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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        Weihnachtsblitzturnier        15.12.17

RALF WEGNER BEIM GLAUCHAUER WEIHNACHTSBLITZ, MIT ABSTAND DAS MASS ALLER DINGE
Nicht unbedingt ein glückliches Händchen, hatten die Verantwortlichen des Glauchauer Schachclub 1873, bei der Terminisierung ihres Weihnachtsblitzturnieres 2017. Die traditionelle Veranstaltung sah am gestrigen Freitagabend sodann auch leider nur zehn teilnehmende Vereinsmitglieder, in den Trainingsräumen im Bahnhofsgebäude der hiesigen Muldestadt. Gerade die meisten Gewinner der letzten 25 Jahre seit Durchführung dieses generell sehr beliebten Turniers für Jedermann im Schachclub, fehlten heuer fast gänzlich. Allein mit dem Remser Peter Nagorny und dem einheimischen Ralf Wegner waren zwei der Heroen dieses Metiers, diesmal mit dabei. Natürlich waren sie damit auch die beiden großen Favoriten auf den Sieg, wobei die anderen acht Mitstreiter des Abends, wie immer auch zu ihrem kulinarischen Preis am Ende kamen. Für alle galt es hierzu die zwei investierten Euro in das Startgeld, mit dem nötigen eigenen Spielvermögen im maximalen Schacherfolg umzusetzen. Schon nach der Hälfte der neun Partie Jeder gegen Jeden, zeigte sich recht deutlich, wer in  diesem Jahr der Chef an den Blitzbrettern ist. Souverän und ohne jeden Zweifel des Erfolges zog hier Schachfreund Wegner seine Bahn, währenddessen der aktuelle Spieler aus der Ersten des GSC, Sportfreund Nagorny, doch schon unerwartet seine Partien der Runden zwei bis vier, durchgehend versiebte und im Prinzip nur der eigene Teamkollege Ronny Seifert, da noch kräftig dagegen halten konnte. Der Rest des Starterfeldes spielte aber fast durchweg im Rahmen seiner Möglichkeiten und das Endklassement erfüllte somit, fast die gemachten Erwartungen. Unerwartet gut mit der eigentlich ungeliebten fünfminütigen Bedenkzeit, kam jedoch hierbei Thomas Drauschke aus Niederlungwitz zurecht, der am Ende mit seinen insgesamt sechs Punkten auf Rang drei einkam und damit sogar noch den punktgleichen Mitfavorit Nagorny, letztlich wertungsmäßig auf den vierten Platz nach hinten schieben konnte. Der ebenfalls nicht gerade als Spitzenblitzer bekannte Callenberger Seifert, kam mit seinen 7,5 Zählern sogar auf den Silberrang ein. Was bisher wahrlich aber nur einigen wenigen Akteuren gelang, erreichte der Muldestädter Wegner aus der aktuellen zweiten Mannschaft des Vereins, zum Schluss genauso und wurde mit neun Siegen in neun Partien, nach acht Jahren wieder einmal mit diesem beeindruckenden Turniererfolg, mehr als belohnt. Für den Technischen Leiter des GSC, Jörg Pumpa aus Glauchau, reichte es mit 4,5 Punkten wie im Vorjahr auch schon, zum 5. Platz und damit verdrängte er den Lichtensteiner Dietmar Nötzel mit der gleichen Erfolgszahl, Dank seines Sieges im internen Duell, letztendlich noch auf Rang sechs. Die restliche Turnierreihenfolge sah Gunar Scholz (3,5 Punkte) aus Niederlungwitz auf sieben, den heimischen Vereinspräsident Axel Burkhardt (3) auf acht und die beiden letztplatzierten Peter Paluch (0,5) aus Meerane, sowie den Glauchauer Jochen Ackermann (0,5), auf den geteilten 9./10. Platz. Am Ende aber, waren alle der Beteiligten mehr oder weniger mit sich zufrieden und verließen die geliebten Vereinsräume in weihnachtlicher Laune, zu ihren Familien zu den dortigen heimatlichen Festtagen mit der inneren schachlichen Ruhe für die nächste Zeit.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        Weihnachtsblitzturnier        15.12.17

ALLE JAHRE WIEDER, IST ES AM FREITAG DANN SOWEIT
Ihr Weihnachtsblitz 2017, richten der Glauchauer Schachclub 1873, am kommenden freitäglichen Vereinsabend, ab 19.30 Uhr aus. Im Spiellokal des hiesigen Bahnhofgebäudes der Stadt, kommt es dann im Rundensystem zu dieser traditionellen Veranstaltung. Nicht nur Dank des Startgeldes in Höhe der zwei Euro, bekommen dann alle Turnierteilnehmer ihren kulinarischen Preis gereicht. Mal sehen welcher von den allerdings nur wenig gemeldeten Topblitzern, dann ganz vorne einkommt und genauso gespannt darf man natürlich auf das letztlich Abschneiden der breiten Schachmasse des Klubs sein. Hier wie da sollte es aber vor allem Freude machen, zum Jahresabschluss mal wieder den fünfminütigen Schachtakt zu folgen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 5        10.12.17

LEIDER WIEDER NUR ERSTE DES GSC 1873, MIT VORWEIHNACHTLICHER ERFOLGSSPUR UNTERWEGS 
Ihren zweiten Adventsonntag, mussten die Wettkampfmannschaften des Schachverband Sachsen, wie nur allsooft in den vergangenen Jahren auch, an den mehr oder weniger geliebten Brettern verbringen. Die beiden Vertreter aus der hiesigen Muldestadt, waren hierbei zudem in der Ferne unterwegs und somit natürlich von ihren Liebsten daheim, auch noch etwas länger getrennt, als sonst schon sowieso.  

2. Landesklasse Staffel B   SV Springer Leipzig - GSC I    3  :  5

In dieser für beide Seiten, sicherlich schon ziemlich bedeutenden Punktspielbegegnung 2017/18, reisten die Gäste der Glauchauer Ersten, mit ihren derzeit auswärts spielstärksten Aufgebot an. Die bis dato immer noch sieglosen Hausherren ihrerseits, mussten zumindest von der Papierform her, ebenfalls nur ihr Stammbrett zwei ersetzen und waren damit zunächst einmal, so nicht zu unterschätzen. Natürlich standen die Akteure des gastgebenden SV Springer, dennoch ordentlich unter Druck, denn eine erneute Niederlage, wäre da für den Tabellenletzten, wohl fast schon als fatal einzuschätzen. Nach gut einer Stunden des ersten Abtasten, einigte sich der Muldestädter Mannschafsleiter Jörg Pumpa an Position sieben, relativ friedlich auf Remis mit seinen Leipziger Kontrahenten. In einer Kurzpartie, brillierte kurze Zeit später aber bereits der Gesauer Jens Becher, am zweiten Brett umso mehr und brachte damit seinen GSC in die gewünschte Führung. Ein weiteres sicheres Remis durch Teamkollege Bastian Benicke an fünf, ebenfalls noch innerhalb der zweiten Bedenkzeitstunde, brachte weitere Sicherheit in die Reihen der Gäste. In dieses Erfolgsbild nach etwa weniger als vier Stunden, passte alsdann genauso der erneute problemlose Partiegewinn von Peter Nagorny am Brett drei, womit der Remser seinerseits, bereits den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren konnte. Fast zeitgleich allerdings, musste Sven Weigand ganz vorne, auch durch die nicht so gängige eigene Bauernstruktur bedingt, seine Partie als verlustig geben und die Gastgeber rückten ergebnismäßig, wieder etwas auf. Endlich auch wieder einmal mit dem Glück des Tüchtigen und nicht nur Dank der erfolgreichen Springergabel, war es am Callenberger Ronny Seifert, die Glauchauer Siegesserie aber nach gut 260 Minuten, schließlich  weiter aufzustocken. Mit diesem 4:2 Zwischenstand im Rücken, ließen die Gäste sodann nichts mehr entscheidendes zu. In leicht vorteilhafter Stellung, sicherte knapp eine Stunde später, letztendlich Lutz Köhler aus der hiesigen Kreisstadt, den Mannschaftserfolg in dieser Leipziger Auswärtsbegegnung, mit einem völlig verdienten Remis, an seiner Position vier ab. Zu einer wahrlichen Mammutpartie von mehr als 100 Zügen, kam es zwar dennoch am Ende diese Tages für den zweiten Niederlungwitzer Akteur im Team des GSC Thomas Drauschke, aber mit seiner gewohnten Verbissenheit, hielt er dieses Turmendspiel mit einem eigenen Bauern weniger. Nach dieser vierten Punkteteilung am letzten Brett, stand also zu guter Letzt, das sicherlich auch nicht so unverdiente 5 : 3 Schlussresultat, nach gut fünf Stunden Wettkampfverlauf fest. Mit den nunmehr dritten Sieg in Folge, stehen die Muldestädter immerhin schon auf Platz vier der Tabelle und sollten mit ihren 6:4 Mannschaftspunkten, bei guten 23 eigenen Brettzählern, eigentlich kaum noch etwas mit dem Abstiegsrängen zu tun haben. Für die Gastgeber indessen, wird es in Zukunft immer enger.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   ESV Nickelhütte Aue III -GSC II   5 : 3

Auch gegen die Dritte des ESV Nickelhütte, konnten die zweite Glauchauer Vertretung mit ihrem theoretisch erstmals zusammengefundenen Stammsiebener, das Spitzenbrett mit Thomas Drauschke musste man dann doch bereits im Vorfeld wieder an die eigene Erste abgeben, natürlich in Aue am Ende nicht viel bestellen. Obwohl die Hausherren gleich mal vier Ersatzleute aufbieten mussten, wahr auch deren spielerischen Kompetenzen, einfach zu stark für die Gäste aus der hiesigen Kreisstadt. Angesichts der Vorgabe des kampflosen 1:0 im Rücken, ließen die Erzgebirgler bereits von Anfang, somit nichts mehr anbrennen. Mit dem zweiten schneller Verlustopfer des beteiligten Rainer Bergmann an Position drei, waren die Messen in dieser Begegnung, im Prinzip sodann schon vollständig gelesen. Der gesundheitlich doch stark angeschlagene Muldestädter, haderte jedoch auch nicht mit dem eigenen Schicksal und genauso wussten es die eigenen Teamkollegen zu akzeptieren. Umso scheinbar leichter und mehr oder weniger recht friedlich, waren fortab die Partieausgänge an den restliche Wettkampfbrettern. Sowohl die beiden Stammakteure des GSC weiter vorn an den Positionen zwei und vier, mit dem Lichtensteiner Teamkapitän Dietmar Nötzel und dem in dieser Saison weiterhin ungeschlagenen Gunar Scholz aus Niederlungwitz, als auch die ganze hintere Gästereihe an den Brettern fünf bis acht, waren wohl nicht ganz so unzufrieden mit ihren Punkteteilungen. Für den erstmals aufgebotenen Glauchauer Ralf Wegner an fünf, den Johnsdorfer Andre Martin an sechs, den Niederlungwitzer Knut Ludwig und dem Vereinspräsidenten der Gäste Axel Burkhardt an acht, allesamt kein so schlechtes Partieergebnis zum Schluss und Letzterer blieb zudem auch bei seinem vierten Punktspielauftritt 2017/18, ohne eigene Niederlage. In wieweit diese erneute mannschaftlichen Niederlage des GSC II mit 3 : 5, jedoch letztendlich irgendetwas in den Spielerköpfen gebracht haben soll, wird auch weiterhin auf die nun nur noch vier verbliebenen Restmöglichkeiten in der laufenden Spielsaison, ja immer mehr reduziert. Beim Blick auf die aktuelle Tabelle, mit den null Mannschaftszählern und den genauso erschreckend wenigen 13,5 Brettpunkten, scheint die Lage eigentlich bereits aussichtslos zu sein, aber vielleicht gelingt ja da Schachwunder dennoch. Die Auer jedenfalls, können mit Sicherheit schon jetzt, für eine weitere Saison in dieser Chemnitzer Bezirksklassestaffel planen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 5        10.12.17

NOCHEINMAL SCHACHPARTIEN DER FÜNFTEN PUNKTSPIELRUNDE, VORM WEIHNACHTSFEST
Im derzeit vorgegebenen Zweiwochenrhythmus, müssen sich die Wettkampfteams des SVS bewähren. Dies bedeutet für die zwei darin eingebundenen Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873, diesen zweiten Adventssonntag in der Ferne zu verbringen, wo es obligatorisch Punkt 9.00 Uhr heißt, dann auch an den Brettern Platz zu nehmen.   

2. Landesklasse Staffel B   SV Springer Leipzig - GSC I

Gegen das Staffelschlusslicht, geht es in der letzten Wettkampfrunde dieses Jahres und hierbei könnte die 1. Vertretung des GSC, bereits schon mal einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt 2017/18 tun. Bei einem durchaus möglichen Sieg der Glauchauer Elite in Leipzig, wäre man wohl fast schon durch und könnte die restliche Spielsaison, dann ziemlich entspannt angehen. Psychologisch jedenfalls, ist die zudem die wohl wieder zur Verfügung stehende aktuelle Stammformation, mit Sicherheit klar im Vorteil, währenddessen die Gastgeber des SV Springer, mit ihrer einzigen Punkteteilung des ersten Spieltag Mitte September, doch schon gehörig unter Erfolgsdruck stehen. Aber gerade auch solch angeschlagene Gegner, sind all so oft besonders gefährlich, ganz gleich was die Papierform aussagt. Mit der nötigen Ruhe und Konzentration, sollte aber zumindest mal das Unentschieden für den derzeitigen Tabellenfünften aus der hiesigen Kreisstadt möglich sein. Für den Leipziger Springerklub, zählen dagegen wohl auf jeden Fall, nur zwei hochwichtige eigene Mannschaftspunkte, um in dieser Staffel, auch heuer wieder überleben zu können. Für reichlich Spannung, scheint also wirklich genug gesorgt zu sein und die hiesigen  Muldestädter brauchen eigentlich nur dort weiterzumachen, wo sie in den letzten beiden Heimrunden, so erfolgreich an den Brettern agiert haben.  

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   ESV Nickelhütte Aue III -GSC II

Mit aller Macht den Stammachter an die Bretter bringen, will die Muldestädter Zweite, beim aktuellen Staffelsiebenten im nahen Erzgebirge und geht dabei auch gesundheitlich, bis an die äußerste Schmerzgrenze in den eigenen Spielerreihen. Dennoch fährt man dann letztendlich, definitiv mit nur sieben Aktiven aus der saisonalen Wunschformation, zum ESV Nickelhütte III. Die Auer Gastgeber ihrerseits, dürften gerade in heimischen Gefilden, dagegen kaum nennenswerte Personalsorgen plagen und gehen schon deshalb als klarer Favorit, in diese Begegnung mit dem hiesigen Tabellenschlusslicht. Die Glauchauer werden trotz dieser bereits im Vorfeld feststehenden, kampflosen Verlustpartie an der Spitze, alles dafür zu tun, den Ausgang in dieser Begegnung, wenigstens irgendwie in akzeptabler Weise, über die dortige Schachbühne zu bringen. Angesichts der bisherigen, äußerst schwachen eigenen Wettkampfserie, wäre man denn wohl schon mit einer knappen Niederlage, richtig zufrieden gestellt. Derzeit also in dieser Hinsicht, nichts Neues beim GSC II. Mal sehen, in wieweit die Hausherren da also spielerisch auftrumpfen können. Am Allseitstief der Gäste, wird es egal wie der Wettkampftag am Ende ausgeht, mit Sicherheit nicht viel ändern.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 4        26.11.17

ZWEI GLEICHE WETTKAMPFRESULTATE BEIM GSC 1873, JEDOCH MIT UNTERSCHIEDLICHEN VORZEICHEN BEHAFTET
Mit dem ungewohnten für sie recht ungewohnten 14-tägichen Wettkampfrhythmus umgehen, müssen derzeit die sächsischen Schachteams und darunter dann auch die beiden Mannschaften des hiesigen Glauchauer SC 1873, welche am Sonntag wieder im Einsatz waren. 

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SK Fortuna Leipzig II   6 : 2

Mit einem Gastgeschenk im Gebäck, reiste die Zweite der Paunsdorfer Gäste in Glauchau an und schürten damit natürlich die im Vorfeld gehegten Hoffnungen der heimischen Ersten noch weiter an, den zweiten Saisonsieg in dieser Begegnung einzufahren. Für den spielfreien Jens Becher an seinen kampflosen zweiten Brett, irgendwie dennoch eine unzufriedene Situation, denn sicherlich hätte der Gesauer viel lieber, am Ende in einer echten Partie geglänzt. Nach mehr als zwei Stunden richtigen Brettkampf, gelang es dann den Fortuna-Akteuren, den eigenen ersten vollen Punktgewinn sicher zu stellen. Dabei hatte der Niederlungwitzer Nachwuchs Bastian Benicke keinen so guten Schachtag und verlor letztlich doch verdientermaßen, an Position fünf spielend. Fortan jedoch spürten die Hausherren, immer mehr ihren eigenen Lauf und erspielten sich sodann gleich mal vier volle Punkte in Folge. Bei einem ziemlichen Auf und Ab des Spitzenbrettes mit Sven Weigand seitens des GSC, kam man hierbei das erste Mal nach etwas mehr als 200 Minuten der Bedenkzeit, zum letztlich verdienten Brettpunkt. Hierbei geriet der Gesauer zwar wieder einmal in arge Zeitnotprobleme, rettete sich aber einigermaßen darüber hinweg und wurde dafür zurecht belohnt. Fast zeitgleich, zog auch Ersatzmann Ralf Wegner an der letzten Position, seinen Gegenüber der Partiezahn. Die eigene passive Spielweise des Fortunaakteurs am dritten Brett, brachten diesen eigens selbst, immer mehr in Schwierigkeiten und machten den problemlosen Partiesieg von Peter Nagorny aus Remse, weitere zehn Wettkampfminuten später perfekt. Kurz darauf war es schließlich der Muldestädter Lutz Köhler, welcher den Gastgebern die zwei Teamzähler beim Zwischenstand von 5:1, mit etwas Glück und Geschick sicherte, weil der Gästespieler seine Gewinnchance dabei ausließ. Nach etwas mehr als vier Stunden Brettkampf des Teamkäpten Jörg Pumpa, festigte dieser mit seinen sicheren Remis an sieben, den Tageserfolg des GSC weiter ab. Nunmehr war allein noch Ronny Seifert im Glauchauer Achter gefordert, als Einziger nicht zu verlieren. Zum Schluss allerdings, einigte man sich am besagten sechsten Brett, einvernehmlich auf das zweite Unentschieden in dieser Begegnung. Durch diesen 6 : 2 Kantersieg, rutschen die Kreisstädter derzeit Stück für Stück nach oben in der aktuellen Staffeltabelle und belegen dort inzwischen schon Rang fünf mit 4:4 Mannschaftszählern und sichtlich guten 18 Brettpunkten. Für das Team des SK Fortuna II indessen, geht es immer weiter dem absoluten Tabellenende entgegen.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - ESV Lok Döbeln   2 : 6

Die klar favorisierte Erste der Döbelner Gäste, verschenkten überraschenderweise am fünften Brett, gleich mal kampflos einen ganzen Punkt und waren wohl trotz alledem, von ihren eigenen Schachkönnen überzeugt, auch so die zwei Mannschaftszähler, am Ende mit nach hause zu nehmen. Das obligatorische einstündige Warten vom einheimischen Ersatz Bernd Wollmann, nahm dieser angesichts der eigentlichen Spielstärke der gegnerischen Namensmeldung, damit doch auch schon dankbar an. Unter kräftiger Mithilfe des neuerlich enttäuschend spielenden Lichtensteiner Dietmar Nötzel, kamen die Gäste zu Beginn der dritten Wettkampfstunde, aber fast schon selbstverständlich und einfach, zum Ausgleich an Position zwei. Die nächste Gewissheit einer Verlustpartie, ergab sich nur etwa eine Viertelstunde später, ganz hinten am letzten Brett. Dort war der junge Glauchauer Tim Seifert, dann doch wiederum überfordert und musste sich dem gegnerischen Matt ergeben. Danach dauerte es jedoch mehr als zwei weitere Stunden intensivsten Schachspiels, bevor Gunar Scholz seinen frühzeitigen Figurengewinn an drei, endlich zum Sieg ummünzen konnte. Nur knapp fünf Minuten später, korrigierten die Döbelner aber das 2:2 Zwischenresultat, bereits wieder in ihre Richtung. Leittragender dabei war der zweite Niederlungwitzer Knut Ludwig am 4. Brett, welcher nach einem Damenabtausch, auch dazu noch den Turm hergeben musste. Zu Beginn der letzten Wettkampfstunde war es dann genauso um den Ziegelheimer Neuling im Achter des GSC geschehen, nachdem er die Bauernumwandlung seines Gegenüber nicht verhindern konnte und damit das Nachsehen am 7. Brett hatte. Ähnlich erging es den zweiten Stammersatz Peter Paluch aus Meerane, mit dem eigenen Springerverlust, bei da ansonsten noch weitestgehend ausgeglichener Weißstellung, an Position sechs. Das letzte Negativerlebnis schließlich, erlebte das erstmals zur Verfügung stehende Spitzenbrett der Muldestädter, mit dem dritten Niederlungwitzer Thomas Drauschke. Zu Partieende immer mehr in Zugzwang geratend, musste er dem Lokaktiven des ESV, ein paar Bauern lassen und hatte somit in der Schlussphase einfach keinerlei Chancen mehr und gab nach fast 325 Minuten, seine Partie schließlich auf. Nach dieser zweiten, klaren 2 : 6 Niederlage der Hausherren, wird die Luft als weiterhin punktloser Tabellenletzter und nur ganzen 10,5 Brettpunkten, augenscheinlich immer dünner.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 4        26.11.17

GLAUCHAUER SC 1873, TRITT ERNEUT IM BAHNHOFSGEBÄUDE AN
Nach nur zwei Wochen Pause, müssen die Schachsportler des Freistaates in ihren Teams, die vierte Punktspielrunde 2017/18 angehen. Gleich noch einmal zu hause antreten, dürfen hierbei die beiden Vertretungen aus der hiesigen Muldestadt, in ihren jeweiligen Spielklassen und das dann ab 9.00 Uhr vor Ort im heimischen Spiellokal.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SK Fortuna Leipzig II

Gerade recht zu kommen für die 1. Mannschaft der Glauchauer, scheint der Tabellennachbar von Rang acht. Die Leipziger Gäste von der Zweiten des SK Fortuna, könnten den Hausherren zwei weitere ganz wichtige Teamzähler bescheren. Mit der Euphorie des klaren Erfolgs der Muldestädter über das Staffelschlusslicht zuletzt, wären diese hierbei in der Lage, sich erst einmal ordentlich Luft, beim angestrebten Saisonziel Klassenhalt, zu verschaffen. Auch von der Papierform her müsste dies durchaus machbar sein, zudem die Kreisstädter wohl endlich wieder einmal, auf ihre Stammbesetzung zurückgreifen kann. Von der aktuell noch so engen Situation im unteren Tabellenklassement, wissen natürlich aber auch die Paunsdorfer und werden ihrerseits alles dafür tun, um wenigstens am Ende mit einem Unentschieden, wieder heim zu fahren. Die Gastgeber sollten also mit aller eigener Übersicht, diese Begegnung rundum gestalten und am Ende auch egal wie, den zweiten Saisonsieg erzielen.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - ESV Lok Döbeln

Gegen den Absteiger aus Döbeln, dürften die zuletzt so frustrierten Gastgeber der Zweiten des GSC, keinerlei Chancen haben. Einziges Ziel sollte also sein, die erwartete Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten. Die andauernde schlechte Personallage der heimischen Glauchauer, dürfte das Ganze kaum besser machen, wenngleich man dann vielleicht wenigstens doch wieder, zumindest mal vier oder fünf Stammakteure einsetzen kann. Den Gästen wird dies ihrerseits völlig egal sein, denn die sicherlich nicht so geplante eigene Heimniederlage am dritten Spieltag, will der aktuell nur auf Rang drei platzierte ESV Lok, wohl auf jeden Fall gleich wieder revidieren. Keine guten Aussichten darum für die Akteure des Staffelletzten, irgendwie dort unten, wenigstens etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Sich aber schon jetzt gänzlich aufzugeben, sollte sich in den Glauchauer Spielerköpfen, jedoch nicht festsetzen auch wenn es derzeit ganz schwer fällt.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        6. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier       22.11.17 

SCHACHFREUND BECHER, MIT SEINEM ERSTEN GEDENKTURNIERSIEG
Arg enttäuschend, war die diesjährige Resonanz beim Glauchauer Schachclub 1873, als es am feiertäglichen Bus- und Bettag darum ging, das traditionelle Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier 2017, würdevoll zu begehen. Ganze sieben Vereinsmitglieder, fanden sich in den Räumen des Muldestädters Bahnhofsgebäude, letztendlich dazu an den Brettern ein. Die einsame Favoritenrolle hierbei, hatte da dann auch nur Jens Becher und dieser wurde der Gesauer natürlich genauso, am Ende vollends gerecht. Nur das Sicherheitsremis des Spitzenspielers aus der ersten Mannschaft des Klubs, in der letzten Runde, beschmutzte die ansonsten weiß geblieben Weste, ganz hauchzart. Nach siebenrundigen Schnellschachwettkampf Jeder gegen Jeden, bei einer Bedenkzeit von fünfzehn Minuten pro Spieler und Partie, belegte er so mit 5,5 Punkten, überlegen Rang eins und wurde damit zugleich neuer Gewinner des Wanderpokals. Auf den zweiten Platz kam mit dem einheimischen Jörg Pumpa, Einer aus dem etwa leistungsgleich einzuschätzenden Quintett der etablierten Vereinsspieler, wobei der Glauchauer genauso wie der Sieger, das Turnier ohne jede Niederlage beendete. Seine dabei erzielten 4,5 Zähler und die Tatsache als Einziger den hohen Favoriten ein Remis abgenommen zu haben, reichten somit ganz einfach aus, um den Lichtensteiner Dietmar Nötzel mit einem halben Punkt Vorsprung, auf den Bronzeplatz verwiesen zu haben. Mit seinen am Brett erzielten 3,5 Partiepunkten, kam danach der Vereinspräsident Axel Burkhardt, auf den preislosen undankbaren vierten Platz ein, konnte jedoch damit recht gut leben. Weit weniger zufrieden mit ihren Schachergebnissen an diesem Tag, dürften aber die beiden Niederlungwitzer Akteure Thomas Drauschke (2,5) und Gunar Scholz (1) gewesen sein, wobei der Erstgenannte zumindest das Schlussduell mit seinem Teamkollegen aus der Zweiten des GSC, für sich entscheiden konnte. Der Neueinsteiger Bernd Seth aus Ziegelheim, war zwar angesichts seiner null Punkte auch ziemlich frustriert, bewegte sich leistungsmäßig aber wohl dennoch, durchaus im Rahmen seines derzeitigen Spielvermögens und wird mit Sicherheit in Zukunft schon bald mehr zeigen können, als bei diesem Debütauftritt im kleinen Kreis. 

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        6. Gerhard-Mendrok-Gedenkturnier       22.11.17 

GLAUCHAUER TRADITIONSVEREIN, ERNEUT IM SCHACHGEDENKEN
Nunmehr zum 6. Mal, trägt der Glauchauer Schachclub 1873 am alljährlichen Bus- und Bettag im Freistaat, sein vereinsinternes Gedenkturnier aus. Der namensgebende Vereinspräsident Gerhard Mendrok, ist natürlich auch heuer wieder in Memorial mit anwesend, in den Spielräumen des Klubs an der Rosa-Luxemburg-Strasse der hiesigen Kreisstadt. Los geht es mit den 25-minütigen Schnellpartien im Schweizer System, denn auch wieder ab 10.00 Uhr und mit Sicherheit wird es nach den angesetzten fünf Runden einen neuen Sieger des Wanderpokals geben, da Vorjahresgewinner Rüdiger Schönrock aus Meerane, den Verein in Richtung Rostock verlassen hat. Zu den diesjährigen Favoriten, dürften ansonsten die bekannten Namen zählen und für ausreichend Spannung, ist somit auch wieder gesorgt. Grundlage für die drei Geldpreise, ist natürlich rein materialistisch betrachtet, das Startgeld in Höhe von zwei Euro. Für einen ganzen Schacharbeitstag, aber wohl eher nicht der Rede wert.

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Landkreis Zwickau        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        Runde 4        19.11.17

ERFOLGSLOSER SCHACHSONNTAG, BEI GLAUCHAUER RESERVETEAMS
Den 4. Spieltag abgehandelt, haben die Zwickauer Kreisligamannschaften am diesjährigen Volkstrauertag und natürlich saßen da dann auch die beiden Schachvierer des GSC 1873, an ihren heimischen Wettkampfbrettern des Bahnhofsgebäudes.

Kreisliga Zwickau    GSC III -SV-Post Crimmitschau IV   1,5 : 2,5

Gegen die Crimmitschauer Vierte aus der unteren Tabellenhälfte, war seitens der gastgebenden dritten Vertretung der hiesigen Kreisstädter, natürlich ein Mannschaftssieg eingeplant. Mit einer frühzeitigen Punkteteilung am Spitzenbrett, nach etwa einer Stunde Spielzeit, war dieser Plan auch vollends am Laufen. Für den beteiligten heimischen Teamkäpten Bernd Wollmann, ging das Remisangebot seines Kontrahenten, so auch in Ordnung, da sich zudem an der hinteren Glauchauer Position ein Sieg zu ergeben schien. Nach 90 Minuten Brettkampf war es dann schließlich soweit und der Albertsthaler Ersatzmann Frank Thieme, konnte den ersten Sieg für die Hausherren verkünden. Jedoch blieb es an diesen Tag ferner schon dabei und die Muldestädter Senioren, schauten nach fast drei Stunden Spieldauer, doch etwas frustriert daher. Zuerst musste hierbei der Meeraner Peter Paluch an zwei, nach seiner Gambiteröffnung mit einen Bauern weniger, die Segel gleich zu Beginn der zweiten Wettkampfstunde streichen und am Ende war es an Teamkollege Lothar Gumprecht, welcher seine Partie durch Blättchenfall verloren geben musste. Für den Reinholdshainer Stammakteur am dritten Brett natürlich umso ärgerlicher, hatte er sich doch zwischenzeitlich eine recht gute Stellung erarbeitet und dann auch erst in der Zeitnotphase, etwas die Schachübersicht verloren. Am Schluss triumphierten somit die Gäste zwar glücklich, aber durchaus nicht gänzlich unverdient und hatten eben das Glück des Tüchtigen, diesmal auch auf ihrer Seite. Für das Glauchauer Quartett ist wohl damit schon jetzt der jahrelange Traum vom Kreismeistertitel ausgeträumt, was der Blick auf die Tabelle mit Rang vier, bei ganzen vier Teamzählern und soliden neun Brettpunkten, einfach nur schmählich genau bestätigt. Die Pleißentaler hingegen, freuen sich über ihren derzeitigen Bronzeplatz im Gesamtklassement, hinter den Vereinskollegen von der eigenen fünften Vertretung, sicherlich umso mehr.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SG Motor Thurm I   0,5 : 3,5

Letztendlich doch mehr oder weniger chancenlos, war das Muldestädter Quartett des GSC IV, beim dritten Heimauftritt in dieser Saison. Allein dem spielstarken Spitzenbrett mit Rainer Raabs, war es schließlich vergönnt, wenigstens den halben Ehrenpunkt in dieser Begegnung mit den Tabellenersten, erzielt zu haben. Ansonsten zeigten die Thurmer Gäste, abermals eine geschlossene Mannschaftsleistung, gegen eines der beiden Teams aus der hiesigen Kreisstadt. Bereits nach nicht einmal einer Stunde der verbrauchten Bedenkzeitregelung, musste da der junge einheimische Benjamin Schnabel an Position zwei, seinen weitaus stärkeren Gegenüber, die Hand zur Aufgabe reichen. Auch beim Spontaneinsatz des zweiten Glauchauer Ersatzmannes, Frank Haselhuhn am letzten Brett, gingen die Lichter in seiner Partie, nach einem Figurenverlust relativ frühzeitig, nach etwa 100 Minuten Wettkampfdauer aus. Dem doch wieder ganz solide erscheinenden Partieauftritt des einheimischen Tim Seifert an drei, war es jedoch leider endgültig vorbehalten, die Aktiven aus dem Mülsengrund klar und sicher, auf die Siegergerade einbiegen zu lassen. Dabei musste der Nachwuchsjoker, im Endspiel leider gleich eine ganze Figur geben und trotzdem ging sein Brettkampf nach fast drei Stunden, mit der inzwischen dritten Niederlage für das Gastgeberquartett, eindeutig zu Ende. Der bis dahin immer noch hoffende Meeraner an Position eins, konnte hiernach dem Remisangebot seines Thurmer Kontrahenten, ohne jedes Schuldgefühl nachgeben. Mit diesem Kantersieg der Motorelite thronen diese nunmehr den je, eindrucksvoll an der Tabellenspitze, währenddessen es die Muldestädter Vierte nicht verhindern konnte, bei weiterhin nur zwei Mannschaftspunkten und auch den gleichen 5,5 Brettzählern wie  der Zwickauer SC IV, mit diesem gemeinsam, die „Rote Laterne“ derzeit in den Händen halten zu müssen.

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Landkreis Zwickau        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        Runde 4        19.11.17

WETTKAMPFPARTIEN, INNERHALB DER LANDKREISSTAFFEL
Mittendrin in der aktuellen Punktspielsaison des hiesigen Zwickauer Schachkreises, ist man derzeit dann also auch bei den zwei Glauchauer Vertretern vom GSC 1873. Am morgigen Sonntag haben hierbei, sowohl die Dritte als auch die Vierte des Vereins, einen  gemeinsamen Heimauftritt in den Spielräumen des Muldestädter Bahnhofsgebäudes, wo die Bretter wiederum punkt 9.00 Uhr freigegeben werden.

Kreisliga Zwickau    GSC III -SV-Post Crimmitschau IV

Ihren Erfolgsweg weitergehen, wollen die Mannen der Muldestädter Dritten, selbstverständlich auch in dieser Begegnung mit den Crimmitschauer Gästen, des Post-SV IV. Dabei sollte der Tabellensiebente aus der benachbarten Pleisestadt, im Prinzip kein Hindernis sein. Trotzdem müssen die Glauchauer Senioren natürlich dennoch, konzentriert in der heimischen Kulisse zu Werke gehen, um am Ende ihren dritten Saisonsieg einzufahren. Hierbei völlig egal sein dürfte zudem, ob der Stammvierer wieder einmal an den Brettern sitzt, oder nicht. Die überwiegend jungen Leute der Crimmitschauer, werden sicherlich ebenso, ihr Bestes dafür geben, nicht also arg unter die Räder zu kommen und denn auch ein Stück weit entgegen halten zu können.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - SG Motor Thurm I

Bei ihrer erneuten Heimaufgabe, dürfen die Glauchauer Akteure der vierten Vertretung, den großen Favoriten und Staffelprimus der Ersten aus dem Mülsengrund, natürlich gerne ein Bein stellen. Eine richtig anspruchsvolle Aufgabe, also für die Hausherren. In Bestbesetzung und vielleicht auch mit dem gewissen Glück des Tüchtigen, könnte man sodann am Ende dieser Begegnung, durchaus zu einer Punkteteilung gekommen sein. Die Routiniers dieser Kreisliga seit Jahren, werden sicherlich ihrerseits alles dafür tun, ihre Vormachtstellung auch gegen diesen Kreisstädtervierer, erneut zu beweisen. In der Vorsaison jedenfalls, gelang dies unter Mithilfe der Gastgeber auch noch knapp und mal sehen, wie es denn heuer ausgeht.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 3        12.11.17

LEIDER NUR ERSTE DES GSC, MIT BEFREIUNGSSCHLAG
Mit der dritten Punktspielrunde, herrscht nunmehr allmählich wieder der Schachalltag im Freistaat vor. Für die beiden Vertretungen des Glauchauer SC 1873 allerdings, ging es hierbei schon mal um wichtige Saisonzähler, im Hinblick auf den erneuten Klassenerhalt am Ende.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SG Leipzig IV   5,5 : 2,5

Inwieweit man mit dem angestrebten ersten Mannschaftserfolg, in der Tabelle nach oben rutschen kann, war der Kreisstädter Ersten, gegen den Staffelletzten von der SG Leipzig VII, in der Tat völlig egal, Hauptsache die zwei Teampunkte sind dann gebucht. Die Hausherren mussten hierbei zwar erneut mit Ersatz antreten, aber mit nur dem einen neuen Spieler an acht, hielt sich das Ganze schon mal in Grenzen. Auf Seiten der angereisten Messestädter dagegen, mussten gleich drei Bretter ersetzt werden und dabei musste die Position vier, sogar gänzlich unbesetzt bleiben. Somit gingen die Gastgeber, dank diesem kampflosen Punktgewinnes von Benjamin Benicke, mit 1:0 in diese Begegnung, in den Vereinsräumen des Muldestädter Bahnhofsgebäude. Diesen Faustpfand wollten und sollten sich die Glauchauer, an diesem Tag auch nicht mehr wegnehmen lassen, wenngleich die Leipziger nach fast drei Stunden Spiel, an sieben zum Ausgleich kamen. In Zeitnot, hatte sich dort der Niederlungwitzer Thomas Drauschke, selbst in Nachteil gebracht und konnte letztlich den Sieg seines starken Kontrahenten, leider nicht mehr verhindern. Mit einer beidseitig recht friedlichen Partieübereinkunft am letzten Brett, trennte man sich dort nach mehr als 200 Minuten, mit einem Remis. Für den Exstammspieler Ralf Wegner aus der Muldestadt, ging der halbe Punkt gegen die weibliche Aushilfe in den SG-Reihen, durchaus in Ordnung. Von nun an jedoch, kam endgültig die Zeit der Glauchauer. Zeitmäßig fast gleichzeitig, beendete zuerst der Gesauer Sven Weigand am Spitzenbrett seine Partie nach fast 21monatiger Siegabstinenz, problemlos sicher mit einem ganzen Punkt und im Anschluss daran war es an Jörg Pumpa, den nächsten vollen Bretterfolg an Position sechs einzufahren. Der letztgenannte Mannschaftsleiter, holte sich hierbei zunächst die Qualität seines Gegenübers, bevor dann mit einer Mattdrohung, diesen zur Aufgabe zwang. Trotz der eigenen Zeitprobleme, gelang es nach vier Stunden intensiven Brettkampfes, schließlich auch Lutz Köhler an drei, seine Partie mit zwei Mehrbauern, sogar durch ein Schachmatt zu beenden. Mit diesem erlösenden Zwischenstand von 4,5:3,5 im Rücken, beflügelte es auch Jens Becher am zweiten Brett, noch um so mehr, seinerseits das Optimale zu holen. Der Gesauer nutzte dazu seine beiden Freibauern hemmungslos aus, um den Gästeakteur noch Mitte der fünften Wettkampfstunde, gänzlich an die Wand zu spielen. Den Schlusspunkt allerdings, setzten noch einmal die Leipziger ihrerseits, wenngleich die zweite Dame in den SG-Reihen, einfach nur noch zur Resultatsverschönerung, beitragen konnte. Für den beteiligten Ronny Seifert vom GSC, waren die Messen dann somit nach etwas mehr als fünf Stunden gelesen, wobei der gegnerische Mehrbauer, sicherlich nicht nur mitentscheidend dafür war. Angesichts des klaren 5,5 : 2,5 Mannschaftserfolg seines Vereins, trat jedoch wohl auch der Callenberger, mehr oder weniger, seine Heimreise ganz glücklich an. Fürs eigene Team stehen ja nunmehr immerhin 2:6 Mannschaftszähler im aktuellen Staffelklassement, mit dazu guten zwölf Brettpunkten und damit verbundenen Rang sieben. Die Gäste aus der Messestadt indes, zieren weiterhin punktlos das Tabellenende.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - USG Chemnitz III   3,5 : 4,5

In dieser sicherlich schon mitentscheidenden Begegnung mit der Dritten von der USG aus Chemnitz, standen somit natürlich sowohl der heimische Glauchauer Tabellenvorletzte, als auch die Gäste welche mit der aktuellen „Roten Laterne“ in dieser Staffel angereist waren, schon mal unter gewissen Erfolgsdruck. Mit der derzeitig wohl stärkst möglichen Formation, wollten die Spieler der Zweiten des GSC, mit ihren insgesamt gleich drei Aushilfen, zumindest alles daran setzen, den erlösenden Punktezweier hierbei, denn auch zu holen. Die Chemnitzer Ersatz ihrerseits, standen dem mit einem eigenen Stammsechser und zwei durchaus nicht so schlechten Ersatzleuten, kaum nach. Mit einem friedlichen Remis am 2. Brett, durch den Niederlungwitzer Gunar Scholz, noch innerhalb der ersten Wettkampfstunde, hielten sich die beiden Teams, aber erst einmal noch sehr bedeckt. Der schön heraus gespielte Sieg vom Meeraner Rainer Raabs an Position sechs, etwa 20 Minuten später, spielte den Gastgebern jedoch ganz ordentlich in die Karten und die fast gleichzeitige Punkteteilung an drei, schien diesen positiven Trend Spielergebnistrend, weiter zu bestätigen. Für den zuletzt so unglücklichen agierenden Andre Martin aus Johnsdorf, geht dieser Teilerfolg durchaus in Ordnung. Mit dem Dameverlust des heimischen Bernd Wollmann allerdings, schlug die Bombe der Gäste wie aus heiteren Himmel, nach nicht einmal 100 Spielminuten, sodann aber krachend am 7. Brett ein. Für den Oldie im Muldestädter Achter, ganz  besonders bitter, da dies völlig unnötig und einfach eben mal nur so stehengelassen. Das zweite Blackout des Tages im heimischen Bahnhofsgebäude, nach etwas mehr als zwei Stunden Wettkampfdauer, ereilte den dritten Ersatzmann des GSC, Peter Paluch aus Meerane, am benachbarten letzten Brett, sogar angesichts seines möglich erscheinenden Partiegewinnes, noch weit schlimmer. Den zwei beteiligten Chemnitzern, war diese Situation natürlich vollkommen egal, sorgten sie doch damit, wohl für die grundlegende Wende, zu Gunsten ihres eigenen Teams. Das nächste und zugleich auch letzte Remis, durch den zweiten Niederlungwitzer Knut Ludwig an Position vier, brachte fast schon folgerichtig, allein die Gäste dem so wichtigen Mannschaftssieg, wieder etwas näher. Zu früh hatte dafür das heimische Spitzenbrett, die Qualität eingebüßt und somit war es für den Glauchauer Kapitän Dietmar Nötzel, nicht mehr möglich, seine Partie irgendwie noch halten zu können. Nach fast 200 Minuten allen Bemühens dahingehend, gab der Lichtensteiner letztendlich auf. Am Ende half der späte Figurengewinn des Albertstaler Axel Burkhard, also nur noch dahingehend, um gewisse Ergebniskosmetik für die Hausherren zu gestalten. Im Spielformular selbst jedenfalls, stand damit schwarz auf weiß, der knappe Gästesieg mit 4,5 : 3,5, zu Buche. Den Kreisstädtern, stehen damit nunmehr unruhige Zeiten bevor, will man sich denn am Saisonende, nicht aus dieser Spielklasse verabschieden. Mit ihren 0:6 Mannschaftszählern und den 8,5 Brettpunkten, bedeutet dies eben, ganz einfach nur den letzten Tabellenplatz in dieser Bezirksklassestaffel. Die Chemnitzer hingegen, können derweil auf Rang sechs rangierend, wieder etwas ruhiger schlafen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 3        12.11.17

WETTKAMPFALLTAG MIT DER DRITTEN SCHACHRUNDE IM FREISTAAT
Nunmehr doch immer mehr Fahrt aufnehmend, steht für die Mannschaftsachter des SVS, der dritte Punktspieltag am Sonntag ins Haus. Die Wettkämpfe an den Schachbrettern beginnen traditionell punkt 9.00 Uhr vor Ort, in den jeweiligen Spiellokalen. Die beiden immer noch punktlosen Teams der GSC 1873, haben hierbei zum zweiten mal Heimrecht und stehen so mit Sicherheit im Glauchauer Bahnhofsgebäude, unter mächtigen Erfolgsdruck.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SG Leipzig VII

Mit der 7. Mannschaft der mächtigen Leipziger Schachgemeinschaft, steht von der Papierform her zumindest mal ein schlagbarer Gegner ins Haus, an der Rosa-Luxemburg-Strasse 1 der hiesigen Kreisstadt. Daraus muss die Erste des Glauchauer SC 1873, eigentlich „nur mal was Machen“, aber angesichts der aktuellen Spieler Präsenz in den eigenen Reihen der Gastgeber, ist diese Aufgabe ungleich schwerer umzusetzen. Erneut macht allein schon das Fehlen des vierten Stammbrettes mit dem Remser Peter Nagorny, weiter sorgen. Die große Hoffnung der Muldestädter ist es aber, das vielleicht der sogenannte „Platzhalter“ im Team, der Niederlungwitzer Steffen Köhler an Position drei, die Lücke etwas schließen könnte. Zumindest wäre es eine echte Option, in diesen Heimkampf eine Chance auf die ersten Saisonzähler, zu besitzen. Die noch ebenso punktlosen Messestädter, werden natürlich ihrerseits genauso alles dafür tun, diesen sicherlich schon mal erste kleinen Abstiegskampf in der laufenden Serie 2017/18, erfolgreich zu gestalten. Ordentlich Dramatik also für die beteiligte sächsische Schachgemeinde, hier wie da.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - USG Chemnitz III

Wie eigentlich schon vor der Saison erwartet, gilt es Für die Hausherren der zweiten Glauchauer Schachvertretung des Vereins, diese sicherlich mitentscheidende Begegnung gegen der dritten Reihe der USG aus Chemnitz, unbedingt für sich zu gestalten, egal wie.  Ganz wichtig ist es natürlich, dann auch die stärkste Formation, an die heimischen Bretter zu bringen. Hierbei spielt aber die aktuelle Spielerproblematik der Muldestädter, schon mal ein äußerst wichtige Rolle bei den Gastgebern. Ist nur zu hoffen, dass man diese hohe Hürde einigermaßen nehmen kann. Mit etwas Glück und dem bestmöglichen eigenen Schachvermögen aller eingesetzten GSC-Akteure, sollte das durchaus gelingen. Umgekehrt wird wohl erst mit dem Eintreffen des tabellenletzten Leidensgenossen klar sein, welche Chancen auf die wichtigen zwei ersten Mannschaftspunkte, letztendlich dann auch bestehen. Beide Teams also ordentlich mit dem Rücken zur Wand stehend, werden somit alles geben und die Wettkampfspannung ist sicherlich auch dementsprechend hoch, im Glauchauer Bahnhofsgebäude.

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Landkreis Zwickau        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        Runde 3        05.11.17

ÄUSSERST ERFOLGREICHE, GLAUCHAUER KREISLIGAAUFTRITTE
Die dritte Schachrunde im Zwickauer Landkreis ging heuer, Anfang November über die Bühne. Für die beiden Teams des beteiligten GSC III und IV, bedeutete dies auswärts bzw. daheim zu punkten.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau VI - GSC III   1 : 3

Standesgemäß wollte die Glauchauer Dritte, ihren Gastauftritt bei der 6. Mannschaft des Muldentaler Großverein, nach den völlig verpatzten heimischen Spitzenspiel von vor fünf Wochen, dann natürlich doch schon wieder gestalten. Gegen das überwiegend feministisch besetzte Quartett der Gastgeber, reisten die alten Herren aus der hiesigen Kreisstadt, zwar letztlich nur mit drei Stammleuten an, hatten aber durchaus stärksten Ersatz im Gebäck. Auch der Tabellendritte, musste zudem zwei Aushilfen aufbieten und damit erleichterte sich die Sache im Ganzen, letztlich auch noch  etwas. In souveräner Manier, zwar unter gewisser Mithilfe des einzigen männlichen Akteur in den Reihen der Hausherren, beendete der Meeraner Peter Paluch am 2. Brett, nach knapp 90 Minuten Dauer, seine Partie sodann erfolgreich. Wieder einmal in seine scheinbar abgestellten Schwächen, verfiel diesmal dafür allerdings Teamkollege Willi Opitz an Position drei, denn nach 150 Minuten ausgeglichenen Partieverlaufs, fiel beim Glauchauer so einfach mal das Blättchen an der Schachuhr. Damit glichen die Wilkau-Haßlauer zugleich, diese Begegnung erst einmal wieder zum 1:1 aus. Mit dem Glück des Tüchtigen, konnte alsdann aber Ersatzmann Frank Thieme, für seinen GSC 1873, die Weichen nach etwa drei Stunden Wettkampfzeit, erneut auf den anvisierten Erfolgskurs stellen. Ein gehöriges Stück Arbeit war es jedoch für den Teamkäpten der Gäste schon noch, bevor er fast eine weitere Stunde später, den Sieg mit seinen Mehrbauern im Endspiel, am Spitzenbrett sicher stellen konnte und damit seine Gegnerin endgültig in die Knie zwang. Mit diesem sogenannten Arbeitssieg von 3 : 1, eroberte man sich nach dem zwischenzeitlichen Absturz auf Rang sechs der Kreisligatabelle, postwendend wieder den angestammten zweiten Platz, hinter der Thurmer Ersten und steht dort nunmehr bei 4:2 Mannschaftszählern mit insgesamt 7,5 Brettpunkten. Für die Hausherren des SVM VI, geht es dagegen wieder zwei Plätze nach unten im Zwischenklassement, auf Rang fünf.          

Kreisliga Zwickau    GSC IV - Zwickauer SC IV   3 : 1

Nach dem doch recht holprigen Saisonstart, stand eigentlich nur das eine Ziel auf dem Programm dieses zweiten Heimspiels der Muldestädter Vierten, in den Vereinsräumen an der Glauchauer Rosa-Luxemburg-Strasse, zwei Mannschaftspunkte müssen nunmehr her. Dafür war der Zwickauer Nachwuchsvierer, eigentlich wie gemacht und am Ende konnten es die Gastgeber auch ganz genauso umsetzen. Als Erster eröffnete der junge Tim Seifert den Siegesreigen am letzten Brett, wo das Erfolgstalent des GSC, seinen etwa gleichaltrigen Gegenüber keine Chance lies und schon nach kaum mehr als dreißig Minuten Spieldauer gewann. Auch nur ganze zehn Minuten später verzeichnete Benjamin Schnabel aus der hiesigen Kreisstadt, trotz einer Figur weniger, ein Schachmatt an seiner Position drei. Leider erneut ohne das gewisse Quäntchen Glück, verlor alsdann der Glauchauer Benjamin Schöltzke seine Partie an zwei, nachdem er den Gewinnzug ausgelassen hatte und zugleich auch noch die eigene Dame verloren gab. Somit stand es nach etwa anderthalb Stunden Wettkampfgeschehen zwar nur noch 2:1 für die Hausherren, aber letztendlich sicherte das Spitzenbrett des GSC, das verdiente 3 : 1 Endresultat, nach bereits nur ganzen 100 Spielminuten ab. Problemlos nutzte hierfür der Meeraner Rainer Raabs, seine schnell gewonnene Qualle, zum nie gefährdeten Partiegewinn aus. Dieser erste Saisonerfolg des hiesigen Schachclubs, verhilft also dann wie erhofft die „Rote Laterne“ an die Vierte der Trabantstädter zu geben und eigens mit 2:4 Mannschaftspunkten, bei fünf Brettzählern, den vorletzten Tabellenrang, damit erklommen zu haben.

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Landkreis Zwickau        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        Runde 3        05.11.17

SCHACHRUNDE DREI IM LANDKREIS
Ihren dritten Spieltag im Visier, haben die Viererteams in und um Zwickau herum, am ersten Novembersonntag ab 9.00 Uhr vor Ort. Für die Vertreter des Glauchauer Schachclub 1873, gilt dies natürlich genauso, wie für die restlichen acht Mannschaften des hiesigen Landkreises.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau VI - GSC III

Mit der eigenen großen Schmach der bitteren Heimniederlage gegen die Thurmer Erste im Gebäck, müssen sich die Mannen der Glauchauer Dritten, an diesem Spieltag nunmehr in Wilkau-Haßlau, versuchen zu rehabilitieren. Gegen die dortige sechste Vertretung des gastgebenden SVM, sollte das eigentlich auch möglich sein, wenngleich dieser überwiegend weiblich besetzte Vierer, nie zu unterschätzen ist und dies aktuell mit den dritten Tabellenrang verknüpft ist. Im Vorjahr jedenfalls, reichte es für die Muldentalerinnen, immerhin mal zu einem 2:2, gegen die Senioren aus der hiesigen Kreisstadt. Gewarnt ist man als somit beim GSC und mal sehen, ob es diesmal wieder zu einem Gästesieg am Ende reicht.    

Kreisliga Zwickau    GSC IV - Zwickauer SC IV

Daheim hoffentlich wieder mit voller Besetzung, sollte der erste Saisonsieg 2017/18, für das Glauchauer Nachwuchsquartett aus der vierten Reihe des Vereins, nunmehr aber endlich mal her. Mit den Zwickauer Jugendvierer, scheint der Gegner jedenfalls optimal zu sein, aber dennoch muss man auch hier erst einmal gewinnen. Trotz der leichten Unsicherheit wo man nunmehr eigentlich steht, steckt genug schachliche Kompetenz im Team und dies muss nunmehr eigentlich, auch zum gewünschten Erfolg führen. Natürlich werden die Gäste zu ihren bisherigen einen Mannschaftszähler, versuchen den Zweiten dazuzufügen, aber das werden die Hausherren, am Ende mutmaßlich zu unterbinden wissen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 2        22.10.17

GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, AM ENDE DOCH EHER CHANCENLOS
Mit der zweiten Runde, stand am vergangenen Sonntag der nächste Punktspieltag in der aktuellen Schachserie des Freistaates an. Mit Auswärtsaufgaben, hatten es hierbei die zwei Wettkampfteams des Glauchauer SC 1873, zu tun. 

2. Landesklasse Staffel B   SG Leipzig VI - GSC I   5 : 3

Mit nur sechs Spielern, trat die erste Vertretung der Glauchauer, bei der sechsten Reihe des Leipziger Spitzenklubs an und schien damit schon von vornherein auf verlorenen Posten zu stehen. Dementsprechend nur wenig motiviert, ging dieses Rumpfteam des GSC in die Begegnung im Sportforum der Messestadt, auch wenn die Gastgeber zugleich selbst nur vier Stammleute aufbieten konnten, war das heimische Reservequartett, denn wohl immer noch stark genug für einen zweiten Mannschaftssieg. Nach der obligatorischen einstündigen Wartezeit der unbesetzten Bretter drei und vier auf Seiten der angereisten Kreisstädter, führten die Hausherren also bereits klar mit 2:0, bevor sich der Gesauer Jens Becher an Position zwei, fast gleichzeitig, ganz friedlich mit seinen Kontrahenten auf das erste Tagesremis einigte. Sogar nur zehn Züge, aber immerhin knapp zwei Stunden Spieldauer waren dagegen notwendig, als danach Ronny Seifert aus Callenberg, für sein Gästeteam, mittels Figurenfesselungen die Partie am 6. Brett, ganz klar für sich entscheiden konnte und damit zumindest mal kleinere Erfolgshoffungen, in den eigenen Reihen anzuregen versuchte. Die zweite Punkteteilung vom Niederlungwitzer Ersatz Thomas Drauschke am letzten Brett, etwa eine halbe Stunde später, brachte die Muldestädter, sodann aber erst einmal nicht viel weiter. Nach mehr als 200 Minuten Wettkampfdauer, waren es letztlich bereits doch wieder die Leipziger, welche die eigenen Weichen in Richtung der zwei Mannschaftspunkte stellten. Einen drohenden Mattangriff zum Opfer fiel hierbei, leider der beteiligte Muldestädter Lutz Köhler an seiner eigentlich gemeldeten Stammposition fünf und damit hatten dann die Hausherren bereit schon mal vier Brettpunkte eingefahren. Diesmal zu stark war hierbei alte Granddame in den Reihen der heimischen Schachgemeinschaft. Tapfere und noch dazu erfolgreiche Gegenwehr, leistete zwar zu diesen Zeitpunkt Mannschaftskapitän Jörg Pumpa, ein weiteres Brett dahinter, aber Mit einer ganzen Leichtfigur weiniger, war natürlich schon die letztendliche Punkteteilung während der vierten Wettkampfstunde ein schöner Erfolg. Angesichts des nunmehr feststehenden Mannschaftssieg der SG VI, war das abschließende Remis am Spitzenbrett nur noch folgerichtig. Der hieran beteiligte Sven Weigand aus Gesau, hatte mit seiner Gambiteröffnung immerhin so einiges versucht, musste sich aber doch auch damit, eigentlich ganz zufrieden geben. Nach etwas mehr als vier Stunden Dauer, war diese Begegnung des neuen Leipziger Tabellenersten, gegen die nunmehr mit der „Roten Laterne“ verabschiedeten Glauchauer, mit 5 : 3 für die Gastgeber, doch so erwartungsgemäß entschieden. Natürlich lagen die Ursachen an dem Fehlen der beiden wichtigen Stammakteure Peter Nagorny und Bastian Benicke, aber genauso spielt die aktuell dünne gutklassige Spielerdecke des GSC insgesamt, eine fast noch entscheidernte Rolle und diese wird sich wohl wie ein roter Faden durch die gesamte Spielsaison ziehen. Keine schönen Aussichten also, für die Kreisstädter heuer.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B  SV Erzgebirge Stollberg II - GSC II   6 : 2

Beim ersten Tabellenführer der neuen Punktspielserie in Stollberg, reiste die Zweite der Glauchauer zwar wenigstens mit acht Aktiven an, mussten aber erneut gleich drei Stammbretter ersetzen. Die gastgebende Reserve der Erzgebirgler präsentierte sich dagegen in Bestbesetzung und war schon deshalb, klarer Favorit in dieser Begegnung. Lange Zeit sah man dann jedoch fast keinen Unterschied in der schachlichen Qualität der beiden Kontrahenten und so dauerte es auch erst einmal knapp 150 Minuten, bevor die Hausherren an Position sieben, ihren ersten Partieerfolg vermelden konnten. Zu stark, war da der Angriff für den Meeraner Peter Paluch, im Gästeachter. Nur wenig später allerdings, ging es plötzlich Schlag auf Schlag für die Stollberger und dies keineswegs den eigentlichen Brettstellungen geschuldet. Zu viel Nachteil, sah da der Niederlungwitzer Knut Ludwig am 4. Brett, um die Segel hätte sofort streichen zu müssen und Teamkollege Andre Martin nur eine Position weiter vorn, vergab seine klaren Gewinnchancen, sogar von jetzt auf gleich. Ziemlich deprimierend, verlies der Johnsdorfer somit nach seinen Fehlgriff, verständlicherweise diesen sonntäglichen Arbeitsort. In diese Phase hinein, unterbreitete der Glauchauer Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel seinerseits das Remisangebot am Spitzenbrett, welches sein Gegenüber, bei noch völlig offenen Partieausgang, natürlich gerne annahm. Innerhalb von kaum mehr als fünf Minuten, führten die Gastgeber also gleich mal mit 3,5:0,5, diesen doch plötzlich ungleich gewordenen Wettkampf an. Etwa eine Viertelstunde später einigten sich angesichts dieser Tatsachen, wohl auch die Bretter fünf und sechs auf eine mehr oder weniger friedliche Punkteteilung. Für die zwei beteiligten GSC-Akteure Axel Burkhardt und Bernd Wollmann schon eine schöne Sache, schienen doch die heimischen Spieler, ein ganzes Stück stärker eingeschätzt. Denen war es dennoch egal, denn schließlich sicherte man sich damit den eigenen Mannschaftserfolg und führte nunmehr zu Ende der dritten Wettkampfstunde mit 4,5:1,5. Kein Grund also für den zweiten Niederlungwitzer im Muldestädter Team Gunar Scholz, die eigenen klaren Zeitvorteile in ziemlich ausgeglichener Stellung, mit aller Macht in einen Partiesieg noch irgendwie umzuwandeln. Danach dauerte es aber fast weitere zwanzig Minuten, bevor sich der vielversprechende Nachwuchs auf Seiten der hiesigen Kreisstädter, letztlich doch den einen spielentscheidenden Lapsus leistete und damit das durchaus verdiente Remis, nach mehr als drei Stunden guter Schachvorstellung, hergeben musste. Dennoch ein weiterer ganz wichtiger Lernprozess für den jungen Glauchauer Tim Seifert, gerade auch in Richtung wertender Stammakteur, für diese zweite Reihe des Muldestädter Klubs in Zukunft. Den erzgebirgischen Stammachter war es natürlich völlig egal, wie dieser klare 6 : 2 Erfolg am Ende zustande kam, behauptet man sich doch damit weiterhin an der Spitze dieser Bezirksklassestaffel B, währenddessen die Reserve des GSC, ihrerseits auf den vorletzten Tabellenrang abgerutscht ist und die eigenen Punktechancen auch des Weiteren, in der Zukunft suchen muss. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 2        22.10.17

MULDESTÄDTER SCHACHMANNSCHAFTEN, AUCH IN DER FREMDE STARK GEFORDERT
Nunmehr steht dann also für die sächsischen Schachteams, die zweite Runde in der aktuellen Punktspielserie an. Auch am dritten Sonntag diesen Monats, beginnen die Partien natürlich um 9.00 Uhr vor Ort. Ihre ersten beiden Auswärtsaufgaben, haben hierbei die zwei Vertreter des hiesigen Glauchauer SC 1873 vor Augen und die Aufgaben scheinen kaum leichter zu sein als vor fünf Wochen.

2. Landesklasse Staffel B   SG Leipzig VI - GSC I

Nach der durchaus vermeidbaren Auftaktniederlage gegen die da fast gleichstarke Konkurrenz aus Großlehna, wartet bei der Sechsten des Leipziger Schachkrösus, eine weitere erste Standortbestimmung in dieser neuen Saison. Im Prinzip jedoch, wissen die Aktiven der ersten Vertretung des GSC aber schon, dass es heuer in jeder einzelnen Begegnung, um ganz wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt geht. Mit den wohl gleich zwei nicht zu besetzenden Brettern, durch die eigentliche Stammbesetzung mit den Schachfreunden Nagorny und Benicke, wird man also zumindest versuchen, das Ergebnis der eigenen Niederlage in der Messestadt, etwas in Grenzen zu halten. Sicherlich dürfte hierbei aber auch die letztlich Brettbesetzung der Gastgeber, durchaus eine gewisse Rolle für die Glauchauer spielen. Wenn das Team um den neuen Kapitän Pumpa, diesen ersten echten Rückschlag aber moralisch verdaut, sollte der Knoten im weiteren Saisonverlauf, trotz allem noch irgendwann einmal aufgehen. Zu gönnen wäre es den Muldestädtern allemal, wobei hierbei das Glück des Tüchtigen, sicherlich nicht gänzlich unnötig sein dürfte. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SV Erzgebirge Stollberg II - GSC II

Der eigentlich erwartete punktlose Saisonbeginn, gegen die rundum besser besetzten Reichenbrander letztens daheim, dürfte sich wohl auch bei den in dieser Serie scheinbar stärker präsentierenden Mannen der zweiten Stollberger Reihe, serienmäßig weiter fortsetzen. Die bekannten Personalprobleme der Glauchauer Gäste, greifen dabei gerade auswärts, sichtlich noch weit mehr ins Brettgeschehen ein. Mit einem erneuten Rumpfachter ohne die Stammakteure Drauschke, Bergmann und Wegner, dürften wohl wiederrum mindestens vier Mann Ersatz notwendig sein. Die reine Außenseiterrolle auch bei den Erzgebirgler, ist damit schon mal gegeben. Die Hausherren ihrerseits werden nach den Kantersieg in Runde eins, natürlich auch diese zweite Heimaufgabe, zu ihren Gunsten entscheiden wollen. Mal sehen wie achtbar sich da die hiesige Muldestädter Zweite, am Ende aus der Affäre ziehen können.

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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2017/18       21. Chemnitzer Turmopen        30.09. - 03.10.17 

GLAUCHAUER PUMPA, IN CHEMNITZ MIT SCHACHLISCHEN LIMIT UNTERWEGS
Am Ende war es dann offiziell doch nur ein Glauchauer Akteur, welcher die Vereinsfarben des GSC 1873, bei der 21. Auflage dieses Chemnitzer Openturnieres, vertrat. Noch am Vorabend des viertägigen Schachspektakels, musste schweren Herzens der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, krankheitsbedingt, seinen Start absagen und somit blieb Mannschaftskamerad Jörg Pumpa (Elo 1741 / DWZ 1692) als „Letzter Mohikaner“ im 90-köpfigen Teilnehmerfeld übrig. Mit dem ebenso kurzfristigen Ausfall des Hauptschiedsrichter Andre Martin aus Johnsdorf, war es denn nur noch der Meeraner Rüdiger Schönrock, welcher als bekannter Kollege vom 30. September bis zum 3. Oktober, mit an den Turnierbrettern saß und darüber hinaus natürlich auch die vielen anderen bekannten Schachgesichter, im Spiellokal „DAStietz“. Mit der Startnummer 72 ins Rennen gegangen, schlug sich der Technische Leiter des Muldestädter Klubs, alsdann wahrlich nicht schlecht. Dem eingeplanten Auftaktsieg folgte am Samstagabend ein schönes Remis gegen einen ebenso stärker einzuschätzenden Freiberger Akteur. Mit einem gleichermaßen nicht so erwartenden Sieg gegen Schachfreund Hahlbeck vom befreundeten CSC Aufbau ‘95, feierte er am zweiten Spieltag seinen ersten und zugleich aber auch einzigen Bretterfolg mit den weißen Steinen, während dieser Veranstaltung. Eine kleine Lehrstunde gegen das Niederwiesaer Nachwuchstalent Preißler, am gleichen Sonntagnachmittag akzeptierte der Glauchauer, auch im Nachgang mit aller Anerkennung. Das folgende Remis in Runden fünf mit dem Neukirchener Bezirksligaspieler Schröder, schien nach einem frühzeitigen Figurenverlust bereits verloren zu sein, aber mit dem besagten Kampfgeist fand er schließlich zurück ins Spiel und holte sich die Figur zurück. Sowohl am Montagnachmittag, als auch in der feiertäglichen Abschlusspartie, konnte der GSC-Akteur dann noch einmal zwei friedliche Punkteteilungen verbuchen und kam damit am Ende, auf einen guten 64. Platz in diesem Openturnier, bei insgesamt drei Brettpunkten. Als Lohn für dieses auch aus seiner Sicht, zufriedenstellendes Ergebnis von einem Sieg, vier Remisen und doch nur zwei Niederlagen, standen dann zudem noch ein paar Elo/DWZ-Punkte, auf der Habenseite des hiesigen Muldestädters. Der einstige Vereinskamerad und jetzt bei der HSG Uni Rostock spielende Schachfreund Schönrock, erkämpfte in seinen sechs absolvierten Turnierpartien, letztlich 3,5 Zähler seinerseits. Der neue Siegername 2017 nach Beendigung dieser sieben Runden im Schweizer System, lautete schließlich Ebrahim Ahmadinia und der Internationale Meister vom SF Berlin 1903, brachte es hierbei auf 5,5 Zählern. Punktgleich auf Rang zwei folgte der ebenso ungeschlagene heimische Großmeister Mathias Womacka (4/3/0), welcher beim Bundesligisten SK Schwäbisch Hall an den Brettern aktiv ist. Auch die Ränge drei und vier konnten ergebnismäßig da Schritt halten, nur das GM Ilmars Starostits und IM Cliff Wichmann aus Speyer bzw. Aue, über die etwas schlechtere Werberechung, gegenüber den beiden Erstplatzierten verfügten. Ein weiteres Mal mehr beste weibliche Spielerin wurde WIM Claudia Steinbacher von den Rodewischer Schachmietzen, die es auf immerhin 4,5 Zähler brachte. Als bester Jugendlicher ausgezeichnet wurde der Berliner Maximilian Hüls und sein Pandon im Seniorenbereich war der heimische FM Stanislav Azimov von der USG, wobei Beide auf vier Turnierpunkte verzeichnen konnten. In den jeweiligen TWZ-Kategorien, triumphierten letztendlich dann noch die Schachfreunde Marcus Bindig vom SVM Wilkau-Haßlau (>2000) mit 5,5, der Weißenseeer Ingo Voigt (<2000) mit 4,5, Michel Zimmer aus Ludwigsfeld (<1800) mit 4,0 und Timon Bauer vom VfB Schach Leipzig (<1600) mit seinen 3,0 Brettzählern. Anhand all dieser Resultate zeugt es also wieder einmal von der ständigen Wettkampfspannung, egal ob nun ganz vorn oder weiter hinten im diesjährigen Schlussklassement und demzufolge mussten sich auch einige der insgesamt zwölf anwesenden Titelträger unter den neunzig teilnehmenden Schachsportlern, ohne jeden Preis zufrieden geben.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 2        22.10.17

KEINE PUNKTE, FÜR GLAUCHAUS SCHACHVERTRETER AUF KREISEBENE
Mit Spieltag Nummer zwei, hatten es die Mannschaften der Zwickauer Kreisliga, am vergangenen Schachsonntag zu tun. Leider nur wenig Freude konnten hierbei die beiden Mannschaften des Glauchauer Schachclub 1873 verbreiten.

Kreisliga Zwickau    GSC III - SG Motor Thurm I   1 : 3

Trotz stärkster Stammformation, ging das Unternehmen Staffelprimus, gegen die Gastgeber mit den Unschlagbarkeitsnimbus, für dritte Formation der Muldestädter, diesmal vollends in die Hose. Zu stark präsentierte sich an diesem ersten Oktobersonntag, die Thurmer Elite an den eigenen Brettern. Immerhin leisteten die Glauchauer aber gut drei Stunden heftige Gegenwehr, aber am Ende entschieden die Hausherren dieses immer brisante Dauerduell, ganz klar für sich. Mit dem Gastgeschenk des einen kampflosen Punktgewinn am letzten Brett im Rücken, schien nach einer Stunde, endlich einmal alles in die richtige Richtung für das Seniorenquartett des GSC zu gehen. Nach den einen oder anderen Fehler an den mittleren Schachpositionen, musste aber schließlich der Reinholdshainer Lothar Gumprecht an drei, als Erster seines Glauchauer Teams, dann doch die Segel streichen. Das gleiche Schicksal ereilte nur wenig später, genauso Mannschaftskamerad Peter Paluch aus Meerane, am zweiten Brett. Ein verloren gegangener Isolanie, brachte Spitzenakteur Bernd Wollmann, letztlich in seinen Endspiel auf die Verliererstrasse und damit feierten die drei Motorspieler einen grandiosen 3 : 1 Erfolg. Ziemlich deprimiert dagegen, traten die Kreisstädter, ihrerseits die kurze Heimreise an. Wieder einmal waren sie geschlagen worden und dazu diesmal trotz Überzahl und der damit allein schon besten Ausgangslage vor dem allerersten Zug überhaupt. Nun gilt es sicherlich erst einmal Wunden lecken beim Dauervizemeister, aber noch hat diese junge Saison, ja weitere sieben Spieltage. Auch wenn Platz eins nunmehr bereits schon wieder weg ist und die Thurmer auf ihren geliebten Thron sitzen, ist der aktuelle … Rang der Glauchauer mit 2:2 Mannschaftszählern und 4,5 Brettpunkten, eine weiter gängige Ausgangslage um zum Sturm zu blasen.

Kreisliga Zwickau    SSV Fortschritt Lichtenstein II - GSC III   2,5 : 1,5

Nach dem Punktgewinn im Vorjahr, gegen die heuer schlagbar erscheinende Lichtensteiner Reserve, wollte die Vierte der Glauchauer, natürlich gerne mit einem Sieg die Heimreise aus der Nachbarstadt antreten. Angesichts der dann aber kurzfristig nur drei besetzten eigenen Brettern, war dies am Ende jedoch nicht ganz so leicht zu bewerkstelligen, selbst wenn die Gastgeber ihrerseits eigentlich nur zwei aus der starken Stammformation einsetzen konnten. Allein der junge Überflieger aus der letzten Saison Tim Seifert, steuerte mit seinem schön herausgespielten Sieg am letzen Brett, das Maximum als sogenannter Ersatzspieler dazu bei. Dagegen zu wenig an Punkten gab es an den beiden vorderen Positionen der hiesigen Kreisstädter zu vermelden, wo zwar die Meeraner Spitze mit Rainer Raabs zu einem Remis kam, aber diese doch auch recht friedliche Punkteteilung war ganz einfach zu wenig, um den kampflosen Zähler der Hausherren an Position drei ausgleichen zu können. Eine weiter Niederlage des Muldestädter Mannschaftsleiter Benjamin Schöltzke, besiegelte schließlich die knappe 1,5 : 2,5 Niederlage des Nachwuchsteams vom GSC, um „Oldie“ Raabs. Natürlich kann man diese Niederlage auch im Nachgang durchaus als unglücklich bezeichnen, aber dies hilft in der aktuellen Tabellensituation mit Rang zehn, nur herzlich wenig. Wie es besser gehen kann, zeigen da aktuell die Gastgeber des SSV Fortschritt II, welche nunmehr gleich mal Staffelplatz zwei eingenommen haben. Diesen Weg nach oben, dürfte aber auch der GSC IV in Zukunft noch finden, denn letztlich will man ja wieder zu den stärkeren Quartetten im Zwickauer Landkreis zählen und dort gehört man ja auch durchaus hin.

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Landkreis Zwickau        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        Runde 2        01.10.17

ZWEITER SPIELTAG IN ZWICKAUS SCHACHKREISLIGA
Schon bereits zum zweiten Mal an den Wettkampfbretter Platz nehmen, müssen die Kreisligateams der regionalen Zwickauer Schachvereine. Zum aktuellen Mannschaftspunktspieltag 2017/18 müssen dabei natürlich auch die beiden Glauchauer Vertreter, ihr Tageswerk am Sonntagmorgen, ab 9.00 Uhr erbringen.

Kreisliga Zwickau    GSC II - SG Motor Thurm II

Endlich einmal den Bock gänzlich umstoßen, wollen die Mannen der Glauchauer Dritten, heuer gegen die ewig erscheinende Meisterschaftstruppe aus den Mülsengrund. Nach den perfekten, wenngleich auch etwas glücklichen Auftaktsieg gegen die eigene Vierte, sind die Hausherren wieder einmal selbstbewusst genug, diese Feuerprobe zu bestehen. Die 1. Vertretung der Thurmer ihrerseits, wollen natürlich ihren Ungeschlagenheitsnimbus gerade gegen den alljährlich großen Mitkonkurrenten keineswegs hergeben und steuern so, den zweiten Sieg in dieser Serie an. Für die Senioren des GSC, sicherlich nicht nur deshalb eine Herausforderung, aber die schachliche Qualität der Gäste besitzt man wohl allemal. Vier spannende Partien, sind demzufolge schon zu erwarten und mal sehen, wie es am Ende ausgeht.

Kreisliga Zwickau    SSV Fortschritt Lichtenstein II - GSC III

Mit Sicherheit alles besser machen, will das Quartett des GSC IV, in dieser ersten Auswärtsbegegnung der Saison. Bei der Zweiten aus den benachbarten Lichtenstein, scheint dies durchaus möglich. Dabei sprechen nicht nur die Wertzahlen der Glauchauer Gäste dafür, sondern auch das verdiente Unentschieden aus der Vorsaison, wenngleich die Hausherren heuer ordentlich aufgerüstet haben. In Bestbesetzung sollten die Muldestädter dennoch, ihre Chance besitzen, zumindest nicht zu verlieren. Mit einer rundum geschlossenen und bis in die Endphase reichenden guten Mannschaftsleistung, ist dann so manches möglich.

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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2017/18       21. Chemnitzer Turmopen        30.09. - 03.10.17 

REGIONALES SCHACHHIGLIGHT STEHT AN
Wieder einmal ist es soweit, denn das 21. Chemnitzer Turm Open lockt alle Schachenthusiasten aus nah und fern, ins Spiellokal „DAStietz“ der Regierungshauptstadt. Vom 30. September bis zum 3. Oktober erwarten die ausgeloteten neunzig Teilnehmer, nach Einzahlung der heuer 40€ Startgeld, dann erneut sieben Runden im Schweizer System, mit der bekannten Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge, zuzüglich 15 Minuten für restliche Züge und weiteren 30 Sekunden Bonus je Zug. Der veranstaltende Chemnitzer Schachverband, in Zusammenarbeit mit dem Ausrichter vom heimischen TSV IFA und unter Aufsicht des FIDE Schiedsrichter Andre Martin vom Glauchauer SC 1873, sehen dem Ganzen natürlich nunmehr routiniert genug entgegen. Los geht die viertägige Veranstaltung am Samstagmittag und am frühen Dienstagnachmittag, wird die Siegerehrung in acht Preiskategorien, dieses Schachevent 2017 würdig beschließen. Ausreichend spannende Partien werden hierbei sicherlich auch auf die beiden hiesigen Glauchauer Aktiven warten, wobei sich der Lichtensteiner Dietmar Nötzel (Elo 1758) und der Muldestädter Jörg Pumpa (Elo 1741), vor allem auf den einen oder anderen hochklassigeren Gegner freuen dürfen. Mit ihren eher geringen Turnierwertzahlen und den Startlistennummern 69 bzw. 71, streben sie alsdann am Ende somit eine realistische Platzierung in der unteren Abschlusstabelle an. Außerdem treffen Beide, zugleich noch ihren ehemaligen Vereinskameraden Rüdiger Schönrock (Elo2012/28.) wieder. Den Turnierstress von zwei Partien je Spieltag, haben allerdings nicht nur sie, sondern genauso die Favoriten in Form von drei Großmeistern, zwei Internationalen Meistern, sechs FIDE Meistern und der einen Weiblichen Internationalen Meisterin, wobei Schachfreund Pumpa gegen die Letztere, im Vorjahr sogar ein Remis erringen konnte. Man sieht also, der Spannungsbogen ist immer mit dabei.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        Vereinsmeisterschaft        09/17 - 05/18

AUF EIN NEUES, IM GLAUCHAUER VEREINSCHAMPIONAT
Nach einem weiteren schier endlos dauernden Vereinsmeisterschaftsturnier 2016/17, starten die treuen Teilnehmer dieses Ereignis, heuer am morgigen vierten Freitag im September diesen Jahres, in ihre 27. Championshipserie seit der deutschen Einheit im Jahre 1990. Die Rahmenbedingungen bleiben hierbei au diesmal die Gleichen, das heißt es stehen sieben Runden im Schweizer System, bei einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 36 Züge und weiteren 30 Minuten ohne festgelegte Zugzahl bis zum Blättchenfall an. Natürlich hofft der alte und neue Turnierleiter Jörg Pumpa, endlich auch wieder einmal auf einen zügigen Wettkampfverlauf, sodass dann vielleicht schon Anfang Mai der neue Titelträger gekürt sein sollte. Einfach nur schade und eigentlich auch völlig unverständlich seitens des Vereinsvorstandes, ist aber ganz besonders die Tatsache, dass sich heuer erneut zwei Spieler aus der Ersten GSC, nicht mehr dieser Titelserie stellen wollen und damit das allgemeine Grundniveau dieser normalerweise wichtigsten Schachveranstaltung der Glauchauer, weiter dramatisch absinkt. Umso höher anzurechnen ist es dafür der Gesauer Meisterschaftsikone Sven Weigand (2008), das er weiterhin diesem wichtigsten Turnier des hiesigen Muldestädter Vereins, die Treue hält und sich damit selbst immer wieder dem absoluten Druck des „Gewinnens müssen“ stellt, wenngleich das Ganze auch nicht nur an ihm allein festgemacht werden sollte. Mit Sicherheit haben die diesmal nicht angetretenen Vereinsgrößen Peter Nagorny aus Remse und der  Niederlungwitzer Bastian Benicke ihre eigenen Gründe für das Nichtdabeisein, aber der viermalige Titelträger Nagorny und das aufstrebende Nachwuchstalent Benicke, wird mit Sicherheit schon fehlen. Wenigstens der einheimische Lutz Köhler (1824) und zuletzt auf Rang zwei eingekommene Champion 2013/14 ist erneut mit im Teilnehmerfeld vertreten. Wenngleich also heuer zwar nur noch fünfzehn Schachfreunde den Kampf um die Vereinskrone aufnehmen, gehen all diese wiederum enorm motiviert an den Start. Unangefochten die Nummer eins ist hierbei ganz ohne Worte, der bereits genannte Gesauer Titelverteidiger, gefolgt von den Teamkollegen aus der ersten Reihe, Schachfreund Köhler und daneben wohl auch der Technische Leiter des Vereins Jörg Pumpa (1692)aus Glauchau. Gleiches gilt wohl auch noch für das Spitzenbrett des GSC II, Thomas Drauschke (1706) aus Niederlungwitz. Im breiten Mittelfeld mit kleinen Außenseiterchancen au vordere Platzierungen, sollten sodann die beiden Niederlungwitzer Gunar Scholz (1555)und Knut Ludwig (1492), die Glauchauer Rainer Bergmann (1535) und Axel Burkhardt (1461), sowie der Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1502) sein, wobei Letzter wohl aber zuallererst seinen dritten Seniorenmeistertitel in Folge anstreben dürfte. Dieses werden aber sicherlich gerade die eigenen Mannschaftskameraden aus der Zweiten des GSC, Schachfreund Bergmann und Burkhardt verhindern wollen. Treue Vereinsmeisterschaftsakteure sind aber erneut auch die zwei Meeraner Rainer Raabs (1434) und Peter Paluch (1279), sowie Bernd Wollmann (1405) und Jochen Ackermann (1284) aus der hiesigen Muldestadt. Um den Nachwuchstitel hingegen kämpfen diesmal ganz allein, Tim Seifert (1167) und Benjamin Schöltzke (1015) aus Glauchau. Somit hat auch ein Jeder seine eigenen kleinen oder größeren  Herausforderungen zu meistern und macht diese Titelserie auch heuer wieder, durchweg interessant. Die Paarungen der ersten Runde lauten dann so: Ludwig - Weigand, Köhler, L. - Burkhardt, Raabs - Drauschke, Pumpa - Wollmann, Ackermann - Scholz, Bergmann - Paluch, Seifert, T. - Nötzel und Schöltzke - spielfrei, die Bretter sind somit freigegeben.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 1        17.09.17

ERWARTWETER PUNKTLOSER SAISONSTART, BEI  DEN GLAUCHAUER SCHACHTEAMS
Zum Saisonauftakt der Punktspielserie 2017/18, saßen sich die sächsischen Wettkampfachter, am vergangenen Sonntag an den Schachbrettern gegenüber. Mittendrin auch die beiden Glauchauer Mannschaften des GSC 1873, welche ihr gemeinsames Heimspieldebüt, in den Vereinsräumen des Muldestädter Bahnhofgebäudes hatten. Dabei ging es für die Erste in der 2. Landesklasse um Punkte und für die Zweite war es die 1. Bezirksklasse der Region Chemnitz, in welcher man sich beweisen durfte.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SK Großlehna   3,5 : 4,5

Gegen die nicht in Bestbesetzung angereisten sechs Männer und zwei Frauen aus Großlehna, sah der eigentliche Stammachter der Glauchauer Gastgeber, eine dennoch gewisse Chance auf vielleicht den einen ersten Mannschaftspunkt. Mit dem allerdings überraschend schnellen Ende am Spitzenbrett, zeigten die Gäste aber ihrerseits eindrucksvoll, in welche Richtung es letztlich  dann doch gehen sollte. Für den beteiligten Gesauer Sven Weigand, erwies sich das Stellen der eigenen Fallen als nicht ausgereift genug, sodass die Gegnerin die Gunst der Stunde, für ihre persönlichen Hinterhalte nutzen konnte. Damit stand es nach einer guten Stunde, 1:0 für die Grenzgänger in Richtung Sachsen-Anhalt. Das folgende friedliche Remis an Position vier, mit den einheimischen Lutz Köhler, veränderte daran natürlich Ergebnistechnisch, nach etwa 130 Minuten Partieverlauf, auch nichts. Erst der glückliche Sieg seines Teamkollegen Jörg Pumpa am 7. Brett der Muldestädter, brachte den GSC-Achter zurück ins Spiel. Nach einem relativ unspektakulären holländischen Gefecht von Ronny Seifert aus Callenberg an sechs, sowie der weiteren sicheren Punkteteilung durch den Gesauer Jens Becher an zwei, ging es dann plötzlich nach etwa zweieinhalb Stunden Wettkampfgeschehen, sogar wieder gänzlich andersherum. Positiv schuldig dafür, war der schön heraus gespielte Sieg des Remser Peter Nagorny, am dritten Brett der Glauchauer Hausherren. Beim nunmehrigen neuen Zwischenstand von 3,5:2,5 zu Gunsten der heimischen Kreisstädter, anfänglich der vierten Wettkampfstunde, sah es also ganz gut für sie aus. Mit den letztendlich aber dann doch zwei chancenlosen Endspielkämpfen der beiden Niederlungwitzer Bastian Benicke und Thomas Drauschke, an den gastgebenden Bretter sechs und acht, besiegelten die wahrscheinlich nicht nur an diesem Tag stärkeren Aktiven des SK Großlehna, schließlich das vergebene mannschaftliche Unentschieden, aus Sicht des angetretenen GSC 1873. Am Ende stand nach gut vier Stunden, mit dem 3,5:4,5 Resultat auf dem Spielberichtsbogen, dann doch die befürchtete dritte Niederlage im fünften Spiel der Glauchauer, gegen den permanenten Aufstiegskandidaten in dieser Leipziger Landesklassestaffel fest. Trotz allem, nahm man es seitens der ersten Reihe der Gastgeber, relativ gelassen hin, auch wenn man natürlich weiß, wie wichtig jeder Teampunkt im heuer angesagten Abstiegskampf, gerade zum Schluss hin zählen dürfte. In der ersten Staffeltabelle der Saison, rangieren sich die hiesigen Muldestädter, dann also zunächst einmal auf den 7. Platz ein, währenddessen die Großlehnaer auf Rang vier in diese Punktspielserie 2017/18 starten. Weiter geht es für Beide indes, auf jeden Fall Ende Oktober, dann mit dem zweiten Spieltag.  

Spielbezirk Chemnitz 1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SV Eiche Reichenbrand III   3 : 5

Beide Teams, hatten in dieser Eröffnungsbegegnung der neuen Bezirksklassesaison, arge Besetzungsprobleme. Mit vier Mann Ersatz auf beiden Seiten, war die Reichenbrander Dritte wohl trotz allem, schon noch in einer Art Favoritenstellung zu sehen. Für die Hausherren der Zweiten, mussten sich gerade die Vereinskameraden aus der Zwickauer Kreisliga sodann folglich, gegen den weit stärkeren Spielerfundus der Gäste erwähren. Mit einem schnellen Remis nach nur gut 30 Minuten lauen Spiels, begann man aber dennoch heuer, nur sehr vorsichtig diesen  Mannschaftskampf bei den Gästen. Für den beteiligten Niederlungwitzer Gunar Scholz an Position zwei, sicherlich eine optimale Lösung, an diesen frühen Sonntagvormittag. Bereits mit der nicht beherrschbaren Französischvariante des Glauchauer Spitzenbrettes jedoch, gelang es den Eicheakteuren ihrerseits, dieses Duell in die geplante Erfolgsspur zu leiten. Für den betroffenen Lichtensteiner Teamkäpten Dietmar Nötzel, sicherlich keine besonders gute Vorbildwirkung auf die eigenen Vereinskameraden, nach etwas mehr als 90 Minuten Dauer in diesem Wettkampf. Diese gaben sich dann zwar alle Mühe, aber mehr als drei Punkteteilungen an den Brettern drei bis fünf, sprang zunächst nach etwa zweistündiger Wettkampfdauer, für die Gastgeber des GSC nicht heraus. Mehr oder weniger, waren die Remisen vom Niederlungwitzer Knut Ludwig und vom Albertsthaler Axel Burkhardt, sowie dem Meeraner Ersatz Rainer Raabs, daher wohl seitens der Gäste auch als ganz gut gewollt anzusehen. Der sich abzeichnende zweite Partieverlust, des heimischen jungen Ersatzspielers Tim Seifert an Position acht, brachte die Reichenbrander ja genau dorthin, wo sie in  dieser Begegnung hin wollten. Nach knapp 150 Minuten tapferer Gegenwehr des Muldestädters und einem ganzen Turm weniger, war es dann letztendlich soweit und die Randchemnitzer führten danach also bereits klar mit 4:2, in dieser inzwischen schon vierten Auflage der beiden Vertretungen gegeneinander. Eine knappe Stunde später vermeldeten die beiden Aushilfen Bernd Wollmann und Peter Paluch, ihrerseits die restlichen zwei Punkteteilungen des Tages, an den heimischen Brettern sechs und sieben. Glück und Pech lagen hierbei gerade beim Meeraner Senior ganz eng beieinander, hatte er doch die Zeitüberschreitung seines Gegenübers nicht reklamiert und dieser willigte dann wenig späterer, trotz klaren Stellungsvorteils, in das Remisangebot des Glauchauer, dennoch fairerweise zum Schluss hin ein. Ein gebührendes Lob, galt also diesmal besonders den drei Ersatzleuten im Muldestädter Achter, mit ihren überraschend guten Einzelergebnissen. Die im Vorfeld prognostizierte, hohe Heimniederlage wurde es alsdann deswegen nicht und somit kann das Team des GSC II, sicherlich ganz gut mit der eigenen 3 : 5 Niederlage zum Saisonauftakt leben. Ein erster achter Tabellenplatz in dieser Chemnitzer Staffel B, lässt allerdings noch auf so gar nichts schließen. Für die Eichespieler beginnt es heuer indessen genau dort, wo man letztens mit Rang drei, schon mal aufgehört hatte. Mal sehen wie die ganze Sache, dann in fünf Wochen wohl weiter geht.

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Schachverband Sachsen        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        runde 1        17.09.17

VORRAUSSICHTLICHE ACHT SCHWERE SCHACHMONATE, FÜR DIE ZWEI KREISSTÄDTER PUNKTSPIELTEAMS HEUER
Wieder relativ normal in die neue Saison 2017/18, starten die legendären Mannschaftsachter des SVS im Freistaat. Für die Vertreter des Glauchauer SC 1873, beginnt das Ganze gleich mal mit zwei Heimspielen im Spiellokal des Bahnhofsgebäudes, in der Rosa-Luxemburg-Strasse  1 der hiesigen Muldestadt. Die Spielklassen der beiden Teams sind hierbei eine weitere Serie lang, für die Erste des Vereins die 2. Landesklasse Sachsen und für die Zweite die 1. Bezirksklasse Chemnitz. Als oberste Devise auch heuer wieder, zählt sodann der erneute Klassenerhalt hier wie da und die erste Möglichkeit dies gleich mit den einen oder anderen Mannschaftspunkt zu untermauern, ist wie immer ab 9.00 Uhr vor Ort an den Brettern gegeben.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I – SK Großlehna

Schon erwartungsgemäß nichts Neues in punkto Staffeleinteilung und damit verbundener Leipziger Gegnerschaft, gilt für die Akteure der 1. Vertretung Glauchaus. Dennoch dürfte es nach dem am Ende zwar souverän erscheinenden 8. Platz mit zuletzt in dieser 2. Landesklasse Staffel B, doch eine scheinbar echte Herausforderung werden, das Saisonziel des Nichtabstieges, so relativ leicht wie in der jüngsten Vergangenheit, dann auch wiederum zu erreichen. Schon mit Ende der letzten Punktspielserie 2016/17 deutete sich dahin gehend so einiges an und manche Querele trübte schon mal das einvernehmliche Mannschaftsgefüge. Zunächst allerdings begann man da mit einem leicht erkämpften 5:3 Erfolg über die nur mit fünf Mann angereisten Markkleeberger, doch erst im Nachholspiel Anfang Januar 2017, konnte man schließlich den zweiten gleichhohen Saisonsieg, gegen die bis dato noch punktlosen und ständig ganz hinten platzierten Delitzscher einfahren, welche am Ende dann auch abgeschlagen Staffelletzter wurden. Das Heimremis am dritten Spieltag mit dem letztlich dann zweiten Absteiger SC Leipzig-Lindenau, verhalf indes schon mal zum längerfristigen Festsetzen im gesicherten Tabellenmittelfeld und lies die ziemliche Chancenlosigkeit beim Staffelmitfavoriten Großlehna einen Spieltag zuvor, doch schnell wieder vergessen. Von diesen fünf Mannschaftszählern nach vier Runden, zehrte das Team um Kapitän Peter Nagorny jedoch leider allzu lang und dabei hatte sich man sogar beim heimischen 3:5, gegen den letztlichen Aufsteiger der SG Leipzig V, trotz des Ersatzes aus der vereinseigenen dritten Reihe, gar nicht so schlecht verkauft. Zwei bittere Abfuhren hinnehmen, musste der Stammachter aber am 5. bzw. 7. Spieltag, wobei gerade das in Runde sieben erlittene 2:6, bei der zu diesem Zeitpunkt gleichauf mit den Glauchauern liegenden Sechsten der SG Leipzig, besonders durch die zustande gekommenen Umstände, der doch ominösen Nichtbesetzung von zwei Stammbrettern, richtig schmerzlich war und zugleich die höchste Saisonniederlage bedeutete. Hier schien der vergebene Bigpoint auswärts, bei den da noch als zweiter Abstiegskandidat gehandelten Grimmaer Schachfreunden, mit sogar einen Mann mehr auf Seiten des GSC, fast schon harmlos. Mit dem knappen 4,5:3,5 Punktsieg im vorletzten Spiel gegen die Siebente der drei Leipziger SG-Mannschaften hofften die Kreisstädter dann endlich, im sicheren Hafen des Klassenerhalts, Anfang April diesen Jahres angekommen zu sein. Am Ende musste man aber dennoch, um auch theoretisch sicher zu sein, mit der eher doch friedlich zustande gekommenen Punkteteilung, bis zum Saisonabschluss mit dem SV Springer Leipzig, nochmals einen ganzen Monat warten, ehe die 8:10 Mannschaftszähler und 33,5 Brettpunkte definitiv feststanden. Trotz der übermäßig vielen kampflosen Einzelresultate unter den insgesamt elf eingesetzten Aktiven, gab es natürlich auch hier Sieger und Verlierer in dieser abgelaufenen Serie. Ganz oben auf, zeigte sich heuer das Niederlungwitzer Stammbrett sieben mit Nachwuchs Benicke, welcher immerhin vier richtige Siege, bei zwei Unentschieden und drei Niederlagen, verzeichnen konnte. Mit drei Erfolgen (1+), vier Remisen und zwei Niederlagen (1-), war der Gesauer Becher am Zweiten, insgesamt gleichauf. Eine ordentliche Stütze war aber genauso der Glauchauer Köhler, L., mit seinen acht halben Brettpunkten, bei zudem einem kampflosen Zähler und damit blieb er sogar gänzlich ungeschlagen. Überhaupt präsentierte sich fast der gesamte Stammachter, mit vier Zählern aus acht bzw. neun Partien, relativ ausgeglichen, wobei nur der einheimische Teamkollege Wegner (1 aus 6), leider eine ganz schlechte Serie hinlegte. Besser machte es da der Muldestädter Ersatz mit den Schachfreunden Pumpa (1,5-2) und dem zweiten Niederlungwitzer Drauschke (0,5-1). Das mannschaftliche Vertrauen für 2017/18, erhalten nach dem plötzlichen Verlassen des Vereins von Rüdiger Schönrock aus Meerane, welcher nunmehr wohl bei der HSG Uni Rostock wieder einmal aktiv wird und dem aus persönlichen Gründen nur noch sporadisch einsatzbereiten Muldestädter Ralf Wegner, also folgender Spielerstamm. Mit Sven Weigand (2008) an eins, Jens Becher (1955) an zwei, Steffen Köhler (1984) an drei, Peter Nagorny (1831) an vier, Lutz Köhler (1824) an fünf, Bastian Benicke (1755) an sechs, Ronny Seifert (1743) an sieben und Jörg Pumpa (1692) an acht, stehen somit dennoch sieben altbekannte Namen in der aktuellen Aufstellung und als Dauerersatz, tritt dann noch Thomas Drauschke definitiv in Erscheinung. Allein der Niederlungwitzer Köhler, St. taucht dort in der Stammbesetzung, ziemlich überraschend auf und wird wohl auch nicht also oft, in den Ergebnislisten bis zum April nächsten Jahres zu finden sein. Dennoch hoffen die Verantwortlichen, auf den einen oder anderen Einsatz während dieser Saison, wohl auch im Hinblick auf das einzig große Endziel des Klassenerhalts für diese Mannschaft, denn das Schachspielen sollte der Langzeitnichtaktive, trotz allem nicht verlernt haben. Neuer Mannschaftskapitän wird der Glauchauer Pumpa, welcher seinen Remser Vorgänger Nagorny, für diese Spielzeit ersetzen wird. Für alle Beteiligten scheint es jedoch klar zu sein, dies wird ein echter Ritt auf der Rasierklinge und angesichts der nicht zu kalkulierenden, gerade auch der gewissen personellen Ungereimtheiten im Vorfeld dieser Staffelmeldung, wird man sicherlich lange Zeit nicht wissen wo der Weg am Ende hinführen wird. Mit den drei mannschaftlichen Unbekannten in der Gegnerschaft dieser Staffel B, dem Absteiger aus der 1. Landesklasse von SK Fortuna Leipzig II und den anderen zwei Neulingen aus der Leipziger Bezirksliga, SG BiBaBo und SC Rote Rode Rüben, weiß man zudem noch so gar nicht Umzugehen. Die beiden letztgenannten Aufsteiger, sollten neben den Grimmaern und Markkleebergern, sowie eine der zwei Messestädter SG-Teams, zu den machbaren Punktausbeuten der Glauchauer zählen. Zum Auftakt jedenfalls, weis die Mannschaft wohl nur umso genauer, ihre schachlichen Möglichkeiten in der Begegnung mit den alljährlichen Staffelmitfavoriten aus Großlehna einzuschätzen. Eine akzeptable Niederlage gegen den favorisierten letztjährigen Tabellenzweiten, dürfte der eigentliche Stammformation, schon deshalb gut zu Gesicht stehen. Natürlich trotzdem, stirbt die Hoffnung auf etwas mehr zuletzt und man beginnt ja immer erst einmal bei Null, warum dann nicht auch mit einer Punkteteilung. Mal sehen also, mit welcher namentlichen Aufstellung die Gäste in Glauchau erscheinen und wie die Muldestädter selbst aus den Startblöcken heuer kommen werden.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SV Eiche Reichenbrand III

Nunmehr bereits immerhin schon das vierte Mal in Folge, in der den eigenen Ansprüchen gerechten zweithöchsten Klasse des Spielbezirkes Chemnitz, startet die zweite Reihe des GSC 1873. Dabei erreichte man das immer wieder ausgegebene Ziel des Klassenerhalts, auch in der abgelaufenen Saison, im Prinzip völlig problemlos. Für die anstehende neue Punktspielserie jedoch, erscheint dies ein doch größeres Unterfangen zu werden, da man auf Grund der vielen aktuellen Veränderungen des Mannschaftspersonals, die entsprechende Leistungsstärke im Team, wohl nicht kontinuierlich Umsetzen kann. Hinzu kommen dann noch die beiden Staffelneulinge aus Döbeln (Absteiger)und Annaberg-Buchholz (Aufsteiger), wobei die letztgenannten Erzgebirgler mit ihrer 2. Vertretung, sowie die altbekannten Namen der scheinbar schlagbaren USG III oder des SSV Fortschritt aus Chemnitz bzw. Lichtenstein, doch schon zu möglichen Punktlieferanten für die hiesigen Kreisstädter, gehören sollten. Die Folgen des Spieleraustausches in der Ersten des Vereins, ziehen sich natürlich da auch hier, wie ein roter Faden durch die Einsatzliste der Aktiven. Ganz anders noch wie im Vorjahr also, wo man bereit nach nur vier Runden in dieser Staffel B der 1. Bezirksklasse, bereits fünf Mannschaftszähler auf dem Punktekonto hatte. Der zwar etwas leicht gemachte 5:3 Erfolg in Hartha zu Beginn, war mit Sicherheit richtig Balsam auf die Wettkampfseele der Aktiven und verhalf zur nötigen Sicherheit im Team. Selbst das unglücklich erscheinende folgende 4:4 daheim über die Eiche-Männer der Dritten aus Reichenbrand und das letztlich den Umständen von zwei freigelassenen Brettern entsprechende 3:5, beim späteren neuen Bezirksligisten des SC Sachsenring, kippte die gute Stimmung der Glauchauer nicht. Nach dem wichtigen knappen Punktsieg, über die von Beginn an in den unteren Tabellenregionen rangierenden Chemnitzer der USG III, wähnte man sich dann schon Mitte Januar 2017, das vorgegebene Saisonziel vollends erreicht zu haben. Mit Rang sieben zu diesem Zeitpunkt und nur ganzen drei Punkten auf den mehr als überraschenden Tabellenführer Lichtenstein, hatte das Team da sogar die Flausen in Kopf, vielleicht sogar noch ganz vorn eingreifen zu können. Im Nachhinein leider ein totaler Trugschluss, denn es folgten drei richtig bittere Pillen, mit den Niederlagen gegen doch schlagbare Konkurrenz. Als Erstes die unglückliche Niederlage mit einem Mann weniger in Aue, danach die knappe Niederlage im Heimspielkampf mit den benachbarten SSV Fortschritt, welchen man schließlich unbedingt in die Schranken weisen wollte und zu guter Letzt, das völlig hergeschenkte 3:5 Resultat, bei den unerwartet lange in Abstiegsnöten stehenden Stollbergern des SV Erzgebirge II. Plötzlich standen die hiesigen Muldestädter überdies selbst noch einmal unter gewissen Erfolgsdruck in Richtung Nichtabstieg und so musste eben der Staffelvorletzte des Post-SV III herhalten. Die Gastgeber vereinfachten es den Glauchauern mit zwei freigelassenen Brettern, hierbei selber noch ein gutes Stück und so fielen selbst die beiden Blackouts in den Reihen des GSC, einfach nicht ins Gewicht. Am Ende zählte allein der 4,5:3,5 Sieg, welcher die zwei theoretisch wichtigen Mannschaftspunkte sicherstellten. Zum Abschluss der Serie, waren mit dem friedlichen Remis gegen die Zweite der Crimmitschauer, bei 8:10 Tabellenzählern und 31 Brettpunkten, sodann alle Messen unwiderruflich gelesen. Hauptgarant dafür war ganz besonders die Position zwei im Team des GSC, mit Thomas Drauschke aus Niederlungwitz und seinen fünf Siegen, sowie einem Remis, bei nur einer einzigen Niederlage. Alle anderen Stammakteure blieben bei etwa 50 Prozent und teilweise sogar noch etwas darüber, wie der Alberstaler Vereinspräsident Axel Burkhardt (3,5 aus 6) oder der zweite Niederlungwitzer Knut Ludwig (5-9), im Rahmen des Möglichen und bewiesen allein damit die große mannschaftliche Geschlossenheit 2016/17. Unter den insgesamt elf eingesetzten Spielern heuer, trugen zudem die drei Ersatzleute, ebenso ihr Schäfchen dazu bei, allen voran der solide auftretende Seniorälteste Bernd Wollmann (2-5) aus Glauchau. Nachdem das Team um den alten und neuen Lichtensteiner Mannschaftskapitän Dietmar Nötzel, ihre beiden Spitzenakteure Jörg Pumpa und Thomas Drauschke wohl mehr oder weniger ständig an die eigene Erste abtritt, muss der verbliebene Rest sich wohl ganz besonders beweisen, diese leistungsmäßige Lücke irgendwie zu schließen. Mit dem definitiv rein nur gemeldeten Niederlungwitzers am Spitzenbrett, steht mit 1- Thomas Drauschke (1706), 2- Dietmar Nötzel (1502), 3- Rainer Bergmann (1535), 4- Gunar Scholz (1555), 5- Ralf Wegner (1716), 6- Andre Martin (1649), 7- Knut Ludwig (1492) und 8- Axel Burkhardt (1461), also auch der ehemalige Erstmannschaftsspieler Wegner in dieser neuen Stammformation. Das Glauchauer Urgestein, wird allerdings genauso wie der Johnsdorfer Martin, leider nur ab und an in der einen oder anderen Begegnung am Brett sitzen und auch der körperlich eingeschränkte dritte Stammspieler Schachfreund Bergmann, dürfte wohl oder übel nur bei den fünf heimischen Schachkämpfen zur Verfügung stehen. Somit werden gerade wieder die beiden Oldies Bernd Wollmann aus Glauchau und der Meeraner Peter Paluch zu Dauergastspielern, wobei aber die Vereinsverantwortlichen selbst, besonders den derzeit besten u16-Nachwuchsspieler Tim Seifert, viele Auftritte ermöglichen will. Alles in Allen, somit eine große Herausforderung nicht nur für ihn, sondern für das gesamte Bezirksklasseteam von September diesen Jahres bis April 2018. Als ersten Kontrahenten, erwarten die definitiv schon hier nicht in Bestbesetzung antretenden Spieler der Glauchauer Zweiten, sodann am Sonntag die Reichenbrander mit ihrer dritten Reihe, zuhause. Auf einen Mannschaftszähler, sollten die Hausherren dennoch aus sein, denn schließlich dürften die Gäste in etwa gleichstark wie bei der vorjährigen Punkteteilung, zu erwarten sein. Die Chance darauf dies zu wiederholen, besteht wohl auf jeden Fall für beide Teams, aber vielleicht entscheidet auch das kleine Quäntchen mehr Glück, zu Gunsten des Einen oder Anderen in dieser Auftaktbegegnung der neuen Saison. Sicherlich ein Spiel auf Augenhöhe und eine erste Standortbestimmung, sowohl für die Glauchauer, als auch für den Staffeldritten 2016/17, von der SV Eiche.

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Glauchauer Schachclub 1873  Saison 2017/18  23. Vergleichskampf GSC 1873 gegen CSC Aufbau `95  15.09.17   

BESTEHENDE GLAUCHAUER GEWINNCHANCEN, AM ENDE MIT DOCH RELATIV KLARER NIEDERLAGE, ZU HART BESTRAFT
Endlich wieder einmal als perfekte Punktspielsaisonvorbereitung gedient, hat dieser 23. Traditionswettkampf der beiden befreundeten Vereine aus Glauchau und Chemnitz auf mannschaftlichen Ebene, exakt zwei Tage vor Beginn der aktuellen Teamserie 2017/18. Diesmal war hierbei der Glauchauer Schachclub 1873, verantwortlich für die Ausrichtung dieses jährlichen Festtages der beiden Vereine. Auch wenn seit längerer Zeit, am Ende dann doch nur an neun Mannschaftsbrettern dieses Vergleiches gefightet wurde, war der Ehrgeiz bei allen Beteiligten natürlich vollends ausgeprägt, selbst beim Duell ganz hinten, wo sich zwei Spieler der Hausherren, direkt gegenübersaßen. Der in den letzten Jahren immer mehr zum Einsatz gekommene verkürzte Schnellschachmodus, wurde heuer mit 30minütiger Bedenkzeit pro Spieler und Partie bedient und damit gingen sodann die sechs Mannen aus der heimischen Ersten, sowie die zwei Spieler der Zweiten bzw. Dritten der Muldestädter, voller Zuversicht in dieses neuerliche Aufeinandertreffen 2017. Bei weiten nicht so auf ihre Elite zurückgreifen, konnten wie fast immer schon in der jüngeren Vergangenheit, die Gäste des Chemnitzer Schachclub Aufbau ‘95, aber wenigstens hatte man zwei Akteure aus der 1. Landesklasse, an den beiden Spitzenbrettern sitzen. Zusammen mit zwei weiteren aktuellen Bezirksligaspielern und vier Mann aus der immer noch ganz guten dritten und vierten Reihe des Klubs, schienen die Glauchauer jedoch gute Chancen zu besitzen, am Ende als Team erfolgreich zu sein und vielleicht bereits diesmal zum Gesamtausgleich seit Beginn dieser Freundschaftstreffen zu kommen. Nicht ganz unerwartet zunächst noch, das Remis an Position neun zwischen den für die Gastgeber agierenden Meeraner Peter Paluch und dem hiesigen Kreisstädter auf Seiten des angereisten CSC, Bernd Wollmann. Fast schon obligatorisch mit Kultstatus, war sicherlich auch die friedliche Punkteteilung der beiden Urväter dieser Veranstaltungsreihe am dritten Brett, zwischen dem Gesauer Jens Becher und dem Chemnitzer Mathias Becker. Zugwiederholungen bzw. Dauerschachs, beendeten dagegen bereits zuvor die Partie an vier, womit aber ebenso beide Kontrahenten leben konnten und der beteiligte Niederlungwitzer Jugendspieler Bastian Benicke, seinen GSC weiterhin gut aussehen lies. Bereits danach allerdings, entkleidete den Gastgebern ihre augenscheinlich guten Aussichten, mit einer verlorenen Gewinnstellung des Kreisstädter Jörg Pumpa in Zeitnot an Position fünf und einem folgenschweren Abtausch am 6. Brett durch Thomas Drauschke aus Niederlungwitz, immer mehr. Damit führten die Aufbauakteure plötzlich, diese Begegnung bereits mit 3,5:1,5 an und auch das verdiente Remis von Ralf Wegner aus der Muldestadt an sieben, konnte diesen Verlauf einfach nicht wieder stoppen. Mit viel Pech in seiner Verlustpartie am 3. Brett, traf es bereits darauf wieder den heimischen Lutz Köhler und der Punkteabstand zwischen den beiden Mannschaften, vergrößerte sich damit schon hier uneinholbar. Auch wenn Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, daraufhin seine Glauchauer noch einmal auf 3:5 heranbrachte, war er doch zum Schluss der Einzige im Team der Gastgeber, welchem an diesen Abend ein Heimsieg gelang. Fast schon prägend für die Glücklosigkeit seitens der GSC-Aktiven, der Verlauf der Spitzenpartie, wo der Gesauer Sven Weigand trotz schneller Mehrfigur, letztlich nur zur abschließenden Punkteteteilung in diesem aktuellen Vergleichskampf kam. Das offizielle Endresultat lautete sodann also 3,5 : 5,5 für das Team des CSC Aufbau `95, womit dies dann zugleich die eigene  Mannschaftsführung, in der Statistik wieder etwas weiter, auf nunmehr 28,5 : 24,5 ausbauen konnten und insgesamt die Sieganzahlen der angereisten Regierungshauptstädter, sich natürlich genauso erhöhten. Nach all diesem schachlichen Frust und angesichts des vergebenen Erfolgsaussichten im sogenannten Hauptkampf, wollten sich die Muldestädter nach der traditionellen Grillrunde mit Biergetränk, also bestens gestärkt, wenigstens in ihrer Leib- und Magendisziplin dem Blitzschach, richtig schadlos halten und hier die zuvor noch an die Chemnitzer vergebenen Glückwünsche, von diesen zurückerhalten. Knapp 90 Minuten später war es dann auch soweit und man hatte das an acht Brettern stattfindende Mannschaftsblitzduell gegen die Gästefreunde, souverän mit 43,5 : 20,5 Punkten für sich entschieden und hierbei noch dazu auch alle acht Runden einzeln gewonnen. Einzig die Tatsache, das hierbei im Achter des GSC 1873 mit Gerd Völkel, ein nicht so geliebter Fremder aus Zwickau mitgewirkt hatte, befleckte diese weiße Weste etwas. Als Meister ihres Faches, präsentierten sich aber letztendlich, alleinig die heimischen Spieler Weigand, Becher und Köhler, L., wobei „nur“ der Erstgenannte alle acht Partien gewinnen konnte und die anderen Beiden sich jeweils einmal geschlagen geben mussten. Zum Ende all der sportlichen Höhepunkte und des fröhlichen Beisammenseins in gewohnt lockerer Atmosphäre, sehnte man sich fast schon wieder hier wie da, auf das nächste Mal wenn es dann heißt, 24. Vergleichskampf zwischen Chemnitz und Glauchau, anno 2018.

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Glauchauer Schachclub 1873  Saison 2017/18  23. Vergleichskampf GSC 1873 gegen CSC Aufbau `95  15.09.17   

23. AUFLAGE DES SCHACHVERGLEICHS GSC 1873 GEGEN CSC AUFBAU ‘95
Diesmal pünktlich, zwei Tage vor der neuen Mannschaftspunktspielserie, kämpfen die befreundeten Vereine aus Glauchau und Chemnitz an etwa zehn Brettern fair darum, wer denn 2017 die Nase beim Vergleichskampf am Ende vorn haben wird. Die aktuellen Gastgeber des hiesigen Klubs, erwarten ihre Aufbaukameraden aus der Regierungshauptstadt, dann ab 19.00 Uhr im neuen Muldestädter Schachasyl in der Rosa-Luxemburg-Straße 1, mehr oder weniger pünktlich. Für Leib und Seele ist seitens der Hausherren alles vorbereitet, nur für die anstehenden zwei Wettkämpfe der Stundenpartien und Blitzkämpfe, müssen natürlich auch die Gäste, etwas dazu tun. Auf jeden Fall, ist schon mal genug Vorfreude im Spiel und möge letztlich die bessere Mannschaft gewinnen. Im Oktober letzten Jahres, trennten sich die brüderlichen Rivalen, nach turbulenten Kampf Unentschieden im offiziellen Teamduell und das abschließende Blitzturnier, beherrschten die Glauchauer dagegen relativ klar, bei den Chemnitzer Schachkollegen.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        14. Vergleichskampf        II. gegen I. Msft       08.09.17

KEIN AUFEINANDERTREFFEN, DER BEIDEN MULDESTÄDTER SCHACHMANNSCHAFTEN
Nach sieben Jahren in Folge, scheiterte der aktuelle Mannschaftsvergleichskampf 2017/18, leider an der mangelnden Spielerteilnahme auf beiden Seiten der zwei Wettkampfteams von der Glauchauer Ersten und Zweiten. Auch wenn auf Grund der etwas ungünstig gelegenen Terminisierung heuer, der eine oder andere beruflich verhindert war, war es für die vier pünktlich anwesenden Schachfreunde Weigand (GSC I), Pumpa (GSC I), Nötzel (GSC II) und Wegner (GSC II), doch schon eine recht frustrierende Situation an diesem Freitagabend. Trotzdem hofft man im Verein selbst, diese Tradition nunmehr im kommenden Jahr, erfolgreich fortsetzen zu können.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        14. Vergleichskampf        II. gegen I. Msft       08.09.17

SAISONAUFTAKT MIT INTERNEN SCHACHVERGLEICH
Traditioneller Einstand in die Schachsaison 2017/18 ist auch heuer wieder beim hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, die inzwischen 14. Auflage des Duells der 1. gegen die 2. Mannschaft des Vereins. Dazu sitzen sich am Freitag dieser Woche, die Aktiven beider Teams, in den Vereinsräumen des Bahnhofes der Muldestadt, dann gegenüber. Turnusgemäß agieren diesmal die Mannen der Zweiten als Gastgeber und gehen den Wettkampf, wie eigentlich fast immer, als Außenseiter an. Trotzdem ist man um Mannschaftskapitän Nötzel herum, erneut motiviert genug, es der eigenen Elite so schwer wie möglich, an den Brettern zu machen. Der Wettkampfbeginn ist für 19.00 Uhr vorgesehen und wohl auch erst dann, sieht man hier wie da, wer welche Seite vertreten wird. Vor einem Jahr waren es leider nur fünf Partien, wobei am Ende der GSC I mit 4:1 triumphieren konnte.

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Landkreis Zwickau        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        Runde 1        03.09.17

GLAUCHAUS VIERTE, ZUM AUFTAKT MIT KLARER NIEDERLAGE GEGEN EIGENE DRITTE
Als erste Wettkampfteams der neuen Schachpunktspielsaison, saßen gleich Anfang September, die Zwickauer Kreisligavertreter an den Turnierbrettern. Mit dem obligatorisch internen Vereinsduell beschäftigt, waren hierbei die beiden hiesigen Muldestädter Vierer, im eigenen Spiellokal an der Rosa Luxemburg Straße 1. 

Kreisliga Zwickau    GSC IV - GSC III   0,5 : 3,5

Den ersten Mannschaftskampf 2017/18, hatten sich die Akteure des GSC IV, angesichts der überzeugenden letzten Kreisligasaison, mit Sicherheit etwas anders gegen das Seniorenquartett der als Gäste fungierenden Dritten, aus den eigenen Reihen des Vereins vorgestellt. Dabei war das Duell mit einem Novum am Spitzenbrett, diese Partie fand bereits am Freitagabend in der Spielstätte des Muldestädter Bahnhofes statt, eigentlich wie geplant verlaufen. Hier trennte sich Rainer Raabs aus Meerane, vom Glauchauer Mannschaftskapitän Bernd Wollmann, nach knapp zwei Stunden des ganz auf Sicherheit ausgerichteten Schachkampfes der beiden Vereinskameraden, einvernehmlich auf Remis. Der weitere Verlauf am termingerechten Sonntag zwei Tage später allerdings, endete leider doch mit einer etwas unverständlichen Pleite, der drei nunmehr noch anzutretenden Nachwuchsspieler seitens der Gastgeber. Diese mussten sich allesamt, der routinierteren Spielweise des beteiligten Muldestädter Oldietrios, dann letztendlich irgendwie ergeben. Noch am einfachsten machte es der heimische Junior Bastian Schöltzke seinen Meeraner Gegner Peter Paluch an Position zwei, welcher mit klaren Materialvorteil, die Sache gleich zu Beginn der dritten Wettkampfstunde, mit seinem Sieg perfekt machen konnte. Weit mehr Gegenwehr, leisteten da schon seine beiden jüngeren Teamkameraden an den zwei Positionen dahinter. Auch wenn der Jerisauer Lothar Gumprecht, letztlich dennoch gleich über zwei Damen auf dem Brett verfügte, konnte Benjamin Schnabel seitens der Gastgeber, lange Zeit des mehr als dreistündigen Partieverlaufs, schon ganz gut gegenhalten. Noch mehr Probleme, bereitete der in der Vorsaison ungeschlagene Tim Seifert, den Glauchauer Willy Opitz am letzten Brett. Immer wieder wunderte sich der älteste Akteur in dieser Auftaktbegegnung, über die schon erstaunliche Spielstärke des 14jährigen Knaben in den Reihen der Muldestädter Vierten. Am Ende entschied nach fast 250 Minuten intensiven Kampfes, der so nicht geplante Figurenverlust des Nachwuchsspielers, bei seinem Mattangriffversuch, zugunsten des Oldies, auf Seiten der Dritten des GSC. Das Schlussresultat von 0,5 : 3,5, verzerrt die eigentliche Leistung des jungen Kreisstädter Quartett, dann schon etwas und spiegelt die relativ gute Mitspielleistung, so gar nicht wieder. Trotzdem kann man den Alles in Allen verdienten Sieg der eigenen Seniorenriege, natürlich nicht abstreiten und sollte es als eine Art weitere Lehrstunde hinnehmen. Für die dritte Vertretung der hiesigen Muldestädter, beginnt damit diese neuerliche Kreisligaserie, wahrlich optimal und somit könnte man sogar bereits in einem Monat, die Weichen in Richtung Meisterschaftsgewinn, gegen den Thurmer Dauerchampion, durchaus richtig stellen. Für die eigene 4. Mannschaft, gilt es indessen ganz schnell wieder, in das richtige Fahrwasser dieser neuen Saison des Zwickauer Landkreises, zu kommen. Allein der aktuelle Tabellenrang eins des einen und nicht der zehnte Platz des anderen GSC-Quartetts, sollte also beibehalten werden.

 

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Landkreis Zwickau        Saison 2017/18        Mannschaftspunktspiel        Runde 1        03.09.17

KREISSTÄDTER SCHACHAKTIVE, STARTEN IN NEUE MANNSCHAFTSSPIELSERIE
Nach drei Jahren wieder einmal Vorreiter spielen, müssen die Punktspielteams der Kreisliga Zwickau. Die Saisoneröffnung 2017/18 bestreiten die gemeldeten zehn Quartetts aus der Region, hierbei schon am ersten Sonntag im September diesen Jahres. Auch für die neuerlichen zwei Vertretungen des hiesigen Glauchauer SC 1873, gilt es dann ab 9.00 Uhr, in den richtigen Wettkampfmodus zu kommen. Traditionsgemäß trifft hierbei wie bereits im Vorjahr auch, die vierte auf die dritte Mannschaft des eigenen Vereins. In Punkto Jung gegen Alt, gibt es zudem ebenso, wohl keine nennenswerten Veränderungen, im diesjährigen Auftaktspiel zu berichten und Gleiches gilt wohl allgemein, für die zu erwartende Gegnerschaft in dieser aktuellen Serie.

Kreisliga Zwickau    GSC IV - GSC III

Immerhin schon die vierte Saison in Folge, kämpfen die beiden Glauchauer Mannschaften des GSC IV und III, nunmehr gemeinsam Seite an Seite in dieser Zwickauer Kreisliga und nach dem Ende der vergangenen Serie, sieht sich der Nachwuchsvierer um das erfahrene Spitzenbrett mit Schachfreund Raabs, auf Augenhöhe mit der Oldieabteilung des Vereins um Teamkapitän Wollmann, endlich angekommen. Zwar belegten die Senioren in der letzten Saison trotzdem noch Rang zwei in der Tabelle, währenddessen die sogenannte Jugendriege nur auf Staffelplatz fünf einkam, aber die zunehmende mannschaftliche Präsents dieser Stammformation, im laufenden Wettbewerb 2016/17, zeigt die gute schachliche Leistungsentwicklung der Muldestädter vierten Reihe. Erstmals besaßen diese beim 2:2, im internen Duell mit der eigenen Dritten Ende September letzten Jahres, sogar die Möglichkeiten auf einen Doppelpunkterfolg. Noch bedauerlicher zu bewerten, war der vergebene Sieg beim 1,5:2,5, im dritten Heimspiel der vierten Runde, gegen die Dauertitelträger der Thurmer Ersten. Gleichzeitig war diese knappe Niederlage, sogar die Einzige der gesamten Kreisligaserie überhaupt. Neben den drei recht klaren Erfolgen ab Mitte der Saison, gegen die beiden Crimmitschauer Aufgebote des Post-SV IV und V, in Höhe von 3:1 bzw. sogar 3,5:0,5 und dem letzten 3:1 Sieg der Truppe am 8. Spieltag, daheim über die Fünfte der Wilkau-Haßlauer, erreichten diese Glauchauer aber auch noch weitere gute Spielergebnisse. Sowohl bei den Remisen gegen den SSV Fortschritt Lichtenstein II und dem SVM Wilkau-Haßlau VI, genauso wie beim knappen 2,5:1,5 an den häuslichen Wettkampfbrettern gegen den Zwickauer Nachwuchs, blieb man also ungeschlagen. Allein die ausgefallene Auswärtsbegegnung gegen die Thurmer Reserve Mitte Mai diesen Jahres, lässt demnach noch etwas Anderes offen, wobei die klare Favoritenbürde hier auch schon auf Seiten der Gästeakteure lag. Am Ende wurde dieser Schachkampf dann kurzerhand, gänzlich abgesagt und dennoch erreichte der GSC IV, wahrlich beachtliche elf Mannschaftszähler und gute 19 Brettpunkte. Dank der aus Muldestädter Sicht, sensationellen Entwicklung von Tim Seifert an seinem vierten Stammbrett, war der inzwischen 14jährige Knabe mit seinen sieben Siegen und nur einen Remis in den acht Partien, die absolute Hauptstütze der Glauchauer. Natürlich war auch das Spitzenbrett mit Rainer Raabs, an diesem Teamerfolg ordentlich beteiligt, denn der einzige Erwachsene im Vierer, steuerte mit seinen vier Siegen und zwei Remisen, bei aber auch zwei ganz besonders bitteren Niederlagen des Meeraners, doch auch ordentlich hierzu bei. Mit den 4,5 Brettpunkten von Benjamin Schnabel an Position drei schließt sich dieser Kreis fast folgerichtig und nur der alte und neue Mannschaftsleiter Benjamin Schöltzke (2 aus 6) fällt da letztlich etwas aus dem Raster. Ein ähnliches Erscheinungsbild bei den Einzelergebnissen 2016/17, zeigt sich genauso innerhalb der dritten Mannschaft des Vereins, wo allerdings der nie gänzlich aufgehörte heimische Willi Opitz, ungeschlagen mit acht Siegen und einem Remis, ganz oben thronte.  Hinter den Ältesten im Team, zeigten sich die anderen fünf Beteiligten, erfolgsmäßig so etwa gleich auf und erzielten allesamt zwischen 2,5 und 4 Zählern fürs Mannschaftsergebnis. Herausragend dabei noch, der dreimalige Ersatz Frank Haselhuhn aus Glauchau, mit seinen souveränen drei Partieerfolgen. Natürlich spielte die hiesigen Muldestädter, wenn auch etwas anders wie in den Jahren zuvor, von Beginn an wieder ganz oben mit und wollte den Dauerkreismeister von der SG Motor Thurm, endlich einmal von Platz eins stoßen. Dem doch unerwarteten holprige Beginn, mit dem Remis gegen die eigen Vierte, folgte aber wieder einmal nicht der mögliche Sieg über die Überflieger der letzten Jahre aus dem Mülsengrund, beim dennoch ordentlichen 2:2 Heimspiel in Runde zwei. Das dritte Unentschieden in Folge jedoch, Ende Oktober beim Gastauftritt in Wilkau-Haßlau gegen den SVM VI, war dann auch schon erneut etwas zuviel des Guten. Somit hechelte man die gesamte Saison lang, immer ein zwei Punkte hinter der Mülsener Elite hinterher und musste sich hierbei sogar erst vom Tabellenmittelfeld, weiter nach vorn arbeiten. Letztlich reichten sechs weiter Siege, über die überwiegend jugendliche Konkurrenz in dieser Zehnerstaffel, ein weiteres Mal nicht aus, um endlich einmal den Titel zu holen. Trotz des hohen Punkterfolges am 5. Spieltag über die Crimmitschauer Fünfte auswärts und dem gleichen 3,5:0,5 Heimsieg, gegen Lichtensteins zweite Reihe zum Abschluss der Serie, fehlten am Ende der Meisterschaft, zwei Brettpunkte zum alten und neuen Titelträger aus Thurm. Da hätten es also dann schon statt des knappen 2,5:1,5 daheim gegen den SVM V oder die beiden 3:1 Siege im April diesen Jahres, über den Thurmer bzw. Zwickauer Ersatz, etwas mehr sein sollen. Bei den am Ende punktgleichen 15:3 Mannschaftszähler, ließen die Motorspieler der Ersten, indessen auch überraschend, so Einiges selbst liegen. Es wurde zwar damit plötzlich doch noch ziemlich eng ganz oben, aber schließlich langten denen ihre 26,5 Brettzähler, gegenüber den 24,5 seitens der Glauchauer, zur neuerlichen Meisterschaftskrone. Ein weiterer Anlauf der hiesigen Kreisstädter muss demnach her und dürfte die neue Punktspielserie damit prägen, da zudem die Gegnerschaft haargenau die Gleiche ist und sich wohl nur namentlich an den einzelnen Brettern etwas verändern dürfte. Die gemeldeten Spielerstämme der beiden Teams des GSC 1873 lauten hierbei wie folgt; in den Reihen der Dritten sind es die üblichen Verdächtigen wie zuletzt auch schon, an Position eins Bernd Wollmann (1405), an zwei Peter Paluch (1279), an drei Lothar Gumprecht (1331) und an vier Willi Opitz (1245). Die nur leicht veränderte Vierte indes, geht mit Rainer Raabs (1434)am 1. Brett, Benjamin Schöltzke (1015) am 2.,  Benjamin Schnabel  (1012) am 3. und  Elias Schaffrath (ohne) am 4. Brett ins Rennen, wobei als Edeljoker ja auch noch Tim Seifert einsetzbar ist. Zunächst jedoch steht zum Saisonauftakt 2017/18 das interne Vereinsmatch, mit dieser beiden Teams des GSC 1873 an. Für beide Vierer natürlich ein Heimspiel, auch wenn sich die Oldies aus der dritten Reihe des Muldestädter Klubs, als Gäste zählen dürfen. Inwieweit es diesmal einen gleichwertigen Auftritt der beiden Kontrahenten geben wird, hängt aber ganz besonders vom zur Verfügung stehenden Nachwuchs in den Reihen der Vierten ab, denn das Seniorenquartett wird seine Stammspieler mit ziemlicher Sicherheit, alle parat haben und wenn nicht, warten die fast ebenso starken Ersatzleute, auf ihren ersten Einsatz am Brett. Eine echte Prognose zum letztendlichen Spielausgang, steht damit noch in den Sternen, aber dennoch hofft man hier wie da, auf richtig spannende Partien.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2017/18        Vereinspokal        09/17 - 08/18

MULDESTÄDTER POKALTURNIER, STARTET HEUTE IN DIE NEUE SAISON
Ohne jeden terminlichen Zwischenstop beginnen die Mitglieder des Glauchauer Schachclub 1873, am heutigen ersten Freitag im September 2017 die neu angesetzte Wettkampfserie um den Vereinspokal 2017/18, welcher dann Ende August nächsten Jahres, offiziell abgeschlossen wird. Das Prozedere ist hierbei natürlich das Gleiche , wie seit Jahren schon also pro Turnierabend fünf Runden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie, egal mit wie viel wie viel Teilnehmern und ein jeder Ersttäter startet mit einer Turnierwertzahl von 1700. Neuer Vereinspokalsieger darf sich dann Jener nennen, welcher die angestrebte Mindestteilnahme von sechs Pokalwettkämpfen aufweisen kann. In den Reihen der Anwärter auf die Krone und die folgenden Podestplätze, dürften die Namen der letzten Jahre, wie immer am höchsten gehandelt werden. Dennoch wird bei allen Vereinskameraden der eigene Ergeiz hoch sein, gerade in diesen Metier, auch einmal über die eigene schachliche Leistungsgrenze hinaus, zu brillieren. Da dies bei jeder Einzelveranstaltung immer wieder möglich ist, kann man eine neuerlich spannende und abwechslungsreiche Serie, mit Sicherheit erwarten.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        Vereinspokal        09/16 - 08/17

DER AKTUELLE POKALHELD DES GSC 1873, HÖRT AUF DEN NAMEN LUTZ KÖHLER
Zum ersten Mal alleine ganz oben auf dem Treppchen des Vereinspokal, bei seinem Glauchauer Schachclub 1873, war der heimische Lutz Köhler dann letztlich diesmal auch der verdiente Sieger im Schnellschachmodus mit 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie. Die Serie 2016/17 der insgesamt wieder einmal 25 ausgetragenen Turniere, von Anfang September letzten Jahres bis zum Abschluss am letzten Augustfreitag in der vorigen Woche, war zudem mit 16 teilnehmenden aktuellen bzw. ehemaligen Schachspielern des Muldestädter Klubs, recht ordentlich besucht. Die Ausgangslage für alle Beteiligten, war wie zuletzt auch schon, der Einstieg in die Pokalsaison mit einer Ausgangswertzahl von 1700, wie immer gleich. Natürlich lauteten auch heuer die favorisierten Namen mit den Mehrfachsiegern Weigand und Nagorny, welche am Ende jedoch nur die Plätze zwei und drei belegen konnten. Zu dominant, auch dank der Quantität an Bretteinsätzen von 10 Teilnahmen des neuen Pokalsiegers und der richtig guten Platzierungen mit besten Schnellschachqualitäten, erreichte der Glauchauer somit eine Wertzahl von immerhin sehenswerten 1909. Daran biss sich der Gesauer Titelverteidiger Sven Weigand, schließlich auch die Zähne aus, selbst wenn er mit einer Art Endspurtphase in seinen letzten beiden Turnierteilnahmen, noch einmal alles versucht hatte. Mit 1867 Wettkampfpunkten, schob er sich zwar noch am drittplatzierten Peter Nagorny (1851) vorbei, aber die Mindestzahl von sechs Pflichtteilnahmen innerhalb der zwölfmonatigen Zeitspanne, bestraften ihn dafür dann auch irgendwie in verdienter Weise. Der Remser seinerseits, leistete sich dagegen eine zwischenzeitliche Schwächephase und konnte sich erst danach wieder leicht steigern. Das beeindruckende Engagement, vom sicherlich nicht so schlechten Pokalakteur Ralf Wegner (1841) aus der hiesigen Kreisstadt, der es immerhin auf 17 Starts an den Brettern brachte, wurde hierbei letztendlich leider nur mit Rang vier in der Schlussabrechnung belohnt. Genau wie seine drei Mitstreiter aus der ersten Reihe des GSC, hielt er aber die restlich gewertete Konkurrenz, völlig problemlos auf Abstand. Trotzdem war der neuerlich gute 5. Platz von Gunar Scholz, mit seinen erreichten 1739 Turnierzählern, bei insgesamt zehn Pokalauftritten, nur eine weitere Bestätigung seines eigenen Schachkönnens, in diesem Metier. Immerhin lies der Niederlungwitzer damit abermals, seine Mannschaftskameraden aus der Zweiten des Vereins, ziemlich deutlich hinter sich. Sowohl die Muldestädter Schachfreunde Jörg Pumpa (1712)und Axel Burkhardt (1686), als auch der andere Gemeindevertreter Thomas Drauschke (1673), hatten da also das Nachsehen auf den Rängen sechs bis acht. Wertzahlmäßig noch weiter hinten einordnen, mussten sich hierbei sogar Knut Ludwig aus Niederlungwitz und der stark gebeutelte Lichtensteiner Teamkäpten Dietmar Nötzel, mit ihren am Ende doch recht mageren Pokalzähler von 1628 bzw. 1619. Dahinter folgten dann die alten Mannen der dritten Reihe des Klubs, jedoch  mit weiteren gebührenden Abstand, Bernd Wollmann (1473) aus Glauchau, der Meeraner Peter Paluch und der heimische Jochen Ackermann, auf den 11. bis 13. Platz, in der offiziellen Wertungstabelle. Der letztgenannte Muldestädter, war dabei auch diesmal wiederrum, der mit Abstand aktivste Pokalteilnehmer mit seinen 22 Antritten und allein der Technische Leiter des GSC, kam ihm hierbei noch mit insgesamt zwanzig Teilnahmen am nächsten. Sich abschließend nur außerhalb der sechs Pflichtspiele einrangieren, konnten sich hingegen die Schachfreunde Bastian Benicke (1834) aus Niederlungwitz, der Gesauer Jens Becher (1778) und der aktuell in München aktiv spielende Glauchauer Dimitrij Feldstein (1752), wobei es die Drei leider bloß auf fünf bzw. jeweils zwei Turnierstarts brachten. Dennoch zeugen auch diese weniger vielen Pokalteilnahmen, von der insgesamt weiter sichtbaren Beliebtheit der Veranstaltungsreihe, überall im ganzen Verein. Eine Neuauflage also, könnte zudem schon an diesem ersten Freitag im September 2017 beginnen und dafür alles Gute den zukünftigen Mitstreitern.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2016/17        Vereinsmeisterschaft        09/16 - 07/17

MEISTERSCHAFTSSUPERLATIVE DES GESAUERS, GEHEN SCHACHLICH ALLMÄHLICH AUS
So spät wie noch nie, am letzten Freitag im Juli diesen Jahres, konnte endlich das Kapitel der 26. Auflage der Ermittlung des besten Vereinsspieler des Glauchauer Schachclub 1873, seit der gesamtdeutschen Wiedervereinigung 1990, beendet werden. Bei der Titelvergabe an sich, gab es hierbei jedoch so gar nichts Neues beim Muldestädter Klub zu berichten, denn auch heuer wieder thronte der Superchampion Sven Weigand, einsam und nahezu konkurrenzlos an der Spitze des sechzehnköpfigen Teilnehmerfeldes der Saison 2016/17. So dominant wie fast nie, beherrschte der Gesauer die sich allerdings auch seit Jahren kaum mehr namentlich verändernde Gegnerschaft aus Meerane, Lichtenstein, Remse, Niederlungwitz und Glauchau, in den scheinbar bewährten siebenrundigen Schweizer System. Allein in Runde drei, Ende des vergangenen Jahres, gönnte er seinen Dauermittitelanwärter und Champion des Jahrganges 2013/14, dem einheimischen Lutz Köhler ein doch auch recht friedliches Remis. Nach dem zum Auftakt erwarteten Traditionssieg gegen den erneuten Seniorenmeister aus Lichtenstein, mussten in der Folge dann auch die beiden Spitzenbretter der zweiten Mannschaft des Vereins in Runde zwei bzw. sechs und zwischendurch die eigenen restlichen Teamkollegen der Ersten dran glauben, bzw. die spielerische Überlegenheit des Ausnahmekönners beim GSC neidlos anerkennen. Mit seinen letztendlichen 6,5 Punkten schrammte er zwar an der 100prozentigen Traummarke erneut vorbei, konnte damit aber wenigstens die für ihn sicherlich unzufrieden abgelaufene aktuelle Mannschaftspunktspielserie, mit dem Erreichen einer DWZ von 2008, gleich wieder ein Stück weit vergessen machen. Dahinter platzierten sich schließlich die üblichen Verdächtigen, wobei man allerdings die genauere Rangfolge heuer schon veränderte, da der Remser Peter Nagorny nach seinem schlechtesten Abschneiden mit Rang acht zuletzt, nunmehr wieder die weit vertrauderte dritte Endposition in der Tabelle, einnehmen durfte. Hierbei kamen  mit 4,5 Punkten sogar genau soviel Zähler auf sein Konto, wie beim neuen Vizemeister Köhler. Dieser konnte jedoch wie schon erwähnt, als einziger Spieler dem Titelverteidiger einen halben Punkt abnehmen und hatte damit zugleich natürlich auch die weit bessere Wertung, wie sein Mannschaftskamerad aus der 2. Landesklasse und auch der abschließende kampflose Brettzähler gegen Schachfreund Bergmann half dazu noch ein wenig. Beim internen Duell im Frühjahr diesen Jahres, trennte sich die beiden Brettnachbarn nicht ganz unerwartet auch nur Remis und mit diesem Resultat beantworteten beide Wettkampfroutines in ihren Partien mit dem am Ende, diesmal auf Rang vier eingekommenen Bastian Benicke, dessen Begehren auf die erneute silberne Podeststufe im Vereinschampionat, ihrerseits ganz clever. Der Niederlungwitzer Spitzennachwuchs, kam mit seinen erreichten vier Zählern, alsdann aber damit zu einem weiteren Meisterschaftstitel als bester Junior. Sein einziger Mitbewerber in dieser Preiskategorie, der Kreisstädter Benjamin Schöltzke kam dagegen nur als Tabellenletzter ins Ziel, hatte jedoch mit dem unerwarteten Sieg am vorletzten Spieltag gegen den Lichtensteiner Senior Dietmar Nötzel, schon noch ein eigenes kleines Highlight zu feiern gehabt und dazu kam sogar ein weiterer halber Zähler, bereits eine Runde zuvor, in der Partie mit Altjugendtrainer Bernd Wollmann daher. Somit war dann wohl also auch im untersten Klassement, zum ersten Mal eine gewisser Positivtrend in diesem Turnier zu verzeichnen. Sowohl der Glauchauer Jochen Ackermann (2,5 Zähler), als auch der Meeraner Peter Paluch (2), aus der auch in Zukunft sicherlich immer größer wertenden Seniorenabteilung des Muldestädter Klubs, waren demzufolge schachliche gar nicht mehr soweit entfernt für den sechzehnjährigen Trainerscheinangehenden. Im diesmal riesengroß erscheinenden Turniermittelfeld der drei bis vier Punktekandidaten, versammelten sich während der gesamten Spielzeit, derweil ständig reichlich an bekannten Spielernamen, innerhalb dieses Leistungssegments. Mit ihren 5. Und 6. Platz, der Vereinsspitze noch am nächsten, kamen da Thomas Drauschke aus Niederlungwitz und Jörg Pumpa aus Glauchau, mit ihren jeweils drei Partiesiegen, zwei Remisen und zwei Punktniederlagen im gesamten Wettkampfverlauf. Auf Grund des internen Erfolges von Schachfreund Drauschke bei Halbzeit der Meisterschaft, reichte es letztlich für ihn auch hier einen Hauch besser zu sein, als der Teamkollege am 2. Brett in der 2. Mannschaft des GSC. Der heimische Technische Leiter konnte dafür bei seinen Auftritten gegen die Vereinselite selber, mehr überzeugen, denn dort gelangen dem Urglauchauer zwei sehenswerte Unentschieden am Brett mit den beiden dortigen Stammspielern Köhler und Benicke, gleich im ersten Turnierdrittel. Auf 3,5 Zähler verweisen konnten Ende Juli schließlich, die Schachfreunde Gunar Scholz, Dietmar Nötzel und Axel Burkhardt, welche die Ränge sieben bis neun für sie bedeuteten. Währenddessen allerdings der erstgenannte Niederlungwitzer, als auch der letztgenannte Albertstaler Präsident, mehr oder weniger im Rahmen ihrer eigen spielerischen Möglichkeiten blieben, bekam der alte und neue Seniorentitelträger auf Vereinsebene, seine eigenen Endspielschwächen in der scheinbar leicht zu gewinnenden Partie mit Schachfreund Schöltzke, erneut gnadenlos aufgezeigt und vergab sicherlich nicht nur da, ein besseres Punkteresultat, auch fürs eigene Ego. Sinnlich wahrlich nicht mit dem Glück des Tüchtigen, sieht sich der Lichtensteiner Teamkapitän der Kreisstädter Zweiten, somit auf diesen 8. Platz im Endklassement 2016/17. Die vier folgenden Aktiven auf den unteren Mittelfeldrängen elf bis dreizehn, Rainer Raabs aus Meerane, der Glauchauer Rainer Bergmann, der Niederlungwitzer Knut Ludwig und der einheimische Turnieroldie Bernd Wollmann, kamen dahinter allesamt auf drei Zähler bei ihren Brettauftritten, wobei Schachfreund Bergmann allerdings zum Abschluss leider seine Partie kampflos aufgab und damit die eigene Chance auf die Seniorenmeisterschaftskrone hergeben musste. Auch hier, wie fast überall im Teilnehmerfeld, vergab man aber auch durch vielleicht doch zu viele einvernehmliche Punkteteilungen, die eine oder andere Möglichkeit, auf eine eigene bessere Zählerausbeute zum Schluss. Überhaupt war dieser Saisonverlauf geprägt von zu vielen längeren Rundenzeiträumen, auch dadurch begründet das man sich allgemein immer mehr nicht schnellstmöglich auf die Partiedurchführung einigen wollte und konnte. Eine machbare Modusveränderung dieser Pflichttraditionsveranstaltung, sehen die Verantwortlichen derzeit und in Zukunft jedoch ebenso wenig ausgereift anwendbar und der allgemeine Trend gerade bei den Spitzenleuten im Verein, geht eher noch dahin, sich diesen „Stress“ überhaupt nicht mehr anzutun. Mal sehen welche Spielernamen bei der Meldung zum kommenden Vereinsturnier 2017/18, dann definitiv noch in der Starterliste stehen. Vielleicht ist aber der eine Fluch des anderen Segen und die sodann echt gewollten Teilnahmen, fördern irgendwie zunehmend wieder die nach wie vor unumgängliche eiserne Turnierdisziplin. Trotz dieses schlechten Nachgesanges und der eher düsteren Voraussichten, gelten zum Schuss noch einmal die besten Glückwünsche den alten und neuen Titelträger Schachfreund Weigand, sowie den beiden nachfolgenden Akteuren Köhler und Nagorny, sowie den besten Juniorspieler Benicke und Senior Nötzel. Los geht es hoffentlich für die meisten Beteiligten des vergangenen Championats, dann wieder ab September 2017 und dazu schon jetzt für Alle, die Daumen ganz kräftig gedrückt. Das höchste Gut im Verein, soll und muss das ständige Kräftemessen aller Mitglieder, in einem fairen schachlichen Wettkampf Mann gegen Mann, am Brett untereinander sein.

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USG Chemnitz               Saison 2016/17               16. Sparkassen-Schnellschach-Cup               17.06.17

SCHNELLSCHACHKLASSIKER OHNE GSC 1873
Letztlich doch wie geahnt, fand sich heuer kein Aktiver der hiesigen Muldestädter, um die Teilnahmetradition bei der 16. Auflage des Sparkassencup in Chemnitz weiterzuschreiben. Allein in den bewährten Händen des gebürtigen Glauchauer Hauptschiedsrichter Andre Martin vom GSC 1873, registrierte man zumindest in dieser Form eine Wettkampffortsetzung am vergangenen Samstagnachmittag. Mal sehen wie sich das Ganze dann im Juni 2018 präsentiert.

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USG Chemnitz               Saison 2016/17               16. Sparkassen-Schnellschach-Cup               17.06.17

HEUER KEIN MULDESTÄDTER SCHACHKAMERAD IN CHEMNITZ DABEI?!
Wahrscheinlich erstmal seit langer Zeit, wird es wohl keinen aktiven Glauchauer Teilnehmer  beim 16. Chemnitzer Sparkassen-Schnellschach-Cup geben. Dieses alljährliche Highlight im Moritzhof der Regierungsbezirkshauptstadt an diesem Junisamstag, hat aber mit dem stetigen Hauptschiedsrichter Andre Martin zumindest wiederum einen Vereinsvertreter des hiesigen GSC 1873, in seinen Reihen stehen. Vielleicht findet sich ja dennoch kurzfristig ein hiesiger Schachfreund, zum Meldeschluss vor Ort um 9.30 Uhr ein, um die sieben Runden im Schweizer System mit der 20minütigen Bedenkzeit pro Spieler und Partie aufzunehmen. Bei einem Startgeld von 7,- € gibt es ja  dann auch einen Preisfond in Höhe von 400€ in den verschiedensten Kategorien abzuräumen.

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Chemnitzer SC Aufbau ´95        37. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2017        10.06.17    

NICHT VIEL MEHR MACHBAR, BEIM TRADITIONSBLITZSCHACH IN CHEMNITZ
Nach einjährig bedingter Zwangspause bei der 36. Auflage des Aufbaupokal des befreundeten CSC‘95, war der Glauchauer Schachclub 1873, diesmal allerdings schließlich auch nur mit einem Rumpfteam, im Chemnitzer Spiellokal im Objekt des VBFA anwesend. Insgesamt war das diesjährige Teilnehmerfeld, am Ende zwar nur mit neun Vierermannschaften aus sechs Vereinen besetzt, aber dennoch mit sichtlicher Spielstärke, wie fast immer bestens besetzt. Die großen Schachnamen aus der hiesigen Region, waren zudem fast vollständig mit ihrem Team vertreten, wobei der SVM Wilkau-Haßlau gleich mal mit drei Quartetten an den Brettern saßen und wo natürlich auch wieder zwei Gastgebervertretungen mit von der Partie waren. Dazu kamen außerdem die starken Mannschaften des SV Eiche Reichenbrand, des ESV Nickelhütte Aue und die der SG Leipzig. Unter all diesen Vereinsgrößen, waren sodann die drei anwesenden Vertreter der hiesigen Kreisstädter mit Jens Becher an eins, Jörg Pumpa an zwei und Gunar Scholz an drei, nur eben eine Randnotiz als krasse Außenseiter wert, welche durch den einheimischen Sven Hohlbeck vom CSC, wenigstens noch durchaus passend leistungsstark komplettiert wurden. Mit dieser Ausgangsposition, musste man sich schließlich auch gleich von Beginn an20170610_GSC_Wilkau2 auseinandersetzen und startete demzufolge mit fünf Niederlagen, wobei das 1,5:2,5 Resultat gegen das zweite Aufbauteam in Runde drei, ganz besonders wehtat und so eher nicht eingeplant war. Nach dem ersten Mannschaftsremis der Glauchauer gegen die Dritte des SVM im  sechsten Blitzkampf, gab es postwendend die erste 0:4 Klatsche von deren Vereinskameraden aus der eigenen Beletage und innerhalb dieses Wilkau-Haßlauer Schachpakets, erreichten man abschließend sogar die zweite 2:2 Punkteteilung des Tages. Die Rückrundenspiele, verliefen für die Muldenstädter Akteure vom GSC I und dem Chemnitzer Gastspieler nicht anders. Nach zwei weiteren Niederlagen im Kampf mit den Leipzigern und den Reichenbrandern zum Auftakt, gab es jedoch diesmal bereits in der 12. Runde gegen den Gastgeberersatz, zu mindestens da ein versöhnliches Unentschieden und im Anschluss dessen, hatte man sogar deren 1. Vertretung beim knappen 1,5:2,5 aus Sicht der Glauchauer Gäste, fast genauso weit. Das zweite 0:4 Debakel im vorletzten Spiel, gegen die gleichen Wilkau-Haßlauer Akteure wie in der Hinrunde, nahm man dann schon fast gelassen hin. Am Ende gab es mit Rang acht im neunköpfigen Starterfeld, eine so schlechte Platzierung wie noch nie in der Teilnehmerbilanz des GSC und auch die gerade einmal drei ganzen Mannschaftszähler bei 16,5 Brettpunkten,20170610_SGL_GSC_02 sind hierbei wohl ein ziemlicher Negativrekord. Selbst die beiden ganz im Rahmen gebliebenen Ergebnisniederlagen von 1:3 und 0,5:3,5 in den Auseinandersetzungen mit dem späteren Turniersieger von der SG Leipzig, milderten das eigene schlechte Abschneiden des Teams keineswegs. Allein für die Einzelergebnisliste der drei beteiligten Glauchauer ergab sich daraus etwas mehr Kosmetik bei deren Brettabschneiden. Als Bester entpuppte sich Schachfreund Becher aus Gesau, hierbei nicht unerwartet mit seinen erzielten sechs Punkten und den einen Sieg am Spitzenbrett gegen die Pokalsieger aus der Messestadt. Mit ordentlichem Abstand folgten die Teamkameraden Scholz und Pumpa mit drei bzw. einen halben Brettzähler an den Positionen drei und zwei, wobei besonders das verdiente Remis des zuerst genannten Niederlungwitzer, gegen den Leipziger FM Schunk zu erwähnen sei. Richtig gut in heimischer Umgebung, zeigte sich aber der Aufbauaktive Schachkollege Hohlbeck, welcher immerhin sieben Punkte holen konnte.  An der Turnierspitze thronte zum Schluss indes die Mannschaft der SG Leipzig, ziemlich einsam mit der beeindruckenden Bilanz von 31:1 Teamzähler und 49 Brettpunkten, als Einzige gänzlich ungeschlagen, vor dem SV Eiche Reichenbrand (24:8/41,5) und dem nur hauchdünn dahinter eingekommenen, drittplatzierten ESV Nickelhütte Aue (23:9/41,5). Folgerichtig kamen auch die fast alle brettbesten Einzelspieler aus diesen Mannschaftsreihen, an Position eins Schachfreund Heinz (11,5 Punkte) aus Aue, sowie die beiden Leipziger FM Schunk (15)und Pietzsch (12,5), an drei und vier. Nur am zweiten Brett, schaffte es der Wilkau-Haßlauer vom SVM I Schachfreund Roitzsch (13,5), dies Balance zu durchbrechen. Natürlich allen Genannten, auch noch von Seiten des GSC 1873 herzlichen Glückwunsch dazu und ganz besonders den neuen Pokalgewinnern aus der Messestadt. Besten Dank zudem für die erneut gute Organisation der Gastgeber, auch neben dem eigentlichen Wettkampfgeschehen, für Speis und Trank und die immerwährenden kleinen preislichen Anreize der mannschaftlichen Kantersiege, neben dem wichtigen Pokalgewinn, selbst wenn die Glauchauer davon immer nur träumen konnten. Anreiz genug also, es nächstes Jahr dann endlich wieder einmal besser zu machen.

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 Chemnitzer SC Aufbau ´95        37. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2017        10.06.17    

KREISSTÄDTER BLITZSCHACHFREUNDE, DER TREUEN FANGEMEINDE WIEDER ANGEHÖREND
Traditionsgemäß werden die Glauchauer Schachfreunde, natürlich heuer beim 37. Mannschaftsblitzturnier um den Chemnitzer Aufbaupokal nicht fehlen. Allerdings wird es der GSC 1873, wieder einmal statt der erhofften zwei Viererteams nur mit einer Mannschaft, letztendlich angehen können, nach dem man ja bereits im Vorjahr aus vereinsinternen Geburtstagsfeierlichkeiten sogar gänzlich fehlte. Dass es aber auch 2017 solch ein Kraftakt ist, ein schlagstarkes Quartett an die Bretter beim Chemnitzer SC Aufbau ’95 zu bringen, scheiterte an den massiven Terminschwierigkeiten bei so manchen Blitzer. Die aktuellen Teilnehmer um den stetigen Hauptinitiator Jens Becher, lauten alsdann namentlich noch Jörg Pumpa, Gunar Scholz und Knut Ludwig, welche ab 13.00 Uhr in den Vereinsräumen der Gastgeber ihr Bestes geben werden. Angesichts der angemeldeten starken Gegnerschaft allerdings, dürfte jedoch erneut nur, eine Endplatzierung in der unteren Tabellenhälfte realistisch sein. Trotzdem geht man dennoch mit dem nötigen Engagement das Ganze an und schon aus Spaß an der Freude, ist wohl jeder Einzelne der Muldestädter, sowieso bei der Sache während der bis in die späten Nachmittagsstunden andauernden Wettkampfpartien.

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Grosse Kreisstadt Glauchau        Schulschach       5. Offener Mannschaftswettbewerb        10.06.17

VIERERTEAMS, BEI DEN SCHULSCHACHMEISTERSCHAFTEN 2017 ERWARTET
Nunmehr bereits auch schon zum fünften Mal, werden die beiden Glauchauer-Schulschach-Wanderpokale, in den Vereinsräumen des hiesigen GSC 1873, im Bahnhofgebäude der Muldestadt vergeben. Der ausrichtende Verein erwartet dazu die eingeladenen Mannschaften der Kleinen (Klassen 1-4) und Großen (Klassen 5-12) aus der Region. Wie immer, können hierbei beliebig viele Quartette von den einzelnen Grundschulen und Mittelschulen/Gymnasien entsandt werden. Beginn dieser Veranstaltung ist am Samstag ab 9.00 Uhr und am frühen Nachmittag, sollten dann auch schon die neuen Gewinner und Platzierten feststehen. Die exakte Bedenkzeitregelung unten sowie oben, entscheidet sich sodann aber vorher erst noch kurzfristig ausgerichtet am anwesenden Starterfeld und genauso die mögliche Rundenzahl. Den teilnehmenden Mädchen und Jungen wird seitens der Gastgeber, zudem ein kleiner Imbiss kostenlos zur Verfügung gestellt.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 9        14.05.17

GLAUCHAUER FREUD UND LEID, AM ENDE GANZ GANZ NAH
Abgehakt ist nunmehr auch die Schachsaison auf der hiesigen unteren Kreisebene. Mit ihrer neunten Runde beendeten hierbei die Viererteams aus und um Zwickau ihre Punktspielserie 2016/17, wie geplant am vergangenen Sonntagnachmittag. Zwar erfüllten sich letztendlich die Wünsche der beiden Vertreter aus der hiesigen Kreisstadt nicht vollends, aber dennoch können die beteiligten Aktiven, wahrlich mit ihren Gezeigten schon zufrieden sein und für das noch Künftige, bleibt somit auch weiterhin etwas Platz nach oben.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SSV Fortschritt Lichtenstein II   3,5 : 0,5

Noch einmal alles geben, wollten die Glauchauer Akteure aus der dritten Reihe des Klubs, auch wenn man hierbei gegen das Staffelschlusslicht der Lichtensteiner Zweiten, auf seine zwei sehr erfolgreichen Stammspieler Wollmann und Gumprecht an eins und drei, wieder einmal verzichten musste. Natürlich stand hierbei ein Sieg trotzdem nie zur Debatte, sondern allein nur die Höhe des dann sechsten Mannschaftserfolges 2016/17. An den scheinbar unmöglichen Sprung zum ersten Titelgewinn, verschwendete hierbei keiner der Hausherren, auch nur einen Gedanken. Nach knapp drei Stunden problemloser Schachpartien, stand letztlich dann auch ein klares 3,5 : 0,5 Resultat auf den Ergebniszettel, dieses ungleichen Kampfes mit dem Fortschrittquartett der Gäste. Als Erster kam Ersatzmann Frank Haselhuhn am letzten Brett, bereits nach kaum einer halben Stunde Dauer, gegen einen der drei Nachwuchsspieler aus der Nachbarstadt zum ersten einfachen Sieg. In der zweiten Wettkampfstunde schafften dies dann genauso unproblematisch seine beiden Teamkollegen Willi Opitz an Position zwei und der andere heimische Ersatz Frank Thieme an drei, gegen den jugendlichen Rest der Lichtensteiner. Etwas länger dauerte es zwar anschließend beim Ersatzkäpten des GSC Peter Paluch, welcher es dazu beim friedlichen Remis in seiner Partie, gegen das weibliche Ersatzspitzenbrett des SSV beließ. Selbst mit einem durchaus möglichen Brettsieg des Meeraners, hätten aber seine Muldestädter den erneuten Kreismeisterschaftsgewinn der parallel in Wilkau-Haßlau angetretenen Thurmer Ersten, wahrlich nicht mehr verhindern können. Am Ende waren es dann diesmal allerdings nur ganze zwei Brettpunkte, welche den Unterschied zwischen Platz eins und zwei in der Abschlusstabelle dieser aktuellen Kreisligaserie ausmachten. Mit heuer 15:3 Teamzählern, haben die Mannen der Glauchauer Dritten, allerdings auch zugleich erstmals genauso viel Punkte wie die SG Motor Thurm I auf ihren Konto, bei eben leider nur 24,5 Spielerpunkten. Trotzdem geht selbstverständlich die faire sportliche Gratulation des GSC III, in den Mülsengrund. Inwieweit man das Trauma des ständigen Angriffs auf die Zwickauer Kreismeisterkrone, aber noch angehen will, steht derzeit etwas in den Sternen, denn jünger wird dieses Muldestädter Oldiequartett mit Sicherheit nicht. Schon der eigene Vereinsnachwuchs, hat es den alten Herren, ja zum Saisonauftakt im September vergangenen Jahres gezeigt, wie es schon bald öfters laufen könnte.
 
Kreisliga Zwickau   SG Motor Thurm II - GSC II   0 : 0

Zu einem leider keinem wirklich erlebbaren Happyend, kam es für die Nachwuchstruppe der Glauchauer Vierten, im Abschlussspiel mit dem Tabellenvorletzten der zweiten Reihe der Motoraktiven aus dem Mülsengrund. Bei der versuchten planbaren Vorverlegung, auf Grund des an diesem alljährlich avisierten Radlersonntages, kam es zu keiner einvernehmlichen Lösung des Problems und weitere kommunikative Missverständnisse ließen das Ganze sodann vollständig platzen. Am Ende entschied sich der stets bemühte und umsichtige Zwickauer Staffelleiter Schachfreund Faber, es letztendlich mit einem ergebnislosen 0:0, damit bewenden zu lassen, zudem man sich auch zu einer Nachholpartie, beiderseitig nicht durchringen konnte und wollte. Sowohl dem Thurmer Ersatz oder auch den hiesigen Kreisstädtern hätte es mit weiteren Mannschaftspunkten, indes sowieso nur maximal einen Ergebnisrang im Schlussklassement, weiter nach vorn gespült. Natürlich hätten jedoch gerade die immer ehrgeiziger gewordenen Knaben des GSC IV, sicherlich all so gern, den noch möglich gewordenen Bronzerang in dieser abgelaufenen Kreisligasaison, für sich verbucht. So war es am Ende diesmal eben nur der 5. Platz mit 11 Mannschaftszählern, bei immerhin richtig guten 19,5 Brettpunkten und das Alles unter dem Blickwinkel eines Spiel weniger als die punktgleiche Konkurrenz des SVM Wilkau-Haßlau VI und des Post-SV Crimmitschau IV auf den Rängen drei und vier davor. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben für die Kreisstädter und um so mehr, ist auch schon jetzt der neue Kampf für die Spielserie 2017/18, allen zukünftig beteiligten Teams angesagt. Trotzdem gilt natürlich der anerkennende Glückwunsch den alten und neuen Zwickauer Kreismeister von der SG Motor Thurm I, seitens der Glauchauer Mitstreiter, wobei man wohl insgeheim diese wettkampferfahrenen Spieler, in naher Zukunft entthronen möchte.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 9        14.05.17

GLAUCHAUER SCHACHMANNSCHAFTEN MIT LETZTEN REGIONALEN AUFTRITTEN 2016/17
Eine Woche nach den oberen sächsischen Spielklassen beenden nunmehr auch die Viererteams des Landkreis Zwickau, ihre aktuelle Punktspielserie. Für die Dritte und Vierte des hiesigen GSC 1873, also letzte Gelegenheit, die eigenen Wünsche der Endplatzierungen umzusetzen. Die Partien beginnen am morgigen Sonntag, wie immer punkt 9.00 Uhr an den jeweiligen Wettkampfbrettern.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SSV Fortschritt Lichtenstein II

Zum Saisonabschluss gibt sich das Seniorenquartett von der Muldestädter 3. Vertretung, noch einmal die Ehre im heimischen Bahnhofgebäudes der Stadt aufzuspielen. Das auch diesmal wahrscheinlich wieder nur auf Rang zwei einkommende Team, will hierbei trotzdem noch einmal alles geben, um den so sicher scheinenden Vizemeistertitel, vielleicht dann doch nicht in letzter Minute noch, an die vereinseigene Nachwuchstruppe, irgendwie aus der Hand zu geben. Die gegnerischen Lichtensteiner, von der dortigen Zweiten des SSV Fortschritt, dürften dabei mit einen weiteren Sieg der gastgebenden Glauchauer, diesem Vorhaben dann letztlich auch, wahrlich nicht im Wege stehen. Selbst das erneute Fehlen des Spitzenbrettes beim GSC, sollte also keine Rolle spielen und am Ende müssen die zwei Mannschaftspunkte gegen den Tabellenletzten, egal wie, ganz einfach im Spielprotokoll festgeschrieben sein.
 
Kreisliga Zwickau   SG Motor Thurm II - GSC II

Das soviel Freude aufkommen lassende Nachwuchsteam des GSC IV, um Mannschaftskapitän Rainer Raabs, muss bei seinem letzten Kreisligaauftritt 2016/17, die Reise in den Mülsengrund antreten. Bei den dortigen Hausherren von der Zweiten Thurmer Schachreihe, müsste erneut ein Doppelpunktgewinn, durchaus möglich sein. Auch wenn der Tabellenneunte, zuletzt das Lichtensteiner Schlusslicht klar in die Schranken verweisen konnte, sollten die Glauchauer Gäste ihre Erfolgsserie fortsetzen können und damit gleichzeitig den anvisierten Bronzerang, einzufahren. So oder so, ist es für den hiesigen Vierer ein weiterer Kürauftritt, denn ihre Pflichten haben die Jungs, bei ihrem eigentlichen Ligadebüt bisher, schon vollends erfüllt.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 9        07.05.17

GLAUCHAUER SCHACHREIHEN MIT ZWEI WUNSCHERGEBNISSEN, ZUFRIEDEN IM EIGENEN LIMIT ANGEKOMMEN
Ihren Saisonabschluss 2016/17 begingen die Schachreihen des Freistaates am gestrigen Maisonntag. Für die beteiligten Wettkampfachter des hiesigen GSC 1873, war dies nur relativ bedingt mit echten Stress an den Brettern verbunden, wobei hier allein wohl die Erste des Vereins auswärts noch einmal unter Spannung stand, währenddessen die Zweite daheim, das total entspannt angehen konnte.

2. Landesklasse Staffel B   SV Springer Leipzig - GSC I   4 : 4

Zum Tabellendritten der Connewitzer aus der Messestadt, reiste die 1. Mannschaft der Glauchauer, trotz ihrer gleich zwei Mann Ersatz mit der Vorgabe an, am Ende wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Zwar sollte man mit dem aktuellen Rang acht in dieser Leipziger Staffel, eigentlich im sicheren Hafen des Klassenerhalt liegen, aber um dennoch allen Eventualitäten der möglicherweise auftretenden bundesweiten Wettkampfregularien entgegenzutreten, wäre dies sicherlich nicht so unwichtig. Diesen Blickwinkel vor Augen, machte dann der kurzfristige Totalausfall eines der beiden eingeplanten Spitzenbretter aus der zweiten Reihe des Vereins, dann allerdings erst einmal einen gehörigen Strich durch diese Rechnung der Gäste. Zum Glück hatte jedoch genauso das Springerteam an diesen frühlingshaften Leipziger Sonntag, ganz unverhofft arge Aufstellungsprobleme und mussten ihrerseits sogar gleich mal, auf das eigene Spitzenbrett gänzlich verzichten und waren auch sonst nur mit fünf Stammakteuren an den heimischen Brettern erschienen. Damit begann der Wettkampf, also doch wieder unter fast gleichen Voraussetzung. Nach dem beiden kampflosen Zählern an Position eins durch den anwesenden Gesauer Sven Weigand seitens des GSC und der anderen namenlosen Punkthergabe der hiesigen Muldestädter, für die Gastgeber ihrerseits am gemeldeten 7. Brett, waren letztlich auch die restlichen Akteure hier wie da, wohl relativ milde gestimmt. Die frühzeitigen weiter folgenden Punkteteilungen, belegen dies zugleich fernerhin. Alleinig gerade Schachfreund Weigand, war über die nunmehr bereits dritte gemeldete Nichtteilnahme am eigentlichen Schachgeschehen durch sich selbst, nicht wirklich angetan. Mehr oder weniger zufrieden jedoch, waren im Grunde am Ende die beteiligten Remisspieler der Kreisstädter Gäste, Jens Becher aus Gesau an Position zwei, Lutz Köhler aus Glauchau an drei und Peter Nagorny aus Remse an vier, als auch der Callenberger Ronny Seifert am 5. Brett, sowie die beiden Niederlungwitzer Bastian Benicke am 6. und Ersatz Thomas Drauschke am 7. Brett, vor allem im Sinne des mannschaftlichen Interesses. Mit diesem durchaus rundweg kaum ungerechten 4 : 4 Schlussresultat der beiden Mannschaften dieser Staffel B, verabschiedete man sich beiderseitig wohlwollend, aus dem nunmehr abgelaufenen Punktspielgeschehen. Sowohl die heimischen Leipziger halten damit ihren Bronzeplatz im Endklassement, als auch die Glauchauer ihren achten Tabellenplatz, wobei man bei der Ersten des GSC, mit den jetzig feststehenden Zählerständen von 8:10 Punkten als Mannschaft und den 33,5 an  Brettern, definitiv auch in der kommenden Saison, weiterhin in dieser 2. Landesklasse antreten darf. Die Glückwünsche gelten darüber hinaus, natürlich besonders dem Aufsteiger von der SG Leipzig V. Für die beiden abgestiegenen Teams aus Leipzig-Lindenau und Delitzsch, gelten dies hingegen in Sachen einer erfolgreichen Bezirksligasaison 2017/18.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II – Post-SV Crimmitschau II   4 : 4

Von der Papierform her, bewegten sich die beiden Tabellennachbarn auf Rang sieben bzw. sechs, zwar dann letztlich nicht ganz auf der erwarteten Augenhöhe, da die gastgebende Zweite der Muldestädter gleich mal auf ihre beiden Spitzenbretter verzichten musste, wogegen die Zweite der Pleißentaler, scheinbar in Bestbesetzung anreiste. Doch glücklicherweise, fehlte letztlich auch in den Reihen der Gäste indes ihr Stammbrett sieben gänzlich und dies glich dann zumindest mal die zusätzlich entstandene Absage von Rainer Bergmann an Position drei seitens der Hausherren, postwendend wieder aus. Somit stand es nach der ausschreibungskonforme Wartezeit, hier wie da erst einmal weiterhin 1:1, zwischen den beiden Teams vom GSC 1873 und dem des Post-SV Crimmitschau. Relativ friedlich blieb auch die anschließende Entwicklung dieser Begegnung in der Folgezeit und am Ende waren es allesamt nur noch sechs Remisen, welche in das Spielformular Eingang fanden. Für die beteiligten Glauchauer Akteure, wie dem Lichtensteiner Teamkäpten Dietmar Nötzel am Spitzenbrett und seinen beiden Mannschaftskameraden aus Niederlungwitz Gunar Scholz an Position zwei, sowie Knut Ludwig an vier, sicherlich kein so schlechtes Ergebnis. Gleiches empfanden wohl auch die drei hinteren Bretter mit dem Albertstaler Axel Burkhardt an fünf, dem Jahnsdorfer Andre Martin an sechs und natürlich dem heimischen Ersatz Bernd Wollmann am letzten Brett. Selbst wenn der eine oder andere Akteur, im Nachgang dann doch vielleicht etwas mit dem erzielten Resultat haderte, fand es freilich genauso die geschlossene Zustimmung aller Beteiligten. Allein der leider nur kampflos zum Sieg gekommene Rainer Raabs an sieben, wäre dagegen viel lieber, endlich mal wieder richtig aktiv zu Brettpunkten gekommen, hatte der Meeraner doch schon im Duell gegen die Dritte aus der Nachbarstadt, zuletzt vor exakt vier Wochen, bereits nur ein Plus zum Mannschaftssieg beitragen dürfen. Nach diesem nicht so völlig unerwarteten 4 : 4 Schlussresultat der beiden Staffelkontrahenten, bleiben diese in der Endtabelle auf ihren bisherig angestammten Plätzen. Der GSC II kommt hierbei nunmehr auf fast ausgeglichene 8:10 Punkte, bei immerhin auch einer ganz guten Brettausbeute von 35 Zählern, allerdings dann heuer einen Rang weiter unten als in der letzten Saison, aber trotz allem völlig zufrieden mit seinem Abschneiden. Alles Gute wünschen die hiesigen Kreisstädter natürlich den Sachsenringern aus Oberlungwitz und Hohenstein-Ernstthal, als etwas überraschender Aufsteiger in die Bezirksliga und genauso gilt dem dann doch noch abgestiegenen Post-SV III das Beste, für eine gute Saison in der nunmehrigen 1. Bezirksklasse und eine alsbaldige Wiederkehr, für diese Crimmitschauer Schachkameraden.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 9        07.05.17

PUNKTSPIELFINALE DER SÄCHSISCHEN SCHACHSPORTLER
Die Schlussrunde der Saison 2016/17, steht den Wettkampfteams des SVS, am morgigen Sonntag ins Haus. Dies gilt natürlich auch für die beiden Achter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, wobei deren erste Reihe noch einmal auswärts anzutreten hat, währenddessen die zweite Mannschaft das Ganze  zuhause angehen darf. Letztmalig werden hierzu sodann die Partien ab 9.00 Uhr beginnen und spätestens 15.00 Uhr sind dann wohl alle Messen hierzu endgültig gelesen.

2. Landesklasse Staffel B   SV Springer Leipzig - GSC I

Trotz des theoretisch aktuell feststehenden Klassenerhalts der Glauchauer auf Rang acht, droht unter Umständen für die anreisende erste Reihe der Gäste, bei Eintritt des schlechtesten überregionalen Saisonszenarios auf Bundesebene, praktisch dann doch noch der Abstieg in die Bezirksliga. Um dem Ganzen aus dem Weg zu gehen, benötigt man beim Tabellendritten, zwar „nur“ eine Punkteteilung, aber dies wird angesichts der inzwischen bedenklich erscheinenden Personalprobleme innerhalb der ursprünglichen Stammformation, sicherlich nicht ganz so einfach. Bei Einsatz der beiden Spitzenbretter aus der eigenen Zweiten, sollte dies letztendlich dennoch machbar sein, zudem sich die Leipziger Hausherren, jenseits von Gut und Böse in diesem Staffelklassement befinden. Mal sehen was so geht in dieser Begegnung und vielleicht erinnern sich die Kreisstädter, ja auch an den klaren Auswärtssieg vom Januar 2016, wo man sogar mit einem Mann weniger einen Kantersieg bei der Springermannschaft einfuhr. Da sollte doch heuer mit nur etwas Glück, dieses scheinbar wichtige Unentschieden, praktisch auch übertragbar zu werden.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II – Post-SV Crimmitschau II

In der erneuten Begegnung mit einem Team des Post-SV aus der benachbarten Kreisstadt, bekommen es die Gastgeber der Zweiten des GSC, zum Abschluss der aktuellen Punktspielserie, diesmal mit 2. Vertretung der Crimmitschauer zu tun. Beide Wettkampfachter haben ihr Ziel des Nichtabstiegs bereits geschafft und somit kann man hier wie da völlig unbeschwert, die letzten Partien an den Brettern eins bis acht, denn auch angehen. Zumindest bei den Glauchauern steht hierbei zwar die Stammformation, definitiv nicht zur Verfügung, wobei man dennoch mit einer möglichen Punkteteilung liebäugelt. Inwieweit da das Aufgebot der Gäste mitspielt, wird man allerdings erst am Ende dieses Schachkampfes sehen, zudem ja jeder einzelne Akteur ohne diverse mannschaftliche Zwänge, seine ureigene Spiellust entfalten kann. Also dann, ein paar schöne Partien aufs Brett gezaubert und das Hobby ganz einfach mal etwas unverbissener gesehen.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 8        30.04.17

WETTKAMPFVIERER DES GSC, ÄUSSERST  ERFOLGREICH IM EINSATZ
Ihre vorletzte Punktspielrunde, hatten die Zwickauer Kreisligateams  an diesen schönen letzten Apriltag, heuer noch vor dem abendlichen Hexenfeuern zu bestehen. Die beiden hiesigen Glauchauer Vertreter mussten dazu sowohl auswärts, als auch daheim, an den Schachbrettern Platz nehmen.

Kreisliga Zwickau   Zwickauer SC IV - GSC III   1 : 3

Zum zweiten Mal in Folge, musste der Glauchauer Tabellenzweite auf sein Stammbrett eins mit Bernd Wollmann verzichten und dazu kam dann auch noch der kurzfristige Ausfall der dritten Position mit Lothar Gumprecht. Damit stand man bei der Zwickauer Vierten, schon vor einer schwierigeren Erfolgsaufgabe als sonst kaum einmal. Nach Bekanntwerden dass die heimischen Schumannstädter, aber letztlich sogar dann nur an drei Brettern spielfähig wahren, relativierte sich das Ganze auch schon wieder, fast ins Gegenteil. Nach dem kampflosen Punktgewinn von Willi Opitz an zwei, nach der einstündigen Wartezeit und dem fast gleichzeitigen friedlichen Remis von Ersatzmann Frank Thieme, am letzten Brett der Gäste, führten diese bereits problemlos mit 1,5:0,5. Im Anschluss daran, hatte der andere Reservespieler des GSC III Frank Haselhuhn, ebenso sein Tagewerk unter kräftiger Mithilfe seines jungen Gegenübers, völlig locker und leicht, für das eigene Wettkampfteam erfolgreich zu Ende gebracht. Nach kaum zwei Stunden Wettkampfdauer, stand sodann also bereits der letzte Auswärtssieg für die hiesigen Muldestädter fest. Trotzdem wollte Peter Paluch ganz vorne, sichtlich nicht so einfach, in die sich eigens anbietende Punkteteilung ergeben. Erst nach mehr als drei Stunden intensiv geführten Brettkampfes, einigte sich der Meeraner, schließlich dann doch mit dem heimischen Nachwuchsakteur auf Remis und bescherte damit seinen Glauchauern einen weiteren klaren 3 : 1 Erfolg. Natürlich tat dies auch der Festigung, des nach wie vor bestehenden zweiten Tabellenranges gut, denn die urplötzlich aufgetretene Tabellenführung ist einfach nur scheinbar, da der Wettkampf des Thurmer Spitzenteam, dem Radlertag im Mülsengrund zum Opfer fiel. Allerdings besteht natürlich dennoch der kleine Minifunken Hoffnung, auf den ersten Kreismeistertitel für die Kreisstädter Dritte. Nunmehr steht man aktuell bei 13 Mannschaftspunkten und 21 Brettzählern. Für die Zwickauer Gastgeber hat es indessen genauso, keinerlei Auswirkungen in der Platzierung auf Position sieben dieser Staffel. Schon in exakt zwei Wochen jedoch, wissen alle zehn Kreisligavertreter definitiv, wie man diese Saison beendet haben wird.
 
Kreisliga Zwickau   GSC IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau V   3 : 1

Im Duell der beiden zuletzt erfolgreichen Schachvierer ihrer Vereine, musste der gastgebenden GSC IV zeigen, das der damit verbundene eigene dritte Rang, auch gleichbedeutend mit dem  stärkere Team, einhergehen sollte. In der Begegnung dann selbst, bewahrheitete sich das Ganze eindrucksvoll. Gleich zum Auftakt war es der Meeraner Mannschaftsleiter Rainer Raabs, in den Reihen der Glauchauer, welcher endlich wieder in den eigenen absoluten Erfolgsmodus zurückgefunden hat und somit dann auch einen souveränen Sieg holte. Das beteiligte Spitzenbrett der Gäste, musste dies bereits nach gut 75 Minuten Partiedauer, anerkennend hinnehmen. Danach konnten die Gäste zwar recht glücklich nach etwa einer dreiviertel Stunde Kampf, gleich wieder mit ihrem Nachwuchsakteur an Position zwei ausgleichen, aber dies sollte auch schon alles an Positiven, für sie an diesen Tag gewesen sein. Umso bedauerlicher für den beteiligten Muldestädter Benjamin Schöltzke, sein gewinnbares Turmendspiel, letztlich noch so leichtfertig vergeigt zu haben. An ihrer spielerisch rasant gestiegenen Qualität, ließen die eigenen  Mannschaftskameraden an den Brettern drei und vier, hingegen keinerlei Zweifel aufkommen und mit Beginn der vierten Wettkampfstunde sicherte sich sowohl Benjamin Schnabel aus Mosel, als auch der Glauchauer Tim Seifert im Team der Gastgeber aus der hiesigen Kreisstadt, innerhalb von nur zehn Minuten, ihrerseits zwei weitere sehenswerte Siege. Für die beiden Jüngsten im GSC-Quartett, mit Sieg Numero vier bzw. sieben, eine famose Leistung, auch wenn die Erfolgsserie des letztgenannten heimischen Akteur, diesmal unter Mithilfe eines Fingerfehlers, der einzigen weiblichen Gegnerin in den Reihen der Fünften aus Wilkau-Haßlau, letztendlich gelang. Immerhin muss man ja so etwas auch erst einmal konsequent nutzen. Im folgenden Schlussresümee des Trainers, wäre sogar wohl ein absoluter Kantersieg durchaus verdient gewesen, aber auch so war man sicherlich mit diesem 3 : 1 Erfolg zufrieden. Leider konnte damit der inzwischen anvisierte Podestplatz im Schlussklassement, jedoch nicht ganz gehalten werden, auch wenn man nunmehr bereits schon mal über 19 Brettpunkte und ein mannschaftliches 11:5 Resultat verfügt, aber dennoch auf Rang vier abgerutscht ist. Die  Muldentaler Hausherren hingegen, halten trotz dieser sicherlich empfindlichen Niederlage, weiterhin ihren angestammten sechsten Tabellenrang

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 8        30.04.17

MULDESTÄDTER BRETTKÜNSTLER, IN RUNDE ACHT AKTIV
Auch bei den Kreisligavertretern der Schachmannschaftsmeisterschaften 2016/17, geht es nunmehr so allmählich dem Saisonende entgegen. Für die Dritte und Vierte des beteiligten Glauchauer SC 1873, gilt dies natürlich am Sonntagfrüh ab 9.00 Uhr, ganz genauso.

Kreisliga Zwickau   Zwickauer SC IV - GSC III

Beim einzigen Zwickauer Stadtvertreter gilt natürlich ebenfalls nur der nächste Mannschaftssieg für die eingeschworene Seniorentruppe der hiesigen Kreisstädter. Vor vier Wochen, gelang den Hausherren aber immerhin eine Punkteteilung beim Tabellenvierten und somit sollten die alten Herren, schon mit der notwendigen Aufmerksamkeit unter voller Anwendung der eigenen Wettkampfstärke an die Bretter gehen. Zudem bleibt man nur mit einem klaren Sieg in dieser Begegnung, weiterhin der noch einzig existente theoretische Schatten der Thurmer Titelverteidiger.
 
Kreisliga Zwickau   GSC IV - SV Muldental Wilkau-Haßlau V

Gegen eine der vielen Jugendmannschaften der Muldentaler, will die heimische Vierte der Glauchauer mit einem weiteren vollen Erfolg, ihre weiter gewachsene Reife in dieser Spielklasse beweisen. Mit Sicherheit wird dieser Schachkampf nicht ganz so einfach wie zuletzt in Crimmitschau, denn die 5. Vertretung der Wilkau-Haßlauer ist trotz ihres aktuellen einen Ranges hinter dem Post-SV V, schon spielstärker einzuschätzen. Mit dem anvisierten Doppelpunktgewinn würde der am Spitzenbrett verstärkte Nachwuchsvierer des GSC, zudem seinen Podestrang drei weiter absichern.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 8        09.04.17

GLAUCHAUERN GELINGEN ZWEI ENTSCHEIDENDE SIEGE, IM ABSTIEGSKAMPF
Mit dem achten Spieltag innerhalb der sächsischen Klassen, neigt sich die Saison 2016/17 doch spürbar dem Ende entgegen und schon allein darum war dieser sonnenreiche milde Aprilsonntag, wohl für alle beteiligten Schachmannschaften, noch einmal ganz wichtig. Den GSC-Teams, ging es da keinen Deut anders, als wie den restlichen Wettkampfachtern auch.
 
2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SG Leipzig VII   4,5 : 3,5

In dieser Heimbegegnung mit dem Leipziger Staffelfünften, ging es für den heimischen Achter der Ersten des GSC, schon um relativ viel in Sachen neuerlichen Klassenerhalt. Die 7. Reihe der Gäste hatte derweil ja schon sieben eigene Mannschaftszähler vor diesem sonntäglichen Schachkampf in dieser Staffel und diese beiden Mehrpunkte wollten die Gastgeber ihrerseits natürlich aufholen. Beide Teams traten zwar leicht ersatzgeschwächt an, nahmen sich in Sachen Spielstärke jedoch trotzdem fast nichts. Einen gelungenen Auftakt zeigten hierbei die Glauchauer, wo nach 90 Minuten der Meeraner Rüdiger Schönrock, an seinen Position drei ein friedliches Remis holte und nur eine Viertelstunde später, der heimische Ersatz Jörg Pumpa, einen leicht herausgespielten Partiesieg am letzten Brett einfuhr. Auch mit den beiden nachfolgenden sicheren Punkteteilungen, nach etwa drei Stunden weiteren Figurenkampf, waren die Hausherren vollends innerhalb des eigenen Matchplans. Die hierbei aktiven Kreisstädter Lutz Köhler an vier und Ronny Seifert aus Callenberg an sechs, zeigten ihren beiden SG-Kontrahenten, dass man sein Handwerk grundlegend genau so beherrscht, wie die beteiligten Messestädter auch. Eine Traumkombination mit Damengewinn, bescherte noch vor der ersten Zeitkontrolle sodann dem Remser Teamkollegen beim GSC Peter Nagorny, seinerseits einen beeindruckenden Partiesieg am fünften Brett. Damit führte man zu diesem Zeitpunkt der Begegnung schon klar mit 3,5:1,5 und dennoch konnten sich die heimischen Muldestädter noch nicht gänzlich zurücklehnen. Zu Beginn der fünften Wettkampfstunde, schlugen die Leipziger dann auch wieder kräftig zurück und glichen durch die beiden eigenen Bretterfolge an eins und sieben, ihrerseits zum 3,5:3,5 Zwischenstand aus. Für den Spitzenakteur Sven Weigand nunmehr die zweite Saisonniederlage am Brett und genauso musste Bastian Benicke aus Niederlungwitz einen erneuten ganzen Punktverlust hinnehmen. Für den Gesauer lief in seinem Turmendspiel einfach nichts zusammen, währenddessen der Nachwuchs im Team, so relativ gar nicht mit seinem allerdings auch viel spielstärkeren Gegner, zurecht kam und damit wohl auch verdient der zweite Sieger in seiner Partie mit den schwarzen Figuren war. Am Ende gab es ja aber noch den anderen Gesauer auf Seiten des Gastgeberachters Jens Becher, welcher seine drei Mehrbauern schließlich rigoros zum entscheidenden Brettgewinn an Position zwei nutzte und somit den anvisierte Doppelpunktgewinn für seine Glauchauer, nach gut fünf standen Spieldauer und dem knappen 4,5:3,5 Erfolg, sicherstellen konnte. Angesichts der restlichen Mannschaftsergebnisse dieser vorletzten Runde, hat die Erste des GSC 1873, damit die Klasse vorzeitig gehalten und steht jetzt dazu bei 7:9/29,5 Punkten aktuell, wenngleich man immer noch auf Rang acht im Gesamtklassement verweilt und die Gäste nunmehr punktgleich auf Position sieben der Tabelle zu finden sind.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   Post-SV Crimmitschau III - GSC II   3,5 : 4,5

Beim Duell mit dem Tabellenvorletzten, erwartete die zweite Vertretung der Glauchauer, in Crimmitschau eigentlich schon einen ganz heißen Kampf, um die zu vergebenen zwei Mannschaftszähler. Um so erstaunlicher sodann, das die gastgebende Dritte des Post-SV, gleich mal zwei Bretter unbesetzt lassen musste und die Muldestädter damit, nach der einstündigen Wartezeit, mit 2:0 in Führung lagen. In etwa also eine fast umgekehrte Ausgangslage wie beim Auftritt der Gäste im Januar letzten Jahres, wo man mit drei Mann eigenen Ersatz, ganz schnell mit den gleichen Resultat ins Hintertreffen geriet und am Ende eine herbe Klatsche kassierte. Zwar musste der GSC auch heuer mit zwei Mann Ersatz antreten, aber die beiden Gastgeschenke an Position zwei und acht, seitens der Hausherren, glichen dies ja schon ganz einfach wieder aus. Für die beteiligten Akteure Dietmar Nötzel und Rainer Raabs, wohl trotzdem kein so richtiges Glücksgefühl, da sowohl der Lichtensteiner Mannschaftskapitän, als auch der Meeraner Ersatzspieler Rainer Raabs, dennoch sicherlich lieber richtig gespielt hätten. Die damit unter besonderen Druck stehenden Pleißentaler, nutzten jedoch nach etwa 200 Minuten, den unnötigen Figurenverlust des Niederlungwitzers Knut Ludwig, an seiner Position fünf dankend aus und verkürzten damit zunächst auf 1:2, aus ihrer Sicht. Im Anschluss daran einigte man sich am 7. Brett auf die erste Punkteteilung des Tages. Für den beteiligten Muldestädter Seniorersatz Bernd Wollmann, das verdiente Remis und zugleich die Einlösung der vorgegebenen Marschroute für sein Team. Von dem zweiten fatalen Blackout der Gäste, profitierten die Hausherren nach mehr als drei Stunden Wettkampfdauer erneut, wobei der völlig verzweifelte Glauchauer leidtragende Rainer Bergmann, ein solches Missgeschick nunmehr bereits wiederholt passiert. Natürlich für ihn um so untröstlicher, seinem Team damit keinen Gefallen getan zu haben und dem eigenen Ego, den nächsten Tiefschlag zu versetzen. Beim neuen Zwischenstand von 2,5:2,5, durch den überglücklichen seilerischen Doppelschlag der Gastgeber, schien plötzlich wieder alles offen in dieser Begegnung. Mit einer schönen angriffsorientierten Partie des zweiten Niederlungwitzers in den Reihen des GSC mit Thomas Drauschke, atmete man da aber nach knapp vier Stunden Brettkampf erst einmal wieder durch und bedankte sich beim eigenen Spitzenmann, mit dem fälligen Händedruck für diese souveräne Leistungsschau. Der zweite Matterfolg für die Postsportler, brachte diese dann gut zwanzig Minuten später, ein weiteres Mal zurück in diesen Schachkampf. Leittragender hierbei das dritte Gemeindemitglied der Gäste vom Lungwitzbach Gunar Scholz, welcher am vierten Brett in Zeitnot geratend, keinerlei Gegenmittel mehr fand dies zu verhindern. Ein ähnliches Kompliment wie Teamkollege Drauschke, holte sich zum Abschluss auch der Vereinspräsident Axel Burkhardt an Position sechs, welcher seine Mehrbauern, ganz einfach in Richtung Damenumwandlung in Gang setzte und der gegnerische Crimmitschauer Mannschaftskapitän, letztlich Anfang der fünften Wettkampfstunde aufgab. Nach den wahrlich mehr als glücklosen Auftritten der letzten Runden, endlich der entsprechende Ausgleich seitens Schachgöttin Caissa, für die hiesigen Großen Kreisstädter in diesem Wettkampf mit einem zwar knappen, aber sicherlich auch verdienten 4,5:3,5 Gewinn. Der damit nunmehr verbundene und schön anzusehende sechste Tabellenplatz mit 7:9 Teamzählern, bei 31 Brettpunkten ist umso mehr der verdiente Lohn und währenddessen die Zweite des GSC damit auch im nächsten Jahr in dieser Klasse antreten darf, muss die Dritte des Post-SV, allerdings noch weiter darum zittern. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 8        09.04.17

WEITERERE WICHTIGE PARTIEKÄMPFE, FÜR DEN GSC 1873
An die vorletzte Punktspielrunde, machen sich derzeit die Schachteams des Freistaates heran. Ihre anstehenden Pflichtaufgaben bestreiten Glauchaus Vertreter, hierbei morgen ab 9.00 Uhr sowohl daheim, als auch auswärts.
 
2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SG Leipzig VII

Nach der bitteren Auswärtsniederlage bei der 6. Vertretung der Messestädter, wollen und müssen die Akteure der Glauchauer Ersten, in diesem letzten heimischen Punktekampf gegen die Siebente der SG Leipzig, nunmehr beide Mannschaftszähler holen, um den Abstiegskampf mit aller Macht Einhalt zu bieten. Natürlich dürfte man heuer, nicht wieder kurzfristig mit einem Rumpfteam in den eigenen Spielräumen des Kreisstädter Bahnhofsgebäudes, hierbei letztlich dastehen. Fakt ist jedoch schon jetzt, dass man in den beiden Schlussrunden dieser Saison, gänzlich auf seinen Stammspieler Ralf Wegner am letzten Brett, aus gesundheitlichen Gründen verzichten muss. Für die Bereitstellung eines Ersatz aus den Reihen der Zweiten des GSC, sicherlich nicht unbedingt eine dankenswerte, wenngleich durchaus lösbare Aufgabe. Vielleicht aber, kommt ja auch noch mögliche Hilfe aus dem vereinsinternen Mitgliederkader vergangener Jahre daher. Auf jeden Fall stellt man sich zumindest im Team selbst, dieser erhöhten Herausforderung und sieht einem drohenden Abstieg nicht völlig verzweifelt entgegen. Noch ist ja dahingehend praktisch und theoretisch, auch noch alles zum Guten hin machbar. Dazu müssen die Hausherren sowieso erst einmal sehen, mit welchem Aufgebot der aktuelle Tabellensechste letztendlich anreist und vielleicht ist da das Glück des Tüchtigen wenigstens auf Seiten der Kreisstädter. Trotzdem sicherlich keine ganz so angenehme Situation für die Muldestädter, an diesem Schachsonntag.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   Post-SV Crimmitschau III - GSC II

Ungeachtet des völlig misslungenen Gastauftritts zuletzt in Stollberg, reist die zweite Reihe der Muldestädter, im Prinzip auch gegen die nächste stark abstiegsbedrohte Mannschaft dieser Staffel, ohne jeden Punktedruck an. Für die Hausherren der Crimmitschauer Dritten indes, geht es schon wirklich um den immer noch möglichen Klassenerhalt. Allein damit ist aber auch wohl klar, dass die Gastgeber mit dem Rücken zur Wand stehend, alles dafür tun werden, diese Begegnung irgendwie für sich zu entscheiden. In der vergangenen Saison, gelang dies den heimischen Postsportlern mit einem klaren 5,5:2,5 Erfolg, gegen allerdings stark ersatzgeschwächte Glauchauer, mehr als eindrucksvoll. Auch heuer dürfte der GSC ähnliche Aufstellungsprobleme besitzen, wobei man in Anbetracht der theoretischen Staffelkonstellationen, das Ganze praktisch durchaus auch in Unterzahl angehen könnte und sich damit sogar eine weitere Niederlage leisten dürfte. Derzeit oberste Priorität, besitzt nun Mal die Erste des Vereins, wobei man dennoch nicht die eigene Mannschaftslinie, total aus den Augen verlieren sollte und auch eine mögliche Punkteteilung, derzeit sicherlich wieder einmal gut zu Gesicht stände. Also dann Mal sehen, in welche Richtung das Ergebnispendel, am Ende dieser Begegnung ausschlägt.

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Schachverband Sachsen    Saison 2016/17    XXVII. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Zwischenrunde    08.04.17 

UNVERSTÄNDLICHER ANSETZUNGSTERMIN IM SCHACHPOKAL
An einen völlig absurden Samstag, unmittelbar vor der laufenden sonntäglichen Punktspielrunde der Mannschaftssaison 2016/17, haben die Offiziellen des Schachverband Sachsen, heuer die Zwischenrunde der Pokalmannschaftsmeisterschaften angesetzt. Das heißt für die 18 qualifizierten bzw. vorberechtigten Schnellschachteams, natürlich eine ungewollte Doppelschicht an diesem Aprilwochenende in Kauf zu nehmen. Dazu kommt für ein paar der Brettvierer dann sogar noch der weite Anreiseweg in die drei Austragungsgruppen nach Leipzig, Wilkau-Haßlau und Dresden. Für die zudem dann erst Ende Juni anstehende Endrunde kommen hierbei die jeweils beiden Ersten aus diesen Sechserstaffeln weiter. Los gehen die 30minütigen Partien, jeweils ab 10.00 Uhr vor Ort.

Gruppe C (SV Dresden-Striesen)

Schon aus Prinzip des stillen Protestes, gegen diese „Farce“ des diesjährigen Pokalzwischenrundentermins, verweigern sich die vor gut einen Monat, sportlich souverän weitergekommenen Glauchauer, ihrerseits dem Wettkampf in der Fechterhalle des Ostra-Sportparkes der sächsischen Landeshauptstadt. Den anstehenden wahrlich unnötigen samstäglichen Stress bis in den späten Nachmittag und die unmittelbar darauffolgenden wichtigen Abstiegsduellen ab Sonntagfrüh in der 2. Landesklasse bzw. 1. Bezirksklasse, will man sich einfach nicht antun, da es seitens des Verbandes, mit Sicherheit auch eine humanere Ansetzungslösung für die beteiligten Schachteams, hätte gefunden werden können. Auch wenn dieses Zeichen der hiesigen Muldestädter letztlich das Einzige gewesen sein sollte, hat man zumindest für sich selbst, Flagge gezeigt. Den anreisenden Pokalteams dieser Staffel C aus Dresden, Aue, Hoyerswerda, Neukirchen und Ottendorf Okrilla, wünscht man natürlich fairerweise dennoch alles Gute hierbei, auch wenn diese ihren Austragungsort ebenfalls erst sehr kurzfristig, letzten Freitag erfahren haben.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        02.04.17

MULDESTÄDTER SCHACHREIHEN DREI UND VIER, ERNEUT ERFOLGREICH
Der siebente Schachwettkampf in der aktuellen Punktspielsaison 2016/17, innerhalb der Zwickauer Landkreisgrenzen, stand am vergangenen ersten Aprilsonntag auf dem Programm. Auf Erfolgskurs, begaben sich dabei die teilnehmenden Teams des Glauchauer SC 1873, innerhalb ihrer beiden Auswärtsaufgaben.

Kreisliga Zwickau   SG Motor Thurm II - GSC III   1: 3

Zwar mussten die Mannen der dritten Reihe aus der hiesigen Muldestadt, dann doch auch ihr so erfolgreiches Spitzenbrett gegen den Thurmer Staffelneuling der gastgebenden SG Motor II verzichten, agierten aber dennoch völlig souverän an diesen neuerlichen Wettkampftag. Mit dem Meeraner Peter Paluch an Position eins, hatten Glauchauer zudem gleichwertigen Ersatz dort vorn und dann war es auch er, welcher den erfolgreichen ersten Punkteauftakt sicher stellte. Dabei hatte es der designierte Ersatzmannschaftskapitän, jedoch als Einziger mit einem schon weitaus erfahrerenen Aktiven in den Reihen der Hausherren zu tun. Diesem Remisauftakt gegen das Team des Tabellenletzten nach etwa einer Stunde Partiedauer, folgte dann nur wenig später auch der eigene Mannschaftsälteste Willi Opitz aus der Kreisstadt am 3. Brett mit seiner ebenso sicher erspielten Punkteteilung. Im Prinzip gar keine Schwierigkeiten mit ihren beiden jungen einheimischen Brettkünstlern, hatten die eigenen Mannschaftskameraden des GSC an den Positionen zwei und vier. Fast gleichzeitig erkämpften die beiden Gästeaktiven Lothar Gumprecht und Frank Thieme, alsdann auch nach knapp zwei Stunden soliden Schachspiels, ihrerseits den Partiesieg für sich. Sowohl der Jerisauer Senior, als auch der ehemalige Glauchauer Jugendtrainer aus dem Albertsthal, konnte den heimischen Nachwuchs, recht schnell eine Figur abnehmen, um schließlich allein schon damit, diesen alsbald den Zahn letztlich zu ziehen. Der erwartete 3 : 1 Mannschaftserfolg des Gästequartetts, war am Ende somit durchweg im normalen Rahmen und festigt den eigenen zweiten Tabellenrang, natürlich zudem allemal. Mit jetzt 11:3 Teampunkten und 18 Brettzählern, liegt man allerdings auch weiterhin mit dem einen Pünktchen Rückstand, hinter der Ersten Thurmer Kreisligavertretung und muss auf den berühmten Ausrutscher des Seriensieger warten.
 
Kreisliga Zwickau   Post-SV Crimmitschau V - GSC IV   1,5 : 2,5

Trotz oder gerade auf Grund des krankheitsbedingten kurzfristigen Ausfall ihres zweiten Brettes mit Benjamin Schöltzke, trat das restliche Gästetrio der Vierten des GSC, mit dem ureigenen Kampfgeist beim bisherigen Tabellendritten an. Das reine Nachwuchsteam der Crimmitschauer Hausherren, verstieß zwar ihrerseits bei der Brettaufstellung gegen die Regeln, aber dennoch wollten die Glauchauer auch spielerisch an den Wettkampfbrettern selbst, den zweiten Mannschaftssieg für sich alsdann erkämpfen. Allen voran setzte das erfahrene Spitzenbrett mit dem Meeraner Rainer Raabs, ganz schnell die ersten klaren Zeichen hierzu. Bereits in der Eröffnungsphase, konnte der Muldestädter Kapitän eine Figur gewinnen und nach etwa 75 Minuten stand der erste Brettpunkt für seine Mannschaft, auch schon fest. Kaum fünf Minuten später, zeigte Vereinskamerad Tim Seifert an Position vier seinerseits, wie man ein Turmendspiel souverän zum Sieg führt. Für den 13jährigen Gästespieler aus der hiesigen Kreisstadt, immerhin der nunmehr bereits sechste volle Bretterfolg in Serie und zugleich die offizielle 2:1 Führung für den angereisten GSC IV. Angesichts dieser guten Ausgangslage im Hinblick auf die angestrebten beiden Teamzähler, reichten den anderen jungen Glauchauer Akteur Benjamin Schnabel am 3. Brett der Gäste, das sich darbietende Remis im Duell seiner weißen Dame mit den drei schwarzen Leichtfiguren des heimischen Kontrahenten, letztlich schon aus. Nach knapp eineinhalb Stunden Dauer dieser Begegnung mit den Pleisentalern von der Post-SV V, war schließlich der 2,5:1,5 Sieg somit perfekt gemacht. Am Ende blieb den Gastgebern daneben, zudem nicht einmal der zunächst im Spielformular noch eingetragene, fragliche kampflose ganze Brettpunkt ihrer Position zwei, da dieser regelkonform durch den Staffelleiter gestrichen wurde. Nunmehr überholt man denn auch diese Crimmitschauer Fünfte und steht seinerseits bei neun Teamzählern und 16 eigenen Brettpunkten, bereits auf Rang drei des Staffelklassement.  

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        02.04.17

SCHACHTEAMS DES GSC 1873, IM LANDKREIS UNTERWEGS
Mit der 7. Punktspielrunde, geht es am Sonntag auf Zwickaus Kreisligaebene weiter. Die zwei beteiligten Glauchauer Mannschaften, müssen hierbei diesmal ihr Glück in der Fremde versuchen. Auch dort werden die Schachkämpfe, dann ab 9.00 Uhr begonnen.

Kreisliga Zwickau   SG Motor Thurm II - GSC III

Gegen den Staffelletzten Neuling aus dem Mülsengrund, zählt für die Dritte der hiesigen Muldestädter, allein ein klarer Mannschaftserfolg. Die Reservespieler der Thurmer, sollten hierbei dann auch nur das Beiwerk dieses Wettkampfes bilden und mehr als das eine oder andere Remis für die Gastgeber, wäre da schon mehr als überraschend. Beste Aussichten also für das Glauchauer Quartett, in möglicher Bestbesetzung den vierten Doppelpunktgewinn in Serie einzufahren.
 
Kreisliga Zwickau   Post-SV Crimmitschau V - GSC IV

Für die sich aktuell prächtig schlagende 4. Mannschaft des GSC, gilt es gegen die durchweg mit Nachwuchsspielern besetzte Fünfte der Crimmitschauer, den nächsten Mannschaftssieg anzupeilen. Der jetzige Staffelplatz fünf seitens der Hausherren jedoch, scheint diesem Ziel zwar kräftig entgegenzusprechen, aber dennoch reisen die Glauchauer ganz optimistisch an. Trotz der hier und da mehr als unglücklichen Auftritte der Gäste, ist ein voller Erfolg also keineswegs utopisch anzusehen. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 7        19.03.17

MEHR ALS RABENSCHWARZER GLAUCHAUER SCHACHSONNTAG, IN RUNDE SIEBEN
Nach reichlich Wettkampfpause seit Anfang Februar, galt es für die Punktspielmannschaften aus dem Freistaat, endlich wieder erfolgreich aufzutreten. In der fremde Gelegenheit dazu, hatten denn auch die Erste und Zweite vom GSC 1873.
 
2. Landesklasse Staffel B   SG Leipzig VI - GSC I    6 : 2

In dieser für den Nichtabstieg, sicherlich mitentscheidenden Begegnung der beiden gleichauf liegenden Tabellennachbarn, stand der Glauchauer Eliteachter, unmittelbar vor Teamabfahrt mit nur sechs Aktiven da. Sowohl der Meeraner Rüdiger Schönrock am 3. Brett, als auch der auf seiner Stammposition an acht gesetzte Muldestädter Ralf Wegner, fehlten plötzlich unerwartet auf dem Weg nach Leipzig. Dank dieses ungewollten Gastgeschenkes, hatten die aufstellungsstarken Hausherren der dortigen SG VI, natürlich mehr als leichtes Spiel, diesen heimischen Rundenkampf, am Ende ganz klar für sich nutzen zu können. Im Mannschaftssinne wenigstens vielleicht doch ein Signal des Widerstandes gesetzt zu haben, probierte Jens Becher am Brett zwei, dann einfach doch zu viel und wurde dafür bereits nach gut zwei Stunden, mit einer richtigen Niederlage bestraft. Nur etwa eine halbe Stunde später, einigten sich die eigenen Mannschaftskameraden an den Positionen vier bis sechs, fast schon geschlossen mit ihren jeweiligen Brettgegner, recht einvernehmlich auf Remis. Daran beteiligt die angereisten Stammakteure Lutz Köhler aus Glauchau, Peter Nagorny aus Remse und der Callenberger Ronny Seifert. Somit war allerdings auch schon das zwischenzeitliche Figurenopfer ihres Spitzenbrettes mit dem zweiten Gesauer Sven Weigand, ohne jeden Wert, da die gastgebenden Messestädter hier bereits bei den für sie den Doppelpunkt bedeutenden, eigenen 4,5:1,5 Zwischenresultat standen. Natürlich eingerechnet die zwei kampflosen Zähler an den schon erwähnten unbesetzten Bretter drei und acht der hiesigen Muldestädter. Mit einen weiteren Partiesieg des heimischen SG-Spielers an sieben nach mehr als 300 Minuten tapferer Gegenwehr des jungen Niederlungwitzers Bastian Benicke, machten die Leipziger weiterhin Ernst in diesem ungleich gewordenen Duell der beiden eigentlich etwa gleichstarken Staffelteams in Bestbesetzung. Für den Junior im Team des GSC, war diesmal sicherlich auch die „noch“ größere Leistungsstärke seines Brettgegners zu viel, um mit der eigenen Qualitätshergabe im späten Mittelspiel und den weiteren Bauernverlusten, wenigstens das anvisierte Remis vielleicht dennoch irgendwie zu realisieren. Als fast schon normal anzusehen, war die letzte nunmehr noch laufende Partie an diesen Tag, mit Schachfreund Weigand ganz vorn agierend. Das letztliche Remisangebot des Spitzenspielers aus der Kreisstadt, nahm die Nummer eins der Gastgeber auch angesichts der eigenen Zeitnotprobleme, nach fast vier Stunden des am Ende mehr als einseitigen Wettkampfverlaufs, dann auch an. Diese durchaus auch vermeidbare klare 2 : 6 Niederlage der Glauchauer Ersten, reißt diese immer mehr in akute Abstiegsgefahr, selbst wenn man derzeit mit Rang acht und 5:9 Mannschaftszählern bei 25 Brettpunkten, dennoch die Klasse weiterhin aus eigener Kraft halten kann. Die Sechste der SG Leipzig, kann sich derweil auf dem aktuellen Staffelplatz vier stehend, wohl schon vorzeitig gesichert fühlen.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SV Erzgebirge Stollberg II - GSC II   5 : 3

Angesichts der erstmals in dieser Saison zur Verfügung stehenden Stammformation, sahen die Spieler der Glauchauer Zweiten, einen Sieg egal wie beim Tabellenvorletzten, fast schon als eine eigene Pflichtaufgabe an. Die Stollberger ihrerseits mussten dazu immerhin mal wieder auf gleich drei aus ihren Wunschachter verzichten und so waren die Erfolgschancen der nach Thalheim angereisten Muldestädter, wahrlich erfolgversprechend. Mit einem schnellen Remis am Spitzenbrett der Gäste mit Jörg Pumpa, schätzte Teamkollege Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, sein Springeropfer in schon klar besserer Stellung völlig falsch ein und nach einigen einfachen Partiesicherungen seines Kontrahenten an Position zwei, blieb dem Mannschaftskapitän des GSC, einfach nur noch das eigene Nachsehen. Damit stand es nach zwei Stunden der Begegnung also 1,5:0,5 für die Hausherren. Ein sicheres Remis nur wenig später, durch Andre Martin am letzten Brett, veränderte natürlich an dieser Spiellage nichts. Mit der nächsten völlig unnötigen Niederlage in ebenso klarer Gewinnstellung, setzte die 2. Mannschaft der heimischen Erzgebirgler, die Gäste sogar weiter gehörig unter Druck. Um so bedauerlicher also, der Figurenverlust vom beteiligten Vereinspräsidenten des GSC Axel Burkhardt an sechs, nach etwa 145 Minuten. Anders machte es kurz darauf wenigstens Knut Ludwig aus Niederlungwitz, welcher seinen sichtlich überforderten heimischen Gegenüber, letztlich zur Aufgabe zwingen konnte. Das Schachschicksal schlug allerdings auch danach, weiterhin erbarmungslos gegen die hiesigen Kreisstädter zu. Die scheinbar nicht zu verlierende Partie am Brett fünf, ging doch noch für den Glauchauer Akteur Rainer Bergmann, völlig nach hinten los. Nach nur drei Stunden Dauer an diesen trüben Märzsonntag, stand es sodann bereits 4:2 für die Stollberger und selbst der nunmehr eine Mannschaftszähler für die Muldestädter, war schon genauso meilenweit in die Ferne gerückt. Zu schlecht war der Partieverlauf vom Niederlungwitzer Gunar Scholz an vier, bis zu diesem Zeitpunkt bereits gelaufen und nach weiteren 20 Minuten Brettkampf war es schließlich soweit. Mit den vierten Brettsieg seitens der Gastgeber, machten diese auch ihren ersten Saisonerfolg perfekt. Als einziges Trostpflaster, blieb den GSC-Aktiven am Ende somit allein wenigsten der verdiente Punktgewinn am 2. Brett, womit sich wenigstens das dritte Gemeindemitglied Thomas Drauschke, nicht unter Wert verkauft hatte. Natürlich verhinderte auch dass, die 3 : 5 Niederlage des eigenen Teams nicht und mit jetzt zwar weiterhin „nur“ fünf Mannschaftszählern, bei inzwischen 26,5 Brettpunkten, stehen die Glauchauer immer noch auf Rang sieben der Tabelle. Trotzdem ist man besonders moralisch, in einer tief gedrücktes Stimmungslage derzeit. Mit reichlich Unterstützung der Schachgöttin Caissa hingegen, schafft es die die Zweite des SVE jedoch, immer mehr Abstand zum Nichtabstiegsrang dieser Staffel B zu gewinnen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 7        19.03.17

GRÖSSERE PUNKTSPIELPAUSE, DER SÄCHSISCHEN SCHACHTEAMS ZU ENDE
Ihren sechswöchigen Winterschlaf, beenden nunmehr endlich auch die verschiedenen Schachligen des Freistaates, am morgigen 7. Wettkampfsonntag der Saison 2016/17. Ins letzte Punktspieldrittel müssen also auch die zwei Muldestädter Vertreter des GSC 1873, wobei man hierbei jeweils auswärts ab 9.00 Uhr, dann vor Ort  weiter machen muss.
 
2. Landesklasse Staffel B   SG Leipzig VI - GSC I

So allmählich sollte die erste Reihe des GSC, endlich wieder Zähler für ihren jetzigen Tabellenrang sechs hinzufügen. Bei der exakt punktgleichen stehenden SG Leipzig VI, könnte dies durchaus auch gelingen. Natürlich sind die Messestädter mit ihren gleich drei Vertretungen in dieser Staffel, hierbei nie so ganz auszurechnen, da deren zur Verfügung stehendes Spielerpotenzial, einfach zu viel variiert. In Bestbesetzung jedoch, haben die Glauchauer selbst in Leipzig, durchaus echte Chancen auf das eigene Minimalziel eines Unentschieden. Auch Angesichts des direkten Aufeinandertreffen der beiden unmittelbaren Verfolger und deren Punktelage, auf den Plätzen acht und neun, wäre ein Sieg bei der gastgebenden Sechsten, mit Sicherheit ein richtiger Befreiungsschlag, im ansonsten wohl immer näher kommenden Abstiegskampf. Umso mehr also, eine richtig wichtige Begegnung, nicht nur für die hiesigen Kreisstädter und dies verspricht dann wieder ausreichend Spannung für alle beteiligten Akteure. Mal sehen, wer letztendlich an diesem Tag, das glücklichere Händchen bzw. die besseren Nerven hat. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SV Erzgebirge Stollberg - GSC II

Gegen die aktuell vorletzte Stollberger Zweite, hilft den Glauchauer Gästen, sicherlich schon ein Mannschaftspunkt zum vorzeitigen Klassenerhalt. Dennoch sollte man die seit den ersten Spieltag überraschend enttäuschend aufgetretenen Erzgebirgler, nicht unterschätzen. Ein Selbstläufer dürfte auch dieses Rundenziel der Mannen des GSC II, dann nicht ohne weiteres werden. Hierfür spricht auch die unnötige Niederlage zuletzt, gegen die scheinbar schlagbaren Lichtensteiner. Wichtig dürfte vor dieser Begegnung auch sein, in wieweit man den eigenen Stammachter an die Bretter bringt. Auf jeden Fall aber, sollten die Muldestädter eine weitere Niederlage vermeiden und wenn es dann mal endlich wieder richtig gut läuft, müsste selbst ein Sieg dabei letztlich machbar sein. Inwieweit allerdings die Hausherren selbst, mit ihren erkennbaren Aufstellungsproblemen im bisherigen Saisonverlauf da mithelfen wollen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Genug für und Wieder also, vor diesen Kampf mit den Hausherren des SVE II.

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Grosse Kreisstadt Glauchau        Schulschach       16. Offene Einzelmeiterschaft        11.03.17

MULDESTÄDTER SCHÜLER, SUCHTEN AUCH 2017 IHRE SCHACHMEISTER
Etwas dürftig, mit insgesamt 16 Jungen und Mädchen in den Altersklasse U8 bis U16, war die Teilnahme der diesjährigen Offenen Schulschachmeisterschaften der Stadt Glauchau. Leider fehlten die Ältesten hierbei fast vollständig, in den neuen Vereinsräumen des ausrichtenden GSC 1873, was der guten Wettkampfstimmung unter den Anwesenden, aber keinen Abbruch tat. Buntgemischt waren zudem die Bildungseinrichtungen aus Meerane, Lichtenstein und Glauchau, welche letztendlich dann die fünf Sieger stellten und keine der beteiligten acht Schulen, musste ohne einen eigenen Podestplatz in der Abschlussbilanz dastehen. Am erfolgreichsten zeigten sich allerdings, die Internationale Grundschule und das Georgius-Agricola-Gymnasium der heimischen Kreisstadt.
 
Altersklasse U8/10

Die Gruppe der Jüngsten, war mit acht Knaben und einem Mädchen, dann auch die mengenmäßig stärkste an diesem Samstagvormittag und so mussten die Teilnehmer, immerhin sieben Runden im Schweizer System absolvieren, um ihre drei Besten am Schluss zu küren. Dabei verzichtete man seitens des Veranstalters und deren Betreuer, auf den Einsatz von Schachuhren mit einer festgeschriebenen Bedenkzeit. Bei den Kleinsten in der AK U8, bewies Jalo Stopp von der Internationalen Grundschule Glauchau, durchaus schon ein solides Grundwissen am Brett und erzielte damit immerhin zwei Siege und ein Remis, bei gerade einmal vier Niederlagen. Sein weibliches Gegenstück Sophia Surina aus der gleichen Schule, war diesmal zwar noch ohne jeden Bretterfolg dabei, aber der gleichzeitig bedeutende Gewinn des Titels als einziges Mädchen des Geburtsjahrgangs, konnte sie sicherlich wenigstens etwas darüber hinwegtrösten und die gemachte Wettkampferfahrung, nimmt ihr sowieso keiner. Das im Nachgang etwas unglücklich wirkende Freilos bei den etwas Älteren Schachfreunden, auf Grund der ungeraden Starterzahl in dieser Neunerstaffel, durch den späteren Siegers Elias Schaffrath zum Auftakt, kam hingegen sicherlich etwas unglücklich daher. Der Schüler aus Sachsenallee Grundschule, gewann aber die darauffolgenden sechs Partien genauso und feierte mit seinen sieben Punkten schon deshalb, den souveränen Gewinn in seiner Altersklasse U10. Der zweitplatzierte Gianluca Ebert vom Lichtensteiner Gymnasium, hatte zwar schon 1,5 Zähler Rückstand zum Staffelprimus, musste jedoch immerhin als Einziger neben den bereits genannte männlichen U8 Sieger, siebenmal richtig an den Brettern sein Können zeigen. Auf den dritten Rang, kam mit Ben Wrobel sodann der Erste von drei Jungen aus der Internationalen Grundschule der Muldestadt, auf insgesamt fünf Punkterfolge. Seine Schulkameraden Risto Kalbe (4 Zähler)und Oskar Eigenwillig (3,5), schrieben da schon etwas weniger ins Endklassement, bei den gleichaltrigen Jahrgangskollegen ein. Am Ende dieser Tabelle, brachten es letztlich noch Hannes Frickert und Haj Mohammed Mohammad aus der einheimischen Rosarium Grundschule, auf keineswegs viel schlechte 3,5 bzw. 2,5 Punkte und alle bewiesen, dass sie ihr Hobby mit den Figurenkämpfen, auch bereits ganz gut beherrschen. Immerhin ist auch noch niemand so richtig aktiv für den Muldestädter Verein in Erscheinung getreten und vielleicht findet ja der eine oder andere dieser noch am Schachanfang stehenden Spieler, den Weg zum aktiveren Brettgeschehen.

Altersklasse U12/14/16

Etwas kleiner als bei den jüngeren Jahrgängen und fast durchweg mit „alten“ Wettkampfhasen, war das Starterfeld in den drei älteren Schachklassen besetzt. Auch Angesichts der Bedenkzeitvorgabe von 25 Minuten pro Spieler und Partie, entschied man sich dort somit einvernehmlich, auf die insgesamt nur fünf Runden im Schweizer System. Damit gab es natürlich unter den sieben Kontrahenten, auch wieder die entsprechende Anzahl an kampflosen Zählern im Endklassement zu vermelden, aber die Besten waren selbstverständlich genauso hier, ganz vorn zu finden. Im Trio der beteiligten U12-jährigen Knaben, bewies der Glauchauer Björn Siegel vom Georgius-Agricola-Gymnasium vor allem in den letzten drei Runden seine Fähigkeiten am Schachbrett und kam Dank seines Freiloses und zwei weiteren Siegen zum Gesamtgewinn. Der direkte Partieerfolg von Vizemeister Conrad Schubert (2 Punkte) aus dem gleichen Muldestädter Gymnasium, reichte somit dann doch nicht um am Ende ganz oben zu stehen wobei auch er den einen Zähler am grünen Tisch, in Runde vier gutgeschrieben bekam. Etwas überraschend kam der teilweise schon recht erfahrene Billy Jean Sonntag (2). Einen überragenden Auftritt hatte in der Altersklasse U14, fast schon selbstverständlich das Glauchauer Vereinsmitglied Tim Seifert und fand sich damit natürlich klar auf Rang ein wieder. Der Vertreter von der Internationalen Oberschule aus Meerane, feierte als Einziger gleich mal fünf Siege und verwies selbst den älteren Teamkollege Benjamin Schnabel (U16) vom GSC III mit nur vier Bretterfolgen, eindeutig in die Schranken.  Der alleinige Vertreter bei den ältesten Akteuren dieser Meisterschaft, machte zugleich aber seine entsendende Zwickauer Kompaktschule, mit Sicherheit etwas glücklicher, wie vielleicht ihm selbst zum Schluss bewusst geworden war. Der 2. Platz von Kevin Herrmann (3 Zähler) und der dritte Rang von Timo Seidel (1), vervollständigt das Bild in der Abschlusstabelle (AK 14) letztlich. Währenddessen der erstgenannte Schüler von der Glauchauer Lehngrundschule, dabei im Wettkampfverlauf zumindest auf zwei Partieerfolge am Schachbrett verweisen konnte, blieb den Bronzemedaillengewinner seitens des heimischen Gymnasiums, nur der eine frei vergebene Punkt heuer. Vielleicht jedoch hat auch er beim nächsten Schachauftritt, aber schon mehr Erfolg.

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Grosse Kreisstadt Glauchau        Schulschach       16. Offene Einzelmeiterschaft        11.03.17

16. SCHULSCHACHMEISTERSCHAFTEN AN DIESEM SAMSTAG
Wieder einmal suchen die Schüler aller Klassenstufen der gesamten Glauchauer Schulgemeinde, ihre Besten an den Schachbrettern.  Hierzu lädt der hiesige GSC 1873 alle Teilnahmeberechtigten, ganz herzlich in das neue Domizil des Vereins seit knapp einem Jahr, im Bahnhofgebäude an der Rosa-Luxemburg-Strasse 1 ein. Beginn dieser 16. Auflage seit der Deutschen Einheit 1990 ist ab 9.00 Uhr und so gegen etwa 13.00 Uhr sollten dann auch die neuen Meister in den verschiedenen Altersklassen feststehen. Die Gastgeber hoffen wie jedes Mal auf ein recht reges Interesse und versuchen diese Traditionsveranstaltung auch heuer so gut als möglich, über die Bühne zu bekommen und hierbei gibt es alsdann auch Urkunden und kleine Preise, sowie einen kleinen Imbiss für alle Teilnehmer. Also dann mitgemacht bei diesem Schachwettkampf der Nachwuchsgeneration.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 6        05.03.17

VERDIENTE SIEGE, FÜR BEIDE GLAUCHAUER QUARTETTS
Endlich konnten nunmehr auch die Kreisligateams der Schachsportler aus der Region Zwickau, wieder um wichtige Mannschaftspunkte kämpfen. Hierbei waren alle zehn beteiligten Vierer am gestrigen Sonntag dabei, so auch die Zwei des GSC III und IV.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Muldental Wilkau-Haßlau V   2,5 : 1,5

Gegen die Fünfte der benachbarten Wilkau-Haßlauer, wollten die in Stammformation anwesenden Gastgeber der Glauchauer Dritten, einen weiteren Mannschaftserfolg feiern. Die angereisten Muldentaler waren hierzu zwar ebenfalls in Bestbesetzung erschienen, dennoch sollte es eine recht einfache Aufgabe, für die vier Senioren aus der hiesigen Kreisstadt werden. Mit einem einvernehmlichen halben Zähler am Spitzenbrett, nach gut einer Stunde Spiel, begann man aber erst einmal recht ruhig. Für Bernd Wollmann war es indes, dass vierte Remis in seiner fünften Partie. Der Meeraner Peter Paluch an zwei, nutzte etwa zwanzig Minuten später einen fatalen Fehler seines jugendlichen Kontrahenten, zum ersten und leider auch einzigen Partiesieg des Tages. Eine weitere halbe Stunde darauf, nahm letztlich Lothar Gumprecht aus Jerisau an Position drei agierend, seinerseits dann doch das Remisangebot seines ebenso noch jungen Gegners an und man stand als Team schon mal bei einem Gesamtzähler, mit dem 2:1 Zwischenresultat. Zu guter letzt allerdings, konnte der heimische Willi Opitz seine schnell gewonnen Figur aus der Eröffnungsphase, bedauerlicherweise nur noch zu einem weiteren Partieunentschieden, am letzten Brett nutzen. Darüber hinaus, dauerte dies dann zugleich sogar mehr als fünf Stunden, womit jedoch trotzdem, der jederzeit verdiente 2,5 : 1,5 Erfolg für die Hausherren, gleichwohl feststand. Dieser erneute Doppelpunktgewinn, festigt die eigene zweite Staffelposition des GSC III, jetzt mit 9 : 3 Teamzählern weiterhin sichtlich, bei guten 15 Brettpunkten. Zurück fällt hingegen der diesmalige Gegner aus dem Muldental, mit nunmehr Rang sechs in der aktuellen Tabelle.
 
Kreisliga Zwickau   GSC IV - Post-SV Crimmitschau IV   3,5 : 0,5

Die stark ersatzgeschwächten Vierte von der Pleiße, machte es den in Bestbesetzung anwesenden Hausherren, schon angesichts der nur mit zwei Aktiven angereisten Gästen, natürlich besonders leicht. Dazu konnte das Quartett des mimischen GSC IV, auch noch am dritten Brett bereits nach nur etwa 35 Minuten Wettkampf, ganz entscheidend punkten. Hierbei baute der Glauchauer Benjamin Schnabel eine Mattfalle auf, der dann die gegnerische weiße Dame zum Opfer fiel und der etwa gleichaltrige junge Crimmitischauer Gegenüber, letztlich aufgab.  Mit den beiden kampflosen Brettgewinne an Position zwei durch Benjamin Schöltzke und an vier durch Tim Seifert, führten die Muldestädter nach der obligatorischen einstündigen Wartefrist, sodann bereits mit 3:0, in dieser Begegnung des Tabellensechsten gegen den Tabellenachten. Wohl auch in Anbetracht dessen, einigten sich die beiden Spitzenakteure an eins, völlig friedlich auf Remis. Für den beteiligten Meeraner Kapitän der Gastgeber, nach seinen beiden letzten unnötigen Totalausfällen, sicherlich auch eine eigene Konsensentscheidung. Somit kamen seine Kreisstädter, am Ende zum klaren 3,5 : 0,5 Erfolg, was zugleich den zweiten Mannschaftssieg insgesamt, in der aktuelle Punktspielserie bedeutete. Gleichzeitig schob man sich mit jetzt 7:5 Mannschaftszählern und 13,5 Brettpunkten auf den fünften Rang dieser Kreisligatabelle vor, währenddessen der Post-SV IV noch auf Rang acht verharren kann.

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Schachverband Sachsen    Saison 2016/17    XXVII. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Vorrunde    05.03.17 

GSC 1873, AM ENDE KLAR IN DER ZWISCHENRUNDE
Nunmehr schon seit ein paar Jahren, findet die Vorrunde mit den Pokalteams aus der Chemnitzer Region, in Neukirchen/Erzgebirge statt und so war es auch bei XXVII. Sachsenpokalauflage der Fall. In der dortigen Gruppe 2, musste also desgleichen das eine gemeldete Glauchauer Quartett, zusammen mit gleich sieben anderen Pokalvertretungen heuer antreten. Dabei standen dann für alle angereisten Teams, für die Qualifikation zur Zwischenrunde, fünf Schnellschachrunden mit 30 Minuten pro Spieler und Partie auf dem Programm.
 
Gruppe 2 (SG Neukirchen)

Nach einem Jahr der ungewollten Pause in der Pokalmannschaftsmeisterschaft des Freistaates, saßen mit 1- Sven Weigand, 2- Jens Becher, 3- Rüdiger Schönrock und 4- Jörg Pumpa, vier durchaus schlagkräftige Schnellschachspieler, an den Brettern des Austragungsortes der Neukirchner Oberschule. Angesichts der sechs zu vergebenden Qualifikationsplätzen für die nächste Runde im April, war das Weiterkommen der hiesigen Kreisstädter, eigentlich fast schon Pflicht. Trotzdem musste man sich natürlich gegen die anwesenden sieben Konkurrenzteams, auch erst einmal durchsetzen und dies erwies sich im Zuge der Austragungsregularien, von zwei ausgelosten Gruppen mit je vier Mannschaften in der Vorrunde, wovon sich sodann die beiden besten Teams um die Finalvergabe der Plätze eins bis vier gegenübersaßen, währenddessen sich der übrig gebliebene Rest, um die noch zwei zu vergebenden Ränge fünf und sechs für die Berechtigung der Pokalzwischenrunde schließlich streiten durften, doch nicht so ganz Ohne. Die zugeloste Gruppengegnerschaft der Glauchauer, mit der SG Neukirchen aus der 2. Landesklasse, dem Bezirksligist vom Burgstädter TSV 1878, sowie dem Sachsenligisten des SV Muldental Wilkau-Haßlau I, schien zudem durchaus machbar. Nach dem nicht ganz glücklichen 2:2 Unentschieden gegen die Gastgeber zum Auftakt mit zwei Remisen an den Brettern ein und vier, sowie dem Partiegewinn des Teamkollegen Becher an zwei, musste man danach jedoch die knappe 1,5:2,5 Niederlage im zweiten Kampf des Tages, wahrlich erst einmal verdauen. Ein erneut punktlos agierender Meeraner an Position drei und die Niederlage seines Glauchauer Mannschaftskameraden ein Brett dahinter, konnte auch der Sieg und das Remis der zwei Gesauer Sportfreunde an der Spitze, am Ende dieser Begegnung mit den vier Burgstädter Kontrahenten, natürlich nicht ausgleichen. Nunmehr war sogar ein unbedingter Sieg gegen den hohen Favoriten aus Wilkau-Haßlau von Nöten, um sich vielleicht doch noch als Gruppenzweiter, für das so gesehene entspanntere A-Finale zu qualifizieren. Wohl auch eine kleine Trotzreaktion und dabei vielleicht ein sich leichtes Zurücknehmen der bereits als Gruppensieger feststehenden Muldentaler Ersten, brachte schließlich den großartigen 3:1 Erfolg des GSC hervor. Hierbei trat man überdies als mannschaftlich geschlossene Einheit auf, da neben den beiden Partiesiegen von Jens Becher und Rüdiger Schönrock, auch noch Sven Weigand und Jörg Pumpa zwei Punkteteilungen beisteuerten. Trotz dieses Überraschungssieges allerdings, musste das Quartett noch weiter nachsitzen, da auch die Hausherren, exakt über die gleiche Resultatslage, nach dieser Vorrunde verfügten. In der angesetzten zusätzlichen Blitzpartie, welche als Stichkampf zum Erreichen der besten vier Teams nunmehr notwendig war, setzten sich die Glauchauer, knapp mit 2,5:1,5 durch und waren natürlich Dank der beiden Siege ihrer Bretter eins und zwei, sowie dem Remis an drei, darüber richtig erleichtert es damit bereits geschafft zu haben. Im „Kürprogramm“ warteten am Nachmittag somit mit dem Zwickauer SC und dem SVM Wilkau-Haßlau II, nunmehr allein noch zwei Teams aus der 1. Landesklasse, welche sich gegen die Auer Zweite (Oberliga Ost) und die Crimmitschauer Postsportler (2. Landesklasse), in der anderen Gruppe als Staffelbesten durchsetzen konnten. Das Aufeinandertreffen mit den ehemaligen Trabantstädtern im ersten Endrundenmatch, beendeten die hiesigen Muldestädter dann zwar mit einer recht klaren 1:3 Niederlage, wobei allein der Exmerseburger Schönrock zum vollen Punktgewinn kam, aber dennoch war die Stimmung im Team, natürlich weiterhin gänzlich entspannt. Genauso unbeschwert, zeigte man sich auch dann zum Schluss dieser sonntäglichen Pokalaufgaben, beim 2:2 Unentschieden mit den Mannen der zweiten Reihe aus dem Muldental. Hierbei überzeugte der Gesauer Becher, wieder einmal mit seinem vierten Sieg innerhalb der sechs gespielten Partien und hinzu kamen letztendlich noch zwei weitere Remisen der Bretter eins und vier. Zusammen mit den zwei mitgebrachten Mannschaftszählern aus der Vorrunde, gegen die Erste der Wilkau-Haßlauer Vereinskameraden, belegten die Glauchauer in der Abschlusstabelle dieser A-Gruppe, einen geteilten zweiten Rang mit dem Vierer des SVM II, der ebenso 3:3 Mannschaftszähler und sechs Brettpunkte erzielen konnte. Souveräner Sieger wurden hierbei aber die Zwickauer, welche mit 6:0 Teampunkten und insgesamt acht Brettzählern, auch die am Ende nur viertplatzierten Favoriten aus der Nachbarstadt (0:6/4), wohl überzeugt hatten. Zu guter Letzt, gesellten sich zu diesen vier Mannschaften, dann noch unter die sechs Qualifikanten für das Erreichen der Zwischenrunde am 8.April, die beiden Mannschaften der SG Neukirchen (6:0/9,5) und der Post-SV Crimmitschau (3:3/6,5), welche sich gegen die Burgstädter (2:4/5) und besonders überraschend auch gegen die Auer Zweite (1:5/3), im sogenannten B-Finale durchsetzen konnten. Das beste Einzelergebnis am 1. Brett erzielte derweil Schachfreund Schmidt vom SVM Wilkau-Haßlau II mit beeindruckenden 4,5 Punkten in seinen fünf Partien und mit der gleichen Ausbeute glänzte auch der Zwickauer Dannhäuser an zwei. Am dritten Brett waren es dann mit dem Neukirchner Gritz und dem Wilkauer Löffler und am letzten Brett erwies sich Schachfreund Völkel aus der Schumannstadt, als der Stärkste. Erfolgreichster Akteur beim GSC war diesmal der Gesauer Becher mit 3,5 Punkten und dem einen Blitzsieg im Stichkampf, wobei Mannschaftskamerad Weigand (2,5+1)kaum schlechter war. Der Meeraner Schönrock (2+0,5)und der Glauchauer Pumpa (1,5+0), lagen mit ihren Brettergebnissen da schon etwas weiter entfernt. 

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  Schachverband Sachsen    Saison 2016/17    XXVII. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Vorrunde    05.03.17 

ZEITIGER BEGINN, BEI DEN SCHACHTEAMS IM SACHSENPOKAL 2017
Bei der 27. Auflage der Pokalmannschaftsmeisterschaften des SVS ist diesmal auch wieder eine Schnellschachtruppe des hiesigen Glauchauer SC 1873 dabei. Nachdem man vor einem Jahr schlichtweg die rechtzeitige Anmeldung verpass hat, will man heuer an die alten guten Traditionen und Ergebnisse in dieser Wettkampfform mit der 30minütigen Bedenkzeit pro Spieler und Partie, nahtlos anknüpfen. Hierzu dürfte dann am Sonntag ab 9.00 Uhr, auch ein schlagstarkes Quartett in der ausgelosten Gruppe zwei, an den Brettern sitzen. Insgesamt müssen sich in der anstehenden Vorrunde des aktuellen Sachsenpokals, sodann insgesamt neunzehn Teams in drei Staffeln qualifizieren, wobei drei Vierermannschaften aus Aue, Leipzig und Plauen, schon in der Zwischenrunde im April stehen.

Gruppe 2 (SG Neukirchen)

Erneut bei der SG Neukirchen im Erzgebirge, starten die Glauchauer ihren ersten Pokalauftritt dieser Spielsaison. Ausgelost wurde man in die dortige Vorrundengruppe zwei, zusammen mit dem Gastgeberquartett aus der 2. Landesklasse und deren Staffelkollegen vom Post-SV Crimmitschau, sowie den beiden Vertretern aus der 1. Landesklasse, vom Zwickauer SC bzw. vom SV Muldental Wilkau-Haßlau II und dem Bezirksligateam des Burgstädter TSV 1878. Zu den allerersten Anwärtern auf das Erreichen der Zwischenrunde an diesem Tag, dürften jedoch die beiden anwesenden Mannschaften des SV Nickelhütte Aue II aus der Oberliga Ost und der Sachsenligist des SVM Wilkau-Haßlau I zählen. Immerhin qualifizieren sich in dieser Achterstaffel, aber gleiche sechs Teams und darunter sollten letztlich auch die hiesigen Kreisstädter aus der 2. Landesklasse sein. Wer allerdings den GSC 1873 namentlich ganz genau vertritt, wird wie schon immer erst, wohl ganz kurzfristig am Vereinsabend am Freitag entschieden. Zumindest weis der Tross dann wo es hingeht, denn das Spiellokal steh mit der Neukirchener Oberschule, in der dortigen Hauptstraße ja bereits fest.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 6        05.03.17

ZWICKAUER „WINTERPAUSE“, IN LIGA  BEENDET
Nach fünfwöchiger Wettkampfpause, gilt es für die zehn Schachteams des hiesigen Landkreises, wieder in den Punktspielmodus der Serie 2016/17 zu kommen. Darunter sind natürlich weiterhin, auch die beiden Mannschaften des Glauchauer SC 1873 gefragt und diese dürfen ihre 6. Runde, an den heimischen Brettern im Bahnhofsgebäude der Muldestadt, dann am Sonntag ab 9.00 Uhr angehen.

Kreisliga Zwickau   GSC III - SV Muldental Wilkau-Haßlau V

Ihren nunmehr dritten Sieg in Folge, will die Altherrenriege des GSC III erringen und dies sollte auch gegen das Nachwuchsquartett des SVM gelingen. Auch wenn die Fünfte der Wilkau-Haßlauer Gäste derzeit nur zwei Mannschaftspunkte hinter den Glauchauern liegt, dürfte der eigene Anspruch auf die zwei Zähler dieses Spieltages, ganz klar auf Seiten der Hausherren liegen. Zudem überzeugten die Muldentaler zuletzt, bei ihren Unentschieden gegen das Tabellenschlusslicht der Thurmer Zweiten nicht gerade. Die Favoritenrolle sollten also die Gastgeber im Vorfeld bereits schon besitzen und am Sonntag fehlt sodann, nur noch die Umsetzung dessen.
 
Kreisliga Zwickau   GSC IV - Post-SV Crimmitschau IV

Gegen ihre etwa gleichaltrige Gegnerschaft des Post-SV IV, will sich der gastgebende Vierer der Muldestädter Vertretung, unter Führung ihres erfahrenen Spitzenbrettes, endlich wieder einmal zu einem Mannschaftssieg aufschwingen. Hierbei liegt der ausschlaggebende Staffelstab, aber wohl vor allem beim zuletzt sehr unglücklich agierenden Meeraner Teamkäpten. In Bestbesetzung wäre aber sicherlich schon eine Punkteteilung, mit den derzeit auf Tabellenrang acht liegenden Crimmitschauern, eine kleine Endtäuschung für die Glauchauer Vierte. Somit steht man denn auch selbst mehr unter Druck, als wie die Gäste.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 6        05.02.17

NICHT DER TAG, FÜR GLAUCHAUS SCHACHVERTRETER
Der erste Sonntag dieses Monats, sah die sächsischen Mannschaften, an den Punktspielbrettern 2016/17 sitzen. Farbe bekennen mussten hierbei natürlich denn auch, die zwei Teams des Glauchauer Schachclub 1873, in den heimischen Gefilden des Bahnhofsgebäude der Stadt.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SG Leipzig V   3 : 5

Insgeheim strebte die gastgebende Glauchauer Erste, gegen den aktuellen Spitzenreiter der Leipziger Fünften, schon die mögliche Punkteteilung an. Mit dem kurzfristigen Ausfall ihres Stammbrettes acht jedoch, war diese Vorgabe aber sicherlich gleich wieder zu den Akten gelegt worden, da der eingesetzte Ersatzmann aus der dritten Mannschaft der Hausherren, wohl nicht über die dafür notwendige Spielstärke verfügte. Trotzdem war es nicht er, welcher die erste Niederlage des Tages vermelden musste, sondern Lutz Köhler an Position vier. Der heimische Muldestädter musste hierbei seine Dame  gegen Läufer und Springer hergeben, womit der Partieverlust nach knapp drei Stunden, letztlich schon vorzeitig feststand. Erst gut 30 Minuten später, erwischte es dann den Kapitän des GSC III Bernd Wollmann an acht, der lange Zeit richtig gut mithalten konnte, aber am Ende den einen freien Mehrbauern seines weit besseren Gegenübers von der angereisten Messestädter SG, doch nicht aufhalten konnte. Nur kurz darauf einigte sich der Callenberger Ronny Seifert am Brett sechs friedfertig auf Remis mit der Seniorin aus dem Doktorenquartett von der Pleise und somit stand es nach reichlich 200 Wettkampfminuten, schon mal klar 0,5:2,5, aus Sicht der Gastgeber. Knapp eine halbe Stunde später ging es im Minutentakt, Schlag auf Schlag daher und die erste Zeitkontrolle musste gar nicht mehr herhalten, um das Schlussresultat des bisherigen Tabellenvierten aus der hiesigen Kreisstadt, besiegelt zu haben. Als Erster auf Seiten des GSC, war es sodann der Gesauer Jens Becher am zweiten Brett, der sich auf ein weiteres  Remis einließ. Ihm folgte der junge Bastian Benicke aus Niederlungwitz an Position sieben und auch das Glauchauer Spitzenbrett mit Sven Weigand aus Gesau, konnte ebenfalls bei ausgeglichener Stellungslage, keine eigenen Gewinndeutungen wahrnehmen. Erst der gut herausgespielte Sieg mit drohender Bauernumwandlung zur Dame, durch den Meeraner Teamkollegen Rüdiger Schönrock am 3. Brett, schienen die Muldestädter noch einmal Lunte zu riechen, aber dieses kurze Auflodern um den vermeintlichen einen Punktgewinn, war auch ganz schnell wieder dahin. Ein unnötiger Damenverlust des Remser Mannschaftskapitän Peter Nagorny, besiegelte letztendlich die relativ klare eigene Teamniederlage seines GSC urplötzlich und bescherte den Leipzigern, einen 5 : 3 Erfolg an diesem milden Februarsonntag, nach nicht einmal vollen vierstündigen Brettkampf. Der Aufstieg für die Gäste, ist also hiermit weiterhin vollkommen real, währenddessen die Glauchauer allmählich mal wieder etwas tun müssten, um den Nichtabstieg, auch mit den einen oder anderen weiteren Mannschaftszähler, vorzeitig scher zu stellen. Derzeit bleibt man aber mit den eigenen 5:7 Zählern und 23 Brettpunkten, weiterhin auf den Stand des Jahresanfangs, was sich mit dem gemeinsamen Staffelrang sechs zudem sichtbar niederschlägt und die Konkurrenz aus den unteren Tabellenregionen, hierbei immer näher rücken lässt.
  
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SSV Fortschritt Lichtenstein   3,5 : 4,5

Sowohl die Gäste, als auch die Hausherren der zweiten Reihe des GSC, gingen diese Begegnung mit einem Mann Ersatz an und trotz dieser gleichen Ausgangslage, wollte der Tabellensiebente den Staffelprimus, am Ende in die Knie zwingen. Nach dem ersten Friedensangebot seitens des Lichtensteiner dritten Brettes nach etwa eineinhalb Stunden Kampf und dem verdienten Remis vom beteiligten Teamleader der Gastgeber Dietmar Nötzel, folgte allerdings die erste Niederlage der Glauchauer, nur wenige Minuten später. Ein Qualitätsverlust vom Mannschaftskamerad Knut Ludwig und noch weitere zwei Bauerneinbußen des Niederlungwitzers, besiegelten diese verdiente Niederlage an Position fünf. Weiter knapp 15 Minuten darauf waren dann gleich drei Partien, welche mehr oder weniger friedlich endeten. Den Anfang für die Muldestädter machte Axel Burkhardt an sechs, ihm folgte die anderen beiden einheimischen Glauchauer Rainer Bergmann und Jörg Pumpa an vier bzw. eins. Echte Siegeschancen, sah hierbei aber keiner aus diesem Trio und somit waren die Punkteteilungen damit auch verdientermaßen, für beide Brettseiten zu betrachten. Nach reichlich zwei Stunden Partiedauer, konnte Andre Martin an seiner Position sieben der Tagesaufstellung, das eigen Läuferpaar dazu nutzen, um den gegnerischen Turm mit seinem Bauernvolk, das Nachsehen zu geben. Für den jetzigen Johnsdorfer, mit Sicherheit ein schönes Gefühl, nach Jahren endlich wieder einmal eine Punktspielpartie gewonnen zu haben und dabei dem eigenen Team das  ausgleichende 3:3, zwischenzeitlich zu ermöglichen. Das nächste Remis, kam schließlich Mitte der dritten Wettkampfstunde zustande und daran beteiligt waren die beiden Ersatzleute vom SSV Fortschritt und des GSC 1873, wobei man in diesem Endspiel wohl eher dem Meeraner Rainer Raabs in den Reihen der Hausherren, die besseren Chancen einräumte. Das Glück der Tüchtigen, war aber erneut auf Seiten der Lichtensteinerin. An dem einzig verbliebenen Wettkampfbrett zwei, musste somit diese Begegnung entschieden werden und dabei sah es lange Zeit, nach der sechsten Punkteteilung zwischen den beiden Kontrahenten aus. Dank einer klugen Zugfolge jedoch, kam es dennoch zum überraschenden Figurenkampf der schwarzen Lichtensteiner Dame gegen den weißen Glauchauer Läufer und Turm, nebst beidseitigen vier Bauern. Am Schluss war dies letztendlich zu viel für den Niederlungwitzer Thomas Drauschke und die Gäste konnten über den knappen 4,5 : 3,5 jubeln, womit sie gleichzeitig ihre Staffelführung beibehalten. Für die Kreisstädter indes ist der Befreiungsschlag nach vorne, erneut in die Hose gegangen und damit tritt man mit seinen fünf Mannschaftspunkten bei 23,5 Brettzählern, schon seit Monaten kräftig auf der Stelle. Noch scheint der Tabellenrang sieben zwar sicher, aber irgendwie sollte man wohl mal noch einen Punkt holen. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 6        05.02.17

RUNDE SECHS, DER AKTUELLEN SCHACHMANNSCHAFTSKÄMPFE
Am morgigen Sonntag steht der nächste sächsische Punktekampf an den Schachbrettern an und hierbei gilt es auch dann wieder für die Vertreter des hiesigen Glauchauer Schachclub 1873, in seinen beiden Heimbegegnungen der 1. Und 2. Vertretung, die besten Resultate zu erzielen.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - SG Leipzig V

Der neue Tabellenführer dieser Staffel, die Fünfte der SG Leipzig, dürfte eine weitere Herausforderung, für die erste Reihe der Glauchauer werden, wobei diese durchaus nicht ohne eigenen Chancen sind. Mit der Bestformation antretend, sollte die Heimaufgabe aber keineswegs in einer Farce enden und die mögliche Punkteteilung ins Auge genommen werden. Rein spielerisch, ist man zudem nicht soweit weg von den Gästen aus der Messestadt und braucht sich schon deshalb nicht zu verstecken. Sicherlich entscheidet aber auch die aktuelle Aufstellung der Leipziger, über Sieg und Niederlage in dieser Spitzenbegegnung, bei denen die aktuell auf Rang vier sitzenden Muldestädtern, auch das nötige Glück des Tüchtigen für sich verbuchen sollten. Es ist also Alles in dieser Auseinandersetzung enthalten und schon deshalb ist die Spannung, nicht nur im Vorfeld riesengroß, sondern ganz besonders auch dann im Laufe des Wettkampfs selbst, wohl riesengroß. Der Staffelprimus von der SG V, wird seinerseits mit einem Mannschaftssieg, den ersten Rang aber weiter absichern wollen.
    
Spielbezirk Chemnitz  1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SSV Fortschritt Lichtenstein

Gegen den doch etwas überraschenden Spitzenreiter aus Lichtenstein, wollen die Glauchauer Hausherren der zweiten Mannschaft, mit einem eigenen Erfolg gegen den durchaus schlagbaren Erzrivalen aus der Nachbarstadt, zumindest die interne Schachreihenfolge wieder etwas gerader rücken. Zwar agiert man hierbei nicht mit dem aktuellen Stammachter, aber auch dies sollte dem Siegeswillen in den Reihen der Gastgeber, keinerlei Abbruch tun. Natürlich stehen die Akteure des SSV Fortschritt, nicht völlig ohne eigenes Zutun dort oben und dies muss denn ebenso im Hinterkopf der GSC-Spieler stehen, genauso wie das Vertrauen in die eigentlich größere mannschaftliche Spielstärke. Bei allem Für und Wieder, zum Schluss müssten denn zwei Zähler feststehen. Mal sehen jedoch, in wie weit da die Gäste ihren aktuellen Lauf aufrechterhalten können und die Muldestädter an ihre Grenzen bringen werden. Die Bilanz der letzten zwei Begegnungen allerdings, spricht da mit zwei Siegen, ganz eindeutig für die Kreisstädter.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 5        29.01.17

ERFOLGREICHER GLAUCHAUER SCHACHSONNTAG, AUF LANDKREISEBENE
Heuer starteten dann auch die Kreisligavertreter im Schach, in das Jahr und innerhalb der Zwickauer Zehnerstaffel, durften denn die zwei hiesigen Vertreter des GSC 1873, sich ebenso wieder an den Brettern beweisen.

Kreisliga Zwickau   Post-SV Crimmitschau V -  GSC III   0,5 : 3,5

Im Spitzenspiel dieses Spieltages gegen die gastgebende Fünfte der Crimmitschauer, welche durchaus etwas überraschend den zweiten Rang in der aktuellen Tabelle einnahmen, wollten die viertplatzierten Glauchauer bereits im Vorfeld, trotzdem durchaus klare eigene Siegverhältnisse schaffen. Dass dann aber der Muldestädter Stammvierer so schnell zum Erfolg kam, war sicherlich auch bei den Hausherren, in dieser Form nicht eingeplant gewesen. Zwar dauerte es schon mal um die zwei Stunden an den hinteren drei Brettern, bevor der erste Spieler des GSC seine Partie gewann, sodann hieß  es jedoch innerhalb von nur kurzer Zeit, auch bereits 3:0 für die Gäste. Den Anfang hierbei machte der Jerisauer Lothar Gumprecht mit seinen nie gefährdeten Sieg an Position drei und ihm folgten ebenso souverän die  beiden Teamkollegen Peter Paluch aus Meerane an zwei und der Glauchauer Oldie Willi Opitz am letzten Brett. Etwas mehr Zeit lies sich zwar Teamkapitän Bernd Wollmann ganz vorne, allerdings musste er sich auch als Einziger des seines Quartetts, mit der mannhaften Erfahrenheit des heimischen Spitzenbrettakteurs auseinandersetzen, währenddessen es ja die drei anderen GSC-Vertreter, durchweg mit dem Pleißentaler Nachwuchs zu tun hatte. Am Ende nahm der hiesige Kreisstädter, aber das Remisangebot seines Gegenüber nach etwa 200 Spielminuten an und beendete diese Begegnung, mehr oder weniger mit einer recht friedlichen, eigenen Geste. Mit diesem tollen Kantersieg von 3,5 : 0,5 für die angereiste Glauchauer Mannschaft, verdrängen diese nunmehr den Post-SV vom zweiten Spitzenplatz in dieser Kreisligastaffel und besitzen damit selbst 7:3 Mannschaftszähler, bei immerhin auch recht guten, eigenen 12,5 Brettpunkten. Für die Crimmitschauer, geht es indessen in der derzeitigen Tabelle zurück auf Rang drei.
 
Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau VI - GSC IV   2 :2

Beim Muldentaler Staffeldritten, wollte die in Bestformation angetretene Glauchauer Vierte, gleich wieder zurück in ihre Erfolgsspur vom Beginn der Saison finden. Dies wäre dann auch fast gelungen, aber am Ende hatte der rein weibliche Nachwuchsvierer der Wilkau-Haßlauer Sechsten, schließlich Schachgöttin Caissa auf seiner Seite. Dabei begann es für den angereisten GSC ganz prima, indem der kleine Benjamin Schnabel am dritten Brett, mit seiner schön eingefädelten Mattfalle nach etwa zwei Stunden Partiedauer, seinen Gegenüber klar bezwang. Nur kurz danach allerdings, musste der große Benjamin Schöltzke an Position zwei, infolge einer fatalen Springergabel mit Figurenverlust, seinerseits den Kampf beenden. Leider war es jedoch erneut der Meeraner Teamkapitän Rainer Raabs, welcher bereits eine Dreiviertelstunde später, den möglichen vollen Erfolg der Gäste, gänzlich leichtfertig aus den Händen gab. In seinem eigentlich gewonnen Bauernendspiel patzte er völlig unnötig und vergab damit schon zum zweiten Mal in Folge, den eigenen Sieg mit einer Art Blackout am Kreisstädter Spitzenbrett. Ganz anders hingegen die aktuelle Siegesserie des hiesigen Muldestädter Jugendspielers Tim Seifert an der letzten Position, wo er seinen Kontrahenten vom gastgebenden SVM, in einem resolut gespielten Turm-Läufer-Endspiel, letztlich in die Knie zwingen konnte. Somit stand es nach gut drei Stunden aufregenden Brettkampf 2 : 2, womit die Glauchauer bei sechs Mannschaftspunkten und ihren nunmehr zehn Brettzählern als Staffelsechster, wieder etwas in Richtung Vorderfeld der Tabelle blicken können.

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Landkreis Zwickau        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        Runde 5        29.01.17

INNERHALB DER ZWICKAUER LANDESGRENZEN, GEHTS AN DEN BRETTERN WEITER
Mit dem letzten Sonntag im Januar 2017, setzten nunmehr auch die hiesigen Zwickauer Vierermannschaften der Schachsportler, ihren Punktspielalltag der aktuellen Saison, weiterhin fort. Den zwei Teams des Glauchauer SC 1873 stehen hierbei zwei Auswärtseinsätze bevor. Dabei beginnt es dann natürlich für Beide innerhalb der gegnerischen Wettkampfstätten, wie gehabt um 9.00 Uhr mit den Partien.

Kreisliga Zwickau   Post-SV Crimmitschau V -  GSC III

Erneut gilt es für die erfahrenen Spieler der Glauchauer Dritten, gegen eines der vielen Jugendteams in dieser Staffel, das Beste zu erreichen. Im benachbarten Crimmitschau, sitzen den hiesigen vier Senioren, dabei die Gastgeber der Fünften des Post-SV gegenüber. Nicht nur die riesige eigene Erfahrung des hiesigen GSC, sollte hierbei für einen möglichen Punkterfolg am Ende sprechen, sondern auch das entsprechende Spielniveau der Gäste. Vorsicht ist wohl dennoch für die Muldestädter heuer geboten, stehen die Hausherren ja sicherlich nicht ganz ohne eigenes Zutun, punktgleich mit den Thurmer Staffelprimus, auf Rang zwei der Tabelle. Motivation aber genug für die hiesige Seniorenriege, sich selbst aufs Siegerpodium, nach dieser Begegnung mit den scheinbar so starken Pleisentalern, gehoben zu haben und die unmittelbare Kreisligaspitze, wieder in Visier zu bekommen.
 
Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau VI - GSC IV

Sieben Wochen nach der unglücklichen Niederlage, im Spitzenspiel gegen den Thurmer Dauerkreismeister, gilt es nunmehr wieder für die junge Vierte des GSC, sich auch in dieser Auswärtsbegegnung mit dem aktuell auf Rang drei stehenden Wilkau-Haßlauern, bestens zu verkaufen. Die sechste Vertretung der Hausherren des SVM, sollte für die Glauchauer, nach den bisherigen guten Auftritten der Gäste, hierbei nicht unbedingt der ganz große Gegner sein, welcher nicht zu bezwingen wäre. Eine Punkteteilung also, ist schon mal die richtige Herangehensweise im dortigen Muldental und dürfte dem Team um Mannschaftskapitän Rainer Raabs, zudem wieder etwas den Glauben an sich selbst, ein ganzes Stück zurückgeben und das eigene Quartett neuerlich etwas weiter nach vorne schieben lassen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 5        15.01.17

ZWEI BITTERE SCHACHNIEDERLAGEN, DER BEIDEN GSC-TEAMS
Mit der fünften Saisonrunde der aktuellen Serie 2016/17, starteten die Mannschaften des Freistaates ins neue Jahr. Für die beteiligten Glauchauer Schachachter, galt es hierbei zwei richtungweisende Auswärtspartien, innerhalb ihrer jeweiligen Spielklassen zu bestreiten.

2. Landesklasse Staffel B   SV 1919 Grimma - GSC I   4,5 : 3,5

Auch mit nur sieben Aktiven und  ohne ihr starkes Spitzenbrett, reiste die Muldestädter Erste in die dortige Leipziger Kreisstadt an der Mulde, sich zumindest über eine mannschaftlichen unentschieden, am Ende dieses Wettkampftages freuen zu können. Die auf einen der beiden aktuellen Abstiegsplätze stehenden Grimmaer, wollten dagegen ganz natürlich, den sich gebotenen Vorteil des einen kampflosen Punktes am Spitzenbrett nutzen, um ihrerseits den unteren Anschluss ans Mittelfeld, damit erstmals wieder etwas herzustellen. Zunächst einmal lief es jedoch in dieser Begegnung, nahezu ganz problemlos allein für die Glauchauer Gäste. Nach knapp drei Stunden war es am Callenberger Ronny Seifert am 6. Brett, welcher sein Team zum verdienten Ausgleich verhalf. Die beiden Mannschaftskameraden Peter Nagorny und Bastian Benicke, brachten in der Folge die angereisten Kreisstädter vom GSC 1873, genauso ungefährdet mit 3:1 in Front. Sowohl der Remser Kapitän nach mehr als 3,5 Stunden, als auch der junge Niederlungwitzer nur zehn Minuten später, machten hierbei eine gute Figur an ihren Positionen fünf und sieben ließen ihren jeweiligen Gegner keine Gelegenheit, um irgendwie zum eigenen Erfolg zu kommen. Trotz eines zwischenzeitlich schon gesunden Mehrbauern, reichte es hingegen im Endspiel für den Gesauer Jens Becher an zwei, gegen die heimische Nachwuchsakteurin nicht mehr, als wie zum Remis nach etwas mehr als vier Stunden Partiegeschehen. Ein ganzes Stück nach der ersten Zeitkontrolle, begannen dann aber die Hausherren, sicherlich auch mit dem gewissen Glück des Tüchtigen, urplötzlich diesen Schachkampf immer mehr in den eigenen Griff zu bekommen. Als Erster bekam dies Rüdiger Schönrock am dritten Brett zu spüren, wo der Meeraner zwar gut aus der Eröffnung gekommen war, aber nach einem erzwungenen Damentausch, schlagartig schlechter stand und somit letztlich nach etwa 240 Minuten aufgeben musste. Nicht viel besser erging es eine weitere Viertelstunde später, den gesundheitlich angeschlagenen Teamkollege Lutz Köhler, an seiner vierten Position. In sichtbar schlechterer Stellung und mit diversem Qualitätsnachteil, musste auch der Glauchauer schließlich die Segel streichen. Letztendlich ereilte es dann auch noch den anderen hiesigen Muldestädter, Ralf Wegner am Brett acht, welcher in einem aussichtslosen Springer-Läuferendspiel mit glatten zwei Bauern weniger, keine Chance mehr, auf die zum Mannschaftsremis notwendig gewordene Punkteteilung besaß. Mit diesem insgesamt dritten richtig erkämpften Partieerfolg, sicherten sich die Grimmaer am Ende dieser wahrlichen Achterbahn auf beiden Seiten, somit doch noch den knappen 4,5 : 3,5 Punktsieg und erfüllten sich damit die ureigenen Wunschvorstellungen. Die Gästen hingegen, mussten mit hängenden Köpfen das Feld räumen und treten mit ihren aktuell ausgeglichenen  fünf Mannschaftszählern und gleichbedeutenden zwanzig Brettpunkten, ziemlich auf der Stelle, bleiben aber wenigstens damit auch weiterhin noch auf Rang vier der aktuellen Tabellen.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   ESV Nickelhütte Aue IV - GSC II   4,5 : 3,5

Leider mussten die Mannen der zweiten Vertretung des GSC, ihren Wettkampf in Aue dann grippebedingt, doch gar mit einem Spieler weniger angehen, was natürlich angesichts der bereits mitfahrenden zwei Mann Ersatz, das eigene Ziel einmal nicht gegen die Erzgebirgler zu verlieren, kaum einfacher machte. Trotzdem schien noch vor Ablauf der einstündigen Wartefrist der Gastgeber am 6. Brett, die Punkteteilung für die angereisten sieben Glauchauer Schachvertreter, wieder möglich zu sein. Nach einem recht schnellen Remis vom Niederlungwitzer Gunar Scholz an Position vier, gelang es den anderen Gemeindesportler Knut Ludwig am Nachbarbrett fünf, seinen Gegner nach kaum sechzig Minuten Partietätigkeit, überraschend Matt zu setzen. Auch die weiter folgenden Punkteteilungen an den beiden vorderen Spitzenbrettern nach 80 bzw. 100 Minuten fehlerlosen Spiels, durch den hiesigen Muldestädter Jörg Pumpa und dem dritten aus der Niederlungwitzer Schachgilde Thomas Drauschke, gaben den Gästen weiteren Mut, den einen Mannschaftszähler, am Ende dann mit nach Hause nehmen zu können. In dieses Konzept passte letztlich auch noch das anschließende, ebenso sicher erkämpfte Remis vom Glauchauer Ersatzspieler Bernd Wollmann, an seiner 7. Position und somit erwies sich allein nur der halbe Brettzähler vom Lichtensteiner Kapitän in den Reihen seines GSC 1873, als mannschaftlichbedingte falsche Entscheidung der Position drei, etwa in der Mitte der dritten Wettkampfstunde. Ausschlaggebend dafür, die inzwischen bereits aussichtlose Stellung vom Teamkollege Peter Paluch aus Meerane am letzten Brett, welcher mit seinem Läuferpaar, die Mehrdame seines Kontrahenten, selbstverständlich nicht beeindrucken konnte. Dazu dann noch ein sich in Bewegung setzender Mehrbauer, der schließlich alles Weitere, nur noch zusätzlich beschleunigte. Nach fast 200 Minuten, in dieser Begegnung der beiden bisherigen Tabellennachbarn, war es letztendlich soweit und die Hausherren, konnten sich über den knapp erkämpften Tagessieg, von 4,5 : 3,5 Punkten freuen. Damit sichert die Vierte der Nickelhütter ihrerseits, den dritten Staffelplatz weiter ab, währenddessen die hiesigen Kreisstädter den Anschluss zur Tabellenspitze, erst einmal aus den Augen verlieren und mit nunmehr 5:5 Mannschaftszählern und 20 Brettpunkten, im Zwischenklassement auf Rang sieben abrutschen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Mannschaftspunktspiel        runde 5        15.01.17

TEAMS DES GSC 1873, VOR WEITEREN ENTSCHEIDENTEN SCHACHAUFGABEN
Der fünfte Punktspieltag steht den sächsischen Mannschaften in ihren jeweiligen Landes- bzw. Bezirksklassen, am morgigen dritten Januarsonntag 2017 bevor. Die zwei aktiven Teams des hiesigen Glauchauer SC 1873, müssen hierbei innerhalb ihrer Staffeln, komplett auf Reisen gehen und somit die vielleicht wichtigen Auswärtszähler, am Ende mit nach hause zu nehmen. Die Schachkämpfe beginnen natürlich auch im neuen Jahr, wieder ab 9.00 Uhr an den verschiedenen Wettkampforten.

2. Landesklasse Staffel B   SV 1919 Grimma - GSC I

Mit einem weiteren Antritt gegen die untere Tabellenregionen, gilt es schon eine Woche nach dem schönen Sieg im Kampf gegen die stark abstiegsbedrohten Delitzscher, nunmehr genauso die Hausherren in Grimma, in die Schranken zu verweisen und sich damit dann vollend im sicheren oberen Staffelmittelfeld festzusetzen. Gegen das augenscheinlich schwächste Team in dieser Leipziger Schachgruppe, sollte man jedoch ebenso engagiert an die dortigen Bretter gehen, wie sonst auch. Der Ausfall des Glauchauer Spitzenakteur an Position eins, dürfte da wohl besonders ein gewisser Knackpunkt in dieser Begegnung mit dem Tabellenvorletzten werden. Aktuell ist da in den Reihen der hiesigen Muldestädter noch alles offen, wie man mit diesem Handycup umgehen wird. Dennoch fahren die Spieler der ersten Reihe des GSC 1873, mit voller Zuversicht in das nordsächsische Platten- und Hügelland, wo man am Ende dann auch nicht unbedingt mit leeren Händen, wieder die Heimreise antreten möchte. Die Gastgeber ihrerseits, werden natürlich alle ihre schachliche Mittel ausschöpfen, um endlich wenigsten etwas Anschluss, ans untere Tabellenfeld herzustellen. In wieweit da aber der neue Staffelvierte mitspielen wird, ist natürlich noch völlig offen und wird mit Sicherheit auch an diesen Punktspielsonntag, nicht ganz so schnell entschieden sein.    

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   ESV Nickelhütte Aue IV - GSC II

In dieser Begegnung mit den punktgleichen Tabellendritten der Auer Vierten, dürften sich die Glauchauer Mannen der zweiten Vertretung des hiesigen Schachclubs 1873, am Scheideweg der aktuellen Punktspielrunde in dieser Staffel B befinden. Mit einem Sieg wäre das Team ja ganz oben mit dabei und bei einer Niederlage tritt es weiter nur auf der Stelle. Schon in Stammbesetzung jedoch, dürften die Erzgebirgler eine ganz schwere Nuss für die anreisenden Muldestädter werden und da wäre man sicherlich auch schon mit einer Punkteteilung, im Haus der Generationen zufrieden. Angesichts der bisherigen Spielereinsätze der Hausherren allerdings, ist aber selbst ein nach allen Seiten offenes Ergebnis durchaus möglich, wobei die Auer aber gerade in den Mannschaftskämpfen der letzten drei Jahren, stets besonders gut positioniert und wettkampfstark, an den beteiligten Brettern des GSC Platz nahmen und sie mit regelrechten Kantersiegen, am Ende immer hinwegfegen konnten. Statistisch also keine so sonnigen Aussichten für die Gästeakteure, aber jede Bilanz kann man ja auch einmal zum Positiven verändern. Zu verlieren hat man zudem angesichts der gleich zwei Mann Ersatz, aber kaum etwas und so stört dann wohl nur ganz besonders, der eine technisch bedingte Ausfall an der rollstuhlbesetzten fünften Stammposition. Am Ende wird man mal sehen, ob der Auer Fluch der Glauchauer Chancenlosigkeit, sich weiter fortsetzt oder ob die Mannschaft endlich auch mal die Gastgeber in die Knie zwingen kann. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Nachhol-Mannschaftspunktspiel        runde 4        08.01.17

GLAUCHAUS TOPSPIELER, PUNKTEN ERFOLGREICH AN SIEBEN BRETTERN
Mit der verlegten letzten Runde im alten Jahr, hatten es nunmehr also die beiden beteiligten Teams dieser 2. Landesklasse Sachsen, am vergangenen schneereichen Januarsonntag, zu tun. Für die einbezogene erste Reihe des GSC 1873, war es zudem ein weiteres Heimspiel in dieser Saison 2016/17.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - ESV Lok Delitzsch   5 : 3

Gegen die Gäste, welche die „Rote Laterne“ dieser Leipziger Staffel im Gebäck hatten, waren die Spieler der Glauchauer Ersten, auch mit einer halben Stunde später vereinbarten Startzeit, voll auf Sieg gepolt. Hierbei traten allerdings nicht nur die Hausherren mit nur sieben Aktiven an die Bretter, denn auch die Delitzscher, hatten nur ein Septett im Gebäck ihrer Autos dabei. Ein Freilos damit dann also für den Mannschaftsleiter des heimischen GSC an Position fünf und genauso für die eine weibliche Lokakteurin, nur ein Brett dahinter an sieben. Damit begann es nach der obligatorischen einstündigen Wartezeit, für die Teams beim Stande von 1:1, quasi bei Null. In diesem Zeitraum hinein, gab der etwas gesundheitlich angeschlagene Muldestädter Ralf Wegner, in scheinbar leicht besserer Stellung, daneben seine Partie schließlich am letzten Brett noch Remis. Sein ebenfalls kränkelnder Teamkollege Lutz Köhler, folgte ihm alsbald nach reichlich neunzig Minuten Stellungskampf, an seiner Stammposition vier mit dem gleichen Resultat, gleichfalls ganz unspektakulär. Knapp eine halbe Stunde später, einigte sich auch der Gesauer Jens Becher am zweiten Brett, auf die friedliche Punkteteilung und somit trat man hier wie da ergebnistechnisch weiterhin auf der Stelle, in diesem wohl beiderseitig doch recht wichtigen Nachholpunktekampf. Das nächste Remis bahnte sich sodann am Spitzenbrett an, wo der zweite beteiligte Gesauer Sven Weigand, in augenscheinlich völlig ausgeglichener Stellung, das Angebot auf das Unentschieden seitens des ESV-Gästespielers, wohl auch im Sinne des sich anbahnenden Sieges der hiesigen Kreisstädter, noch weit zu Anfang der ersten vier Wettkampfstunden annahm. Nach etwa 210 Minuten, aber war die Zeit schließlich soweit für den ersten Sieg des Tages. Mit einem Bauerngewinn, legte hierbei Rüdiger Schönrock in den Reihen der heimischen Glauchauer, zunächst den nötigen Grundstock zum eigenen Partiegewinn, bevor der Meeraner letztendlich die Verluststellung seines Kontrahenten, sogar noch mit dem angebotenen Figurengewinn weiter beschleunigen konnte und an Position drei auf diese Weise überzeugte. Kaum weniger souverän, zeigte sich der Niederlungwitzer Junior beim GSC an diesem Tag, denn auch er sorgte mit seinen beiden Bauerngewinnen am 7. Brett, für die nötige Vorentscheidung. Am Ende waren es dann also die beiden Gewinnpartien mit den schwarzen Steinen, welche die Gastgeber noch verdientermaßen auf die Siegerstrasse brachte und für Bastian Benicke, zugleich der aktuell dritte Sieg im vierten Spiel dieser Punktspielserie 2016/17. Mit dem gewünschten Doppelpunktgewinn für die Muldestädter, nahm diese Begegnung des neuen Tabellenvierten gegen das weiterhin punktlose Delitzscher Schlusslicht, den erhofften Ausgang und dürfte für beide Mannschaften, die sicherlich entscheidenden Weichen im Hinblick des möglichen Saisonendes, schon jetzt gestellt haben. Bei 5:3 Teamzählern und 16,5 Brettpunkten heißt dies für den GSC 1873 wohl Klassenerhalt und für den ESV Lok, dürfte es dafür ganz besonders schwer werden.  

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Schachverband Sachsen        Saison 2016/17        Nachhol-Mannschaftspunktspiel        runde 4        08.01.17

GLAUCHAUER SCHACHELITE, WILL BEIDE PUNKTE GEGEN DEN TABELLENLETZTEN
Das in der Vorweihnachtszeit ausgefallene Mannschaftspunktspiel der vierten Runde, steht nunmehr am zweiten Januarsonntag des neuen Jahres, für die Muldestädter Erste des Glauchauer Schachclub 1873 an, bevor es denn bereits nur eine Woche später, wieder für alle sächsischen Vereine, im aktuellen Wettkampfbetrieb mit dem 5. Spieltag weiter geht.

2. Landesklasse Staffel B   GSC I - ESV Lok Delitzsch

Auf Wunsch der Delitzscher Gästemannschaft und nach gemeinsamer Terminabstimmung zwischen den heimischen Staffelsechsten der hiesigen Kreisstädter und dem Staffelschlusslicht des ESV Lok, trifft man sich nunmehr in den Räumen des Bahnhofgebäudes der Stadt. Bei einem Sieg der gastgebenden Glauchauer könnten diese wohl ihre erneute Klassenzugehörigkeit auf dieser Schachebene, bereits schon ganz frühzeitig in der Saison, fast sicher stellen. Dabei sollte man die noch völlig punktlos dastehenden Nordwestsachsen, aber keinesfalls unterschätzen, stehen diese doch mit dem Rücken zur Wand und sind schon deshalb besonders gefährlich. Am Ende kommt es aber wohl auch auf die zur Verfügung stehende Bestformation an und da steht zumindest bei den Hausherren, eher ein Fragezeichen hinter dem einen oder anderen Muldestädter. Vielleicht sogar entscheidet am Ende das Glück des Tüchtigen über den Spielausgang, man kann also gespannt sein, welche Wünsche wo war werden, denn auch die Gäste brauchen in ihrer Lage, so jeden Punkt gegen den derzeit drohenden Abstieg.