, schließlich vollständig gebrochen. Die postwendend folgende Punkteteilung an Position fünf, brachte den Gastgebern also bereits die zwei hochwichtigen Mannschaftspunkte. Dem beteiligten Niederlungwitzer Knut Ludwig, sollten dabei jedoch in keinerlei Vorwürfe gemacht werden, waren die Positionen beider Spieler, wohl als rundum ausgeglichen zu betrachten. Nunmehr konnte das andere Gemeindemitglied im Team des GSC, Thomas Drauschke, allein noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und den bisher eigenen Ergebnisanspruch, endlich wieder etwas aufmöbeln. Gegen das bisher so erfolgreiche Spitzenbrett der Hausherren, passte die eigene Niederlage jedoch wahrlich nicht ins Konzept und zudem besiegelte der Pleisentaler, folglich die am Ende noch ganz klare 2,5 : 5,5 Niederlage, der anwesenden Muldestädter. Damit verharren diese bei ihren bisherig erzielten sechs Mannschaftszähler und müssen zugleich die Plätzen sechs und sieben in der Tabelle, mit der Crimmitschauer Dritten tauschen. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 7        31.01.16

MULDESTÄDTER TEAMS, MIT NÄCHSTEN SCHACHAUFGABEN UNTERWEGS
Die nächste Runde im Wettkampfkalender des Januar, steht heuer für die Schachmannschaften des Freistaates, bereits vierzehn Tage nach dem 6. Punktspieltag an. Dem entziehen, können sich natürlich genauso wenig, die beiden Teams vom hiesigen GSC 1873 und müssen folglich morgen 9.00 Uhr, an den auswärtigen Brettern ihrer jeweiligen Gegner, Platz nehmen Nach der wohlverdienten Feiertagspause im Punktekampf der sächsischen Schachteams, gilt es nun auch für die Aktiven der oberen Spielklassen, wieder Wettkampffahrt aufzunehmen.

2. Landesklasse Staffel B   SV Springer Leipzig - GSC I

Mit einer weiteren Punkteteilung, sollte sich die Muldestädter Erste, dann wirklich auch mit allen theoretischen Wenn und Aber in dieser 2. Landesklasse, gehalten haben. Als Gegner, warten diesmal dafür die Mannen des aktuell Staffelsiebenten, in Leipzig auf den GSC. Dabei stehen die Gastgeber vom SV Springer, ihrerseits jedoch noch mittendrin im Abstiegskampf dieser Staffel und benötigen dementsprechend jeden Mannschaftszähler selbst. Ein Spaziergang dürfte es also dann für die Glauchauer, mit Sicherheit nicht werden, um am Ende mit dem einen geplanten Teampunkt, die Heimreise antreten zu können. Hinzu kommt, dass die Gäste auf ihr achtes Brett verzichten müssen und der entsprechende Ersatz, namentlich noch so gar nicht feststeht. Egal wie jedoch, besitzt man allemal genug Klasse, die erfolgreiche Punktspielserie dieser Saison, auch in der Messestadt, weiter fortführen zu können und hierbei hilft dann wohl auch das gewonnene Selbstbewusstsein aller Spieler des Teams. In der Statistik beider Kontrahenten, steht derweil alleinig ein Sieg, auf Seiten des GSC zu Buche.
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   Post-SV Crimmitschau III - GSC II

Nach dem Überraschungscoup gegen den Spitzenreiter, erwartet die Spieler der 2. Mannschaft des GSC, eine scheinbar viel leichtere Aufgabe bei der dritten Vertretung der Crimmitschauer Gastgeber. Zudem könnte man sich mit einem vollen Erfolg nicht nur praktisch, gänzlich aller Abstiegsängste entledigen, aber gleiches gilt im Prinzip, ja dann auch für die Hausherren, mit ihren derzeit fünf Mannschaftszählern. Mal sehen also, wie aggressiv es die beiden Tabellennachbarn schließlich angehen lassen und wer vielleicht auch das kleine Quäntchen Glück, mehr am Brett besitzt. In der letzten Saison jedenfalls, überraschten die Pleisentaler in Glauchau allerdings sogar in Unterzahl, mit einen 5 : 3 Sieg und schon allein deshalb hofft man auf prompte Wiedergutmachung. Leider steht den Glauchauern heuer allerdings ebenfalls wieder, nicht der Stammachter zur Verfügung, jedoch sollte man trotzdem alles Potenzial besitzen, den Bigpoint diesmal setzen zu können

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 3+4        24.01.16

GLAUCHAUER KREISLIGAVERTRETER, LEIDER OHNE PUNKTEGLÜCK AN DEN BRETTERN
In punkto Nachholspiele unterwegs, waren einige Vierermannschaften des Landkreises Zwickau, am vergangenen Schachsonntag und gleich alle zwei Teams des GSC 1873, waren darin involviert.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Motor Thurm   1 : 3

Ohne ihr fehlendes Spitzenbrett mit Bernd Wollmann und dem gleichzeitigen Ausfall von Superoldie Joachim Karnahl an Stammposition vier, mussten die Glauchauer Gastgeber der dritten Formation, letztendlich eine überraschend klare Niederlage, gegen den Dauerkreismeister aus Thurm einstecken. Dabei war man in der Ausgangslage mit den ebenfalls noch mit einer weißen Weste agierenden Motorspieler, eigentlich absolut auf Augenhöhe ins Rennen gegangen. Selbst mit den anwesenden Mannschaftspersonal, war man gewillt nunmehr wenigsten eine Punkteteilung, im derzeitigen Stammspiellokal „Bürgerheim“ zu erobern. Nach einem recht schnellen Remis des heimischen Ersatz Frank Haselhuhn an Position vier, waren die Muldestädter zu Beginn der zweiten Wettkampfstunde, erst einmal auf den richtigen Weg dahin. Leider stoppte ein vorausgegangener Fingerfehler des Meeraner Peter Paluch an eins, bereist nur etwa eine halbe Stunde später, die eigenen Hoffnungen schon ziemlich derb und so konnte das ebenfalls neue Spitzenbrett des SV Motor, die eigentlich dennoch nur remisfähige Partie, zum eigenen vollen Punktgewinn nutzen. Nicht ganz drei Stunden, mühte man sich dann auch an zwei, einen Partieentscheidenden Erfolgsweg zu finden, aber schließlich reichte sich der Jerisauer Lothar Gumprecht, doch friedlich seine Hände mit dem Thurmer Gegenüber, zu einem weiteren Remis an diesem Tag. Nunmehr lag es allein noch am zweiten Glauchauer Ersatz, Willi Opitz am 3. Brett, das angestrebte 2:2 zu erreichen, aber leider machte ihm wieder einmal die eigene Bedenkzeit, da einen Strich durch die Rechnung. Trotz Mehrfigur und bester Gewinnstellung, kam das Partieaus für den kurzzeitig ein paar Monate pausierenden Oldie, nach reichlich 180 Minuten Brettkampf. Damit stand der sicherlich auch glücklich wirkende und viel zu hoch ausgefallene 3 : 1 Gesamterfolg, für die Mannen aus dem benachbarten Mülsengrund fest. Nunmehr dürften diesen schon jetzt, auch die erneute Titelverteidigung, kaum noch ein anderes Kreisligateam streitig machen können und die unterlegene Dritte GSC, fällt mit ihren 6:2 Punkten, in der Tabelle von Platz eins, auf zwei zurück.
 
Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC IV   2,5 : 1,5

Immer besser in Fahrt, kommen derzeit die jungen Spieler der Vierten aus der hiesigen Muldestadt, selbst wenn diese bei der 5. Vertretung des gastgebenden SVM Wilkau-Haßlau, ihre vierte Niederlage in Folge einstecken mussten. Keine echten Chancen an den Schachbrettern drei und vier, hatte zunächst einmal aber die beteiligte Glauchauer Familie Schnabel, wo Sohn Benjamin ganz frühzeitig das Matt ereilte und auch Vater Ralf, nach etwa einer Stunde aufopferungsreichen Spiels, seine Partie ebenso mit Schachmatt verlor. Ein richtig gutes Remis, erreichte etwa weitere 60 Minuten später, dagegen der hiesige Muldenstädter Benjamin Schöltzke an der Mannschaftsspitze, auf Position eins. Seinen nunmehr endlich ersten Bretterfolg, feierte letztlich dann der vierte GSC-Aktive Tim Seifert aus der Großen Kreisstadt an zwei. Nach einem Turmgewinn, gab am Ende sein mit den weißen Figuren spielender Kontrahent, die Partie verloren. Zwar reichte es für das Gästequartett dennoch nicht zum ersten Mannschaftszähler, aber das knappe 1,5 : 2,5, gegen die favorisierten Hausherren des benachbarten Muldental, kann sich wahrlich sehen lassen und macht zudem Hoffnung auf mehr. Immerhin besitzt die Jugendriege des GSC, inzwischen die „Rote Laterne“ dieser Staffel nicht mehr nur alleine, sondern hat mit ihren drei Brettpunkten inzwischen den Anschluss an die Crimmitschauer Vierte gefunden, wobei beide Teams, noch ohne jeden Mannschaftszähler am Tabellenende, dieser Achterstaffel stehen.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 3+4        24.01.16

NACHSITZEN, STEHT AUF DEM PROGRAMM
Im Prinzip eine eingeschobenen Hängepartierunde, absolvieren morgen die meisten Teams der Zwickauer Kreisliga. Natürlich werden auch diese Begegnungen mit dem Drücken der Schachuhren um 9.00 Uhr eröffnet und beide Vertreter aus der hiesigen Muldestadt, müssen dazu an den Brettern Platz nehmen.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Motor Thurm

Das verlegte Duell der beiden punktgleichen Spitzenreiter des 4. Spieltages, findet im Spiellokal der beteiligten Dritten des Glauchauer SC 1873 und die Erwartungen der Gastgeber, stehen trotz des Ausfalles ihres Mannschaftskapitänes am ersten Brett, schon noch weiterhin auf Sieg. Sollten die Thurmer jedoch mit ihrer Bestformation anreisen, könnte dies ein etwas größeres Unterfangen der hiesigen Muldestädter werden. Die Hausherren planen  dann allerdings auch  wieder, mit ihren Willi Opitz an Position vier ins Rennen zu gehen und vielleicht kann man ja letztlich mit einer rundum geschlossenen Teamleistung, wie in der Vorsaison auch schon, den Titelverteidiger erneut ein Bein stellen. Wahrlich ausreichend Spannung also, im Festsaal des Glauchauer Bürgerheimes.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC IV

Ihr abgesagte Begegnung aus der dritten Runde, will nunmehr der Glauchauer Nachwuchsquartett endlich nachholen und dazu müssen die vier Knaben, zur Fünften der anderen Muldenstädter, nach Wilkau-Haßlau. Wie schon seit Saisonbeginn prognostiziert, besitzen sie natürlich auch beim Tabellensechsten, nur reine Außenseiterchancen. Vielleicht aber, gelingt auch erneut einen Spieler aus dem Team, am Ende der ganz große Wurf oder es gelingt mal mehr als ein Remis, denn mit zwei Mannschaftspunkten haben die Gastgeber, so viel Zähler bisher ja dann doch noch nicht.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 6        17.01.16

ZWEI WICHTIGE UNENTSCHIEDEN,  FÜR DIE GLAUCHAUER SCHACHTEAMS
Zurück in ihre Punktekämpfe dieser Saison 2015/16, sind die Schachmannschaften des Freistaates. Am vergangenen Sonntag durften nunmehr auch die zwei beteiligten Vertretungen des Glauchauer SC 1873, endlich wieder auf Punktejagd gehen und dabei hatten die Beiden dann auch noch Heimrecht.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SG Leipzig VII   4 : 4

Wie schon fast angenommen, reisten die Leipziger Mannen der SG VII nicht mit der gemeldeten Stammformation an, sondern schenkten der heimischen Ersten des GSC, schon vor Beginn einen kampflosen Punktgewinn am zweiten Brett. Natürlich trotzdem nicht so schön für den beteiligten Jens Becher aus Gesau, der mit Sicherheit viel lieber eine Wettkampfpartie gezeigt hätte. Schon in der obligatorische 60-minütigen Wartephase jedoch, lies sich der Remser Teamkapitän mit einer Eröffnungsfalle überrumpeln und kämpfte mit einer Figur weniger, deshalb auf verlorenen Posten. Schließlich kam das Aus für ihn an Position vier, nach etwa 225 Minuten tapferer Gegenwehr. Reichlich drei Stunden, gingen vorher schon mal ins Land, bevor der Glauchauer Ralf Wegner an sieben, für seine schlechte Partieführung genauso bestraft wurde und nicht nur wegen der einen Figur weniger auf den Brett, anerkennend aufgab. Dem folgte eine einvernehmliche Punkteteilung am benachbarten 6. Brett, womit der beteiligte Muldestädter Lutz Köhler, sicherlich auch selber zufrieden war. Die nachfolgende Punkteteilung an fünf, sah den Callenberger Ronny Seifert, nach fast fünf Stunden Partieverlauf, ebenso zufrieden drein blicken, denn eigentlich befand er sich schon in einer leicht schlechteren Stellung, als sein Gegenüber. Leider machte danach der Niederlungwitzer Bastian Benicke, nicht mehr aus seiner besseren Stellung und einigte sich letztlich doch nur auf ein Remis, dies auch unter der Sicht, auf die noch verbleibenden wenigen Spielminuten vor der anstehenden Zeitkontrolle nach vier Stunden Wettkampf. Mit dem sichtlich schwer erarbeiteten Sieg von Rüdiger Schönrock aus Meerane am 3. Brett, nach fast 250 Spielminuten waren die Gastgeber, aber endlich wieder zurück in dieser Begegnung. Nunmehr hatten es die beiden Spitzenakteure ganz vorne in den eigenen Köpfen, dieses mannschaftliche Auf und Ab, am Ende für ihr Team zu entscheiden. In ihren Bauernendspiel mit ungleichfarbigen Läufern und einen Turm auf den Brett, entschieden sich Beide jedoch, die Minutenentscheidung auf der Uhr, nicht auszuprobieren und einigten sich mehr oder weniger friedlich, auf die letzte Punkteteilung des Tages. Für den beteiligte Gesauer Sven Weigand vom GSC, eine ganz solide Vorstellung, wobei das Tagesziel aller acht Teamkameraden, mit dem Gesamtsieg über den Tabellennachbarn, bedauerlicher Weise dann doch nicht mehr erreicht wurde. Das Fazit nach gut vier Stunden Wettkampfverlauf, war somit ein biederes Unentschieden von 4 : 4 und der wahrscheinliche Klassenerhalt für die Glauchauer Hausherren, welche nunmehr ihren Rang vier mit 7:5 Teamzählern und 25 Brettpunkten weiter absicherten. Aber auch die Leipziger Gäste kommen mit diesem beherzt erkämpften Ergebnis, dem eigenen Saisonziel des Nichtabstieg, ein weiteres Stück näher.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Burgstädter TSV 1878   4 : 4

Gegen die Aufstiegsaspiranten aus Burgstädt, konnte man in diesem dritten Heimspiel der Saison, letztlich doch fast den Stammachter an die Bretter bringen, währenddessen die Gäste gleich mal vier Akteure ersetzen mussten. Sicherlich ein kleiner psychologischer Vorteil für die Zweite der Muldestädter, welche nur ihr letztes Brett auswechselten und damit dann auch ihre Chancen sahen, einen Mannschaftszähler aus dieser Begegnung mitzunehmen. Ein erstes schnelles Remis an Position drei nach knapp 45 Minuten, war da ein gewisser Anfang. Ein Budapester Gambit im Eiltempo, brachte den Lichtensteiner Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel, letztlich diese Punkteteilung. Etwas länger ausharren musste anschließend das Nachbarbrett vier mit dem Niederlungwitzer Gunar Scholz, bevor auch sein Gegner nach knapp zwei Stunden Partieverlauf, zur friedlichen Punkteteilung einwilligte. Nur wenige Minuten später, reichten sich dann die Akteure an Position sieben, einvernehmlich die Hände zum Remis. Dort akzeptierte Rainer Raabs aus Meerane, ebenso die Remisangebote seines jungen Gegenspieler. Die gleiche Nummer ereignete sich fast zeitgleich am Nachbarbrett fünf, wo der Niederlungwitzer Knut Ludwig, gegen den zweiten Nachwuchsspieler im Gästeteam, sein Ansinnen auf den halben Partiezähler, am Ende gleichfalls durchdrücken konnte. Damit stand es zur Hälfte, immer noch ausgeglichen 2:2. Die insgesamt dann fünfte Punkteteilung erkämpfte sich der einheimische Rainer Bergmann an Position fünf und war derweil auch nicht so unglücklich, die Remisnachfrage seines Kontrahenten, nach fast vier Stunden Partiefortgang anzunehmen. In etwas besserer Stellung, folgte im Anschluss daran die nächste Punkteteilung am Brett zwei. Nach dem Schock einer zwischenzeitlich möglichen Mattstellung, war Jörg Pumpa sichtlich erleichtert, mit seiner Remispartie nach mehr als 180 Minuten. Ein überraschender Sieg des Meeraner Ersatz am letzten Brett, brachte den Glauchauer Gastgebern, letztendlich bereits kurz darauf, den insgeheim erhofften einen Mannschaftspunkt. Mit seiner erneuten Jokerrolle, machte sich somit Peter Paluch auch seinerseits, einen richtig guten Namen im Muldestädter Team der zweiten Mannschaft. Die mehr oder wenig erwartete Niederlage von Thomas Drauschke an der Spitze, beendete dieses sensationell anmutende 4 : 4, am Ende nach fast 220 Minuten Wettkampfzeit. Gegen den mit Abstand Besten an den acht Brettern, braucht sich der Niederlungwitzer wahrlich nicht schämen. Mit diesem ganz starken Gesamtergebnis, nahm man den Staffelprimus nicht nur seine weiße Weste ab, sondern machte selber weiteren Boden, im  drohenden Abstiegskampf, gut. Die Gäste, können dieses Remis natürlich spielend verkraften und stehen nunmehr mit elf Mannschaftszählern, weiterhin souverän auf Platz eins und die hiesigen Kreisstädter setzen sich auf Tabellenrang sechs, mit 6:6 Mannschaftspunkten und 22,5 Brettzählern, schon mal richtig fest.

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Schachverband Sachsen        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        runde 6        17.01.16

AUF DEN BRETTERN, GEHT ES WEITER!
Nach der wohlverdienten Feiertagspause, im Punktekampf der sächsischen Schachteams, gilt es nun für diese wieder Wettkampffahrt aufzunehmen. Dafür müssen alle Beteiligten der oberen Klassen des Freistaates, am morgigen Sonntag ab 9.00 Uhr, die Köpfe neuerlich qualmen lassen und dies gilt dann auch für die Vertreter aus der hiesigen Muldestadt, wobei beide Mannschaften Heimrecht genießen dürfen. 

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SG Leipzig VII

Gegen die mit Rang sechs, recht passabel platzierte Leipziger Siebente, wollen die Gastgeber des GSC I, endlich wieder zwei Mannschaftszähler einfahren. Durchaus eine machbare Angelegenheit, auch wenn man den kleinen Bruder des Tabellenführers, nicht unterschätzen sollte. Zudem wäre man mit einem Sieg, wohl endgültig alle Sorgen des diesjährigen Klassenerhaltes, frühzeitig los und könnte sodann, völlig frei jeder Zwänge, den Rest der Saison auf sich zukommen lassen. Immerhin wären es ja nach ganz oben, weiterhin nur die zwei Punkte Differenz und von solch einer komfortablen Situation, durfte man lange Zeit nur träumen. Wenn letztlich alle ihr Können an den Brettern umsetzen, sollte der Erfolg am Ende dieser sechsten Runde, sich auch auf den Ergebniszetteln niederschlagen und der aktuelle Staffelplatz vier, bewahrt bleiben. Mal sehen, was man aus Gästesicht dagegen setzen wird.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - Burgstädter TSV 1878

Mit Sicherheit eine Nummer zu groß sind die Gäste aus Burgstädt für die Zweite der Glauchauer, in diesem ersten Heimspiel des neuen Jahres. Dafür ist der souveräne Spitzenreiter dieser Bezirksklassestaffel B, einfach bisher zu dominant in Erscheinung getreten und auch rundum bestens besetzt. Natürlich wird man seitens der Hausherren versuchen, sich so teuer wie möglich zu verkaufen und die eingeplante Niederlage somit etwas in Grenzen zu halten. Leider steht hierfür der Stammachter zudem nicht zur Verfügung und die Aufgabe wird dadurch keineswegs leichter. Mal sehen also, wie man sich an den eigenen Brettern, aus der Affäre ziehen kann und dafür wäre sicherlich auch ein bisschen Glück, gar nicht so schlecht für die Mannen des Tabellensechsten. Den TSV-Akteuren wird dies alles kaum interessieren, wollen diese doch auch nach diesem Spieltag, ihre blütenweiße reine Weste beibehalten.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 4        03.01.16

KREISLIGADUELLE, ERNEUT NUR IN TEILETAPPEN VOLLZOGEN
Auch der vierte Kreisligaspieltag des Zwickauer Schachsports, sah nicht alle der Wettkampfteams, an den Brettern. Seitens der zwei hiesigen Glauchauer Vertreter, war so allein nur die Vierte des GSC 1873, in heimischer Umgebung im Einsatz am ersten Sonntag des neuen Jahres.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Motor Thurm verlegt auf den 24.01.16

Auf Antrag der Gäste letztlich verlegt, wurde die Spitzenbegegnung des Landkreises Zwickaus. Nunmehr findet der Prestigekampf der beiden punktgleichen Staffelprimusse, erst am 24. diesen Monats statt und bis dahin wird dann wohl auch die Frage vertagt, wer in dieser Saison den Titel erringt.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau VI   1 : 3

Gegen den scheinbar gänzlich überlegenen Mädchenvierer aus Wilkau-Haßlau und angesichts der Tatsache eines eigenen Nobody am letzten Brett, schlug sich das heimische Nachwuchsquartett, doch überraschend gut. Ein schnelles Matt nach reichlich einer Stunde Spiel des Glauchauer Kevin Hermann, war sicherlich als ein erstes Lehrgeld für ihn, auf so einer Wettkampfebene zu werten. Keinerlei echte Chancen, hatte leider auch Benjamin Schöltzke am Spitzenbrett, gegen die allerdings auch mit Abstand stärkste Akteurin, an den Brettern dieses ersten Januarsonntags. Trotz aller Tapferkeit, war für den Glauchauer nach etwa 100 Minuten Kampfgeist, mit einem Matt auf der Grundreihe, die Partie schließlich zu Ende. Ein klassisches Matt, zeigte aber genauso Benjamin Schnabel auf Seiten der Gastgeber, nur eine Viertelstunde vorher am 3. Brett und damit stand es zwischenzeitlich sogar nur knapp 2:1 für die angereiste Weiblichkeit. Am Ende war es ein Fingerfehler von Tim Seifert an zwei, welche ihn in die eigene Mattfalle laufen ließen und diese Begegnung nach gut zwei Stunden der jugendlichen Schachvorführungen, mit 3:1 zu Gunsten der SVM-Spielerinnen entschied. Trotz der erneuten Niederlage für die hiesigen Kreisstädter, ein erstes Anzeichen der zunehmenden Wettbewerbshärte, im Laufe dieser neuen Spielsaison, für die vierte Vertretung des GSC. Damit bleibt man natürlich weiterhin Tabellenletzter, währenddessen sich die Sechste der Wilkau-Haßlauer, in der Spitze behaupten kann.

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Landkreis Zwickau        Saison 2015/16        Mannschaftspunktspiel        Runde 4        03.01.16

ZWICKAUER KREISLIGA, ALS ERSTE WIEDER AN DEN SCHACHBRETTERN
Mit der vierten Runde der laufenden Saison, starten die Vierermannschaften des hiesigen Landkreises, am ersten Sonntag 2016, ihrerseits ins neue Jahr. Hierbei warten durchweg Heimaufgaben, auf die dritte und vierte Vertretung des Glauchauer Schachclubs 1873, Auch heuer beginnen die Wettkämpfe pünktlich 9.00 Uhr, in den jeweiligen Spiellokalen der beiden Teams.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Motor Thurm

Zum absoluten Spitzenduell der aktuellen Kreisligasaison, Erster gegen Zweiter, kommt es im Glauchauer Bürgerheim. Dabei wollen natürlich nicht nur die Gastgeber der dritten Vertretung des GSC, ihre weiße Weste in Form von drei Siegen in drei Begegnungen beibehalten, sondern auch die Thurmer Mannen des Titelverteidiger. Wenn beide Vierer in Bestbesetzung antreten, dürfte es eine ganz knappe Angelegenheit werden. Im letzten Spieljahr hatten zwar die Senioren aus der Großen Kreisstadt, beim 3,5:0,5 alles total im Griff mit den Motor-Akteuren, aber auch dieses Mal beginnt der Kampf der beiden Staffelgiganten , wie immer bei Null. Auf Grund ihrer langjährigen Spielerfahrung auf den verschiedensten Schachebenen Sachsens, dürften die Hausherren wohl trotzdem leicht favorisiert in diesen Kampf gehen. Die Gäste indes, werden auf Wiedergutmachung der Schmach vom Oktober 2014, eingeschworen sein.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau VI

Wieder einmal tritt die junge Garde der Glauchauer Hausherren, als krasser Außenseiter gegen das spielstarke Nachwuchsquartett der Muldentaler Sechsten an. Trotzdem können die heimischen vier Knaben, auch hierbei so manches dazulernen und weitere eigenen Wettkampferfahrungen sammeln. Wenn dann am Ende dabei noch das eine oder andere Remis am Brett herausspringt, ist wohl auch seitens des anwesenden Jugendtrainers Knut Ludwig, die Schachwelt im derzeit noch aktuellen Spiellokal des GSC, im Sportpark an der Meeraner Strasse, alles in Ordnung. Die größtenteils aus Spielerinnen bestehende Mädchenriege aus Wilkau-Haßlau, wird allerdings kaum Gastgeschenke machen wollen, sondern vielmehr zeigen, wie man auch gleichberechtigt Matt setzen kann.