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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2018/19       23. Chemnitzer Turmopen        03.10. - 06.10.19

NUR RECHT DURCHWACHSENER AUFTRITT, BEIM TURMOPEN 2019
Die wohl einzig Openresistenten Schachfreunde Jörg Pumpa und Dietmar Nötzel, vertraten auch bei diesem 23. Chemnitzer Turnier, ihren Glauchauer Schachclub 1873, vier Wettkampftage lang im „DAStietz“ der hiesigen Bezirksregierungsstadt. Exakt vom 03. bis 06. Oktober 2019, ging heuer dieses regionale Schachevent, in gewohnter Manier über die Bühne und war mit letztendlich immerhin zwei Großmeistern, fünf Internationalen Meistern, zwei Fidemeistern, sowie einer weiblichen Internationalen Meisterin, erneut richtig gut besetzt. Unter den insgesamt neunzig Teilnehmern aus ganz Deutschland, darunter auch drei ausländische Schachfreunde, tummelten sich zudem auch noch 27 Akteure mit einer Turnierwertzahl über 1900 und schon damit nahmen sich die Startnummern 52, des gebürtigen Glauchauer Pumpa (TWZ 1787), sowie die 58 des Vereinskamerad Nötzel (TWZ 1716), natürlich mehr als bescheiden aus. Somit hieß alsdann wohl auch die realistische Maßgabe des GSC-Duos, am Ende einen Platz im Mittelfeld der Tabelle, zu belegen. Der Auftakt am Feiertag, war aber fast gar nichts wert, selbst wenn hierbei Beide ihre Eröffnungspartien an den Brettern neun und dreizehn, gegen stärkste Gegnerschaft, erwartungsgemäß verloren geben mussten. In der scheinbar leichteren Punkterunde zwei, lief es allerdings ebenso ganz bescheiden, wobei der im Vorjahr bestens aufgelegte Muldestädter, sogar auch diesen Kampf, gegen den sicherlich bezwingbaren Sachsenringspieler, am Ende verloren geben musste. Wenigstens zum Remis, reichte es da für seinen Vereinskamerad aus der Zweiten des GSC, gegen einen aus der gleich mit einer ganzen Armada von Nachwuchsspielern angereisten, Leipziger BSG Grün-Weiß Gilde. Jedoch auch der zweite freitägliche Spieltag, begann für die hiesigen Akteure mit zwei zähen Remisen, gegen wiederum machbare Konkurrenz, kaum besser. In der anschließenden Nachmittagsrunde vier, war die durchaus beiderseitig eingeplante Null, am Ende erneut nicht abwendbar. Wohl aber allein Schachfreund Nötzel, nahm hierbei seine Kurzpartie, mit dem sowieso TWZ-übermächtigen Gegner, ganz gelassen hin, wogegen sich Vereinskollege Pumpa dabei vielleicht doch etwas mehr ausgerechnet hatte, als seinen nunmehr schon dritten vollen Punktverlust, innerhalb dieses Turniers. Die frappierend schwache Zwischenbilanz der zwei Glauchauer Spieler, nach gut der Hälfte dieser Veranstaltung, kam somit freilich immer zunehmender besorgniserregend daher. Umso positiver, verlief der dritte Wettkampftag dann aber für den Technischen Leiter des GSC, am folgenden Samstag. Mit zwei klaren Siegen, innerhalb seiner dort angesetzten Partien, gegen allerdings auch bezwingbare Schachgegnerschaft, gelang ihm endlich auch mal das Optimum an den Brettern und brachte zugleich wenigstens etwas vom fast schon verlorenen Selbstbewusstsein, bei ihm wieder zurück. Tendenziell kaum Besserung hingegen, war beim anderen Vorstandsmitglied des Klubduos aus der hiesigen Kreisstadt, auch des Weiteren nicht zu erkennen. Zwar gewann der Lichtensteiner, wenigstens seine zweite Partie diesmal erwartungsgemäß, allerdings jedoch erneut mit mehr Mühe, als sicherlich von ihm gewollt war. Bereits am Vormittag musste er allerdings, gerade mit seinen mangelhaften Bauernendspielkenntnissen, wie nur allzu oft schon gegen die da ganz anders ausgebildete Schachjugend, letztendlich erneut ordentlich Tribut zollen. Immerhin blieb ihn  dies in Abschlussbegegnung des Sonntages, mit einem weiteren jungen Leipziger Grün-Weiß Spieler, mittels gewollter früher Zugwiederholung, noch in der Eröffnungsphase dieser Partie erspart und damit kam er nach einem vollen Punktgewinn, zum dritten Remis in dieser Veranstaltung. Mit dem gleichen Resultat, beendete schließlich auch Schachfreund Pumpa seinerseits, das Turnier geraume Zeit später. Insgesamt belegte man am Ende aber hier wie da, sodann eben leider nur die Ränge 68 mit erzielten 3 Punkten aus Sicht des Glauchauer Pumpa bzw. 73 mit den erreichten 2,5 Zählern seitens des Lichtensteiners Nötzel. Mehr oder weniger hieß dies dann auch, dem Ganzen noch mal mit einem „Blauen Auge“ entkommen zu sein. Die ordentlich verlorenen Wertpunkte (DWZ/ELO) der beiden GSC-Akteure, spiegelten jedoch die nur recht mittelmäßigen Resultate, gänzlich schonungslos wieder und dennoch ist auch die 24. Auflage dieses hiesigen Schachhighlight, bereits wohl jetzt schon, so gut wie vorgemerkt. Zu einer Premiere kam es indes ohnedies, denn mit dem fast einheimisch aktiv spielenden Akteur des SV Eiche Reichenbrand, IM Stefan Mazur, gelang es erstmals einem Teilnehmer des Chemnitzer Turm Open, ein zweites Mal erfolgreich zu sein. Nach 2016 gewann der Slowake diesmal mit 6,5 Punkten und verwies den lettischen GM Ilmars Starostits (Sieger 2015) um einen halben Punkt auf Rang zwei. Mit den Bronzeplatz vorlieb nehmen musste Ebrahim Ahmadinia (Sieger 2017)aus Iran, der heuer nur 5,5 Zähler im Gesamtklassement erreichte. Insgesamt waren aber auch gleich sechs ehemalige Chemnitzer Opensieger mit dabei, aber eben nur die genannten drei schafften es am Ende aufs Podest, währenddessen GM Matthias Womacka (2003) vom SV 1920 Hoffheim, noch hinter dem Auer IM Gunter Spieß mit Rang fünf vorlieb nehmen musste und der Erfurter IM Ferenc Langheinrich (2013) den 7. Platz, mit aber ebenso fünf Turnierpunkten, wie seine anderen beiden Mitstreiter auch. Der Vollständigkeit erwähnt sein soll aber auch noch der Chemnitzer Günter Sobeck auf Rang 37. Natürlich wurden wie in jedem Jahr auch, zahlreiche Sonderwertungen dementsprechend prämiert, in der Kategorie D bei den Frauen war es Elisa Silz vom SV Empor Berlin, welche sich mit erreichten fünf Zählern als Beste präsentieren konnte, bei den Seniorinnen bzw. Senioren der Kategorie G, hatte diesmal der Torgauer Reinhard Nosek, mit der gleichen Punktzahl die Nase vorn und als stärkster Jugendlicher der u16jährigen war es an Nikita Schubert (4,5 Punkte) aus Gera, den ersten Preis der Kategorie F entgegenzunehmen. Die TWZ-Gewinner waren dann letztendlich Matthias Hörr vom SK König Plauen mit seinen fünf Brettzählern(B/ 2000-2199), der punktgleiche SC Weisse Dame Spieler Martin Sechting (C/1800-1999), Jakob Matthäi von der einheimischen USG mit vier (E/1600-1799) und der Liebschwitzer Victor Stefan Ciuloi mit seinen drei Partiepunkten (H/<1600). Mit all diesen Komponenten und der breiten Palette, sich als Schachspieler individuell messen zu können bzw. sogar auf die ureigenste Art Anerkennung zu finden, ist sicherlich schon mal ein Teil der Erfolgsformel dieser Turnierform. Hinzu kommt die bestens aufgestellte Crew der Macher des Chemnitzer Open 2019, wie der bekannte Veranstalter vom Chemnitzer Schachverband, der ausrichtende TSV IFA Chemnitz oder der neue Döbelner Turnierleiter Heiko Berthold und der FIDE Schiedsrichter Andre Martin vom GSC 1873, sowie nicht zu vergessen der ausscheitende Dr. Günter Schmidt vom SV Eiche Reichenbrand, welcher viele Jahre die Geschicke des Ganzen, sicher in der Hand hielt. 

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Landkreis Zwickau        Saison 2019/20        Einzelmeisterschaften Nachwuchs  AK u10 - u20       05./06.10.19

REGIONALE NACHWUCHSKREISMEISTERSCHAFTEN 2019,  STEHEN AM WOCHENENDE AN
Die neuen jungen Schachmeister des Zwickauer Landkreises, werden am Samstag und Sonntag dieses Oktoberbeginns, wie gewohnt in Wilkau-Haßlau gesucht. Dabei geht es in allen Altersklassen der U10 bis U20 männlich/weiblich an die Wettkampfbretter, im Spiellokal des gastgebenden Vereins der dortigen Muldentaler, in der Kirchberger Straße 2. Die Farben des hiesigen Glauchauer SC 1873, vertreten hierbei, diesmal drei Nachwuchsspieler des Klubs. Bei den Kleinsten, geht mit dem Titelverteidiger des Vorjahres Philip Nguyen Long Vo in der AK U10, wohl der heißeste Meisterschaftskandidat an den Start. Zwei Altersklassen höher, bei den u14-jährigen Knaben, gilt es für den Meeraner Elias Schaffrath, das gelernte Schachpotenzial abzurufen und ziemlich schwer dürfte es fast genauso, für den inzwischen in der AK U18 angekommenen Kreisstädter Tim Seifert werden. Das Trio der hiesigen Muldestädter will und braucht aber gerade auch solche Wettkämpfe, um sich weiter zu entwickeln, auch wenn die genannten Akteure seit kurzem, auch im eigenen Verein, von den zwei Stammspieler aus der Ersten des GSC, Sven Weigand und Bastian Benicke, sicherlich bestens ausgebildet werden und der neue und alte Nachwuchsverantwortliche Knut Ludwig, all dies weiterhin koordiniert. Inwieweit die anwesende Konkurrenz, da jedoch mitspielt, wird sich nach fünf bzw. sieben Partien mit angemessener Bedenkzeitregelung, allerdings erst noch zeigen. Los geht das Spektakel am 5. Oktober um 9.00 Uhr und am 6. Oktober gegen 16.00 Uhr dürften die neuen Meisterschaftskronen, allseits vergeben sein. 

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 Kreisverband Schach Chemnitz        Saison 2018/19       23. Chemnitzer Turmopen        03.10. - 06.10.19

ERNEUTES REGIONALES SCHACHSPEKTAKEL
Das scheinbar ewige Glauchauer Openduo, mit dem Kreisstädter Jörg Pumpa und dem Lichtensteiner Dietmar Nötzel, vertritt auch bei der diesjährigen Auflage des Chemnitzer Turmopen, alleinig die Farben ihres GSC 1873. Das regionale Schachhighlight beginnt diesmal am Tag der Einheit und endet am darauffolgenden Sonntag, nach neuerlichen sieben Runden im Schweizer System. Der veranstaltende Chemnitzer Schachverband und der Ausrichter des TSV IFA Chemnitz, haben natürlich auch bei dieser 23. Veranstaltung 2019, mit Sicherheit die nötige Erfahrung mit der vorbestimmten Bedenkzeit für die 40 Züge in 90 Minuten und den weiteren 15 Minuten der Partiedauer, zuzüglich der 30 Sekunden pro Zug, für jeden der teilnehmenden Spieler. In der diesjährigen 90-köpfigen Meldeliste, stehen auch heuer zwei Großmeister, vier Internationale Meister, zwei FIDE-Meister und eine Weibliche Internationale Meisterin, sowie immerhin zwölf weitere Schachspieler mit einer Turnierwertzahl jenseits der 2000. Wiederum gut besetzt also, sind diese vier Wettkampftage mit jeweils zwei bzw. einer Partie, für alle Beteiligten. Die beiden Vertreter der hiesigen Muldestädter, sehen sich mit ihren Startnummern 50 (Pumpa-TWZ 1785) und 56 (Nötzel-TWZ 1716) selbstverständlich nur als krasse Außenseiter und peilen eine Platzierung, natürlich genauso in diesen Tabellengefilden an. Während dies jedoch bei Schachfreund Pumpa durchaus realistisch erscheint, wird es für Vereinskamerad Nötzel, nach seinem mehr als blamablen Auftritt vor einem Jahr (2,5 Punkte/62. Platz/74 Teilnehmer), sicherlich erneut ganz hart werden, am Ende die Ränge zwischen 60 und 70, anzuvisieren. Wo es hingehen kann, weis dagegen der andere Glauchauer Vertreter schon weit besser, denn mit ausgeglichener Bilanz von 3,5 Punkten und Platz 38 zuletzt, hat er da gute Erinnerungen. Egal wie, die nötige Turnieratmosphäre macht es einfach, das sich die Beiden, diesen Brettkämpfen immer wieder stellen und mal sehen, wo man sich diesmal, letztendlich wiederfinden wird. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        runde 2        29.09.19

NUR ERSTE DES GSC 1873, AM ENDE IM ERFOLGSMODUS GEBLIEBEN
Gleich zweimal innerhalb von vierzehn Tagen, mussten die sächsischen Schachmannschaften heuer, an den Punktspielbrettern Platz nehmen. Das blieb natürlich auch den zwei Glauchauer Vertretern nicht erspart und damit mussten diese, ihre sehr unterschiedlichen Tagesaufgaben, daheim bzw. auswärts, dann angehen.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I – SC Reichenbach   5 : 3

Erneut in starker Besetzung antreten, konnte Glauchaus Erste, bei ihrer diesjährigen Heimspielpremiere, im Muldestädter Bahnhofsgebäude. Aus der diesjährigen Stammformation fehlte, allein der Glauchauer Lutz Köhler und für ihn war der Wiedereinsteiger aus Remse, Peter Nagorny, im Tagesaufgebot des GSC zugegen. Die vogtländischen Gäste des Bezirksligaaufsteigers, mussten hierbei ebenso nur auf ihr Stammbrett zwei verzichten und waren auch damit, sicherlich noch als durchaus Konkurrenzfähig, zu betrachten. Bereits nach knapp zwei Stunden des ersten Abtasten jedoch, brachte der Niederlungwitzer Steffen Köhler an Position drei, die Hausherren, mit 1:0 in Führung. Dabei nutzte er einen Eröffnungsfehler des Reichenbacher Spielers, mit aller Konsequenz aus. Etwa 45 Minuten später, verebbte das Budapester Gambit des Meeraners Sven Weigand am Spitzenbrett, zunehmender zum letztlich einvernehmlichen Remis. Kurz darauf, rettete der heimische Mannschaftskapitän Jörg Pumpa an sieben, seinen Partiekampf zum Remis und nebenan am letzten Brett, gelang dem zweiten Niederlungwitzer im Team der Gastgeber, ein ziemlich sicher herausgespielter Sieg, gegen die eine Ersatzfrau der Reichenbacher. Nur eine weitere Viertelstunde später allerdings, erkämpften auch die Gäste ihren ersten Tagessieg am 5. Brett, wohl auch Dank des einen oder anderen unkorrekten Zug des da beteiligten Ronny Seifert. Der Callenberger brachte sich in Zeitnot immer mehr in eine schwierige positionelle Stellung und musste daher letztlich seinen heimischen Auftritt, dort verloren geben. Mit einer taktischen Meisterleistung des Gesauer Jens Becher jedoch, sicherten die Gastgeber ihrerseits, unmittelbar im Anschluss daran, zumindest schon mal den einen Mannschaftszähler, zum 4:2 an Position zwei, ab. Doch die Vogtländer hatten da ja auch noch ihren mit Abstand stärksten Akteur, an Brett vier in petto. Zu Beginn der dritten Wettkampfstunde war es also um den hier beteiligten heimischen Schachfreund Nagorny geschehen, welcher den immer mehr zunehmenden Druck in seiner Partie, schließlich doch nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Nunmehr lag es also in den Händen der beiden Kämpfer an Position sechs, dieser Begegnung das Endresultat zu verpassen. Für Bastian Benicke aus Niederlungwitz, kam es dann wahrlich zum glücklichen ganzen Punktgewinn, da sein Gegenüber, in dieser Phase des Brettgefechtes, einfach mal eine ganze Figur einstellte und dies sodann auch nicht mehr revidieren konnte. Nach knapp 3,5 Stunden des Aufbegehrens der Staffelneulinge, war es also um sie geschehen und der 5 : 3 Endstand, war ins Spielformular notiert. Damit steht man seitens des GSC 1873 weiter auf Rang zwei der Tabelle, mit nunmehr 4:0 Teampunkten und elf Brettzählern, währenddessen die SG Reichenbach, erst einmal ins kompaktere Mittelfeld dieser Staffel zurückfallen.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SG Limbach-Oberfrohna - GSC II   5,5 : 2,5

Auf der allerletzten Rille, reiste die zweite Reihe der hiesigen Muldestädter nach Limbach-Oberfrohna. Ganz konkret waren dort dann nur noch drei Spieler aus dem eigenen Stammachter zugegen und dazu dann auch nur drei Ersatzleute aus der Kreisliga. Die Hausherren waren zumindest schon mal mit acht Mann an den Brettern im heimischen Eschemuseum erschienen und kamen damit logischerweise zu zwei kampflosen Zählern, an ihren Position zwei und sechs. Sicherlich nicht nur mittels diesem Gastgeschenk der sechs Glauchauer gegen die mit immerhin sieben Spieler ihrer Wunschformation angetretenen Gastgeber, waren die Messen in dieser Begegnung, somit dabei schon irgendwie gelesen, auch wenn man sich beidseitig nicht zu schnell, mit diesem Umstand allseits zufrieden gab. Das erste Remis kam sodann erst nach knapp 90 Minuten, mehr oder weniger friedlich, am Spitzenbrett zustande und nur kurze Zeit später, gab man sich auch an den Positionen drei und vier, dahinter die Hand. Für die beteiligten Akteure der Gäste, Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, Knut Ludwig aus Niederlungwitz und dem Albertsthaler Axel Burkhardt, bei weiten kein schlechtes Resultat, gegen die überwiegend etwas stärker eingeschätzten Spieler der Gastgeber. Etwa eine gute halbe Stunde später, kamen die Limbach-Oberfronaer am Brett sieben, jedoch zum ersten, einzig richtigen Partiesieg des Tages und nahmen endgültig alle Luft aus diesem Kampf. Für das junge Nachwuchstalent des GSC 1873 Tim Seifert, war erst der Bauer weniger und später die daraus entstandene ganze Mehrfigur, seines weit erfahreneren Gegenüber, doch zuviel des Guten und damit führte das heimische Team bereits noch klarer, mit nunmehr drei ganzen Mehrpunkten. Die fast schon gleichzeitig beendeten Auseinandersetzungen der Positionen fünf und acht, waren daher der nur folgerichtige Weg, zum kurz danach feststehenden Gesamterfolg, von 5,5 : 2,5 der Hausherren. Die hiesigen Kreisstädter nahmen das Ergebnis dann auch recht gelassen hin, auch wenn man damit von Tabellenrang fünf auf Platz sieben, mit 1:3 Mannschaftszählern und 6,5 Brettpunkten, aktuell abgerutscht ist. Der SV Limbach-Oberfrohna indes, sichert damit seine vordere Position drei in dieser Staffel, erst einmal weiter ab.

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Schachverband Sachsen        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        runde 2        29.09.19

ZWEITE RUNDE DER MANNSCHAFTSPUNKTSPIELSERIE 2019/20, WIRD EINGELÄUTET
Schlag auf Schlag geht es zu Beginn der neuen Schachsaison im Freistaat, zur Sache und das heißt für die beteiligten Mannschaften, man sitzt bereits am kommenden Sonntag, erneut an den Wettkampfbrettern. Ihr Heimdebüt feiern hierbei die Aktiven des Glauchauer SC I und ihre Vereinskollegen der zweiten Reihe, sind dann zugleich auswärts ab 9.00 Uhr gefragt.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I – SC Reichenbach

In den heimischen Gefilden der Vereinsräume in der Rosa-Luxemburg-Straße der hiesigen Kreisstadt, erwartet die Glauchauer Erste, den Chemnitzer Bezirksligaaufsteiger aus Reichenbach. Beide Teams sind vor zwei Wochen, grandios in die Saison gestartet und dürften demnach vor Selbstbewusstsein strotzen. Die Vogtländer bezwangen dabei zu Hause, immerhin die zweite Reihe der Chemnitzer USG, doch ziemlich klar und die Muldestädter Elite, erzielten einen schon seit geraumer Zeit nicht mehr erreichten, so hohen Auftaktsieg, gegen die Freiberger Staffelneulinge. Im direkten Duell der beiden diesmal gegenübersitzenden Schachachter, sah man sich zuletzt in der Saison 1996/97 und auch die eindeutig für die Gäste sprechende Gesamtstatistik, ist damit eigentlich als Irrelevant zu betrachten. Rein von der aktuellen Papierform her, gehen da die Hausherren des GSC, schon eher mit der Favoritenbürde in diese Begegnung, zudem diese wohl nur auf ihr Stammbrett fünf, verzichten müssen. Ein dementsprechender Heimerfolg und gleichmal zwei weitere Mannschaftspunkte, würden den Gastgebern, angesichts der eigenen Ziele, die Klasse zu halten, also mehr als gut tun. Wie das Ganze jedoch ausgeht, weiß man jedoch wie immer erst dann, wenn die letzte Partie zu Ende ist.  

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SG Limbach-Oberfrohna - GSC II

Ihre erste Auswärtsbegegnung der neuen Spielserie, bestreitet das Team der zweiten Reihe des GSC, heuer bei den Schachspielern im nahen Limbach-Oberfrohna. Gegen die sichtlich stärker aufgestellten Gastgeber, wird angesichts der wohl nur fünf Mann aus dem Glauchauer Stammaufgebot zur Verfügung stehenden Akteure, alles andere, wie die sich in Grenzen zu haltende Niederlage, nur schwer erreichbar sein. Im Beim letzten Aufeinandertreffen im April dieses Jahres, konnte man unter ähnlichen Voraussetzungen, immerhin ein 3:5 mit nachhause nehmen. Wo die Reise diesmal hingeht, dürfte aber auch von den anwesenden Hausherren abhängen, welche den Gästen zuletzt, immerhin auch einen Punkt kampflos herschenkten. Noch ist die Saison ja auch gerade erst begonnen und da wird man wohl bei der heimischen SG, zudem noch andere Zielstellungen verfolgen, wie in ihrer damaligen Tabellensituation, kurz vor dem Mannschaftspunktspielende. Mal sehen also, wer dann auf die besseren Argumente, am Ende des Kampfes verweisen kann.   

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2019/20        Vereinsmeisterschaft        09/19 - 06/20

NEUES KLUBCHAMPIONAT, DER HIESIGEN SCHACHFREUNDE BEGINNT
Im Prinzip die gleichen Namen, wie bereits in den vergangenen Jahren auch schon, finden sich auch in der neuen Vereinsmeisterschaftssaison 2019/20 wieder und aktuell sind es sodann ebenfalls nur noch 14 Schachfreunde des Glauchauer SC 1873, welche sich dem altbekannten Prozedere stellen. Nachdem man zuletzt wenigstens etwas, die alljährlich fast zehnmonatigen Wettkampfdauer in den Griff bekommen hatte, lag die Turnierdisziplin aber erneut, viel zu oft im Argen. Diesen Makel in den Griff zu bekommen, ist aber sicherlich nur ein Ziel des altbekannten Turnierleiters Schachfreund Pumpa, denn die moralische Pflicht an diesem immer noch wichtigsten Turnier des Klubs teilzunehmen, kann und wird er bei den namentlich bekannten Mitgliedern, natürlich auch in Zukunft keinen Einfluss haben. Die Meldeliste liest sich also, wie seit über zwanzig Jahren bereits, mehr als übersichtlich und verspricht somit keinerlei neuer Erkenntnisse, im Erscheinungsbild dieser 29. Auflage „Neuer Zeitrechnung„. Die drei, vier absoluten Turnierfavoriten sind wieder einmal an einer Hand abzuzählen und kommen fast allesamt, aus den Reihen der 1. Mannschaft des GSC. Allen voran Seriensieger und Titelverteidiger Sven Weigand (DWZ 1990)aus Meerane, die heimischen Lutz Köhler (1830) und Jörg Pumpa (1719), sowie der Niederlungwitzer Thomas Drauschke (1699), welcher am Spitzenbrett der Muldestädter Zweiten gemeldet. Danach folgen mit Gunar Scholz (1563) aus Niederlungwitz, Rainer Bergmann (1562) aus Glauchau und dem Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1519), schon nur noch sogenannte Medaillenkandidaten dieser Meisterschaft und dies trifft vielleicht genauso, auf den Niederlungwitzer Knut Ludwig (1497) und dem Albertsthaler Axel Burkhardt (1472), allesamt Stammakteure bei der 2. Vertretung des Vereins zu. Trotzdem besitzen diese genannten Akteure, um den fünfplatzierten Schachfreund Nötzel, nur reine Außenseiterchancen auf irgendwelche andere Platzierungen und Sonderwertungen, im neuerlichen Endklassement. Für das Seniorentrio mit dem Meeraner Peter Paluch (1341) und den beiden Muldestädtern Bernd Wollmann (1340), sowie Jochen Ackermann (1258), gilt wie eigentlich seit Jahren auch schon, dabei zu sein und das eigene Punkteziel bestens anzugehen. Vielleicht gelingt es ja fernerhin, den eigentlich Besseren, vielleicht in der einen oder anderen Partie, einmal ein Bein zu stellen. Man sieht also durchaus noch, viel Motivation auch ganz unten in der Tabelle und dem alljährlichen Nachwuchsduell zwischen Champion Tim Seifert (1227) aus der Kreisstadt und seinen ständigen, heimischen Kontrahenten Benjamin Schöltzke (1121). Alle genannten Schachfreunde sind also erst einmal mit reichlich Engagement dabei und für die erste Runde der sieben Runden im Schweizer System, wurden alsdann folgende Ansetzungen ausgelost; Weigand-Ludwig / Burkhardt-Köhler, L. / Pumpa-Paluch / Wollmann-Drauschke / Scholz-Ackermann / Seifert-Bergmann / Nötzel-Schötzke. Die Möglichkeit innerhalb des sechswöchigen Wettkampfturnus seine Partie, mit den gewohnten Bedenkzeitvorgaben von 90 Minuten für 36 Züge und weiteren 30 Minuten ohne festgelegte Zugzahl bis zum Blättchenfall, pro Spieler und Partie, besteht ab dem 20. September diesen Jahres, am Vereinsstandort des Glauchauer Bahnhofgebäude. Das Ende dieser Titelkämpfe, ist aber wohl erst irgendwann im Juni 2020, angesiedelt zu sehen. Bis dahin gilt es für alle Beteiligten, die eigenen Hürden gut zu bewältigen und letztlich das beste Resultat anzuvisieren.

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Landkreis Zwickau        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        Runde 1        22.09.19

ZWICKAUER KREISLIGA, MIT ERSTEN BRETTRESULTATEN
Exakt eine Woche später, als ihre Kollegen der oberen sächsischen Spielklassen, bestritten die hiesigen Kreisligateams, ihre erste Punktspielrunde, am letzten Sonntag. Im obligatorischen Eröffnungsduell, zweier Vertreter aus demselben Verein, waren Glauchaus Dritte und Vierte, hierbei mit dabei.

Kreisliga Zwickau    GSC III - GSC IV   1 : 3

Zum internen Kräftemessen „Jung gegen Alt“ kam es sodann heuer wieder einmal im Muldestädter Bahnhofsgebäude. In den dortigen Vereinsräumen saßen sich die dritte und vierte Reihe des GSC 1873, an den vier aufgebauten Wettkampfbrettern gegenüber. Das als Gastgeber fungierende Nachwuchsquartett war hierbei mit ihrer Stammformation vertreten, währenddessen die Senioren des Klubs, auf ihr Spitzenbrett mit Bernd Wollmann verzichten mussten und dafür den Jerisauer Lothar Gumprecht, an Position vier einsetzten. Die natürlich weitaus erfahreneren Oldies, waren natürlich auch in dieser Begegnung, wiederum das Favoritenteam, zumal sich die noch ganz jungen Vertreter des GSC an den letzten beiden Brettern, noch in der ersten oder zweiten Lernphase befinden dürften. Etwas mehr Chancengleichheit, sollte man jedoch schon, den beiden Spitzenbrettern zuordnen können. Die spätere Partieabfolge bestätigte dies letztendlich genau so, denn nur allzu schnell waren die Messen für die heimischen Knaben Elias Schaffrath und Philip Nguyen Long Vo gelesen. Problemlos konnten die an diesen Positionen vertretenen GSC-Akteure der Muldestädter Vierten, Willi Opitz und Lothar Gumprecht, ihre Partien gewinnen und brachten damit, den Seniorenvierer, frühzeitig mit 2:0 in Führung. Zwar auch etwas glücklich, aber immerhin durch seinen Figurengewinn gegen den Meeraner Kontrahenten Peter Paluch, konnte der Glauchauer Junior Benjamin Schöltzke, in der Folge das Duell am Spitzenbrett, für sich entscheiden. Damit war es nur noch dem eigenen Mannschaftskamerad Tim Seifert aus der Kreisstadt möglich, vielleicht doch noch die Punkteteilung für die Jugendabteilung des GSC herauszuholen. Am Ende reichte die Zeit und die schlechtere Stellung hierfür jedoch nicht und der Albertsthaler Mannschaftskapitän der Gäste, Frank Thieme, sicherte mit seinem Partieerfolg an Position zwei, nach fast 200 Minuten Wettkampfdauer, den 3 : 1 Erfolg für seine vierte Vertretung des Vereins. Mit diesem Sieg, starten die Glauchauer Mannen, wie geplant in ihre neuerliche Kreisligasaison und nährt die Hoffnungen der Senioren, auf ihren ersten Meisterschaftstitel, auf dieser Ebene. Noch muss man aber, neun weitere Zwischenstationen bis dorthin, ebenso erfolgreich gestalten. Die jungen Muldestädter ihrerseits, sollten aber genauso die kommenden nächsten Aufgaben, ohne Furcht angehen und dabei zunehmend Partieerfahrung machen.

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Landkreis Zwickau        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        Runde 1        22.09.19

REGIONALE SCHACHLIGA, STARTET IN NEUE MANNSCHAFTSSERIE
Seit Längeren, werden die Schachmannschaften der Zwickauer Kreisliga, nunmehr gleich doppelrundig gefordert. Zum Punktspielauftakt der sechs aktuell gemeldeten Teams aus der Region, gilt dies auch für die heuer offiziell wieder gemeldeten, zwei Viererteams des hiesigen Glauchauer SC 1873. Der Termin für diese erste Runde der Spielsaison 2019/20, ist dabei diesmal erst der letzte Sonntag dieses Monats. Hoffentlich pünktlich um 9.00 Uhr, sitzen sich dann also die dritten und vierten Vertreter aus der Großen Kreisstadt, an den heimatlichen Wettkampfbrettern im Vereinslokal des Bahnhofgebäudes, erwartungsvoll gegenüber.

Kreisliga Zwickau    GSC III - GSC IV

Nach zweijähriger Wettkampfpause, bestreiten die beiden Glauchauer Schachquartette der 3. und 4. Mannschaft des hiesigen Klubs, wieder einmal ihre Auftaktbegegnung in dieser stark verkleinerten, regionalen Kreisligastaffel Dritten und Vierten, vereinsintern unter sich. Zuletzt war man da noch Teamtechnisch, als GSC III und Senioren Glauchau, getrennt unterwegs. Natürlich hat sich aber an der eigentlichen Aufstellungsphilosophie bei den Mannschaftsverantwortlichen nichts verändert und so schickt man die sogenannte Dritte mit vier Nachwuchsspielern ins Rennen, währenddessen der GSC IV, mit einer reinen Oldie Riege agiert. Die Bretterfahrung und das gesamte Schachstärke spricht dabei wohl aber immer noch, mehr für die „Alten Herren“, welche damit erneut das Zeug, für den ewig geplanten Kreismeistertitel haben sollten. Die teilweisen Fortschritte des Glauchauer Jugendvierers in der Vergangenheit, setzen sich hoffentlich endlich einmal, so richtig gut weiter fort und vielleicht gelingt den gastgebenden jungen Spielern, jene sensationelle Punkteteilung, wie bereits 2017/18, schon einmal geschehen. Die in der vergangenen Saison gezeigten Leistungen des GSC III, waren mit den erreichten Tabellenrang sechs am Ende, bei erzielten acht Teamzählern und siebzehn Brettpunkten, ja auch gar nicht ganz schlecht. Gerade das klare 3:1 in der Schlussbegegnung mit der Thurmer Zweiten, war da sicherlich ein absoluter Höhepunkt dieser vergangenen Serie. So richtig zufrieden allerdings konnten die restlichen vier erfolgreichen Punktgewinne gegen den SSV Fortschritt Lichtenstein II (2,5:1,5), der SG Motor Thurm (2:2) I und dem SV Muldental Wilkau-Haßlau V (2:2), zudem man gegen die beiden letztgenannten Vierer, sogar mehr oder weniger auf dem Papier, zugegen war. Negativer Höhepunkt jedoch, war die glatte 0:4 Auswärtsniederlage der Runde eins im benachbarten Crimmitschau, wo der dortige Post SV IV als späterer Kreismeister, den beteiligten Glauchauer Spielern, klar ihre Grenzen aufzeigte. Insgesamt war dieser Meisterschaftsverlauf, aber sowieso von so vielen kampflosen Partiewertungen geprägt und davon blieben natürlich auch die hiesigen Senioren, nicht verschont. Für dieses halb und halb gemischte Quartett, von Freizeitsportlern und Vereinsaktiven, verlief die Spielserie 2018/19 fast in alten Bahnen, wobei man zum Schluss, wie all so oft schon, mit dem Vizemeistertitel vorlieb nehmen musste. Die Stützen in den Reihen, der offiziell als Glauchau gemeldeten Dritten jedoch, hießen sodann Tim Seifert und Elias Schaffrath. Leider lies Schachfreund Seifert, bei seinen vier Punkten in acht Begegnungen, sogar noch so manchen weiteren Zähler am Brett liegen und sein junger Teamkollege Schaffrath (2 aus 6), musste einmal kampflos den Sieg herschenken. Als überraschen bester Reservist, zeigte sich zwar der heimische Kevin Hermann (1,5 aus 2), aber dennoch überzeugte hier vor allem der scheinbar neue „Nachwuchsstar“ der Altersklasse u8, Schachfreund Vo (1 aus 2), aus der hiesigen Muldestadt. Für die aktuell gemeldete Stammformation des GSC III, mit Benjamin Schöltzke (1121) am 1. Brett, Tim Seifert (1227) am 2., Elias Schaffrath (822) am 3. und Philip Nguyen Long Vo (778) am 4., gilt es alsdann heuer, so erfolgreich wie möglich, für die eigene Mannschaft aufzutreten. Allseits vertraute Namen, stehen aber mit 1- Bernd Wollmann (1340), 2- Peter Paluch (1341), 3- Frank Thieme (----) und 4-Willi Opitz (1288), noch weit mehr, im neuen Aufgebot des GSC IV. Die stark zusammengeschrumpfte Konkurrenz, wie ohne die Lichtensteiner und Thurmer Reserve bzw. die eine sechste Reihe der Wilkau-Haßlauer, hilft den beiden genannten Vertretungen der Glauchauer, hoffentlich trotzdem noch, das eigene Schachniveau, auch in dieser Zwickauer Kreisligasaison, weiter zu verbessern. Vielleicht springt ja am Ende, dann sogar noch der lang ersehnte Titel, für die stetig präsenten Senioren heraus. Der eigenen Jugendabteilung im Klub, sollte es jedenfalls weitere externe Impulse und zusätzliche Anreize bringen. Als Mannschaftskapitäne, fungieren abermals die dort  bekannten Schachfreunde Schöltzke und Thieme, seitens der zwei Kreistädter Vierer. Zu wünschen, ist dem beharrlich wirkenden Staffelleiter Lutz Faber und allen beteiligten Mannschaften, aber ein komplikationsloserer und vor allem spielintensiverer Wettkampfablauf, ab Ende September 2019 bis Anfang Mai 2020.

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Schachverband Sachsen        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        runde 1        15.09.19

GUTER SAISONAUFTAKT, FÜR DIE GLAUCHAUER SCHACHTEAMS
Am gestrigen Sonntag, war es also endlich soweit, um sich an den sächsischen Wettkampfbrettern, aktiv gegenüber sitzen zu können. Die beiden beteiligten Schachmannschaften des Glauchauer SC 1873, waren natürlich mit gefordert, um in ihren jeweiligen Spielklassen des Freistaates, die erste Punktejagd der Saison 2019/20, gleichfalls mit zu eröffnen. Dabei musste die erste Reihe der hiesigen Muldestädter, auswärts ran und die Mannen der Zweiten durften an den eigenen Brettern ihrer Vereinsräumlichkeiten im  heimischen Bahnhofsgebäude, letztlich Platz nehmen.

2. Landesklasse Staffel C   TV Freiberg 1844 - GSC I   2 : 6

Gegen den gastgebenden Staffelneuling, hatten die Mannen der Glauchauer Ersten, dann doch überraschend, fast den gesamten starken Stammachter, mit in Freiberg. Das Spitzenbrett der eigenen Zweiten, war da also der einzige Ersatz im Gästeteam und damit rechnete man sich doch, auch gewisse Siegeschancen, an diesem Tag aus. Ein eher ruhiges Remis von Steffen Köhler an Position drei, war trotz der nicht perfekt behandelten Eröffnung des Glauchauer Spitzenakteurs, demnach auch nur als ein erstes Abchecken, zwischen den beiden Teams zu betrachten. Der hierbei beteiligte Niederlungwitzer, nahm sodann nach etwa einer Stunde, das Angebot seines Gegenspielers zur ersten Punkteteilung, zugleich war. Die wirklich richtigen Punktekämpfe jedoch, endeten erst Mitte der dritten Wettkampfstunde. Die da stark agierenden Glauchauer Vertreter, Ronny Seifert und Jörg Pumpa, waren es letztlich, welche gleich mal für zwei ganze Zähler, aus Sicht des GSC sorgen konnten. Am 5. Brett, war es der erstgenannte Callenberger, welcher den frühen Patzer des heimischen Akteurs, zum ersten Gästesieg verwerten konnte und am 7. Brett nutzte der hiesige Muldestädter, seine sich bietende Erfolgschancen, mit einer Bauerngabel und dem Turmverlust beim Gastgeber, ganz konsequent aus, wenngleich auch der Freiberger Akteur, den damit auch schon drohenden Partieverlust, durch machbar erscheinende Gegenwehr, meinte vielleicht dennoch irgendwie abwenden zu können. Alles aber ohne wirklichen Erfolg und der etwa 30 Minuten später, zustande gekommen dritte Bretterfolg der Gäste an Position zwei, tat durchaus das Seinige, zu deren späteren Kantersieg hinzu. Der hier souverän auftrumpfende Gesauer Jens Becher, drohte in seiner taktisch überlegen geführten Partie, dem dabei beteiligten Hausherr, einen Damenverlust an, sodass dieser nach mehr als dreistündiger Gegenwehr, endgültig die Segel streichen musste. Angesichts dieser klaren Führung der Glauchauer, sicherte Sven Weigand am Spitzenbrett, diesen Vorsprung für seinen GSC, nur wenig später noch weiter ab. Auch wenn der Meeraner selbst glaubte, sich diesbezüglich in gewissen Zeitprobleme zu befinden und das gegnerische Damenopfer wohl ebenso nicht also korrekt erschien, war es eine völlig verdiente Punkteteilung für ihn, gegen den Stärksten aus dem heimischen Team des TV 1844 und hatte da vielleicht sogar mehr eigenes Potential, zu noch etwas mehr. Dank dieses grandiosen Glauchauer Zwischenergebnis von nunmehr 4:1, war es für Lutz Köhler im Team der hiesigen Kreisstädter, sicherlich auch etwas leichter, das eigene Remis, nach reichlich 210 Wettkampfminuten, letztlich auch durchzusetzen, zumal Mannschaftskamerad Thomas Drauschke, da bereits klar auf Siegeskurs lag. Die mehr als erdrückende Bauernarmada des Niederlungwitzer an Position acht, machte nur wenig später, schließlich den Siegessack der Gäste richtig zu. Trotz alledem erkämpfte sich überdies, der Niederlungwitzer Nachwuchsspieler Bastian Benicke, genauso sein abschließenden Remis an Position sechs, jedoch wahrlich mit all seiner vorhandenen Schachleidenschaft. Selbst den zwei Mehrbauern des heimischen Kontrahenten an diesem Brett, gebot er letztendlich Einhalt und damit war, der in dieser Höhe sicherlich nicht erwartete 6 : 2 Erfolg des GSC 1873, nach mehr als vier Stunden perfekt gemacht. Der Lohn hierfür ist Tabellenrang zwei, mit 2:0 Mannschaftspunkten und den bereits erwähnten, ersten Gesamtergebnis der acht Bretter. Für reichlich Unverständlichkeit, sorgt indes jedoch der kampflose Spielausgang in der Auer Spitzenbegegnung, womit die damit positiv betroffenen Stollberger Gäste, selbst wohl nicht gerade gänzlich glücklich sein dürften. Dieser scheinbaren Art der Wettbewerbsverzerrung, sollte daher schnellstens, ein Riegel vorgeschoben werden, aber dafür müssen wohl auch erst einmal alle Fakten hierüber, ganz klar auf den Tisch liegen und erst danach, ist das Ganze schließlich zu beurteilen.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II – SV Cranzahl 1962   4 : 4

Zum Auftakt der neuen Saison, bekam man es gleich wieder mit den Erzgebirglern zu tun. Die Gäste, welche aktuell ihre Polenarmada, in der Stammaufstellung nicht mit berücksichtigt haben, kamen sodann sogar nur mit sechs Mann, nach Glauchau angereist. Die beiden kampflosen Punkte, schienen da sehr verführerisch zu sein, aber zugleich ergab es für die Cranzahler, taktisch kluge Brettbesetzungen. Die erste Niederlage, der mit zwei Reserveleuten angetretenen Hausherren, signalisierte also schon, die dort bestehenden Möglichkeiten. Noch sichtlich überforder bei seiner Premiere, kam es nach nicht mal einer Stunde Spielzeit, zur klaren Niederlage für den kleinen Philip Nguyen Long Vo, an seiner Position acht. Kurz darauf, einigte sich der zweite Muldestädter Tagesersatz, Bernd Wollmann am 7. Brett, friedlich auf ein erstes Remis, in dieser immer enger werdenden Begegnung. Der Grund hierfür, war die anschließende Niederlage vom Lichtensteiner Dietmar Nötzel, welcher am Spitzenbrett dieses Kampfes, das beginnende Mittelspiel völlig falsch einschätze und von da an, den eigenen Partieverlust einfach nicht mehr verhindern konnte. Mit diesem hoch wichtigen Punktgewinn, für den Sechser des SV 1962, stand es also bereits nach gut 90 Minuten, schon mal 2,5:2,5, aus Sicht der beiden Vereine. Das gewonnene Kapitänsduell an eins, bestärkte natürlich die restlichen, noch spielenden Gäste zusehends, nunmehr zumindest einen Mannschaftszähler, mit nach Hause zu nehmen. Die fast schon logische Folge, waren demnach weitere Punkteteilungen an den Brettern sechs bzw. vier. Etwa zwei Stunden, versuchte es der Glauchauer Vereinspräsident, seinen bestehenden Weißvorteil, zum Sieg zu führen, aber letztlich einigte sich der Albertsthaler dann doch, auf das gebotene Remisangebot seines Gegenüber. Ähnlich war der Partieausgang des heimischen Rainer Bergmann zu bewerten, welcher sich nach fast 150 Minuten des gegenseitigen Ringens, schließlich dann doch, für die einvernehmlich angetragene Offerte  des Cranzahler Akteur, entschließen konnte. Nunmehr war das aktuelle Mannschaftsergebnis, gänzlich auf den Partieausgang der Position drei ausgerichtet. Trotz allen Hin und Her in dieser intensiv geführten Partie und den einen am Ende vorhandenen schwarzen Freibauern, vom hier agierenden Niederlungwitzer Gunar Scholz, kam es auch in diesem richtig spannenden Brettduell, wiederum nur zu einem halben Zähler für beide Teams. Das damit erreichte 4 : 4 Endergebnis, nach inzwischen auch schon mehr als 270 Minuten Wettkampfdauer, zwischen der gastgebenden Zweiten und dem sich stark wehrenden SV Cranzahl 1962, war dann wohl auch nur gerecht. Mit den freigelassenen Positionen zwei und fünf, seitens der Erzgerbirgler und den damit geschenkten Punkte für den Glauchauer Ralf Wegner, sowie Knut Ludwig aus Niederlungwitz, erscheint das Resultat, durchaus akzeptabel für beide Teams. Sicherlich jedoch, wäre mit voller Kapelle auf beiden Seiten, der Ausgang ähnlich gewesen, aber vielleicht hätten die Hausherren, da sogar die etwas besseren Karten gehabt. Das Wenn und Aber, dieses ersten Mannschaftskampfes 2019/2020, sollte dennoch allseits, schnell wieder verklingen und dem persönlichen Schachergeiz, für das dann noch Folgende, entsprechend anregen. Den erste Tabellenblick mit Rang fün5 für den GSC 1873 II, bei 1:1 Mannschaftszähler und 4:4 Brettpunkten, sollte man also kaum etwas näher bewerten. Noch ist die Saison ja gerade mal begonnen und wird wohl noch so manches Schachliche, den beteiligten zehn Teams dieser Staffel B, auch weiterhin abverlangen. Ohne den Druck des Haltens der Klasse, ist das Ganze natürlich ferner, umso angenehmer zu betrachten.

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Schachverband Sachsen        Saison 2019/20        Mannschaftspunktspiel        runde 1        15.09.19

ALTE SPIELSTRUKTUREN, MIT NEUEN PARTIEKÄMPFEN ZUM AUFTAKT
Mit dem alljährlich gewohnten Startbeginn, am kommenden Septembersonntag, wird es für die sächsischen Schachfreunde des SVS, wieder ernst im Punktekampf der anstehenden Mannschaftsspielsaison 2019/20. Mit ihren beiden Wettkampfteams aus der ersten und zweiten Reihe des Vereins, ist natürlich auch der Glauchauer SC 1873 wieder mit dabei, in den angestammten Lagern der letzten Spielserie. Ganz konkret eröffnen die Vertreter des GSC I, ihre Punktehatz in  der 2. Landesklasse Staffel C, heuer auswärts und der GSC II, hat im hiesigen Spiellokal des Bahnhofgebäudes, das Hausrecht an den Brettern für sich. Wettkampfbeginn, ist hierbei wie immer, jeweils vor Ort um 9.00 Uhr.

2. Landesklasse Staffel C   TV Freiberg 1844 - GSC I

Zum Saisonauftakt, treten die Akteure der ersten Reihe aus der hiesigen Muldestadt, beim Chemnitzer Gruppenneuling aus der Dresdner A-Staffel, in Freiberg an die Schachbretter. Gegen die Mannschaft des gastgebenden TV 1844, hat man hierbei das letzte Mal in der Saison 2004/2005, die Klingen gekreuzt. Damals in der eigenen einjährigen Abwesenheit, aus dieser Ebene der 2. Landesklasse, auf Bezirksliganiveau, gab es einen klaren 5,5:2,5 Sieg. Dies hebt dann den Glauchauer Achter natürlich heuer, nicht automatisch wieder in eine gewisse Favoritenstellung. Es bedarf da sicherlich durchaus ein ordentliches Stück Arbeit, mit den etwa gleichstark erscheinenden Hausherren, um diesen beide Zähler wegzunehmen. Eine erste Punkteteilung, angesichts der wahrscheinlichen zwei Mann Ersatz im Team, scheint da gar nicht so verkehrt und fast auch schon das Optimum an diesem Tag, selbst wenn gerade zu Beginn einer neuen Meisterschaftsserie, ja die „sogenannten Neulinge“, immer noch ein unbeschriebenes Blatt, für die langjährig Etablierten in dieser Staffel C, darstellen.. Das Bild der der Vorsaison zeigt wiederum, dass man aber eigentlich fast ´nur, mit den letzten beiden Erfolgen 2018/19, gegen die aufgestiegene Plauener Vierte und die Erste der Crimmitschauer, den eigenen Klassenerhalt, schließlich doch  erst perfekt machen konnte. Der achte Tabellenplatz mit 8:10 Teamzählern  und 33 Brettpunkten, war angesichts der außergewöhnlichen Abstiegsformel, dennoch mehr als knapp und der bittere Beigeschmack des kampflosen 0:8 des Staffelsiegers von der SG Blumenau, liegt allen Beteiligten, noch heute auf der Zunge. Umso schöner in Erinnerung, bleibt der durchaus überraschende 5:3 Auswärtserfolg, bereits am 2.Spieltag, gegen den hochgehandelten und letztlichen Tabellenzweiten des SK König Plauen III. Dies war zugleich, neben dem 5:3 Heimsieg über Wilkau-Haßlau und die bereits erwähnten Pleisestädter, einer der drei sicheren Doppelpunktgewinne, in dieser vergangenen Spielserie. Eine Lehrstunde erhielt man dagegen in Runde sechs, bei den Blumenauern und der erwarteten 2,5:5,5 Niederlage, beim Heimauftakt mit den anderen Erzgebirglern, von der Auer Dritten. Als beste Mannschaftsstütze des GSC, präsentierte sich dabei der wiederaktivierte Niederlungwitzer Steffen Köhler, auch wenn er nur drei Partien mitmachte und daraus aber sensationelle 2,5 Punkte holen konnte. Erneut gut mit von der Partie, war zudem Jens Becher aus Gesau (5,5 aus 9) und insgesamt zählte aber gerade diesmal, die fast schon mannschaftliche Geschlossenheit aller eingesetzten 14 Spieler zur Stärke des GSC, wenn auch die einheimischen Schachfreunde Rainer Bergmann (eine Partie) und Bernd Wollmann (2), aus dem Ersatzquartett, leider da nicht mit punkten konnten. Jeweils zum Remis, reichte es jedoch schon mal, für den Kreisstädter Ralf Wegner (2) und Gunar Scholz aus Niederlungwitz (1). Die aktuelle Stammbesetzung 2019/20, verspricht dann ebenfalls den möglichen Klassenerhalt, wiederum zu erreichen und mit diesem Hauptziel, geht der Achter, das Ganze also auch an. Richten sollen dies, 1- Sven Weigand (1990), 2- Jens Becher (1950), 3- Steffen Köhler (1998), 4- Peter Nagorny (1870), 5- Lutz Köhler (1830), 6- Ronny Seifert (1765), 7- Bastian Benicke (1751) und 8- Jörg Pumpa (1720). Nach mehr als einem Jahr Pause, kehrt also Schachfreund Nagorny aus Remse, zu seinen alten Wurzeln wieder zurück und dürfte damit das Team um Dauerkapitän Pumpa, sichtlich verstärken. Der erwartete Dauerersatzmann Thomas Drauschke aus Niederlungwitz und sein zweiter Gemeindemitvertreter Gunar Scholz, sollten sodann weiterhelfen, am Ende dieser Meisterschaft, den sicheren Hafen, erreicht zu haben. Neben den bereits erwähnten Staffelneuling aus Freiberg, gibt es auch mit den vogtländischen Reichenbachern, nach Jahren der Abstinenz, endlich ein Wiedersehen, wogegen die Frankenberger Schachfreunde in dieser Form, so ziemliches Neuland bilden. Alle drei genannten Vereine, könnten jedoch als mögliche Punktebeute für den GSC dienen, aber meistens komm es ja ganz anders, als man denkt, wobei die Aufstiegsaspiranten, wohl der ESV Nickelhütte Aue III, der SK König III und der SV Erzgebirge Stollberg, heißen sollten. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II – SV Cranzahl 1962

Gleich zweimal hintereinander, bekommt es der zweite Glauchauer Achter, mit den Cranzahlern zu tun. Beim Heimspieldebüt der neuen Punktspielserie, in dieser altbekannten Bezirksklassestaffel B, erwartet man also die Mannschaft des nicht ausrechenbaren SV 1962, in den eigenen Vereinsräumen der Rosa-Luxemburg-Straße 1. Derweil dürfte es auch diesmal, zu einem völlig offen Spielausgang kommen, nicht zuletzt auf Grund das man seitens der Gastgeber, wohl gleich mal auf drei bis vier Stammspieler verzichten muss. Beim letztjährigen Saisonabschluß, kassierte man gegen eben jene Erzgebirgler, eine knappe 3,5:4,5 Niederlage und somit wären die Hausherren heuer, mit einer Punkteteilung, sicherlich schon zufrieden. Nach der durchaus turbulenten Meisterschaftsserie 2018/19, mit dem am Ende zu Buche stehenden, mageren 4:14 Mannschaftspunkten und dabei aber auch recht guten 30,5 Zählern am Brett, war der Nichtabstieg, immerhin auch verdient gewesen. Das im Nachgang doch überraschende 4:4, gleich zum Auftakt, beim späteren Staffelsieger des SV Eiche Reichenbrand III, war da letztlich schon fast Gold wert. So folgte dann in Runde zwei auch bereits der einzige Sieg in der gesamten Saison, gegen die angereisten Chemnitzer Akteure von der dortigen Dritten USG-Mannschaft, relativ klar mit 5:3. Erst das jederzeit verdiente zweite Unentschieden der Muldestädter jedoch, brachte die scheinbare und letztendlich dann doch auch „frühzeitliche“ Erlösung des abermaligen Klassenerhalts. Dies machte die ausgelassenen Punktgewinne, bei den knappen 3,5:4,5 Niederlagen in Lichtenstein bzw. daheim gegen die Harthaer, glücklicherweise auch im Nachhinein, ganz schnell wieder vergessen. Nicht ganz so, dürfte dies von den zwei hohen Niederlagen, in Mittweida (1,5:6,5) und in Stollberg (2,5:5,5), einhergegangen sein. Dem eigenem Team am meisten geholfen, hat diesmal denn der Glauchauer Bernd Wollmann, mit seinen vier Brettzählern in sieben Partien oder auch die anderen zwei Stammkollegen Ralf Wegner (4,5 aus 9) aus der Kreisstadt und der Niederlungwitzer Knut Ludwig (4,5 aus 9), welche die 50-Prozentmarke erreichten. Dies gilt im Besonderen, gleichfalls noch für die Meeraner Ersatzleute Peter Paluch (4 aus 8) und Rainer Raabs (2,5 aus 5). Die aktuell namentliche Brettmeldung beim Staffelleiter, liest sich alsdann wie folgt; Thomas Drauschke (1699) an Position eins, Dietmar Nötzel (1519)an zwei, Ralf Wegner (1670) an drei, Gunar Scholz (1563) an vier, Rainer Bergmann (1562) an fünf, Knut Ludwig (1497) an sechs, Axel Burkhardt (1472) an sieben und Andre Martin (1636) an acht. Zurückgekehrt in die Stammformation, ist also allein Schachfreund Drauschke aus Niederlungwitz, dürfte aber erneut, recht oft in der Ersten des GSC aushelfen. Für den erfahrenen Mannschaftsleiter Nötzel aus Lichtenstein, mit Sicherheit diesmal kein Problem. Ganz im Gegenteil, die entspannte Lage der neuen Bezirksklassenregelung, zwischen allen Teams der 1. und 2. Chemnitzer Staffeln, in Sachen der kompletten Zusammenführung auf eine Klassenebene ohne Auf- und Abstiegsstress bei den Beteiligten, wird natürlich auch den Glauchauer Spielern, hierbei zu Gute kommen. Die jahrelang an erster Stelle stehende Mannschaftsorder, weicht demnach der persönlichen Sichtweise und dafür jeden Einzelnen, bereits im Voraus, maximale Erfolge. Trotzdem muss man sich aber auch auf neue Gegnerschaft einstellen, wie die des Bezirksligaabsteigers SC Sachsenring und dem neu zugeordneten bzw. umformierten SK 1958 Geringswalde (TuS Hartha), wobei die erstgenannten Hohenstein-Ernstthaler neben den Mittweidaern, wohl zu den Titelaspiranten gehören dürften.

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Glauchauer Schachclub 1873  Saison 2019/20  24. Vergleichskampf gegen CSC Aufbau `95 gegen GSC 1873  13.09.19  

HEUER KEIN GUTER AUFTRITT DER GLAUCHAUER IN CHEMNITZ
Zum 24. Vergleichskampf zwischen den diesmal gastgebenden Chemnitzer SC Aufbau ’95 und dem Glauchauer SC 1873, kam es nunmehr zwar erst mit einem Jahr Verschiebung, aber wiederum pünktlich kurz vor der neuen Punktspielsaison, am vergangenen Freitag diesen Monats. Für beide Teams wie immer, ein freundschaftliches Aufeinandertreffen mit gegenseitig traditionellen und hohen Stellenwert der Vereinspflege. Noch bevor es aber an die neun Wettkampfbretter ging, war erst einmal eine zünftige Grillmahlzeit mit reichlich Steak und Roster, sowie den obligatorischen Begrüßungsbierchen angesetzt. Mit vollem Magen, hieß es danach aber trotzdem für alle beteiligten Akteure, schachlich hellwach zu sein. Seitens der angereisten acht Spieler der Muldestädter, mit Sven Weigand an Position eins, Jens Becher an zwei, Jörg Pumpa an drei, Ralf Wegner an vier, Dietmar Nötzel an fünf, Knut Ludwig an sechs, Axel Burkhardt an sieben und Bernd Wollmann an acht, sicherlich ebenso eine interessante Aufgabe, wie für die mehr als ebenbürtig anwesenden Aufbauspieler. Die letztlich festgesetzte Bedenkzeit von 45 Minuten pro Spieler und Partie, war hierbei dann auch für alle 18 Aktive, am Brett neun saßen sich zwei Chemnitzer direkt gegenüber, doch etwas ungewohnt. Als Vorbereitung auf die zwei Tage später beginnende Mannschaftsspielserie im Freistaat, dennoch schon mit gewissen Vorbereitungscharakter, für beide Seiten behaftet. Natürlich war die vom heimischen Cheforganisator Mathias Becker, noch vor Beginn dieses Duells dargelegte Mannschafts- und Einzelstatistik, zudem in den meisten Köpfen wieder aktiviert und damit der entsprechende Schachehrgeiz, geweckt worden. Das besondere Ziel der Glauchauer Gäste hieß demnach, den Gesamtrückstand in den bisherigen Vergleichen, zumindest nicht noch weiter anwachsen zu lassen und vielleicht die ziemlich klare Niederlage, von vor zwei Jahren, zu revidieren. Leider kam es dann aber ganz anders für die Mannen des GSC und am Ende sogar noch richtig bitter, mit der herben 3 : 6 Niederlage an diesem Tag. Das Ganze Begann nach kaum einmal fünf Minuten Spieldauer mit dem klassischen Blackout des Lichtensteiners Nötzel und setzte sich, wenngleich erst fast schon mit dem Bedenkzeitende der Glauchauer Teamkollegen Pumpa und Wegner, sowie Schachfreund Ludwig aus Niederlungwitz, mit ihren jeweiligen Partieniederlagen, weiter fort. Allein die zwischenzeitlichen Remisen des Meeraner Spitzenakteur Weigand, sowie des Albertsthaler Vereinspräsident Burkhart und dem Ältesten im Feld, Schachfreund Wollmann aus der Muldestadt, sorgten für kleiner Lichtblicke, in den Reihen der Gäste. Somit konnte gar nur der Gesauer Becher, einen vollen Punktgewinn für seinen GSC, diesmal am Ende dieses Mannschaftskampfes vermelden. Schon etwas betroffen, schauten sich dann die drei Vertreter aus der Ersten, die vier aus der Zweiten und der eine Mann aus der Vierten aus der hiesigen Kreisstadt an. Die friedliche Punkteteilung des neunten Chemnitzer Gastspielers, war dabei selbstverständlich, gänzlich außen vor. Den Hausherren konnte dies natürlich schon egal sein, wenngleich diese auch durchaus zu trösten versuchten, da gerade die gewonnenen eigenen Zeitnotduelle, hier und da doch etwas glücklich zu Stande gekommen waren. In der neuen Statistik der Bruderduelle zwischen Chemnitz und Glauchau, findet sich jedoch allein das nackte Resultat wieder und dort führen die Hausherren nunmehr aktuell mit 27 : 21 Teamzählern, bei 113 : 104 Brettpunkten. Die sonst vielmals schon gelungene Frustbewältigung der Gäste, in Form des zumeist in diesem Wettkampfrahmen ausgetragenen abschließenden Mannschaftsblitzturniers, gab es so leider heuer dann auch nicht. Zu fortgeschrittener Abendstunde, beteiligten sich nur noch vier GSC-Spieler (Weigand/Pumpa/Wegner/Ludwig) an diesen Fünfminutenduellen und selbst hier wusste nur der Meeraner, in gewohnter Form zu überzeugen.

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Glauchauer Schachclub 1873  Saison 2019/20  24. Vergleichskampf gegen CSC Aufbau `95 gegen GSC 1873  13.09.19  

WIEDERHOLUNG IM FREUNDSCHAFTSVERGLEICH, STEHT NUNMEHR ENDLICH BEVOR
Ein weiteres Mal, nur zwei Tage vor der neuen Mannschaftspunktspielserie, gehen die Schachsportler der beiden befreundeten Vereine aus Chemnitz und Glauchau, ihren alljährlichen Vergleichskampf an. Auch wenn die 24. Auflage in der Saison 2018/19, damals irgendwie doch nicht zustande kam, ist es nunmehr gerade deshalb schon Pflicht, diese Tradition zwischen dem CSC Aufbau ‘95 und dem GSC 1873, weiter fortzusetzen. Die untröstlichen Gastgeber des letzten Jahres, sind hierbei natürlich erneut die Hausherren und erwarten die anreisenden Kreisstädter, heuer also am kommenden Freitag, ab 19.00 Uhr vor Ort, in ihrem heimischen Spiellokal des VBFA, in der Waldenburger Straße 63. Neben den obligatorisch anstehenden zwei Wettkämpfen im Schnellschach- bzw. Blitzschachmodus gilt es natürlich auch, ausreichend Zeit für Leib und Seele zu finden und langjährige Verbundenheit untereinander, weiter zu vertiefen. Der Ausgang des Mannschaftsduells an den etwa acht bis zehn anvisierten Brettern, steht da trotzdem ganz oben auf der Agenda, wobei da die Gastgeber noch immer knapp mit 25:21 Punkten in Front liegen. Zudem brennen die Glauchauer Spieler, auf unbedingte Revanche der 2017 erlittenen Heimniederlage von 3,5 : 5,5. Also dann, lasst uns erneut die Partieklingen kreuzen.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2019/20        Vereinspokal        09/19 - 08/20

AKTUELLE POKALSAISON BEIM GSC, STEHT BEVOR
Nach dem Pokalende im August dieses Jahres, ist zugleich auch wieder vor der neuen Vereinspokalserie des Glauchauer Schachclub 1873. Ab September also, können die Klubmitglieder und Gäste, bei der nächsten Auflage dieser Schnellschachform mit 15 Minuten pro Spieler und Partie, um aktuelle Wertungspunkte, am Brett kämpfen. An den freitäglichen Klubabenden also, geht es wenn möglich, ab 20.00 Uhr zur Sache. Auch heuer, beginnt die Ausgangslage jedes Teilnehmers bei 1700 Turnierzählern und nach zwölf Monaten Turniergeschehen, steht dann wieder der neue Sieger fest. Titelverteidiger ist derzeit der Meeraner Sven Gesau, wobei natürlich auch er, nur wieder mit der noch nicht festzulegenden Mindestzahl an Wettkämpfen, am Ende in die Wertung eingeht. Allseits beliebt, sind diese Veranstaltungen ja sowieso und damit darf man mit Sicherheit, auf zahlreiche Pokalturniere hoffen. Das breite Spektrum an Beteiligung, bei fast allen Schachfreunden des hiesigen Muldestädter Klubs, übt da wohl auch den seit Jahren andauernden Reiz, dieser Kurzpartien aus.

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 Luisenhof Gemeinschaft  Saison 2018/19      1. Langenchursdorfer Schach-Leader-Open       23.08. - 25.08.19

LICHT UND SCHATTEN, BEIM TEILNAHMEDEBÜT IM LUISENHOF
Zur Premiere des 1. Langenchursdorfer Schach-Leader-Open 2019, waren alsdann auch gleich zwei Aktive des Glauchauer SC 1873, ins nahe Schönburger Land gereist. In der letztlich festgesetzten Spielstätte des dortigen Luisenhofes, wollten sie in ihrer A-Gruppe dieses Turniers, an den ausgeschriebenen drei Wettkampftagen vom 23.-25. August, hierbei vor allem erste ernsthafte Bretterfahrungen, für die ab September beginnende, neue Spielsaison sammeln und gleichzeitig natürlich auch, innerhalb des relativ durchwachsenen 22-köpfigen Teilnehmerfeldes aus zehn Vereinen, am Ende möglichst in der obersten Tabellenhälfte landen. Auch wenn die räumliche Turnieratmosphäre, zwischen Strohballen und mit gewöhnungsbedürftiger Nutztierstimmenuntermalung stattfand, war man guten Mutes für dieses Vorhaben. Mit ihren Startnummern 14 bzw. 19, waren die anwesenden GSC-Spieler Jörg Pumpa (DWZ 1697)aus Glauchau und Dietmar Nötzel (DWZ 1532)aus Lichtenstein, natürlich dementsprechend gesetzt worden und wussten selbstverständlich, was in punkto der sportlichen Bedenkzeit von 75 Minuten für 30 Züge und weitere 20 Minuten bis Partieende, bei jeweils 10 Sekunden Bonus pro Zug, auf sie schließlich zukommen dürfte. Letztlich aber, fand allein der gebürtige Muldestädter, von Beginn an zu seinen optimalen Schachrhythmus, bei dieser Veranstaltung im bäuerlichen Ambiente, wogegen sein  Vereinskamerad aus der Nachbarstadt, einen richtigen Fehlstart hinlegte. Für Schachfreund Pumpa, war da vor allem das Schwarzremis, gegen das weit stärkere USG-Nachwuchstalent Matthäi(1925), mit Sicherheit der überraschende Höhepunkt, der einen Freitagabendpartie. Dem folgten an den drei anstehenden Brettkämpfen am Samstag, zunächst noch ein erster Pflichtsieg, auch wenn er darauf mit zwei Mehrbauern auf dem Brett, seinen Turm hinstellte und damit eine völlig unnötige Niederlage, mit den durchaus gleichwertig zu betrachtenden dritten Chemnitzer Vereinsmitglied hinnehmen musste, sich dafür jedoch abschließend am nächsten USG-Jugendspieler, erneut schadlos halten konnte. Völlig von der Rolle hingegen, präsentierte sich in seinen ersten drei Turnierpartien Schachfreund Nötzel, nicht nur das er dabei jeweils ohne jeden Grund, eine ganze Figur hergab bzw. den drohenden Qualitätsverlust einfach nicht erkannte, fehlte es ihm teilweise an jeglicher Taktik- und Strategie, sowie französischem Eröffnungswissen. Die nur logische Quittung für ihn, war die spielfreie Samstagsabendrunde vier. Selbst diese Zwangsdenkpause, mit den dafür erhaltenen kampflosen Punktgewinn des Lichtensteiner, ging in der darauffolgenden ersten Sonntagspartie, fast auch schon wieder nach hinten los. Seine gleichwertige Gegnerin, da klar im Griff habend, stellte er auch hier, erneut seinen Läufer ein, profitierte anschließend jedoch vom Glück des Tüchtigen, indem die Sachsenringspielerin ihrerseits den eigenen Turm stehen ließ und damit den bereits erwarteten Schwarzsieg, für die weißen Steine wieder möglich machte. Nach diesem zweiten Turnierzähler, war dann in der Schlusspartie, sogar noch einer der fünf Sonderpreise für den Kapitän der zweiten Mannschaft des GSC, in greifbarer Nähe. Letztendlich fehlte es diesmal aber wiederum, an den nötigem Endspielwissen bei ihm und somit rettete sich selbst der schlagbare USG-Knabe gegenüber, noch ins sichere Schwarzremis. Im Schlussklassement dieser Wettkampfserie, standen dann damit 2,5 magere Turnierzähler, für ihn zu Buche. Gänzlich anders, zeigte da der Mannschaftsspieler aus der ersten Reihe des Muldestädter Klubs, sein vorhandenes Schachwissen, indem er den durchaus nicht zu unterschätzenden vereinslosen Reinsdorfer Schachfreund, in Runde sechs, nach dem ausgeschlagenen Remisangebot seines Kontrahenten, diesen eben dann ein Niederlage beibringen musste. Nach dem damit feststehenden dritten Sieg, bekam er es dann zwar mit den an Zwei gesetzten Spitzenspieler, Schachfreund Sobeck zu tun, aber diese wiederum gemachte Erfahrung mit dem Chemnitzer, konnte selbst mit der der vermeidbaren Niederlage am Ende, auch noch etwas Positives abgerungen werden. Die Punkteteilung in Form eines Dauerschachs und den möglichen Geldpreis schon vor Augen, wollte der Glauchau aber sogar den ganzen Zähler, stellte jedoch in der Folge seine schwarze Dame hin und verlor dieses letzte Duell des Turniers. Der Lohn jedenfalls, waren trotzdem so einige DWZ-Punkte mehr, für das Muldestädter Vorstandsmitglied, nach Auswertung dieser Veranstaltung und ein richtig guter 7. Platz in der Endtabelle, sprang hierbei auch noch heraus.  Einfach so zu erwähnen, sei dabei nur Rang siebzehn, des Anderen aus der Führungsetage des hiesigen GSC 1873. Erwarteter Sieger dieser ersten Open Veranstaltung, wurde nach drei schweißtreibenden Spieltagen, dann schließlich der FIDE-Meister Thomas Schunk, mit insgesamt 5,5 Punkten. Der Leipziger SG-Akteur, verwies hierbei Günter Sobeck von der USG Chemnitz, mit einem halben Punkt Rückstand auf Rang zwei. Auch auf den Bronzeplatz, gab es letztendlich keine echte Überraschung zu vermelden, denn dort ließ sich mit seinen 4,5 Zählern, Vereinskollege Jakob Matthäi, ebenfalls nicht die Butter vom Brot nehmen. Für Alfred Pfeiffer (3,5 Punkte) von der USG, reichte es dagegen zum Besten der U60-Jährigen und sein Gegenstück in der U16, wurde mit Leon Chris Ehrig, ein weiterer Aktiver aus den Reihen dieses ehemaligen regionalen Spitzenklubs. Die DWZ-Sonderpreise, indessen holten sich der Dresdner Boris Kuznetsov (U1800) mit erreichten vier Zähler und der Zwickauer Bert Jahn (U1600) mit seinen 2,5 Punkten. Als beste Dame ins Ziel, kam schließlich Carolin Benecke, welche am Ende auf zwei Turnierpunkte brachte. Ob und wann es ein weiteres Schach-Leader-Open gibt, steht allerdings derzeit noch in den Sternen. Dennoch erst einmal der veranstaltenden Luisenhof Gemeinschaft besten Dank, vor allem auch für das nette kleine Gastgeschenk, in Form der tönernen Erinnerungsplakette. 

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2018/19        Vereinspokal        09/18 - 08/19

VEREINSMEISTER WEIGAND, AM ENDE AUCH POKALSIEGER DES GLAUCHAUER SCHACHCLUB 1873
Wahrlich in letzter Minute, also erst mit seiner siebenten Wettkampfteilnahme, schob sich der erfolgreichste Pokalturnierheld des Vereins, Sven Weigand aus Meerane, doch noch an dem von Beginn an führenden Glauchauer Mannschaftskamerad Lutz Köhler, bei dieser neuerlichen Vereinspokalserie 2018/19, vorbei. Der souveräne Sieg im 33. Turnier Ende August diesen Jahres, bescherte den aktuellen Vereinsmeister des GSC 1873, die für ihn siegreiche Wertzahl von 1926 und damit holte er nach seinen drei unzureichenden Pokalauftritten in der Vorsaison, endlich wieder diesen offiziellen Schachtitel, seines  Muldestädter Klubs. Wie in der Saison 2012/13 also, wo der Sieger bei gleicher Rekordturnierzahl an 33 Freitagabenden, ebenfalls Sven Weigand hieß. Bedauerlicherweise, konnte sich zwar Schachfreund Köhler dagegen nicht mehr persönlich wehren, aber trotzdem sollte der Titelverteidiger stolz auf seine erkämpften Punktzahl von 1915, bei den insgesamt 12 eigenen Teilnahmen, am Ende sein. Erneut zeigte aber auch der Vorjahreszweite Ralf Wegner, wozu er gerade im Schnellschachmodus von 15 Minuten pro Partie und Spieler immer wieder fähig ist, denn gerade im ersten Drittel dieser Pokalserie, leistete er den amtierenden Pokalchampion massive Gegenwehr und erst diverse Negativauftritte zwischen Februar und Juni diesen Jahres, warfen ihm nach seinen dreiundzwanzig absolvierten Wettkämpfen, endgültig klar auf den Bronzerang zurück.  Alles in Allem stand das genannte Trio, aber natürlich völlig verdientermaßen, abschließend an der Spitze dieses aktuellen Pokalgeschehens. Mit ihren jeweils sechs (Weigand), neun (Köhler, L.)und acht (Wegner) Einzelsiegen, beherrschten sie heuer einfach die restliche Konkurrenz, doch zu klar.  Eine richtig gute Pokalsaison, bot diesmal wahrlich aber zudem, der letztlich auf Rang vier eingekommene Vereinspräsident Axel Burkhart, bei zudem auch gleich noch zwei eigenen Wettkampferfolgen in  Folge, Ende Januar und Anfang Februar 2019. Dem Albertsthaler langten hierbei 1756 Turnierpunkte, womit er jedoch den durchaus stärker eingeschätzten Klubkamerad Thomas Drauschke (1743) aus Niederlungwitz, mit immerhin ein paar Zählern mehr und nur einen separaten Turniersieg, auf Rang fünf schieben konnte. Durchaus solide Vorstellungen, bot diesmal das Trio um den letztjährigen Niederlungwitzer Überraschungsdritten Knut Ludwig(1711), gemeinsam mit dem Lichtensteiner Dietmar Nötzel (1708) und Jörg Pumpa aus Glauchau (1680), welche ihrerseits alle eine der Pokalauflagen, innerhalb der zwölfmonatigen Wettkampfdauer, auf Rang eins beenden konnten. Dabei zählte der am Ende genannte Kreisstädter, neben seinem heimischen Vereinskollege Jochen Ackermann (1504) auf Rang elf des Schlussklassements, sogar zu den absoluten Stützen dieser nach wie vor beliebten Vereinsabendform. Mit 30 Turnierteilnahmen war Schachfreund Ackermann, allerdings wieder einmal der aktivste Pokalspieler, dicht gefolgt vom Turnierleiter Pumpa, mit seinen insgesamt 29 Wettkampfauftritten. In die offizielle Endwertung 2018/19, kamen dann auch noch der Glauchauer Turnieroldie Bernd Wollmann (1562) auf den 9. Platz und einen Rang dahinter, der Mannschaftskamerad aus dem Seniorenclubteam, Peter Paluch (1522)aus Meerane. Leider nur den letzten Platz, belegte hierbei schließlich, das einheimische Nichtmitglied Werner Budzin (1348). Für vier weitere Gastakteure reichte es am Ende nicht, um in die Wertung der sechs Mindestteilnahmen zu kommen. Immerhin schafften es aber, der zwischendurch ins Tischtennislager gewechselte GSC-Spieler Peter Nagorny (1784-2x) aus Remse und der Zwickauer Schachaktive Gerd Völkel, hierbei an ihren drei Wettkampfabenden, jeweils zum Einzelsieg zu kommen, währenddessen das dem ehemaligen GSC-Mitglied Dimitrij Feldstein (1708-1x) und dem Neuglauchauer BA-Dozenten Alexander Fröhlich(1588-4x), fast schon folgerichtig nicht gelang. Auch Wertpunktemäßig weit besser, zeigte sich da schon der eigentlich immer zum Sieganwärter zählende Gesauer Topakteur Jens Becher (1792-3x) mit zwei ersten Einzelrängen, genauso wie seine beiden Teamkollegen der Ersten des Klubs, Bastian Benicke (1756-2x) bzw. Steffen Köhler (1743-1x) aus Niederlungwitz. Vervollständigt wird diese Liste der Pokalteilnehmer, zuletzt dann noch vom Muldestädter Rainer Bergmann (1672-2x) und von Bernd Seth (1669-1x) aus Ziegelheim. Alle haben aber ihre neue Chance auf Punktejagd zu gehen, wenn es im September wieder heißt, Pokalturnier im Bahnhofsgebäude der Kreisstadt, steht auf dem Freitagabendprogramm.

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  Luisenhof Gemeinschaft  Saison 2018/19      1. Langenchursdorfer Schach-Leader-Open       23.08. - 25.08.19

MULDESTÄDTER SCHACHDUO DES GSC 1873, IN NEUEN BRETTGEFILDEN UNTERWEGS
Für das neu ins Leben gerufene 1. Langenchursdorfer Schach-Leader-Open der Luisenhof Gemeinschaft, haben sich auch sofort zwei Aktive des Glauchauer Schachclub 1873 gemeldet. Dabei kommt nicht nur auf die hiesigen Beiden, ein ordentliches Stück Turnierhärte vom 23. -25. August zu, denn immerhin stehen von Freitagabend bis zum Sonntag Nachmittag, dann auch gleich mal sechs Runden im Schweizer System, unter ganz knackigen Bedenkzeitregeln von 75 Minuten für 30 Züge und weiteren 20 Minuten bis  Partieende bei 10 sekündigen Fischermodus pro Zug, für alle Beteiligten an. Der Veranstalter aus dem Schönburger Land, erwartet aktuell hierfür etwa 50 Teilnehmer aus nah und fern an den Wettkampfbrettern, in der geschichtsträchtigen Doege Mühle. In der ausgeschriebenen A-Gruppe für Spieler ab einer DWZ von 1400, werden alsdann der Glauchauer Jörg Pumpa (1697) und sein Lichtensteiner Vereinskamerad Dietmar Nötzel (1532), auf Punktejagd mit der dort zu erwarteten Konkurrenz, gehen. Angesichts der im Vorfeld abzeichnenden, nicht gänzlich so starken Schachgegnerschaft, strebt man hierfür dann auch durchaus Plätze in der ersten Tabellenhälfte an. Vielleicht gelingt es ja auch einen der drei Sonderpreise zu holen, aber hierfür bedarf es wohl auch einer überdurchschnittlichen Leistung für die zwei GSC-Akteure. Im Vordergrund steht da schon eher, sich jeweils in seiner eigenen Leistungsstärke, bestens verkaufen zu können. Das berühmte schachliche Neuland ist es allemal und mal sehen, inwieweit man am Ende mit sich selbst zufrieden war. Das Startgeld in Höhe von 45 bzw. 15 Euro, bezahlt man ja auch, um weitere persönliche Partieerfahrung im Kampf Mann gegen Mann, für die dann im September anstehende neue Punktspielsaison, sammeln zu können.

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Glauchauer Schachclub 1873        Saison 2018/19        Vereinsmeisterschaft        09/18 - 06/19

MEERANER WEIGAND, SPIELT EINE FAST MAKELLOSE MEISTERSCHAFT
Bei der 28. Auflage, des stets ausgetragenen Vereinsturnier beim Glauchauer Schachclub 1873, war der Ausgang an der Spitze wieder einmal total vorbestimmt. Somit waren es die im Vorfeld bereits ausgemachten favorisierten Akteure, welche das Geschehen an der Spitze prägten. Allen voran der Meeraner Dauerchampion Sven Weigand, welcher sich vom ersten Brettauftritt gegen sein auserkorenes Startrundenopfer der letzten Jahre, den Lichtensteiner Dietmar Nötzel, wie immer souverän durchsetzen konnte. Nur in der angesetzten dritten Runde, „schwächelte“ er gegen den eigenen Mannschaftskamerad aus der ersten Reihe des Klubs, Lutz Köhler ganz leicht und musste sich dabei mit einem Remis zufrieden geben. Auch der letztlich kampflos gewertete Punktgewinn im Mai, mit dem inzwischen zurückgetretenen Jugendtrainer Knut Ludwig aus Niederlungwitz, brachte ihm nicht aus dem Konzept und so musste am Ende, nur noch der Urglauchauer Jochen Ackermann, für einen letzten unspektakulären Sieg herhalten. Mit der damit verbundenen, inzwischen auch schon einzigartigen 18. Vereinsmeisterschaft innerhalb seiner 24 Teilnahmen und den dabei erreichten 6,5 Punkten, verwies er den nun auch schon zum Dauerzweiten avisierten Schachfreund Köhler, erneut ganz klar in die Schranken. Der Kreisstädter, blieb hierbei aber immerhin ebenso, wieder einmal mit seinen erzielten drei Partiegewinnen und vier Punkteteilungen am Brett, als Einziger neben Krösus Weigand, im weiteren Teilnehmerfeld ungeschlagen. Dritter im Bund der der bekannten Medaillengewinner, war abermals der altbekannte Teamkollege Thomas Drauschke, auch wenn der Niederlungwitzer, eine eher unerwartete Niederlage in der vorletzten Meisterschaftsrunde, gegen das Lichtensteiner Spitzenbrett der Glauchauer Zweiten, hinnehmen musste und sich damit nur dank der besseren Wertung, gegenüber seinen anderen Mannschaftsmitstreiter Jörg Pumpa aus der Muldestadt, mit einer Zählerausbeute von 4,5 Punkte durchsetzen konnte. Damit ging dann der Titel des besten Seniors 2018/19, zum ersten Mal, an den bewährten Turnierleiter des Klubs, welcher gerade auch wie Schachfreund Drauschke, die sicher erreichte Punkteteilung mit dem Zweitplatzierten als persönlichen Erfolg verband, aber umso mehr über die Niederlage im direkten Duell der fünften Runde, gegen den Niederlungwitzer haderte.  Undankbarer Fünfter im vorderen Drittel des heuer 14köpfigen Teilnehmerfeldes, wurde folglich Dietmar Nötzel aus der Nachbarstadt. Mit seinen, in dieser Ergebnisform nicht erwarteten vier Zählern und den hierbei praktizierten persönlichen Bretthöhepunkten, des Remis zum Abschluss mit dem Vizechampion und den bereits erwähnten Sieg eine Runde zuvor gegen Vereinskamerad Drauschke, war er sicherlich mehr als zufrieden. Erstmals auf Rang sechs zu finden, war dahinter der Meeraner Peter Paluch (3,5), welcher alsdann so manchen der eigentlich dort etablierten Klubmitglieder, fast schon sensationell, hinter sich lassen konnte. Der verdiente Lohn, des durchweg gerechten halben Zähler in der Partie des Meeraners gegen Schachfreund Nötzel am fünften Spieltag, war da sicherlich die gerechte Grundlage des Ganzen. Ganz besonders aber die weiteren Stammspieler, aus der zweiten Reihe des Glauchauer Bezirksklassenteams, wie die beiden Niederlungwitzer Gunar Scholz (3) und Knut Ludwig (3), oder auch der Albertsthaler Axel Burkhardt (3,5), hatten da völlig überraschend das Nachsehen ,mit ihren Platzierungen neun, zehn und sieben. Zu wenig, waren da ganz einfach die Remisen dieses Trios, untereinander. Weitaus zufriedener mit seinen Meisterschaftsauftritt, war da wohl schon Bernd Wollmann auf Platz acht (3,5) des Gesamtklassement, wenngleich der Glauchauer aus der älteren Spielergarde des GSC selbst, natürlich auch von einer kampflosen Punkterunde wie Senior Paluch, am Ende profitieren konnte. Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, sowie unter ähnlichen Umständen,  blieb schließlich dagegen abermals der andere Kreisstädter Jochen Ackermann (2,5)auf Tabellenrang elf, der abgelaufenen Meisterschaftssaison. Die beiden einzig wiederum angetreten Muldestädter Nachwuchsspieler dieser Serie, Tim Seifert (2,5 Punkte aus 5 Partien) und Benjamin Schöltzke (2,5/6), zeigten leider auch diesmal, nur recht wenig gesteigertes Schachpotenzial am Brett und glänzten eher durch ihre besonders zum Ende hin mangelnde Turnierdisziplin, was letztlich den 12./13. Platz bedeutete. Allein die guten Ansätze der zwei Akteure des GSC 1873 III, bei ihren Punkteteilungen mit den Schachfreunden Ludwig und Paluch bzw. Burkhardt und Wollmann, sind da noch immer etwas zu wenig, um sich für die Zukunft, richtig gut weiter empfehlen zu können. Bei seiner zweiten Clubmeisterschaftsteilnahme musste dagegen Schachfreund Bernd Seth als Vierzehnter, schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen, das Turnier bereits vor dem 5. Spieltag, heuer ganz verlassen. Bis dato hatte der Ziegelheimer, aber immerhin ein beachtliches Remis gegen Vereinskamerad Wollmann, auf sein Punktekonto im Oktober bringen können und erst danach die eigenen Partien mit den Schachfreunden Paluch und Ackermann, am „grünen Tisch“ hergeben müssen. Unter den neuen Regeln des Terminzyklus von zehn Monaten Austragungsdauer, ging das Ganze schließlich diesmal aber dennoch, ziemlich geordnet über die Veranstaltungsbühne und macht wieder Mut für die kommende Spielsaison. Wer weiß, vielleicht ist ja dann auch der eine oder andere Aktive mehr, wieder mit im Boot. Die Anzeichen dafür, sehen derzeit gar nicht so schlecht aus und dem Spielgeschehen insgesamt, würde es sicherlich weiter gut tun. Gesagt und Getan, das „A und O“ bei allen Mitgliedern des GSC 1873, sollte ein quantitativ und qualitativ gut besetztes Vereinschampionat sein.

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 Chemnitzer SC Aufbau ´95        39. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2019        22.06.18

GLAUCHAUER BLITZTEAM NACH HOLBRIGEN START, DANN AUCH NUR ZWÖLFTER
In der Brettaufstellung mit Jens Becher an eins, Ralf Wegner an zwei, Jörg Pumpa an drei und Dietmar Nötzel an Position vier, startete der GSC 1873, nach einem Jahr Pause, wieder beim traditionellen Chemnitzer-Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2019, am vergangenen Samstag. Nicht nur angesichts der im Verein etwas vernachlässigten Fünfminutenpartien, sondern auch der Nichtteilnahme des einen oder anderen Spitzenblitzers des hiesigen Vereins, rechnete sich das Quartett, im Spiellokal des befreundeten Schachvereins vom Chemnitzer SC Aufbau ‘95, nur einen hinteren Platz, im 14-köpfig gut besetzten Teilnehmerfeld, letztlich aus. Der Spielverlauf, lies dann zunächst noch  weit schlimmeres befürchten, denn mit drei mageren Punkteteilungen gegen durchaus schlagbare Gegnerschaft und zugleich fünf 0:4 Klatschen, innerhalb der ersten zwölf Ansetzungen der so definierten Vorrunde, spielte man fast durchweg grottenschlecht. Neben den doch auch so erwarteten ganz klaren Niederlagen gegen eine übermächtig erscheinenden SG Leipzig, sowie die Lausitzer Zwerge oder der gastgebenden Chemnitzer Ersten, waren die dem Gegner einbringenden Getränkegutscheine im Eröffnungsspiel mit dem Messestädter Süd-Ost Verein und ganz besonders des Reservistenvierer, seitens der Hausherren, mehr als eine Demütigung, für die Gäste aus Glauchau. Erst in der letzten Begegnung dieses Modus, gelang dann endlich der ersehnte Zweier, gegen die scheinbar doch etwas besser aufgestellten Stollberger des SV Erzgebirge mit 3:1 (Becher/Wegner/Nötzel mit Sieg), noch dazu recht deutlich. Ähnliches hätte man aber wohl eher schon bei den 2:2 Ergebnissen, in der sechsten Runde gegen TSV IFA Chemnitz (Becher/Nötzel mit Sieg), oder in der zehnten Ansetzung mit dem SV Eiche Reichenbrand II (Becher/Pumpa mit Sieg) erwartet. Selbst beim dritten Remis in dieser ersten Serie, mit der Zweiten von Muldental Wilkau-Haßlau (Becher/Pumpa mit Sieg), war schon ein wenn auch knapper, aber durchaus auch verdienter erster Mannschaftssieg, für die hiesigen Kreisstädter drin. Als weitere positive Aspekte, waren hier zunächst nur die überraschend erkämpften Remisen gegen die neuen Auer Pokalhelden am dritten und vierten Brett (Pumpa-Pössel/Nötzel-Diebl)der hiesigen Muldestädter zu sehen, ganz genauso wie die beiden vollen Brettpunkte des Glauchauer Schachfreund Pumpa gegen die großen Kontrahenten in den Reihen des SV Eiche I und der USG. Nach Beendung der Vorrunde, wurde das Teilnehmerfeld dann in zwei Siebenergruppen, je nach bis dahin erkämpften Punkten aufgeteilt. Das GSC-Quartett, startete somit im B-Finale und nahm dorthin wie die anderen sechs Mannschaften auch, ihre gegen diese Teams erkämpften Zähler mit, begannen also diese letzten sechzig Wettkampfminuten, dann mit insgesamt fünf Mannschaftspunkten und elf Brettzählern. Gleich die ersten drei Begegnungen dieser zweiten Serie, konnte man allesamt gewinnen und somit war die Ausgangslage der Glauchauer, sogar wieder plötzlich richtig sehenswert geworden. Die Euphorie der beiden knappen 2,5: 1,5 Erfolge, vor und nach dem Spielfrei in Runde zwei, gegen die Zweite der Reichenbrander (Becher/Pumpa mit Sieg und Nötzel mit Remis) und die IFA-Spieler, sowie der endlich erwartete klare 3:1 Sieg über die zweite Reihe der Chemnitzer Gastgeber (Becher/Wegner/Pumpa mit Sieg), war aber letztendlich dann ebenso schnell wieder dahin. Irgendwie gingen die Lichter und wohl auch das gewisse Quäntchen Glück des Tüchtigen des GSC 1873,20190622_GSC_Stollberg02 beim erneuten Aufeinandertreffen mit den Stollbergern, schon verloren und man erlitt eine durchaus vermeidbares 1,5:2,5 (Wegner Sieg und Nötzel Remis) Niederlage gegen die Erzgebirgler. Noch schlimmer erwischte es die Muldestädter, im Kampf mit der Wilkau-Haßlauer Reserve (Becher Remis), bei der dortigen 0,5: 3,5 Schlappe und mit dem allerdings vollkommen in Ordnung gehenden gleichen Ergebnis, beendete man schließlich dann das Ganze, harmonisch gegen die Erste des CSC Aufbau `95 (Becher Remis).Damit belegte man im Schlussklassement der Ränge sieben bis vierzehn, mit 11 Mannschaftszählern und 17 Brettpunkten, einen vielleicht dann doch nicht ganz versöhnlich erscheinenden, 12. Platz insgesamt. Als bester Punktejäger in den eigenen Reihen, zeigte sich wieder einmal der Gesauer Becher mit neun Zählern und ihm am nächsten, kam dann noch der Glauchauer Pumpa, mit seinen erzielten sieben Punkten. Der Muldestädter Mannschaftskamerad Wegner, holte da nur ganze vier Punkte und der Lichtensteiner Nötzel erreichte insgesamt 3,5 Punkte, war aber damit sicherlich schon weit mehr zufrieden, als sein Vereinskollege. Das Turnier (Vorrunde und A-Finale) selbst, gewann nach 2016, heuer wieder einmal der ESV Nickelhütte Aue, mit seinem Traumergebnis von 36 Mannschaftszählern und dabei erkämpften 63 Brettpunkten, während der eigenen 19 Brettauftritte. Damit waren der Vierer, neben den zweitplatzierten Eichenbrandern von der dortigen SV Eiche (30) und dem Quartett der SG Leipzig (25), erneutes Mitglied des inzwischen altbekannten Erfolgstrios, in dieser langen Aufbaupokalgeschichte. Im B-Finale dagegen, waren es die Stollberger aus dem Erzgebirge, welche die dortige sechsköpfige Gegnerschaft, mit ihren erzielten 23 Teamzählern, im Prinzip ganz gut im Griff hatten. Die brettbesten Akteure des gesamten Chemnitzer Pokalfeldes 2019, waren dann schließlich noch die Auer Schachfreunde Wichmann an eins (17 Punkte), Schnabel an zwei (16,5), Pössel an drei (15), sowie der Südost Leipziger Altmann an Position vier (15,5). Der Tenor dieses mehr als fünfstündigen und warmen Blitznachmittages, wurde nicht nur bei den hiesigen Kreisstädtern, abermals mit mehr als gut bewertet. Nur ein kleiner Wehrmutstropfen des Ganzen war, wenn auch nur im Nachhinein als oberflächiger Lackschaden zu bewerten, das kleine Parkmalheur am Lichtensteiner Teamfahrzeug und dafür ging es aber  um so schneller, wieder in Richtung Glauchauer Ausgangspunkt zurück.  Trotzdem ist wohl auch dabei schon, die 40. Auflage in einem Jahr, irgendwie im Kalender vorgemerkt worden.

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 Chemnitzer SC Aufbau ´95        39. Mannschaftsblitz-Aufbaupokal 2019        22.06.18    

GLAUCHAUER SCHACHCLUB 1873, BLITZT ENDLICH WIEDER EINMAL MIT
Die Muldestädter zählen mit Sicherheit zu den Treuesten der Treuen des Mannschaftsblitz-Aufbaupokals in Chemnitz, der heuer zum 39. Mal im Spiellokal des befreundeten CSC `95, über die dortige Schachbühne geht. Zwar sind die „fetten“ Jahren in den ersten zwanzig Jahren, wo man allzu oft sogar zwei Viererteams an den Start bringen konnte vorbei und auch erfolgstechnisch ist man da nunmehr eher in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt, aber dennoch ist es immer noch ein Muss, dabei zu sein. Die voraussichtliche Teilnehmerzahl, von gut ein Dutzend Mannschaften und mit immer wieder richtig guten, qualitativen Vereinsbesetzungen, zeigt auch diesmal, wie schwer die Brettaufgaben des Glauchauer Quartetts sind. Zudem wird man wohl bei dieser Auflage, erneut nur mit einem Rumpfteam seine Pflichten wahrnehmen können, aber wird wohl wenigstens nicht wie zuletzt, kurzfristig ganz absagen müssen. Los geht es also dann, am morgigen Samstag ab 13.00 Uhr vor Ort, in der Waldenburger Strasse 63, des VBFA e.V..

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 9        12.05.19

HERZSCHLAGFINALE DER GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, VOR ALLEM SEITENS DES GSC 1873 II
Mit der neunten Schachrunde, verabschiedeten sich die Mannschaften des SVS, aus ihrer aktuellen Spielsaison 2018/19. Mit zwei Heimrechten, waren die beteiligten Teams des GSC 1873, hierbei ebenso noch einmal aktiv.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Post-SV Crimmitschau   5 : 3

Für die gastgebende Erste des GSC, zählte in diesem heimischen Saisonfinale, ganz einfach nur ein klarer Sieg, um allen Eventualitäten, der diesjährigen Abstiegskonstellationen, sicher entgehen zu können. Die hierbei beteiligten Crimmitschauer, stellten also das Zünglein an der Waage, für die Glauchauer Mannen dar. Nach der Mannschaftsmeldung seitens der Gäste, entspannte sich diese Ausgangssituation aber schon ein wenig, da der Tabellenletzte aus der benachbarten Pleißestadt, mit nur sechs Aktiven, im Muldestädter Bahnhofsgebäude erschienen waren. In Stammachter Bestbesetzung, nahmen dagegen die Hausherren Platz. Das kampflose 2:0 im Rücken, nahm denn dieser Begegnung, also schon die eigentliche Spannung, an diesem doch recht sonnenreichen Wettkampfsonntag weg. Sicherlich nicht ganz unerwartet, einigte man sich daher nach knapp einer Stunde des gegenseitigen Abtastens an den besetzten Brettern, dort auch schließlich nach und nach, auf allseits friedliche Remisen. Zusammen mit den bereits erwähnten Punkten der nicht besetzten Bretter eins und vier, seitens der Post-SV-Spieler, lagen die Gastgeber damit vollends, innerhalb ihres selbst ernannten Solls. Sowohl der Meeraner Sven Weigand, als auch Lutz Köhler aus Glauchau, hätten aber natürlich ihre Partien viel lieber im Kampf Mann gegen Mann entschieden, nahmen die Gastgeschenke im Sinne des Mannschaftserfolges, jedoch genauso gerne an. Die unspektakulären Ausgänge an den Positionen zwei und drei, sowie fünf bis acht, mit den dort richtig beteiligten Jens Becher aus Gesau, dem Niederlungwitzer Steffen Köhler, dem Callenberger Ronny Seifert, dem Niederlungwitzer Bastian Benicke, als auch Jörg Pumpa aus Glauchau und Thomas Drauschke aus der vorgenannten Muldestädter Gemeinde, waren am Ende durchweg, gleichwohl im Sinne aller Beteiligten gelaufen. Nach diesem frühzeitigen 5 : 3 Wunscherfolg der Gastgeber, fiel aller vorhandener Druck bei diesen, dann gleichfalls schnell wieder ab und zugleich gratulierten die Crimmitschauer, den anwesenden GSC-Spielern freundschaftlich fair, zum erfolgreichen Klassenerhalt. Anderseits standen die Gäste ja ihrerseits, bereits vor dieser saisonalen Abschlussbegegnung, als erster Absteiger in dieser 2. Landesklassenstaffel C fest. Die siegreichen Glauchauer, bleiben zwar mit nunmehr 8:10 Mannschaftspunkten und 33 Brettzählern, auf ihren achten Tabellenrang kleben und sind dennoch vorm Abstieg gerettet. Die kleine Serie von drei Erfolgen nacheinander, tat aber schon richtig Not. Somit spielt man auch 2019/20, eine weitere Saison in dieser Klasse und dies nunmehr bereits auch schon seit vierzehn Jahren in Folge. Als neuer Überflieger, hat dabei der Wiedereinsteiger Steffen Köhler, trotz seiner nur drei Einsätze, mit dabei aber auch sofort erreichten 2,5 Punkten, sicherlich ordentlich Anteil daran. Gleiches gilt wie fast immer schon, für Teamkollege Becher, mit seinen fünf Zählern bei neun Einsätzen. Insgesamt zählte diesmal aber auch die rundum mannschaftliche Ausgeglichenheit, jener ersten Reihe des GSC 1873 und darauf sollte man sich auch in der neuen Saison, unbedingt wieder besinnen. Der nötige Glückwunsch, gilt natürlich dem Staffelsieger und Aufsteiger von der SG Blumenau, wenngleich der finale Nichtantritt, wohl keineswegs nur bei den hiesigen Kreisstädtern, mehr als bitter aufstößt. Baldige Wiederkehr in diese 2. Landesklasse, wünscht man gleichzeitig von ganzen Herzen dem Post-SV Crimmitschau und ebenso der Vierten des SK König Plauen.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SV Cranzahl 1962   3,5 : 4,5

In diesem reinen Abstiegsduell, mit dem Tabellenneunten aus Cranzahl, wurde die heimische Muldestädter Zweite, vor allem durch das unerwartete Auswärtsaufgebot der Erzgebirgler, ordentlich überrascht. Die heuer bei all ihren vorherigen Gastauftritten, nie in Bestbesetzung angetretenen SV-Akteure, brachten aus ihrer Sicht, plötzlich noch einmal alles mit, was im tschechischen Grenzland, da als vereinszugehörig zählt. Die Glauchauer ihrerseits, konnten dagegen natürlich nicht, den gemeldeten Stammachter an die Bretter bringen, waren jedoch mit den beiden aktuell stärksten Ersatzspielern, dennoch bestens aufgestellt. Mit einem überaus berechtigten Remis vom Meeraner Ersatz Peter Paluch, gestaltete sich der Wettkampf nach reichlich zwei Stunden Dauer, vorerst ausgeglichen. Bereits zehn Minuten später allerdings, musste Teamkäpten Dietmar Nötzel am Spitzenbrett, jedoch die nicht nur von der Papierform her, mehr als klare Schachüberlegenheit seines Kontrahenten anerkennen. Nach einem unnötigen Bauernverlust, folgte für den Lichtensteiner noch ein weiterer Qualitätsverlust und damit war die Partie auch dann endgültig gegessen. Eine weitere Punkteteilung, gelang indes Ersatzmann Rainer Raabs an Position sieben, nach etwa 150 Minuten. Hierbei lies der Meeraner, sogar die eigenen Siegeschancen mit seinen zahlreichen Mehrbauern, letztendlich noch aus. Konsequenter, war da aber schon mal Teamkollege Bernd Wollmann am benachbarten 6. Brett, der in einer souverän geführten Angriffspartie, seinen Gegner zu Ende der dritten Wettkampfstunde, klar in die Schranken verwies. Für den Glauchauer Oldie, ein wahrlich schöner Saisonabschluss. Nach diesem 2:2 Zwischenstand, erwischte es nach knapp 200 Minuten wilden Schlagabtauschs, den gastgebenden Vereinspräsident Axel Burkhardt an vier, mit der zweiten Brettniederlage seitens des GSC. Danach dauerte es für diese Spielklasse, fast schon eine halbe Ewigkeit, bevor auch die letzten drei Duelle 2018/19, Geschichte waren. Mit fast ständig wechselnden Siegchancen, hatte man an Position fünf zu tun, bevor sich die beiden beteiligten Akteure, nach reichlich fünf Stunden Spielaufregung, doch auf die gemeinsame Punkteteilung einließen. Dem betroffenen Knut Ludwig aus Niederlungwitz, war die Erlösung zu diesem Zeitpunkt, dann auch schon anzumerken. Mit der nötigen Ruhe und Geduld hingegen, ging der Kreisstädter Mannschaftskamerad Ralf Wegner am Brett drei zur Sache und wurde dafür mit einem vollen Punkterfolg, für seinen GSC belohnt. Ordentlich Mehrmaterial, beeindruckten letztlich auch den betroffenen Cranzahler Gegenspieler und damit stand es nach fast 375 Wettkampfminuten, erneut Pari Pari, zwischen den beiden Staffelnachbarn auf Rang acht und neun. Somit lag es am Partieausgang des zweiten Brettes, ob es eventuell doch noch einen Sieger, in dieser Begegnung zu feiern gäbe. Trotz eines Mehrbauern im Endspiel, für den spielstärkeren Gast aus dem Erzgebirge, schien das Remis für den heimischen Gunar Scholz, mehr als greifbar nah. Eine Unachtsamkeit des Niederlungwitzer jedoch, nutzte der routinierte Tscheche, allerdings gnadenlos aus und damit hatten seine Cranzahler kurz vor Schluss, diesmal das glücklicher Ende auf ihrer Seite und überflügelten den Heimachter, noch in der Endtabelle. Trotz dieses denkbar knappen und wahrlich rundum aufregenden 3,5 : 4,5 Erfolg der Gäste, reichte aber auch den Hausherren, dieses Ergebnis zum finalen Klassenerhalt. Rang neun mit 4:12 Mannschaftszählern und 30,5 Brettpunkten, sind sicherlich als denkbar knapp zu bewerten, aber egal wie, man spielt auch in der nächsten Saison, ein weiteres Mal in dieser 1. Bezirksklasse Chemnitz. Gleiches gilt natürlich für den SV Cranzahl 1962, währenddessen der SC 1865 Annaberg-Buchholz II, leider dem Abstieg heuer nicht mehr entgehen wird. Die Namen der großen Glauchauer Mannschaftsstützen, lauten aktuell ganz besonders, Wollmann, Wegner und Ludwig, mit ihren 4 bzw. 3,5 Punkten in sieben Partien und den 4,5 aus 9, sowie dazu die beiden Ersatzspieler Raabs (2,5/5) und Paluch (4/8). Der notwendige Glückwunsch zum Staffelsieg, gilt den neuen Aufsteiger dieser Staffel B, der Dritten des SV Eiche Reichenbrand, welche 2019/20, in der Chemnitzer Bezirksliga auf Punktejagd gehen wird.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 9        12.05.19

HIESIGE MULDESTÄDTER DENKSPORTLER, MIT FINALER ABSTIEGSKAMPFBELASTUNG
Zum Saisonabschluss der Punktspielserie 2018/19 des SVS, kommt es an diesen zweiten Maisonntag, für alle Schachmannschaften in ihren jeweiligen Ligen. Das heißt natürlich auch bei den beiden beteiligten Teams des Glauchauer SC 1873, noch einmal pünktlich um 9.00 Uhr, an den heimischen Wettkampfbrettern Platz zu nehmen.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Post-SV Crimmitschau

Auf Grund der diesjährigen Ausnahmesituation im klassenübergreifenden Abstiegskampf, durch die Vielzahl von dabei betroffenen sächsischen Regionalteams, geraten die aktuell auf Rang acht liegenden Mannen der Glauchauer Ersten, unter zusätzlichen Erfolgsdruck. Gegen die letztplatzierten Crimmitschauer, muss man also in diesen letzten wissen, wohl zumindest schon einmal gewinnen. Unter Umständen reicht hierbei den Gastgebern, dann vielleicht sogar nur ein klarer Mannschaftssieg, um definitiv die Klasse halten zu können. Das letzte Aufeinandertreffen in der Spielserie 2014/15, konnten die Postsportler aus der benachbarten Pleißestadt zwar gewinnen, aber heuer trauen sich die heimischen Kreisstädter, durchaus den nötigen Erfolg zu. Inwieweit da die bereits als erster Absteiger feststehenden Gäste mitspielen, wird man im Spielverlauf letztlich aber sehen. Mit Sicherheit jedoch, werden sich die anwesenden Crimmitschauer, nicht gänzlich ohne jede Gegenwehr, einfach so geschlagen geben. Die wahrscheinlich noch einmal in Bestbesetzung antretenden Glauchauer, müssen sicherlich rundum konzentriert ans Werk gehen, um das Optimum in dieser Begegnung erzielen zu können. Hoffentlich reicht dies denn auch, um den Klassenerhalt feiern zu können.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SV Cranzahl 1962

Ähnlich wie ihren Mannschaftskameraden des GSC I, geht es den Muldestädter Akteuren der zweiten Reihe des Vereins, in ihren letzten Punktekampf 2018/19. Auch sie stehen gehörig unter Druck, diese 1. Bezirksklasse zu halten. Hierzu reicht aber wohl schon eine Punkteteilung gegen die auswärtsschwachen Cranzahler und selbst bei einer knappen eigenen Niederlage der heimischen Glauchauer, scheint der mögliche Nichtabstieg, wohl unter normalen Umständen abgesichert. Mit dem anvisierten Einsatz von sechs Stammspielern und der zwei guten zur Verfügung stehenden Ersatzleuten, sollte man diese etwas prekäre Wettkampfsituation, aber letztlich doch meistern zu können. Das weitaus größere Fragezeichen in diesem dennoch mitentscheidenden Abstiegsduell dieser Staffel, dürfte aber hinter dem Aufgebot seitens der Gäste stehen. Somit wird man wohl auch erst nach der offiziellen Ausfüllung des Spielformulars der Erzgebirgler, genauer wissen.

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Schachverband Sachsen    Saison 2018/19    XXIX. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Zwischenrunde    05.05.19 

BEIDE POKALZWISCHENRUNDEN, HEUER IN LEIPZIG
Doch etwas unverständlich ist die Spielortauswahl der beiden Zwischenrundengruppen, bei den Anfang Mai stattfindenden 27. Pokalmannschaftsmeisterschaften des Freistaates. Auch wenn sich aktuell gleich fünf Schachvierer aus der Messestadt hierfür qualifiziert haben, kommen gleichzeitig genauso fünf Teams aus der hiesigen Region Chemnitz und dazu dann noch zwei Mannschaften aus und um Dresden. Der zentrale Beginn ist zwar, wohl auch darum für 10.00 Uhr Vorort angesetzt, aber dennoch etwas unglücklich programmiert. Das hierbei teilnehmende Elitequartett der Glauchauer, sollte sich trotzdem nicht schon im Voraus, selbst abschreiben.    

Gruppe 2 (VfB Schach Leipzig II)

Wieder einmal muss der Glauchauer Schachclub 1873, seinen Zwischenrundenauftritt des aktuellen Sachsenpokals, in der doch eher ungeliebten Messestadt war nehmen. Dabei hatte man sich zwar äußerst kurzfristig, aber angesichts der qualifizierten, gleich vier weiteren Schnellschachteams aus dem hiesigen Chemnitzer Spielbezirk, doch gewisse Hoffnung gemacht, vielleicht mal wieder einen kleinen Heimvorteil zu haben. Die zugeloste Gegnerschaft im Kultursaal des Leipziger Sportforum, um einen der insgesamt drei Endrundenplätze, sind zwar fast durchweg höherklassig angesiedelt, aber eine kleine  Außenseiterchance, dürfte das Quartett aus der hiesigen Kreisstadt, dennoch besitzen. Im maßgeblichen Schnellschachmodus mit den 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie, ist sowieso schon vom Grunde her, so Einiges möglich und das die GSC-Akteure in diesem Metier keine so schlechte Figur machen, zeigt das immerhin schon zweimalige Erreichen der Glauchauer, einer Pokalendrunde. Als die zwei Topteams gelten natürlich besonders der ESV Nickelhütte Aue aus der 2. Bundesliga und der Oberligist von der SG Leipzig II, als favorisiert. Dahinter dürften die beiden Vertreter aus 1. Landesklasse, der Zwickauer SC und der gastgebende VfB Schach Leipzig II, sich dann schon wohl berechtigte Chancen, auf das Erreichen der Endrunde machen. Mit den durchaus schlagbaren Crimmitschauer des Post-SV, sollten die hiesigen Muldestädter, dagegen schon mal fertig werden und je nachdem welche vier Glauchauer Spieler ihren Klub vertreten werden, ist in Bestform, vielleicht dann auch noch der eine oder andere Pokalkontrahent, überraschen zu knacken. Vieles scheint also möglich und auch das Quäntchen Glück des Tüchtigen, könnte da am Ende helfen. Mal sehen, für wem es wie weit geht, denn gerade der Pokal, schreibt ja immer Mal, auch so seine eigenen Gesetze.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 9        14.04.19

DERZEIT NOCH KEIN OFFIZIELLES SAISONENDE IN SICHT
Obwohl an diesem Palmsonntag, eigentlich die letzte Punktspielrunde in der Zwickauer Kreisliga ansteht, müssen darüber hinaus noch ein paar der gemeldeten Viererteams, auch noch später an den Schachbrettern Platz nehmen. Für diesmal sollten aber erst einmal wieder alle hiesigen Wettkampfmannschaften, Punkt 9.00 Uhr vor Ort erscheinen und dazu zählt dann auch der Glauchauer Schachclub 1873, mit seiner dritten Reihe.

Kreisliga Zwickau    SG Motor Thurm II - GSC III   1 : 3

Gegen die gastgebende Zweite der Thurmer, präsentierte sich der aktuelle Tabellenvorletzte des GSC III, in richtig guter Form. Obwohl man mit nur zwei Spielern des Stammquartetts anreiste, hatten die hiesigen Kreisstädter, mit dem noch sehr jungen, aber vielversprechenden Nachwuchstalent an Position vier und dem potentiellen Vereinsneuling aus Bayern am 3. Brett, mehr als nur ordentlichen Ersatz mit an Bord. Quasi im Schnelldurchlauf, schafften es die Gäste, den Hausherren an diesem Tag, ihre schachlichen Grenzen aufzuzeigen. Bereits nach gut 20 Minuten Wettkampf, war es der Glauchauer Elias Schaffrath an Position zwei, welcher seinem Gegenüber nach dessen Damenverlust, zur Aufgabe zwang und damit das eigene Team mit 1:0 in Front brachte. Der Neumuldestädter Dozent an der BA, Schachfreund Nils Fröhlich, war es alsdann, welcher die Gästeführung mit seinem Figurengewinn an drei, nur etwa eine Viertelstunde später, ausbauen konnte. Dem definierten Jungkönnerknaben  Philip Nguyen Long Vo, gelang es direkt im Anschluss sogar, das letzte Brett der heimischen Motorspieler, mitten auf dem Schlachtfeld selbst, Matt zusetzen und somit für die Vorentscheidung zum späteren 3 : 1 Sieg, der Glauchauer zu sorgen. Allein Mannschaftskamerad Tim Seifert, aus dem kleinen Nachwuchskader des GSC, musste letztlich an diesem Tag, für seinen doch etwas zu schnellen Partieablauf, dann ganz entscheidend Büßen und verlor nach knapp einer Stunde, seinen Kampf am Spitzenbrett. Mit diesem klaren Erfolg beim bisherigen Staffelsechsten aus dem Mülsengrund, steht die dritte Vertretung aus der hiesigen Muldestadt, nunmehr bereits bei ebenso sieben Mannschaftszählern, wie die Hausherren auch und schieben sich noch dazu, einstweilen von Rang acht auf sechs der vorläufigen Endtabelle. Darüber hinaus, besteht ja dann im anstehenden Nachholduell mit der Thurmer Ersten, noch eine weitere Gelegenheit, das eigene Punktekonto zu erhöhen.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 9        14.04.19

DERZEIT NOCH KEIN OFFIZIELLES SAISONENDE IN SICHT
Obwohl an diesem Palmsonntag, eigentlich die letzte Punktspielrunde in der Zwickauer Kreisliga ansteht, müssen darüber hinaus noch ein paar der gemeldeten Viererteams, auch noch später an den Schachbrettern Platz nehmen. Für diesmal sollten aber erst einmal wieder alle hiesigen Wettkampfmannschaften, Punkt 9.00 Uhr vor Ort erscheinen und dazu zählt dann auch der Glauchauer Schachclub 1873, mit seiner dritten Reihe.

Kreisliga Zwickau    SG Motor Thurm II - GSC III

In dieser Begegnung, mit dem auf Rang sechs platzierten Mannen aus dem Mülsengrund, muss Glauchaus Dritte, wie fast schon die gesamte Saison über, erneut mit mindestens der Hälfte ihres Aufgebotes, auf Ersatz zurückgreifen. Trotzdem ist man bei den Gästen eigentlich guter Dinge, zumindest einen Zähler bei der heimischen Thurmer Reserve, mitnehmen zu können. Zuletzt gelang dies ja schon im zunächst ausgefallenen Duell, des 7. Spieltages, bei der Fünften des SVM. Die zuletzt ganz stark auftrumpfenden Gastgeber, werden da diesmal allerdings etwas dagegen haben und ihrerseits diese Spielserie, am unteren Mittelfeld der Tabelle, beenden wollen. Mal sehen, welcher Vorsatz sich am Ende, zwischen den beiden Kontrahenten, letztlich durchsetzt.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 8        07.04.19

NUR GLAUCHAUS SCHACHELITE, SCHNUPPERT AKTUELL RICHTIG KLASSENERHALTSLUFT
So allmählich neigt sich die aktuelle Punkspielspielserie der Schachmannschaften aus dem Freistaat, dem Ende entgegen. Am gestrigen Sonntag bestritt man hierbei die achte Runde 2018/19 und mittendrin kämpften die zwei gemeldeten Teams des Glauchauer SC 1873, auswärts um weitere Zähler gegen den drohenden Abstieg in ihren jeweiligen Spielklassen.

2. Landesklasse Staffel C   SK König Plauen IV - GSC I   3,5 : 4,5

ie nur all sooft in dieser Saison, war die Glauchauer Erste, auch diesmal bei der vierten Vertretung der heimischen Plauener, mit einem Ersatzspieler vor Ort. Mit dem aktuell wohl aber am stärksten einzuschätzenden Niederlungwitzer Gunar Scholz, wollte man nach dem zwei hochwichtigen Heimpunkten zuletzt, auch in diesem brisanten Abstiegsduell, richtig überzeugen und somit zumindest, beim exakt punktgleichen Tabellenachten nicht verlieren. Natürlich wussten auch die vogtländischen Gastgeber, um was es in dieser Begegnung alles geht und hatten ihrerseits, dann wohl auch das Beste mit an Bord im heimischen Hotel Alexandra, was derzeit zur Verfügung stand. Am Ende, wurde es schließlich denn auch die hart umkämpfte Auseinandersetzung der beiden heißen Kandidaten, neben den Crimmitschauern, um den wahrscheinlich rettenden Rang acht, zum Klassenerhalt in dieser Staffel C der 2. Landesklasse. Alles andere als sogenannte schnelle friedlichen Remisen, waren also auch die Folge, während des gesamten Wettkampfes. Nach knapp zwei Stunden allerdings, einigte sich dann doch das erste Pärchen an Position acht, mal auf ein erste Punkteteilung. Für den beteiligten Ersatzmann im Gästeachter, Schachfreund Scholz, ein richtig gelungener Ersteinsatz 2018/19 in den Reihen der eigenen Vereinselite. Noch einmal weiter 45 Minuten Brettkampf, benötigte danach der andere Niederlungwitzer Stammakteur Thomas Drauschke an seinem vorletzten Brett, um genauso seinerseits, zum verdienten Remis zu gelangen. Von richtig Spannung geprägt, waren auch die beiden folgenden halben Zähler der Gäste an drei und vier, welche für den Glauchauer Lutz Köhler und den Callenberger Ronny Seifert, wahrlich nicht im Vorbeigehen daherkamen. Noch weit länger, wehrte sich da sogar das 2. Brett der Muldestädter, mit Jens Becher aus Gesau, bevor denn er in das mehrfach abgelehnte Remisangebot seines Plauener Gegenspielers, nach gut vier Stunden Spieldauer, doch irgendwie einwilligte. Die aussichtsreiche Stellung und den verpassten Figurengewinn jedoch, sah auch er an diesem Tag, erst später, im Nachgang wieder. Etwa 250 Minuten lang, lieferten sich die beiden Spitzenakteure an Position eins, ihre eigene Brettschlacht, bevor sie gleichfalls nur die Friedenspfeife miteinander rauchten. Für den Meeraner Sven Weigand, sicherlich nicht gänzlich, das eigentlich Erhoffte, währenddessen der vogtländische Gegenüber, wohl mit seinem Abschneiden richtig zufrieden war. Die alles entscheidende Partie, entwickelte sich somit etwas überraschend am 5. Brett und nicht wie allseits bereits schon gedacht am sechsten, wo der Glauchauer Mannschaftskapitän Jörg Pumpa, für seinen furiosen Partieauftritt, am Ende leider nur mit der letzten Punkteteilung des Tages, nach knapp fünf Stunden Wettkampf, belohnt wurde. Fast ebenso rasant, aber dazu dann auch noch äußerst erfolgreich, gestaltete der Niederlungwitzer Nachwuchsspieler Bastian Benicke kurz zuvor, seine eigene Brettdarbietung mit immer währenden Attacken, in Form von Qualitätsgewinnen und Mehrbauernspiels, welches letztlich die Vorentscheidung, zum abschließenden 4,5 : 3,5 Sieg des GSC-Achters führte. Trotzdem bleibt die Abstiegsfrage seitens der hiesigen Kreisstädter, durchaus weiterhin bestehen, wenngleich man bei derzeitigen 6:10 Mannschaftspunkten und 28 Brettzählern, den scheinbar sicheren achten Tabellenrang, nunmehr wieder alleine einnimmt. Der Showdown gegen die Postsportler von der Pleise, spricht allerdings dann doch noch etwas mehr für den GSC 1873. 

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SG Limbach-Oberfrohna - GSC II   5 : 3

Nachdem man wenigstens noch am Freitagabend, definitiv wenigstens alle acht Bretter in der Fremde besetzt schienen, reiste die Mannen der zweiten Reihe des GSC, letztlich dann doch nur mit sieben Akteuren zum Staffelfünften nach Limbach-Oberfrohna. Um so erstaunter war man allerdings auch, das die Hausherren ebenso nur an sieben Bretter erschienen waren. Angesichts der Leistungsstärke seitens der Gastgeber, besonders an den ersten fünf Stammpositionen, wollte man die  mutmaßliche Niederlage, aber wenigstens einigermaßen in Grenzen halten. Der tatsächliche Spielverlauf jedoch, eröffnete den Glauchauern aber plötzlich doch weit mehr. Noch bevor die obligatorische einstündige Wartezeit an den Brettern zwei und vier, mit ihren jeweils einen kampflosen Punkt, an Position zwei für die Limbach-Oberfrohnaer und an vier für die hiesigen Muldestädter herum war, verzeichnete man nach nur 50 Minuten ersten Abtastens, zwei überraschend schnelle Remisen am 3. bzw. 1. Brett. Zunächst war es der angereiste Kreisstädter Ralf Wegner an vier, welcher von seinen Gegenüber, die erste Punkteteilung des Tages angeboten bekam. Kurz darauf einigte sich dann genauso friedlich, der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, mit seinen Kontrahenten auf den halben Brettzähler. Somit stand es nach einer Stunde Spielzeit, erst einmal schon 2:2 in diesen sonntäglichen Schachkampf. Als nächster sicherte sich Bernd Wollmann aus Glauchau, am sechsten Brett das verdiente Remis und die befürchtete einseitige Auseinandersetzung mit dem Heimteam, schien sogar abwendbar zu werden. Bei schönsten Sonnenschein, verdunkelte sich allerdings diese Begegnung für die Gäste, zu Mitte der dritten Wettkampfstunde zunehmend, nachdem der Meeraner Ersatz Peter Paluch an Position sieben, mit ordentlich Material weniger, erstmals in dieser Saison, die eigenen Segel streichen musste. Fast gleichzeitig war es denn nämlich auch um den zweiten Ersatzmann Willi Opitz aus der Muldestadt, an acht geschehen, welcher eine fatale Springergabel mit Mattdrohung oder gleichzeitigen Dameverlust übersah und angesichts dessen, seine durchaus haltbare erscheinende Partie, auch postwendend verlorengab. Diese zwei Niederlagen an den letzten beiden Brettern und die damit feststehende Mannschaftsniederlage des GSC, bewog den Niederlungwitzer Knut Ludwig an seinen fünften Brett, letztlich wohl um so mehr, nunmehr die eigene gute Stellung nicht mehr noch zu überziehen und damit lieber das sichere eigene Remis, gänzlich in den Vordergrund zu rücken. Mit den am Ende verzeichneten vier Remisen und dem einen kampflosen Punktgewinn an Brett vier durch den Albertstaler Vereinspräsident Axel Burkhardt, kamen die Hausherren also nach knapp 170 Minuten Wettkampfzeit, letztlich doch zu ihrem relativ klaren 5 : 3 Erfolg. Die Glauchauer hatten, wie fast immer in letzter Zeit, erneut nur einfach das Nachsehen an diesem Tag. Damit bleibt die eigene Frage zum Klassenerhalt, zwar weiterhin prekär, auch wenn man mit 4:12 Teamzählern und nur mageren 27 Brettpunkten, nunmehr auf den 8. Platz der Tabelle, nach wie vor noch einen bzw. zwei Mannschaftspunkte von Tabelleplatz zehn entfernt ist und damit der Abstieg, erst am letzten Spieltag, definitiv entschieden wird. Nach der gleichzeitig hohen Niederlage des SC 1865 Annaberg-Buchholz II in Hartha, spricht da derzeit aber fast schon wieder Alles, eher zugunsten des Glauchauer SC 1873 II.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 8        07.04.19

GLAUCHAUER SCHACHTEAMS, KÄMPFEN WEITERHIN UM NICHTABSTIEGSPUNKTE
Aktuell steht am Sonntag, der vorletzte Punktspieltag der Saison 2018/19, für alle sächsischen Mannschaften auf Landes- und Bezirksebene an. Darunter müssen natürlich auch die zwei gemeldeten Achter des Glauchauer Schachclub 1873, wiederum alles geben, wenn dann um 9.00 Uhr die Wettkampfuhren, allseits in Gang gesetzt werden.

2. Landesklasse Staffel C   SK König Plauen IV - GSC I

Mit ihren zweiten Mannschaftserfolg im Gepäck, reist die erste Vertretung der hiesigen Kreisstädter, durchaus optimistisch ins Vogtländische. In Plauen dann, wartet mit der dortigen Vierten des SK König, zwar der punktgleiche Tabellenachte auf die Glauchauer, welcher zuletzt genauso Zählbares erreichte, wie die Gäste auch, aber dennoch von diesen, durchaus niederzuringen ist. Für die eigene Moral im Team des GSC, ist der Sieg zum Saisonauftakt, gegen die heimische dritte Reihe der Plauener, noch richtig gut im Gedächtnis. Die Brisanz in diesem Spiel, ist dagegen die Tatsache, dass sicherlich nur der Sieger in diesem Abstiegsduell, alles in eigener Hand hat, diese 2. Landesklasse, dann am Saisonende auch definitiv zu halten. Vielleicht aber auch, beflügelt es die Hausherren selbst, für ihre anderen sieglosen Vereinskameraden, hier und heute entsprechend Revanche üben zu können und dabei zugleich, der aktuell spannenden, unteren Tabellenkonstellation, weitere Schärfe zu verleihen. Tatsache seitens der Glauchauer ist, dass man diesmal wieder ohne das so erfolgreiche, eigene dritte Brett auskommen muss und somit auf äquivalenten Ersatz, aus der eigenen Zweiten, angewiesen ist.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   SG Limbach-Oberfrohna - GSC II

Nach der mehr als unglücklichen Niederlage, zuletzt daheim gegen die Harthaner, setzt sich mit der Begegnung in Limbach-Oberfrohna, der nominelle Einpunktekampf für den Klassenerhalt, für die Glauchauer Zweit, weiter fort. Gegen den Staffelfünften, welcher derzeit im gesicherten Mittelfeld, jenseits von Gut und Böse zu finden ist, wird es sicherlich noch ein ganzes Stück schwerer für die Gäste, diesen einen so wichtigen Zähler zu erreichen. Mit der gemeldeten Stammformation scheint dies zwar durchaus realistisch, aber leider weiß selbst der Lichtensteiner Mannschaftsleiter, immer erst auf den letzten Drücker Bescheid, wer denn wirklich für diesen Wettkampfsonntag, letztlich zur Verfügung steht. Ist also auch ein ganzes Stück zu hoffen, dass wenigstens ein gewichtiger Ersatz, noch kurzfristig zur Verfügung steht. Damit werden die entsprechenden Karten, dann wohl desgleichen erst vor Ort, noch einmal neu gemischt.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 8        31.03.19

ERNEUTE LÜCKEN, IM DERZEITIGEN SCHACHPUNKTEKAMPF
Mit dem vorletzten Spieltag dieser Kreisligasaison, standen den beteiligten Wettkampfteams aus der Zwickauer Region, am vergangenen Sonntag, weitere Schachpartien ins Haus. 

Kreisliga Zwickau    GSC III   spielfrei

Natürlich auch nach der spielfreien Runde acht, konnte sich die Mannschaft des GSC III plätzemäßig, in der aktuellen Tabelle nicht verbessern. Aber immerhin fühlen sich die nunmehrigen 5 : 9 Teampunkte und die weiterhin erzielten zwölf Brettzähler, doch schon wieder etwas besser an, selbst wenn es nach wie vor der vorletzte Staffelrang 2018/19 bleibt. Leider verharrten, dann zudem die Glauchauer Senioren vom Hugo-Preuß-Platz, durch ihren eigenen Spielausfall, genauso auf den aktuellen Bronzerang.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 8        31.03.19

REGIONALE SCHACHTEAMS, BESTREITEN IHREN 8. SPIELTAG
Derzeit gut beschäftigt, sind die Mannschaften der Zwickauer Kreisliga und auch am letzten Sonntag im März, müssen diese nunmehr ihre Wettkampfserie der Saison 2018/19, mit der aktuell anstehenden Runde acht fortsetzen. Beginn der Schachkämpfe ist wie immer um 9.00 Uhr vor Ort, wobei man allseits aber die Zeitumstellung von Samstag auf Sonntag, unbedingt im Hinterkopf haben sollte.

Kreisliga Zwickau    GSC III – spielfrei

Auf Grund der ungeraden Teilnehmerzahl, können die vier Akteure der Glauchauer Nachwuchsabteilung, den punktspielfreien Tag, ihrerseits frei gestalten. Natürlich blickt die Dritte des GSC, trotzdem mit einem Auge, auf dass was die Konkurrenz macht und hält sicherlich auch ganz fest die Daumen, für das Seniorenteam aus der hiesigen Muldestadt, welches seine Heimaufgabe, mal wieder erfolgreich gestalten will.

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Grosse Kreisstadt Glauchau        Schulschach       18. Offene Einzelmeiterschaft        23.03.19

JUNGE BRETTKÜNSTLER HIER UND DA, SUCHEN IHRE KLASSENBESTEN
Eine weitere Schulschacheinzelmeisterschaft, richtet der hiesige Glauchauer SC 1873, am vorletzten Samstag diesen Monats, für alle Kinder und Jugendlichen, aus den regionalen Schulen des alten Landkreises aus.  Erneut er Austragungsort, sind die Räume des Muldestädter Vereins, im Bahnhofsgebäude an der Rosa-Luxemburg-Strasse 1 und der dortige Beginn, sollte für die Klassen 1-12, ab 9.00 Uhr vorgemerkt sein. Die ersten Drei jeder Altersgruppe, erhalten dann am Ende Medaillen und alle Teilnehmer ihre persönliche Urkunde. Ein kleiner Imbiss und natürlich passende Getränke, werden vom Veranstalter bereitgestellt. Gegen 14.00 Uhr, sollten dann die jungen Schachportbegeisterten, wieder einmal ausgiebig, ihren schönen Hobby gefrönt haben und zufrieden nach Hause fahren.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        17.03.19

GLAUCHAUS DRITTE MUSS NACHSITZEN
Ohne die Ansetzung der Fünften der Wilkau-Haßlauer und der dritten Reihe des Glauchauer Schachclub 1873, ging die 7. Runde der Zwickauer Kreisliga am letzten Sonntag über die Bühne.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III   Abgesagt

Auf Grund der weiteren aktuellen Krankschreibung des Niederlungwitzer Nachwuchstrainer und Teamverantwortlichen Knut Ludwig, musste Glauchaus Dritte, das angesetzte Auswärtsspiel beim Staffelsechsten des Muldental Wilkau-Haßlau V, leider doch absagen. Wann man sich auf einen gemeinsamen Nachholtermin einigen kann, ist derzeit aber noch nicht bekannt. Unterdessen zieht die 5. Vert   retung der Crimmitschauerganz oben ihre Kreise, währenddessen die hiesigen Kreisstädter Senioren, einen weiteren Mannschaftspunkt abgeben musste.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 7        17.03.19

KREISLIGATEAMS, IM März WIEDER AUF PUNKTEJAGD
Ihren siebten Spieltag 2018/19, steht den Quartetts der Kreisliga Zwickau, am kommenden Sonntag bevor. Dabei beginnen die Wettkämpfe an den Brettern, allseits ab 9.00 Uhr vor Ort und dies gilt dann auch wiederum auswärts, für die gemeldete dritte Vertretung des Glauchauer Schachclubs 1873.

Kreisliga Zwickau    SV Muldental Wilkau-Haßlau V - GSC III

Nach der knappen Heimniederlage von vor fünf Wochen gegen die Sechste der Wilkau-Haßlauer, wollen es die jungen Glauchauer des hiesigen GSC III, beim aktuell auf Rang sechs platzierten SVM V, natürlich besser machen, um endlich wieder einmal, erfolgreich zu punkten. Hierbei wäre man seitens der Kreisstädter Gäste, sicherlich auch schon mit einem Mannschaftszähler zufrieden. Vom reinen Leistungsvermögen her, scheint man da in Bestbesetzung, durchaus in der Lage zu sein. Entscheidend wird es aber auch wohl erneut sein, mit welcher Formation beide Kontrahenten, diese Begegnung letztlich angehen werden und dazu kommt dann auch noch die obligatorische Tagesform, welche gerade auf dieser Kreisligaebene, so manchen Kampfausgang beeinflussen kann. Ist zu hoffen das all dies, gerade bei den anreisenden Quartett, im dortigen Spiellokal des Kaufhauses „Bru-He“, dann vollends eintrifft.

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Schachverband Sachsen    Saison 2018/19    XXIX. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Vorrunde    16.03.19 

GLAUCHAUS ERSTE REIHE, MIT DEM GLÜCK DES TÜCHTIGEN, WIEDEREINMAL IN DER POKALZWISCHENRUNDE DABEI
Der Sachsenpokal des Freistaates und das erzgebirgische Neukirchen, nebst ihrer Oberschule an der Hauptstraße 56 des Ortes, bilden schon lange eine Einheit bei der Durchführung der Wettkämpfe, für die hiesige Chemnitzer Schachregion. Die heuer stattfindende 29. Auflage mit ihren beiden Vorrundengruppen, war jedoch terminlich etwas sehr früh am Start und noch dazu an einen eigentlich untypischen Samstag. Dennoch bedeutete es für das eine gemeldete Quartett des Glauchauer SC 1873, ein fast identische Neuauflage wie im Vorjahr, allerdings mit gleich mal neun Mannschaften in den zwei aufgeteilten Gruppen. Für die Zwischenrunde im Mai qualifizierten sich am Ende die Plätze eins und zwei der beiden Staffeln V1/V2, sowie der Punktbeste Dritte aus diesen Beiden. Die Bedenkzeit hierbei war wie immer, auf die 30 Minuten pro Spieler und Partie begrenzt und gerade dieser Schnellschachmodus eröffnet auch den augenscheinlich unterklassigen Teams, immer wieder ihre Möglichkeiten, denn mit den teilnehmenden diversen Vereinen aus Aue, Plauen und Zwickau auf Bundes-/Ober- und Landesliga, ständen ja ansonsten bereits im Vorfeld, stets diese dann auch schon bereits fest.
 
Gruppe V1+V2-A (SG Neukirchen)

Genauso wie Ende April 2018 auch schon, starteten die hiesigen Kreisstädter mit dem Meeraner Sven Weigand an eins, dem Gesauer Jens Becher an zwei, dem Callenberger Ronny Seifert an drei und Jörg Pumpa aus Glauchau an Position vier, durchweg mit einem Quartett ihrer ersten Reihe, in dieses Vorrundengeschehen der  zugelosten Gruppe A. Ein eingespielter und auch recht schlagkräftiger Glauchauer Vierer also, welcher sich mit den großen Topfavoriten aus Aue und Plauen, letztlich herumschlagen musste und selbst mit den einheimischen Neukirchenern und der zweiten Reihe der Zwickauer noch auf stärkste Gegenwehr einzustellen hatte. Das realistische Ziel des GSC, konnte dann wohl auch am Ende, kaum mehr als der dritte Rang in diesem Fünferfeld sein und sich damit die Chance auf das Erreichen der Zwischenrunde zu bewahren. Gleich zum Auftakt musste man sich gegen den einen der beiden Vertreter aus der 2. Bundesliga Ost, dem SK König Plauen beweisen und erreichten hierbei ein mehr als beachtliches 1,5 : 2,5 Pokalresultat, wobei an den Brettern allerdings auch nur die zweite Reihe der Vogtänderelite zugegen waren. Immerhin gelang Schachfreund Becher aber am 2. Brett der Sieg und mit dem einvernehmlichen Remis durch Teamkäpten Pumpa am 4., war dies allemal ein gelungener Start, in das Wettkampfgeschehen dieses Tages. In der anschließenden Runde zwei, hofften die hiesigen Muldestädter, aber schon auf die ersten beiden Mannschaftspunkte in ihrer Gruppe. Zwar waren die Hausherren aus der 2. Landesklasse sicherlich keinesfalls zu unterschätzen, hatten diese doch ihr Punktspiel zuletzt in Glauchau gewinnen können, aber sollten im Pokalmodus, dennoch schlagbar sein. Am Ende gelang dem GSC-Vierer, sodann auch die Revanche gegen die Neukirchener SG, mit 3 : 1 mehr als eindrucksvoll. Die ersten drei Bretter mit den dortigen Akteuren Weigand, Becher und Seifert, konnten allesamt ihre Partien für sich entscheiden und nur Teamkollege Pumpa an Position vier, musste sich seinem heimischen Gegenüber, schließlich geschlagen geben. Natürlich  rundum zufriedene Gesichter in den Reihen der Glauchauer, auch wenn man wusste, das zumindest noch so eine Erfolg her muss, um wirklich Zählbares, mit nach Hause nehmen zu können. Auf Grund der spielfreien eigen Runde drei, hatte das hiesige Quartett, auch erst einmal genug Zeit, sich auf das noch Kommende einzustimmen. Nach der obligatorischen Mittagspause jedoch, wartete fernerhin aber die ganz große Herausforderung, die da hieß ESV Nickelhütte Aue I. Der andere Zweitbundesligist im Umfeld des GSC hatte bis dahin relativ problemlos, alle seine drei Begegnungen gewinnen können und war nicht nur deshalb der klare Favorit in dieser Spielrunde vier, gegenüber den krassen Glauchauer Außenseitern. Der 4 : 0 Kantersieg des ESV-Quartetts, spricht da letztendlich auch ganz eindrucksvoll dafür und zeigte allen Akteuren aus der hiesigen Kreisstadt, ihre vorhandenen Schnellschachgrenzen, in diesem Wettkampf auf. Nunmehr war also noch einmal, unbedingter Kampfeswille seitens der Glauchauer gefragt, um in der Abschlussbegegnung mit der sicherlich bezwingbaren Zweiten des Zwickauer SC, auch das optimal Mögliche, am Ende rauszuholen. Zwar gelang gegen die Bezirksklassespieler aus der dortigen Muldestadt nicht komplett alles, aber der 3,5 : 0,5 Sieg, war schon als richtig gut anzusehen. Wiederum gelang dabei dem Trio an eins bis drei mit Weigand, Becher und Seifert, ihre jeweiligen Partien zu gewinnen, aber diesmal konnte genauso das letzte Brett mit Sportfreund Pumpa, seinen Teil in Form eines Remis, mit beizusteuern. Leider ließen die Ausrichter des SG Neukirchen/Erz., den GSC ihrerseits, noch ein ganzes Stück im unklaren bevor das offizielle Statement am Montag bekannt gegeben wurde, dass die Glauchauer als bester Dritter der beiden Chemnitzer Vorrundengruppen A und B, mit ihren erreichten 4 : 4 Mannschaftspunkten und den dabei erzielten acht Brettzählern, sich für die Zwischenrunde am 5. Mai, wahrscheinlich an gleicher Ort und Stelle, qualifiziert hatten und die beiden anderen Mitstreiter aus Neukirchen und Zwickau, mit ihren jeweilig nur einen Teamzähler, klar in die Schranken verweisen konnten. Bereits am frühen Samstagnachmittag, standen dagegen die Auer Erste mit 8 : 0 und 14 Punkten, sowie die Plauener Erste mit 6 : 2 und 10 Zählern für diese Zwischenrunde, innerhalb der Vorrundengruppe A fest. In der anderen B-Gruppe waren es zugleich der Post-SV Crimmitschau und die Erste des Zwickauer SC, wogegen der dortige Drittplatzierte, der ESV Nickelhütte Aue II es nicht schaffte, sich in die nächste Runde zu schieben. Warum sich die hiesigen Kreisstädter da durchsetzen konnten, hatte sicherlich auch mit den guten Brettergebnissen ihrer beiden besten Spieler Sven Weigand mit zwei Punkten in vier Partien (2. Platz der Brettbesten an Position eins)und Jens Becher mit drei Punkten in vier Partien (1. Platz der Brettbesten an Position zwei), zu tun. Für die beiden anderen Mannschaftskameraden, Ronny Seifert und Jörg Pumpa, reichte es in ihren vier Einsätzen, zu zwei bzw. einen Brettpunkt. Zum Schluss sei auch noch einmal dem ausrichtenden Heimatverein, für seine ständige Bereitschaft zur Durchführung dieser alljährlichen Wettkämpfe gedankt und für das streitlose Auftreten des bewährten Schiedsgerichtes.

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Schachverband Sachsen    Saison 2018/19    XXIX. Pokalmannschaftsmeisterschaft    Vorrunde    16.03.19 

POKALGESCHEHEN IM FREISTAAT AM SAMSTAG ,ERNEUT MIT HIESIGER BETEILIGUNG DES GSC
Auch die heuer anstehende 29. Pokalmannschaftsmeisterschaften des Schachverbandes Sachsen, findet wieder einmal schon Mitte März diesen Jahres statt und dafür hat der Glauchauer SC 1873 seinerseits, ein Quartett rechtzeitig gemeldet. Der Austragungsmodus ist hierbei erneut der Gleiche und das heißt sodann am Samstag ab 9.00 Uhr an die Wettkampfbretter seines zugetosten Spielortes zu treten und die jeweils anstehenden Rundenpartien mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler, so gut als möglich anzugehen. Für den diesjährigen Pokalwettkampf, haben sich zwar nur 18 Teams gemeldet, aber dennoch dürften alle Beteiligten mit ausreichend Herzblut, bei der Sache sein. Am Ende qualifizieren sich letztlich, insgesamt zehn Teams für die im Mai anstehende Zwischenrunde, welche an zwei Orten, um ihr Weiterkommen spielen.

Gruppe V1+V2 (SG Neukirchen)

Abermals bei der ausrichtenden SG Neukirchen, in der dortigen Oberschule des Ortes an der Hauptstraße 56, müssen die hiesigen Muldestädter, ihren ersten Pokalauftritt der Spielserie 2018/19 absolvieren. Die zugetosten gegnerischen Vierer dieser beiden dortigen Fünfergruppen, sind fast durchweg in gleichrangigen und höheren Spielklassen angesiedelt, nur der 1. Burgstädter SK 1914 kommt da aus der Chemnitzer Bezirksligastaffel B und die Zweite des Zwickauer SC aus der Staffel C der 1.Bezirksklasse Chemnitz.  Sowohl die Neukirchener Gastgeber, als auch der Post-SV Crimmitschau, spielen hingegen zusammen mit den Glauchauern in der 2. Landesliga Staffel C und die Erste des Zwickauer SC ist aktuell nur eine Stufe höher, in der 1. Landesklassenstaffel B unterwegs.
Die klar favorisierten Teams im regionalen Erzgebirgsort, sind hierbei allerdings wohl die beiden gemeldeten Mannschaften des Erzgebirgischen SV Nickelhütte I und II, aus der 2. Bundesliga bzw. Oberliga Ost und der dortige Staffelkonkurrent des SK König Plauen.   Wer ganz konkret, gerade auch beim GSC, an den Schnellschachbrettern letztendlich Platz nimmt, steht derzeit hier wie da natürlich noch nicht fest, wobei man aus Glauchauer Sicht, guten Mutes ist, ein schlagkräftiges Quartett, auf die Reise schicken zu können. Das Erreichen der Zwischenrunde, dürfte jedoch wie im Vorjahr auch schon, genauso schwer werden.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 7        10.03.19

LETZTES SAISONDRITTEL IST ANGELAUFEN, ABER NUR GLAUCHAUS ERSTE KANN DABEI PUNKTEN
Mit Runde sieben, ging es bei den sächsischen Schachsportlern, an diesem zweiten Märzsonntag, richtig weiter in ihrer aktuellen  Spielsaison. In heimischen Gefilden unterwegs, waren hierbei beide Wetttkampfachter des GSC 1873.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - Muldental Wilkau-Haßlau III   5 : 3

In Bestbesetzung, wollte die heimische Glauchauer Erste, endlich ihre anvisierte Aufholjagd, für die letzten drei anstehenden Schachwettkämpfe dieser aktuellen 2. Landesklassenserie, nunmehr endlich starten. Dazu schienen die Akteure des Staffelsechsten aus Wilkau-Haßlau gerade richtig zu sein, obwohl die Muldentaler Gäste der dortigen 3. Vertretung, ebenfalls mit ihren Stammachter anreisten. Irgendwie schienen diese, aber die Begegnung ihrerseits, in der Folge doch zu passiv anzugehen. Das schnelle Kurzremis am 2. Brett, nach nicht einmal sechzig Minuten Spieldauer, mit dem dort beteiligten Jens Becher, bewahrheitete das Ganze dann wohl schon mal zu Recht, aber gleichzeitig auch nur für ganz kurze Dauer. Allerdings spielte der sich nicht ganz wohl fühlende Gesauer, dabei ein Stück lang mit. Aber bereits schon zu Ende der zweiten Wettkampfstunde, besiegte der Niederlungwitzer Steffen Köhler seinen Gegenüber, fast schon problemlos. Für den heuer erst das zweite Mal am Brett sitzenden Wiedereinsteiger beim GSC, zudem auch der zweite klare Punkterfolg. Mit dem nötigen Quäntchen Glück des Tüchtigen, steuerte der heimische Mannschaftskapitän Jörg Pumpa, nur etwa eine halbe Stunde später, dann ebenso, seinen vollen Punkterfolg für die Gastgeber bei und man führte gleichmal mit 3:1, an diesem Tag. Angesichts dessen war das zweite Remis ganz vorn am Spitzenbrett, sicherlich nicht überraschend und nach der recht unglücklich zustande gekommenen Niederlage des Neumeeraners Sven Weigand zuletzt, für ihn auch durchaus nachvollziehbar. Nach gut drei Stunden also, beste Chancen auf den zweiten Mannschaftssieg des GSC. Nur ein kleiner Dämpfer, war danach somit auch, der Partieverlust des Geburtstagskindes Thomas Drauschke am letzten Brett, womit der zweite Niederlungwitzer im Team der Hausherren, natürlich gar nicht zufrieden war. Sein anderer Gemeindevertreter, konnte aber bereits nur etwa zwanzig Minuten später, seinen GSC-Achter, das 4:2 Zwischenresultat bescheren. Für den einzig jungen Glauchauer Vereinsspieler in der Clubelite, vor allem fürs eigene Ego, ein wichtiger Bretterfolg an Position sechs. Für die nunmehr noch beiden heimischen Aktiven an den Brettern vier und fünf, eine rundum machbare Aufgabe, ihre guten Remischancen letztlich auch umsetzen zu können. Als Ersten gelang dies dann dem Callenberger Ronny Seifert an fünf, für seine gastgebenden Kreisstädter. Wenig später, nach 230 Minuten fairen Kampfes, war dann am Ende genauso der heimische Muldestädter Lutz Köhler, im sicheren Hafen der eigenen Punkteteilung angekommen. Mit diesem schönen und umso mehr
noch richtig wichtigen 5 : 3 Mannschaftssieg des GSC, im Spiellokal an der Rosa-Luxemburg-Strasse, springen die Glauchauer Mannen, vom letzten Tabellenrang auf Platz acht vor und hat mit ihren nunmehrigen 4:10 Mannschaftszähler, bei 23,5 Brettpunkten, wieder alles in eigener Hand, das erklärte Saisonziel des Klassenerhaltes, erfolgreich zu bewerkstelligen. Für die Wilkau-Haßlauer indes, geht wohl das Rechnen hierfür, fraglich doch noch einmal los.
 
Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - TuS Hartha   3,5 : 4,5

Mit ihrer derzeit einsatzfähig besten Brettformation, startete die Zweite der hiesigen Muldestädter, in ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2018/19 und wollten damit endlich, den noch einen definitiv fehlenden Mannschaftspunkt, für den anvisierten Klassenerhalt einfahren. Als Gegner erwartete man zwar „nur“, den Tabellenletzten aus Hartha, aber dieser verfügt seit Jahren, über ein gleichmäßig stark besetztes Team und somit war die Aufgabe, beileibe kein Selbstläufer. Zudem half den TuS-Akteuren, sowieso nur ein eigener Teamerfolg, um ihrerseits noch das rettende Ufer des Nichtabstiegs, aus eigener Kraft auf die Reihe zu bringen. Folgerichtig gingen es beide Mannschaften kontrolliert an und die ersten vier Remisen des Tages, waren sodann auch erst nach reichlich zwei Stunden perfekt. Den Anfang machte man am 5. Brett, wo sich der Niederlungwitzer Knut Ludwig, mit seinen Gegner doch auch relativ friedlich, auf ihre Punkteteilung einigten. Ähnlich war mit Sicherheit, das Remis an Position drei zu werten, wo der heimische Ralf Wegner, nur etwa eine Viertelstunde später, seinen Mannschaftsanteil für die Gastgeber leistete. Abermals eine starken Leistung, zeigte am letzten Brett, der Eine Meeraner Ersatzmann Peter Paluch, gegen den dort aufgebotenen, klar stärker eingeschätzten Gästeakteur und genauso sicher, fungierte auch der Andere des Meeraner Ersatzduos an Position sieben, Rainer Raabs. Nur kurze Zeit später jedoch, war es der Kreisstädter Bernd Wollmann, welcher mit einer positionellen Glanzpartie, den ersten erhofften Brettpunkt an sechs, für seinen GSC verbuchen konnte. Damit führten die Hausherren zu Mitte der dritten Wettkampfstunde mit 3:2 und Alles schien für sie, schon so zu laufen, wie man es sich erhofft hatte. Zwar glichen die Harthaner, mit dem  ihrerseits wohl erwarteten Sieg am Spitzenbrett, das Duell nach knapp vier Stunden Wettkampfdauer bereits wieder aus, aber gerade an Position vier, sah es alles andere, wie nach einem weiteren Gästeerfolg aus. Daneben sollte die tapfere Gegenwehr des Glauchauer Teamkäpten, Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, natürlich auch etwas moralische Unterstützung für seinen Vereinspräsidenten geben. Leider war aber das Gegenteil der Fall, denn mit einem fatalen Fingerfehler des Albertstaler Axel Burkhardt, bescherte dieser seinen Kontrahenten, nur wenige Minuten später, den überraschenden Figurengewinn und gab postwendend dann auch auf. Damit musste der nunmehr nur noch am Brett sitzende Gunar Scholz, seine eigentlich todremise Partie an zwei gewinnen, um das 4:4 Wunschresultat fürs eigene Team, doch noch zu erreichen. Am Ende reichte auch nach fast fünfstündigen zähen Ringens, für den Niederlungwitzer, aber eben nicht mehr zum vollen Punktgewinn und damit gingen die Gästespieler, schließlich als glücklicher Sieger, von den Brettern im Glauchauer Bahnhofsgebäude. Sehr bedauerlich also für die heimischen Mannen der zweiten Reihe des GSC, da man den einen notwendigen Saisonzähler, mit der diesmaligen 3,5 : 4,5 Niederlage, auch weiter hinterher laufen muss und dies trotzdem die Muldestädter ihren 7. Tabellenplatz mit jetzt 4:10 Mannschaftspunkten und 24 Brettzählern, immer noch halten können. Die Gäste ihrerseits, haben aber wieder ordentlich Anschluss, an die Nichtabstiegsränge dieser Staffel.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 7        10.03.19

SÄCHSISCHE DENKSPORTLER IM PUNKTEMODUS 2018/19
Nach der obligatorischen Winterferienpause im Freistaat, geht am kommenden Sonntag, nunmehr die aktuelle Spielserie  der Schachteams des SVS, in die entscheidende Phase. Hierzu sitzen dann auch die zwei beteiligten Mannschaften des Glauchauer SC 1873, ab 9.00 Uhr an ihren heimischen Wettkampfbrettern der jeweils angestammten Ligen.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - SV Muldental Wilkau-Haßlau III

Gegen die Dritte aus Wilkau-Haßlau, gilt es für die Elite der hiesigen Muldestädter, endlich wieder auf Erfolgskurs zu kommen, um den derweil richtig drohenden Abstieg in die Chemnitzer Bezirksliga, wirklich zu entgehen. Dazu ist der zweite Saisonsieg, fast schon Pflicht und nicht nur der mannschaftliche Druck enorm, sondern gerade auch jeder Einzelne im Team der Hausherren, um so mehr noch gefordert. Die Aussicht, dass man hierbei ein zweites Mal, den Stammachter ins Spiellokal des Glauchauer Bahnhofsgebäude bringt, dürfte alsdann die eigene Zuversicht auf den nötigen vollen Erfolg, ein ganzes Stück steigern. Die Gäste, welche derzeit schon mal im gesicherten Mittelfeld der Tabelle auf Rang sechs stehen werden sicherlich trotzdem nicht, unbedingt Gastgeschenke verteilen wollen und ihre eigenen Punktepläne, für dieses Duell gegen den Staffelletzten haben. Egal wem der SVM aber in die Große Kreisstadt letztlich mitbringt, unschlagbar ist dieser Achter dennoch nicht und dieses Gefühl, sollten die Gastgeber konsequent, in ihren Partien, am Ende umsetzen und dazu dann auch alles Gute.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B  GSC II - TuS Hartha

Bereits mit einer Punkteteilung gegen den Tabellenletzten des Achters aus Hartha, würden die Hausherren der zweiten Reihe des GSC, das wieder einmal anvisierte Saisonziel des Klassenerhalts, definitiv klar machen. Natürlich wissen dies die Gäste ihrerseits genauso und nur mit einem eigenen Sieg, könnten sie den aktuell drohenden Abstieg, noch entgehen. Reichlich Brisanz also, in dieser Begegnung und dabei dürften dann auch die Nerven aller Beteiligten, ordentlich mitentscheidend sein. Den gastgebenden Muldestädtern, steht hierbei zwar erwartungsgemäß, erneut nicht mehr die starke Stammformation zur Verfügung, aber diese sollten auch mit zwei Mann Ersatz, die Chancen für den gewünschten einen Mannschaftszähler besitzen. Inwieweit die Gäste, das ihrige Optimum an die Bretter bringen wird, bleibt zudem noch abzuwarten und somit scheint der Ausgang des Kampfes, in alle Richtungen offen zu sein. Welches der beiden Teams, am Ende dann vielleicht das nötige Quäntchen Glück sein Eigen nennen darf, dürfte dann zufrieden, das Glauchauer Spiellokal im Bahnhofsgebäude der Muldestadt, verlassen.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 6        10.02.19

SONNTÄGLICHE RUNDE SECHS, AUF ZWICKAUER KREISLIGAEBENE
Erst das zweite Mal, in diesem noch jungen Schachjahr 2019, stehen den regionalen Wettkampfteams, ihre Punktspielpartien bevor. Unter den neun gestarteten Mannschaften dieser aktuellen Serie, muss natürlich auch die dritte Reihe des hiesigen Glauchauer Vereins, hierbei wieder Farbe bekennen. In den eigenen Spielräumen des Bahnhofgebäudes, starten diese sodann ab 9.00 Uhr in ihre Schachbegegnung.  

Kreisliga Zwickau    GSC III - SV Muldental Wilkau-Haßlau VI

Hoffentlich ordentlich mental verdaut, hat der junge Vierer des GSC 1873, seine klare Niederlage, aus dem kürzlich absolvierten Nachholkampf beim Zwickauer SC IV. Auf jeden Fall sollte man dies gegen den aktuellen Tabellenvierten des SVM Wilkau-Haßlau VI, nicht mit an die heimischen Bretter nehmen, zudem die Glauchauer wohl wenigstens mit einen vollen Quartett, diese Begegnung angehen wird. Zwar muss man auch hierbei, gleich wieder auf mindestens zwei Stammakteure verzichten, aber mit dem nötigen guten Ersatz, in Form des blutjungen vietnamesisch stämmigen Neuzuganges aus hiesigen der Muldestadt und dem bereits auch schon höherklassig erfahrenen Kreisstädter Spielers, sind die eigenen Punktechancen durchaus gegeben. Ob es am Ende jedoch gelingt, eine erneute Heimniederlage zu verhindern, steht wie zumeist in dieser Saison, aber dennoch in den Sternen.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 6        03.02.19

KREISSTÄDTER TEAMS, HOLEN SICH AUSWÄRTS ZWEI KLATSCHEN AB                                                                                                     Bei zumeist kräftigsten Schneefall, fand diese sechste Runde der laufenden Punktspielserie des SVS, am gestrigen Sonntag statt. Nicht nur angesichts des Wetters, bei den diesmal anstehenden Auswärtsbegegnungen beider Glauchauer Schachmannschaften, war dies dann einfach auch nur ein Tag zum vergessen, für diese.

2. Landesklasse Staffel C   SG Blumenau - GSC I   6 : 2

Wie stark sich die gastgebenden Blumenauer derzeit präsentieren, bekamen die Mannen der Glauchauer Ersten, in dieser Auswärtsbegegnung, eindrucksvoll am eigenen Leibe zu spüren. Immerhin dauerte es aber bis in die dritte Wettkampfstunde hinein, bevor der aktuelle Tabellenführer, wenigstens etwas in Fahrt kam. Für die Gäste war aber erst einmal ein Trio, welches das Spielgeschehen bis dato offen hielt. Nach etwa zwei Stunden gelang dabei dem Muldestädter Mannschaftskapitän Jörg Pumpa am 6. Brett eine erste Punkteteilung. Ihm folgte etwa 30 Minuten später der heimische Teamkollege Lutz Köhler an Position drei und nur kurze Zeit später, einigte sich auch der Niederlungwitzer Bastian Benicke an fünf, auf ein friedvolles Remis mit seinen Gegenüber. Für beide Genannten, auch etwas für die eigenen Moral, nach den jeweilig doch recht bitteren Brettniederlagen zuletzt, gegen die Chemnitzer Akteure daheim. Nicht nur auf Grund der Zeitüberschreitung von Ronny Seifert am Brett vier, sondern auch durch einen positionell bedingten Fehler des Callenberger, bereits in der Eröffnungsphase, gleich zu Beginn, machten die Hausherren während der vierten Kampfesstunde dieses Tages, richtig ernst. Bereits als Nächster, bekam dies der zweite Niederlungwitzer im Team des GSC zu spüren, indem er sich zunehmend taktische Schwächen am Königsflügel, eingestehen musste und am Ende folglich aufgab. Keinen so guten Tag, hatte etwas überraschend, alsdann auch das normalerweise stets ganz solide spielende Spitzenbrett, mit dem dort agierenden Sven Weigand. Nach zwei gewollten Bauernopfern des heimischen Akteurs, war die sich ständig akuter werdende eigene Stellungslage des Neumeeraners, irgendwann nicht mehr zu halten und damit bauten die Erzgebirgler, ihren zwischenzeitlichen Punktvorsprung, bereits auf 5,5:1,5 aus. Das völlig gerechte Remis vom Gesauer Jens Becher an zwei konnte zudem also nur noch etwas Resultatskosmetik sein, da auch der einzige Glauchauer Ersatz Bernd Wollmann, bereits auf verlorenen Posten am letzten Brett stand. Mit seinem Figurenverlust, gab der Kreisstädter Oldie. schließlich seine Partie nach knapp vier Stunden verloren und besiegelte das ganz klare 6 : 2 der Blumenauer, an diesem Schneesonntag im sächsischen Bergland. Für die Hausherren heißt dies also, weiterhin Richtungsziel Aufstieg und nunmehr auch mit klar besten Brettpunktwerten. Das GSC-Team indes, rutscht infolge dessen, einen weiteren Rang nach unten in der Tabelle und nennt mit nunmehr 2:10 Mannschaftszählern und 18,5 Brettpunkten, gemeinsam mit der vierten Reihe der Plauener, die „Rote Laterne“ dieser Landesklassenstaffel, sein Eigen. Das Abstiegsgespenst für die Glauchauer, nimmt damit erstmals richtig Gestalt an.    

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B  TSV Fortschritt Mittweida 1949 - GSC II 6,5 : 1,5

Wie eigentlich schon im Vorfeld befürchtet, war der Auftritt des stark ersatzgeschwächten Rumpfachters des GSC II, beim nicht nur von der Papierform her, übermächtigen Mittweidaer Tabellendritten, ganz einfach viel zu schwach. Die Hausherren nahmen dabei diese Begegnung, wie bisher immer schon, in gewohnter Stammbesetzung in Augenschein. Ganz ohne Krawall, agierte man seitens der Gastgeber erst einmal anfänglich bis zum ersten Remis des Tages, an Position fünf. Für den dort eingesetzten ersten Ersatzmann Peter Paluch aus Meerane, auf jeden Fall ein schöner Erfolg, nach gut zwei Stunden mehr oder weniger, ausgeglichenen Partieverlauf. Danach machten die Fortschrittspieler jedoch zunehmend ernst und als Erster, bekam dies der Weidensdorfer Lothar Gumprecht zu spüren, welcher etwa 30 Minuten später als sein Teamkamerad aus der Seniorenabteilung der Glauchauer, die Bauernübermacht seines Kontrahenten am 7. Brett, anerkennen musste und aufgab. Gleich im Anschluss daran, erwischte es den GSG-Ersatz an Position acht, Frank Haselhuhn aus Glauchau, letztlich ebenso chancenlos. Richtig gut, hielt sich hingegen der hiesige Kreisstädter Mannschaftsoldie Willi Opitz, welcher wieder einmal nur von der eigenen Zeitnot, am Ende gestoppt wurde. Trotzdem ein durchaus beachtliches Comeback, des erst kürzlichen Vereinsrückkehrer. Damit stand es aber eben schon mal 3,5 :0,5  für die Gastgeber, nach gut 190 Spielminuten, der weiter andauernden Brettkämpfe. Für den Niederlungwitzer Knut Ludwig am Brett vier, sicherlich bereits auch Grund genug, die schier aussichtlose Lage seiner Muldestädter, wenigstens für sich persönlich, mit einer friedlichen zweiten Punkteteilung, auch noch gleich, am Anfang dieser vierten Wettkampfstunde zu beenden. Der nur wenig später folgende Turmverlust des Albertstaler Mannschaftskamerad, Axel Burkhardt an Position drei, machte den hindernislosen Erfolgsweg des Heimachters, wohl indes endgültig frei, in Richtung eines Kantersieges der Mittweidaer. Eine falsche Zugabfolge lies die bestehenden Remischancen des Spitzenbretts der Gäste, mit dem dort tapfer kämpfenden Dietmar Nötzel aus Lichtenstein, eine knappe Viertelstunde später, schließlich gleichermaßen abrupt dahinschwinden. Letztendlich war es also an Ralf Wegner, den Schlusspunkt, unter diese ungleich gewordene Begegnung, nach etwa 225 Minuten Spielzeit zu setzen. Auch Dank ein paar Flüchtigkeitsfehler, des stärksten Akteur in den Reihen der Hausherren, gelang dem Urglauchauer, dieser dennoch nicht gänzlich unverdiente halbe Partiezähler. Für das heimische Team beileibe kein Grund zur Traurigkeit, hält man doch selbst mit diesem 6,5 : 1,5, klar und deutlich, den Kampf um den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga, auch weiterhin offen. Für die Zweite des GSC hingegen, gilt es die Moral in den eigenen Reihen, für die noch kommenden Aufgaben, nicht sinken zu lassen. Derzeit steht man ja immer noch, auf einen sicheren 7. Platz im Gesamtklassement dieser Bezirksklassestaffel. 

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 6        03.02.19

ERNEUTE PUNKTEJAGD, BEI DEN SÄCHSISCHEN SCHACHSPORTLERN
An diesem ersten Februarsonntag, steht der 6. Spieltag in der Saison 2018/19, bei den Schachachtern des SVS an. Um punkt 9.00 Uhr also, werden die beteiligten Teams, dann an den Brettern Platz nehmen. Dies gilt natürlich auch für die beiden hiesigen Vertreter des GSC 1873, welche dabei jeweils auswärts antreten müssen.

2. Landesklasse Staffel C   SG Blumenau - GSC I

Mit dem aktuellen Staffelprimus von der SG Blumenau, bekommen es die Mannen der Glauchauer Ersten, in ihren dritten Auswärtsspiel der laufenden Saison zu tun. Mit Sicherheit keine leichte Aufgabe für die Gäste, in der Höhle des Löwen zu bestehen, denn zu stark von vorne bis hinten besetz, sind da die Hausherren. Dazu kommt die sich immer mehr breit machende Abstiegsangst, angesichts der nach wie vor nur zwei mageren Mannschaftspunkte, auf dem Konto des hiesigen Tabellenachten. Mit dem einen Ersatzoldie aus der eigenen Zweiten, verbessert sich die Lage natürlich ebenso wenig und somit ist das Ziel des GSC in erster Linie, nicht zu arg unter die Räder der heimischen Erzgebirgler zu geraten. An die Wiederholung ihres Husarenstückes beim damaligen Plauener Tabellenführers in Runde zwei, ist dabei heuer allerdings kaum zu glauben. Trotzdem muss auch diese Begegnung, natürlich erst gespielt sein und vielleicht wächst das Team der Muldestädter, ja über sich hinaus. Man wird also sehen, wo die Reise dann hingeht und auf welcher Seite die Schachgöttin Caissa, am Ende steht.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   TSV Fortschritt Mittweida 1949 - GSC II

Beim Bezirksligaabsteiger und definierten Staffelmitfavoriten um Tabellenrang eins, tritt die arg personalgeschwächte zweite Reihe des GSC an. Die Reise zu den Mittweidaern Fortschrittspielern, müssen die Glauchauer gleichmal, mit vier Ersatzleuten antreten. Im Prinzip die gesamte Seniorenabteilung des Klubs und ein Nachwuchsakteur, soll es denn in Mittelsachsen richten. Sicherlich eine schier aussichtslose Aufgabe für den Muldestädter Staffelsechsten, da die Gastgeber neben den eingeplanten beiden Mannschaftspunkten, auch jede Menge Brettpunkte einfahren wollen, um auch weiterhin, ganz oben mitreden zu können. Allererstes Ziel der Gäste also dürfte sein, den Hausherren keinen Kantersieg zu ermöglichen, denn angesichts dessen, könnte man am Ende dieser Saison, damit noch richtig hadern. Ist nur zu hoffen, dass man wenigsten etwas Glück des Tüchtigen für sich verbuchen kann und mit Anstand dann auch dort am Ende bestehen wird.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 5        20.01.19

JAHRESAUFTAKT IN DEN SÄCHSISCHEN SCHACHLIGEN UND ALLEIN GLAUCHAUS ZWEITE KANN PUNKTEN
Mit der 5. Runde der aktuellen Punktspielsaison, ging es am vergangenen Sonntag, nach der obligatorischen Weihnachtspause, bereits schon wieder weiter im Wettkampfzirkus. Gefordert waren dabei, natürlich auch beide Achter des Glauchauer SC 1873, welche ihren jeweiligen Kampf, im heimischen Ambiente des eigenen Spiellokales, in der Rosa-Luxemburg-Strasse der hiesigen Muldestadt, angehen durfte.  

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - USG Chemnitz II   3 : 5

Die so allmählich unter Druck kommende Elite der hiesigen Muldestädter, ging mit dem eigenen Ziel in diese Begegnung gegen den zwei Punkte mehr besitzenden Tabellennachbarn auf Rang acht, zumindest hierbei nicht zu verlieren. Idealerweise wäre der durchaus machbare Sieg, der auf den 8. Staffelplatz liegenden Gastgeber, natürlich die klar besser Option, an diesem Tag gewesen. Mit nur einem Ersatzspieler, ging man denn das Ganze, auch dementsprechend optimistisch an. Zunächst einmal, startete aber sowohl die Zweite der Chemnitzer Gäste von der dortigen USG, als auch die Erste des heimischen GSC, mit einem friedvollem Remis an Position vier, ins Wettkampfgeschehen der ersten Stunde dieser Auseinandersetzung. Für den beteiligten Callenberger Ronny Seifert, in den Reihen der Hausherren, gar nicht so unverständlich, hatte er doch seine letzten beiden Partien verloren. Etwas überraschend hingegen, kam das Remis am Spitzenbrett, mit dem hier agierenden Sven Weigand daher. Noch dazu nach nur zehn Brettzügen und kaum mehr als 60minütiger Bedenkzeit. Die dritte Punkteteilung gab es etwa eine halbe Stunde später, an Position sechs zu vermelden. Das dortige Läuferpaar von Jörg Pumpa, beeindruckte dessen Gegner, trotz seines eigenen Mehrbauern wohl doch ordentlich und somit willigte der ehemalige GSC-Spieler im Kader der USG, schließlich in das Remisangebot des heimischen Teamkäpten ein. Mit ordentlich Siegeswillen, versuchte dagegen der Gesauer Jens Becher am zweiten Brett, dieses erste Remisenintervall zu durchbrechen, lehnte also die Angebote des beteiligten Chemnitzers immer wieder ab, bevor er dann zu Beginn der dritten Partiestunde, letztlich doch selbst die Punkteteilung anbot und sich beide Kontrahenten, die Hände schütteln durften. Mit einem unnötigen Figurenverlust und selbst besitzenden, besten Gewinnaussichten des Niederlungwitzer Juniors Bastian Benicke, kamen die Gäste am fünften Brett, nur etwa 15 Minuten später, aber plötzlich zum Sieg. Diese Führung sicherten sie auch kurz darauf, Dank einer weiteren Punkteteilung an Position sieben ab, wobei der andere Niederlungwitzer Thomas Drauschke, seitens des GSC-Achter, seine lange Zeit gedrückte Stellung, doch noch sichtlich korrigieren durfte. Nach knapp 150 Minuten ausgiebigen Brettkampf an acht, war es dann auch für seinen Glauchauer Mannschaftskameraden Ralf Wegner soweit, zumindest den eigenen halben Zähler, gegen den sich gleichstark präsentierten, Gästeersatz mitzunehmen. Damit hing jedoch bereits alles vom letzten Muldestädter Lutz Köhler ab, zumindest wenigstens noch zum 4 : 4 Endergebnis, für die Gastgeber ausgleichen zu können. In diesem spannenden und zwischendurch auch noch zeitnotgeprägten Duell, verlor das heimische Brett drei, schließlich einen Bauern und musste so am Ende nach etwa 280 Minuten ständiger Gegenwehr, den Sieg seines jungen Gegenüber aus der Nachwuchsriege der USG, einfach nur zur Kenntnis nehmen. Mit dieser wahrlich bitteren 3 : 5 Mannschaftsniederlage der hiesigen Kreisstädter, wird es für diese immer enger, im Kampf um den angestrebten Klassenerhalt und dass ganz egal, ob man weiterhin den achten Tabellenrang mit 2:8 Teampunkten innehat und über 16,5 Brettzählern verfügt. Indessen kann die Chemnitzer zweite Reihe, bereits jetzt für die neue Saison, in dieser 2. Landesklassestaffel planen.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SC 1865 Annaberg-Buchholz II   4 : 4

Letztendlich musste die zweite Reihe der Glauchauer, in dieser durchaus schon mitentscheidenden Begegnung um den Klassenerhalt, gleichmal drei Mann ersetzen. Die Gäste aus Annaberg-Buchholz ihrerseits, hatten dagegen nur einen Ersatzspieler mit an Bord. Trotzdem schienen die Chancen für beide Teams in etwa ausgeglichen und um so erstaunlicher, war nur fünf Minuten nach Beginn des Kampfes, ein achtzügiges ersticktes Matt an Position sieben. Verantwortlich dafür auf Seiten der Hausherren, war der Meeraner Peter Paluch, welcher damit zugleich seinen anderen Mannschaftskameraden, etwas den weiteren Spieldruck nehmen konnte. Im Sinne dessen, folgte nach etwa einer halben Stunde Bedenkzeit, das erste Remis des Tages. Am Spitzenbrett war es der Lichtensteiner Dietmar Nötzel, der in augenscheinlich leicht besserer Stellung, seinen Gegenüber zum Händeschütteln bewegen konnte. Weitere knapp 45 Minuten später, waren es sodann mit Rainer Raabs aus Meerane, Gunar Scholz aus Niederlungwitz und dem Albertstaler Vereinspräsident Axel Burkhardt, gleichmal drei weitere Glauchauer Akteure, welche sich mehr oder weniger friedlich, auf eine Punkteteilung, mit ihrer Erzgebirgler Konkurrenz einigten. Auch angesichts des drohenden Partieverlustes am letzten Brett der Gastgeber, vollzog sich das nächste Remis dieses Wettkampfgeschehen, nach zwei Stunden an Position fünf, nicht ganz unerwartet. Ein ungutes Gefühl beim heimischen Bernd Wollmann, veranlasste ihn, seinen halben Zähler, dann endgültig abzusichern. Nur wenig später, kam es schließlich zu der befürchteten Niederlage, des eingesetzten Glauchauer Nachwuchsspielers Tim Seifert. Sein Figurenverlust im Mittelspiel der Partie, nutzte der Annaberger Jugendspieler, letztendlich kompromisslos zum eigenen Sieg. Damit sahen sich die Akteure am vierten Brett, auch nicht mehr Willens, das eigene Spiel, nunmehr auch noch mit offenen Visier, länger weiterzuführen. Der hierbei beteiligte Niederlungwitzer Knut Ludwig, konnte also für seinen GSC, am Ende den einen Mannschaftspunkt festmachen. Vielleicht war ja sogar irgendwie, noch mehr für den gastgebenden Kreisstädter Achter diesmal drin, aber selbst mit diesem jederzeit verdienten 4 : 4, nähert man sich ja wenigstens stückweise, dem Saisonziel des Nichtabstiegs. Nunmehr verfügt das Team über 4:6 Mannschaftszähler und immer noch guten neunzehn Brettpunkten, was aktuellnach wie vor, Rang sechs in der Tabelle bedeutet. Die Zweite der Gäste dagegen, belegen hier derzeit den 8. Platz.

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Schachverband Sachsen        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        runde 5        20.01.19

AUCH BEIM SVS, BEGINNT DAS NEUE PUNKTSPIELJAHR
Am kommenden Sonntag ist es dann soweit, wenn die sächsischen Schachmannschaften mit ihrer fünften Runde der Serie 2018/19, ins neue Jahr starten. Wie immer beginnen auch heuer wieder die Wettkampfpartien, punkt 9.00 Uhr vor Ort und die zwei Glauchauer Vertreter des GSC 1873, genießen dann erstmals auch wieder ein gemeinsames Heimrecht. Das Spiellokal liegt natürlich auch hierbei, erneut im Muldestädter Bahnhofsgebäude, seitens der Rosa-Luxemburg-Strasse 1.

2. Landesklasse Staffel C   GSC I - USG Chemnitz II

Mit den bisherigen zwei Punkten aus der ersten Auswärtsbegegnung im November 2018, kann und will die erste Reihe des Glauchauer SC 1873, nicht weiter leben. Dazu passen die Gäste der USG Chemnitz II, von der aktuellen Papierform her, eigentlich ganz gut, da diese als derzeitiger Tabellensiebenter, bisherig auch noch nicht all soviel in dieser Staffel C, gerissen haben. Allerdings besitzen die Chemnitzer, wenigstens schon mal vier Zähler im Punktekampf und da wollen natürlich auch die Hausherren, mit einen möglichen zweiten Mannschaftssieg, am Ende dieses Tages hin. Wenn es denn, endlich wieder einmal, von vorne bis hinten gut läuft an den Brettern und dazu möglichst noch die bestmöglichste Heimbesetzung, ins Glauchauer Bahnhofsgebäude zu bekommen ist, könnte dies unmöglich erscheinen. Mal sehen, wem die USG-Sportler ihrerseits, so alles im Team haben und dann dürfte genauso noch, das gewisse Quäntchen Glück in der einen oder anderen Partie mitentscheidend sein, wer die zwei wichtigen Zähler im Abstiegskampf, am Ende sein eigen nennen kann. Ein hochwichtiges Match also hier wie da, wobei die Muldestädter Gastgeber schon noch mehr unter gewissen Zugzwang stehen dürften, da die weiteren Punktspielaufgaben, wohl nur noch wenige solcher Erfolgsmöglichkeiten, zu bieten haben.

Spielbezirk Chemnitz   1. Bezirksklasse Staffel B   GSC II - SC 1865 Annaberg-Buchholz II

Erneut eine gute Gelegenheit, um zum vorfristigen Klassenerhalt zu kommen, haben die Glauchauer Spieler der zweiten Mannschaft des Vereins, nunmehr gegen die Zweite der Erzgebirgler Gäste. Die Annaberg-Buchholzer haben als aktueller Staffelsiebenter, mit zwei Punkten zwar nur einen Mannschaftszähler weniger auf ihrer Habenseite, könnten jedoch bei einem weiteren Heimerfolg der Muldestädter, von diesen, schon mal richtig auf Distanz gehalten werden. Natürlich wissen dies auch die Akteure des SC 1865 ganz genau und werden alles dafür tun, um zumindest mit einem Unentschieden, am Ende die Heimreise anzutreten. Ein hochwichtiger Kampf also für beide Seiten, bei denen im Vorjahr die Hausherren, mit 5:3 die Oberhand hatten. Angesichts der nie vorauszusagenden Brettaufstellungen beim GSC und auch der verschiedenen Einsätze im Team der Erzgebirgler, ist aber wohl so Einiges, beim Ausgang in diesem vorgezogenen Abstiegsduell, dann möglich. Das gewisse Etwas mehr an schachliche Einsatzpotential jedoch, sollten die Gastgeber schon noch besitzen, aber spannend wird es allemal werden.

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Landkreis Zwickau        Saison 2018/19        Mannschaftspunktspiel        Runde 5        13.01.19

REGIONALE SCHACHSERIE, STARTET ALS ERSTE 2019
Runde fünf im Zwickauer Wettkampfzirkus der aktuellen Meisterschaft des hiesigen Landkreises, ist der schachliche Beginn für die beteiligten Viererteams, wobei das Nachwuchsquartett der Dritten des GSC, erneut nicht mit von der Partie ist, da ihre Auswärtsbegegnung am kommenden Sonntag um 9.00 Uhr, leider ausfallen wird.

Kreisliga Zwickau    Zwickauer SC IV - GSC III

Bereits schon im alten Jahr rechtzeitig abgesagt, haben die Gastgeber diesen ersten Mannschaftskampf des neuen Jahres. Gegen die heimische Zwickauer Vierte und den Ausfall der Begegnung zuhause mit den starken Mülsener Titelverteidiger, hatte man sich seitens des jungen Glauchauer Quartett, sicherlich so einiges vorgenommen und war natürlich auch richtiggehend Wettkampforientiert. Leider ist dies aber erstmal wiederum nicht möglich und aktuell stehen auch die beiden Nachholtermine, noch nicht fest, womit diese Runde dann nur von der neuen Seniorentruppe aus der hiesigen Muldestadt, bedient werden wird.  .