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Schachverband Sachsen        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        runde 9      18.07.21

DECKEL ENDLICH DRAUF, AUF SCHACHSAISON 2019/20
Exakt 672 Tage nach Beginn der aktuell andauernden Spielserie, haben die Mannschaften des Schachverband Sachsen , ihre Punktspiele, mit der neunten Runde beendet. Dies galt natürlich genauso für die beiden Vertreter des hiesigen Glauchauer SC 1873, welche in ihren Spielklassen aber leider nur teilweise, so richtig aktiv wahren und somit auch nur gering, erfolgreich unterwegs waren.

2. Landesklasse Staffel C  GSC I - SK König Plauen III    4 : 4

Zum mehrmals neu angesetzten Schlussspieltag fungierte die erste Reihe des GSC 1873, als Gastgeber im heimischen Spiellokal des Muldestädter Bahnhofgebäudes in der Rosa-Luxemburg-Straße 1. Beide Teams , sowohl die Glauchauer als auch die Plauener, nominierten hierbei noch einmal ihren jeweiligen Stammachter, für die Bretter eins bis acht. Am Ende einigte man dann doch sehr friedlich und ohne großes spielerisches Zutun, auf ein 4 : 4 Endresultat im Spielberichtsbogen dieser finalen Mannschaftsbegegnung der Saison 2019/20. Die namentlichen Punktebringer waren somit mit Remis, der Gesauer Sven Weigand an Position eins, Peter Nagorny aus Remse an drei, der einheimische Glauchauer Lutz Köhler an vier, Ronny Seifert aus Callenberg an fünf, Bastian Benicke aus Niederlungwitz an sechs und der Glauchauer Teamkäpten Jörg Pumpa an Position sieben. Zwar nicht gänzlich durchweg eine leistungsgerechte Wertung für die genannten Akteure und wohl ähnlich empfanden es dann wohl auch die beteiligten Gästespieler vom SK König III, aber dennoch irgendwie auch verständlich. Dazu kamen letztlich auch noch, die fast schon obligatorisch zu nennenden kampflosen Partiezähler, hier wie da, für die Hausherren durch den Niederlungwitzer Ersatz Thomas Drauschke  an acht und die Gäste, am namentlich besetzten zweiten Brett. Mit dieser Punkteteilung rutschten die Hausherren, zwar noch von Rang drei auf vier im Endklassement dieser Staffel C in der 2. Landesklasse ab, jedoch weiß man dies auch praktisch einzuordnen. Der vogtländische Tabellensiebente, seinerseits, konnte seine Schlussplatzierung, in dieser längst schon überfälligen und eigentlich nicht mehr notwendig gewordenen, vollständigen Endrangliste, dadurch auch halten. Die exakten Ergebnisdaten der hiesigen Muldestädter Schachelite, lauten somit dann also 11:7 Mannschaftszähler und 42 Brettpunkte. Ein wahrlich schönes Resultat, welches man zuletzt in der Spielsaison 2015/16 vermelden konnte, damals allerdings mit noch drei Einzelpunkten weniger. Die beiden eifrigste Punktesammler heuer war der Gesauer Sven Weigand und Jens Becher mit ihren jeweils sechs Zählern an den zwei vorderen Spitzenbrettern, wobei Schachfreund Becher dieses Resultat, allerdings in nur bei nur acht Meisterschaftseinsätzen erzielte und natürlich auch er einmal kampflos siegte. Das Erfolgsrezept der Mannschaft, war aber im Prinzip die durchweg mindestens 50-prozentige Brettausbeute an den Stammpositionen eins bis sieben. Zugleich musste man an sechs der neun Spieltage, nur auf einen einzigen Ersatzmann aus der zweiten Reihe des Vereins zurückgreifen und selbst dieses Spitzenbrett mit dem Niederlungwitzer Thomas Drauschke, brachte es auf insgesamt 3,5 Punkte (2,5+1k.l.). Mit dieser Teamformel braucht sich der Achter GSC I, auch in der nunmehrigen neu avisierten Saison, im Prinzip vor keinen Gegner in dieser sächsischen Spielklasse zu verstecken. Der Traum, es vielleicht einmal wieder in die 1. Landesklasse zu schaffen, wäre dann aber sicherlich immer noch eine Nummer zu groß und schon darum zählt allein das Minimalziel des Klassenerhalts für die Glauchauer. Die besonderen Glückwünsche gelten natürlich dem souveränen und mit “€žWeißer Weste” aufgestiegenen Schachachter des SV Erzgebirge Stollberg, welche immerhin fast zwei Jahre auf dieses Erfolgserlebnis warten mussten. Keinerlei Tränen dürften die Kreisstädter dagegen den einen Auer Absteiger vom dortigen ESV Nickelhütte III nachweinen, währenddessen man dem Team des SV 1948 Frankenberg, eine schnelle Rückkehr aus der Chemnitzer Bezirksliga wünscht.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SC 1865 Annaberg-Buchholz II - GSC II   8 : 0

Mit dem mannschaftlich einvernehmlichen Nichtantritt der Glauchauer Zweiten, beim bisherigen Tabellensiebenten des SC 1865 II aus dem Erzgebirge, beendeten die Aktiven die unendliche Geschichte dieser Spielsaison 2019/20, zwar sportlich nicht ganz fair, aber da war das Team um Mannschaftsleiter Dietmar Nötzel, ja auch nicht der einzige sächsische Schachachter. Natürlich war mit diesem 0 : 8 gewerteten  Ergebnis, die “€žRote Laterne” als Staffelschlusslicht, dann auch nicht mehr zu verhindern, aber dies spielt angesichts der geltenden Ausschreibungskonditionen in dieser Chemnitzer Mannschaftsmeisterschaftsregion, sowieso keinerlei Rolle. Für die abschließenden Gastgeber aus Annaberg-Buchholzer, reichte es damit aber trotzdem nur zu Staffelrang sieben. Dennoch dürfte gerade das offizielle Abschneiden des GSC II, mit eigentlich blamablen 1:17 Mannschaftspunkten und dazu auch nur neunzehn erzielten Brettzählern, wohl bei keinen Einzelnen im Verein, Zufriedenheit verbreiten. Der Hauptgrund hierfür, ist mit Sicherheit in der optimistisch aufgestellten und gemeldeten Stammformation jener zweiten Reihe der Muldestädter zu sehen. Nicht einmal annähernd, konnte man auf die eigene Wunschbesetzung, an den acht Wettkampfbrettern zurückgreifen und die 16 kampflos abgegebenen Partien, sprechen zusätzlich eine mehr als klare Sprache dabei. Zu wenig Konstanz in ihren Leistungen zeigten aber heuer leider auch die wenigen Mannschaftsstützen der Glauchauer, mit dem Lichtensteiner Schachfreund Nötzel mit seinen acht Partien und gerademal zwei Brettpunkten oder auch die zwei anderen Stammakteure Axel Burkhardt aus Glauchau und Knut Ludwig aus Niederlungwitz, mit ihren jeweils sieben Einsätzen und 3,5 Partiezählern. Für die nimmermüden Ersatzleute, wie dem einheimischen Bernd Wollmann (7/1,5)und dem Meeraner Peter Paluch (7/1,5), zählt das natürlich nicht ganz so. Ist nur zu hoffen das man es bei der anstehenden neuen Saison, ab September diesen Jahres, endlich wieder einmal besser managen kann, den Spagat zwischen Anspruch und Realität des eigenen Achters zu finden und dazu ist sicherlich auch der ständige Einsatzwille, gerade bei den stärkeren Vereinsspielern, ganz besonders gefragt. Nicht nur die wachsende Spielklassengröße, sondern auch die zunehmende Brettqualität auf dieser Ebene, dürfte dies aber nicht nur in den Glauchauer Reihen, zukünftig fordern. Zunächst einmal gehen die Glückwünsche des GSC 1873 II, jedoch an die neu gegründete Spielgemeinschaft von Geringswalde und Hartha, als fast verlustpunktfreier Aufsteiger in die Bezirksliga Chemnitz und dann natürlich ein Wiedersehen mit all den bisher bekannten Teams dieser 1. Bezirksklasse und den nunmehr neu hinzukommenden Gegnern aus der nicht mehr existenten untersten Spielklasse, auf dieser regionalen Schachebene.

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Schachverband Sachsen        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        runde 9      18.07.21

SCHLUSSAKKORD EINER UNGEWÖHNLICHEN SCHACHSAISON
Nach unglaublich langer Zeit steht am morgigen Sonntag, wohl endlich definitiv, der neunte Spieltag der Mannschaftspunktspielserie 2019/20 fest. Fast zwei Jahre nach der ersten Runde im September 2019, geht diese Saison, nunmehr hoffentlich offiziell zu Ende. Sicherlich für alle beteiligten sächsischen Schachteams, eine endlos andauernder Zustand der Wettkampfuntätigkeit, angesichts des ständigen Pandemie Auf und Abs, sowie der verlorengegangenen Indizierung des jeweiligen Staffelklassement.  Sicherlich aber genauso schwer für die Verantwortlichen beim SVS und am Ende macht man es sowieso, auch Niemanden Recht. Also dann lasst uns  das Ganze am Sonntag abschließen und pünktlich 9.00 Uhr an den Brettern sitzen. Die beiden beteiligten Achter des Glauchauer SC 1873, sehen dies mehr oder weniger, dann doch gelassen entgegen..

2. Landesklasse Staffel C  GSC I - SK König Plauen III

Nunmehr bekommen es die Spieler der Glauchauer Ersten, also doch noch mit den Tabellensiebenten aus dem Vogtland zu tun. Seit langen wieder einmal in heimischen Gefilden des Spiellokals im Bahnhofgebäudes der Muldestadt und unter den derzeit geltenden Hygieneauflagen des Landkreises, gehen die Gastgeber das Ganze aber eher gelassen an und genauso wie der heimische Staffeldritte, dürften auch die jenseits von Gut und Böse stehenden Akteure der Plauener Dritten, vom SK König schon mit einem Unentschieden zufrieden sein. Zumindest beim zur Verfügung stehenden Stammachter des GSC, sollte dieses Wunschergebnis problemlos möglich sein und wenn die Gäste ihrerseits das beste Aufgebot präsentieren können, sind sie ebenso dem Ganzen wohl gewachsen.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SC 1865 Annaberg-Buchholz II - GSC II

Eigentlich müsste die zweite Reihe  des GSC 1873, noch einmal auf Reisen gehen, aber gegen die heimische Zweite der Annaberg-Buchholzer, wird man heuer definitiv nicht antreten. Angesicht dieser Tatsache wird es somit die erste Niederlage, im dritten offiziellen Duell, für das Gästeteam aus Glauchau geben. Keinerlei Einfluss hat diese kampflose Niederlage für den hiesigen Schachachter, aber ja sowieso nicht, da es keinerlei Absteiger in der 1. Bezirksklasse Chemnitz geben wird und damit tut wohl nur der letztendliche zehnte Tabellenrang der eigenen Mannschaft weh. Getragen wird das aber auch mehrheitlich von allen beteiligten Spielern des Muldestädter Klubs und ist ganz einfach den fast zwei Jahre andauernden Pandemieumständen, irgendwie geschuldet.